Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Dienstag, 25. November
Programmwoche 48/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Immer am Limit

Lehrer und ihr harter Job

Film von Katharina Gugel und Ulf Eberle

Ganzen Text anzeigen
"Ich bin jetzt echt frustriert", sagt Charlotte Hornbostel. Ein Satz, den die Lehrerin der Gesamtschule in Bad Hersfeld häufig sagt. Genauso wie ihr Kollege Jürgen Liefke aus Duisburg. Nur den Bruchteil des Lehrplans haben die beiden in ihren Englisch-Stunden ...

Text zuklappen
"Ich bin jetzt echt frustriert", sagt Charlotte Hornbostel. Ein Satz, den die Lehrerin der Gesamtschule in Bad Hersfeld häufig sagt. Genauso wie ihr Kollege Jürgen Liefke aus Duisburg. Nur den Bruchteil des Lehrplans haben die beiden in ihren Englisch-Stunden durchbekommen, den Rest der Zeit mussten sie lärmende Schüler bändigen oder unmotivierte ermutigen. Nach solchen Stunden fragen sich die beiden, warum sie überhaupt bis spät in die Nacht den Unterricht vorbereiten. Ob in Bad Hersfeld oder Duisburg - überall in Deutschland kämpfen Lehrer mit einer Fülle neuer Aufgaben - und damit mit Stress und Überbelastung. Das Bild des faulen Lehrers, der viel Freizeit und Ferien hat, macht Liefke wütend. Bis nach Mitternacht korrigiert er Klassenarbeiten oder telefoniert mit ratlosen Eltern. In den Ferien bietet er den Schülern sogar die Nachbereitung des alten und die Vorbereitung des neuen Schuljahrs an. Dass er dabei an den Rand seiner Belastbarkeit geht, will Liefke nicht wahrhaben. Auch Charlotte Hornbostel ist schockiert, als ihr der Arzt einen beginnenden Burn-out attestiert. Die 35-Jährige hat Herzrhythmusstörungen, häufig starke Kopfschmerzen und manchmal ein Rauschen im Ohr. Lehrer sind in den letzten Jahren zu Trainern der Kinder geworden, da die individuelle Förderung von den Ministerien vorgeschrieben und die Erziehungsarbeit häufig von den Eltern an die Pädagogen abgegeben wird. Schüler verbringen inzwischen mehr Zeit vor dem PC oder Fernseher als beim Spielen mit Freunden. Hausaufgaben werden, wenn überhaupt, nebenbei erledigt. Also sitzen viele Lehrer nach einem vollen Unterrichtstag mit sozial auffälligen Schülern oder deren Eltern zusammen, diskutieren mit Polizei und Jugendämtern oder überlegen mit Kollegen, ob man Problemschüler trotz schlechter Noten nicht besser versetzt, damit man nachfolgende Klassen nicht zusätzlich belastet. Dazu kommen neue zentrale Prüfungen und ausführliche Bewertungen. Die Folge: Viele Pädagogen werden krank.
Ein Film über Lehrer am Limit.


6:35
Stereo-Ton16:9 Format

service: gesundheit

Das Kreuz mit dem Kreuz

Moderation: Mathias Münch


Das Magazin "service: gesundheit" berichtet über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Medizin, Gesundheit und Ernährung und verbindet dabei Patientenalltag mit aktueller wissenschaftlicher Forschung.
(ARD/HR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

service: familie

Tipps für Familien

Schwerpunktthema: Gesehen - und doch weggeschaut

Moderation: Mathias Münch


Das Magazin "service: familie" berät in allen Themen des häuslichen Zusammenlebens. Das Spektrum reicht von Ausbildung, Erziehung, Finanzen und Recht über Freizeittipps bis hin zu Generationenfragen, Gesundheit und Partnerschaft.
(ARD/HR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Stöckl am Samstag

Moderation: Barbara Stöckl

Ganzen Text anzeigen
Außergewöhnliche Persönlichkeiten, Menschen mit interessanten Lebensgeschichten, Frauenfragen, Generationskonflikte, Soziales und auch Gesundheitsthemen sind die Schwerpunkte des Talkmagazins "Stöckl am Samstag" mit Barbara Stöckl. Jede Sendung behandelt vier bis ...
(ORF)

Text zuklappen
Außergewöhnliche Persönlichkeiten, Menschen mit interessanten Lebensgeschichten, Frauenfragen, Generationskonflikte, Soziales und auch Gesundheitsthemen sind die Schwerpunkte des Talkmagazins "Stöckl am Samstag" mit Barbara Stöckl. Jede Sendung behandelt vier bis fünf Themen, die sowohl als Magazinbeiträge als auch als sehr persönliche Gespräche mit prominenten und anderen interessanten Gästen präsentiert werden.
(ORF)


Seitenanfang
11:05
VPS 11:04

Stereo-Ton16:9 Format

Report Spezial

Moderation: Johannes Fischer

Ganzen Text anzeigen
In Österreich ist die rot-schwarze Koalition vereinbart, die guten Vorsätze sind formuliert. ÖVP-Chef Josef Pröll hat allerdings noch eine Hürde zu nehmen: den Parteitag am 28. November, bei dem er eine skeptische Basis überzeugen muss. Die SPÖ versucht, keinen ...
(ORF)

Text zuklappen
In Österreich ist die rot-schwarze Koalition vereinbart, die guten Vorsätze sind formuliert. ÖVP-Chef Josef Pröll hat allerdings noch eine Hürde zu nehmen: den Parteitag am 28. November, bei dem er eine skeptische Basis überzeugen muss. Die SPÖ versucht, keinen Anlass zu Zwistigkeiten zu liefern.
"Report - Spezial" berichtet über die Koalitionsbestrebungen in Österreich und die Wurzeln und Charakterzüge des künftigen ÖVP-Obmanns und Vizekanzlers Josef Pröll. Außerdem resümieren Ewrin Buchinger (SPÖ), Martin Bartenstein (ÖVP), Andrea Kdolsky (ÖVP) und andere österreichische Minister ihren persönlichen Einsatz in der Politik.
(ORF)


Seitenanfang
11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Heimat, fremde Heimat

Ein mehrsprachiges Programm über in Österreich

lebende Minderheiten

Moderation: Silvana Meixner


Das Magazin aus Österreich richtet sich an ausländische Mitbürger und Menschen, die an ethnischen Themen interessiert sind. "Heimat, fremde Heimat" bietet Information, Unterhaltung und Service in deutscher Sprache und in der jeweiligen Muttersprache.
(ORF)


Seitenanfang
12:30
16:9 Format

Der Osten möbelt auf

Fünfteilige Reihe von Uli Gaulke und Jeannette Eggert

3. Das Funkeln in den Augen

Ganzen Text anzeigen
Es sind nur noch 100 Tage bis zur Eröffnung der neuen IKEA-Filiale in Erfurt, und es müssen noch 66 Stellen im Verkauf besetzt werden. "Ich möchte euch wirklich bitten, Mitarbeiter auszusuchen, die, wenn sie an Einzelhandel denken, tatsächlich das Funkeln in die Augen ...

Text zuklappen
Es sind nur noch 100 Tage bis zur Eröffnung der neuen IKEA-Filiale in Erfurt, und es müssen noch 66 Stellen im Verkauf besetzt werden. "Ich möchte euch wirklich bitten, Mitarbeiter auszusuchen, die, wenn sie an Einzelhandel denken, tatsächlich das Funkeln in die Augen bekommen." Mit diesen Worten von Expansionschef Udo im Ohr wählen Personalchefin Corina und ihr Team die ersten Bewerber aus und laden sie zu sogenannten Informationsrunden ein.
Die fünfteilige Dokumentation begleitet die Vorbereitungen für eine neue IKEA-Filiale von der ersten Planung bis hin zur Eröffnung und gibt Einblicke in die Welt des schwedischen Einrichtungshauses.


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Traumstädte: Kapstadt

Die afrikanische Verführung

Film von Marcus Niehaves und Carsten Behrendt

Ganzen Text anzeigen
Kapstadt ist eine der faszinierendsten Städte der Welt, malerisch gelegen zwischen Tafelberg und dem Atlantischen Ozean. 2010 wird dort um die Fußballweltmeisterschaft gespielt. Ein Schmelztiegel der Kulturen. Heimat für Tausende Deutsche, die dort ihr Glück suchen, ...

Text zuklappen
Kapstadt ist eine der faszinierendsten Städte der Welt, malerisch gelegen zwischen Tafelberg und dem Atlantischen Ozean. 2010 wird dort um die Fußballweltmeisterschaft gespielt. Ein Schmelztiegel der Kulturen. Heimat für Tausende Deutsche, die dort ihr Glück suchen, und spätestens seit dem Ende der Apartheid auch Touristenhochburg. Kapstadt ist eine Stadt der Kontraste - auf der einen Seite die Reichen in ihren Luxusappartements, auf der anderen Seite der Großteil der Bevölkerung in den Blechhütten der Townships. Für die einen ist Kapstadt ein einziges Erholungsgebiet, für andere ein Hort der Kriminalität.
Marcus Niehaves und Carsten Behrendt haben den Rhythmus der Stadt kennengelernt und dabei erlebt, wie entspannt, fröhlich und offen die Kapstädter sind.


Seitenanfang
14:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mission X - Letzte Chance Transatlantik

Film von Axel Engstfeld

Ganzen Text anzeigen
Mit unbändiger Willenskraft führt er die Welt in ein neues Informationszeitalter: der Amerikaner Cyrus Field. Im Sommer 1866 läuft von der Küste Irlands das mächtigste Schiff aus, das die Welt je gesehen hat - die "Great Eastern". In ihren Laderäumen liegen rund ...

Text zuklappen
Mit unbändiger Willenskraft führt er die Welt in ein neues Informationszeitalter: der Amerikaner Cyrus Field. Im Sommer 1866 läuft von der Küste Irlands das mächtigste Schiff aus, das die Welt je gesehen hat - die "Great Eastern". In ihren Laderäumen liegen rund 4.500 Kilometer Telegrafenkabel, 9.000 Tonnen schwer. Ihr Ziel ist Neufundland, hoch im Norden des amerikanischen Kontinents, auf der anderen Seite des Atlantiks. Der Auftrag lautet, Irland und Neufundland mit einem Unterseekabel zu verbinden. Ein abenteuerliches Unternehmen. Es ist die letzte Chance für Cyrus Field, der Jahrzehnten dieser Lebensaufgabe verschrieben hat. Schon mehrmals war er bei seinem Vorhaben gescheitert, zum ersten Mal in der Geschichte ein Transatlantikkabel zu verlegen. Jetzt reicht sein Kapital nur noch für einen letzten Versuch. Seit der Erfindung der Telegrafie im Jahr 1837 hatte sich ein netzartiges Geflecht von Telegrafenlinien mit unglaublicher Geschwindigkeit ausgebreitet und Staaten durch Landkabel miteinander verflochten. Lediglich ein Kontinent schien durch die unendliche Weite des Atlantiks dazu verurteilt, von diesem weltumspannenden System ausgeschlossen zu sein: Amerika.
Der Film erzählt die Geschichte des gigantischen Projekts, von dem die damaligen Zeitungen schrieben, diese Tat sei "die größte seit Kolumbus". Die Reihe "Mission X" erinnert an große historische Erfindungen, bahnbrechende Fortschritte in Technik und Wissen, sensationelle Umbrüche und Wendepunkte.


Seitenanfang
14:45
16:9 Format

Jaffa - Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt

Film von Gerd Helbig

Ganzen Text anzeigen
Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens war sie begehrt, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Wo er einmal lag, versuchen Archäologen herauszufinden. Auf jeden Fall nicht dort, ...

Text zuklappen
Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens war sie begehrt, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Wo er einmal lag, versuchen Archäologen herauszufinden. Auf jeden Fall nicht dort, wo heute ein munterer, etwas heruntergekommener Segel- und Fischerhafen hinter einer Mole liegt. Oberhalb steht der alte Leuchtturm. Vor seiner Zeit diente das Minarett der Muhammadiya-Moschee den Schiffen als Wegweiser. Denn Jaffa war eine arabische Stadt und ist es zum Teil noch immer. So hört man mehrmals am Tag lautstark den Muezzin zum Gebet rufen, am Wochenende ertönen aber auch die Glocken der vielen Kirchen. Jaffa wurde gern als "Hafen Jerusalems" bezeichnet, weil dort die Pilger ankamen. Deren Herbergen sind noch erhalten - prächtige, heute restaurierte Steinbauten, die wie eine Burg aufragen. Aus dieser Altstadt allerdings sind alle Araber vertrieben, sie ist eine etwas aseptische Ansammlung israelischer Ateliers und Restaurants. Die Geschichte der Vertreibung ist bitter und von den Arabern nicht vergessen. Sie leben jetzt rund um die Altstadt in ihren kleinen Läden und Wohnungen. Von ihren einst herrschaftlichen Villen sind nur noch wenige übrig. Trotzdem ist Jaffa eine sehr lebendige Stadt: Vor der von Familie Abulafia betriebenen Bäckerei, angeblich der besten Israels, stauen sich noch um Mitternacht die Autos. Gleich nebenan ist ein täglicher Floh- und Antikmarkt, dessen ursprüngliche Architektur aus der osmanischen Zeit sich langsam wieder aus den hässlichen Buden der Händler herausschält. In der Jaffa-Bar, in einer Seitengasse versteckt, gibt es donnerstagnachts wilden Bauchtanz, und in einer restaurierten Zollhalle aus der britischen Mandatszeit hat das erste Taubblinden-Theater der Welt eröffnet.
Gerd Helbig stellt Jaffa und Bewohner der Stadt vor, die versuchen, die christlichen, jüdischen und moslemischen Elemente zu bewahren.


Seitenanfang
15:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Reise der Störche

Zweiteiliger Film von Volker Schmidt und Katja Schupp

1. Prinzeßchen und der Traum vom Fliegen

Ganzen Text anzeigen
Jedes Jahr ab August fliegen Weißstörche aus Europa in ihr Winterquartier nach Südafrika. Dabei legen sie rund 10.000 Kilometer zurück und überqueren elf Länder und drei Kontinente.
Von Loburg in Sachsen-Anhalt folgen Volker Schmidt und Katja Schupp dem Zug der ...

Text zuklappen
Jedes Jahr ab August fliegen Weißstörche aus Europa in ihr Winterquartier nach Südafrika. Dabei legen sie rund 10.000 Kilometer zurück und überqueren elf Länder und drei Kontinente.
Von Loburg in Sachsen-Anhalt folgen Volker Schmidt und Katja Schupp dem Zug der Wildvögel. Unterstützt werden sie dabei von zwei Vogelkundlern. Mit dabei ist auch ein Pilot, der den Vogelzug mit Ultraleichtfliegern und Gleitschirmen aus der Luft beobachtet. Sender und Satellitentechnik machen es möglich, "Hausstorch" Prinzeßchen via Internet zu verfolgen. Entstanden sind atemberaubende Flugaufnahmen - über den Karpaten, über dem Bosporus und über Israel. Millionen von Zugvögeln passieren dort jedes Jahr einen engen Korridor, um dann Richtung Süden auszuschwärmen, über Ägypten nach Ostafrika ins Okawango-Delta.

Den zweiten Teil von "Die Reise der Störche" zeigt 3sat am Dienstag, 2. Dezember, um 15.15 Uhr.


Seitenanfang
16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Tropenfieber

Dreiteilige Reihe

2. Mission Südland

Film von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

Ganzen Text anzeigen
Die Insel Bougainville, die heute zu Papua-Neuguinea gehört, war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs eine deutsche Kolonie. Am Ende des Kriegs wurde die Insel vom Völkerbund als Mandatgebiet an Australien übergeben. Nach ihrer Unabhängigkeitserklärung 1975 begann ...

Text zuklappen
Die Insel Bougainville, die heute zu Papua-Neuguinea gehört, war bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs eine deutsche Kolonie. Am Ende des Kriegs wurde die Insel vom Völkerbund als Mandatgebiet an Australien übergeben. Nach ihrer Unabhängigkeitserklärung 1975 begann 1988 ein über zehnjähriger Bürgerkrieg auf der Insel. Der Streit um die gigantische Gold- und Kupfermine Panguna hat die Zentralregierung, einheimische Landbesitzer, Tagelöhner und die ausländischen Minen-Betreiber in eine blutige Auseinandersetzung getrieben, bei der mindestens 10.000 Menschen getötet wurden - zehn Prozent der Inselbevölkerung. Viele Tausende mussten fliehen. So auch Surei Stevenson.
Die dreiteilige Reihe "Tropenfieber" berichtet von drei frühen Entdeckern, die mit ihren abenteuerlichen Reisen entscheidend zum Mythos der Tropen beigetragen haben. Teil zwei begleitet Surei Stevenson bei ihrer Rückkehr in die einstige deutsche Kolonie Bougainville, die nach 15 Jahren des wirtschaftlichen Stillstands fast überall in einen paradiesischen Zustand zurückversetzt scheint - außer dort, wo die Guerillas ihr Territorium zäh verteidigen.


Seitenanfang
16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Expedition Wissen

New York - Die Skyline erwacht

Film von Michael Wech

Ganzen Text anzeigen
Der Terroranschlag vom 11. September 2001 hat nicht nur die Skyline New Yorks verändert, sondern auch das Selbstverständnis der Metropole. Doch nach einer Phase der tiefen Verunsicherung wagen sich New Yorks Architekten jetzt wieder an kühne Projekte. Vor allem in ...

Text zuklappen
Der Terroranschlag vom 11. September 2001 hat nicht nur die Skyline New Yorks verändert, sondern auch das Selbstverständnis der Metropole. Doch nach einer Phase der tiefen Verunsicherung wagen sich New Yorks Architekten jetzt wieder an kühne Projekte. Vor allem in Manhattan sollen neue Wolkenkratzer in den Himmel ragen. Der spektakulärste Bau wächst zurzeit auf Ground Zero, dem Gelände des ehemaligen World Trade Centers. Zu bestaunen sind zahlreiche architektonische Einfälle - voller in Beton gegossener Symbolik. Der sogenannte "Freedom Tower" soll im Zentrum des Areals stehen. Aber auch die "inneren Werte" der Hochhäuser prägen das Selbstverständnis der Metropole am Hudson River. Die Architekturhistorikerin und Kuratorin eines Hochhausmuseums Carol Willis macht einen neuen Trend aus, der sich derzeit in New York durchsetzt: ökologische Wolkenkratzer. Bauleiter Glenn Hughes zeigt die in dieser Hinsicht spektakulärste Baustelle New Yorks: Die New York Times errichtet derzeit ein Gebäude mit höchster Energieeffizienz und maximalem Tageslicht für seine Mitarbeiter.
Michael Wech erkundet, welche Wechselwirkung zwischen dem Selbstbild New Yorks und seiner Architektur nach den Anschlägen auf die Zwillingstürme des World Trade Centers bestehen, und besichtigt die Baustellen spektakulärer Neubauprojekte.


Seitenanfang
17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken


Renommierte Fachleute aus Museen und Kunsthandel analysieren Antiquitäten aus Familienbesitz. Die Experten erläutern den kunsthistorischen Aspekt und bewerten anschließend die mitgebrachten Objekte.
(ARD/BR)


Seitenanfang
17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


Seitenanfang
18:00
VPS 17:59

16:9 Format

ZDF.reportage: Licht aus - Trockner raus!

Eine Familie testet Öko im Alltag

Film von Dara Hassanzadeh und Philipp Müller

Ganzen Text anzeigen
Was war das für ein angenehmes Leben: gut geheizte Doppelhaushälfte, Auto, Essen aus aller Welt, ungehemmter Stromverbrauch und Markenkleidung. Dann überzeugte Familienvater Clemens Wind seine Frau und seine vier Kinder davon, bei einem Experiment mitzumachen. Sechs ...

Text zuklappen
Was war das für ein angenehmes Leben: gut geheizte Doppelhaushälfte, Auto, Essen aus aller Welt, ungehemmter Stromverbrauch und Markenkleidung. Dann überzeugte Familienvater Clemens Wind seine Frau und seine vier Kinder davon, bei einem Experiment mitzumachen. Sechs Wochen lang muss die Familie jetzt strikt ökologisch leben. Beraten wird sie dabei von Biobauer Martin von Mackensen. Er durchleuchtet alle Lebensbereiche, macht auf ökologische Fehler aufmerksam und gibt Tipps für ein ökologisch korrektes Leben. Mit seiner Hilfe stellen alle Familienmitglieder nach und nach ihr Verhalten um. Die Ratschläge des Experten sind radikal: Konventionelle Lebensmittel raus, Öko rein. Der Trockner muss weg, das senkt den Stromverbrauch. Mit Waschnüssen statt Waschmittel wird Wäsche ökologisch sauber. Doch wie reagiert die Familie auf die Veränderungen? "Warum wird gerade unser Kühlschrank leer geräumt?", weint der siebenjährige Benedikt, als er auf seine geliebten Schokojoghurts verzichten muss. Seine zwölfjährige Schwester Tamina ist schockiert, als sie beim Einkaufen sieht, was von ökologischen Labels als "modisch" angepriesen wird. Doch es gibt auch Erfolgserlebnisse: Der Komposthaufen von Mutter Gerda Wind ist vorbildlich, und die Energietipps des Experten helfen dabei, Stromkosten zu sparen.
In "Licht aus - Trockner raus!" macht Familie Wind den Öko-Praxistest.


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Themen: Beethovens Geheimnisse (2/5) u.a.

Moderation: Andrea Meier

Ganzen Text anzeigen
1819 schickte der Verleger Anton Diabelli einen Walzer an die 50 bekanntesten Komponisten seiner Zeit, mit der ungewöhnlichen Bitte, je eine Variation darüber für ein Sammelwerk beizusteuern. Neben Franz Schubert, Franz Liszt und Carl Czerny erhielt auch Ludwig van ...

Text zuklappen
1819 schickte der Verleger Anton Diabelli einen Walzer an die 50 bekanntesten Komponisten seiner Zeit, mit der ungewöhnlichen Bitte, je eine Variation darüber für ein Sammelwerk beizusteuern. Neben Franz Schubert, Franz Liszt und Carl Czerny erhielt auch Ludwig van Beethoven den Walzer. Der weigerte sich allerdings erst einmal, aus diesem "Schusterfleck" eine Variation zu komponieren. Doch vier Jahre später zeigte er den übrigen Tonsetzern nicht nur quantitativ, wer der wahre Meister der Variationskunst ist: An dem nicht gerade üppigen Thema Diabellis bewies er mit seinen "33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli" op. 120 sein vielseitiges Genie - und bildete so eine ganz eigene Kategorie. Die Diabelli-Variationen sind das "Opus summum" Beethovens, sie stellen den Mikrokosmos des Beethovenschen Schaffen dar. Das Autograf zu diesem Werk befindet sich in Privatbesitz und steht jetzt zum Verkauf. Für das Beethoven-Haus in Bonn bietet sich die vielleicht letzte Möglichkeit, eine der letzten großen Musikerhandschriften zu erwerben. Ein Ereignis - denn viele der Handschriften Beethovens wurden nach seinem Tod reliquienhaft zerteilt. Anders das Diabelli-Autograf. Es ist vollständig erhalten geblieben. Bis Ende 2009 hat das Beethoven-Haus nun Zeit, Geld zu sammeln, um die Handschrift zu kaufen und es dann auszuwerten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Stefan Braunshausen hat sich auf die Reise zu Beethoven gemacht und in Bonn, Wien, Berlin und New York mit fünf Pianisten und einem Fotografen das Rätsel Beethovens und seiner Variationen ergründet. In der zweiten Folge der fünfteiligen "Kulturzeit"-Reihe "Beethovens Geheimnisse" zeigt der Fotograf Felix Broede, wie sich im Gesicht des Pianisten Igor Levit während des Spiels der 33 Diabelli-Variationen die Variationen der Musik spiegeln. Der Künstler, der sich auf das Fotografieren von Musikern spezialisiert hat und Größen wie Anna Netrebko, Rolando Villazon, Lang Lang und Sir Simon Rattle ablichtet, hat diese Emotionen auf Polaroids festgehalten. So werden die Veränderungen in der Musik visualisiert.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 Format

In Liebe vereint

Fernsehfilm, Österreich/Deutschland 2002

Darsteller:
Vreni MillerFranziska Weisz
Sali ManzAchim Schelhas
Jakob ManzArmin Rohde
Lina ManzIsabel Karajan
Martin MillerWolfram Berger
PfarrerRichard Sammel
u.a.
Nach der Novelle "Romeo und Julia auf dem Dorfe"
von Gottfried Keller
Länge: 89 Minuten
Buch: Gabriele Kister
Buch: Holger Barthel
Regie: Holger Barthel

Ganzen Text anzeigen
Vreni Miller und Sali Manz sind füreinander bestimmt. Sie wachsen als glückliche Kinder wohlhabender Bauernfamilien auf, bis ein folgenschwerer Streit ihrer Väter um einen Acker die Liebenden auseinanderreißt. Erst als beide Familien zugrunde gegangen sind, scheint es ...
(ORF)

Text zuklappen
Vreni Miller und Sali Manz sind füreinander bestimmt. Sie wachsen als glückliche Kinder wohlhabender Bauernfamilien auf, bis ein folgenschwerer Streit ihrer Väter um einen Acker die Liebenden auseinanderreißt. Erst als beide Familien zugrunde gegangen sind, scheint es für Vreni und Sali eine Chance zu geben, ihre Liebe zu leben - und sei es auch nur für eine Nacht.
Der Schweizer Schriftsteller Gottfried Keller (1819 - 1890) wurde mit seinem Novellenzyklus "Die Leute aus Seldwyla" weltberühmt, "Romeo und Julia auf dem Dorfe" erschien erstmals 1856 als zweite Novelle dieser Sammlung. Kellers Version basiert auf einem wahren Vorfall, der sich 1847 in einem Dorf bei Leipzig ereignete und auf den der Autor durch einen Zeitungsartikel aufmerksam wurde. Die Hauptrollen in dem auf Kellers Novelle basierenden Fernsehfilm spielen Franziska Weisz und Achim Schelhas.
(ORF)


Seitenanfang
21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Tsodilo, Botswana

Die flüsternden Felsen der Kalahari

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Vier Hügel dominieren eine riesige Ebene am nordwestlichen Rand der Kalahariwüste in Botswana. Im Umkreis von 150 Kilometern gibt es nichts außer einer endlosen, flachen Buschsavanne. Fast wie eine verwitterte, 400 Meter hohe Pyramide überragt der höchste Felsgipfel ...
(ARD/SWR/3sat)

Text zuklappen
Vier Hügel dominieren eine riesige Ebene am nordwestlichen Rand der Kalahariwüste in Botswana. Im Umkreis von 150 Kilometern gibt es nichts außer einer endlosen, flachen Buschsavanne. Fast wie eine verwitterte, 400 Meter hohe Pyramide überragt der höchste Felsgipfel seine Umgebung. Noch heute ist er für die Buschleute ein heiliger Ort: Tsodilo - der Fels, der flüstert. Auf und um den Tsodilo gibt es über 4.000 Felszeichnungen, die 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Auf diesen zum Teil über 20.000 Jahre alten Zeichnungen stehen Menschen, vor allem aber Tiere wie Giraffen, Elefanten und Antilopen im Mittelpunkt. Manchmal sind auch geometrische Muster zu finden. Ein Reisender bezeichnete Tsodilo Mitte des vorigen Jahrhunderts als einen "mit Schätzen angefüllten Louvre der Wüste". Immer noch ist dort vieles unerforscht. Kaum ein Gebiet der Archäologie kennt mehr offene Fragen. Nicht nur die nach dem Ursprung der Malereien. Waren es einfach Bilder, die den Betrachter erfreuen sollten? Waren es Symbole einer unbekannten Glaubenswelt oder Träume von einem verlorenen Paradies, in dem es reichlich Jagdtiere und Wasser gab? Oder waren es verschlüsselte Botschaften an andere Jäger? Archäologen halten den Tsodilo für eine der ältesten Kultstätten der Menschheit überhaupt. Die Tiere der Kalahari bieten heute noch die Möglichkeit, den Motiven der frühen Künstler nachzuspüren. Auch wenn die Ureinwohner längst keine Felsen mehr bemalen, so sind die Tiere nach wie vor Teil ihres Alltags.
Der Film dokumentiert das jahrtausendealte Miteinander und stellt das Welterbe aus Stein und Farbe vor.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Evelyne Binsack

Mit der Polarfahrerin und Alpinistin im Haslital

Film von Beat Kuert und Michael Lang

Erstausstrahlung

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Evelyne Binsack, 41, ist nicht erst seit ihrer Reise von der Schweiz zum Südpol eine gefragte Persönlichkeit auf dem Gebiet von Alpinismus und Polarfahrt. Die ehemalige Leichtathletin aus Hergiswil ist diplomierte Bergführerin und ausgebildete Helikopterpilotin. Seit ...

Text zuklappen
Evelyne Binsack, 41, ist nicht erst seit ihrer Reise von der Schweiz zum Südpol eine gefragte Persönlichkeit auf dem Gebiet von Alpinismus und Polarfahrt. Die ehemalige Leichtathletin aus Hergiswil ist diplomierte Bergführerin und ausgebildete Helikopterpilotin. Seit 1984 erkletterte sie - teils im Alleingang - die namhaften Wände in den Alpen, in Patagonien und den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest. Ihre vorläufig letzte Expedition, allein per Fahrrad von der Schweiz nach Südchile und weiter mit einer Gruppe per Ski und Schlitten zum Südpol, ist das Thema des Buches "Expedition Antarctica - 484 Tage bis ans Ende der Welt."
Beat Kuert und Michael Lang haben Evelyne Binsack an frühwinterliche Schauplätze im Haslital und auf dem Brünigpass begleitet. Entstanden ist ein spannendes, berührendes Porträt über eine faszinierende Frau, die in vieler Hinsicht an Grenzen geht und Grenzen überschreitet.


Seitenanfang
22:55
schwarz-weiss monochrom

Das letzte Loch

Spielfilm, BRD 1981

Darsteller:
Der NilHerbert Achternbusch
Letzte SusnAnnamirl Bierbichler
Blöde WolkeFranz Baumgartner
SusnGabi Geist
ArztWolfgang Ebert
u.a.
Länge: 89 Minuten
Regie: Herbert Achternbusch

Ganzen Text anzeigen
Der Nil ist von Beruf Biertrinker, Privatdetektiv und Fliegenfänger. Seine Tage verbringt er in den Münchner Wirtschaften, wo er zehnmal vier halbe Liter täglich trinkt, um den Mord an sechs Millionen Juden durch das Volk, dem er angehört, zu vergessen. Weil das nicht ...

Text zuklappen
Der Nil ist von Beruf Biertrinker, Privatdetektiv und Fliegenfänger. Seine Tage verbringt er in den Münchner Wirtschaften, wo er zehnmal vier halbe Liter täglich trinkt, um den Mord an sechs Millionen Juden durch das Volk, dem er angehört, zu vergessen. Weil das nicht funktioniert und nur zu Diabetes führt, sucht Nil einen Arzt auf, der ihm rät, auf Schnaps umzusteigen: Mit zwei Zentiliter Schnaps könne er einen Juden vergessen. Außerdem sucht Nil auch noch seine Letzte Susn, weil alle seine Freundinnen bisher Susn hießen und in Münchner Wirtschaften bedienten. Diejenige, die er im Moment hat, bedrängt ihn mit Küssen, also ersticht er sie. Als er die Letzte Susn findet, fährt er mit ihr zum Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel, bewaffnet mit einem Stahlhelm und zwei Tennisschlägern. Am Kraterrand des Vulkans hält er eine Rede über den "Totenberg der selbstgerechten Deutschen".
Regisseur Herbert Achternbusch verkörpert den Protagonisten Der Nil selbst. Den Albtraum Bayern weitet Filmanarchist Achternbusch in seinem 1983 mit dem Bundesfilmband in Silber ausgezeichneten Film zum Albtraum Deutschland aus, ohne jedoch das bayerische Lokalkolorit als Stilmittel aufzugeben. Daneben setzt er auf Humor, der einem im Hals stecken bleibt, und persifliert in seinen grotesk-verzweifelten Zahlenspielen um Zentiliter und Menschenleben "auf denkbar grausamste Weise die Rechnungen, die die Herunterspieler aufstellen, die Auschwitz und Treblinka nicht wahrhaben wollen" (Brigitte Jeremias, FAZ). Sein Hauptcharakter Nil ist dabei sowohl der Fluss, "der endlos lang durch die Wüste fließt", wie auch die Kurzform des lateinischen Wortes "nihil", nichts. Ein Nichts, das einmal ein Mensch war.

Im Anschluss an "Das letzte Loch" zeigt 3sat anlässlich des 70. Geburtstags des Filmemachers, Malers und Dichters Herbert Achternbusch um 0.25 Uhr die Dokumentation "Der Niemandslandstreicher".


Seitenanfang
0:25

Der Niemandslandstreicher

Herbert Achternbusch - Filmemacher, Maler, Schriftsteller

Film von Hans Günther Pflaum

(aus der ARD-Reihe "Kinomagazin")

Ganzen Text anzeigen
Kaum beachtet vom großen Publikum hat der Maler, Schriftsteller und Filmemacher Herbert Achternbusch seit seinem Kinodebüt "Das Andechser Gefühl" (1974) bis heute 26 Spielfilme realisiert, ein kontinuierlich entwickeltes Werk, in dem Komik und Verzweiflung näher ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Kaum beachtet vom großen Publikum hat der Maler, Schriftsteller und Filmemacher Herbert Achternbusch seit seinem Kinodebüt "Das Andechser Gefühl" (1974) bis heute 26 Spielfilme realisiert, ein kontinuierlich entwickeltes Werk, in dem Komik und Verzweiflung näher zusammenliegen als bei irgendeinem anderen deutschen Filmemacher. Dennoch erfuhr er die wirksamste Aufmerksamkeit ausgerechnet durch Attacken vorwiegend bayerischer Politiker, vor allem mit Blasphemievorwürfen gegen seinen Film "Das Gespenst" (1982). Während sich nicht wenige seiner Kollegen auf sichere Positionen zurückgezogen haben, betätigt Achternbusch sich als Kundschafter im Niemandsland - in diesem gelten eigene Gesetze mit einer eigenen Filmsprache.
Dokumentation über den Filmemacher Herbert Achternbusch.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
1:00
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


Seitenanfang
1:25
Stereo-Ton16:9 Format

Rebecca Carrington: "Me and my cello"

Aufzeichnung aus dem 3sat-Zelt vom 10. September 2007

Fernsehregie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigen
Sie ist hochmusikalisch, schön, schlagfertig, urkomisch und war bei nahezu allen großen internationalen Festivals die Entdeckung von 2006: Rebecca Carringtons Auftritte mit "Joe", einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Cello, waren beim "Edinburgh Fringe Festival" ...

Text zuklappen
Sie ist hochmusikalisch, schön, schlagfertig, urkomisch und war bei nahezu allen großen internationalen Festivals die Entdeckung von 2006: Rebecca Carringtons Auftritte mit "Joe", einem aus dem 18. Jahrhundert stammenden Cello, waren beim "Edinburgh Fringe Festival" restlos ausverkauft, beim "Humorfestival" in Arosa gewannen die beiden den begehrten Publikumspreis, den "Schneestern", und 2007 wurden sie mit dem Bonner "Prix Pantheon" ausgezeichnet. Die Cellistin, Sängerin, Schauspielerin und Comedienne entlockt ihrem Cello die unglaublichsten Töne: schottische Dudelsackklänge, spanische und fernöstliche Musik, ja sogar die Filmmusik zu einer indischen Bollywood-Schnulze. Eine One-Woman-and-one-Cello-Show mit unverwechselbarem britischen Humor.
3sat zeigt eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2007.


Seitenanfang
2:15
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


Seitenanfang
2:45
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


Seitenanfang
3:20
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


Seitenanfang
3:35
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Evelyne Binsack

(Wiederholung von 22.25 Uhr)


Seitenanfang
4:05
Stereo-Ton16:9 Format

Heimat, fremde Heimat

(Wiederholung von 11.50 Uhr)


(ORF)


Seitenanfang
4:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Rette deine Haut!

Polizeithriller, Deutschland 2000

Darsteller:
Rudi NovakKen Duken
Emma BrennerKatharina Böhm
Rosi BockhornHenriette Heinze
Franky BockhornGregor Törzs
Kurt BrennerJan Gregor Kremp
u.a.
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Nächtlicher Einsatz für die Sonderkommission Organisiertes Verbrechen der LKA Hamburg: Es gibt einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des berüchtigten Drogen- und Menschenhändlers Theo Landwehr. Doch schon auf der Fahrt dorthin wird klar, dass die Polizisten Franky, ...

Text zuklappen
Nächtlicher Einsatz für die Sonderkommission Organisiertes Verbrechen der LKA Hamburg: Es gibt einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des berüchtigten Drogen- und Menschenhändlers Theo Landwehr. Doch schon auf der Fahrt dorthin wird klar, dass die Polizisten Franky, Kurt, Rabbi und Rudi an Landwehrs Verhaftung nicht besonders interessiert sind. Ihre hastige Warnung per Handy schlägt jedoch fehl: Landwehr landet auf dem Polizeipräsidium. Jetzt geraten die korrupten Polizisten unter Druck. Wenn Landwehr nicht freikommt, wird er auspacken. Alles hängt von dem Zeugen ab, von dem schon der erste Hinweis kommt. Er muss schleunigst aus dem Weg geräumt werden, und zwar am besten, indem ihm auf der Überführung vom Gefängnis zur Vernehmung etwas zustößt. Der Killer ist engagiert, die Polizisten brauchen nur einmal kurz wegzusehen. Der betreffende Zeuge entpuppt sich allerdings als junge, hübsche Frau. Rudi und Kurt bekommen Manschetten und wollen sie beschützen - nichts läuft mehr wie geplant. Schließlich kommen Kurt und der Killer bei einem Schusswechsel ums Leben, und die Zeugin flüchtet. Für Rudi ist der Tod seines Freundes ein einschneidendes Erlebnis. Er überlegt, aus der ganzen Sache auszusteigen. Seinen Kollegen bleibt der Sinneswandel jedoch nicht verborgen, und ein verdecktes Spiel von Vermutungen, Verdächtigungen und Anschuldigungen kommt in Gang.
Der Polizeithriller "Rette deine Haut!" von Lars Becker war 2002 für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Bester Fernsehfilm nominiert.


Seitenanfang
5:55
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.

Sendeende: 6:05 Uhr