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Mittwoch, 24. September
Programmwoche 39/2008
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7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Lanz kocht



Markus Lanz begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Daniel Käfer - Die Schattenuhr

Fernsehfilm, Österreich 2006

(Wiederholung vom Vortag)


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Spur des Otters

Dokumentation von Sabine Holzer und Karl Königsberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Noch Mitte der 1980er Jahre betrachteten Zoologen den europäischen Fischotter als eine aussterbende Art. Dabei wurde vergessen, dass die scheuen Wassermarder enorm anpassungsfähig und intelligent sind. In den vergangenen Jahren haben sie Teile Europas - unter anderem ...
(ORF)

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Noch Mitte der 1980er Jahre betrachteten Zoologen den europäischen Fischotter als eine aussterbende Art. Dabei wurde vergessen, dass die scheuen Wassermarder enorm anpassungsfähig und intelligent sind. In den vergangenen Jahren haben sie Teile Europas - unter anderem ihre alte Heimat Österreich - wieder erobert.
Sabine Holzer und Karl Königsberger spüren die Fischotter im österreichischen Waldviertel und der Südsteiermark auf und zeigen die Marder in den weitläufigen Teichgebiete der Nachbarländer Tschechien und Ungarn.
(ORF)


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14:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Megacitys

Sechsteilige Reihe

5. Bombay - Der staubige Stern

Film von Peter Kunz

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Wie viele Menschen leben in Bombay: 15 oder 20 Millionen? Schwer zu zählen in einer Stadt, in der nichts mehr planbar und keine Infrastruktur ausreichend ist, wo täglich 300 Familien vom Land dazuströmen. Statistisch erwiesen ist, dass Bombay eine der schlechtesten ...

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Wie viele Menschen leben in Bombay: 15 oder 20 Millionen? Schwer zu zählen in einer Stadt, in der nichts mehr planbar und keine Infrastruktur ausreichend ist, wo täglich 300 Familien vom Land dazuströmen. Statistisch erwiesen ist, dass Bombay eine der schlechtesten Lebensqualitäten der Welt bietet. Trotzdem lieben die Menschen ihre Stadt. Bombay ist nicht nur ein Traum für alle, die in der Megacity ihr Glück suchen, Bombay produziert auch Träume. Bollywood hat Hollywood mit seinem jährlichen Filmausstoß bereits überholt.
Die fünfte Folge der sechsteiligen Reihe "Megacitys" stellt Bombay und Menschen, die dort leben, vor.

Im Anschluss, um 14.45 Uhr, zeigt 3sat die letzte Folge der Reihe "Megacitys".


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14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Megacitys

Sechsteilige Reihe

6. Lagos - Das tägliche Wunder

Film von Walter Heinz

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Man kann Lagos erleben, oder, je nach Betrachterstandpunkt, auch erleiden. Rund 17,5 Millionen Menschen leben, drängen, schubsen sich in den Straßen und Gassen. Die Stadt bricht wohl alle Rekorde Schwarzafrikas, gute wie schlechte: Täglich droht der Verkehrskollaps, und ...

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Man kann Lagos erleben, oder, je nach Betrachterstandpunkt, auch erleiden. Rund 17,5 Millionen Menschen leben, drängen, schubsen sich in den Straßen und Gassen. Die Stadt bricht wohl alle Rekorde Schwarzafrikas, gute wie schlechte: Täglich droht der Verkehrskollaps, und die über 100 Slums der Stadt sind übervoll. Doch nirgendwo sonst in Afrika fahren so viele Luxusautos, Mercedes, Rolls Royce, Lexus - keine Gebrauchtautos, sondern brandneue Modelle mit verdunkelten Scheiben. Das im Nigerdelta sprudelnde Öl macht Milliardäre, die ihren Reichtum ohne Scheu zeigen. Die Luxus-Villen auf Victoria Island und Ikoyi, oft mit einer Hubschrauber-Plattform, sind wahre Paläste. Die 30-Meter-Jachten davor sind weltmeertüchtig, in den Casinos von Victoria Island werden Vermögen gewonnen oder verspielt. Dass das Geld dafür "schwarzes Geld" ist, veruntreute Ölmilliarden, regt in Lagos niemanden sonderlich auf. Was zählt, ist der Erfolg, nicht der Weg dorthin.
Die letzte Folge der sechsteiligen Reihe "Megacitys" stellt Lagos und Menschen, die dort leben, vor.


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15:30
16:9 Format

Schleier, Pioniergeist und Tabus

Die arabische Halbinsel zwischen Zelt und Digitalzeitalter

Film von Luc Walpot

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Mit einem Salto hat sich die Arabische Halbinsel vom Mittelalter in die Neuzeit katapultiert. In nur etwa 50 Jahren vollzog sich dort ein Wandel, für den man sich in Europa ganze 500 Jahre Zeit gelassen hatte. Gigantische Bauprojekte, Hightech-Begeisterung und mit ...

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Mit einem Salto hat sich die Arabische Halbinsel vom Mittelalter in die Neuzeit katapultiert. In nur etwa 50 Jahren vollzog sich dort ein Wandel, für den man sich in Europa ganze 500 Jahre Zeit gelassen hatte. Gigantische Bauprojekte, Hightech-Begeisterung und mit unverhohlener Freude zur Schau gestellter Luxus tragen zum Glitzerbild einer modernen Version von Tausendundeiner Nacht bei. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille der rapiden gesellschaftlichen Entwicklung. Wenn es um Menschen- und Frauenrechte geht, ist das Mittelalter in den Augen westlicher Betrachter noch lange nicht gänzlich verabschiedet: Saudi-Arabien, das Land von Mekka und Medina, hat sich die strengste Form religiöser Wahrung auf die Fahnen geschrieben. So manche Koranschule des Landes ist als Kaderschmiede des religiösen Fanatismus ins Blickfeld der internationalen öffentlichen Aufmerksamkeit geraten. Die Regierung reagiert mit einem luxuriösen Umerziehungscamp. Potenziell gefährlichem, islamistischem Denken soll dort mit gemäßigter Religionswissenschaft durch staatliche Theologen begegnet werden: eine Propagandamaßnahme oder echtes Bemühen?
Luc Walpot, ZDF-Korrespondent in Kairo, begibt sich in seiner Dokumentation "Schleier, Pioniergeist und Tabus" zu den Bruch- und Schnittstellen zwischen Tradition und Moderne, zwischen Aufbruchsstimmung und starrer staatlich-religiöser Reglementierung. Luc Walpot begegnet in Saudi-Arabien einer saudischen Dichterin, die Theaterstücke verfasst, an deren Inszenierung nicht zu denken ist. Denn in Saudi-Arabien sind öffentliche Vergnügungen wie Kinos und Theater nicht erlaubt. In Bahrain besucht Luc Walpot eine jüngst vom Emir genehmigte Institution, die sich mit Verletzungen von Menschenrechten befasst. Allein die Anerkennung der Notwendigkeit eines solchen Engagements signalisiert einen gewaltigen Schritt in Sachen Öffnung.


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wissen ist Macht: West Point

Karriere auf Kommando

Film von Peter Bardehle und Kris Karathomas

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Jeden Sommer treten in West Point 1.200 "Frischlinge" in Uniform zum Studium an, ausgesiebt aus über 15.000 Bewerbern. Sie alle brauchen eine Empfehlung ihres Kongressabgeordneten und sollen in vier Jahren lernen, Menschen zu führen. Die Militärakademie West Point am ...

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Jeden Sommer treten in West Point 1.200 "Frischlinge" in Uniform zum Studium an, ausgesiebt aus über 15.000 Bewerbern. Sie alle brauchen eine Empfehlung ihres Kongressabgeordneten und sollen in vier Jahren lernen, Menschen zu führen. Die Militärakademie West Point am Hudson River ist Amerikas härteste Elite-Universität. Um die jungen Kommilitonen mit den Regeln der Hochschule vertraut zu machen, werden sie zu Beginn ihres Studiums vor allem angeschrien. Wer das Gebrüll nicht aushält, kann gehen. Ebenso, wer keine 42 Liegestützen in zwei Minuten schafft. Zur Not übt das ganze Team, damit keiner scheitert. Doch nicht nur auf Belastbarkeit und Fitness, auch auf die akademische Ausbildung wird Wert gelegt. Neben den Ingenieur- und Naturwissenschaften stehen vor allem Sprachen und Militärgeschichte auf dem Lehrplan. Der Studientag ist straff organisiert, Semesterferien gibt es nicht. Während andere Studenten im Sommer und Winter frei haben, absolvieren West Pointers den militärischen Teil ihrer Ausbildung. Seit auch Frauen und Ausländer in West Point unterrichtet werden, gilt die Akademie als Spiegel der Nation und vor allem als Sprungbrett für die Unterschicht. Das Studium kostet zwar weit über 300.000 US-Dollar, aber der Staat kommt dafür auf, wenn sich die Kadetten verpflichten, danach mindestens fünf Jahre bei der Armee zu bleiben. Nicht wenige erwartet derzeit nach dem Universitätsabschluss der Krieg. Viele Absolventen der letzten Jahrgänge sind im Irak oder in Afghanistan gefallen.
Elite-Universitäten sind Zentren des Wissens, der Intelligenz und der Macht. Tradition und Exklusivität verleihen ihnen Patina und große Attraktivität. Wer dort aufgenommen wird, profitiert von ihrem Prestige, und es eröffnen sich ihm Wege zu Erfolg und Einfluss. Die Dokumentationsreihe "Wissen ist Macht" stellt drei der wichtigsten Elite-Bildungseinrichtungen der Welt vor.


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Oman - Land im Aufbruch

Film von Wolfgang Hackl


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Inken Klinge

Erstausstrahlung


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Herr Brunner ist anders

Reportage von Helmut Manninger

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Ist es Schicksal, einfach nur Pech oder gar eigenes Verschulden? Es gibt Menschen, die immer zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Erich Brunner ist so einer. Es begann alles damit, dass er schon von Geburt an anders war als alle anderen. In einem Dorf im Südburgenland ...
(ORF)

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Ist es Schicksal, einfach nur Pech oder gar eigenes Verschulden? Es gibt Menschen, die immer zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Erich Brunner ist so einer. Es begann alles damit, dass er schon von Geburt an anders war als alle anderen. In einem Dorf im Südburgenland war er der einzige mit dunkler Hautfarbe, obwohl seine Mutter eine Einheimische war. Eine Sensation, die für ihn vor allem in der Nazizeit zum Problem wurde. Sein Großvater, damals Schuldirektor, beschützte und versteckte ihn. "Es wollte sich keiner neben ihn setzen, weil er ein Neger war", erinnert sich ein ehemaliger Mitschüler. "Und welches Mädel hätte sich schon getraut, sich mit ihm einzulassen. Eines Tages war er dann weg, spurlos verschwunden, keiner wusste wohin." Knapp 6.000 Burgenländer haben nach dem Krieg ihre Heimat verlassen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die meisten gingen nach Nordamerika, vor allem nach New York und Toronto. Nur einen einzigen verschlug es auf eine Insel: Erich Brunner. Seit 1951 lebt er auf Kuba. "Ich wollte einfach wie ein normaler Mensch leben", sagt er, "hier ist meine Hautfarbe niemandem aufgefallen, hier war ich kein Zirkuswunder". Kuba war damals ein blühendes Land, der Zucker hatte die Insel reich gemacht. Doch dann kam die Revolution und mit ihr die Kommunisten unter Fidel Castro. Brunner hat zwar nach fast 60 Jahren auf Kuba noch immer seinen österreichischen Pass, doch manchmal fühlt er sich in Kuba fast wie zu Hause - wie in Österreich nach dem Krieg. Vor allem dann, wenn er sich die vielen verfallenen Häuser Havannas anschaut oder mit dem "Rationsbuch" einkaufen geht. Seine Kinder haben schon längst das Weite gesucht, leben und arbeiten in Spanien. Auch er muss noch arbeiten, als Deutschlehrer in seiner hauseigenen Sprachschule. Trotz allem ist er mit seinem Leben zufrieden. "Ich habe sehr viele gefahrvolle Augenblicke unversehrt überstanden. Ich habe Glück gehabt, also bin ich ein glücklicher Mensch."
Helmut Manninger hat den heute 75-jährigen Erich Brunner in Havanna besucht.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Themen: "Die Katastrophe Hunger" u. a.

Moderation: Ingolf Baur

Die Katastrophe Hunger (zur 3sat-Themenwoche "Der neue Hunger")
- Warum Hunger ein strukturelles Problem ist
- Der Patient als Lehrer
Angehende Ärzte sollen im Umgang mit Sterbenden mehr
Einfühlungsvermögen lernen
- Virtuelle Photographie
Grenzenlose Freiheit in der professionellen Bild-
kommunikation
Gast: Jean Ziegler, Schweizer Soziologe und
Schriftsteller, Mitglied des beratenden Ausschusses
des UN-Menschenrechtsrats

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Weltweit hungern 923 Millionen Menschen, jährlich kommen 80 Millionen hinzu. Längst ist Hunger kein lokales Problem mehr, sondern eine strukturell bedingte Folge aus dem Verhältnis zwischen armen und reichen Ländern. Die Folgen vor allem des Wirtschaftssystems sind ...

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Weltweit hungern 923 Millionen Menschen, jährlich kommen 80 Millionen hinzu. Längst ist Hunger kein lokales Problem mehr, sondern eine strukturell bedingte Folge aus dem Verhältnis zwischen armen und reichen Ländern. Die Folgen vor allem des Wirtschaftssystems sind fatal: Ein Mitteleuropäer muss rund 15 Prozent seines Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben. In Afrika, Asien und Lateinamerika müssen die Menschen hingegen bis zu 75 Prozent dafür aufwenden. Schon seit drei Jahren steigen die Preise für Grundnahrungsmittel wie Weizen, Reis und Mais. Schuld sei, sagen Kritiker wie Jean Ziegler, unter anderem der Handel mit den sogenannten "soft commodities": "Die Spekulation mit Lebensmitteln muss unbedingt reguliert werden. Die UNCTAD - die UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz - schlägt deshalb vor, Lebensmittel von den Börsen auszunehmen. An deren Stelle sollen internationale Vereinbarungen treten zwischen Lebensmittel produzierenden Staaten und solchen, die Lebensmittel importieren", sagt der Schweizer Soziologe und Schriftsteller, der auch Mitglied des beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats ist.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" berichtet über die weltweite Katastrophe Hunger.

Mit diesem Beitrag beteiligt sich das Wissenschaftsmagazin "nano" an der 3sat-Themenwoche "Der neue Hunger"


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Der Apologet des Kunst-Chaos - Jonathan Meese und sein
Vaterraum Daddy


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schwester Tod

Tatort Intensivstation

Reportage von Norbert Siegmund

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Frauengefängnis Berlin-Pankow: In einer sechs Quadratmeter-Zelle sitzt Irene B. und liest ein Buch. An der Wand hängen mit Buntstift ausgemalte Fotokopien - Bilder von Che Guevara und Martin Luther. Seit 35 Jahren ist Irene B. Krankenschwester: Ihr Traumberuf, wie sie ...
(ARD/RBB)

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Frauengefängnis Berlin-Pankow: In einer sechs Quadratmeter-Zelle sitzt Irene B. und liest ein Buch. An der Wand hängen mit Buntstift ausgemalte Fotokopien - Bilder von Che Guevara und Martin Luther. Seit 35 Jahren ist Irene B. Krankenschwester: Ihr Traumberuf, wie sie sagt. Sie ist ausgebildet, Leben zu retten. Nun steht sie vor Gericht, weil sie in den Jahren 2005 und 2006 auf der Intensivstation der Charité Patienten ermordet hat.
Norbert Siegmund begleitet die Angeklagte und die Angehörigen ihrer Opfer während des Prozesses. Sein Film rekonstruiert die Vorfälle auf der Intensivstation der Charité und zeigt Parallelen zu anderen Patientenmordserien in Deutschland auf. Die Reportage gewährt außerdem Einblicke in den hoch technisierten Medizinbetrieb mit seinen ökonomischen Zwängen. Wegen des großen Zuschauerinteresses nach der ARD-Erstsendung im Juli 2007 gestaltete Siegmund diese 45-Minuten-Fassung mit zusätzlichem Material. Die längere Fassung der Reportage geht näher darauf ein, welche Schuld die Administration der Charité trifft, und auch der vorsitzende Richters Peter Faust kommt zu Wort.
(ARD/RBB)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Z wie Zukunft: Die Zeitraffer

Von der Entschleunigung unserer Zukunft

Film von Sabrina Dittus und Nico Weber

Erstausstrahlung

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Seit Jahrzehnten wird über die zunehmende Beschleunigung unseres Lebens diskutiert: Tempo, Profitstreben, allzeitige Verfügbarkeit und die sozialen Folgen - das sind nur einige Stichworte, die die Debatte um Zeitnot und Entschleunigung bestimmen. Konsens ist: Zeit ist ...

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Seit Jahrzehnten wird über die zunehmende Beschleunigung unseres Lebens diskutiert: Tempo, Profitstreben, allzeitige Verfügbarkeit und die sozialen Folgen - das sind nur einige Stichworte, die die Debatte um Zeitnot und Entschleunigung bestimmen. Konsens ist: Zeit ist ein Gut. Und heute ist Zeit zu einem knappen Gut geworden. Nicht Geld, nicht Macht, sondern Beschleunigung regiert die Welt. Die Schwierigkeit liegt keineswegs darin, dass wir zu wenig Zeit haben, sondern dass wir schlecht mit dieser Zeit umgehen. Die in Deutschland noch junge Disziplin "Zeitpolitik" klagt das Teilnahmerecht der Bürger an der Zeitgestaltung einer Gesellschaft ein. Dabei geht es nicht um eine Verlangsamung des Tempos. Manches könnte sogar schneller gehen. Es geht um eine differenzierte Befürwortung von mehr "Zeitsouveränität".
Die Dokumentation "Die Zeitraffer. Von der Entschleunigung unserer Zukunft" von Sabrina Dittus und Nico Weber aus der Reihe "Z wie Zukunft" macht sich auf die Suche nach der gesparten und der verlorenen Zeit sowie nach Perspektiven und Visionen für unseren künftigen Umgang mit Zeit. Wird es eine neue Kultur der Zeit geben?

Die Dokumentation "Die Zeitraffer. Von der Entschleunigung unserer Zukunft" ist die letzte Folge der zweiten Staffel von "Z wie Zukunft".


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der neue Hunger

Wasser - Mangel im Überfluss

Film von Eva Schmidt

Erstausstrahlung

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Der Wasserverbrauch hat in den vergangenen Jahren überproportional zum Bevölkerungswachstum zugenommen. Der Mensch braucht immer mehr Wasser. Nicht nur zur Deckung der persönlichen Bedürfnisse, sondern beispielsweise auch zur Erzeugung von Lebensmitteln. Denn sobald ...

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Der Wasserverbrauch hat in den vergangenen Jahren überproportional zum Bevölkerungswachstum zugenommen. Der Mensch braucht immer mehr Wasser. Nicht nur zur Deckung der persönlichen Bedürfnisse, sondern beispielsweise auch zur Erzeugung von Lebensmitteln. Denn sobald ein Teil der Nahrung aus Fleisch besteht, steigt der Wasserverbrauch massiv an. Bei einem Fleischanteil von 20 Prozent verdoppelt sich der Wasserverbrauch für die Lebensmittelproduktion. Ein Kilo Getreide benötigt in der Herstellung 1.500 Liter, ein Kilo Rindfleisch bis zu 20.000 Liter Wasser. So wird der Kampf um Lebensmittel zu einem Kampf um Wasser. Neben Staaten in Afrika leiden zunehmend auch Länder wie China, Australien sowie südeuropäische Länder wie Griechenland und Spanien unter Wassermangel. Doch selbst extrem wasserarme Länder gehen mit dem kostbaren Gut wenig sorgsam um. In Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, gehen gut 20 Prozent des Wassers aus technischen Gründen verloren. Wasser ist auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Der technische Fortschritt macht es heute sogar möglich, dass Abwasser zu Nutzwasser wird. Um den wachsenden Bedarf zu stillen, gewinnt auch die Erschließung neuer Vorkommen an Bedeutung. Selbst unter dem Meeresboden sucht man nach dem blauen Gold.
Die Wirtschaftsdokumentation "Wasser - Mangel im Überfluss" von Eva Schmidt zeigt, dass es nicht mehr nur bei Regierungen und internationalen Organisationen liegt, Antworten auf die Wasserfrage zu finden, sondern dass sie zunehmend in den Fokus von Unternehmen gerät. Somit liege letztlich die Chance, ob der technische Fortschritt den Wettlauf gegen den Hunger gewinnen kann, auch an der Finanzierbarkeit unternehmerischer Initiativen.

Im Rahmen der 3sat-Themenwoche "Der neue Hunger" folgt um 22.25 Uhr der Dokumentarfilm "Unser täglich Brot" von Nikolaus Geyrhalter.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Der neue Hunger

Unser täglich Brot

Dokumentarfilm von Nikolaus Geyrhalter, Österreich 2005

Länge: 90 Minuten

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Brot ist seit Jahrtausenden Sinnbild von Nahrung, von körperlicher und seelischer Kraft. "Unser täglich Brot gib uns heute" heißt es in einem Gebet nach Matthäus 6.11, das Millionen Christen beten. In dem Dokumentarfilm "Unser täglich Brot" lässt Regisseur Nikolaus ...

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Brot ist seit Jahrtausenden Sinnbild von Nahrung, von körperlicher und seelischer Kraft. "Unser täglich Brot gib uns heute" heißt es in einem Gebet nach Matthäus 6.11, das Millionen Christen beten. In dem Dokumentarfilm "Unser täglich Brot" lässt Regisseur Nikolaus Geyrhalter ("Das Jahr nach Dayton", "Pripyat", "Elsewhere") den Zuschauer Zeuge einer ganz eigenen, anderen Schöpfungsgeschichte werden: der Lebensmittelproduktion.
Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen zeigt der Film Orte in Europa, in denen Nahrungsmittel produziert werden: Monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge - eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik zuschreibt. In geschlossenen Räumen, aseptisch wie eine Prozessoren-Fabrik, schlüpfen Küken, computerüberwacht. Ein riesiger Schlauch saugt Lachse aus einem Fjord. Metallene Zähne fressen sich durch chemisch termingerecht zum Verblühen gebrachte Sonnenblumenfelder. Im Sekundentakt und vollautomatisch werden Hühner zerteilt, Schweine von ihren Gedärmen befreit, nur für Rinder braucht sie etwas länger: die industrielle Nahrungsmittelerzeugung und Hightech-Landwirtschaft. Für Menschen ist in diesen futuristisch anmutenden Räumen wenig Platz, sie wirken wie Fehler im System, falsch dimensioniert, klein, verletzlich, auch wenn sie sich bestmöglich anpassen: hygienische Kleidung, Kopfhörer, Schutzhelme. Der Film zeigt die industrielle Nahrungsmittelproduktion als Spiegelbild unseres gesellschaftlichen Wertekanons: viel, einfach, schnell. Kommentarlos entfaltet er sich auf der Leinwand wie ein irritierender Traum - ein insistierender Blick, begleitet vom Flirren, Rattern, Schlagen, Schlürfen, hydraulischen Atmen der Maschinen. "Unser täglich Brot" wurde unter anderem für den Europäischen Filmpreis 2006 nominiert und mit einem Grimme-Preis 2008 ausgezeichnet.

Als nächsten Beitrag der Themenwoche "Der neue Hunger" zeigt 3sat am Donnerstag, 25. September, 21.00 Uhr, eine Ausgabe von "scobel".


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23:55
Stereo-Ton16:9 Format

Prix Ars Electronica 2008: Digital Shorts

Moderation: Dieter Moor

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Der Prix Ars Electronica ist seit 1987 eine interdisziplinäre Plattform für alle, die den Computer als universelles Gestaltungsmedium in ihrer künstlerischen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft einsetzen. Durch die Beteiligung von ...
(ORF)

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Der Prix Ars Electronica ist seit 1987 eine interdisziplinäre Plattform für alle, die den Computer als universelles Gestaltungsmedium in ihrer künstlerischen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft einsetzen. Durch die Beteiligung von international anerkannten Künstlern aus über 70 Ländern bildet er ein Trendbarometer aktueller Medienkunst. Der "Prix Ars Electronica" wird in sieben Kategorien ausgeschrieben und beim "Ars Electronica Festival" in Linz (4. - 9.9.2008) vergeben: Computer Animation/Film/VFX, Interactive Art, Digital Musics, Hybrid Art, Digital Communities, u19 - freestyle computing und Media.Art.Research Award. Das Repertoire der aktuellen Computeranimationen ist schier ohne Grenzen. Etwa 500 Filme aus aller Welt wurden zum "Prix Ars Electronica 2008" eingereicht.
Dieter Moor präsentiert eine Auswahl der besten Filme vom "Prix Ars Electronica 2008": darunter der Kurzfilm "Madame Tutli-Putli" über eine bizarre Bahnfahrt von Chris Lavis und Maciek Szczerbowski, Gewinner der Goldenen Nica 2008, sowie das Musikvideo "Salmon Dance" von The Chemical Brothers.
(ORF)


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0:40
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:10

Vor 30 Jahren - Mitbürger auf Zeit?

Von Schwierigkeiten, in der BRD ansässig zu werden

Film von Hanns Heinz Röll


Dokumentationen und Reportagen, die vor 30 Jahren zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen waren und ein besonderer Spiegel der Zeitgeschichte sind.


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1:50
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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2:20
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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3:00
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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3:05
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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3:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Spur des Otters

(Wiederholung von 13.15 Uhr)


(ORF)


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4:05
Stereo-Ton16:9 Format

Herr Brunner ist anders

(Wiederholung von 18.00 Uhr)


(ORF)


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4:35
Stereo-Ton16:9 Format

Bunky Green Group feat.

Stefano di Battista & Greg Osby

Mit Bunky Green (Saxofon), Eric Legnini (Piano), Mathias
Allamane (Bass), Franck Agulhon (Schlagzeug), Greg Osby
(Saxofon), Stefano di Battista (Saxofon)
Aufzeichnung vom JazzBaltica-Festival 2008
Erstausstrahlung

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"Ein Feuerwerk querständiger Ideen und brillanter Technik": So beurteilte die "FAZ" die Deutschland-Premiere von Bunky Green auf der "JazzBaltica" in Salzau 2007. Der 72-jährige Altist spielte ein hochemotionales Set. Dieses denkwürdige Konzert leitete die ...

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"Ein Feuerwerk querständiger Ideen und brillanter Technik": So beurteilte die "FAZ" die Deutschland-Premiere von Bunky Green auf der "JazzBaltica" in Salzau 2007. Der 72-jährige Altist spielte ein hochemotionales Set. Dieses denkwürdige Konzert leitete die Wiederentdeckung der amerikanischen Saxofon-Legende in Europa ein. Obgleich Bunky Green in den 1960er Jahren als Sideman von Charles Mingus beste Voraussetzungen für eine große Karriere hatte, gab er in den folgenden Jahrzehnten seiner Berufung als Lehrer gegenüber der Bühnenlaufbahn den Vorrang. Unter Kollegen genießt der Altist einen hervorragenden Ruf. "Bunky personifiziert den Jazz wie kein anderer", schwärmt zum Beispiel Joe Lovano.
Auf der "JazzBaltica 2008" stellte Bunky Green sein Europa-Quartett um den belgischen Pianisten Eric Legnini vor.

Im Rahmen des "JazzBaltica-Festivals 2008" folgt am Freitag, 10. Oktober, um 4.40 Uhr "Donny McCaslin Group feat. Dave Douglas".


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.


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5:55
Stereo-Ton

Feierabend & Söhne

Eine Familiensaga zwischen der Karibik und dem Kanton Uri

Dokumentarfilm von Christoph Müller, Schweiz 2008

Länge: 92 Minuten
(Wiederholung vom 14.9.2008)

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Karl Feierabend wollte Großfarmer in der Dominikanischen Republik werden und endete als karibischer Kleinbauer. Vor über 20 Jahren war er ausgewandert und hatte auf der tropischen Insel eine Farm gekauft. Doch er wurde betrogen und machte nach nur einem Jahr Pleite. ...

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Karl Feierabend wollte Großfarmer in der Dominikanischen Republik werden und endete als karibischer Kleinbauer. Vor über 20 Jahren war er ausgewandert und hatte auf der tropischen Insel eine Farm gekauft. Doch er wurde betrogen und machte nach nur einem Jahr Pleite. Dennoch blieb er und lebte auf einem kleinen Bauernhof, wo er sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlug. Mit seiner Frau Marina bekam er vier Söhne, die später alle nur eines im Kopf hatten: Sie wollten weg aus dem armen Land.
Die Fortsetzung der Familiengeschichte, die Christoph Müller seit 1988 verfolgt, erzählt vom Schicksal der vier Söhne und der Witwe Karl Feierabends, die inzwischen alle in der Schweiz leben und sich zu integrieren versuchen, um sich in das zu verwandeln, was in ihrem Pass steht: in "richtige" Schweizer. Und das ist nicht ganz einfach.