Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Montag, 10. November
Programmwoche 46/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:00
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wiederholung vom 8.11.2008)


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

neues

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom 7.11.2008)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom 7.11.2008)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Riverboat

Die MDR-Talkshow

Moderation: Jörg Kachelmann

Moderation: Jan Hofer

Ganzen Text anzeigen
"Riverboat" ist eine schnelle, lockere Unterhaltungs-Talkshow mit prominenten Gästen - eine abwechslungsreiche Mischung aus Biografien, Geschichten und Neuigkeiten, aktuellen Anlässen, brisanten Begebenheiten, spektakulären Ereignissen und viel Humor. Die Moderatoren ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
"Riverboat" ist eine schnelle, lockere Unterhaltungs-Talkshow mit prominenten Gästen - eine abwechslungsreiche Mischung aus Biografien, Geschichten und Neuigkeiten, aktuellen Anlässen, brisanten Begebenheiten, spektakulären Ereignissen und viel Humor. Die Moderatoren sind Jörg Kachelmann und Jan Hofer.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
12:15
Stereo-Ton16:9 Format

sonntags

TV fürs Leben

mit Gert Scobel

Ganzen Text anzeigen
Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und ...

Text zuklappen
Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und Grenzerfahrungen. Es geht um Fragen rund um das Leben.


Seitenanfang
12:45
16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Spissky Hrad, Slowakische Republik

Festung am Kreuzweg der Kulturen

Film von Horst Brandenburg
(Wiederholung vom 4.11.2008)


(ARD/SWR)


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Zug der Träume

Zweiteiliger Film

Mit Wolf von Lojewski durch Australien

2. Nach Darwin - 1000 Meilen geradeaus

Ganzen Text anzeigen
Der "Ghan" hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil einer insgesamt 3.000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Die Passagiere haben sich im Zentrum Australiens für vier Stunden die Beine vertreten, jetzt rüsten sie sich für die zweite ...

Text zuklappen
Der "Ghan" hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil einer insgesamt 3.000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Die Passagiere haben sich im Zentrum Australiens für vier Stunden die Beine vertreten, jetzt rüsten sie sich für die zweite Nacht. Ab hier ist die Streckenführung neu, das Geschaukel hat spürbar abgenommen. Der Blick aus dem Fenster zeigt nicht viel Neues: Buschland, Wüste, Termitenhügel, stahlblauen Himmel und weiten Horizont.
Wolf von Lojewski und sein Team haben die Strecke, an der der Express vorbeigebraust ist, noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. Die Route führt den Stewart Highway entlang. An der Raststätte Dunmarra ist das Team mit Adele Liebelt verabredet. Sie und ihre Familie haben einst dieses "Roadhouse" im australischen Busch betrieben. Einmal jährlich kommt Adele Liebelt an ihren früheren Wohnort zurück: an jenem Tag im Herbst, an dem sich vor zwölf Jahren ihr damals achtjähriger Sohn Clinton in der Wildnis verirrte und starb. Es war ein Schicksalsschlag, an dem ganz Australien Anteil nahm. Weiter nach Norden kommt das Team an einer Oase und Warmwasserquelle vorbei. Hunderttausende Fledermäuse haben sich den Palmenhain als Schlafstelle ausgesucht. In Larrimah träumt man in einer malerischen Kneipe vor sich hin: 40 Grad im Schatten, eine Bierflasche in der Hand, den Blick auf ein paar Kamele oder auf verrostete Eisenbahngleise, eine typisch australische Outback-Idylle. Im Kakadu-Park wimmelt es von Krokodilen und exotischen Vogelarten. Im Arnheim-Land, einem Reservat der australischen Ureinwohner, trifft das Team einen der großen Sänger des Landes: Manduway Yunupingu. Er versucht, den Glauben - den Traum - seines Volks zu erläutern: "Wir Menschen müssen lernen, in Harmonie mit der Natur zu leben!" Am Ziel des Zugs in Darwin residiert Ted Egan - ein dichtender, singender Gouverneur Ihrer Majestät Elizabeth II. Er ist einer der wenigen weißen Australier, die die Sprache der Ureinwohner sprechen.


Seitenanfang
14:00
VPS 13:59

Badeparadiese

Den Göttern nah - Baden in Japan

Film von Gert Anhalt


Seitenanfang
14:45

Aufbruch ins russische Eis

Zweiteiliger Film

1. Sibiriens wilde Seele

Film von Anne Gellinek

Ganzen Text anzeigen
1579 brach der Kosake Jermak Timofejewitsch in die Gebiete östlich des Ural auf, jener magischen Grenze zwischen Europa und Asien. Er gab nicht auf, bis die aufsässigen Tatarenkhane besiegt waren und Sibirien Iwan IV., dem russischen Zaren, unterworfen war. Von nun an ...

Text zuklappen
1579 brach der Kosake Jermak Timofejewitsch in die Gebiete östlich des Ural auf, jener magischen Grenze zwischen Europa und Asien. Er gab nicht auf, bis die aufsässigen Tatarenkhane besiegt waren und Sibirien Iwan IV., dem russischen Zaren, unterworfen war. Von nun an gelangten Reichtümer wie Pelze und Edelmetalle an den Moskauer Zarenhof. Noch heute beuten die Moskauer Herrscher das Land jenseits des Urals aus. Inzwischen sind es die reichen Erdöl- und Gasquellen, die große Konzerne und kleine Glücksritter magisch anziehen.
Anne Gellinek ist den Spuren des Eroberers gefolgt: Sie überquerte den Ural, folgte dessen zugefrorenen Flussläufen und erreichte schließlich, 2.000 Kilometer weiter nördlich, die Ureinwohner Sibiriens an der Karasee.

3sat zeigt im Anschluss um 15.30 Uhr den zweiten Teil der Dokumentation "Aufbruch ins russische Eis".


Seitenanfang
15:30

Aufbruch ins russische Eis

Zweiteiliger Film

2. Geheimnisvolle Tundra

Film von Dirk Sager

Ganzen Text anzeigen
Die ersten russischen Siedler kamen als Jäger und Fischer auf die Kola-Halbinsel. Jenseits des Polarkreises im hohen Norden lockten weder Reichtum noch bequemes Dasein. Es war das Leben in Freiheit, das sie anzog - fern der Machtkämpfe und Unterdrückung im russischen ...

Text zuklappen
Die ersten russischen Siedler kamen als Jäger und Fischer auf die Kola-Halbinsel. Jenseits des Polarkreises im hohen Norden lockten weder Reichtum noch bequemes Dasein. Es war das Leben in Freiheit, das sie anzog - fern der Machtkämpfe und Unterdrückung im russischen Mutterland. Heute ist die Kola-Halbinsel eines der am schärfsten reglementierten Gebiete Russlands. Nirgendwo sind mehr Atomwaffen gelagert als dort. Die Militärs haben die gesamte Küste an der Barentssee zum Sperrgebiet erklärt.
In der zweiten Folge der zweiteiligen Dokumentation "Aufbruch ins russische Eis" besucht Dirk Sager die Basen der Nordmeer-Flotte, auch den Hafen Widjajewo, den einstigen Liegeplatz des untergegangenen U-Boots "Kursk". Er fährt mit den Fischern aufs Meer und bereist mit einem kleinen Flugzeug und auf Schlitten die kontrastreiche Welt jenseits des Polarkreises.


Seitenanfang
16:15
Stereo-Ton16:9 Format

einfachluxuriös - zwei Frauen unterwegs

Thailand

Mit Mona Vetsch und Denise Langenegger

Ganzen Text anzeigen
Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
Ein Besuch Thailands garantiert unvergessliche ...

Text zuklappen
Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
Ein Besuch Thailands garantiert unvergessliche Eindrücke: Kulturelle Schätze aus längst vergangenen Zeiten, Traumstrände entlang einer 3.000 Kilometer langen Küstenlinie, die pulsierende Atmosphäre der Millionenmetropole Bangkok und kulinarische Genüsse der Thai-Küche, um nur einige zu nennen. Nicht zu vergessen die Freundlichkeit und der Charme der buddhistischen Bevölkerung. Mona Vetsch reist vor allem mit dem Bus durch das Königreich von Siam. Sie besucht einen Elefantendoktor, der sich um verletzte und alte Elefanten kümmert, lernt eine Lehrerin kennen, die ihr Haus Touristen öffnet, damit sie mehr über ferne Länder erfährt, und besucht buddhistische Mönche, für die der Umgang mit Tigern eine Lebensschule ist. Denise Langenegger ist bequem im Zug und Auto unterwegs. Sie lernt die Frau kennen, der alle Passagiertransport-Boote auf dem Chao Phraya in Bangkok gehören, besucht die Eigentümerin des "Rose Gardens", die aus einem kleinen Garten ein blühendes Geschäft gemacht hat, und fährt mit einem vermögenden Geschäftsmann, der als Hobby alte Autos sammelt, im Oldtimer durch Bangkok. Gemeinsam entdecken Mona Vetsch und Denise Langenegger die berühmte Thai-Küche und versuchen sich im dekorativen Schnitzen von Gemüse.


Seitenanfang
17:00

Lancaster County - Pennsylvania

Das andere Amerika

Film von Otto Deppe

Ganzen Text anzeigen
William Penn, Gründer des Bundesstaats Pennsylvania, versprach vor 300 Jahren allen Einwanderern Glaubensfreiheit. So fanden im Lancaster County die in Europa verfolgten Amischen eine neue Heimat. Die Amischen, Nachkommen deutscher und Schweizer Wiedertäufer, ...
(ARD/SR)

Text zuklappen
William Penn, Gründer des Bundesstaats Pennsylvania, versprach vor 300 Jahren allen Einwanderern Glaubensfreiheit. So fanden im Lancaster County die in Europa verfolgten Amischen eine neue Heimat. Die Amischen, Nachkommen deutscher und Schweizer Wiedertäufer, bewirtschaften ihre Felder noch heute mit Pferd und Wagen. Sie nutzen weder Elektrizität noch fahren sie Auto. Dafür trifft man sie überall im Land mit ihren von prächtigen Trabern gezogenen Wagen. Ihre Kleidung ist mehr oder weniger so, wie vor rund 300 Jahren, als die Amischen nach Amerika kamen, und sie sprechen Pennsylvaniadeutsch, eine Art altertümliches Deutsch.
Die Reportage zeigt das altertümliche Leben der Amischen im modernen Amerika.
(ARD/SR)


Seitenanfang
17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Natur im Garten

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigen
Karl Ploberger verrät die besten Tipps und Tricks rund um den Garten. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend zeigt er, was gerade gemacht werden muss - wobei ein möglichst chemiefreier Garten angestrebt wird. Karl Ploberger demonstriert in Privatgärten, wie mit ...
(ORF)

Text zuklappen
Karl Ploberger verrät die besten Tipps und Tricks rund um den Garten. Der jeweiligen Jahreszeit entsprechend zeigt er, was gerade gemacht werden muss - wobei ein möglichst chemiefreier Garten angestrebt wird. Karl Ploberger demonstriert in Privatgärten, wie mit möglichst wenig Aufwand ein Garten optimal versorgt werden kann. Prachtvolle Ergebnisse von bewusster Gartenarbeit sind in der "Vorher-nachher"-Rubrik zu bestaunen.
(ORF)


Seitenanfang
17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


Seitenanfang
18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Potsdams Ötzi namens Pötzi

Ein spektakulärer Fund

Film von Manuela Jödicke

Ganzen Text anzeigen
Die Knochen, die an einem regennassen Tag in der Potsdamer Türkstraße im November 2007 nach und nach zum Vorschein kommen, sorgen für großes Aufsehen. Jana Vogt, eine 25-jährige Archäologin, legt den ersten großen Fund ihres Lebens frei: ein vermutlich 4.500 Jahre ...
(ARD/RBB)

Text zuklappen
Die Knochen, die an einem regennassen Tag in der Potsdamer Türkstraße im November 2007 nach und nach zum Vorschein kommen, sorgen für großes Aufsehen. Jana Vogt, eine 25-jährige Archäologin, legt den ersten großen Fund ihres Lebens frei: ein vermutlich 4.500 Jahre altes Skelett. Einen so gut erhaltenen Fund gab es im Raum Berlin/Brandenburg noch nie. Rings um das Skelett finden sich acht Steinpfeilspitzen. Sie sind das Indiz dafür, dass der Tote ein Krieger aus der Jungsteinzeit sein könnte. Wissenschaftler untersuchen den Fund im Archäologischen Landesmuseum in Wünsdorf. Berliner Anthropologen sollen herausfinden, wie alt der Tote war, ob es sich wirklich um einen Mann handelt und welche Ursachen zum Tode führten. Wenn sich die Vermutungen bestätigen, würden die so gut erhaltenen Knochen das Bild der frühen Besiedlung Potsdams ergänzen.
Die Reportage erzählt die Geschichte des Skeletts, das nur 800 Jahre jünger ist als der legendäre Ötzi.
(ARD/RBB)


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

- Mit dem Computer lernen
Computerspiel unterstützt Kinder mit Angststörungen
- Von den Bienen lernen
Was Flugroboter "Edgar" von den Bienen abgeschaut hat


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Thema:
Mythos Obama - Richard Sennett über Visionen für die USA


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wo ist meine Familie?

Die Vermissten des Zweiten Weltkrieges

Film von Florian Huber

Ganzen Text anzeigen
Ein Flüchtlingstreck aus Ostpreußen, im Januar 1945: Im Chaos der Wagen und Militärkonvois werden die kleine Annelore Backschies und ihr Bruder Klaus von der Mutter getrennt - und finden sich nicht wieder. Jahrelang gelten Annelore und Klaus Backschies für ihre Eltern ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
Ein Flüchtlingstreck aus Ostpreußen, im Januar 1945: Im Chaos der Wagen und Militärkonvois werden die kleine Annelore Backschies und ihr Bruder Klaus von der Mutter getrennt - und finden sich nicht wieder. Jahrelang gelten Annelore und Klaus Backschies für ihre Eltern als verschollen. Alle Anstrengungen, sie mit Hilfe der deutschen Suchdienste und durch private Nachforschungen aufzuspüren, scheitern. Sind die Kinder tot, oder leben sie womöglich noch? Was die Eltern nicht wissen: Die Kinder sind wohlbehalten in einem Waisenhaus in Mecklenburg untergebracht. Nach fünf Jahren im Heim werden sie plötzlich auf die Reise zu ihren leiblichen Eltern geschickt. Die Geschwister Backschies sind zwei von 16 Millionen Deutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gemeldet wurden. Jeder vierte galt als verschollen: Suchkinder, Soldaten, Flüchtlinge, Vertriebene. Suchen und Warten wurde zum Lebensinhalt, für manche bis zum heutigen Tag. In einem Land von Versprengten stellten sich die Suchdienste des DRK und der Kirchen der großen Aufgabe, die Menschen wieder zusammenzubringen. Mit Befragungen von Heimkehrern, Bildlisten und einer Kartei mit 53 Millionen Suchkarten konnte das DRK den größten Teil der Fälle aufklären. Doch noch immer machen sich viele auf die Suche nach den Vermissten des Zweiten Weltkriegs. Heute sind es die Kinder und Enkelkinder, die das Schicksal ihrer Angehörigen nicht loslässt.
Florian Huber schildert anhand von vier Schicksalen eindrucksvoll die dramatische Suche, die eine ganze Generation geprägt hat. Gesuchte und Suchende berichten von den Ängsten, Hoffnungen und Enttäuschungen, die noch lange nach dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkriegs in vielen deutschen Familien keinen Frieden einkehren ließen.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
21:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Teichgeschichten

Das lange Leben eines Karpfens

Film von Angelika Sigl

Ganzen Text anzeigen
Vor über 100 Jahren kaufte der Passauer Arzt Dr. Michael Bayerl das alte Teichgut der Benediktiner aus dem 11. Jahrhundert. Er war Hobbyfischer und betrieb das Gut neben seinem Beruf. Sein Sohn Otto hingegen entschloss sich, ein echter Teichwirt zu werden und machte aus ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Vor über 100 Jahren kaufte der Passauer Arzt Dr. Michael Bayerl das alte Teichgut der Benediktiner aus dem 11. Jahrhundert. Er war Hobbyfischer und betrieb das Gut neben seinem Beruf. Sein Sohn Otto hingegen entschloss sich, ein echter Teichwirt zu werden und machte aus dem Teichgut der Mönche einen gut gehenden Betrieb, der wiederum von seinem Sohn Sigmund übernommen wurde. Noch zu Zeiten von Otto Bayerl, 1915, wurde Gustaf geboren, ein Schuppenkarpfen. Heute ist er ein uralter Riese, der sein wohlverdientes "Altenteil" in einem unter Naturschutz stehenden Teich verbringen darf. Dort muss Gustaf nicht jedes Jahr aufpassen, dem Schicksal seiner Artgenossen zu entgehen - auf dem Teller zu landen.
Angelika Sigl stellt Gustafs langes Karpfenleben vor.
(ARD/BR)


Seitenanfang
21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Was geschah in Tunguska?

Film von Christoph Schuch

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
1908 gab es in der sibirischen Region Tunguska einen gewaltigen Knall, eine Explosion. Die Erde bebte so sehr, dass sie bis weit nach Europa zu spüren war. Etwa 60 Millionen Bäume wurden auf einer Fläche, die der des Saarlandes entspricht, angeknickt. Jahrzehntelang ...

Text zuklappen
1908 gab es in der sibirischen Region Tunguska einen gewaltigen Knall, eine Explosion. Die Erde bebte so sehr, dass sie bis weit nach Europa zu spüren war. Etwa 60 Millionen Bäume wurden auf einer Fläche, die der des Saarlandes entspricht, angeknickt. Jahrzehntelang galt als einzig seriöse Erklärung die Theorie, dass ein Himmelskörper wie ein Komet oder ein Meteorit der Auslöser dieser gigantischen Explosion gewesen sein müsse. Da jedoch Dutzende internationale Forscherteams bisher weder einen Krater noch eindeutig definierbares Metall oder Gestein aus dem All finden konnten, blühen weiter wilde Spekulationen über die wahre Ursache. Romane, Filme und sogar eine dem Ereignis gewidmete Oper reichen in ihren Erklärungen zum Teil ins Absurde und tragen dazu bei, dass sich um das Ereignis von Tunguska zahlreiche Legenden ranken. Aber auch innerhalb der seriösen Forschergemeinde gibt es Zweifel am Dogma des Meteoriteneinschlags. Vor allem die in Deutschland vertretene These, eine Gasexplosion sei der Auslöser gewesen, gewinnt zunehmend an Bedeutung für die Tunguska-Forschung. Anlässlich des 100. Jahrestags der Explosion von Tunguska brach der deutsche Geologe und Geograf Christoph Brenneisen zu seiner zweiten Expedition in die sibirische Taiga auf. Auch Brenneisens Kollegen in Russland, Großbritannien, Italien und in den USA verstärkten 2008 noch einmal ihre Bemühungen.
Die "hitec"-Dokumentation von Christoph Schuch begleitet die Tunguska-Forscher bei ihren leidenschaftlichen Bemühungen, eine plausible Erklärung für den Mythos "Tunguska" zu finden, und fragt, was passieren würde, wenn sich ein solches Ereignis in einer dichter besiedelten Gegend wiederholen würde.


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Bühler Begegnungen

Peter Voß im Gespräch mit Udo Di Fabio (Richter des

Verfassungsgerichts)

Erstausstrahlung


Der Fernsehjournalist Peter Voß diskutiert im Friedrichsbau in Bühl mit einem Gast über ein zeitgeschichtliches Thema. Jenseits des Stakkatos üblicher Talkshows bringt Peter Voß die Gespräche auf den Punkt, ohne dabei wichtige Details beiseite zu lassen.
(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit extra: Die Räterepublik 1918/1919

Film von Henning Burk

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Der Streit im linken Parteienspektrum hat in Deutschland eine lange Tradition. Vor 90 Jahren, als der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann von einem Balkon des Reichstags und der Spartakist Karl Liebknecht zwei Kilometer östlich vom Berliner Schloss aus die deutsche ...

Text zuklappen
Der Streit im linken Parteienspektrum hat in Deutschland eine lange Tradition. Vor 90 Jahren, als der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann von einem Balkon des Reichstags und der Spartakist Karl Liebknecht zwei Kilometer östlich vom Berliner Schloss aus die deutsche Republik ausriefen, war die Linke tief zerstritten darüber, wie mit dem politischen Erbe des Kaiserreichs und den Herrschaftsverhältnissen in Deutschland umzugehen sei. Die einen blickten bewundernd auf die Vorgänge in Russland und sahen in der jungen Sowjetrepublik ein Vorbild. Die anderen distanzierten sich energisch davon. Und so führten Räterepublik und Revolution im Deutschland der Jahreswende 1918/1919 zu einer seltsamen Wahrnehmung, der auch Alfred Döblin noch 20 Jahre später in der Romantetralogie "November 1918" eine literarische Form gab.
Henning Burk zeichnet in "Kulturzeit extra: Die Räterepublik 1918/1919" die Vorgänge dieses revolutionären Winters nach.


Seitenanfang
23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


Seitenanfang
0:25
16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)


Seitenanfang
0:55
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


Seitenanfang
1:25
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


Seitenanfang
2:00
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


Seitenanfang
2:10
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


Seitenanfang
2:25
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Was geschah in Tunguska?

(Wiederholung von 21.30 Uhr)


Seitenanfang
2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Eierdiebe

Schwarze Komödie von Robert Schwentke, Deutschland 2002

Darsteller:
Martin SchwarzWotan Wilke Möhring
NickelJanek Rieke
HarryAntoine Monot jr.
SusanneJulia Hummer
Roman SchwarzAlexander Beyer
u.a.
Länge: 83 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Das Leben von Überflieger Martin drehte sich bisher nur um sein Studium in den USA - bis er bei einem Ferienaufenthalt bei seinen Eltern in Berlin beim Weinholen im Keller zusammenbricht. Die Diagnose: Hodenkrebs. Nachdem sofort ein Hoden entfernt wurde, wollen die Ärzte ...

Text zuklappen
Das Leben von Überflieger Martin drehte sich bisher nur um sein Studium in den USA - bis er bei einem Ferienaufenthalt bei seinen Eltern in Berlin beim Weinholen im Keller zusammenbricht. Die Diagnose: Hodenkrebs. Nachdem sofort ein Hoden entfernt wurde, wollen die Ärzte ihn von einer Totaloperation überzeugen. Martin verspürt wenig Lust, sich kastrieren zu lassen. Er entscheidet sich gegen den Rat der Ärzte und beginnt stattdessen eine langwierige und schmerzhafte Chemotherapie im Krankenhaus, die ihm zumindest Hoffnung auf den Erhalt seiner Männlichkeit lässt. Seine Schicksalsgenossen im Krankenzimmer sind Nickel und Harry, die im gleichen Alter wie Martin sind, doch ungleich erfahrener im Umgang mit Infusionsständern und Kathetern. Die drei machen das Beste aus ihrer Situation. Zur Entspannung schauen sie blutrünstige Horrorvideos oder beobachten Ärzte und Schwestern beim heimlichen Sex. Alle sind ein bisschen in die Patientin Susanne verliebt, die sich lieber bei den Jungs als in der Frauenabteilung aufhält. Martin lernt schnell, dass die üble Lage nur mit pechschwarzem Humor zu ertragen ist. Gemeinsam mit Harry, Nickel und Susanne macht er sich auf die Suche nach seinem entfernten Hoden. Bevor sie das Ziel erreichen, müssen sie sich auf dem Weg zur Pathologie durch ein Labyrinth von unterirdischen Gängen durchschlagen. Die Mission ist erfolgreich - feierlich beerdigen sie Martins "verlorenes Ei". Martin verlässt mit neuem Lebensmut das Krankenhaus.
Fernsehkomödie von Robert Schwentke mit Wotan Wilke Möhring, Antoine Monot jr. und Julia Hummer.


Seitenanfang
4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Spielwütigen

Dokumentarfilm von Andres Veiel, Deutschland 2004

Mit Constanze Becker, Karina Plachetka, Stephanie Stremler
und Prodromos Antoniadis
Länge: 102 Minuten

Ganzen Text anzeigen
Talent allein zählt ziemlich wenig - und erst recht nicht der ungefähre Wunsch, Theater spielen zu wollen. Wer sich bei den Aufnahmeprüfungen an einer der angesehenen Schauspielschulen gegen Hunderte Mitbewerber durchsetzen will, muss schon ein "Spielwütiger" sein. ...

Text zuklappen
Talent allein zählt ziemlich wenig - und erst recht nicht der ungefähre Wunsch, Theater spielen zu wollen. Wer sich bei den Aufnahmeprüfungen an einer der angesehenen Schauspielschulen gegen Hunderte Mitbewerber durchsetzen will, muss schon ein "Spielwütiger" sein. Bereit, aus der Schauspielerei den Lebensinhalt zu machen, noch ehe das eigene Leben richtig Form angenommen hat. Bereit zum Äußersten wie Stephanie Stremler, die das Gretchen im eiskalten Bodensee probt, oder zumindest außerstande, sich eine Zukunft ohne das Schauspielen überhaupt vorstellen zu wollen, wie die anderen drei Protagonisten Prodromos Antoniadis, Constanze Becker und Karina Plachetka.
Fast sieben Jahre hat der vielfach ausgezeichnete Dokumentarfilm-Regisseur Andres Veiel vier junge Schauspielschüler begleitet: Von der Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an der renommierten Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" bis zu ihren ersten großen Auftritten. Ein Film über vier verschiedene Charaktere, vier unterschiedliche Lebenswege - und einen gemeinsamen Traum. Der Dokumentarfilm wurde unter anderem mit dem Panorama-Publikumspreis auf der Berlinale 2004 ausgezeichnet.

Sendeende: 6:00 Uhr