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"Geistesblitze" - Donnerstag, 17. Juli
Programmwoche 29/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Spülmaschine der Josephine Cochran

Film von Tilman Achtnich

(aus der ARD-Reihe "Patente und Talente")

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1886 erfand Josephine Cochran aus Shelbyville, USA, die Spülmaschine. Sie war die erste Frau, die ein Patent auf eine technische Erfindung erhielt - und sie nicht einmal ausstellen durfte, denn das war ausschließlich männlichen Erfindern vorbehalten. Der Frauenbewegung ...
(ARD/SWR)

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1886 erfand Josephine Cochran aus Shelbyville, USA, die Spülmaschine. Sie war die erste Frau, die ein Patent auf eine technische Erfindung erhielt - und sie nicht einmal ausstellen durfte, denn das war ausschließlich männlichen Erfindern vorbehalten. Der Frauenbewegung gilt Josephine Cochran heute noch als Heldin, weil sie die Frauen von der Last des Spülens und damit vom Frondienst in der Küche befreit hat. Die damaligen Hausbediensteten liefen jedoch Sturm gegen die neue Maschine, fürchteten sie doch um ihre Arbeitsplätze. Ihre Sorgen waren unbegründet. So hielt in deutschen Haushalten die Spülmaschine erst in den 1960er Jahren ihren Einzug. Heute gibt es kaum noch einen Haushalt ohne Spülmaschine, und inzwischen ist das Geschirrspülen mit der Maschine sogar umweltfreundlicher als das Spülen von Hand.
Eine Dokumentation über die Erfinderin der Spülmaschine Josephine Cochran.

Manche sind etwas versponnen, manche einfach genial: Erfinder haben immer wieder die Welt verändert. 3sat widmet sich am Thementag "Geistesblitze" 24 Stunden lang großartigen Erfindungen, die unser Leben verändert haben, präsentiert vom Moderatoren-Duo Ralph Caspers und Shary Reeves.
(ARD/SWR)


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Bohrmaschine des Herrn Fein

Film von Martina Treuter

(aus der ARD-Reihe "Patente und Talente")

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"Frauen und Technik, das passt einfach nicht zusammen", sagt Michael Hermann, Vertriebschef beim Elektrogerätehersteller Fein. Sein Urgroßvater Wilhelm Emil Fein hat die elektrische Handbohrmaschine erfunden. Fein, dem urschwäbischen Vorzeigetüftler, hätte sicher ...
(ARD/SWR)

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"Frauen und Technik, das passt einfach nicht zusammen", sagt Michael Hermann, Vertriebschef beim Elektrogerätehersteller Fein. Sein Urgroßvater Wilhelm Emil Fein hat die elektrische Handbohrmaschine erfunden. Fein, dem urschwäbischen Vorzeigetüftler, hätte sicher nicht gefallen, dass es heute schon Kurse für Heimwerkerinnen gibt. Da lernen 15 Frauen, wie man Löcher gerade bohrt und dem Ehegatten zu Hause zeigen kann, wo eigentlich der Hammer hängt.
Der Film erzählt die Geschichte der elektrischen Bohrmaschine und ihres Erfinders Wilhelm Emil Fein, der den Grundstein für einen weltweiten Trend gelegt hat: Do it Yourself.
(ARD/SWR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Willi wills wissen

Wie funktioniert das Telefon?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In dieser Folge will Willi herausfinden, ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In dieser Folge will Willi herausfinden, wie das Telefon funktioniert. Er verfolgt unter anderem eine Telefonleitung bis zur Hauptvermittlungsstation eines Telefonnetzbetreibers in München. Sobald man bei einem Telefon eine Nummer wählt, verbinden dort Alex und ihre Kollegen den Anrufer mit der richtigen Leitung. Wie die Stimme in die Leitung kommt, erklärt Jana von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Zusammen mit der Physikerin baut Willi aus Draht, zwei Luftballons und zwei Magneten ein simples, aber funktionierendes Telefon. Doch Telefonieren kann man auch ohne Kabel - per Funk, mit dem Handy. Handys stehen mit Funkmasten in Verbindung, die auf Häusern und Türmen angebracht sind. Willi steigt mit dem Monteur Helmut aufs Dach und befestigt einen neuen Mast, damit mehr Menschen eine gute Verbindung haben.
(ARD/BR)


7:25
Stereo-Ton

Mammutland - Die Insel der Erfinder

(The Way Things Work)

Spaß auf der Wippe

Präsentiert von Peter Lustig

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Die Mammutländer bereiten sich auf einen Wettbewerb vor: Sie suchen das schwerste Mammut. Aber wie wiegt man so schwere Brocken? Der Erfinder und Ulla schauen sich die Wippe auf dem Spielplatz an. Wenn man genug Leute auf der einen Seite der Wippe hätte, könnte man auf ...

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Die Mammutländer bereiten sich auf einen Wettbewerb vor: Sie suchen das schwerste Mammut. Aber wie wiegt man so schwere Brocken? Der Erfinder und Ulla schauen sich die Wippe auf dem Spielplatz an. Wenn man genug Leute auf der einen Seite der Wippe hätte, könnte man auf die andere jeweils ein Mammut stellen, um es zu wiegen. Nach einigen Experimenten finden sie die Lösung und entdecken dabei die Hebelwirkung und ihre Prinzipien - und dass Sackkarren und Schubkarren, Nagelknipser und sogar das Einschlagen von Nägeln nach diesen Gesetzen funktionieren.
In der Zeichentrickserie "Mammutland - Die Insel der Erfinder", die Peter Lustig präsentiert, gehen Erfinder auf einer abgelegenen Insel auf die Suche nach grundlegenden physikalischen Phänomenen, um so das Alltagsleben zu erleichtern. Doch sie sind nicht allein: Sie leben dort zusammen mit den Mammuts, ihren intelligenten Arbeitstieren.


7:40

Von der Etrichtaube zur Postrakete

Zur Geschichte der österreichischen Luftfahrt

Zweiteiliger Film von Klaus Steindl

1. Teil

Moderation: Niki Lauda

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Eine ganze Reihe von Pionierleistungen der Luftfahrtsgeschichte ist auf die Visionen und den Erfindungsreichtum einiger Österreicher zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurückzuführen. Doch die Anfänge der Luftfahrt waren mühevoll.
Die zweiteilige Dokumentation "Von ...
(ORF)

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Eine ganze Reihe von Pionierleistungen der Luftfahrtsgeschichte ist auf die Visionen und den Erfindungsreichtum einiger Österreicher zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurückzuführen. Doch die Anfänge der Luftfahrt waren mühevoll.
Die zweiteilige Dokumentation "Von der Etrichtaube zur Postrakete" von Klaus Steindl folgt ihren Spuren und zeigt historisches Filmmaterial, um die Geschichte der österreichischen Luftfahrt zu illustrieren.

Die zweite Folge der Dokumentation "Von der Etrichtaube zur Postrakete" zeigt 3sat im Anschluss, um 8.25 Uhr.

(ORF)


8:25

Von der Etrichtaube zur Postrakete

Zur Geschichte der österreichischen Luftfahrt

Zweiteiliger Film von Klaus Steindl

2. Teil

Moderation: Niki Lauda

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Österreichische Flugpioniere hatten einen großen Anteil am rasanten Aufstieg des Flugzeugs als Transport- und Verkehrsmittel. Das erste Kabinenflugzeug von Igo Etrich und die erste Nachtlandung des Kärntners Josef Sablatnig markierten den am Beginn einer neuen ...
(ORF)

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Österreichische Flugpioniere hatten einen großen Anteil am rasanten Aufstieg des Flugzeugs als Transport- und Verkehrsmittel. Das erste Kabinenflugzeug von Igo Etrich und die erste Nachtlandung des Kärntners Josef Sablatnig markierten den am Beginn einer neuen technischen Ära, die zur Entstehung der modernen Luftfahrt führte. Heute spielt Österreich keine große Rolle mehr in der internationalen Luftfahrt, doch bei Ultralight-Flugzeugen und im Motorenbau zählen österreichische Konstruktionen zur Weltklasse.
Zweiter Teil der Dokumentation "Von der Etrichtaube zur Postrakete" von Klaus Steindl über die Geschichte der österreichischen Luftfahrt.
(ORF)


9:10
Stereo-Ton

Der Traum vom Fliegen

Andreas Reinhard und der fliegende Rochen

Film von Otto C. Honegger

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Ein Rochen, der fliegt? Ausgeheckt hat diesen speziellen Traum vom Fliegen der Schweizer Andreas Reinhard. Zusammen mit einem Team von Spezialisten und Flugenthusiasten baute er ein aufblasbares Flugzeug, den "Stingray". Angetrieben von zwei Motoren ist der "Stingray" ein ...

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Ein Rochen, der fliegt? Ausgeheckt hat diesen speziellen Traum vom Fliegen der Schweizer Andreas Reinhard. Zusammen mit einem Team von Spezialisten und Flugenthusiasten baute er ein aufblasbares Flugzeug, den "Stingray". Angetrieben von zwei Motoren ist der "Stingray" ein sogenannter Technologieträger, der in erster Linie der Entwicklung neuer Materialien und neuer technischer Lösungsmöglichkeiten dient.
1995 lernte Otto C. Honegger das Team rund um Andreas Reinhard kennen. Seither begleitet er die Gruppe mit der Kamera. Sein Film zeigt, wie in der Schweiz mit kreativen Leuten verrückte Ideen realisiert und neue Produkte geschaffen werden.


10:05
VPS 10:25

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Terra X: Die Minen des Hephaistos

Hightech in der Kupferzeit

Film von Gerhard Thiel und Gerhard Rekel

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Die Geschichte beginnt vor etwa 10.000 Jahren in Vorderasien, als die Menschen sesshaft werden. Ein geregelter Alltag mit Vorratshaltung verschafft der Gemeinschaft Freiraum für handwerkliche Experimente. Irgendwann finden die Bauern Kupfer und bemerken, dass das Material ...

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Die Geschichte beginnt vor etwa 10.000 Jahren in Vorderasien, als die Menschen sesshaft werden. Ein geregelter Alltag mit Vorratshaltung verschafft der Gemeinschaft Freiraum für handwerkliche Experimente. Irgendwann finden die Bauern Kupfer und bemerken, dass das Material im Feuer weich wird und sich bearbeiten lässt. So stellen sie Kleinwerkzeuge und Waffen her und begründen die erste technologische Revolution der Menschheit. Die Siedlungen, die sich auf die Verhüttung und den Verkauf des Metalls spezialisieren, werden schnell reich. Für die präzise Abwicklung des Handels entsteht ein komplexes Verwaltungssystem mit akribischer Buchführung. Und mit der Erfindung der Bronze im dritten Jahrtausend vor Christus bahnt sich ein Wendepunkt in der Kriegsführung an: Waffen aus dem neuen Metall sind härter und bilden die Grundlage für die militärische Aufrüstung. Heftige Kämpfe um die gefragte Bronze führen zu großen Eroberungszügen und zur Entstehung riesiger Reiche.
Der Film erzählt die spannende Geschichte der ersten Schmiede. Inszenierungen, archäologische Experimente und Dokumentaraufnahmen illustrieren den Siegeszug des Kupfers.


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10:50
VPS 11:10

Stereo-Ton

Sphinx: Imhotep - Magier des Pharao

Film von Mario Zanot

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Die berühmte Stufenpyramide von Sakkara gilt als das erste monumentale Steingebäude der Weltgeschichte. Vor fast 5.000 Jahren ließ sie Pharao Djoser in Sichtweite des Nils südlich von Kairo errichten. Der grandiose Totenschrein ist das Werk des genialen Baumeisters ...

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Die berühmte Stufenpyramide von Sakkara gilt als das erste monumentale Steingebäude der Weltgeschichte. Vor fast 5.000 Jahren ließ sie Pharao Djoser in Sichtweite des Nils südlich von Kairo errichten. Der grandiose Totenschrein ist das Werk des genialen Baumeisters Imhotep. Seine Pyramide hat die Naturgesetze herausgefordert und die Dogmen, die die ägyptische Religion verordnete. Mit ihrer Ausrichtung gen Himmel hat sie Kirchen und Kathedralen Tausende von Jahren vorweggenommen. Imhotep verdankt die ägyptische Zivilisation einen Entwicklungsschub, wie er später nie wieder vorkommt. Er ist der erste Normalbürger, der zum Gott erhoben wird und dessen Ruhm den seiner königlichen Herrn überstrahlt. Viele Denkmäler werden ihm zu Ehren in späterer Zeit errichtet, und sein Ruf dauert bis heute an. Er ist eine der bedeutendsten Gestalten des Altertums, aber über sein Leben ist kaum etwas bekannt. Inzwischen gibt es Hinweise, dass die Grablege Imhoteps wahrscheinlich längst auf dem Nordfriedhof von Sakkara entdeckt worden ist.
Spielszenen schildern im Film von Mario Zanot die außergewöhnliche Beziehung zwischen Imhotep und seinem Pharao sowie die exemplarischen Konflikte zwischen Geist und Macht.


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11:35

Auf den Spuren Gutenbergs

1. Gutenberg in Straßburg

Film von Elisabeth Milin


(ARD/SWR)


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12:05

Auf den Spuren Gutenbergs

2. Gutenberg und Mainz

Film von Volker Privonitz


(ARD/SWR)


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12:35
Stereo-Ton16:9 Format

Die größten Erfinder im Tierreich

Zweiteiliger Film von Ian McGee

1. Geniale Baumeister

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Die proportional gewaltigsten und ausgeklügeltsten "Bauwerke" werden nicht vom Menschen erschaffen, sondern von Termiten. Sie bauen Hochhäuser, die - proportional gesehen - vier Mal so hoch sind wie das Empire State Building in New York. Und während dort "nur" 15.000 ...
(ARD/NDR)

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Die proportional gewaltigsten und ausgeklügeltsten "Bauwerke" werden nicht vom Menschen erschaffen, sondern von Termiten. Sie bauen Hochhäuser, die - proportional gesehen - vier Mal so hoch sind wie das Empire State Building in New York. Und während dort "nur" 15.000 Menschen ihrer Arbeit nachgehen, arbeiten und leben in einem Termitenbau Millionen Tiere. Sie bauen dort sogar ihre eigene Nahrung an. Und damit nicht genug: Das "Reich" der Termiten, ihr Hochhaus, ragt nicht nur in den Himmel, es erstreckt sich auch unter die Erde - und wird über ein ausgeklügeltes Belüftungssystem ständig mit Frischluft versorgt. Auch die eher plump wirkenden Erdhörnchen sind begnadete Ingenieure. Sie bauen so weit verzweigte unterirdische "Städte", dass die größte ihrer Siedlungen vor etwa 100 Jahren eine größere Ausdehnung hatte als das heutige Los Angeles. In diesen Großstädten unter der Erde lebten früher Millionen von Tieren. Doch die Tiere dieser Erde sind nicht nur fantastische Architekten, sie haben auch für die Luftfahrt Ideen, die dem Menschen weiterhelfen könnten.
Die Dokumentation zeigt die größten Ingenieure der Tierwelt und ihre Leistungen.

Den zweiten Teil des Films "Die größten Erfinder im Tierreich" zeigt 3sat im Anschluss um 13.20 Uhr.
(ARD/NDR)


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13:20
Stereo-Ton16:9 Format

Die größten Erfinder im Tierreich

Zweiteiliger Film von Ian McGee

2. Der Sechste Sinn

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Manche Tiere haben einen "sechsten Sinn": So spüren sie Wärme über Kilometer hinweg, "sehen" im Dunkeln und hören "punktgenau". Wissenschaftler versuchen, die Geheimnisse des "sechsten Sinns" zu entschlüsseln. Ihr Ziel: Die Erfindungen aus dem Tierreich für den ...
(ARD/NDR)

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Manche Tiere haben einen "sechsten Sinn": So spüren sie Wärme über Kilometer hinweg, "sehen" im Dunkeln und hören "punktgenau". Wissenschaftler versuchen, die Geheimnisse des "sechsten Sinns" zu entschlüsseln. Ihr Ziel: Die Erfindungen aus dem Tierreich für den Menschen zu nutzen. Blinde sollen damit wieder sehen, Taube hören können. Wissenschaftler wollen die Techniken der Tiere nutzen, um Ortungsgeräte für die exakte Positionsbestimmung unter Wasser zu entwickeln. Auch könnte es bald Wirklichkeit werden, eine beschädigte Netzhaut im Auge nachwachsen zu lassen. So kann der Patient seine Sehkraft zurückgewinnen. Beim Bau von Robotern kombinieren Wissenschaftler "tierische" und "technische" Intelligenz. Die These der Forscher: Durch diese Verknüpfung können sie Roboter nicht nur mit einem "sechsten Sinn" ausstatten, sondern auch eine neue Robotergeneration entwickeln.
In eindrucksvollen Bildern, mit Großaufnahmen und Computeranimationen zeigt der Film die übersinnlich scheinenden Fähigkeiten der Tierwelt. Im Mittelpunkt des Films stehen die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Delphinen, Bienen, Goldfischen, Schlangen und Fliegen.
(ARD/NDR)


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14:05
Stereo-Ton

Der Traum vom Geistesblitz

Von Menschen, die mit Ideen Erfolg haben

Reportage von Rike Fochler und Pedro Chlanda

(teilweise schwarzweiß)

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Eine zündende Idee umgesetzt, eine Gelegenheit beim Schopf gepackt, einen genialen Einfall nicht verworfen: Einigen wenigen ist es tatsächlich gelungen, durch einen Geistesblitz reich zu werden. Die Hausfrau Manja König hatte immer schon ein Faible für Erfindungen. Der ...
(ORF)

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Eine zündende Idee umgesetzt, eine Gelegenheit beim Schopf gepackt, einen genialen Einfall nicht verworfen: Einigen wenigen ist es tatsächlich gelungen, durch einen Geistesblitz reich zu werden. Die Hausfrau Manja König hatte immer schon ein Faible für Erfindungen. Der "Geistesblitz" traf sie vor einigen Monaten. Ihre drei Kinder hatten beim Spielen "Puppenbrei" hergestellt und ihn auf dem Parkettboden im Wohnzimmer verschüttet. Manja König wischte den Fleck mit einem alten Hemd ihres Mannes weg, steckte es in die Waschmaschine und entdeckte, dass das Hemd völlig knitterfrei wieder herauskam. Sie rekonstruierte die Zusammensetzung der Substanz, die das Bügeln möglicherweise in Zukunft unnötig macht. Inzwischen interessieren sich internationale Großkonzerne für die Mixtur und haben der Hausfrau Millionenbeträge angeboten. Der Wiener Cartoonist Thomas Kostron stellte seine Kunstfigur TOMTOM auf einer Messe dem internationalen Publikum vor. Eine südkoreanische Delegation interessierte sich für das Strichmännchen und kaufte die Rechte für Asien. Inzwischen hat TOMTOM einen unvergleichlichen Siegeszug um den Globus angetreten und seinen Schöpfer reich gemacht. Dem Tiroler Tüftler Christian Bartenbach kam der zündende Gedanke vor dem Rasierspiegel. Er hat ein System erfunden, bei dem das natürliche Licht dorthin gelenkt wird, wo es normalerweise dunkel oder zumindest nicht hell ist. Jetzt bekommt der "Lichtpapst" weltweit Aufträge und beschäftigt ein Team von 50 Mitarbeitern, um seine Lichtsysteme zu verbessern.
Rike Fochler und Pedro Chlanda porträtieren in "Der Traum vom Geistesblitz" Menschen mit außergewöhnlichen Ideen.
(ORF)


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14:45

Der Querkopf

(La zizanie)

Spielfilm, Frankreich 1977

Darsteller:
Guillaume DaubrayLouis de Funès
Bernadette DaubrayAnnie Girardot
"Dummerchen"Maurice Risch
Madame BergerGenevieve Fontanel
DameTanya Lopert
u.a.
Länge: 91 Minuten
Regie: Claude Zidi

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Der Ingenieur Guillaume Daubray hat eine Gruppe japanischer Investoren für seine neue Erfindung begeistert. Die Japaner zahlen einen großzügigen Vorschuss und bereiten Guillaume dadurch große Probleme. Um fristgerecht liefern zu können, muss Guillaume seine viel zu ...
(ARD)

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Der Ingenieur Guillaume Daubray hat eine Gruppe japanischer Investoren für seine neue Erfindung begeistert. Die Japaner zahlen einen großzügigen Vorschuss und bereiten Guillaume dadurch große Probleme. Um fristgerecht liefern zu können, muss Guillaume seine viel zu kleine Fabrik schleunigst erweitern. Doch da der kauzige Erfinder sich in der Vergangenheit an keinerlei Bestimmungen gehalten hat, verweigert die Gemeinde dem notorischen Umweltsünder die Erlaubnis, das Nachbargrundstück zur Errichtung neuer Fertigungshallen zu verwenden. Zum Leidwesen seiner Frau Bernadette lässt Guillaume den angelieferten Maschinenpark kurzerhand in seiner Villa installieren. Bald gehen die Arbeiter in drei Schichten rund um die Uhr im Wohnbereich ein und aus. Der durch den Fertigungsprozess erzeugte Fabriklärm macht auch vor dem Schlafzimmer der Daubrays nicht Halt, deren Ehe bald in eine Krise gerät. Die leidgeprüfte Bernadette zieht sich in ihr Gewächshaus zurück, in dem sie mit großem Aufwand exotische Pflanzen züchtet. Als Guillaume auch noch das Gewächshaus und den liebevoll angelegten Gemüsegarten seiner Frau okkupiert, erklärt Bernadette ihrem Gatten den Krieg.
"Der Querkopf" ist eine augenzwinkernde Parodie auf den umweltfeindlichen Technikwahn. Der Film lebt von der explosiven Komik seines Hauptdarstellers Louis de Funès. An der Seite von Annie Girardot stürzt der Unruhe stiftende Poltergeist seine Umgebung einmal mehr in ein perfektes Chaos, das Claude Zidi virtuos und temporeich inszeniert hat.
(ARD)


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16:20
Stereo-Ton

Das Geheimnis des weißen Goldes

Film von Christian Twente und Nina Koshofer

(aus der ZDF-Reihe "Sphinx - Geheimnisse der Geschichte")

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Seit Jahrtausenden schon glauben Menschen an die Möglichkeit, aus wertlosem Metall Gold schaffen zu können. In dunklen Laboratorien und unter der Verpflichtung zur Geheimhaltung versuchten Generationen von Alchemisten, den "Stein des Weisen" zu finden - die ...

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Seit Jahrtausenden schon glauben Menschen an die Möglichkeit, aus wertlosem Metall Gold schaffen zu können. In dunklen Laboratorien und unter der Verpflichtung zur Geheimhaltung versuchten Generationen von Alchemisten, den "Stein des Weisen" zu finden - die geheimnisvolle Substanz, die die Naturgesetze überwindet. Auch Kurfürst August der Starke verfällt dem Traum vom schnellen Gold, als er vom Alchemisten Johann Friedrich Böttger hört. Ihm soll es gelungen sein, das edle Metall künstlich herzustellen. August der Starke lässt Böttger festnehmen und in einen Kerker sperren. Dort soll seinen Versuch wiederholen. Jahrelang forscht der Alchemist vergeblich. Schließlich jedoch entschlüsselt er die Zusammensetzung eines Stoffs, der im 17. Jahrhundert mindestens genauso kostbar war: Porzellan - auch weißes Gold genannt. Es ist die Geburtsstunde der Meißner Porzellanmanufaktur. Obwohl er seinem Landesherrn eine unermessliche Geldquelle eröffnet, erhält Böttger nie seine Freiheit zurück. 1709 stirbt er im Alter von nur 38 Jahren - gezeichnet von jahrelanger Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen.
Die Dokumentation "Das Geheimnis des weißen Goldes" erzählt die Geschichte von der Erfindung des Porzellans durch den Alchemisten Johann Friedrich Böttger.


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17:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mission X: Entscheidung am Längengrad

Film von Axel Engstfeld

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Die Nacht des 22. Oktober 1707 brachte 1.700 englischen Marinesoldaten den Tod: Nach siegreichen Gefechten mit der französischen Mittelmeerflotte ging Admiral Shovells Flotte vor der Südwestspitze Englands unter - der dramatische Höhepunkt einer nicht enden wollenden ...

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Die Nacht des 22. Oktober 1707 brachte 1.700 englischen Marinesoldaten den Tod: Nach siegreichen Gefechten mit der französischen Mittelmeerflotte ging Admiral Shovells Flotte vor der Südwestspitze Englands unter - der dramatische Höhepunkt einer nicht enden wollenden Kette von Unglücken in der Schifffahrt jener Zeit. Noch immer war keine Methode gefunden, den geografischen Längengrad zu bestimmen. Da man ausschließlich nach der geografischen Breite navigieren konnte, waren die Schiffe auf wenige sichere Passagen beschränkt, wo sie leichte Beute für Piraten waren. Die Nachricht vom Untergang der Flotte Shovells traf die englische Admiralität wie ein Schlag. Das britische Parlament setzt eine horrende Summe aus, um das Längengradproblem zu lösen. Die Suche nach dem Längengrad fesselte die besten Wissenschaftler jener Zeit, darunter Galilei Galileo, Isaac Newton und Edmond Halley. Auch der englische Uhrmacher John Harrison machte sich an die Arbeit - mit Erfolg. Während Newton und Halley glaubten, die Lösung im Lauf der Sterne zu finden, war Harrison überzeugt, das Problem nur auf dem Wege exakter Zeitmessung mit einer neuartigen Uhr lösen zu können. Ein Vorschlag, der von der Wissenschaftsaristokratie belächelt und schließlich boykottiert wurde. Doch Harrison ließ sich nicht beirren und schuf Präzisionsinstrumente, die große Klimaunterschiede und starke Schiffsschwankungen verkraften konnten und dennoch nur eine Abweichung von zehn Sekunden in 30 Tagen aufwiesen. Heute wird dieses noch immer hochmoderne Positionssystem nicht nur für die Schifffahrt eingesetzt - es ist auch die Grundlage für GPS-gesteuerte Hightechwaffen.
Der Film lässt einen der aufregendsten und spannendsten Umbrüche in der Entwicklung der Seefahrt und die Geschichte der Navigation lebendig werden.


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17:45
Stereo-TonVideotext Untertitel

Mission X: Der Stromkrieg

Film von Axel Engstfeld und Christian Heynen

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Elektrizität war das Zauberwort des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Seit dem Einsatz von elektrischen Impulsen in der Telegrafentechnik war die Anwendungsbandbreite der Elektrizität ständig gestiegen. Thomas Alva Edison verhalf der Pariser Weltausstellung von 1881 durch ...

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Elektrizität war das Zauberwort des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Seit dem Einsatz von elektrischen Impulsen in der Telegrafentechnik war die Anwendungsbandbreite der Elektrizität ständig gestiegen. Thomas Alva Edison verhalf der Pariser Weltausstellung von 1881 durch seine Glühbirnen zu wahrhaft strahlendem Glanz. Schnell war sein Beleuchtungssystem auf der ganzen Welt gefragt, in den Metropolen Europas und Amerikas schossen Kraftwerke nach Edisons Plänen aus dem Boden. Doch schon bald zeichneten sich die Grenzen des Gleichstrom-Systems ab: Die Kraftwerke waren nur in der Lage, einen kleinen Umkreis mit elektrischer Energie zu versorgen. Beim Transport von Gleichstrom über größere Strecken kam es zu hohen Verlusten, die das System unrentabel machten. Der Großindustrielle George Westinghouse setzte deshalb auf die Wechselstrom-Technologie. Da Wechselstrom unter Hochspannung mit deutlich geringeren Verlusten über weite Distanzen zu transportieren ist, war dieses System in der Lage, mit wenigen großen Kraftwerken außerhalb der Städte auszukommen. So konnte der Strom auch Dampfmaschinen ersetzen und Motoren antreiben, eine zweite industrielle Revolution. Doch Edison wollte sein System mit allen Mitteln durchsetzen und schreckte auch vor Diffamierungen und Spionage nicht zurück.
Der Film von Axel Engstfeld und Christian Heynen erforscht die Geschichte dieses Wettkampfs. Mit Inszenierungen und seltenen Archivaufnahmen versetzt er die Zuschauer zurück in die Zeit, als in den Häusern noch Gaslampen und Kerzen brannten.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

mit einem Schwerpunkt zum 3sat-Thementag  Geistesblitze

Moderation: Ingolf Baur

- Mit System zur Erfindung
Ein Baukasten von Lösungsmethodiken hilft bei
innovativen Problemlösungen
- Mit der Muttersprache in die Schule
Zweisprachiger Grundschulunterricht fördert
Migrantenkinder
Erstausstrahlung


Die "spezial"-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "nano" liefert ausführliche und vertiefende Beiträge rund um ein aktuelles Wissenschaftsthema.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf zum Mond

Die Apollo Mission

Film von Deborah Cadbury, Christopher Spencer und Mark Everest

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1961 verkündet Präsident John F. Kennedy das ehrgeizigste technische Programm des 20. Jahrhunderts: Noch bevor das Jahrzehnt zu Ende geht, soll ein Amerikaner als erster Mensch auf dem Mond landen. Aber auch die Sowjets wollen den Mond erobern. Doch als überraschend ihr ...
(ARD/NDR)

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1961 verkündet Präsident John F. Kennedy das ehrgeizigste technische Programm des 20. Jahrhunderts: Noch bevor das Jahrzehnt zu Ende geht, soll ein Amerikaner als erster Mensch auf dem Mond landen. Aber auch die Sowjets wollen den Mond erobern. Doch als überraschend ihr genialer Chef-Konstrukteur Sergej Koroljov stirbt, bedeutet das einen herben Rückschlag. Damit gerät das Weltraumprogramm Moskaus erheblich ins Stocken. Auch das amerikanische Weltraumprogramm hat Misserfolge, aber trotz der Verzögerung in den USA gelingt es den Sowjets nicht, ihren technischen Vorsprung zu halten. Ihre N1-Rakete hat viele Konstruktionsmängel, ist längst noch nicht für den Flug in den Weltraum einsatzbereit. Immer wieder misslingt ihr Start. Die Amerikaner haben nun die Nase vorn, auch hinsichtlich der finanziellen Mittel. Im Juli 1969 können sie dann triumphieren: Ihr Astronaut Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond. Endlich geht der Lebenstraum von Wernher von Braun, dem Leiter des amerikanischen Raketenprogramms, in Erfüllung. Er hat mit seinem Team den "Wettlauf zum Mond" gewonnen.
Die Dokumentation von Deborah Cadbury, Christopher Spencer und Mark Everest zeichnet den "Wettlauf zum Mond" nach.
(ARD/NDR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton

Leonardo - Das Universalgenie

Zweiteiliger Film von Tim Dunn und Sarah Aspinall

1. Teil

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Leonardo da Vinci (1452 - 1519) - das Jahrhundertgenie. Seine Neugier und sein Forscherdrang waren grenzenlos. Vor über 500 Jahren schuf er Bilder von großer Schönheit, wie die "Mona Lisa". Zur gleichen Zeit erfand er fürchterliche Kriegsmaschinen, die Tod und ...
(ARD/NDR)

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Leonardo da Vinci (1452 - 1519) - das Jahrhundertgenie. Seine Neugier und sein Forscherdrang waren grenzenlos. Vor über 500 Jahren schuf er Bilder von großer Schönheit, wie die "Mona Lisa". Zur gleichen Zeit erfand er fürchterliche Kriegsmaschinen, die Tod und Zerstörung brachten. Leonardo war nicht nur Maler, er war auch Wissenschaftler, ein Pionier der Medizin und vor allem ein Erfinder. Er ersann Tauchgeräte, um auf den Grund des Meeres vorzustoßen und konstruierte Flugmaschinen, lange bevor es Menschen gelang, zu fliegen. Viele seiner Ideen und Visionen waren Jahrhunderte lang vergessen, verspottet als Fantasieprodukte. Nach über 500 Jahren gehen jetzt einige Träume Leonardos in Erfüllung.
Der zweiteilige Film "Leonardo - Das Universalgenie" erzählt nicht nur das Leben dieses vielseitigen Mannes - erstmals werden auch einige seiner großartigen Erfindungen nach Leonardos Aufzeichnungen gebaut und erprobt: ein Fallschirm, ein Panzer, ein Taucheranzug, ein Roboter. Der Film beobachtet, wie verschiedene Experten ihres Fachs Leonardos Erfindungen konstruieren und in da Vincis Heimat Italien testen. Und er zeigt, dass die Visionen des Universalgenies Leonardo da Vinci weit über seine Zeit hinaus reichen.

Im Anschluss, um 21.00 Uhr, zeigt 3sat die zweite Folge von "Leonardo - Das Universalgenie".
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton

Leonardo - Das Universalgenie

Zweiteiliger Film von Tim Dunn und Sarah Aspinall

2. Teil

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Leonardo da Vinci (1452 - 1519) - das Jahrhundertgenie. Seine Neugier und sein Forscherdrang waren grenzenlos. Vor über 500 Jahren schuf er Bilder von großer Schönheit, wie die "Mona Lisa". Zur gleichen Zeit erfand er fürchterliche Kriegsmaschinen, die Tod und ...
(ARD/NDR)

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Leonardo da Vinci (1452 - 1519) - das Jahrhundertgenie. Seine Neugier und sein Forscherdrang waren grenzenlos. Vor über 500 Jahren schuf er Bilder von großer Schönheit, wie die "Mona Lisa". Zur gleichen Zeit erfand er fürchterliche Kriegsmaschinen, die Tod und Zerstörung brachten. Leonardo war nicht nur Maler, er war auch Wissenschaftler, ein Pionier der Medizin und vor allem ein Erfinder. Er ersann Tauchgeräte, um auf den Grund des Meeres vorzustoßen und konstruierte Flugmaschinen, lange bevor es Menschen gelang, zu fliegen. Viele seiner Ideen und Visionen waren Jahrhunderte lang vergessen, verspottet als Fantasieprodukte. Nach über 500 Jahren gehen jetzt einige Träume Leonardos in Erfüllung.
Der zweiteilige Film "Leonardo - Das Universalgenie" erzählt nicht nur das Leben dieses vielseitigen Mannes - erstmals werden auch einige seiner großartigen Erfindungen nach Leonardos Aufzeichnungen gebaut und erprobt: ein Fallschirm, ein Panzer, ein Taucheranzug, ein Roboter. Der Film beobachtet, wie verschiedene Experten ihres Fachs Leonardos Erfindungen konstruieren und in da Vincis Heimat Italien testen. Und er zeigt, dass die Visionen des Universalgenies Leonardo da Vinci weit über seine Zeit hinaus reichen.
(ARD/NDR)


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21:45
Stereo-Ton

Passen Sie mal auf, 007!

(Now Pay Attention 007!)

Dokumentarfilm von Richard Mervyn, USA 2000

Länge: 50 Minuten

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Kaum ein Darsteller hat die James-Bond-Filme so sehr geprägt wie der britische Schauspieler Desmond Llewelyn: In der Rolle des erfindungsreichen Q versorgte er den Topagenten 007 stets mit neuen, außergewöhnlichen Geheimwaffen. Obwohl er in den 17 Bond-Filmen, in denen ...
(ARD)

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Kaum ein Darsteller hat die James-Bond-Filme so sehr geprägt wie der britische Schauspieler Desmond Llewelyn: In der Rolle des erfindungsreichen Q versorgte er den Topagenten 007 stets mit neuen, außergewöhnlichen Geheimwaffen. Obwohl er in den 17 Bond-Filmen, in denen er zwischen 1963 und 1999 mitgewirkt hat, insgesamt nur rund 30 Minuten zu sehen war, gehörten Llewelyns Auftritte stets zu den Höhepunkten der Filme. Von den Regisseuren und Drehbuchautoren bewusst als distinguierter Gegenpart zu dem selbstironisch-verspielten James Bond angelegt, avancierte Qs väterlich-strenge Ermahnung "Passen Sie mal auf, 007!" zu einer festen Dialogzeile aller Bond-Filme. Im Dezember 1999, kurz nach Beendigung der Dreharbeiten zu "Die Welt ist nicht genug", starb Desmond Llewelyn im Alter von 85 Jahren.
Der Dokumentarfilm "Passen Sie mal auf, 007!" schildert die Entwicklung des Q-Charakters, den es in den Romanvorlagen von Ian Fleming nicht gab. Neben Llewelyn selbst kommen Bond-Regisseure wie Michael Apted und Darsteller wie Pierce Brosnan und Roger Moore zu Wort, die amüsante Anekdoten von den Dreharbeiten erzählen. Außerdem präsentiert der Dokumentarfilm in zahlreichen Ausschnitten die schönsten Q-Momente der James-Bond-Filme, wobei ein Wissenschaftsautor augenzwinkernd die reale Umsetzbarkeit seiner kuriosen Erfindungen unter die Lupe nimmt. "Passen Sie mal auf, 007!" gibt Einblicke in die Entstehung der James-Bond-Filme und ist zugleich eine Hommage an den legendären Schauspieler Desmond Llewelyn.
(ARD)


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22:35

Mosquito Coast - Reise in die Wildnis

(The Mosquito Coast)

Spielfilm, USA 1986

Darsteller:
Allie FoxHarrison Ford
MutterHelen Mirren
CharlieRiver Phoenix
JerryJadrien Steele
u.a.
Länge: 111 Minuten
Regie: Peter Weir

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Allie Fox ist ein genialischer Tüftler und ein leidenschaftlicher Erfinder. Eines Tages hat der idealistische Familienvater endgültig genug von den Ungerechtigkeiten und Klassenunterschieden in Amerika. Er beschließt, gemeinsam mit seiner Frau und seinen vier Kindern ...
(ARD)

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Allie Fox ist ein genialischer Tüftler und ein leidenschaftlicher Erfinder. Eines Tages hat der idealistische Familienvater endgültig genug von den Ungerechtigkeiten und Klassenunterschieden in Amerika. Er beschließt, gemeinsam mit seiner Frau und seinen vier Kindern nach Mittelamerika auszuwandern. In Honduras will er fernab der westlichen Zivilisation von vorn anfangen. Durch harte, unermüdliche Arbeit errichtet er im Dschungel ein Dorf, das in der Lage ist, gänzlich autonom zu existieren. Dort kann er endlich auch eine gewaltige Version seiner selbst erfundenen Eisproduktions-Maschinerie "Fat Boy" realisieren - ein Projekt, das er als zivilisatorischen Segen für die Eingeborenen betrachtet. Allerdings kommt es in Allies selbst erschaffenem Paradies immer wieder zu Spannungen, sei es durch den Prediger Spellgood, der das Dorf missionieren will, oder durch Allies zunehmend autokratischen Herrschaftsstil. Als Allie drei Männern, die von einem Indianerstamm gefangen gehalten werden, zur Flucht verhilft, besiegelt er unwissentlich sein eigenes Schicksal: Die drei entpuppen sich als bewaffnete Söldner und tauchen wenig später in seinem Dorf auf. Es kommt zu einer Schießerei, bei der "Fat Boy" explodiert. Das Unglück zerstört das Dorf und verseucht den umliegenden Dschungel mit Chemikalien. Allie kann sich das Scheitern seines Traums nicht eingestehen. Vom Wahn getrieben, setzt er gegen den Willen seiner Familie alles daran, einen weiteren Neuanfang zu versuchen.
Basierend auf dem Roman von Peter Theroux hat Meisterregisseur Peter Weir ("Die Truman Show") mit "Mosquito Coast - Reise in die Wildnis" ein intelligentes Drama inszeniert. Vielschichtig erzählt der Film von einem idealistischen Traum, der sich in einen wahnhaften Albtraum verwandelt.
(ARD)


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0:25
Stereo-Ton

Nummer 5 lebt

(Short Circuit)

Spielfilm, USA 1985

Darsteller:
Stephanie SpeckAlly Sheedy
Newton CrosbySteve Guttenberg
Ben JabituyaFisher Stevens
General SchroederG.W. Bailey
Howard MarnerAustin Pendleton
u.a.
Länge: 95 Minuten
Regie: John Badham

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Die Militärs sind hellauf begeistert, als Kampfroboter Nummer 5 und seine vier elektronischen Kollegen bei einer Demonstration hochmoderne Panzer mühelos zu Schrott verarbeiten. Doch die Begeisterung weicht schierem Entsetzen, als die computergesteuerte Kampfmaschine vom ...
(ARD)

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Die Militärs sind hellauf begeistert, als Kampfroboter Nummer 5 und seine vier elektronischen Kollegen bei einer Demonstration hochmoderne Panzer mühelos zu Schrott verarbeiten. Doch die Begeisterung weicht schierem Entsetzen, als die computergesteuerte Kampfmaschine vom Blitz getroffen wird, sich aus unerfindlichen Gründen selbstständig macht und die Militärbasis mit unbekanntem Ziel verlässt. Newton Crosby, genialer Tüftler und Erfinder des technischen Wunderwerks, muss die sprechende Maschine schnellstens finden und abschalten, bevor ein Unglück geschieht. Danach sieht es aber ganz und gar nicht aus, als Nummer 5 sich im Haus der chaotischen Tierpflegerin Stephanie versteckt, die ihn zunächst für einen Außerirdischen hält. Doch sie ändert rasch ihre Meinung - so unmöglich benehmen sich nicht einmal die grünen Männchen vom Mars: Wie ein spielendes Kind zerlegt der Blechkamerad ihre Wohnung, verleibt sich nebenher eine ganze Enzyklopädie ein, und als sein Hunger nach mehr "Input" noch immer nicht gestillt ist, vergnügt Nummer 5 sich mit Stephanies Fernsehgerät. Da sie gut mit Tieren kann, freundet Stephanie sich auch schnell mit dem wissensdurstigen Roboter an und bemerkt dabei das Unglaubliche: Nummer 5 ist keine tote Maschine ohne Gefühle. Doch dann spürt Newton seinen entlaufenen Roboter auf und will ihn abschalten.
"Nummer 5 lebt" ist eine märchenhafte Science-Fiction-Komödie, die der Action-Spezialist John Badham ("Wargames - Kriegsspiele", "Saturday Night Fever") mit viel Witz und fantasievollen Wendungen inszenierte.
(ARD)


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2:00

Wie Hayek switcht und swatcht

Porträt des Schweizer Uhrenunternehmers

Film von Otto C. Honegger

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Er ist unermüdlich, unberechenbar, dynamisch, diktatorisch aber auch genial: Nicolas G. Hayek ist einer der berühmtesten und unkonventionellsten Unternehmer der Schweiz. Der ehemalige Unternehmensberater wurde in den 1980er Jahren zum Retter der Schweizer Uhrenindustrie ...

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Er ist unermüdlich, unberechenbar, dynamisch, diktatorisch aber auch genial: Nicolas G. Hayek ist einer der berühmtesten und unkonventionellsten Unternehmer der Schweiz. Der ehemalige Unternehmensberater wurde in den 1980er Jahren zum Retter der Schweizer Uhrenindustrie und ist heute Mehrheitsaktionär des Konzerns SMH. Damit hält Hayek das Steuer des größten Uhrenunternehmers der Schweiz fest in der Hand. Mitte der 1990er Jahre allerdings laufen auch Hayeks Uhren nicht mehr so gut und er muss sich vom teuren Standort Schweiz aus in einem immer härteren Weltmarkt behaupten. Für den im Libanon geborenen Hayek ist aber gerade das Festhalten am Standort Schweiz etwas Besonderes, denn er erwarb vor über 30 Jahren das Schweizer Bürgerrecht und will sich in seiner Wahlheimat behaupten. Doch Hayek strebt nach mehr. Zusammen mit Mercedes wagt er einen riskanten Einstieg ins Automobilgeschäft: Bis zur Jahrtausendwende hofft er, endlich seinen ominösen Traum vom "Swatchmobil" verwirklichen zu können.
Otto C. Honegger begleitete den Uhrenbaron bei der Arbeit, besuchte ihn aber auch zu Hause und in seinem Feriendomizil in Antibes. Entstanden ist ein aufschlussreiches Porträt des quirligen Unternehmers, der auch mit 67Jahren noch vor Energie sprüht.


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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Schweizer Erfindungen

Nespresso, Klettverschluss und Ententanz

(aus der SF-Reihe "schweizweit")

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Eric Favre gilt als der Erfinder von Nespresso, das zu einer globalen Erfolgsgeschichte wurde. Am Gewinn partizipiert der Ingenieur aber heute nicht: Er hat die Firma Nestlé verlassen und sich in einem Vergleich mit dem Konzern geeinigt. Jetzt aber will Favre mit Tee aus ...

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Eric Favre gilt als der Erfinder von Nespresso, das zu einer globalen Erfolgsgeschichte wurde. Am Gewinn partizipiert der Ingenieur aber heute nicht: Er hat die Firma Nestlé verlassen und sich in einem Vergleich mit dem Konzern geeinigt. Jetzt aber will Favre mit Tee aus der Kapsel die Welt erobern.
"Schweizer Erfindungen" stellt den Tüftler Favre vor, den Schweizer Ingenieur, der den Klettverschluss erfunden hat, und Werner Thomas, den "Vater" des Ententanzes.


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3:10

Patente Tüftler

Erfinder aus Leidenschaft

Film von Karin Reiss

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Vom Pferdeäppelzerstäuber bis zum Magnetschlüsselhalter reichen die Ideen der Erfinder und Erfinderinnen. Reinald Ramm ist einer von ihnen. "Eigentlich müsste er Hutgröße 70 tragen - wegen der vielen Ideen in seinem Kopf", sagt sein Vater. Dabei sind Rainald Ramms ...
(ARD/NDR)

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Vom Pferdeäppelzerstäuber bis zum Magnetschlüsselhalter reichen die Ideen der Erfinder und Erfinderinnen. Reinald Ramm ist einer von ihnen. "Eigentlich müsste er Hutgröße 70 tragen - wegen der vielen Ideen in seinem Kopf", sagt sein Vater. Dabei sind Rainald Ramms Erfindungen nicht nur skurril, sondern vielmehr oft äußerst praktisch. Das gilt auch für seine Kollegen - männliche wie weibliche. Auch wenn es sich nicht immer lohnt, für jede Erfindung gleich ein kostspieliges Patent anzumelden - klar ist, dass unser Alltagsleben ohne diese Tüftler und Bastler viel weniger komfortabel wäre.
Der Film von Karin Reiss stellt Erfinder und ihre Ideen vor.
(ARD/NDR)


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3:55

Die letzten Entdecker

Rot-weiß-rote Pioniere

Dokumentation von Manfred Christ und Harald Pokieser

Präsentiert von Helmut Pechlaner

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In den 1940er und 1950er Jahren schrieb die junge Garde der österreichischen Naturwissenschaftler Filmgeschichte: Mit 16-mm-Kameras zogen sie in die entlegensten Winkel der Erde und brachten für die damalige Zeit sensationelles Filmmaterial zurück. Sie erlangten einen ...
(ORF)

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In den 1940er und 1950er Jahren schrieb die junge Garde der österreichischen Naturwissenschaftler Filmgeschichte: Mit 16-mm-Kameras zogen sie in die entlegensten Winkel der Erde und brachten für die damalige Zeit sensationelles Filmmaterial zurück. Sie erlangten einen ungeheuren Bekanntheitsgrad. Heinrich Harrer und Hans Hass wurden weltberühmt, andere wie Ferdinand Starmühlner, Rupert Riedl, Max Lersch und Fritz Moravec kamen zu großem nationalen Ruhm. Die Dokumentarfilme dieser Autoren spielten eine wichtige Rolle in den Anfängen des österreichischen Fernsehens und wurden bis Mitte der 1960er Jahre mit heute unvorstellbarem Erfolg öffentlich vorgeführt: Menschenmassen stürmten damals die Kinosäle der Volkshochschulen.
Manfred Christ und Harald Pokieser stellen die letzten Filmpioniere Österreichs vor.
(ORF)


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4:40
Stereo-Ton

Der große Preis der Ideen

Die besten Erfinder - Die cleversten Spürnasen

Film von Stephan Heise

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Ulrike Nitzschke und Ana Plasencia präsentieren die Hitliste der besten Ideen 2007 aus der MDR-Reihe "einfach genial", in der regelmäßig skurrile und praktische Erfindungen vorgestellt werden. Über die Rangfolge konnten die Zuschauer im Internet entscheiden. Die beste ...
(ARD/MDR)

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Ulrike Nitzschke und Ana Plasencia präsentieren die Hitliste der besten Ideen 2007 aus der MDR-Reihe "einfach genial", in der regelmäßig skurrile und praktische Erfindungen vorgestellt werden. Über die Rangfolge konnten die Zuschauer im Internet entscheiden. Die beste Idee wird mit einem Pokal aus Meissner Porzellan geehrt. Für den Ideenwettbewerb wurden die jeweils fünf besten Ideen, die in "einfach genial" vorgestellt worden sind, nominiert. Dabei sind unter anderem ein junger Mann, der die Idee hatte, Sonnenkollektoren so zu konstruieren, dass sie auch bei starker Bewölkung Energie erzeugen können, und ein ideenreicher Verkehrsplaner, der mit weniger Verkehrsschildern mehr Sicherheit auf den Straßen schaffen will.
(ARD/MDR)


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5:35
Stereo-Ton

Willis VIPs

Wie nobel ist der Nobelpreisträger?

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"Willis VIPs" sind Menschen, die Geschichten erzählen und selbst Geschichte machen. In den Reportagen geht es um Prominente aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung. Reporter Willi Weitzel interviewt sie in ihrem Umfeld.
Diesmal ...
(ARD/BR)

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"Willis VIPs" sind Menschen, die Geschichten erzählen und selbst Geschichte machen. In den Reportagen geht es um Prominente aus Politik, Wirtschaft, Religion, Wissenschaft, Kultur, Sport und Unterhaltung. Reporter Willi Weitzel interviewt sie in ihrem Umfeld.
Diesmal ist Willis VIP Gerd Binnig, Nobelpreisträger für Physik von 1986. Ihm verdankt die Welt die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, ein Mikroskop, das zum ersten Mal die Anordnung der Atome sichtbar machte. Für diese Erfindung bekam der Professor den Nobelpreis. Kein Grund für den Physiker, abzuheben. Er berichtet von seinem großen Tag in Stockholm, als er mit großem Pomp die höchste Auszeichnung in der Welt der Wissenschaften erhielt. Anschließend fährt Willi mit Gerd Binnig zur Technischen Universität München. Dort erklären Gerd Binnig und der Physik-Professor Herrmann Gaub, wie das Rastertunnelmikroskop funktioniert. Heute arbeitet Gerd Binnig nicht mehr als Physiker: Er hat eine Firma gegründet und will Computern das Denken beibringen.
(ARD/BR)

Sendeende: 6:00 Uhr