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Freitag, 18. April
Programmwoche 16/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

(Wiederholung vom 16.4.2008)


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

scobel

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Beckmann



Reinhold Beckmann lädt zu einem Gespräch mit hochkarätigen Prominenten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport ein. Der Moderator empfängt neben prominenten Gästen auch Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche Lebensgeschichte haben.
(ARD/NDR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

Stolperstein

Willi Wunder will aufs Wasser

Film von Kai Schubert

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Das Magazin "Stolperstein" zeigt Beispiele, wie Behinderte ihr Leben meistern.
Diesmal steht der nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmte Segler Willi Wunder im Mittelpunkt. Segeln mit einer Halbseitenlähmung war lange undenkbar - bis Juni 2007. Seitdem erobert ...
(ARD/BR)

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Das Magazin "Stolperstein" zeigt Beispiele, wie Behinderte ihr Leben meistern.
Diesmal steht der nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmte Segler Willi Wunder im Mittelpunkt. Segeln mit einer Halbseitenlähmung war lange undenkbar - bis Juni 2007. Seitdem erobert Willi den oberbayerischen Staffelsee in einer Mini-Segeljacht, einem Ausnahmeboot, das weder umkippen noch sinken kann. Es ist ideal zugeschnitten auf Menschen mit einem Handicap. Willi hat mit diesem Boot ein gutes Stück seines früheren Lebensinhalts zurückgewonnen. "No Limits" heißt das Boot - eine Devise, die scheinbar auch für den Segler in seinem engen Cockpit gilt.
(ARD/BR)


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12:00
Stereo-Ton

Bevor der Tod Euch scheidet ...

Film von Michael Cencig

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")


Die Zahl der Ehescheidungen hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen: Ein Drittel aller Ehen wird mittlerweile geschieden.
Im Mittelpunkt der Dokumentation von Michael Cencig stehen die Beziehungsgeschichten geschiedener Paare.
(ORF)


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12:45

Altes Blech - junge Liebe

Karin und Walther Pruggmayr und ihr Tatra T57 Sport

Film von Wolfgang Hackl

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Ignaz Schustala erbaute um 1850 auf dem Boden der heutigen Tschechischen Republik die erste Automobilfabrik der k.-u.-k.-Monarchie und gab ihr den Namen "Tatra". Unter der Leitung Hans Ledwinkas wurde "Tatra" zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur wahrscheinlich innovativsten ...
(ORF/3sat)

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Ignaz Schustala erbaute um 1850 auf dem Boden der heutigen Tschechischen Republik die erste Automobilfabrik der k.-u.-k.-Monarchie und gab ihr den Namen "Tatra". Unter der Leitung Hans Ledwinkas wurde "Tatra" zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur wahrscheinlich innovativsten Autofabrik Europas. Durch den Eisernen Vorhang verlor "Tatra" die Möglichkeit des Technologietransfers mit der westlichen Welt und versank in der Bedeutungslosigkeit. Heute spielt die Marke "Tatra" keine wirtschaftliche Rolle mehr.
(ORF/3sat)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bilderbuch: Der Königssee

Film von Sigrid Esslinger

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Rund eine Million Menschen besuchen jährlich den Königssee, der neben Schloss Neuschwanstein als größte touristische Attraktion Oberbayerns gilt. Auch wenn an schönen Tagen die Halbinsel von St. Bartholomä überschwemmt wird von Besuchern, kann sich kaum jemand dem ...
(ARD/BR)

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Rund eine Million Menschen besuchen jährlich den Königssee, der neben Schloss Neuschwanstein als größte touristische Attraktion Oberbayerns gilt. Auch wenn an schönen Tagen die Halbinsel von St. Bartholomä überschwemmt wird von Besuchern, kann sich kaum jemand dem Reiz dieser Landschaft entziehen, die man nur per Ausflugboot über den See erreichen kann. Während sich an der nördlichen "Seelände" Geschäfte und Gasthäuser drängen, wurde auf St. Bartholomä das alte Idyll erhalten. Das ehemalige Jagdschloss der Berchtesgadener Pröbste - später nutzten es die bayerischen Könige - wurde restauriert und ist heute ein Gasthof: Die Stuben mit ihren dunklen Holzdecken, Gemälden und Kachelöfen sind urgemütlich und locken viele Gäste an. Wer sich auf den Weg zum Obersee oder gar zu Fuß hinauf zur Gotzenalm macht, lässt umgehend den Trubel hinter sich.
Sigrid Esslinger zeichnet in ihrem Film das Leben und den Alltag der Menschen, die am Königssee leben, und beschreibt die Schönheit dieser Landschaft. Sie erzählt unter anderem von der Entstehung der Prozession vom österreichischen Maria Alm über das Steinerne Meer zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä und von der weltberühmten Kunsteisbahn, dem hochmodernen Bundesleistungszentrum am Königssee.
(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Wer ist "Ich"?

Entsteht ein neues Menschenbild?

Film von Andrea Hauner
(Wiederholung vom 10.4.2008)

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Die moderne Hirnforschung ist dabei, in die innersten Sphären des Menschseins vorzudringen. Sie will Erklärungen finden für die Funktionen, die den Menschen ausmachen: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Intentionen: kurz, für das Bewusstsein. Das große Rätsel für die ...

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Die moderne Hirnforschung ist dabei, in die innersten Sphären des Menschseins vorzudringen. Sie will Erklärungen finden für die Funktionen, die den Menschen ausmachen: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Intentionen: kurz, für das Bewusstsein. Das große Rätsel für die Hirnforschung ist immer noch: Wie funktioniert das Zusammenspiel der unterschiedlichen Hirnregionen? Woher weiß das Gehirn bei den permanenten Signalen zwischen den Neuronen, welche Informationen zum gleichen Objekt, zum gleichen Gedanken gehören? Und wie entsteht aus dem allen das Bewusstsein, das "Ich"? Christof Koch, einer der bekanntesten Hirnforscher der Welt, sucht nach Antworten: "Wir haben uns daran gewöhnt, dass Vererbung durch Moleküle geschieht, aber dass das Bewusstsein aus Materie entstehen soll, ist noch immer ein ungewohnter Gedanke." Aber es seien Naturgesetze, die alle Gehirnprozesse bestimmen. Nicht der Mensch mit seinem bewussten Willen entscheide, sondern sein Gehirn. Demnach werde der Wille zwar als frei erlebt, aus Sicht der Naturwissenschaft gebe es ihn so nicht. Nur wenn das so ist, was bedeutet das für die traditionelle Vorstellung von Körper und Seele? Hat der Mensch einen unabhängigen Geist und falls in der Tat nicht, dann ist es nur noch schwer vorstellbar, dass es Erfahrung, Denken und Gefühle auch noch nach dem Tod des zugehörigen Organismus geben könnte. "Die unsterbliche Seele hätte dann für viele ausgedient. Wir müssten uns als radikal sterbliche Wesen betrachten", sagt Thomas Metzinger, Neurophilosoph. "Wir bewegen uns derzeit auf ein grundlegend neues Verständnis dessen zu, was es heißt, Mensch zu sein - und wir wissen noch nicht, wie dieses neue Menschenbild genau aussieht und wie wir damit umgehen sollen."
Die Dokumentation "Wer ist 'Ich'? Entsteht ein neues Menschenbild?" stellt Forscher vor, die mit ihrer Arbeit analog zum Wirken Max Plancks bisherige Grenzen überschreiten und möglicherweise zu einem neuen Weltbild beitragen.


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Woher kommt die Welt?

Die Entstehung des Kosmos

Film von Gabi Schlag
(Wiederholung vom 11.4.2008)

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Existierte das Universum schon immer? Oder ist es irgendwann entstanden? Und wenn es irgendwann entstanden ist, was war dann davor? Gibt es noch andere Universen? Menschheitsfragen, die noch immer ohne abschließende Antwort bleiben. Zumindest sind sich heute fast alle ...

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Existierte das Universum schon immer? Oder ist es irgendwann entstanden? Und wenn es irgendwann entstanden ist, was war dann davor? Gibt es noch andere Universen? Menschheitsfragen, die noch immer ohne abschließende Antwort bleiben. Zumindest sind sich heute fast alle Wissenschaftler der Welt einig, dass das Universum mit dem sogenannten Urknall entstanden ist. Damit ist auch klar, dass sich das gesamte Weltall ausdehnt - wie ein Luftballon, der aufgeblasen wird. Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching reicht das nicht aus: "Wir kennen zwar die Zusammensetzung des Universums, aber eigentlich wissen wir nichts. Alles was wir haben, sind Hilfskonstruktionen, Erklärmodelle, die vielleicht gar nicht zutreffen." Ist also mit diesem Standardmodell die Entstehung des Kosmos gar nicht hinreichend erklärt? Kann es wirklich sein, dass aus dem absoluten Nichts etwas entstanden ist? Allerdings sei der Urknall keine Explosion, so Thomas Lesch vom Institut für angewandte Physik der LMU München. "Bei einer Explosion zerplatzt ein Körper in einem bestimmten Punkt der Raumzeit. Beim Urknall aber beginnt die Raumzeit. Daher ist die Bezeichnung 'Anfangssingularität' treffender. Wer aber kann sich eine 'Anfangssingularität' vorstellen?"
Die Dokumentation "Woher kommt die Welt?" dringt in die Tiefen menschlicher Forschung, die bisherige Grenzen verlässt.


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15:30
16:9 Format

Kulinarische Spurensuche: Russland

Film von Joachim Bartz

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Bei der russischen Fast-Food-Kette "Kroschka Kartoschka" dreht sich alles rund um die Kartoffel.
Joachim Bartz stellt die Kette vor und ist außerdem zu Gast bei einer Hochzeit in St. Petersburg und beim "Wiener Opernball" in Moskau. Sein Fazit: Ein russisches Essen ...

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Bei der russischen Fast-Food-Kette "Kroschka Kartoschka" dreht sich alles rund um die Kartoffel.
Joachim Bartz stellt die Kette vor und ist außerdem zu Gast bei einer Hochzeit in St. Petersburg und beim "Wiener Opernball" in Moskau. Sein Fazit: Ein russisches Essen sollte vor allem üppig sein - und der Wodka muss in Strömen fließen.


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Spanien

Zweiteilige Reihe

2. Extremadura - Das Land der Konquistadoren

Film von Andreas Bechtold

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Die Extremadura, im Westen Spaniens nahe der Grenze zu Portugal ohne Zugang zum Meer gelegen, war jahrhundertelang die ärmste Region des Landes. Einsamkeit, ein hartes Leben ohne Perspektive, das war das Los der "Extremenos", der Einwohner dieses Landstrichs. Viele ...
(ARD/SR)

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Die Extremadura, im Westen Spaniens nahe der Grenze zu Portugal ohne Zugang zum Meer gelegen, war jahrhundertelang die ärmste Region des Landes. Einsamkeit, ein hartes Leben ohne Perspektive, das war das Los der "Extremenos", der Einwohner dieses Landstrichs. Viele suchten deshalb ihr Glück anderswo: Von hier aus machten sich die Konquistadoren auf, ein Weltreich zu erobern. Sie entdeckten den Amazonas, den Mississippi, sie eroberten Guatemala, Mexiko und Peru. Nur wenige von ihnen kamen in die Heimat zurück. Ihre Spuren finden sich unter anderem an der Fassade des Stammsitzes der Pisarro in der Stadt Trujillo. Mit ihren reichen Verzierungen kündigt die prachtvolle Kathedrale von Plasencia vom Aufschwung, der aus den neu eroberten Kolonien kam. Bis heute sind die Einwohner der Extremadura ein besonderer Menschenschlag. Sie leben in einer weitgehend intakten Landschaft, in der die Moderne zwar eingetreten ist, aber noch viel Authentisches bewahrt wurde. Ob bei der Bauernhochzeit, der Pferdezucht oder der Fiesta, hier ist das ursprüngliche Spanien erhalten geblieben.
Der Film stellt unter anderem den Naturpark in Monfragüe, verlassene Dörfer wie Granadilla und die prachtvolle Kathedrale von Plasencia vor.
(ARD/SR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Howard Carter - Die Jagd nach Tutenchamun

Zweiteiliger Film von Ferdinand Fairfax

1. Teil

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts reist der 17-jährige Engländer Howard Carter zum ersten Mal nach Ägypten. Er ist fasziniert von dem Land am Nil und seinen Geheimnissen um die versunkene Welt der Pharaonen. Der junge Mann verdingt sich eine Weile als Zeichner, tauscht den ...

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts reist der 17-jährige Engländer Howard Carter zum ersten Mal nach Ägypten. Er ist fasziniert von dem Land am Nil und seinen Geheimnissen um die versunkene Welt der Pharaonen. Der junge Mann verdingt sich eine Weile als Zeichner, tauscht den Pinsel aber schon bald gegen den Spaten ein. Carter will mehr über das wundersame Reich der alten Ägypter erfahren. Und er träumt von einem Jahrtausendfund - dem Grab von Tutenchamun. Doch Carter ist nicht der einzige, der in der Vergangenheit gräbt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts tummeln sich am Westufer des Nils zahllose Schatzjäger. Das legendäre Tal der Könige gleicht einer Großbaustelle, auf der auch illustre Ausgräber wie der Bostoner Anwalt Theodore Davis ihr Glück suchen. Eine Weile steht Carter in seinen Diensten, überwirft sich dann aber mit dem Amerikaner. In seinem Landsmann Lord Carnarvon findet Carter schließlich einen Mäzen, der die kostspieligen Grabungen finanziert. Ein ungleiches Paar - auf der Suche nach dem heute berühmtesten König Ägyptens.
Das aufwendige Dokudrama "Howard Carter - Die Jagd nach Tutenchamun" erzählt in zwei Folgen von den Schlüsselmomenten bei der Jagd nach Tutenchamuns Grab.

Den zweiten Teil von "Howard Carter - Die Jagd nach Tutenchamun" zeigt 3sat am Freitag, 25. April, um 16.30 Uhr.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Zapp

Das Medienmagazin


Das Magazin "Zapp" beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik "Durchgezappt" fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.
(ARD/NDR)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

ARD-exclusiv

Nachtfahrt - Shuttlebus für Süchtige

Film von Kai Diezemann

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Es ist spät am Abend und Roberto hat wieder mal seinen Bus geparkt - wie immer mitten im Frankfurter Bahnhofsviertel. Dort herrscht in Clubs und Kneipen Hochbetrieb, die Neonlichter der Bars und Bordelle blinken in die Nacht. Roberto ist Streetworker bei der Drogenhilfe ...
(ARD/SWR)

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Es ist spät am Abend und Roberto hat wieder mal seinen Bus geparkt - wie immer mitten im Frankfurter Bahnhofsviertel. Dort herrscht in Clubs und Kneipen Hochbetrieb, die Neonlichter der Bars und Bordelle blinken in die Nacht. Roberto ist Streetworker bei der Drogenhilfe und liest für die Nacht obdachlose Drogensüchtige auf. Mit einem VW-Bus pendelt er mehrmals die Nacht zwischen dem Bahnhofsviertel und der Notschlafeinrichtung in der Schielestraße im Osten Frankfurts. Ein paar der Junkies sind schon eingestiegen, Attila zum Beispiel. Seit drei Jahren lebt er ohne Papiere in Frankfurt und schläft seit ein paar Wochen regelmäßig in der "Schiele", wie die Einrichtung im Jargon heißt. Er erzählt, dass er den Tag wieder mal nur damit zugebracht habe, sich Stoff zu besorgen - "alles Schrott", wie er sagt. Für den "Schrott" hat er mehr als 200 Euro gezahlt. Douglas, auch ein regelmäßiger Gast in der Schielestraße, sitzt auf dem Boden im Bahnhofsviertel und preist seinen Service an: 5 Euro für eine saubere Nadel, eine Spritze, Ascorbinsäure und frisches Wasser - das Set für einen Drogen-Druck. Tagsüber bietet die Stadt Frankfurt in offiziellen Druckräumen diese Utensilien an, um die Risiken gebrauchter Spritzen zu verringern. Nachts, wenn diese Räume geschlossen sind, macht Douglas sein Geschäft. In der Schielestraße bekommen die beiden ein Bett und am nächsten Morgen ein Frühstück. Und dort können sie auch weitere Hilfe erhalten, etwa bei der Suche nach einem Therapieplatz - wenn sie wollen. Streetworker Roberto kennt die Szene wie kaum ein zweiter, die Süchtigen vertrauen ihm. Vielleicht weil er selbst mal einer von ihnen war und weil seine Klienten spüren, dass er sie trotz ihrer Sucht respektiert.
Kai Diezemann begleitet Roberto und andere Streetworker der Frankfurter Drogenhilfe bei ihren nächtlichen Einsätzen. Ein Film vom Leben am Rande der Gesellschaft.
(ARD/SWR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Themen:
Cyberwalk durch Pompeij
Ein EU-Projekt erlaubt virtuelle Gänge durch Raum und Zeit
OP ohne Schnitt
Eine neue Methode ermöglicht
die Herzklappen-OP ohne Brustraumöffnung
Diesel ohne Dreck
Wissenschaftler arbeiten am Glühzünder ohne Schadstoffe


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Thema:
60 Jahre Israel
Die Palästinenser und der Kampf um die Heimkehr


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Geheimnisvolle Orte: Der Ostwall

Film von Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich

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Anders als sein Pendant im Westen, ist der Ostwall so gut wie in Vergessenheit geraten. Aber in seinen gigantischen Ausmaßen stand er dem Westwall kaum nach. Der Ostwall war eine über 100 Kilometer lange Festungsfront, die in den 1930er Jahren die ehemalige ...
(ARD/RBB)

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Anders als sein Pendant im Westen, ist der Ostwall so gut wie in Vergessenheit geraten. Aber in seinen gigantischen Ausmaßen stand er dem Westwall kaum nach. Der Ostwall war eine über 100 Kilometer lange Festungsfront, die in den 1930er Jahren die ehemalige Reichshauptstadt Berlin schützen sollte. Der Ostwall ist neben der Maginot-Linie und dem Atlantikwall eines der größten, weitgehend erhaltenen Festungssysteme des 20. Jahrhunderts. Zwei Autostunden von Berlin entfernt, im Westen des heutigen Polens, dem Gebiet zwischen Oder und Warthe, findet man auch heute noch die teilweise gut erhaltenen Überreste dieser gigantischen Festungsfront. Kilometerlange Tunnel mit Eisenbahngleisen und unterirdischen Bahnhöfen, drehbare Brücken, gewaltige Geschütztürme, Sperranlagen: Vieles ist komplett erhalten. Auf der ganzen Frontbreite wurden etwa 100 schwere Betonbunker gebaut, die sogenannten Panzerwerke. Etwa 30 sind miteinander durch unterirdische Gänge verbunden. Dieses riesige Hohlgangsystem von über 30 Kilometern Länge liegt etwa 50 Meter unter der Erde. Dort sieht man noch heute die Reste einer Schmalspurbahn, kleine Bahnhöfe, Kammern und Notkasernen.
Lutz Rentner und Frank Otto Sperlich erzählen die Geschichte des Ostwalls.
(ARD/RBB)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Stephan Hallmann

Themen:
Kambodscha
Würmer statt Reis: die Lebensmittelkrise in Asien
Weltweit
Ende des Ölzeitalters: die Folgen der Rohstoffknappheit
Israel
Ebbe am Salzsee: das Tote Meer verschwindet
Japan
Partei der Langeweile: die LDP in der Krise


"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin blickt hinter die Konflikte, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

3satbörse

Intelligente Kleidung

Moderation: Dorette Segschneider

Erstausstrahlung

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Kompostierbare T-Shirts, beheizbare Unterwäsche und selbstreinigende Socken: "Kluge Kleidung" heißt das Zauberwort. Deutschland hat sich damit seinen Platz in der Textilindustrie zurückerobert. Mit Einfallsreichtum treten deutsche Unternehmen gegen die Billigimporte aus ...

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Kompostierbare T-Shirts, beheizbare Unterwäsche und selbstreinigende Socken: "Kluge Kleidung" heißt das Zauberwort. Deutschland hat sich damit seinen Platz in der Textilindustrie zurückerobert. Mit Einfallsreichtum treten deutsche Unternehmen gegen die Billigimporte aus Fernost an. Hierzulande gibt es bereits an die 40 Unternehmen, die Textilien mit Zusatzfunktionen herstellen. Für den Sportartikelhersteller Adidas gehören integrierte Pulsmesser und elektronisch gesteuerte Fersendämpfer bald standardmäßig zur Sportbekleidung.
"3satbörse" über den neuen Massenmarkt der intelligenten Textilien.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Fisch für 2

Sechsteilige Reihe

Teil 3: Mit Wolfgang Niedecken und Frank Baumann

Erstausstrahlung

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In der sechsteiligen Reihe "Ein Fisch für 2" lädt der Schweizer Moderator Frank Baumann Prominente zum Angeln. Dabei geht es nicht ums Profifischen, denn Frank Baumann hat vom Angeln keine Ahnung. Mit seinem jeweiligen Gast sucht er skurrile Situationen, das ...
(ZDF/3sat/SF/ORF)

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In der sechsteiligen Reihe "Ein Fisch für 2" lädt der Schweizer Moderator Frank Baumann Prominente zum Angeln. Dabei geht es nicht ums Profifischen, denn Frank Baumann hat vom Angeln keine Ahnung. Mit seinem jeweiligen Gast sucht er skurrile Situationen, das Unvorhersehbare, Ernst und Komik, Schweigen und Gespräch, mal derb und ironisch, mal als sensibler Frager und geduldiger Zuhörer. Frank Baumann, 1957 geboren, spaltete mit seiner Medienpersiflage "Ventil" beim Schweizer Fernsehen SF DRS 1996 das Eidgenössische Publikum. Bis Ende 2007 moderierte er die Schweizer Version von "Genial daneben".
In der dritten Folge angelt Frank Baumann mit BAP-Sänger Wolfgang Niedecken im Rhein bei Köln. Der Sänger, Musiker und bildende Künstler wurde 1951 in Köln geboren. Bereits während seiner Schulzeit spielte er in einer Schülerband. Von 1970 bis 1974 studierte er Kunst an den Kölner Werkschulen. Bis heute ist er als Künstler aktiv und seine Werke sind in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. In den späten 1970er Jahren gründete er die Kölsch-Rock-Band BAP, deren Frontmann er noch immer ist. Politisch und gesellschaftlich engagiert, tritt Niedecken ein gegen Fremdenhass und Rassismus. 2004 und 2005 war er Botschafter der Hilfsaktion "Gemeinsam für Afrika".

Die letzten drei Folgen von "Ein Fisch für 2" zeigt 3sat am Mittwoch, 23. April, am Donnerstag, 24. April und am Freitag, 26. April, jeweils um 22.25 Uhr.
(ZDF/3sat/SF/ORF)


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22:55
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Charlotte Rampling

Swimming Pool

Spielfilm, Frankreich/Großbritannien 2003

Darsteller:
Sarah MortonCharlotte Rampling
JulieLudivine Sagnier
John BosloadCharles Dance
MarcelMarc Fayolle
FranckJean-Marie Lamour
u.a.
Länge: 97 Minuten
Regie: François Ozon

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Die Engländerin Sarah Morton ist eine erfolgreiche Krimischriftstellerin. Doch die disziplinierte Frau steckt mitten in einer Schaffenskrise. Ihr Londoner Verleger John Bosload überlässt seiner Starautorin daraufhin für den Sommer sein opulentes Ferienhaus in der ...
(ARD)

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Die Engländerin Sarah Morton ist eine erfolgreiche Krimischriftstellerin. Doch die disziplinierte Frau steckt mitten in einer Schaffenskrise. Ihr Londoner Verleger John Bosload überlässt seiner Starautorin daraufhin für den Sommer sein opulentes Ferienhaus in der Provence. Kaum angekommen in der paradiesischen Umgebung, blüht die ältliche Sarah auf und macht sich eifrig Notizen für einen neuen Krimi. Doch die kreative Idylle wird jäh gestört durch Julie, die Tochter des Verlegers, die überraschend hereinplatzt. Das sexy Girlie ist ein wahres Luder und in allem das Gegenteil der empfindlichen und zugeknöpften Britin: Tagsüber legt sie sich halbnackt an den Pool, und jede Nacht vergnügt sie sich lärmend mit wechselnden Liebhabern, die sie im nahen Dorf aufgegabelt hat. Sarah bekommt sofort Streit mit der provozierend rücksichtslosen und sinnlichen Julie, doch auch ihr professioneller Instinkt wird geweckt. Sie findet Julies Tagebuch und nimmt es als Inspiration für ihren neuen Roman. Doch auch Julie wird neugierig und entdeckt, dass Sarah sich aus ihrem Tagebuch bedient. Während ihres Katz-und-Maus-Spiels verstehen sich die beiden Frauen allmählich immer besser: Julie erweist sich als zerbrechlich, Sarah als mütterlich. Als eines Tages der nette Kellner Franck verschwindet, für den beide Frauen sich interessieren, und sich am Pool Blutspuren finden, ist Sarahs neuer Krimi beinahe fertig ...
Der französische Regie-Virtuose François Ozon drehte nach der Krimikomödie "8 Frauen" (2002) erneut ein amüsantes Krimidrama mit einem klitzekleinen Mord. In Anspielung an "La Piscine" (1969) mit Alain Delon und Romy Schneider entwickelt sich Ozons Film zum erotisch-doppelsinnigen Psychothriller über die Untiefen der weiblichen Seele. Charlotte Rampling brilliert als Sarah, deren neurotische, schrullige Art verschüttete Begierden ahnen lässt. Ihr Gegenpart, Ludivine Sagnier, ist eine weitere Muse von Ozon und wurde als abgründige Mini-Bardot schlagartig zum Star.

Als nächsten Film der Charlotte-Rampling-Reihe zeigt 3sat am Dienstag, 22. April, um 22.55 Uhr "Der Nachtportier".

(ARD)


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0:30
Stereo-Ton16:9 Format

Beas Vorstellung von Glück

Kurzfilm, Deutschland 2006

Darsteller:
Bea IhmeNicole Lippold
Roswitha JawitzMaggy Domschke
Sascha JawitzAlexander Flache
Taxifahrer PaulTobias D. Weber
BettinaAnja Victoria Gerber
Länge: 30 Minuten
Regie: Martin Menzel

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Bea, 26, führt ein isoliertes Single-Dasein. Als ein Nachbar Selbstmord begeht, beginnt sie, sich für ihn zu interessieren. Bea verliebt sich, schläft in seinem Bett, liest seine Bücher, hört seine Musik, kocht sein Lieblingsessen und gibt sich der Mutter des ...
(ARD/MDR)

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Bea, 26, führt ein isoliertes Single-Dasein. Als ein Nachbar Selbstmord begeht, beginnt sie, sich für ihn zu interessieren. Bea verliebt sich, schläft in seinem Bett, liest seine Bücher, hört seine Musik, kocht sein Lieblingsessen und gibt sich der Mutter des Verstorbenen gegenüber als seine Freundin aus. Schließlich muss sie sich entscheiden: für eine Vorstellung von Glück mit einem Mann, der niemals wiederkehrt, oder die Chance, dieses Glück im "echten" Leben zu finden.
Ein Film über die Single-Gesellschaft, in der die Liebe merkwürdige Formen annimmt. Regisseur Martin Menzel und Darstellerin Nicole Lippold ist mit der monatelangen Entwicklung der Rolle Bea eine intensive Schauspielarbeit gelungen. Menzel sah es als Herausforderung, in der Bildgestaltung Beas Entrücktheit von der Welt auszudrücken. So entwarf er zusammen mit Kameramann, Ausstatterin und Kostümbildnerin eine Welt mit einem Hauch Märchenhaftigkeit, ohne dabei den realistischen Anspruch zu vergessen.
(ARD/MDR)


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1:00
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


Seitenanfang
2:00
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:40
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:45
Dolby-Digital Audio16:9 Format

In weiter Ferne, so nah!

Spielfilm, Deutschland 1993

Darsteller:
CassielOtto Sander
DamielBruno Ganz
Tony BakerHorst Buchholz
RaphaelaNastassja Kinski
Emit FlestiWillem Dafoe
Peter FalkPeter Falk
Phillip WinterRüdiger Vogler
KonradHeinz Rühmann
u.a.
Länge: 138 Minuten
Regie: Wim Wenders

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Den Engel Cassiel stimmt es melancholisch, dass er als unsterblicher Wegbegleiter die Menschen nur trösten kann, ohne in ihr Schicksal eingreifen zu können. Interessiert sieht er den Wandel der Zeit, lauscht nach dem Fall der Berliner Mauer den Gedanken Michail ...
(ARD)

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Den Engel Cassiel stimmt es melancholisch, dass er als unsterblicher Wegbegleiter die Menschen nur trösten kann, ohne in ihr Schicksal eingreifen zu können. Interessiert sieht er den Wandel der Zeit, lauscht nach dem Fall der Berliner Mauer den Gedanken Michail Gorbatschows. Als Cassiel sieht, wie ein kleines Mädchen vom Balkon eines Hochhauses stürzt, fängt er es auf und ist so unwiderruflich selbst zu einem sterblichen Menschen geworden. Cassiel alias Karl Engel irrt verwundert durch die Straßen von Berlin. Cassiels Freund Damiel, auch ein ehemaliger Engel, und dessen Frau, die Hochseilartistin Marion, helfen ihm, sich auf Erden einzuleben, doch er fühlt sich überflüssig und hilflos. Bald wird Cassiel zum Obdachlosen, zum gefallenen Engel. Ein neues Leben scheint zu beginnen, als er den Geschäftsmann Tony Baker vor einem Mafia-Anschlag rettet und zum Dank dessen Partner wird.
Wim Wenders gelingt in der Fortsetzung seines Filmmärchens "Der Himmel über Berlin" (1987) erneut ein faszinierendes Panorama von Stimmungen und Stadtansichten Berlins, in dem er eine Welt der Unsicherheit und Hast, aber auch der Erinnerung und der hoffungsvollen Güte entwirft. In prominenten Gastrollen sind zu sehen: Michail Gorbatschow mit einem Dostojewski-Zitat, Heinz Rühmann als NS-Chauffeur mit Zivilcourage, Lou Reed, Peter Falk sowie Wenders-Kameramann Henri Alekan als Kapitän.
(ARD)


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5:05
Stereo-Ton

Nachtmusik

Kurzfilm von Johannes Thielmann, Deutschland 2002

Darsteller:
TramperChristian Erdmann
FrauKatja Riemann
Länge: 18 Minuten

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Es ist Nacht. Ein Auto fährt auf einer Landstraße, die sich durch einen dichten Wald zwängt. Hinter dem Steuer sitzt eine Frau. Sie ist jung und hübsch. Ihr Gesicht verrät eine innere Anspannung, irgend etwas macht sie nervös. Auf einmal taucht am Straßenrand ein ...
(ARD/MDR)

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Es ist Nacht. Ein Auto fährt auf einer Landstraße, die sich durch einen dichten Wald zwängt. Hinter dem Steuer sitzt eine Frau. Sie ist jung und hübsch. Ihr Gesicht verrät eine innere Anspannung, irgend etwas macht sie nervös. Auf einmal taucht am Straßenrand ein junger Mann auf. Zögernd nimmt sie den Anhalter mit. Plötzlich ertönt der Verkehrsfunk. Die Polizei warnt vor drei entflohenen Patienten aus einer Nervenheilanstalt. Sie würden von Wahnvorstellungen getrieben und scheuten nicht vor Gewalt zurück: Man solle keinesfalls Anhalter mitnehmen. Durch das freundliche Äußere und die vertrauensvolle Art des jungen Manns wiegt sich die Frau in Sicherheit. Doch dann macht der Mann eine schockierende Entdeckung.
Kurzfilm von Johannes Thielmann.
(ARD/MDR)


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5:20
Stereo-Ton16:9 Format

Geschichten aus Bahia

Film von Petra Schulz

(aus der 3sat-Reihe "Weite Welten")

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Die Altstadt Salvador de Bahias, der Pelourinho, wurde als Welterbe der Menschheit aufwendig restauriert. Dort pulsiert das Leben und mitten auf dem Pelourinho existiert auch ein Haus der Kunst und Poesie. Die CRIA, eine Art "Kunstschule", bietet Jugendlichen die ...

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Die Altstadt Salvador de Bahias, der Pelourinho, wurde als Welterbe der Menschheit aufwendig restauriert. Dort pulsiert das Leben und mitten auf dem Pelourinho existiert auch ein Haus der Kunst und Poesie. Die CRIA, eine Art "Kunstschule", bietet Jugendlichen die Möglichkeit, Theater, Tanz und Musik zu erlernen. Fast alle kommen aus den Armenvierteln, den Favelas, und sie tanzen und spielen gegen die täglichen Ungerechtigkeiten, die sie dort erleiden. Vor den Kirchen des Pelourinhos betteln Behinderte und zeigen ihre Gebrechen. Aber wie lebt man mit einer Behinderung in der steinernen Pracht Salvadors, in der zahllose Treppen, hohe Bordsteinkanten, unebene Straßen und hohe Türschwellen unüberwindbare Hindernisse darstellen?
Der Film stellt die CRIA vor, begleitet Behinderte durch Salvador und berichtet über VIDA, eine Organisation, die für Behinderte und ihre Mobilität kämpft.

Sendeende: 5:50 Uhr