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November 2017
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Sonntag, 7. Dezember
Programmwoche 50/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Küste von Amalfi, Italien

Alles wie gemalt

Film von Elke Werry

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Die Stadt Amalfi gab der 40 Kilometer langen Küstenregion in Süditalien den Namen. Steile Felsen, enge Buchten, Terrassen mit Wein und Zitronen - Amalfi ist eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Dazwischen liegen malerische Orte mit großer Vergangenheit. Einst ...
(ARD/SWR)

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Die Stadt Amalfi gab der 40 Kilometer langen Küstenregion in Süditalien den Namen. Steile Felsen, enge Buchten, Terrassen mit Wein und Zitronen - Amalfi ist eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Dazwischen liegen malerische Orte mit großer Vergangenheit. Einst entstand dort die erste Seerepublik Italiens mit mächtiger Flotte und Handelsbeziehungen nach Syrien und Nordafrika. Doch bald wurden die Konkurrenten Pisa und Genua mächtiger, und die Amalfiküste geriet ins wirtschaftliche Abseits. Über Jahrhunderte war der Küstenstrich abgeschnitten von der Welt. Erst der Ausbau der Küstenstraße "Amalfitana" beendete 1857 die Isolation der Region. Die Amalfiküste wurde schnell bekannt: Maler, Dichter und Schriftsteller aus ganz Europa ließen sich in Ortschaften wie Ravello und Positano nieder und begründeten den Ruf, von dem die Küste heute noch zehrt. Seit 1997 ist die Küste UNESCO-Weltkulturerbe.
Der Film von Elke Werry begleitet den Busfahrer Giulio Cantarella, der seit 20 Jahren auf der "Amalfitana" unterwegs ist, auf seiner Fahrt entlang der Küste von Amalfi.
(ARD/SWR)


6:15

Englisch für Anfänger

26-teilige Reihe

26. How a car is made

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"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" ...
(ARD/BR)

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"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" richtig? Wann muss es "he was" und wann "he has been" heißen? "Englisch für Anfänger" hilft mit witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
(ARD/BR)


6:45
16:9 Format

Die letzte Herausforderung

Mit Jack London durch Alaska

Film von Wolfgang Lörcher

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"Die Natur hat viele Möglichkeiten, den Menschen von seiner Sterblichkeit zu überzeugen - der unendliche Wechsel der Gezeiten, das Wüten des Sturmes, die Schrecken des Erbebens, der rollende Donner des Himmels - aber am betäubendsten von allen ist die totengleiche Ruhe ...

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"Die Natur hat viele Möglichkeiten, den Menschen von seiner Sterblichkeit zu überzeugen - der unendliche Wechsel der Gezeiten, das Wüten des Sturmes, die Schrecken des Erbebens, der rollende Donner des Himmels - aber am betäubendsten von allen ist die totengleiche Ruhe des weißen Schweigens", so charakterisiert der amerikanische Autor Jack London Alaska, das Land, zu dem er 1897 aufbricht, um wie Tausende andere Gold zu suchen. Er findet kein Gold, aber Geschichten, vor allem in den Kneipen von Goldstädten wie Dawson City. Geschichten, die ihn zum bestbezahlten Autor seiner Zeit machen und bis heute das Bild vom hohen Norden prägen. Jack London verbringt einen Winter in Alaska in einer kleinen Hütte, gemeinsam mit drei Männern, die er zufällig kennengelernt hat. Dunkelheit, Enge, Kälte und Langeweile lassen sie verzweifeln. Tagelang können sie ihre Hütte nicht verlassen, weil draußen Schneestürme toben. Dieses Erlebnis prägt die Geschichten Jack Londons. Für ihn ist Alaska das Land, das beweist, was er von Charles Darwin gelernt hat: "Nur der Stärkste überlebt."
Auf den Spuren von Jack London reist Wolfgang Lörcher in den nördlichsten Bundesstaat der USA, der sich seit den Zeiten Jack Londons stark verändert hat. Doch konnten Städte wie Fairbanks mit viel Licht, Geschäften und sonstigen Annehmlichkeiten der Zivilisation das Leben in Alaska grundsätzlich ändern? Die Begegnungen mit Bewohnern Alaskas - darunter ein Buschpilot, ein Hundeschlittenführer, ein Wolfsjäger, ein Kneipenwirt und ein Goldsucher - geben eine Antwort auf diese Frage.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

154. Hermann Hesse


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Karin Mölling

Die Virologin im Gespräch mit Norbert Bischofberger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Die Virologin Karin Mölling hat in der Aids-Forschung einen neuen Therapieansatz entwickelt: Das Aids-Virus zerstört seine eigenen Erbinformationen, der Erreger begeht sozusagen Selbstmord. Wie wird aus der bahnbrechenden Entdeckung ein wirksames Medikament? Welche ...

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Die Virologin Karin Mölling hat in der Aids-Forschung einen neuen Therapieansatz entwickelt: Das Aids-Virus zerstört seine eigenen Erbinformationen, der Erreger begeht sozusagen Selbstmord. Wie wird aus der bahnbrechenden Entdeckung ein wirksames Medikament? Welche Bedeutung hat die Arbeit Karin Möllings für die Entwicklungsländer, in denen 95 Prozent der HIV-Infizierten leben?
In "Sternstunde Philosophie" gibt Karin Mölling unmittelbar nach dem Welt-Aids-Tag am 1. Dezember Einblick in ihre Arbeit und erläutert, wie in der Forschung Neues entsteht.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Dimitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5

Es spielt das WDR Sinfonieorchester Köln
unter der Leitung von Semyon Bychkov
Aufzeichnung aus der Kölner Philharmonie, März 2007
Erstausstrahlung

Fernsehregie: Hans Hadulla

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Vom Staat für seine Musik öffentlich gemaßregelt - unter anderem in einem Artikel der Prawda mit dem Titel "Chaos statt Musik" -, gelang Dimitrij Schostakowitsch mit seiner legendären Sinfonie Nr. 5 die Rehabilitation. Während das sowjetische Regime sein Werk als ...
(ARD/WDR/3sat)

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Vom Staat für seine Musik öffentlich gemaßregelt - unter anderem in einem Artikel der Prawda mit dem Titel "Chaos statt Musik" -, gelang Dimitrij Schostakowitsch mit seiner legendären Sinfonie Nr. 5 die Rehabilitation. Während das sowjetische Regime sein Werk als Comeback zur liniengetreuen Kulturpolitik feierte, parodierte Schostakowitsch vor allem Feierlichkeiten und Bankette der Parteigremien. Das überall als Triumphmarsch begriffene Finale des vierten Satzes sollte nach Schostakowitsch einen Todesmarsch darstellen. Die Sinfonie "als schöpferische Antwort eines Sowjetkünstlers auf gerechte Kritik" erzählt eine Geschichte von Demütigungen und Existenzbedrohungen, aber auch von Schaffenskraft und mutigem Selbstbewusstsein.
Das WDR Sinfonieorchester Köln spielte im März 2007 unter der Leitung von Semyon Bychkov die legendäre Sinfonie Nr. 5 von Dimitrij Schostakowitsch ein. 3sat zeigt die Aufzeichnung des Konzerts aus der Kölner Philharmonie.
(ARD/WDR/3sat)


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11:05

Ein amerikanisches Schicksal

Der Künstler Jeff Koons

Film von Heinz-Peter Schwerfel

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Der Amerikaner liebste Helden sind die großen Verführer, die Broker und Werbezaren, die den Massen mithilfe der Medien den Traum von Glück und Geld vorgaukeln. Zu den bedeutendsten Gauklern gehört der New Yorker Künstler Jeff Koons. Von den großen Galerien als ...
(ARD/NDR)

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Der Amerikaner liebste Helden sind die großen Verführer, die Broker und Werbezaren, die den Massen mithilfe der Medien den Traum von Glück und Geld vorgaukeln. Zu den bedeutendsten Gauklern gehört der New Yorker Künstler Jeff Koons. Von den großen Galerien als Nachfolger Andy Warhols gefeiert, fabrizierte der erfolgsverwöhnte Börsenspekulant aus Staubsaugern und Frittiertöpfen gebastelte Konsumskulpturen, ehe er mit "Playboy"-Häschen aus Edelstahl und Pop-Idolen in Nippes Millionen scheffelte.
In Gesprächen mit Galeristen, Sammlern und Kritikern spürt das Porträt "Ein amerikanisches Schicksal" quer durchs New York der Abziehbilder von Trivialkultur und Werbeästhetik dem Erfolgsphänomen Jeff Koons nach.
(ARD/NDR)


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11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Capricho Flamenco

Brigitta Luisa Merki und ihre Tanzcompagnie Flamencos

en route

Film von Reinhard Schatzmann

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Die Schweizer Tänzerin Brigitta Luisa Merki hat ihre Leidenschaft für den Flamenco zum Beruf gemacht und dabei eine ganz eigene Interpretation dieses Klassikers der Tanzkunst gefunden: Sie kombiniert den Flamenco mit Elementen des Modern Dance. 2004 erhielt sie den ...

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Die Schweizer Tänzerin Brigitta Luisa Merki hat ihre Leidenschaft für den Flamenco zum Beruf gemacht und dabei eine ganz eigene Interpretation dieses Klassikers der Tanzkunst gefunden: Sie kombiniert den Flamenco mit Elementen des Modern Dance. 2004 erhielt sie den Hans-Reinhart-Ring, die höchste Auszeichnung für Bühnenkunst in der Schweiz.
Der Film von Reinhard Schatzmann begleitet die Künstlerin von den Vorbereitungen bis zur Aufführung ihres Stücks "Centauras y Faunos".


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12:40

Abgeschminkt: Katrin Saß

beobachtet von Johanna Schickentanz

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Obwohl sie Tochter einer Schauspielerin ist, lernte die 1956 in Schwerin geborene Katrin Saß nach der Schule einen "anständigen" Beruf als Facharbeiterin für Fernsprechverkehr. Als sie sich dann doch entschied, Schauspielerin zu werden, fiel sie bei ihrem ersten ...

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Obwohl sie Tochter einer Schauspielerin ist, lernte die 1956 in Schwerin geborene Katrin Saß nach der Schule einen "anständigen" Beruf als Facharbeiterin für Fernsprechverkehr. Als sie sich dann doch entschied, Schauspielerin zu werden, fiel sie bei ihrem ersten Bewerbungsversuch an der Berliner Schauspielschule durch. Erst ihr zweiter Versuch in Rostock war erfolgreich. Noch während ihres Studiums sah sie der DEFA-Regisseur Heiner Carow am Schweriner Theater und engagierte sie 1979 nach Probeaufnahmen für die weibliche Hauptrolle in seinem Film "Bis dass der Tod euch scheidet". Für ihre Darstellung in dem Film "Bürgschaft für ein Jahr" bekam Katrin Saß 1982 den Silbernen Bären auf der Berlinale. Nachdem Katrin Saß ihre Schauspielausbildung abgeschlossen hatte, erhielt sie ihr erstes Engagement am Kleist-Theater in Frankfurt/Oder. Dann holte sie Peter Sodann an das Landestheater in Halle, wo sie sich in einer Reihe von Rollen profilieren konnte. Nach der Wende wurde es zunächst still um Katrin Saß. Nach Alkoholproblemen und persönlichen Krisen gelang ihr jedoch mit "Heidi M." und "Good Bye, Lenin" ein Comeback auf der Leinwand.
Ein Porträt der Schauspielerin Katrin Saß.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
VPS 13:29

Stereo-Ton16:9 Format

Der Jakobsweg - zu Fuß bis ans Ende der Welt

Film von Kamran Safiarian und Jan Frerichs


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14:00

Belize - Arche Noah der Karibik

Film von Michael Tauchert

(aus der ZDF-Reihe "reiselust")

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"Turneffe Island" ist eine kleine Insel vor der Küste Belizes, ein exotisches Urlaubsparadies fernab der Alltagshektik. Im glasklaren Wasser tummeln sich regenbogenfarbige Fischarten an den Korallenriffen, den "Regenwäldern der Meere". Sie spielen eine wichtige Rolle im ...

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"Turneffe Island" ist eine kleine Insel vor der Küste Belizes, ein exotisches Urlaubsparadies fernab der Alltagshektik. Im glasklaren Wasser tummeln sich regenbogenfarbige Fischarten an den Korallenriffen, den "Regenwäldern der Meere". Sie spielen eine wichtige Rolle im globalen Kohlendioxid-Haushalt. Die Riffe und Atolle vor Belize bilden das größte zusammenhängende Reef der westlichen Hemisphäre mit 320 Kilometern Länge. Auch an Land ist Belize eine Arche Noah mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt.
Gemeinsam mit Meeresbiologen der "Oceanic Society" erforscht Michael Tauchert die reiche Unterwasserwelt der Insel. Außerdem steht der Besuch einer Schmetterlingsfarm auf dem Programm.


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14:25
schwarz-weiss monochrom

Sein oder Nichtsein

(To Be or Not to Be)

Spielfilm, USA 1942

Darsteller:
Joseph TuraJack Benny
Maria TuraCarole Lombard
SobinskyRobert Stack
GreenbergFelix Bressart
RawitschLionel Atwill
Professor SiletzskyStanley Ridges
Oberst EhrhardtSig Ruman
u.a.
Länge: 94 Minuten
Regie: Ernst Lubitsch

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Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, im August 1939, übt das Teatr Polski in Warschau ein "zeitkritisches" Stück mit dem Titel "Gestapo" ein. Doch die politische Situation ist bereits zu angespannt für diese freche Satire. Joseph und Maria Tura müssen mit ihrem Ensemble ...

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Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, im August 1939, übt das Teatr Polski in Warschau ein "zeitkritisches" Stück mit dem Titel "Gestapo" ein. Doch die politische Situation ist bereits zu angespannt für diese freche Satire. Joseph und Maria Tura müssen mit ihrem Ensemble auf den Klassiker "Hamlet" zurückgreifen. Während ihr Mann Abend für Abend auf der Bühne steht, nutzt Maria die Zeit, sich mit dem gut aussehenden Fliegerleutnant Sobinsky zu treffen, wobei die Anfangsworte "Sein oder Nichtsein" zu Hamlets großem Monolog als geheimes Signal fungieren. Wenige Wochen später wird Polen von deutschen Truppen besetzt, das Teatr Polski muss schließen. Erst als es darum geht, einem gerissenen Nazi-Spion eine Namensliste polnischer Widerstandskämpfer zu entwenden, finden die Schauspieler noch einmal zusammen. Die Kulissen des Gestapo-Hauptquartiers werden wieder aufgebaut, und es beginnt ein waghalsiges Theaterspiel.
Hatte der deutsche Hollywood-Regisseur Ernst Lubitsch drei Jahre zuvor mit seiner bei aller Bissigkeit noch eleganten und prickelnden Komödie "Ninotschka" den Kommunismus persifliert, so war 1942 kaum noch jemandem nach Scherzen über Hitler und seine gefährlichen Komparsen zumute. Die Komik entspringt in "Sein oder Nichtsein" einer Verzweiflung, die sich in die dröhnende, lautstarke und aktionsreiche Groteske wirft. Der Film, der zuerst ein Kinoflop wurde, ist eine der besten Komödien von Lubitsch: eine scharfe und entlarvende Politsatire, die faschistische Machtrituale als Theaterbluff entlarvt. Ein bravouröser Balanceakt zwischen Grauen und Komik, politischer Karikatur und intelligenter Unterhaltung.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Archäologie am Meeresgrund

Expedition zur SMS Undine

Film von John A. Kantara

(Wiederholung vom 1.12.2008)

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Vor über 90 Jahren versenkte ein englisches U-Boot in der Ostsee vor Rügen den 105 Meter langen deutschen Kreuzer "SMS Undine". Es ist das letzte erhaltene Schiff seiner Klasse und in außergewöhnlich gutem Zustand. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Entwicklung von ...

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Vor über 90 Jahren versenkte ein englisches U-Boot in der Ostsee vor Rügen den 105 Meter langen deutschen Kreuzer "SMS Undine". Es ist das letzte erhaltene Schiff seiner Klasse und in außergewöhnlich gutem Zustand. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Entwicklung von Kreuzern, also wendigen Kriegsschiffen mit hoher Geschwindigkeit und zahlreichen Waffen, von Kaiser Wilhelm II. gefördert. Die "SMS Undine" war mit einigen technischen Innovationen ausgestattet: Sie hatte als erste einen modernen Kreiselkompass - ein System, das bis heute als Standard gilt. Im Mai 2008 untersuchte eine Tauchexpedition dieses besondere Wrack. Dabei ist die Erforschung der "Undine" nicht ungefährlich: Das Wrack liegt etwa 50 Meter tief in einem Gebiet mit starker Strömung. Expeditionsleiter Reinhard Öser erhofft sich, mit dieser Expedition mehr über das Schiff und die Geschichte seines Untergangs zu erfahren: So etwa Details zu Bauart und Materialien und welche Einschüsse für die Zerstörung verantwortlich waren. Zudem sollen Restaurationsaufgaben unter Wasser durchgeführt und ein Abdruck des sogenannten Bugziers, eine Art Galionsfigur, gemacht werden. Eine Biologin untersucht hingegen mit einer Spezialkamera das Verhalten von Bohrwürmern, die das Holz des Wracks zerfressen.
Die 3sat-Dokumentationsreihe "hitec" begleitet eine Tauchexpedition bei ihrer Arbeit an der "SMS Undine".


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

computainment magazin

Themen: eMail war gestern u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Wer sich im digitalen Alltag auf der Höhe der Zeit glaubt, ist vielleicht schon längst "out". Das zumindest legen einige jüngst erschienene Studien nahe. Unsere nur scheinbar moderne Büro-Kommunikation auf Basis von E-Mails ist vor allem vielen Jugendlichen viel zu ...

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Wer sich im digitalen Alltag auf der Höhe der Zeit glaubt, ist vielleicht schon längst "out". Das zumindest legen einige jüngst erschienene Studien nahe. Unsere nur scheinbar moderne Büro-Kommunikation auf Basis von E-Mails ist vor allem vielen Jugendlichen viel zu langsam. Sie benutzen lieber sogenannte Instant-Messenger. Neuere Umfragen zeigen, dass sich rund 80 Prozent der Jugendlichen über die zumeist kostenlosen Programme wie ICQ und den MSN-Messenger austauschen. Für viele als höchste Zeit, aufzuholen.
Das 3sat-Computainment-Magazin "neues" zeigt, wo moderne Kommunikation hingeht und wie die "Generation Internet" heute schon damit umgeht.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Göttervögel kehren zurück

Film von Frank Koschewski

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200 Jahre wurden Seeadler in Thüringen nicht mehr gesichtet - bis 2006 zwischen Schömbachtalsperre und Leinawald nahe Altenburg ein Brutpaar den idealen Nistbaum gefunden hatte: eine alte Buche. Zwei Jahre zuvor hatte ein Männchen das Gebiet schon einmal im Überflug ...
(ARD/MDR)

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200 Jahre wurden Seeadler in Thüringen nicht mehr gesichtet - bis 2006 zwischen Schömbachtalsperre und Leinawald nahe Altenburg ein Brutpaar den idealen Nistbaum gefunden hatte: eine alte Buche. Zwei Jahre zuvor hatte ein Männchen das Gebiet schon einmal im Überflug erkundet. Auch 2008 brütete das Thüringer Seeadlerpaar dort. Die immer noch seltenen Vögel, die auch "Göttervögel" genannt werden, kehrten aus Osteuropa zurück in Lebensräume, in denen sie seit dem 19. Jahrhundert systematisch ausgerottet wurden - zunächst durch die Jagd, später durch das Pflanzenschutzmittel DDT im Nahrungskreislauf. Der imposante Vogel mit 2,5 Metern Flügelspannweite ist eine Bereicherung der Artenvielfalt in Thüringen. Er ist scheu, seine Brutbiologie ist kompliziert und interessant zugleich. Für seinen Schutz muss viel getan werden, soll er dauerhaft in seiner alten Heimat siedeln.
Frank Koschewski hat das Seeadlerpaar in Thüringen beobachtet. Er macht die Konflikte deutlich, die die Rückkehr der Vögel mit sich bringt: zum Beispiel zwischen Waldnutzung und Naturschutz, zwischen menschlichem Interesse und notwendiger "Ruhe im Wald" in der Brutzeit. Außerdem macht er auf die neuen Gefahren für die Seeadler aufmerksam. So erleiden Seeadler als Aasfresser nicht selten Bleivergiftungen, die von Geschossen von Jägern stammen.
(ARD/MDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Zimmer frei!

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Zoo Leipzig mit Schildkröten, Kaimanen, Giraffen,
Zebras und sibirischen Tigern
Erstausstrahlung

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Es ist wichtig, dass die Wohngemeinschaften, die in Zoos etabliert werden, funktionieren. Denn in der Wildbahn können sich Sozialmuffel und Einzelgänger aus dem Weg gehen, aber in einem kleinen Gehege ist das nicht möglich. Im Zoo Leipzig leben Kaimane und Schildkröten ...

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Es ist wichtig, dass die Wohngemeinschaften, die in Zoos etabliert werden, funktionieren. Denn in der Wildbahn können sich Sozialmuffel und Einzelgänger aus dem Weg gehen, aber in einem kleinen Gehege ist das nicht möglich. Im Zoo Leipzig leben Kaimane und Schildkröten zusammen. Das geht gut, denn die Panzerechsen sind wehrhafter als man glaubt. Im Gehege der Sibirischen Tiger liegt ein Teich, in dem sich Karpfen tummeln. Ihnen passiert nichts, denn die Tiger sind ganz aus dem Häuschen ob des Drillings-Nachwuchses, der die ganze Sippe auf Trab hält. Besonders beeindruckend ist die größte WG im Leipziger Zoo: die Kiwara-Savanne. Ganz wie in Afrika leben dort auf einer weitläufigen Steppenanlage fast ein halbes Dutzend Tierarten friedlich zusammen. Damit diese Nachbarschaft funktioniert, brauchen die Tierpfleger viel Know-how und Fingerspitzengefühl.
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling ist unterwegs im Zoo Leipzig.


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18:00

Fremde Kinder: Miguel, der Rennfahrer

Dokumentarfilm von Heike Fritz und Stephan Krause,

Deutschland 2001

Länge: 30 Minuten

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Über 40.000 Kinder leben in Kolumbien auf der Straße. Sie erbetteln sich ihren Lebensunterhalt, schlafen irgendwo in einer Ecke, zugedeckt mit Zeitungspapier. Miguel ist auch ein Straßenkind, aber auf andere Weise: Der neunjährige Junge lebt nicht auf, sondern von der ...

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Über 40.000 Kinder leben in Kolumbien auf der Straße. Sie erbetteln sich ihren Lebensunterhalt, schlafen irgendwo in einer Ecke, zugedeckt mit Zeitungspapier. Miguel ist auch ein Straßenkind, aber auf andere Weise: Der neunjährige Junge lebt nicht auf, sondern von der Straße. Am Rande einer kurvigen Gebirgsroute in den Anden hat er sich mit seinen Geschwistern ein Zuhause aus Plastikplanen und Holzbrettern geschaffen. Die Lastwagen, die vorbeifahren, sind sein Tagesgeschäft. Fürs Saubermachen gibt es etwas Geld, hin und wieder kippt ein Wagen um, und man kann sich beim Wiederaufladen nützlich machen. Nicht zuletzt fällt dabei auch Material ab für die "Carritos", die selbstgebastelten Seifenkisten von Miguel und seinen Gefährten. Mit ihnen hängen sich die Kinder an die Stoßstangen der Kraftwagen und liefern sich riskante Wettrennen - eine willkommene Ablenkung von einem nicht immer leichten Alltag, in dem man mit neun Jahren schon für sich selbst verantwortlich ist.
"Miguel, der Rennfahrer" ist das Porträt eines intelligenten und sensiblen Jungen, der mit seinen Geschwistern und Freunden in einer Welt lebt, die ganz und gar nicht heil ist, aber auf besondere Art und Weise auch Geborgenheit und Schutz bietet. Die Münchener Dokumentaristen Heike Fritz und Stephan Krause drehten für die Reihe "Fremde Kinder" schon zwei weitere Beiträge, "Khalil, Sohn der Sahara" (1997) und den mehrfach ausgezeichneten Film "Zwei Mädchen aus Cité Soleil" (1996).

"Miguel, der Rennfahrer" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Frei schwebend dazwischen

Die Kunst des Reiner Ruthenbeck

Film von Johanna Schenkel

Erstausstrahlung

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Der Künstler Reiner Ruthenbeck, 1937 in Velbert geboren, zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern seiner Generation. Er wurde 2006 mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind in vielen Museen seiner Heimat und in internationalen ...
(ARD/WDR/3sat)

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Der Künstler Reiner Ruthenbeck, 1937 in Velbert geboren, zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern seiner Generation. Er wurde 2006 mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind in vielen Museen seiner Heimat und in internationalen Kunstsammlungen vertreten. Ruthenbeck war mehrfach auf der documenta und 1976 zusammen mit Joseph Beuys und Jochen Gerz auf der Biennale Venedig vertreten. Von 1980 bis 2000 lehrte er an der Kunstakademie in Münster. Seine stille, aber zentrale Position zwischen surrealer, abstrakter und konzeptueller Kunst hat er in seinem Werk konsequent weiterentwickelt. Materialien und Alltagsgegenstände wie Eisen, Holz, Stoff, Metallstäbe, Asche, Papier, Kissen und Möbel verarbeitet er zu spannungsvollen Objekten und eindrucksvollen Rauminstallationen. Mit ihrer anspielungsreichen Formensprache wirkt seine Kunst so einfach wie abstrakt und hat oft eine humorvolle Leichtigkeit.
In einem ausführlichen Ateliergespräch wirft der Film einen Blick zurück auf Ruthenbecks Anfänge als Fotograf. In einem Rundgang führt Reiner Ruthenbeck außerdem durch seine beiden aktuellen Werkschauen in Düsseldorf und Duisburg.

Vom 12. Oktober 2008 bis zum 11. Januar 2009 sind dem Künstler Reiner Ruthenbeck in der Düsseldorfer Kunsthalle und im Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg zwei Werkschauen gewidmet, die Skulpturen und Installationen zeigen.
(ARD/WDR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Das Wolgadelta in Russland

Film von Stephan Kühnrich, Telse Meyer, Dirk Blumenberg

und Henry Mix

(aus der ARD-Reihe "Europas wilder Osten")

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Wo der längste Fluss Europas in den größten Binnensee der Welt mündet, zählt man Wasservögel in Millionen. Im Wolgadelta an der Nordküste des Kaspischen Meeres leben zeitweise fast 300 Arten: vom Krauskopfpelikan über Seeadler, Kormoran, Graureiher und Löffler bis ...
(ARD/MDR)

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Wo der längste Fluss Europas in den größten Binnensee der Welt mündet, zählt man Wasservögel in Millionen. Im Wolgadelta an der Nordküste des Kaspischen Meeres leben zeitweise fast 300 Arten: vom Krauskopfpelikan über Seeadler, Kormoran, Graureiher und Löffler bis hin zu Beutelmeise und Weißbartseeschwalbe. Kein Wunder bei dem unglaublichen Fischreichtum in diesem gewaltigen, an der Küste fast 200 Kilometer breiten Delta, dem größten Feuchtbiotop des Kontinents. Ende April, wenn die Wolga riesige Schmelzwassermassen zum Meer bringt, legen viele Fische in den Überschwemmungsgebieten ihre Eier ab. Wildkarpfen wagen sich auf den überfluteten Wiesen sogar so weit vor, dass der halbe Körper aus dem Wasser ragt. Dank der günstigen klimatischen Bedingungen können sie sich im Delta - anders als im mittleren und nördlichen Europa - noch auf natürliche Weise vermehren. Auch Störe, die wohl bekanntesten Bewohner der Wolga, machen sich während des Frühjahrshochwassers auf den Weg vom Kaspischen Meer zu ihren Laichgebieten am Oberlauf des Flusses. Doch immer wieder sind zu dieser Zeit Tausende von Wilderern auf der Jagd nach dem begehrten schwarzen Kaviar. Trotz drastischer Strafen hat der illegale Fang inzwischen gigantische Ausmaße angenommen. Im Sommer, wenn der Wasserspiegel auf Durchschnittshöhe gefallen ist, wartet das Delta mit dem einzigartigen Schauspiel der Lotusblüte auf. Riesige Areale erstrahlen dann in sattem Rot. Im Herbst verwandelt sich das Delta in den größten Vogelrastplatz Osteuropas. Dass das Wolgamündungsgebiet am Kaspischen Meer schützenswert ist, war schon den Revolutionären um Lenin klar. Bereits 1919 wurde dort ein sogenannter "Sapowednik", ein Schutzgebiet, eingerichtet. In ihm ist heute jegliche Nutzung, auch das Betreten durch Besucher, verboten. Seit 1997 steht das Wolgadelta als "Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung" ganz unter Naturschutz.
Der Film beobachtet das Leben am Wolgadelta im Lauf der Jahreszeiten.
(ARD/MDR)


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21:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Wunder der Erde

Usbekistan - Fernes Land am Amudarja

Von und mit Ernst Waldemar Bauer

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Zwei Drittel der Staaten Mittelasiens sind Wüste. Auch Usbekistan besteht zu einem großen Teil aus Wüste. Durch das Land fließt der große Fluss Amudarja. Wie andere Flüsse Mittelasiens wird auch er für die Bewässerung der Wüste umgelenkt, und so erreicht sein ...
(ARD/HR)

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Zwei Drittel der Staaten Mittelasiens sind Wüste. Auch Usbekistan besteht zu einem großen Teil aus Wüste. Durch das Land fließt der große Fluss Amudarja. Wie andere Flüsse Mittelasiens wird auch er für die Bewässerung der Wüste umgelenkt, und so erreicht sein Wasser in trockenen Jahren kaum noch den Aralsee, in den er mündet. In der Wüste gibt es hochangepasste Pflanzen und Tiere: Schlangen wie die Sandrasselotter, die sich seitwärts über die Düne bewegt, oder die Wüstenrennmaus. Wo es am Rande der Hochgebirge ein wenig Wasser gibt, weiden wilde Kulane, Halbesel. So fern Mittelasien zu sein scheint, so gibt es doch uralte Verbindungen: Eine ganze Reihe unserer Haustiere, unter anderem Pferde und Schafe, stammen von dort, und auch in der Pflanzenwelt zeigen sich deutliche Verbindungen zwischen der Steppenflora Mittelasiens und den Felsbewohnern unserer Mittelgebirge.
Ernst Waldemar Bauer führt durch Usbekistan.
(ARD/HR)


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21:45
Stereo-Ton

Dokumentarfilmzeit

Buddhas kämpferische Nonne

Das abenteuerliche Leben der Diane Perry

Dokumentarfilm von Liz Thompson

Länge: 52 Minuten

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1964 reiste die Engländerin Diane Perry nach Indien und ließ sich dort zur buddhistischen Nonne weihen. Aus Protest gegen die frauenfeindlichen Ordensregeln zog sie sich einige Jahre später jedoch ins Himalaja-Gebiet zurück und lebte zwölf Jahre lang in einer ...
(ORF)

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1964 reiste die Engländerin Diane Perry nach Indien und ließ sich dort zur buddhistischen Nonne weihen. Aus Protest gegen die frauenfeindlichen Ordensregeln zog sie sich einige Jahre später jedoch ins Himalaja-Gebiet zurück und lebte zwölf Jahre lang in einer Felshöhle in völliger Einsamkeit - Wind, Wetter und wilden Tieren ausgesetzt. Dort fasste sie den Entschluss, in Nordindien ein Kloster zu gründen, in dem vor allem Frauen zu spiritueller Weisheit gelangen sollen. Seither reist Tenzin Palmo, wie sich Diane Perry als buddhistische Nonnen nennt, rund um die Welt, um Spenden für ihr Vorhaben zu sammeln.
Die Dokumentation von Liz Thompson stellt die Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der buddhistischen Frauen vor.
(ORF)


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22:35
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Der Moormörder

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
Walter GrabertGünther Schramm
Robert HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Herr HässlerHarald Leipnitz
Hannelore HässlerLouise Martini
Dr. StrobelCharles Regnier
Ullrich StrobelHartmut Becker
Irmgard KennewegGustl Halenke
Frau StegerHilde Hildebrand
Regie: Wolfgang Becker

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Spaziergänger finden in einem abseits gelegenen Moor die Leiche einer Frau. Die Untersuchungen der Polizei ergeben, dass die Frau ermordet wurde. Obwohl es sich als schwierig erweist, eine Spur zu finden, gelingt es der Kripo, die Tote zu identifizieren, ihre letzten Tage ...

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Spaziergänger finden in einem abseits gelegenen Moor die Leiche einer Frau. Die Untersuchungen der Polizei ergeben, dass die Frau ermordet wurde. Obwohl es sich als schwierig erweist, eine Spur zu finden, gelingt es der Kripo, die Tote zu identifizieren, ihre letzten Tage zu rekonstruieren und den Zeitpunkt und die Umstände des Mordes zu klären. Schon glaubt Kommissar Keller, den Mörder in der Falle zu haben, da geschieht ein zweiter Mord unter ähnlichen Umständen.
Eine Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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23:35

Blutiger Staub

(The Outriders)

Spielfilm, USA 1950

Darsteller:
Will OwenJoel McCrea
Jen Gort, WitweArlene Dahl
Jesse WallaceBarry Sullivan
Clint PriestJames Whitemore
KeeleyJeff Corey
u.a.
Länge: 87 Minuten
Regie: Roy Rowland

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Missouri, 1865: Will Owen, Jesse Wallace und Clint Priest sind drei Soldaten der Südstaaten, die zusammen mit vielen Kameraden in einem Lager der Union gefangen gehalten werden. Eines Tages bietet sich ihnen eine Gelegenheit zur Flucht, die sie entschlossen nutzen. Bald ...
(ARD)

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Missouri, 1865: Will Owen, Jesse Wallace und Clint Priest sind drei Soldaten der Südstaaten, die zusammen mit vielen Kameraden in einem Lager der Union gefangen gehalten werden. Eines Tages bietet sich ihnen eine Gelegenheit zur Flucht, die sie entschlossen nutzen. Bald darauf bekommen sie es mit einer Bande von Freischärlern zu tun. Deren Anführer Keeley hat es auf einen Goldtransport abgesehen, den die drei für ihn auskundschaften sollen. Da ihnen keine andere Wahl bleibt, erklären sich Owen und seine Gefährten widerstrebend dazu bereit. Doch Don Antonio Chaves, der den Transport leitet, will mit den Soldaten zunächst nichts zu tun haben. Das ändert sich, als sie ihm bei einem Indianerüberfall helfen: Fortan hat Owen Chaves' Vertrauen. Mit dem Treck reist eine junge Majorswitwe, die Wallace und Owen gleichermaßen gefällt. Nicht nur wegen der Frau kommt es bald zu wachsenden Spannungen zwischen den beiden. Dabei nähert sich der Treck unter manchen Abenteuern der Gegend, wo Keeley und seine Männer ihn überfallen wollen.
Spannender Abenteuerfilm mit Joel McCrea in der Hauptrolle.
(ARD)


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1:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

(Wiederholung von 13.05 Uhr)


(ORF)


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1:30
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wiederholung von 19.10 Uhr)


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2:10
Stereo-Ton16:9 Format

Frei schwebend dazwischen

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


(ARD/WDR/3sat)


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2:40

Vor 30 Jahren - Unser kleines Dorf Lübars

Film von Ingeborg Euler

(aus der ZDF-Reihe "Berlinische Berichte")

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Aus dem Pressetext von 1978: Es ist ziemlich allein, unser Dorf, eingeklemmt zwischen dem Märkischen Viertel und der Mauer. Noch siebeneinhalb Landwirte gibt es in Lübars und knapp zwei Millionen Berliner Städter, die gelegentlich mal raus aufs Land wollen. Nun hat der ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Es ist ziemlich allein, unser Dorf, eingeklemmt zwischen dem Märkischen Viertel und der Mauer. Noch siebeneinhalb Landwirte gibt es in Lübars und knapp zwei Millionen Berliner Städter, die gelegentlich mal raus aufs Land wollen. Nun hat der Senat von Berlin beschlossen, das kleine Lübars soll Dorf bleiben. Nur: Wie macht man das? Die alte Dorfstraße wird mit dicken Felssteinen neu gepflastert. Eine Bauernhaus-Fassade wird ganz neu angestuckt, so wie sie nach einem alten Foto mal ausgesehen hatte. Eine abgebrannte Scheune wird nach alten Plänen und mit polnischen Ziegelsteinen wieder aufgebaut, obwohl sie eigentlich gar keine Scheune mehr ist, sondern ein Reitpferdestall. Aber die Kühe sind in diesem Jahr weg von der Weide, weil das unrentabel ist, und Hühner auf dem Hof sind schon lange unrentabel. Die ganze moderne Landwirtschaft ist nicht so schön und ländlich, wie Städter das mögen. Dies kleine Dorf kann also kein normales Dorf sein, es muss ein dörflicheres Dorf sein, ein schöneres.
Darüber, wie man das machen könnte, hat sich neben den Landwirten von Lübars auch Filmautorin Ingeborg Euler Gedanken gemacht.

Im Anschluss, ab 3.10 Uhr, zeigt 3sat vier weitere Beiträge aus der Reihe "Vor 30 Jahren".


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3:10

Vor 30 Jahren - Harry Crews - der Süden bleibt un-

verweht

Film von Georg Stefan Troller

(aus der ZDF-Reihe "Personenbeschreibung")

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Aus dem Pressetext von 1978: Obwohl Harry Crews erst Mitte 40 ist, hat er in seiner Kindheit keine Autos gekannt. Zu der entlegenen Farm seines Vaters in Georgia, im tiefsten Süden der USA, führte nur ein Fahrweg. Harry hat seine Jugend hinter Maultierpflügen verbracht. ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Obwohl Harry Crews erst Mitte 40 ist, hat er in seiner Kindheit keine Autos gekannt. Zu der entlegenen Farm seines Vaters in Georgia, im tiefsten Süden der USA, führte nur ein Fahrweg. Harry hat seine Jugend hinter Maultierpflügen verbracht. Um da herauszukommen, meldete er sich zu den Marines, wurde dann Motorradrennfahrer, Journalist, schließlich angesehener Autor und Universitätsdozent in Florida. Seine Reportagen für die besten Zeitschriften Amerikas schreibt er mit Vorliebe über Menschen in Außenseitermilieus: Wanderprediger, Schausteller, Jockeys, Alligator-Wilderer, Erdölarbeiter in Alaska. Seine nächste journalistische Arbeit ist ein Bericht über Jimmy Carter, sein kommendes Buch ist der Versuch, das Leben seines Vaters zu rekonstruieren, den er mit sechs Jahren verlor.
Bei einer dieser Recherchen hat ihn Georg Stefan Troller begleitet.


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3:45

Vor 30 Jahren - V.I.P.-Schaukel

Präsentiert von Margret Dünser

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Aus dem Pressetext von 1978: Miss Bluebell, deren berühmte langbeinige Mädchentruppe seit dem Krieg ein fester Bestandteil des Pariser Lido ist, erzählt die aufregende Geschichte ihrer Karriere, die bei den Jackson-Girls begann und mit der Gründung ihres eigenen ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Miss Bluebell, deren berühmte langbeinige Mädchentruppe seit dem Krieg ein fester Bestandteil des Pariser Lido ist, erzählt die aufregende Geschichte ihrer Karriere, die bei den Jackson-Girls begann und mit der Gründung ihres eigenen Revueballetts einen Höhepunkt erreicht. Roger Moore plaudert über seine neue Filmrolle als österreichischer Offizier, und "Fernseh-Rentner" Telly Savalas philosophiert über sich und seine griechischen Ahnen. Zwei englische Politiker - die Ex-Premierminister Sir Harold Wilson und Edward Heath -, beide mit einem ausgeprägtem Hang zu künstlerischen Hobbys, zeigen sich von einer sehr persönlichen Seite.
"V.I.P.-Schaukel" aus der Reihe "Vor 30 Jahren".


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4:40

Vor 30 Jahren - Peter Beard - Das Ende der Wildnis

Film von Georg Stefan Troller

(aus der ZDF-Reihe "Personenbeschreibung")

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Aus dem Pressetext von 1978: Peter Beard ist ein amerikanischer Tierfotograf, der seit 23 Jahren in Kenia lebt. In der Nähe von Nairobi bewohnt er ein Jägercamp, das häufig von Wilderern und manchmal auch von Giraffen besucht wird. Bis vor wenigen Jahren kamen sogar ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Peter Beard ist ein amerikanischer Tierfotograf, der seit 23 Jahren in Kenia lebt. In der Nähe von Nairobi bewohnt er ein Jägercamp, das häufig von Wilderern und manchmal auch von Giraffen besucht wird. Bis vor wenigen Jahren kamen sogar Leoparden. Aber die Idylle ist trügerisch. Das Lager liegt unter der Einflugschneise der Düsenjets, und schon ist es fast von Nairobis Villenvororten umgeben. Peter Beard sieht sich als der Dokumentarist dieses Wandels. "Als ich mit 17 Jahren nach Afrika kam, war hier noch Wildnis, und Afrika hatte eine Seele. In zwei Jahrzehnten hat sich mehr verändert als in den 20.000 Jahren davor." Das neue Afrika ist für Beard eine schwache Nachahmung der weißen Welt und wie alle Nachahmungen uninteressant. Besonders trifft Beard der Untergang der Tierwelt. "Die Nationalparks sind nicht echte Natur, sondern künstlich aufrechterhaltene Erholungsgebiete für Touristen. Und bald werden sie unter dem Bevölkerungsdruck zu Freigehegen - nicht größer als in Europa - zusammenschrumpfen." In seinem Fotobuch "Das Ende der Wildnis" macht Beard auf das Verschwinden der großen Elefantenherden des Tsavo-Parks aufmerksam. In den Trockenjahren 1973 bis 1976 sind dort seiner Schätzung nach von 28.000 Elefanten über 20.000 verhungert. "Die Elefanten haben aus Hunger ihre Umwelt vernichtet, den Urwald zur Steppe verwandelt. Sie haben ihre eigene Ökologie kaputtgemacht. Genau wie der Mensch jetzt dabei ist, das gleiche zu tun!"
Außer im Tsavo-Park und im Gebiet um den Rudolfsee wurde der Film vor allem in der Kora-Reservation in Kenia gedreht.


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5:10

Vor 30 Jahren - Die neun Geschworenen

Können Eiskunstlauf-Preisrichter objektiv urteilen?

Film von Josef Doubek

(aus der ZDF-Reihe "Der Sportspiegel")


Dokumentationen und Reportagen, die vor 30 Jahren zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen waren und ein besonderer Spiegel der Zeitgeschichte sind.

Sendeende: 5:55 Uhr