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Dezember 2017
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Pfingstmontag - Montag, 12. Mai
Programmwoche 20/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Im Zillertal

Film von Bettina Hausler

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Das Zillertal, weltberühmtes Ski-Dorado, hat sich dem Tourismus zum Trotz eine reiche bäuerliche Kultur bewahrt und gilt immer noch als Land der Volksmusik und der Granatsteine. Das Zillertal erstreckt sich zwischen den Tuxer und Kitzbühler Alpen. Südlich von ...
(ARD/BR)

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Das Zillertal, weltberühmtes Ski-Dorado, hat sich dem Tourismus zum Trotz eine reiche bäuerliche Kultur bewahrt und gilt immer noch als Land der Volksmusik und der Granatsteine. Das Zillertal erstreckt sich zwischen den Tuxer und Kitzbühler Alpen. Südlich von Mayerhofen verzweigt sich das Haupttal in vier hoch gelegene Quelltäler, die bis zu den Gletschern der Zentralalpen reichen. Früher lebten die Zillertaler - wie überall in Tirol - von der Landwirtschaft und der Viehzucht, später auch vom Bergbau. Als der Abbau zu Ende war und die Bevölkerung wuchs, mussten sich viele Zillertaler als Hausierer auf Wanderschaft begeben. Diese Händler machten das Tal weithin bekannt. Am erfolgreichsten waren die Volksmusikanten, die im 19. Jahrhundert als "National- oder Natursänger" durch Europa und Amerika zogen und dem Lied "Stille Nacht" zu Weltruhm verhalfen. Das Zillertal war mit einem Mal in "aller Munde" und wurde zum viel besuchten Ort für Sommerfrischler. Daraus entwickelte sich in den letzten 150 Jahren ein Massentourismus. Abseits der Bettenburgen, Diskotheken und Pisten gibt es aber immer noch das "andere", ursprüngliche Tal mit seinen Schluchten und Wasserfällen, Almen, Felslandschaften und Gletschern. Dort leben noch Menschen, die sich auf ihre Wurzeln besinnen und ihre Tradition pflegen.
Bettina Hausler hat das Zillertal und seine Bewohner besucht.
(ARD/BR)


6:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Dom zu Münster

Film von Heike Nelsen und Martin Papirowski

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Im Jahr 805 legte der heilige Luitger, noch in den Anfängen des Christentums im Münsterland, den Grundstein zu seiner Bischofskirche. Aus Luitgers Gründung wurde die größte Kirche Westfalens. Das Bild des Doms hat sich im Lauf der Jahrhunderte verändert: Anfangs ...
(ARD/WDR)

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Im Jahr 805 legte der heilige Luitger, noch in den Anfängen des Christentums im Münsterland, den Grundstein zu seiner Bischofskirche. Aus Luitgers Gründung wurde die größte Kirche Westfalens. Das Bild des Doms hat sich im Lauf der Jahrhunderte verändert: Anfangs nicht viel mehr als eine Kapelle, wuchs er, wurde umgebaut, ausgebaut, vergrößert, aber auch durch Feuerbrunst oder mutwillig durch Menschenhand zerstört. In seinem Schatten haben über 50 Generationen gelebt. Für sie alle war der Dom Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich. 2005 feierten Bistum und Dom ihr 1.200-jähriges Jubiläum.
Der Film ist eine Reise in die Vergangenheit des Doms zu Münster. Das erste Reiseziel ist der Wiederaufbau des Doms in den 1940er Jahren. Danach stoppt die Zeitmaschine mitten in der Auseinandersetzung zwischen Naziregime und dem mutigen Kardinal Clemens August von Galen, dem "westfälischen Löwen". Weitere Stationen sind das sinnliche Barock, der Friedenschluss nach 30 Jahren Krieg, die aufrührerische Epoche der Wiedertäufer, der Besuch des sagenumwobenen Kaisers Barbarossa und schließlich die Gründung des Doms durch den Missionar Luitger.
(ARD/WDR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart 2008

Reportage mit Rainer Jilg

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Vom 1. bis zum 6. Mai ist Stuttgart beim 15. Internationalen Trickfilm-Festival Treffpunkt der internationalen Trickfilmszene. Erfolgreiche Oscar-Preisträger, junge Nachwuchstrickfilmer und neue Animationsstudios aus der Region stellen sich vor. Die besten Trickfilmer der ...
(ARD/SWR)

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Vom 1. bis zum 6. Mai ist Stuttgart beim 15. Internationalen Trickfilm-Festival Treffpunkt der internationalen Trickfilmszene. Erfolgreiche Oscar-Preisträger, junge Nachwuchstrickfilmer und neue Animationsstudios aus der Region stellen sich vor. Die besten Trickfilmer der Welt wetteifern mit ihren aktuellen Filmen um die Preise.
Rainer Jilg hat sich beim Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart umgesehen.
(ARD/SWR)


9:50
Stereo-Ton16:9 Format

Selma - In Sehnsucht eingehüllt

Film von Dagmar Wittmers

Mit Ausschnitten eines Konzerts in der jüdischen Synagoge
in der Berliner Rykestraße, September 2007

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Selma Meerbaum-Eisinger (1924 - 1942) schrieb ihr erstes Gedicht 1939, als sie 15 Jahre alt war. Die Cousine von Paul Celan lebte in Czernowitz, der Hauptstadt des rumänischen Vielvölkerstaats Bukowina. 1940 wurde die Stadt nach der Eroberung durch die Deutschen an die ...
(ARD/RBB)

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Selma Meerbaum-Eisinger (1924 - 1942) schrieb ihr erstes Gedicht 1939, als sie 15 Jahre alt war. Die Cousine von Paul Celan lebte in Czernowitz, der Hauptstadt des rumänischen Vielvölkerstaats Bukowina. 1940 wurde die Stadt nach der Eroberung durch die Deutschen an die Sowjetunion abgetreten. Selma und ihre Familie wurden 1941 gezwungen, im jüdischen Ghetto der Stadt zu leben, später wurde Selma Meerbaum-Eisinger in das Arbeitslager Michailowka in der Ukraine deportiert. Im Ghetto und im Arbeitslager träumte sie von besseren Zeiten und schwärmte von einer ersten Liebe. Ihre Gefühle drückte die junge Dichterin in der Sprache von Immanuel Kant und Georg Wilhelm Friedrich Hegel aus. Bis sie mit 18 Jahren im Arbeitslager an Flecktyphus starb, entstanden 57 Gedichte. Ihre beste Freundin trug diese Gedichte auf ihrem abenteuerlichen Weg ins damalige Palästina die ganze Zeit in ihrem Rucksack bei sich.
Der Film erzählt anhand von Archivmaterial und Interviews die Geschichte der jungen und noch immer so wenig bekannten Dichterin. Er beschreibt gleichzeitig, wie der Traum des Schweizer Musikers David Klein wahr wird: Zusammen mit deutschen Pop-Größen hat er die Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger vertont und in einem Konzert im September 2007 in der neu eröffneten Berliner Synagoge Rykestraße präsentiert. Thomas D, Stefanie Kloß von Silbermond, Joy Denalane und Volkan Baydar von Orange Blue haben die Gedichte gesungen.
(ARD/RBB)


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10:35
Stereo-Tonschwarz-weiss monochrom

Berlin, die Sinfonie der Großstadt

Stummfilm, Deutschland 1927

Musik: Edmund Meisel
Länge: 65 Minuten

Regie: Walter Ruttmann

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In einem Zug geht die Fahrt zunächst durch Wiesen, Wälder und städtische Vororte, ehe man im Herzen der Großstadt Berlin ankommt: Dort herrscht hektisches Treiben auf den Straßen. Der Rhythmus der Stadt steigert sich, immer häufiger wechseln die Bilder von der ...

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In einem Zug geht die Fahrt zunächst durch Wiesen, Wälder und städtische Vororte, ehe man im Herzen der Großstadt Berlin ankommt: Dort herrscht hektisches Treiben auf den Straßen. Der Rhythmus der Stadt steigert sich, immer häufiger wechseln die Bilder von der Straße in Fabriken und Büros und zurück auf die Straßen, wo die Menschenmassen dahinströmen. Nachdem sich der Puls der Stadt um die Mittagszeit verlangsamt, geht es am Nachmittag von Neuem los, bis am Abend endlich Ruhe einkehrt ...
"Berlin, die Sinfonie der Großstadt" entstand 1927 unter der Regie von Walter Ruttmann (1887 - 1941), der als Experimental- und Dokumentarfilmregisseur eine der wichtigsten Persönlichkeiten der frühen deutschen Filmgeschichte war. Der Schwarz-Weiß-Film ist mit seinen dokumentarischen Aufnahmen und rhythmischen Montagen eine Hommage an die deutsche Metropole Berlin: an den Puls des modernen Lebens, an die Stadt als sozialen Organismus - gesehen im Tagesablauf von 24 Stunden. Eingegangen in die Filmgeschichte ist das Werk aufgrund seiner zahlreichen technischen Innovationen. Mobile Kleinstkameras kamen ebenso zum Einsatz wie hoch empfindliches Filmmaterial, das erstmals neuartige Nachtaufnahmen erlaubte. Sein dokumentarisches Filmmaterial organisierte Ruttmann in einem ganz auf kontrastreiche Montage setzenden Bildschnitt, der begleitet von Edmund Meisels (1894 - 1930) Originalmusik seine Vollendung findet. Meisel gilt als der erste genuine Filmkomponist der Filmgeschichte. Seine Musik folgt dem Wirbel des im Film abrollenden Großstadtlebens in einem Tempo und Klang, welche die Wirkung der Bilder noch erhöhen. Die fünfaktige Großstadt-Sinfonie wurde vor 80 Jahren mit einem 75-köpfigen Orchester uraufgeführt. Aus heutiger Sicht ist der Film eher ein experimentelles Filmessay als ein Dokumentarfilm - ein Genre, das damals in dieser Form noch gar nicht existierte.

Im Anschluss zeigt 3sat um 11.40 Uhr mit "Berlin - Sinfonie einer Großstadt" den Dokumentarfilm von Thomas Schadt, der auf den Spuren von Walter Ruttmann das heutige Berlin zeigt.


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11:40
Stereo-Ton

Berlin - Sinfonie einer Großstadt

Dokumentarfilm von Thomas Schadt, Deutschland 2004

Länge: 75 Minuten

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Berlin befindet sich im zweiten Jahrzehnt nach dem Fall der Mauer in einer einzigartig lebendigen und spannenden Phase von Aufbruch und Umbruch. Die Stadt erinnert heute sogar manchmal an das Berlin der 1920er Jahre. Daher lag es nahe, Walter Ruttmanns Film "Berlin, die ...
(ARD/SWR/RBB)

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Berlin befindet sich im zweiten Jahrzehnt nach dem Fall der Mauer in einer einzigartig lebendigen und spannenden Phase von Aufbruch und Umbruch. Die Stadt erinnert heute sogar manchmal an das Berlin der 1920er Jahre. Daher lag es nahe, Walter Ruttmanns Film "Berlin, die Sinfonie der Großstadt", der 1927 uraufgeführt wurde, neu zu interpretieren.
Thomas Schadt hat sich 2004 an das Experiment gewagt. Seine Neufassung behält verschiedene dramaturgische Grundprinzipien des Originals. Der Musik, komponiert von Edmund Meisel (1894 - 1930), kam in dem Werk von 1927 eine große Bedeutung zu: Die sinfonische Struktur bestimmt sowohl die Musik- als auch die Bildebene. Deutlich abgegrenzt von der damals vorherrschenden Filmsprache entstand so ein mutiger und spannender Querschnitt des alltäglichen städtischen Lebens im Berlin der 1920er Jahre. Auch Schadt ordnet jede Einstellung des Films einer sinfonischen Gesamtstruktur unter. Doch gleichzeitig sucht er in seinem Film eine eigene, in sich geschlossene Bild- und Erzähldramaturgie. Auch für Schadts Film wurde eigens eine neue Musik komponiert. Die zeitgenössischen Komponisten Iris ter Schiphorst und Helmut Oehring sind die Schöpfer des musikalischen Werks. Thomas Schadt hat seinen Film 75 Jahre nach Walter Ruttmanns aufsehenerregendem Werk in Berlin uraufgeführt.
(ARD/SWR/RBB)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Fürchtet euch nicht! Das Leben Papst Johannes Pauls II.

(Have No Fear: The Life of Pope John Paul II.)

Spielfilm, USA 2005

Darsteller:
Johannes Paul II.Thomas Kretschmann
Kardinal WyszynskiBruno Ganz
Erzbischof RomeroJoaquim de Almeida
Stanislaw DziwiszJohn Albasiny
Papst Paul VI.Charles Kay
u.a.
Länge: 84 Minuten
Regie: Jeff Bleckner

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Im Jahr 2000 besucht Johannes Paul II. die Klagemauer in Jerusalem. Als sich der Papst anschließend zum Gebet zurückzieht, ziehen noch einmal die Stationen seines bewegten Lebens an seinem geistigen Auge vorüber: Der junge Karol Wojtyla wächst in einem tief gläubigen ...
(ARD)

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Im Jahr 2000 besucht Johannes Paul II. die Klagemauer in Jerusalem. Als sich der Papst anschließend zum Gebet zurückzieht, ziehen noch einmal die Stationen seines bewegten Lebens an seinem geistigen Auge vorüber: Der junge Karol Wojtyla wächst in einem tief gläubigen Elternhaus auf und verliert schon mit neun Jahren die Mutter. Der Heranwachsende erlebt die Deportation seiner polnisch-jüdischen Freunde. Seine Entscheidung, Priester zu werden, entspringt der tiefen Überzeugung eines gewaltfreien Widerstands gegen die Nazis. 1946 empfängt Karol Wojtyla die Priesterweihe und wird aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten bald darauf mit 38 Jahren zum jüngsten polnischen Bischof ernannt. Kardinal Wyszynski, Primas der polnischen Kirche, steht dem jungen Intellektuellen zunächst skeptisch gegenüber. Doch der willensstarke junge Bischof entwickelt sich zu Polens stärkster Kraft im Kampf gegen den Kommunismus. Wyszynski fördert Wojtyla, der in der kirchlichen Hierarchie schnell aufsteigt und im Oktober 1978 als erster Pole überhaupt zum Papst gewählt wird. Unermüdlich reist er durch die Welt, verbreitet seine Botschaft von Frieden und Liebe und erreicht bei öffentlichen Auftritten aufgrund seiner Kontaktfreudigkeit und Offenheit eine sensationelle Popularität. Bei einem Anschlag auf dem Petersplatz wird er 1981 lebensgefährlich verletzt. Das körperliche Gebrechen, von dem der Papst sich nicht mehr richtig erholen wird, schärft seinen Intellekt für den spirituellen Sinn des Leidens. Nach langer Krankheit stirbt er am 2. April 2005.
Der Film ist eine mit großem Aufwand inszenierte filmische Erzählung über Papst Johannes Paul II. Bravourös meistert Thomas Kretschmann die schwierige Aufgabe, den Papst durchgängig in allen Lebensabschnitten zu spielen.
(ARD)


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14:45
16:9 Format

Gennarino

... auch ein Caprifischer

Film von Thomas Schmitt

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"Einer der letzten Fischer von Capri", "der beste Taucher der Insel", "Lausejunge und Langfinger des Meeres" - der 68-jährige Gennarino Alberino aus Marina Grande ist bei seinen Nachbarn berühmt und berüchtigt. Er stammt aus einer der ältesten capreser Fischerfamilien. ...
(ARD/WDR)

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"Einer der letzten Fischer von Capri", "der beste Taucher der Insel", "Lausejunge und Langfinger des Meeres" - der 68-jährige Gennarino Alberino aus Marina Grande ist bei seinen Nachbarn berühmt und berüchtigt. Er stammt aus einer der ältesten capreser Fischerfamilien. Darauf ist er stolz, ebenso wie auf seine 90 Cousins und Cousinen ersten Grades und darauf, dass er die dicksten Fische in den Inselgewässern erbeutet hat. Als Taucher entwirrt er nicht nur verhedderte Ankerketten im Hafen sondern entdeckte auch antike Statuen in der Tiefe der Blauen Grotte. Und immer wieder musste er Ertrunkene vom Meeresgrund bergen.
Im Film von Thomas Schmitt erzählt Gennarino Alberino von seinem Leben auf Capri. Der Film stellt Gennarinos Familie vor und begleitet ihn in seinem "Revier", der Hafenpromenade von Marina Grande, wo er Touristen für Rundfahrten mit seinem Boot akquiriert, die meiste Zeit jedoch mit Freunden und Bekannten palavert. Natürlich zeigt der Film ihn auch auf dem Meer: Wenn er deutsche Urlauber vorbei an wilder Küstenlandschaft zu romantische Höhlen bringt, beim Fischen mit Freunden, beim Tauchen und Harpunieren.
(ARD/WDR)


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15:30
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Benefizkonzert des Bundespräsidenten

Programm:
Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello
und Orchester a-Moll op. 102
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Mit Christian Tetzlaff (Violine) und Tanja Tetzlaff
(Violoncello)
Es spielt die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
unter der Leitung von Paavo Järvi
Aufzeichnung vom 2. April 2008
Erstausstrahlung

Fernsehregie: Michael Beyer

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Die Benefizkonzerte des Bundespräsidenten haben eine lange Tradition. Seit 1988 in Berlin verortet, finden sie seit 2006 reihum in den Bundesländern statt. In Bremen ist das berühmte Konzerthaus "Die Glocke" Veranstaltungsort, laut Herbert von Karajan einer der drei ...

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Die Benefizkonzerte des Bundespräsidenten haben eine lange Tradition. Seit 1988 in Berlin verortet, finden sie seit 2006 reihum in den Bundesländern statt. In Bremen ist das berühmte Konzerthaus "Die Glocke" Veranstaltungsort, laut Herbert von Karajan einer der drei besten Konzertsäle Europas. Zur Aufführung kommen nach einer Ansprache des Bundespräsidenten Horst Köhler das Doppelkonzert von Johannes Brahms mit dem international renommierten Geschwisterpaar Christian und Tanja Tetzlaff sowie die 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, weltweit gefeiert und preisgekrönt für ihre Beethoven-Interpretationen unter dem estnischen Stardirigenten Paavo Järvi, garantiert höchste musikalische Qualität. Der Benefizzweck des Konzerts wird je zur Hälfte durch den Bundespräsidenten und das Bundesland bestimmt. Im 60. Jahr der Staatsgründung Israels wird Bremen seinen Erlös der Kulturstiftung "Haifa Arts Foundation" zukommen lassen. Bundespräsident Horst Köhler spendet seinen Teil der "Aktion Sühnezeichen".
3sat zeigt das Benefizkonzert des Bundespräsidenten aus dem Bremer Konzerthaus "Die Glocke".


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17:00
Stereo-Ton16:9 Format

Israels Hoffnung: Technologische Wege aus der Wüste

Film von John A. Kantara

(aus der 3sat-Reihe "hitec")

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Für Arie Issar beginnt und endet alles mit Wasser. Er verbrachte schon seine Jugend damit, die Regeln der Hydrologie umzuschreiben und Wasser in der Wüste Negev zu finden. Die Brunnen, die er damals, kurz nach der Staatsgründung Israels 1948, erschlossen hat, sprudeln ...

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Für Arie Issar beginnt und endet alles mit Wasser. Er verbrachte schon seine Jugend damit, die Regeln der Hydrologie umzuschreiben und Wasser in der Wüste Negev zu finden. Die Brunnen, die er damals, kurz nach der Staatsgründung Israels 1948, erschlossen hat, sprudeln heute noch. Sie waren die Grundlage einer beispiellosen landwirtschaftlichen Erfolgsgeschichte. Israel steht heute bei hydrologischer Technik zur landwirtschaftlichen Nutzung von Wüsten unbestritten an der Weltspitze. So werden zum Beispiel 70 Prozent des Abwassers aus dem Großraum Tel Aviv wiederverwendet. Das gereinigte Abwasser - mehr als 100 Millionen Kubikmeter pro Jahr - wird anschließend in die Wüste Negev geleitet, um dort Felder und Fischfarmen zu versorgen. Der Negev-Katzenwels ist heute ein Exportschlager.


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17:30
16:9 Format

Jaffa - Geschichten aus der ältesten Hafenstadt der Welt

Film von Gerd Helbig

Erstausstrahlung

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Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Wo er einmal lag, versuchen Archäologen herauszufinden. Auf jeden Fall nicht dort, wo heute ein ...

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Jaffa ist eine uralte Stadt. Es ist kaum zu beschreiben, wer sie alles erobert und verloren hat. Vor allem wegen ihres Hafens, dessen Geschichte 4.000 Jahre zurückreicht. Wo er einmal lag, versuchen Archäologen herauszufinden. Auf jeden Fall nicht dort, wo heute ein munterer, etwas heruntergekommener Segel- und Fischerhafen hinter einer Mole liegt. Oberhalb steht der alte Leuchtturm. Vor seiner Zeit diente das Minarett der Muhammadiya-Moschee den Schiffen als Wegweiser. Denn Jaffa war eine arabische Stadt und ist es zum Teil noch immer. So hört man mehrmals am Tag lautstark den Muezzin zum Gebet rufen, am Wochenende ertönen aber auch die Glocken der vielen Kirchen. Jaffa wurde gern als "Hafen Jerusalems" bezeichnet, weil dort die Pilger ankamen. Deren Herbergen sind noch erhalten - prächtige, heute restaurierte Steinbauten, die wie eine Burg aufragen. Aus dieser Altstadt allerdings sind alle Araber vertrieben, sie ist eine etwas aseptische Ansammlung israelischer Ateliers und Restaurants. Die Geschichte der Vertreibung ist bitter und von den Arabern nicht vergessen. Sie leben jetzt rund um die Altstadt in ihren kleinen Läden und Wohnungen. Von ihren einst herrschaftlichen Villen sind nur noch wenige übrig. Trotzdem ist Jaffa eine sehr lebendige Stadt: Vor der von Familie Abulafia betriebenen Bäckerei, angeblich der besten Israels, stauen sich noch um Mitternacht die Autos. Gleich nebenan ist ein täglicher Floh- und Antikmarkt, dessen ursprüngliche Architektur aus der osmanischen Zeit sich langsam wieder aus den hässlichen Buden der Händler herausschält. In der Jaffa-Bar, in einer Seitengasse versteckt, gibt es Donnerstag nachts wilden Bauchtanz, und in einer restaurierten Zollhalle aus der britischen Mandatszeit hat das erste Taubblinden-Theater der Welt eröffnet.
Gerd Helbig stellt Jaffa und Bewohner der Stadt vor, die versuchen, die christlichen, jüdischen und moslemischen Elemente zu bewahren.


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18:00
16:9 Format

Zwei Völker - ein Geschmack

Wie Hummus Israelis und Palästinenser eint

Film von Karin Storch

Erstausstrahlung

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Israelis und Palästinenser streiten sich um Jerusalem, über Land, Wasser, Siedlungen und Rückkehrrechte, in einem aber sind sie sich einig: Hummus essen Israelis wie Palästinenser leidenschaftlich gern. Hummus ist israelisch, behaupten die Israelis. Hummus ist ...

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Israelis und Palästinenser streiten sich um Jerusalem, über Land, Wasser, Siedlungen und Rückkehrrechte, in einem aber sind sie sich einig: Hummus essen Israelis wie Palästinenser leidenschaftlich gern. Hummus ist israelisch, behaupten die Israelis. Hummus ist palästinensisch, eine andere Antwort bekommt man in Nablus nicht. Was am Kichererbsenbrei macht so süchtig, wieso ist er bei Israelis wie Palästinensern so beliebt?
Eine kulinarische Spurensuche in Israel und im Palästinensergebiet, ein Blick in arabische Garküchen, eine Suche auf Märkten, ein Gang durch experimentierfreudige israelische Restaurants.


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Jüdisch und demokratisch

Israels politischer Kampf mit sich selbst

Film von Richard C. Schneider

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Der Umgang Israels mit seiner arabischen Minderheit, das komplizierte Verhältnis zwischen Staat und Religion und der ständig präsente Terrorismus sind die Hauptprobleme, die das Land tagtäglich belasten. Doch als Folge dieser Spannungen entwickelte sich in Israel eine ...
(ARD/BR)

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Der Umgang Israels mit seiner arabischen Minderheit, das komplizierte Verhältnis zwischen Staat und Religion und der ständig präsente Terrorismus sind die Hauptprobleme, die das Land tagtäglich belasten. Doch als Folge dieser Spannungen entwickelte sich in Israel eine überaus moderne, flexible und bunte Gesellschaft.
Der Film von Richard C. Schneider zeigt, wie sich Israel trotz aller Probleme und Missstände als Demokratie behauptet.
(ARD/BR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Daigo-ji und seine Mönche

Im Reich des geheimen Buddhismus

Film von Ulrich Best

Erstausstrahlung

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Der Daigo-ji, ein riesiges buddhistisches Kloster in Kyoto und seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe, hat eine 1.100-jährige Geschichte und ist bis heute ein überaus lebendiger Ort japanischer Spiritualität.
Der Film begleitet die Mönche in ihrem Alltag, gibt Einblicke ...
(ARD/SWR/3sat)

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Der Daigo-ji, ein riesiges buddhistisches Kloster in Kyoto und seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe, hat eine 1.100-jährige Geschichte und ist bis heute ein überaus lebendiger Ort japanischer Spiritualität.
Der Film begleitet die Mönche in ihrem Alltag, gibt Einblicke in die intensive Ausbildung der Novizen und zeigt die berühmten Bauwerke, Gärten und Kunstschätze eines zentralen Kultorts des "geheimen Buddhismus".

Vom 24. April bis zum 24. August ist in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Bonn die Ausstellung "Tempelschätze des heiligen Berges: Daigo-ji - Der geheime Buddhismus in Japan" zu sehen.
(ARD/SWR/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton

Hirtenreise ins dritte Jahrtausend

Dokumentarfilm von Erich Langjahr, Schweiz 2002

Länge: 119 Minuten

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Eine der ältesten Kulturformen menschlicher Existenz ist das Hirtentum. Es beinhaltet bis heute nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern verkörpert eine eigene Lebenshaltung und Weltanschauung. Es bedeutet für die Menschen, die es betreiben, oft ein Leben voller ...

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Eine der ältesten Kulturformen menschlicher Existenz ist das Hirtentum. Es beinhaltet bis heute nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern verkörpert eine eigene Lebenshaltung und Weltanschauung. Es bedeutet für die Menschen, die es betreiben, oft ein Leben voller Entbehrungen und stellt sie vor Herausforderungen, die sie oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit führen. Diese Hirten kommen nicht aus der Tradition des Bäuerlichen, sondern haben diese Lebensform selbst gewählt, im Bedürfnis nach der Freiheit, etwas Sinnvolles zu tun.
Nach "Sennenballade" und "Bauernkrieg" ist "Hirtenreise ins dritte Jahrtausend" der dritte Film einer Trilogie, in der sich Erich Langjahr mit bäuerlichen Lebensformen auseinandersetzt. Langjahr versucht, das Hirtenleben von heute am Übergang ins dritte Jahrtausend zu ergründen. In einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Moderne ist der Film auch Ausdruck seiner eigenen Zerrissenheit. Erzählt wird eine moderne Hirtengeschichte, ausgehend von der Transhumanz, der Weidewirtschaft zwischen den Jahreszeiten und dem damit verbundenen Überbringen der Herden von der Winterweide auf die Sommerweide und umgekehrt. Neben dem Schweizer Filmpreis gewann "Hirtenreise ins dritte Jahrtausend" die Goldene Taube des Filmfestivals von Leipzig.


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22:15
Stereo-Ton

Jane Austens Verführung

(Persuasion)

Spielfilm, Großbritannien 1995

Darsteller:
Anne ElliotAmanda Root
Captain WentworthCiaran Hinds
Lady RussellSusan Fleetwood
Sir Walter ElliotCorin Redgrave
Mrs. CroftFiona Shaw
Admiral CroftJohn Woodvine
u.a.
Länge: 103 Minuten
Regie: Roger Michell

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Somerset 1814: Nach dem Tod ihrer Mutter hat die zurückhaltende Anne Elliot einen schweren Stand gegen ihren Vater und die beiden Schwestern. Sir Walter Elliot verkörpert auf groteske Weise Standesdünkel und Verantwortungslosigkeit. Der eitle Kleinadelige hat sich und ...

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Somerset 1814: Nach dem Tod ihrer Mutter hat die zurückhaltende Anne Elliot einen schweren Stand gegen ihren Vater und die beiden Schwestern. Sir Walter Elliot verkörpert auf groteske Weise Standesdünkel und Verantwortungslosigkeit. Der eitle Kleinadelige hat sich und seine Familie durch eine verschwenderische Lebensart an den Rand des Ruins gebracht, muss das Anwesen Kellynch Hall vermieten und reist nun in Begleitung seiner ältesten Tochter Elisabeth in den Küstenort Bath, um ein neues Leben zu beginnen. Über den Mieter von Kellynch Hall, einen sich zur Ruhe setzenden Admiral, wird Anne an ihre frühere Liebe zu Frederick Wentworth erinnert. Den jungen, damals mittellosen Marineoffizier hatte sie vor acht Jahren verschmäht, weil sie dem Standesdenken ihrer Verwandten mehr Wert beimaß als ihren eigenen Gefühlen. Bald trifft Anne Captain Wentworth wieder, der im Napoleonkrieg zu Ruhm, Ehre und Geld gelangt ist. Wentworth erkennt Anne kaum wieder und interessiert sich zunächst viel mehr für die jüngeren Schwestern des Nachbars. Lange bleibt Wentworths Haltung gegenüber Anne im Dunkeln: Ist sein kühles Verhalten reiner Selbstschutz, oder sinnt er sogar auf Rache für die frühere Zurückweisung?
Jane Austens (1775 - 1817) Roman "Persuasion" entstand in der letzten Lebensphase der bedeutenden Schriftstellerin ("Sinn und Sinnlichkeit", "Stolz und Vorurteil") und wurde erst nach ihrem Tod veröffentlicht. Regisseur Roger Michell, Drehbuchautor Nick Dear sowie die beiden Hauptdarsteller des Films, Amanda Root und Ciaran Hinds, stammen aus dem Umfeld der berühmten Royal Shakespeare Company. Dank ihrer sensiblen Umsetzung der literarischen Vorlage entstand ein beeindruckender, stimmiger Spielfilm, in dem die Kamera hinter den Worten mittels feiner Beobachtungen die kleinsten Nuancen uneingestandener Wünsche und gesellschaftlicher Zwänge registriert. "Jane Austens Verführung" wurde 1996 mit fünf Preisen der britischen Filmakademie ausgezeichnet.


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

Siebenteilige Reihe

1. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
In Folge eins der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" ist Mona Vetsch zusammen mit Millionen von Inderinnen und Indern auf dem größten Eisenbahnnetz der Welt unterwegs. Sie folgt den Spuren des ...

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
In Folge eins der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" ist Mona Vetsch zusammen mit Millionen von Inderinnen und Indern auf dem größten Eisenbahnnetz der Welt unterwegs. Sie folgt den Spuren des Eisenbahnpioniers Niklaus Riggenbach. Er brachte 1847 in Basel die erste Dampflok über die Schweizer Grenze. Weltweit bekannt gemacht hat ihn aber die Erfindung der Zahnradbahn. Im Auftrag der englischen Kolonialregierung sollte er in den steilen Nilgiri-Bergen ein zweites Rigi-Bähnli bauen. Heinrich Brändli führt die Leidenschaft nach Madagaskar: die Leidenschaft für Frieda, die Forchbahn. In der Schweiz wurde diese ausrangiert und entkam nur knapp der Verschrottung. Brändli hat Frieda gerettet - und wollte ihr in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo ein zweites Leben verschaffen. Er trieb das Geld für die Überfahrt auf, entwarf ein Stadtplannetz, verhandelte mit den Behörden. Dann wurde Frieda nach Madagaskar gebracht - und seither fehlt von ihr jede Spur. Vanessa Nikisch macht sich mit Heinrich Brändli auf, um nach der verschwundenen Forchbahn zu suchen. "Fernweh"-Reporter Reto Brennwald reist mit dem "Patagonien-Express" durch argentinische Traumlandschaften. Unterwegs entdeckt er, dass ein rätselhafter Zauber im Zug alle Menschen glücklich macht - bis dieser verfliegt und alle Passagiere unsanft in der argentinischen Pampa aufwachen.

Vier weitere Folgen der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" zeigt 3sat im Anschluss, ab 0.40 Uhr.


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0:40
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

Siebenteilige Reihe

2. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
Folge zwei der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" reist zunächst nach Neuseeland, wo die Liebe mit der Eisenbahn kommt: Einmal im Jahr verwandelt sich die "Taieri Gorge Railway" von Dunedin nach Middlemarch in ...

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
Folge zwei der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" reist zunächst nach Neuseeland, wo die Liebe mit der Eisenbahn kommt: Einmal im Jahr verwandelt sich die "Taieri Gorge Railway" von Dunedin nach Middlemarch in einen "Love Train" - einen Liebeszug. Jeweils am Osterwochenende organisieren die einsamen Männer von Middlemarch einen Ball für Singles. Aber für eine Brautschau braucht es Bräute, und die fehlen im abgelegenen 750-Seelen-Nest im bergigen Landesinnern. Im Extrazug fahren heiratswilligen Frauen aus ganz Neuseeland nach Middlemarch - viele in der Hoffnung, dass sie das Rückfahrtticket nicht mehr brauchen. Patrick Schellenberg hat sie begleitet. "Nicht öffnen, bevor der Zug hält", steht auf der Wagentür des Zugs geschrieben. Das erinnert an das Heimatland des Zugs: die Schweiz. Der einzige Erstklassewagen des einzigen funktionierenden Personenzugs in Madagaskar tuckert von Fianarantsao nach Manakara. Lokomotive und Rollmaterial wurden in Frankreich, Italien und der Schweiz ausrangiert und nach Madagaskar verschenkt. Im Führerstand sitzt Roger, der Lokomotivführer. Mit viel Witz, Charme und Improvisationstalent hält er seinen kunterbunten Schrottzug auf Trab. Reporterin Vanessa Nikisch begleitet Roger auf seinem Weg durch den Dschungel. Dani Biber wäre auch gern Lokomotivführer geworden, aber das klappte nicht. So lebt Dani seinen großen Traum jetzt im Maßstab 1:87, Spurbreite H0. Die Reporter Dominic Hiss und Marc Gieriet haben Dani Biber und seine Freunde vom Modelleisenbahnclub Zürich Unterland im Keller des Schulhauses Lindenhof West in Bülach besucht. Dort befindet sich eine Eisenbahngroßbaustelle der besonderen Art: Seit über zehn Jahren wird dort am Gotthard gebaut. Dass alles ein wenig länger dauert als geplant und ein bisschen mehr kostet, stört keinen.


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1:25
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

Siebenteilige Reihe

3. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
In Folge drei der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" geht es unter anderem um den sogenannten "Zug des Propheten". Er wurde vor mehr als 100 Jahren gebaut, um Gläubige quer durch die Wüste von Damaskus nach ...

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
In Folge drei der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" geht es unter anderem um den sogenannten "Zug des Propheten". Er wurde vor mehr als 100 Jahren gebaut, um Gläubige quer durch die Wüste von Damaskus nach Medina zu transportieren. Der Schweizer Archäologe und Architekt Ueli Bellwald ist nun dabei, der Bahn neues Leben einzuhauchen. Für ihn ist sein Einsatz mehr als nur ein Tourismusprojekt: "Diese Bahn wird die Menschen von Syrien, Jordanien und Saudi-Arabien miteinander verbinden. In dieser Krisenregion ist das mehr wert als 100 Friedenskonferenzen." Reporter Mitja Rietbrock berichtet über das Projekt. Außerdem besteigt er einen der berühmtesten Luxuszüge der Welt: den "Eastern & Oriental Express" von Singapur nach Bangkok. An Bord hat eine Schweizerin das Sagen: Evelyne Koscic umsorgt seit sechs Jahren im rollenden Fünf-Sterne-Hotel zahlungskräftige und ziemlich extrovertierte Zuggäste. Carmen hat es nicht leicht mit Alexander, denn dieser liebt nicht nur sie, sondern auch die Eisenbahn. Seine Leidenschaft ist für ihn kein Hobby, sondern eine Mission. Am Wochenende repariert er alte Lokomotiven, und in den Ferien fährt er am liebsten mit lottrigen Schmalspurbahnen durch Polen. Carmens Herz schlägt eigentlich eher für Shoppingtouren. Doch nach drei Jahren Partnerschaft kommt sie zum ersten Mal mit. Viviane Manz begleitet die beiden, die in altersschwachen Zügen in der kargen Landschaft zwischen Poznan (Posen) und Warschau unterwegs sind.


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

Siebenteilige Reihe

4. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
In Folge vier der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" ist Beat Häner unterwegs in Japan. Zu Stoßzeiten in einer S-Bahn stehen, dicht gedrängt, Körper an Körper - tägliche Realität für Millionen Pendler ...

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
In Folge vier der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" ist Beat Häner unterwegs in Japan. Zu Stoßzeiten in einer S-Bahn stehen, dicht gedrängt, Körper an Körper - tägliche Realität für Millionen Pendler in Japans Metropole Tokio. Leider ebenfalls tägliche Realität sind Grabscher, die diese Situation ausnutzen. Die Bordellbesitzer haben daraus gelernt: Immer mehr japanische Bordelle richten ihre Etablissements als "Pendlerzüge" ein, in denen Freier nach Herzenslust grabschen können. Mitja Rietbrock reist mit dem "Hudson Bay Train" in den hohen Norden Kanadas. Die Zugverbindung von Winnipeg in das ewig winterliche Churchill ist eine Art subventionierte Lebensader. Passagiere sind rar, doch für das 700-Seelen-Dorf Churchill bedeutet der Eiszug die unverzichtbare Verbindung zur Außenwelt. "Phelophepa" - was tönt wie der Name einer schönen Göttin aus dem alten Griechenland, ist in Wahrheit eine riesige Arztpraxis auf Schienen in Südafrika. Der "Phelophepa"-Zug bietet medizinische Hilfe dort, wo normalerweise kein Arzt hinkommt: in den Armensiedlungen. Stundenlang warten die Menschen in brütender Hitze auf ihre Zahnbehandlung, auf ihre neue Brille, auf ihre Schmerzmittel. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht, dass "Phelophepa" Station macht, und jeden Tag sitzen mehr Menschen in den improvisierten Wartezimmern vor den Waggons. Viele von ihnen erhalten zum ersten Mal eine ärztliche Behandlung. Doch mehr als ein Notpflaster für ein krankes Gesundheitswesen ist das nicht. Reporterin Lisa Röösli begleitet die Ärzte bei ihrer Arbeit im Zug.


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2:50
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

Siebenteilige Reihe

5. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
In Folge fünf der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" reist Reporter Beat Häner mit einer Delegation der Schweizerischen Bundesbahnen nach Tokio. Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Auslastung der ...

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Die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde.
In Folge fünf der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" reist Reporter Beat Häner mit einer Delegation der Schweizerischen Bundesbahnen nach Tokio. Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Auslastung der Schienensysteme so hoch. Enorme Disziplin bei Kundschaft und Bahnbelegschaft ist gefragt. Ein Lokführer darf sich in den Stoßzeiten eine Verspätung von höchstens zehn Sekunden erlauben, sonst wird er zur Strafe zum Billettknipsen abkommandiert. Hier wird die Pünktlichkeit zur Obsession. Jetzt sollen auch Schweizer Lokführer lernen, dass auf der Schiene jede Sekunde zählt. Vor Ort wollen die Schweizer Bahnvertreter das japanische Zeitmanagement studieren und von den Pünktlichkeitssamurai die hohe Kunst des Sekundenzählens lernen. Karoline Wirth begleitet Eisenbahnfilmer Mathias Bundi und seine Lebenspartnerin auf ihrer letzten großen Reise - vom Emmental ins wilde Hochland Schottlands. Bis heute ist das Paar immer wieder mit dem Zug durch die Welt gereist, mit den abenteuerlichsten Eisenbahnen von Costa Rica bis Togo. Immer mit dabei: früher eine 16-mm-Kamera und heute eine digitale Videokamera. Nur einen Traum haben sich die beiden bis heute aufgespart: eine Reise mit dem luxuriösen "Royal Scotsman". Zuletzt trifft Fritz Muri in Bolivien auf einen Schweizer Erforscher des größten Eisenbahnfriedhofs der Welt. Bis vor wenigen Jahren verfügte Bolivien über eines der dichtesten und spektakulärsten Eisenbahnnetze in den Anden. Die Bahn wurde benötigt, um die riesigen Vorkommen von Kupfer, Gold und anderen Metallen an die Küste zu transportieren. Diese Bahnstrecken führten vorbei an den großen Salzseen, überquerten Pässe von 5.000 Metern Höhe und glitten an Vulkanen und Geysiren vorüber. Seit der Privatisierung der Bahnen wurden viele dieser Bahnstrecken stillgelegt. Die Lokomotiven und Wagen rosten auf einem gigantischen Eisenbahnfriedhof in der Salzwüste beim Eisenbahnknotenpunkt von Uyuni vor sich hin.


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3:30
Stereo-Ton16:9 Format

Menschen am Hauptbahnhof Zürich

Von Liebe, Einsamkeit und Eisenbahnen

Reportage von Hanspeter Bäni

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Inmitten der täglichen Menschenmassen im Hauptbahnhof Zürich, zwischen Pendlerströmen und Fernreisenden, steht Hugo Ringgenberg am Gleis und schaut mit Wehmut den Zügen nach. Gern wäre der Rentner Lokomotivführer geworden, doch das Leben hatte anderes mit ihm vor. ...

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Inmitten der täglichen Menschenmassen im Hauptbahnhof Zürich, zwischen Pendlerströmen und Fernreisenden, steht Hugo Ringgenberg am Gleis und schaut mit Wehmut den Zügen nach. Gern wäre der Rentner Lokomotivführer geworden, doch das Leben hatte anderes mit ihm vor. Auch der Jugendliche Oliver verbringt seine Freizeit gern am Bahnhof.
Hanspeter Bäni stellt Menschen vor, die - trotz aller Unterschiede - eines gemeinsam haben: Sie alle fühlen sich vom Hauptbahnhof magisch angezogen. Sie suchen Liebe, hängen unerfüllten Lebensträumen nach oder flüchten vor der Einsamkeit.


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4:00
Stereo-Ton

Jane Austens Verführung

(Wiederholung von 22.15 Uhr)


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

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