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Unser Planet Erde - Samstag, 31. Mai
Programmwoche 23/2008
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6:00
Stereo-Ton

Menschen gegen Monster

Dreiteilige Reihe von Andy Byatt und Andrew Graham-Brown

1. Kampf um Neuseeland

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Bevor Neuseeland um 1.200 von polynesischen Seefahrern entdeckt wurde, konnten sich dort die größten Vögel aller Zeiten entwickeln - die drei Meter großen, pflanzenfressenden Moas und der gigantische Neuseeland-Adler Hapargornis. Die Tiere waren den Maoris, den frühen ...
(ARD/NDR)

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Bevor Neuseeland um 1.200 von polynesischen Seefahrern entdeckt wurde, konnten sich dort die größten Vögel aller Zeiten entwickeln - die drei Meter großen, pflanzenfressenden Moas und der gigantische Neuseeland-Adler Hapargornis. Die Tiere waren den Maoris, den frühen Einwanderern Neuseelands, allerdings schutzlos ausgeliefert. Sie brannten große Waldgebiete ab und rotteten in nur 160 Jahren Moas und Riesenadler aus. Die Folge der Rodungen waren schwere Hungersnöte.
Die dreiteilige Reihe "Menschen gegen Monster" rekonstruiert die Eroberung der Kontinente durch den Menschen und dessen Begegnung mit den dort lebenden urzeitlichen Tieren. Aufwendige Computer-Animationen erwecken die "Monster" wieder zum Leben.

Die zunehmende Bevölkerungsexplosion und das Streben der Menschen nach Wohlstand haben das Gleichgewicht der Natur empfindlich gestört. Der immer wieder angesprochene Klimawandel ist nur eines von vielen Problemen der Zukunft. Am Thementag "Unser Planet Erde" beleuchtet 3sat in verschiedenen Reportagen, Dokumentationen, Spielfilmen und einer aktuellen Ausgabe von "nano spezial" die Situation.

Die zweite und dritte Folge der dreiteiligen Reihe "Menschen gegen Monster" zeigt 3sat im Anschluss, ab 6.45 Uhr.
(ARD/NDR)


6:45
Stereo-Ton

Menschen gegen Monster

Dreiteilige Reihe von Andy Byatt und Andrew Graham-Brown

2. Kampf um Amerika

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Vor etwa 13.000 Jahren landeten erstmals Menschen in Amerika. Dort trafen sie auf eine feindliche Umwelt: Alaskas Eiswüste mit Temperaturen von minus 50 Grad Celsius, bevölkert von mächtigen Kreaturen wie Mammuts, Säbelzahntigern und Riesen-Bären.
Die dreiteilige ...
(ARD/NDR)

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Vor etwa 13.000 Jahren landeten erstmals Menschen in Amerika. Dort trafen sie auf eine feindliche Umwelt: Alaskas Eiswüste mit Temperaturen von minus 50 Grad Celsius, bevölkert von mächtigen Kreaturen wie Mammuts, Säbelzahntigern und Riesen-Bären.
Die dreiteilige Reihe "Menschen gegen Monster" rekonstruiert die Eroberung der Kontinente durch den Menschen und dessen Begegnung mit den dort lebenden urzeitlichen Tieren. Aufwendige Computer-Animationen erwecken die "Monster" wieder zum Leben.
(ARD/NDR)


7:30
Stereo-Ton

Menschen gegen Monster

Dreiteilige Reihe von Andy Byatt und Andrew Graham-Brown

3. Kampf um Australien

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Vor 65.000 Jahren erreichten die ersten Menschen australischen Boden - die Vorfahren der Aborigines. Über die indonesische Timor-See kommend landeten sie im Norden des Kontinents - einem Erdteil, der seit 40 Millionen Jahren vom Rest der Welt isoliert war. Dichter, ...
(ARD/NDR)

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Vor 65.000 Jahren erreichten die ersten Menschen australischen Boden - die Vorfahren der Aborigines. Über die indonesische Timor-See kommend landeten sie im Norden des Kontinents - einem Erdteil, der seit 40 Millionen Jahren vom Rest der Welt isoliert war. Dichter, trockener Dschungel empfing die ersten Siedler. Auf der Suche nach Trinkwasser drangen sie immer weiter ins Innere des Kontinents vor. Dabei trafen sie auf einige der außergewöhnlichsten Wesen, die die Evolution hervorgebracht hat: nashorngroße Beuteltiere wie die Diprotodons und die Riesenwombats, aber auch auf gigantische Raubtiere wie die bis zu sieben Meter lange Echse Megalania. Die Ur-Aborigines waren exzellente Jäger, stellten Werkzeuge und Waffen her - und sie konnten mit dem Feuer umgehen. Sie setzten es auch im Kampf gegen die gefährlichen Tiere ein. Viele Giganten der Urzeit verschwanden von der Bildfläche.
Die dreiteilige Reihe "Menschen gegen Monster" rekonstruiert die Eroberung der Kontinente durch den Menschen und dessen Begegnung mit den dort lebenden urzeitlichen Tieren. Aufwendige Computer-Animationen erwecken die "Monster" wieder zum Leben
(ARD/NDR)


8:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Wo Tansania am schönsten ist

Der Nationalpark Serengeti und das Naturschutzgebiet
Ngorongoro
Film von Jens Dücker

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In der Serengeti gibt es weite Ebenen, Savannen, Salzseen und Akazienwälder. Dort bietet sich ein einmaliges Naturschauspiel im Wechsel von Trocken- und Regenzeit: Riesige Gnuherden, Zebras, Gazellen und Antilopen zieht es an die Wasserstellen der Savanne. Auch Raubtiere ...
(ARD/SWR)

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In der Serengeti gibt es weite Ebenen, Savannen, Salzseen und Akazienwälder. Dort bietet sich ein einmaliges Naturschauspiel im Wechsel von Trocken- und Regenzeit: Riesige Gnuherden, Zebras, Gazellen und Antilopen zieht es an die Wasserstellen der Savanne. Auch Raubtiere wie Löwen und Geparden versammeln sich dort. Ähnlich vielseitig ist die Natur im Ngorongoro-Krater am Rand der Serengeti. Wenn die Nebelschwaden von den Kraterhängen hinabziehen, bricht ein neuer Tag an. Mit ihm kommen die Tiere: Elefanten, Gazellen und Antilopen, Paviane und Meerkatzen, Löwen und Schakale. Sie alle drängen sich in das Tal des Vulkankraters. In dessen Mitte liegt ein Natronsee, an dem sich auch die Flamingos niederlassen. Tagsüber treibt der Stamm der Massai sein Vieh den Kraterrand hinunter und lässt es dort, Seite an Seite mit den wilden Tieren, weiden. Die Abgeschlossenheit und der Wasserreichtum haben aus dem Ngorongoro-Krater eine Landschaft im Überfluss gemacht. Ein Zufluchtsort für Wildtiere und bedrohte Arten.
Der Film zeigt den Serengeti-Naturpark und den Ngorongoro-Krater in Tansania.
(ARD/SWR)


8:40
Stereo-Ton

Der Vulkan ruft

Peter Diethelms Spiel mit dem Feuer

Reportage von Ueli Sax

(aus der SF-Reihe "Reporter")


Peter Diethelm hat dem Vulkanismus sein Leben verschrieben. Seine grenzenlose Neugier und sein Wissensdurst haben den Biologen und Lehrer zu einem gefragten Experten gemacht.
Ueli Sax hat Peter Diethelm auf seinen Lieblingsberg begleitet, den Ätna auf Sizilien.


9:15
Stereo-Ton

Der Duft des Waldes

Die grüne Lebensfabrik

Film von Maria Magdalena Koller

(aus der ORF-Reihe "Universum")
(teilweise schwarzweiß)

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Auch in Österreich gibt es Urwälder. Zwar schwimmen dort keine Krokodile im stehenden Flusswasser, dafür leben dort aber Hirsche. Und der fleischfressende Sonnentau wirkt in der Welt der Moore nicht weniger exotisch als die Bromelie im Amazonas.
Maria Magdalena ...
(ORF)

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Auch in Österreich gibt es Urwälder. Zwar schwimmen dort keine Krokodile im stehenden Flusswasser, dafür leben dort aber Hirsche. Und der fleischfressende Sonnentau wirkt in der Welt der Moore nicht weniger exotisch als die Bromelie im Amazonas.
Maria Magdalena Koller zeigt in ihrem Film die biologische Funktion des Waldes und die vielfältigen Lebensgemeinschaften, die dieses Ökosystem ausmachen.
(ORF)


10:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Wasserfälle des Iguazu

Brasilien/Argentinien

Film von Christian Romanowski

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"Kehle des Teufels" nannten die Guarani-Indianer die Iguazu-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien - gewaltige Wassermassen, die sich - vom Fluss Iguazu kommend - in etwa drei Kilometern Breite 80 Meter tief in den Abgrund stürzen. Schon von Weitem ...
(ARD/SWR)

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"Kehle des Teufels" nannten die Guarani-Indianer die Iguazu-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien - gewaltige Wassermassen, die sich - vom Fluss Iguazu kommend - in etwa drei Kilometern Breite 80 Meter tief in den Abgrund stürzen. Schon von Weitem sind die Geräusche des Flusses zu hören, der mit kaum vorstellbarer Gewalt durch den Urwald tost, bevor er bei den Wasserfällen Brasilien erreicht. Zu beiden Seiten des Stroms erstreckt sich ein Naturpark über eine Fläche von 2.400 Quadratkilometern. Dort ist eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde zu finden. Unüberschaubar groß ist die Artenvielfalt der bunten Schmetterlinge. Neben Bambus, Moos und Orchideen, die auf den Felsen wachsen, halten sich Hunderte von Baumarten entlang der Uferzone.
Der Film von Christian Romanowski stellt den Nationalpark Iguazu vor, der seit 1986 zum UNESCO-Welterbe zählt.
(ARD/SWR)


10:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Dornen im Paradies - Galapagos

Film von Felix Heidinger

(aus der ARD-Reihe "natur exclusiv")

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300 Millionen Jahre hatte Galapagos Zeit, die wenigen Siedler, Pflanzen und Tiere, die auf die Inseln kamen, zu einem einzigartigen Lebensraum heranreifen zu lassen. Vor etwa 400 Jahren veränderte sich dieses Gleichgewicht. Immer mehr Menschen kamen auf die Inseln und ...
(ARD/BR)

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300 Millionen Jahre hatte Galapagos Zeit, die wenigen Siedler, Pflanzen und Tiere, die auf die Inseln kamen, zu einem einzigartigen Lebensraum heranreifen zu lassen. Vor etwa 400 Jahren veränderte sich dieses Gleichgewicht. Immer mehr Menschen kamen auf die Inseln und brachten Rinder, Ziegen, Schweine, Hunde und Katzen mit. Manche dieser eingeschleppten Tiere entkamen ihren Besitzern und begründeten wilde Populationen: Heute wühlen Schweine am Strand nach den Gelegen der Schildkröten, Hunde ernähren sich von Leguanen, Ziegen weiden das Hochland ab und fressen den Riesenschildkröten die Nahrung weg. Für die Tierwelt von Galapagos sind die "Fremden aus einer anderen Welt" eine große Gefahr. Die Projekte, mit denen die Naturschutzbehörden gegen die Invasoren vorgehen, kosten Millionen. Eine der Vorgehensweise, um die Zahl der Eindringlinge zu verringern, ist die Methode der "Judasziegen": Mit Sendern ausgerüstete Ziegen werden in die Freiheit entlassen. Die Tiere streifen so lange umher, bis sie eine Herde Artgenossen gefunden haben. Dem Signal ihres Senders folgen die Jäger, die die Ziegenherde töten und die "Judasziege" erneut auf die Suche schicken.
Der Film zeigt die Tierwelt auf den Galapagos-Inseln und beschreibt die Probleme, die der Mensch durch die Besiedlung verursacht hat.
(ARD/BR)


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11:00
Stereo-Ton

Im Wassertropfen um die Welt

Film von Sophie Cooper

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Wasser - jede Lebensform auf der Erde braucht es. Es entlädt sich in sintflutartigen Regenfällen, verdunstet in Sekundenschnelle oder lagert Tausende von Jahren tief unter der Erdoberfläche. Wo aber kommt es her, und wohin geht es?
Um dies herauszufinden, nimmt ...
(ARD/NDR)

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Wasser - jede Lebensform auf der Erde braucht es. Es entlädt sich in sintflutartigen Regenfällen, verdunstet in Sekundenschnelle oder lagert Tausende von Jahren tief unter der Erdoberfläche. Wo aber kommt es her, und wohin geht es?
Um dies herauszufinden, nimmt Sophie Cooper die Zuschauer mit auf eine erstaunliche Reise rund um den Globus: von den höchsten Gipfeln in die Tiefen der Meere, aus glühenden Wüsten in die eisige Arktis, vom Weltall in den heißen Magmakern der Erde. Der Film verfolgt mit modernsten Computergrafiken und außergewöhnlichen Naturaufnahmen den Weg eines Regentropfens durch die Entstehungsgeschichte der Erde und durch die Evolution des Lebens auf unserem Planeten. Geboren in den Wolken endet er im Ozean, verdunstet und folgt so dem immerwährenden Kreislauf des Wassers.
(ARD/NDR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

Volkszählung in der Antarktis

Film von Anna Schmidt und Dirk Schneider

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Die Ökosysteme der Pole sind das Fieberthermometer der Erde. Werden die Pole warm, stimmt etwas nicht im Organismus der Welt. Sechs Grad mehr werden auf der antarktischen Halbinsel seit Mitte des 20. Jahrhunderts durchschnittlich gemessen - das hat Folgen für den ...
(ARD/MDR)

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Die Ökosysteme der Pole sind das Fieberthermometer der Erde. Werden die Pole warm, stimmt etwas nicht im Organismus der Welt. Sechs Grad mehr werden auf der antarktischen Halbinsel seit Mitte des 20. Jahrhunderts durchschnittlich gemessen - das hat Folgen für den Lebensraum Antarktis. Im Dezember 2007 brach der Jenaer Ornithologe und Antarktis-Experte Hans-Ulrich Peter zu seiner 20. Antarktis-Expedition auf. Mit einer internationalen Forscher- und Studentengruppe aus Jena, Luxemburg, Argentinien und Russland reiste er zur russischen Forschungsstation Bellingshausen auf King George Island. Dort fertigte das Team Studien zur Population von Pinguinen, Robben, Raubmöwen und der Antarktischen Schmiele, einer Art blühenden Graspflanze, an. Das Team beobachtete, zählte und kartierte Tiere und Pflanzen. Die Forschungsergebnisse zeigen: Es gibt weniger Pinguine. Trafen sich in den 1970er Jahren noch etwa 40.000 Brutpaare in der Nähe der amerikanischen Station Palmer, sind es jetzt nur noch 14.000. Dagegen breitet sich die Antarktische Schmiele stark aus. Die Rand-Antarktis wird definitiv grüner, die Gletscher ziehen sich zurück. Hinzu kommen immer mehr Touristen. Gab es 1980 in der Gegend keine Besucher, so ist die Zahl 2006 auf 30.000 angewachsen. Sie landen an den wenigen eisfreien Stellen - in Regionen, die für die Antarktis-Vögel als Brutstätten lebensnotwendig sind.
Der Film hat die Forschungsgruppe bei der "Volkszählung" in der Antarktis begleitet.
(ARD/MDR)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Ende der Gletscher

Pinguine und Robben in Gefahr

Film von Uwe Müller

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Das Eis der Polkappen taut. In der Antarktis driften Eisberge, größer als das Saarland, durchs Meer und schmelzen. Gletscher ziehen sich in noch nie da gewesener Geschwindigkeit zurück. Noch bedeckt das Eis weite Teile der Erde. Es ist der Lebensraum von Pinguinen, ...
(ARD/NDR)

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Das Eis der Polkappen taut. In der Antarktis driften Eisberge, größer als das Saarland, durchs Meer und schmelzen. Gletscher ziehen sich in noch nie da gewesener Geschwindigkeit zurück. Noch bedeckt das Eis weite Teile der Erde. Es ist der Lebensraum von Pinguinen, Seelöwen, Seeelefanten und Albatrossen - sie alle sind Kältespezialisten, die bestens an die frostigen Bedingungen angepasst sind. Auch für den Menschen haben die Eismassen große Bedeutung: Wie eine riesige Wasserpumpe hält das Gebiet der Antarktis die großen Meeresströmungen der Welt in Gang. Permafrost, ganzjährig gefrorene Erdschichten, verhindert Erdrutsche und Gletscherabflüsse und versorgt viele Regionen mit lebenswichtigem Wasser. Wissenschaftler prognostizieren, dass unsere Welt in wenigen Jahrzehnten kaum wiederzuerkennen sein wird.
Der Film von Uwe Müller geht der Frage nach, was es für die Erde, für die Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher weiter schmelzen. Er begleitet unter anderem den argentinischen Geologen und Gletscherforscher Jorge Strelin, der untersucht, wie sich die globale Erwärmung auf die riesigen Eismassen auswirkt.
(ARD/NDR)


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13:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

Wunder der Erde: Ins weite Delta der Donau

von und mit Ernst Waldemar Bauer

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In ihrem Mündungsgebiet verzweigt sich die Donau in mehrere Ströme und bildet ein großes Delta. Wasser und Land waren sich dort Jahrhundertelang selbst überlassen - ein Feuchtgebiet, das auch heute nicht leicht zu bereisen ist. Im Frühjahr übernimmt das Hochwasser ...
(ARD/HR)

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In ihrem Mündungsgebiet verzweigt sich die Donau in mehrere Ströme und bildet ein großes Delta. Wasser und Land waren sich dort Jahrhundertelang selbst überlassen - ein Feuchtgebiet, das auch heute nicht leicht zu bereisen ist. Im Frühjahr übernimmt das Hochwasser die Herrschaft im Delta, die Seen in der Schilfwildnis gehen dann ineinander über, nur das höhere Land zwischen den Flussarmen kann von den Bauern landwirtschaftlich genutzt werden. Große Teile des Deltas sind seit 1991 als Biosphärenreservat geschützt, Pelikane und Kormorane, Steppenmöwen, Uferschnepfen und Stelzenläufer sind dort unter sich.
Waldemar Bauer hat das Leben im Delta ein Jahr lang beobachtet.
(ARD/HR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wiener Wälder - Grüne Juwele

Film von Georg Riha

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünzüge finden sich direkt im Stadtgebiet. Die ...
(ORF)

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Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünzüge finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, der Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz. Die Wälder stehen unter der Obhut einer beachtlichen Zahl von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern.
Ein filmischer Streifzug durch Wiener Wälder im Wandel der Jahreszeiten.
(ORF)


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Sahara - Vorstoß ins Ungewisse

Film von Uta von Borries

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Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Sahara größtenteils unentdeckt. Heute gibt es noch einen weißen Fleck: das Felsplateau Erdi-Ma im äußersten Nordosten des Tschads - angeblich ein gefährliches Rückzugsgebiet für Rebellen und Banditen. Von diesem Niemandsland ...

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Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Sahara größtenteils unentdeckt. Heute gibt es noch einen weißen Fleck: das Felsplateau Erdi-Ma im äußersten Nordosten des Tschads - angeblich ein gefährliches Rückzugsgebiet für Rebellen und Banditen. Von diesem Niemandsland existiert kein einziges Foto und keine Karte. Das wollte der deutsche Geograf und Klimaexperte Dr. Stefan Kröpelin ändern. Seit mehr als 30 Jahren durchstreift Sahara-Experte Kröpelin die über neun Millionen Quadratkilometer große Wüste. Im Oktober 2005 brach er nach jahrelangen Vorbereitungen zu einer strapaziösen Expedition ins Dreiländereck zwischen Libyen, Tschad und Sudan auf. Sein Team bestand aus einer Ethnologin, einem Botaniker, einem Kartografen, einem Koch und tschadischen Begleitern. Von Ndjamena, der Hauptstadt des Tschads, reisten die Forscher 5.000 Kilometer in speziell umgebauten Jeeps. Die Strecke führte zu 80 Prozent durch schwieriges Gelände - eine Knochentour, die das Belastungspotenzial der Teilnehmer auslotete. Schon das Klima brachte sie an ihre Grenzen - Sandstürme, am Tag sengende Sonne und in der Nacht eisige Kälte. Das Risiko der Expedition war hoch. Schutz vor Überfällen gab es nicht, auch keinen Arzt für Notfälle.
Der Film begleitete die Expedition von Stefan Kröpelin und beobachtete die Erkundungen im Felsenlabyrinth. Am Ziel seiner Reise tilgte Stefan Kröpelin den letzten weißen Fleck von der Sahara-Karte.


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15:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wilder Planet - Mega-Vulkane

Feuer aus dem Bauch der Erde

Film von Ron Bowman und Ed Fields

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Der Vulkanausbruch, der vor etwa 3.600 Jahren das alte Thera in Stücke riss, zählt zu den heftigsten Eruptionen, die im Lauf der Geschichte die Welt erschütterten. Vieles deutet darauf hin, dass der vor der heutigen Insel Santorin in der Ägäis versunkene Feuerberg um ...

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Der Vulkanausbruch, der vor etwa 3.600 Jahren das alte Thera in Stücke riss, zählt zu den heftigsten Eruptionen, die im Lauf der Geschichte die Welt erschütterten. Vieles deutet darauf hin, dass der vor der heutigen Insel Santorin in der Ägäis versunkene Feuerberg um ein Vielfaches stärker wütete als Forscher zunächst annahmen. Das Ausmaß des Infernos steht nach Aussagen von Vulkanologen sogar auf einer Stufe mit dem gewaltigen Ausbruch des Tamboras auf der indonesischen Insel Sumbawa. Dessen Asche ließ 1816 als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte eingehen. 50.000 Menschen starben. Ein globaler Klimasturz führte selbst in Europa und Amerika zu schweren Missernten und Hungersnöten. Nach neuen Berechnungen ordnen Wissenschaftler die Explosion, die Thera erschütterte, der Stufe 7 zu, der zweithöchsten auf dem Vulkanexplosivitätsindex. Nach dem Einsturz des ausgebrannten Vulkans füllte sich die sogenannte Caldera mit Meerwasser. Noch heute ist der eindrucksvolle Krater auf Santorin eine Touristenattraktion. Im Krater auf dem Meeresgrund entdecken Robert Ballard und sein Forschungsteam bizarr anmutende Hydrothermalquellen, aus denen ständig Gas und bis zu 220 Grad Celsius heißes Wasser strömen. Für die Spezialisten ein eindeutiges Signal: Zwar schläft der Vulkan schon lange, aber erloschen ist er noch nicht.
Ron Bowman und Ed Fields begleiten Robert Ballard, der mit einem internationalen Forschungsteam nach Spuren des Desasters sucht und nach Überresten des versunkenen Vulkans taucht.


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16:00
Stereo-Ton

Die fantastische Reise mit dem Golfstrom

Zweiteiliger Film von Volker Arzt und Sigurd Tesche

1. Europa im Wärmebad

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Jede Sekunde transportiert der Golfstrom, wissenschaftlich korrekt der "Nordatlantische Strom", 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 Mal mehr als alle Flüsse der Erde zusammen. Von den Tropen bis in die eisige Arktis legt er 10.000 Kilometer zurück. Der Golfstrom ...
(ARD/WDR)

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Jede Sekunde transportiert der Golfstrom, wissenschaftlich korrekt der "Nordatlantische Strom", 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 Mal mehr als alle Flüsse der Erde zusammen. Von den Tropen bis in die eisige Arktis legt er 10.000 Kilometer zurück. Der Golfstrom beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer Million Kernkraftwerken. Ihm sind bis hinauf nach Skandinavien saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken. Käme er zum Erliegen, was eine Reihe von Wissenschaftlern befürchtet, würde es arktisch kalt in Europa, und gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten.
Der zweiteilige Film von Volker Arzt und Sigurd Tesche verfolgt den Lauf des Golfstroms. Der erste Reiseabschnitt führt aus dem Golf von Mexiko bis nach Europa, an die französische Küste. Volker Arzt und Sigurd Tesche versuchen, den Geheimnissen des Golfstroms auf die Spur zu kommen. Vor Floridas Küste begleiten die Filmemacher frisch geschlüpfte Schildkröten, bei Kap Hatteras erklären sie, warum der Golfstrom dort einen Haken schlägt, den Atlantik überquert und Kurs auf Europa nimmt, und vor den Azoren taucht das Team auf den Meeresgrund und erlebt, wie der Strom dort Wärme aus dem glutflüssigen Innern der Erde tankt.

Den zweiten Teil von "Die fantastische Reise mit dem Golfstrom" zeigt 3sat im Anschluss, um 16.45 Uhr.
(ARD/WDR)


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16:45
Stereo-Ton

Die fantastische Reise mit dem Golfstrom

Zweiteiliger Film von Volker Arzt und Sigurd Tesche

2. Absturz im Eismeer

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Jede Sekunde transportiert Der Golfstrom, wissenschaftlich korrekt der "Nordatlantische Strom", 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 Mal mehr als alle Flüsse der Erde zusammen. Von den Tropen bis in die eisige Arktis legt er 10.000 Kilometer zurück. Der Golfstrom, ...
(ARD/WDR)

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Jede Sekunde transportiert Der Golfstrom, wissenschaftlich korrekt der "Nordatlantische Strom", 50 Millionen Kubikmeter Wasser - 30 Mal mehr als alle Flüsse der Erde zusammen. Von den Tropen bis in die eisige Arktis legt er 10.000 Kilometer zurück. Der Golfstrom, beliefert uns kostenlos mit der Energie von einer Million Kernkraftwerken. Ihm sind bis hinauf nach Skandinavien saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken. Käme er zum Erliegen, was eine Reihe von Wissenschaftlern befürchtet, würde es arktisch kalt in Europa, und gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten.
Der zweiteilige Film von Volker Arzt und Sigurd Tesche verfolgt den Lauf des Golfstroms. Im zweiten Teil ihrer Reise folgen die Autoren einem geheimnisvollen Sog, der den wärmenden Strom weiter nach Norden zieht. Er lässt Korallenriffe vor Norwegens Küste erblühen, dirigiert den Kurs der Eisberge vor Grönland und lässt Spitzbergens Gletscher schmelzen. Erst in den kalten Wintermonaten, wenn die Schneestürme über die Wellen jagen, verliert der Strom seine letzte Kraft und Wärme: Dann stürzen seine Wassermassen 3.000 Meter tief bis auf den Meeresboden. Doch auch dort kommen sie nicht zur Ruhe: Als kalter Tiefenstrom treten sie eine neue Reise an, eine Rundreise, die sie bis in den Pazifik führt und erst nach 1.000 Jahren wieder zurückbringt vor die Küsten Europas.
(ARD/WDR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Reise der Störche

Zweiteiliger Film von Volker Schmidt und Katja Schupp

1. Prinzeßchen und der Traum vom Fliegen

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Jedes Jahr ab August fliegen Weißstörche aus Europa in ihr Winterquartier nach Südafrika. Dabei legen sie rund 10.000 Kilometer zurück und überqueren elf Länder und drei Kontinente.
Von Loburg in Sachsen-Anhalt folgen Volker Schmidt und Katja Schupp dem Zug der ...

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Jedes Jahr ab August fliegen Weißstörche aus Europa in ihr Winterquartier nach Südafrika. Dabei legen sie rund 10.000 Kilometer zurück und überqueren elf Länder und drei Kontinente.
Von Loburg in Sachsen-Anhalt folgen Volker Schmidt und Katja Schupp dem Zug der Wildvögel. Unterstützt werden sie dabei von zwei Vogelkundlern. Mit dabei ist auch ein Pilot, der den Vogelzug mit Ultraleichtfliegern und Gleitschirmen aus der Luft beobachtet. Sender und Satellitentechnik machen es möglich, "Hausstorch" Prinzeßchen via Internet zu verfolgen. Entstanden sind atemberaubende Flugaufnahmen - über den Karpaten, über dem Bosporus und über Israel. Millionen von Zugvögeln passieren dort jedes Jahr einen engen Korridor, um dann Richtung Süden auszuschwärmen, über Ägypten nach Ostafrika ins Okawango-Delta.

Den zweiten Teil von "Die Reise der Störche" zeigt 3sat im Anschluss, um 18.15 Uhr.


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18:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Reise der Störche

Zweiteiliger Film von Volker Schmidt und Katja Schupp

2. Mit Prinzeßchen nach Südafrika

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Jedes Jahr ab August fliegen Weißstörche aus Europa in ihr Winterquartier nach Südafrika. Dabei legen sie rund 10.000 Kilometer zurück und überqueren elf Länder und drei Kontinente.
Weißstörchin Prinzeßchen rastet laut Satellitendaten irgendwo bei Istanbul. ...

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Jedes Jahr ab August fliegen Weißstörche aus Europa in ihr Winterquartier nach Südafrika. Dabei legen sie rund 10.000 Kilometer zurück und überqueren elf Länder und drei Kontinente.
Weißstörchin Prinzeßchen rastet laut Satellitendaten irgendwo bei Istanbul. Dann führt ihre Reise weiter über den Bosporus nach Asien. Mitten im Anatolischen Hochland schließt sie sich einer riesigen Gruppe von Störchen an. Auf dem Weg von Syrien über den Libanon bis nach Israel werden es immer mehr Störche. Vom Gazastreifen geht es weiter über die wasserarmen Gebiete Afrikas, 5.000 Kilometer bis in den Süden. Eine weitere Station auf der Reise ist das Okawango-Delta in Botswana. Endstation ist Südafrika. Am Indischen Ozean sucht die Storchendame Prinzeßchen ihr Winterquartier.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Zukunft der Haie

Dokumentation von Heinz Leger

Präsentiert von Helmut Pechlaner

(aus der ORF-Reihe "Universum")
(teilweise schwarzweiß)

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Mehr als eine Tonne Gewicht und mehrere Reihen rasiermesserscharfer Zähne im Maul - Haie sind die erfolgreichsten Jäger der Meere. Seit jeher wurden Haie von den Menschen als Bedrohung empfunden, doch erst in den vergangenen Jahrzehnten hat der Mensch dem König der ...
(ORF)

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Mehr als eine Tonne Gewicht und mehrere Reihen rasiermesserscharfer Zähne im Maul - Haie sind die erfolgreichsten Jäger der Meere. Seit jeher wurden Haie von den Menschen als Bedrohung empfunden, doch erst in den vergangenen Jahrzehnten hat der Mensch dem König der Meere derart zugesetzt. Seit Steven Spielbergs Film "Der weiße Hai" geht bei Schwimmern und vielen Tauchern die Haiangst um. Dabei sind Unfälle mit Haien seit Jahren rückläufig. Der Grund dafür, so die Wissenschafter, ist die Überfischung der Meere. Sportangler stellen den Haien nach, viele Tiere verenden in den Treibnetzen der Hochseefischer. Seit 1986 Jahren ist die Zahl der Haifischarten um rund 60 Prozent zurückgegangen, viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Der "gefährliche Jäger" Hai ist in Wirklichkeit der Gejagte. Rodney Fox kämpft für die Erhaltung dieser Tiere, gehört er zu den bekanntesten Haiforschern und Haischützern - und das, obwohl der Australier 1963 eine schlimme Haiattacke überlebt hat. Ihm und seinen Mitstreitern ist es nach jahrzehntelangem Engagement gelungen, dass Haie heute in ihren wichtigsten Verbreitungsgebieten geschützt sind.
Helmut Pechlaner stellt den Haiforscher und -schützer Rodney Fox vor.
(ORF)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Rache der Ozeane

Zweiteiliger Film von Dethlev Cordts und Nicola von Oppel

1. Von der Sintflut ins Treibhaus

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Frank Schätzings brillant recherchierter Erfolgsroman "Der Schwarm" wurde in Deutschland mehr als zwei Millionen Mal verkauft. In dem Thriller wehren sich die Ozeane gegen die jahrzehntelangen Misshandlungen durch den Menschen. Wale, Quallen und andere Meerestiere greifen ...
(ARD/NDR)

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Frank Schätzings brillant recherchierter Erfolgsroman "Der Schwarm" wurde in Deutschland mehr als zwei Millionen Mal verkauft. In dem Thriller wehren sich die Ozeane gegen die jahrzehntelangen Misshandlungen durch den Menschen. Wale, Quallen und andere Meerestiere greifen plötzlich Fischer, U-Boote und Forschungsschiffe an. Dann kommt es zu einem gewaltigen Tsunami, der durch einen unterseeischen Erdrutsch vor der norwegischen Küste ausgelöst wird und Nordeuropa verwüstet. Verantwortlich sind unbekannte Kreaturen der Tiefsee, die an den Sockeln der Kontinente nagen. Was ist Fiktion, was ist Realität? Welche Folgen hätte ein Tsunami in der Nordsee tatsächlich? Wie wahrscheinlich ist es, dass der Golfstrom umkippt? Welche Auswirkungen hat die Versauerung der Ozeane, und können Wale tatsächlich aggressiv werden?
Für ihren zweiteiligen Film sind Dethlev Cordts und Nicola von Oppel diesen und anderen Fragen an den wichtigsten Schauplätzen des Thrillers nachgegangen. Neben führenden Experten aus aller Welt kommt auch Buchautor Frank Schätzing zu Wort. Moderiert wird der Film von Schauspieler Robert Atzorn.

Den zweiten Teil von "Die Rache der Ozeane" zeigt 3sat im Anschluss, um 21.00 Uhr.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Rache der Ozeane

Zweiteiliger Film von Dethlev Cordts und Nicola von Oppel

2. Höher, wärmer, saurer

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Frank Schätzings brillant recherchierter Erfolgsroman "Der Schwarm" wurde in Deutschland mehr als zwei Millionen Mal verkauft. In dem Thriller wehren sich die Ozeane gegen die jahrzehntelangen Misshandlungen durch den Menschen. Wale, Quallen und andere Meerestiere greifen ...
(ARD/NDR)

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Frank Schätzings brillant recherchierter Erfolgsroman "Der Schwarm" wurde in Deutschland mehr als zwei Millionen Mal verkauft. In dem Thriller wehren sich die Ozeane gegen die jahrzehntelangen Misshandlungen durch den Menschen. Wale, Quallen und andere Meerestiere greifen plötzlich Fischer, U-Boote und Forschungsschiffe an. Dann kommt es zu einem gewaltigen Tsunami, der durch einen unterseeischen Erdrutsch vor der norwegischen Küste ausgelöst wird und Nordeuropa verwüstet. Verantwortlich sind unbekannte Kreaturen der Tiefsee, die an den Sockeln der Kontinente nagen. Was ist Fiktion, was ist Realität? Welche Folgen hätte ein Tsunami in der Nordsee tatsächlich? Wie wahrscheinlich ist es, dass der Golfstrom umkippt? Welche Auswirkungen hat die Versauerung der Ozeane, und können Wale tatsächlich aggressiv werden?
Für ihren zweiteiligen Film sind Dethlev Cordts und Nicola von Oppel diesen und anderen Fragen an den wichtigsten Schauplätzen des Thrillers nachgegangen. Neben führenden Experten aus aller Welt kommt auch Buchautor Frank Schätzing zu Wort. Moderiert wird der Film von Schauspieler Robert Atzorn.
(ARD/NDR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano spezial: Unser Planet Erde

Moderation: Ingolf Baur

Erstausstrahlung

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Die UN hat für das Jahr 2008 das "Internationale Jahr des Planeten Erde" ausgerufen - mit gutem Grund. Die Bevölkerungsexplosion führt dazu, dass unser Planet zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor drängenden Problemen steht.
Im Rahmen des 3sat-Thementages "Unser ...

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Die UN hat für das Jahr 2008 das "Internationale Jahr des Planeten Erde" ausgerufen - mit gutem Grund. Die Bevölkerungsexplosion führt dazu, dass unser Planet zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor drängenden Problemen steht.
Im Rahmen des 3sat-Thementages "Unser Planet Erde" analysiert "nano" in einer Spezial-Ausgabe die Situation und zeigt Auswege, damit der Mensch auch in Zukunft auf seinem Heimatplaneten leben kann und nicht zu einer vorübergehenden Episode in der Erdgeschichte wird. In verschiedenen Beiträgen fragt "nano spezial: Unser Planet Erde", wie uns Naturkatastrophen bedrohen, was Umweltsatelliten über die Veränderung der Erde verraten, wie die Trinkwasserversorgung in Zukunft garantiert werden kann und was der Artenschutz für das Überleben der Tiere tut.


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22:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Armageddon - Der Einschlag

Zweiteiliger Film von Stefan Schneider und Ralf Blasius

Teil 1

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Vor 65 Millionen Jahren schlug ein gigantischer Asteroid auf der Erde ein und veränderte das Antlitz des Planeten für alle Zeiten. 75 Prozent aller Arten starben aus. Die Ära der Dinosaurier ging zu Ende.
Der zweiteilige Film "Armageddon - Der Einschlag" erzählt ...

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Vor 65 Millionen Jahren schlug ein gigantischer Asteroid auf der Erde ein und veränderte das Antlitz des Planeten für alle Zeiten. 75 Prozent aller Arten starben aus. Die Ära der Dinosaurier ging zu Ende.
Der zweiteilige Film "Armageddon - Der Einschlag" erzählt am Beispiel mehrer Menschen, was geschehen könnte, wenn sich ein solcher Einschlag heute wiederholen würde. Im ersten Teil misslingt die Abwehrmission der internationalen Raumfahrtbehörden, der Asteroid schlägt auf der Halbinsel Yucatan im Golf von Mexiko ein. Der mexikanische Gastarbeiter Fernando Martinez, der in Houston wohnt, überlebt in einem militärischen Schutzbunker. Als er seine Zuflucht verlässt, findet er sich in einer Welt wieder, die nicht mehr zu erkennen ist. Das, was einst die üppige subtropische Landschaft des Golfs von Mexiko war, hat sich in eine fremde, leblose Wüste verwandelt. Das Leben dort ist zum Stillstand gekommen. Die beiden Wissenschaftler Noah Boyle und Shilang Yatan, die in einem Observatorium auf Mauna Kea, Hawaii, arbeiten, sehen die Katastrophe auf sich zukommen. Als schwere Stürme und ein Feuerregen auf der Insel niedergehen, fliehen sie mit einem Boot. Die zweijährige Michelle Vaton und ihre Eltern Henri und Catherine erleben den Einschlag in Paris. Durch einen Zufall entkommen die drei aus der brennenden Großstadt und kämpfen sich durch die zerstörte Zivilisationslandschaft Europas gen Süden vor. Der junge Pygmäe Lomama Boseki vom Stamm Baka, der im Regenwald des Kongos lebt, wird völlig von den Ereignissen überrascht. Der Kongo und die gesamte afrikanische Küste sind sowohl von Tsunamis als auch vom weltweiten Feuerregen betroffen.

Den zweiten Teil von "Armageddon - Der Einschlag" zeigt 3sat im Anschluss, um 23.00 Uhr.


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23:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Armageddon - Der Einschlag

Zweiteiliger Film von Stefan Schneider und Ralf Blasius

Teil 2

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Vor 65 Millionen Jahren schlug ein gigantischer Asteroid auf der Erde ein und veränderte das Antlitz des Planeten für alle Zeiten. 75 Prozent aller Arten starben aus. Die Ära der Dinosaurier ging zu Ende.
Der zweiteilige Film "Armageddon - Der Einschlag" erzählt ...

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Vor 65 Millionen Jahren schlug ein gigantischer Asteroid auf der Erde ein und veränderte das Antlitz des Planeten für alle Zeiten. 75 Prozent aller Arten starben aus. Die Ära der Dinosaurier ging zu Ende.
Der zweiteilige Film "Armageddon - Der Einschlag" erzählt am Beispiel mehrerer Menschen, was geschehen könnte, wenn sich ein solcher Einschlag heute wiederholen würde. Im zweiten Teil wandern Noah Boyle und Shiang Yatan auf Hawaii bei ununterbrochenem Regen durch eine bewaldete Gegend in Richtung Ostküste. Dort hat es auch früher viel geregnet, aber nicht in diesen Mengen. Das Land kühlt schnell ab, seit die Sonne ausbleibt. Aber Hawaii ist nur eine relativ kleine Landmasse, umgeben von Wasser, das die Temperatur speichert und nur allmählich abgibt. Der nahe Ozean ist in dieser Situation ihre Rettung. Die tropischen Gewässer werden sie noch lange Zeit wie eine Heizung vor der Kälte schützen. Entgegen ihrer Hoffnung haben sie in den letzten Tagen keine Menschen getroffen. Zwei Monate nach dem Einschlag wundert sich Michelle in Frankreich: "Warum ist es so hell?" Sie öffnet die Augen und sieht, dass Licht von den Fenstern kommt. Es wirkt so, als ob draußen die Sonne scheine. Aufgeregt weckt sie ihren Vater. Gemeinsam gehen sie hinüber zu den zugenagelten Fenstern. Mit ein paar Handgriffen nimmt Henri die Bretter weg und tatsächlich: Ein unbeschreibliches Glücksgefühl bemächtigt sich aller. Endlose 60 Tage haben sie auf diesen Moment gewartet - die Sonne ist zurückgekehrt.


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23:45
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Twister

Spielfilm, USA 1996

Darsteller:
Jo HardingHelen Hunt
Bill HardingBill Paxton
MelissaJami Gertz
Dr. Jonas MillCary Elwes
Tante MegLois Smith
u.a.
Länge: 103 Minuten
Regie: Jan de Bont

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Bill Harding ist Meteorologe und spezialisiert auf die Erforschung von Wirbelstürmen. Mit einem mobilen Labor und einem Team von Wissenschaftlern macht er förmlich Jagd auf Tornados und gerät dabei immer wieder in lebensgefährliche Situationen. Doch diese wilden Zeiten ...
(ARD)

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Bill Harding ist Meteorologe und spezialisiert auf die Erforschung von Wirbelstürmen. Mit einem mobilen Labor und einem Team von Wissenschaftlern macht er förmlich Jagd auf Tornados und gerät dabei immer wieder in lebensgefährliche Situationen. Doch diese wilden Zeiten sind bald vorbei. Gezähmt von seiner neuen Freundin, der Therapeutin Melissa, strebt Bill nun eine Karriere als "Wetterfrosch" im Fernsehen an. Als Bill mit Melissa nach Oklahoma reist, um seine Frau Jo rasch die Scheidungspapiere unterzeichnen zu lassen, erlebt er jedoch eine Überraschung: Nach Bills alten Plänen hat Jo, ebenfalls eine passionierte Meteorologin und zugleich seine frühere Kollegin, das einst gemeinsam begonnene Projekt weiter vorangetrieben und eine Sonde zur Erforschung von Wirbelstürmen entwickelt. Um Messdaten über den Strömungsverlauf eines Tornados zu gewinnen, muss die komplizierte Apparatur allerdings im Zentrum eines Sturms platziert werden. Aber damit nicht genug: Bills Erzrivale Jonas Miller hat die Idee gestohlen und will mit einer entsprechend nachkonstruierten Maschine den ersten Feldversuch durchführen. Da erwacht in Bill die alte Leidenschaft.
Der atemberaubende Katastrophenfilm von Produzent Steven Spielberg, Bestseller-Autor Michael Crichton und Regisseur Jan de Bont zeigt eindrucksvolle Spezialeffekte. Oscar-Preisträgerin Helen Hunt und Bill Paxton liefern sich witzige Wortgefechte.
(ARD)


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1:25
Mit Audiodeskription16:9 Format

Whale Rider

Spielfilm, Neuseeland/Deutschland 2002

Darsteller:
Paikea "Pai Apirana"Keisha Castle-Hughes
KoroRawiri Paratene
FlowersVicky Haughton
PorourangiCliff Curtis
Onkel RawiriGrant Roa
u.a.
Länge: 95 Minuten
Regie: Niki Caro
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Nach einem uralten Brauch wählen die Maori-Indianer eines kleinen neuseeländischen Städtchens einen Jungen jeder neuen Generation als Inkarnation des mythischen "Walreiters", der die Verantwortung für sein Volk übernehmen muss. Nun aber droht diese Tradition gebrochen ...
(ARD)

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Nach einem uralten Brauch wählen die Maori-Indianer eines kleinen neuseeländischen Städtchens einen Jungen jeder neuen Generation als Inkarnation des mythischen "Walreiters", der die Verantwortung für sein Volk übernehmen muss. Nun aber droht diese Tradition gebrochen zu werden, denn der auserkorene Junge stirbt bei der Geburt - seine Zwillingsschwester hingegen überlebt. Doch das Stammesoberhaupt Koro bringt es nicht übers Herz, das Mädchen, seine Enkelin Pai, zur künftigen Stammesführerin zu erklären. Vielmehr macht er in den kommenden Jahren Pais Geburt für das beständige Unglück seines Stammes verantwortlich. Um endlich einen neuen Stammesführer zu finden, ruft Koro eines Tages alle Familien auf, ihm ihre Söhne zu bringen. Unter den zahllosen Jungen will er endlich einen neuen, "wahren" Anführer der Maori auswählen. Das aber kann die mittlerweile zwölfjährige, ebenso gewitzte wie stolze Pai nicht zulassen - denn sie ist schon lange bereit und gewillt, ihre Bestimmung zu erfüllen. Sie weiß aber auch, dass sie sich damit nicht nur gegen ihren geliebten Großvater, sondern auch gegen die uralte Tradition ihres Volks stellen muss.
Ähnlich wie Lee Tamahoris bewegendes Drama "Die letzte Kriegerin" spielt auch Niki Caros Überraschungserfolg "Whale Rider" im Milieu der neuseeländischen Ureinwohner, der Maori-Indianer. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem die Publikumspreise beim Toronto International Film Festival und beim Sundance Film Festival. Die damals zwölfjährige Hauptdarstellerin Keisha Castle-Hughes wurde 2002 als beste Darstellerin für den Oscar nominiert.
(ARD)


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3:00
Stereo-Ton16:9 Format

Allein auf einer Eisscholle

Der gescheiterte Traum von Thomas Ulrich

Film von Otto C. Honegger

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Es hätte ein Weltrekord werden sollen: die erste Alleinüberquerung des arktischen Eises von Russland via Nordpol nach Kanada. Extremsportler Thomas Ulrich ist ein bekannter Bergführer, Fotograf und Filmer aus Interlaken. Er bestieg den Cerro Torre, überquerte das ...

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Es hätte ein Weltrekord werden sollen: die erste Alleinüberquerung des arktischen Eises von Russland via Nordpol nach Kanada. Extremsportler Thomas Ulrich ist ein bekannter Bergführer, Fotograf und Filmer aus Interlaken. Er bestieg den Cerro Torre, überquerte das Inlandeis von Patagonien und filmte am Eiger und am Everest. Sein großer Traum jedoch war es, als erster Mensch allein 1.800 Kilometer über das arktische Eis zu laufen und einen neuen Rekord zu erstellen. Dafür arbeitete er jahrelang und stellte sich mit Sponsorengeldern die raffinierteste High-Tech-Ausrüstung zusammen. Auch ein Herausforderer namens Georges Baumann wollte dieses Abenteuer wagen und sich mit Ulrich ein Rennen über den Pol liefern. Die beiden brachen in die Arktis auf und kamen auf abenteuerliche Weise zum Kap Arktichesky, der nördlichsten Stelle Russlands. Georges Baumann gab dort auf. Thomas Ulrich verlor in einem arktischen Sturm einen Teil seiner Ausrüstung und kam nicht mehr weiter. Russische Helikopter befreiten ihn schließlich aus seiner misslichen Lage.
Otto C. Honegger wollte ursprünglich zeigen, wie ein solcher Rekord zustande kommt. Aus seinem Film ist jedoch die Chronologie eines Scheiterns geworden.


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3:55
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Gefährdetes Welterbe

Die Everglades (USA)

und die Reisterrassen der Ifugao (Philippinen)
Filme von Marcus Vetter und Elke Werry

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Trotz der strengen Auflagen der UNESCO geraten Welterbestätten weltweit immer wieder in Gefahr, ihren ursprünglichen Status zu verlieren. Zwei Beispiele sind die Everglades in Florida, USA, und die Reisterassen von Ifugao auf den Philippinen. Ursprung der Everglades, des ...
(ARD/SWR)

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Trotz der strengen Auflagen der UNESCO geraten Welterbestätten weltweit immer wieder in Gefahr, ihren ursprünglichen Status zu verlieren. Zwei Beispiele sind die Everglades in Florida, USA, und die Reisterassen von Ifugao auf den Philippinen. Ursprung der Everglades, des Marschlands im südlichen Florida, ist das Wasser der Seen von Kissimee. Die spanischen Eroberer, die an der Küste Südfloridas ankamen, hielten das Sumpfgebiet, das sie vorfanden, für wertloses Land. Als Land- und Immobilienspekulanten Ende des 19. Jahrhunderts große Flächen des Gebiets trockenlegten, schoben sich Gemüse- und Zuckerrohrfarmen zwischen die Everglades. Seit 1979 gehören die Everglades zum UNESCO-Weltnaturerbe. Wegen zunehmender Belastung des Territoriums durch Phosphor und Pestizide wurden die Everglades auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Erst langsam begriffen die Menschen, dass die Everglades das Herzstück eines Wasserkreislaufs sind, von dem das eigene Überleben abhängt. Ein Milliardenprojekt sollte die Everglades renaturieren. Doch das Paradies von einst ist fast verschwunden. Auch die berühmten Reisterrassen in Ifugao sind bedroht: Schon vor rund 2.000 Jahren wurden sie im Norden der Philippinen angelegt. Ihre Baumeister waren Bauern, die vermutlich aus Indonesien kamen und sich in der unwegsamen Bergwelt der philippinischen Kordilleren ansiedelten. Mühsam haben sie dem Boden ihr Hauptnahrungsmittel abgerungen. Bis heute können auf dem steilen Gelände keine Maschinen eingesetzt werden. Die 1995 zum Weltkulturerbe ernannten Reisterrassen sind nun bedroht, denn das Verhältnis zwischen Arbeitsaufwand und Ertrag stimmt nicht mehr, immer zahlreicher wandern die Menschen aus den Dörfern ab und vernachlässigen die Pflege der Reisterassen.
Der Film stellt die gefährdeten Welterbestätten Nationalpark Everglades in den USA und die Reisterassen der Ifugao auf den Philippinen vor.
(ARD/SWR)


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4:25
Mit Audiodeskription16:9 Format

Frühling, Sommer, Herbst, Winter ... und Frühling

(Bom, yeoreum, gaeul, gyeoul geurigo, bom)

Spielfilm, Korea 2003

Darsteller:
Alter MönchOh Yeong-Su
Reifer MönchKim Ki-Duk
Erwachsener MönchKim Young-Min
Junger MönchSeo Jae-Kyung
MädchenHa Yeo-Jin
Mönch als KindKim Jong-Ho
u.a.
Länge: 97 Minuten
Regie: Kim Ki-Duk
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Auf einer Floßinsel, mitten auf einem von Wäldern und Bergen umgegeben See, lebt ein buddhistischer Mönch, der einen kleinen Jungen nach streng religiösen Grundsätzen großzieht. Als der Junge heranwächst, zeichnet sich das vorläufige Ende seiner Askese ab: Er ...
(ARD)

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Auf einer Floßinsel, mitten auf einem von Wäldern und Bergen umgegeben See, lebt ein buddhistischer Mönch, der einen kleinen Jungen nach streng religiösen Grundsätzen großzieht. Als der Junge heranwächst, zeichnet sich das vorläufige Ende seiner Askese ab: Er verliebt sich in eine junge Frau, die seinen alten Meister pflegt, und verlässt ihr zuliebe seinen väterlichen Lehrer. Als erwachsener Mann kehrt der Schüler zu seinem ergrauten Meister zurück: Er hat seine Frau, das Mädchen von damals, aus Eifersucht getötet. Zwei Polizisten sind dem Flüchtigen auf den Fersen, um ihn zu verhaften. Doch bevor der junge Mann ins Gefängnis geht, unterwirft der Meister den verlorenen Sohn einem Bußritual, bei dem er den Text des Diamant-Sutras, eines zentralen Textes der buddhistischen Lehre, auf die Holzplanken der Floßinsel malen muss - mit dem Schwanz einer maunzenden Katze als Pinsel. Nach seiner Haft kehrt der Schüler zur Insel im See zurück, sein Meister ist gestorben. Eine verzweifelte junge Frau, die sich nicht zu erkennen gibt, vertraut ihm ihr Kind zur Erziehung an: Der Kreislauf von Leben und Tod beginnt von Neuem.
Mit ruhigen, kontemplativen Einstellungen spiegelt Kim Ki-Duk in seinem spirituellen Drama die Entwicklungsphasen des Menschen im jahreszeitlichen Zyklus der Natur. Der Koreaner gilt als ein cineastischer Geheimtipp, der für seinen Spielfilm "Samaria" 2004 in Berlin den Silbernen Bären für die beste Regie erhielt, nachdem er mit dem gewalttätigen Melodram "Die Insel" (2000) die Zuschauer ebenso verstörte wie begeisterte.
(ARD)

Sendeende: 5:55 Uhr