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Sonntag, 31. August
Programmwoche 36/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Potosí, Bolivien

Das Silber des Teufels

Film von Albrecht Heise
(Wiederholung vom 26.8.2008)


(ARD/SWR)


6:15

Englisch für Anfänger

26-teilige Reihe

13. Portobello Road/A Breakdown

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"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" ...
(ARD/BR)

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"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" richtig? Wann muss es "he was" und wann "he has been" heißen? "Englisch für Anfänger" hilft mit witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
(ARD/BR)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Dr. Bernhard Bueb: Lob der Disziplin

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Egozentrische und gelangweilte Jugendliche, die Fernsehen, Konsum und Computer verfallen und eine geringe Leistungsbereitschaft und Frustrationstoleranz aufweisen - und auf der anderen Seite hilflose, unsichere, überforderte Eltern: Immer wieder fallen diese Schlagworte, ...
(ARD/SWR)

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Egozentrische und gelangweilte Jugendliche, die Fernsehen, Konsum und Computer verfallen und eine geringe Leistungsbereitschaft und Frustrationstoleranz aufweisen - und auf der anderen Seite hilflose, unsichere, überforderte Eltern: Immer wieder fallen diese Schlagworte, wenn vom Bildungs- und Erziehungsnotstand in Deutschland die Rede ist. Mit seiner Forderung nach mehr Disziplin hat Bernhard Bueb unlängst offenbar den Nerv der Zeit getroffen und eine kontroverse Debatte über die richtigen Erziehungsmethoden ausgelöst. Vehement plädiert er für mehr Autorität, Strenge und Konsequenz im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, für klare Rituale, Grenzen und Strafen bei Nichteinhaltung der Regeln. Nur so könnten junge Menschen lernen, zu verzichten, zusammenzuarbeiten, mit Frustrationen fertig zu werden und schließlich wieder Vertrauen in die eigenen Kräfte gewinnen.
Dr. Bernhard Bueb leitete 30 Jahre lang die renommierte Internatsschule Schloss Salem.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

142. Joachim Ringelnatz (4/4)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Zweikanal-Ton16:9 Format

Muhammad Yunus, sind Sie ein Banker?

Der Friedensnobelpreisträger über kleine Schritte und

große Veränderungen

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Entwicklungshilfe macht nur dann Sinn, wenn sie direkt beim Menschen ankommt. Aber ist sinnvolle Entwicklungshilfe eine Frage der Geldsumme? Wie seriös ist eine Bank, die Kredite ohne Sicherheiten vergibt? Die Grameen Bank vergibt Kredite, ohne vorher die Bonität zu ...

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Entwicklungshilfe macht nur dann Sinn, wenn sie direkt beim Menschen ankommt. Aber ist sinnvolle Entwicklungshilfe eine Frage der Geldsumme? Wie seriös ist eine Bank, die Kredite ohne Sicherheiten vergibt? Die Grameen Bank vergibt Kredite, ohne vorher die Bonität zu prüfen. Sie vergibt kleinste Mengen an Geld, sogenannte Mikrokredite - und hilft den Menschen damit direkt. Für diese durchschlagend erfolgreiche Idee wurde deren Erfinder, Muhammad Yunus aus Bangladesch, 2006 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.
Roger de Weck unterhält sich mit Muhammad Yunus über die große Wirkung einer einfachen Idee.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

mit Thea Dorn

Offene Ohren - offene Herzen

Daniel Barenboim - "Klang ist Leben - Die Macht der Musik"

Erstausstrahlung

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Er ist einer der großen Musiker unserer Zeit, er ist ein berühmter Pianist und ein gefeierter Dirigent, aber er ist auch ein politisch denkender Zeitgenosse: Daniel Barenboim. Seit 1992 ist er Generaldirektor der Deutschen Staatsoper in Berlin. Mit der Gründung des ...
(ARD/SWR/3sat)

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Er ist einer der großen Musiker unserer Zeit, er ist ein berühmter Pianist und ein gefeierter Dirigent, aber er ist auch ein politisch denkender Zeitgenosse: Daniel Barenboim. Seit 1992 ist er Generaldirektor der Deutschen Staatsoper in Berlin. Mit der Gründung des West-Eastern Divan Orchestras, einem Orchester, in dem junge Israelis und Araber gemeinsam musizieren, hat er ein deutliches Zeichen gesetzt - ein musikalischen Plädoyer für Dialog und Austausch. In seinem neuen Buch "Klang ist Leben - Die Macht der Musik" zieht er eine ganz besondere Bilanz: Was kann Musik für uns Menschen bedeuten? Kann Musik uns helfen, besser miteinander auszukommen? Lernen wir, durch Musik differenzierter zu hören, also genauer zuzuhören? Heißt das auch, dass wir den anderen in Zukunft besser verstehen können? Auf faszinierende Weise verbindet Barenboim Musik, Moral und Politik - und er beweist mit seiner eigenen Biografie, dass man das eine nicht ohne das andere haben kann, dass das eine das andere befruchtet. "Musik kann zur Schärfung politischer Intelligenz beitragen" heißt ein Credo des Musikers, der sich nicht scheut, sich in den kämpferischen Alltag zu begeben, der aneckt und unbequem ist, wenn es der Sache der Musik und des Dialogs dient.
Daniel Barenboim ist zu Gast bei Thea Dorn in "Literatur im Foyer".
(ARD/SWR/3sat)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kunst und Brot

Thomas Hirschhorn, Shirana Shahbazi, Costa Vece

Film von Marion Bornschier

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Am Kunstmarkt boomt die zeitgenössische Kunst. Doch der Shootingstar von heute kann schon morgen vom nächsten verdrängt sein. Thomas Hirschhorn lebt in Paris. Dort musste er eine achtjährige Durststrecke hinter sich bringen, bis der Durchbruch kam. In der Schweiz ...

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Am Kunstmarkt boomt die zeitgenössische Kunst. Doch der Shootingstar von heute kann schon morgen vom nächsten verdrängt sein. Thomas Hirschhorn lebt in Paris. Dort musste er eine achtjährige Durststrecke hinter sich bringen, bis der Durchbruch kam. In der Schweiz löste er mit seinen Installationen Skandale aus. Außerhalb der Schweiz - wo er bis auf weiteres nicht ausstellen will - ist davon jedoch nichts bekannt. Hirschhorn hat es bis ins Museum of Modern Art geschafft. Shirana Shahbazi, geboren im Iran, ist eine Senkrechtstarterin. Gleich nach dem Diplom an der Kunsthochschule Zürich bekam sie ihre erste Einzelausstellung. Heute ist sie mit ihren Fotoserien schon in bedeutenden Museen vertreten. Costa Vece wuchs als Sohn einer Griechin und eines Italieners im Appenzell auf. Er gewann alles, was man an Preisen und Stipendien in der Schweiz bekommen kann. Seine Installation "Mama Goes to Art" war auf der Biennale in Venedig zu sehen und steht heute in einer hochkarätigen Privatsammlung in Turin. Die Schweiz aber, sagt Vece, ist für ihn ein steiniges Pflaster.
Marion Bornschier zeichnet in "Kunst und Brot" den Weg von drei Schweizer Künstlern nach.


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12:05

Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur op. posthumum,

D 944

Es spielen die Wiener Philharmoniker
unter der Leitung von Karl Böhm

Regie: Hugo Käch

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Franz Schuberts (1797 - 1828) "Große" Symphonie war nach seinem Tod verschollen. Sie wurde erst 1839 von Robert Schumann wiederentdeckt. Felix Mendelsohn-Bartholdy dirigierte die Uraufführung in Leipzig. Seitdem gehört Schuberts größtes symphonisches Werk zu den ...
(ORF)

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Franz Schuberts (1797 - 1828) "Große" Symphonie war nach seinem Tod verschollen. Sie wurde erst 1839 von Robert Schumann wiederentdeckt. Felix Mendelsohn-Bartholdy dirigierte die Uraufführung in Leipzig. Seitdem gehört Schuberts größtes symphonisches Werk zu den meistgespielten und beliebtesten Symphonien in der Musikgeschichte.
Unter der Leitung von Karl Böhm spielen die Wiener Philharmoniker "Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 C-Dur op. posthumum, D 944".
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30

Abenteuer Afrika

Expedition vom Cap Blanc bis zum Äquator

Film von Frank Feustle

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Mit seinen schroffen Felsformationen ist das Akakusgebirge im Süden Libyens die wohl beeindruckendste Landschaft der Sahara. Inmitten dieser Felseneinöde lebt das Nomadenvolk der Tuareg. Bunt, laut und voller Leben ist dagegen die ägyptische Hauptstadt Kairo. Internet ...
(ARD/MDR)

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Mit seinen schroffen Felsformationen ist das Akakusgebirge im Süden Libyens die wohl beeindruckendste Landschaft der Sahara. Inmitten dieser Felseneinöde lebt das Nomadenvolk der Tuareg. Bunt, laut und voller Leben ist dagegen die ägyptische Hauptstadt Kairo. Internet und Mobiltelefone sind dort genauso selbstverständlich wie unverschleierte Frauen. Im südlichen Nachbarland Sudan dagegen kämpfen die Menschen ums nackte Überleben. Jahrelanger Bürgerkrieg, Überschwemmungen und Hungerkatastrophen haben die Bevölkerung gequält. Trotzdem sind die Sudanesen noch immer eines der gastfreundlichsten Völker Afrikas. Voller Stolz zeigen sie steinerne Zeugnisse der ruhmreichen Vergangenheit ihres Landes. Archaische Riten, Stammesfehden und die Gnade der Götter prägen den Alltag der Menschen.
Frank Feustle ist jedes Jahr mehrere Monate in Afrika. Dort entdeckte er die vielen Facetten des Lebens auf diesem Kontinent. Sein Film begleitet unter anderem das karge Leben der Tuareg im Akakusgebirge in Libyen und den Alltag in der modernen Metropole Kairo.
(ARD/MDR)


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14:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schlosshotel Orth

13-teilige Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1998

9. Der Märchenprinz

Darsteller:
Wenzel HoferKlaus Wildbolz
FannyNicole R. Beutler
PhilippFritz Karl
SissyAndrea Lamatsch
GeorgSascha Wussow
u.a.
Regie: Claus Peter Witt

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Wenzel und Vinzenz machen sich große Sorgen um Fanny, die über Nacht spurlos verschwunden ist, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Vinzenz hat eine Idee, wo er Fanny finden könnte: Er fährt nach Wien zum Zentralfriedhof, wo Phillip Dorndorf begraben wurde. ...
(ORF)

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Wenzel und Vinzenz machen sich große Sorgen um Fanny, die über Nacht spurlos verschwunden ist, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Vinzenz hat eine Idee, wo er Fanny finden könnte: Er fährt nach Wien zum Zentralfriedhof, wo Phillip Dorndorf begraben wurde. Tatsächlich findet er Fanny dort. Die Vorbereitungen für die Wildparkeröffnung gehen dem Ende zu. Sissy ist ganz in ihrem Element, organisiert und teilt ein. Laufend treffen Tierlieferungen ein, Georg konnte sogar ein Prachtexemplar von einem Hirschen erwerben. Zu feierlichen Eröffnung des Wildparks ist ganz Gmunden anwesend. Im "Schlosshotel Orth" ist Graf Moritz Altenberg eingetroffen. Er schreibt ein Buch über Burgen und Schlösser im Salzkammergut. Doch weitaus mehr Gefallen als an den historischen Gemäuern findet er an Doris. Sie soll ihm bei seinen Recherchen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch wenn ihr der temperamentvolle Herr Altenberg vorerst alles andere als sympathisch ist, dauert es nicht lange, bis sie doch seinem Charme erliegt. Trotzdem hat sie große Angst, sich wieder in den Falschen zu verlieben. Diese Angst wird bestätigt, als sie erfährt, dass Altenberg verheiratet ist. Altenberg schwört, dass er sich scheiden lassen will, doch das kann Doris nicht glauben.
(ORF)


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14:45
16:9 Format

Kulinarische Spurensuche - Israel

Film von Karin Storch

Erstausstrahlung

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Hummus: Der Brei aus pürierten Kichererbsen, Sesam-Mus, Olivenöl, Zitronensaft und diversen Gewürzen ist eine orientalische Spezialität und das beste Mittel zur Völkerverständigung: Israelis wie Palästinenser essen ihn leidenschaftlich gern.
Karin Storch wirft ...

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Hummus: Der Brei aus pürierten Kichererbsen, Sesam-Mus, Olivenöl, Zitronensaft und diversen Gewürzen ist eine orientalische Spezialität und das beste Mittel zur Völkerverständigung: Israelis wie Palästinenser essen ihn leidenschaftlich gern.
Karin Storch wirft einen Blick in arabische Garküchen und israelische Supermärkte und geht der Frage nach, was an diesem Kichererbsenbrei so süchtig macht.


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15:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Auf und davon - Geschichten vom Reisen

Film von Robert Gokl

(teilweise schwarzweiß)

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Am Anfang stand die Sehnsucht, das Alte hinter sich zu lassen und Neues, Unbekanntes zu entdecken. Erzherzogin Margarethe von Habsburg hatte schon vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs die Möglichkeit, ihr Reisefieber zu stillen, in den Alpen und an der Adria etwa. Mit ...
(ORF)

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Am Anfang stand die Sehnsucht, das Alte hinter sich zu lassen und Neues, Unbekanntes zu entdecken. Erzherzogin Margarethe von Habsburg hatte schon vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs die Möglichkeit, ihr Reisefieber zu stillen, in den Alpen und an der Adria etwa. Mit dabei hatte sie stets eine Kamera, um auf Autochrom-Platten ihre Reiseeindrücke festzuhalten. Das Ergebnis sind Farbaufnahmen aus einer längst vergangenen Welt, als nur der Adel und das Großbürgertum sich den Luxus einer Vergnügungsreise leisten konnten. Nach der Einrichtung gesetzlicher Urlaubsansprüche für die Arbeiterschaft brachen bereits in der Zwischenkriegszeit viele mit Zug oder Autobus auf - auf den Spuren des Bürgertums, das bereits im 19. Jahrhundert eine verzweigte Kultur der Sommerfrische entwickelt hatte. Aber auch Stars schätzten die Sommerfrische: Marlene Dietrich kam 1937 gemeinsam mit Familie und Freunden, darunter Douglas Fairbanks jr., aus Hollywood an den Wolfgangsee in Oberösterreich, um dort - gekleidet in Dirndl und Lederhose - zwei Monate lang einem "urtümlichen" Leben zu frönen. Der Zweite Weltkrieg und die Nachkriegsjahre bedeuteten für die Branche einen Rückschlag. Dann aber ging es richtig los: Die Wirtschaftswunderjahre wurden zu Blütejahren des Massentourismus. Jeder wollte zumindest einmal ans Meer, und die Standardisierung der Ware Urlaub machte es möglich: Caorle, Rom und Capri waren beliebte Reiseziele, aber auch die Pyramiden und das Nordkap lockten immer mehr Besucher an.
Der Film von Robert Gokl erzählt die Geschichte des Reisens: von Wochenendausflug und Sommerfrische bis hin zu All-Inclusive-Urlaub und Weltreise.
(ORF)


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15:45

McMärchen

Hinter den Kulissen von Neuschwanstein

Film von Bernd Mosebach

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Neuschwanstein ist romantisches Märchenschloss und straff geführtes Unternehmen zugleich. Als einziges der 43 bayerischen Schlösser wirft es Gewinn ab. Bis zu 10.000 Touristen werden täglich im Minutentakt durch Schlafgemach, Kapelle und Speisesaal Ludwigs II. ...

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Neuschwanstein ist romantisches Märchenschloss und straff geführtes Unternehmen zugleich. Als einziges der 43 bayerischen Schlösser wirft es Gewinn ab. Bis zu 10.000 Touristen werden täglich im Minutentakt durch Schlafgemach, Kapelle und Speisesaal Ludwigs II. geschleust. Dutzende Mitarbeiter - Fremdenführer und Souvenier-Verkäufer, Kutscher und Gärtner, Putzfrauen und Wachmänner - halten den lukrativen Betrieb am Laufen. Sie vermarkten das Klischee, das die Besucher erwarten: des Märchenkönigs Märchenschloss. Neuschwanstein, das ist Deutschland pur - nicht nur für die Besucher aus Japan oder den USA.
Der Film schaut hinter die Kulissen des Schlosses und wirft einen nicht immer ernst gemeinten Blick auf die Eigenarten des Massentourismus.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Archäologie am Meeresgrund

Expedition zur SMS Undine

Film von John A. Kantara

(Wiederholung vom 25.8.2008)

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Vor über 90 Jahren versenkte ein englisches U-Boot in der Ostsee vor Rügen den 105 Meter langen deutschen Kreuzer "SMS Undine". Es ist das letzte erhaltene Schiff seiner Klasse und in außergewöhnlich gutem Zustand. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Entwicklung von ...

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Vor über 90 Jahren versenkte ein englisches U-Boot in der Ostsee vor Rügen den 105 Meter langen deutschen Kreuzer "SMS Undine". Es ist das letzte erhaltene Schiff seiner Klasse und in außergewöhnlich gutem Zustand. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Entwicklung von Kreuzern, also wendigen Kriegsschiffen mit hoher Geschwindigkeit und zahlreichen Waffen, von Kaiser Wilhelm II. gefördert. Die "SMS Undine" war mit einigen technischen Innovationen ausgestattet: Sie hatte als erste einen modernen Kreiselkompass - ein System, das bis heute als Standard gilt. Im Mai 2008 untersuchte eine Tauchexpedition dieses besondere Wrack. Dabei ist die Erforschung der "Undine" nicht ungefährlich: Das Wrack liegt etwa 50 Meter tief in einem Gebiet mit starker Strömung. Expeditionsleiter Reinhard Öser erhofft sich, mit dieser Expedition mehr über das Schiff und die Geschichte seines Untergangs zu erfahren: So etwa Details zu Bauart und Materialien und welche Einschüsse für die Zerstörung verantwortlich waren. Zudem sollen Restaurationsaufgaben unter Wasser durchgeführt und ein Abdruck des sogenannten Bugziers, eine Art Galionsfigur, gemacht werden. Eine Biologin untersucht hingegen mit einer Spezialkamera das Verhalten von Bohrwürmern, die das Holz des Wracks zerfressen.
Die 3sat-Dokumentationsreihe "hitec" begleitet eine Tauchexpedition bei ihrer Arbeit an der "SMS Undine".


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial: IFA 2008

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Auf der IFA, der Internationalen Funkausstellung in Berlin (29.8. - 3.9.2008), zeigt sich, wo es in Zukunft hin soll mit der Unterhaltungselektronik. Scharfe und hochauflösende Fernsehbilder mittels HDTV-Technik ist auch in diesem Jahr wieder Thema. Noch immer schauen die ...

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Auf der IFA, der Internationalen Funkausstellung in Berlin (29.8. - 3.9.2008), zeigt sich, wo es in Zukunft hin soll mit der Unterhaltungselektronik. Scharfe und hochauflösende Fernsehbilder mittels HDTV-Technik ist auch in diesem Jahr wieder Thema. Noch immer schauen die meisten Menschen - im wahren Wortsinn - in die Röhre. Aber spätestens dann, wenn der alte Fernseher den Geist aufgibt, steht die Überlegung an, was für ein Gerät angeschafft werden soll. Viele denken dann an einen Flachbildschirm und vergessen, dass die Röhre qualitativ durchaus nicht von gestern ist. Und die Alternativen bei innovativen Display-Techniken sind zahlreich und schwer überschaubar. Auch Audio-Elektronik ist in Berlin ein großes Thema. Das Format MP3 scheint das "Nonplusultra" zu sein, aber angesichts der Fortschritte beispielsweise in der Digitalfotografie wirkt die Musikqualität des Formats MP3, als sei sie von gestern.
Das 3sat-Computainment-Magazin "neues" zeigt, was der Unterschied ist zwischen Plasma-, TFT-, LCD- und OLED-Displays und welche Technik bei der diesjährigen IFA der Publikumsrenner sein wird. 3sat-Moderatorin Yve Fehring meldet sich von der IFA 2008 und präsentiert eine "neues spezial"-Ausgabe über die Trends der Unterhaltungselektronik.


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17:00
Stereo-Ton

Tierschutzgeschichten

Elfteilige Reihe

6. ... aus Marbella/Spanien

Vom Jetset zum Tierschutz - Die Gräfin vom Tierheim

Film von Jörg E. Mayer

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Überall auf der Welt werden Tiere vernachlässigt, sind bedroht oder werden gequält. Die Reihe "Tierschutzgeschichten" erzählt in elf Folgen von Menschen, die sich um diese Tiere kümmern.
Gräfin Xandra Gomeza Hohenlohe und Renate Frönicke lernten sich Ende der ...
(ARD/WDR)

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Überall auf der Welt werden Tiere vernachlässigt, sind bedroht oder werden gequält. Die Reihe "Tierschutzgeschichten" erzählt in elf Folgen von Menschen, die sich um diese Tiere kümmern.
Gräfin Xandra Gomeza Hohenlohe und Renate Frönicke lernten sich Ende der 1970er Jahre kennen, als Marbella eine Hochburg des internationalen Jetsets war. Die in Madrid geborene Gräfin, eine Nichte von Prinz Alfonso zu Hohenlohe-Langenburg, und die aus Düsseldorf stammende Inhaberin einer Modeagentur genossen damals ein Leben in Luxus und Ausgelassenheit. Doch die Suche nach einer neuen, sinnvollen Aufgabe einerseits und die Tierliebe anderseits führte Anfang der 1990er Jahre zu einer Wende im Leben der beiden Frauen: Zusammen mit einer Gruppe engagierter Tierschützerinnen gründeten sie das Tierheim "Tripple A" in Marbella. Es beherbergt etwa 400 Hunde und Katzen, und das bedeutet jede Menge Arbeit.
(ARD/WDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Mehr Spaß im Gehege

Moderation: Anke Neuzerling

Aus dem Zoo Hannover mit Tigerpythons, Flusspferden
und Nasenbären
Erstausstrahlung

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Im Zoo Hannover geht es spaßig zu. Das ist vor allem den Tierpflegern zu verdanken, die jeden Tag aufs Neue versuchen, den Tieren Abwechslung und Unterhaltung zu bieten: Enrichment nennt man das. Diese Beschäftigungen sind sehr wichtig, da Zootiere weder jagen noch ums ...

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Im Zoo Hannover geht es spaßig zu. Das ist vor allem den Tierpflegern zu verdanken, die jeden Tag aufs Neue versuchen, den Tieren Abwechslung und Unterhaltung zu bieten: Enrichment nennt man das. Diese Beschäftigungen sind sehr wichtig, da Zootiere weder jagen noch ums Überleben kämpfen müssen.
"Arche Noah"-Moderatorin Anke Neuzerling trifft Tierpflegerin Angela Kruth, die ziemlich einfallsreich sein muss, um Tigerpython Moses junior zu unterhalten: Ein Spaziergang über eine Wiese ist ein Fest der Sinne für einen ganzen Vormittag. Auch die Löwen und die seltenen Husumer Protestschweine werden bespaßt. Bei den Flusspferden liegt die Aufgabe des Entertainments bei den Tieren selbst. Da die sechs Kolosse im Familienverbund leben, ist immer etwas los. Dafür sorgt auch der kleine Nachwuchsbulle.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Bom Dia, Jana

Dokumentarfilm von Sabine Michel, Deutschland 2008

Länge: 28 Minuten
Erstausstrahlung

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Monchique in Portugal ist eine kleine, an einem Berghang gelegene Stadt am Nordrand der Algarve. Dort ist Jana, die Tochter deutscher Aussteiger, mit ihren vier großen Brüdern wohlbehütet in einem von den Eltern selbst restaurierten Bauernhaus aufgewachsen. Doch dann ...

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Monchique in Portugal ist eine kleine, an einem Berghang gelegene Stadt am Nordrand der Algarve. Dort ist Jana, die Tochter deutscher Aussteiger, mit ihren vier großen Brüdern wohlbehütet in einem von den Eltern selbst restaurierten Bauernhaus aufgewachsen. Doch dann bricht die Familie überraschend auseinander. Die Eltern trennen sich, und die großen Brüder gehen nach Lissabon. Jana und ihre Mutter Ilo bleiben in dem kleinen Ort zurück, in dem sie immer noch Außenseiter sind. Bald schon verbreiten sich Gerüchte in der Kleinstadt. Man dichtet der damals Zwölfjährigen eine Schwangerschaft und Abtreibung an, die ohne medizinische Indikation bis 2007 in Portugal verboten war. Jana schließt sich zu Hause ein und schmeißt die Schule. Um ihre Verletztheit und Unsicherheit baut sie eine Mauer aus Schweigen. Jana stellt fest, dass Aufwachsen sehr einsam sein kann. Doch ihre Mutter und Brüder halten zu ihr. Die heute 17-Jährige schafft den Schritt zurück in die Welt und beginnt eine Ausbildung. Doch gerade wieder angekommen in der Unbeschwertheit der Jugend, muss Jana eine neue Herausforderung annehmen.
Sabine Michel, Absolventin der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg, lebt zeitweise selbst in Portugal und kennt Jana seit deren Kindheit. Für die Reihe "Mädchengeschichten" hat sie ein sensibles filmisches Porträt gezeichnet, das der Unsicherheit des Erwachsenwerdens, Fremdheit im eigenen Leben, der Schwermut der Pubertät und Leichtigkeit jugendlicher Träume nachspürt.

"Bom Dia, Jana" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt. Regie führen ausschließlich Frauen, von denen die meisten aus den Herkunftsländern der Mädchen stammen. So repräsentieren die "Mädchengeschichten" nicht nur verschiedene Lebensentwürfe junger Frauen, sondern auch unterschiedliche dokumentarische Erzählweisen internationaler Regisseurinnen.


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18:30

Susi Nicoletti - Mit Ernst unernst

Porträt von Michael Bukowsky

(teilweise schwarzweiß)

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Ursprünglich aus München stammend, ging Kammerschauspielerin Susi Nicoletti (1918 - 2005) 1940 ans Wiener Burgtheater, dem sie mehr als 50 Jahre lang die Treue hielt. Popularität erreichte sie jedoch auch durch ihre Filme, darunter "Hallo Dienstmann" (1951) mit Hans ...
(ORF)

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Ursprünglich aus München stammend, ging Kammerschauspielerin Susi Nicoletti (1918 - 2005) 1940 ans Wiener Burgtheater, dem sie mehr als 50 Jahre lang die Treue hielt. Popularität erreichte sie jedoch auch durch ihre Filme, darunter "Hallo Dienstmann" (1951) mit Hans Moser.
Ein Porträt der Schauspielerin Susi Nicoletti von Michael Bukowsky.

Mit dem Porträt "Susi Nicoletti - Mit Ernst unernst" von Michael Bukowsky erinnert 3sat an die Schauspielerin, die am 3. September 90 Jahre alt geworden wäre.

(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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19:50
Stereo-Ton16:9 Format

bookmark



Die unmoderierte Sendung stellt bis zu drei ausgewählte neue Sachbücher vor, spricht mit Autoren und wirft einen kritischen Blick auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Festspielsommer live

Schleswig-Holstein Musik Festival 2008

Moderation: Julia Westlake

Programm:
Richard Wagner: Szenen aus "Die Meistersinger von Nürnberg"
und "Die Walküre"
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll
Mit René Pape (Bassbariton)
Es spielt das NDR Sinfonieorchester unter der
Leitung von Alan Gilbert
Abschlusskonzert des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2008
aus der Musik- und Kongresshalle Lübeck

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Nur wenige deutsche Sänger haben es bisher geschafft: René Pape hat einen festen Vertrag mit der New Yorker Metropolitan Opera und stand bereits 130 Mal auf der Bühne des renommierten Hauses. Vom Fachmagazin "Musical America" zum Sänger des Jahres 2002 gewählt, ...
(ARD/NDR/3sat)

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Nur wenige deutsche Sänger haben es bisher geschafft: René Pape hat einen festen Vertrag mit der New Yorker Metropolitan Opera und stand bereits 130 Mal auf der Bühne des renommierten Hauses. Vom Fachmagazin "Musical America" zum Sänger des Jahres 2002 gewählt, gehört der zweifache Grammy-Preisträger international zu den gefragtesten Besetzungen seines Fachs. 2008 tritt er erstmals beim "Schleswig-Holstein Musik Festival" auf: Er singt Szenen aus "Die Meistersinger von Nürnberg" und "Die Walküre" von Richard Wagner. Außerdem spielt das NDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Alan Gilbert Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 5 cis-Moll.
Im Rahmen des Festspielsommers zeigt 3sat das Abschlusskonzert des "Schleswig-Holstein Musik Festivals 2008" live aus der Lübecker Musik- und Kongresshalle.

3sat beendet seinen Festspielsommer am Samstag, 27. September, um 22.50 Uhr mit dem Künstlerporträt des Cellisten Daniel Müller-Schott.

(ARD/NDR/3sat)


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22:35
VPS 22:14

Stereo-Ton16:9 Format

Oliver Kahn und die Dinge des Lebens

Dokumentarfilm von Marin Martschewski, Deutschland 2006

Länge: 60 Minuten

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Weltmeister werden im eigenen Land - das sollte 2006 der Höhepunkt der Fußballkarriere von Oliver Kahn werden. Neben seinem Talent waren es Disziplin und Ausdauer, die ihn ganz nach oben gebracht hatten. Spätestens nach der WM 2002 galt er als weltbester Torwart. Doch ...

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Weltmeister werden im eigenen Land - das sollte 2006 der Höhepunkt der Fußballkarriere von Oliver Kahn werden. Neben seinem Talent waren es Disziplin und Ausdauer, die ihn ganz nach oben gebracht hatten. Spätestens nach der WM 2002 galt er als weltbester Torwart. Doch dann schadeten einige Patzer seinem sportlichen Ruf. Plötzlich war die Nummer 1 des deutschen Fußballs nicht mehr unumstritten. "Wenn man die erforderliche Willenskraft und Disziplin aufbringt und bereit ist, hart zu arbeiten," sagt Kahn, "ist der Weg nach oben zwar schwer, aber nicht unmöglich. Doch dann, wenn man da oben angekommen ist, beginnt das wirklich Schwierige." Nach dem glanzlosen Auftritt der Deutschen bei der EM 2004 stellte der neue Bundestrainer Jürgen Klinsmann alles in Frage: Nun wurde in der Nationalmannschaft "rotiert" - einmal spielte Oliver Kahn, einmal Jens Lehmann. Die endgültige Entscheidung des Trainers, wer bei der WM 2006 im Tor stehen sollte, fiel dann zugunsten Lehmanns. Als die meisten damit rechneten, dass Kahn sich zurückziehen würde, teilte dieser in einer Pressekonferenz souverän mit, dass er auch als "zweiter Torwart" die WM bestreiten würde.
Die Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm "Oliver Kahn und die Dinge des Lebens", die sich über einen Zeitraum von fast drei Jahren erstreckten, endeten mit einem Interview am 29. Januar 2006. So wurde dieser Film zu einer intensiven Persönlichkeitsstudie. Marin Martschewski zeigt in seinem Porträt einen Oliver Kahn, wie man ihn bis dahin nicht kannte: einen nachdenklichen, manchmal selbstkritischen und genau formulierenden Mann, der sich seiner Rolle in der Öffentlichkeit sehr bewusst ist. Kahn, der am 2. September 2008 mit einem Abschiedsspiel geehrt wird und künftig als ZDF-Fußball-Experte arbeitet, äußert sich in den Gesprächen zu seinem Weg nach oben, seinem großen Ehrgeiz und der Stellung des Fußballspielers in der Unterhaltungsindustrie. Dabei konfrontiert Martschewski Kahn auch mit den Widersprüchen seiner Sportlerexistenz.


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23:35
VPS 23:10

schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalreihe von Herbert Reinecker

Dr. Meinhardts trauriges Ende

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
GrabertGünther Schramm
HeinesGerhard Glemnitz
Frau KellerRosemarie Fendel
Fräulein RehbeinHelma Seitz
Frau WienandLuise Ullrich
Dr. BibeinaRichard Münch
Dr. RosencrantzKarl John
Kati VogtIlona Grübel
Harro VogtMichael Verhoeven
DannyMonika Lundi
Hans PepperChristof Wackernagel
Regie: Michael Verhoeven

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Im Garten seiner Villa wird Dr. Meinhardt tot aufgefunden: Die Indizien weisen darauf hin, dass er aus dem Fenster gestürzt wurde. Der Kreis der Verdächtigen ist für die Kriminalpolizei sehr eng zu fassen, denn am selben Abend hatte Meinhardt Besuch, und nur unter ...

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Im Garten seiner Villa wird Dr. Meinhardt tot aufgefunden: Die Indizien weisen darauf hin, dass er aus dem Fenster gestürzt wurde. Der Kreis der Verdächtigen ist für die Kriminalpolizei sehr eng zu fassen, denn am selben Abend hatte Meinhardt Besuch, und nur unter diesen Gästen und ihren Bekannten kann der Mörder zu finden sein. Der Verdacht richtet sich auf eine Gruppe junger Leute, die von dem Geschäftsmann in großzügiger Weise beschenkt und unterstützt worden war.
Eine Folge der Krimiserie "Der Kommissar".


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0:35
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schwarz-weiss monochrom

Gefährliche Flitterwochen

(Above Suspicion)

Spielfilm, USA 1943

Darsteller:
Frances MylesJoan Crawford
Richard MylesFred MacMurray
Hassert SeidelConrad Veidt
Sig von AschenhausenBasil Rathbone
Dr. MespelbrunnReginald Owen
u.a.
Länge: 87 Minuten
Regie: Richard Thorpe

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Wie sehr haben sich Professor Richard Myles und seine Braut Frances auf ihre Flitterwochen gefreut. Doch daraus wird nichts: Peter Galt vom britischen Außenministerium bittet Myles und Frances, als Touristen getarnt zunächst nach Paris und dann in das von den Nazis ...
(ARD)

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Wie sehr haben sich Professor Richard Myles und seine Braut Frances auf ihre Flitterwochen gefreut. Doch daraus wird nichts: Peter Galt vom britischen Außenministerium bittet Myles und Frances, als Touristen getarnt zunächst nach Paris und dann in das von den Nazis besetzte Österreich zu reisen. Denn als hochkarätiger Physiker ist Myles der Einzige, der beurteilen kann, welche Wichtigkeit die Information eines in Österreich untergetauchten Agenten über eine deutsche Wunderwaffe hat. Mit Hilfe des österreichischen Kollaborateurs Hassert Seidel kommen Myles und seine Frau ihrem Ziel in Innsbruck rasch näher. Dort trifft Myles überraschend seinen alten Freund und Kollegen von Aschenhausen wieder. Dieser gibt sich als Antifaschist aus, ist in Wahrheit aber ein SS-Mann, der Myles' Kontaktmann Dr. Mespelbrunn längst enttarnt hat. Mit knapper Not können Myles und seine Frau der von Aschenhausen gestellten Falle entgehen. Eine turbulente Flucht nach Italien beginnt.
"Gefährliche Flitterwochen" ist ein hervorragend besetzter Agententhriller mit scharfzüngigen Dialogen und witzig-pointierten Attacken gegen das "Dritte Reich".
(ARD)


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2:00
VPS 01:35

Hello Austria, hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


Das wöchentliche Magazin liefert ein breites Spektrum an Informationen und Unterhaltung aus der österreichischen Hauptstadt.
(ORF/3sat)


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2:30
VPS 02:05

Dolby-Digital Audio16:9 Format

Saimirs Entscheidung

Spielfilm, Italien 2004

Darsteller:
SaimirMishel Manoku
EdmondXhevdet Feri
MichelaLavinia Guglielman
SimonaAnna Ferruzzo
u.a.
(Albanisch-italienische Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 88 Minuten
Regie: Francesco Munzi

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Vom Leben hat Saimir bisher nur Armut und Illegalität kennengelernt. Der Teenager ist mit seinem Vater aus Albanien geflohen. Die beiden leben jetzt in Italien, wo sie einer Bande helfen, illegale Einwanderer auf den Bauernhöfen als billige Arbeitskräfte unterzubringen. ...

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Vom Leben hat Saimir bisher nur Armut und Illegalität kennengelernt. Der Teenager ist mit seinem Vater aus Albanien geflohen. Die beiden leben jetzt in Italien, wo sie einer Bande helfen, illegale Einwanderer auf den Bauernhöfen als billige Arbeitskräfte unterzubringen. Für seinen Vater ist das ein Job wie jeder andere, eine Verantwortung für die Landsleute lehnt er ab. Beide rutschen noch tiefer in die Kriminalität, als sie für eine Zuhälterbande Mädchen aus Osteuropa einschleusen. Saimir erlebt deren Leid aus nächster Nähe mit. Für den Jungen öffnet sich eine andere Welt, als er die junge Italienerin Michela kennenlernt. Er will sie mit einer Kette beeindrucken und begeht mit einer Jugendbande einen Überfall. Da Michela das Geschenk jedoch ablehnt, beginnt der Junge zu begreifen, wie weit ihre Welt von der eines illegalen Einwanderers entfernt ist. Michelas Reaktion wird eine wichtige Erfahrung für Saimir, die ihn reifen und erwachsen werden lässt.
In betont lakonischem Stil und mit realistischer Genauigkeit, die die Glaubwürdigkeit der Geschichte und der beteiligten Charaktere unterstreicht, erzählt Francesco Munzi von der Perspektivlosigkeit der Illegalen in seinem Land und von der Zivilcourage eines Jungen, der versucht, seine Würde zu bewahren. Als der Junge die ganze Tragweite seines Tuns erkennt, weitet sich der Film zu einer grundsätzlichen Abhandlung über Schuld und Sühne. Am Ende sieht sich Saimir mit einer Umwelt konfrontiert, in der nur der eigene Selbsterhaltungstrieb und Überlebenswille zählt. Francesco Munzi, geboren 1969 in Rom, schloss ein Politologiestudium ab, bevor er in Rom Filmregie studierte. "Saimirs Entscheidung" ist sein erster Spielfilm. Der Film erhielt 2004 beim Filmfestival in Venedig eine Lobende Erwähnung als besonders gelungener Debütfilm.


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4:00
VPS 03:40

Stereo-Ton

Aranui - Mit dem Postschiff in die Südsee

Film von Christel Fromm

(aus der ZDF-Reihe "reiselust")


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4:45
VPS 04:25

Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wiederholung von 19.10 Uhr)


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5:25

Ecuador - Von den Anden an die Küste

Film von Julia Leiendecker

(Wiederholung vom 29.8.2008)


(ARD/SR)