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Dienstag, 9. Dezember
Programmwoche 50/2008
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6:05
Stereo-Ton16:9 Format

Aus anderer Sicht

(Wiederholung vom 5.12.2008)


6:35
Stereo-Ton16:9 Format

service: gesundheit

Gesunde Zähne - Damit ein strahlendes Lächeln Sie nicht arm

macht

Moderation: Mathias Münch


Das Magazin "service: gesundheit" berichtet über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin, Gesundheit und Ernährung und verbindet dabei Patientenalltag mit aktueller wissenschaftlicher Forschung.
(ARD/HR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

service: familie

Tipps für Familien

Schwerpunktthema: Der innere Schweinehund

Moderation: Mathias Münch


Das Magazin "service: familie" berät in allen Themen des häuslichen Zusammenlebens. Das Spektrum reicht von Ausbildung, Erziehung, Finanzen und Recht über Freizeittipps bis hin zu Generationenfragen, Gesundheit und Partnerschaft.
(ARD/HR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Stöckl am Samstag

Moderation: Barbara Stöckl

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Außergewöhnliche Persönlichkeiten, Menschen mit interessanten Lebensgeschichten, Frauenfragen, Generationskonflikte, Soziales und auch Gesundheitsthemen sind die Schwerpunkte des Talkmagazins "Stöckl am Samstag" mit Barbara Stöckl. Jede Sendung behandelt vier bis ...
(ORF)

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Außergewöhnliche Persönlichkeiten, Menschen mit interessanten Lebensgeschichten, Frauenfragen, Generationskonflikte, Soziales und auch Gesundheitsthemen sind die Schwerpunkte des Talkmagazins "Stöckl am Samstag" mit Barbara Stöckl. Jede Sendung behandelt vier bis fünf Themen, die sowohl als Magazinbeiträge als auch als sehr persönliche Gespräche mit prominenten und anderen interessanten Gästen präsentiert werden.
(ORF)


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11:05
Stereo-Ton16:9 Format

Hexen, Heiler, Zauberer

Mythen und Aberglauben in Südafrika

Film von Marion Mayer-Hohdahl

Moderation: Christoph Feurstein

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In Südafrika sind Mythen und Aberglauben allgegenwärtig. Fast jeder Südafrikaner geht vor oder nach einem Hospitalbesuch zu einem der über 200.000 traditionellen Heiler, die in dem Land leben. Die Sangomas, die weiblichen Heiler, und die Inyangas, die männlichen, ...
(ORF/3sat)

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In Südafrika sind Mythen und Aberglauben allgegenwärtig. Fast jeder Südafrikaner geht vor oder nach einem Hospitalbesuch zu einem der über 200.000 traditionellen Heiler, die in dem Land leben. Die Sangomas, die weiblichen Heiler, und die Inyangas, die männlichen, bekämpfen Krankheiten mit Salben, Kräutern, Tierhäuten und -knochen. Nun sollen die Heiler per Gesetz registriert und westlichen Ärzten gleichgestellt werden. Damit will man Scharlatanen das Handwerk legen. Zum Beispiel solchen, die behaupten, sie könnten auch die tödliche Immunkrankheit Aids heilen. Eine Katastrophe in dem Land mit einer der höchsten Aidsraten der Welt. Manche der Infizierten glauben, dass sie ihr "böses Blut" reinigen können, indem sie Kinder vergewaltigen. Nichtregierungsorganisationen bemühen sich um Aufklärung. Aber in den ländlichen Gebieten halten sich der Aberglauben und die Legenden hartnäckig.
Die Dokumentation von Marion Mayer-Hohdahl berichtet über Mythen und Aberglauben in Südafrika.
(ORF/3sat)


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11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Heimat, fremde Heimat

Ein mehrsprachiges Programm über in Österreich

lebende Minderheiten


Das Magazin aus Österreich richtet sich an ausländische Mitbürger und Menschen, die an ethnischen Themen interessiert sind. "Heimat, fremde Heimat" bietet Information, Unterhaltung und Service in deutscher Sprache und in der jeweiligen Muttersprache.
(ORF)


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12:20
Stereo-Ton

Schöner leben - schöner reisen

Indien


(ORF)


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12:30
16:9 Format

Der Osten möbelt auf

Fünfteilige Reihe von Uli Gaulke und Jeannette Eggert

5. Schaffen wir das?

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In wenigen Tagen soll das neue Einrichtungshaus eröffnet werden. Die Uhr tickt. Überall wird letzte Hand angelegt. Baumeister Mario baut die letzten Parkplätze, die letzten Jobs werden vergeben. Die arbeitslose Britt aus Sömmerda hat sich für die Logistik beworben, ...

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In wenigen Tagen soll das neue Einrichtungshaus eröffnet werden. Die Uhr tickt. Überall wird letzte Hand angelegt. Baumeister Mario baut die letzten Parkplätze, die letzten Jobs werden vergeben. Die arbeitslose Britt aus Sömmerda hat sich für die Logistik beworben, sie hofft auf einen Teilzeitjob im Lager.
Die fünfteilige Reihe "Der Osten möbelt auf" begleitet die Vorbereitungen für eine neue IKEA-Filiale von der ersten Planung bis hin zur Eröffnung und gibt Einblicke in die Welt des schwedischen Einrichtungshauses.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Sehnsuchtsrouten - Kreuzfahrt ins Morgenland

2. Kurs auf die Schatzkammer Arabiens

Zweiteiliger Film von Thomas Hies und Daniela Hoyer

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An Bord der "MS Astor" steigt die Spannung: Bald erreicht das Kreuzfahrtschiff den Oman, jenes sagenumwobene Weihrauchland, das unter seinem Sultan Qabus mit Riesenschritten in die Moderne unterwegs ist. In Maskat, der Hauptstadt des Landes, verrät Zayanha al Mudaffar ...

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An Bord der "MS Astor" steigt die Spannung: Bald erreicht das Kreuzfahrtschiff den Oman, jenes sagenumwobene Weihrauchland, das unter seinem Sultan Qabus mit Riesenschritten in die Moderne unterwegs ist. In Maskat, der Hauptstadt des Landes, verrät Zayanha al Mudaffar dreimal täglich im Fernsehen, wie das Wetter wird. Mit Klugheit und Charme hat sie sich diese Karriere erarbeitet, die für eine Frau in dem islamischen Land noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Weil ihr Job in dem allzeit sonnigen Land jedoch ziemlich langweilig werden kann, trainiert Zayanha nachmittags auf dem Pferdeparcours - als einzige Springreiterin des Omans. Ihre Wettervorhersage beendet Zayanha immer mit den Worten: "Möge Allah uns Regen schenken!" Dass dieser Wunsch nur selten erfüllt wird, davon zeugt eines der größten Geheimnisse des Oman: Tief in seinen Felsenschluchten verbirgt sich ein unterirdisches Kanalsystem, das Tausende von Dörfern mit Wasser versorgt. Manche der kilometerlangen Tunnel sind mehr als 2.000 Jahre alt, doch die Leitungen funktionieren noch immer. Die "MS Astor" steuert nun Abu Dhabi an. In der dortigen Hightech- und Luxusgesellschaft finden sich noch Spuren der alten beduinischen Stammestraditionen: Der Falkner des Prinzen, Khalid Alhamadi, trainiert sein Lieblingstier in der Wüste. Einst trugen die Falken wesentlich zum Überleben der Stämme bei und haben so den Status eines Familienmitglieds erlangt. Wenn sich die Tiere einmal verletzen, werden sie in ein spezielles Krankenhaus gebracht, das Falkenhospital. Es gehört der königlichen Familie und wird von der deutschen Tierärztin Dr. Margit Muller geleitet. Die technische Ausstattung hat Weltniveau. Die letzte Station der Reise ist Dubai. Die Menschen dort spiegeln die Aufbruchstimmung am Golf wider: zum Beispiel eine der ersten Taxifahrerinnen des Emirats, die seit Kurzem wie selbstverständlich durch die Straßen fahren, während im Nachbarland Saudi-Arabien Frauen nicht einmal das Lenkrad berühren dürfen.
Zweiter Teil der Kreuzfahrt durchs Morgenland.


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14:00
Stereo-Ton

Magische Welten: König des Löwenfelsens

Film von Tamara Spitzing

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Weithin sichtbar ragt aus dem dichten Dschungel im Norden Sri Lankas ein gewaltiger Steinklotz zum Himmel empor: Sigiriya, der Löwenfelsen. Eine der geheimnisvollsten archäologischen Stätten Asiens - ein Ort, der von einer spektakulären Familientragödie überschattet ...

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Weithin sichtbar ragt aus dem dichten Dschungel im Norden Sri Lankas ein gewaltiger Steinklotz zum Himmel empor: Sigiriya, der Löwenfelsen. Eine der geheimnisvollsten archäologischen Stätten Asiens - ein Ort, der von einer spektakulären Familientragödie überschattet ist: Im 5. Jahrhundert regiert eine mächtige Dynastie auf der tropischen Insel. Doch am Hof herrschen Intrigen. Der Konflikt um die Thronfolge spitzt sich dramatisch zu. Prinz Kassapa reißt im Jahr 473 die Macht an sich. Auf grausame Weise bringt er seinen Vater um: Er lässt den alten König bei lebendigem Leib einmauern. Sein älterer Bruder, der legitime Erbe, flieht ins Exil. Der Vatermörder verlegt seine Residenz auf den unzugänglichen Löwenfelsen - weit weg von der Hauptstadt. Jahre später kehrt der Bruder mit einem gewaltigen Heer aus der Fremde zurück, um Rache zu nehmen. Kassapa unterliegt in der Schlacht und schneidet sich mit eigener Hand die Kehle durch. So erzählt eine uralte Chronik die blutige Fehde der königlichen Sippe. Doch die düstere Überlieferung enthüllt nur einen Teil der Geschichte. Inzwischen haben Archäologen den Löwenfelsen erforscht. Kassapa ließ in schwindelnder Höhe einen Palast errichten, der für Asien einzigartig ist. Eine Seite des 200 Meter hohen natürlichen Felsblocks war mit einem gewaltigen Löwen aus Backsteinen und Stuck verkleidet. Im Körper der Bestie führte eine Treppe zur Zitadelle auf dem Gipfel. Reste von Pavillons und Wasserbecken zeugen von der Anmut des luftigen Palasts. Bis heute weiß niemand, wie die Bauleute vor mehr als 1.500 Jahren die erstaunliche Anlage errichtet haben.
Der Film zeigt die Wunder des Löwenfelsens und spürt seinem Rätsel nach.


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schweizer Hotelgeschichte(n)

Zweiteiliger Film von Norbert Wank

2. Unterwegs im Berner Oberland

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Es ist das Kerngebiet der Schweizer Alpen: das Berner Oberland. Nirgends ist die Schweiz so "schweizerisch" wie dort, im Schatten von Eiger, Mönch und Jungfrau. Im weiten Kreis rund um Grindelwald liegen Hotels, die den Besucher zur Übernachtung einladen. Schon seit rund ...

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Es ist das Kerngebiet der Schweizer Alpen: das Berner Oberland. Nirgends ist die Schweiz so "schweizerisch" wie dort, im Schatten von Eiger, Mönch und Jungfrau. Im weiten Kreis rund um Grindelwald liegen Hotels, die den Besucher zur Übernachtung einladen. Schon seit rund 170 Jahren nimmt das Berghotel auf dem Faulhorn Gäste auf und beeindruckt durch eine spektakuläre Sicht auf die Gipfelkette der Berner Alpen. Im spartanischen Ambiente des frühen 19. Jahrhunderts kann dort gerastet und genächtigt werden. Das Berggasthaus in 2.700 Metern Höhe ist nur zu Fuß erreichbar und wird per Hubschrauber versorgt. In Sichtweite vom Faulhorn wurde zugleich Hotel- und Alpingeschichte geschrieben: Vom Hotel Bellevue auf der Kleinen Scheidegg starteten die berühmt-berüchtigten Eiger-Nordwand-Besteigungen. Im Bellevue ist der Geist dieser alpinistischen Heldenepoche noch greifbar. Weniger spektakulär, dafür romantisch gelegen, ist das Hotel Rosenlaui im gleichnamigen Tal unterhalb der Großen Scheidegg. Entlang einer Traditionswanderroute, die von Meiringen nach Grindelwald führte, waren in früheren Zeiten schon Schriftsteller wie Lord Byron und Leo Tolstoi unterwegs. Die Ruhe und Betulichkeit von damals findet der moderne Reisende auch heute im Rosenlaui. Zwischen dem rustikalen Berggasthaus Tschingelhorn im Hinteren Lauterbrunnental und dem aufwändig restaurierten Grandhotel Giessbach am Brienzer See zeigen sich die Extreme der Schweizer Alpenhotellerie.
Vom Mehrbettzimmer bis zur Edelsuite - Norbert Wank ist unterwegs in den Hotels des Berner Oberlands.


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wer ist "Ich"?

Entsteht ein neues Menschenbild?

Film von Andrea Hauner

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Die moderne Hirnforschung ist dabei, in die innersten Sphären des Menschseins vorzudringen. Sie will Erklärungen finden für die Funktionen, die den Menschen ausmachen: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Intentionen: kurz, für das Bewusstsein. Das große Rätsel für die ...

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Die moderne Hirnforschung ist dabei, in die innersten Sphären des Menschseins vorzudringen. Sie will Erklärungen finden für die Funktionen, die den Menschen ausmachen: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Intentionen: kurz, für das Bewusstsein. Das große Rätsel für die Hirnforschung ist immer noch: Wie funktioniert das Zusammenspiel der unterschiedlichen Hirnregionen? Woher weiß das Gehirn bei den permanenten Signalen zwischen den Neuronen, welche Informationen zum gleichen Objekt, zum gleichen Gedanken gehören? Und wie entsteht aus dem allen das Bewusstsein, das "Ich"? Christof Koch, einer der bekanntesten Hirnforscher der Welt, sucht nach Antworten: "Wir haben uns daran gewöhnt, dass Vererbung durch Moleküle geschieht, aber dass das Bewusstsein aus Materie entstehen soll, ist noch immer ein ungewohnter Gedanke." Aber es seien Naturgesetze, die alle Gehirnprozesse bestimmen. Nicht der Mensch mit seinem bewussten Willen entscheide, sondern sein Gehirn. Demnach werde der Wille zwar als frei erlebt, aus Sicht der Naturwissenschaft gebe es ihn so aber nicht. Nur: Wenn das so ist, was bedeutet das für die traditionelle Vorstellung von Körper und Seele? Hat der Mensch einen unabhängigen Geist, und falls in der Tat nicht, wie ist es dann vorstellbar, dass es Erfahrung, Denken und Gefühle auch noch nach dem Tod des zugehörigen Organismus geben könnte? "Die unsterbliche Seele hätte dann für viele ausgedient. Wir müssten uns als radikal sterbliche Wesen betrachten", sagt Thomas Metzinger, Neurophilosoph. "Wir bewegen uns derzeit auf ein grundlegend neues Verständnis dessen zu, was es heißt, Mensch zu sein - und wir wissen noch nicht, wie dieses neue Menschenbild genau aussieht und wie wir damit umgehen sollen."
Die Dokumentation "Wer ist 'Ich'? Entsteht ein neues Menschenbild?" stellt Forscher vor, die mit ihrer Arbeit bisherige Grenzen überschreiten und möglicherweise zu einem neuen Weltbild beitragen.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Woher kommt die Welt?

Die Entstehung des Kosmos

Film von Gabi Schlag

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Existierte das Universum schon immer? Oder ist es irgendwann entstanden? Und wenn es irgendwann entstanden ist, was war dann davor? Gibt es noch andere Universen? Menschheitsfragen, die noch immer ohne abschließende Antwort bleiben. Zumindest sind sich heute fast alle ...

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Existierte das Universum schon immer? Oder ist es irgendwann entstanden? Und wenn es irgendwann entstanden ist, was war dann davor? Gibt es noch andere Universen? Menschheitsfragen, die noch immer ohne abschließende Antwort bleiben. Zumindest sind sich heute fast alle Wissenschaftler der Welt einig, dass das Universum mit dem sogenannten Urknall entstanden ist. Damit ist auch klar, dass sich das gesamte Weltall ausdehnt - wie ein Luftballon, der aufgeblasen wird. Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching reicht das nicht aus: "Wir kennen zwar die Zusammensetzung des Universums, aber eigentlich wissen wir nichts. Alles, was wir haben, sind Hilfskonstruktionen, Erklärmodelle, die vielleicht gar nicht zutreffen." Ist also mit diesem Standardmodell die Entstehung des Kosmos nicht hinreichend erklärt? Kann es wirklich sein, dass aus dem absoluten Nichts etwas entstanden ist? Allerdings sei der Urknall keine Explosion, so Thomas Lesch vom Institut für angewandte Physik der LMU München. "Bei einer Explosion zerplatzt ein Körper in einem bestimmten Punkt der Raumzeit. Beim Urknall aber beginnt die Raumzeit. Daher ist die Bezeichnung 'Anfangssingularität' treffender. Wer aber kann sich eine 'Anfangssingularität' vorstellen?"
Die Dokumentation "Woher kommt die Welt?" dringt in die Tiefen menschlicher Forschung, die bisherige Grenzen überschreitet.


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16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Expedition Wissen

Périgord - Kunst in der Höhle

Film von John A. Kantara

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Tief im Boden des Périgords im Südwesten Frankreichs befinden sich kilometerlange Katakomben. In der Steinzeit haben vor etwa 12.000 bis 35.000 Jahren Menschen die Wände dieser Unterwelt virtuos bemalt. Die wahre Meisterschaft der Höhlenkünstler bestand darin, die ...

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Tief im Boden des Périgords im Südwesten Frankreichs befinden sich kilometerlange Katakomben. In der Steinzeit haben vor etwa 12.000 bis 35.000 Jahren Menschen die Wände dieser Unterwelt virtuos bemalt. Die wahre Meisterschaft der Höhlenkünstler bestand darin, die dreidimensionale Wirkung von Rissen und Vorsprüngen des Felsuntergrunds in ihre Tiermotive, wie etwa Bison, Mammut und Nashorn, einzubeziehen. Von den Menschen der Neuzeit werden diese Kunstwerke heute ehrfurchtsvoll betrachtet. Doch der Massentourismus bedroht dieses UNESCO-Weltkulturerbe: Lascaux, die "Sixtinische Kapelle der Steinzeit", musste bereits 1963 wegen Schimmel und Algenbefall weitgehend geschlossen werden. Das durch täglich rund 1.200 Besucher ausgestoßene Kohlendioxid beschädigte die Bilder. Auch Archäologen befürchten, dass die Artefakte durch ihre Präsenz in den Höhlen zerstört werden könnten. In der Höhle von Esparros haben Wissenschaftler, Studenten und Konservatoren die Möglichkeit zu forschen, ohne die Kunstwerke zu beschädigen.
Der Film aus der Reihe "Expedition Wissen" begleitet Forscher bei ihren Untersuchungen. Einer von ihnen ist der Archäologe und Experte für Steinzeitkunst Andreas Pastoors vom Deutschen Neanderthal-Museum.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
16:9 Format

ZDF.reportage: Texas für ein Jahr

Zum Schüleraustausch nach Amerika

Film von Thorsten Eppert

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Alkohol: tabu. Ausgangssperre: ab 22.00 Uhr. Kirche: jeden Sonntag. Wer zu spät zur Schule kommt, sitzt nach - den ganzen Tag. In Texas ticken die Uhren anders. Das merkt Nadine schnell. Sie ist 17 und zum Schüleraustausch in Tyler, Texas. So früh war sie sonntags lang ...

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Alkohol: tabu. Ausgangssperre: ab 22.00 Uhr. Kirche: jeden Sonntag. Wer zu spät zur Schule kommt, sitzt nach - den ganzen Tag. In Texas ticken die Uhren anders. Das merkt Nadine schnell. Sie ist 17 und zum Schüleraustausch in Tyler, Texas. So früh war sie sonntags lang nicht mehr auf den Beinen: Es ist 7.30 Uhr, und Nadines Gastfamilie ist bereit für den Gottesdienst. Nadine kann sich nicht drücken. Also wird sie erst zur Messe und dann zur Bibelschule gehen. Aber nicht nur das ist neu für Nadine: In ihrer Gastfamilie gibt es einen echten Cowboy, es ist 20 Grad wärmer als in Mühlheim, und ihre Gastschwestern gehen abends zu Starbucks oder zum Bowlen statt in Bars. Nadine, die erst vor zwei Tagen angekommen ist, stecken nach elf Flugstunden noch der Jetlag und die vielen Tränen am Flughafen in den Knochen. Ein Jahr wird sie nun in Texas leben. Die Gastfamilie hat für Nadine ein strammes Programm zusammengestellt: Sie wird drei Mal pro Woche tanzen, und ihre Gastmutter sähe es gern, wenn sie im Schulteam mitmachen und zudem gute Noten abliefern würde. Aber dafür schließt die Familie die Schülerin schnell ins Herz. Tausende deutsche Schüler machen sich jedes Jahr wie Nadine auf, um ein Jahr in einer anderen Kultur und in einem anderen Schulsystem irgendwo auf der Welt zu verbringen - von Neuseeland bis Südkorea, von Südamerika bis Singapur. Viele sind neugierig, viele folgen dem Rat der Eltern, früh die internationale Bühne zu betreten und dem deutschen Schulabschluss etwas Glanz durch ein Auslandsjahr zu verpassen. Die Jugendlichen reisen mit Austauschorganisationen, die oft durch ein hartes Auswahlverfahren entscheiden, wer an den Austauschprogrammen teilnehmen darf. Wer genommen wird, verbringt ein Jahr bei einer Gastfamilie im Ausland, muss Sprachbarrieren überwinden und mit fremden Sitten und Gebräuchen zurechtkommen - Heimweh inklusive. Dafür gibt es ungefilterte Einblicke in ein anderes Land und für viele ein intensives Jahr voll neuer Freundschaften und Erfahrungen.
Thorsten Eppert hat Nadine nach Texas begleitet.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

- Geschockte Eltern
Richtiges Verhalten bei Kinderunfällen
- Schwarze Raucher
Unterwasservulkane in der Arktis
- Geheimnisvolle Grüfte
Berliner Archäologen im Grabungsfieber


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Themen: Beethovens Geheimnisse (4/5) u.a.

Moderation: Andrea Meier

Klimakatastrophe oder Atomkrieg
Oxforder Gelehrte erforschen Weltuntergangsszenarien

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1819 schickte der Verleger Anton Diabelli einen Walzer an die 50 bekanntesten Komponisten seiner Zeit, mit der ungewöhnlichen Bitte, je eine Variation darüber für ein Sammelwerk beizusteuern. Neben Franz Schubert, Franz Liszt und Carl Czerny erhielt auch Ludwig van ...

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1819 schickte der Verleger Anton Diabelli einen Walzer an die 50 bekanntesten Komponisten seiner Zeit, mit der ungewöhnlichen Bitte, je eine Variation darüber für ein Sammelwerk beizusteuern. Neben Franz Schubert, Franz Liszt und Carl Czerny erhielt auch Ludwig van Beethoven den Walzer. Der weigerte sich allerdings erst einmal, aus diesem "Schusterfleck" eine Variation zu komponieren. Doch vier Jahre später zeigte er den übrigen Tonsetzern nicht nur quantitativ, wer der wahre Meister der Variationskunst ist: An dem nicht gerade üppigen Thema Diabellis bewies er mit seinen "33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli" op. 120 sein vielseitiges Genie - und bildete so eine ganz eigene Kategorie. Die Diabelli-Variationen sind das "Opus summum" Beethovens, sie stellen den Mikrokosmos des Beethovenschen Schaffen dar. Das Autograf zu diesem Werk befindet sich in Privatbesitz und steht jetzt zum Verkauf. Für das Beethoven-Haus in Bonn bietet sich die vielleicht letzte Möglichkeit, eine der letzten großen Musikerhandschriften zu erwerben. Ein Ereignis - denn viele der Handschriften Beethovens wurden nach seinem Tod reliquienhaft zerteilt. Anders das Diabelli-Autograf. Es ist vollständig erhalten geblieben. Bis Ende 2009 hat das Beethoven-Haus nun Zeit, Geld zu sammeln, um die Handschrift zu kaufen und es dann auszuwerten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Stefan Braunshausen hat sich auf die Reise zu Beethoven gemacht und in Bonn, Wien, Berlin und New York mit fünf Pianisten und einem Fotografen das Rätsel Beethovens und seiner Variationen ergründet. Im Mittelpunkt der vierten Folge steht der New Yorker Jazzpianist Uri Caine, ein Spezialist für Klassik-Bearbeitungen. Caine greift in den Notentext ein, der den klassischen Musikern sakrosankt ist. Für ihn sind Variationen nichts anderes als auskomponierte Improvisationen und insofern auch nur weiteres Material, über das er improvisiert, das er verändert.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Cowgirl

Gangster-Komödie, Deutschland 2003

Nach Motiven des Romans "Patt" von Hans Schefczyk

Darsteller:
Johanna "Paula" JakobiAlexandra Maria Lara
MaxWotan Wilke Möhring
Edgar JakobiPeter Lohmeyer
Hans KrahlGottfried John
Peter BlessingRalf Richter
als GastOliver Korittke
u.a.
Länge: 82 Minuten
Buch: Martin Rauhaus
Regie: Mark Schlichter

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Essen, Schlafen, Fernsehen: Der Vorort Struvensiel kann genauso langweilig sein wie ein verlassenes Nest im mittleren Westen. Johanna "Paula" Paulsen, Teilzeit-Bibliothekarin in der örtlichen Bücherei und verheiratet mit Edgar Jakobi, sehnt sich nach dem echten Leben. ...

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Essen, Schlafen, Fernsehen: Der Vorort Struvensiel kann genauso langweilig sein wie ein verlassenes Nest im mittleren Westen. Johanna "Paula" Paulsen, Teilzeit-Bibliothekarin in der örtlichen Bücherei und verheiratet mit Edgar Jakobi, sehnt sich nach dem echten Leben. Das kommt schneller als sie denkt. Eines Abends schaut sie mit Edgar den Film "Murderous Lady", und beim Anblick der Heldin bleibt ihr regelrecht der Mund offen stehen. Die selbstbewusste Frau mit der mysteriösen Aura hat stets den rechten Spruch auf den Lippen und lebt ein freies und aufregendes Leben - so will Paula auch sein. Als sie kurz darauf auf ihrer zehnjährigen Abiturfeier ihre Jugendliebe Max wiedertrifft, weiß sie, wie sie ihr Leben ändern kann. Zunächst ist sie gar nicht begeistert, den Mann wiederzusehen, der sie damals so schmählich sitzengelassen hat. Seinem Zauber kann sie sich jedoch auch jetzt nicht entziehen. Max, ein notorischer Lügner und Aufschneider, verspricht Abenteuer. Um die Welt ist er angeblich gesegelt, aber eigentlich doch nur tief in die Unterwelt eingetaucht. Das stellt auch Paula fest, als sie ihm ins verregnete Hamburg folgt und es auf einmal nicht nur mit einer gefährlichen Gang, sondern auch mit dem korrupten Polizisten Krahl zu tun kriegt. Zweikämpfe, Autorennen, Todessprünge - zum großen Erstaunen von Max schlummern in der verträumten Paula ungeahnte Fähigkeiten. Dass sie dabei sein verkorkstes Leben wieder ins Lot bringt, wird Max zu spät klar. Aber Paula wäre kein echtes Cowgirl, würde sie nicht am Ende doch auf die Stimme ihres Herzens hören.
"Cowgirl" ist eine actionreiche Liebeskomödie, in der Regisseur Mark Schlichter seine Hauptdarstellerin Alexandra Maria Lara als Paula auf die Suche nach dem Glück schickt und sie mit der Frage konfrontiert, was aus dem Leben wird, wenn man seine Träume vergisst.


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21:35
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Durmitor Nationalpark, Montenegro

Berge der vielen Wasser

Film von Rolf Lambert
Erstausstrahlung

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Schroffe, von Gletschern und Verkarstung gezeichnete Gipfel, Hochalmen und Urwälder prägen eine Berglandschaft ganz im Norden der Republik Montenegro: das Durmitor-Massiv. Eingebettet in die Berge liegen Gletscherseen und Karstschlunde, Quellen und Bäche. Flüsse tosen ...
(ARD/SWR/3sat)

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Schroffe, von Gletschern und Verkarstung gezeichnete Gipfel, Hochalmen und Urwälder prägen eine Berglandschaft ganz im Norden der Republik Montenegro: das Durmitor-Massiv. Eingebettet in die Berge liegen Gletscherseen und Karstschlunde, Quellen und Bäche. Flüsse tosen in wilden, unzugänglichen Tälern. Der Name "Durmitor" stammt wohl aus dem Keltischen und bedeutet: "Berge der vielen Wasser". Bis zu 1.300 Meter tief hat sich der Tara-Canyon in die Berglandschaft gegraben, Europas vielleicht ursprünglichstes Flusstal und nach dem Grand Canyon die zweittiefste Schlucht der Welt. Die einzigartige Naturlandschaft wurde 1980 von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen.
Der Film begleitet eine Floßfahrt entlang der Tara und beobachtet den Alltag einer Hirtin, die den Sommer auf den Hochweiden des Durmitors verbringt.
(ARD/SWR/3sat)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Zweikanal-Ton16:9 Format

Jonas Mekas

Film von Sven von Reden

(aus der ARD-Reihe "Kinomagazin")
(Zweikanalton: deutsch/englisch)
Erstausstrahlung

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Das Museum Ludwig in Köln widmet dem Künstler, Filmemacher und Poeten Jonas Mekas vom 8. November 2008 bis zum 1. Februar 2009 eine Einzelausstellung. Mekas, 1922 in Litauen geboren, emigrierte nach einer fast fünfjährigen Odyssee durch Deutschland als Zwangsarbeiter ...
(ARD/WDR/3sat)

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Das Museum Ludwig in Köln widmet dem Künstler, Filmemacher und Poeten Jonas Mekas vom 8. November 2008 bis zum 1. Februar 2009 eine Einzelausstellung. Mekas, 1922 in Litauen geboren, emigrierte nach einer fast fünfjährigen Odyssee durch Deutschland als Zwangsarbeiter und Displaced Person 1949 nach New York. Dort begann sein neues Leben, das er seither in vielfältigster Weise dem Film widmet. Er wurde zum unermüdlichen Organisator des New Yorker Undergroundfilms, zunächst in seiner Funktion als Kritiker und Mitherausgeber des Magazins "Film Culture", dann als Mitbegründer eines unabhängigen Filmvertriebs und ab 1964 als Kinobetreiber. Seine eigenen Filme waren vor allem durch ihren autobiografischen Ansatz wegweisend. Seit den 1960er Jahren beobachtet Mekas sein eigenes Leben mit einer Bolex-Kamera und macht daraus Tagebuchfilme von poetischer Dichte. Die Ausstellung im Museum Ludwig geht mit Filmen, Dokumenten, Publikationen, Filmprogrammen und Plakaten auf dieses vielfältige Wirken ein und präsentiert mit Videoinstallationen und vergrößerten Filmstills die neuen medialen Ausdrucksformen, die Mekas inzwischen für seine Arbeiten entwickelt hat.
Der Film von Sven von Reden begleitet den Künstler Jonas Mekas beim Aufbau der Ausstellung und bei seiner filmischen Entdeckungsreise durch die Stadt Köln und macht mit Hilfe von Interviews und Ausschnitten aus seinen Filmen die enge Verknüpfung zwischen Mekas' Leben und Werk deutlich.

3sat zeigt das Porträt von Jonas Mekas anlässlich einer Einzelausstellung, die das Museum Ludwig in Köln dem Künstler, Filmemacher und Poeten vom 8. November 2008 bis zum 1. Februar 2009 widmet.
(ARD/WDR/3sat)


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22:55
Stereo-Ton16:9 Format

Um Filme Falado - Reise nach Bombay

(Um Filme Falado)

Spielfilm, Portugal/Frankreich/Italien 2003

Darsteller:
Rosa MariaLeonor Silveira
Kapitän John WalesaJohn Malkovich
HelenaIrene Papas
DelfinaCatherine Deneuve
FrancescaStefania Sandrelli
u.a.
Länge: 90 Minuten
Regie: Manoel de Oliveira

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Die schöne Geschichtsprofessorin Rosa Maria unternimmt mit ihrer kleinen Tochter Maria Joana eine Reise, um sich mit ihrem Mann in Bombay zu treffen. Sie nimmt aber nicht das bequeme Flugzeug, sondern bucht eine ausgedehnte Mittelmeerkreuzfahrt. Denn endlich einmal will ...
(ARD)

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Die schöne Geschichtsprofessorin Rosa Maria unternimmt mit ihrer kleinen Tochter Maria Joana eine Reise, um sich mit ihrem Mann in Bombay zu treffen. Sie nimmt aber nicht das bequeme Flugzeug, sondern bucht eine ausgedehnte Mittelmeerkreuzfahrt. Denn endlich einmal will sie mit eigenen Augen all die historischen Orte sehen, die sie bisher nur aus Büchern kennt. Von Lissabon aus geht die Reise über Marseille, Pompeji und die Akropolis bis hin zu den Pyramiden von Gizeh. In der Rolle einer geduldigen Fremdenführerin gibt Rosa Maria ihrer wissbegierigen Tochter abendländisches Bildungsgut weiter. Höhepunkt der Reise ist schließlich ein Tischgespräch auf dem Luxusdampfer. Der galante amerikanische Kapitän John Walesa macht Rosa Maria mit Delfina, Francesca und Helena bekannt. Zwischen den eloquenten Frauen entwickelt sich ein angeregtes, doppelzüngiges Gespräch - bis der Dampfer aufgrund einer Bombendrohung augenblicklich geräumt werden muss. Verzweifelt sucht Rosa Maria das Schiff nach ihrer verschwundenen Tochter ab.
"Um Filme Falado - Reise nach Bombay" ist das kulturelle Vermächtnis des portugiesischen Altmeisters Manoel de Oliveira ("Ich geh' nach Hause", "Der vergängliche Ruhm der Herrschaft"), des ältesten noch arbeitenden Kinoregisseurs. Sein streng komponierter Film ist ein elegantes, feinsinniges Hohelied auf die Kultur des alten Europas und zugleich ein melancholischer Abgesang auf die traditionellen Werte der westlichen Zivilisation. Wie nebenbei lässt Oliveira dabei Berühmtheiten wie John Malkovich, Irene Papas, Catherine Deneuve und Stefania Sandrelli auftreten, die sich aber ganz und gar nicht wie Stars benehmen.

Mit "Um Filme Falado - Reise nach Bombay" gratuliert 3sat dem portugiesischen Regisseur Manoel de Oliveira zum 100. Geburtstag am 11. Dezember.
(ARD)


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Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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Stereo-Ton16:9 Format

SCHROEDER!

Zweiteilige Kabarett-Show mit Florian Schroeder

1. Teil

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Kabarettist Florian Schroeder, Jahrgang 1979, zeigt in seiner Late-Night-Kabarett-Show Unterhaltung der besonderen Art: Er parodiert aus dem Stegreif alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Schnell, spontan und respektlos wie immer fragt Schroeder zwei Monate, ...
(ARD/SWR)

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Kabarettist Florian Schroeder, Jahrgang 1979, zeigt in seiner Late-Night-Kabarett-Show Unterhaltung der besonderen Art: Er parodiert aus dem Stegreif alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Schnell, spontan und respektlos wie immer fragt Schroeder zwei Monate, nachdem diesem bei der Eröffnung Wachsfigurenkabinetts der Kopf abgeschlagen wurde, Besucher bei Madame Tussauds in Berlin: "Ist Hitler wieder heil?" Außerdem sucht er "Germany's Next Tobama": Welcher unserer Politiker kann die Sympathiewerte des neuen Kennedys Barack Obama toppen? Und wenn zu Beginn der Herbstsaison alle Sender mit neuen Soaps und Telenovelas mit tollen Hauptdarstellern und Liebesgeschichten starten, lässt sich auch "SCHROEDER!" nicht lumpen und präsentiert die neue Soap "Zahnarzt Dr. Kampen". Schließlich schlägt sich Kollege Mathias Richling beim neuen Mitmachsender Südwest Live wieder mit jeder Menge prominenter Anrufer herum, die einfach nicht auf die Lösung seines Quiz' kommen.
Erste Folge der zweiteiligen Kabarett-Show mit Florian Schroeder.

Die zweite Folge der Late-Night-Kabarett-Show "SCHROEDER!" zeigt 3sat am Dienstag, 16. Dezember, um 1.10 Uhr.
(ARD/SWR)


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1:25
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:55
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:30
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Heimat, fremde Heimat

(Wiederholung von 11.50 Uhr)


(ORF)


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3:25
Zweikanal-Ton16:9 Format

Jonas Mekas

(Wiederholung von 22.25 Uhr)


(ARD/WDR/3sat)


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3:55
Stereo-Ton

Tina Turner: Live in Rio '88

Konzertaufzeichnung, Maracana-Stadion, Rio de Janeiro,

Brasilien 1988

Regie: Robert Talma

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Tina Turner, 1939 in Nutbush, Tennessee, geboren, trifft 1956 den Gitarristen Ike Turner, bei dem sie Aushilfssängerin wird. Als 1959 bei einer Plattenaufnahme die vorgesehene Sängerin ausfällt, springt Tina Turner kurzfristig ein und singt "Fool in Love". Der Song ...

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Tina Turner, 1939 in Nutbush, Tennessee, geboren, trifft 1956 den Gitarristen Ike Turner, bei dem sie Aushilfssängerin wird. Als 1959 bei einer Plattenaufnahme die vorgesehene Sängerin ausfällt, springt Tina Turner kurzfristig ein und singt "Fool in Love". Der Song wurde ein großer Erfolg. Ike Turner, den sie wenig später heiratet, verpflichtet sie nun fest als Leadsängerin. Mit ihrer "Ike and Tina Turner Revue" erobern sie nicht nur die schwarzen Südstaaten der USA, sondern auch das weiße Publikum. 1971 wird ihre Show mit einem Grammy ausgezeichnet. Nachdem sich Tina und Ike im Juli 1976 trennen, wird es still um Tina Turner. Ein Comeback zeichnet sich erst ab, als 1981 die englische Band Heaven 17 mit ihr den Temptations-Klassiker "Ball of Confusion" aufnimmt und für ihr späteres Soloalbum einige Songs produziert. Mit ihrem 1999 erschienen Album "Twenty Four Seven" erlebt sie ihren größten Erfolg seit Jahren. Im März 2000 startet sie ihre Abschiedstournee in den USA, mit der sie auch nach Europa kommt.
3sat präsentiert Tina Turner in ihrem legendären Konzert im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro aus dem Jahr 1988.


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4:50
Stereo-Ton16:9 Format

scobel

(Wiederholung vom 4.12.2008)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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