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Mittwoch, 9. April
Programmwoche 15/2008
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6:00
Stereo-Ton16:9 Format

Gero von Boehm begegnet: August Diehl

3sat-Gesprächsreihe

(Wiederholung vom 7.4.2008)


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Das Geheimnis der Eismumie

Film von Gisela Graichen und Peter Prestel

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In einer fast unzugänglichen vereisten Gebirgsregion im Dreistaateneck Mongolei, Russland und China auf über 2.600 Metern Meereshöhe hatten Wissenschaftler des Deutschen Archäologischen Instituts unter Leitung ihres Präsidenten Professor Dr. Hermann Parzinger etliche ...

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In einer fast unzugänglichen vereisten Gebirgsregion im Dreistaateneck Mongolei, Russland und China auf über 2.600 Metern Meereshöhe hatten Wissenschaftler des Deutschen Archäologischen Instituts unter Leitung ihres Präsidenten Professor Dr. Hermann Parzinger etliche Kurgane, skythenzeitliche Grabhügel, lokalisiert. Sie vermuteten, dass es sich in dieser Höhe um sogenannte Eiskurgane handelte, die im Permafrostboden ihren Grabinhalt konservieren. Doch die Hoffnung der Forscher wurde durch zwei Faktoren gedämpft: die weltweite Klimaerwärmung und das Raubgräberunwesen. In einem Wettlauf gegen die Zeit galt es, einen unberaubten und im Inneren noch gefrorenen Grabhügel zu finden. Nach einigen Tagen stieß das deutsch-russisch-mongolische Team tatsächlich auf Eis. Doch es fehlte die gesuchte Grabkammer. Kurzerhand wurde ein zweiter von den Geophysikern georteter Eiskurgan angegangen. Doch das Grab war bis auf wenige Kleinstfunde ausgeraubt worden. Am dritten Kurgan endlich passte alles. Der Grabhügel war unberaubt, die Archäologen lokalisierten zielgenau die Balkenkammer und die Grabkammer war gefroren. Da lag er, der "Fürst aus dem Eis". Ein Skythenkrieger mit Pelzmantel, Hosen, Filzstiefeln, einer Kappe mit vergoldetem Kopfschmuck, im Köcher die Pfeile für seinen Bogen, am Gürtel Dolch und Streitaxt. Neben ihm die Speisen für die Reise ins Jenseits. Die Kunde von der Entdeckung der Eismumie ging weltweit durch die Medien. Nicht zu Unrecht, denn die Bedeutung des Fundes vergleichen die Archäologen mit der Ötzis. Wie in seinem Fall werden die Wissenschaftler aus der Mumie und den Begleitfunden die gesamte Lebenswelt des Verstorbenen rekonstruieren können.
Gisela Graichen und Peter Prestel haben vier Wochen lang hautnah die aufregende Suche und Entdeckung des "Fürsten aus dem Eis" verfolgt. Der Film ist die Chronik einer dramatischen Grabung am Ende der Welt.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kerner kocht



Johannes B. Kerner begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:30
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

Engelchen flieg

Fernsehfilm, Deutschland 2003

(Wiederholung vom Vortag)

(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)


(ARD/WDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton

Die Wälder der Maya

Die Geschichte Mittelamerikas

Dokumentation von Paul Reddish

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Inmitten der Regenwälder Südmexikos und Guatemalas sind die Tempel der Maya in Nebel gehüllt. Sie sind zurückgebliebene Zeugen der größten Zivilisation des amerikanischen Kontinents. Auf dem Höhepunkt ihrer Kultur waren die Maya große Astronomen und Mathematiker. ...
(ORF)

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Inmitten der Regenwälder Südmexikos und Guatemalas sind die Tempel der Maya in Nebel gehüllt. Sie sind zurückgebliebene Zeugen der größten Zivilisation des amerikanischen Kontinents. Auf dem Höhepunkt ihrer Kultur waren die Maya große Astronomen und Mathematiker. Sie studierten die Planetenbahnen und berechneten in ihren Kalendern Zeitspannen von mehr als 5.000 Jahren. Sie entwickelten eine Schrift, um die Gesetze ihrer Herrscher festzuhalten. Die Maya verehrten die Natur, ihre Welt wurde von den Geistern der Tiere regiert. Der Jaguar galt in ihrer Kultur als Symbol der Macht und hatte gottähnlichen Status. Das Zentrum der Welt der Maya bildete jedoch der Kapokbaum, der größte Baum des Waldes. In ihrem Glauben schufen seine Wurzeln eine Verbindung in die Unterwelt, in das Reich der Toten. Sein Stamm bildete die Brücke zur Welt der Lebenden und erstreckte sich hoch in den Himmel - genau wie die Tempel der Maya. Doch innerhalb von wenigen Jahrzehnten ging die Zivilisation unter, ihre Kultur verloren.
Mit "Die Wälder der Maya" zeichnet Paul Reddish den Weg jener Hochkultur nach, die vor 1.100 Jahren ihren Untergang erlebte.
(ORF)


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14:00

Thalassa

39-teilige Reihe

3. Der Etang de Berre - Ein See wird gerettet

Die Geschichte eines Sees in Südfrankreich

Reportage von Stéphan Poulie, Gilles Ragris
und Gérard Flégeau

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Benannt nach der Meeresgöttin Thalassa aus der griechischen Mythologie beschäftigt sich die mehrteilige Serie mit Themen rund um das Meer. Das Spektrum erstreckt sich über Tiere, Wirtschaft, Politik bis hin zur Geografie.
Die dritte Folge zeigt die Renaturierung ...
(ARD/WDR)

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Benannt nach der Meeresgöttin Thalassa aus der griechischen Mythologie beschäftigt sich die mehrteilige Serie mit Themen rund um das Meer. Das Spektrum erstreckt sich über Tiere, Wirtschaft, Politik bis hin zur Geografie.
Die dritte Folge zeigt die Renaturierung des Salzsees Etang de Berre nördlich von Marseille. Seit 100 Jahren war er Auffangbecken von Abwässern der umliegenden Dörfer und der Industrie, die an seinen Ufern riesige Fabriken gebaut hatte. Vor einigen Jahren biologisch fast tot, begann sich unter dem Druck von Umweltschützern und Bürgern das Bild des Sees zu wandeln. Heute kann man wieder die Fische essen, die im See gefangen werden.

Im Anschluss, um 14.30 Uhr, zeigt 3sat eine weitere Folge von "Thalassa".

(ARD/WDR)


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14:30

Thalassa

39-teilige Reihe

4. Schiffbruch in Monrovia

Reportage von Daniel Grandclément und Jérôme Roguez

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Benannt nach der Meeresgöttin Thalassa aus der griechischen Mythologie beschäftigt sich die mehrteiligen Serie mit Themen rund um das Meer. Das Spektrum erstreckt sich über Tiere, Wirtschaft, Politik bis hin zur Geografie.
Die vierte Folge erzählt die tragische ...
(ARD/WDR)

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Benannt nach der Meeresgöttin Thalassa aus der griechischen Mythologie beschäftigt sich die mehrteiligen Serie mit Themen rund um das Meer. Das Spektrum erstreckt sich über Tiere, Wirtschaft, Politik bis hin zur Geografie.
Die vierte Folge erzählt die tragische Geschichte eines im Juli 2001 gekenterten Containerschiffs im Hafen der liberianischen Hauptstadt Monrovia. Der größte Teil der Container liegt seitdem im Wasser der vom Bürgerkrieg zerstörten Stadt. Die Reederei hat das Schiff offiziell aufgegeben, Schiff und Inhalt sind frei. Frei für die Ärmsten der Armen, Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem ganzen Land. Damit begann erneut ein Drama um das Schiff, das viele bereits das Leben gekostet hat.

Am Mittwoch, 16. April, zeigt 3sat ab 14.00 Uhr zwei weitere Folgen von "Thalassa".
(ARD/WDR)


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15:00

Terra X: Vorstoß nach Eldorado

Zweiteilige Expedition durch Peru mit Gottfried Kirchner

1. Das Geheimnis der Yaro

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Um 1540, nachdem das Reich der Inkas erobert und geplündert war, stießen spanische Kommandotrupps über die Anden in die Urwaldgebiete des Amazonasbeckens vor. Dort hofften sie, Eldorado zu finden, den geheimen Ort, an dem die letzten Inka-Könige angeblich ihre Schätze ...

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Um 1540, nachdem das Reich der Inkas erobert und geplündert war, stießen spanische Kommandotrupps über die Anden in die Urwaldgebiete des Amazonasbeckens vor. Dort hofften sie, Eldorado zu finden, den geheimen Ort, an dem die letzten Inka-Könige angeblich ihre Schätze versteckt hatten.
Auf den Spuren dieser Abenteurer, im Gebiet am Oberlauf des Rio Maranon, fanden Gottfried Kirchner und sein Team in 4.000 Metern Höhe die Überreste einer rätselhaften Kultur, das Reich der Yaro. Die Architektur der Yaro, die etwa vom 6. bis zum 13. Jahrhundert in diesem Gebiet lebten, übertrifft sogar die der Inkas. Neben Wohnhäusern entdeckte die Expedition auch astronomische Forschungsstationen und Lebensmittel-Silos für die Versorgung der Bevölkerung.

Den zweiten Teil von "Terra X: Vorstoß nach Eldorado" zeigt 3sat im Anschluss um 15.45 Uhr.


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15:45

Terra X: Vorstoß nach Eldorado

Zweiteilige Expedition durch Peru mit Gottfried Kirchner

2. Von der grünen Hölle zum Sternengletscher

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Der zweite Teil von Gottfried Kirchners Peru-Expedition beginnt in Piruro, der Totenstadt der Yaro. Von dort aus setzt er die Suche nach historischen Zusammenhängen mit dem Kulturzentrum Gran Pajaten fort, das erst 1965 entdeckt wurde und damals als archäologische ...

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Der zweite Teil von Gottfried Kirchners Peru-Expedition beginnt in Piruro, der Totenstadt der Yaro. Von dort aus setzt er die Suche nach historischen Zusammenhängen mit dem Kulturzentrum Gran Pajaten fort, das erst 1965 entdeckt wurde und damals als archäologische Sensation galt. Auf Urwaldflüssen und mit Hubschraubern versuchten die Expeditionsteilnehmer vergebens, sich der Ruinenstätte zu nähern. In einem 5.000 Meter hohen Gebirgstal treffen sie auf eine riesige Pilgergruppe, die ein Fest nach den Bräuchen der Chuncho-Indianer feiert. Die Chunchos - einst erbitterte Gegner der Inkas - sind nach der Legende vom Sonnengott aus ihrer Heimat in den Anden in den Dschungel vertrieben worden. Noch heute besteigen als Bärenmenschen verkleidete Pilger, sogenannte Ukukos, den heiligen Gletscher des Qollur Riti, um für das Seelenheil ihrer Vorfahren zu beten.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

mare TV - Das Magazin der Meere



Als Lebensraum, Forschungsfeld für Wissenschaftler, Arbeitsstätte oder Freizeitparadies - das Magazin "mareTV" stellt das Meer in all seinen Facetten vor.
(ARD/NDR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Melanie Haack


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Immer auf Achse

Reportage von Robert Gordon

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Vertreter sein, das war einmal etwas: Die Meister der Überredungskunst fuhren dicke Autos, verdienten gut und wurden mit offenen Armen empfangen. Doch seit es Internet gibt, bestellen viele Ladenbesitzer ihre Waren via Computer. Die Erlöse klassischer Handelsreisender ...
(ORF)

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Vertreter sein, das war einmal etwas: Die Meister der Überredungskunst fuhren dicke Autos, verdienten gut und wurden mit offenen Armen empfangen. Doch seit es Internet gibt, bestellen viele Ladenbesitzer ihre Waren via Computer. Die Erlöse klassischer Handelsreisender werden immer magerer. Für einen Auftrag über ein paar Tuben Schuhcreme oder ein paar Dutzend Unterhosen muss man schon einmal 100 Kilometer fahren. "Früher hab ich Tirol und Vorarlberg gehabt und davon gut leben können", erzählt Othmar Steinlechner, Reisender in Sachen Schuhcreme. "Heute muss ich bis nach Linz fahren, damit ich auf dasselbe Gehalt komme wie vor 24 Jahren." Als Herr Steinlechner anfing, war der Besuch eines Handelsreisenden noch ein Ereignis. Hatte sich der Vertreter angekündigt, ging die Geschäftsfrau zum Friseur, die Verkaufsregale wurden in Ordnung gebracht und die Auslagen frisch geputzt. Heute ordern nur noch alte Stammkunden persönlich - und jene wenigen Geschäftsleute, die noch immer keinen Computer haben.
Robert Gordon dokumentiert den leisen Niedergang eines einst stolzen Gewerbes.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

- Verräterische Locken
Wie Alkoholsünder durch Alkoholproben überführt werden
- Drohende Gefahren
Wie sich Rettungskräfte auf Naturkatastrophen vorbereiten
- Das Innerste der Welt
Wie die Physik die Grundfesten unserer Welt erschüttert


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

"Die Leiden eines Amerikaners"
Die Starautorin Siri Hustvedt zu Gast bei Kulturzeit


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten

Themen: Der Feind im eigenen Haus - Gewalt gegen Frauen u.a.

Moderation: Bernd-Ulrich Haagen

Erstausstrahlung

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Frauen als Opfer von Gewalt: Die Gefahr lauert weniger im dunklen Parkhaus oder im einsamen Wald, sondern vielmehr daheim. In jeder vierten Ehe wird die Frau vom eigenen Mann geschlagen, gewürgt, eingesperrt oder gequält. Doch viele bleiben trotzdem bei ihren Männern, ...

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Frauen als Opfer von Gewalt: Die Gefahr lauert weniger im dunklen Parkhaus oder im einsamen Wald, sondern vielmehr daheim. In jeder vierten Ehe wird die Frau vom eigenen Mann geschlagen, gewürgt, eingesperrt oder gequält. Doch viele bleiben trotzdem bei ihren Männern, sei es aus finanzieller oder familiärer Abhängigkeit, aus Liebe oder einfach aus nackter Angst vor den Folgen.
Bernd-Ulrich Haagen zeigt in "Recht brisant", wie misshandelte Ehefrauen sich aus dieser Situation befreien können - mittels Gewaltschutzgesetz, Platzverweis und Frauenhäusern.


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20:45
Stereo-Ton16:9 Format

Unterwasserwelten

Film von Patrick Leclercq, Birgit Virnich und Richard Klug

(aus der ARD-Reihe "Weltreisen")

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Auf den Spuren Kleopatras, lichtscheuer Flusspferde und alter Waffen gehen die Afrika-Korrespondenten Patrick Leclercq, Birgit Virnich und Richard Klug unter Wasser. In Ägypten, Kenia und Namibia geben sie Einblick in eine für Touristen kaum zugängliche Welt.
Die ...
(ARD/SWR)

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Auf den Spuren Kleopatras, lichtscheuer Flusspferde und alter Waffen gehen die Afrika-Korrespondenten Patrick Leclercq, Birgit Virnich und Richard Klug unter Wasser. In Ägypten, Kenia und Namibia geben sie Einblick in eine für Touristen kaum zugängliche Welt.
Die Schätze aus dem früheren Palast der legendären ägyptischen Königin Kleopatra liegen in unmittelbarer Nähe des Hafens von Alexandria im Mittelmeer. Taucher aus der ganzen Welt bergen seit Jahren die Granitstatuen, die dann auf Ausstellungen gezeigt werden. Patrick Leclercq begleitet einen ägyptischen Taucher, der sich auch als Wissenschaftler einen Namen gemacht hat. Die Flusspferde von Mzima Springs meiden das grelle Sonnenlicht. Die meiste Zeit leben sie in der einzigartigen Unterwasserwelt einer kristallklaren Quelle mitten im Tsavo National Park in Kenia. Rund um die Uhr stehen sie unter dem Schutz kenianischer Ranger, unter ihnen die 25-jährige Juliet Mwambui. Birgit Virnich hat den Alltag der beleibten und oft auch gefährlichen Säugetiere in ihrem Reich unter Wasser beobachtet. Im Juli 1915 kapitulierte die deutsche kaiserliche Armee in Namibia, dem damaligen Deutsch-Südwest-Afrika. Zahlenmäßig zehnfach überlegen waren Truppen aus Südafrika, damals ein britisches Protektorat, nach Norden marschiert. Doch eines wollten die Deutschen auf keinen Fall: Waffen und Munition sollten nicht in die Hände der Sieger fallen. Leutnant Günther Walbaum brachte Dutzende von Feldkanonen und Hunderte von Kisten Munition an den Rand des nahen Otjikoto-Sees und warf sie hinein. Dort liegen sie teilweise auch heute noch. Jetzt haben südafrikanische und namibische Taucher die Erlaubnis bekommen, erneut nach dem alten Kriegsgerät zu tauchen. Richard Klug war dabei. Es wird das letzte Mal gewesen sein, dass solche Bilder gedreht werden konnten, denn die Kanonen versinken unaufhaltbar im Schlamm des Otjikoto-Sees.
(ARD/SWR)


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21:15
Stereo-Ton16:9 Format

Quantensprünge

Max Planck: Umsturz mit Melancholie

Film von Jürgen Miermeister

Erstausstrahlung

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Max Planck (1858 - 1947) - der Name des genialen Physikers, Philosophen und Nobelpreisträgers ist weltberühmt. Doch von dem bescheidenen Mann und seinen tragischen Schicksalsschlägen ist der Allgemeinheit kaum etwas bekannt. Max Planck erlangte Ruhm und Anerkennung, an ...

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Max Planck (1858 - 1947) - der Name des genialen Physikers, Philosophen und Nobelpreisträgers ist weltberühmt. Doch von dem bescheidenen Mann und seinen tragischen Schicksalsschlägen ist der Allgemeinheit kaum etwas bekannt. Max Planck erlangte Ruhm und Anerkennung, an der rasanten Weiterentwicklung der modernen Naturwissenschaften hatte er größten Anteil - und doch wurde er nicht wie Albert Einstein oder Werner Heisenberg zur wissenschaftlichen Ikone der Moderne.
Filmemacher Jürgen Miermeister entdeckte zahlreiche, weniger bekannte Facetten der Persönlichkeit Plancks und belegt sie mit historischen Filmdokumenten, die bislang nie im Fernsehen zu sehen waren. Das Porträt-Essay "Max Planck: Umsturz mit Melancholie" zeigt einen, der widerwillig zum wissenschaftlichen Revolutionär geworden war: Dass es ausgerechnet ihm, dem Beinahe-Pianisten mit der zutiefst konservativ-aristokratischen Prägung zufiel, mit der Formulierung der Quantentheorie das bis dahin stabile wissenschaftliche Erklärmodell der Welt zu zertrümmern, ist einer der großen Widersprüche in seinem Leben. Für ein Interview über ihren berühmten Kollegen nahm sich auch Angela Merkel, promovierte Physikerin und Bundeskanzlerin, Zeit.

"Max Planck: Umsturz mit Melancholie" ist der Auftakt des 3sat-Themenschwerpunkts "Quantensprünge" zum 150. Geburtstag Max Plancks am 23. April. Bis Montag, 14. April, sind vier Wissenschaftsdokumentationen über aktuelle Grundlagenforschung in Erstausstrahlung zu sehen. Die nächste Sendung des Schwerpunkts ist "nano extra: Max Planck - Die körnige Welt" um 22.25 Uhr.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Quantensprünge

nano extra: Max Planck - Die körnige Welt

Film von Malte Linde

Erstausstrahlung

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Wer sich auf die Ideen der "Quantenmechanik" einlässt, dem öffnet sich ein Universum spannender Fragen. Es war Max Planck, der mit seiner Annahme, dass Energie nur in diskreten Einheiten abgegeben werden kann, die Tür zu dem neuen Teilgebiet der Physik aufgeschlossen ...

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Wer sich auf die Ideen der "Quantenmechanik" einlässt, dem öffnet sich ein Universum spannender Fragen. Es war Max Planck, der mit seiner Annahme, dass Energie nur in diskreten Einheiten abgegeben werden kann, die Tür zu dem neuen Teilgebiet der Physik aufgeschlossen hat: Könnte es nicht sein, dass die Welt nicht in einem gleichmäßigen Fluss funktioniert, sondern in kleinen "Quanten"? Ganz so wie ein Fernsehbild oder Digitalmusik nicht flüssig sind, sondern aus starren Einzeleinheiten zusammengesetzt sind? Doch was wäre dann ein kleinstes Körnchen Zeit oder Raum? Und was ist zwischen den "Sprüngen"? Und was bedeutet das für unser Dasein? Ist unsere Welt nur eine gigantische Projektion? Leben wir, wie Figuren, in einem Film? Figuren, die nicht wissen, dass sie - in zugegeben sehr hoher Auflösung - auf eine Art galaktische Kinoleinwand geworfen werden? Der Mensch könnte sich vielleicht leichter mit einer Welt aus kleinen Stückchen anfreunden, wenn sich diese Stückchen so verhielten, wie er es von ihnen erwartet. Aber das tun sie nicht. Sie folgen lediglich den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit. Was bedeutet: Auch das Unwahrscheinliche ist in der Quantenwelt möglich. Gegenstände könnten verschwinden oder erscheinen, ihre Eigenschaften ohne Grund ändern, vielleicht kann sogar die Zeit rückwärts laufen - alles könnte geschehen, das meiste ist nur sehr unwahrscheinlich. So kommt es auch, dass für manche Physiker Teleportation und Fernwahrnehmung denkbare Phänomene sind.
Die Dokumentation "nano extra: Max Planck - Die körnige Welt" von Malte Linde zeigt, dass die Welt in ihren Grundfesten vielleicht doch ganz anders organisiert ist, als es die klassische Physik lange Zeit dachte.

Am Donnerstag, 10. April, 20.15 Uhr, setzt 3sat mit der Dokumentation "Wer ist 'Ich'?" seinen Themenschwerpunkt "Quantensprünge" fort.


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22:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Gefährliche Wahrheit

Thriller, Deutschland 1998

Darsteller:
Ruth JacobyBarbara Rudnik
Harry VossMichael Mendl
Martin WinterHans Werner Meyer
Sarah JacobyMiriam Horwitz
Susanne FechnerIris Junik
u.a.
Länge: 87 Minuten
Drehbuch: Ute Engel
Regie: Bodo Fürneisen

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Ruth Jacoby, Mitte 30 und allein erziehende Mutter, tritt in Berlin ihre neue Stelle als Abteilungsleiterin der Gerichtsmedizin an. Noch in ihrem Urlaub und bevor sie sich mit ihrer 13-jährigen Tochter Sarah in der neuen Stadt häuslich einrichten kann, wird sie bereits ...

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Ruth Jacoby, Mitte 30 und allein erziehende Mutter, tritt in Berlin ihre neue Stelle als Abteilungsleiterin der Gerichtsmedizin an. Noch in ihrem Urlaub und bevor sie sich mit ihrer 13-jährigen Tochter Sarah in der neuen Stadt häuslich einrichten kann, wird sie bereits in ihren ersten Fall verwickelt: Als Rita Gonzales tot in ihrer Wohnung gefunden wird, scheint für Ruths neuen ruppigen Kollegen, Kommissar Harry Voss, die Sache klar zu sein: Seiner Meinung nach erlitt die junge Frau, eine Diabetikerin, einen Schwächeanfall und stürzte zu Tode. Doch der Obduktionsbericht beweist, dass Rita Gonzales an einer Überdosis Insulin gestorben ist. Jemand muss ihr eine Injektion verabreicht haben. Ihre Ermittlungen führen Ruth in die Klinik, in die Rita Gonzales wegen Komplikationen während ihrer Schwangerschaft eingeliefert wurde und in der sie eine Fehlgeburt hatte. Ruth findet heraus, dass zwei weitere Diabetikerinnen, die ebenfalls in der Klinik behandelt wurden, ihre Babys verloren haben. Die eine Frau wurde Opfer eines Raubüberfalls und die andere, Susanne Fechner, ist verschwunden. Nach und nach deckt Ruth die Hintergründe eines Pharma-Skandals auf und begreift, dass Susanne Fechner, wenn sie noch lebt, in höchster Lebensgefahr schwebt. Es kommt zu einem Wettlauf mit der Zeit.
Barbara Rudnik spielt in diesem spannenden Kriminalfilm die Rolle der eigenwilligen Ruth, die versuchen muss, den neuen Job mit den Bedürfnissen ihrer halbwüchsigen Tochter in Einklang zu bringen.


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0:20
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:20
VPS 00:01

Stereo-Ton16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:00
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

Stacey Kent

Aufzeichnung von den Jazz Open Stuttgart 2003

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"In dieser Musik kann ich mich ehrlich verwirklichen, ohne etwas vorspiegeln zu müssen, das ich nicht bin": Ein Kompliment an den Jazz könnte kaum größer ausfallen. Doch wer die Amerikanerin Stacey Kent erlebt hat, zweifelt nicht, dass sie meint, was sie sagt. Geboren ...
(ARD/SWR)

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"In dieser Musik kann ich mich ehrlich verwirklichen, ohne etwas vorspiegeln zu müssen, das ich nicht bin": Ein Kompliment an den Jazz könnte kaum größer ausfallen. Doch wer die Amerikanerin Stacey Kent erlebt hat, zweifelt nicht, dass sie meint, was sie sagt. Geboren in New York, studierte sie Literatur und gönnte sich nach dem Examen 1994 eine London-Reise. "Ich wollte Freunde besuchen und blieb gleich dort." Spätestens nachdem Humphrey Lyttleton, ehrwürdiger Doyen des britischen Jazz, sie gehört und an den weltbekannten Londoner "Ronnie Scott's Jazz Club" empfohlen hatte, standen ihr auf der Insel alle Türen offen. Gleich mit ihrer ersten CD "Close Your Eyes" schaffte Stacey Kent den Sprung zurück in die USA. Ihre musikalischen Markenzeichen sind makelloser Swing, eine schlafwandlerisch sichere Intonation und ihr einmaliger Umgang mit Texten, vor allem mit den Songs des Great American Songbooks: "Worte faszinieren mich. Ein stimmiger Text kann auch ohne großartige Aussage wundervoll sein. Andere Songs haben eine magische Lyrik, der ich mich nicht entziehen kann." Stimmlich entdeckten amerikanische Kritiker Einflüsse von Billy Holiday und Nancy Wilson, andere hören den erotischen Charme einer Maria Muldaur. Doch Vergleiche dieser Art sind Stacey Kent eher unangenehm: "Am besten nimmt man mich einfach wie ich bin".
3sat zeigt eine Konzertaufzeichnung von den "Jazz Open Stuttgart 2003".
(ARD/SWR)


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3:40
Stereo-Ton

Die Wälder der Maya

(Wiederholung von 13.15 Uhr)


(ORF)


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4:25
Stereo-Ton16:9 Format

Immer auf Achse

(Wiederholung von 18.00 Uhr)


(ORF)


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4:55
16:9 Format

Recht brisant

(Wiederholung von 20.15 Uhr)


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Kalabrien - Italiens vergessene Region

Film von Stephan Düfel

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Der Ruf, den Kalabrien in der Welt hat, ist nicht der allerbeste. Kalabrien ist eine der ärmsten Regionen Italiens, leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung der jungen Leute. Außerdem sorgt die kalabresische Mafia, 'Ndrangheta genannt, immer wieder für ...
(ARD/SR)

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Der Ruf, den Kalabrien in der Welt hat, ist nicht der allerbeste. Kalabrien ist eine der ärmsten Regionen Italiens, leidet unter hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung der jungen Leute. Außerdem sorgt die kalabresische Mafia, 'Ndrangheta genannt, immer wieder für Schlagzeilen. Nichtsdestotrotz ist Kalabrien ein wunderschöner Landstrich voller dichter Wälder, hoher Berge und malerischer, beinahe menschenleerer Buchten, denn der Massentourismus hat die Region noch nicht erreicht.
Der Film unternimmt eine Reise rund um die Stiefelspitze Italiens. Start ist in der nördlichen Kulturmetropole Cosenza, weiter geht es zu den Badeorten Pizzo und Tropea, in die Metropole Reggio di Calabria und an der ionischen Küste wieder hoch ins einsame Aspromonte-Gebirge, wo eine seltene und kostbare Frucht wächst: die Bergamotte. Doch erst die Kalabresen machen diesen Landstrich mit ihrer offnen und freundlichen Art zu etwas besonderem.
(ARD/SR)

Sendeende: 5:55 Uhr