Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 20. Juli
Programmwoche 30/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Teruel, Spanien

Maurische Architektur

Film von Sabine Willkop

Ganzen Text anzeigen
In Teruel, im spanischen Süd-Aragonien, steht das bedeutendste Ensemble der Mudéjar-Architektur. Mudéjar wurden die Araber von den Christen nach der Rückeroberung genannt. Die drei Backsteintürme der Kirchen El Salvador, San Martin und San Pedro sowie der Glockenturm ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
In Teruel, im spanischen Süd-Aragonien, steht das bedeutendste Ensemble der Mudéjar-Architektur. Mudéjar wurden die Araber von den Christen nach der Rückeroberung genannt. Die drei Backsteintürme der Kirchen El Salvador, San Martin und San Pedro sowie der Glockenturm und die Artesonadodecke der Kathedrale wurden 1986 von der UNSESCO zum "Weltkulturerbe" ernannt. Die Stadt Teruel hat sich einen letzten Rest von spanisch-arabischem Charme bewahrt: kleine Gassen, Erkerbalkone und Patios im arabischen Stil. Die Mudéjares waren geschickte Handwerker und kreative Baumeister. Und so geschah das Paradox: Arabische Architekten, Keramiker und Maler entwarfen christliche Kirchen. Islamischer Backstein- und Azulejo-Dekor verbinden sich mit christlicher Romantik und Gotik. Dieser einzigartige Stilmix wird Mudéjar-Architektur genannt.
Der Film berichtet vom Zusammenleben zwischen Christen und Arabern und von Geschichten und Legenden rund um die Mudéjar-Architektur.
(ARD/SWR)


6:15

Englisch für Anfänger

26-teilige Reihe

7. A Stroll in Covent Garden/Whose Photo is it?

Ganzen Text anzeigen
"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
"What's your name? Are you German?" - mit einfachen Fragen und Antworten führt dieser Fernsehsprachkurs in die englische Sprache ein. In 26 Lektionen werden die wichtigsten Grammatikstrukturen und der Grundwortschatz vermittelt. Wann sagt man "some", wann ist "any" richtig? Wann muss es "he was" und wann "he has been" heißen? "Englisch für Anfänger" hilft mit witzigen Spielszenen und fundierten Erklärteilen.
(ARD/BR)


6:45
16:9 Format

Tele-Akademie

Dr. Simona Slanicka: Feindbilder. Die Darstellung des

Kriegsgegners als negatives Spiegelbild

Prof. Dr. Horst Carl: Realistische Bilder?
Die Technik der Zerstörung in Kriegsdarstellungen des
späten 17. und 18. Jahrhunderts

Ganzen Text anzeigen
In den Chroniken, Bildern und Liedern der Vormoderne gehören Feinde oft einer imaginären Gegenwelt an, die sich als diabolisches Spiegelbild präsentiert. Auch die Bilder kriegszerstörter Städte gehören zum ikonischen Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses. Sie ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
In den Chroniken, Bildern und Liedern der Vormoderne gehören Feinde oft einer imaginären Gegenwelt an, die sich als diabolisches Spiegelbild präsentiert. Auch die Bilder kriegszerstörter Städte gehören zum ikonischen Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses. Sie repräsentieren die Zerstörungskraft des Kriegs nachhaltiger und eindrücklicher als etwa Bilder getöteter Soldaten.
Dr. Simona Slanicka ist Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der Universität Bielefeld. Professor Horst Carl lehrt Neuere Geschichte an der Universität Gießen.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

136. Bertolt Brecht (1)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Mittelpunkt Mensch: Die Existenzphilosophie

Annemarie Piper im Gespräch mit Norbert Bischofberger

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigen
"In der Freiheit ist zwar das Verderben groß, das völlige Verderben möglich. Ohne Freiheit aber ist das Verderben gewiss", sagte Karl Jaspers, der von 1948 bis 1961 in Basel Philosophie lehrte. Er gilt als einer der Hauptvertreter der Existenzphilosophie. In deren ...

Text zuklappen
"In der Freiheit ist zwar das Verderben groß, das völlige Verderben möglich. Ohne Freiheit aber ist das Verderben gewiss", sagte Karl Jaspers, der von 1948 bis 1961 in Basel Philosophie lehrte. Er gilt als einer der Hauptvertreter der Existenzphilosophie. In deren Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Erfahrungen nach der Maxime: Der Mensch ist nicht einfach, sondern er wird zu dem, was er aus sich im Denken und Handeln macht. Zu den wichtigsten Vertretern der Existenzphilosophie gehören Martin Heidegger (1889 - 1976), Karl Jaspers (1883 - 1969), Jean-Paul Sartre (1905 - 1980) und Albert Camus (1913 - 1960).
In "Sternstunde Philosophie" erläutert die Philosophin Annemarie Pieper die bis heute aktuellen Anliegen der Existenzphilosophie.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zum Frühstück die Mondscheinsonate

Musik in China

Film von Dietmar N. Schmidt

Ganzen Text anzeigen
Die 5.000-jährige Kulturgeschichte Chinas wirkt bis an die Gegenwart geschlossen. Verändernden Kräften von außen hat sie standgehalten, dies gilt insbesondere auch für die Musikkultur. Chinesische Musik bringt von jeher die Ordnung in der Welt und die Sehnsucht nach ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Die 5.000-jährige Kulturgeschichte Chinas wirkt bis an die Gegenwart geschlossen. Verändernden Kräften von außen hat sie standgehalten, dies gilt insbesondere auch für die Musikkultur. Chinesische Musik bringt von jeher die Ordnung in der Welt und die Sehnsucht nach Harmonie zum Ausdruck. Dieses Verständnis reicht bis hin zu der Legitimation von Obrigkeit und Staat. Ästhetische und individuelle Fragen sind demgegenüber untergeordnet. In diesem Sinn war Musik in China traditionsgemäß ein politisches Phänomen weit über ihre ideologische Inanspruchnahme in der Volksrepublik hinaus. Umso erstaunlicher ist die musikalische Entwicklung in jüngster Zeit. Sie wird von der Beeinflussung durch westliche Musik und europäische, vorzugsweise klassische Musikrezeption bestimmt. Dieser Einfluss steht nicht nur in deutlichem Widerspruch zur Tradition und der parteigelenkten Musikkultur, sondern zum Musikbegriff der chinesischen Kulturgeschichte überhaupt.
Dietmar N. Schmidt stellt in seinem Film die chinesische Musikkultur dar. Der Film konfrontiert die gegenwärtigen westlichen Tendenzen des chinesischen Musiklebens mit der tradierten Musikkultur Chinas.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller

Darsteller:
Wilhelm Tell aus UriRoland Koch
Hermann Gessler, ReichsvogtThomas Thieme
in Schwyz und UriWalo Lüönd
Werner, Freiherr von Attinghausen,Marc Benjamin Puch
BauherrJürg Wisbach
Konrad Baumgartner aus UnterwaldenAleksandar Tesla
Werner Stauffacher aus SchwyzClaudia Meier
Arnold vom Melchthal aus Unterwalden
Johannes Parricida, Herzog von Schwaben
Aufzeichnung einer Freilichtaufführung mit dem Deutschen
Nationaltheater Weimar am Originalschauplatz des Stückes
auf dem Rütli am Vierwaldstätter See im Sommer 2004
Bühnenbild: Günther Uecker
Inszenierung: Stephan Märki

Ganzen Text anzeigen
Der Bauer Baumgartner hat einen Vogt des Kaisers, der seine Frau vergewaltigen wollte, mit der Axt erschlagen. Wilhem Tell hilft ihm bei seiner Flucht. Die Reiter des Landvogts zerstören Hütten und vernichten Herden des Bauern. In den Urkantonen beginnt sich Widerstand ...

Text zuklappen
Der Bauer Baumgartner hat einen Vogt des Kaisers, der seine Frau vergewaltigen wollte, mit der Axt erschlagen. Wilhem Tell hilft ihm bei seiner Flucht. Die Reiter des Landvogts zerstören Hütten und vernichten Herden des Bauern. In den Urkantonen beginnt sich Widerstand zu regen gegen die Gewaltherrschaft der habsburgischen Vögte. Aber Tell will nach eigenem Bekunden bloß dem Einzelnen helfen, von der Volksbewegung lässt er sich nicht vereinnahmen. Bei einer geheimen Zusammenkunft beraten sich Walter Fürst für Uri, Werner Stauffacher für Schwyz und Arnold vom Melchthal für Unterwalden über die Not des Landes. Auf dem Rütli schwören die Vertreter der drei Kantone, für die Freiheit der Schweiz zu kämpfen. Tell ist bei diesem Schwur nicht dabei. Als ausgerechnet Tell es unterlässt, den auf einer Stange befestigten Hut, nach einem Gebot des Vogts Gessler, als Zeichen kaiserlicher Macht mit entblößtem Haupt und gebogenem Knie zu begrüßen, wird er verhaftet. Doch Gessler will ihm sein Leben schenken, wenn er einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schießt.
Am 17. März 1804 wurde Friedrich Schillers "Wilhelm Tell" mit großem Erfolg in Weimar uraufgeführt. 200 Jahre später ist das Drama über den Schweizer Nationalhelden zum ersten Mal am Originalschauplatz zu sehen, auf dem sagenumwobenen Schweizer Rütli. Das Deutsche Nationaltheater Weimar erhielt die Bewilligung, in der Naturkulisse aus Wasser, Wäldern, Felswänden und Berggipfeln die Geschichte des Freiheitshelden unter freiem Himmel aufzuführen. Der Schweizer Stephan Märki, Generalintendant der Weimarer Bühne, setzte das Nationalepos in Szene und zeigt Tell als moderne, ambivalente Figur. Er rückt die Figur des Kaisermörders Parricida in den Vordergrund und stellt sie der Figur des Tyrannenmörders Tell gegenüber. Anstatt eines Bühnenbildes hat der Bildhauer Günther Uecker 26 mächtige Skulpturen aus angespitzten Holzstämmen und Steinen auf der Wiese aufgestellt, die für die 26 Schweizer Kantone stehen.


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

Ganzen Text anzeigen
Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

Text zuklappen
Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


Seitenanfang
13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Heimliche Wahrzeichen

Fünfteilige Reihe

1. Die Brücken von St. Petersburg

Film von Marcus Weller

Ganzen Text anzeigen
Am finnischen Meerbusen, auf gleicher Höhe wie Oslo und die Südspitze Grönlands, liegt St. Petersburg. Eine Wasserstadt auf 42 Inseln, schöner und prächtiger als jede andere russische Metropole, und die nördlichste Millionenstadt der Welt. Wie Venedig liegt die ...
(ARD/RBB)

Text zuklappen
Am finnischen Meerbusen, auf gleicher Höhe wie Oslo und die Südspitze Grönlands, liegt St. Petersburg. Eine Wasserstadt auf 42 Inseln, schöner und prächtiger als jede andere russische Metropole, und die nördlichste Millionenstadt der Welt. Wie Venedig liegt die ganze Stadt im Wasser. Weil es kaum Fähren gibt, sind es die 539 Brücken von St. Petersburg, die das Leben dort erst möglich machen. Als Petersburger verbringt man ein Großteil seines Lebens irgendwo an den Ufern der Newa und auf den Brücken zwischen den Inseln. Wladimir Michajlych Zaizew arbeitet seit gut 40 Jahren für die Stadt und überprüft täglich zahlreiche Brücken. Tag und Nacht ist er mit seinem Boot unterwegs, um die Konstruktionen zu begutachten. Wenn etwas nicht stimmt, organisiert er auch die Reparaturarbeiten. Als Brückenmeister hat Wladimir außerdem die Aufgabe, die Neubauten zu beaufsichtigen. Die historische Lieutnant-Schmidt-Brücke unweit der Eremitage war über die Jahre baufällig geworden und musste abgerissen werden. Wladimir ist nun für die detailgetreue Rekonstruktion zuständig. Alles muss schnell gehen, damit die Brücke wieder passierbar wird.
Offiziell haben sie wenig Bedeutung, doch jeder Besucher kennt sie, die heimlichen Wahrzeichen berühmter Städte. Marcus Weller hat sie in St. Petersburg, in Berlin, in Vilnius, in Prag und in Budapest entdeckt und stellt sie in seiner fünfteiligen Reihe vor. Die erste Folge zeigt die Welt der Brücken von St. Petersburg und das abwechslungsreiche Leben des Brückenbauers Wladimir Michajlych Zaizew.

Die weiteren vier Folgen von "Heimliche Wahrzeichen" zeigt 3sat jeweils sonntags um 13.30 Uhr.
(ARD/RBB)


Seitenanfang
14:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schlosshotel Orth

13-teilige Fernsehserie, Österreich/Deutschland 1998

3. Feng Shui

Darsteller:
Wenzel HoferKlaus Wildbolz
Lena DorndorfChristine Buchegger
FannyNicole R. Beutler
PhilippFritz Karl
Prof. Sebastian LatourFelix von Mannteufel
u.a.
Regie: Klaus Gendries

Ganzen Text anzeigen
Professor Sebastian Latour, angeblicher Parapsychologe, Experte für Feng Shui und Autor esoterischer Bücher, ist zu Gast im Schlosshotel. Der charmante Wissenschaftler erregt sofort die Aufmerksamkeit zweier betuchter Damen. Latour versteht es, die beiden mit seinen ...
(ORF)

Text zuklappen
Professor Sebastian Latour, angeblicher Parapsychologe, Experte für Feng Shui und Autor esoterischer Bücher, ist zu Gast im Schlosshotel. Der charmante Wissenschaftler erregt sofort die Aufmerksamkeit zweier betuchter Damen. Latour versteht es, die beiden mit seinen Theorien über Yin und Yang zu beeindrucken. Währenddessen wollen Wenzel und Lena Sissy und das Baby im Spital besuchen. Als sie noch das vorbereitete Geschenk aus Lenas Wohnung holen wollen, ertappen sie Philipp und Fanny beim Tête-à-Tête, ohne dass die beiden es bemerken. Wenzel und Lena geraten darüber in heftigen Streit. Lena ist der Meinung, Fanny habe ihren Bruder verführt. Wenzel beschuldigt Philipp, er habe sich in Fannys Ehe gedrängt. Daraufhin beschließt Lena, sich von Wenzel zu trennen und das Schlosshotel zu verlassen.
(ORF)


Seitenanfang
14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Im Tal der Bienenfresser

Film von Peter und Stefan Simank

Ganzen Text anzeigen
Südlich von Halle, zwischen Mücheln und Großkayna, entsteht im Geiseltal der größte See Sachsen-Anhalts: Er ist 26 Quadratkilometer groß und fasst 400 Kubikmeter Wasser. Über 40 Kilometer lange Strände sind geplant. Noch ist das Gebiet in der Flutungsphase, doch ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Südlich von Halle, zwischen Mücheln und Großkayna, entsteht im Geiseltal der größte See Sachsen-Anhalts: Er ist 26 Quadratkilometer groß und fasst 400 Kubikmeter Wasser. Über 40 Kilometer lange Strände sind geplant. Noch ist das Gebiet in der Flutungsphase, doch schon jetzt entdecken Dutzende Tierarten das Geiseltal für sich. Allen voran die Bienenfresser - eine Vogelart, die noch vor 15 Jahren in Mitteldeutschland eine ausgesprochene Rarität war. Doch die günstigen Lebensbedingungen locken mittlerweile Hunderte der leuchtend bunten Exoten aus den Tropen und Subtropen auf die stillgelegten Kohlekippen. Nicht umsonst, denn das Geiseltal zählt zu den wärmsten Regionen des Landes. Still und nahezu unbeachtet entsteht ein einzigartiges Naturrefugium.
Ein Jahr lang waren Peter und Stefan Simank im Geiseltal unterwegs und haben neben Bienenfressern auch Ameisenlöwen und Sumpfochsen entdeckt.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Perlen vor Kroatiens Küsten

Losinj, Susak und Srakane

Film von Hans-Dieter Hartl

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

Ganzen Text anzeigen
Mit der Hochseejacht Galatea geht es von Opatija, einem Seebad im Nordwesten Kroatiens, in das Tourismuszentrum Mali Losinj im Südwesten der Inselgruppe von Cres und Losinj, die nicht weit entfernt von Opatija in der Kvarner-Bucht liegt. Mit rund 2.600 Sonnenstunden pro ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Mit der Hochseejacht Galatea geht es von Opatija, einem Seebad im Nordwesten Kroatiens, in das Tourismuszentrum Mali Losinj im Südwesten der Inselgruppe von Cres und Losinj, die nicht weit entfernt von Opatija in der Kvarner-Bucht liegt. Mit rund 2.600 Sonnenstunden pro Jahr zählen Mali Losinj und das kleinere Veli Losinj zu den sonnenreichsten Orten Europas. Wegen ihrer günstigen Winde waren sie schon zu Zeiten der Donaumonarchie als heilklimatische Kurorte entdeckt worden, die die Mitglieder des Kaiserhauses gerne aufsuchten. Auch in der Entwicklung der Seefahrt und im Schiffsbau waren die Losinjkapitäne und -konstrukteure führend in der ganzen oberen Adria. In Nerezine baut und repariert man auch heute noch Holzschiffe in allen Größen und Klassen. Vor Losinj liegen die Inseln Susak und Srakane. Dort gibt es nicht nur wunderbaren Wein, sondern man begegnet auch der berühmten Volkstracht dieser Inseln, den Frauen in ihren kurzen Röcken voller Farbenpracht. Während auf Susak rund 150 Menschen leben, sind es auf Srakane im Winter gerade einmal zwei. Die Inselküche, die sich durch die Artenvielfalt an Fischen auszeichnet, enthält viele kroatische und italienische Elemente.
Eine Reise zu den Seebädern an der kroatischen Küste.
(ARD/BR)


Seitenanfang
16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Dem Bewusstsein auf der Spur

Film von Andrea Hauner

(Wiederholung vom 14.7.2008)

Ganzen Text anzeigen
Die Hirnforscher sind dabei, das Phänomen "Bewusstsein" zu suchen: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Wünsche und Pläne - das "Ich". Die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu erforschen, ist eine wissenschaftliche Herausforderung, die in ihrer Dimension selbst die ...

Text zuklappen
Die Hirnforscher sind dabei, das Phänomen "Bewusstsein" zu suchen: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Wünsche und Pläne - das "Ich". Die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu erforschen, ist eine wissenschaftliche Herausforderung, die in ihrer Dimension selbst die Entschlüsselung des menschlichen Erbguts übertrifft. In der Schweiz, an der Polytechnischen Hochschule in Lausanne, arbeiten 40 Neurologen, Biologen, Physiker und Informatiker daran, herauszufinden, wie das Gehirn funktioniert. Der Mensch erfährt die Welt nicht mit seinen Augen oder Ohren und auch nicht mit der Haut, sondern er erlebt sie mit dem Gehirn. Wie erschafft das Gehirn diese Welt, die der wirklichen Welt entsprechen soll? In Lausanne soll das erste exakte biologische Modell virtuell am Computer entstehen. Seit ein paar Monaten gibt es außerdem den Prototypen einer Prothese, die sich allein mit Gedanken lenken lässt. Die Forschungsarbeiten der Wissenschaftler eröffnen nun die Perspektive, künftig auch abstraktere Absichten von Menschen, wie zum Beispiel "blauen Ordner öffnen" in solche Anwendungen mit einzubeziehen.
Die "hitec"-Dokumentation "Dem Bewusstsein auf der Spur" von Andrea Hauner dringt tief ins Gehirn.


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues spezial: Die Welt ist eine Google

Film von Michael Grotenhoff

Ganzen Text anzeigen
"Ich denke, dass Google den Höhepunkt seiner Innovationskraft bereits überschritten hat. Google ist zwar immer noch innovativ, aber bei Weitem nicht mehr so, wie es vor Jahren war": Harvard-Professor Viktor Mayer-Schönberger, zurzeit Gastdozent an der European School of ...

Text zuklappen
"Ich denke, dass Google den Höhepunkt seiner Innovationskraft bereits überschritten hat. Google ist zwar immer noch innovativ, aber bei Weitem nicht mehr so, wie es vor Jahren war": Harvard-Professor Viktor Mayer-Schönberger, zurzeit Gastdozent an der European School of Management and Technology in Berlin, schätzt das Kreativitätspotenzial des Internet-Giganten als rückläufig ein. Damit steht er unter Beobachtern nicht allein. Auch der aktuelle Übernahme-Poker um die Suchmaschine Yahoo zeigt, wie hart der Wettbewerb um die Internet-Kundschaft geworden ist. Dennoch: Google hat einen Börsenwert von mehr als 200 Milliarden Dollar, Tendenz steigend. Google ist mehr als eine Suchmaschine, es ist ein Technologiekonzern. Im gerade erst eröffneten deutschen Labor arbeiten Ingenieure an neuen Entwicklungen für ein mobiles Internet. In der Schweiz - dem größten Entwicklungszentrum neben der Zentrale in Mountain View - sind Ideen wie Google-Maps entstanden. Aber auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise der Fahrzeugentwicklung, ist Google aktiv, und erste Fahrzeuge mit "Google-Technik" sind mittlerweile in Kalifornien unterwegs.
Die "neues spezial"-Dokumentation "Die Welt ist eine Google" von Michael Grotenhoff wirft einen Blick auf das Unternehmen und fragt, ob es weiter so expandieren und möglicherweise bald ein Quasi-Monopol im Internet besitzen wird. Grotenhoff hatte für die "neues spezial"-Dokumentation als erster Fernsehreporter die Gelegenheit, in den Google-Forschungslabors in München und Zürich zu drehen.


Seitenanfang
17:00
Stereo-Ton

Die Tierklinik

14-teilige Doku-Soap von Thomas Worm und Claudia Karstedt

14. Von liebestollen Meerschweinen und einsamen Füchsen

Ganzen Text anzeigen
In der Tierklinik Düppel der Freien Universität Berlin werden mit modernster Technik jeden Tag über 150 Vier- und Zweibeiner behandelt, darunter Pferde, Esel und seltene Wildtiere. Die Doku-Soap "Die Tierklinik" beobachtet in 14 Folgen den Alltag in der Klinik. ...
(ARD/RBB)

Text zuklappen
In der Tierklinik Düppel der Freien Universität Berlin werden mit modernster Technik jeden Tag über 150 Vier- und Zweibeiner behandelt, darunter Pferde, Esel und seltene Wildtiere. Die Doku-Soap "Die Tierklinik" beobachtet in 14 Folgen den Alltag in der Klinik.
"Grauer Panther" schwängert jedes Weibchen in seiner Umgebung. Deshalb soll das Meerschweinchen, ein wuscheliger Peruaner, in der Tierklinik Düppel kastriert werden. Doktorandin Ilonka Horn wird den Eingriff vornehmen. Für sie ist das eine Premiere. Wird ihr alles ohne Komplikationen gelingen? Nebenan liefert die Feuerwehr einen schwer verletzten Schäferhund ein. Der entlaufene Hund wurde von der S-Bahn erfasst. Während Klinikchef Brunnberg die komplizierte Knochen-OP mit einer in Düppel entwickelten High-Tech-Schiene vorbereitet, geschieht ein kleines Wunder: Eine Klinikärztin entdeckt auf dem Heimweg einen Aushang, in dem der S-Bahn-Hund gesucht wird. Unterdessen ist Wildtierexpertin Gesine Feder auf einer ganz anderen Suche. Händeringend versucht sie, einen neuen Bau für ein verwaistes Fuchsbaby zu finden, das sich als Wildtier gar nicht erst an die Milchflasche gewöhnen darf.

Letzte Folge der Doku-Soap "Die Tierklinik".
(ARD/RBB)


Seitenanfang
17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Thema: Kinder, Kinder ...

Moderation: Anke Neuzerling

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Egal, ob bei den Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, oder den Orang-Utans - der Nachwuchs hat es vielen Zoobesuchern schon immer ganz besonders angetan. Die Kattas erleben ihre ersten Wochen auf dem Rücken oder Bauch ihrer Mütter, so Tierpfleger Frank Chomik vom Zoo ...

Text zuklappen
Egal, ob bei den Kattas, Halbaffen aus Madagaskar, oder den Orang-Utans - der Nachwuchs hat es vielen Zoobesuchern schon immer ganz besonders angetan. Die Kattas erleben ihre ersten Wochen auf dem Rücken oder Bauch ihrer Mütter, so Tierpfleger Frank Chomik vom Zoo Duisburg. Das kleine Orang-Utan-Baby hingegen versucht im Alter von nur wenigen Wochen, die Gitterstäbe in einen Kletterpark umzufunktionieren. Jungtiere halten nicht nur ihre Eltern auf Trab, sondern auch die Pfleger. Nach der Geburt ist häufig die Hilfe der Tierpfleger gefragt - wie bei Jung-Alpaka Pumuckl. Er wird von seiner Mutter nicht gesäugt und muss deshalb als Flaschenkind groß werden. Und bevor es überhaupt Nachwuchs im Zoo gibt, müssen sich die potenziellen Eltern wohlfühlen, denn nur bei bester Pflege stehen die Chancen gut, dass es mit dem Nachwuchs klappt.
Anke Neuzerling begegnet kleinen und großen Jungtieren in einem der schönsten Zoos des Ruhrgebiets.


Seitenanfang
18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mädchengeschichten: Weit weg von hier

Dokumentarfilm von Kristina Konrad, Deutschland 2008

Länge: 29 Minuten
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
"Weit weg von hier" möchte die 17-jährige Daniela in Zukunft leben. "Hier" ist ein armes Viertel in Montevideo/Uruguay, wo sie mit ihrem Sohn Luca, ihrem Mann, mit Mutter, Schwester und Schwager in einem kleinen Häuschen lebt. Daniela arbeitet zwei Tage die Woche bei ...

Text zuklappen
"Weit weg von hier" möchte die 17-jährige Daniela in Zukunft leben. "Hier" ist ein armes Viertel in Montevideo/Uruguay, wo sie mit ihrem Sohn Luca, ihrem Mann, mit Mutter, Schwester und Schwager in einem kleinen Häuschen lebt. Daniela arbeitet zwei Tage die Woche bei einem Friseur und richtet sich zu Hause einen eigenen kleinen Salon ein. Sie träumt vom Glück der Telenovelas - und zusammen mit ihrem Mann von einem eigenen Heim. Dabei geht es Daniela und ihrer Familie besser als den meisten anderen in der Nachbarschaft. "Weit weg von hier" ist auch Danielas Vater, von dem sie mit Tränen in den Augen spricht. Danielas Vater gehört zu den Millionen Lateinamerikanern, die emigrieren, illegal in der Fremde - in seinem Fall in den USA - arbeiten und deren Unterstützung einer der wichtigsten Überlebensfaktoren in ihren Heimatländern ist. Daniela vermisst ihren Vater schmerzlich. Er verspricht, bald zurückzukommen, doch die Entscheidung ist wegen ihrer Endgültigkeit nicht einfach: Einmal zurück in Uruguay, könnte er nicht mehr in die USA einreisen. Und wer hilft dann der Familie? Denn der Vater schickt Geld für Spielzeuge, Kleider, Fernseher, Handys, Hausreparaturen und per Internet Lebensmittel. Das weckt Neid in der Nachbarschaft. Deshalb möchte Daniela weit weg, an einen Ort ohne Neid, ohne Drogen, schlechte Worte und Gefahren.
Der Film nähert sich behutsam Danielas Welt. Er entwickelt seine Intensität aus der Spannung zwischen Danielas "kleinem Glück" - der Sicherheit zu Hause, der Geborgenheit in der Familie - und der Brüchigkeit dieses Glücks, das durch die allgegenwärtigen ökonomischen Probleme und die ungewisse Zukunft bedroht ist. Die Filmemacherin Kristina Konrad ("Unser America", 2005) hat sich bereits in mehreren Dokumentarfilmen mit dem Alltag von Menschen in Mittel- und Südamerika auseinandergesetzt. Für die Reihe "Mädchengeschichten" erzählt sie von Danielas Alltag als träumendem Mädchen, erstaunlich gelassener Mutter, liebender Tochter und junger Ehefrau.

"Weit weg von hier" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Mädchengeschichten". Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt. Regie führen ausschließlich Frauen, von denen die meisten aus den Herkunftsländern der Mädchen stammen. So repräsentieren die "Mädchengeschichten" nicht nur verschiedene Lebensentwürfe junger Frauen, sondern auch unterschiedliche dokumentarische Erzählweisen internationaler Regisseurinnen.


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fernand Léger

Maler des Fortschritts. Maler der Freiheit

Film von Rudij Bergmann

Ganzen Text anzeigen
Fernand Léger (1881 - 1955) ist einer der international populärsten französischen Künstler der Klassischen Moderne, insbesondere auch im deutschsprachigen Raum. Seine Popularität verdankt er vor allem seinen Bemühungen, eine Kunst zu schaffen, die nicht nur für ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
Fernand Léger (1881 - 1955) ist einer der international populärsten französischen Künstler der Klassischen Moderne, insbesondere auch im deutschsprachigen Raum. Seine Popularität verdankt er vor allem seinen Bemühungen, eine Kunst zu schaffen, die nicht nur für einen kleinen Kreis von Spezialisten, sondern für viele verständlich sein will. Légers prägendes Erlebnis für Kunst und Leben war der Erste Weltkrieg, den er als Pionier in den Schützengräben von Verdun miterlebte. Dort lernte er Männer aus dem "einfachen Volke" kennen, denen er als Pariser Bohèmien nie begegnet war. Der Maler war fasziniert von der Technologie des Krieges, von dessen Dynamik und den "skulpturalen" Formen der Waffen und Panzer. Während Léger im Hospital eine Gasvergiftung auskurierte, malte er 1917 "Die Kartenspieler". Ein Erinnerungsbild an seine Kriegskameraden, die er aus metallischen Formen, zylindrischen Gliedern und klirrenden Eisenpanzern zusammensetzt. Ins zivile Leben zurückgekehrt, blieb Léger ein Technik-Begeisterter. Er entwickelte aus seiner ihm eigenen Art des Kubismus jene Maschinen- und Menschen-Bilder, mit denen er dem technischen Fortschritt in den großen Fabriken huldigt. Denn dieser war für den sozialistisch orientierten Künstler stets die Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben geblieben. Mit Werken wie "La Ville" und "Le Grand déjeuner" wurde er auch international bekannt.
Rudij Bergmann zeigt in seinem Film, dass das Motiv des "arbeitenden Menschen" das Werk des Künstlers wie ein roter Faden durchzieht. Er befasst sich auch mit einem weiteren, zumeist übersehenen Aspekt der Kunst von Léger, der während des Zweiten Weltkriegs in den USA lebte: der sich bereits seit den 1930er Jahren abzeichnende pop-artige Charakter seiner Malerei.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


Seitenanfang
20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton

Die 3 von der Zankstelle

Das MDR-Fernsehkabarett in der "Zwickmühle"

Mit Marion Bach, Rainer Basedow und Hans-Günther Pölitz
Aufzeichnung einer Veranstaltung am 4.7.2008


Marion Bach, Rainer Basedow und Hans-Günther Pölitz nehmen auf der Kabarettbühne "Magdeburger Zwickmühle" das aktuelle politische Geschehen satirisch unter die Lupe.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Abenteuer Ozean

Dreiteilige Reihe von Andreas Ewels

1. Zwischen Jägern und Gejagten

Ganzen Text anzeigen
Einmal im Jahr spielt sich vor der Ostküste Südafrikas ein gewaltiges Spektakel ab: Haie und Delfine peitschen durch das Wasser, Vögel stürzen sich kopfüber in die Fluten. Der Grund, warum sich die Fischjäger so zahlreich versammeln, ist eines der größten ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen
Einmal im Jahr spielt sich vor der Ostküste Südafrikas ein gewaltiges Spektakel ab: Haie und Delfine peitschen durch das Wasser, Vögel stürzen sich kopfüber in die Fluten. Der Grund, warum sich die Fischjäger so zahlreich versammeln, ist eines der größten Phänomene im Tierreich: Ein gigantischer Sardinenschwarm wandert genau dort die Küste entlang. Woher wissen die Jäger, wann die Sardinen eintreffen und wie schaffen sie es, viele hundert Kilometer zurückzulegen, um zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein?
Andreas Ewels sowie Unterwasser-Kameramann Thomas Behrend und sein Team wollen mehr über die beeindruckende Wanderung der Sardinen herausfinden. Sie verfolgen die Spuren der Fische aus der Luft, auf dem Wasser und in den Tiefen des Indischen Ozeans. Das Ergebnis sind faszinierende Bilder und einmalige Unterwasseraufnahmen. Das Team nimmt die Jäger wie Haie, Delfine und Kaptölpel unter die Lupe, aber auch ihre Opfer, die Sardinen.

Die zwei weiteren Teile von "Abenteuer Ozean" zeigt 3sat jeweils sonntags um 21.00 Uhr.
(ARD/NDR)


Seitenanfang
21:45
16:9 Format

Dokumentarfilmzeit

Tote Schwule, lebende Lesben

Dokumentarfilm von Rosa von Praunheim, Deutschland 2008

Länge: 85 Minuten
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Rosa von Praunheim, Deutschlands Ikone der Schwulenbewegung, entwirft in "Tote Schwule, lebende Lesben" mit sieben kurzen Porträts die Vision einer von Frauen dominierten Subkultur. Damit erzählt er erstmals eine von seiner eigenen Person losgelöste Geschichte der ...

Text zuklappen
Rosa von Praunheim, Deutschlands Ikone der Schwulenbewegung, entwirft in "Tote Schwule, lebende Lesben" mit sieben kurzen Porträts die Vision einer von Frauen dominierten Subkultur. Damit erzählt er erstmals eine von seiner eigenen Person losgelöste Geschichte der Homosexualität und ihrer Unterdrückung, die er neu gewichtet: Während die homosexuellen Männer Deutschlands erst durch den Holocaust und später durch Aids herbe Verluste hinnehmen mussten, setzten sich laut Praunheim die lesbischen Frauen an die Spitze der sogenannten Queer-Bewegung. Die Protagonistinnen des Films umspannen zwei Generationen und stehen für Gegenwart und Zukunft der Homosexuellen in der Gesellschaft: die in Berlin lebende Türkin DJ Ipec, die sich souverän in der Clubszene bewegt, Manuela Kai, die das Lesbenmagazin L-Mag herausgibt, oder Laura und Silke Radosh, die mit ihrem Baby eine lesbische Krabbelgruppe besuchen. Auch die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann zählt dazu. Die männlichen Protagonisten dagegen gehören alle zu der Generation, die das Dritte Reich und Deutschland am repressivsten Punkt der Geschichte erlebten. Dort greift von Praunheim auf selbst gedrehtes Material seiner inzwischen verstorbenen Helden zurück, das er zu intensiven Porträts dreier ungewöhnlicher Männer verdichtet. Walter Schwarze und Albrecht Becker waren in der Nazizeit interniert, Entertainer Joe Luga kam erst unter der Regierung Adenauer ins Gefängnis.
Er selbst nennt sich den "produktivsten und dienstältesten schwulen Filmemacher der Welt": Der 1942 geborene Rosa von Praunheim will noch möglichst viele Filme machen bis er 70 ist. Männer ab 70 hielten nur noch Monologe, und das wolle er vermeiden. 1971 hatte von Praunheim auf der Berlinale und später im deutschen Fernsehen mit seinem Film "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" provoziert und manche schockiert.


Seitenanfang
23:10
schwarz-weiss monochrom

Der Kommissar

Kriminalserie von Herbert Reinecker

Die Waggonspringer

Darsteller:
Kommissar KellerErik Ode
HeinesReinhard Glemnitz
Harry KleinFritz Wepper
Helga LauerEmely Reuer
Fräulein RehbeinHelma Seitz
GraffeErik Schumann
RaukeRalf Schermuly
PascheAndreas Seyferth
u.a.
Regie: Theodor Grädler

Ganzen Text anzeigen
Kommissar Keller wird zum Münchner Hauptbahnhof gerufen. Im Waggon eines soeben eingetroffenen Güterzugs wird ein Toter gefunden. Als die Polizei am Tatort eintrifft, ist der Tote verschwunden und wird später auf einer Müllkippe wiederentdeckt. Kommissar Keller ...

Text zuklappen
Kommissar Keller wird zum Münchner Hauptbahnhof gerufen. Im Waggon eines soeben eingetroffenen Güterzugs wird ein Toter gefunden. Als die Polizei am Tatort eintrifft, ist der Tote verschwunden und wird später auf einer Müllkippe wiederentdeckt. Kommissar Keller erfährt, dass der Tote Mitglied einer Bande von "Waggonspringern" gewesen ist, jugendlichen Tätern, die Züge mit wertvoller Fracht auf freier Strecke erklimmen und mit halsbrecherischer Geschicklichkeit während der Fahrt ausrauben.
Folge der längst zum Kult gewordenen Fernsehkrimiserie "Der Kommissar" mit Erik Ode.


Seitenanfang
0:10

Minnesota Clay

(L'homme du Minnesota)

Spielfilm, Italien/Frankreich/Spanien 1964

Darsteller:
Minnesota ClayCameron Mitchell
FoxGeorges Rivière
EstellaEthel Rojo
JonathanAntonio Casas
OrtizFernando Rancho
u.a.
Länge: 87 Minuten
Regie: Sergio Corbucci

Ganzen Text anzeigen
Minnesota Clay, ein unschuldig verurteilter Ex-Gunman, flieht aus einem Arbeitslager und will sich rehabilitieren. Dabei gerät er in dem mexikanischen Dorf Mesa Encantada in die blutigen Auseinandersetzungen zweier verfeindeter Banden, die jede auf ihre Weise die ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Minnesota Clay, ein unschuldig verurteilter Ex-Gunman, flieht aus einem Arbeitslager und will sich rehabilitieren. Dabei gerät er in dem mexikanischen Dorf Mesa Encantada in die blutigen Auseinandersetzungen zweier verfeindeter Banden, die jede auf ihre Weise die Bevölkerung terrorisieren. Obwohl er zu erblinden droht, kann Minnesota Clay noch alte Rechnungen begleichen.
Sergio Corbuccis Western-Debüt entstand ebenso wie Sergio Leones Western "Für eine Handvoll Dollar" im Jahr 1964. Auch Corbucci kam vom Antik- und Sandalenfilm, den er mit "Romulus und Remus" und "Sohn des Spartakus" bereichert hatte. Doch im Unterschied zu Leones "Dollar-Held" Clint Eastwood ist Corbuccis Minnesota Clay ein besiegbarer Held, von Anfang an gebrochen. Ungewöhnlich ist auch das spannende Finale, ein zwölfminütiger Showdown in der Nacht, bei dem Minnesota Clay das Handikap seiner drohenden Erblindung zu seinen Gunsten akustisch auszugleichen weiß.
(ARD/WDR)


Seitenanfang
1:35
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

(Wiederholung von 13.05 Uhr)


(ORF)


Seitenanfang
2:05
Stereo-Ton16:9 Format

Zaide - Adama

Opernfragmente von Wolfgang Amadeus Mozart

und Chaya Czernowin

Darsteller:
ZaideMojca Erdmann
GomatzTopi Lehtipuu
AllazimJohan Reuter
Sultan SoleimanJohn Mark Ainsley
OsminRenato Girolami
Sänger (Adama)Noa Frenkel
TänzerYaron Windmüller
Text: Johann Andreas Schachtner
Es spielen das Mozarteum Orchester Salzburg und das
österreichische Ensemble für Neue Musik (OENM)
unter der Leitung von Ivor Bolton und Johannes Kalitzke
Aufzeichnung der Uraufführung im Landestheater Salzburg
im Rahmen der Salzburger Festspiele 2006
Bühnenbild: Christian Schmidt
Kostüme: Christian Schmidt
Regie: Claus Guth
Fernsehregie: Andreas Morell

Ganzen Text anzeigen
Das Opernfragment "Zaide" von Wolfgang Amadeus Mozart stellte 1779 die Frage nach den Möglichkeiten eines Dialogs zwischen Orient und Okzident. Ähnlich wie in "Die Entführung aus dem Serail" beschreibt das Libretto den Konflikt der Kulturen anhand eines europäischen ...

Text zuklappen
Das Opernfragment "Zaide" von Wolfgang Amadeus Mozart stellte 1779 die Frage nach den Möglichkeiten eines Dialogs zwischen Orient und Okzident. Ähnlich wie in "Die Entführung aus dem Serail" beschreibt das Libretto den Konflikt der Kulturen anhand eines europäischen Liebespaars, das im Orient in Sklaverei gehalten wird. Der Ausgang von Mozarts "Zaide" bleibt offen.
Auf Einladung der Salzburger Festspiele betrachtet die israelische Komponistin Chaya Czernowin das Thema aus zeitgenössischer Perspektive und greift diesen Konflikt in ihrer Komposition "Adama" auf. Die Frage nach Freiheit und Gefangenschaft in "Adama" berührt eine neue Dimension: Die Liebenden selbst sprechen zwei Sprachen und begegnen sich als Fremde - als ein Palästinenser und eine Israelin. Entstanden ist das Werk "Zaide - Adama". Czernowins Komposition ist nicht als Ergänzung des Mozart-Fragments zu verstehen, vielmehr treten die Klangstrecken von "Adama" mit der historischen "Zaide" in Korrespondenz.


Seitenanfang
4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

(Wiederholung von 19.10 Uhr)


Seitenanfang
5:00
16:9 Format

Tele-Akademie

(Wiederholung von 6.45 Uhr)


(ARD/SWR)


Seitenanfang
5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps.