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Oktober 2017
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Sonntag, 25. Januar
Programmwoche 05/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Bordeaux, Frankreich

(Wh.)


(ARD/SWR)


6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Peter Struck: Jugend ohne Werte?

Gewalt als gesellschaftliche Herausforderung

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Die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen haben sich in den vergangenen 25 Jahren dramatisch verändert. Der Computer als Spielpartner ersetzt echte Kontakte. Die Ansprüche der westlichen Leistungsgesellschaften setzen Kinder schon früh unter Druck, gleichzeitig ...
(ARD/SWR)

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Die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen haben sich in den vergangenen 25 Jahren dramatisch verändert. Der Computer als Spielpartner ersetzt echte Kontakte. Die Ansprüche der westlichen Leistungsgesellschaften setzen Kinder schon früh unter Druck, gleichzeitig werden sie als wichtiges Marktsegment von der Industrie immer massiver umworben. Ein verlässliches Wertesystem fehlt. Es ist die Rede von zunehmender Gewaltbereitschaft, Kriminalität, aber auch von Depression bei Kindern und Jugendlichen. Außerdem gibt es mehr und mehr ratlose und resignierte Eltern und Lehrer.
Peter Struck, Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg, analysiert in "Tele-Akademie" die Umstände, unter denen Kinder heute aufwachsen, und ermutigt zu einer vernünftigen Werteerziehung.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle (159)

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

Carl Einstein, Armin T. Wegner, Oskar Maria Graf, Hans Sahl


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Was heißt schon Apokalypse?

Der Literaturwissenschaftler Alois M. Haas über ein großes

Wort

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Arbeitslosigkeit, Gesundheitskosten und Altersvorsorge - dies sind laut Umfrage die drei größten Sorgen der Schweizerinnen und Schweizer. Aus Sorgen werden Krisenszenarien, und in Krisenzeiten tauchen oft die Begriffe Apokalypse oder apokalyptisch auf. Warum ist das so, ...

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Arbeitslosigkeit, Gesundheitskosten und Altersvorsorge - dies sind laut Umfrage die drei größten Sorgen der Schweizerinnen und Schweizer. Aus Sorgen werden Krisenszenarien, und in Krisenzeiten tauchen oft die Begriffe Apokalypse oder apokalyptisch auf. Warum ist das so, und was bedeutet eigentlich Apokalypse?
In "Sternstunde Philosophie" erläutert der Literaturwissenschaftler und Mystik-Spezialist Alois M. Haas, welche Rolle die religiösen Vorstellungen der Apokalypse bis heute spielen und wie die Menschen in der Geschichte mit Krisen und Zukunftsängsten umgegangen sind.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Thea Dorn zum Thema "Erziehung und Väter" mit

Dieter Bednarz, Bernhard Bueb, Dieter Thomä
und Wladimir Kaminer


Gespräche über neue, aktuelle und interessante Bücher und Themen. Abwechselnd diskutieren Thea Dorn und Martin Lüdke mit Autoren und Kritikern über Belletristik, Sachbücher, Lyrik.
(ARD/SWR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zwischen Wahnsinn und Kunst

Die Sammlung Prinzhorn

Film von Christian Beetz

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Die Sammlung Prinzhorn, die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatriepatienten, hat seit ihrem Entstehen Anfang der 1920er Jahre nachhaltigen Einfluss auf die psychiatrische und therapeutische Praxis. Auch die Kunst der Moderne, namentlich Paul ...
(ARD/SWR)

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Die Sammlung Prinzhorn, die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatriepatienten, hat seit ihrem Entstehen Anfang der 1920er Jahre nachhaltigen Einfluss auf die psychiatrische und therapeutische Praxis. Auch die Kunst der Moderne, namentlich Paul Klee, Alfred Kubin, Max Ernst und mit ihm die surrealistische Bewegung, begeisterte sich für die Werke der "Irrenkunst", die der Heidelberger Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn (1886 - 1933) in seinem Buch "Bildnerei der Geisteskranken" 1922 publizierte. Prinzhorn gilt als Wegbereiter neuer Therapieformen, vor allem der Kunsttherapie. Sein Ansatz, den Werken von Anstaltsinsassen einen Wert beizumessen, war ein mutiger erster Schritt auf einem damals noch unbekanntem Terrain. Noch zur Zeit Prinzhorns gehörten Maßnahmen wie Arretierung, Gewaltanwendung und Isolation zum Klinikalltag. Die von den Nationalsozialisten propagierte Vorstellung von der "Vernichtung lebensunwerten Lebens" führte zur planmäßigen Tötung von Psychiatriepatienten. Erst viele Jahre nach dem Krieg wiederentdeckt, wandert die mittlerweile 5.000 Werke umfassende Sammlung mit ihren wechselnden Ausstellungen heute rund um den Globus und bietet ein Forum für die Kunst von Psychiatriepatienten gestern und heute.
In seinem Film "Zwischen Wahnsinn und Kunst" unternimmt Christian Beetz eine Entdeckungsreise durch die Archive der Sammlung Prinzhorn. Außerdem stellt der Film zwei der Künstler von heute vor, ergänzt durch Analysen der ehemaligen Leiterin der Sammlung Inge Jadi und ihres Mannes, des Psychoanalytikers Frederic Jadi. Weitere Interviewpartner sind die Kunsttherapeutin Karin Dannecker und der österreichische Künstler Arnulf Rainer.
(ARD/SWR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Theaterlandschaften: Volksbühne am

Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

vorgestellt von Esther Schweins

Film von Jobst Knigge

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Seit 1992 ist Intendant Frank Castorf an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Er ist damit der am längsten amtierende Intendant der Hauptstadt. Ein Theaterfürst - das Stalinbild in seinem Büro soll ihm als leise Warnung vor Machtmissbrauch dienen. Er ...

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Seit 1992 ist Intendant Frank Castorf an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Er ist damit der am längsten amtierende Intendant der Hauptstadt. Ein Theaterfürst - das Stalinbild in seinem Büro soll ihm als leise Warnung vor Machtmissbrauch dienen. Er selbst und seine Arbeit sorgen immer wieder für Debatten, man hasst oder liebt seine Inszenierungen. Das Haus ist offen für alle, sogar die Kantine. Denn ihrem ursprünglichen Motto bleibt die Volksbühne seit ihrer Eröffnung 1914 treu: "Die Kunst dem Volke". Lesungen, Konzerte, Partys und Diskussionen stehen auf dem Programm. Man provoziert gern - und ist gerade deshalb so erfolgreich. Viele Talente können sich dort ausprobieren und ihre eigene Handschrift entwickeln: In den 1920er Jahren Erwin Piscator, der mit erstmals eingesetzten Filmprojektionen die Bühnenästhetik revolutionierte. Der Schweizer Benno Besson macht das Ost-Theater in den 1970er Jahren zu einer der wichtigsten Bühnen des deutschsprachigen Raums - bis die Stasi dem Treiben ein Ende setzt. In den 1990er Jahren kommen unter anderen Christoph Marthaler, Johann Kresnik und Christoph Schlingensief. Schauspieler wie Martin Wuttke, heute "Tatort"-Kommissar, Henry Hübchen und Sophie Rois sind dort groß geworden und dem Haus zum Teil noch immer verbunden. Auf der Bühne ist man stets am Puls der Zeit, unter der Bühne geht es eher museal zu: Die Bühnentechnik wird beim Wiederaufbau 1954 nur rekonstruiert und ist bis heute so laut, dass sie - wie 1975 bei Heiner Müllers "Schlacht" - auch als Geräuschkulisse für Kriegslärm genutzt werden kann. Bis heute bietet die Volksbühne viel Diskussionsstoff, sie hat politisch brisante Zeiten miterlebt und immer wieder kommentiert.
Esther Schweins führt durch die Kapitel dieser aufregenden Theatergeschichte.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Perlen vor Kroatiens Küste

Losinj, Susak und Srakane

Film von Hans-Dieter Hartl

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Mit der Hochseejacht "Galatea" geht es von Opatija, einem Seebad im Nordwesten Kroatiens, in das Tourismuszentrum Mali Losinj im Südwesten der Inselgruppe von Cres und Losinj, die nicht weit entfernt von Opatija in der Kvarner-Bucht liegt. Mit rund 2.600 Sonnenstunden pro ...
(ARD/BR)

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Mit der Hochseejacht "Galatea" geht es von Opatija, einem Seebad im Nordwesten Kroatiens, in das Tourismuszentrum Mali Losinj im Südwesten der Inselgruppe von Cres und Losinj, die nicht weit entfernt von Opatija in der Kvarner-Bucht liegt. Mit rund 2.600 Sonnenstunden pro Jahr zählen Mali Losinj und das kleinere Veli Losinj zu den sonnenreichsten Orten Europas. Wegen ihrer günstigen Winde waren sie schon zu Zeiten der Donaumonarchie als heilklimatische Kurorte entdeckt worden, die von den Mitgliedern des Kaiserhauses gern aufgesucht wurden. Auch in der Entwicklung der Seefahrt und im Schiffsbau waren die Losinjkapitäne und -konstrukteure führend in der ganzen oberen Adria. In Nerezine baut und repariert man auch heute noch Holzschiffe in allen Größen und Klassen. Vor Losinj liegen die Inseln Susak und Srakane. Dort gibt es nicht nur wunderbaren Wein, sondern man begegnet auch Frauen in kurzen Röcken voller Farbenpracht, der berühmten Volkstracht dieser Inseln. Während auf Susak rund 150 Menschen leben, sind es auf Srakane im Winter gerade einmal zwei. Die Inselküche, die sich durch die Artenvielfalt an Fischen auszeichnet, enthält viele kroatische und italienische Elemente.
Eine Reise zu den Seebädern an der kroatischen Küste.
(ARD/BR)


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14:15
Videotext Untertitel

Diese Drombuschs (3/12)

Die Machtprobe

Darsteller:
Oma DrombuschGrete Wurm
Siegfried DrombuschHans-Peter Korff
Vera DrombuschWitta Pohl
Marion DrombuschSabine Kaack
Chris DrombuschMick Werup
Thomi DrombuschEicke Hagen Schweikhardt
Onkel LudwigGünter Strack
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Claus Peter Witt

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Oma Drombusch hat endlich ihr Ziel erreicht, doch Vera sieht ihrem Einzug mit Bedenken entgegen, denn für sie ist die alte Dame keineswegs das hilflose Geschöpf, für das sie von der übrigen Familie gehalten wird. So ist die Stimmung zwischen den beiden Frauen von ...

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Oma Drombusch hat endlich ihr Ziel erreicht, doch Vera sieht ihrem Einzug mit Bedenken entgegen, denn für sie ist die alte Dame keineswegs das hilflose Geschöpf, für das sie von der übrigen Familie gehalten wird. So ist die Stimmung zwischen den beiden Frauen von Anfang an angespannt. Zum offenen Machtkampf kommt es, als Oma Drombusch die Küche beansprucht, um die Familie zu versorgen. Dies scheitert zunächst an Veras Einspruch, aber ihre Schwiegermutter findet einen Ausweg. Währenddessen gerät Chris in eine bedrohliche Situation: Als er versucht, auf einer Demonstration schlichtend auf Sitzstreikende einzuwirken, sieht er sich plötzlich dem gezogenen Messer eines zu allem entschlossenen Jugendlichen gegenüber. Marions Freund, der Fotojournalist Gerd Schräpper, hält den Kampf Szene für Szene einseitig im Bild fest und beschwört so neue Konflikte herauf. Oma Drombusch nutzt die psychologische Gunst der Stunde auf ihre Weise.
Dritte Folge der beliebten deutschen Familienserie von Robert Stromberger.


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Weltwunder der Technik (3/3)

Das Riesenschiff

Film von Christopher Spencer

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Mutige Ingenieure haben sich immer wieder an Bauwerke gewagt, die riskant und umstritten waren. Die Reihe "Weltwunder der Technik" stellt drei dieser Bauwerke vor, bei deren Bau neue wegweisende Techniken entwickelt worden sind.
Die dritte Folge erzählt die ...
(ARD/WDR)

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Mutige Ingenieure haben sich immer wieder an Bauwerke gewagt, die riskant und umstritten waren. Die Reihe "Weltwunder der Technik" stellt drei dieser Bauwerke vor, bei deren Bau neue wegweisende Techniken entwickelt worden sind.
Die dritte Folge erzählt die Geschichte des Riesenschiffs "SS Great Eastern": In den 1850er Jahren träumte der Ingenieur Isambard Kingdom Brunel vom Bau des größten Schiffs aller Zeiten. Das Riesenschiff von fast 210 Metern Länge sollte bis nach Australien fahren können und so die beiden Enden des Empires verbinden. Damalige Schiffsbauer erklärten den Plan für verrückt. Aber Brunel hatte bereits Wunderwerke wie die Great Western Railway und den ersten Tunnel unter der Themse vollbracht. Er konnte den Schiffsbauingenieur John Scott Russell für sein Vorhaben gewinnen. Aber nichts verlief nach Plan: Arbeiter erlitten Unfälle, in den Docks brachen Brände aus, und Russell war finanziell am Ende. Als der Schiffsrumpf schließlich Form annahm, wurde das Schiff zur größten Touristenattraktion Europas. Für den Stapellauf versammelten sich im November 1857 10.000 Menschen. Der Versuch endete in einer Tragödie, als die gewaltigen Ketten brachen und mehrere Arbeiter in den Tod rissen. Als die "SS Great Eastern" einige Monate später doch noch vom Stapel lief, war Brunel krank. Kurz nachdem er sich eine Kabine für die Jungfernfahrt ausgewählt hatte, erlitt er einen Schlaganfall. Er lag im Sterben, als er von einer Explosion während der ersten Fahrt erfuhr, bei der mehrere Besatzungsmitglieder verbrannt waren. Von dieser Nachricht niedergeschmettert, erlitt der große britische Ingenieur einen zweiten Schlaganfall und starb. Sein Schiff jedoch errang einen der größten technischen Triumphe des viktorianischen Zeitalters, indem es das erste transatlantische Telegrafenkabel transportierte, das Europa und Amerika verbinden sollte: 3.200 Kilometer Kabel wurden in seine Tanks verladen. 1866 wurde unter großer Aufregung das erste Telegramm von Küste zu Küste gesandt.
(ARD/WDR)



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Live

neues spezial

computainment magazin

Themen: Digital, Life, Design - Digitale Trends u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Forscher und Entwickler aus aller Welt diskutieren auf der internationalen Konferenz "Digital, Life, Design" (DLD), die vom 25. bis zum 27. Januar in München stattfindet, ihre Zukunftsvisionen. Sie sprechen dort über digitale Technik in ganz unterschiedlichen bereichen, ...

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Forscher und Entwickler aus aller Welt diskutieren auf der internationalen Konferenz "Digital, Life, Design" (DLD), die vom 25. bis zum 27. Januar in München stattfindet, ihre Zukunftsvisionen. Sie sprechen dort über digitale Technik in ganz unterschiedlichen bereichen, die Einfluss auf unser tägliches Leben nimmt.
Das 3sat-Computainment-Magazin "neues" spricht unter anderem mit dem Entwickler Will Wright, der Stadt- und Verkehrsplanung mit seinem Spiel "SimCity" umgesetzt und Lebensabläufe simuliert hat. Die Faszination von Simulationen sehen viele Experten darin, dass man einerseits spielerisch lernen und andererseits ernsthaft planen und lenken kann, beispielsweise Verkehrsströme. So wie Shai Agassi, ein israelischer Software-Spezialist, der an besseren, vernetzten Verkehrskonzepten arbeitet, die zudem auch auf ökologische Aspekte Rücksicht nehmen. 3sat-Moderatorin Yve Fehring spricht auf der DLD mit Forschern und Experten und fragt nach ihren Zukunftsvisionen für ein Leben mit digitaler Technik.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kinder der Kälte

Film von Angelika Sigl

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Es ist der 23. Januar 2050: In den Alpen, in einer Höhe von etwa 2.000 Metern, lag 40 Jahre zuvor um diese Jahreszeit mindestens ein Meter Schnee. Jetzt, im Jahr 2050, ist es zwar kalt, aber weit und breit ist kein Schnee zu sehen. Ob Schneehase oder Schneehuhn, ob ...
(ARD/BR)

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Es ist der 23. Januar 2050: In den Alpen, in einer Höhe von etwa 2.000 Metern, lag 40 Jahre zuvor um diese Jahreszeit mindestens ein Meter Schnee. Jetzt, im Jahr 2050, ist es zwar kalt, aber weit und breit ist kein Schnee zu sehen. Ob Schneehase oder Schneehuhn, ob Alpensalamander oder Gletscherfloh, mit dem Ausbleiben der winterlichen Schneefälle und dem Verschwinden der Gletscher in den Bergen und Polargebieten werden immer mehr Tierarten in Schwierigkeiten geraten - vor allem die, die sich während der Evolution besonders gut an kalte Klimabedingungen und an ein Leben in Schnee und Eis angepasst hatten. Seit der Mensch an der Klimaschraube dreht, steht der Thermostat der Erde zunehmend auf "warm", und die Veränderungen gehen zu rasch vor sich, als dass sich Tiere und Pflanzen darauf einstellen könnten. Es gibt Opfer - und die sind gerade bei den besonders Angepassten zu finden: Was zum Beispiel hilft ein schneeweißes Fell, wenn die weiße Pracht ausbleibt? Anstatt seinen Träger zu tarnen, macht es ihn zu einer weithin leuchtenden Zielscheibe.
Der Film von Angelika Sigl beschäftigt sich mit den raffinierten Überlebenstricks der Kälteliebhaber unter den Tieren. Die Filmautorin geht außerdem der Frage nach, wer bei einer Erderwärmung zu den Gewinnern und wer zu den Verlierern gehören könnte.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Kinder, Kinder ...

Moderation: Anke Neuzerling

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Egal, ob bei den Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, oder den Orang-Utans - der Nachwuchs hat es vielen Zoobesuchern schon immer ganz besonders angetan. Die Kattas erleben ihre ersten Wochen auf dem Rücken oder Bauch ihrer Mütter, so Tierpfleger Frank Chomik vom Zoo ...

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Egal, ob bei den Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, oder den Orang-Utans - der Nachwuchs hat es vielen Zoobesuchern schon immer ganz besonders angetan. Die Kattas erleben ihre ersten Wochen auf dem Rücken oder Bauch ihrer Mütter, so Tierpfleger Frank Chomik vom Zoo Duisburg. Das kleine Orang-Utan-Baby hingegen versucht im Alter von nur wenigen Wochen, die Gitterstäbe in einen Kletterpark umzufunktionieren. Jungtiere halten nicht nur ihre Eltern auf Trab, sondern auch die Pfleger. Nach der Geburt ist häufig die Hilfe der Tierpfleger gefragt - wie bei Jung-Alpaka Pumuckl. Er wird von seiner Mutter nicht gesäugt und muss deshalb als Flaschenkind groß werden. Und bevor es überhaupt Nachwuchs im Zoo gibt, müssen sich die potenziellen Eltern wohlfühlen, denn nur bei bester Pflege stehen die Chancen gut, dass es mit dem Nachwuchs klappt.
Anke Neuzerling begegnet kleinen und großen Jungtieren in einem der schönsten Zoos des Ruhrgebiets.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Expedition Wissen (1/4)

Husky und Eis - Kältetest in Finnland

Film von John A. Kantara

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Die Arktis ist gleichermaßen gefährlich wie faszinierend. Die grandiose Natur zu erleben, bedeutet Kältegrade von bis zu minus 50 Grad Celsius und enorme körperliche Strapazen. Zwar haben sich am nördlichsten Rand der Zivilisation Mensch und Tier an die Kälte ...

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Die Arktis ist gleichermaßen gefährlich wie faszinierend. Die grandiose Natur zu erleben, bedeutet Kältegrade von bis zu minus 50 Grad Celsius und enorme körperliche Strapazen. Zwar haben sich am nördlichsten Rand der Zivilisation Mensch und Tier an die Kälte angepasst. Doch braucht es auch heute noch besondere Fähigkeiten, um die klimatischen Herausforderungen der Arktis zu überstehen. Seit Jahrtausenden gilt der sibirische Husky den nordischen Nomadenvölkern als unentbehrlicher Begleiter. Noch heute sind die kleinen, kräftigen Schlittenhunde in der eisigen Wildnis jedem Motorschlitten überlegen. Geführt wird das Schlittengespann von Leithunden. Was zeichnet solche Leittiere aus? Wie wird ein Husky zum Leithund?
John A. Kantara begibt sich für die erste Folge der vierteiligen Reihe "Expedition Wissen" mit einer Gruppe Huskys auf eine Forschungsreise durch den vereisten finnischen Teil Lapplands. Mit dabei: Stephan Vogel, ein junger Deutscher, der in Olso arktische Geografie studiert. Gemeinsam versuchen sie, die Herausforderungen, die die Polarregion für Mensch und Tier bereithält, zu meistern. Dabei lernen die beiden Männer viel über die Tiere, über ihren ausgezeichneten Orientierungssinn, ihr hervorragendes Gedächtnis und ihre große Ausdauer.

Die weiteren drei Folgen der vierteiligen Reihe "Expedition Wissen" zeigt 3sat an den kommenden Sonntagen jeweils um 18.00 Uhr.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Gandhara - Das buddhistische Erbe Pakistans

Film von Ulrike Becker

Erstausstrahlung

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Im Norden Pakistans, an den Ufern des Indus, befindet sich die größte Felsbildgalerie der Welt: bis zu 60.000 Gravuren und Ritzungen, die ältesten 6.000 Jahre alt. Zu allen Zeiten war der Indus die kürzeste Landverbindung zwischen Innerasien und Indien, ein Seitenzweig ...
(ARD/SWR/3sat)

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Im Norden Pakistans, an den Ufern des Indus, befindet sich die größte Felsbildgalerie der Welt: bis zu 60.000 Gravuren und Ritzungen, die ältesten 6.000 Jahre alt. Zu allen Zeiten war der Indus die kürzeste Landverbindung zwischen Innerasien und Indien, ein Seitenzweig der einstigen Seidenstraße. Krieger, Händler, buddhistische Pilger und Missionare waren auf dieser Route unterwegs. Als wäre das Flussufer ein Gästebuch, hinterließen sie auf den Kieseln am Indus ihre Signaturen: Bilder ihrer kulturellen und sozialen Traditionen, Symbole ihrer Religionen, szenische Darstellungen und Inschriften. Vor allem der Siegeszug des Buddhismus ist am Indusufer in Stein dokumentiert. Ein Heidelberger Forscherteam untersucht diesen unermesslichen Schatz seit fast 20 Jahren. Sie suchen nach Gandhara, dem einstigen buddhistischen Königreich auf dem Boden des heutigen Pakistans. Doch wird aus ihren Forschungen ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Pakistan plant am Oberen Indus ein gigantisches Staudamm-Projekt. Die historischen Felsbilder werden zu mehr als 70 Prozent überflutet, der Heidelberger Archäologe Harald Hauptmann spricht von einem kulturellen Totalverlust. Bis auf die von der UNESCO geschützten Klöster von Takht-i-Bahi und Taxila sind die meisten Gandhara-Zeugnisse auch aus einem anderen Grund in Gefahr: Religiöse Fanatiker sehen in ihnen eine Verletzung des Abbildungsverbots des Islams. Es gibt kaum eine Skulptur, deren Gesicht nicht durch Steinwürfe und Gewehrschüsse zerstört ist.
Anlässlich der Ausstellung "Gandhara - Das buddhistische Erbe Pakistans", bis 15. März 2009 in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Bonn, begleitet der gleichnamige Film von Ulrike Becker die Arbeiten der deutschen Forscher und macht sich auf die Suche nach dem Ursprung der buddhistischen Bilder und Inschriften der Felsbildstation.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton

Medizin im 21. Jahrhundert (3/3)

Demenz - Hoffen auf Heilung

Film von Carla Hicks

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Viele Menschen leiden unter Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Demenz. Der starke Wille, uneingeschränkt leben zu können und die Hoffnung auf den medizinischen Fortschritt verbindet sie. Die dreiteilige Reihe "Medizin im 21. Jahrhundert" gibt Einblick in den ...
(ARD/MDR)

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Viele Menschen leiden unter Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Demenz. Der starke Wille, uneingeschränkt leben zu können und die Hoffnung auf den medizinischen Fortschritt verbindet sie. Die dreiteilige Reihe "Medizin im 21. Jahrhundert" gibt Einblick in den aktuellen Stand der Forschung zur Bekämpfung dieser Volkskrankheiten und begleitet Patienten.
Im Mittelpunkt der dritten Folge stehen Demenzerkrankungen. Demenz kann jeden treffen. Über 70 Ursachen kennen Mediziner für eine dauernde Geistesschwäche, die auf organischen Hirnschädigungen beruht. Das stellt die Diagnostik weltweit vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. In der Praxis jedoch ist in zwei Dritteln der Fälle die Alzheimererkrankung Ursache für eine Demenz. Alter ist das größte Risiko, an Demenz zu erkranken. Die Betroffenen erhalten damit ein Todesurteil, dessen Vollstreckung sich über mehr als 20 Jahre hinziehen kann. In den kommenden drei Jahrzehnten wird sich die Zahl der an Alzheimer erkrankten Menschen auf 30 Millionen verdoppeln, da die Lebenserwartung besonders in den Industrienationen steigt. Die Pflege dieser Menschen wird unter den jetzigen Bedingungen kaum zu bewältigen sein. Der Film zeigt jedoch auch erfolgversprechende Versuche, wie diese Katastrophe gestoppt werden könnte: Derzeit entwickeln Wissenschaftler Medikamente und Impfungen, die das Potenzial haben, die heute noch unheilbare Krankheit in Zukunft zu therapieren. Er berichtet auch von Ideen, die sich in der Gesellschaft entwickelt haben, um Menschen mit Demenz besser verstehen zu können und sie auf ihrem Weg in die Welt des Vergessens zu begleiten.
(ARD/MDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Abenteuer Ozean (1/2)

Am Riff der Teufelsrochen

Film von Andreas Ewels

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Groß und dunkel schwebt er über dem Riff: der Teufelsrochen. Zahlreiche Legenden ranken sich um das majestätische Tier, das bis zu sieben Meter Spannweite und zwei Tonnen Gewicht haben kann. Eine Begegnung mit ihm ist ein unvergessliches Erlebnis, und so wissen die ...
(ARD/NDR)

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Groß und dunkel schwebt er über dem Riff: der Teufelsrochen. Zahlreiche Legenden ranken sich um das majestätische Tier, das bis zu sieben Meter Spannweite und zwei Tonnen Gewicht haben kann. Eine Begegnung mit ihm ist ein unvergessliches Erlebnis, und so wissen die Fischer im Norden Mosambiks vieles zu erzählen. Zum Beispiel, dass die Riesenmantas, wie sie auch genannt werden, klaffende Bisswunden tragen. Woher stammen ihre Verletzungen? Und weshalb kommen die Rochen an das Riff vor Mosambik?
In der ersten Folge des zweiteiligen Unterwasserkrimis spielen Teufelsrochen, Wal- und Tigerhaie die Hauptrolle.

Den zweiten Teil von "Abenteuer Ozean" zeigt 3sat im Anschluss, um 21.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Abenteuer Ozean (2/2)

Unter Weißen Haien

Film von Andreas Ewels

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Er ist als Killer verschrien und wird oft als blutrünstige Bestie in den Medien präsentiert: der Weiße Hai. Begegnungen mit ihm laufen tatsächlich nicht immer glimpflich ab. Vor Kapstadt wurden in den letzten Jahren vermehrt Haiangriffe registriert. Liegt es an der ...
(ARD/NDR)

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Er ist als Killer verschrien und wird oft als blutrünstige Bestie in den Medien präsentiert: der Weiße Hai. Begegnungen mit ihm laufen tatsächlich nicht immer glimpflich ab. Vor Kapstadt wurden in den letzten Jahren vermehrt Haiangriffe registriert. Liegt es an der zunehmenden Zahl der Wassersportler, oder hat der Hai den Menschen inzwischen in sein Beuteschema aufgenommen?
In der zweiten Folge des zweiteiligen Unterwasserkrimis geht Unterwasserfilmer Thomas Behrend dieser Frage und den Geheimnissen des Weißen Hais in der Shark Alley, der "Allee der Haie" vor Südafrika, auf den Grund. Er taucht ein in die Welt des Räubers, erforscht sein Jagdverhalten, staunt über junge Seebären, die nur wenige Meter vor dem Hai unbehelligt spielen, und kommt dem Weißen Hai dabei ungewöhnlich nahe. Einen mit einem Sender versehenen Hai verfolgt er 24 Stunden lang. Behrends Fazit: Der große Weiße Hai ist kein brutaler Jäger.
(ARD/NDR)


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21:40
Stereo-Ton16:9 Format

Im Fokus: Iran

Kinder des Propheten

Das Fest des Blutes

Film von Sudabeh Mortezai

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")

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Im Gedenken an den Tod von Imam Hossein, dem Enkel des Propheten Mohammed, kulminiert im Iran am zehnten Tag - Ashura - des schiitischen Trauerfests Moharram ein ekstatisches Ritual massenhafter Selbstgeißelungen und Klagezeremonien.
Der Film von Sudabeh Mortezai ...
(ORF)

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Im Gedenken an den Tod von Imam Hossein, dem Enkel des Propheten Mohammed, kulminiert im Iran am zehnten Tag - Ashura - des schiitischen Trauerfests Moharram ein ekstatisches Ritual massenhafter Selbstgeißelungen und Klagezeremonien.
Der Film von Sudabeh Mortezai setzt sich anhand des schiitischen Trauerfests Moharram mit der Wirkungsweise des Ashura-Rituals auseinander und gibt einen ungewohnten Einblick in die moderne iranische Gesellschaft.

Religiöser Fundamentalismus, ein umstrittener Präsident, Wirtschaftsprobleme, das Spiel mit der Bombe - der Iran, 30 Jahre nach der Revolution. Doch das Land ist nicht nur von aktueller Politik beherrscht, Traditionen und Geschichte sind allgegenwärtig, der kulturelle Reichtum beeindruckend. In der Themenwoche "Im Fokus: Iran" zeigt 3sat in 21 Dokumentationen und Reportagen, in Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilmen die vielen Gesichter des Irans von der Vergangenheit bis heute. Nach "Kinder des Propheten" folgt am Montag, 26. Januar, um 18.00 Uhr die Dokumentation "Arbeit statt Bomben".
(ORF)


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22:35
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Der Tote von Zimmer 17

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
Walter GrabertGünther Schramm
Robert HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Herr KrollPeter Pasetti
Hoteldirektor HeinitzHans Quest
Andrea SimonHannelore Elsner
Kellner MarioPeter Chatel
Herr MillsJoseph Offenbach
Kellner KubelkeHans Schweikart
Frau HorsterUrsula Grabley
Frau SchenkPaula Braend
Regie: Wolfgang Becker

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Im Zimmer 17 eines mondänen Hotels wird ein Gast ermordet aufgefunden. Die sofort alarmierte Polizei stellt fest, dass der Getötete nicht zu den sympathischsten Zeitgenossen gehörte: Er schikanierte das Personal und war allgemein unbeliebt. Für Kommissar Keller stellt ...

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Im Zimmer 17 eines mondänen Hotels wird ein Gast ermordet aufgefunden. Die sofort alarmierte Polizei stellt fest, dass der Getötete nicht zu den sympathischsten Zeitgenossen gehörte: Er schikanierte das Personal und war allgemein unbeliebt. Für Kommissar Keller stellt sich die Frage, ob der Mörder im Kreis des Hotelpersonals zu suchen ist.
Eine Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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23:30
16:9 Format

Amour fou

Der letzte Tango in Paris

(L'ultimo tango a Parigi)

Spielfilm, Italien/Frankreich 1972

Darsteller:
PaulMarlon Brando
JeanneMaria Schneider
TomJean-Pierre Léaud
ConciergeDarling Legitimus
u.a.
Regie: Bernardo Bertolucci

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In einer leer stehenden Pariser Wohnung treffen zwei sehr verschiedene Menschen zusammen: der alternde Amerikaner Paul und die junge Französin Jeanne. Er steht noch völlig unter dem Schock, den ihm seine Frau durch ihren plötzlichen Selbstmord bereitet hat, sie sucht ...

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In einer leer stehenden Pariser Wohnung treffen zwei sehr verschiedene Menschen zusammen: der alternde Amerikaner Paul und die junge Französin Jeanne. Er steht noch völlig unter dem Schock, den ihm seine Frau durch ihren plötzlichen Selbstmord bereitet hat, sie sucht eine Wohnung für sich und den Regisseur Tom, den sie bald heiraten will. In einer plötzlichen Aufwallung körperlicher Begierde fällt Paul über die junge Frau her. Sie überlässt sich seinem aggressiven Verlangen. So beginnt eine Beziehung zwischen den beiden, die nach Pauls Vorstellungen rein sexuell bleiben soll. Nicht einmal seinen Namen will er nennen und ihren nicht wissen. Jeanne fügt sich seinen Wünschen. Sie treffen sich immer wieder in der Wohnung, die Paul gemietet hat. Zum körperlichen Begehren und den wütenden Ausbrüchen seiner Verzweiflung tritt allmählich das Bedürfnis, mehr übereinander zu wissen. Sie beginnen, über sich zu sprechen.
Bernardo Bertoluccis radikales Experiment mit Sex, Liebe und Tod lebt von der schauspielerischen Glanzleistung Marlon Brandos, der einen tiefen Blick in die eigene Seele zulässt. Brando war von der Rolle schon fasziniert, ehe ihm überhaupt ein fertiges Drehbuch vorlag. Bereits im Vorspann schlägt Bertolucci das Thema des Films an, wenn er schockierende Bilder des englischen Malers Francis Bacon zeigt, die die Deformierung des Menschlichen beschwören. Brandos darstellerischer Parforceritt hat eine ähnliche Schockwirkung und bestimmt den künstlerischen Rang dieses umstrittenen Films, der in Italien lange Zeit auf dem Index stand und erst 1987 in die Kinos kam. Bernardo Bertolucci inszenierte auch nach diesem Welterfolg großartige erotische Filme, darunter "Gefühl und Verführung" (1996), durch den die junge Liv Tyler ("Der Herr der Ringe") über Nacht berühmt wurde.

Als letzten Film der Reihe "Amou fou" zeigt 3sat am Donnerstag, 29. November, um 22.25 Uhr "Das Piano".


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1:35

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

Cinderella

Ballett in zwei Akten

Premiere, 7.3.2004

Darsteller:
CinderellaPolina Seminova
Gast-Tänzer und PrinzArtem Shpilevsky
Naschsüchtige BallerinaVladimir Malakhov
Trinksüchtige BallerinaRonald Savkovic
Ehemalige Primaballerina/gute FeeBeatrice Knop
DirectriceViara Natcheva
BallettmeisterAndrej Klemm
Mit dem Corps de ballet der Staatsoper unter den Linden
Bühnenbild: Jordi Roig
Kostüme: Jordi Roig
Choreographie: Vladimir Malakhov
Musik: Serge Prokofjew
Orchester: Staatskapelle Berlin
Musikalische Leitung: Vello Pähn
Inszenierung: Vladimir Malakhov

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"Cinderella" gehört zu den bekanntesten Stoffen der Märchenliteratur. Basierend auf Charles Perraults Dichtung erfuhr und erfährt er auch heute noch zahlreiche Variationen. Zentrales Thema ist die Diskrepanz von Schein und Sein. Die verachtete Cinderella, auch als ...

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"Cinderella" gehört zu den bekanntesten Stoffen der Märchenliteratur. Basierend auf Charles Perraults Dichtung erfuhr und erfährt er auch heute noch zahlreiche Variationen. Zentrales Thema ist die Diskrepanz von Schein und Sein. Die verachtete Cinderella, auch als Aschenbrödel oder Aschenputtel bekannt, gewinnt den Königssohn für sich und steigt zu höchstem Glanz empor. Sergej Prokofjews "Cinderella" wurde 1945 im Moskauer Bolschoi-Ballett uraufgeführt. Mit der Hinwendung zum klassischen Märchenballett setzte Prokofjew die musikalische Tradition von Tschaikowskys "Schwanensee" und "Dornröschen" fort. Nach genauen choreografischen und szenischen Angaben schuf er eine Partitur, die die Figuren subtil charakterisiert und sich gleichzeitig durch bewusste Brüche vom allzu romantisch-märchenhaften Geschehen distanziert.
Vladimir Malakhov, russischer Star-Tänzer, Choreograf und seit Januar 2004 Ballettintendant des Staatsballetts Berlin, kreierte mit Prokofjews "Cinderella" die erste eigene Arbeit für sein Ensemble. Malakhov konzentriert sich auf den Kern der Erzählung: Die Geburt des Menschen in eine Welt, die ihn fortwährend auf die Probe stellt. Malakhov überträgt die Geschichte vom Aschenputtel in die Welt des Balletts. Sein Stück beginnt bei einer Trainingsstunde. Cinderella träumt davon, eine vollkommene Tänzerin und große Künstlerin zu werden. Sie repräsentiert damit den Traum jedes einzelnen Tänzers im Saal. Die Ausnahme machen zwei zänkische und karrieresüchtige Mädchen, Cinderellas Stiefschwestern. Ihre Rollen besetzt Vladimir Malakhov mit Männern und greift damit auf eine Tradition zurück, die durch den englischen Choreografen Frederick Ashton initiiert wurde. Auch die anderen Figuren des Märchens - die gute Fee, der Vater, die Stiefmutter und der Prinz - finden in dieser Tanzwelt ihre Entsprechung. Das Bühnenbild und die Kostüme des spanischen Ausstatters Jordi Roig unterstützen und ergänzen Malakhovs Choreografie und bieten den Tänzern viel Raum.


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Gandhara - Das buddhistische Erbe Pakistans

(Wh.)


(ARD/SWR/3sat)


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wh.)


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5:05

Tele-Akademie

(Wh.)


(ARD/SWR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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