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Sonntag, 4. Januar
Programmwoche 02/2009
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Hessens schönste Gärten (3/4)

Landidyll in Naumburg

Film von Heide Kegel

Moderation: Barbara Siehl

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Ob groß oder klein, die Schönheit eines Gartens wird immer vom Besitzer und seinem Geschick für die grüne Pracht bestimmt. Die vierteilige Reihe "Hessens schönste Gärten" stellt ungewöhnliche Gärten und ihre Besitzer vor.
In dieser Folge geht es aufs Land. ...
(ARD/HR)

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Ob groß oder klein, die Schönheit eines Gartens wird immer vom Besitzer und seinem Geschick für die grüne Pracht bestimmt. Die vierteilige Reihe "Hessens schönste Gärten" stellt ungewöhnliche Gärten und ihre Besitzer vor.
In dieser Folge geht es aufs Land. Sabine und Claus Becker haben ein Hofgut im Naturpark Habichtswald seiner alten Bestimmung zugeführt. Als das Paar das Gut erbte, hatte keiner von beiden auch nur eine blasse Ahnung von Landwirtschaft. Das sollte sich rasch ändern, denn kurzentschlossen begann Claus Becker mit dem Studium der Agrarwissenschaften. Gemeinsam machten sie sich an ein Mammutprojekt: die Renovierung der weitläufigen Anlage aus Wohnhäusern, Scheunen, Stallungen und einem alten Forsthaus. Heute lebt dort eine kunterbunte Gemeinschaft von Zwei- und Vierbeinern. Und weil Hühner, Gänse, Ponys, Ziegen, Hund, Katze, Rudi das Hausschwein und Hubertus das Wildschwein freien Auslauf genießen sollen, gibt es keinen Garten im klassischen Sinn. Fast alle Pflanzen wachsen in Kübeln oder Töpfen - darunter Oleander, Lorbeer, Fuchsien und Hortensien. Seitlich des Pferdestalls breiten sich die Obstwiese, ein Gemüse- und Kräutergarten aus. Überall zeigt sich unverkennbar die kreative Handschrift von Sabine Becker. Mal entdeckt man selbstgeflochtene Weidenzäune, mal gewundene Kränze und Herzen aus Stroh. Wenn sie neue Ideen ausprobieren will, dann zieht sich Sabine Becker am liebsten in ihr höchst persönliches Refugium zurück - in einen gemütlichen, alten Bauwagen.
(ARD/HR)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Hessens schönste Gärten (4/4)

Waldgarten im Wispertal

Film von Sabine Brox

Moderation: Barbara Siehl

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Ob groß oder klein, die Schönheit eines Gartens wird immer vom Besitzer und seinem Geschick für die grüne Pracht bestimmt. Die vierteilige Reihe "Hessens schönste Gärten" stellt ungewöhnliche Gärten und ihre Besitzer vor.
In der vierten Folge stellt Barbara ...
(ARD/HR)

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Ob groß oder klein, die Schönheit eines Gartens wird immer vom Besitzer und seinem Geschick für die grüne Pracht bestimmt. Die vierteilige Reihe "Hessens schönste Gärten" stellt ungewöhnliche Gärten und ihre Besitzer vor.
In der vierten Folge stellt Barbara Siehl den Garten des Forsthauses Lauksburg im Wispertal vor. Weil sie vom Stadtlärm die Nase voll hatten, machten sich Barbara und Wolfgang Pollmann auf die Suche nach einem Grundstück auf dem Land und stießen auf ein Kleinod: das Forsthaus Lauksburg im Wispertal. Ein stattliches, altes Haus mit einem riesigen Garten samt Flüsschen, der Wisper. Insgesamt ein Hektar Land wollten angelegt und gepflegt werden. Unter der Hand der Biologin Barbara Pollmann verwandelte sich der schmucklose Garten Stück für Stück in eine zauberhafte üppige Landschaft. Heute gedeihen Gehölze, Bäume, Blumen und Stauden im Pollmannschen Garten in großer Vielfalt.
(ARD/HR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Guildo und seine Gäste - Hausbesuch (2/6)

Moderation: Guildo Horn

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Guildo hat wieder einmal seine Koffer gepackt. Diesmal hat er sich auf den weiten Weg in den hohen Norden gemacht. Der Meister des guten Geschmacks hat ein Praktikum im Hotelgewerbe bekommen. In der Weltstadt Hamburg muss er sich dem harten Hotelalltag stellen. Das ...
(ARD/SWR)

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Guildo hat wieder einmal seine Koffer gepackt. Diesmal hat er sich auf den weiten Weg in den hohen Norden gemacht. Der Meister des guten Geschmacks hat ein Praktikum im Hotelgewerbe bekommen. In der Weltstadt Hamburg muss er sich dem harten Hotelalltag stellen. Das "Stadthaushotel Hamburg" ist ein sogenanntes integratives Hotel in dem auch Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten. Dort erwartet Guildo Horn knallharte Arbeit. Er muss Fisch kaufen, kochen, servieren, früh aufstehen und wird auch bei der Toilettenreinigung nicht geschont. Darüber hinaus gibt es auch eine ganze Menge Spaß und Spannung - so steht auch ein Bummel über die Reeperbahn auf dem Programm. Guildo trifft viele interessante Menschen, die alle ihr ganz eigenes Leben führen und den Meister nicht nur während der Arbeitszeit daran teilhaben lassen.
Der Entertainer Guildo Horn ist Diplompädagoge und hat viele Jahre in verschiedenen "Lebenshilfe"-Einrichtungen gearbeitet. In der sechsteiligen Reihe "Guildo Horn und Gäste - Hausbesuche" verschafft er mit seinen Hausbesuchen einen unverkrampften Einblick in eine Welt, die man so nicht kennt.
(ARD/SWR)


9:35
Stereo-Ton16:9 Format

Oertlis Welt

Szenen aus dem Wohnheim für geistig behinderte Menschen

Reportage von Marc Gieriet

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Roland Oertli kennt alle Geburtstage seiner Mitbewohner und Betreuer auswendig - ebenso alle Feier- und Ferientage, wie überhaupt alle ihm wichtigen Daten. Der 37-jährige Mann lebt und arbeitet im zürcherischen Wohnheim Humanitas zusammen mit anderen Erwachsenen mit ...

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Roland Oertli kennt alle Geburtstage seiner Mitbewohner und Betreuer auswendig - ebenso alle Feier- und Ferientage, wie überhaupt alle ihm wichtigen Daten. Der 37-jährige Mann lebt und arbeitet im zürcherischen Wohnheim Humanitas zusammen mit anderen Erwachsenen mit geistiger Behinderung.
Marc Gieriet hat sich bei diesem Film für ein Experiment entschieden: Weil in "Oertlis Welt" normal ist, was für Außenstehende anormal erscheint, und weil jeder Besucher automatisch zum eigentlichen Außenseiter wird, hat er Roland Oertli eine Kamera gegeben. Mit dieser Kamera führt Roland Oertli die Zuschauer durch seine Welt und ermöglicht so einen persönlichen Einblick in das Leben im Wohnheim Humanitas.


10:00

Fernweh - Australien (10/10)

Eine Fernsehreise durch den fünften Kontinent

10. Etappe: Von Victoria River Downs via Katherine nach

Darwin

Moderation: Kurt Schaad
Moderation: Monika Schärer

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Australien ist ein Kontinent der Extreme, voller landschaftlicher, klimatischer und kultureller Kontraste. "Fernweh - Australien" macht in zehn Etappen eine Abenteuerreise durch Australien.
Auf Victoria River Downs, einer berühmten Rinderfarm mit einer über ...

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Australien ist ein Kontinent der Extreme, voller landschaftlicher, klimatischer und kultureller Kontraste. "Fernweh - Australien" macht in zehn Etappen eine Abenteuerreise durch Australien.
Auf Victoria River Downs, einer berühmten Rinderfarm mit einer über 100-jährigen Geschichte, arbeiten Cowboys - genannt Jackaroos - und Cowgirls - genannt Jillaroos. Hand in Hand verrichten sie alle Arbeiten, vom Hörnerstutzen übers Brandmarken bis zum Kastrieren der Tiere. Von der Rinderfarm geht es weiter nach Katherine, ein kleines Städtchen am Stuart Highway. Dort lebt Bill Harney. Als Kind eines Engländers und einer Aborigine wuchs er zwischen den Kulturen auf. Wie kaum sonst jemand kennt er beide Seiten, lebt schwarzes wie weißes Erbe. Bill führt in die spannende Schöpfungsgeschichte der Aborigines ein und erzählt Geschichten aus dem Alltag der Ureinwohner. In Humpty Doo, einem berühmten Vorort von Darwin, lebt Graeme Gow, der "Devil-Devil-Man". Er hat sich bereits über 160 Mal von giftigen Schlangen beißen lassen - als Experiment für die Medizin. Gow präsentiert seine kriechenden Freunde und erzählt, wie es ist, wenn das Gift im Körper zu wirken beginnt. Östlich von Darwin im Arnhemland liegt Gove. Dieser Ort hat nationale Bedeutung erhalten, seit das Schweizer Unternehmen Alusuisse dort vor 25 Jahren mit dem Abbau von Bauxit begann. Der Boden gehört den Aborigines - und damit war der Konflikt programmiert.


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10:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Hexer aus dem Entlebuch

Kochen mit Schnee, Heu und Ameisen

Film von Eric Bergkraut

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Man nennt ihn einen Poeten des Gaumens, er soll über den absoluten Geschmacksinn verfügen: Stefan Wiesner aus der Schweizer Region Entlebuch, von Gault Millau mit 16 Punkten ausgezeichnet und gerne mit Köchen wie Michel Bras verglichen. Weil er geräucherte ...

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Man nennt ihn einen Poeten des Gaumens, er soll über den absoluten Geschmacksinn verfügen: Stefan Wiesner aus der Schweizer Region Entlebuch, von Gault Millau mit 16 Punkten ausgezeichnet und gerne mit Köchen wie Michel Bras verglichen. Weil er geräucherte Schneeflockensuppe serviert, mit Steinen, Holz und Heu kocht, halten ihn manche für ein Genie, andere schütteln den Kopf. Fest steht: So wie er kocht kein Zweiter auf dieser Welt. Wiesner aber geht es nicht um Originalität, sondern um das Wohl seiner Gäste und den Einklang mit der Natur.
"Der Hexer aus dem Entlebuch" unternimmt am Beispiel von vier Saisonmenüs eine Reise durch die Jahreszeiten.


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11:20
Stereo-Ton16:9 Format

Näkkälä

Ein Same, ein Schweizer und viele Rentiere

Dokumentarfilm von Peter Ramseier, Schweiz 2005

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Das Volk der Samen lebt mit seinen Rentieren in der nordfinnischen Tundra bedächtig im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Wenn Freunde zusammenkommen, wird oft geschwiegen statt geredet, und es stört sich niemand daran. Die Samen haben auch eine andere Auffassung von ...

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Das Volk der Samen lebt mit seinen Rentieren in der nordfinnischen Tundra bedächtig im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Wenn Freunde zusammenkommen, wird oft geschwiegen statt geredet, und es stört sich niemand daran. Die Samen haben auch eine andere Auffassung von Leben und Tod, von Einsamkeit, Moral und Lebensfreude. Der pensionierte Emmentaler Hans Ulrich Schwaar lebt seit über 20 Jahren bei den Samen. Iisakki-Matias Syväjärvi, Besitzer der größten Rentierherde, war anfänglich Schwaars Gastgeber und ist heute sein Freund. Das Wissen und die Lebensanschauung des Samen wurden für den Schweizer zu einem Quell der Inspiration und des Glücks.
Der Dokumentarfilm "Näkkälä" von Peter Ramseier begleitet die beiden Männer im Jahresablauf durch betörend schöne Landschaften, gewährt Einblick in alltägliche Tätigkeiten und spezielle Ereignisse im Leben der Samen.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Überlebensstrategien im Andenhochland

Film von Hans Giffhorn

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In den scheinbar lebensfeindlichen Hochanden existiert ein erstaunlicher Naturreichtum. Überraschend viele Tiere und Pflanzen haben im Lauf von Jahrmillionen gelernt, sich mit erstaunlichen Strategien den extremen Bedingungen anzupassen.
Hans Giffhorn über die Flora ...

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In den scheinbar lebensfeindlichen Hochanden existiert ein erstaunlicher Naturreichtum. Überraschend viele Tiere und Pflanzen haben im Lauf von Jahrmillionen gelernt, sich mit erstaunlichen Strategien den extremen Bedingungen anzupassen.
Hans Giffhorn über die Flora und Fauna des Andenhochlands.


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt im Reich der Drachen (2/2)

Film von Berthold Baule, Frank Breidert und Helen Wild

Von Saigon bis Shanghai

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Saigon, die Acht-Millionen-Metropole, ist süchtig nach Zukunft und Geschäft. Die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "MS Deutschland" werfen aus den bequemen Fahrradrikschas neugierige Blicke auf den tosenden Verkehr und lassen sich vom Flair eines alten Markts bezaubern. ...

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Saigon, die Acht-Millionen-Metropole, ist süchtig nach Zukunft und Geschäft. Die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "MS Deutschland" werfen aus den bequemen Fahrradrikschas neugierige Blicke auf den tosenden Verkehr und lassen sich vom Flair eines alten Markts bezaubern. Dann führt die Reise an der Küste Kambodschas entlang nach Angkor Wat. Dort bildet der deutsche Professor Hans Leisen Einheimische in der Kunst des Restaurierens aus - denn das Nationalheiligtum Kambodschas, einer der größten Sakralbauten der Welt aus dem Mittelalter, zerfällt. Es zu retten, ist eine Lebensaufgabe. Den Buddhismus in die Welt zu tragen, ist ebenfalls eine Lebensaufgabe. Dafür pauken junge Mönche in der kambodschanischen Klosteranlage Wat Bo. Bun Ho ist einer von ihnen. Er hat gute Lehrer, die wissen, dass Religion allein nicht hilft, um in der Welt zu bestehen. Für eine bessere Welt setzt sich der Biologe und Tierschützer Tach Phanara ein. Er versucht, die Fischer am Mekong davon zu überzeugen, seltene Fische nicht zu fangen und zu verkaufen. Kein leichtes Unterfangen, wenn jemand vom Fischfang lebt. Das Schiff fährt weiter zum Stadtstaat Singapur. Schließlich nimmt es Kurs nach Norden zur Weltmetropole Schanghai, wo an Neujahr bizarre Speisen aufgetischt werden: Frösche oder Kakerlaken mit Schlangenwein.
In dem zweiteiligen Film "Sehnsuchtsrouten- Kreuzfahrt im Reich der Drachen" erkundet das Kreuzfahrtschiff "MS Deutschland" mit 350 deutschen Urlaubern Südostasien. Die Reise beginnt in Hongkong und führt entlang der Küste von Vietnam bis nach Kambodscha, Singapur und schließlich Schanghai - dem Geburtsort des modernen China.


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Flüsse der Genüsse (7/16)

Die Ruhr

Film von Dieter Zeppenfeld

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Die Ruhr entspringt im Sauerland in der Nähe des Freizeitsportorts Winterberg. Aus dem Quellbereich geht es zunächst nach Norden, um bei Olsberg dann in Richtung Westen abzubiegen. Das erste Stück ist neben den Wintersportmöglichkeiten geprägt durch die Wanderrouten ...
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)

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Die Ruhr entspringt im Sauerland in der Nähe des Freizeitsportorts Winterberg. Aus dem Quellbereich geht es zunächst nach Norden, um bei Olsberg dann in Richtung Westen abzubiegen. Das erste Stück ist neben den Wintersportmöglichkeiten geprägt durch die Wanderrouten des Rothaargebirges. Neben dem Rothaarsteig gibt es zahlreiche kleine Routen, die mit Zusatzangeboten aufwarten. Bei einer kulinarischen Wanderung beispielsweise werden die Teilnehmer vom Frühstück über ein Mittagessen bis zum Kaffee köstlich versorgt. Zahlreiche Stauseen wie der Hennesee, die Sorpe- und die Möhnetalsperre laden entlang der Ruhr zu Wassersport und Baden ein. Man kann aber auch eins der zahlreichen Bergwerke besichtigen. Das Erzbergwerk in Ramsbeck bietet ein Museum und eine Untertagebesichtigung mit anschließendem Candle-Light-Dinner. Ein beliebtes Ziel ist auch das Oberzentrum Arnsberg mit seiner malerischen Altstadt. Schmucke Fachwerkhäuser, ein klassizistisches Preußenviertel und der Ausblick von der Schlossruine machen den Reiz aus. Kulinarisch hat das Sauerland längst das Image des Kartoffellands abgelegt. Die Küche nutzt zwar immer noch die regionalen Angebote, ist aber viel flexibler und experimentierfreudiger geworden. Davon kann man sich in zahlreichen Restaurants wie dem Schinkenwirt bei Olsberg, dem Hotel am Wallgraben in Brilon und dem Hotel Menge in Arnsberg überzeugen.
Ob Frankreich, Österreich oder Deutschland, an den Ufern europäischer Flüsse erwarten die Besucher viele Köstlichkeiten. Die 16-teilige Reihe reist dem Lauf verschiedener Flüsse nach und stellt die Regionen und ihre kulinarischen Angebote vor.
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Flüsse der Genüsse (8/16)

Die Ruhr

Film von Ulrike Bartels

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Auf der Strecke von Schwerte bis Duisburg trifft man interessante Köche und Köchinnen und lernt die traditionelle und die moderne Ruhrgebietsküche kennen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum mit großen Gegensätzen: Es bietet alte Industriebrachen, Städte, die ...
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)

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Auf der Strecke von Schwerte bis Duisburg trifft man interessante Köche und Köchinnen und lernt die traditionelle und die moderne Ruhrgebietsküche kennen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum mit großen Gegensätzen: Es bietet alte Industriebrachen, Städte, die ineinander wachsen, und ganz viel Grün. Die Menschen sind zupackend und offen, hängen an ihren Traditionen, sind aber Neuem gegenüber immer aufgeschlossen. Das müssen sie auch sein in einer Region, die sich nach dem Niedergang der Großindustrie wieder ganz neu erfinden musste. Gerade in der Kochkunst verstehen es die Ruhrgebietsköche, alte Gerichte in neuem Gewand auf den Teller zu bringen. Die Rohrmeisterei in Schwerte, eine alte Pumpstation, ist so ein Restaurant. Küchenchef Kobinger ist Mitglied des Kochclubs FC Ruhrgebiet. Gemeinsam mit seinen Kollegen knüpft er an Traditionen an und nutzt sie, um etwas Neues zu kreieren. Der junge Senfmüller Peisert macht einen Senf, der über die Grenzen Schwertes hinaus bekannt ist. Mohnkuchen nach altem Familienrezept backt Bäckermeister Nieland in Hattingen. In Kettwig geht es schließlich hochherrschaftlich zu: Im Schloss Hugenpoet kann man sich Ente und Kürbisravioli schmecken lassen. Viele Zutaten der Küchenchefin Erika Bergmeister kommen frisch aus dem schlosseigenen Garten.
Ob Frankreich, Österreich oder Deutschland, an den Ufern europäischer Flüsse erwarten die Besucher viele Köstlichkeiten. Die 16-teilige Reihe reist dem Lauf verschiedener Flüsse nach und stellt die Regionen und ihre kulinarischen Angebote vor.
(ARD/SWR/MDR/NDR/WDR/)


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15:00
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

Emil und die Detektive

Nach dem Roman von Erich Kästner, Deutschland 2000

Darsteller:
EmilTobias Retzlaff
Pony HütchenAnja Sommavilla
Max GrundeisJürgen Vogel
Pastorin HummelMaria Schrader
Knut Tischbein, Emils VaterKai Wiesinger
u.a.
Drehbuch: Franziska Buch
Regie: Franziska Buch
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Emil Tischbein, ein zwölfjähriger Junge aus einer ostdeutschen Kleinstadt, ist überglücklich, als sein alleinerziehender Vater nach langer Arbeitslosigkeit endlich einen Job als Staubsaugervertreter findet. Jetzt fängt ein neues Leben an! Doch dann baut Herr Tischbein ...

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Emil Tischbein, ein zwölfjähriger Junge aus einer ostdeutschen Kleinstadt, ist überglücklich, als sein alleinerziehender Vater nach langer Arbeitslosigkeit endlich einen Job als Staubsaugervertreter findet. Jetzt fängt ein neues Leben an! Doch dann baut Herr Tischbein einen Autounfall, landet im Krankenhaus und verliert seinen Führerschein. Während Herr Tischbein im Krankenhaus liegt, fährt Emil für zwei Wochen nach Berlin. Er darf bei der Schwester seines Lieblingslehrers Hummel, einer Pastorin, die mit ihrem Sohn Gustav in einer kleinen Villa lebt, wohnen. Im Zug nach Berlin lernt Emil den zwielichtigen Max Grundeis kennen, der dem Jungen vorgaukelt, er könne ihm zu einem neuen Führerschein für seinen Vater verhelfen. Gerade, als Emil beginnt, Grundeis zu vertrauen, klaut dieser ihm 1.500 Mark, die Ersparnisse aus Emils "Zukunftskasse". So kommt es, dass Emil, während Gustav und die Pastorin auf ihn warten, den Schurken Grundeis auf äußerst abenteuerliche Weise quer durch Berlin verfolgt. Dabei trifft er auf Pony Hütchen, die freche Anführerin einer bunt zusammengewürfelten Berliner Kinderbande. Die Kinder beschließen spontan, Emil zu helfen. Damit er freie Hand hat, schmuggeln sie an seiner statt das Bandenmitglied Gypsi als "falschen Emil" ins Pastorenhaus ein. Während Gypsi mit Witz und Chuzpe Emils Rolle spielt, das Pastorenhaus auf den Kopf stellt und dabei allmählich das Herz des Einzelgängers Gustav gewinnt, machen sich Emil, Pony und die Detektive auf die Jagd nach Grundeis und den 1.500 Mark. Dabei verstricken sie sich in eine Kette halsbrecherischer Abenteuer.
Die Neuverfilmung des Erich-Kästner-Klassikers von Franziska Buch versetzt die Detektivgeschichte aus den 1930er Jahren in das heutige Berlin. Der Film ist mit Maria Schrader, Kai Wiesinger und Jürgen Vogel prominent besetzt.


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16:40
Stereo-Ton16:9 Format

Leben im Regenwald

Die Tiere Trinidads


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16:55
Stereo-Ton16:9 Format

Das Rätsel von Tunguska

Dokumentation von Ute Mügge-Lauterbach

und Christoph Schuch

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Vor 100 Jahren, am 30. Juni 1908 um 7.17 Uhr Ortszeit, erschütterte die bisher größte Explosion der Menschheitsgeschichte unseren Planeten: Tunguska. Die Explosion in Zentralsibirien entsprach 1.000 Hiroshima-Bomben und löschte in der Taiga ein Waldgebiet von der ...

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Vor 100 Jahren, am 30. Juni 1908 um 7.17 Uhr Ortszeit, erschütterte die bisher größte Explosion der Menschheitsgeschichte unseren Planeten: Tunguska. Die Explosion in Zentralsibirien entsprach 1.000 Hiroshima-Bomben und löschte in der Taiga ein Waldgebiet von der Größe des Saarlands aus. Der Druck fällte etwa 60 Millionen Bäume, und noch in einer Entfernung von mehreren 100 Kilometern sahen Augenzeugen ein blendendes Glühen am Himmel und vernahmen ohrenbetäubende Schläge. Überall auf der Erde gerieten die Kompassnadeln durcheinander, und mit einer Geschwindigkeit von mehr als 500 Metern in der Sekunde rasten Schockwellen um die Welt. Ein Meteoriteneinschlag? Keiner weiß genau, was passiert ist, bis heute streiten die Wissenschaftler. Es gibt keinen Krater oder nachweisbares extraterrestrisches Material in der Taiga. Aus diesem Grund kursieren neben seriösen Theorien auch Dutzende von spekulativen und skurrilen Erklärungen.
Die Dokumentation von Ute Mügge-Lauterbach und Christoph Schuch untersucht die möglichen Erklärungen für das Ereignis und begleitet eine Expedition nach Sibirien.


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17:40
Stereo-Ton

Stolze Gockel, flotte Hennen: Fakten zum Huhn

Film von Gerti Maader

(aus der SF-Reihe "NZZ Format")


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten (10/10)

Hongkong

Götter, Glitter, Geldpaläste

Film von Carsten Heider

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Hongkong: Zwischen Kronkolonie und Kommunismus, ländlicher Tradition, gläsernen Palästen und sozialem Wohnungsbau verlieren Einheimische und Urlauber gleichermaßen leicht die Orientierung. Die Stadt ist etwas größer als Berlin, aber mit einer Bevölkerung von über ...
(ARD/SR)

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Hongkong: Zwischen Kronkolonie und Kommunismus, ländlicher Tradition, gläsernen Palästen und sozialem Wohnungsbau verlieren Einheimische und Urlauber gleichermaßen leicht die Orientierung. Die Stadt ist etwas größer als Berlin, aber mit einer Bevölkerung von über sieben Millionen Menschen fast so einwohnerstark wie die Schweiz. Sie gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt.
Carsten Heider hat Hongkong erforscht. Seine Tour durch die chinesische Sonderverwaltungszone führt zu bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten. Er besucht eine fünfköpfige Familie, die auf 40 Quadratmetern lebt, eine Geschäftsfrau, die sich in der chinesischen Männergesellschaft behauptet, und zeigt alte Menschen, die im Seniorenheim zum ersten Mal in ihrem Leben im eigenen Bett schlafen. Außerdem begleitet Carsten Heider Sportler, die sich im Drachenboot auf die kommenden internationalen Meisterschaften vorbereiten, und besucht das Dorf Tai O am südwestlichen Ende Hongkongs, das auf Stelzen im Wasser steht.
(ARD/SR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton

Medizin im 21. Jahrhundert (1/3)

Herz - Hoffnung für den Motor des Menschen

Film von Christian Schulz

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Viele Menschen leiden unter Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Demenz. Der starke Wille, uneingeschränkt leben zu können und die Hoffnung auf den medizinischen Fortschritt verbindet sie. Die dreiteilige Reihe " Medizin im 21. Jahrhundert" gibt Einblick in den ...
(ARD/MDR)

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Viele Menschen leiden unter Herzkreislauferkrankungen, Diabetes und Demenz. Der starke Wille, uneingeschränkt leben zu können und die Hoffnung auf den medizinischen Fortschritt verbindet sie. Die dreiteilige Reihe " Medizin im 21. Jahrhundert" gibt Einblick in den aktuellen Stand der Forschung zur Bekämpfung dieser Volkskrankheiten und begleitet Patienten.
Im Mittelpunkt der ersten Folge stehen Herzkreislauferkrankungen. Die Hälfte aller Todesfälle in den westlichen Ländern ist auf Herzkreislauferkrankungen zurückzuführen. Der Anteil der Herzinsuffizienz an diesen Erkrankungen ist stetig zunehmend und wird im 21. Jahrhundert das beherrschende Thema in der Kardiologie sein. Auf der anderen Seite weiß und hofft man, dass die Medizin rasante Fortschritte macht. Welche Aussichten gibt es für das Herz, das wichtigste Organ des Menschen? Woran arbeiten Forschung und Pharmakonzerne? Was kann in fünf oder zehn Jahren möglich sein? Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen wichtiger Forschungseinrichtungen und Kliniken. Sie zeigt unter anderem den operativen Einbau eines neu entwickelten Überbrückungssystems aus den USA und beleuchtet den Hoffnungsträger deutscher Erfindungskunst, ein weitgehend autonomes Kunstherz, das aus der Weltraumforschung kommend, bald marktfähig sein soll.

Die beiden weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Medizin im 21. Jahrhundert" zeigt 3sat an den kommenden Sonntagen jeweils um 19.10 Uhr.
(ARD/MDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Scheibenwischer - Der Jahresrückblick 2008

von und mit Bruno Jonas und Mathias Richling

Mit den Gästen: Frank Lüdecke, Andreas Rebers,
Sigi Zimmerschied und Hagen Rether

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Finanzmarktkrise und Weltmarktfiasko, Datenklau und Totalvernetzung: Damit die politischen Themen, die 2008 die Republik bewegten, nicht so sang- und klanglos von der Bildfläche verschwinden wie manch ein Politiker, lassen Bruno Jonas und Mathias Richling das Jahr noch ...
(ARD/BR/RBB)

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Finanzmarktkrise und Weltmarktfiasko, Datenklau und Totalvernetzung: Damit die politischen Themen, die 2008 die Republik bewegten, nicht so sang- und klanglos von der Bildfläche verschwinden wie manch ein Politiker, lassen Bruno Jonas und Mathias Richling das Jahr noch einmal Revue passieren. In "Scheibenwischer" gestalten sie mit Witz und Ironie ihren ganz persönlichen, satirischen Jahresrückblick. Als weitere Chronisten wirken mit: Frank Lüdecke, Andreas Rebers, Sigi Zimmerschied und Hagen Rether. Für musikalische Akzente sorgen Hermann Weindorf und seine Band.
(ARD/BR/RBB)


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21:30
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

The Ten Tenors: "Nostalgica"

Aufzeichnung aus dem 3sat-Zelt vom 4. September 2008

Fernsehregie: Peter Schönhofer

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The Ten Tenors aus Australien begeistern mit ihrem neuen Programm "Nostalgica" ihr Publikum überall auf der Welt. Im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee haben die erfolgreichen Tenöre auch im 3sat-Zelt Station gemacht und ihre einzigartige Mischung aus Gesang, Entertainment ...

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The Ten Tenors aus Australien begeistern mit ihrem neuen Programm "Nostalgica" ihr Publikum überall auf der Welt. Im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee haben die erfolgreichen Tenöre auch im 3sat-Zelt Station gemacht und ihre einzigartige Mischung aus Gesang, Entertainment und Varieté präsentiert.
3sat zeigt eine Aufzeichnung vom 4. September aus dem 3sat-Zelt.


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22:15
Stereo-Ton16:9 Format

Frauen im Knast

Dokumentarfilm von Birgit Quastenberg, Deutschland 2007

Erstausstrahlung

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In den deutschen Gefängnissen sind nur etwa fünf Prozent der Strafgefangenen Frauen. Dennoch gab es noch nie so viele weibliche Häftlinge wie heute. In Deutschland hat sich der Frauenanteil in den Gefängnissen in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Grund dafür sind ...
(ARD/WDR/3sat)

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In den deutschen Gefängnissen sind nur etwa fünf Prozent der Strafgefangenen Frauen. Dennoch gab es noch nie so viele weibliche Häftlinge wie heute. In Deutschland hat sich der Frauenanteil in den Gefängnissen in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Grund dafür sind härtere Strafverfolgungsmaßnahmen, häufigere Untersuchungshaft und ein schärferes Strafmaß mit längeren Haftstrafen. Julietta, Monika und Ingeborg sitzen in den Frauenhäusern der JVA Köln-Ossendorf ein. Sie sind drei von etwa 300 Frauen im Alter zwischen 15 und 68 Jahren, die dort ihre Haftstrafe verbüßen. Vier Monate lang, im Herbst und Winter 2006, durfte das Alltagsleben der weiblichen Häftlinge ungehindert und ohne Auflagen gefilmt werden.
Die Taten, wegen der die drei Frauen verurteilt wurden, Bankraub, Totschlag und Diebstahl, werden in "Frauen im Knast" nur am Rande erwähnt. Dafür gibt einen Einblick in das Leben im Gefängnisalltag.
(ARD/WDR/3sat)


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23:45

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Ende eines Tanzvergnügens

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
Walter GrabertGünther Schramm
Robert HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Herr KuscheDirk Dautzenberg
Frau KuscheAlice Treff
Ilo KuscheAlexandra Marischka
BiggeWolfgang Schneider
Herr BarbosseKarl Michael Vogler
Frau BarbosseEllen Umlauf
u.a.
Regie: Wolfgang Staudte

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Ein junger Mann wird kurz nach Mitternacht von seiner Schwester vor seiner Wohnungstür tot aufgefunden. Er ist erschlagen worden. Schnell stellt die Kripo fest, dass er zuvor bei einer Tanzveranstaltung war. Es ist leicht herauszubekommen, mit wem er den Abend verbrachte, ...

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Ein junger Mann wird kurz nach Mitternacht von seiner Schwester vor seiner Wohnungstür tot aufgefunden. Er ist erschlagen worden. Schnell stellt die Kripo fest, dass er zuvor bei einer Tanzveranstaltung war. Es ist leicht herauszubekommen, mit wem er den Abend verbrachte, aber weitere Nachforschungen erweisen sich als nahezu unmöglich, denn alle Beteiligten können sich plötzlich nicht mehr erinnern. Kommissar Keller hält Eifersucht für das Tatmotiv, aber niemand möchte in den Verdacht geraten, dem jungen Mann die Bekanntschaft mit einem reizvollen Mädchen geneidet zu haben.
Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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0:45

Gérard Depardieu

Ganz so schlimm ist er auch nicht

(Pas si méchant que ça)

Spielfilm, Schweiz/Frankreich 1974

Darsteller:
Nelly WagnerMarlène Jobert
Pierre VaucherGérard Depardieu
MartheDominique Labourier
JulienPhilippe Léotard
Pierres VaterJacques Debary
u.a.
Regie: Claude Goretta

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Der junge Möbelschreiner Pierre erlebt eine schlimme Überraschung, als er den väterlichen Betrieb übernimmt: Eigentlich müsste er Konkurs anmelden. Pierre, glücklich verheiratet mit Marthe und Vater eines Sohns, will aber nicht aufgeben. Nicht zuletzt denkt er dabei ...
(ARD)

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Der junge Möbelschreiner Pierre erlebt eine schlimme Überraschung, als er den väterlichen Betrieb übernimmt: Eigentlich müsste er Konkurs anmelden. Pierre, glücklich verheiratet mit Marthe und Vater eines Sohns, will aber nicht aufgeben. Nicht zuletzt denkt er dabei an seine Mitarbeiter, die dann auf der Straße stehen würden. So kommt er auf die abenteuerliche Idee, sich die Lohngelder und seinen Lebensunterhalt durch Überfälle auf Bankfilialen und Kaufhauskassen zu beschaffen. Die ahnungslose Belegschaft produziert also munter weiter, während der Chef zwischen seinen Raubzügen die nicht absetzbaren Möbel auf einer Schutthalde verbrennt. Auch die hübsche Nelly verheimlicht er vor allen. Sie fällt in Ohnmacht, als Pierre bei einem Überfall in ihrem Postamt einen Schreckschuss abgibt. Verwirrt bringt er sie wieder zur Besinnung. Nicht nur daran merkt Nelly, dass er wahrlich kein Bösewicht ist. Ebenso leidenschaftlich verliebt wie er, engagiert sie sich fortan immer mehr für Pierre in seiner verfahrenen Situation.
Claude Goretta hat diese schwarze Sozialkomödie mit viel Poesie humorvoll und nachdenklich inszeniert.

Mit "Ganz so schlimm ist er auch nicht" beschließt 3sat seine vierteilige Filmreihe zum 60. Geburtstag von Gérard Depardieu.
(ARD)


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2:30
schwarz-weiss monochrom

Der dritte Mann

(The Third Man)

Spielfilm, Großbritannien 1949

Darsteller:
Holly MartinsJoseph Cotten
Harry LimeOrson Welles
Anna SchmidtAlida Valli
CallowayTrevor Howard
KurtzErnst Deutsch
u.a.
Regie: Carol Reed

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Im Jahr 1948 kommt der junge amerikanische Schriftsteller Holly Martins nach Wien, das unter Viermächtekontrolle steht. Er will in der geteilten Stadt seinen alten Freund Harry Lime suchen, von dem er seit Monaten nichts mehr gehört hat. Bei seiner Ankunft erfährt er, ...
(ARD)

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Im Jahr 1948 kommt der junge amerikanische Schriftsteller Holly Martins nach Wien, das unter Viermächtekontrolle steht. Er will in der geteilten Stadt seinen alten Freund Harry Lime suchen, von dem er seit Monaten nichts mehr gehört hat. Bei seiner Ankunft erfährt er, dass Harry Opfer eines Unfalls geworden ist und noch am selben Tag beigesetzt wird. Auf dem Friedhof trifft Martin Harrys Freundin Anna und Calloway, den Chef der britischen Militärpolizei in Wien. Calloway versucht, ihn über Harry Lime auszuhorchen, und deutet an, dieser sei in sehr unsaubere Geschäfte verwickelt gewesen. Martins glaubt das nicht: Er entschließt sich, in Wien zu bleiben, um Harrys rätselhaften Tod aufzuklären und den Freund zu rehabilitieren. Der Portier des Hauses, in dem Harry wohnte, schildert Martins den Unfallhergang. Harry sei nach dem Unglück von zwei Freunden und einem unbekannten dritten Mann an den Straßenrand getragen worden. Diesen dritten Mann möchte Martins unbedingt finden, da er sich von ihm entscheidende Auskünfte erhofft. Er riskiert viel und muss am Ende feststellen, dass Harry nicht der war, für den er ihn gehalten hat.
Carol Reeds atmosphärische Inszenierung dieses Graham-Greene-Stoffs machte "Der dritte Mann" zu einem Welterfolg. Vor dem nächtlichen Dunkel labyrinthischer Stadtlandschaften mit einer dramatischen Jagd in der Kanalisation entfaltet der Film ein vielfältig gebrochenes Bild menschlicher Existenz. Orson Welles wurde als Darsteller des Harry Lime in Deutschland populärer als durch seinen Film "Citizen Cane" (1941). Auch die Musik von Anton Karas, deren makabre Zitherklänge den dämonischen Charme des geteilten Wiens effektvoll unterstreichen, war seinerzeit ein Welterfolg.
(ARD)


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Im Schatten von Lissabon

(Lisboa)

Spielfilm, Argentinien/Spanien 1999

Darsteller:
BertaCarmen Maura
JoãoSergi López
José LuisFederico Luppi
VerónicaLaia Marull
CarlosAntonio Birabent
u.a.
Regie: Antonio Hernández

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Der portugiesische Handlungsreisende João verkauft Pornovideos an Bars und Tankstellen entlang der staubigen Landstraßen von Spanien und Portugal. Die Geschäfte gehen schlecht, entsprechend ist Joãos Laune. Bis ihm Berta begegnet, eine verzweifelt wirkende, elegante ...
(ARD)

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Der portugiesische Handlungsreisende João verkauft Pornovideos an Bars und Tankstellen entlang der staubigen Landstraßen von Spanien und Portugal. Die Geschäfte gehen schlecht, entsprechend ist Joãos Laune. Bis ihm Berta begegnet, eine verzweifelt wirkende, elegante Frau Mitte 40, die ihn inständig bittet, bis nach Lissabon mitfahren zu dürfen. João willigt ein, doch als er teuren Schmuck und einen Revolver in ihrer Handtasche entdeckt, will der ängstliche Vertreter seine mysteriöse Begleiterin wieder loswerden. Statt sie an die Polizei zu verraten, verständigt er telefonisch ihre Angehörigen. Ein fataler Fehler - denn vor ihrer mafiösen Familie ist Berta gerade auf der Flucht. Sie glaubt, dass ihr Gatte José Luis, ein ebenso eleganter wie skrupelloser Mann, ihren Liebhaber umgebracht hat. Um sich zu rächen, hat Berta einige unangenehme Wahrheiten über seine Geschäftspraktiken in einem Schließfach in Lissabon deponiert. Entsprechend groß ist José Luis' Interesse an dem Schlüssel zu diesem Fach - der sich nun in Joãos Besitz befindet. Nachdem João unfreiwillig Bekanntschaft mit Bertas Familie gemacht hat, beginnt die mysteriöse Reisebegleiterin, ihn zu faszinieren.
"Im Schatten von Lissabon" ist ein bis zur letzten Minute fesselndes Roadmovie, in dem Antonio Hernández stilsicher Westernelemente zitiert. Vom ersten Augenblick an besticht der Film durch seine Farbdramaturgie und ausgeklügelte Montage, den sicheren Erzählrhythmus - und durch glänzende Darsteller, allen voran Carmen Maura ("Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", "Volver - Zurückkehren"), der dieser Film im Jahr 2000 die Nominierung für den spanischen Filmpreis Goya einbrachte.
(ARD)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

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