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Sonntag, 19. Oktober
Programmwoche 43/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Bucht von Kotor, Montenegro

Fjord der Adria

Film von Werner Zeindler
(Wiederholung vom 14.10.2008)


(ARD/SWR)


6:15

Englisch für Anfänger

26-teilige Reihe

19. In the Museum/What a Way to Run an Airline

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"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" ...
(ARD/BR)

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"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" richtig? Wann muss es "he was" und wann "he has been" heißen? "Englisch für Anfänger" hilft mit witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
(ARD/BR)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Szenenwechsel - Eine Reise durch die italienische

Opernlandschaft

Film von Reiner Penzholz

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Im Florenz am Ende des 16. Jahrhunderts startet die Oper ihren Siegeszug. Innerhalb weniger Jahrzehnte werden an allen Ecken Italiens Opernhäuser gebaut, und italienische Architekten setzen dafür die Standards: hufeisenförmiger Grundriss und Guckkastenbühne mit ...

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Im Florenz am Ende des 16. Jahrhunderts startet die Oper ihren Siegeszug. Innerhalb weniger Jahrzehnte werden an allen Ecken Italiens Opernhäuser gebaut, und italienische Architekten setzen dafür die Standards: hufeisenförmiger Grundriss und Guckkastenbühne mit beweglichen Kulissen. Fast 200 Jahre lang beherrscht Italien das neue Genre. Gesungen wurde in italienischer Sprache, und die bekanntesten Komponisten Europas hatten dort ihre Feuerproben zu bestehen. Die Opernhäuser waren Musentempel, gesellschaftlicher Treffpunkt und politische Repräsentationsbauten in einem. La Fenice in Venedig, La Scala in Mailand, Santa Cecilia in Rom und San Carlo in Neapel stehen noch heute im internationalen Blickpunkt. Interessant aber sind auch die kleinen Theater, die in den Provinzstädten zu finden sind. So wird in Ferrara ein zuletzt als Pornokino genutztes kleines Opernhaus restauriert. Unter seinen Mauern entdeckte man die Spuren eines Gebäudes von 1609 - und damit eine Vorform des typisch italienischen Opernbaus.
Reiner Penzholz zeigt bedeutende Stätten der Operngeschichte, berichtet aber auch am Beispiel der Region der Marche von kleineren Theatern, die sich in einem dichten Netz über ganz Italien ziehen und dazu beigetragen haben, dass Opernmusik zur Volksmusik wurde. Der Film erzählt vom Theater in Ancona, das als Neubau in alten Mauern nun wieder zum Leben erwacht, und vom Teatro Petruzzelli in Bari, das bis heute in Privatbesitz ist.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

148. Kurt Tucholsky (5)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Theorie und Praxis der Intrige

Peter von Matt im Gespräch mit Roger de Weck

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Der Sturz des Armeechefs, die Abrechnung mit Bundesrat Samuel Schmid, das angebliche "Komplott" gegen Christoph Blocher: Die Schweiz erlebt ein Festival der Intrigen. Aber auch andernorts geht es nicht besser zu: Von Arglist war die Rede, als in Berlin der SPD-Chef Kurt ...

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Der Sturz des Armeechefs, die Abrechnung mit Bundesrat Samuel Schmid, das angebliche "Komplott" gegen Christoph Blocher: Die Schweiz erlebt ein Festival der Intrigen. Aber auch andernorts geht es nicht besser zu: Von Arglist war die Rede, als in Berlin der SPD-Chef Kurt Beck abserviert wurde, der glücklose britische Premier Gordon Brown fürchtet einen "Dolchstoß" junger Parteifreunde, und im US-Wahlkampf scheint jeder Winkelzug gut, um den Gegner bloßzustellen. Ist Politik ein Doppelspiel? Sind Verstellung und Schliche stets von Übel oder manchmal sogar unerlässlich?
In "Sternstunde Philosophie" spricht Roger de Weck mit dem Zürcher Literaturwissenschaftler Peter von Matt, dessen Buch über "Die Intrige" Furore machte. Peter von Matt betreibt die Ehrenrettung der Intrige: "Sie ist eine verdeckte Strategie, und die Welt ist voll von verdeckten Strategien. Sie werden eingesetzt zu guten wie bösen Zwecken." Intrige sei die "geplante, zielgerichtete und folgerichtig durchgeführte Verstellung zum Schaden eines anderen und zum eigenen Vorteil", schreibt von Matt. Er bezweifelt, dass das Opfer immer so viel moralischer sei als der Täter.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer - extra

mit Martin Lüdke

Frankfurter Buchmesse 2008:

Eine Revue mit prominenten Gästen


(ARD/SWR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Liebe, Zoff & Nachtigall

Eine Romeo- und Julia-Versuchung nach William Shakespeare

Theater die SCHOTTE, Erfurt 2008

Mit Carolin Blumert, Jonas Carstens, Nina Heinke,
Katharina Hof, Karoline Hudl, Constantin Hühn,
Theresa Jautsch, Oliver Kinsinger, Simon Kuchinke,
Jakob Mahler, Johanna Meinhard, Vincent Müller,
Katharina Schreck, Rebecca Voß, Anna Wanitschke

Ausstattung: Susanne Besser
Inszenierung: Christine Schild
Inszenierung: Steffi La
Fernsehregie: Peter Schönhofer

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Fasziniert vom Schicksal der Liebenden Romeo und Julia beschließt eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, Shakespeares Tragödie selbst auf die Bühne zu bringen. Dabei verweben sich Momente des Proben- und des Schulalltags mit ausgesuchten Szenen aus dem Stück. ...

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Fasziniert vom Schicksal der Liebenden Romeo und Julia beschließt eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, Shakespeares Tragödie selbst auf die Bühne zu bringen. Dabei verweben sich Momente des Proben- und des Schulalltags mit ausgesuchten Szenen aus dem Stück.
Das "Theater - die SCHOTTE" ist seit 1990 ein Kinder-, Jugend- und Amateurtheater, wo kulturelle Jugendbildung durch Theaterspiel in eigener Spielstätte und mit regelmäßigem Spielplan stattfindet. Derzeit engagieren sich insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studenten und berufstätige Amateure in Etüden- und Inszenierungsgruppen sowie den einzelnen Ensembles. Das Stück wurde im Rahmen des Schultheaterwettbewerbs "Liebe Macht Tot(d) - Schüler spielen Shakespeare" zusammen mit vier weiteren Inszenierungen aus fast 150 Bewerbungen ausgewählt. Alle Produktionen zeichnen sich durch eine eigenständige Herangehensweise an die Person Shakespeare und sein Werk aus und schaffen es auf originelle Art, einen Bezug zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit herzustellen.

Als nächstes Stück des Schultheaterwettbewerbs "Liebe Macht Tot(d) - Schüler spielen Shakespeare" sendet 3sat am Sonntag, 2. November, um 11.30 Uhr "Phalanx".


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12:50
16:9 Format

Injera, Teff und Berbere - Kulinarisches Äthiopien

Äthiopien

Erstausstrahlung


Äthiopisches Essen dreht und rankt sich um Injera, ein weiches Fladenbrot, das aus dem Mehl von Teff, einer Kleinhirseart, zubereitet wird. Injera ist Nahrung, Teller und Besteck zugleich.
Der Film stellt das kulinarische Äthiopien vor.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Lebenskünstler

Helmut Zilk im Gespräch mit Alfred Hrdlicka

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Alfred Hrdlicka wurde 1928 in Wien geboren. Sein Vater war Hilfsarbeiter, später Buchhalter und kommunistischer Gewerkschaftsfunktionär, seine Mutter betreute schwer erziehbare Kinder in den Sozialprojekten von Anna Freud. Mit sechs Jahren erlebte Alfred Hrdlicka die ...
(ORF)

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Alfred Hrdlicka wurde 1928 in Wien geboren. Sein Vater war Hilfsarbeiter, später Buchhalter und kommunistischer Gewerkschaftsfunktionär, seine Mutter betreute schwer erziehbare Kinder in den Sozialprojekten von Anna Freud. Mit sechs Jahren erlebte Alfred Hrdlicka die erste Hausdurchsuchung und erinnert sich: "Austrofaschismus hat sich bei uns so abgespielt, dass Männer mit Handschellen in die Wohnung gekommen sind, uns gefesselt und die Wohnung komplett auseinandergenommen haben." Sein Vater wurde mehrmals verhaftet, kam in eine Strafkompanie, desertierte und tauchte schließlich unter. 1943 begann Alfred Hrdlicka eine Zahntechnikerlehre - in seinen Augen der Beginn seiner Bildhauerei. Von 1946 bis 1952 studierte Hrdlicka Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Es folgte ein Studium in Bildhauerei. Seinen Durchbruch feierte der Künstler 1960 mit seiner ersten Ausstellung in der Wiener Zedlitzhalle. Dort wurde Hrdlicka vom Salzburger Galeristen Friedrich Welz entdeckt. Seine größte Inspiration bezog er aus der Sexualität. Neben zahlreichen Musen spielten drei Frauen in seinem Leben eine besondere Rolle: Seine erste Ehefrau Barbara bezeichnet er als seine "große Liebe". Sie starb 1994. Danach war Flora Sallos die zentrale Person in seinem Leben. Die Schauspielerin, die laut Hrdlicka an "romantischem Todeswahn" litt, beging im Januar 1999 Selbstmord. Seit 1999 ist Alfred Hrdlicka mit seiner aktuellen Muse, der Künstlerin Angelina Siegmeth, verheiratet.
In einem persönlichen Gespräch erzählt Alfred Hrdlicka von seiner Jugend, seinen Anfängen als Bildhauer und seiner Liebe zu den Frauen.
(ORF)


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14:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Azoren

Die Töchter des Meeres

Film von Florian Guthknecht

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Es gibt kaum eine Region in Europa, in der Werden und Vergehen so spürbar, die menschliche Existenz so vergänglich erscheint wie auf den Azoren. Seit vier Millionen Jahren reiben sich die gewaltigen tektonischen Platten Amerikas und Europas im Atlantischen Rücken unter ...
(ARD/BR)

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Es gibt kaum eine Region in Europa, in der Werden und Vergehen so spürbar, die menschliche Existenz so vergänglich erscheint wie auf den Azoren. Seit vier Millionen Jahren reiben sich die gewaltigen tektonischen Platten Amerikas und Europas im Atlantischen Rücken unter den Azoren. Überall dampft und zischt es aus der Erde. Die unbezähmbare Natur ließ auf dem schwarzen Gestein schnell üppige Pflanzen wuchern und schuf neun grüne Inseln mitten im endlosen Blau des Atlantiks, 1.500 Kilometer vom portugiesischen Mutterland entfernt. Auf den Inseln sind alte portugiesische und spanische Forts zu finden. Ein verlassener Flughafen der ersten Atlantikflieger, verwahrloste Felder und leere Häuser der Ausgewanderten sind Zeugen einer sich rasch wandelnden Welt. Aus den landschaftsprägenden Windmühlen wurden Windkraftwerke, und aus manchem toten Dorf wurde seit dem Anschluss Portugals an die EU eine lebendige Stadt. Der beginnende Tourismus hat aber auch die ersten Hotelburgen mit sich gebracht. Daniele Martiniano ist Symbol der Veränderungen auf den Azoren: Als Kind erlebte er den schrecklichsten Vulkanausbruch des 20. Jahrhunderts. Weil er nicht auf dem Feld arbeiten wollte, war er mit 14 Jahren der jüngste Walfänger, der je in einem der typischen kleinen Ruderboote saß. Er war dabei, als 1988 der letzte Wal auf den Azoren harpuniert wurde. Jetzt arbeitet der 59-Jährige wieder wie seine Vorfahren in den winzigen Weinfeldern im Lavagestein des Pico, dem höchsten Berg Portugals: ein archaisches Leben in einem Land, in dem es genauso viele Menschen wie Rinder gibt.
Ein Film über die Azoren und die Menschen, die dort leben.
(ARD/BR)


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15:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Wunder der Erde

Von Rhein zu Rhein - Bilder vom Bodensee

Von und mit Ernst Waldemar Bauer

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Genau genommen ist der Bodensee, das "Schwäbische Meer", ein Stück Rhein. Nicht weit von Bregenz mündet er als Alpenrhein und schaufelt riesige Mengen Geröll, Schutt und Sand in den See. Seit die letzte Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren zu Ende ging, hat er dort ein ...
(ARD/HR)

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Genau genommen ist der Bodensee, das "Schwäbische Meer", ein Stück Rhein. Nicht weit von Bregenz mündet er als Alpenrhein und schaufelt riesige Mengen Geröll, Schutt und Sand in den See. Seit die letzte Eiszeit vor mehr als 10.000 Jahren zu Ende ging, hat er dort ein Delta aufgeschüttet, das sich sehen lassen kann. Als Seerhein verlässt er den Bodensee bei Konstanz. Als Hochrhein strömt er seinem großen Fall bei Schaffhausen zu. Im Rheindelta ist ein Stück wilde Urlandschaft erhalten geblieben. Die Niederungen im Auwald des Deltas bieten der Vogelwelt einen vielfältigen Lebensraum. In der Uferzone überwintern die prächtigen und lautstarken Singschwäne. Unzählige Enten höchst unterschiedlicher Arten rasten dort auf dem Weg ins Sommer- oder Winterquartier. In den Riedgräsern brütet der selten gewordene Große Brachvogel. Teichrohrsänger haben ihr Nest im hohen Schilf aufgehängt, wo es vor Überschwemmungen so gut wie sicher ist. Insgesamt gibt es dort mehr als 350 Vogelarten. Die Vögel kommen mit dem Auf und Ab des Seespiegels zurecht, solange ihnen der Mensch genügend Rückzugsraum lässt. Inzwischen hat man die ökologische Bedeutung des Bodensees und seiner Ufer erkannt. Naturschutzorganisationen wie "Euronatur" und die "Ornithologische Schutzgemeinschaft Bodensee", die "Vogelwarte Radolfzell" und viele andere haben dazu beigetragen. Namhafte Schutzgebiete wie das Eriskircher Ried, das Wollmatinger Ried, das Gebiet um den Mindelsee und andere bieten Schutzräume für viele Arten und bewahren die Naturlandschaft.
Ernst Waldemar Bauer gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte der Landschaften am Bodensee und in die Kulturgeschichte dieser beliebten Ferienregion.
(ARD/HR)


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15:45

Washington und Oregon

Impressionen aus dem Nordwesten der USA

Film von Hans-Joachim Weber


(ARD/SR)


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Die blaue Revolution - Neue Hoffnung für die Ozeane?

Film von Friedericke Lorenz

(Wiederholung vom 13.10.2008)

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Etwa drei Viertel des Fischs, den wir konsumieren, wird von hochmodernen Trawlern gefangen. Fußballfeldgroße Netze und moderne Radartechnik machen die Fische zur leichten Beute. An Bord wird der Fang sortiert, ein großer Teil landet als kommerziell wertloser Beifang ...

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Etwa drei Viertel des Fischs, den wir konsumieren, wird von hochmodernen Trawlern gefangen. Fußballfeldgroße Netze und moderne Radartechnik machen die Fische zur leichten Beute. An Bord wird der Fang sortiert, ein großer Teil landet als kommerziell wertloser Beifang sofort wieder tot im Meer. Der Rest wird unter Deck gleich weiterverarbeitet. Der Raubbau an den Meeren hinterlässt unübersehbare Spuren: Selbst mit Hightech-Methoden wird es immer schwieriger, eine gute Ausbeute zu machen. Schon lange jagen die Trawler die Fische bis in die Tiefsee und zerstören dort die Laichgründe. Für die kleinen Kutter lassen sie kaum etwas übrig. Die Meere sind erschöpft. Genau davor haben Forscher seit Jahrzehnten gewarnt. Ihre Warnungen sind ein Grund dafür, dass es heute Fischfarmen in vielen einst idyllischen Buchten und Fjorden auf der Welt gibt. In Europa ist Norwegen bei Aquakulturen führend, das Land exportiert mehr als 40.000 Tonnen Fisch pro Jahr. Die Farmen sollten die Meere entlasten, den natürlichen Beständen eine Chance geben, sich zu erholen. Doch leider sieht die Realität anders aus. Denn in den Farmen wird bis heute Fischmehl verfüttert - Pellets aus Wildfisch. Viele beliebte Speisefische wie Lachs und Thunfisch ernähren sich von anderen Fischen. Auf ein Kilo Zuchtfisch kommen etwa vier Kilo Futter aus Wildfischen. Was in den Aquafarmen verschlungen wird, wurde vor den Küsten Lateinamerikas und Afrikas gefangen. In einigen Ländern gefährdet der Fang für die Fischmehlproduktion bereits die Ernährung der Bevölkerung, und ihre Lage in den Buchten hat die Fischfarmen selbst zu einer Gefahr für die Meere werden lassen. So kann es nicht weitergehen, warnen Forscher auf der ganzen Welt und versuchen andere, nachhaltige Formen der Fischzucht für die Zukunft zu entwickeln - ihre Ideen dafür könnten aber unterschiedlicher nicht sein.
"hitec"-Autorin Friederike Lorenz besucht drei von ihnen: den Ingenieur Cliff Goudey in Puerto Rico, der von schwimmenden Fischfarmen, die selbstständig um den Erdball reisen, träumt, Bela Buck, der in der stürmischen Deutschen Bucht Muschelfarmen aufbauen will, und Martin Schreibman, der Fisch in der New Yorker Innenstadt züchten möchte.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

computainment magazin

Themen: Das vernetzte Buch u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Lesekultur und "Lesemedien" haben sich geändert. Denn gelesen wird zunehmend auch am PC: Tageszeitungen gibt es online, manche Lexika und Fachliteratur gibt es sogar nur noch in digitaler Form im Netz, und das "eBook" samt mobilem Lesegerät steht, glaubt man Experten, ...

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Lesekultur und "Lesemedien" haben sich geändert. Denn gelesen wird zunehmend auch am PC: Tageszeitungen gibt es online, manche Lexika und Fachliteratur gibt es sogar nur noch in digitaler Form im Netz, und das "eBook" samt mobilem Lesegerät steht, glaubt man Experten, vor einer Renaissance. Im Internet wird auch sehr viel rezensiert: Bei Online-Buchhandlungen entstehen Rezensionen en masse, einige Kritiker haben bereits Tausende von Büchern besprochen. In Internet-Foren diskutieren Leser über Literatur - oft wochenlang und gemeinsam mit den Autoren. Das können weder Printmedien noch Lesungen so leisten. Schon sprechen manche davon, dass die rezensierenden Kunden die klassische Literaturkritik demokratisieren würden. Andere hingegen sehen in den Kundenrezensionen eher eine Inflation von zwar engagierten, aber dilettantischen Besprechungen.
Das 3sat-Computainment-Magazin "neues" schaut sich auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt um und zeigt die Trends der digitalen Lesewelt.


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17:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Aus dem Liebesleben der Affen

Film von Felix Heidinger

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Das Liebesleben der Affen ist vielfältig. Die Gibbons im thailändischen Regenwald zum Beispiel leben in treuen Ehen ein Leben lang zusammen - so dachte man zumindest. Bis Forscher darauf kamen, dass sich die "treuen" Vorzeigeaffen doch gegenseitig betrügen. Es gibt ...
(ARD/BR)

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Das Liebesleben der Affen ist vielfältig. Die Gibbons im thailändischen Regenwald zum Beispiel leben in treuen Ehen ein Leben lang zusammen - so dachte man zumindest. Bis Forscher darauf kamen, dass sich die "treuen" Vorzeigeaffen doch gegenseitig betrügen. Es gibt alleinerziehende Mütter und Affenarten, bei denen die Männchen niemals wissen, ob sie die Väter der Jungen sind, weil die Weibchen Sex mit jedem Männchen der Gruppe haben. Bei den Gorillas halten sich die Weibchen einen Harem.
Felix Heidinger zeigt das Liebesleben unserer haarigen Verwandten.
(ARD/BR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

daVinci

Faszination Mensch

Thema: Die Haut - "2m² lebende Schutzhülle"

Moderation: Anke Neuzerling

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Die Haut ist mit knapp zwei Quadratmetern Fläche das größte Organ des Menschen. Als Teil des äußeren Immunsystems schützt sie vor Krankheitserregern. Die Haut ist ein vielseitiges und wichtiges Sinnesorgan: Zum einen ist sie die "Klimaanlage" des Körpers - droht ...

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Die Haut ist mit knapp zwei Quadratmetern Fläche das größte Organ des Menschen. Als Teil des äußeren Immunsystems schützt sie vor Krankheitserregern. Die Haut ist ein vielseitiges und wichtiges Sinnesorgan: Zum einen ist sie die "Klimaanlage" des Körpers - droht dieser zu überhitzen, sondern die Schweißdrüsen eine kühlende Flüssigkeit ab, um die Körpertemperatur zu stabilisieren. Zum anderen liefert die Haut, spezialisiert auf mechanische, thermische und chemische Reize, dem Menschen eine Vielzahl lebenswichtiger Informationen über seine unmittelbare Umwelt. So warnt sie beispielsweise mit Hilfe von Schmerzrezeptoren vor Gefahr. Zwar ist sie flexibel und kann sich selbst reparieren, aber sie ist auch sehr empfindlich: Bei Sonne und trockener Luft muss sie gepflegt werden, um intakt bleiben.
Anke Neuzerling wirft für "daVinci" einen ganz genauen Blick auf die lebende Schutzhülle des Menschen und ihre Funktionsweise.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Biotop der Dichter - Santa Maddalena in der Toskana

Film von Gero von Boehm

Erstausstrahlung

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Etwa eine Stunde von Florenz entfernt befindet sich inmitten der sanften Hügellandschaft der Toskana ein Ort, an dem die Zeit scheinbar inne hält. Ein Ort mit einem ganz eigenen Lebensrhythmus: Santa Maddalena. Dorthin zieht es Dichter, Schriftsteller, Regisseure, ...

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Etwa eine Stunde von Florenz entfernt befindet sich inmitten der sanften Hügellandschaft der Toskana ein Ort, an dem die Zeit scheinbar inne hält. Ein Ort mit einem ganz eigenen Lebensrhythmus: Santa Maddalena. Dorthin zieht es Dichter, Schriftsteller, Regisseure, Sachbuchautoren und Botaniker aus aller Welt. Wer das Privileg hatte, einmal dort zu logieren, dem zaubert die Erwähnung der Santa-Maddalena-Stiftung einen magischen Glanz in die Augen - Bernardo Bertolucci ebenso wie Isabella Rossellini und Daniel Kehlmann. Im letzten Jahrhundert pflegte dort der bukowinische Schriftsteller Gregor von Rezzori einen Dialog mit anderen Autoren - Bruce Chatwin etwa schrieb im Turm von Santa Maddalena seine Reisereportagen. Nun verteidigt Rezzoris Frau Beatrice Monti della Corte die Stiftung im Gedenken an den 1998 gestorbenen "Grischa" von Rezzori gegen die Unbilden einer immer atemloseren Welt. So hat sich das Landgut zu einem Rückzugsgebiet der Kultur entwickelt, "Writers in Residence" profitieren vom Genius loci. Allein schon die Landschaft, die Natur, das gute Essen, der private Rahmen und der ruhige Lebensrhythmus machen diesen Ort zu einem Biotop für Künstler. Die wechselnden Bewohner gewähren einen fruchtbaren Ideenfluss, die immer wiederkehrenden Stammgäste garantieren die Kontinuität eines Diskurses auf hohem Niveau. Da erklärt der irische Autor Colm Toibin seinem russischen Kollegen Jerofejew die Gedichte von John Keats, und Volker Schlöndorff diskutiert beim Mittagessen neue Drehbuchideen.
Gero von Boehm gibt Einblicke in die fruchtbare Atmosphäre von Santa Maddalena.


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18:30
Stereo-Ton

Carl Djerassi - Formeln des Lebens

Porträt von Regina Strassegger

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Der 1923 in Wien geborene Carl Djerassi wurde 1938 wie viele Juden vertrieben. In den USA machte der "Vater der Pille" Karriere als Chemiker und wurde Dollar-Millionär. Die Kehrseite von Glück und Erfolg erlebte er in seiner Familie: Seine Tochter nahm sich mit 28 Jahren ...
(ORF/3sat)

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Der 1923 in Wien geborene Carl Djerassi wurde 1938 wie viele Juden vertrieben. In den USA machte der "Vater der Pille" Karriere als Chemiker und wurde Dollar-Millionär. Die Kehrseite von Glück und Erfolg erlebte er in seiner Familie: Seine Tochter nahm sich mit 28 Jahren das Leben. Dieses Ereignis prägte die folgenden Jahrzehnte des Wissenschaftlers, Kunstmäzens und Schriftstellers.
In diesem Porträt wird Carl Djerassi unbewusst zum Autoanalysten des eigenen Schicksals. Es ist das Selbstbildnis eines faszinierenden, schwierigen und genialen Menschen.
(ORF/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

ALFONS und GÄSTE

Mit Carmela De Feo, The Pops und Christian Springer
Aufzeichnung aus Saarbrücken, 2008
Erstausstrahlung

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Alfons ist Gastgeber und Kabarettist in Personalunion. Mit französischem Blick und Akzent stellt der liebenswürdigste Kulturexport der "Grande Nation" Passanten alltagspolitische Fragen wie: "Leben Sie lieber in einer Demokratie oder einer Diktatur? Wer ist fauler - ein ...
(ARD/SR/3sat)

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Alfons ist Gastgeber und Kabarettist in Personalunion. Mit französischem Blick und Akzent stellt der liebenswürdigste Kulturexport der "Grande Nation" Passanten alltagspolitische Fragen wie: "Leben Sie lieber in einer Demokratie oder einer Diktatur? Wer ist fauler - ein Arbeitsloser oder ein Ausländer?" Als Reporter, der mit seinem "Puschelmikrofon", zahlreichen Notizblättern und der deutschen Sprache kämpft, gibt er seinen "Opfern" das Gefühl, ihm überlegen zu sein und bringt sie so in atemberaubender Offenheit zum Reden - mit meist aberwitzigen Ergebnissen.
Diesmal zu Gast bei Alfons: Carmela De Feo, der "heißeste Flirt seit Erfindung des Akkordeons". Ob Männlein oder Weiblein, es gibt kein Entkommen bei der abgefahrenen Bräutigam-Show, denn La Signora ist gnadenlos, geht dahin, wo es weh tut: mitten ins Publikum. Hinter The Pops verbirgt sich der polnische Familienclan Popolski. Im Gegensatz zu den amerikanischen Jackson Five sind die Pops allerdings bislang nicht zu dem Weltruhm gelangt, den sie eigentlich verdient hätten. Vor 100 Jahren erfand Opa Popolski die Popmusik. Er schrieb über 128.000 Top-Ten-Hits, die später allesamt von einem windigen Gebrauchtwagenhändler entwendet, in alle Welt verscherbelt und verhunzt wurden - so wie "Cherri, Cherri Lady", das in Wirklichkeit eine rockige Hommage an eine polnische Kirschenverkäuferin ist. Popolskis Enkel präsentieren nun seine größten Hits und jede Menge polnische Lebensfreude. Christian Springer schuf 1999 die Figur Fonsi, einen "Siebeng'scheiten" und "Grantler", der alles besser weiß und deswegen allen genau erklären kann, wie sie weitermachen müssen. Schließlich kennt er als Kassenmann von Schloss Neuschwanstein die Probleme der Welt, denn die kommt ja täglich in Form von Touristen an ihm vorbei. In seinem aktuellen Soloprogramm "Fonsi - Das merkt doch keiner" präsentiert sich er sich politisch scharf und hintergründig boshaft.
(ARD/SR/3sat)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Balkan-Express: Türkei

Film von Peter Beringer

Erstausstrahlung

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Istanbul ist inzwischen die bevölkerungsreichste Stadt Europas. In der Metropole am Bosporus zeigen sich die politischen Bruchlinien der Türkei so klar wie nirgendwo sonst in diesem Land: Millionen Zuwanderer aus Anatolien versuchen dort ihr Glück - und müssen dabei ...
(ORF/3sat)

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Istanbul ist inzwischen die bevölkerungsreichste Stadt Europas. In der Metropole am Bosporus zeigen sich die politischen Bruchlinien der Türkei so klar wie nirgendwo sonst in diesem Land: Millionen Zuwanderer aus Anatolien versuchen dort ihr Glück - und müssen dabei gegen alte Eliten aus Staatsbürokratie und Militär ankämpfen. Vor diesem Hintergrund spielen der "Kopftuchstreit", der Versuch, die regierende Partei AKP zu verbieten, und die Verhaftungswelle gegen mutmaßliche Putschisten, die unter Verdacht stehen, Journalisten und Priester ermordet zu haben.
Der Film aus der Reihe "Balkan-Express" porträtiert von der einfachen, aus dem Osten eingewanderten Putzfrau bis zum mächtigen Großindustriellen Menschen in Istanbul und macht durch ihre Geschichte die Entwicklung der letzten Jahrzehnte verständlich.
(ORF/3sat)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Dokumentarfilmzeit:

Otzenrath 3° kälter

Dokumentarfilm von Jens Schanze, Deutschland 2007

Länge: 81 Minuten
Erstausstrahlung

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"Gratulation an Sie alle, Sie haben ein todschickes, neues Dorf hier", ruft der Direktor des Tagebaus Garzweiler II den Otzenrathern im Kirmeszelt zu. "Ich denke mal, dass die energiepolitischen Probleme nicht so groß waren, dass das alles vonnöten war" sagt der junge ...

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"Gratulation an Sie alle, Sie haben ein todschickes, neues Dorf hier", ruft der Direktor des Tagebaus Garzweiler II den Otzenrathern im Kirmeszelt zu. "Ich denke mal, dass die energiepolitischen Probleme nicht so groß waren, dass das alles vonnöten war" sagt der junge Landwirt Markus Mohren und betrachtet die Fläche, auf der bis vor Kurzem das 700 Jahre alte Dorf Otzenrath stand. Die Umstände haben ihn unverhofft und zunächst gegen seinen Willen zum Betriebsleiter auf dem elterlichen Hof gemacht. Im Juni 2006 wurde der Tagebau Garzweiler II offiziell in Betrieb genommen. Bis zum Jahr 2045 sollen dort 1,3 Milliarden Tonnen Braunkohle in einem 48 Quadratkilometer großen Gebiet abgebaut werden. 1998 hatte die nordrhein-westfälische Landesregierung die Genehmigung für den Abbau der Kohle erteilt. Nach der Umsiedlung der Dörfer Otzenrath, Spenrath und Holz werden in den kommenden 40 Jahren weitere zwölf Orte dem Garzweiler-II-Tagebau weichen müssen.
Während des letzten Jahres, das die Otzenrather in ihrem alten Dorf verbringen konnten, drehte Jens Schanze mit dem Kameramann Börres Weiffenbach den unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneten Film "Otzenrather Sprung". Sechs Jahre später besuchen sie die Menschen, die sie damals kennengelernt haben, erneut. Wie haben der Verlust der vertrauten Landschaft und die Umsiedlung nach Neu-Otzenrath das Leben der Menschen verändert? Der Film "Otzenrath 3° kälter" ist der zweite Teil einer Chronik, die das Schicksal der Otzenrather in einer Langzeitbeobachtung dokumentiert. Im Zentrum des Films steht der junge Landwirt Markus Mohren. Um ihn herum gruppieren sich die Wirtsleute der Dorfkneipe, ein Hobbyimker und ehemaliger Kirchenvorstand sowie ein Bauernehepaar. Zwischen den Episoden aus dem Leben der Umsiedler beobachtet der Film die öffentlichen Auftritte der RWE-Vertreter.


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23:05
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Eine Kugel für den Kommissar

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesReinhard Glemnitz
KleinFritz Wepper
Helga LauerEmely Reuer
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Frau KellerRosemarie Fendel
DiebachHarald Juhnke
RosseKlaus Löwitsch
u.a.
Regie: Erik Ode

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Vor seiner Haustür werden aus einem Auto drei Schüsse auf Kommissar Keller abgegeben. Er kommt mit einem Streifschuss glimpflich davon, doch ein Anruf kündigt ein neues Attentat auf ihn an. Wahrscheinlich ist es der Racheakt eines Verbrechers, den er ins Gefängnis ...

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Vor seiner Haustür werden aus einem Auto drei Schüsse auf Kommissar Keller abgegeben. Er kommt mit einem Streifschuss glimpflich davon, doch ein Anruf kündigt ein neues Attentat auf ihn an. Wahrscheinlich ist es der Racheakt eines Verbrechers, den er ins Gefängnis gebracht hat. Frau Keller kann nicht tatenlos zusehen: Sie entschließt sich, etwas auf eigene Faust zu unternehmen, ohne Wissen ihres Mannes. Über einen Dieb, der sich in der Unterwelt auskennt, versucht sie, an den Mann heranzukommen, der sich an dem Kommissar rächen will.
Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


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0:10
16:9 Format

Prince of the City

Spielfilm, USA 1981

Darsteller:
Daniel CielloTreat Williams
Gus LevyJerry Orbach
Joe MarinaroRichard Foronjy
Bill MayoDon Billett
Dom BandoKenny Marino
Gino MasconeCarmine Caridi
u.a.
Länge: 161 Minuten
Regie: Sidney Lumet

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Der New Yorker Polizist Daniel "Danny" Ciello gehört einer Einheit zur Aufklärung von Drogendelikten an. Um an die "großen Fische" heranzukommen und Spitzel gefügig zu machen, greifen er und seine Kollegen gelegentlich auch zu unorthodoxen Mitteln. Dazu zählt auch die ...

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Der New Yorker Polizist Daniel "Danny" Ciello gehört einer Einheit zur Aufklärung von Drogendelikten an. Um an die "großen Fische" heranzukommen und Spitzel gefügig zu machen, greifen er und seine Kollegen gelegentlich auch zu unorthodoxen Mitteln. Dazu zählt auch die Weitergabe von Heroin, das sie vorher einem Dealer abgenommen haben. Eines Tages wird Ciello aufgefordert, einer Kommission zur Aufdeckung von Korruptionsfällen bei der Polizei zu helfen. Voraussetzung ist, dass Ciello selbst eine weiße Weste besitzt, damit ihm vor Gericht keine eigenen Delikte nachgewiesen werden können, die ihn unglaubwürdig machen würden. Wider besseren Wissens lässt sich Ciello, der sich schon lange mit einem schlechten Gewissen plagt, "umdrehen" und liefert Kollegen und Hintermänner den Staatsanwälten aus. Nur die engsten Kollegen will er unbedingt schützen. Doch bald gerät er in einen Teufelskreis, der sein ganzes Leben und seine Überzeugungen infrage stellt. Die Maschinerie der Bürokratie überrollt Ciello und seine Freunde und hält weder vor Loyalität noch vor dem Gewissen des Einzelnen an.
"Prince of the City" gehört zu den packendsten und intensivsten Polizeifilmen der Kinogeschichte. Mit psychologischer Akribie schildert Sidney Lumet ("Die zwölf Geschworenen", "Serpico") den Mikrokosmos der Polizisten, die durch die Nähe zur kriminellen Unterwelt zahlreichen Versuchungen ausgesetzt sind und oft erkennen müssen, dass die unter Lebensgefahr gefassten Verbrecher durch gute Beziehungen und Anwälte wieder frei kommen. Den Polizisten stellt Lumet die Staatsanwälte in ihren feinen Anzügen gegenüber, die sich nie die Hände schmutzig machen und von den Polizisten einerseits Erfolge verlangen, aber jede unter schwierigsten Bedingungen getroffene Fehlentscheidung gnadenlos bestrafen. Treat Williams ("Hair") als Danny Ciello liefert eine herausragende Darstellung des innerlich zerrissenen Polizisten, der nach Erlösung sucht und dabei zwischen alle Fronten gerät.


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2:50
Stereo-Ton16:9 Format

Wochenschau

(Wiederholung von 13.05 Uhr)


(ORF)


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3:20
Stereo-Ton

Inside Upside Down

Film von Margaret Selby

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"Aeros" ist das Ergebnis eines Tanzexperiments, das ein rumänischer Turnverband vor einiger Zeit durchführte. Gefragt waren in dieser neuen Unterhaltungssparte, die so ganz anders sein sollte als die üblichen Tanzvorführungen, Athletik im Stil des Cirque du Soleil. Vor ...

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"Aeros" ist das Ergebnis eines Tanzexperiments, das ein rumänischer Turnverband vor einiger Zeit durchführte. Gefragt waren in dieser neuen Unterhaltungssparte, die so ganz anders sein sollte als die üblichen Tanzvorführungen, Athletik im Stil des Cirque du Soleil. Vor allem durch die Mitarbeit von Daniel Ezralow, David Parson und Moses Pendelton entstand eine mitreißende Bühnenshow. Die meisten Protagonisten von "Aeros" sind ehemalige Olympiasieger in den verschiedenen Turndisziplinen. Ihre Show bietet alle Facetten des Körperausdrucks: Von irrer Komik bis zu geladener Energie. Abgestimmt auf die jeweilige Gymnastikdisziplin - Boden, Barren, Ringe, Seile, Trampolin - erzählt jede Tanzszene eine eigene kleine Geschichte.
Die Dokumentation "Inside Upside Down" gibt Einblick in die Entwicklung der Show "Aeros" von ihren Anfängen in einer rumänischen Turnhalle bis zu ihrer Premiere in Los Angeles und untersucht die Gemeinsamkeiten zwischen Sport und Tanz.


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Szenenwechsel - Eine Reise durch die italienische

Opernlandschaft

(Wiederholung von 6.45 Uhr)


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4:55
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wiederholung von 19.10 Uhr)


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



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