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Sonntag, 14. Dezember: Thementag "Frauen an die Macht!"
Programmwoche 51/2008
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6:05
Stereo-Ton

Das Jahrhundert der Frauen

Film von Helene Maimann

(aus der ORF-Reihe "Österreich - Unser Jahrhundert")

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Keine andere Gruppe hat ihre gesellschaftliche Rolle im vergangenen Jahrhundert so grundlegend verändert wie die Frauen - und zwar weltweit. Vor 100 Jahren waren Frauen rechtlich, sozial, politisch und wirtschaftlich Menschen zweiter Klasse. Ihre Emanzipation zu ...
(ORF)

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Keine andere Gruppe hat ihre gesellschaftliche Rolle im vergangenen Jahrhundert so grundlegend verändert wie die Frauen - und zwar weltweit. Vor 100 Jahren waren Frauen rechtlich, sozial, politisch und wirtschaftlich Menschen zweiter Klasse. Ihre Emanzipation zu gleichberechtigten Bürgerinnen war und ist das größte Projekt der Moderne. Die Frauen mussten in den letzten Jahrzehnten sehr viel Eigensinn, Leidenschaft und einen langen Atem besitzen, um ihren Platz in der Gesellschaft zu erobern: Es ging um rechtliche Gleichstellung, um das Recht einer qualifizierten Berufsausbildung, um Anerkennung in den verschiedenen Berufen, um wirtschaftliche Unabhängigkeit, aber auch um Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung, eine neue Körperkultur, ein neues Schönheitsideal, um neue Werte und Lebensformen. Doch der Prozess der Emanzipation ist noch lange nicht zu Ende.
Der Film "Das Jahrhundert der Frauen" erzählt von diesem Wandel und dem langen, wechselvollen Kampf Frauenbewegung in Österreich im 20. Jahrhundert. Diese Geschichte erzählt der Film anhand von Frauen, die auf ihrem Gebiet - Politik, Kultur, Wissenschaft und Sport - zu Pionierinnen geworden sind. Zu Wort kommen unter anderen Senta Berger, die Regisseurin Käthe Kratz, Susanne Busch, Chefin einer Computerfirma in Österreich, die Physikerin Claudia Ambrosch-Draxl, Christa Esterhazy von der katholischen Frauenbewegung sowie die österreichische Feministin Johanna Dohnal.

Es war ein langer und beschwerlicher Weg von den Frauenrechtlerinnen der Jahrhundertwende zu den heutigen "Powerfrauen". Doch die Emanzipation der Frauen ist noch lange nicht abgeschlossen, ein "neuer" Feminismus ist gefragt. Der 3sat-Thementag "Frauen an die Macht" beleuchtet in Dokumentationen, Gesprächen und Spielfilmen die Rolle der Frau, die sich in den letzten 100 Jahren so stark verändert hat wie nie zuvor.
(ORF)


7:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mama macht's möglich

Spielfilm, Deutschland 2002

Darsteller:
Pia BrandtSimone Thomalla
Philip GrevenhorstHannes Jaenicke
Nele LimburgBarbara Demmer
Patrizia HaberlandTina Bordihn
Marvin BrandtNicolas Kwasniewski
u.a.
Länge: 89 Minuten
Regie: Dirk Regel

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Nach dem Tod ihres Mannes lebt die alleinerziehende Pia mit ihren vier lebhaften Kindern sowie Hund Jack in einem maroden Haus am Stadtrand. Ihr "Palazzo" ist renovierungsbedürftig, doch das Geld äußerst knapp. Um der Zwangsversteigerung zu entgehen, braucht Pia ...
(ARD)

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Nach dem Tod ihres Mannes lebt die alleinerziehende Pia mit ihren vier lebhaften Kindern sowie Hund Jack in einem maroden Haus am Stadtrand. Ihr "Palazzo" ist renovierungsbedürftig, doch das Geld äußerst knapp. Um der Zwangsversteigerung zu entgehen, braucht Pia schnellstens einen Job. Für eine Hausfrau eigentlich eine Mission Impossible. Doch mit Hilfe ihrer patenten Freundin Nele ändert Pia kurzerhand ihren Lebenslauf ab: Die Kinder fallen unter den Tisch, und Referenzen werden großzügig erfunden. So erhält Pia eine Stelle als persönliche Referentin der noblen Isabel Haberland, die mit ihrer "Stiftung für die Natur und Umwelt" ein ehrgeiziges Projekt auf die Beine stellen will. Eigentlich ein Traumjob, aber der Umgang mit den Damen der Oberschicht und ihren verwöhnten Schoßhündchen stellt die bodenständige Pia zunächst vor unlösbare Probleme. Erst als sie mit Hilfe des charmanten Landschaftsarchitekten Philip Grevenhorst das kindgerechte Konzept für einen publikumswirksamen Natur-Erlebnispark entwickelt, erkennt die anspruchsvolle Chefin endlich Pias organisatorisches Talent. Der nervenaufreibende Balanceakt zwischen High Society und häuslicher Rasselbande gerät jedoch bald zur Zerreißprobe: Mit großer Verärgerung registriert Isabel Haberlands verwöhnte Tochter Patrizia, dass Pia ihr den gut aussehenden Philip ausspannt. Es dauert nicht lange, bis Patrizia auch noch dahinterkommt, dass Pia ihre Referenzen gefälscht hat. Nun lässt sie die Nebenbuhlerin spüren, zu welchen Gemeinheiten eine "Zicke" der feinen Gesellschaft in der Lage ist. Doch so schnell gibt Pia nicht auf.
"Mama macht's möglich" ist eine schwungvolle Komödie mit Simone Thomalla, Hannes Jaenicke, Barbara Demmer und Tina Bordihn.
(ARD)


8:30
Stereo-Ton

Die Stunde der Frauen

Trümmerleben

Film von Ute Bönnen und Gerald Endres

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Es sind die Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Trümmer beseitigen und Ziegel klopfen für den Wiederaufbau. Sie müssen sich und ihre Kinder in einem zerstörten Land allein über die Runden bringen und verrichten Arbeit, die bis dahin "Männersache" war. Sie ...
(ARD/RBB)

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Es sind die Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Trümmer beseitigen und Ziegel klopfen für den Wiederaufbau. Sie müssen sich und ihre Kinder in einem zerstörten Land allein über die Runden bringen und verrichten Arbeit, die bis dahin "Männersache" war. Sie lernen die Tricks des Überlebens im Nachkriegschaos und entdecken an sich unerwartete Fähigkeiten. Mütter tun sich zu Wohngemeinschaften zusammen, in denen Hausarbeit, Geldverdienen und das "Organisieren" von Lebensmitteln untereinander aufgeteilt werden. In der unmittelbaren Nachkriegszeit entwickelt sich ein Leben, in dem Männer kaum eine Rolle spielen, denn viele von ihnen sind gefallen oder in Kriegsgefangenschaft. Die neue Selbstständigkeit der Frauen wird deutlich, als immer mehr Männer aus dem Krieg zurückkommen und ihre alte Rolle als Familienoberhaupt beanspruchen, obwohl sie sich in der Nachkriegswelt oft schlechter zurechtfinden als ihre Frauen. Viele Paare sind sich zudem durch die Jahre der Trennung fremd geworden. Die Zahl der Ehescheidungen erreicht eine Rekordmarke.
Der Film beschreibt, wie Frauen in Berlin und Brandenburg damals den Alltag erlebten. Von den alltäglichen Mühen und Niederlagen, aber auch von Neuanfang und vom Lebenshunger derjenigen, die überlebt haben, erzählen unter anderem Hanna-Renate Laurin, Ilse Middendorf und Susanne von Paczensky.
(ARD/RBB)


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Rosa Luxemburg

Film von Gabriele Conrad und Gabriele Deneke

(aus der ARD-Reihe "Deutsche Lebensläufe")

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Am 31. Mai 1919 taucht im Berliner Landwehrkanal an einer Schleuse eine Tote auf. Aufgrund ihrer Handschuhe, eines Medaillons und einiger Kleiderfetzen identifiziert sie eine Freundin als Rosa Luxemburg, jene Journalistin und kommunistische Politikerin, die zweieinhalb ...
(ARD/RBB)

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Am 31. Mai 1919 taucht im Berliner Landwehrkanal an einer Schleuse eine Tote auf. Aufgrund ihrer Handschuhe, eines Medaillons und einiger Kleiderfetzen identifiziert sie eine Freundin als Rosa Luxemburg, jene Journalistin und kommunistische Politikerin, die zweieinhalb Monate zuvor verschleppt, misshandelt und getötet worden war. Die Monarchisten sahen in ihr eine Vaterlandsverräterin, die Sozialdemokraten eine Anarchistin, den Spartakisten war sie nicht radikal genug. Eine Frau zwischen allen Stühlen, ein Leben lang. Wer war diese Frau, die Deutschland in die Revolution stürzen wollte? Eine Romantikerin, die in blumigen Worten von einer gerechten Gesellschaft schwärmte? Eine Rebellin, die sich mit allen anlegte und immer anders dachte als die Mehrheit? Eine einsame Frau, die sich nach Kindern sehnte, die bei ihren "Kämpfen für die Menschheit" das Sterben des Vaters nicht bemerkte und die ihre große Liebe vor ihrer eigenen Familie verbarg? War sie eine Märtyrerin, die das Leben liebte, oder eine Anarchistin, die kein Blut vergießen wollte?
Im Mittelpunkt des dokumentarischen Porträts steht das tragische Ende Rosa Luxemburgs, auf das ihr politisches Leben zulief. Der Film beantwortet die Frage, wer diese bedeutende Frau war, und gibt Einblicke in ihre Kindheit in Polen und ihre Jugend in Berlin und Zürich.
(ARD/RBB)


10:00
Stereo-Ton

Eine Pionierin aus Berufung

Die Frauenrechtlerin Gertrud Heinzelmann

Film von Gieri Venzin

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Gertrud Heinzelmann (1914 - 1999) war eine Schweizer Pionierin und Frauenrechtlerin von internationalem Format. Als erste Frau forderte sie Gleichberechtigung und Priesterinnen in der katholischen Kirche. Die Schweiz reagierte auf ihre Bestrebungen mit viel Kritik und ...

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Gertrud Heinzelmann (1914 - 1999) war eine Schweizer Pionierin und Frauenrechtlerin von internationalem Format. Als erste Frau forderte sie Gleichberechtigung und Priesterinnen in der katholischen Kirche. Die Schweiz reagierte auf ihre Bestrebungen mit viel Kritik und Ablehnung.
Gieri Venzin stellt Gertrud Heinzelmann vor.


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10:30

Ein eigensinniges Volk

Annäherung an Appenzell

Film von Edith Jud

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Ein Bundesgerichtsentscheid hat 1990 in der Schweiz dazu geführt, dass das Frauenstimmrecht zu guter Letzt auch in Appenzell Innerrhoden gegen den Willen der (männlichen) Bevölkerung eingeführt wurde. Ist dieser Kanton rückständiger als die übrige Schweiz?
Der ...

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Ein Bundesgerichtsentscheid hat 1990 in der Schweiz dazu geführt, dass das Frauenstimmrecht zu guter Letzt auch in Appenzell Innerrhoden gegen den Willen der (männlichen) Bevölkerung eingeführt wurde. Ist dieser Kanton rückständiger als die übrige Schweiz?
Der Film von Edith Jud gewährt einen Einblick in die Geschichte und die Tradition von Appenzell Innerrhoden.


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11:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Weibernest

Spielfilm, Deutschland 2000

Nach dem gleichnamigen Roman von Hera Lind

Darsteller:
Franziska ZisSusanne Uhlen
EnnoAxel Milberg
AlmaNadja Tiller
Alexander KarlErich Hallhuber
Marie KarlDana Vávrová
u.a.
Länge: 89 Minuten
Regie: Karola Hattop

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Die Powerfrau Franziska Zis hat es geschafft: Ihr Romandebüt "Die perfekte Frau" ist ein Bestseller, die Medien reißen sich um die quirlige Mutter dreier Kinder. Alexander Karl, Programmchef eines großen Fernsehsenders, bietet ihr sogar eine eigene Talkshow an. Nur mit ...
(ARD)

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Die Powerfrau Franziska Zis hat es geschafft: Ihr Romandebüt "Die perfekte Frau" ist ein Bestseller, die Medien reißen sich um die quirlige Mutter dreier Kinder. Alexander Karl, Programmchef eines großen Fernsehsenders, bietet ihr sogar eine eigene Talkshow an. Nur mit ihrem Lebensgefährten Enno hat Franziska Probleme. Zwischen Karriere und Familie hin- und hergerissen, flüchtet Franziska mit ihren drei Kindern in den Urlaub. Im Hotel trifft sie unerwartet Alexander Karl wieder, der Franziska auf charmante Weise davon überzeugt, ihre Chance beim Fernsehen doch wahrzunehmen. Erleichtert wird die Entscheidung durch die Wiederbegegnung mit der Jugendfreundin Marie, die gerade ihren Mann verlassen hat. Die ambitionierte Modedesignerin zieht in Franziskas Haus ein, um in Ruhe zu arbeiten und nebenher ein Auge auf die Kinder zu haben. Im Gegenzug verspricht Franziska, ihre Fernsehprominenz in die Waagschale werfen, um Maries Modekollektion zu promoten. Guter Geist der quirligen Frauenwohngemeinschaft ist Maries lebenskluge Quasi-Schwiegermutter Alma. Nach einem Fehlstart avanciert Franziskas Talkshow zu einem Quotenhit - allerdings erst, nachdem die Moderatorin ihr eigenes Konzept durchsetzt. Durch die harte Arbeit vergisst sie jedoch eine wichtige Verpflichtung gegenüber ihrer besten Freundin. Als sich obendrein herausstellt, dass Franziska und Marie ein Kind von demselben Mann erwarten, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.
"Das Weibernest" ist die Verfilmung des gleichnamigen Hera-Lind-Romans, der als Fortsetzung von "Das Superweib" in den Bestsellerlisten war. Die leichtfüßige Komödie ist hervorragend besetzt mit Susanne Uhlen ("Herzensfeinde"), Nadja Tiller ("Der zweite Frühling") und Dana Vávrová ("Herbstmilch").
(ARD)


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12:50
Stereo-Ton

Der Verstand hat kein Geschlecht

Frauen in technischer Forschung

Film von Edith Bachkönig

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In der technischen Forschung beweisen immer mehr Frauen ihr Können. Sie erarbeiten heute in den Bereichen Nanotechnologie, Atomphysik, Telekommunikation, Energietechnik und Biotechnologie herausragende Ergebnisse. Nach wie vor entscheiden sich jedoch zu wenige Frauen für ...
(ORF)

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In der technischen Forschung beweisen immer mehr Frauen ihr Können. Sie erarbeiten heute in den Bereichen Nanotechnologie, Atomphysik, Telekommunikation, Energietechnik und Biotechnologie herausragende Ergebnisse. Nach wie vor entscheiden sich jedoch zu wenige Frauen für technische Berufe. Eine Studie belegt, dass in den größten technischen Forschungszentren Österreichs nur ein Viertel der Wissenschaftler Frauen sind. Der Anteil der Studentinnen in technischen Fächern beträgt nur zehn Prozent. Frauen mit technischem Studienabschluss finden jedoch gute Beschäftigungsmöglichkeiten vor und steigen rasch in leitende Funktionen auf. Das ist nicht nur in Forschungszentren der Fall, sondern auch in großen Unternehmen. Dass Frauen in der Welt der Technik gefragt sind, war nicht immer so: Die Mathematikerin und Physikerin Lise Meitner und die Chemikerin und Physikerin Marie Curie zum Beispiel waren auf dem Feld der Forschung nur geduldet. Dennoch leisteten sie Herausragendes. Marie Curie bekam als erste Frau den Nobelpreis verliehen, zuerst in Chemie, dann auch in Physik. Heute soll Frauen der Weg zur Technik mit speziellen Maßnahmen an Universitäten und Forschungsstätten erleichtert werden, Mentoring-Programme an technischen Universitäten helfen Jungakademikerinnen, Familie und Forschung unter einen Hut zu bringen.
Die Dokumentation von Edith Bachkönig stellt Forscherinnen aus den Bereichen der Nanotechnologie, Atomphysik, Telekommunikation, Energietechnik und Biotechnologie vor.
(ORF)


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13:35
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Leben für die Physik: Felicitas Pauss

Film von Marion Mayer-Hohdahl

Erstausstrahlung

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Im eigenen Land ist die österreichische Wissenschaftlerin Felicitas Pauss weniger bekannt als im Ausland. Schon in jungen Jahren interessierte sie sich für Physik. Heute lehrt die Teilchenphysikerin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, ist ...
(ORF/3sat)

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Im eigenen Land ist die österreichische Wissenschaftlerin Felicitas Pauss weniger bekannt als im Ausland. Schon in jungen Jahren interessierte sie sich für Physik. Heute lehrt die Teilchenphysikerin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, ist zugleich aber auch an dem weltweit einzigartigen wissenschaftlichen Experiment des europäischen Forschungslabors CERN in Genf beteiligt, bei dem 100 Meter unter der Erde Protonen durch den 27 Kilometer langen Tunnel eines Teilchenbeschleunigers rasen sollen. Das Experiment soll Aufschluss über den Urknall geben, der vor Millionen von Jahren das Universum entstehen ließ.
Marion Mayer-Hohdahl stellt die Physikerin Felicitas Pauss vor.
(ORF/3sat)


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14:05
Stereo-Ton16:9 Format

1000 Frauen und ein Traum

Das Nobelpreisprojekt

Film von Angelo Scudeletti und Gabriela Neuhaus

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2005 gab es eine außergewöhnliche Nomination für den Friedensnobelpreis: 1.000 Frauen aus der ganzen Welt wurden gemeinsam für den bedeutendsten Friedenspreis vorgeschlagen - Frauen, deren Friedensarbeit Tag für Tag im Schatten der Medienöffentlichkeit stattfindet. ...

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2005 gab es eine außergewöhnliche Nomination für den Friedensnobelpreis: 1.000 Frauen aus der ganzen Welt wurden gemeinsam für den bedeutendsten Friedenspreis vorgeschlagen - Frauen, deren Friedensarbeit Tag für Tag im Schatten der Medienöffentlichkeit stattfindet.
Der Film "1000 Frauen und ein Traum" von Angelo Scudeletti und Gabriela Neuhaus begleitet die Schweizerin Rebecca Vermot, die das Projekt koordinierte. Vor allem aber erzählt der Film die bewegenden Geschichten von nominierten Friedensfrauen: zum Beispiel von Maggie Barankitse in Burundi, die während der großen Massaker im Bürgerkrieg Tausenden von Kindern das Leben gerettet hat, oder von Ellen Barry, die seit über 30 Jahren Menschenrechtsverletzungen in US-Gefängnissen aufdeckt.


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15:00
VPS 14:59

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Weiblich, allein, über 50, sucht ...

Frauen auf Partnerschau

Film von Jana Matthes und Andrea Schramm

(aus der ZDF-Reihe "37 Grad")


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Frauen, die Prosecco trinken

Spielfilm, Deutschland 1999

Darsteller:
Flora KrippendorfTina Ruland
Jonas SchmidtHardy Krüger jr.
Daniel WitteHelmut Zierl
Lotte RuhdorfCarin C. Tietze
PrincipessaEleonore Weisgerber
u.a.
Länge: 88 Minuten
Regie: Ulrich König

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Flora Krippendorf, die Starreporterin des Berliner Lifestyle-Blatts Marilyn, sitzt schon einige Zeit auf gepackten Koffern. Job und Wohnung hat sie bereits gekündigt. In der Traumstadt Paris wartet eine hoch dotierte Redakteursstelle bei dem renommierten Modemagazin ...
(ARD)

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Flora Krippendorf, die Starreporterin des Berliner Lifestyle-Blatts Marilyn, sitzt schon einige Zeit auf gepackten Koffern. Job und Wohnung hat sie bereits gekündigt. In der Traumstadt Paris wartet eine hoch dotierte Redakteursstelle bei dem renommierten Modemagazin Bouquet auf die ambitionierte Journalistin. Die kleine Affäre mit dem netten Fotografen Jonas will Flora am liebsten vergessen. Sie möchte nämlich mit ihrer großen Liebe Daniel Witte, dem Anzeigenchef ihrer Zeitschrift, nach Frankreich gehen. Doch obwohl der Umzugstermin näher rückt, macht der verheiratete Familienvater keinerlei Anstalten, seiner Frau reinen Wein einzuschenken. Schlimmer noch: Als Flora insistiert, lässt er sie kalt lächelnd abblitzen. Aber damit nicht genug. Als die missgünstige und intrigante Kollegin Marie-Claire genüsslich verbreitet, dass Flora schwanger ist, platzt auch der Job in Paris. Flora will wenigstens ihre alte Arbeit fortsetzen, aber die hinterhältige Chefredakteurin Principessa stellt ihre frühere Starjournalistin nicht mehr ein. Die wohnungs- und arbeitslose Reporterin, die auf Grund ihres kostspieligen Lebenswandels obendrein in Geldnöten steckt, zieht zu ihrer Kollegin Lotte. Die einzige treue Freundin verschafft Flora einen Job bei einem Provinzblatt. Auf Wohnungssuche trifft Flora Jonas wieder, der entsetzt ist von der Verantwortungslosigkeit Wittes. Als er Floras Ex-Liebhaber zur Rede stellt, erfährt er, dass Witte sich schon vor Jahren hat sterilisieren lassen.
"Frauen, die Prosecco trinken", die Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Marlene Faro, wirft mit bissigem Humor einige Blicke hinter die Kulissen eines Hochglanzmagazins, dessen vorwiegend weibliches Personal den männlichen Kollegen an Missgunst und Intrigen in nichts nachsteht.
(ARD)


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17:00
Stereo-Ton

Ungeschminkt: James Lipton im Gespräch mit Jane Fonda


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Jane Fonda, 1937 als Tochter der Filmlegende Henry Fonda geboren, wird als eine der besten Schauspielerinnen ihrer Generation betrachtet. Die Meilensteine ihrer Karriere umfassen sowohl ihre oscargekrönten Rollen in "Klute" und "Coming Home" als auch ihre Darbietungen in ...
(ARD/WDR)

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Jane Fonda, 1937 als Tochter der Filmlegende Henry Fonda geboren, wird als eine der besten Schauspielerinnen ihrer Generation betrachtet. Die Meilensteine ihrer Karriere umfassen sowohl ihre oscargekrönten Rollen in "Klute" und "Coming Home" als auch ihre Darbietungen in "Das China-Syndrom", "Stanley und Iris" sowie "Am goldenen See". Während ihrer Karriere bekam sie zudem einen Emmy und sechs Golden Globes. Fonda besuchte das Vassar College, bevor sie unter der Anleitung von Lee Strasberg am Actors Studio New York zu arbeiten begann. Man könnte behaupten, dass sie ihre wichtigsten Rollen in den 1970er Jahren während ihres in der Presse viel beachteten persönlichen Eintretens gegen die Verstrickungen der USA in Vietnam spielte.
Vor Schauspielstudenten interviewt James Lipton regelmäßig einen Hollywood-Star. Wer Tratsch und Klatsch mag, ist bei ihm an der falschen Adresse: Seine Interviews gehen in die Tiefe und offenbaren unbekannte Seiten des jeweiligen Gesprächspartners.
(ARD/WDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

Klug, stark, weiblich

Film von Maria von Welser

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Ganz nah haben sie die Journalistin Maria von Welser mit der Kamera und dem Mikrofon an sich herangelassen: Loki Schmidt, Biologin, Lehrerin und vor allem bekannt als Ehefrau von Altkanzler Helmut Schmidt, Simone Young, die erste weibliche Generalmusikdirektorin und ...
(ARD/NDR)

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Ganz nah haben sie die Journalistin Maria von Welser mit der Kamera und dem Mikrofon an sich herangelassen: Loki Schmidt, Biologin, Lehrerin und vor allem bekannt als Ehefrau von Altkanzler Helmut Schmidt, Simone Young, die erste weibliche Generalmusikdirektorin und Opernintendantin in Hamburg, und Gesine Schwan, Präsidentin der Viadrina-Universität in Frankfurt an der Oder und Kandidatin für das Bundespräsidentenamt. Simone Young erzählt, wie sehr Daniel Barenboim sie als Dirigentin gefördert hat, Loki Schmidt rät eindringlich, den Ehepartner in der Ehe nicht ändern zu wollen und Gesine Schwan gesteht, dass ihr das Aussehen wichtig ist. Aber auch über Liebe, Kinder, das Altwerden und den Tod sprechen die drei Frauen mit seltener Offenheit.
(ARD/NDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Louise Bourgeois

Film von Nina Sohl

(aus der 3sat-Reihe "Kulturzeit extra")

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In über 60 Jahren hat die Französin Louise Bourgeois, 1911 in Paris geboren, ein Oeuvre geschaffen, dessen Ausgangspunkte das eigene Leben, vergangene Emotionen und Kindheitserinnerungen sind. Ihre fein ausgearbeiteten figürlichen Plastiken und raumgreifenden ...

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In über 60 Jahren hat die Französin Louise Bourgeois, 1911 in Paris geboren, ein Oeuvre geschaffen, dessen Ausgangspunkte das eigene Leben, vergangene Emotionen und Kindheitserinnerungen sind. Ihre fein ausgearbeiteten figürlichen Plastiken und raumgreifenden Installationen sind stilistisch nicht einzuordnen. Werkstoffe sind Holz, Bronze, Stahl, Stoff, Gips, Kunststoff und Latex. Ihre Zeichnungen nennt sie doppeldeutig "Pensées plumes" - federleichte Gedanken oder Gedanken, die sie mit der Feder zu Papier bringt. In diesen Zeichnungen treten Kreativität, Energie und das Wesen der Künstlerin am greifbarsten zu Tage. Leicht zu konsumieren sind sie allerdings nicht: Schlaflose Nächte, Ängste und Albträume sind in ihnen manifest geworden. Louise Bourgeois, die seit Jahren zurückgezogen in ihrem Haus in New York lebt, arbeitet trotz ihres hohen Alters mit ungebremster Kraft an ihrem einzigartigen Werk.
Nina Sohl hat Louise Bourgeois in New York besucht. Während dieses Besuchs erzählte die Künstlerin von ihrer Kindheit, den Anfängen ihres Schaffens und gewährte Einblicke in ihre Arbeit.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
VPS 19:09

Stereo-Ton16:9 Format

Alice Schwarzer: Die stärkere Hälfte der Welt?

Ein Gespräch über Simone de Beauvoir und den

Feminismus im 21. Jahrhundert

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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83 Prozent der Deutschen kennen sie: Alice Schwarzer. Im März 2008 tritt die "Grande Dame" des Feminismus als Chefredakteurin der Zeitschrift "Emma" zurück. Zeit für einen Rückblick auf die Kontroversen, in denen sich Alice Schwarzer engagiert hat: Ist Pornografie ...

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83 Prozent der Deutschen kennen sie: Alice Schwarzer. Im März 2008 tritt die "Grande Dame" des Feminismus als Chefredakteurin der Zeitschrift "Emma" zurück. Zeit für einen Rückblick auf die Kontroversen, in denen sich Alice Schwarzer engagiert hat: Ist Pornografie wirklich so schlimm wie Rassismus? Warum darf es dem islamischen Kopftuch gegenüber keine Toleranz geben? Zeit aber auch für einen Rückblick auf die Geschichte des Feminismus.
Mit Alice Schwarzer unterhalten sich in "Sternstunde Philosophie" Monika Maria Trost und Michael Pfister.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Alles, was Recht ist!

90 Jahre Frauenwahlrecht

Film von Renata Schmidtkunz und Sabrina Adlbrecht

Erstausstrahlung

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1918 wurde den Frauen in Österreich und in Deutschland das Wahlrecht zugesprochen - ein lang ersehntes Ziel, dem ein ebenso langer und mühevoller Kampf vorausging.
Die Dokumentation "Alles, was Recht ist!" zeichnet dieses zähe Ringen um das allgemeine und gleiche ...
(ORF/3sat)

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1918 wurde den Frauen in Österreich und in Deutschland das Wahlrecht zugesprochen - ein lang ersehntes Ziel, dem ein ebenso langer und mühevoller Kampf vorausging.
Die Dokumentation "Alles, was Recht ist!" zeichnet dieses zähe Ringen um das allgemeine und gleiche Stimmrecht nach. Sie beleuchtet Positionen und Strategien der frühen Frauenbewegung und geht darüber hinaus der Frage nach, wie sich in der Folgezeit das Recht auf politische Mitbestimmung auf die Lebensrealität von Frauen verschiedenster Schichten bis in die Gegenwart ausgewirkt hat.
(ORF/3sat)


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21:00
Stereo-Ton

Orlando

Spielfilm, Großbritannien/Russland/Frankreich/Niederlande/

Italien 1992

Darsteller:
OrlandoTilda Swinton
ShelmerdineBilly Zane
KhanLothaire Bluteau
SaschaCharlotte Valandrey
Nick GreeneHeathcote Williams
u.a.
Drehbuch von Sally Potter
nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf
Länge: 90 Minuten
Regie: Sally Potter

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Der Adelige Orlando lebt im späten 16. Jahrhundert am Englischen Hof. Dort beginnt auch seine Suche nach Liebe, Poesie, einem Platz in der Gesellschaft und dem Sinn des Lebens. Die Gabe von Königin Elisabeth I. an Orlando, ewig zu leben, ermöglicht ihm eine lange, ...
(ORF)

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Der Adelige Orlando lebt im späten 16. Jahrhundert am Englischen Hof. Dort beginnt auch seine Suche nach Liebe, Poesie, einem Platz in der Gesellschaft und dem Sinn des Lebens. Die Gabe von Königin Elisabeth I. an Orlando, ewig zu leben, ermöglicht ihm eine lange, intensive philosophische Reise. Die andere Seite der Medaille zeigt sich, als Orlando, überdrüssig und abgestoßen von der männlichen Lebensweise, von einem Botschafteraufenthalt im Fernen Osten zurückkehrt: Eines Morgens erwacht er nach einem traumatischen Ereignis als Frau. Orlando sucht weiter nach der Wahrheit des Lebens, der Liebe und der Sexualität im England des späten 18. Jahrhunderts. Seine Reise durch die Zeit endet im lärmenden London von heute. Für jemanden, der 400 Jahre gelebt hat, ohne einen Tag zu altern, wird schließlich Androgynität der Schlüssel zum Glück.
Sally Potters Adaptation von Virginia Woolfs Roman "Orlando" versucht über die Geschichte hinaus den Inhalt so zu erweitern, wie es Woolf getan hätte, hätte sie am Ende des 20. Jahrhunderts gelebt.
(ORF)


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22:30

Simone de Beauvoir

Film von Ralph Quinke und Karl-Heinz Götze

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Ihr Lebensgefährte Jean-Paul Sartre nannte sie "eine der klügsten Frauen des Jahrhunderts": Simone de Beauvoir (1908 - 1986). Sie war Schriftstellerin und Philosophin, eine Vordenkerin des Feminismus. Ihr Leben: ein äußerst individuelles, mutiges, außergewöhnliches ...
(ARD/NDR)

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Ihr Lebensgefährte Jean-Paul Sartre nannte sie "eine der klügsten Frauen des Jahrhunderts": Simone de Beauvoir (1908 - 1986). Sie war Schriftstellerin und Philosophin, eine Vordenkerin des Feminismus. Ihr Leben: ein äußerst individuelles, mutiges, außergewöhnliches Frauenleben, mit Hartnäckigkeit und Klugheit den Verhältnissen abgetrotzt. Die "Tochter aus gutem Hause" wuchs im streng katholischen Pariser Milieu auf. In dieser Umgebung erlebte sie einen moralischen Rigorismus, den sie sich auch selbst zu eigen machte. Geprägt hat sie auch die Kultur der französischen Eliteschulen. Als einzige Frau fand sie Zutritt zu einem kleinen Kreis von jungen Intellektuellen, unter ihnen Jean-Paul Sartre. Mit ihm führte sie eine lebenslange, zugleich leidenschaftliche und schwierige Partnerschaft. "Das andere Geschlecht" (1949) wird zwei Jahrzehnte nach seinem Erscheinen zum Kultbuch der Frauenbewegung.
Das Porträt von Simone de Beauvoir zeichnet das Bild einer widersprüchlichen, zugleich starken und zerbrechlichen Feministin, einer Frau, deren Verhältnis zu Jean-Paul Sartre Vorbild war für viele "moderne" Zweierbeziehungen. Neben Freunden und Bekannten kommt Simone de Beauvoir auch selbst zu Wort - in einem Interview, das Alice Schwarzer mit ihr geführt hat.
(ARD/NDR)


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23:15
Stereo-Ton16:9 Format

Diese Liebe

(Cet amour-là)

Spielfilm, Frankreich 2001

Darsteller:
Marguerite DurasJeanne Moreau
Yann AndréaAymeric Demarigny
FrauChristiane Rorato
NachtschwesterSophie Mileron
KrankenhausangestellterJustine Levy
AusternverkäuferAdrien Gilbert
u.a.
Länge: 95 Minuten
Regie: Josée Dayan

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Der junge Student Yann Andréa verliebt sich in die Romane von Marguerite Duras. Jahrelang schreibt er der angebeteten Schriftstellerin täglich, bis sie ihn zu einem Treffen einlädt. Geschmeichelt von der Bewunderung des jungen Mannes, ihres langen Alleinseins ...

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Der junge Student Yann Andréa verliebt sich in die Romane von Marguerite Duras. Jahrelang schreibt er der angebeteten Schriftstellerin täglich, bis sie ihn zu einem Treffen einlädt. Geschmeichelt von der Bewunderung des jungen Mannes, ihres langen Alleinseins überdrüssig und ein wortloses Einverständnis spürend, nimmt ihn die über 60-jährige Duras auf. Doch schon nach Zeit setzt sie ihn wieder vor die Tür, weil sie die plötzliche Nähe und Intensität nicht erträgt. Doch Yann Andréa lässt sich nicht abweisen - und sie kann ohne ihn nicht mehr leben. Er hilft Marguerite Duras, die Schreibblockade zu überwinden, doch diese Liebe hat auch ihre Krisen: Marguerite Duras wird wieder alkoholabhängig und quält sich mit Zweifeln, ob Yann Andréa sie wirklich liebt.
Jeanne Moreau in einem Kammerspiel für zwei Personen, das sich auf das Wesentliche konzentriert und dabei die Gefühlswelt der großen Künstlerin auslotet.


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0:50

Die negativen Hände

(Les mains negatives)

Kurzfilm von Marguerite Duras, Frankreich 1979

Stimme von Marguerite Duras
(französische Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 14 Minuten

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Die Autorin und Regisseurin Marguerite Duras macht sich den in uralten Höhlenbildern ausgedrückten Schrei der Liebe zu eigen. Die von heftigen Gefühlen handelnde Off-Erzählung und Bilder der steinernen Stadt Paris geben dem Film seine innere Spannung.
"Die ...

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Die Autorin und Regisseurin Marguerite Duras macht sich den in uralten Höhlenbildern ausgedrückten Schrei der Liebe zu eigen. Die von heftigen Gefühlen handelnde Off-Erzählung und Bilder der steinernen Stadt Paris geben dem Film seine innere Spannung.
"Die negativen Hände" gehört zu den 1979 entstandenen Kurzfilmen von Marguerite Duras, die einen Höhepunkt der von der französischen Regisseurin und Schriftstellerin konsequent entwickelten Ästhetik der Verweigerung konventioneller Erzählformen des Kinos markieren. Schauspieler sind aus dem Bild "vertrieben". Stattdessen setzt Duras erstmals ihre Stimme kontrapunktisch zum Bild ein.


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

Ina Müller und Band: "Weiblich, ledig, 40"

Aufzeichnung aus dem 3sat-Zelt vom 14. September 2007

Fernsehregie: Volker Weicker

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Nach Beendigung ihrer ersten Karriere als Mitglied des weiblichen Kabarett-Duos "queen bee", das elf Jahre erfolgreich durch den deutschsprachigen Raum tourte, tritt Ina Müller jetzt solo auf: In "Weiblich, ledig, 40" geht es nicht um die Midlife-Crisis. Alles dreht sich ...

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Nach Beendigung ihrer ersten Karriere als Mitglied des weiblichen Kabarett-Duos "queen bee", das elf Jahre erfolgreich durch den deutschsprachigen Raum tourte, tritt Ina Müller jetzt solo auf: In "Weiblich, ledig, 40" geht es nicht um die Midlife-Crisis. Alles dreht sich hochsatirisch um die drei Titel-"Zustände". Musikalisch bietet das Programm allerfeinsten Akustik-Pop. Ina Müller brilliert stimmlich zwischen feinem Jazz und tiefstem Soul, unterstützt von einer hervorragenden Band. Aber auch die Texte haben es in sich: Gemeinsam mit dem Liederdichter und Produzenten Frank Ramond, der auch für Roger Cicero und Annett Louisan schreibt, entwickelte sie Songs über die Hässlichkeit von "Arschgeweihen" und die Problematik von Cellulitis: "Lieber Orangenhaut als gar kein Profil!"
3sat zeigt eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2007.


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1:50
Stereo-Ton

Zwischen Zorn und Hoffnung II

TV-Frauen erzählen

Film von Christina Kronaus

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Auch wenn Frauen immer öfter vom Bildschirm lächeln, über die Fernsehinhalte bestimmen meist noch immer ihre Chefs, also Männer. Vor allem, wenn es um politische Inhalte geht. Die UNESCO hat deshalb zusammen mit einer britischen Produktionsfirma zum zweiten Mal mehr ...
(ORF/3sat)

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Auch wenn Frauen immer öfter vom Bildschirm lächeln, über die Fernsehinhalte bestimmen meist noch immer ihre Chefs, also Männer. Vor allem, wenn es um politische Inhalte geht. Die UNESCO hat deshalb zusammen mit einer britischen Produktionsfirma zum zweiten Mal mehr als 30 TV-Journalistinnen aus aller Welt eingeladen, eigene Reportagen zu gestalten. Und zwar über Themen, die ihnen am Herzen liegen und die in ihren Heimatländern wichtig sind. Die Reportagen handeln von der Liebe und der Einsamkeit in der Großstadt, über den Kampf um Bildung und politische Mitbestimmung bis zur Umsetzung innovativer Ideen im Lebensalltag. Das Resultat ist ein spannender und bunter Bilderbogen über alles, was Frauen bewegt.
Christina Kronaus hat sechs Reportagen ausgewählt, bearbeitet und zu einem Film verflochten. Die Schauplätze sind Brasilien, Nigeria, Japan, Jamaika, Österreich und Pakistan.
(ORF/3sat)


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2:35
Stereo-Ton16:9 Format

Frauen bewegen eine Nation

Im Schatten der langen weißen Wolke

Maori und Pakeha in Aotearoa - Neuseeland

Film von Charlotte Eichhorn

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Patsy Henderson ist eine Pakeha. So nennen die Maoris, die Ureinwohner Neuseelands, weiße Einwanderer. Pauline Tangiora ist eine Maori-Älteste, eine internationale Kämpferin für indigene Rechte. Die beiden Vertreterinnen der "1.000 Friedensfrauen weltweit" zeichnen die ...

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Patsy Henderson ist eine Pakeha. So nennen die Maoris, die Ureinwohner Neuseelands, weiße Einwanderer. Pauline Tangiora ist eine Maori-Älteste, eine internationale Kämpferin für indigene Rechte. Die beiden Vertreterinnen der "1.000 Friedensfrauen weltweit" zeichnen die sozio-politischen Hintergründe des Zusammenbruchs der Maoris nach. Sie berichten über Armut, gewalttätige Machos und Drogen in Maori-Familien, aber auch von Neuanfängen, Chancen, Bildung und gemeinsamen Umwelt-Aktionen in der globalen Welt. Die Frauen versuchen, Gesinnungsgräben zu überwinden und koloniale Geschichtsschreibung zu korrigieren.
Charlotte Eichhorn stellt die beiden engagierten Frauen vor.


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3:05
Stereo-Ton16:9 Format

Slum Survivors

Überleben in Nairobis Kibera Slum

Dokumentarfilm von David Gough, Kenia 2007

(in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln)
Länge: 42 Minuten

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Weltweit leben mehr als eine Milliarde Menschen in Slums, allein eine Million davon in Kibera, Afrikas größtem Slum in der Hauptstadt Nairobi. Eine von ihnen ist Carol, eine alleinerziehende Mutter. Jeden Tag kämpft sie darum, ihre drei Kinder zu ernähren. Sie geht ...
(ORF)

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Weltweit leben mehr als eine Milliarde Menschen in Slums, allein eine Million davon in Kibera, Afrikas größtem Slum in der Hauptstadt Nairobi. Eine von ihnen ist Carol, eine alleinerziehende Mutter. Jeden Tag kämpft sie darum, ihre drei Kinder zu ernähren. Sie geht täglich viele Kilometer auf der Suche nach Arbeit. Sie lebt von der Hand in den Mund, und an den meisten Abenden gehen ihre Kinder und sie hungrig zu Bett. Carols Situation ist so aussichtslos, dass sie schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich hat. Ohne Unterstützung bleibt sie allein zurück, mit der Hoffnung auf ein Wunder. "Wir hoffen, dass Gott eines Tages kommen wird - wir sagen das immer wieder. Eines Tages wird Gott kommen und unsere Situation ändern." Abdul Kassim ist davon überzeugt, dass Ausbildung das wichtigste Gut ist. Er selbst ist Techniker und investiert sein ganzes Geld in eine kostenlose Realschule für Mädchen, die er im Januar 2006 gegründet hat. Sein Ziel ist es, die Gleichberechtigung in Kenia zu unterstützen. Christina, 17, ist eine von Abuls 48 Schülerinnen. Sie lebt mit ihren Eltern und fünf Geschwistern in einer Hütte, die für eine Person gebaut ist. Als sie die Volksschule abgeschlossen hatte, weigerte sich ihr Vater, sie die Mittelschule besuchen zu lassen, denn Ausbildung für Mädchen sei Geldverschwendung. Christina hat ein Loch in ihrem Herzen - ein ernster Zustand, für den sie täglich Medikamente für etwa rund zehn US-Dollar einnehmen sollte. Doch das sind Kosten, die den finanziellen Rahmen ihrer Familie sprengen würden. Zuerst Schule, dann Arbeit und Gehalt - das soll Christinas Leben retten.
Der Dokumentarfilm "Slum Survivors" von David Gough beleuchtet das Leben der Bewohner von Kibera und ihren bemerkenswerten Mut im Angesicht der Armut.
(ORF)


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3:50
Stereo-Ton

Orlando

(Wiederholung von 21.00 Uhr)


(ORF)


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5:20
VPS 05:19

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Weiblich, allein, über 50, sucht ...

(Wiederholung von 15.00 Uhr)


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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