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Pop around the clock - Donnerstag, 1. Mai
Programmwoche 18/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Mike & The Mechanics & Paul Carrack:

Live at Shepherds Bush

Aufzeichnung eines Konzerts in London, England 2004

Regie: Perry Joseph

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1985 gründen der Genesis-Gitarrist Mike Rutherford und die Sänger Paul Carrack und Paul Young die britische Rock-Pop-Band Mike & The Mechanics. Schon ein Jahr später werden die Singles "Silent Running" und "All I Need Is a Miracle" in den USA zum Erfolg. Der Hit ...

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1985 gründen der Genesis-Gitarrist Mike Rutherford und die Sänger Paul Carrack und Paul Young die britische Rock-Pop-Band Mike & The Mechanics. Schon ein Jahr später werden die Singles "Silent Running" und "All I Need Is a Miracle" in den USA zum Erfolg. Der Hit "The Living Years" vom zweiten Album macht die Band 1988 dann weltweit bekannt. Nach dem weniger erfolgreichen Album "Word of Mouth" aus dem Jahr 1991, schafft die Band 1995 mit den Hits "Another Cup of Coffee" und "Over My Shoulder" wieder den Sprung an die Spitze der internationalen Hitparaden. Mit dem Tod des Sängers Paul Young im Juli 2000 scheint das Ende von Mike & The Mechanics gekommen zu sein, da der zweite Sänger Paul Carrack inzwischen eine erfolgreiche Karriere als Solokünstler begonnen hat. Doch die Band hält zusammen, nennt sich nun Mike & The Mechanics feat. Paul Carrack und veröffentlicht 2004 das Album "Rewired". Es könnte das letzte Album gewesen sein, denn im November 2006 erklärt Paul Carrack in einem Interview, dass er kein weiteres Album mehr mit der Band aufnehmen will, weil er für sein eigenes Greatest-Hits-Album keine Songs von Mike & The Mechanics benutzen darf.
3sat präsentiert Mike & The Mechanics & Paul Carrack in einem Konzert aus dem Jahr 2004 im Londoner Club Shepherds Bush Empire mit den großen Hits der Band.

Am Thementag "Pop around the clock" zeigt 3sat 24 Stunden lang Stars nonstop in Konzerten. Mit dabei sind unter anderen Bob Dylan, Yusuf Islam alias Cat Stevens, Bon Jovi, Queen, Take That, Genesis, Tina Turner, Kylie Minogue, Herbert Grönemeyer und Madonna.


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Noel & Gem of Oasis: Live from the Cabaret Sauvage

Aufzeichnung eines Konzerts in Paris, Frankreich 2006

Regie: Nick Wickham

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Komponist und Gitarrist Noel Gallagher und der Gitarrist Gem Archer von Oasis treten gelegentlich auch ohne ihre Bandkollegen auf, was nicht verwundert, wenn man an das Gezänk denkt, dass das Verhältnis zwischen Noel Gallagher und seinem jüngeren Bruder Liam immer ...

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Komponist und Gitarrist Noel Gallagher und der Gitarrist Gem Archer von Oasis treten gelegentlich auch ohne ihre Bandkollegen auf, was nicht verwundert, wenn man an das Gezänk denkt, dass das Verhältnis zwischen Noel Gallagher und seinem jüngeren Bruder Liam immer wieder auf die Probe stellt. Liam gründet Oasis 1991 zusammen mit drei Schulfreunden, sein Bruder Noel schließt sich der Band unter der Bedingung an, Komponist und Chef zu sein. Am 11. April 1994 erscheint die erste Single "Supersonic", Ende August das erste Album "Definitely Maybe". Die melodiösen, geradlinigen Songs treffen den Nerv der Zeit, Oasis werden zu den Helden des Brit-Pop. Das zweite Album "(What's The Story) Morning Glory?" aus dem Jahr 1995 wird nach dem Beatles-Album "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" das erfolgreichste Studioalbum Englands. Noel Gallagher gilt inzwischen als genialster Songwriter seit John Lennon und Paul McCartney. Das dritte Album "Be Here Now" (1997) wird jedoch als herber künstlerischer Rückschlag bewertet, der nicht zuletzt auf den angeblich maßlosen Alkohol- und Kokain-Konsum sowie die andauernden Streitereien unter den Bandmitgliedern zurückzuführen sei. 2000 wird die Band umbesetzt, 2002 erscheint das Album "Heathen Chemistry". Doch nicht die Musik der Band und weitere Alben, sondern abgesagte Konzerte, Prügeleien mit Fans und das angespannte Verhältnis der beiden Brüder bestimmen die Schlagzeilen der folgenden Jahre. Im Frühjahr 2007 deutet Noel Gallagher an, dass das siebte Oasis-Album bereits fast fertig sei und dass er bald sein erstes Soloalbum veröffentlichen werde.
3sat präsentiert Noel Gallagher und Gem Archer von Oasis in einem Konzert aus dem Jahr 2006 in Paris mit den großen Hits in kleiner Besetzung im stimmungsvollen Ambiente des Clubs Cabaret Sauvage in Paris.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Toten Hosen: Nur zu Besuch - Unplugged

im Wiener Burgtheater

Aufzeichnung eines Konzerts in Wien, Österreich 2005

Regie: Paul Shyvers

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Die Düsseldorfer Band Die Toten Hosen wird 1982 gegründet, ihr erstes Konzert spielen sie in Bremen - übrigens aufgrund eines Druckfehlers auf den Plakaten als "Die toten Hasen" angekündigt. Ihre Debütsingle "Wir sind bereit" erscheint in einer Auflage von 5.000 ...

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Die Düsseldorfer Band Die Toten Hosen wird 1982 gegründet, ihr erstes Konzert spielen sie in Bremen - übrigens aufgrund eines Druckfehlers auf den Plakaten als "Die toten Hasen" angekündigt. Ihre Debütsingle "Wir sind bereit" erscheint in einer Auflage von 5.000 Stück. In den folgenden Jahren erspielt sich die Band mit ihrem politisch engagierten Punk-Rock eine immer größer werdende Fangemeinde. 1987 erscheint das vierte Album "Never Mind the Hosen - Here's Die Roten Rosen" mit Coverversionen von deutschen Schlagern. Es ist das erste, das sie unter dem Pseudonym "Die Roten Rosen" herausbringen und eine Parodie auf "Never Mind the Bollocks, Here's the Sex Pistols", eines der bekanntesten Punk-Alben überhaupt. 1993 erscheint das Album "Kauf MICH", das Platz 1 der deutschen Album-Charts erreicht. Konsum, Werbung und Rechtsextremismus sind die Themen das Albums. Im selben Jahr erscheint mit "Reich & Sexy" die erste Best-of-CD der Band. Der größte kommerzielle Erfolg ist das Trinklied "Zehn kleine Jägermeister", das 1996 bisher als einzige Single der Toten Hosen Platz 1 der deutschen Single-Charts erreicht. Am 28. Juni 1997 feiern die Toten Hosen ihr 1.000. Konzert im Düsseldorfer Rheinstadion. Mit dem Platinalbum "Zurück zum Glück" (2004) landen sie auf Platz 1 der Charts und treten am 2. Juli 2005 beim Live 8 Festival auf. Kurz zuvor sind sie bei Rock am Ring als Überraschungs-Headliner und erhalten dort eine Auszeichnung als Ehrengäste sowie eine lebenslange Auftrittsgarantie beim Eifel-Festival. 2006 legt die Band, die sich für PRO ASYL, PETA und gegen Rassismus und Neo-Nationalsozialismus engagiert, zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine einjährige Pause ein.
3sat präsentiert die Toten Hosen in einem Unplugged-Konzert aus dem Jahr 2005 im Wiener Burgtheater mit den großen Hits im Akustik-Sound.


8:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wolf Maahn: Direkt ins Blut 2

Aufzeichnung eines Konzerts in den Dierks-Studios in

Stommeln, Deutschland 2007

Regie: Gerd F. Schultze

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Schon als Neunjähriger bastelt Wolf Maahn in seinem Münchner Kinderzimmer an eigenen Songs. Zwei Jahre später sieht er die Beatles live und gründet, inspiriert von den Pilzköpfen, seine erste Band X-Rays. Später wird er Sänger der deutschsprachigen Gruppe Foodband. ...

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Schon als Neunjähriger bastelt Wolf Maahn in seinem Münchner Kinderzimmer an eigenen Songs. Zwei Jahre später sieht er die Beatles live und gründet, inspiriert von den Pilzköpfen, seine erste Band X-Rays. Später wird er Sänger der deutschsprachigen Gruppe Foodband. Mit ihr veröffentlicht er Anfang der 1980er Jahre zwei Alben und tritt im Vorprogramm der Bob-Marley-Tour auf. Nach der Veröffentlichung seines Solodebüts "Deserteure" (1982) erhält er einen Plattenvertrag und veröffentlicht 1983 das zweite Album "Bisse und Küsse". Sein Experiment, der deutschen Rockmusik ein paar Rhythm-and-Blues-Elemente zu verpassen, geht auf, und Maahn entwickelt sich zu einem der erfolgreichsten deutschen Rocker. Das Album "Irgendwo in Deutschland" hält sich neun Monate lang in den Top 75, und als erste deutsche Band erhält Maahn 1985 eine Einladung zur legendären WDR-Rockpalast-Nacht. Lange vor seinem Benefiz-Open-Air "Rock For Bosnia" im Jahr 1996 stellt der Künstler bereits 1986 sein soziales Engagement mit dem Song "Tschernobyl" unter Beweis: Er spendet den Erlös der Platte für eine unabhängige Messstelle für Radioaktivität in Berlin. Doch die Radiostationen boykottieren den Song auf Grund seiner Kritik an der deutschen Atomindustrie. Im Jahresrhythmus veröffentlicht Wolf Maahn weitere Alben und begeistert seine Fans mit temperamentvollen Live-Konzerten. Im Dezember 1993 veröffentlicht er mit "Direkt ins Blut" das erste Unplugged-Album eines deutschen Künstlers, dessen Konzertvideo trotz deutscher Sprache in 164 Länder verkauft wird. 2001 nimmt Wolf Maahn an der Vorentscheidung zur Teilnahme am Eurovison Song Contest teil und verliert gegen Michelle. Es folgen weitere Alben, und 2007 setzt er mit "Direkt ins Blut 2" das Unplugged-Projekt fort.
3sat präsentiert den Liedermacher Wolf Maahn mit den Höhepunkten seines Unplugged-Konzerts "Direkt ins Blut 2" mit musikalischen Überraschungsgästen und seinen großen Hits.


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

Loreena McKennitt: Nights from the Alhambra

Aufzeichnung eines Konzerts in Granada, Spanien 2006

Regie: Julia Knowles

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Die kanadische Sängerin, Multiinstrumentalistin und Komponistin Loreena McKennitt ist ihre eigene Managerin, produziert ihre Alben selbst und leitet ihre eigene, international erfolgreiche Plattenfirma Quinlan Road. Mit ihrer keltisch inspirierten Musik begeistert sie ...

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Die kanadische Sängerin, Multiinstrumentalistin und Komponistin Loreena McKennitt ist ihre eigene Managerin, produziert ihre Alben selbst und leitet ihre eigene, international erfolgreiche Plattenfirma Quinlan Road. Mit ihrer keltisch inspirierten Musik begeistert sie nunmehr seit fast zwei Jahrzehnten weltweit Fans und Kritiker. Ihre Platten gewannen Gold-, Platin- und Mehrfach-Platin-Auszeichnungen in 15 Ländern auf vier Kontinenten. Loreena McKennitt wird am 17. Februar 1957 in der kanadischen Provinz Manitoba geboren. Sie erhält Klavier- und Gesangsunterricht, zieht 1981 nach Stratford in Ontario, wo sie noch heute lebt, und lernt weitere Instrumente zu spielen, wie Gitarre, Akkordeon und Harfe. Ihre Plattenkarriere startet sie 1985 mit dem Album "Elemental", auf dem sie alte Volksweisen neu interpretiert. Neben weiteren Albumveröffentlichungen in den darauf folgenden Jahren spielt und singt sie in verschiedenen Produktionen des renommierten kanadischen Shakespeare-Festivals in Stratford, unter anderem in "Der Sturm" (1982) und "Der Kaufmann von Venedig" (2001), für die sie auch die Musik komponiert. 1998, während der Korrekturen an ihrem Livealbum "Live in Paris and Toronto" in Peter Gabriels Real World Studios in England, verunglückt ihr Verlobter bei einem Bootsausflug tödlich. Loreena McKennitt zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück, ihre Karriere scheint beendet. 2002 tritt sie zwar bei einem Konzert für die britische Königin in Winnipeg auf, doch erst 2005 beginnt sie wieder mit der Arbeit an neuen Songs und veröffentlicht im November 2006 unter dem Titel "An Ancient Muse" das lang erwartete Album.
3sat präsentiert die charismatische Multiinstrumentalistin in einem stimmungsvollen Konzert aus der Alhambra im spanischen Granada.


10:00
Stereo-Ton

Celtic Woman: A New Journey

Aufzeichnung eines Konzerts in Slane Castle, Irland 2006

Regie: Declan Lowney

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Die Erfolgsbilanz der irischen Gesangsformation Celtic Woman ist beindruckend: 82 Wochen stand das Ensemble 2005 mit seinem Debütalbum "Celtic Woman" auf dem ersten Platz der amerikanischen World Music Charts. Mit ihrer neuen Produktion "A New Journey" setzen die sechs ...

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Die Erfolgsbilanz der irischen Gesangsformation Celtic Woman ist beindruckend: 82 Wochen stand das Ensemble 2005 mit seinem Debütalbum "Celtic Woman" auf dem ersten Platz der amerikanischen World Music Charts. Mit ihrer neuen Produktion "A New Journey" setzen die sechs irischen Mitglieder des Ensembles Chloë Agnew (Gesang), Lisa Kelly (Gesang), Méav Ni Mhaolchatha (Gesang), Orla Fallon (Harfe, Gesang), Mairead Nesbitt (Geige) und Neuzugang Hayley Westenra (Gesang) ihre Karriere fort. Im Mittelpunkt des neuen Albums stehen traditionelle keltische Lieder und zeitlose Popklassiker, die mit engelsgleichem Gesang, begleitet von einem kompletten Orchester, einfühlsam interpretiert werden.
3sat präsentiert die keltischen Frauen in einem Open-Air-Konzert vor Slane Castle vom August 2006, dem Wohnsitz von Lord Henry Mount Charles im County Meath in Irland, wo schon U2, die Rolling Stones und Bruce Springsteen aufgetreten sind. Begleitet werden die Celtic Woman vom Irish Film Orchestra und der Aontas Choral Group unter der Leitung von David Downes, der schon mit Riverdance große Erfolge gefeiert hat.


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Katie Melua: Live in Düsseldorf

Aufzeichnung eines Konzerts in der Philipshalle Düsseldorf,

Deutschland 2006

Regie: Mike Seargent

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Das Musikjahr 2003 endet mit einer Sensation: Das Debütalbum "Call Off the Search" der erst 19-jährigen Katie Melua verkauft sich innerhalb von nur vier Monaten über eine Millionen Mal. Geboren am 16. September 1984 in der damaligen Sowjetrepublik Georgien, zieht die ...

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Das Musikjahr 2003 endet mit einer Sensation: Das Debütalbum "Call Off the Search" der erst 19-jährigen Katie Melua verkauft sich innerhalb von nur vier Monaten über eine Millionen Mal. Geboren am 16. September 1984 in der damaligen Sowjetrepublik Georgien, zieht die Familie in die Metropole Moskau. Nach wenigen Jahren in Moskau geht es in die Hafenstadt Batumi am Schwarzen Meer, 1993 übersiedelt die Familie nach Belfast, wo Katies Vater als Herzchirurg arbeitet. 1997 ziehen die Meluas nach London und Katie besucht die Brit Performing Arts & Technology School. Mit 15 nimmt sie an einem Nachwuchswettbewerb teil, singt Mariah Careys Version von "Without You" - und gewinnt. Mit dem Preisgeld finanziert sie die Renovierung der elterlichen Wohnung. Mit 17 Jahren nimmt Katie erste eigene Songs zwischen Jazz, Blues und Folk auf. Ihr Vorbild ist die verstorbene Sängerin Eva Cassidy. Der Produzent Mike Batt bietet Katie Melua einen Vertrag über fünf Alben bei seinem Label Dramatico an und sagt später in einem Interview: "Mit Katie habe ich eine fantastische Entdeckung gemacht. Ich hatte einige Vorsingen für Sänger abgehalten, um jemanden zu finden, der Jazz und Blues auf eine interessante Weise singen konnte. Ich habe aber nicht damit gerechnet, jemanden zu finden, der so einzigartig ist und offensichtlich auf dem Weg ist, etwas ganz Großes zu werden." Katie Meluas erste Platte ist zunächst in Großbritannien erfolgreich. Im April 2004 erscheint die Platte in Deutschland und hält sich ab da bis September 2005 ganze 75 Wochen in den Hitparaden und erhält eine Platin-Auszeichnung. Kurz darauf folgt ihr zweites Album "Piece by Piece", mit dem sie in ihrer Heimat sofort auf Platz 1 stürmt. Es folgen zahlreiche Preise wie der Echo und Brit Awards, eine Tour durch Amerika und eine holländische Tulpe, die ihren Namen erhält. Ihr drittes Werk "Pictures" erscheint im Oktober 2007.
3sat präsentiert die Sängerin in einem stimmungsvollen Konzert im Rahmen ihrer Tour 2006 in Düsseldorf.


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11:30
Stereo-Ton

Cyndi Lauper and Friends: Decades Rock Live

Aufzeichnung eines Konzerts im Trump Taj Mahal,

Atlantic City, USA 2005

Regie: Milton Lage

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Cyndi Lauper, 1953 in New York geboren, tourt als Sängerin durch die New Yorker Clubszene, bevor ihr Debütalbum "She's so Unusual" aus dem Jahr 1983 zum Welterfolg wird. "Girls Just Want to Have Fun" ist ihr Motto, mit dem sie sich in Europa und den USA an die Spitzen ...

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Cyndi Lauper, 1953 in New York geboren, tourt als Sängerin durch die New Yorker Clubszene, bevor ihr Debütalbum "She's so Unusual" aus dem Jahr 1983 zum Welterfolg wird. "Girls Just Want to Have Fun" ist ihr Motto, mit dem sie sich in Europa und den USA an die Spitzen der Hitparaden katapultiert. Mit dem 1986 erscheinenden Nachfolger "True Colors" löst sich Cyndi Lauper vom grellen New-Wave-Image. Erst zehn Jahre später macht die unkonventionelle Sängerin mit dem Album "Sisters of Avalon" wieder auf sich aufmerksam. 2003 veröffentlicht sie ein Studioalbum, auf dem sie Klassiker wie "La Vie en Rose" von Edith Piaf und "Unchained Melody" von den Righteous Brothers interpretiert.
3sat präsentiert Cyndi Lauper in einem Konzert aus dem Jahr 2005 mit Gästen wie Shaggy, Ani Di Franco, The Hooters, Pat Monahan und Scott Weiland.


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12:30
Stereo-Tonschwarz-weiss monochrom

Bob Dylan: The other side of the mirror

Konzertausschnitte vom Newport Festival 1963 - 1965, USA

Regie: Murray Lerner

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Bob Dylan wird am 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, als Robert Allen Zimmerman geboren. Er beginnt Ende der 1950er Jahre seine Karriere als Folkmusiker. 1962 erscheint sein Debütalbum, er geht auf Tour mit Joan Baez und wird 1965 auf dem Newport Folk Festival ...

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Bob Dylan wird am 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, als Robert Allen Zimmerman geboren. Er beginnt Ende der 1950er Jahre seine Karriere als Folkmusiker. 1962 erscheint sein Debütalbum, er geht auf Tour mit Joan Baez und wird 1965 auf dem Newport Folk Festival ausgepfiffen, als er mit einer Band statt mit seiner akustischen Gitarre auftritt. Verbittert und angeschlagen durch einen Motorradunfall, zieht sich Bob Dylan 1966 für zwei Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. 1973 feiert er als Darsteller und als Komponist der Filmmusik der Gangsterballade "Pat Garrett & Billy the Kid" sein Comeback. Seine Scheidung 1978 stürzt Bob Dylan in eine Schaffenskrise. Er wandelt sich zum strenggläubigen Christen und nimmt bis 1981 drei Alben mit ausschließlich religiösen Liedern auf. Danach zeigt er sich zunehmend uninspiriert und sagt von sich selbst, er habe den Zugang zu seiner Musik verloren. 1988 startet er zur Freude seiner Fans eine weltweite Konzertreise unter dem Motto "Neverending Tour", die tatsächlich bis ins neue Jahrtausend reicht. Bob Dylan ist nicht nur einer der einflussreichsten Musikschaffenden des 20. Jahrhunderts. Auch als Dichter wird er berühmt: Seine Texte sind beeinflusst von den Idealen der Folkbewegung und von symbolistischen Poeten wie Arthur Rimbaud, Charles Baudelaire und Dylan Thomas. Sein Leben und Werk ist geprägt von zahlreichen Brüchen und Wendungen, die für ihn immer wieder Anlass zur Weiterentwicklung und Erneuerung seiner Kunst wurden.
3sat präsentiert den Weltstar im Rahmen des Newport Festivals 1963 bis 1965 mit vielen seiner großen Songs.


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

David Gilmour: Remember that night -

Live at the Royal Albert Hall

Aufzeichnung eines Konzerts in London, England 2006

Regie: David Mallet

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Es ist der Rock 'n' Roll von Bill Haley und Elvis Presley, der David Jon Gilmour dazu bringt, sich mit Hilfe eines Lehrbuchs das Gitarrespielen selbst beizubringen. Mit Roger Barrett alias Syd besucht er das Cambridge College of Arts and Technology, und zusammen jammen sie ...

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Es ist der Rock 'n' Roll von Bill Haley und Elvis Presley, der David Jon Gilmour dazu bringt, sich mit Hilfe eines Lehrbuchs das Gitarrespielen selbst beizubringen. Mit Roger Barrett alias Syd besucht er das Cambridge College of Arts and Technology, und zusammen jammen sie auf ihren Gitarren. Während Syd 1965 eine Band gründet, aus der später Pink Floyd entsteht, spielt David Gilmour zunächst in anderen Bands, bis er schließlich 1968 bei Pink Floyd einsteigt. David Gilmour wird zum Ideengeber und Songwriter, seine hohe unverwechselbare Stimme und sein Gitarrenspiel prägen maßgeblich den Pink-Floyd-Sound, der weltweit für Aufsehen sorgt und als Psychedelic-Rock in die Musikgeschichte eingeht. Das Magazin "Guitarist" wählt ihn zum besten Fender-Gitarristen aller Zeiten, sogar noch vor der Gitarrenlegende Jimi Hendrix. 1973 erscheint das Konzeptalbum "The Dark Side of the Moon", das nach wie vor als eine der wichtigsten Platten der Rockgeschichte gilt. Sechs Jahre später erscheint das legendäre Album "The Wall", und 1984 präsentiert David Gilmour sein erstes Soloalbum - nur zwei weitere folgen in den kommenden zwölf Jahren. Neben seiner Mitwirkung bei Pink Floyd entdeckt und fördert David Gilmour in den folgenden Jahren die Sängerin Kate Bush, arbeitet mit Tom Jones, Elton John, Bryan Ferry, Propaganda, Pete Townshend, Supertramp und Alan Parsons zusammen und macht sich für sozial Schwache stark. 2006 erscheint sein Soloalbum "On an Island", das er in seinem Studio auf einem Hausboot auf der Themse einspielt.
3sat präsentiert David Gilmour, der übrigens die erste Fender Stratocaster mit der Seriennummer 0001 besitzt, in einem Konzert aus dem Jahr 2006 in der Royal Albert Hall mit einer Mischung aus neuen und alten Songs, interpretiert von ihm und musikalischen Gästen.


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14:15
Stereo-Ton

George Michael: Unplugged

Aufzeichnung eines Konzerts in den 3 Mills Studios, London,

England 1996

Regie: Milton Lage

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George Michael wird am 25. Juni 1963 als Georgios Kyriacos Panayiotou in London geboren. Mit Andrew Ridgeley gründet er das Duo Wham!, eine der erfolgreichsten britischen Pop-Bands der 1980er Jahre. Bereits 1984 versucht sich George Michael als Solist: Er nimmt die Single ...

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George Michael wird am 25. Juni 1963 als Georgios Kyriacos Panayiotou in London geboren. Mit Andrew Ridgeley gründet er das Duo Wham!, eine der erfolgreichsten britischen Pop-Bands der 1980er Jahre. Bereits 1984 versucht sich George Michael als Solist: Er nimmt die Single "Careless Whisper" auf, die in Großbritannien und den USA zum Nummer-1-Hit wird. Zwei Jahre später löst sich Wham! auf. Im Sommer 1987 erscheint George Michaels Solo-Single "I Want Your Sex", die aufgrund des freizügigen Texts und des Videos in Großbritannien und den USA heftige Kontroversen auslöst. Fast alle Songs der Debüt-LP "Faith" aus dem gleichen Jahr werden als Single ausgekoppelt und sind erfolgreich. George Michael gewinnt einen Grammy in der Kategorie "Best Album" und drei American Music Awards. Weltweit werden mehr als 15 Millionen Exemplare verkauft. Für das Album "Listen Without Prejudice" (1990) gestaltet Michael einen TV-Werbespot, den das englische Fernsehen aufgrund zu vieler Nacktaufnahmen nicht zeigt. Auch das Video von "Freedom 90" sorgt für Schlagzeilen: Supermodels übernehmen seinen Gesangspart - und MTV weigert sich zunächst, den wiederum sehr freizügigen Clip auszustrahlen. In seinem Album "Older" (1996) präsentiert sich George Michael als gereifter und selbstbestimmter Sänger, Songwriter und Produzent. Erneut erhält er weltweit Goldene und Platin-Platten, in Großbritannien erreicht er fünffach Platin, sein Best-of-Album "Ladies & Gentlemen" (1998) wird achtmal mit Platin veredelt. 2004 erscheint mit "Patience" das angeblich letzte Album von George Michael. Doch 2006 kommt die Single "An Easier Affair" auf den Markt und er verkündet, dass er zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder auf Tour gehen wird. 2006 erscheint unter dem Titel "Twenty Five" eine Doppel-CD und Doppel-DVD, die die größten Erfolge seiner Karriere sowie vier neue Songs enthält.
3sat präsentiert George Michael in seinem MTV-Unplugged-Konzert aus dem Jahr 1996 in den Londoner 3 Mills Studios.


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Yusuf Islam: Yusuf's Café Session

Aufzeichnung eines Konzerts in der Porchester Hall,

London, England, 2007

Regie: Janet Fraser Crook

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Geboren wird Cat Stevens als Steven Demetri Georgiou am 21. Juli 1948 in London. Schon früh komponiert und textet er eigene Songs. Die englische Plattenfirma Decca wird auf ihn aufmerksam, nimmt ihn unter Vertrag und veröffentlicht bis Ende der 1960er Jahre einige seiner ...

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Geboren wird Cat Stevens als Steven Demetri Georgiou am 21. Juli 1948 in London. Schon früh komponiert und textet er eigene Songs. Die englische Plattenfirma Decca wird auf ihn aufmerksam, nimmt ihn unter Vertrag und veröffentlicht bis Ende der 1960er Jahre einige seiner Songs ohne großen Erfolg. Nach anstrengenden Tourneen wird Cat Stevens 1968 mit dem Verdacht auf Tuberkulose schwer krank in ein Krankenhaus eingeliefert. Es ist das vorläufige Ende seiner Karriere. Seine zweite Karriere beginnt für Cat Stevens Anfang der 1970er Jahre. Mit Hits wie "Morning Has Broken", "Father and Son" und "Wild World" wird er ein internationaler Star. Auch der Film "Harold und Maude", für den Cat Stevens 1971 den Soundtrack komponiert, wird ein großer Erfolg. Doch 1978, nach der Veröffentlichung seiner Platte "Back to Earth", macht Cat Stevens einen radikalen Schnitt: Er konvertiert vom christlichen Glauben zum Islam und nennt sich Yusuf Islam. Er gibt bekannt, dass "die Popmusik Inhalte vermittele, die nicht mit den Grundsätzen seiner neuen Religion zu vereinbaren seien". Nach den Attentaten von New York betritt Cat Stevens alias Yusuf Islam über 25 Jahre nach seinem letzten öffentlichen Auftritt wieder eine Bühne. Mit einer A-cappella-Version von "Peace Train" will er zu Verständnis und Akzeptanz zwischen den Religionen aufrufen. 2006 veröffentlicht er nach fast 30 Jahren Pause wieder ein Pop-Album und trifft wie früher den richtigen Ton für seine Fans. "An Other Cup" bietet neue Songs und einige neu eingespielte Hits aus seiner Cat-Stevens-Zeit. Die Coverversion von "Don't Let Me Be Misunderstood" reflektiert auch eigene Erlebnisse.
3sat präsentiert den Liedermacher in einem Konzert aus dem Jahr 2007 in London mit vielen seiner großen alten und neuen Hits.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Roger Hodgson: The Voice of Supertramp -

Take the long way home

Aufzeichnung eines Konzerts im Place des Arts, Montreal,

Kanada 2006

Regie: Gérard Pullicino

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Roger Hodgson, geboren am 21. März 1950 in England, ist Gitarrist, Sänger, Keyboarder und neben Rick Davies der Kopf der Band Supertramp. 1974 erscheint das epochemachende Album "Crime of the Century", das den Wandel der Band vom Progressive Rock zum Pop dokumentiert. ...

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Roger Hodgson, geboren am 21. März 1950 in England, ist Gitarrist, Sänger, Keyboarder und neben Rick Davies der Kopf der Band Supertramp. 1974 erscheint das epochemachende Album "Crime of the Century", das den Wandel der Band vom Progressive Rock zum Pop dokumentiert. Mit den Alben "Crisis? What Crisis?" und "Even in the Quietest Moments" können sie den ersten Erfolg ausbauen und gehören in Europa schon zu den bekannteren Bands, bevor sie mit dem 1979er Album "Breakfast in America" zu Superstars werden. Mit Liedern wie "Logical Song", "Goodbye Stranger" und "Take the Long Way Home" erfinden sie den idealen Popsong und schreiben Musikgeschichte. Über 18 Millionen Mal kann sich die Platte verkaufen, doch nach der Tour zum nächsten Album "Famous Last Words" verlässt Roger Hodgson 1983 die Band. Als Solist kann er ebenso wenig an die alten Glanzzeiten anknüpfen wie die übrigen vier Bandmitglieder, die weiterhin unter dem Namen Supertramp auftreten. Ein Unfall beendet zunächst die Karriere von Roger Hodgson, und erst Anfang der 1990er Jahre fängt er wieder an, Songs zu schreiben. 1997 erscheint das Livealbum "Rites of Passage", im Frühling 2000 folgt nach 13 Jahren Pause sein erstes Studioalbum "Open the Door", und 2002 geht er wieder auf Tour. Die 2006 zunächst nur in Kanada erschienene DVD "Take the Long Way Home - Live in Montreal" erhält aufgrund der riesigen Resonanz innerhalb von nur sieben Wochen eine Platinauszeichnung und wird 2007 auf Drängen der Fans auch weltweit veröffentlicht.
3sat präsentiert die Höhepunkte dieses Konzert mit allen Hits seiner großen Zeit mit Supertramp.


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16:45
Stereo-Ton16:9 Format

Bon Jovi: Lost Highway - the Concert

Aufzeichnung eines Konzerts in den Grainger Studios,

Chicago, USA 2007

Regie: Joe Thomas

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Der typische Bon-Jovi-Stil hat sich seit Veröffentlichung des Debüts "Bon Jovi" im Jahr 1984 nur unwesentlich verändert. Geradlinige Rocknummern und gefühlvolle Balladen sorgen für Millionenabsätze und schmachtende Teenies. Jon Francis Bongiovi wird am 2. März 1962 ...

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Der typische Bon-Jovi-Stil hat sich seit Veröffentlichung des Debüts "Bon Jovi" im Jahr 1984 nur unwesentlich verändert. Geradlinige Rocknummern und gefühlvolle Balladen sorgen für Millionenabsätze und schmachtende Teenies. Jon Francis Bongiovi wird am 2. März 1962 als Nachfahre sizilianischer Einwanderer in Perth Amboy, New Jersey, geboren und wächst in Sayreville, New Jersey, auf. Jon gründet 1978 seine erste Band, bastelt an eigenen Songs und nimmt den Titel "Runaway" auf. Der wird sogar im Radio gespielt wird und fällt der Plattenfirma Mercury auf - sie nimmt Jon Bongiovi unter Vertrag. Er sucht sich eine neue Band, ändert die Schreibweise seines Namens in "Bon Jovi", und 1984 erscheint das Debütalbum. Den weltweiten Durchbruch schafft die Band mit dem dritten Album "Slippery When Wet" im Frühjahr 1986. 46 Wochen steht das Album in den US-Top-Ten und bekommt den American Music Award. Die Singles "You Give Love a Bad Name", "Wanted (Dead or Alive)" und "Living on a Prayer" sind die großen Hits dieses Albums. 1989 geht Bon Jovi auf die zweite Welttournee, 1990 veröffentlich Jon sein erfolgreiches Soloalbum "Blaze of Glory". Nach Auflösungsgerüchten erscheint 1992 wieder ein Band-Album: "Keep the Faith". In den nächsten Jahren widmet sich Jon Bon Jovi wieder verstärkt seiner Solokarriere und seiner neuen Leidenschaft, der Schauspielerei. Im Mai 2000 erscheint das neue Bandalbum "Crush", das gleich Platz 9 in den US-Billboard Charts erreicht. Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 nimmt die Band mehrfach bei Benefiz-Konzerten teil. 2002 spielt Jon Bon Jovi in der Fernsehserie Ally McBeal mit. In diesem Jahr erscheint auch das mittlerweile achte Studioalbum "Bounce", das mit Platin ausgezeichnet wird. Mit dem Album "Have a Nice Day" melden sich Bon Jovi 2005 zurück.
3sat präsentiert die sympathischen Rocker von Bon Jovi in einem Konzert vom Sommer 2007 mit alten und neuen Hits.


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17:30
Stereo-Ton

Queen: Live at Wembley Stadium

Aufzeichnung eines Konzerts in London,

England, 1986

Regie: Gavin Taylor

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Freddie Mercury, John Deacon, Brian May und Roger Taylor sind seit 1972 Queen. Ihren Durchbruch schaffen sie Ende 1974 mit dem Hit "Killer Queen". 1975 führt Queen mit "Bohemian Rhapsody" neun Wochen lang die Hitparade in Großbritannien an, obwohl das ...

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Freddie Mercury, John Deacon, Brian May und Roger Taylor sind seit 1972 Queen. Ihren Durchbruch schaffen sie Ende 1974 mit dem Hit "Killer Queen". 1975 führt Queen mit "Bohemian Rhapsody" neun Wochen lang die Hitparade in Großbritannien an, obwohl das Sechs-Minuten-Stück mit seinem melodramatischen Kunstgesang und seinen harten Gitarrenriffs keineswegs hitparadentauglich komponiert war. Queen war und ist eine Hard-Rock-Formation mit einem starken künstlerischen Anspruch, großen Melodien und bombastischen Arrangements: "We Are the Champions" ist das beste Beispiel dafür. Am 23. November 1991 bestätigt Freddy Mercury auf einer Pressekonferenz, dass er an der Immunschwächekrankheit Aids leide, nur einen Tag später stirbt der 45-Jährige im Schlaf an den Folgen einer Lungenentzündung. Zu seinem Gedenken organisieren die übrigen Bandmitglieder am Ostermontag 1992 im Londoner Wembley Stadion ein Tribute Concert zusammen mit Guns N' Roses, George Michael und Elton John. 72.000 Fans im Wembley Stadion und rund 1,5 Milliarden Zuschauer an den Fernsehgeräten erleben das Spektakel weltweit. 1995 erscheint an Freddie Mercurys Todestag mit "Made in Heaven" das vorerst letzte Queen-Album mit melancholischen Songs, die kurz vor seinem Tod entstanden. 2005 präsentieren Brian May und Roger Taylor einen neuen Sänger für die Band: Paul Rodgers nimmt den Platz am Mikro ein. Die Reaktionen der Fans sind gemischt, doch die Konzerte werden unter dem Titel "Return of the Champions" ein großer Erfolg. Zum Gedenken an Freddie Mercurys 60. Geburtstag finden am 5. September 2006 in vielen Städten Gedächtnispartys statt. Das Queen-Label EMI veröffentlicht das Frühwerk des Sängers auf der Solo-CD "Very Best of Freddie Mercury Solo". Zeitgleich erscheint die DVD "Lover of Life, Singer of Songs" mit einer zweistündigen Dokumentation über Mercurys Leben.
3sat präsentiert Queen in einem Open-Air-Konzert von 1986 in der Londoner Wembley Arena mit ihren großen Hits.


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Amy Winehouse: I told you I was trouble

Aufzeichnung eines Konzerts im Sheperds Bush Empire,

London, England, 2007

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Amy Winehouse ist die Entdeckung des Jahres 2004. 1984 geboren, wächst sie im Londoner Stadtteil Camden auf. Ihr Vater ist ein passionierter Jazzer, ihre Großmutter schwärmt von Frank Sinatra und von ihrer Mutter lernt sie Gitarre spielen. Als 15-Jährige geht sie auf ...

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Amy Winehouse ist die Entdeckung des Jahres 2004. 1984 geboren, wächst sie im Londoner Stadtteil Camden auf. Ihr Vater ist ein passionierter Jazzer, ihre Großmutter schwärmt von Frank Sinatra und von ihrer Mutter lernt sie Gitarre spielen. Als 15-Jährige geht sie auf die Sylvia Young's Stage School, die Kaderschmiede für britische Nachwuchsstars, wo schon Spicegirl Emma Bunton und die All-Saints-Sängerinnen Melanie Blatt, Nicole und Natalie Appleton unterrichtet wurden. Amy Winehouse verlässt die Schule jedoch sehr schnell wieder, angeblich wegen eines Nasenpiercings. Auf einer Mädchenschule verbessert sie ihr Gitarren- und Klavierspiel. Mit 16 beginnt sie Geschichte zu studieren, spielt in Jazz-Orchestern und schreibt eigene Songs. Das Debütalbum "Frank" erscheint im Oktober 2003, die britische Musikpresse überschlägt sich und Amy Winehouse erhält eine Nominierung für die Brit Awards und den Mercury Music Prize. Am 23. Oktober 2006 erscheint die Single "Rehab" aus dem bald darauf erscheinenden zweiten Albums "Back to Black". Darin singt Amy Winehouse von Alkoholproblemen und einer Entziehungskur. Die britische Boulevardpresse berichtet in der Folgezeit von angeblichen alkoholbedingten Ausfälligkeiten, manischen Depressionen und Magersucht. Für das zweite Album wird Amy mit dem prestigeträchtigen Brit Award in der Kategorie British Female Solo Artist ausgezeichnet. Im August 2007 weist sich die Sängerin selbst in eine Reha-Klinik ein, denn etliche Konzertabsagen und Schwächeanfälle aufgrund ihres exzessiven Lebens bedrohen ihre Gesundheit.
3sat präsentiert die neue Soul-Diva in einem Konzert aus dem Jahr 2007 im traditionsreichen Londoner Club Shepherd's Bush Empire.


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19:00
Stereo-Ton16:9 Format

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:15
Stereo-Ton16:9 Format

Take That: The Ultimate Tour

Aufzeichnung eines Konzerts im Manchester Stadium,

England, 2006

Regie: Dick Carruthers

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1990 stellt Manager Nigel Martin-Smith als britische Antwort auf die amerikanischen New Kids on the Block die Boygroup Take That zusammen: Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams. Im Juli 1991 erscheint die erste Single "Do What You Like", ...

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1990 stellt Manager Nigel Martin-Smith als britische Antwort auf die amerikanischen New Kids on the Block die Boygroup Take That zusammen: Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams. Im Juli 1991 erscheint die erste Single "Do What You Like", im Herbst 1992 erreicht das Debütalbum "Take That and Party" in England Platz 2 und gewinnt mehrere Musikauszeichnungen. 1994 bekommen sie ihren zweiten Brit Award für "Pray" als bestes Video, Gary Barlow gewinnt mehrere Awards als bester Songwriter, und im November erhalten Take That bei den ersten MTV European Music Awards den Preis als "Best Group". 1995 verlässt Robbie Williams die Band und beginnt seine Solokarriere. Die Fans sind geschockt. Die Gruppe macht zunächst weiter, löst sich jedoch ein Jahr später auf. In vielen Ländern werden spezielle Take-That-Sorgentelefone eingerichtet, viele hysterische Mädchen drohen, sich umzubringen. Doch die Panik lässt nach, die Bandmitglieder gehen ihre eigenen Wege. Allen voran Robbie Williams. Auch die anderen sind mehr oder weniger erfolgreich: Mark und Gary veröffentlichen Soloalben, die die Verkaufszahlen von Robbies Werken jedoch nie erreichen. Donald arbeitet als House-DJ, und Orange arbeitet als Schauspieler. Ende November 2005 kündigen Take That einige Reunion-Konzerte an. England steht Kopf, in 30 Minuten sind alle Tickets weg. Im April und Mai 2006 spielt die Band 29 ausverkaufte Konzerte in England. Ohne Robbie, der aber zumindest visuell mit dabei ist - als singendes Hologramm. Mit neuem Selbstvertrauen beginnt die Band an der Arbeit zu einem neuen Take-That-Studioalbum. "Beautiful World" erscheint in Deutschland im November 2006.
3sat präsentiert Take That in einem Konzert in Manchester aus dem Jahr 2006 mit den großen Hits der Boygroup.



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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Herbert Grönemeyer: 12 Live

Aufzeichnung eines Konzerts im Rhein-Energie-Stadion Köln,

Deutschland, 2007

Regie: Anton Corbijn

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Seit seinem Album "Bochum" (1984) hält der Erfolg unvermindert an: Mit mehr als 16 Millionen verkauften Tonträgern hat Herbert Grönemeyer sich als der deutsche Interpret etabliert. Für seine Alben hat er in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 120 Mal Gold ...

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Seit seinem Album "Bochum" (1984) hält der Erfolg unvermindert an: Mit mehr als 16 Millionen verkauften Tonträgern hat Herbert Grönemeyer sich als der deutsche Interpret etabliert. Für seine Alben hat er in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehr als 120 Mal Gold und über 60 Mal Platin erhalten. Seine Konzerte werden von Millionen Fans besucht und sind immer ausverkauft. 1994 wird Herbert Grönemeyer als erster nicht englisch singender Musiker eingeladen, bei MTV Unplugged aufzutreten. Vor seinen ersten Plattenerfolgen arbeitet er als musikalischer Leiter des Schauspielhauses Bochum und als Filmschauspieler - unter anderem im Welterfolg "Das Boot". Im April 1998 erscheint Grönemeyers neuntes Studio-Album "Bleibt alles anders". Die im Anschluss an die Veröffentlichung geplante Tour wird jedoch abgebrochen: Wenige Tage nach dem Tod des Bruders Wilhelm im November 1998 stirbt Grönemeyers Frau Anna. Im Frühjahr 1999 holt Grönemeyer die "Bleibt alles anders"-Tour nach und begeistert 600.000 Fans. Danach zieht er sich nach London zurück, und im August 2002 erscheint sein sehnsüchtig erwartetes Album "Mensch". Es wird ein sensationeller Verkaufserfolg: neunfach Platin, Platz 1 der deutschen Charts für Single und Album. Kurz nach der Fertigstellung von "Mensch" holt der in Berlin inszenierende Theaterregisseur Robert Wilson Grönemeyer zurück ans Theater. Im Mai 2006 erscheint seine WM-Hymne "Celebrate the Day", die in der deutschen Fassung unter dem Titel "Zeit, dass sich was dreht" im Rahmen der Sportberichterstattung des deutschen Fernsehens zu hören ist. Unterdessen arbeitet Grönemeyer in London an Songs für sein neues Album "12", das im März 2007 erscheint. Das Album erreicht die Nummer 1 der deutschen Charts und wurde bereits mit vierfach Platin ausgezeichnet. Im Sommer folgt eine erfolgreiche "12"-Open-Air-Tour mit 23 Konzerten.
3sat präsentiert Herbert Grönemeyer in einem Konzert vom Sommer 2007 im Rhein-Energie-Stadion Köln.


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21:15
Stereo-Ton16:9 Format

Genesis: Turn it on again

Aufzeichnung eines Konzerts im Circus Maximus, Rom,

Italien, 2007

Regie: David Mallet

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Zusammen mit der Band Yes waren Genesis einmal die Vorreiter des Progressive Rock, bis sie zu Superstars der Popmusik wurden. Sänger Peter Gabriel und Keyboarder Tony Banks gründen noch zu Schulzeiten an der Carterhouse School in Surrey, London, zusammen mit dem ...

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Zusammen mit der Band Yes waren Genesis einmal die Vorreiter des Progressive Rock, bis sie zu Superstars der Popmusik wurden. Sänger Peter Gabriel und Keyboarder Tony Banks gründen noch zu Schulzeiten an der Carterhouse School in Surrey, London, zusammen mit dem Gitarristen Anthony Phillips, Bassist Mike Rutherford und Drummer Chris Stewart die Band The Garden Wall. Mit dem ersten Plattenvertrag ändern sie den Namen, nennen sich nun Genesis und veröffentlichen das erfolglose Debütalbum "From Genesis to Revelation". Auch mit dem neuen Schlagzeuger Phil Collins und dem Gitarristen Steve Hackett stellt sich der Erfolg nicht ein. Erst mit dem Doppelalbum "The Lamb Lies Down on Broadway" von 1974 schaffen sie den internationalen Durchbruch. Es ist ein Monument des Progressive Rock in höchster Vollendung. Peter Gabriel trennt sich nach der anschließenden Tour von Genesis, um eine Solokarriere zu beginnen. Phil Collins wechselt vom Schlagzeug zum Mikrophon, und die Band ändert den Stil ihrer Musik: weg vom theatralischen Progressive Rock hin zum Rock-Pop. Gitarrist Steve Hacket steigt nach dem Album "Seconds Out" (1978) bei Genesis aus. Von da an sind Genesis nur noch zu dritt, das nächste Album heißt passend "... And Then There Were Three ..." - und ihre Karriere geht steil bergauf. Die folgenden Alben von 1978 bis 1991 sind erfolgreich, und so ganz nebenbei jazzt Collins auch noch mit Brand X zwischen 1976 und 1980 auf insgesamt sechs Alben, bevor sich alle Mitglieder an diversen Soloalben versuchen. Mitte der 1990er Jahre steigt Phil Collins bei Genesis aus, um sich ausschließlich auf seine Solokarriere zu konzentrieren. Für viele Fans ist das gleichbedeutend mit dem Ende von Genesis. Im November 2006 geben Phil Collins, Mike Rutherford und Tony Banks die Termine ihrer Reunion-Tour "Turn It On Again" bekannt - und Mitte Juni 2007 ihr erstes Konzert seit 15 Jahren.
3sat präsentiert Genesis in einem Konzert aus Rom im Sommer 2007.


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22:00
Stereo-Ton

Tina Turner: Wildest Dreams

Aufzeichnung eines Konzerts in der Amsterdam Arena,

Niederlande, 1996

Regie: David Mallet

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Tina Turner wird am 26. November 1939 als Anna Mae Bullock in Nutbush bei Brownsville, Tennessee, geboren. 1956 trifft sie in St. Louis den Gitarristen Ike Turner. Als 1959 bei einer Plattenaufnahme die Sängerin ausfällt, springt Tina Turner kurzfristig ein, singt "Fool ...

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Tina Turner wird am 26. November 1939 als Anna Mae Bullock in Nutbush bei Brownsville, Tennessee, geboren. 1956 trifft sie in St. Louis den Gitarristen Ike Turner. Als 1959 bei einer Plattenaufnahme die Sängerin ausfällt, springt Tina Turner kurzfristig ein, singt "Fool in Love" und wird über Nacht bekannt. Ike Turner, den sie wenig später auch heiratet, verpflichtet sie als Leadsängerin und gibt ihr den Künstlernamen Tina. Mit ihrer "Ike and Tina Turner Revue" begeistern sie das Publikum. Bis 1969 bringen sie 15 Alben und 60 Singles heraus, und 1971 wird ihre Show, die inzwischen auch im Fernsehen erfolgreich läuft, mit einem Grammy ausgezeichnet. 1976 trennt sich Tina von Ike. Erst 1983 bringt sie wieder eine Single heraus: "Let's Stay Together" platziert sich auf Anhieb in den englischen Charts. In nur zwei Wochen wird das Album "Private Dancer" eingespielt, das im Sommer 1984 erscheint und bis Mitte 1985 fast zehn Millionen Mal verkauft wird. Tina Turner gewinnt gleich drei der begehrten Grammys. 1986 folgt mit "Break Every Rule" ein weiteres weltweit erfolgreiches Album, dem sich eine bis 1988 dauernde Tournee mit über 230 Konzerten in 25 Ländern anschließt. Der Höhepunkt ist ihr Konzert im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro vor 180.000 Zuschauern - nie hatte ein Künstler mehr Zuhörer. 1989 erscheint das Album "Foreign Affair", es folgen weitere Welttourneen. Nach verschiedenen Ehrungen für ihr Lebenswerk kommt 1993 der Film "Tina - What's Love Got to Do With It?" in die Kinos, der auf ihrer Autobiografie "Ich, Tina" basiert. 1996 startet sie eine weitere Welttournee, singt 1999 einen Song im zweiten Teil des Disney-Films "The Lion King" und feiert am 27. November 1999 ihren 60. Geburtstag. Das Album "Twenty Four Seven" erscheint 1999, 2000 startet die endgültig letzte "Twenty Four Seven Millennium"-Abschiedstour in den USA.
3sat präsentiert Tina Turner in einem Konzert vom September 1996 in der ausverkauften Amsterdam Arena.


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22:45
Stereo-Ton16:9 Format

Madonna: The Confessions Tour

Aufzeichnung eines Konzerts in der Wembley Arena in London,

England, 2006

Regie: Jonas Akerlund

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Im Rahmen von "Pop around the clock" zeigt 3sat den lang erwarteten Konzertmitschnitt: MADONNA - THE CONFESSIONS TOUR LIVE FROM LONDON. Das Special wurde im Sommer 2006 in der Londoner Wembley Arena während Madonnas weltweit ausverkaufter 25-Städte "Confessions Tour" ...

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Im Rahmen von "Pop around the clock" zeigt 3sat den lang erwarteten Konzertmitschnitt: MADONNA - THE CONFESSIONS TOUR LIVE FROM LONDON. Das Special wurde im Sommer 2006 in der Londoner Wembley Arena während Madonnas weltweit ausverkaufter 25-Städte "Confessions Tour" aufgezeichnet. 2006 war definitiv das Jahr von Madonna und 3sat ist stolz, die charismatische Sängerin mit den Songs ihres hochkarätigen "Confessions on a Dance Floor"-Albums im Rahmen ihrer ausverkauften Confessions World Tour den Fans im 3sat-Sendegebiet präsentieren zu können. Das außergewöhnliche Konzert präsentiert Songs aus dem neuen, mehrfach mit Platin ausgezeichneten Warner Bros. Records Album "Confessions on a Dance Floor", das in 29 Ländern die Nummer 1 der Hitparaden erreichte und sich auf der ganzen Welt über acht Millionen Mal verkauft hat. Die Ausstrahlung bietet darüber hinaus einige der größten Hits von Madonnas legendärer Karriere wie "Future Lovers", "Like a Virgin", "Music", "Erotica", "La Isla Bonita", "Ray of Light" und "Live to Tell". Die mehrfach mit dem Grammy Award ausgezeichnete Künstlerin, Songschreiberin, Kinderbuchautorin, Produzentin und visionäre Videokünstlerin, deren überraschende Bühnenspektakel konkurrenzlos sind, hat unzählige Male Musikgeschichte geschrieben, den internationalen Rekord von über 200 Millionen verkaufter Alben eingeschlossen. Madonnas vorherige Tour, die "Re-Invention Tour" des Jahres 2004, war dem Billboard Magazine zufolge die erfolgreichste Tournee des Jahres.
Das Special wurde von Blackdog Films unter der Gesamtleitung von Madonna, Angela Becker und Guy Oseary hergestellt. Jonas Åkerlund führt Regie und Sara Martin ist die Produzentin.


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0:10
Stereo-Ton16:9 Format

Falco Symphonic

Konzertaufzeichnung vom Domplatz in der Wiener Neustadt,

Österreich 1994

Regie: Thomas Rabitsch

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Als Falco 1994, begleitet von seiner Band und dem Orchester des Wiener Neustädter Konservatoriums, vor über 10.000 begeisterten Fans auftrat, ahnte niemand, dass dies das einzige und letzte Konzert dieser Art bleiben würde. An einen kompletten professionellen Bild- und ...

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Als Falco 1994, begleitet von seiner Band und dem Orchester des Wiener Neustädter Konservatoriums, vor über 10.000 begeisterten Fans auftrat, ahnte niemand, dass dies das einzige und letzte Konzert dieser Art bleiben würde. An einen kompletten professionellen Bild- und Tonmitschnitt hatte damals niemand gedacht, und so schien das Konzert für die Nachwelt für immer verloren zu sein - bis Thomas Rabitsch, Falcos damaliger Bandleader, sein Projekt zur Rekonstruktion des Konzerts "Falco Symphonic" startete. Er suchte und sammelte vorhandenes, zum Teil privat aufgezeichnetes Bild- und Tonmaterial und rekonstruierte mit Hilfe modernster Technik und neuer Aufnahmen fehlende Teile. Am Ende setzte er das Puzzle zusammen. Das Ergebnis dieser aufwändigsten Restauration eines Live-Mitschnitts, die in Österreich jemals durchgeführt wurde, kann sich hören und sehen lassen: Falcos Songs glänzen im symphonischen Sound, und Falco begeistert mit seiner einzigartigen Bühnenpräsenz.
Zehn Jahre nach seinem tragischen Tod und über 13 Jahre nach seinem legendären Orchesterkonzert präsentiert 3sat die Höhepunkte des Konzerts mit Falcos großen Hits wie "Sound of Musik", "Junge Römer", "Jeanny", Vienna Calling" und "Rock me Amadeus".


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0:55
Stereo-Ton16:9 Format

PUR & Friends

Aufzeichnung eines Konzerts in der Veltins-Arena,

Gelsenkirchen, Deutschland 2007

Regie: Paul Hauptmann

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Mit eingängigen Melodien und Texten über ganz normale Leute und ganz normale Themen haben sich PUR an die Spitze der deutschen Popszene gespielt. 1975 im schwäbischen Bietigheim unter dem Namen Crusade gegründet, nennen sich Roland Bless, Ingo Reichl, Hartmut Engler ...

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Mit eingängigen Melodien und Texten über ganz normale Leute und ganz normale Themen haben sich PUR an die Spitze der deutschen Popszene gespielt. 1975 im schwäbischen Bietigheim unter dem Namen Crusade gegründet, nennen sich Roland Bless, Ingo Reichl, Hartmut Engler und Joe Crawford ab 1980 Opus und veröffentlichen zwei Alben. Nachdem die österreichische Band Opus mit ihrem Song "Life is Life" einen Nummer-1-Hit landet, muss sich die schwäbische Ausgabe umbenennen: Aus Opus wird PUR, und mit dem Album "Wie im Film" aus dem Jahr 1988 kommt der Erfolg. PUR gewinnen eine Goldene Europa, und die Single "Lena" wird 1991 im Radio rauf- und runtergespielt. Mit dem Album "Seiltänzertraum" gelingt PUR 1993 der ganz große Wurf. Die LP erreicht Platz 2 der Hitparaden, hält sich länger als ein Jahr in den Top 100 und wird mit Doppel-Platin ausgezeichnet. 1995 werden 500.000 Exemplare ihres Albums "Abenteuerland" bereits vor der Veröffentlichung vorbestellt. Während der einjährigen Tour kommen mehr als eine Million Menschen zu den Konzerten. 1997 sind PUR ähnlich erfolgreich. "Mächtig viel Theater" verkauft sich erneut hervorragend, die folgende Tour bricht wieder alle Rekorde, und auch das nächste Album "Adler sollen fliegen" von 2000 ist ein Erfolg. 2001 geben PUR ihr inzwischen legendäres Konzert in der neuen Gelsenkirchener Fußballarena "Auf Schalke" mit vielen musikalischen Gästen. PUR sind auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs angekommen, produzieren 2004 noch ein Konzert mit einem kompletten klassischen Orchester und machen 2005 eine künstlerische Pause. 2006 erscheint, zum 25-jährigen Bandjubiläum, mit "Es ist wie es ist" das zwölfte Studioalbum. Im September 2007 gönnen sich PUR eine zweites Schalke-Event: Mit vielen musikalischen Gästen wie Purple Schulz, Christina Stürmer, John Miles und dem German Pops Orchestra unter der Leitung von Bernd Ruf begeistern sie das Publikum in der ausverkauften Arena.
3sat präsentiert die Höhepunkte des Konzerts.


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1:55
Stereo-Ton

Westernhagen: Live

Aufzeichnung eines Konzerts im Düsseldorfer Rhein-Stadion,

Deutschland, 1999

Regie: Rudi Dolezal

Regie: Hannes Rossacher

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1962, kurz nach dem Tod seines Vaters, dem Theaterschauspieler Hans Müller-Westernhagen, dreht Marius Müller-Westernhagen seinen ersten Film "Die Höhere Schule". Ein Jahr später entdeckt der Schauspieler die Welt der Musik für sich. Er übt wie besessen Gitarre und ...

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1962, kurz nach dem Tod seines Vaters, dem Theaterschauspieler Hans Müller-Westernhagen, dreht Marius Müller-Westernhagen seinen ersten Film "Die Höhere Schule". Ein Jahr später entdeckt der Schauspieler die Welt der Musik für sich. Er übt wie besessen Gitarre und entwickelt seinen ganz eigenen Gesangsstil. In Düsseldorf ist der Rocker mit seiner damaligen Band bald eine kleine Berühmtheit. Nach dem Auseinanderbrechen der Gruppe schlägt er sich als Schauspieler, Sänger, Texter und Journalist durchs Leben. 1972 zieht Westernhagen vom Ruhrpott nach Hamburg, komponiert den Soundtrack zum Film "Supermarkt" und unterschreibt seinen ersten Plattenvertrag. Sein Plattendebüt aus dem Jahre 1974 heißt "Das erste Mal". In der Rolle des Theo wird Marius durch die Filme "Aufforderung zum Tanz" und "Theo gegen den Rest der Welt" beim Publikum populär. Über drei Millionen Zuschauer sehen die Filme. Ende der 1970er beschließt der Schauspieler endlich das zu machen, was er schon immer wollte: Er gründet mit dem Bassisten und Produzenten Lothar Meid eine Rock-'n'-Roll-Band und feiert 1978 mit dem Song "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz" seinen ersten großen Plattenerfolg. Die nachfolgenden Alben werden regelmäßig mit einer Goldenen Platte ausgezeichnet, und auf den Tourneen kann sich Westernhagen ausleben. 1999 erklärt Westernhagen, keine Stadientourneen mehr machen zu wollen. Nach drei weiteren Albumveröffentlichungen, "So weit" (2000), "In den Wahnsinn" (2002) und "Nahaufnahme" (2005) geht er trotzdem auf die "Wenn das Licht auf dich fällt"-Tournee. Zusammen mit seiner Frau Romney setzt er sich gegen Rassismus und andere gesellschaftliche Missstände ein. Für diesen Einsatz verleiht ihm im April 2001 Kanzler Gerhard Schröder das Bundesverdienstkreuz.
3sat präsentiert den kantigen Poeten Marius Müller-Westernhagen in seinem legendären Abschiedskonzert im Juni 1999 im Rahmen seiner Radio-Maria-Tour mit den großen Hits seiner Karriere.


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

Rosenstolz: Das Große Leben Live

Aufzeichnung eines Konzerts in der Arena Leipzig,

Deutschland, 2006

Regie: Nilo Neuenhofen

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Über einen Freund lernt Peter Plate AnNa R. kennen - und es kommt zur inzwischen ersten legendären Probe in der Küche. Noch ahnt niemand, dass aus diesem Duo eine der erfolgreichsten deutschen Bands entstehen sollte. Das erste Konzert von Rosenstolz im Oktober 1991 in ...

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Über einen Freund lernt Peter Plate AnNa R. kennen - und es kommt zur inzwischen ersten legendären Probe in der Küche. Noch ahnt niemand, dass aus diesem Duo eine der erfolgreichsten deutschen Bands entstehen sollte. Das erste Konzert von Rosenstolz im Oktober 1991 in der Galerie Bellevue in Berlin ist mit knapp 30 Besuchern kein besonderer Erfolg. Doch mit Hilfe des ehemaligen Produzenten von Nina Hagen, Tom Müller, entsteht Ende 1992 das Debütalbum "Soubrette werd' ich nie". AnNa und Peter sind stolz, doch das Album wird ein Flop, obwohl die heutigen Kultsongs wie "Königin" und "Schlampenfieber" schon auf dieser Scheibe sind. Sie schreiben neue Lieder, geben Konzerte und schaffen 1994 mit dem Titelsong ihres zweiten Albums "Nur einmal noch" den Sprung auf den 1. Platz in den Radio-Charts. 1998 nehmen Rosenstolz am deutschen Vorentscheid zum Grand Prix mit dem Lied "Herzensschöner" teil, werden Zweite hinter Guildo Horn und deutschlandweit bekannt. Von Album zu Album feiern Rosenstolz nun immer größere Erfolge. Sie erhalten für ihre Musik Preise und Auszeichnungen und engagieren sich für die Deutsche Aidshilfe. Auf ihren Tourneen werden mitunter sechsstellige Beträge gesammelt und direkt zur Verfügung gestellt. Zum Abschlusskonzert der "Macht Liebe"-Tour 2003 kommen nach 27 ausverkauften Konzerten in Berlin-Wuhlheide 17.000 Menschen in die Open-Air-Arena, um Rosenstolz live zu erleben. Mit der 2004 erscheinenden CD "Herz" festigt das Berliner Duo seine Stellung in der deutschen Musikszene und überzeugt Kritiker und Fans mit ausdrucksstarken Songs und Texten. Nach über zehn Jahren auf Tour und im Studio, machen AnNa und Peter 2005 eine Pause, um sich im Februar 2006 mit ihrem Album "Das große Leben" eindrucksvoll zurückzumelden.
3sat präsentiert das Konzert von Rosenstolz in der Arena Leipzig aus dem Jahr 2006.


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3:25
Stereo-Ton16:9 Format

Pink: I'm not dead

Aufzeichnung eines Konzerts in der Wembley Arena,

London, England, 2006

Regie: David Mallet

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Pink ist von dem Song "What's Up" der 4 Non Blondes so begeistert, dass sie die Sängerin Linda Perry anruft, um sie davon zu überzeugen, zusammen mit ihr Songs zu schreiben. Linda Perry gibt nach, und die zwei schreiben erste Lieder für Pinks Debüt "Can't Take Me ...

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Pink ist von dem Song "What's Up" der 4 Non Blondes so begeistert, dass sie die Sängerin Linda Perry anruft, um sie davon zu überzeugen, zusammen mit ihr Songs zu schreiben. Linda Perry gibt nach, und die zwei schreiben erste Lieder für Pinks Debüt "Can't Take Me Home", das in den USA zum Doppelplatin-Erfolg wird. Pink wird neben Alicia Keys und Kelis eine der neuen sogenannten "Nu Divas". 1979 in Pennsylvania geboren, bekommt Alicia Moore im Kindergarten den Spitznamen "Pink", weil sie immer so schnell rot wird. Sie schmeißt später die Schule, schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und hört die Musik von Janis Joplin, Jimi Hendrix, Billy Joel, Guns N' Roses, Green Day und 2Pac. Sie singt im Gospelchor, steigt bei einer Punkband ein, wird Backgroundsängerin der Rap-Combo Scratch N'Smoove und tritt bei einem Talentwettbewerb auf. 1998 nimmt Pink ihre Debütsingle "Don't Stop" auf und wird wenig später von einem Talentscout entdeckt. 2000 erscheint Pinks Debütalbum "Can't Take Me Home". Ein Jahr später schlägt Pinks Stunde: Auf ihrem Album "Missundaztood" präsentiert sie ihren neuen Sound aus Pop, Rock, Dance und Blues. Die Single "Get the Party Started" wird zum Riesenerfolg. Ihr neues Album "Try This" erscheint im November 2003 und vermischt wieder gekonnt Pop mit Punk und Rock. 2004 startet Pink eine umjubelte Hallentournee vor ausverkauften Häusern. Im Januar 2006 heiratet Pink ihren Freund, den Motocrossfahrer Carey Hart in Costa Rica, im März erscheint mit "I'm Not Dead" ihr viertes Studioalbum. Die Single "Stupid Girls" vom neuen Album ist eine bissige musikalische Satire auf Stars und Sternchen wie Paris Hilton, Jessica Simpson, Britney Spears und Jennifer Lopez.
3sat präsentiert die Powerfrau in einem Konzert aus dem Jahr 2006 in der Londoner Wembley Arena.


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Pet Shop Boys: Cubism

Aufzeichnung eines Konzerts im Auditorio Nacional

in Mexico City, Mexiko, 2007

Regie: David Barnard

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Im Frühjahr 1985 macht sich der englische Musikjournalist Neil Tennant zum Gespött der gesamten Redaktion, als er verkündet, seinen Job zu Gunsten einer Popkarriere an den Nagel zu hängen. Eine Woche später veröffentlicht das Blatt einen Nachruf: "In wenigen Wochen ...

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Im Frühjahr 1985 macht sich der englische Musikjournalist Neil Tennant zum Gespött der gesamten Redaktion, als er verkündet, seinen Job zu Gunsten einer Popkarriere an den Nagel zu hängen. Eine Woche später veröffentlicht das Blatt einen Nachruf: "In wenigen Wochen wird seine Band Geschichte sein und er auf Knien zu uns zurückgekrochen kommen, ha ha ha!" Stattdessen steht die Pet-Shop-Boys-Single "West End Girls" ein halbes Jahr später auf Platz 1 der Hitparaden in halb Europa. Das Debütalbum "Please" (1986) präsentiert dramatisch-eleganten, massentauglichen und doch hintersinnigen Dance-Pop. 1987 stürmen die Singles "It's a Sin", "Rent", "What Have I Done to Deserve This?" und "Heart" vom "Actually"-Album die Hitlisten. Nach der Veröffentlichung des Remixalbums "Introspective" gehen die Pet Shop Boys 1989 auf ihre erste Tournee. 1991 schafft es die Band mit der Coverversion von U2s Rockklassiker "Where the Streets Have No Name" wieder in die europäischen Top Ten. Es folgt die "Performance"- Tournee, doch mit der neuen Grunge-Bewegung der frühen 1990er Jahre endet zunächst die Erfolgsgeschichte der Pet Shop Boys. 1999 kommt das Album "Nightlife" auf den Markt, und die Pet Shop Boys kündigen eine Welttournee an. Bis zu diesem Zeitpunkt kann das Pop-Duo auf 24 Millionen weltweit verkaufte Tonträger zurückblicken. Im Januar 2002 erscheint das Studioalbum "Release", Anfang 2003 der dritte Teil der remixorientierten "Disco"-Reihe und Ende 2003 das zweite Best-of-Album. Für die Aufführung des Stummfilm-Klassikers "Panzerkreuzer Potemkin" aus dem Jahr 1925 komponieren die Pet Shop Boys 2004 einen Soundtrack. Im Mai 2006 erscheint das Album "Fundamental" mit der Single "I'm with Stupid", die von der Beziehung zwischen George Bush und Tony Blair erzählt. 2007 erscheint "Disco 4", die unter anderem Remixe von Rammstein und Madonna enthält.
3sat präsentiert die Ikonen des Elektro-Pop in einem Konzert in Mexico City.


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4:55
Stereo-Ton16:9 Format

Mika: A long way from home

Aufzeichnung eines Konzerts im Olympia Paris,

Frankreich 2007

Regie: Matt Askem

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Ein Traum für jeden Künstler ist es, zu Karrierebeginn auf der alljährlich von der britischen BBC veröffentlichten Hot-Newcomer-Liste aufzutauchen. An der Spitze steht im Januar 2007 Mika. Dabei bringt der Lockenkopf nicht nur das Aussehen eines angehenden Stars mit, ...

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Ein Traum für jeden Künstler ist es, zu Karrierebeginn auf der alljährlich von der britischen BBC veröffentlichten Hot-Newcomer-Liste aufzutauchen. An der Spitze steht im Januar 2007 Mika. Dabei bringt der Lockenkopf nicht nur das Aussehen eines angehenden Stars mit, sondern serviert auf seinem Debütalbum auch ein ungemein eingängiges Pop-Menü mit dem Dance-Faktor der Scissor Sisters und den Melodiebögen eines Robbie Williams. Mika kommt 1983 in Beirut als Mica Penniman während des libanesischen Bürgerkriegs zur Welt. Als er ein Jahr alt ist, ziehen seine Eltern, die Mutter Libanesin, der Vater Amerikaner, mit ihm nach Paris. Mit neun beginnt Mika mit der Komposition erster Songs und zieht wenig später mit seinen Eltern nach London um. Mika erhält Gesangsunterricht, wird für die Werbung entdeckt und steht mit elf Jahren auf der Bühne in einer Richard-Strauss-Oper. Mit 19 verlässt Mika sein Elternhaus, um an der London School Of Economics zu studieren. Einen Tag später exmatrikuliert er sich, um beim Royal College Of Music unterzukommen. Dort verbessert er sein Songwriting und tritt auf diversen Partys ungefragt ans Klavier, um seine Songs vor Publikum aufzuführen. Ein Talentscout entdeckt Mika und versucht, ihn musikalisch zu beeinflussen. Mika bleibt sich treu, komponiert den Song "Grace Kelly" und veröffentlicht wenig später beim Label Universal, das ihn unter Vertrag nimmt und ihm den Freiraum lässt, den er sich wünscht, sein Debütalbum "Life in Cartoon Motion".
3sat zeigt ein Konzert von Mika im Olympia Paris mit seinen Hits.

Sendeende: 5:55 Uhr