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Sehnsuchtsziel Australien - Dienstag, 6. Januar
Programmwoche 02/2009
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Herr der Wildpferde

Als Cowboy in den Australischen Alpen

Film von Alan Lindsay

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Halbwüsten, lichte Eukalyptuswälder, in denen Koalas und Kängurus leben, Ayers Rock und Digeridoo spielende Aborigines: Das ist für viele Deutsche das Bild, das sie von Australien haben. Dass es auch Regenwälder und schneebedeckte Berge auf dem fünften Kontinent ...
(ARD/NDR)

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Halbwüsten, lichte Eukalyptuswälder, in denen Koalas und Kängurus leben, Ayers Rock und Digeridoo spielende Aborigines: Das ist für viele Deutsche das Bild, das sie von Australien haben. Dass es auch Regenwälder und schneebedeckte Berge auf dem fünften Kontinent gibt, wird so manchen überraschen. Die Berge des Bundesstaats Victoria sind nur wenigen bekannt. In dem abgelegenen Landstrich lebt der 30-jährige Craig Orchard mit seiner Freundin Tahnee. Die beiden haben etwas Land geerbt und wollen hoch oben in den Bergen ein Holzhaus bauen. Viel Geld haben sie nicht, und so müssen sie eigenhändig Bäume fällen und das Holz zuschneiden. Andere Materialen wie Blech für das Dach besorgen sie sich von halbverfallenen Häusern, die von ihren Besitzern längst aufgegeben worden sind. Craig verdient ein wenig Geld bei der Nationalparkbehörde. Seine Aufgabe ist es, die Zahl der Wildpferde unter Kontrolle zu halten, denn ein zu hoher Bestand würde die Grasnarbe zerstören und das Leben vieler anderer Tierarten gefährden. Die schönsten Wildpferde fängt er, um sie zu zähmen. Auf einer Auktion kann er mit einem zugerittenen Pferd ein gutes Zubrot verdienen.
Der Film von Alan Lindsay beschreibt das harte Leben eines Cowboys in einer weitgehend unbekannten Region Australiens.

Down under ist bei Vielen ziemlich weit oben. Denn Australien ist ein Kontinent der Sehnsucht - für Entdecker, Aussteiger oder einfach für alle Fern-Wehmütigen. Der Thementag "Sehnsucht Australien" erkundet in Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen Geschichte, Gesellschaft und Natur Australiens und zeigt ein Land der Superlative und Kontraste, das ständig in Bewegung ist.
(ARD/NDR)


7:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Jäger verlorener Schätze

Der Millionentraum

Film von Richard Dennison und Wolfgang Ebert

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Die Geschichte vom Eldorado gibt es nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent: Auch Australien hat einen Goldrausch erlebt. Als Harold Lasseter Anfang der 1930er Jahre in Australiens Outback eine Goldader entdeckte, löste er damit auf dem ganzen Kontinent ein Goldfieber ...

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Die Geschichte vom Eldorado gibt es nicht nur auf dem amerikanischen Kontinent: Auch Australien hat einen Goldrausch erlebt. Als Harold Lasseter Anfang der 1930er Jahre in Australiens Outback eine Goldader entdeckte, löste er damit auf dem ganzen Kontinent ein Goldfieber aus. Tausende machten sich auf die Suche. Lasseters Sohn Bob ist noch heute davon überzeugt, das Gold eines Tages zu finden.
Der Film rekonstruiert die Australien-Expedition Harold Lasseters.


7:45

Dreamtime - Die Kunst der Aborigines

Film von Martin Traxl

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"Aboriginal Art", die Kunst der australischen Ureinwohner - das sind gemalte Träume, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese Kunst ist der Nachklang jener mythologischen Gesänge, aus denen sich einst die Welt geformt haben soll. In den vergangenen 30 ...
(ORF)

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"Aboriginal Art", die Kunst der australischen Ureinwohner - das sind gemalte Träume, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese Kunst ist der Nachklang jener mythologischen Gesänge, aus denen sich einst die Welt geformt haben soll. In den vergangenen 30 Jahren hat sie in kühnen Pinselstrichen fast die gesamte westliche Kulturgeschichte übersprungen und direkt die moderne Avantgarde aufgegriffen. Während das Interesse an dieser Kunst in den angelsächsischen Ländern von Anfang an enorm war - großformatige Bilder erreichten dort Preise von bis zu 150.000 Dollar - ist die Aboriginal Art in Mitteleuropa noch so gut wie unbekannt. Die Ausstellung "Dreamtime" in der Sammlung Essl in Klosterneuburg bei Wien gibt einen Einblick in das vielfältige Schaffen der australischen Ureinwohner.
Anlässlich der Ausstellung hat sich Martin Traxl für seinen Film auf Spurensuche auf dem fünften Kontinent begeben.
(ORF)


8:10
Stereo-Ton16:9 Format

Australien - Die Buschpolizei von Queensland

Film von Kerry Tait und Nicole McCuaig

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Queensland in Australien: In den unendlichen Weiten des Landes blüht der Viehdiebstahl. Den Kriminellen bringt der Raub jährlich Millionen ein, für die Farmer bedeutet er bisweilen den Ruin. Dagegen kämpft die Buschpolizei, eine Sondereinheit der australischen Polizei. ...
(ARD/NDR)

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Queensland in Australien: In den unendlichen Weiten des Landes blüht der Viehdiebstahl. Den Kriminellen bringt der Raub jährlich Millionen ein, für die Farmer bedeutet er bisweilen den Ruin. Dagegen kämpft die Buschpolizei, eine Sondereinheit der australischen Polizei. Nur 36 Beamte überwachen ein Gebiet, das fast fünfmal größer ist als die Bundesrepublik Deutschland. Die "Kuh-Sheriffs" lesen Spuren im Sand, übernachten im Busch, suchen Vieh auf den unendlichen Weideflächen und versuchen auch schon mal per Pferd, die Täter zu stellen. Aber sie setzen auch Hubschrauber, Motorräder, Handys und das Internet ein, wenn es gilt, ein Verbrechen aufzuklären. Zum Alltag zählen auch die Suche nach verloren gegangenem Vieh oder die Verfolgung von Wilderern. Ständig sind die Polizisten unterwegs. Um die Tatorte zu erreichen, müssen sie oft mehr als zehn Stunden fahren. Vor Ort verfolgen sie manchmal tagelang die Spuren der Verbrecher. Oft ist das wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Dieser besondere Job hat auch Auswirkungen auf das Privatleben der Buschpolizisten. Es ist schwierig für sie, einen Partner zu finden. Und wer verheiratet ist, versucht so gut es geht, sein Familienleben aufrecht zu halten.
Der Film von Kerry Tait und Nicole McCuaig zeigt, wie der Alltag der Spezialtruppe von Queensland aussieht und porträtiert zwei Frauen und Männer der Einheit.
(ARD/NDR)


8:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Zug der Träume (1/2)

Mit Wolf von Lojewski durch Australien

Auf der Route der Kamele

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In Australien gibt es einen berühmten Zug, den "Ghan". Einmal wöchentlich verkehrt dieser Zug - von Mai bis Juli auch zweimal wöchentlich - zwischen Adelaide im Süden und Darwin im Norden. Der "Ghan", der in seinem Wappen ein Kamel führt, erinnert an Kameltreiber aus ...

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In Australien gibt es einen berühmten Zug, den "Ghan". Einmal wöchentlich verkehrt dieser Zug - von Mai bis Juli auch zweimal wöchentlich - zwischen Adelaide im Süden und Darwin im Norden. Der "Ghan", der in seinem Wappen ein Kamel führt, erinnert an Kameltreiber aus Asien, die im 19. Jahrhundert nach Australien angeworben wurden, um das Outback, das weite, unwegsame Landesinnere, zu erschließen. Erst zogen diese Pioniere eine Telegrafenlinie von Süden nach Norden, dann eine Straße und schließlich eine Eisenbahnlinie. Kein anderes Transportmittel wäre in der Lage gewesen, mit schweren Lasten durch die Wüsten und die Weite des Buschlands zu ziehen- nur das genügsame, an Temperaturen von 40 und 50 Grad gewöhnte Kamel. Vor wenigen Jahren erst wurde die Eisenbahnverbindung fertiggestellt. Alle Versuche zuvor waren gescheitert. Die kurzen und seltenen, dann aber heftigen Regenfälle hatten immer wieder Brücken und Gleise fortgespült, Termiten hatten die Holzschwellen gefressen, Buschfeuer unterbrachen den Verkehr.
Im ersten Teil des zweiteiligen Films "Zug der Träume" geht es von Adelaide ins Zentrum Australiens, nach Alice Springs und zum roten Felsen Uluru oder Ayers Rock. Der Zug macht auf der 1.500 Kilometer langen Strecke keinen Halt. Wolf von Lojewski und sein Team haben deshalb dieselbe Route noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. In Coober Pedy, wo Opale abgebaut werden, besuchten sie "Crocodile Harry", einen lettischen Baron, der kein weniger bewegtes Leben führte als der Filmheld Crocodile Dundee. Auf der Anna Creek Cattle Station, einer Ranch, die größer ist als Belgien, filmten sie die Menschen bei ihrer Arbeit. Sie trafen sich mit den Nachfahren der asiatischen Kameltreiber und mit Neil und Jane Waters, die heute Kamele züchten, um das Fleisch in arabische Länder zu exportieren. Immer wieder fangen sie auch freilaufende Kamele, von denen etwa 500.000 im Inneren Australiens leben.

Den zweiten Teil von "Zug der Träume" sendet 3sat im Anschluss um 9.40 Uhr.


9:40
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Zug der Träume (2/2)

Mit Wolf von Lojewski durch Australien

Nach Darwin - 1000 Meilen geradeaus

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Der "Ghan" hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil einer insgesamt 3.000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Die Passagiere haben sich im Zentrum Australiens für vier Stunden die Beine vertreten, jetzt rüsten sie sich für die zweite ...

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Der "Ghan" hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil einer insgesamt 3.000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Die Passagiere haben sich im Zentrum Australiens für vier Stunden die Beine vertreten, jetzt rüsten sie sich für die zweite Nacht. Ab hier ist die Streckenführung neu, das Geschaukel hat spürbar abgenommen. Der Blick aus dem Fenster zeigt nicht viel Neues: Buschland, Wüste, Termitenhügel, stahlblauen Himmel und weiten Horizont.
Wolf von Lojewski und sein Team haben die Strecke, an der der Express vorbeigebraust ist, noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. Die Route führt den Stewart Highway entlang. An der Raststätte Dunmarra ist das Team mit Adele Liebelt verabredet. Sie und ihre Familie haben einst dieses "Roadhouse" im australischen Busch betrieben. Einmal jährlich kommt Adele Liebelt an ihren früheren Wohnort zurück: an jenem Tag im Herbst, an dem sich vor zwölf Jahren ihr damals achtjähriger Sohn Clinton in der Wildnis verirrte und starb. Es war ein Schicksalsschlag, an dem ganz Australien Anteil nahm. Weiter nach Norden kommt das Team an einer Oase und Warmwasserquelle vorbei. Hunderttausende Fledermäuse haben sich den Palmenhain als Schlafstelle ausgesucht. In Larrimah träumt man in einer malerischen Kneipe vor sich hin: 40 Grad im Schatten, eine Bierflasche in der Hand, den Blick auf ein paar Kamele oder auf verrostete Eisenbahngleise, eine typisch australische Outback-Idylle. Im Kakadu-Park wimmelt es von Krokodilen und exotischen Vogelarten. Im Arnheim-Land, einem Reservat der australischen Ureinwohner, trifft das Team einen der großen Sänger des Landes: Manduway Yunupingu. Er versucht, den Glauben - den Traum - seines Volks zu erläutern: "Wir Menschen müssen lernen, in Harmonie mit der Natur zu leben!" Am Ziel des Zugs in Darwin residiert Ted Egan - ein dichtender, singender Gouverneur Ihrer Majestät Elizabeth II. Er ist einer der wenigen weißen Australier, die die Sprache der Ureinwohner sprechen.


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10:25
Stereo-Ton16:9 Format

Australiens Channel Country: Hoffen auf die Flut

Film von Gerd Pohlmann

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Channel Country ist eines der trockensten Gebiete im Outback Australiens. Trotzdem wird dort seit 150 Jahren Viehzucht betrieben. Das Leben ist hart, staubig und eintönig. Die Dürre der letzten Jahre war extrem, aber alle fünf bis zehn Jahre verwandelt der Monsunregen ...
(ARD/WDR/NDR)

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Channel Country ist eines der trockensten Gebiete im Outback Australiens. Trotzdem wird dort seit 150 Jahren Viehzucht betrieben. Das Leben ist hart, staubig und eintönig. Die Dürre der letzten Jahre war extrem, aber alle fünf bis zehn Jahre verwandelt der Monsunregen im Januar und Februar diese Welt. Dann dringt mehr Wasser als sonst in die ausgetrockneten Flussbetten und fließt durch unzählige kleine Kanäle, Bäche und Spalten langsam nach Süden in Richtung Lake Eyre, Australiens größter Salzsee, und bringt die Wüste zum Blühen. Wie nach einem langen Schlaf erwacht die Natur. Überall grünt es, riesige Schwärme von Wasservögeln tauchen auf, und die Rinderzüchter strahlen, wenn ihre Farmen unter Wasser stehen.
Der Film von Gerd Pohlmann zeigt, wie sich dieses Naturschauspiel auf das Leben der Familien auswirkt, deren Farmen 50.000 Hektar und noch größer sind und die in der Regel Hunderte von Meilen auseinander liegen.
(ARD/WDR/NDR)


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11:10
Stereo-Ton16:9 Format

Tarantula - Australiens Königin der Spinnen

Film von Gisela Kaufmann und Carsten Orlt

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Sie sind groß, behaart und furchterregend: Vogelspinnen. Tarantulas heißen die pelzigen Tiere in Australien. Seit 350 Millionen Jahren bevölkern sie die Erde und haben sich teilweise zu Riesen im Spinnenreich entwickelt. Mit ihren Giftklauen können sie manch anderer ...
(ARD/WDR)

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Sie sind groß, behaart und furchterregend: Vogelspinnen. Tarantulas heißen die pelzigen Tiere in Australien. Seit 350 Millionen Jahren bevölkern sie die Erde und haben sich teilweise zu Riesen im Spinnenreich entwickelt. Mit ihren Giftklauen können sie manch anderer Spinne Konkurrenz machen. Aber entgegen aller anderslautenden Behauptungen, am Vogelspinnengift ist wohl noch kein Mensch gestorben. Was ist also dran am Mythos, an der Angst oder auch Faszination der Spinne? Seit über 20 Jahren durchstreift Robert Raven, ein weltweit anerkannter Vogelspinnenexperte, die Wälder und das Outback Australiens, um neue Spinnenarten zu entdecken.
Der Film begleitet den Forscher Robert Raven bei der Suche nach Vogelsspinnen und beobachtet die Giftentnahme im Labor. Außerdem kommen begeisterte Sammler zu Wort, die sich Vogelspinnen als Haustiere halten.
(ARD/WDR)


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11:55
Stereo-Ton16:9 Format

Kangaroo Island - Insel der Kuscheltiere

Film von Friedrich Bohnenkamp

(aus der ARD-Reihe "Inseln")

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Kangaroo Island trägt seinen Namen nicht von ungefähr - auf der Insel in Sichtweite der südaustralischen Küste leben Tausende dieser Beuteltiere. Trotzdem hat dem Känguru ein anderes wildlebendes Tier den Rang als Attraktion abgelaufen: der Koala. Als Ausbund an ...
(ARD/SWR)

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Kangaroo Island trägt seinen Namen nicht von ungefähr - auf der Insel in Sichtweite der südaustralischen Küste leben Tausende dieser Beuteltiere. Trotzdem hat dem Känguru ein anderes wildlebendes Tier den Rang als Attraktion abgelaufen: der Koala. Als Ausbund an Niedlichkeit geltend, verzückt er die Touristen. Als verfressener Nichtsnutz bringt er die Farmer der Insel gegen sich auf. Zwischen 20.000 und 30.000 dieser Kuscheltiere sind - darin ist man sich einig - einige Tausend Koalas zu viel: Der träge Geselle dezimiert die Eukalyptusbäume der Insel und bringt das ökologische Gleichgewicht ins Wanken. Früher hat es auf Kangaroo Island keine Koalas gegeben, erst in den 1920er Jahren wurde der Pelzträger vom Festland importiert. Jetzt hockt er in den alten Bäumen, frisst sie ratzekahl leer - und spaltet die Meinungen, wie man das Koala-Problem in den Griff bekommen könnte. "Abknallen", heißt es im Stall, wo Farmer Andrew Bennet den Schafen an die Wolle geht. Die radikale Lösung ist auch im Sinne von "Indiana James", dem ehemaligen Ölindustrie-Manager, der jetzt in einem früheren Schweinestall Holzskulpturen anfertigt. Indes: "Wenn man sie abschießen würde, dann gäbe das einen internationalen Aufschrei der Empörung. Die Koalas gelten weltweit ja als Inbegriff des Teddybären." Die Koalas von Kangaroo Island sind in der Tat zu einem brisanten politischen Thema geworden, und am Ende der Diskussion steht eine Lösung, die nicht alle wirklich genial finden: Binnen vier Jahren sollen 8.000 der Tiere sterilisiert und wieder ausgesetzt werden. Ein mühseliges Unterfangen: Im Sommer klettern 17 Koala-Fänger auf die Bäume, fangen die Tiere ein, der Tierarzt operiert sie - und anschließend geht es wieder zurück in die Freiheit. Das kostet 2,5 Millionen Euro und hat einen Haken: Der Appetit der Tiere bleibt gleichbleibend hoch.
Der Film von Friedrich Bohnenkamp zeigt den Alltag auf Kangaroo Island.
(ARD/SWR)


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12:35
Stereo-Ton

NetzNatur: Stehaufmännchen

Die Naturreportage aus der Schweiz

Moderation: Andreas Moser

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Das Kaninchen: Heim-, Nutz- oder Wildtier - gezüchtet und gehegt, bedrängt und gejagt. Als Stallhase wird es zum perfekten Rasse-Champion gezüchtet, und als Wildtier gilt es als Schädling, der fast jedem Vernichtungskrieg trotzt und über kurz oder lang immer wieder ...

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Das Kaninchen: Heim-, Nutz- oder Wildtier - gezüchtet und gehegt, bedrängt und gejagt. Als Stallhase wird es zum perfekten Rasse-Champion gezüchtet, und als Wildtier gilt es als Schädling, der fast jedem Vernichtungskrieg trotzt und über kurz oder lang immer wieder auf die Beine kommt. Ein richtiges Stehaufmännchen eben. Während Tausende von Kaninchen die Pariser Flughäfen Orly und Roissy buchstäblich untergraben und furchtlos zwischen den Start- und Landebahnen umherhoppeln, sind sie in manchen ländlichen Gegenden Europas praktisch verschwunden - als Folge von Myxomatose- und Calici-Viren, die vom Menschen ausgesetzt wurden und die seuchenartig von Zeit zu Zeit ganze Bestände ausrotten. Das bedauern vor allem die Jäger, die Wildkaninchen in dicht bevölkerten Gebieten einfangen, um sie anderswo zu Jagdzwecken wieder freizulassen. Auch in Australien kämpft man seit über 100 Jahren mit allen erdenklichen Mitteln gegen die Kaninchenplage, denn die Tiere vermehren sich dort explosionsartig, grasen die Viehweiden ab und verdrängen die heimische Fauna. Während in Australien Wildkaninchen als Landplage bekämpft werden, sind ihre domestizierten Artgenossen hierzulande Objekte passionierter Liebhaberei.
"NetzNatur" zeigt in spektakulären Bildern, wie sich Menschen rund um den Globus mit Kaninchen herumschlagen. Die Reise auf der Spur der Hoppeltiere führt von der Schweiz über Frankreich bis nach Australien.


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13:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Mythos Australien

Film von Werner Meyer

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Der Kakadu Nationalpark ist ein Kulturerbe der Extreme. Mit 20.000 Quadratkilometern Fläche nur halb so groß wie Holland, wird er nur von circa 400 Menschen bewohnt. Seit 50.000 Jahren leben Menschen in diesem Gebiet im tropischen Norden Australiens. Wann genau die ...
(ARD/SWR)

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Der Kakadu Nationalpark ist ein Kulturerbe der Extreme. Mit 20.000 Quadratkilometern Fläche nur halb so groß wie Holland, wird er nur von circa 400 Menschen bewohnt. Seit 50.000 Jahren leben Menschen in diesem Gebiet im tropischen Norden Australiens. Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, anfingen, ihre Geschichte und Mythen auf Fels zu malen, kann niemand mit Sicherheit sagen, doch es steht fest, dass die Rock Art von Kakadu zu den ältesten Felszeichnungen der Welt gehört. Die Aborigines haben diese Tradition bis in die jüngste Vergangenheit weitergeführt. Nayambolmi, auch Barramundi Charlie genannt, war der letzte der Männer, der befugt war, auf die Felsen von Nourlangie Rock zu malen. Er starb 1965. Kakadu hat mit über 3.500 Fundorten von Rock Art eine kaum zu überblickende Fülle von Kunst und Geschichte der Ureinwohner Australiens. Doch Kakadu ist nicht nur ein Ort der Mythen, sondern auch die größte Brutstätte für Vögel auf der Südhalbkugel. Bisher wurden mehr als 280 verschiedene Vogelarten im Park beobachtet. Zum einzigartigen Tierreichtum Kakadus gehören 125 Reptilienarten - darunter auch Süß- und Salzwasserkrokodile, 65 verschiedene Säugetiere, 25 Frosch- und 59 Fischarten. Fraser Island, 190 Kilometer nördlich von Brisbane gelegen, wurde 1992 zum UNESCO-Weltnaturerbe ernannt. Sie ist mit über 120 Kilometern Länge und einer Fläche von 184.000 Hektar die größte Sandinsel der Welt. Die Dünen von Fraser ragen über 240 Meter aus dem Meer und sind mit einer erstaunlich vielseitigen Vegetation bewachsen. Von der Heidelandschaft an der Küste bis zum subtropischen Regenwald in Zentrum werden alle Pflanzen von über 40 Dünenseen gespeist. Über 350 verschiedene Vogelarten sind auf Fraser zu Hause. Viele Wandervögel benutzen die Insel als Raststätte zwischen Südaustralien und ihren Brutplätzen in Sibirien.
Der Film stellt die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Australiens vor.
(ARD/SWR)


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14:10
16:9 Format

Great Barrier Reef - Wunderwelten unter Wasser

Film von Dominic Müller und Michael Weyhers

(aus der ARD-Reihe "Abenteuer Wildnis")

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Das Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens ist ein Grenzgebiet zwischen Meer und Land, das eine Tierwelt von atemberaubender Vielfalt birgt. Rund 400 verschiedene Korallenarten und 1.500 verschiedene Fische sind dort heimisch. Das Riff erstreckt sich über mehr ...
(ARD/SWR)

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Das Great Barrier Reef an der Ostküste Australiens ist ein Grenzgebiet zwischen Meer und Land, das eine Tierwelt von atemberaubender Vielfalt birgt. Rund 400 verschiedene Korallenarten und 1.500 verschiedene Fische sind dort heimisch. Das Riff erstreckt sich über mehr als 2.000 Kilometer und besteht aus fast 3.000 Einzelriffen und über 900 Inseln. Eine dieser Inseln ist One-Tree-Island. Für Besucher ist die Insel nicht zugänglich, sie darf nur mit einer Sondererlaubnis betreten werden. Seit 1965 ist das Eiland eine Außenstelle der University of Sydney. Dort wurde eine Forschungsstation für maritime Untersuchungen aufgebaut. Charakteristisch für die Insel sind die Paranussbäume, die dem Eiland seinen Namen gegeben haben. Sie gehören zu den wenigen Holzarten, die auf dem salzhaltigen Korallengrund Fuß fassen konnten. Wo die Insel aus dem Meer steigt, ist One-Tree-Island ein einziger Korallenfriedhof, eine Landschaft von bizarrer Schönheit, die bisher nur wenige Kamerateams besuchen konnten.
Dominic Müller und Michael Weyhers zeigen beeindruckende Bilder vom Great Barrier Reef und von One-Tree-Island.
(ARD/SWR)


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14:55
Stereo-TonVideotext Untertitel

Todesfalle Ayers Rock

Australiens größtes Rätsel

Film von Hans-Joachim Gally

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

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In Australien ist er ein Held, in Deutschland kennt kaum einer seinen Namen. Ludwig Leichhardt war gelungen, was keiner vor ihm gewagt hatte: die Durchquerung des australischen Kontinents von Osten nach Norden. Ende 1845 war der Deutsche mit sieben Männern in Brisbane ...

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In Australien ist er ein Held, in Deutschland kennt kaum einer seinen Namen. Ludwig Leichhardt war gelungen, was keiner vor ihm gewagt hatte: die Durchquerung des australischen Kontinents von Osten nach Norden. Ende 1845 war der Deutsche mit sieben Männern in Brisbane aufgebrochen. Nach acht Monaten wollten sie Port Essington erreichen. Doch der Marsch dauerte doppelt so lange wie geplant. Schlechte Ausrüstung, sengende Hitze bei Tag, klirrende Kälte bei Nacht sowie Wasser- und Nahrungsmangel machten das Unternehmen zur Qual. Aborigines überfielen die Gruppe, töteten einen Mann und verwundeten zwei schwer. Als Leichhardt und seine Truppe schließlich Port Essington erreichten, feierte man sie überschwänglich. Die Expedition brachte Ludwig Leichhardt weltweiten Ruhm. 1848 wagte er ein noch größeres Abenteuer: Diesmal wollte er Australien von Osten nach Westen durchqueren. Bald nach dem Aufbruch schrieb er an einen Freund in Sydney. Es war Ludwig Leichhardt letztes Lebenszeichen. Auf dieser mörderischen Tour bestaunte er vermutlich als erster Weißer den Ayers Rock, das größte geheimnisumwitterte Heiligtum der Aborigines. Wurde ihm das zum Verhängnis?
Der Film folgt der Nord-Ost-Route Leichhardts, stellt die Kultur und Mythen der Ureinwohner vor und begleitet Wissenschaftler auf der Suche nach der Leiche des Abenteurers.


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15:35
Stereo-Ton16:9 Format

Der lange Weg nach Hause

(Rabbit-Proof Fence)

Spielfilm, Australien 2002

Darsteller:
MollyEverlyn Sampi
DaisyTianna Sansbury
GracieLaura Monaghan
A. O. NevilleKenneth Branagh
MoodooDavid Gulpilil
Constable RiggsJason Clarke
u.a.
Regie: Phillip Noyce

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Australien 1931: Nach der grausamen Rassenpolitik der australischen Regierung werden "Mischlingskinder", deren Väter zumeist weiße Wanderarbeiter waren, ihren Aborigine-Müttern entrissen und in Erziehungsheime gesteckt. Dort erhalten sie unter härtesten Bedingungen ...
(ARD)

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Australien 1931: Nach der grausamen Rassenpolitik der australischen Regierung werden "Mischlingskinder", deren Väter zumeist weiße Wanderarbeiter waren, ihren Aborigine-Müttern entrissen und in Erziehungsheime gesteckt. Dort erhalten sie unter härtesten Bedingungen eine simple Ausbildung, um später als billige Hausangestellte oder Farmarbeiter an wohlhabende weiße Familien vermittelt zu werden. Auch die zwölfjährige Molly, ihre achtjährige Schwester Daisy und ihre zehnjährige Cousine Gracie werden ihren Müttern mit Gewalt weggenommen und in ein 1.500 Meilen entferntes Heim nördlich von Perth gebracht. Aber schon nach kurzer Zeit fliehen die Mädchen unter Mollys Führung aus dem Camp und begeben sich zu Fuß auf eine gefahrvolle Wanderung quer durch Australien - ständig verfolgt von Fährtenlesern der Polizei und den Häschern des verbissenen, zynisch als "Chief Protector of Aborigines" bezeichneten Bürokraten A. O. Neville. Immer wieder gelingt es den erschöpften Kindern, ihren Verfolgern in den Weiten der australischen Wüste zu entwischen. Doch Nevilles Männer wissen genau, welches Ziel die Mädchen ansteuern.
Das sensible Drama "Der lange Weg nach Hause" sorgte nach seiner Premiere in Australien für große Kontroversen, berührt der Film doch ein Thema, dass von den australischen Behörden lange Zeit totgeschwiegen wurde. Man warf Regisseur Phillip Noyce ("Der stille Amerikaner") Nestbeschmutzung und eine überspitzte Darstellung der Praktiken vor - zu Unrecht, wie Zeitzeugen bestätigen konnten. Trotz des überaus ernsten Themas versteht es Noyce meisterhaft, sein kritisches Anliegen in ein ebenso spannendes wie anspruchsvolles Drama zu kleiden. Neben den jungen Amateurdarstellerinnen ist Hollywoodstar und Shakespeare-Mime Kenneth Branagh ("Harry Potter", "Hamlet") in einer Hauptrolle zu sehen.
(ARD)


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17:00
Stereo-Ton

Menschen gegen Monster

Kampf um Australien

Film von Andy Byatt und Andrew Graham-Browne

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Vor 65.000 Jahren erreichten die ersten Menschen australischen Boden - die Vorfahren der Aborigines. Über die indonesische Timor-See kommend landeten sie im Norden des Kontinents - einem Erdteil, der seit 40 Millionen Jahren vom Rest der Welt isoliert war. Dichter, ...
(ARD/NDR)

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Vor 65.000 Jahren erreichten die ersten Menschen australischen Boden - die Vorfahren der Aborigines. Über die indonesische Timor-See kommend landeten sie im Norden des Kontinents - einem Erdteil, der seit 40 Millionen Jahren vom Rest der Welt isoliert war. Dichter, trockener Dschungel empfing die ersten Siedler. Auf der Suche nach Trinkwasser drangen sie immer weiter ins Innere des Kontinents vor. Dabei trafen sie auf einige der außergewöhnlichsten Wesen, die die Evolution hervorgebracht hat: nashorngroße Beuteltiere wie die Diprotodons und die Riesenwombats, aber auch auf gigantische Raubtiere wie die bis zu sieben Meter lange Echse Megalania. Die Ur-Aborigines waren exzellente Jäger, stellten Werkzeuge und Waffen her - und sie konnten mit dem Feuer umgehen. Sie setzten es auch im Kampf gegen die gefährlichen Tiere ein. Viele Giganten der Urzeit verschwanden von der Bildfläche.
Der Film rekonstruiert die Eroberung Australiens durch den Menschen und dessen Begegnung mit den dort lebenden urzeitlichen Tieren. Aufwendige Computer-Animationen erwecken die "Monster" wieder zum Leben.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Mit dem Zug zum Great Barrier Reef

Australiens Sunlander Express

Film von Robert Hetkämper

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Der Sunlander Express verkehrt auf einer alten romantischen Strecke zwischen Brisbane und der australischen Tropenmetropole Cairns, dem Ausgangspunkt für Tauchtouren auf dem Great Barrier Reef. Die Reise führt unter anderem zu den Walen vor Fraser Island, zu zwei ...
(ARD/NDR)

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Der Sunlander Express verkehrt auf einer alten romantischen Strecke zwischen Brisbane und der australischen Tropenmetropole Cairns, dem Ausgangspunkt für Tauchtouren auf dem Great Barrier Reef. Die Reise führt unter anderem zu den Walen vor Fraser Island, zu zwei deutschen Forscherinnen auf Magnetic Island, die sich um den Erhalt des Great Barrier Riffs sorgen, zu einem umweltbewussten Zuckerfarmer und einem furchtlosen Krokodilwärter. Die gewaltigen Kohlevorkommen von Queensland machen Australien zum größten Steinkohleexporteur der Welt. Da das Land selbst seine Rohstoffe nicht verarbeitet, sondern ausschließlich auf deren Ausfuhr setzt, wird Australien mehr und mehr abhängig von seinen Großkunden, allen voran China. Für die Australier selbst wird Queensland zum "Florida am Pazifik". Rund um Cairns wachsen die Villensiedlungen für reiche Rentner. Aber noch ist dort auch genug Raum für Abenteuer.
Robert Hetkämper hat Australien von Queenlands Goldküste bis hinauf in den tropischen Regenwald im Norden im Sunlander Express bereist.
(ARD/NDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Australien

Moderation: Kristina zur Mühlen

Dürre in Australien
Nirgendwo sonst ist der Klimawandel
so deutlich zu spüren wie down under
Kohlendioxid als Exportschlager
Die australische Kohle ist der Klimakiller
Nummer 1
Unten ist alles anders
Warum sich ein Wasserstrudel in
Australien andersherum dreht

Erstausstrahlung

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Kohle ist in Australien ein Riesengeschäft. Dank der weltweit viertgrößten Vorkommen - allein rund 75 Milliarden Tonnen Steinkohle - werden 80 Prozent der heimischen Energie aus Kohle produziert. 25 Tonnen Kohlendioxid pro Kopf und Jahr werden in Australien in die ...

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Kohle ist in Australien ein Riesengeschäft. Dank der weltweit viertgrößten Vorkommen - allein rund 75 Milliarden Tonnen Steinkohle - werden 80 Prozent der heimischen Energie aus Kohle produziert. 25 Tonnen Kohlendioxid pro Kopf und Jahr werden in Australien in die Atmosphäre entlassen. Zum Vergleich: In Deutschland sind das laut Internationaler Energieagentur etwa zehn Tonnen, in China unter fünf Tonnen. Und das, obwohl Australien unter den Klimaveränderungen und der Schädigung der Atmosphäre so stark wie kaum ein anderes Land der Welt leidet. Die australische Regierung äußert immer öfter, dass der CO2-Ausstoß begrenzt werden muss und hat bereits im Dezember 2007 das Kyoto-Protokoll unterzeichnet, setzt aber selbst weiter auf Kohle.
"nano" fragt in dieser "spezial"-Sendung, welche Klimaziele Australien wie erreichen möchte, und blickt auf die Folgen von Klimawandel und Ozonloch für die Menschen in Australien.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Inseln am Ende der Welt: Wundersames Tasmanien

Film von Angelika Sigl

(aus der ARD-Reihe "natur exclusiv")

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Tasmanien ist ein Land wie ein Feenreich. Obwohl die im Südosten Australiens liegende Insel nur die Größe Österreichs hat, findet man dort sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt: vom Regenwald über schneebedeckte Berge, von der Steppe bis zur malerischen ...
(ARD/BR)

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Tasmanien ist ein Land wie ein Feenreich. Obwohl die im Südosten Australiens liegende Insel nur die Größe Österreichs hat, findet man dort sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt: vom Regenwald über schneebedeckte Berge, von der Steppe bis zur malerischen Küste. Tasmanien hat eine enorm reiche Tierwelt. Zum einen bietet die Insel rund um das Jahr ausreichend Nahrung, zum anderen ist das Land mit knapp 400.000 Einwohnern nur schwach besiedelt. Der größte Räuber unter den Tieren Tasmaniens, der lange als ausgestorben galt, ist in den letzten Jahren mehrfach wieder gesichtet worden: Die ersten Siedler nannten ihn Tasmanischen Wolf oder Beutelwolf, denn er jagte Wallabys, Wombats und andere Kleinbeutler. Er sorgte dafür, dass die pflanzenfressenden Beuteltiere nicht überhand nahmen und erhielt so seit vielen Jahrtausenden das biologische Gleichgewicht aufrecht. Doch als die Menschen begannen, Schafe zu züchten, wurde der Tasmanische Wolf selbst zum Gejagten. In den 1830er Jahren wurde eine Belohnung für das Erlegen von Beutelwölfen ausgesetzt. Schon nach wenigen Jahrzehnten war die Art aus weiten Gebieten Tasmaniens verschwunden, doch die Jagd mit Fallen und Hunden ging unvermittelt weiter.
Der Film von Angelika Sigl stellt die Tierwelt Tasmaniens vor.
(ARD/BR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton

Mit dem Zug durch Australien (1/2)

Vom Indischen Ozean in die großen Wüsten

Film von Robert Hetkämper

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Er gehört zu den großen Zuglegenden dieser Welt: Der Indian Pacific Express durchquert den ganzen australischen Kontinent und rollt vom Indischen Ozean an Australiens Westküste bis zum Pazifik an der Ostküste 4.352 Kilometer durch die Wüsten des trockenen Kontinents. ...
(ARD/NDR)

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Er gehört zu den großen Zuglegenden dieser Welt: Der Indian Pacific Express durchquert den ganzen australischen Kontinent und rollt vom Indischen Ozean an Australiens Westküste bis zum Pazifik an der Ostküste 4.352 Kilometer durch die Wüsten des trockenen Kontinents. Das entspricht der Entfernung von Hannover nach Teheran. Drei Tage und drei Nächte ist der Zug unterwegs.
In der ersten Folge des zweiteiligen Films berichten Robert Hetkämper und sein Team von einer Reise durch ein Land im Wandel: von den Schafscherern des Outback, die langsam aussterben, weil der Nachwuchs in den Bergbau abwandert, von den Ureinwohnern des Kontinents, die sich noch immer nicht respektiert fühlen, und von einem deutschen Auswanderer, der Taucher auf Armeslänge an den gewaltigsten Killer der Meere führt, den Weißen Hai.

Den zweiten Teil von "Mit dem Zug durch Australien" zeigt 3sat im Anschluss um 21.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton

Mit dem Zug durch Australien (2/2)

Aus der Nullarbor Wüste an den Pazifik

Film von Robert Hetkämper

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Er gehört zu den großen Zuglegenden dieser Welt: Der Indian Pacific Express durchquert den ganzen australischen Kontinent und rollt vom Indischen Ozean an Australiens Westküste bis zum Pazifik an der Ostküste, 4.352 Kilometer durch die Wüsten des trockenen Kontinents. ...
(ARD/NDR)

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Er gehört zu den großen Zuglegenden dieser Welt: Der Indian Pacific Express durchquert den ganzen australischen Kontinent und rollt vom Indischen Ozean an Australiens Westküste bis zum Pazifik an der Ostküste, 4.352 Kilometer durch die Wüsten des trockenen Kontinents. Das entspricht der Entfernung von Hannover nach Teheran. Drei Tage und drei Nächte ist der Zug unterwegs.
Im zweiten Teil ihres Reiseberichtes sind Robert Hetkämper und sein Team mit dabei, wenn der "Roo-Shooter" seinem nächtlichen blutigen Handwerk nachgeht: im Outback massenhaft Kängurus abzuschießen. Außerdem fahren sie mit dem Auto Tausend Meter tief in ein Zinkbergwerk, besuchen einen jungen Farmer, der abends am Computer seine Marktchancen berechnet und tagsüber mit scharfem Messer seine Kälber kastriert, erleben die Faszination einer nostalgischen Reise mit dem Dampfzug durch die Blue Mountains und steigen hinab in die Eukalyptuswälder und urweltlichen Farngebüsche im Osten des Kontinents.
(ARD/NDR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Kontinent verbrennt

Film von Ulrike Wittern

Klima - Krise in Australien

Erstausstrahlung

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Kein anderes Land spürt den Klimawandel so deutlich wie Australien: Das Wetter spielt verrückt. Manche Gegenden sind regelmäßig überflutet. Andernorts verbrennt die Erde unter der sengenden Hitze. Seit Jahren herrscht im Hauptanbaugebiet für die Landwirtschaft ...

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Kein anderes Land spürt den Klimawandel so deutlich wie Australien: Das Wetter spielt verrückt. Manche Gegenden sind regelmäßig überflutet. Andernorts verbrennt die Erde unter der sengenden Hitze. Seit Jahren herrscht im Hauptanbaugebiet für die Landwirtschaft Dürre. Sie zwingt Landwirte in die Verschuldung und zur Aufgabe ihrer Farmen. Ganze Dörfer sterben aus, weil die Bauern in die Stadt ziehen. Das für den Tourismus wichtige Great Barrier Reef, ein einzigartiges Korallenriff, ist durch steigende Wassertemperaturen in Gefahr. Schädlinge wie die Dornenkrone breiten sich rasend schnell aus. Noch immer erkrankt jeder zweite Australier an Hautkrebs, weil das Ozonloch genau über Australien klafft, und durch die sterbenden Eukalyptuswälder verlieren die Koalas ihren Lebensraum.
Bei alledem gehört Australien weltweit zu den größten CO2-Emittenten pro Kopf und exportiert in großem Umfang Kohle. Der Rohstoff ist das wertvollste Exportgut des Landes, und die hohe Nachfrage aus Asien beschert den Konzernen enorme Gewinne. Doch in Australien regt sich Protest. Die Menschen fordern entschlossene Maßnahmen, um die Emissionen zu reduzieren. Auch Unternehmen denken um und sehen im Geschäft mit dem Umweltschutz eine Chance.
Ulrike Wittern zeigt in ihrer Dokumentation "Ein Kontinent verbrennt" einige dieser Umweltprojekte: beispielsweise, wie in der Wirtschaftsmetropole Melbourne ein Unternehmer Biotope anlegt, die das Wasser von Umweltgiften reinigen. Außerdem besucht Ulrike Wittern Australien erstes klimaneutrales Dorf und zeigt, wie man dort energiesparend lebt.


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22:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Gesetzlos - Die Geschichte des Ned Kelly

(Ned Kelly)

Spielfilm, Australien/Großbritannien/Frankreich 2003

Darsteller:
Ned KellyHeath Ledger
Joe ByrneOrlando Bloom
Julia CookNaomi Watts
Francis HareGeoffrey Rush
Mrs. ScottRachel Griffiths
u.a.
Regie: Gregor Jordan

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Australien 1871: Ned Kelly ist der Sohn eines nach Australien verbannten Iren. Nur mühsam fasst seine Familie in dem kaum zivilisierten Land Fuß. Als Ned eines Tages ein geflohenes Pferd zuläuft, wird er von der schikanösen viktorianischen Polizei des Diebstahls ...
(ARD)

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Australien 1871: Ned Kelly ist der Sohn eines nach Australien verbannten Iren. Nur mühsam fasst seine Familie in dem kaum zivilisierten Land Fuß. Als Ned eines Tages ein geflohenes Pferd zuläuft, wird er von der schikanösen viktorianischen Polizei des Diebstahls bezichtigt. Drei Jahre verbringt er unschuldig hinter Gittern und kehrt daraufhin zu seiner Familie zurück, die inzwischen am Hungertuch nagt. Um seine jüngeren Brüder durchzubringen, verdient Ned Geld mit Boxkämpfen und Farmarbeiten für reiche englische Familien. Bei einem solchen Job trifft er die bezaubernde Julia. Während Ned sich auf eine Affäre mit der verheirateten Mutter einlässt, eskaliert die Situation im Haus der Kellys: Der betrunkene Polizist Fitzpatrick hat es auf Neds Schwester Kate abgesehen. Als sie ihn zurückweist, beschuldigt er Ned, der gar nicht anwesend ist, er habe auf ihn geschossen. Julia gibt ihrem Liebhaber kein Alibi, und so bleibt Ned nur die Flucht in die Wälder. Mit seinen Freunden Joe Byrne und Steve Hart beginnt er, Banken auszurauben - das Geld gibt er den hoch verschuldeten Farmern und Arbeitern. Die Kelly-Bande avanciert zum Staatsfeind Nummer eins, doch für die Menschen werden sie zu Helden, die sich gegen die Ungerechtigkeit der englischen Krone auflehnen.
"Gesetzlos - Die Geschichte des Ned Kelly" ist ein episches Westernabenteuer über den authentischen australischen Outlaw Ned Kelly (1854 - 1880). Regisseur Gregor Jordan ("Army Go Home!") hat den Stoff wirkungsvoll als historisches Drama mit gebrochenen Hauptfiguren in Szene gesetzt. Der zur Drehzeit erst 23-jährige Heath Ledger (1979 - 2008) zählte 2005 zu den meistbeschäftigten Akteuren überhaupt. Er stand zusammen mit dem australischen Oscar-Preisträger Geoffrey Rush ("Shine", "Fluch der Karibik") Naomi Watts ("King Kong") und Orlando Bloom ("Herr der Ringe") vor der Kamera. Die grandiosen Landschaftsaufnahmen stammen von Oliver Stapleton ("Schiffsmeldungen", "Gottes Werk und Teufels Beitrag").
(ARD)


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23:55
Stereo-Ton

Lantana

Spielfilm, Deutschland/Australien 2001

Darsteller:
Leon ZatAnthony LaPaglia
John KnoxGeoffrey Rush
Dr. Valerie SomersBarbara Hershey
Sonja ZatKerry Armstrong
Jane O´MayRachael Blake
Nik DanielsVince Colosimo
u.a.
Regie: Ray Lawrence

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Der von Ehe und Beruf frustrierte Polizist Leon Zat flüchtet sich in eine heimliche Affäre mit der einsamen und neugierigen Jane O'May, die gerade ihren Mann verlassen hat. Leons Frau Sonja bleibt nicht verborgen, dass es in ihrer Ehe kriselt. Sie sucht Rat bei der ...
(ARD)

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Der von Ehe und Beruf frustrierte Polizist Leon Zat flüchtet sich in eine heimliche Affäre mit der einsamen und neugierigen Jane O'May, die gerade ihren Mann verlassen hat. Leons Frau Sonja bleibt nicht verborgen, dass es in ihrer Ehe kriselt. Sie sucht Rat bei der Psychotherapeutin Dr. Valerie Somers. Doch die Psychologin bräuchte selbst therapeutische Hilfe, denn nach dem Tod ihrer Tochter zieht ihr Mann John sich mehr und mehr von ihr zurück. Valerie leidet darunter und steigert sich in die fixe Idee, einer ihrer Patienten, der von einer schwulen Beziehung zu einem verheirateten Mann spricht, sei der heimliche Liebhaber ihres Mannes. Als Valerie eines Nachts spurlos verschwindet, übernimmt Leon Zat den Fall. Ausgerechnet seine Geliebte Jane gibt ihm einen heißen Tipp, der zwar nichts zur Lösung des Falls beiträgt, dem Polizisten aber einige neue Perspektiven eröffnet. So dringt Leon im Rahmen seiner Ermittlungen immer tiefer in das Dickicht der Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Paaren vor - und findet dabei auf überraschende und schmerzhafte Weise zu seiner Frau Sonja zurück.
Geschickt verknüpft Regisseur Ray Lawrence in seinem zweiten Spielfilm nach "Bliss" (1985) die Geschichten von acht Bewohnern einer australischen Kleinstadt mit einem mysteriösen Mordfall. Entstanden ist ein subtiler Psychothriller, der einige Anleihen bei Robert Altmans episodischer Erzählweise aus "Short Cuts" nimmt. Spannung entsteht nicht durch die Aufklärung eines Verbrechens, sondern durch die ebenso nuancierte wie beiläufige Alltagsbeobachtung der durchweg interessanten und gut gespielten Figuren.
(ARD)


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1:50

Stein des Friedens

Der australische Opal als Spiegel eines Kontinents

Film von Carola Mair

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Die Konflikte zwischen den Aborigines und anderen Bevölkerungsgruppen Australiens reichen von der Frage nach der Anerkennung der eigenen Rechte durch den Staat über das marode Ökosystem des Landes bis hin zu Problemen mit Kunstfälschungen auf Kosten der Ureinwohner. ...
(ORF/3sat)

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Die Konflikte zwischen den Aborigines und anderen Bevölkerungsgruppen Australiens reichen von der Frage nach der Anerkennung der eigenen Rechte durch den Staat über das marode Ökosystem des Landes bis hin zu Problemen mit Kunstfälschungen auf Kosten der Ureinwohner. Dabei birgt die Anpassung an den Rest der australischen Gesellschaft für die Aborigines, die sich als Hüter des eigenen Landes verstehen, auch stets die Gefahr des Verlusts der eigenen Kultur und Identität.
Der Film stellt die Situation der Aborigines in Australien vor.
(ORF/3sat)


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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

Cowboys im wilden Süden Australiens

Film von Dirk Steffens

(aus der ZDF-Reihe "reiselust")

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Birdsville, Mungerannie und Marree sind Stationen auf dem Birdsville Track durchs endlose Outback. 600 Stück Vieh, ein Trupp australischer Cowboys und 514 Kilometer Einsamkeit. Ein Ritt durch das Innere des fünften Kontinents: durch Wüsten, die sechs Mal so groß wie ...

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Birdsville, Mungerannie und Marree sind Stationen auf dem Birdsville Track durchs endlose Outback. 600 Stück Vieh, ein Trupp australischer Cowboys und 514 Kilometer Einsamkeit. Ein Ritt durch das Innere des fünften Kontinents: durch Wüsten, die sechs Mal so groß wie Belgien sind und fast genauso gewaltige Sümpfe, über Flüsse und Berge, vorbei an Wasserlöchern, die Menschen und Tiere anlocken. Vorbei an Ranchs, die so groß sind wie kleine Staaten. 1905 wurde der Birdsville Track zum ersten Mal kartografisch erfasst. Die Route diente dazu, Vieh von der Wegstation Birdsville im südlichen Queensland nach Marree in Südaustralien zu treiben. Dort wurden die Tiere mit der Eisenbahn weiter zu den Viehmärkten nach Adelaide befördert. Der Birdsville Track ist in Australien inzwischen eine nationale Legende. Oft besungen und beschrieben - daran können auch die riesigen Lastwagen nichts ändern, die heute den Viehtransport übernehmen.
Dirk Steffens ist im wilden Süden Australiens unterwegs und dabei, wenn eine Handvoll australischer Cowboys ihre Brumbys genannten Pferde satteln und es ihren Vorfahren nachmachen: Sie treiben eine Rinderherde den Birdsville-Track hinunter.


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3:15

Australiens wilder Westen

Film von Jürgen Bertram

(aus der ARD-Reihe "Menschen und Straßen")

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Bourke, eine 1862 gegründete Kleinstadt in New South Wales mit 3.700 Einwohnern, ist typisch für viele Orte im Innern Australiens, die vor allem vom Verkauf von Schafswolle leben. Sinkende Weltmarktpreise und anhaltende Dürre haben zu einem wirtschaftlichen Niedergang ...
(ARD/SWR)

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Bourke, eine 1862 gegründete Kleinstadt in New South Wales mit 3.700 Einwohnern, ist typisch für viele Orte im Innern Australiens, die vor allem vom Verkauf von Schafswolle leben. Sinkende Weltmarktpreise und anhaltende Dürre haben zu einem wirtschaftlichen Niedergang geführt.
Jürgen Bertram besuchte Bourke und sprach mit Einwohner der Stadt und Farmern aus der Umgebung über ihre Probleme.
(ARD/SWR)


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4:00
Stereo-Ton16:9 Format

Das grüne Australien

Eine Reise durch den Westen

Film von Sue Taylor

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Wer nach Australien reist, erwartet weite rote Wüstenebenen, beeindruckende Felsformationen und strahlend weiße Strände. Das ist das Bild des Kontinents, mit dem die Broschüren der Tourismusunternehmen werben. Es gibt aber auch ein weitgehend unbekanntes Australien im ...
(ARD/NDR)

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Wer nach Australien reist, erwartet weite rote Wüstenebenen, beeindruckende Felsformationen und strahlend weiße Strände. Das ist das Bild des Kontinents, mit dem die Broschüren der Tourismusunternehmen werben. Es gibt aber auch ein weitgehend unbekanntes Australien im Südwesten des Kontinents mit Menschen, die dort ein Leben voller Abenteuer führen. In den riesigen Eukalyptuswäldern lebt der "Baumdoktor" Gavin Drake, der die grünen Giganten hoch oben in den Wipfeln beschneidet. Auf andere Weise riskieren die Brüder Darren und Nathan Adams ihr Leben: Vor der Südküste bei Augusta tauchen sie in Tiefen, in denen es von Haien wimmelt, nach Abalone Muscheln. In Albany arbeitet der Biologe Tony Friend. Er versucht, die äußerst seltenen australischen Beutelratten, die Gilbert's Potoroos, vor dem Aussterben zu retten. Ein einziges Buschfeuer könnte die letzten 35 Exemplare dieser Art vernichten.
Auf einer Reise durch Westaustralien abseits der Touristenwege porträtiert der Film von Sue Taylor Menschen mit außergewöhnlichen Berufen.
(ARD/NDR)


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4:45
16:9 Format

Queensland - von Daintree River nach Fraser Island

Film von Dominic Müller und Michael Weyhers

(aus der ARD-Reihe "Abenteuer Wildnis")

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In Queensland, etwa 100 Kilometer nördlich von Cairns, findet sich eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Australiens. Entlang des Daintree Rivers haben sich im Lauf der Zeit viele verschiedene Vogelarten angesiedelt. Dort finden sie Schutz und Nahrungsquellen. Chris ...
(ARD/SWR)

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In Queensland, etwa 100 Kilometer nördlich von Cairns, findet sich eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete Australiens. Entlang des Daintree Rivers haben sich im Lauf der Zeit viele verschiedene Vogelarten angesiedelt. Dort finden sie Schutz und Nahrungsquellen. Chris Dahlberg ist Vogelkundler. Regelmäßig führt er Besucher durch die Landschaften des Daintree Rivers und zeigt ihnen die Schönheiten dieses Nationalparks. In den Atherton Tablelands gibt es an einigen wenigen Stellen noch Baumkängurus. Diese Känguruart lebt auf Bäumen. Es sind äußerst scheue Tiere, die sich nur selten sehen lassen. Darüber hinaus sind sie bedroht, und nur in sehr geschützten Gebieten der Tablelands können sie noch überleben. Fraser Island, die
größte Sandinsel der Erde, erstreckt sich über eine Länge von circa 125 Kilometern parallel zur Küste. Die Insel und ihre Natur sind als "Erbe der Menschheit" von der UNESCO geschützt und gehören zu den eindrucksvollsten Naturschönheiten, die Australien zu bieten hat. Fraser Island bietet gigantische Sanddünen, dichte Urwälder, tiefblaue Süßwasserseen, kristallklare Bäche und eine einmalige Fauna und Flora. Auf Fraser Island leben auch die berühmten Dingos, Wildhunde, die frei auf der Insel umherziehen.
Dominic Müller und Michael Weyhers reisen durch Queensland und stellen die Natur an der Ostküste Australiens vor.
(ARD/SWR)


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5:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Uluru, Australien

Ayers Rock - Kata Tjuta National Park

Film von Werner Meyer

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Der rote Sandsteinmonolith Uluru erhielt 1871 vom europäischen Entdecker William Gosse den Namen Ayers Rock. Er ist das vielleicht berühmteste Naturdenkmal Australiens. Das Gelände, auf dem er sich befindet, ist zum Nationalpark ernannt worden. 348 Meter ragt der Uluru ...
(ARD/SWR)

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Der rote Sandsteinmonolith Uluru erhielt 1871 vom europäischen Entdecker William Gosse den Namen Ayers Rock. Er ist das vielleicht berühmteste Naturdenkmal Australiens. Das Gelände, auf dem er sich befindet, ist zum Nationalpark ernannt worden. 348 Meter ragt der Uluru aus dem Outback hervor. Doch dies ist nur die Spitze, der Rest liegt 6.000 Meter tief unter der Oberfläche. Sein Umfang beträgt neun Kilometer: Schon seine Maße machen diesen Monolithen zu einer geologischen Sehenswürdigkeit. Zahlreiche Wasserlöcher befinden sich auf seiner Oberfläche. So ist inmitten einer unwirtlichen Landschaft ein fruchtbarer Gürtel um den Felsen entstanden. Ein heiliger Ort der Anangu, der Aborigines, die dort seit Tausenden von Jahren leben. Für die Anangu hat das Leben seinen Ursprung in der Schöpfungsperiode. Die Spirit-Vorfahren, eine Inkarnation aus Menschen und Tieren, formten nach ihren Vorstellungen die Landschaft und legten Gesetze fest, nach denen sich die Anangu bis heute richten. In ihren Legenden und Geschichten liegen alle Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Seins. 400.000 Touristen besuchen heute den Nationalpark. Tjamiwa, ein Stammesältester der Anangu, sagt über sie: "Die Touristen kommen mit ihren Kameras und knipsen alles, was ihnen vor die Linse kommt. Und was haben sie, wenn sie nach Hause kommen? Viele Fotos von Uluru. Sie sollten andere Kameras benutzen, solche die nach Innen sehen. Dann könnten sie Kuniya sehen, die Pythonschlange, die dort in der Mitte des Uluru seit der Schöpfungsperiode lebt. Dann, vielleicht, würden sie ihre Kameras wegwerfen."
Werner Meyer besucht den Ayers Rock.
(ARD/SWR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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