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Freitag, 2. Mai
Programmwoche 18/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

(Wiederholung vom 30.4.2008)


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Wiener Gürtel - Zwischen Straßenstrich und Szenetreff

Dokumentation von Gerald Teufel

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Der Wiener Gürtel ist Verkehrshölle, Rotlichtmeile und Kulturtreffpunkt in einem. Dort, wo zu Zeiten Prinz Eugens der Linienwall die Stadt gegen aufständische Ungarn schützen sollte, wurde die Wiener Stadtbahn gebaut, ein vom berühmten Wiener Architekten Otto Wagner ...
(ORF/3sat)

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Der Wiener Gürtel ist Verkehrshölle, Rotlichtmeile und Kulturtreffpunkt in einem. Dort, wo zu Zeiten Prinz Eugens der Linienwall die Stadt gegen aufständische Ungarn schützen sollte, wurde die Wiener Stadtbahn gebaut, ein vom berühmten Wiener Architekten Otto Wagner bis ins Detail geplantes Gesamtkunstwerk. Das "Rote Wien" wollte in den 1920er Jahren am Wiener Gürtel ein Pendant zur bürgerlichen Ringstraße schaffen, einen Boulevard des Proletariats. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Gürtel zur modernsten Betonstraße Wiens und verkörperte damit die Utopie einer autogerechten Stadt. Über 100.000 Fahrzeuge, fünfmal mehr als auf der Brenner-Autobahn, sind dort täglich unterwegs. Für die Pendler bedeutet das morgens und abends Stau, für die 70.000 Anwohner zweimal täglich Schmutz, Gestank und Lärm. Rund um den Gürtel gibt es Kirchen, die größte Bücherei der Stadt Wien, Einkaufszentren und Kaffeehäuser, die während des Kalten Krieges stadtbekannte Agententreffs waren. In den Theatern am Gürtel werden Musicals und Opern gespielt, in den Szenelokalen werden Trends gesetzt. Gleich daneben locken rotbeleuchtete Bordelle in die Wiener "Unterwelt". Vor allem aber trennt der Wiener Gürtel die teuren Innenbezirke von den äußeren Bezirken, in denen der Migrantenanteil bei bis zu 40 Prozent liegt.
Bei der Stadtexpedition rund um den Wiener Gürtel trifft Regisseur Gerald Teufel auf Gewinner und Verlierer, auf Kulturschaffende und Gestrauchelte, auf Pfarrer, Polizisten, Zuhälter, Huren, Inländer und Ausländer. Allesamt "Gürteltiere", die in einer äußerst sensiblen Problemzone verkehren, die gleichzeitig großstädtischer ist als die museale Ringstraße und typischer für Wien ist als Grinzing.
(ORF/3sat)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom 30.4.2008)


9:45
VPS 09:44

Stereo-Ton

Weg des weißen Golds

Salzburger Land

Film von Peter M. Kruchten

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Prunkvolle Profanbauten, mächtige Festungen und imposante Kirchen bezeugen die Macht und den Reichtum der einstigen Herren von Salzburg, der Fürsterzbischöfe. Quelle dieses Reichtums war das Salz, das "weiße Gold", das vor allem in Hallein angebaut, auf der Salzach ...
(ARD/SR)

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Prunkvolle Profanbauten, mächtige Festungen und imposante Kirchen bezeugen die Macht und den Reichtum der einstigen Herren von Salzburg, der Fürsterzbischöfe. Quelle dieses Reichtums war das Salz, das "weiße Gold", das vor allem in Hallein angebaut, auf der Salzach Richtung Norden und über die Alpenpässe Richtung Süden transportiert wurde.
Salzburg, die Residenz-, Mozart- und Festspielstadt, ist Ausgangspunkt von Peter M. Kruchtens Reise durch das gleichnamige österreichische Bundesland. Er ist zu Gast beim traditionellen Schifferstechen auf der Salzach in Oberndorf und im Salzbergwerk am Dürrnberg bei Hallein. Nächste Station ist Werfen. Dort überragt die imposante Festung Hohenwerfen die Salzach und den Marktflecken, der im 12. Jahrhundert an ihrem Ufer entstand. Unweit von Ort und Festung, in einer Wand des Tennengebirgszugs, besucht Peter M. Kruchten eine der größten Eishöhlen der Welt.
(ARD/SR)


10:05
VPS 10:15

Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Aus anderer Sicht

"Ich weiß, wie schön sich ein Sieg anfühlt - der Schwimmer

Christoph Burkard"

Film von Bernd Thomas
Erstausstrahlung

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Christoph Burkard hat derzeit nur ein Ziel: Gold in Peking. Er hat gute Chancen, es zu schaffen, denn der 24-Jährige gehört zu den Leistungsträgern der deutschen Nationalmannschaft der Schwimmer. Aber er ist nicht so bekannt wie andere Kollegen, obwohl seine Leistungen ...

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Christoph Burkard hat derzeit nur ein Ziel: Gold in Peking. Er hat gute Chancen, es zu schaffen, denn der 24-Jährige gehört zu den Leistungsträgern der deutschen Nationalmannschaft der Schwimmer. Aber er ist nicht so bekannt wie andere Kollegen, obwohl seine Leistungen ebenso beeindruckend sind. Christoph Burkard kam ohne Unterschenkel und Füße zur Welt. Er wird bei den Paralympics in Peking starten. Sportliche Erfolge konnte der Student für Maschinenbau aus Horgen bei Rottweil bereits viele verbuchen: Bei den Paralympischen Spielen in Sydney 2000 war er einer der jüngsten Athleten, und dieser erste internationale Wettkampf war Auftakt zu einer großartigen Karriere. Er hält zahlreiche deutsche, vier Europarekorde und einen Weltrekord. Auch Gold von den Paralympics 2004 in Athen hat er bereits in seiner Sammlung.
Wie sieht der Alltag des Athleten aus, der sein Training weitgehend selbst organisieren und vor allem finanzieren muss? Bernd Thomas stellt den ehrgeizigen Sportler vor.


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12:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Jesus-Foto oder das Geheimnis von Manoppello

Film von Friedrich Klütsch

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Gibt es ein wahres Abbild von Jesus Christus? Und wird dieses Bild statt im Petersdom in Rom in einem abgelegenen Kapuzinerkonvent in den Abbruzzen aufbewahrt? Mit seiner Pilgerreise zum "Volto Santo", dem Heiligen Antlitz, hat Papst Benedikt XVI. im September 2006 das ...

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Gibt es ein wahres Abbild von Jesus Christus? Und wird dieses Bild statt im Petersdom in Rom in einem abgelegenen Kapuzinerkonvent in den Abbruzzen aufbewahrt? Mit seiner Pilgerreise zum "Volto Santo", dem Heiligen Antlitz, hat Papst Benedikt XVI. im September 2006 das öffentliche Interesse am "Geheimnis von Manoppello" vervielfacht. Der Besuch des Kirchenoberhaupts beendete das Jahrhunderte währende Schweigen Roms zu dem rätselhaften Tuchbild in den Abbruzzen. Die fundamentalen Fragen, die das vermeintliche "Jesus-Foto" aufwirft, werden seither umso heftiger diskutiert. Ist das Tuchbild von Manoppello tatsächlich ein "acheiropoeiton", ein nicht von Menschenhand gemachtes Bildwerk, das nur durch göttliche Einwirkung geschaffen wurde? Einige Forscher sind der Meinung, es handle sich um das Schweißtuch der Veronika. Doch das "wahre" Schweißtuch der Veronika wird den Gläubigen alljährlich im Petersdom präsentiert. Welches der beiden Tücher ist nun das echte? Und wie könnte das ursprüngliche Tuchbild von Rom nach Manoppello gekommen sein? Oder ist die "Veronika" schlichtweg ein großes Missverständnis, bei dem aus dem lateinischen "vera icon" (wahres Abbild) ein gängiger Frauenname abgeleitet wurde? Fachleute der Kunstgeschichte sehen im Tuchbild von Manoppello ein Meisterwerk des 15. Jahrhunderts. Es gibt sogar Hinweise, dass es sich dabei um ein Porträtbild aus der Hand des deutschen Malers Albrecht Dürer handeln könnte.
Geniales Kunstwerk oder göttliche Schöpfung? Der Film geht den Expertenmeinungen nach und stellt die Ergebnisse von bisher unveröffentlichten Untersuchungen vor.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Duisburg

Film von Björn Held

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Menschen, die noch nicht in Duisburg waren, rümpfen über die Stadt die Nasen. Oder hüsteln. Das Bild von der Stadt der rauchenden Schlote verblasst nur langsam. Nicht jeder war von der Stahlindustrie so fasziniert wie der französische Komponist Maurice Ravel. 1905 ...
(ARD/WDR)

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Menschen, die noch nicht in Duisburg waren, rümpfen über die Stadt die Nasen. Oder hüsteln. Das Bild von der Stadt der rauchenden Schlote verblasst nur langsam. Nicht jeder war von der Stahlindustrie so fasziniert wie der französische Komponist Maurice Ravel. 1905 schrieb er von einer Deutschlandreise an einen Freund: "Wie soll ich Ihnen den Eindruck dieser Schlösser aus flüssigem Metall, dieser weißglühenden Kathedralen, der wunderbaren Symphonie von Transmissionen, Pfeiftönen und furchtbaren Hammerschlägen schildern, der einen rings umgibt? Überall ein roter, düsterer, brennender Himmel. Wie musikalisch dies alles ist! Ich habe die feste Absicht, es zu verwenden." Tatsächlich wird in Duisburg noch immer Stahl verarbeitet. Doch moderne Technik hat dafür gesorgt, dass die knapp 500.000 Einwohner längst wissen, wie schön ein blauer Himmel ist. Wo alte Fabriken verschwunden sind, haben sich neue Branchen angesiedelt: Rund um den größten Binnenhafen des Kontinents drängen sich die internationalen Logistikunternehmen mit ihren rauchfreien Niederlassungen. Um das attraktive Äußere der Stadt kümmert sich der englische Architekt Norman Foster. Sein Duisburger "Innenhafen" gilt als besonders gelungener Versuch, das alte Image aufzupolieren.
Das Porträt einer Stadt, die ihr "Kohlenpott"-Image hinter sich lässt.
(ARD/WDR)


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14:00

Voller Wunder ist das Leben

(A Kid For Two Farthings)

Spielfilm, Großbritannien 1956

Darsteller:
SoniaDiana Dors
JoannaCelia Johnson
SamJoe Robinson
JoeJonathan Ashmore
KandinskyDavid Kossoff
u.a.
Länge: 87 Minuten
Regie: Carol Reed

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Der kleine Joe lebt mit seiner Familie in einem recht ärmlichen Viertel von London, im Umkreis der Petticoat Lane. Kurz nachdem ihm der Schneider Kandinsky die alte Legende vom wundertätigen Einhorn erzählt hat, das Wünsche wahr machen kann, begegnet der Junge einer ...

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Der kleine Joe lebt mit seiner Familie in einem recht ärmlichen Viertel von London, im Umkreis der Petticoat Lane. Kurz nachdem ihm der Schneider Kandinsky die alte Legende vom wundertätigen Einhorn erzählt hat, das Wünsche wahr machen kann, begegnet der Junge einer Ziege, die nur noch eines ihrer Hörner besitzt. Joe ist davon überzeugt, dass er es mit dem sagenumwobenen Einhorn zu tun hat. Flugs versucht er, seinen Nachbarn und Bekannten unter die Arme zu greifen, indem er mit dem "Einhorn" ihre Wünsche erfüllt. Und zur Überraschung aller ist er dabei sogar erfolgreich: Schneider Kandinsky kommt zu seiner ersehnten Dampfpresse, Sonia heiratet den schon lange von ihr bewunderten Sam, der auch noch bei einem Kampf im Ring erfolgreich ist. Doch wie lange wird der Zauber anhalten?
Regisseur Carol Reed wurde zunächst besonders durch einige effektvolle Kriminalfilme und Thriller bekannt ("Der dritte Mann", "Gefährlicher Urlaub"), drehte aber auch erfolgreiche Filme in anderen Genres ("Trapez", "Inferno und Ekstase"). "Oliver!", seine Musical-Version des Dickens-Romans "Oliver Twist", wurde 1969 mit fünf Oscars ausgezeichnet, unter anderem für die beste Regie. "Voller Wunder ist das Leben", Reeds erster Farbfilm, erzählt auf anrührende Weise von der Macht der Fantasie, obwohl alle "Wunder" durchaus realistisch motiviert erscheinen. Nebenbei gelingt dem Film eine treffende Zeichnung eines Mikrokosmos in der Metropole London.


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15:25
Stereo-Ton16:9 Format

Affenalltag am Amazonas

Film von Hans Giffhorn

Erstausstrahlung


Im Westen des Amazonasgebietes werden die mächtigen Baumkronen beherrscht von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen.
Hans Giffhorn und seinem Team gelingen einzigartige Aufnahmen von bisher unbekannten Verhaltensweisen der Primaten.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Sandrosen

Mysterien der Wüste

Film von Ingeborg Koch-Haag

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Eigentlich sind Sandrosen kaum mehr als eine dekorative Laune der Natur. In Jahrmillionen haben sich die bizarr geformten Mineralien an verschiedenen Orten der Erde entwickelt. Eine häufige Spezies der Sandrose wird als Wüstenrose bezeichnet, weil sie in trockenen und ...
(ARD/SR)

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Eigentlich sind Sandrosen kaum mehr als eine dekorative Laune der Natur. In Jahrmillionen haben sich die bizarr geformten Mineralien an verschiedenen Orten der Erde entwickelt. Eine häufige Spezies der Sandrose wird als Wüstenrose bezeichnet, weil sie in trockenen und heißen Klimagebieten vorkommt. Die typischen scharfkantigen Rosetten entstehen, wenn durch die schnell verdunstende Oberflächenfeuchtigkeit in der Wüste Grundwasser durch Kapillarkräfte nach oben befördert wird: Im Wasser gelöste Sulfate kristallisieren aus und verbacken mit dem Sand.
Ingeborg Koch-Haag und ihr Team haben in Südtunesien und Namibia nach Wüstenrosen gesucht und haben Einheimische befragt, wozu man Wüstenrosen benutzt. Dabei haben sie nicht nur grandiose Landschaften gesehen, sondern auch recht seltsame Dinge erlebt.
(ARD/SR)


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16:30
Stereo-Ton

Alexander der Große - Kriegsheld und Lebemann

Film von Helen Fitzwilliam

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Im Sommer des Jahres 356 vor Christus wird Alexander als erster Sohn von Philipp II. und seiner Frau Olympias in Pella geboren. Im Alter von 13 Jahren lässt ihn sein Vater in der makedonischen Hauptstadt von Aristoteles unterrichten. Der Schüler Platons bringt dem Jungen ...

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Im Sommer des Jahres 356 vor Christus wird Alexander als erster Sohn von Philipp II. und seiner Frau Olympias in Pella geboren. Im Alter von 13 Jahren lässt ihn sein Vater in der makedonischen Hauptstadt von Aristoteles unterrichten. Der Schüler Platons bringt dem Jungen viel Wissenswertes bei und öffnet ihm die Augen für die griechische Philosophie. Philipp II. hat Makedonien von einem politisch unbedeutenden Bauernstaat zur vorherrschenden Militärmacht in Griechenland geführt. 336 vor Christus wird der König während der Hochzeit seiner Tochter ermordet. Unmittelbar nach der Thronbesteigung lässt Alexander einige Mitglieder des Hofstaats exekutieren, denn sie haben das Gerücht verbreitet, Alexander stecke hinter dem Attentat. Auch Konkurrenten in der Verwandtschaft mit Herrschaftsanspruch werden eliminiert. Im zweiten Jahr seiner Regentschaft zieht der ehrgeizige Feldherr mit 15.000 Soldaten nach Norden, ins heutige Bulgarien und Rumänien. Dort wirft er die thrakische Revolte nieder. 334 vor Christus wendet er sich dann nach Osten: Die Perserkönige haben bereits mehrmals versucht, die griechischen Kleinstaaten zu erobern. Zahlenmäßig unterlegen, gelingt es Alexander in der Schlacht bei Issos, das Heer des Dareios zu besiegen. Alexander der Große zieht weiter bis in den Hindukusch. Wer seinen Truppen Widerstand leistet, wird dafür grausam bestraft. Ägypten ist für den erfolgreichen Kriegsherrn leichte Beute. Am Nil wird der selbst ernannte König von Asien, der die Perser bezwungen hat, mit offenen Armen empfangen. Alexander gründet als Pharao die bedeutendste von etlichen, nach ihm benannten Städten - Alexandria. Am 11. Juni 323 vor Christus stirbt er in Babylon. Doch das Grab des makedonischen Helden wurde bis heute nicht gefunden.
In eindrucksvollen Spielszenen gibt die Dokumentation Einblicke in das Leben des Welteroberers Alexander der Große.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv

Der weite Weg zum kleinen Geld

Film von Enrico Demurray

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Tausende von Pendlern ziehen aus Osteuropa nach Berlin, um für wenig Geld viel zu arbeiten. Sie schlafen bei Bekannten, die eine Aufenthaltsgenehmigung haben, oder in Baracken. Viele haben keine Arbeitserlaubnis und leben in ständiger Furcht, aufgegriffen zu werden. Rund ...
(ARD/RBB)

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Tausende von Pendlern ziehen aus Osteuropa nach Berlin, um für wenig Geld viel zu arbeiten. Sie schlafen bei Bekannten, die eine Aufenthaltsgenehmigung haben, oder in Baracken. Viele haben keine Arbeitserlaubnis und leben in ständiger Furcht, aufgegriffen zu werden. Rund um die Uhr führt der Zoll unangemeldete Kontrollen auf Baustellen und in Kleinbetrieben durch. Viele Berliner nehmen Schwarzarbeit von Ausländern in Anspruch. Doch wie deren Alltag aussieht, weiß kaum jemand. Die ukrainische Haushaltshilfe Luba zum Beispiel lebt schon seit Jahren getrennt von ihrem Sohn und ihren Eltern. In Berlin trifft sie sich mit Freundinnen aus der Heimat. Manche sind illegal dort, andere haben ihren Aufenthalt durch eine Heirat mit einem Deutschen legalisiert. Lubas Welt ist unsichtbar für die deutschen Mitbürger, genauso wie die von Mirek, der, wenn er in Berlin ist, im Aufenthaltsraum einer Fabrik übernachtet. Manchmal wird nach der Arbeit noch etwas getrunken, doch meistens geht er früh schlafen. Sein eigentliches Leben findet in Polen statt, wo er seine Familie hat. Als Bauarbeiter verdient er dort nicht genug, um sie zu ernähren. Für jeden Auftrag in Deutschland ist Mirek dankbar, nur so kann der bescheidene Lebensstandard gehalten werden.
Der Film von Enrico Demurray begleitet eine ukrainische Haushaltshilfe und einen Polen, der in Berlin schwarz Wohnungen renoviert, sowie die "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" beim Zoll.
(ARD/RBB)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Themen:
Hepatitis-B-Viren
Viel versprechender Therapieansatz
schlägt Viren mit eigenen Waffen
U-Bahn für Rom
Der neue Tunnel bedroht die
 historischen Schätze der ewigen Stadt
Wildes Leben auf gotischen Steinen
Die Natur erobert sich das Mauerwerk des Kölner Doms


Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Underbergs - Eine Welt in Grün

Film von Birgit Schulz

(aus der ARD-Reihe "Industrie-Dynastien in NRW")

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Das Erfolgsgeheimnis der Familie Underberg steckt in einem kleinen, von Strohpapier umhüllten Fläschchen. Hubert Underberg mischte 1846 in Rheinberg am Niederrhein den legendären Kräuterbitter zusammen und gründete das Unternehmen "Underberg". Sein Enkelsohn Emil ...
(ARD/WDR)

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Das Erfolgsgeheimnis der Familie Underberg steckt in einem kleinen, von Strohpapier umhüllten Fläschchen. Hubert Underberg mischte 1846 in Rheinberg am Niederrhein den legendären Kräuterbitter zusammen und gründete das Unternehmen "Underberg". Sein Enkelsohn Emil spezialisierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf die kleinen 20-Milliliter-Portionsflaschen. Eine geniale Marketing-Idee in Zeiten, da sich viele Verbraucher keine Literflasche leisten konnten. Das kleine "Pülleken" trat seinen Siegeszug an und aus dem einstigen "Ein-Produkt-Unternehmen" wuchs in den letzten 40 Jahren ein internationaler Konzern mit 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro. Zum Underberg-Imperium zählen inzwischen international bekannte europäische Sekt- und Champagner-Kellereien wie Schlumberger und Blanc-Fousy, der Weinbrand Asbach und Markensäfte wie Valensina und Hitchcock.
In der Dokumentation von Birgit Schulz gewähren Emil Underberg, seine Frau Christine und die Tochter und Firmenchefin Hubertine Underberg-Ruder erstmals einen Einblick in die außergewöhnliche Familien- und Firmengeschichte. Ein Geheimnis offenbaren sie allerdings nicht: das Rezept für den bekannten Magenbitter. Das kennen außer den Dreien nur noch vier katholische Priester. Alle zusammen mussten sich vor einem Notar verpflichten, Ingredienzien und Mixtur niemanden preiszugeben.

Am Freitag, 9. Mai, und Freitag, 16. Mai, 20.15 Uhr, zeigt 3sat zwei weitere Folgen aus der Reihe "Industrie-Dynastien in NRW".
(ARD/WDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Stephan Hallmann

Themen:
Russland
Erdöl am Ende? Schwindende Vorkommen in Sibirien
USA
Ärzte für die Armen: Hilfsorganisationen
im reichsten Land der Welt
Afghanistan
Drogen zum Durchhalten: Die Teppich-Knüpferinnen von Balkh
Indonesien
Rodungen im Regenwald: Vertrockneter Torf als Klima-Killer


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen
in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Thema: Neue Landwirtschaft

Moderation: Peter Nemec

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Brot wird teurer, Fleisch auch. Steigende Nahrungsmittelpreise sind hierzulande ärgerlich, in den Entwicklungsländern machen sie die tägliche Ernährung unbezahlbar. Hungeraufstände wie zuletzt in Haiti könnten sich häufen. Denn die wachsende Weltbevölkerung und ...

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Brot wird teurer, Fleisch auch. Steigende Nahrungsmittelpreise sind hierzulande ärgerlich, in den Entwicklungsländern machen sie die tägliche Ernährung unbezahlbar. Hungeraufstände wie zuletzt in Haiti könnten sich häufen. Denn die wachsende Weltbevölkerung und veränderte Essgewohnheiten von Milliardenvölkern wie China oder Indien lassen Nahrungsmittel immer knapper werden. Wege aus der globalen Versorgungskrise scheint es nur durch verbesserte Anbaumethoden zu geben. Düngemittel-, Traktoren- und Saatguthersteller erleben deshalb eine Renaissance, auch an der Börse.
"3satbörse" über die Global Player im Kampf gegen den Hunger.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton

Der Unhold

Spielfilm, Deutschland/Frankreich 1996

Darsteller:
Abel TiffaugesJohn Malkovich
Graf von KaltenbornArmin Mueller-Stahl
OberforstmeisterGottfried John
Frau NettaMarianne Sägebrecht
Reichsmarschall GöringVolker Spengler
Obersturmbannführer RaufeisenHeino Ferch
Prof. BlättchenDieter Laser
u.a.
Länge: 111 Minuten
Regie: Volker Schlöndorff

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Der in einem autoritären Pariser Kloster groß gewordene Waisenjunge Abel Tiffauges muss schon früh erkennen, dass er stets als Sündenbock herhalten muss: Der einfältige, aber liebenswerte Außenseiter wird nicht nur im Internat wiederholt für die Streiche anderer zur ...

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Der in einem autoritären Pariser Kloster groß gewordene Waisenjunge Abel Tiffauges muss schon früh erkennen, dass er stets als Sündenbock herhalten muss: Der einfältige, aber liebenswerte Außenseiter wird nicht nur im Internat wiederholt für die Streiche anderer zur Rechenschaft gezogen, sondern muss sich auch Jahre später als Erwachsener unschuldig vor Gericht als vermeintlicher Kinderschänder verantworten. Im Herzen als auch im Geist Kind geblieben, gilt Abels Hingabe und ungeteiltes Vertrauen den Kindern. Durch sein eigenartiges Wesen beunruhigt, schickt man Abel zu Beginn des Zweiten Weltkriegs an die Front, um ihn dort für sein vermeintlich pädophiles Verhalten büßen zu lassen. Doch schon bald verschlägt es ihn als französischen Kriegsgefangenen nach Ostpreußen, wo er in Feldmarschall Görings Jagdschloss seinen Dienst zu leisten hat. Als sich durch die Schlacht bei Stalingrad die Lage für die deutsche Armee grundlegend wendet, wird Abel beauftragt, durch die masurischen Wälder zu reiten, um Kinder für die schwindenden Heerscharen zu entführen. Etwa 200 bringt Abel auf die paramilitärische Eliteschule Kaltenborn, wo er sich um sie kümmert und ihnen Nahrung beschafft. In seiner Naivität glaubt er, inmitten der Knabenschar sein persönliches Paradies gefunden zu haben. Doch im Angesicht der Roten Armee wird Abel schließlich mit der bitteren Realität konfrontiert.
Mit seiner aufwändigen und anspruchsvollen Literaturverfilmung des Romans "Der Erlkönig" von Michel Tournier widmet sich Volker Schlöndorff nach "Die Blechtrommel" ein weiteres Mal dem Nationalsozialismus. Durch die Augen des scheinbar für die Realität blinden Sonderlings Abel - hervorragend gespielt von John Malkovich - begegnet dem Zuschauer eine Welt, in der Naziregime und braune Propaganda in ihrer vernichtendenden Radikalität einfach verkannt und dadurch umso gefährlicher werden. Seine Naivität und Einfalt machen Abel zu einem gefügigen Werkzeug der nationalsozialistischen Todesmaschinerie.


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0:15
Stereo-Tonschwarz-weiss monochrom

Kurzfilmtage Oberhausen

Detektive oder Die glücklosen Engel der inneren Sicherheit

Kurzfilm, Deutschland 2006

Mit Martin Wuttke, Anna Steffens, Michael Kausch
und Peter Schneider
Länge: 21 Minuten

Regie: Andreas Goldstein

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Ost-Berlin, DDR: Dieter und Volker arbeiten für die Stasi. Im Auftrag ihres Chefs besuchen sie Sabine in deren Wohnung, um sie für einen Auftrag zu rekrutieren. In diesem Moment bekommt Sabine einen Anruf von ihrem Geliebten, der sich nach Hamburg abgesetzt hat - in der ...

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Ost-Berlin, DDR: Dieter und Volker arbeiten für die Stasi. Im Auftrag ihres Chefs besuchen sie Sabine in deren Wohnung, um sie für einen Auftrag zu rekrutieren. In diesem Moment bekommt Sabine einen Anruf von ihrem Geliebten, der sich nach Hamburg abgesetzt hat - in der Hoffnung, dort einen Verlag für seine Romane zu finden, die in der DDR keine Chance haben. Wenig später findet sich Dieter mit Sabine im Bett wieder. Er möchte, dass sie eine oppositionelle Lesung in der Erlöserkirche ausspioniert ...
Regisseur Andreas Goldstein, geboren 1969 in Ost-Berlin, nennt seinen Film eine "Kurzkomödie zu der Zeit, als in der DDR staatstragende und subversive Aktivitäten nicht mehr auseinanderzuhalten waren". Mit schwarzem Humor und hervorragenden Schauspielern gelingt Goldstein eine intelligente Auseinandersetzung mit der Stasi-Vergangenheit. Sein ausgezeichnet fotografierter Film wurde mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" ausgezeichnet und lief 2006 bei den Filmfestspielen in Venedig.

Im Anschluss, um 0.35 Uhr, setzt 3sat mit "Hit the Floor", dem Gewinner des 3sat-Förderpreises 2007, sein Begleitprogramm zu den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen fort.


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0:35

Kurzfilmtage Oberhausen

Hit the Floor

Kurzfilm, Deutschland 2006

(Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 12 Minuten

Regie: Kays Khalil

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Der Brasilianer Jean Charles de Menezes lebt als Austauschstudent in London, als die Anschläge am 7. Juli 2005 passieren. Das ist sein Verhängnis: Er wird aufgrund von Missverständnissen und Fehlinformationen von der Londoner Polizei als Terrorverdächtiger erschossen. ...

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Der Brasilianer Jean Charles de Menezes lebt als Austauschstudent in London, als die Anschläge am 7. Juli 2005 passieren. Das ist sein Verhängnis: Er wird aufgrund von Missverständnissen und Fehlinformationen von der Londoner Polizei als Terrorverdächtiger erschossen.
Kays Khalils Animationsfilm weist am Beispiel des unschuldig getöteten Studenten auf die Nebeneffekte der erhöhten Alarmbereitschaft der westlichen Staaten in den Zeiten des islamistischen Terrors hin und zeigt, wie Vorurteile, Kommunikationsprobleme und fehlende Informationen zu fatalen Ergebnissen führen können. Der Filmemacher und Grafiker erzählt diese Geschichte mit ungewöhnlichen, kreativ eingesetzten Mitteln: Dokumentarisches Material - vor allem monochrom und im Blue-Screen-Verfahren bearbeitete Fotos - montierte er zu einer ungewöhnlichen Collage aus Bildern und Texten. Der Film wurde auf den 53. Kurzfilmtagen Oberhausen von der Jury des Deutschen Wettbewerbs mit dem 3sat-Förderpreis ausgezeichnet. Vergeben wird die Auszeichnung an eine talentierte Filmemacherin oder einen talentierten Filmemacher für einen Beitrag im Deutschen Wettbewerb, der sich durch eine neue Sichtweise auszeichnet.

Eine Auswahl von neuen Kurzfilmen aus dem aktuellen Deutschen Wettbewerb des Festivals zeigt 3sat in "Oberhausen 2008: Deutsche Kurzfilme" am Dienstag, 6. Mai, um 23.00 Uhr.


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0:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:20
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:45
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:25
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:30
schwarz-weiss monochrom

Auferstehung

(Woskressenje)

Spielfilm, UdSSR 1961

Nach dem gleichnamigen Roman von Leo Tolstoi

Darsteller:
Katjuscha MaslowaTamara Sjomina
Fürst NechljudowJewgeni Matwejew
Der VorsitzendePawel Massalski
Der StaatsanwaltLew Solotuchin
Der KaufmannAlexander Chwylja
u.a.
Länge: 194 Minuten
Regie: Michail Schweizer

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Im Gerichtssaal stehen sie sich wieder gegenüber: Katjuscha Maslowa und Fürst Dmitri Iwanowitsch Nechljudow. Lange Jahre sind vergangen seit ihrer ersten Begegnung, als er zu Gast weilte auf dem Landsitz seiner Tanten, für die Katjuscha halb Stubenmädchen, halb Tochter ...
(ARD/MDR)

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Im Gerichtssaal stehen sie sich wieder gegenüber: Katjuscha Maslowa und Fürst Dmitri Iwanowitsch Nechljudow. Lange Jahre sind vergangen seit ihrer ersten Begegnung, als er zu Gast weilte auf dem Landsitz seiner Tanten, für die Katjuscha halb Stubenmädchen, halb Tochter war. Nechljudow hatte das hübsche, unschuldige Bauernmädchen verführt. Mit einem 100-Rubel-Schein hatte er sich am nächsten Morgen von ihr verabschiedet - und sie vergessen. Vor Gericht führt das Schicksal die beiden wieder zusammen: Sie, die Prostituierte, ist der Beteiligung an einem Giftmord angeklagt, er, der wohlhabende Adlige, fungiert als Geschworener. In diesen Stunden der Verhandlung, da oberflächliche Menschen zu Gericht sitzen über Katjuscha und sie zu vierjähriger Zwangsarbeit und Verbannung verurteilen, erkennt Nechljudow immer deutlicher, dass eigentlich er auf die Anklagebank gehört. Mit seinem Geld und seinen Beziehungen versucht er, Katjuscha von der Zwangsarbeit zu befreien. Mehrmals bietet er ihr die Heirat an, doch sie lehnt seine Hilfe ab, bittet ihn vielmehr, sich für andere Gefangene zu verwenden. Bei seinen Bemühungen tut sich vor Nechljudow ein uferloses Meer an Unrecht, Selbstsucht, Gewalt und Heuchelei in der zaristischen Justiz auf.
Michail Schweizer verfilmte Leo Tolstois (1828 - 1910) gleichnamigen Roman. Ihm gelang eine adäquate Adaption von Tolstois Werk, indem er eindrucksvolle Milieuschilderung, die Darstellung der Widersprüchlichkeit der menschlichen Psyche und schonungslose Gesellschaftskritik harmonisch verband.
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