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Sonntag, 9. November
Programmwoche 46/2008
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6:00
16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Spissky Hrad, Slowakische Republik

Festung am Kreuzweg der Kulturen

Film von Horst Brandenburg
(Wiederholung vom 4.11.2008)


(ARD/SWR)


6:15

Englisch für Anfänger

26-teilige Reihe

22. Rehearsal/At the Dentist's

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"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" ...
(ARD/BR)

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"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" richtig? Wann muss es "he was" und wann "he has been" heißen? "Englisch für Anfänger" hilft mit witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
(ARD/BR)


6:45

Marcel Reich-Ranicki - Der Meistersinger

Lobgesänge und Verrisse

Film von Jürgen Miermeister

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Wer über andere schreibt, schreibt zugleich über sich selbst, weiß der Literaturkritiker und Schriftsteller Marcel Reich-Ranicki nach einem langen Leben für die Literatur. So entsteht eine poetische Form des Selbstporträts, wenn Reich-Ranicki über William Shakespeare ...

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Wer über andere schreibt, schreibt zugleich über sich selbst, weiß der Literaturkritiker und Schriftsteller Marcel Reich-Ranicki nach einem langen Leben für die Literatur. So entsteht eine poetische Form des Selbstporträts, wenn Reich-Ranicki über William Shakespeare und Thomas Mann, Max Frisch, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich von Kleist, Ingeborg Bachmann und Bert Brecht, über Theodor Fontane, Heinrich Heine, Fjodor M. Dostojewski und andere spricht. Die Weltliteratur ist ihm Heimat und Schicksal. Die großen Themen der Dichter und Komponisten - Liebe, Schmerz, Ruhm, Tod - sind auch die seines Lebens.
Das Porträt von Jürgen Miermeister stellt den erfolgreichsten und zugleich umstrittensten Literaturkritiker Deutschlands, Marcel Reich-Ranicki, vor.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

150. Erich Kästner (1)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Schwarze Herbst

Der Wirtschaftshistoriker Hansjörg Siegenthaler im Gespräch

mit Roger de Weck

(aus der SF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Krisenzeiten sind Umbruchszeiten. Welche Gesellschaft wird aus der jetzigen Wirtschaftskrise erwachsen? Treten neue Werte, neue Denkweisen in den Vordergrund? Folgt auf die Globalisierung der Konzerne die der Politik? Der Wirtschaftshistoriker Hansjörg Siegenthaler, ...

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Krisenzeiten sind Umbruchszeiten. Welche Gesellschaft wird aus der jetzigen Wirtschaftskrise erwachsen? Treten neue Werte, neue Denkweisen in den Vordergrund? Folgt auf die Globalisierung der Konzerne die der Politik? Der Wirtschaftshistoriker Hansjörg Siegenthaler, langjähriger Geschichtsprofessor in Zürich, hat über "Vertrauen, Prosperität und Krisen" geforscht. Er vergleicht die jetzige Zeitenwende mit dem Bruch von 1875 in der englischen Geschichte. Private Firmen wie die Britische Ostindien-Kompanie hatten damals die Welt kolonisiert. Doch plötzlich erforderte eine Wirtschaftskrise das Eingreifen des Staats. Wie einst die Kolonisierung tritt jetzt die Globalisierung in ihre zweite, ganz andere Phase: Nachdem Konzerne die Welt globalisierten, nimmt nun die Staatengemeinschaft das Heft in die Hand. Da stellt sich die Frage: Schafft diese Krise neue Machtverhältnisse? Erlangt die Politik wieder das Primat über die Wirtschaft? Naht das Ende der allerletzten Utopie, nämlich der Heilsvorstellung, wonach der Markt alles richte? Wird das Versagen des Kapitalismus' die Linke oder aber die Rechtspopulisten stärken?
Roger de Weck im Gespräch mit dem Wirtschaftshistoriker Hansjörg Siegenthaler.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

les.art

Moderation: Dieter Moor


Das Lesemagazin will beweisen, dass Niveau und Unterhaltung einander nicht ausschließen müssen. Dieter Moor stellt Neuerscheinungen vor, begrüßt bekannte Autorinnen und Autoren und gibt Tipps für Lesende und Lesemuffel.
(ORF)


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11:15
Stereo-Ton

Abgeschminkt: Inka Friedrich

beobachtet von Johanna Schickentanz

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Inka Friedrich wurde 1969 in Freiburg im Breisgau geboren und studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Ihr erstes Festengagement hatte sie 1988 am Theater Basel, wo sie die Titelrolle in Cesare Lievis Inszenierung des "Käthchen von Heilbronn" spielte. ...

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Inka Friedrich wurde 1969 in Freiburg im Breisgau geboren und studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Ihr erstes Festengagement hatte sie 1988 am Theater Basel, wo sie die Titelrolle in Cesare Lievis Inszenierung des "Käthchen von Heilbronn" spielte. 1989 wurde Inka Friedrich von der Zeitschrift "Theater heute" als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet. Von 1991 bis 1998 war Inka Friedrich fest am Schauspielhaus Hamburg engagiert, danach arbeitete sie frei, unter anderem am Schauspielhaus Zürich und am Burgtheater in Wien. Am Schauspielhaus Hamburg spielte sie in Elfriede Jelineks "Raststätte oder Sie machens alle" unter der Regie von Frank Castorf, in Berlin war sie an der Schaubühne am Lehniner Platz als Sonja in "Onkel Wanja" unter der Regie von Andrea Breth zu sehen. Am Deutschen Theater, wo sie 2001 bis 2005 fest engagiert war, spielt sie 2006 die Warja in Anton Tschechows "Der Kirschgarten" und zusammen mit Sven Lehmann die Titelrollen in Andreas Dresens Neuinszenierung von Ödön von Horváths "Kasimir und Karoline". Im Kino machte sich Inka Friedrich mit den Filmen "Willenbrock" und "Sommer vorm Balkon", ebenfalls unter der Regie von Andreas Dresen, einen Namen. Für "Sommer vorm Balkon" wurde Inka Friedrich zusammen mit Nadja Uhl als Beste Darstellerin auf dem Filmfestival Chicago ausgezeichnet und erhielt eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis 2006.
"Abgeschminkt" stellt die Schauspielerin Inka Friedrich vor.


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11:30
Stereo-Ton

"Das Reichsorchester"

Die Berliner Philharmoniker und der Nationalsozialismus

Film von Enrique Sánchez Lansch

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Schon kurz nach der Machtergreifung sicherte sich Joseph Goebbels den vollen Einfluss auf die Berliner Philharmoniker und unterstellte sie seinem Ministerium. Eine wirtschaftliche Schieflage des bis dahin unabhängigen Orchesters hatte diesen schnellen Zugriff ermöglicht. ...
(ARD/RBB)

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Schon kurz nach der Machtergreifung sicherte sich Joseph Goebbels den vollen Einfluss auf die Berliner Philharmoniker und unterstellte sie seinem Ministerium. Eine wirtschaftliche Schieflage des bis dahin unabhängigen Orchesters hatte diesen schnellen Zugriff ermöglicht. Von nun bildeten die Berliner Philharmoniker den musikalischen Rahmen der Reichsparteitage in Nürnberg und der Olympischen Spiele 1936. Adolf Hitler und Joseph Goebbels hielten viele ihrer Reden direkt vom Orchesterpodium aus, regelmäßig gab es Konzerte für das Winterhilfswerk und die "Kraft-durch-Freude"-Bewegung. Zahlreiche Auslandsreisen sollten die Verbindung von deutscher Erneuerung und Hochkultur eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Wie war es, Mitglied der Berliner Philharmoniker zu sein, als das Orchester eingespannt wurde für einen Kulturkampf, der in seinem aggressiven Antisemitismus auch vor den Musikern und deren Familien nicht Halt machte? Enrique Sánchez Lansch beschreibt in seiner Dokumentation die Rolle des Orchesters in der Zeit des Nationalsozialismus, er erzählt, wie das Orchester der Propaganda des Regimes diente, und warum trotzdem eine umfassende Nazifizierung des Orchesters ausgeblieben ist. Der Film stützt sich ausschließlich auf persönliche Erinnerungen ehemaliger Orchestermitglieder und deren Angehöriger.
(ARD/RBB)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck


Das Magazin mit Denis Scheck hilft bei der Orientierung im Bücherdschungel. Scheck besucht Schriftsteller, stellt Neuerscheinungen vor und spart dabei nicht mit Lob und Kritik.
(ARD/WDR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mali - ein afrikanisches Abenteuer

Film von Petra Schulz

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Glühende Hitze, Trockenheit, endlose Sandebenen - das Wüstenland Mali gehört zu den ärmsten und heißesten Ländern der Erde. Mit der großen Dürre von 1968 verschwanden Giraffen, Elefanten, Antilopen und Löwen. Mali ist kein Touristenziel, kaum ein Reiseführer ...

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Glühende Hitze, Trockenheit, endlose Sandebenen - das Wüstenland Mali gehört zu den ärmsten und heißesten Ländern der Erde. Mit der großen Dürre von 1968 verschwanden Giraffen, Elefanten, Antilopen und Löwen. Mali ist kein Touristenziel, kaum ein Reiseführer berichtet über dieses Land am Rand der Sahara. Es zu erleben kostet Mühe und Anstrengung und ist mehr eine Expedition als eine Ferienreise. Aber nirgendwo sonst präsentiert sich Afrika echter und ursprünglicher als dort: strohgedeckte Rundhütten, leuchtende Savannen, farbenprächtige Märkte, geheimnisvolle Masken und der Klang von Buschtrommeln. Bis heute ziehen die Salzkarawanen der Tuareg durch die endlose Sahara nach Timbuktu, und leben die Dogon in der Falaise von Bandiagara, Malis bizarrer Felslandschaft.
Zu Fuß, mit Geländefahrzeugen und per Boot reist Petra Schulz mit ihrem Filmteam durch Mali.


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Liebe entgegen

Fernsehfilm in drei Teilen, Deutschland 2002

2. Teil

Darsteller:
LisaEsther Zimmering
AngelikaAnna Loos
KarinKatja Studt
Mark NahuClint Eruera
Lisas MutterCharlotte Schwab
u.a.
Länge: 90 Minuten
Buch: Burt Weinshanker
Regie: Martin Enlen

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Die Überfahrt nach Neuseeland verläuft ruhig, aber die Ankunft in der neuen Heimat ist alles andere als romantisch: Als Unterkunft der drei Freundinnen dient vorläufig eine ehemalige Militärkaserne, und Lisa, Karin und Angela müssen in einer Textilfabrik schuften. ...

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Die Überfahrt nach Neuseeland verläuft ruhig, aber die Ankunft in der neuen Heimat ist alles andere als romantisch: Als Unterkunft der drei Freundinnen dient vorläufig eine ehemalige Militärkaserne, und Lisa, Karin und Angela müssen in einer Textilfabrik schuften. Für die verwöhnte Karin bedeutet diese harte Arbeit eine tägliche Demütigung. Sie nimmt Kontakt zu einem Modedesigner auf, der ihr prompt eine Stelle in seinem Atelier anbietet, und verlässt das Camp. Angelika zieht sich immer mehr zurück. Noch ahnt niemand, dass sie schwanger ist. Lisa beginnt mit der Suche nach ihrem verschollenen Vater. Dabei lernt sie Keith kennen, einen jungen Farmer, der sie sofort tatkräftig unterstützt. Er hilft ihr, Mark allmählich zu vergessen, dessen plötzliches und wortloses Verschwinden aus Berlin sich Lisa immer noch nicht erklären kann. Bald nimmt sie Keiths Vorschlag an, bei ihm und seiner Familie auf der Farm zu leben und zu arbeiten. Während Karin Keiths Interesse an Lisa eifersüchtig und fast neidisch verfolgt, lernt Angelika mit Adrian, dem Juniorchef der Textilfabrik, einen der wohlhabendsten und begehrtesten Junggesellen des Landes kennen. Auch Lisas Liebesleben gerät in heftige Turbulenzen: Unerwartet begegnet sie Mark, von dem sie noch immer fasziniert ist. Doch Mark reagiert ausweichend. Als sie ihn eines Morgens in der Stadt aufsucht, um sich auszusprechen, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen: Karin hat die Nacht bei Mark verbracht. Wütend und verletzt kehrt Lisa auf die Farm zurück, wo Keith sie mit einem Heiratsantrag überrascht.
"Der Liebe entgegen" erzählt von Freundschaft und Liebe, Schmerz und Heimweh und berichtet von dem Abenteuer, ein fremdes Land zu entdecken. In dem Dreiteiler, der an Originalschauplätzen in Neuseeland gedreht wurde, spielt Esther Zimmering ihre erste TV-Hauptrolle.

Die letzte Folge von "Der Liebe entgegen" zeigt 3sat am Sonntag, 16. November, um 14.00 Uhr.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Manipulation der Gene

Das Doping der Zukunft?

Film von Annika Schipke

(Wiederholung vom 3.11.2008)

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Immer höher, immer schneller, immer weiter - Leistungssport fordert Rekorde. Doch der menschliche Körper hat seine natürlichen Grenzen, die Sportler allerdings durch Manipulation ein wenig hinausschieben können: Doping. Wissenschaftler der Universität des Saarlands ...

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Immer höher, immer schneller, immer weiter - Leistungssport fordert Rekorde. Doch der menschliche Körper hat seine natürlichen Grenzen, die Sportler allerdings durch Manipulation ein wenig hinausschieben können: Doping. Wissenschaftler der Universität des Saarlands haben in einer anonymen Umfrage herausgefunden, dass mehr als 48 Prozent der befragten Spitzensportler bereits einmal zu Dopingmitteln gegriffen haben. Diese Zahl steht in starkem Widerspruch zu den Angaben der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) über tatsächlich überführte Dopingsünder: 2006 war es in den Berichten nicht einmal ein Prozent aller Sportler. Ein Katz- und Mausspiel, das regelmäßig in eine neue Runde geht. "Die Manipulation von Genen ist das Doping der Zukunft", so Elisabeth Pott, Leiterin der NADA-Arbeitsgruppe "Prävention". Entdeckungen der Gentherapie könnten bald die Entwicklung eines Gendopings möglich machen, denn die Techniken, die geschaffen werden, um Menschen zu heilen, können missbraucht werden. So könnten Gene, die die Leistung positiv beeinflussen, direkt in den Muskel injiziert und durch Virenfähren in die Zellen gebracht werden, oder es könnten körpereigene Gene, die die Leistung bremsen, im Körper ausgeschaltet werden. Doch wie wäre ein solches Doping noch nachzuweisen? Ein Athlet könnte behaupten, diese besonderen Anlagen seien natürlich.
Annika Schipke beschäftigt sich in der "hitec"-Dokumentation "Manipulation der Gene" mit den verschiedenen Dopingverfahren und fragt Experten, ob es wissenschaftliche Methoden geben wird, Gendoping nachzuweisen.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

computainment magazin

Themen: Medienkompetenz - der richtige Umgang mit

Computer und Internet u.a.

Moderation: Yve Fehring
Erstausstrahlung

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Unser Alltag wird zunehmend von elektronischen Medien beeinflusst, gleichzeitig wird es immer wichtiger, richtig mit Fernsehen, Computer und Internet umzugehen - Kritiker sagen, dass besonders Kinder und Jugendliche in diesem Zusammenhang überfordert oder gefährdet ...

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Unser Alltag wird zunehmend von elektronischen Medien beeinflusst, gleichzeitig wird es immer wichtiger, richtig mit Fernsehen, Computer und Internet umzugehen - Kritiker sagen, dass besonders Kinder und Jugendliche in diesem Zusammenhang überfordert oder gefährdet seien. Deshalb müssen Kinder möglichst früh lernen, kompetent mit Medien umzugehen. Doch wie kann eine Gesellschaft dies organisieren? Zwar versuchen Politiker immer wieder, pädagogisch wertvolle Tipps für den Umgang mit dem Computer zu geben. Doch in Wirklichkeit scheint auch die Politik mit diesem Thema überfordert zu sein: In den Lehrplänen der Schulen sucht man meist vergebens nach Fächern wie "Medienpädagogik" oder "Medienkompetenz". So sind Lehrer oft überfordert und Eltern ratlos, wenn es darum geht, Kindern den richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln.
Das 3sat-Computainmet-Magazin "neues" zeigt, wo Eltern in diesen Fragen Hilfe bekommen und welche Ratschläge für den Umgang mit Computer und Co sie beachten sollten.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Im Höllental der Schneeaffen

Film von Jens-Uwe Heins

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Von Dezember bis März erstarrt die Natur in den Bergen der japanischen Hauptinsel Honshu unter klirrender Kälte. Dort gibt es eine Naturlandschaft, die für Japan selten ist: gewaltige Gebirgsmassive und eine ursprüngliche Wildnis. Im Winter machen die heißen Quellen ...
(ARD/BR)

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Von Dezember bis März erstarrt die Natur in den Bergen der japanischen Hauptinsel Honshu unter klirrender Kälte. Dort gibt es eine Naturlandschaft, die für Japan selten ist: gewaltige Gebirgsmassive und eine ursprüngliche Wildnis. Im Winter machen die heißen Quellen das Leben für Mensch und Tier erträglich. In dem Gebirge leben auch Rotgesichtmakaken. Für sie sind Schnee und Eis selbstverständlich geworden. So haben in Jigokudani, dem "Höllental" der japanischen Alpen, 300 Schneeaffen einen sicheren Zufluchtsort. Die Schlucht mit ihren heißen Quellen wurde extra für die Affen als Nationalpark ausgewiesen. Aber der geheimnisvolle Ort hat noch etwas Besonderes: Menschen und Schneeaffen gehen in den heißen Quellen genussvoll Badefreuden nach.
Jens-Uwe Heins beschreibt das Sozialleben der Schneeaffen im Höllental und wie die Menschen mit ihnen umgehen.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Thema: Pferde, Ponys & Co.

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Allwetterzoo Münster mit Pferden, Pitou-Rieseneseln,
Trampeltieren, Island-Ponys und Przewalski-Pferden
Erstausstrahlung

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In Deutschland leben etwa eine Million Pferde. Sie alle stammen von den Wildpferden ab. Heute gibt es nur noch eine einzige wilde Herde in der Nähe von Münster: Die Dülmener Wildpferde. Zwei Exemplare leben auch im Allwetterzoo Münster im Westfälischen Pferdemuseum. ...

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In Deutschland leben etwa eine Million Pferde. Sie alle stammen von den Wildpferden ab. Heute gibt es nur noch eine einzige wilde Herde in der Nähe von Münster: Die Dülmener Wildpferde. Zwei Exemplare leben auch im Allwetterzoo Münster im Westfälischen Pferdemuseum. Der Allwetterzoo Münster ist der einzige Zoo, der ein Pferdemuseum beherbergt. Dort sind nicht nur unzählige Exponate über die treuen Huftiere zu finden. Dort leben auch seltene und fast ausgestorbene Pferdearten wie Mongolische Wildpferde und Pitou-Riesenesel. In der Arena des Pferdemuseums wird deutlich, wie unterschiedlich die Gangarten bei den Pferden sind. Besonders am Herzen liegt der Direktorin des Pferdemuseums, Sybill Ebers, Polydor, das Präparat des erfolgreichsten Zuchthengstes der Welt.
Anke Neuzerling besucht das Pferdemuseum des Allwetterzoos Müster, tritt dort gemeinsam mit Tierpfleger Ferdinand Heinemann zum Stalldienst an, versorgt ein Islandpony und sattelt die Przewalski-Pferde auf.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Fremde Kinder: Der Schneiderjunge von Urfa

Dokumentarfilm von Hans Andreas Guttner, Deutschland 2008

Länge: 29 Minuten
Erstausstrahlung

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Der 13-jährige Ömer will Staatsanwalt oder Schneider werden. Er lebt mit seiner Familie in der alten Handels- und Pilgerstadt Urfa in Südostanatolien nahe der syrischen Grenze. Vormittags geht er zur Schule und paukt Englisch, nachmittags arbeitet er in der Schneiderei ...

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Der 13-jährige Ömer will Staatsanwalt oder Schneider werden. Er lebt mit seiner Familie in der alten Handels- und Pilgerstadt Urfa in Südostanatolien nahe der syrischen Grenze. Vormittags geht er zur Schule und paukt Englisch, nachmittags arbeitet er in der Schneiderei seines Vaters im "Gümrük Han", einer 500 Jahre alten ehemaligen Karawanserei mitten im Basar von Urfa. Dieser orientalische Markt gilt als einer der schönsten des Landes und präsentiert sich als so altertümliches wie funktionierendes Gefüge der patriarchalischen islamischen Gesellschaft, das sich seine männlichen Stützen schon früh heranzieht. Auch Ömers Freunde arbeiten dort, verkaufen Sesambrezeln, räumen Teegläser ab und säubern Wasserpfeifen, während die Mädchen nachmittags am öffentlichen Leben nicht teilnehmen und zu Hause helfen müssen. Gerade im alten Urfa wird die türkische Sonderstellung zwischen westlicher Moderne und orientalischer Tradition überdeutlich. So geht Ömers Schwester zwar ganz selbstverständlich zur Schule, seine Mutter aber meidet die Kamera, weil sich eine islamische Frau nicht im Fernsehen zeigen sollte. In ein paar Jahren wird sich Ömer entscheiden müssen, zu welcher Welt er gehören möchte. Entweder er geht in die Hauptstadt und wird Staatsanwalt, oder er sorgt im väterlichen Laden für Ordnung und ein gutes Auskommen. Das allerdings ist nur möglich, wenn die türkische Handarbeit in Urfa gegenüber der Billigware aus Fernost konkurrenzfähig bleibt.
Hans Andreas Guttner drehte 1979 einen der ersten Filme, in dem türkische Gastarbeiter zu Wort kommen ("Alamanya, Alamanya - Germania, Germania"). Weitere Filme zum Einwanderungsthema folgten: "Im Niemandsland" von 1983 und "Dein Land ist mein Land" von 1989 erzählen von der zweiten und dritten Generation türkischer Immigranten in Deutschland.

"Der Schneiderjunge von Urfa" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Matusseks Reisen

Zweiteiliger Film von Matthias Matussek und Volker Heise

1. Unheimlich schön!

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Matthias Matussek, Reporter, Autor und Kritiker, geht auf Deutschlandreise. Er erforscht das Innenleben des Landes. Jede Reise ist einem Thema gewidmet, einer Frage, einer These. Matussek spricht - manchmal ironisch, immer meinungsstark - mit Künstlern, Hausfrauen, ...
(ARD/SWR)

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Matthias Matussek, Reporter, Autor und Kritiker, geht auf Deutschlandreise. Er erforscht das Innenleben des Landes. Jede Reise ist einem Thema gewidmet, einer Frage, einer These. Matussek spricht - manchmal ironisch, immer meinungsstark - mit Künstlern, Hausfrauen, Wissenschaftlern und Prominenten. "Matusseks Reisen" ist Fernsehfeuilleton und Reisereportage, zugleich Zustandsbeschreibung der Stimmungen im Land.
In den Innenstädten lächeln sie arrogant von Plakatwänden auf uns herab: überirdisch schöne Models, muskulöse Männer und makellose Frauen. Sie werben für Autos, Waschmittel, Flatrates. Sie sind die Superstars eines Körperkults, der unser Leben mehr und mehr durchdringt. Auf seiner Reise durch Deutschland trifft Matthias Matussek auf seltsame Phänomene: Statt Kinder in die Welt zu setzen, träumen die Großstadt-Hedonisten von der ewigen Jugend für sich selbst. Sie shapen und trimmen sich in Fitnessstudios, lassen an ihren Körpern herumschneiden. Matussek erlebt dabei auch das Leiden, das dieser Schönheitsterror auslöst, erlebt die Schwerarbeit der Körperkult-Adepten, die Neurosen wie die Trauer derjenigen, die nicht mehr mithalten können. Doch woher kommt der Terror der Schönheit? Warum drängeln sich die Kunden in den Wartesälen der Schönheitschirurgen? Matussek sucht Antworten bei Models, Ärzten und Evolutionsbiologen, in Fitnessstudios und Museen, bei den alten Griechen und bei Darwin - und bei Menschen, die unter falschen Nasen leiden.

Den zweiten Teil von "Matusseks Reisen" zeigt 3sat am Sonntag, 16. November, um 18.30 Uhr.

(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
VPS 19:09

Stereo-Ton

Mensch - Gorilla!

30 Jahre Verhaltensforschung

Film mit Jörg Hess von Rosemarie Pfluger

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Gorillas sind faszinierend und geheimnisvoll. Das weiß keiner besser als der Zoologe, Verhaltensforscher und Fotograf Jörg Hess, der seit drei Jahrzehnten alles dokumentiert, was sich innerhalb der Gorilla-Gemeinschaft im Basler Zoo ereignet. In den 1980er Jahren ...

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Gorillas sind faszinierend und geheimnisvoll. Das weiß keiner besser als der Zoologe, Verhaltensforscher und Fotograf Jörg Hess, der seit drei Jahrzehnten alles dokumentiert, was sich innerhalb der Gorilla-Gemeinschaft im Basler Zoo ereignet. In den 1980er Jahren beobachtete er das Verhalten einer Berggorillafamilie der Forschungsstation von Dian Fossey in Zentralafrika. Wenn Jörg Hess seine Erkenntnisse und abenteuerlichen Erfahrungen schildert, werden die Gorillas zu Individuen mit unterschiedlichen Charakteren und Lebensgeschichten, die von engen Bindungen, Verlusten, von Heiterem und Rührendem erzählen.
Aufnahmen und Bilddokumente aus über 30 Jahren Forschung geben Einblick in die sozialen Regeln und Rituale der Basler Gorilla-Familie. Sie machen außerdem deutlich, warum Jörg Hess leidenschaftlich für den Schutz dieser Tierart plädiert.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
VPS 20:14

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ol' Man River - Mächtiger Mississippi

Dokumentation von Michael Schlamberger und Steve Nicholls

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Der Mississippi, der "Ol' Man River", ist ein Fluss der Superlative: Sein Einzugsgebiet hat die Größe des indischen Subkontinents, und mit seinem mehr als 3.800 Kilometer langen Lauf ist er der drittlängste Strom der Erde.
Von seinem Quellgebiet im Itascasee in ...
(ORF)

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Der Mississippi, der "Ol' Man River", ist ein Fluss der Superlative: Sein Einzugsgebiet hat die Größe des indischen Subkontinents, und mit seinem mehr als 3.800 Kilometer langen Lauf ist er der drittlängste Strom der Erde.
Von seinem Quellgebiet im Itascasee in Minnesota, bis zu seiner Mündung in den Golf von Mexiko, von der geologischen Entstehung des Mississippis bis zu den übervölkerten Millionenstädten, die heute an seinen Ufern liegen, spannt sich der Bogen dieses Films. Er erinnert an die Entdeckung des Mississippis und zeigt beeindruckende Tiere, die an den Ufern des Flusses leben: zum Beispiel Bisons und riesige Alligatoren. Im Wasser selbst finden sich Fische wie Knochenhecht und Löffelstör, die es bereits seit prähistorischen Zeiten gibt. Aufwändige Computeranimationen und Spielszenen machen Zeitreisen in die Vergangenheit des Stroms möglich - in die Zeiten Marks Twains, des spanischen Konquistadors de Soto oder der frühen französischen Entdecker.
(ORF)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia, USA

Der Klang der Freiheit

Film von Ralph Ströhle

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Wenn es so etwas wie den Geburtsort der Vereinigten Staaten von Amerika gibt, dann ist er in Philadelphia, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Pennsylvania zu finden. Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre Unabhängigkeitserklärung verabschiedet, die zur Gründung einer ...
(ARD/SWR)

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Wenn es so etwas wie den Geburtsort der Vereinigten Staaten von Amerika gibt, dann ist er in Philadelphia, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Pennsylvania zu finden. Dort wurde am 4. Juli 1776 die legendäre Unabhängigkeitserklärung verabschiedet, die zur Gründung einer der mächtigsten Nationen dieser Erde führte. Der vielbeschworene "Klang der Freiheit" war in Philadelphia gleich im doppelten Sinne zu hören: In der Resolution selbst, in der es heißt "Dass alle Menschen gleich geschaffen sind", und in den Schlägen einer Turmglocke, die die symbolträchtige Inschrift "Proclaim Liberty" trug. Das Gebäude, in dem sich die historische Abstimmung abspielte, ist immer so einfach und puritanisch gewesen, wie seine Bauherren selbst. Es waren englische Einwanderer - sogenannte Quäker - die den schlichten Bau aus Ziegeln und Holz 1737 als Parlament für ihre Kolonie geplant hatten. Obwohl es kein aufwändiges Bauwerk war, zogen sich die Arbeiten fast 15 Jahre hin. "Aus Mangel an erfahrenen Handwerkern" - wie es in einem historischen Bericht heißt - kam vor allem der Innenausbau kaum voran. Bei seiner ersten Sitzung fand sich das Parlament auf einer Baustelle wieder, weshalb die Delegierten einstimmig forderten, "die Arbeiten endlich zu einem befriedigenden Ende zu bringen". Ein vergeblicher Appell - wie die Geschichte des Turms deutlich macht: Er ist nur eine Kopie. Das Original war bereits nach 30 Jahren so baufällig, dass es abgerissen werden musste. Erst 50 Jahre später wurde der Turm neu errichtet. Auch die Glocke, die ursprünglich im Originalturm schlug, hat eine bewegte Geschichte: 1751 in London gegossen, sprang sie schon ein Jahr später beim ersten Glockenschlag und musste mit großem Aufwand repariert werden. Erst ab 1753 war sie zu jedem bedeutenden Ereignis der amerikanischen Revolution zu hören. Ihre Ernennung und Stilisierung zur einzig wahren "Freiheitsglocke" war dann allerdings eine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Erst lange nachdem 1776 die Delegierten aller amerikanischer Kolonien in Philadelphia die Unabhängigkeitserklärung unterzeichneten hatten, entwickelte sich die Stadt mehr und mehr zu einem "Schrein" des amerikanischen Freiheitsgedankens - und damit verwandelte sich auch das einst schlichte Parlamentsgebäude des Staates Pennsylvania in die einmalige und weltberühmte Unabhängigkeitshalle.
Ein Film von Ralph Ströhle über die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia.
(ARD/SWR)


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22:05
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit: Duisburger Filmwoche

Weit weg von hier

Dokumentarfilm von Kristina Konrad, Deutschland 2008

(aus der 3sat-Reihe "Mädchengeschichten")
(Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 29 Minuten

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"Weit weg von hier" möchte die 17-jährige Daniela in Zukunft leben. "Hier" ist ein armes Viertel in Montevideo, Uruguay, wo sie mit ihrem Sohn Luca, ihrem Mann, mit Mutter, Schwester und Schwager in einem kleinen Häuschen wohnt. Daniela arbeitet zwei Tage die Woche bei ...

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"Weit weg von hier" möchte die 17-jährige Daniela in Zukunft leben. "Hier" ist ein armes Viertel in Montevideo, Uruguay, wo sie mit ihrem Sohn Luca, ihrem Mann, mit Mutter, Schwester und Schwager in einem kleinen Häuschen wohnt. Daniela arbeitet zwei Tage die Woche bei einem Friseur und richtet sich zu Hause einen eigenen kleinen Salon ein. Sie träumt vom Glück der Telenovelas - und zusammen mit ihrem Mann von einem eigenen Heim. Dabei geht es Daniela und ihrer Familie besser als den meisten anderen in der Nachbarschaft. "Weit weg von hier" ist auch Danielas Vater, von dem sie mit Tränen in den Augen spricht. Danielas Vater gehört zu den Millionen Lateinamerikanern, die emigrieren, illegal in der Fremde - in seinem Fall in den USA - arbeiten und deren Unterstützung einer der wichtigsten Überlebensfaktoren in ihren Heimatländern ist. Daniela vermisst ihren Vater schmerzlich. Er verspricht, bald zurückzukommen, doch die Entscheidung ist wegen ihrer Endgültigkeit nicht einfach: Einmal zurück in Uruguay, könnte er nicht mehr in die USA einreisen. Wer hilft dann der Familie? Denn der Vater schickt Geld für Spielzeuge, Kleider, Fernseher, Handys, Hausreparaturen und per Internet Lebensmittel. Das weckt Neid in der Nachbarschaft. Deshalb möchte Daniela weit weg, an einen Ort ohne schlechte Worte, Drogen und Gefahren.
Der Film nähert sich behutsam Danielas Welt. Er entwickelt seine Intensität aus der Spannung zwischen Danielas "kleinem Glück" - der Sicherheit zu Hause, der Geborgenheit in der Familie - und der Brüchigkeit dieses Glücks, das durch die allgegenwärtigen ökonomischen Probleme und die ungewisse Zukunft bedroht ist. Die Filmemacherin Kristina Konrad ("Unser America", 2005) hat sich bereits in mehreren Dokumentarfilmen mit dem Alltag von Menschen in Mittel- und Südamerika auseinandergesetzt.

Mit dem Dokumentarfilm "Weit weg von hier" setzt 3sat sein Begleitprogramm zur 32. Duisburger Filmwoche (3. - 9. 11.2008) fort. Der Beitrag des aktuellen Wettbewerbs der Duisburger Filmwoche ist im Rahmen der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten" entstanden. Mit "Alle Kinder bis auf eines", der im Rahmen der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder" entstanden ist, zeigt 3sat im Anschluss, um 22.35 Uhr, einen weiteren Beitrag zur Duisburger Filmwoche.


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22:35
Stereo-Ton16:9 Format

Duisburger Filmwoche

Alle Kinder bis auf eines

Dokumentarfilm von Andreas Bolm und Noelle Pujol,

Deutschland 2007

(aus der 3sat-Reihe "Fremde Kinder")
(deutsch-ungarische Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 40 Minuten

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Karcsi, ein Roma-Junge aus dem Dorf Jaba, unweit des ungarischen Plattensees, starb im Frühjahr 2006, kurz vor seinem zehnten Geburtstag, an einer Lungenembolie. Es sind seine Freunde, die seine Geschichte erzählen: was für ein Schüler er war, dass er Tiere mochte, ...

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Karcsi, ein Roma-Junge aus dem Dorf Jaba, unweit des ungarischen Plattensees, starb im Frühjahr 2006, kurz vor seinem zehnten Geburtstag, an einer Lungenembolie. Es sind seine Freunde, die seine Geschichte erzählen: was für ein Schüler er war, dass er Tiere mochte, dass er manche Worte absichtlich komisch aussprach. "Und eines Tages fiel ihm ein Zahn aus, und die Wunde fing an zu bluten, bis sein Mund voll von geronnenem Blut war ..." Erinnerungen und Fantasien der Kinder mischen sich mit ihren eigenen Empfindungen und Vorstellungen.
"Alle Kinder bis auf eines" ist die erste gemeinsame Regiearbeit von Andreas Bolm und Noëlle Pujol. In ihrem Film gelingt ihnen ein direktes Erzählen von Kindheit und Tod, zärtlich und doch unsentimental, von Realität und Fantasie gleichermaßen durchdrungen: "Wir wollten den Jungen wieder aufspüren, ihn wiederfinden. In der Erwachsenenwelt war er schon verschwunden - oder nur noch als Trauer vorhanden. Die Mutter des Jungen wollte nicht über ihn sprechen, die Großmutter konnte nicht, es war für sie zu schmerzhaft. Seine Freunde und Klassenkameraden haben seit Karcsis Tod natürlich weitergelebt, sich entwickelt. Aber genau das hat uns interessiert, und uns wurde klar: Wenn wir etwas von dem Jungen aufspüren können, dann nur durch sie. Karcsi selbst war für uns so etwas wie ein blinder Fleck. Gerade durch seine Abwesenheit wurde er für uns omnipräsent. Er bleibt im Film ein blinder Fleck, gleichzeitig ist er in allem enthalten, was wir gefilmt haben." Andreas Bolm wuchs in Deutschland und Ungarn auf. Sein letzter Film "Jaba", der 2006 auf zahlreichen Festivals und in der offiziellen Auswahl von Cannes (Cinéfondation) gezeigt wurde, spielt im gleichnamigen Dorf, das er seit seiner Kindheit kennt. Die Arbeiten der Französin Noëlle Pujol erforschen die Grenzräume von Videoinstallationen und dokumentarischem Kino und liefen auf internationalen Dokumentarfilmfestivals, unter anderem in Marseille und Belfort.

Mit "Alle Kinder bis auf eines" beendet 3sat sein Programm zur Duisburger Filmwoche.


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23:15

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Die kleine Schubelik

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesReinhard Glemnitz
KleinFritz Wepper
Helga LauerEmely Reuer
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Frau SchubelikErni Mangold
Inge SchubelikSusanne Schaefer
Herr KlenzePeter Kuiper
Frau KlenzeMargarethe von Trotta
u.a.
Regie: Georg Tressler

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Der Gelegenheitsarbeiter Schubelik wird tot in seiner Wohnlaube am Rande der Stadt gefunden. Zwar deutet nichts auf die Anwendung von Gewalt hin, doch vor dem Tod hat es ein Fest gegeben. Anwesend waren ein Freund des Toten und "die kleine Schubelik", die minderjährige ...

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Der Gelegenheitsarbeiter Schubelik wird tot in seiner Wohnlaube am Rande der Stadt gefunden. Zwar deutet nichts auf die Anwendung von Gewalt hin, doch vor dem Tod hat es ein Fest gegeben. Anwesend waren ein Freund des Toten und "die kleine Schubelik", die minderjährige Tochter. Wer kommt als Täter in Frage? Kommissar Keller erfährt bei seinen Nachforschungen, dass noch jemand an diesem Abend die Laube betreten hatte.
Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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0:15

Massaker im Morgengrauen

(A Thunder of Drums)

Spielfilm, USA 1961

Darsteller:
Captain MaddocksRichard Boone
Lieutenant Curtis McQuadeGeorge Hamilton
Tracey HamiltonLuana Patten
Sergeant RodermillArthur A. Connell
Trooper HannaCharles Bronson
Lieutenant PorterRichard Chamberlain
u.a.
Länge: 93 Minuten
Regie: Joseph M. Newman

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Captain Maddocks ist Befehlshaber von Fort Canby, einem Außenposten der amerikanischen Kavallerie in Arizona, wo Auseinandersetzungen mit räuberischen Indianern an der Tagesordnung sind. Als Lieutenant Curtis McQuade, der gerade die Militärakademie in Westpont ...
(ARD)

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Captain Maddocks ist Befehlshaber von Fort Canby, einem Außenposten der amerikanischen Kavallerie in Arizona, wo Auseinandersetzungen mit räuberischen Indianern an der Tagesordnung sind. Als Lieutenant Curtis McQuade, der gerade die Militärakademie in Westpont absolviert hat, dort seinen Dienst antritt, empfängt ihn der erfahrene Captain Maddocks mit sichtlichem Missmut und macht keinen Hehl daraus, dass er den Neuankömmling für einen eingebildeten Grünschnabel hält. McQuade wurmt das, er möchte Maddocks gern beweisen, dass er durchaus seinen Mann stehen kann. Doch der Captain gibt ihm vorerst keine Gelegenheit dazu. Auch sonst macht der junge Lieutenant sich nicht gerade beliebt bei seinen Kameraden und seinem Trooper Hanna. Zudem hat er im Fort seine frühere Verlobte Tracey Hamilton wieder getroffen, die im Begriff ist, einen anderen Offizier zu heiraten. Als McQuade sich erneut um sie bemüht, gibt es schnell Ärger. Aber als der Außenposten aufbricht, um kriegerische Indianer zu stellen, erhält McQuade die Chance, endlich zu zeigen, was in ihm steckt.
Ein spannender Western mit Richard Boone, Charles Bronson und Richard Chamerlain.
(ARD)


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1:50
Stereo-Ton16:9 Format

Wochenschau

(Wiederholung vom 13.05 Uhr)


(ORF)


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2:15
Stereo-Ton

Don Giovanni

Dramma giocosa in 2 Akten KV 527 von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Lorenzo da Ponte

Darsteller:
Don GiovanniRuggero Raimondi
Donna AnnaCheryl Studer
Donna ElviraKarita Mattila
KomturAnatoli Kotscherga
LeporelloLucio Gallo
Don OttavioHans-Peter Blochwitz
u.a.
Es singen und spielen Chor und Orchester der Wiener
Staatsoper unter der Leitung von Claudio Abbado
Aufzeichnung aus dem Theater an der Wien im Rahmen der
Wiener Festwochen, 1990
(In italienischer Sprache)
Bühnenbild: Erich Wonder
Inszenierung: Luc Bondy

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Don Giovanni hat sich maskiert bei Donna Anna eingeschlichen, um sie zu verführen. Der Komtur stellt ihn, wird aber im Zweikampf getötet. Don Giovanni und sein Diener Leporello können fliehen. Donna Anna und ihr Verlobter, Don Ottavio, schwören Rache, nachdem sie den ...
(ORF)

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Don Giovanni hat sich maskiert bei Donna Anna eingeschlichen, um sie zu verführen. Der Komtur stellt ihn, wird aber im Zweikampf getötet. Don Giovanni und sein Diener Leporello können fliehen. Donna Anna und ihr Verlobter, Don Ottavio, schwören Rache, nachdem sie den Toten gefunden haben. Während eines Kostümballs bedrängt Don Giovanni Zerlina. Als diese um Hilfe ruft, tauscht Don Giovanni mit Leporello die Kleider und flüchtet. Unterdessen war Donna Elvira mit dem vermeintlichen Don Giovanni unterwegs. Sie treffen auf Anna, Ottavio und Zerlina, die sich rächen wollen. Leporello kann in letzter Sekunde seine Verkleidung aufdecken und bittet um Gnade. Auf dem Friedhof treffen sich Don Giovanni und Leporello wieder und erzählen ihre Erlebnisse. Sie werden von der Statue des toten Komturs überrascht, der Don Giovanni mahnt, sein bisheriges Leben zu ändern und zu bereuen. Doch der Draufgänger bleibt unbeeindruckt und denkt nicht daran, sich von seinen alten Gewohnheiten zu trennen und reicht der Erscheinung furchtlos die Hand. Da passiert Schreckliches.
Die Festwochenproduktion aus dem Jahr 1990 war Luc Bondys erste für Wien konzipierte Operninszenierung. Claudio Abbado gab sein Debüt als musikalischer Leiter einer Mozart-Oper in Wien.
(ORF)


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5:15
Stereo-Ton

Mensch - Gorilla!

(Wiederholung von 19.10 Uhr)