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Oktober 2017
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Samstag, 21. Juni
Programmwoche 26/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

(Wiederholung vom Vortag)


6:30
16:9 Format

Kunst & Krempel

Familienschätze entdecken

(Wiederholung vom 17.6.2008)


(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton

Bon Courage

Eine Sprachkursreise durch Frankreich

39-teilige Reihe

28. L'avare

Moderation: Anouk Charlier


Die Sprachkursreise "Bon Courage" lädt ein, leicht und mühelos französisch zu lernen. Sie führt in 39 Teilen quer durch Frankreich und vermittelt nicht nur die Sprache, sondern auch das Land und die Lebensart Frankreichs.
(ARD/BR/SF)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Nicole Salathé

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft ...

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Das Magazin berichtet sowohl über die wichtigen Kulturereignisse der Woche in der Schweiz, als auch über internationale Events. "kulturplatz" analysiert Trends in den verschiedenen Kultursparten, behält die wichtigen Akteure der Schweizer Kulturszene im Auge und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kulturbetriebs.


9:40
Stereo-Ton16:9 Format

Veit Heinichen - Mein Triest

Dokumentation von Günter Schilhan

(aus der ORF/3sat-Reihe "Intercity Spezial")

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Der 1957 in Donaueschingen geborene Bestsellerautor Veit Heinichen lebt seit 1980 zeitweise, seit 1999 ständig in Triest. Für den Schriftsteller ist Triest "der Prototyp einer europäischen Stadt", ein Schnittpunkt zwischen Nord und Süd, Ost und West. In seinen ...
(ORF/3sat)

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Der 1957 in Donaueschingen geborene Bestsellerautor Veit Heinichen lebt seit 1980 zeitweise, seit 1999 ständig in Triest. Für den Schriftsteller ist Triest "der Prototyp einer europäischen Stadt", ein Schnittpunkt zwischen Nord und Süd, Ost und West. In seinen Kriminalromanen beschreibt er Triest gern als Verbindungspunkt zwischen dem organisierten Verbrechen in Westeuropa und dem Balkan. Wie sein Kommissar Proteo Laurenti schätzt auch der Autor die kulinarischen Genüsse der Region. Im August 2005 erschien ein kulinarischer und kulturhistorischer Führer Triests, den Heinichen gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, der Spitzenköchin Ami Scabar, verfasst hat.
Veit Heinichen präsentiert "sein" Triest: Anhand einer typisch Triestiner Menüfolge erzählt er die Geschichte der Stadt von der Antike bis heute. Außerdem besucht Heinichen die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und die wichtigsten Schauplätze seiner Bücher.
(ORF/3sat)


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10:20
16:9 Format

Der Sonne entgegen

Zwölfteilige Fernsehserie, Österreich/BRD 1985

11. Zack ist auf Zack

Darsteller:
Ludwig HawratilErwin Steinhauer
Dr. Günter ZackHeinz Petters
Joe FeldenRaphael Wilczek
Georg LüftlTowje Kleiner
Hannes MeckelfeldUlli Faulhaber
u.a.
Buch: Gerald Gam
Buch: Fritz Schindlecker
Regie: Gottfried Schwarz

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Die Aussteiger-Serie "Der Sonne entgegen" mit Erwin Steinhauer, Heinz Petters, Ulli Faulhaber und Raphael Wilczek in den Hauptrollen war einer der ganz großen Publikumshits des Jahres 1985.
In der elften Folge werden Joe und Dr. Zack bei einem Zwischenstopp in ...
(ORF)

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Die Aussteiger-Serie "Der Sonne entgegen" mit Erwin Steinhauer, Heinz Petters, Ulli Faulhaber und Raphael Wilczek in den Hauptrollen war einer der ganz großen Publikumshits des Jahres 1985.
In der elften Folge werden Joe und Dr. Zack bei einem Zwischenstopp in Salzburg endgültig von der Sinnlosigkeit ihrer Reise überzeugt, als im Trubel des Festspielgeschehens ein Clown auftritt, der sein Handwerk für Werbezwecke missbraucht. Gemeinsam gelangen sie zu der Erkenntnis, dass sie wieder nach Valun zurückwollen. Bald nach der Rückkehr versöhnen sich Joe und Dunja. Der Inhalt der "Schatztruhe" hat sich inzwischen als Anhäufung billiger Imitationen herausgestellt, die einem Filmteam als Requisite für einen Piratenfilm gedient hat. Die Hoffnung der Freunde, durch den Fund allen finanziellen Nöten zu entkommen, zerplatzt wie eine Seifenblase. Kurz vor der Eröffnung des Gasthauses bekommt Käthe Probleme mit dem Bürgermeister, die aber von Ex-Anwalt Dr. Zack meisterlich gelöst werden. Sandra und Wickerl entdecken in einer Zeitung einen marktschreierischen Werbeartikel über das "Urlaubsparadies Valun".

Die letzte Folge der zwölfteiligen Serie "Der Sonne entgegen" sendet 3sat im Anschluss, um 11.10 Uhr.
(ORF)


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11:10
16:9 Format

Der Sonne entgegen

Zwölfteilige Fernsehserie, Österreich/BRD 1985

12. Hochzeit mit Hindernissen

Darsteller:
Ludwig HawratilErwin Steinhauer
Dr. Günter ZackHeinz Petters
Joe FeldenRaphael Wilczek
Georg LüftlTowje Kleiner
Hannes MeckelfeldUlli Faulhaber
DunjaLidija Jenko
u.a.
Buch: Gerald Gam
Buch: Fritz Schindlecker
Regie: Gottfried Schwarz

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Die Aussteiger-Serie "Der Sonne entgegen" mit Erwin Steinhauer, Heinz Petters, Ulli Faulhaber und Raphael Wilczek in den Hauptrollen war einer der ganz großen Publikumshits des Jahres 1985.
In der zwölften Folge werden Wickerl und Sandra endlich ein Liebespaar, und ...
(ORF)

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Die Aussteiger-Serie "Der Sonne entgegen" mit Erwin Steinhauer, Heinz Petters, Ulli Faulhaber und Raphael Wilczek in den Hauptrollen war einer der ganz großen Publikumshits des Jahres 1985.
In der zwölften Folge werden Wickerl und Sandra endlich ein Liebespaar, und Autor Lüftl findet in der Realsatire seine literarische Glückseligkeit. Joe und Dunja sind mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt. Auf dem Höhepunkt der Feierlichkeiten wird das friedliche Fischerdörfchen von tausenden Urlaubern heimgesucht. Augenblicklich verwandelt sich das paradiesische Valun in einen massentouristischen Alptraum, aus dem es nur einen Ausweg gibt: An Bord der "Tohuwabohu" verlässt die Hochzeitsgesellschaft die lärmende Bucht und segelt der Sonne entgegen.
(ORF)


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12:00
16:9 Format

Bilder aus Südtirol



Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.
(ORF)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Hessenreporter

Landleben - Die Ziegenbäuerin von Rotenburg

Film von Oliver Schmid

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Das Fell ist noch ganz feucht, die Ziegenmama leckt ihr Neugeborenes sauber und meckert stolz: wieder ein Zicklein mehr! Klaudia Al Samarraie freut sich, dass das Junge gesund und munter ist und ihre Herde wächst. Zusammen mit ihrem Mann irakischer Abstammung und ihren ...
(ARD/HR)

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Das Fell ist noch ganz feucht, die Ziegenmama leckt ihr Neugeborenes sauber und meckert stolz: wieder ein Zicklein mehr! Klaudia Al Samarraie freut sich, dass das Junge gesund und munter ist und ihre Herde wächst. Zusammen mit ihrem Mann irakischer Abstammung und ihren drei Töchtern lebt sie bei Rotenburg an der Fulda in der Grundmühle, ihrem Hof. Die Hessin ist Ziegenhirtin, Ziegenbäuerin und Ziegenzüchterin in einem. Seit beinahe 20 Jahren widmet sie sich den meckernden Vierbeinern. 60 Alttiere und noch mehr Ziegenlämmer gehören zu ihrer Herde. Die Tiere leben nicht im Stall, sondern auf sechs Hektar Land in sogenannter Offen-Haltung. Die Milch ihrer Ziegen verwandelt Klaudia Al Samarraie in 30 verschiedene Käsesorten, alle zu 100 Prozent aus Ziegenmilch. Allein aus der Vermarktung von Käse und zartem Zicklein-Fleisch lässt sich das Familieneinkommen allerdings nicht erwirtschaften. So hat die Tierliebhaberin ihre zweite Leidenschaft ebenfalls zum Beruf gemacht: Sie ist auch deutsche Meisterin im Distanzreiten und züchtet gemeinsam mit ihrem Mann Araber-Pferde.
Oliver Schmid hat einige Tage auf dem Hof der Familie Al Samarraie verbracht und hinter die Kulissen eines ganz besonderen Landlebens geblickt.
(ARD/HR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:10
Stereo-Ton16:9 Format

Notizen aus dem Ausland

Kenia: Mais und Wunderkräuter


Monothematische, kurze Beiträge über die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


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13:15
VPS 13:14

Stereo-Ton16:9 Format

Gernstl ...

Zweiteiliger Film von Franz Xaver Gernstl

1. in Wien


(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Scientology - neue Fassade, alte Strategien?

Film von Jo Goll, Anja Dehne, Wolf Siebert und

Holger Brandenbusch

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Jeden Sonntag versammeln sich Scientologen in Berlin-Charlottenburg zur feierlichen "Andacht". Lange war es ruhig um die Organisation. Nun hat sie sich mitten in der deutschen Hauptstadt Berlin niedergelassen - und damit öffentlichkeitswirksam zurückgemeldet. Doch was ...
(ARD/RBB)

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Jeden Sonntag versammeln sich Scientologen in Berlin-Charlottenburg zur feierlichen "Andacht". Lange war es ruhig um die Organisation. Nun hat sie sich mitten in der deutschen Hauptstadt Berlin niedergelassen - und damit öffentlichkeitswirksam zurückgemeldet. Doch was macht diese Organisation eigentlich? Was ist an ihr gefährlich? Handelt es sich um eine harmlose - wenn auch abstrus anmutende - Religionsgemeinschaft, die in Deutschland diskriminiert wird, oder um einen totalitären Orden, der Kritiker verfolgt? Muss man Scientology gar verbieten? In Stuttgart kämpfen einige Menschen schon seit Langem gegen Scientology. Darunter ein hochrangiger Aussteiger und der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, Helmut Rannacher. Er warnt davor, dass Scientology die Gesellschaft durchdringen und Macht ausüben will.
Die Dokumentation "Scientology - neue Fassade, alte Strategien?" zeigt, welchen Stellenwert die Niederlassung in Berlin für Scientology hat und wie die Organisation aufgebaut ist.
(ARD/RBB)


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Frau-TV

Moderation: Angela Maas

Themen:
- "Das bin nicht mehr ich!"
- Trennung von der besten Freundin
- Schöne Füße
- Das neue Unterhaltsrecht


Das Frauenmagazin mit spannenden Porträts, viel Service und aktuellen Themen - nicht nur für Frauen interessant.
(ARD/WDR)


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15:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Graf von Monte Christo

(Le Comte de Monte Christo)

Spielfilm, Frankreich/Italien 1961

Darsteller:
Edmond DantèsLouis Jourdan
MercedesYvonne Furneaux
CaderoussePierre Mondy
MarioFranco Silva
VillefortBernard Dheran
Fernand de MorcerfJean-Claude Michel
u.a.
Länge: 149 Minuten
Regie: Claude Autant-Lara

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Am Tag seiner Verlobung mit Mercedes wird der Maat Edmond Dantès verhaftet, als bonapartistischer Verschwörer verurteilt und in das Insel-Gefängnis Château d'If gebracht. Dantès ist das Opfer einer Intrige geworden: Sein falscher Freund Caderousse hat sich mit dem ...
(ARD)

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Am Tag seiner Verlobung mit Mercedes wird der Maat Edmond Dantès verhaftet, als bonapartistischer Verschwörer verurteilt und in das Insel-Gefängnis Château d'If gebracht. Dantès ist das Opfer einer Intrige geworden: Sein falscher Freund Caderousse hat sich mit dem ehrgeizigen Richter Villefort und dem jungen Offizier Fernand de Morcerf, der in Mercedes verliebt ist, zusammengetan. Nach 17 Jahre in einem Verlies im Château d'If gelingt Dantès die Flucht. Mario, ein armer Fischer, zieht ihn aus dem Meer. Gemeinsam bergen sie einen Schatz, dessen Versteck Dantès Zellennachbar verraten hat, bevor er starb. Jetzt ist Dantès so reich, dass er sich einen Titel kaufen und ein herrschaftliches Leben führen kann. Vor allem aber will er sich rächen. Als Graf von Monte Christo tritt er den Verschwörern in Paris zunächst unerkannt entgegen.
Die Leinwandversion des unverwüstlichen Dumas-Stoffs von Claude Autant-Lara ("Den Teufel im Leib") frischte den historischen Abenteuerstoff durch Anspielungen auf die damalige gaullistische Gegenwart auf.
(ARD)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Das andere Servicemagazin

Thema: Ferien!

Moderation: Annabelle Mandeng

Erstausstrahlung

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Urlaub ist für die meisten Menschen die schönste Zeit des Jahres. Monate im Voraus werden Kataloge gewälzt und Pläne geschmiedet.
Pünktlich zum Ferienbeginn widmet sich "vivo" dem Lieblingsthema der Deutschen - jedoch auf ganz andere Weise als in den ...

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Urlaub ist für die meisten Menschen die schönste Zeit des Jahres. Monate im Voraus werden Kataloge gewälzt und Pläne geschmiedet.
Pünktlich zum Ferienbeginn widmet sich "vivo" dem Lieblingsthema der Deutschen - jedoch auf ganz andere Weise als in den Hochglanzkatalogen propagiert. Städtetrips sind angesagt, allerdings kommt kaum einer auf die Idee, sich dabei Orte anzusehen, an denen Obdachlose leben. Der Verlag der Obdachlosenzeitung "Hinz & Kunzt" bietet solche Stadtführungen der anderen Art. Sie werden von Verkäufern des Hamburger Straßenmagazins geleitet und sollen für Menschen sensibilisieren, die man sonst eher ignoriert. Außerdem zeigt "vivo", wie Familien mit geringem Einkommen, Alleinerziehende und Familien mit behinderten Angehörigen von der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung einen Zuschuss für ihren Urlaub beantragen können und begleitet eine Familie, die sich ohne diese Unterstützung keinen Urlaub hätte leisten können. Außerdem macht "vivo"-On-Reporter Gregor Steinbrenner einen etwas anderen - recht abenteuerlichen - Kurzurlaub.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Rund um die Uhr Berlin

Fünfteilige Reihe

5. Der Alexanderplatz

Film von Jörn Kalkbrenner

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Rund um den Alexanderplatz soll Berlins Manhattan entstehen, doch von den geplanten 13 Hochhäusern werden wohl nicht alle schnell in den Himmel wachsen. Sand, Steine und Bauzäune schmücken die Gegend, und viele der 300.000 Passanten, die täglich den Alex überqueren, ...
(ARD/RBB)

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Rund um den Alexanderplatz soll Berlins Manhattan entstehen, doch von den geplanten 13 Hochhäusern werden wohl nicht alle schnell in den Himmel wachsen. Sand, Steine und Bauzäune schmücken die Gegend, und viele der 300.000 Passanten, die täglich den Alex überqueren, fragen sich: "Erlebe ich das noch, dass dieses Stück Mitte mal fertig ist?" Die Rote Zwingburg des Kaufrauschs, das "Alexa", steht aber schon gegenüber der S-Bahn. Das Einkaufszentrum wurde in der Eröffnungsnacht von Schnäppchenjägern so temperamentvoll eingeweiht, dass die neuen Scheiben zu Bruch gingen. Auch sonst ist immer etwas los auf dem Alex: Schon um drei Uhr morgens quietscht die Straßenbahn, wenn sich die Gäste in Berlins kleinster Kneipe unter dem S-Bahn-Bogen ihr erstes Bier zum Frühstück genehmigen. Die "Besenkammer" hat 24 Stunden am Tag geöffnet und ist nur wenige Meter von der noblen Shopping Mall entfernt. Extreme auf engem Raum, auch das bietet dieser Berliner Platz. Treffpunkt ist immer noch die Weltuhr, trotz Staub und Lärm der Presslufthämmer nebenan.
Die "Rund um die Uhr"-Reportagen fangen den Rhythmus, den Herzschlag der Stadt Berlin ein. Dieses Mal ist Reporter Jörn Kalkbrenner auf dem Alexanderplatz unterwegs.
(ARD/RBB)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Father Tobias und die Häftlinge von Hongkong

Reportage von Meili Dschen

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Mörder, Vergewaltiger, Drogenhändler, Bandenkriminelle - sie alle betreut der Schweizer Tobias Brandner. Er ist Seelsorger in den Hochsicherheitsgefängnissen Hongkongs. Dort hat er es mit Männern zu tun, die zu 25, 30 Jahren hinter Gittern verurteilt worden sind, die ...

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Mörder, Vergewaltiger, Drogenhändler, Bandenkriminelle - sie alle betreut der Schweizer Tobias Brandner. Er ist Seelsorger in den Hochsicherheitsgefängnissen Hongkongs. Dort hat er es mit Männern zu tun, die zu 25, 30 Jahren hinter Gittern verurteilt worden sind, die eine schlimme Vergangenheit und keine Zukunft mehr haben. Mit den Häftlingen, die vom Christentum bis dahin nichts wissen wollten, spricht Tobias Brandner über Begriffe wie Hoffnung und Vergebung, feiert Gottesdienste im Gefängnis und betet mit ihnen. Und die Häftlinge von Hongkong haben durchaus ein Ohr für diese Botschaft. Denn Pfarrer Tobias Brandner ist einer der wenigen Menschen, die im Gefängnis unterwegs sind, um sich die Sorgen und Nöte der Gefängnisinsassen anzuhören. Er tut es vorbehaltlos und ohne missionarische Absicht. Auch wenn die Häftlinge keine Christen sind, so lassen sie sich gerne auf den Schweizer Seelsorger ein, den sie liebevoll Father Tobias nennen.
Meili Dschen begleitet Tobias Brandner in seinem Alltag.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Wie der Gartenzwerg nach Korea kam

Weltweit auf den Spuren von Auswanderern

Gruppenreportage

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In der "Mainzer Straße" in Namhae, Südkorea, ist alles deutsch: die Häuser, die Menschen, die Gartenzwerge. Ein Disney-Spaß für die Koreaner, die staunend durch die akkuraten Auswanderer-Vorgärten wandeln. Auch Rosa Sobol kann es in Israel nicht deutsch genug sein. ...
(ARD/WDR)

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In der "Mainzer Straße" in Namhae, Südkorea, ist alles deutsch: die Häuser, die Menschen, die Gartenzwerge. Ein Disney-Spaß für die Koreaner, die staunend durch die akkuraten Auswanderer-Vorgärten wandeln. Auch Rosa Sobol kann es in Israel nicht deutsch genug sein. Die 88-Jährige feiert gern und jeck Karneval im deutschen Altersheim in Tel Aviv. Der Förster Christoph Jaster rettet am Amazonas den Regenwald, Carmen Spusenberger züchtet in Andalusien erfolgreich friesische Pferde, und der Bauer Holger Marbach hat am Mount Kenia eine Molkerei für Kamelmilch eröffnet - mit großem Erfolg.
Die Reportage ist rund um den Globus auf den Spuren deutscher Auswanderer.
(ARD/WDR)


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19:50
Stereo-Ton16:9 Format

bookmark

Erstausstrahlung


Die unmoderierte Sendung stellt bis zu drei ausgewählte neue Sachbücher vor, spricht mit Autoren und wirft einen kritischen Blick auf die nationalen und internationalen Bestsellerlisten.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Festspielsommer

Sommernachtsgala

Mit Sara Chang (Violine), Katia & Marielle Labèque
(Klavier) und Michael Schade (Tenor)
Mit Kompositionen von Emil Nikolaus von Reznicek,
Franz Lehár, Pablo de Sarasate, Camille Saint-Saëns,
Ludwig van Beethoven, Antonio Vivaldi, Edouard Lalo,
Gioacchino Rossini, George Gershwin, Edward Elgar
und Georg Friedrich Händel
Es spielt das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada
Aufzeichnung eines Konzerts aus Grafenegg, 20. Juni 2008

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Die Wachau feiert die Sommersonnenwende, und in Grafenegg leuchten zur Sommernacht musikalische Glanzlichter auf. Die Violinistin Sarah Chang, das Klavierduo Katia und Marielle Labèque sowie der Tenor Michael Schade spielen und singen auf der Open-Air-Bühne Wolkenturm ...
(ORF)

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Die Wachau feiert die Sommersonnenwende, und in Grafenegg leuchten zur Sommernacht musikalische Glanzlichter auf. Die Violinistin Sarah Chang, das Klavierduo Katia und Marielle Labèque sowie der Tenor Michael Schade spielen und singen auf der Open-Air-Bühne Wolkenturm die schönsten Melodien aus ihrem Repertoire. Auf dem Programm stehen Werke von Emil Nikolaus von Reznicek, Franz Lehár, Pablo de Sarasate, Camille Saint-Saëns, Ludwig van Beethoven, Antonio Vivaldi, Edouard Lalo, Gioacchino Rossini, George Gershwin, Edward Elgar und Georg Friedrich Händel. Die Musiker werden vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich begleitet.
3sat zeigt eine Aufzeichnung des Konzerts aus Grafenegg vom 20. Juni.

Im Anschluss, um 21.50 Uhr, folgt eine Dokumentation über das Orchesterleben des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich. Im Rahmen des 3sat-Festivals folgen am Samstag, 28. Juni, ab 21.45 Konzert-Highlights von den Schwetzinger Festspielen 2008.
(ORF)


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21:50
Stereo-Ton16:9 Format

Vom Orchesterleben

Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

Dokumentation von Harald Friedl

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Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zählt seit mehr als 100 Jahren zu den wichtigsten Institutionen der österreichischen Musikkultur. Mit Kristjan Järvi haben die Tonkünstler seit einigen Jahren einen Chefdirigenten, der junges Publikum anzieht und die ...
(ORF)

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Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich zählt seit mehr als 100 Jahren zu den wichtigsten Institutionen der österreichischen Musikkultur. Mit Kristjan Järvi haben die Tonkünstler seit einigen Jahren einen Chefdirigenten, der junges Publikum anzieht und die Plattenverkäufe in die Höhe treibt. Der Erfolg des Orchesters ist letztlich allerdings dem Enthusiasmus und der Spielfreude seiner einzelnen Mitglieder zu verdanken.
In dem Film von Harald Friedl erzählen Musiker wie die Geigerin Chih-Yu Ou sowie der Bratschist und Komponist Leopold Schmetterer sehr persönlich vom Orchesterleben und seinen täglichen Herausforderungen.
(ORF)


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22:50
Stereo-Ton16:9 Format

Bilderstreit

Kunst im Gespräch

Themen:
- Eija-Liisa Ahtila (17.5. - 17.8.2008,
K21 Kunstsammlung NRW, Düsseldorf)
- Bernard Buffet (18.4. - 3.8.2008,
Museum für Moderne Kunst, Frankfurt/Main)
- Man Ray (13.6. - 18.8.2008,
Martin-Gropius-Bau, Berlin)
- Mark Rothko (16.5. - 24.8.2008,
Hamburger Kunsthalle, Hamburg)
Es diskutieren:
- Ursula Bode (Journalistin, Essen)
- Carla Schulz-Hoffmann (Leiterin
Pinakothek der Moderne, München)
- Stephan Berg (Direktor Kunstmuseum Bonn)
- Julian Heynen (Künstlerischer Leiter der K21
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf)
Erstausstrahlung


Die Kunst-Experten Ursula Bode, Carla Schulz-Hoffmann, Stephan Berg und Julian Heynen diskutieren pointiert, klar, aber immer kontrovers über aktuelle Ausstellungen und geben einem breiten Publikum einen spannenden Einblick in die Welt der Kunst.
(ARD/SWR/3sat)


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23:50
Stereo-Ton16:9 Format

Menschen bei Maischberger

Thema: "Jeder verdient, was er wert ist!"

Mit den Gästen Klaus von Dohnanyi (SPD-Politiker),
Niki Lauda (Unternehmer), Günter Wallraff (Enthüllungsautor),
Utz Claassen (ehem. Spitzenmanager) und
Eva-Maria Colin (Kinderkrankenschwester)

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Sandra Maischberger diskutiert mit Top-Gästen aus Politik, Gesellschaft, Boulevard und Sport über das Thema der Woche - journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Zum Thema "Jeder verdient, was er wert ist!" begrüßt die Moderatorin Klaus von Dohnanyi, ...
(ARD/WDR)

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Sandra Maischberger diskutiert mit Top-Gästen aus Politik, Gesellschaft, Boulevard und Sport über das Thema der Woche - journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Zum Thema "Jeder verdient, was er wert ist!" begrüßt die Moderatorin Klaus von Dohnanyi, Niki Lauda, Günter Wallraff, Utz Claassen und Eva-Maria Colin. Klaus von Dohnanyi (SPD), langjähriger Erster Bürgermeister von Hamburg und heute Politik- und Wirtschaftsberater, plädiert für gemäßigte Mindestlöhne mit geringeren Sätzen in Ostdeutschland. Der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ist seit 1979 mit großem Erfolg als Luftfahrtunternehmer ("Lauda Air" und "Air Niki") tätig. Kritik an Spitzengehältern lässt er nicht gelten: "Wenn ein Topsportler oder Wirtschaftsmanager Geld verlangt, und ein anderer bezahlt es ihm, dann ist das für mich in Ordnung. Das ist der Marktwert." Auch Utz Claassen, früherer Chef des Energieversorgers EnBW, verteidigt hohe Managergehälter. Mit 44 stieg der Topmanager aus dem Konzern aus. Kritik an der ihm zustehenden Pension weist er zurück. Eva-Maria Colin hat für eine solche Haltung kein Verständnis. Die Kinderkrankenschwester aus Frankfurt klagt: "Das Wort Gerechtigkeit gibt es bei Löhnen nicht." Seit 27 Jahren geht Eva-Maria Colin ihrem Beruf nach, doch statt des Lohns, sagt sie, steige nur der Arbeitsdruck. Der Enthüllungsautor und bekennende Linke Günter Wallraff ("Ganz unten") fordert: "Wir brauchen einen Mindestlohn von zehn Euro".
(ARD/WDR)


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

lebens.art

Moderation: Clarissa Stadler

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Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv. Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere ...
(ORF)

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Das Kulturmagazin ist feuilletonistisch, hintergründig und reflexiv. Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.
(ORF)


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2:05
Stereo-Ton

Shylocks Erben

Venedigs Kinder der Shoa

Film von Bettina von Pfeil

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Shylock, erfunden von William Shakespeare, ist Venedigs berühmtester Jude. Obgleich er reine Fiktion ist, ist er in vielen Zügen authentisch gezeichnet: Es hat sie genau so gegeben, die jüdischen Pfandleiher, auf die die Republik Venedig als Financiers ihrer ...

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Shylock, erfunden von William Shakespeare, ist Venedigs berühmtester Jude. Obgleich er reine Fiktion ist, ist er in vielen Zügen authentisch gezeichnet: Es hat sie genau so gegeben, die jüdischen Pfandleiher, auf die die Republik Venedig als Financiers ihrer Unternehmungen nicht verzichten konnte und die sie dennoch auf Abstand zu halten suchte. Zu einem der dunkelsten Kapitel der jüdischen Geschichte Venedigs zählt die Schaffung des ersten Ghettos überhaupt, die 1516 vom Senat beschlossen wurde. Gewählt wurde dafür eine kleine Insel in Canareggio, deren Zugang über Brücken komplett abgeriegelt werden konnte. Hier lebten Juden auf engstem Raum unter meist ärmlichen Verhältnissen, bis Napoleon Venedig eroberte und das Ghetto auflöste. Die wohlhabenderen Juden zogen in die eleganten Viertel der Lagunenstadt, zurück blieben die Armen. Ein weiteres dunkles Kapitel sind die Judendeportationen während der nationalsozialistischen Herrschaft der Deutschen ab 1943. Inzwischen ist jüdisches Leben nach Venedig zurückgekehrt.
"Shylocks Erben" rekapituliert die Geschichte der Juden in Venedig. Das Hauptaugenmerk des Films liegt dabei auf der Zeit des italienischen Faschismus und der nationalsozialistischen Herrschaft der Deutschen über die Lagune. Überlebende erinnern sich an eine scheinbar vollkommene Integration in das gesellschaftliche Leben der Stadt, an erste Anzeichen von Ausgrenzung und Isolierung bis hin zur Verhängung der Rassegesetze. Sie berichten von Treue und Hilfsbereitschaft, aber auch von Verrat und Enttäuschung durch ihre katholischen Mitbürger.


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3:05

Die Magie des Tropfens

Zweiteilige Dokumentation von Petra Thorbrietz

1. Stillstand und Bewegung

(teilweise schwarzweiß)
(Wiederholung vom 11.6.2008)

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Gott legte Himmel und Erde zwischen die Wasser, heißt es in der Bibel. Im ägyptischen Mythos steigt der Sonnengott Ra täglich neu aus dem Chaos der Urgewässer auf, und die Griechen verehrten die Mondgöttin Eumonia, die ein Ei in den Ozean gelegt haben soll und damit ...
(ORF)

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Gott legte Himmel und Erde zwischen die Wasser, heißt es in der Bibel. Im ägyptischen Mythos steigt der Sonnengott Ra täglich neu aus dem Chaos der Urgewässer auf, und die Griechen verehrten die Mondgöttin Eumonia, die ein Ei in den Ozean gelegt haben soll und damit die Welt erschuf. Die erste Maschine der Welt war ein Bewässerungsrad, und die Fähigkeit, das Wasser in geordnete Bahnen zu lenken, legte den Grundstein zu den frühen Hochkulturen. Die älteste Schrift, die bekannt ist, enthält Anweisungen zur Feldbewässerung, und bereits in der Antike musste sich ein moderner Beamtenstaat entwickeln, um das technologische Know-how zu verwalten. Aber das Wasser lässt sich nicht so einfach beherrschen: Die Erfindung der Dampfmaschine revolutionierte zwar die Welt - aber in der ständigen Beschleunigung der Produktion verlor der Mensch den Blick für das Maß der Natur.
Am Anfang war das Wasser: In den Schöpfungsgeschichten der Welt ist das Meer der Ursprung aller Dinge, das Wasser das lebendige Chaos, aus dem alles entstanden ist und entsteht. Die dreiteilige Dokumentation "Die Magie des Tropfens" begibt sich auf Entdeckungsreise in die Welt des Wassers. Im ersten Teil geht es um den Mythos Meer.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Die Magie des Tropfens" sendet 3sat im Anschluss, um 3.50 Uhr.
(ORF)


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3:50

Die Magie des Tropfens

Zweiteilige Dokumentation von Petra Thorbrietz

2. Das sensible Chaos

(teilweise schwarzweiß)
(Wiederholung vom 18.6.2008)

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Das Geheimnis des Wassers liegt in seiner Bewegung: Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen, heißt schon eine antike Weisheit. Heute orientiert sich die moderne Chaosforschung an der wirbelnden Vielfalt des Wassers. Nachdem Flussläufe seit Hunderten von ...
(ORF)

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Das Geheimnis des Wassers liegt in seiner Bewegung: Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen, heißt schon eine antike Weisheit. Heute orientiert sich die moderne Chaosforschung an der wirbelnden Vielfalt des Wassers. Nachdem Flussläufe seit Hunderten von Jahren begradigt und Bäche in enge Röhren gezwängt wurden, setzt sich die Erkenntnis durch, dass den Fließgewässern dadurch ihre Selbstreinigungskraft genommen wurde. Nun werden betonierte Flussbetten renaturiert.
Am Anfang war das Wasser: In den Schöpfungsgeschichten der Welt ist das Meer der Urgrund aller Dinge, das Wasser das lebendige Chaos, aus dem alles entstanden ist und entsteht. Die zweiteilige Dokumentation "Die Magie des Tropfens" begibt sich auf Entdeckungsreise in die Welt des Wassers. Der zweite Teil schlägt die Brücke von der Vergangenheit zu den Erkenntnissen der heutigen Wissenschaft.
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Libysche Sahara - Wasser aus der Wüste

Dokumentation von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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"Bar Bela Mar", "Meer ohne Wasser", nennen die Beduinen die größte tropische Wüste der Welt, die Sahara. Dabei verbirgt sich tief unter dem Sand ein unermessliches Wasservorkommen: das Savorninsche Meer. Dieser Bodenschatz aus Jahrtausende altem Grundwasser speist auch ...
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"Bar Bela Mar", "Meer ohne Wasser", nennen die Beduinen die größte tropische Wüste der Welt, die Sahara. Dabei verbirgt sich tief unter dem Sand ein unermessliches Wasservorkommen: das Savorninsche Meer. Dieser Bodenschatz aus Jahrtausende altem Grundwasser speist auch die Oasen und Quellen, die an vereinzelten Stellen Leben im Überfluss gedeihen lassen. Die Menschen, die in der Wüste leben, wissen, wie viel Feuchtigkeit sich in der Sahara verbirgt. Manche Brunnen werden bereits seit Menschengedenken von den Karawanen angesteuert, alte Oasenstädte wie Gadames sind wahrscheinlich seit mindestens 10.000 Jahren besiedelt. Doch in letzter Zeit, heißt es, würden immer mehr Brunnen versiegen, Wasserstellen verschwinden, Oasen vertrocknen. Was gräbt der Sahara das Wasser ab? Lässt vielleicht der "Great Man-Made River" den Grundwasserspiegel sinken? Diese teuerste Baustelle aller Zeiten - bisher wurden 64 Milliarden US-Dollar im Sand vergraben - soll dereinst die Wüste ergrünen lassen, wenn es nach den Vorstellungen des libyschen Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi geht: Fossiles Grundwasser aus dem Savorninschen Meer wird mitten in der Sahara an die Oberfläche gepumpt und durch riesige Betonrohre über fast 5.000 Kilometer bis zur Mittelmeerküste transportiert. Seit 1984 fräsen sich die Baumaschinen durch die Wüste. Ob das Pipeline-System jemals wie geplant funktionieren wird, weiß niemand. Ebenso wenig lässt sich abschätzen, wie lange die unterirdischen Reserven eine Entnahme von 70.000 Litern pro Sekunde erlauben, und ob der Traum von der frisch ergrünten Wüste möglicherweise bald im ökologischen Desaster endet.
Eine Dokumentation von Michael Schlamberger über das gigantische Wasserprojekt in der libyschen Sahara.
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