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Montag, 1. September
Programmwoche 36/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Nordrhein-Westfalen

(Wiederholung vom 28.8.2008)


(ARD/WDR/3sat)


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial: IFA 2008

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom 29.8.2008)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom 29.8.2008)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

III nach neun

Die Bremer Talkshow auf großer Fahrt

Moderation: Amelie Fried

Moderation: Giovanni di Lorenzo

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Prominenz aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft treffen sich seit über 30 Jahren einmal im Monat bei "III nach neun". Die Moderatoren Amelie Fried und Giovanni di Lorenzo interessieren sich für persönliche Erfahrungen und berufliche Neuigkeiten ihrer Gäste ...
(ARD/RB)

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Prominenz aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft treffen sich seit über 30 Jahren einmal im Monat bei "III nach neun". Die Moderatoren Amelie Fried und Giovanni di Lorenzo interessieren sich für persönliche Erfahrungen und berufliche Neuigkeiten ihrer Gäste ebenso wie für ihre Meinung zu aktuellen Themen.
(ARD/RB)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

sonntags

TV fürs Leben

mit Alexandra Vacano

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und ...

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Im Mittelpunkt des Magazins "sonntags" stehen religiöse Lebenswelten, gesellschaftliche Wertvorstellungen und individuelle Lebensstile. Zum Themenspektrum gehören die Bereiche Religion, Kirche, Ethik, Psychologie und Gesellschaft, aber auch Boulevardthemen, Kultur und Grenzerfahrungen. Es geht um Fragen rund um das Leben.


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Potosí, Bolivien

Das Silber des Teufels

Film von Albrecht Heise
(Wiederholung vom Vortag)


(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15

Die Eiche - Königin des Waldes

Film von Sabine Stadtmueller

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Kaum ein anderer Baum hat den Menschen mehr Respekt eingeflößt als die Eiche. Die Griechen sahen in ihr die Verbindung zwischen Himmel und Erde, die Römer weihten sie ihrem höchsten Gott Jupiter, und die Germanen trafen sich unter ihren ausladenden Wipfeln bei ...
(ARD/WDR)

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Kaum ein anderer Baum hat den Menschen mehr Respekt eingeflößt als die Eiche. Die Griechen sahen in ihr die Verbindung zwischen Himmel und Erde, die Römer weihten sie ihrem höchsten Gott Jupiter, und die Germanen trafen sich unter ihren ausladenden Wipfeln bei Vollmond, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Die christlichen Missionare schließlich betrachteten die Eiche als Baum des Bösen. Karl der Große soll sogar höchstpersönlich jene gewaltige Eiche gefällt haben, die im Glauben der Germanen die Himmelskuppel stützte. Das Mittelalter erkannte mehr und mehr den Nutzwert der Baumart, denn das Holz war ideal für den Bau von Häusern, Brücken und Mühlen. Die hohe Wetterbeständigkeit ermöglichte es Schiffen aus Eichenholz, lange Seewege zurückzulegen. In der Französischen Revolution wurde die Eiche zum Freiheitsbaum und in Deutschland bald darauf zum patriotisch-republikanischen Symbol gegen die napoleonische Besetzung.
Sabine Stadtmueller verfolgt die Natur- und Kulturgeschichte der Eiche.
(ARD/WDR)


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14:00

Die neue Seidenstraße

Mit Claus Richter unterwegs

Dreiteilige Reihe

1. Oasen der Götter

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Wo die Karawanen des Altertums Seide und andere Kostbarkeiten über Tausende Kilometer von China ins Abendland transportierten, soll eine wirtschaftliche Schlagader entstehen, die China mit Zentralasien und dem Mittleren und Nahen Osten verbindet. Der einstige, bis in die ...

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Wo die Karawanen des Altertums Seide und andere Kostbarkeiten über Tausende Kilometer von China ins Abendland transportierten, soll eine wirtschaftliche Schlagader entstehen, die China mit Zentralasien und dem Mittleren und Nahen Osten verbindet. Der einstige, bis in die 1970er Jahre ungeteerte Karawanenweg wird in eine moderne Schnellstraße verwandelt. Nach Jahrzehnten der Abschottung ist die sagenumwobene Seidenstraße, der älteste und längste Handelsweg der Erde, nun wieder in ganzer Länge zugänglich. In den Städten entlang der Seidenstraße, den einstigen "Oasen der Götter", trifft man immer wieder auf Menschen, die nur ein Ziel haben: Auf eigene Rechnung Geld verdienen, viel Geld nach Möglichkeit. Der Geschäftsgeist an der Seidenstraße ist wieder auferstanden.
Auf seiner monatelangen Reise ist Claus Richter dem einstigen Glanz begegnet, aber auch dem Mythos der neuen Seidenstraße. Packend präsentiert er in der dreiteiligen Reihe "Die neue Seidenstraße" ein lebendiges Bild einer Region, für die der Begriff Seidenstraße nicht nur Vergangenheit ist, sondern auch Aufbruch in die Zukunft bedeutet, Hoffnung auf Wohlstand und eine neue Rolle zwischen Ost und West.

Die beiden weiteren Folgen der Reihe "Die neue Seidenstraße" zeigt 3sat im Anschluss, ab 14.45 Uhr.


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14:45

Die neue Seidenstraße

Mit Claus Richter unterwegs

Dreiteilige Reihe

2. Highway im Himmel

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Auf der Südroute der neuen Seidenstraße liegt die Stadt Khotan, für China ein magischer Name, verbindet er sich doch mit zwei Kostbarkeiten: Seide und Jade. In Khotan wird noch heute in kleinen Familienbetrieben Seide produziert wie vor 4.000 Jahren. Von Khotan geht die ...

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Auf der Südroute der neuen Seidenstraße liegt die Stadt Khotan, für China ein magischer Name, verbindet er sich doch mit zwei Kostbarkeiten: Seide und Jade. In Khotan wird noch heute in kleinen Familienbetrieben Seide produziert wie vor 4.000 Jahren. Von Khotan geht die Reise weiter nach Kaschgar, dem alten und neuen Dreh- und Angelpunkt der Seidenstraße mit dem berühmtesten Basar Asiens. Wer Kaschgar erreicht hat, der hat die Wüsten Gobi und Takla Makan überwunden, aber es warten die höchsten Gebirge der Welt. Dort teilt sich die Seidenstraße: Die Zentralroute führt in die ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgistan und Usbekistan. Die Südroute führt durch Pakistan auf den indischen Subkontinent. Folgt man der Südroute, gelangt man auf Pässe in mehr als 4.000 Metern Höhe. Erst in den 1980er Jahren ist der Karakorum-Highway, der sogenannte "Highway im Himmel", fertig geworden, der als zweispurige Straße parallel zu den Trampelpfaden der Vergangenheit verläuft. Der Highway gilt zu Recht als eine der gefährlichsten und abenteuerlichsten Straßen der Welt: Man fährt entlang schwindelerregender Abgründe, ständig bedroht von Lawinen und Steinschlag. Doch der Weg lohnt sich: Er führt ins Herz Asiens, eine Landschaft von atemberaubender Schönheit, in der die Ausläufer von Karakorum, Hindukusch und Himalaja zusammenkommen.
Auf seiner monatelangen Reise ist Claus Richter dem einstigen Glanz begegnet, aber auch dem Mythos der neuen Seidenstraße. Packend präsentiert er in der dreiteiligen Reihe "Die neue Seidenstraße" ein lebendiges Bild einer Region, für die der Begriff Seidenstraße nicht nur Vergangenheit ist, sondern auch Aufbruch in die Zukunft bedeutet, Hoffnung auf Wohlstand und eine neue Rolle zwischen Ost und West.


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15:30

Die neue Seidenstraße

Mit Claus Richter unterwegs

Dreiteilige Reihe

3. Pforten zum Paradies

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Auf der Zentralroute der Seidenstraße überwindet man von Kaschgar aus den "Hohen Pamir". Wieder geht es über Pässe auf 4.000 Meter Höhe. Durch die ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgisistan und Usbekistan führt der Weg weiter bis zu den Ufern des Amu Darja, dem ...

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Auf der Zentralroute der Seidenstraße überwindet man von Kaschgar aus den "Hohen Pamir". Wieder geht es über Pässe auf 4.000 Meter Höhe. Durch die ehemaligen Sowjetrepubliken Kirgisistan und Usbekistan führt der Weg weiter bis zu den Ufern des Amu Darja, dem "Schicksalsfluss Asiens". Alexander der Große und die Mongolen haben ihn überquert, um die Welt zu erobern - aus unterschiedlicher Richtung. Die Öffnung Chinas und der Zusammenbruch der Sowjetunion hatte für ganz Zentralasien weitreichende Konsequenzen. Nach dem Tod des "großen Bruders" schlitterten die neuen zentralasiatischen Republiken in ein wirtschaftliches Chaos und ein politisches Vakuum. Das zur Staatsdoktrin erhobene Projekt "Neue Seidenstraße" soll einen Ausweg weisen. Ziel dieses 1998 unterzeichneten Abkommens ist es, die Verbindungen zwischen China und Europa auszubauen und in allen Transitländern Zollschranken zu beseitigen - mit anderen Worten: einen gigantischen Freihandelskorridor zwischen Ost und West einzurichten. In allen Staaten entlang der Seidenstraße kommt es verstärkt zu einer Rückbesinnung auf Traditionen der Vor-Sowjetzeit. Dazu gehört vor allem die Wiedergeburt des Islams. Samarkand und Buchara, der islamischen Welt fast so wichtig wie Mekka, beginnen nach den finsteren Jahren der Sowjetzeit ihre Vergangenheit zu entdecken. Die "Pforten zum Paradies" genannten heiligen Stätten erstrahlen heute in altem Glanz.
Auf seiner monatelangen Reise ist Claus Richter dem einstigen Glanz begegnet, aber auch dem Mythos der neuen Seidenstraße. Packend präsentiert er in der dreiteiligen Reihe "Die neue Seidenstraße" ein lebendiges Bild einer Region, für die der Begriff Seidenstraße nicht nur Vergangenheit ist, sondern auch Aufbruch in die Zukunft bedeutet, Hoffnung auf Wohlstand und eine neue Rolle zwischen Ost und West.


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

einfachluxuriös - zwei Frauen unterwegs

Mit Cornelia Boesch und Mona Vetsch

Goa

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Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
In den indischen Bundesstaat Goa reist Cornelia ...

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Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort.
In den indischen Bundesstaat Goa reist Cornelia Boesch luxuriös. In Panaij, der Hauptstadt Goas, trifft sie den Designer Wendell Rodricks, der seine außergewöhnliche Mode bald in Paris präsentieren wird. Im Süden logiert sie im Beach Hotel "The Leela" und erkundet die schönsten Strände Goas. Im legendären "Club Tito's" am Baga Beach plaudert sie mit dem Besitzer David d'Souza über Goas Partyszene. Mona Vetsch ist mit dem Töfftaxi unterwegs in den Norden. Sie wohnt in einem einfachen Bungalow direkt am Mandrem Beach. Der indische Popstar Remo Fernandes lädt sie zum Privatkonzert in seinem Garten. Von einer Fischerfrau bekommt sie Zubereitungstipps für ein Fischcurry, das Nationalgericht Goas. An einem der traumhaften Strände trifft sie auf eine muntere Kindergruppe der "Children Walking Tall"-Stiftung, die Kindern hilft, die in Slums oder auf der Straße leben.


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17:00
Stereo-Ton

Yorkshire - Land der Geister und Legenden

Film von Peter M. Kruchten

(Wiederholung vom 28.8.2008)

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Englands Norden ist Grenzland, Zankapfel, Schmelztiegel. Kelten, Römer, Wikinger, Normannen haben dort gesiedelt, einander bekämpft und voneinander gelernt - Jahrhundertelang. Das gilt auch für die Stadt York. Die Römer nannten diese Stadt Eboracum. Unter den ...
(ARD/SR)

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Englands Norden ist Grenzland, Zankapfel, Schmelztiegel. Kelten, Römer, Wikinger, Normannen haben dort gesiedelt, einander bekämpft und voneinander gelernt - Jahrhundertelang. Das gilt auch für die Stadt York. Die Römer nannten diese Stadt Eboracum. Unter den Angel-Sachsen hieß sie Eoforwic. Im 9. Jahrhundert eroberten sie die Wikinger und gaben ihr den Namen Jorvik. Daraus wurde dann York. Im Zentrum liegt das Münster, das größte gotische Gotteshaus nördlich der Alpen. Genauso berühmt ist York aber wegen seiner Geister - 504 an der Zahl soll es dort geben. Damit gilt diese nordenglische Stadt als "die verwunschenste der Welt". Castle Howard, ein Herrensitz 25 Kilometer nördlich von York, ist das vollkommenste Barockschloss Englands. Vor 300 Jahren wurde es von John Vanbrugh erbaut. Vanbrugh war eigentlich Dichter und Dramatiker und hatte noch nie in seinem Leben als Architekt gearbeitet. Den Auftrag bekam er, weil er und der Bauherr Charles Howard, der dritte Earl of Carlisle, Mitglieder im selben Club waren. Die Täler und Moore von Yorkshire haben immer schon Dichter inspiriert: Walter Scott etwa, Charles Dickens und Sylvia Plath. Am engsten ist sie jedoch mit den Werken der drei Pfarrerstöchter Charlotte, Emily und Anne Brontë verbunden. Eine von ihnen schwärmte von der Heimat: "In meinem Rücken und zu beiden Seiten breiten sich große Moore, und weit über dem Tal zu meinen Füßen steigen in Wellen die Berge auf, und das Heidekraut wächst tief und wild bis an die Ränder."
Der Film zeigt die schönsten Ecken Yorkshires und erzählt die Geschichte des Countys im Norden Englands.
(ARD/SR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wild Cooking

Jeder kann kochen

Zehnteilige Reihe mit Bernie Rieder und Denise Amann

9. Teil

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Sie lösen jedes kulinarisches Problem, sorgen für Harmonie in der Küche und wohlschmeckende Überraschungen auf dem Esstisch: Bernie Rieder und Denise Amann, die Newcomer der österreichischen Kochszene, stehen in der neunteiligen Reihe "Wild Cooking" für Kocheinsätze ...
(ORF)

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Sie lösen jedes kulinarisches Problem, sorgen für Harmonie in der Küche und wohlschmeckende Überraschungen auf dem Esstisch: Bernie Rieder und Denise Amann, die Newcomer der österreichischen Kochszene, stehen in der neunteiligen Reihe "Wild Cooking" für Kocheinsätze aller Art bereit. Ob romantisches Candle-Light-Dinner oder großes Familienessen, die beiden "Jungen Wilden" nehmen die Herausforderung an. Haubenkoch Bernie Rieder arbeitet im Restaurant "Das Turm" in Wien. Er legt beim Kochen Wert auf Traditionen, kombiniert aber auch gern einheimische Gerichte mit fremdländischen Speisen. Denise Amann ist seit 2005 Inhaberin und Köchin des Wiener Restaurants "noi". Sie war mehrmals in Asien unterwegs und lässt ihre kulinarischen Reiseerlebnisse gern in ihre Speisen einfließen.
In der neunten Folge haben fünf passionierte Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Wiener "Gruppe 51 Robert Lebner" Haubenkoch Bernie Rieder um Hilfe gebeten und in ihr gemütliches Vor-Sommerlager eingeladen. Unter erschwerten Bedingungen, nämlich mitten in der freien Natur, wurden dort Gerichte zubereitet, die für alle Pfadfinder während des bevorstehenden Sommerlagers eine willkommene Abwechslung zur manchmal etwas eintönigen Lagerkost bieten. Mit vielen nützlichen Tipps und Tricks bereitet Bernie die Scouts kulinarisch auf das Lager vor. Auf dem Menüplan stehen Waldsalat mit Fruchtjoghurtdressing, Essigradieschen, marinierte Hühnerflügel sowie Räucherforelle aus dem Erdloch und Steckerlforelle.
(ORF)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Letzte Chance Praxisklasse

Hauptschüler kämpfen um ihre Zukunft

Film von Cornelia Benne und Maike Bandmann

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Liridon (15) ist schon zweimal sitzen geblieben, in seinem letzten Zeugnis hatte er nur Fünfer und Sechser. Agnes (14) ist jahrelang nur sporadisch in die Schule gegangen, sie galt als Schulverweigerin. Immer wenn es schwierig wurde, ist sie abgehauen. Den ...
(ARD/BR)

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Liridon (15) ist schon zweimal sitzen geblieben, in seinem letzten Zeugnis hatte er nur Fünfer und Sechser. Agnes (14) ist jahrelang nur sporadisch in die Schule gegangen, sie galt als Schulverweigerin. Immer wenn es schwierig wurde, ist sie abgehauen. Den Hauptschulabschluss werden Agnes und Liridon in einer normalen Klasse nicht mehr schaffen. Doch ohne Abschluss haben sie kaum Aussichten auf eine Lehrstelle. Langsam beginnen sie zu begreifen, dass sie dabei sind, ihre ganze Zukunft aufs Spiel zu setzen. Jetzt bekommen sie noch eine allerletzte Chance in einer sogenannten Praxisklasse: einer speziellen Klasse mit wenigen Schülern und reduziertem Lehrplan. In Berufspraktika sollen sie beweisen, dass sie zuverlässig und lernfähig sind. Nur dann werden sie vielleicht doch noch einen Arbeitgeber finden, der ihnen eine Ausbildung anbietet.
Cornelia Benne und Maike Bandmann begleiten Liridon und Agnes.
(ARD/BR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Ernst A. Grandits

Thema:
Bayreuth - die Entscheidung


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
VPS 20:14

Stereo-Ton16:9 Format

Live aus Bayreuth:

3sat extra: Götterdämmerung auf dem Grünen Hügel

Die Entscheidung - wer kommt nach Wolfgang Wagner?

Moderation: Tina Mendelsohn

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Am 31. August endet in Bayreuth eine Ära: Wolfgang Wagner tritt nach 57 Jahren als Leiter der Wagner-Festspiele ab. Doch endet damit auch der jahrelange Streit um seine Nachfolge? Oder beginnt an diesem Tag erst der Kampf um die Führung auf dem Grünen Hügel? Schon am ...

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Am 31. August endet in Bayreuth eine Ära: Wolfgang Wagner tritt nach 57 Jahren als Leiter der Wagner-Festspiele ab. Doch endet damit auch der jahrelange Streit um seine Nachfolge? Oder beginnt an diesem Tag erst der Kampf um die Führung auf dem Grünen Hügel? Schon am Tag darauf trifft sich der Stiftungsrat der Festspiele, um über die Neubesetzung zu beraten. Mehrere Bewerbungen liegen den Gremienmitgliedern vor. Doch nach welchen Kriterien werden sie entscheiden? Ist es vorstellbar, dass ein Musik-Manager, der nicht aus dem Wagner-Familienclan stammt, zum Zuge kommt? Oder werden die beiden ungleichen Töchter Wolfgang Wagners - Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier - das Rennen machen? Und was ist mit Nike Wagner, der erfahrenen Kulturmanagerin, die seit Jahren nach der Leitung strebt? Ein Neubeginn im Festspielhaus scheint bitter nötig. Die Inszenierungen der letzten Jahre glänzten eher durch Skandale als durch künstlerische Visionen. Katharina Wagner, die seit dem Tod ihrer Mutter im letzten Jahr offensichtlich im Hintergrund bereits die Fäden zieht, scheint eine Öffnung der Festspiele zu wollen. "Wagner für alle" lautete das Motto beim Opern-Public-Viewing, das auch via Internet weltweit zu verfolgen war. Ist das die Zukunft Bayreuths? Ein gigantisches Event von Rio über New York bis nach Tokio? Die vielleicht größte Kulturperformance der Welt, die Umwandlung eines Mythos zu einer Marke? Oder entscheidet sich der Stiftungsrat für den Weg zurück - hin zu klassischen Inszenierungen vor elitärem Publikum, die vor allem die Musik Richard Wagners in den Mittelpunkt stellen?
"3sat extra: Götterdämmerung auf dem Grünen Hügel" berichtet live vom Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth über die wegweisende Entscheidung des Stiftungsrates. Moderatorin Tina Mendelsohn diskutiert mit Wagnerianern und Kritikern über die künstlerische Zukunft der Bayreuther Festspiele.


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21:00

Die schönste Gams der Welt

Film von Felix Heidinger

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Für viele der Tiere, die einstmals in ganz Europa heimisch waren, ist der italienische Nationalpark Abruzzen wie eine Insel: Wölfe, Bären, Luchse und Steinadler tummeln sich in diesem Refugium. Doch auch dort gibt es gefährdete Tiere: Von der einstmals in ganz Italien ...
(ARD/BR)

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Für viele der Tiere, die einstmals in ganz Europa heimisch waren, ist der italienische Nationalpark Abruzzen wie eine Insel: Wölfe, Bären, Luchse und Steinadler tummeln sich in diesem Refugium. Doch auch dort gibt es gefährdete Tiere: Von der einstmals in ganz Italien verbreiteten Abruzzen-Gams, eine Verwandte der Alpen-Gams, ist nur eine einzige Gruppe übrig geblieben. Der Tierpark Hellabrunn in München bot seine Hilfe an: Gämsen aus dem Nationalpark Abruzzen wurden dorthin gebracht. Der erhoffte Nachwuchs soll später ausgewildert werden.
Die Dokumentation berichtet über das gemeinsame Gämsen-Projekt des Nationalparks Abruzzen und des Tierparks Hellabrunn in München.
(ARD/BR)


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Tod aus dem Labor

Film von John A. Kantara

Erstausstrahlung

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Vor sieben Jahren wurde im Umfeld der Flugzeuganschläge des 11. September 2001 der 63-jährige Journalist Bob Stevens aus Florida getötet, weil er einen Brief mit Milzbranderregern öffnete. Außer Stevens starben durch die Brief-Anschläge im September und Oktober 2001 ...

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Vor sieben Jahren wurde im Umfeld der Flugzeuganschläge des 11. September 2001 der 63-jährige Journalist Bob Stevens aus Florida getötet, weil er einen Brief mit Milzbranderregern öffnete. Außer Stevens starben durch die Brief-Anschläge im September und Oktober 2001 noch vier weitere Menschen. Von den 17 Personen, die "nur" infiziert wurden, haben sich einige bis heute nicht erholt. Erkenntnisse über die Täter wurden nicht bekannt, aber man geht davon aus, dass Mitarbeiter der an Milzbrand forschenden Labore die Täter sein könnten. Erst durch Forschung für Bio-Kampfstoffe und deren Abwehr sind in solchen Laboren gefährlichere Varianten bekannter Erreger entstanden. Wissenschaftler haben es geschafft, Milzbranderreger gentechnisch so zu verändern, dass aus einem harmlosen Mäusepockenvirus ein gefährlicher Menschenkiller wird. Viele dieser Experimente sind "normale" Versuche an amerikanischen und europäischen Universitäten. Denn, so das Argument, der Rechtsstaat müsse sich vor potenziellen Bio-Gefahren schützen. Doch seit dem Anschlag vor sieben Jahren hat es weltweit keinen weiteren Terrorangriff mit Bio-Waffen gegeben. Alles nur Panikmache?
Filmautor John A. Kantara geht in der "hitec"-Dokumentation "Tod aus dem Labor" der Frage nach, ob die Forschung mit den tödlichen Bio-Waffen notwendige Forschung ist, um die Bevölkerung zu schützen, oder ob diese Forschung nicht zu rechtfertigende Risiken in sich birgt und möglicherweise eine neue todbringende Gefahr überhaupt erst in die Welt entlässt.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Gero von Boehm begegnet: Anne-Sophie Mutter

3sat-Gesprächsreihe

Erstausstrahlung

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Sie gilt als eine der begnadetsten Violistinnen unserer Zeit: Anne-Sophie Mutter. Sie blickt auf eine mehr als 30-jährige Karriere zurück und feiert weiter beeindruckende Erfolge in der ganzen Welt. In ihrer Familie ist sie die erste Musikerin. Zum fünften Geburtstag ...

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Sie gilt als eine der begnadetsten Violistinnen unserer Zeit: Anne-Sophie Mutter. Sie blickt auf eine mehr als 30-jährige Karriere zurück und feiert weiter beeindruckende Erfolge in der ganzen Welt. In ihrer Familie ist sie die erste Musikerin. Zum fünften Geburtstag wünschte sich Anne-Sophie eine Geige, aber ihre Eltern schickten sie zunächst zum Klavierunterricht. Die Faszination der Geige jedoch blieb, und Anne-Sophie Mutter begann kurz darauf mit dem Violinenspiel. Als sie ein halbes Jahr später David Oistrach die Brahms-Sonaten spielen hörte, wollte sie endgültig Geigensolistin werden. Mit sechs Jahren wurde sie Bundessiegerin "mit besonderer Auszeichnung" des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und erhielt im selben Wettbewerb zusammen mit ihrem Bruder Christoph den ersten Preis im vierhändigen Klavierspiel. Vom Schulunterricht befreit, bekam sie - neben intensivem Geigenunterricht, dem täglichem Üben und einer umfassenden musikalischen Ausbildung - Privatunterricht bis zum Abitur und durfte sämtliche Prüfungen extern absolvieren. Ein Auftritt bei den Internationalen Musikwochen in Luzern 1976 ebnete der damals 13-Jährigen den Weg zum Vorspielen beim großen Maestro Herbert von Karajan, der bis zu seinem Tod 1989 ihr wichtigster Mentor und Förderer war. 1977 hatte Anne-Sophie Mutter ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen, ein Jahr später an der Berliner Philharmonie. Durch weltweite Konzertauftritte und zahlreiche Schallplattenproduktionen machte sie immer mehr von sich reden.
Gero von Boehm trifft Anne-Sophie Mutter in der Pinakothek der Moderne in München.


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23:10
Stereo-Ton16:9 Format

Berlin - Ein Metropolenmärchen

Die High Society der Hauptstadt

Film von Annette Zinkant und Sven Kuntze

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Nach einer spürbaren Flaute Mitte der 1990er Jahre, die auf den Triumph der Wiedervereinigung folgte, erlebt Berlin ein grandioses Comeback. Das Schäbige, das Hässliche, das Unvollkommene und Schadhafte der neuen alten Hauptstadt: großartig! Die alten Plattenbauten, ...
(ARD/RBB)

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Nach einer spürbaren Flaute Mitte der 1990er Jahre, die auf den Triumph der Wiedervereinigung folgte, erlebt Berlin ein grandioses Comeback. Das Schäbige, das Hässliche, das Unvollkommene und Schadhafte der neuen alten Hauptstadt: großartig! Die alten Plattenbauten, der Zonen-Chic der DDR: kultig! Die Preise: unvergleichlich niedrig! Und die Menschen: so herrlich schlecht gelaunt, aber so unheimlich offen! Auf den Regierungsumzug folgten Schauspieler, Künstler, Filmleute und jede Menge Medienmenschen. Berlin gilt heute als viel aufregender als New York und als wahnsinnig kreativ, was sogar als Wirtschaftsfaktor wahrgenommen wird. Plötzlich wollen Menschen Teil einer Gesellschaft sein, die es eigentlich gar nicht gibt - einer Gesellschaft, die sich täglich verändert, verlagert und bewegt - so wie die ganze Stadt. Es gibt also eine neue Berliner Gesellschaft, aber eigentlich weiß keiner, wo die gerade ist.
Annette Zinkant und Sven Kuntze begeben sich in ihrer Dokumentation auf die Suche nach der neuen Berliner Gesellschaft.
(ARD/RBB)


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:20
16:9 Format

Seitenblicke - Revue

Kult und Kultur des Beisammenseins


Die besten Beiträge der Woche des österreichischen Gesellschaftsmagazins "Seitenblicke".
(ORF)


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0:55
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:20
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:00
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Tod aus dem Labor

(Wiederholung von 21.30 Uhr)



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3:35
Stereo-Ton16:9 Format

Im Reich der Rösser

Der Mythos der Moritzburger Hengstparade

Moderation: Almut Rudel

Film von Steffen Hengst, Sabine Junker und Christoph Stelzner

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Kaltblüter von je 900 Kilo Gewicht lassen die Erde beben, Kosaken wechseln im gestreckten Galopp von einem Vollblut zum anderen. Und wenn 16 Rappen die historische Postkutsche ziehen, hält der Mann auf dem Kutschbock einen Zentner Zügelleine in den Händen. Alljährlich ...
(ARD/MDR)

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Kaltblüter von je 900 Kilo Gewicht lassen die Erde beben, Kosaken wechseln im gestreckten Galopp von einem Vollblut zum anderen. Und wenn 16 Rappen die historische Postkutsche ziehen, hält der Mann auf dem Kutschbock einen Zentner Zügelleine in den Händen. Alljährlich zieht die Moritzburger Hengstparade mehr als 30.000 Besucher in ihren Bann, darunter auch Prominente wie den Schauspieler Rolf Hoppe und den Countertenor Jochen Kowalski.
Der Film stellt den Mythos "Moritzburger Hengstparade" vor. Unter anderem erzählt er von August dem Starken und seinem enormen Verschleiß an Reit- und Zugtieren und warum Napoleon daran schuld ist, dass noch heute Moritzburger Hengste die Kutsche der Königin von England ziehen.
(ARD/MDR)


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5:05
16:9 Format

Schleier, Pioniergeist und Tabus

Die arabische Halbinsel zwischen Zelt und Digitalzeitalter

Film von Luc Walpot

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Mit einem Salto hat sich die Arabische Halbinsel vom Mittelalter in die Neuzeit katapultiert. In nur etwa 50 Jahren vollzog sich dort ein Wandel, für den man sich in Europa ganze 500 Jahre Zeit gelassen hatte. Gigantische Bauprojekte, Hightech-Begeisterung und mit ...

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Mit einem Salto hat sich die Arabische Halbinsel vom Mittelalter in die Neuzeit katapultiert. In nur etwa 50 Jahren vollzog sich dort ein Wandel, für den man sich in Europa ganze 500 Jahre Zeit gelassen hatte. Gigantische Bauprojekte, Hightech-Begeisterung und mit unverhohlener Freude zur Schau gestellter Luxus tragen zum Glitzerbild einer modernen Version von Tausend und einer Nacht bei. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille der rapiden gesellschaftlichen Entwicklung. Wenn es um Menschen- und Frauenrechte geht, ist das Mittelalter in den Augen westlicher Betrachter noch lange nicht gänzlich verabschiedet: Saudi-Arabien, das Land von Mekka und Medina, hat sich die strengste Form religiöser Wahrung auf die Fahnen geschrieben. So manche Koranschule des Landes ist als Kaderschmiede des religiösen Fanatismus ins Visier der internationalen öffentlichen Wahrnehmung geraten. Die Regierung reagiert mit einem luxuriösen Umerziehungscamp. Potenziell gefährlichem, islamistischem Denken soll dort mit gemäßigter Religionswissenschaft durch staatliche Theologen begegnet werden: eine Propagandamaßnahme oder echtes Bemühen?
Luc Walpot, ZDF-Korrespondent in Kairo, begibt sich in seiner Dokumentation "Schleier, Pioniergeist und Tabus" zu den Bruch- und Schnittstellen zwischen Tradition und Moderne, zwischen Aufbruchsstimmung und starrer staatlich-religiöser Reglementierung. Luc Walpot begegnet in Saudi-Arabien einer saudischen Dichterin, die Theaterstücke verfasst, an deren Inszenierung nicht zu denken ist. Denn in Saudi-Arabien sind öffentliche Vergnügungen wie Kinos und Theater nicht erlaubt. In Bahrain besucht Luc Walpot eine jüngst vom Emir genehmigte Institution, die sich mit Verletzungen von Menschenrechten befasst. Allein die Anerkennung der Notwendigkeit eines solchen Engagements signalisiert einen gewaltigen Schritt in Sachen Öffnung.


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