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Mittwoch, 3. Dezember
Programmwoche 49/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Das afrikanische Jahrzehnt

Hoffnung für den schwarzen Kontinent

Film von Peter Zurek

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Die kleine senegalesische Stadt Point Sarène liegt am Atlantik. Dort, wo die Strömung weniger gefährlich ist, warten bis zu 20.000 Afrikaner auf eine illegale Überfahrt zu den Kanarischen Inseln. Hunderte haben im letzten Jahr diese gefährliche Reise in eine ...

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Die kleine senegalesische Stadt Point Sarène liegt am Atlantik. Dort, wo die Strömung weniger gefährlich ist, warten bis zu 20.000 Afrikaner auf eine illegale Überfahrt zu den Kanarischen Inseln. Hunderte haben im letzten Jahr diese gefährliche Reise in eine vermeintlich bessere Zukunft nicht überlebt. Um ihrer Stadt wieder eine Perspektive zu geben, haben sich 240 Frauen zusammengetan und eine Kooperative gegründet. Sie verkaufen den Fisch, den ihre Männer in der Nacht fangen. Das Geschäft geht so gut, dass die Produktion verdoppelt und Geld auf die Seite gelegt werden konnte. Inzwischen vergeben die Frauen von Point Sarène Kredite an ihre Männer, die damit Treibstoff und Boote anschaffen können. Mittlerweile ist so viel Geld im Umlauf, dass eine kleine Bank im Ort gebaut werden musste. Nun hoffen die Menschen, dass der neue, relative Wohlstand zu einem Umdenken bei den jungen Leuten führt. Denn es sind die Jungen, die nachts die seeuntüchtigen Boote in Richtung Europa besteigen.
Afrika ist seit Langem der Kontinent mit der schlechtesten Presse. Doch zu Beginn des neuen Jahrtausends schlossen sich zahlreiche afrikanische Staatsführer zusammen, um ein anderes Bild des krisengeschüttelten Kontinents zu vermitteln: ein erwachendes Afrika, das Wege aus der Krise sucht. Point Sarène ist nur ein Beispiel für Konzepte, die fernab der westlichen medialen Aufmerksamkeit für ein neues afrikanisches Selbstbewusstsein stehen. Peter Zurek stellt in fünf afrikanischen Staaten Projekte vor, die trotz aktueller Krisenherde Anlass zur Hoffnung geben. So wurden in Mali, einem der ärmsten Länder der Welt, in den letzten zwölf Jahren die Ausgaben für das Schulwesen verdoppelt, 2.000 neue Lehrer eingestellt und 700 zusätzliche Schulen eröffnet, und im südafrikanischen Durban hat sich in einer Siedlung am Stadtrand eine Selbstverwaltung etabliert, die die Interessen der Bewohner gegenüber den Behörden vertritt, für Wasseranschlüsse sorgt und das Transportwesen aufrecht erhält.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:30
Stereo-Ton

Country Roads Special: "The 42nd CMA Awards 2008"

Die große Auszeichnung der Country-Musik 2008

Erstausstrahlung

Erstausstrahlung

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Jedes Jahr werden im Herbst in Nashville die CMA Awards vergeben, die begehrtesten Auszeichnungen der Country-Szene. 2008 war Kenny Chesney in insgesamt sieben Kategorien nominiert, dicht gefolgt von George Strait und Sugarland, die fünfmal in der engeren Auswahl für die ...

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Jedes Jahr werden im Herbst in Nashville die CMA Awards vergeben, die begehrtesten Auszeichnungen der Country-Szene. 2008 war Kenny Chesney in insgesamt sieben Kategorien nominiert, dicht gefolgt von George Strait und Sugarland, die fünfmal in der engeren Auswahl für die Auszeichnung standen. Die weiteren musikalischen Gäste des Abends waren unter anderen Trace Adkins, Jason Aldean, Rodney Atkins und Brooks & Dunn. Durch den Abend führten Brad Paisley und Carrie Underwood.
3sat zeigt die Verleihung der "42. CMA Awards" im Herbst 2008 in Nashville, USA.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Menschenrechtsstädte dieser Welt

Film von Gernot Lercher und Erhard Seidl

(Wiederholung vom 28.11.2008)


(ORF)


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Jäger verlorener Schätze

Der Fluch des Indianergoldes

Film von Jens Afflerbach und Frank Mirbach

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New Westminster, British Columbia, 1891: Die Schlinge zieht sich enger um Charly Slumachs Hals. Doch der Indianer, als angeblicher Mörder zum Tod durch den Strang verurteilt, tritt nicht ab, ohne die Nachwelt zu verfluchen: "Niemand, der mein Gold findet, wird lang genug ...

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New Westminster, British Columbia, 1891: Die Schlinge zieht sich enger um Charly Slumachs Hals. Doch der Indianer, als angeblicher Mörder zum Tod durch den Strang verurteilt, tritt nicht ab, ohne die Nachwelt zu verfluchen: "Niemand, der mein Gold findet, wird lang genug leben, um es zu bergen", ruft er in der Sprache der Stalo vom Galgen herunter. Dann stirbt er - doch die Legende eines verschollenen Goldschatzes im wilden Bergmassiv der Raincoast Mountains ist geboren. Seitdem hat die Gier nach Slumachs Gold tausende Abenteurer aus aller Welt in den Südwesten Kanadas getrieben. Allzu oft schien es, als laste tatsächlich ein Fluch auf dem angeblichen Schatz. Mehr als 50 Goldsucher starben bei dem Versuch, Slumachs sagenumwobene Mine aufzuspüren.
Ein deutsches Expeditionsteam um den Goldsucher Toni Lennartz erzählt die spannende Geschichte um Gold, Gier und Geistererscheinungen. Eine atemberaubende Reise in die wilde, lebensfeindliche Bergregion der Raincoast.


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

32 Girls und 64 Beine

Zweiteilige Dokumentation von Viktor Stauder

1. Revuegeschichte und Geschichten

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Von Stars und Sternchen, Ohrwürmern und Hits, großen Häusern und berühmten Adressen, den Schönen und Reichen, Halbseidenem und Seidigem, Glanz und Glamour und jeder Menge Exotik und Erotik erzählt die zweiteilige Dokumentation "32 Girls und 64 Beine". Sie berichtet ...

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Von Stars und Sternchen, Ohrwürmern und Hits, großen Häusern und berühmten Adressen, den Schönen und Reichen, Halbseidenem und Seidigem, Glanz und Glamour und jeder Menge Exotik und Erotik erzählt die zweiteilige Dokumentation "32 Girls und 64 Beine". Sie berichtet von den Schwierigkeiten, von steilen Karrieren und tiefen Abstürzen, von Überlebenskämpfen in Wirtschaftskrisen und vom Untergang der Revue in politisch düsteren Zeiten.
Die erste Folge der zweiteiligen Dokumentation von Viktor Stauder erzählt die Weltgeschichte der Revue: von ihrer Geburt vor etwa 150 Jahren in Frankreich, ihrem Siegeszug um die Welt, ihrer wechselhaften Geschichte, vom Glanz in den 1920er Jahren in den USA, in Paris, Berlin und Wien, vom Untergang im "Dritten Reich" und den Wiederbelebungsversuchen in der Nachkriegszeit.

Die zweite Folge von "32 Girls und 64 Beine" zeigt 3sat am Mittwoch, 10. Dezember, um 14.45 Uhr.


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rübergemacht!

Spektakuläre Fluchten aus der DDR

Film von Steffen Bayer und Ulrike Grunewald

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Es ist 4.30 Uhr im Mai 1989. "Ödel-Dödel, bist du da?", spricht Holger Bethke in sein Funkgerät. Keine Antwort von Bruder Egbert in Ostberlin. Vor fünf Minuten sind Holger und Ingo Bethke auf einem Westberliner Fußballplatz in zwei Leichtfliegern gestartet, ...

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Es ist 4.30 Uhr im Mai 1989. "Ödel-Dödel, bist du da?", spricht Holger Bethke in sein Funkgerät. Keine Antwort von Bruder Egbert in Ostberlin. Vor fünf Minuten sind Holger und Ingo Bethke auf einem Westberliner Fußballplatz in zwei Leichtfliegern gestartet, überfliegen gerade die Berliner Mauer. Ihr Ziel: der Treptower Park in Ostberlin. Zwei Jahre haben sie dafür geübt. Heute ist ihr großer Tag: Ingo fliegt voraus, Holger mit einem zweiten Flieger hinterher, filmt die ganze Aktion mit einer Videokamera. Sie wollen der Stasi ein Schnippchen schlagen. Ihre Flugzeuge haben sie mit Tarnfarbe gestrichen und mit Russensternen beklebt. Einen DDR-Bürger mit einem Leichtflugzeug rausgeholt - das hat bisher noch niemand geschafft. Schließlich der erlösende Funkspruch. "Hier spricht Ödel-Dödel, ich bin da." Egbert wartet versteckt in einem Busch auf seine beiden Brüder. Jetzt geht alles ganz schnell: Ingo landet im Park, Egbert steigt ein, und Holger schiebt in der Luft Wache. Dann gleiten sie zurück Richtung Westen, der Freiheit entgegen. Eine Viertelstunde später ist es geschafft. Die drei Bethkes landen auf der Reichstagswiese und machen sich schleunigst aus dem Staub. Es war ihr letzter großer Coup: Insgesamt dreimal haben sie die Stasi erfolgreich an der Nase herumgeführt. 1976 überwand Ingo den Todesstreifen und paddelte auf einer Luftmatratze in die Freiheit. 1984 ging Bruder Holger. Er baute sich eine kleine Seilbahn von Ost- nach Westberlin und rollte in den Westen.
"Rübergemacht!" erzählt Fluchtgeschichten von Ost nach West - Geschichten von Menschen, die für ihre Freiheit alles auf eine Karte gesetzt haben.


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16:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Metropolis

Zweiteiliger Film von Manfred Baur und Hannes Schuler

2. Flucht nach Venedig

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Der berühmte Nürnberger Maler Albrecht Dürer floh 1494 vor der Pest aus seiner Heimat nach Venedig. Er nutzte die besonderen Umstände, um in der Lagunenstadt mehr über neue Maltechniken und Erfindungen zu erfahren. So verfolgte er mit großem Interesse die Entstehung ...

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Der berühmte Nürnberger Maler Albrecht Dürer floh 1494 vor der Pest aus seiner Heimat nach Venedig. Er nutzte die besonderen Umstände, um in der Lagunenstadt mehr über neue Maltechniken und Erfindungen zu erfahren. So verfolgte er mit großem Interesse die Entstehung von Bellinis Meisterwerk "Die Prozession auf dem Markusplatz", das das außergewöhnliche Selbstbewusstsein der venezianischen Kaufleute auf nie gekannte Weise in Szene setzte. Bilder wie dieses könnten jenseits seines künstlerischen Werts als Anfang der Kundenwerbung interpretiert werden: Es sollte den Betrachter beeindrucken und Vertrauen in das Wirtschaftspotenzial der Handelsmetropole stärken.
Der Film zeichnet Albrecht Dürers Flucht nach Venedig nach.


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17:00
VPS 16:59

16:9 Format

Die gestohlenen Bräute von Kirgisien

Film von Britta Hilpert

Erstausstrahlung

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In Kirgisien ist sie mal pittoresker, gespielter, mal grausamer Hochzeitsbrauch: die Entführung einer Braut, mit der eine Ehe unvermeidlich wird. Bitterer Ernst für die vielen Frauen, deren Entführung vorher nicht abgesprochen und arrangiert war. Es kommt vor, dass sie ...

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In Kirgisien ist sie mal pittoresker, gespielter, mal grausamer Hochzeitsbrauch: die Entführung einer Braut, mit der eine Ehe unvermeidlich wird. Bitterer Ernst für die vielen Frauen, deren Entführung vorher nicht abgesprochen und arrangiert war. Es kommt vor, dass sie vom Fleck weg geraubt und durch eine Vergewaltigung "zwangsgeheiratet" werden. Kehrt die Frau anschließend zu ihrer Familie zurück, gilt sie als ehrlos, denn in Kirgisien ist das Frauenbild noch immer von Zurückhaltung und Unterwerfung geprägt. Sich diesem Ideal zu widersetzen, fällt vielen schwer. Doch langsam regt sich Widerstand. Ein erstes Frauenhaus in Bischkek nimmt Frauen auf, die weder bei ihrer "neuen Familie" bleiben wollen, noch zu ihrer alten zurückkehren können. Auch die kirgisische Rechtssprechung hat den Brauch unter Strafe gestellt. Ab und an kommt es sogar zu einer Verurteilung.
Britta Hilpert begleitet die pensionierte Ärztin Jirgal Ajanbekova bei ihrer Aufklärungsarbeit, holt die Meinungen junger Frauen ein und erfährt, dass Traditionen und Aberglaube auch bei jungen und gebildeten Leuten noch immer eine große Rolle in Kirgisien spielen.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Inken Klinge


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Auf und davon

Reportage von Doris Plank

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Hans Sulzer will auf seinem selbstgebauten Segelschiff "Akaroa" in die Südsee reisen und sein bisheriges Leben hinter sich lassen. Dass der Weg zu seinem Traumziel durch die Adria, das Mittelmeer und den Atlantik führt, macht dem Steirer keine Sorgen. "Wer Angst hat, ...
(ORF)

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Hans Sulzer will auf seinem selbstgebauten Segelschiff "Akaroa" in die Südsee reisen und sein bisheriges Leben hinter sich lassen. Dass der Weg zu seinem Traumziel durch die Adria, das Mittelmeer und den Atlantik führt, macht dem Steirer keine Sorgen. "Wer Angst hat, muss Zuhause bleiben", sagt der 62-Jährige. Vor neun Jahren hielt Gerti Sulzer die Pläne ihres Mannes, sich selbst ein Schiff zu bauen und damit auf Weltreise zu gehen, noch für ein Hirngespinst. Aber jetzt ist sie froh, dass sie auf dem zehn Tonnen schweren Selbstbau mitdarf. Auch Kater Lucky kommt mit auf die Reise. Alles andere lässt das Ehepaar zurück. Ihr Haus haben sie verkauft, denn zurück in die Obersteiermark wollen sie nicht. Die ersten Hürden tauchen jedoch schon in Izola in Slowenien auf. Um den Segelmast zu befestigen, muss ein Spezialist angefordert werden. Und auch das "Wassern" wird zur Nagelprobe: Wird die "Akaroa" überhaupt schwimmen?
Doris Plank hat die Pensionisten auf dem Weg zu ihrem "großen Urlaub" begleitet.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

- Tödliche Blindgänger
Endlich weltweites Verbot von Streubomben
- Dicke Kinder
Der mühsame Kampf gegen das Übergewicht
- Merkwürdige Wesen
Die Erforschung der Sägefische


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Ernst A. Grandits

Medien und Politik - wer hat wen im Griff?


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten

Themen: Achtung - Abzocke beim Autokauf

Moderation: Bernd-Ulrich Haagen

Erstausstrahlung

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Nirgendwo wird wohl mehr getrickst und betrogen als beim Autoan- und -verkauf. Da tarnen sich Händler auf Gebrauchtwagenmärkten als Privatverkäufer, um so die gesetzliche Gewährleistungspflicht zu umgehen, da werden Crash-Fahrzeuge als unfallfrei angepriesen und ...

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Nirgendwo wird wohl mehr getrickst und betrogen als beim Autoan- und -verkauf. Da tarnen sich Händler auf Gebrauchtwagenmärkten als Privatverkäufer, um so die gesetzliche Gewährleistungspflicht zu umgehen, da werden Crash-Fahrzeuge als unfallfrei angepriesen und gewitzte Abzocker schwatzen gutgläubigen Autobesitzern deren "Schätzchen" unter Hinweis auf angebliche Mängel und Marktpreise deutlich unter Preis ab.
"Recht brisant" zeigt die Maschen der Abzocker, schildert Fälle von Betroffenen und lässt Rechtsexperten und Verbraucherschützer zu Wort kommen.


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20:45
Stereo-Ton16:9 Format

Der Fall: Jagd nach dem Phantom

Film von Sibylle Bassler

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Es ist ein sonniger Samstag im September 2000, als Enver Simsek, Besitzer eines Blumenhandels, gegen 12.45 Uhr seinen mobilen Blumenstand an einer belebten Nürnberger Ausfallstraße aufbaut. Wenige Sekunden später ist der türkische Blumenhändler tot, durchsiebt von ...

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Es ist ein sonniger Samstag im September 2000, als Enver Simsek, Besitzer eines Blumenhandels, gegen 12.45 Uhr seinen mobilen Blumenstand an einer belebten Nürnberger Ausfallstraße aufbaut. Wenige Sekunden später ist der türkische Blumenhändler tot, durchsiebt von mehreren Kugeln. Sein Mörder entkommt unerkannt. Was die Kriminalpolizei zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen kann: Dieser Mord ist der Auftakt zu einer Serie, die die Polizei bis heute in Atem hält. Neun Menschen fielen ihr zum Opfer, ohne ersichtlichen Grund. Die Blutspur zieht sich durch die gesamte Republik. Die neun Männer, alle ausnahmslos türkisch aussehende Kleinunternehmer, wurden immer mit derselben Waffe, einer Ceska 83, Kaliber 7,65 Millimeter getötet. Alexander Horn, Profiler und Leiter der Abteilung für "operative Fallanalyse" beim Landeskriminalamt in München, hält den Täter für kein kaltblütiges Monster. Doch was ist der Auslöser der Morde? Diese Unklarheit belastet auch die Familien der Opfer. So wie Elif Kubasik, die Witwe von Mehmet Kubasik. Ihr Mann hatte sie am 4. April 2006 kurz in ihrem Kiosk vertreten, als der Mörder gegen 13.00 Uhr das kleine Geschäft betrat und den 39-Jährigen mit mehreren Kopfschüssen niederstreckte. "Wir haben viele Spuren, aber noch nicht die eine heiße", sagt Wolfgang Geier, Leiter der bundesweiten Ermittlungsgruppe "SOKO Bosporus". Geier gilt als Spezialist für "aussichtslose Fälle". Doch diese Mordserie ist kriminalistisch und logistisch die bisher größte Herausforderung: Über 5.000 Personen wurden von den Ermittlern überprüft, zigtausend Hinweisen nachgegangen, zwölf Millionen Telefonate zurückverfolgt. Geier und seine 150 Kollegen arbeiten bundesweit mit Hochdruck daran, den Serienmörder zu fassen, bevor er wieder mordet.
Sibylle Bassler hat diese Kriminalfälle rekonstruiert. Mit Hilfe von Interviews mit Kriminalbeamten der "SOKO Bosporus", mit Angehörigen der Opfer, mit der Staatsanwaltschaft und dem Profiler dokumentiert sie die Jagd nach einem Phantom.


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21:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Welt auf einer Insel - Visionen für den

Berliner Schlossplatz

Jahrhundertprojekt Museumsinsel

Film von Carola Wedel

Erstausstrahlung

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Im Herbst dieses Jahres wird der Palast der Republik abgerissen sein. Dann beginnt der Bau des neuen Schlossplatzes. In seinem Zentrum wird das Humboldt-Forum stehen, benannt nach Alexander von Humboldt, dem Weltreisenden, Naturforscher und Humanisten. Ein einzigartiger ...

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Im Herbst dieses Jahres wird der Palast der Republik abgerissen sein. Dann beginnt der Bau des neuen Schlossplatzes. In seinem Zentrum wird das Humboldt-Forum stehen, benannt nach Alexander von Humboldt, dem Weltreisenden, Naturforscher und Humanisten. Ein einzigartiger "Weltort der Kulturen". Ein Ort, der Kunst und Kultur, Bildung, Unterhaltung und Wissenschaft auf neue Weise verbindet, Ausstellungen von und mit der Kunst indigener Völker zeigt - historisch und zeitgenössisch - , und zwar nicht eurozentristisch sondern "auf Augenhöhe". Gegenüber der Museumsinsel mit ihren Schätzen, die die Wurzeln der europäischen Kunst und Kultur darstellen und für die Wilhelm von Humboldt Pate steht, soll im Humboldt-Forum die Kultur der Welt gezeigt werden. Einmalige Sammlungen aus Amerika, Asien, Afrika und Ozeanien, die zurzeit noch in Dahlem sind. Nicht nur Berliner Museumsleute, sondern auch Indianer und Maori, Afrikaner und Inuit sollen an der Art der Präsentation mitwirken.
Der Film von Carola Wedel dokumentiert die Entwicklung des Humboldt-Forums, und erzählt gleichzeitig die Geschichte des Schlossplatzes. Das ZDF und 3sat begleiten als Medienpartner den Wiederaufbau der Museumsinsel.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Mörderische Suche

Thriller, Deutschland 2004

Darsteller:
KatharinaAnn-Kathrin Kramer
RichardChristoph Waltz
JanicJörg Schüttauf
PokornýMichal Pavlata
VeraMichaela Kuklová
u.a.
Länge: 89 Minuten
Buch: Edeltraud Rabitzer
Regie: Johannes Grieser

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Katharina und Richard sind ein glückliches Paar, auch wenn sie nur eine Wochenend-Ehe führen. Denn Richard arbeitet als höherer Beamter der EU in Prag. Der Urlaub in Barcelona, wo ihre Liebe ihren Anfang nahm, ist fest gebucht. Doch dann verschwindet Richard auf einmal ...

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Katharina und Richard sind ein glückliches Paar, auch wenn sie nur eine Wochenend-Ehe führen. Denn Richard arbeitet als höherer Beamter der EU in Prag. Der Urlaub in Barcelona, wo ihre Liebe ihren Anfang nahm, ist fest gebucht. Doch dann verschwindet Richard auf einmal spurlos. Katharina, die bislang kaum aus ihrer vertrauten, überschaubaren Welt in Köln herausgekommen ist, macht sich in der tschechischen Metropole auf die Suche. Dort muss sie erfahren, dass Richard sie seit geraumer Zeit belogen hat: Er ist kein EU-Beamter mehr, stattdessen arbeitete er für die Russenmafia und hatte mit dem attraktiven Callgirl Vera eine Affäre. Weil er die Russen um Falschgeld betrogen hat, musste er abtauchen. Als der versierte Geldfälscher Morak, Veras Vater, ermordet wird, glaubt Katharina, dass sie mit einem Mörder verheiratet ist. In ihrer Niedergeschlagenheit nimmt sie die Hilfe des sympathischen Belgiers Janic Bové in Anspruch, der sich als alter Freund ihres Mannes aus Brüsseler EU-Tagen ausgibt. Doch Bové entpuppt sich bald als Polizist im Undercover-Einsatz, der durch Katharina ihren Mann fassen möchte. Als Richard ein heimliches Treffen mit Katharina arrangiert, beteuert er ihr, alles aus Liebe getan zu haben und kein Mörder zu sein. Katharina weiß nicht, ob sie ihm glauben soll. Auf der Suche nach der ganzen Wahrheit begibt sie sich in die Höhle des Löwen: den Nachtclub des Mafiabosses Orlov.
Thriller mit Ann-Kathrin Kramer und Christoph Waltz.


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:20

Vor 30 Jahren - Die Angst vor dem Reichwerden

Oder Folgen des Öls

Film von Manfred Rohde

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Aus dem Pressetext von 1978:
Norwegen war vor dem Zweiten Weltkrieg noch eines der ärmsten Länder Europas. Dann wurde es ein aufstrebendes Industrieland, und im Laufe des nächsten Jahrzehnts wird Norwegen das reichste Land in Europa sein - dank der Ölfunde in der ...

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Aus dem Pressetext von 1978:
Norwegen war vor dem Zweiten Weltkrieg noch eines der ärmsten Länder Europas. Dann wurde es ein aufstrebendes Industrieland, und im Laufe des nächsten Jahrzehnts wird Norwegen das reichste Land in Europa sein - dank der Ölfunde in der Nordsee. Aber die Norweger reagieren erschreckt auf den zu erwartenden Reichtum, sie fürchten - falls sie ihn voll und ungehemmt ausschöpfen -, dass sie ihre Eigenart, das spezifisch Norwegische, verlieren werden. Denn ihre Kultur ist bäuerlich, naturverbunden und einfach. Eine Umfrage in Norwegen hat ergeben, dass 75 Prozent der Norweger den Lebensstandard schon jetzt als zu hoch bezeichnen - nur acht Prozent halten ihre Einkommen für zu niedrig. Hinter der Angst vor dem Reichtum, die selbst in der regierenden Arbeiterpartei und in den Gewerkschaften artikuliert wird, stehen in erster Linie Struktursorgen.
Der Film beleuchtet die Furcht der Norweger vor dem Reichwerden.


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1:10
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:40
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:15
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:25
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

Country Roads

(Wiederholung von 11.30 Uhr)


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Menschenrechtsstädte dieser Welt

(Wiederholung von 13.15 Uhr)


(ORF)


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4:55
Stereo-Ton16:9 Format

Auf und davon

(Wiederholung von 18.00 Uhr)


(ORF)


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

(Wiederholung von 20.15 Uhr)

Sendeende: 5:55 Uhr