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Donnerstag, 27. März
Programmwoche 13/2008
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6:15
Stereo-Ton

Die Erde - einsam im All?

Film von Christian Friedl

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Die Science-Fiction präsentiert es als Wirklichkeit, für die Astronomie ist es ein spannendes Thema: Kann es Leben auf Planeten in einem anderen Sonnensystem geben? Weltweit sind Astronomen auf der Suche nach Himmelkörpern, die um ferne Sterne kreisen. Gegenwärtig ...
(ARD/BR)

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Die Science-Fiction präsentiert es als Wirklichkeit, für die Astronomie ist es ein spannendes Thema: Kann es Leben auf Planeten in einem anderen Sonnensystem geben? Weltweit sind Astronomen auf der Suche nach Himmelkörpern, die um ferne Sterne kreisen. Gegenwärtig haben die Forscher durch raffinierte Messungen etwa 160 solcher extrasolarer Planeten, kurz Exoplaneten genannt, nachgewiesen. Dem Astronomen Gael Chauvin und seiner Forschungsgruppe gelang kürzlich an der Europäischen Südsternwarte sogar das erste Foto eines Exoplaneten. Die Fotos sind die Voraussetzung für die Arbeit der Wissenschaftler. Denn erst mit Hilfe von direkten Aufnahmen kann man nach Lebensspuren fahnden. Auf dem ersten Foto von Gael Chauvin konnten die Forscher immerhin Wasser feststellen, eine Voraussetzung für Leben. Wie könnte Leben auf Exoplaneten aussehen? Anna Gorbushina, Mikrobiologin an der Universität Oldenburg, meint: "Wenn wir je außerirdisches Leben entdecken, dann werden es wohl Mikroben sein." Die Hypothese der Forscherin: Die wahrscheinlichste Form außerirdischen Lebens sieht so aus wie das früheste, zäheste Leben, das unsere Erde noch immer beherrscht - Mikroben. Sie sind die einzige Lebensform, die sogar die trockenste Wüste der Welt bevölkert, die Atacama-Wüste in Chile, aber auch heiße Quellen und Eiswüsten, also Regionen, in denen kein höheres Leben mehr existieren kann. Die Erde als Planet des Lebens muss nicht einsam sein - aber die Lebensform Mensch ist es wohl doch.
Ein Film über die Suche nach Leben im All.
(ARD/BR)


7:00

Auf den letzten Metern zu Gott

Nonnen im Altenheim

Film von Sönke Hebestreit

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Schwester Geparde war 19, als ihr klar wurde: Sie will kein gewöhnliches Leben führen, keinen Mann suchen, keine Familie gründen und auch nicht den elterlichen Bauernhof weiterführen. Sie möchte ins Kloster. Das ist mittlerweile 70 Jahre her. Bereut hat sie ihren ...
(ARD/HR)

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Schwester Geparde war 19, als ihr klar wurde: Sie will kein gewöhnliches Leben führen, keinen Mann suchen, keine Familie gründen und auch nicht den elterlichen Bauernhof weiterführen. Sie möchte ins Kloster. Das ist mittlerweile 70 Jahre her. Bereut hat sie ihren Entschluss nicht einen Tag. Ihre letzten Jahre verbringt sie im Schwesternheim Maria Schervier in Frankfurt. Mitschwester Maria Annuntiata ist erst 75 und würde eigentlich noch gern ein paar Jahre selbstständig leben. Aber lieber selbst ins Heim gehen als reingetragen werden, sagt die rheinische Frohnatur.
Sönke Hebestreit hat eine abgeschiedene Welt erkundet. Noch vor zehn Jahren wäre es für die Franziskanerinnen unvorstellbar gewesen, auch nur einen Mann - geschweige denn einen mit Kamera - in ihr Domizil zu lassen. Nun hat Sönke Hebestreit die Gemeinschaft der Franziskanerinnen acht Monate lang begleitet. Er zeigt das tägliche Leben der 25 Ordernsschwestern: vom Beten bis zum Fitnesstraining, vom Sonntagsausflug bis zur Faschingsfeier. Er zeigt aber auch, wie die Frauen Abschied von einer verstorbenen Mitschwester nehmen.
(ARD/HR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Weltweit

Windrose-Sommertour "Slowakei"

Moderation: Eberhard Schneider

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Seit dem EU-Beitritt der Slowakei versuchen Orte wie Banska Bistrizá, mehr westliche Gäste anzulocken, am liebsten die zahlungskräftigen Deutschen. Mit eher mäßigem Erfolg, denn der Service in den Hotels ist oft schlecht, die Preise dagegen sind hoch. Die Roma in der ...
(ARD/MDR)

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Seit dem EU-Beitritt der Slowakei versuchen Orte wie Banska Bistrizá, mehr westliche Gäste anzulocken, am liebsten die zahlungskräftigen Deutschen. Mit eher mäßigem Erfolg, denn der Service in den Hotels ist oft schlecht, die Preise dagegen sind hoch. Die Roma in der Slowakei sind oft die Ärmsten der Armen, sozial ausgegrenzt und haben kaum eine Chancen auf Arbeit. Ein Künstlerpaar aus Drienovec will wenigstens den Kindern Mut machen, ihr Malzirkel ist ein Anfang. Der Silber- und Goldbergbau hat Banska Bistrizá im 15. Jahrhundert reich gemacht. Er hat auch slowakische Räuber angelockt, die in der Region oft ihr Unwesen trieben. Das tun sie noch heute, jetzt allerdings als Touristenattraktion. Der Nationalpark "Slowakischer Karst" ist weltberühmt. Unzählige bizarre Höhlen warten nur darauf, entdeckt zu werden. Fast jeder Slowake konnte früher mit der Sense umgehen, heute ist das fast undenkbar. Ein Folklorefest soll die Tradition retten. Der Wettbewerb der besten Sensenschwinger ist jährlicher Höhepunkt im sonst eher verschlafenen Pribylina.
"Weltweit" ist unterwegs in der Slowakei und stellt Land und Leute vor.
(ARD/MDR)


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Kreis des Lebens

Dreiteilige Reihe

3. Wie wir essen

Film von Robert Schotter

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Lernen, bewegen und essen - das Leben wird von diesen drei wesentlichen Aktivitäten gesteuert, sie bestimmen auch, wie wir unser Alter erleben. Die dreiteilige Dokumentation verfolgt, wie der Mensch im Laufe des Lebens lernt und lernen kann, wie Bewegung funktioniert und ...
(ARD/WDR/BR)

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Lernen, bewegen und essen - das Leben wird von diesen drei wesentlichen Aktivitäten gesteuert, sie bestimmen auch, wie wir unser Alter erleben. Die dreiteilige Dokumentation verfolgt, wie der Mensch im Laufe des Lebens lernt und lernen kann, wie Bewegung funktioniert und sich entwickelt und wie die Ernährung das Leben beeinflusst. In der dritten und letzten Folge der Dokumentationsreihe dreht sich alles um den elementarsten Trieb des Menschen, das Essen.
Erklärt wird, warum die Kulturtechnik des Kochens für den Siegeszug des Allesfressers Mensch so wichtig war und wie Babys schon an der Mutterbrust auf die Aromen der mütterlichen Küche geprägt werden. Bakterienforscher aus Potsdam erklären, welche Rolle die Muttermilch für eine lebenslang gesunde Verdauung spielt, und Spezialisten für frühkindliche Ernährung berichten, dass gestillte Kinder eine bessere Darmflora entwickeln. Außerdem versuchen Forscher der Universität Tübingen zu klären, ob die internationale Fettepidemie gefährlicher ist als die Vogelgrippe.
(ARD/WDR/BR)


10:15
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Achtteilige Reihe

7. So geht's zu im Taubenschlag!

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. In dieser Folge ist Willi den ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. In dieser Folge ist Willi den Tauben auf der Spur.
Rund um Tauben geht es diesmal, und dazu ist Willi zuerst in Oberhausen unterwegs: Dort hilft er dem Züchter Friedhelm Spickenbohm bei den Vorbereitungen zu einem Brieftauben-Wettkampf. Jede einzelne Taube wird per Computer erfasst und anschließend mit Hunderten anderer Tauben in einen LKW verladen. 400 Kilometer lang ist die Reise zum Startpunkt nach Frankreich. Willi hat schnell kapiert, worum es beim Brieftaubensport geht: Die Taube, die den Flug zurück in den heimischen Taubenschlag am schnellsten schafft, gewinnt. Bis die Tauben zurückkommen, hat Willi noch Zeit für ein paar Stippvisiten: In Augsburg besucht er Rudolf Reichert, den Leiter eines Tauben-Schutzprojekts. Weil in Städten der Kot tausender Tauben Häuser und Plätze verschmutzt, sind die Tiere bei vielen Menschen nicht sonderlich beliebt. Damit die Vögel nicht getötet werden, haben Tierschützer Taubenschläge eingerichtet. Dort bekommen die Vögel Futter, das erstens gesund ist und zweitens ihren Kot weniger schädlich für Bauwerke sein lässt. Mit einem kleinen Trick hält Rudolf auch ihre Vermehrung unter Kontrolle: Er tauscht einfach ihre Eier gegen Attrappen aus. Willis Taubenforschung führt ihn weiter in die berühmte Barockkirche Mariä Himmelfahrt in Dießen am Ammersee. Auch dort gibt es Tauben - allerdings aus Gips. Die Taube ist ein wichtiges Symbol in der christlichen Religion. Was es genau damit auf sich hat, erklärt Pfarrer Manfred Mayr. Zurück im Ruhrgebiet trifft Willi Professor Gerd Rehkämper vom Wissenschaftlichen Geflügelhof bei Köln. Hier werden besondere Taubenrassen gezüchtet, zum Beispiel Carriertauben, die riesige Nasenwarzen haben: Nicht, dass sie deshalb schöner wären, aber im Orientierungs-Experiment schneiden sie richtig gut ab.

Die letzte Folge von "Willi wills wissen" sendet 3sat am Freitag, 28. März, um 10.15 Uhr.
(ARD/BR)


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10:40
Stereo-Ton

Wombaz

Das Tiermagazin

Giraffen - Zwei Meter Hals und bis zu 5 Meter hoch

Moderation: Florian Weber

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder ...

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder Erstaunliches über dieses Tier und erlebt den tierischen Alltag hautnah mit.
In dieser "Wombaz"-Folge ist das "Tier der Woche" die Giraffe. Im Serengeti-Park in Hodenhagen lebt eine Giraffenherde mit 16 Tieren. Professor Dr. Boer, der Tierarzt im Serengeti-Park, beantwortet verständlich und anschaulich alle Fragen von Moderator Florian Weber zu den Riesentieren. Ein Giraffenhals ist beispielsweise bis zu zwei Meter lang, besteht aber ebenso wie der Menschenhals nur aus sieben Halswirbeln. Zusammen mit einer Gruppe Natur-Rangern der Sielmann-Stiftung baut Florian Weber außerdem Nistkästen für Fledermäuse und erfährt von den jungen Experten Einzelheiten über die scheuen Tiere. Schließlich lernt er Carina und ihren Hund Babe kennen. Carina ist acht Jahre alt und blind. Durch Babe verliert Carina ihre Angst vorm Wasser und lernt schwimmen.

Die nächste Folge des Tiermagazins "Wombaz" sendet 3sat am Freitag, 28. März, um 10.40 Uhr.


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11:00

Der Bote

(Kurjer)

Spielfilm, UdSSR 1987

Darsteller:
IwanFjodor Dunajewski
KatjaAnastasia Nemoljajewa
Mutter von IwanInna Tschurikowa
Professor KusnezowOleg Bassilaschwili
MakarowAlexander Pankratow-Tschorny
u.a.
Länge: 84 Minuten
Regie: Karen Schachnasarow

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Iwan Miroschnikow hat gerade die Schule beendet. Er ist geistreich und intelligent, hat aber weder ein Ziel noch Ehrgeiz. Auf Wunsch seiner Mutter bewirbt er sich für ein Pädagogikstudium. Er fällt durch, weil er der Aufnahmekommission freiweg erklärt, dass er gar ...
(ARD/MDR)

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Iwan Miroschnikow hat gerade die Schule beendet. Er ist geistreich und intelligent, hat aber weder ein Ziel noch Ehrgeiz. Auf Wunsch seiner Mutter bewirbt er sich für ein Pädagogikstudium. Er fällt durch, weil er der Aufnahmekommission freiweg erklärt, dass er gar keine Lust habe, zu studieren. Die Mutter vermittelt ihm daraufhin eine Stelle als Bote in einer Zeitschriftenredaktion. Der erste Auftrag führt ihn in die Wohnung eines anerkannten Professors - doch Iwan hat es nicht eilig. Er trifft unterwegs einen Schulfreund und überbringt so das Manuskript mit großer Verspätung. Die Standpauke über Disziplin, Verantwortung und Pflichtgefühl lässt er ungerührt über sich ergehen. Im Gegenteil: Er reizt den Professor mit provokanten Fragen und flotten Sprüchen, was dem Professor im Gegensatz zu dessen Tochter Katja sehr missfällt. Auch Iwan, der sich fürs andere Geschlecht bisher wenig interessierte, findet Gefallen an Katja. Obwohl sich ihr soziales Milieu sehr unterscheidet, sind ihre Lebensmuster ähnlich. Auch Katja weiß nicht so recht, was sie will, ertrinkt in Langeweile und Trägheit. Der Professor verbietet Katja die Beziehung zu Iwan. Erst als Iwan die Lüge verbreitet, Katja erwarte ein Kind von ihm, ist der Professor schachmatt gesetzt.
Eine heitere Alltagsgeschichte um Generationskonflikte, die mit feinsinniger Situationskomik und satirischen Seitenhieben auf Erwachsenenphrasen und Lebenssinn-Suche aufwartet. In den letzten Jahren des Sozialismus entstanden, spiegelt der Film die Orientierungslosigkeit und Verweigerungshaltung der Jugend wider. Regisseur Karen Schachnasarow gelang dabei die schwierige Balance zwischen Humor und Hintersinn, zwischen Ironie und tieferer Bedeutung. In Fjodor Dunajewski fand er einen exzellenten Hauptdarsteller mit sympathischer Ausstrahlung, der die schwierige Rolle glaubhaft darstellt.
(ARD/MDR)


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12:25
Stereo-Ton

Slowenien Magazin



In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens.
(ORF/3sat)


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12:50
Stereo-Ton

Kroatien

(aus der ORF-Reihe "Schöner leben - schöner reisen")
(teilweise schwarzweiß)

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In Kroatien treffen West und Ost, mitteleuropäischer und mediterraner Kulturkreis aufeinander. Seit der Balkankrieg 1995 ein Ende fand, erlebt die junge Nation eine Renaissance als Bade- und Seglerparadies.
An den Originalschauplätzen der "Winnetou"-Filme beginnt ...
(ORF)

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In Kroatien treffen West und Ost, mitteleuropäischer und mediterraner Kulturkreis aufeinander. Seit der Balkankrieg 1995 ein Ende fand, erlebt die junge Nation eine Renaissance als Bade- und Seglerparadies.
An den Originalschauplätzen der "Winnetou"-Filme beginnt diese Reise: an den Krka Wasserfällen im gleichnamigen Nationalpark. Die Krka hat sieben Wasserfälle und gilt als eine der saubersten Flüsse Europas. In einem Museum können sich die Besucher über die Vergangenheit der Wassernutzung informieren. Denn die Kraft und Reinheit des Wassers wurde schon früh genutzt - zum Mahlen, Waschen und vielem mehr. Mit dem Schiff geht es weiter flussabwärts nach Skradin, wo Urlauber eine kleine Pause einlegen und das kleine mittelalterliche Städtchen besichtigen können. Über die kleine Insel Visovac mit ihrem Franziskanerkloster führt die Reise nach Zadar. Zadar war einst die mächtigste Stadt an der östlichen Küste der Adria. Nin, ein kleiner Ort direkt am Meer, rundet die Tour in kulinarischer Hinsicht ab - mit der Landesspezialität Prosciut, ein salziger Schinken, der im Freien und durch die Winde der Küstengegend getrocknet wird.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bordeaux und das Bordelais

Am Meer des Weins

Film von Birgitta Ashoff

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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"Bordeaux ist die schönste Stadt Frankreichs, vielleicht sogar Europas" - so schwärmte einmal der große Ästhet und Romancier Henri Stendhal (1783 - 1842). Heute verbindet sich mit diesem Namen die Verheißung der kostbarsten Weine der Welt - doch Bordeaux ist mehr als ...
(ARD/BR)

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"Bordeaux ist die schönste Stadt Frankreichs, vielleicht sogar Europas" - so schwärmte einmal der große Ästhet und Romancier Henri Stendhal (1783 - 1842). Heute verbindet sich mit diesem Namen die Verheißung der kostbarsten Weine der Welt - doch Bordeaux ist mehr als nur die Hauptstadt der Weinkultur. Ihre prachtvollen Stadtensembles aus dem 18. Jahrhundert sind das größte unter Denkmalschutz stehende urbane Areal Frankreichs. Als eine "Mischung aus Antwerpen und Versailles" empfand Victor Hugo den Hafen an der Garonne. Das Bordelais ist vom Wasser geprägt - die Meeresnähe, der maritime Grund, Morgennebel und Seewind formen ein südlich wirkendes Terrain. Bordeaux und sein Umland im Südwesten Aquitaniens hatten immer etwas Abseitiges, waren Durchgangsland. Wegen der schönen Panoramen an der Garonne reizte es in den letzten Jahren Künstler aus aller Welt, sich dort mit extravaganten Bauten zu verewigen und die Hafen- und Weinlandarchitekturen radikal umzugestalten.
Es sind besonders eigenwillige Charaktere, die in diesem Film ihr Land im äußersten Südwesten von Aquitanien vorstellen: die Leuchtturmwärter einer winzigen Atlantikinsel, die legendäre Baronin Philippine de Rothschild und ihr ebenso illustrer Rivale, der Marquis de Lur Saluces vom Château Yquem, in dessen Wein die Gespielinnen der Zaren badeten.
(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Eisenbahn-Romantik

Die gute alte Elektrische

Film von Grit Merten

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Es gab Zeiten, da zählte die Straßenbahn zu den hochmodernen Verkehrsmitteln der größeren Städte. Denn viel früher als bei der Eisenbahn waren die Straßenbahnen mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen unterwegs.
Der Film zeigt am Beispiel der Straßenbahn in ...
(ARD/SWR)

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Es gab Zeiten, da zählte die Straßenbahn zu den hochmodernen Verkehrsmitteln der größeren Städte. Denn viel früher als bei der Eisenbahn waren die Straßenbahnen mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen unterwegs.
Der Film zeigt am Beispiel der Straßenbahn in Dresden, wie sich der öffentliche Personenverkehr auf der Schiene entwickelt hat. Archivmaterial aus den 1930er Jahren dokumentiert dabei, wie hoch entwickelt der Verkehr schon vor sieben Jahrzehnten war.
(ARD/SWR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Berlin - Saigon

Dirk Sagers Eisenbahnreise um die halbe Welt

3. Morgenröte im Reich der Mitte

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Von Berlin nach Saigon - weiter kann man von Deutschlands Hauptstadt aus auf Schienen nicht reisen. 16.000 Kilometer Eisenbahnfahrt lagen vor Dirk Sager und seinem Team, als sie im Berliner Vorortbahnhof Lichtenberg in den Zug stieg. Von da an waren sie monatelang in ...

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Von Berlin nach Saigon - weiter kann man von Deutschlands Hauptstadt aus auf Schienen nicht reisen. 16.000 Kilometer Eisenbahnfahrt lagen vor Dirk Sager und seinem Team, als sie im Berliner Vorortbahnhof Lichtenberg in den Zug stieg. Von da an waren sie monatelang in Dutzenden von Zügen unterwegs. Dabei hat Dirk Sager Routen ausgewählt, die abseits der großen Touristenströme liegen.
In vier Folgen begleitet die Dokumentation "Berlin - Saigon" seine Reise und stellt Land und Leute entlang der Route vor. Die dritte Etappe führt zur Chinesischen Mauer. Dort wird wieder gearbeitet. Oben auf dem Berggipfel errichten Arbeiter einen Wachturm. Jeder Stein, jeder Sack Zement wird aus dem Tal unter unsäglichen Qualen von Trägern den Berg hinaufgeschleppt. Die Bauarbeiten dienen nicht mehr der Verteidigung gegen barbarische Heerscharen aus dem Westen, sondern dem Tourismus: Damit Besucher einen erhebenden Eindruck von der 6.500 Kilometer langen Abwehrbastion mit nach Hause nehmen können, wird das architektonische Wunderwerk rekonstruiert. Vom westlichen Endpunkt der Mauer nahe der Stadt Jiayuguan reist Dirk Sager durch den wenig bekannten Westen über Lanzhou nach Chengdu und Kunming in den subtropischen Süden Chinas.


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der Sommerpalast, China

Garten der heimlichen Herrscherin

Film von Gisela Mahlmann

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Der Sommerpalast an den Westbergen bei Peking beherbergt den einzigen erhaltenen kaiserlichen Garten. In ihm ist der vollkommene Traum der chinesischen Gartenarchitektur verwirklicht. Dass dieser Garten mit seinen Palästen und Tempeln, Pavillons und Pagoden, mit insgesamt ...
(ARD/SWR)

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Der Sommerpalast an den Westbergen bei Peking beherbergt den einzigen erhaltenen kaiserlichen Garten. In ihm ist der vollkommene Traum der chinesischen Gartenarchitektur verwirklicht. Dass dieser Garten mit seinen Palästen und Tempeln, Pavillons und Pagoden, mit insgesamt 3.000 Räumen auf 290 Hektar Grund heute noch ein Gefühl davon vermitteln kann, wie die chinesischen Kaiser und ihr Hofstaat gelebt haben, ist Cixi zu verdanken. Sie war Mitte des 19. Jahrhunderts kaiserliche Konkubine und Mutter des Thronerben, der als Kind zum Kaiser wurde. Sie erlebte die Überfälle der europäischen Truppen, die mit der Zerstörung aller kaiserlichen Gärten das Reich der Mitte gefügig machen wollten, um China unter sich aufzuteilen. Durch den Wiederaufbau des Sommerpalasts wollte Cixi die Schmach dieser Demütigung schnell vergessen. Doch obwohl sie alle Mittel einsetzte, um die Pracht und den Glanz des alten Chinas noch einmal auferstehen zu lassen, konnte Cixi den Verfall des chinesischen Kaisertums nicht aufhalten.
Der Film erzählt die Geschichte des Palasts und seines Gartens.
(ARD/SWR)


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15:30
Mit Audiodeskription

Helmut Käutner

Große Freiheit Nr. 7

Spielfilm, Deutschland 1943

Darsteller:
Hannes KrögerHans Albers
GisaIlse Werner
Georg Wilhelm ScholzHans Söhnker
Fiete BrinkmannGustav Knuth
JensGünther Lüders
AnitaHilde Hildebrand
KarlHelmut Käutner
u.a.
Länge: 106 Minuten
Regie: Helmut Käutner
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Als die Viermastbark "Padua" wieder einmal im Hamburger Hafen festmacht, steuern Smutje Fiete und Jens sofort das "Hippodrom" an. In dem Stimmungslokal auf der Hamburger Reeperbahn ist ihr alter Freund Hannes Kröger als singender Seebär die Attraktion. Gerade als die ...
(ARD)

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Als die Viermastbark "Padua" wieder einmal im Hamburger Hafen festmacht, steuern Smutje Fiete und Jens sofort das "Hippodrom" an. In dem Stimmungslokal auf der Hamburger Reeperbahn ist ihr alter Freund Hannes Kröger als singender Seebär die Attraktion. Gerade als die Freunde ihr Wiedersehen feiern, wird Hannes ans Krankenlager seines Bruders Jan gerufen und verspricht dem Sterbenden, für die junge Gisa zu sorgen, die Jan sitzen gelassen hatte. Bald glaubt Hannes' Chefin Anita, Grund zur Eifersucht zu haben, und tatsächlich verliebt sich Hannes in Gisa. Er nennt sie "Paloma" und würde sie gern heiraten. Aber so sehr Gisa Hannes mag, ihre Liebe gehört dem jüngeren Werftarbeiter Scholz. Hannes muss sich damit abfinden, erfüllt sich jedoch einen anderen Wunsch: Zusammen mit Fiete und Jens mustert er wieder an. Anita muss sich einen neuen Sänger suchen.
Hans Albers (1891 - 1960) war einer der beliebtesten Volksschauspieler Deutschlands und in über 40-jähriger Filmarbeit in mehr als 150 Rollen zu sehen. "Große Freiheit Nr. 7" entstand gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in Berlin, weil am Originalschauplatz Hamburg das Filmen wegen der Luftangriffe nicht mehr möglich war. Als Bomben dann auch das Atelier und die Kulissen in Berlin zerstörten, wurde der Film in Prag zu Ende gedreht und dort am 15. Dezember 1944 uraufgeführt.

Am Freitag, 28. März, zeigt 3sat um 15.30 Uhr mit "Kitty und die Weltkonferenz" den letzen Film der Helmut-Käutner-Reihe.
(ARD)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Sachsen

Moderation: Beate Werner

Themen:
- Kleinstes Gebirge Böhmens
- Schluckenerau Zipfel
- Umgebindeland
- Hirschberger Tal
Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/MDR/3sat)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Mir ging's mal richtig gut

Von obdachlosen Akademikern

Film von Anja Kretschmer

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Maik, heute 38, studierte Informatik und Physik und machte seinen "Master of Science" in Los Angeles. Zurück in Deutschland erhielt er als Controler 25.000 Mark im Monat. Jahrelang hatte er keinen Urlaub. Der Kontakt zu seiner Familie brach ab, aber er vermisste nichts. ...

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Maik, heute 38, studierte Informatik und Physik und machte seinen "Master of Science" in Los Angeles. Zurück in Deutschland erhielt er als Controler 25.000 Mark im Monat. Jahrelang hatte er keinen Urlaub. Der Kontakt zu seiner Familie brach ab, aber er vermisste nichts. Seine Mutter wurde krank und starb - Maik wusste nichts davon. Und dann kam plötzlich der Tag, an dem Maik sein Notebook und sein Handy in eine Mülltonne warf. Es dauerte ein Jahr, bis er sein Geld verbraucht hatte. Schließlich beantragte er Hartz IV. Doch dann wollte er auch nicht mehr zum Jobcenter. Er sammelte Pfandflaschen und baute sich eine Hütte aus Blattwerk und Zweigen. Fast zwei Jahre lang lebte er so. Auch Stefan, 44, hatte einmal alles: Ein super Abitur, einen Studienplatz, eine Frau und Kinder. Heute wohnt Stefan in einer Einrichtung für Obdachlose. Manchmal kommt es ihm so vor, als hätte all sein Elend mit dem Fall der Mauer begonnen. Dann wieder ist er sich sicher, dass seine Frau an allem schuld ist. Sie hatte ihn jahrelang betrogen. Ab und zu beschleicht ihn auch der Gedanke, er habe die ganze Katastrophe selbst verursacht. Stefan hat sich fest vorgenommen, bald wieder in eine eigene Wohnung zu ziehen - damit ihn seine Töchter endlich wieder besuchen können. Robert, 56, unterrichtete zehn Jahre lang an einem Gymnasium in Marburg und war bei den Schülern sehr beliebt. Dann verliebte er sich in eine Kunststudentin aus Berlin. Er folgte ihr, begann Ausstellungen zur organisieren und gründete eine Bluesband. Nachdem er jahrelang bei Freunden und in WGs gewohnt hatte, wurde er obdachlos. Heute, sagt Robert, lebe er einen "umgekehrten Existenzialismus" - immer auf der Suche nach Essen und einem Schlafplatz. Die geheimen Ängste der bürgerlichen Mitte, "auf der Straße zu landen", werden immer häufiger wahr.
Anja Kretschmer zeigt das Leben von drei obdachlosen Hochschulabsolventen, die versuchen, sich nicht aufzugeben.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Das Erbe einer Katastrophe

Film von Matthias Hoferichter

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Erst ein Flirren, ein Grummeln - tief aus der Erde. Immer lauter, immer bedrohlicher kommt es heran. Dann durchpflügen meterlange Risse die Wände, zerbersten Häuser unter der Gewalt eines Bebens. Nach 12 Sekunden ist alles vorbei - um 14.02 Uhr an diesem 13. März 1989. ...
(ARD/MDR)

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Erst ein Flirren, ein Grummeln - tief aus der Erde. Immer lauter, immer bedrohlicher kommt es heran. Dann durchpflügen meterlange Risse die Wände, zerbersten Häuser unter der Gewalt eines Bebens. Nach 12 Sekunden ist alles vorbei - um 14.02 Uhr an diesem 13. März 1989. Als bisher größte von Menschenhand verursachte seismische Katastrophe geht der Gebirgsschlag von Völkershausen in die Geschichte ein. In der Bergwerksregion herrscht über und unter Tage Ausnahmezustand. Eine planmäßige Sprengung in den Kali-Schächten an der Werra hatte zur Katastrophe geführt. Mehr als 3.000 Stützpfeiler brachen auf einer Fläche von knapp sechs Quadratkilometern schlagartig zusammen. Diese Pfeiler, Träger der Hohlräume, waren wesentlich geringer dimensioniert als in den hessischen Kali-Gruben jenseits der Grenze. In der DDR galt es, soviel Kali wie möglich zu gewinnen. Das Land brauchte Devisen. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeiten gut 200 Kali-Kumpel daran, dass sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt. Mit erheblichen finanziellen Mitteln der thüringischen Landesregierung werden bergbauliche Verwahrmaßnahmen durchgeführt - die Hohlräume zwischen den brüchigen Stützpfeilern verfüllt, mit Salz aus den noch bestehenden Abbaufeldern. Seit der Übernahme durch die "K+S Kali GmbH" gelten die hessischen Sicherheitsstandards. Regelmäßig finden Kontrollen statt: In bereits verfüllten Stollen werden Proben entnommen, um zu sehen, wie das eingebrachte Material den Belastungen standhält. Stück für Stück sollen die Gefahren für einen erneuten Gebirgsschlag minimiert werden.
Die aufwendigen Sicherungsmaßnahmen stehen im Mittelpunkt der Reportage.
(ARD/MDR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Baustelle Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Katrin Bauerfeind

Thema:
Taucherglocke und Schmetterling
Regisseur Julian Schnabel und die Ironie des Tragischen

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"Kulturzeit" bekommt ein neues Studiodesign. Während der zweiwöchigen Sendepause des 3sat-Magazins "Kulturzeit" (25.3. - 4.4.2008) zeigt 3sat mit "Baustelle Kulturzeit" eine verkürzte Version der Sendung. Formal und inhaltlich als Loop konzipiert, läuft eine acht- ...

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"Kulturzeit" bekommt ein neues Studiodesign. Während der zweiwöchigen Sendepause des 3sat-Magazins "Kulturzeit" (25.3. - 4.4.2008) zeigt 3sat mit "Baustelle Kulturzeit" eine verkürzte Version der Sendung. Formal und inhaltlich als Loop konzipiert, läuft eine acht- beziehungsweise zwölfminütige Fassung zwischen 19.20 Uhr und 20.00 Uhr drei bis viermal in jeweils leicht veränderter Form hintereinander. Zeitgleich wird sie auf www.3sat/kulturzeit.de gestreamt und ist dort abrufbar. "Baustelle Kulturzeit" experimentiert mit den sich verändernden Sehgewohnheiten im Zeitalter von digitalen, über Internet-Protokoll (IPTV) verbreiteten Multimediainformationen. Präsentiert wird "Baustelle Kulturzeit" von Katrin Bauerfeind, die das Internet-Fernsehen salonfähig gemacht hat. Sie kommentiert das aktuelle Tagesgeschehen, spricht mit prominenten Kultur- und Meinungsmachern und taucht ab in die Tiefen der Subkultur.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

1938 - Der Untergang Österreichs

Flucht ins Ungewisse

Dokumentation von Robert Gokl und Tom Matzek

(aus der ORF-Reihe "Menschen und Mächte")
(teilweise schwarzweiß)

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Über Nacht waren sie vogelfrei, befanden sich plötzlich in Lebensgefahr, wurden ihres Vermögens beraubt: 130.000 jüdische Bürger und politische Gegner überlebten Terror, Verfolgung und Holocaust nur, weil ihnen nach dem sogenannten "Anschluss" Österreichs die Flucht ...
(ORF)

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Über Nacht waren sie vogelfrei, befanden sich plötzlich in Lebensgefahr, wurden ihres Vermögens beraubt: 130.000 jüdische Bürger und politische Gegner überlebten Terror, Verfolgung und Holocaust nur, weil ihnen nach dem sogenannten "Anschluss" Österreichs die Flucht gelang. Wo sie nach der gefährlichen Odyssee strandeten, erwartete sie kein gelobtes Land, sondern eine fremde Welt. Ob erfolgreicher Neubeginn oder nicht: Für die meisten blieben Entwurzelung, Heimat- und Kulturverlust ein lebenslanges Trauma.
An verschiedenen Beispielen beschreibt die Dokumentation den gefährlichen und abenteuerlichen Lebensweg vertriebener Österreicher.

Am Freitag, 28. März, beendet 3sat um 20.15 Uhr den Themenschwerpunkt "1938 - Der Untergang Österreichs" mit der Dokumentation "Alltag unterm Hakenkreuz".
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Shakespeare - Liebe Macht Tod

3sat extra: Macht

Aufzeichnung aus dem ZDF-Hauptstadtstudio Zollernhof

Moderation: Thea Dorn

Mit den Gästen: Gertrud Höhler (Unternehmensberaterin
und Literaturwissenschaftlerin), Wolfgang Schäuble
(Bundesinnenminister), Albert Ostermaier (Dramatiker
und Lyriker) und Juli Zeh (Schriftstellerin und Juristin)
Erstausstrahlung

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William Shakespeare, den das "Time Magazine" zum "Mann des Jahrtausends" kürte, hat die berühmtesten Liebespaare erfunden und die ergreifendsten Tragödien geschrieben. Seine großen Themen sind Liebe, Macht und Tod. In drei Ausgaben von "3sat extra" sollen diese Themen ...

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William Shakespeare, den das "Time Magazine" zum "Mann des Jahrtausends" kürte, hat die berühmtesten Liebespaare erfunden und die ergreifendsten Tragödien geschrieben. Seine großen Themen sind Liebe, Macht und Tod. In drei Ausgaben von "3sat extra" sollen diese Themen mit Blick auf die Gegenwart diskutiert werden. Was hat sich seit der Shakespeare-Zeit in unserer Vorstellung von Macht, politisch wie gesellschaftlich, verändert? Welche Ideen hatte Shakespeare zum Thema Tod? Was sagt uns heute Shakespeares Bild von der Liebe? Diese Ausgabe von "3sat extra" setzt sich mit der Macht auseinander.
"Die ganze Welt ist Bühne" - und William Shakespeare hatte Recht damit. Königsmörder, Helden, Verführer: Parteitage, Vorwahlen, Fernsehduelle sind längst perfekt inszenierte (Theater-)Aufführungen geworden. Wichtiger als der politische Inhalt ist heute oft das reibungslose Funktionieren des Schauspiels für die Massen. Machtspiele, die von den "Spin Doctors", den Strippenziehern im Hintergrund, vorbereitet werden. In "Macbeth" macht Macht und Einflüsterung aus dem tapferen Feldherrn Macbeth einen Königsmörder. Könige in Shakespeares Rosenkriegsdramen sind grausame, raffinierte und skrupellose Machtmenschen, die ihre Ziele ebenso konsequent wie gnaden- und hemmungslos verfolgen. Das Machtspiel dieser Intriganten fasziniert das Publikum auch heute noch. Die Mechanismen der Macht, die sich aus Bestechlichkeit und Opportunismus, Leichtgläubigkeit und Verlogenheit speisen, sind zeitlos gültig. Wie sieht es heute aus mit Macht und Moral? Welche Mechanismen der Macht, welche Allianzen und Intrigen zum Machterhalt gibt es bei Shakespeare, aber auch heutzutage? Welche Ausprägungen der Macht und welches Machtvokabular ist auf den Polit- und Wirtschaftsbühnen unserer Welt zu finden?

Um 22.25 Uhr zeigt 3sat im Rahmen des Schwerpunkts "Shakespeare - Liebe Macht Tod" den Spielfilm "Julius Caesar" mit Marlon Brando und James Mason in den Hauptrollen. Um 1.30 Uhr folgt "Schlachten!" von Tom Lanoye und Luk Perceval.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Zwischen Herrenhaus und Fischerkate

Frühling in der Holsteinischen Schweiz

Film von Ines Trams

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Gelb blühende Rapsfelder, unzählige tiefblaue Seen, grüne Wälder und Felder, die von Wallhecken, den typischen "Knicks", umsäumt werden, prachtvolle Herrenhäuser und kleine Fischerhütten - und all das in unmittelbarer Nähe zur Ostsee: Das sind die Kennzeichen des ...

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Gelb blühende Rapsfelder, unzählige tiefblaue Seen, grüne Wälder und Felder, die von Wallhecken, den typischen "Knicks", umsäumt werden, prachtvolle Herrenhäuser und kleine Fischerhütten - und all das in unmittelbarer Nähe zur Ostsee: Das sind die Kennzeichen des größten Naturparks Schleswig-Holsteins, der Holsteinischen Schweiz. Dort ist auch Schleswig-Holsteins höchste Erhebung, der Bungsberg mit 168 Metern Höhe, zu sehen. Die Landschaft der nordischen Schweiz präsentiert sich ähnlich malerisch wie die echten Alpen. Die Eiszeit hat ganze Arbeit geleistet. Das abwechslungsreiche Relief der ost-holsteinischen Landschaft entstand, als wandernde Gletscher riesige Mengen Geröll und Erde vor sich herschoben. Es ist ein Dreiklang, der die Holsteinische Schweiz so besonders macht, die Harmonie zwischen Landschaft, Wasser und Himmel.
Die Reportage von Ines Trams erkundet die Holsteinische Schweiz vom Wasser aus - unterwegs mit einem der zahlreichen Binnenfischer.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
schwarz-weiss monochrom

Shakespeare - Liebe Macht Tod

Julius Caesar

Spielfilm, USA 1953

Darsteller:
MarkMarlon Brando
BrutusJames Mason
CassiusJohn Gielgud
Julius CaesarLouis Calhern
CascaEdmond O'Brien
PortiaDeborah Kerr
u.a.
Länge: 117 Minuten
Regie: Joseph L. Mankiewicz

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Rom, 44 vor Christus: Julius Caesar ist auf dem Höhepunkt seiner Macht. Das Volk umjubelt ihn als großen Feldherrn und Politiker, doch durch seine Erfolge hat er sich auch einige einflussreiche Senatoren zu Feinden gemacht. In der Befürchtung, dass Caesar zum Tyrannen ...
(ARD)

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Rom, 44 vor Christus: Julius Caesar ist auf dem Höhepunkt seiner Macht. Das Volk umjubelt ihn als großen Feldherrn und Politiker, doch durch seine Erfolge hat er sich auch einige einflussreiche Senatoren zu Feinden gemacht. In der Befürchtung, dass Caesar zum Tyrannen werden könnte, schmieden die ehrgeizigen Verschwörer Cassius und Casca ein Komplott zu dessen Ermordung. Sie wollen auch Caesars Weggefährten Brutus für ihr Vorhaben gewinnen, doch er schließt sich ihnen nur zögerlich an. Bevor sich Caesar am nächsten Tag zum König krönen lassen kann, wird er von Cassius, Casca und Brutus erstochen. Brutus stellt diese Tat vor dem römischen Volk als edlen Tyrannenmord dar, doch als Caesars Vertrauter Mark Anton die Verschwörer in einer feurigen Rede als Verräter brandmarkt, kippt die Stimmung um. Brutus und seine Mitverschwörer werden von den Legionen Mark Antons unerbittlich gejagt. Zwischen den Fliehenden kommt es zum Zerwürfnis. Brutus verzweifelt an seiner Tat und klagt Cassius zugleich der Bestechung an. Mark Anton stellt die Truppen der Verschwörer bei Philippi zur letzten Schlacht.
Regisseur Joseph L. Mankiewicz hatte ein Budget von zwei Millionen Dollar für sein Shakespeare-Drama zur Verfügung. Er musste Bauten und Kostüme des Films "Quo Vadis" nutzen und auf Farbe verzichten - doch die Ausstatter erhielten einen Oscar. Mankiewicz gelang eine zeitlose Adaption von Shakespeares Drama. Für die deutsche Fassung wurde die Übersetzung von Schlegel/Tieck verwendet. Mankiewicz inszenierte straff und spannungsvoll Shakespeares kühne Tragödie über die Verflechtungen von Macht, Moral und Verrat, die von einem hervorragenden Darsteller-Ensemble, darunter Marlon Brando, James Mason und John Gielgud, souverän gespielt wird.
(ARD)


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0:20
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:50
Stereo-Ton16:9 Format

Dorfers Donnerstalk

Mit Alfred Dorfer


Der österreichische Kabarettist Alfred Dorfer begrüßt Comedy-Kollegen in seinem Satire-Klassiker, der voller Seitenhiebe auf das (medien-)politische Geschehen in Österreich steckt.
(ORF)


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1:30
Stereo-Ton16:9 Format

Shakespeare - Liebe Macht Tod

Schlachten!

von Tom Lanoye und Luk Perceval

Nach den Rosenkriegen von William Shakespeare

Mit Wolf Bachofner, Jytte-Merle Böhrnsen,
Marion Breckwoldt, Anna Silke Duhm, René Dumont,
Gundi Ellert, Bernd Grawert, Andreas Grothgar,
Max Hoff, Nina Kunzendorf, Oliver Masucci,
Wolfgang Pregler, Roland Renner, Thomas Thieme
und Oda Thormeyer
Aufzeichnung einer Aufführung bei den Salzburger
Festspielen, 1999

Musik: Fred van Hove
Inszenierung: Luk Perceval

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Tom Lanoye und Luk Perceval erzählen die auch als "Rosenkriege" bekannten Königsdramen von William Shakespeare als grandiose Reflexion der Geschichte von Sex und Macht. Behandelt werden die englische Geschichte und ihre Geschichten von der Anklage Richards II. im Jahre ...

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Tom Lanoye und Luk Perceval erzählen die auch als "Rosenkriege" bekannten Königsdramen von William Shakespeare als grandiose Reflexion der Geschichte von Sex und Macht. Behandelt werden die englische Geschichte und ihre Geschichten von der Anklage Richards II. im Jahre 1398 bis zur Krönung Heinrichs VII. 1485. Die Stückfassung von "Schlachten!" verschlankt das Material Shakespeares auf neun Stunden reine Spieldauer. Das große Spiel vom Aufstieg zur Macht ist auch ein Spiel der Entwicklung des Theaters: Es enthält Elemente des Volkstheaters, des bürgerlichen Dramas und des Slapsticks. Die Uraufführung einer der bemerkenswertesten Theaterunternehmungen des Jahres 1999 fand während der Festspiele in Salzburg statt und eröffnete die 100. Spielzeit im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 3sat zeigt eine zweieinhalbstündige Fassung des Stücks.

Am Samstag, 29. März, setzt 3sat um 20.15 Uhr mit "König Lear" seinen Schwerpunkt "Shakespeare - Liebe Macht Tod" fort.


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4:05
Stereo-Ton16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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4:30

Abenteuer Ägypten

Mit Dietmar Ossenberg unterwegs

2. Mumien, Metropolen und Minarette

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Ägypten fasziniert seit Jahrtausenden die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche gemacht nach dem Mythos des Landes.
Die zweite Etappe seiner Reisereportage beginnt Dietmar ...

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Ägypten fasziniert seit Jahrtausenden die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche gemacht nach dem Mythos des Landes.
Die zweite Etappe seiner Reisereportage beginnt Dietmar Ossenberg in Bahariyya mit einem Besuch im Reich der Toten. Gemeinsam mit Archäologen steigt er hinab in die "Unterwelt" inmitten der Weißen Wüste. Eine der nächsten Stationen ist Ägyptens Metropole Kairo, die größte Stadt Afrikas. 17 Millionen Menschen drängen sich dort. Viele strömen aus den kleinen Dörfern Oberägyptens in die Hauptstadt, um ihr Glück zu suchen. Doch nach Kairo zieht es nicht nur Ägypter. Neva ist Deutsche und lebt seit drei Jahren am Nil. Sie ist Bauchtänzerin. Nur ganz wenige Ausländerinnen wagen es, sich mit der übermächtigen Konkurrenz der ägyptischen Tänzerinnen zu messen. Doch der Druck kommt nicht nur von der Konkurrenz: Viele Strenggläubige lehnen den traditionellen Tanz als zu freizügig ab, verlassen bei Nevas Auftritten unter Protest den Saal. Der Islam wird in der Stadt der tausend Minarette immer stärker. Während des Fastenmonats Ramadan verändert Kairo sein Gesicht. Tagsüber, in der quälenden Hitze des Spätsommers, prägt die Lethargie das Stadtbild. Doch nach Sonnenuntergang erleuchten zahllose bunte Lampen die Ufer des Nils, und das Leben kehrt nach Kairo zurück. Endpunkt der Reise ist die Hafenstadt Alexandria. Einst gehörte die Stadt, die den Namen Alexanders des Großen trägt, zusammen mit Cannes und Nizza zu den Hotspots des Mittelmeers. Eine multikulturelle Gesellschaft aus aller Herren Länder bevölkerte die zahllosen Caféhäuser und Luxushotels. Noch immer träumt eine kleine Minderheit von den alten Tagen.


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5:20

GleisEpisoden: Die Frankenwaldbahn

Film von Rolf Reißmann

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Ein Teil der Strecke Berlin - München, die in den alten Kursbüchern der Deutschen Reichsbahn die Nr. 1 trug, ist die Frankenwaldbahn, die Gleise, die hinter Saalfeld das Saaletal verlassen und das Thüringer Schiefergebirge überqueren, um vor Lichtenfels das Maintal zu ...

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Ein Teil der Strecke Berlin - München, die in den alten Kursbüchern der Deutschen Reichsbahn die Nr. 1 trug, ist die Frankenwaldbahn, die Gleise, die hinter Saalfeld das Saaletal verlassen und das Thüringer Schiefergebirge überqueren, um vor Lichtenfels das Maintal zu erreichen. Schon in den 1930er Jahren wurde sie als eine der ersten Strecken elektrifiziert. Durch die deutsche Teilung wurde die Frankenwaldbahn fast zur Bedeutungslosigkeit degradiert, aber im Herbst 1989 dauerte es nur wenige Tage, bis hier ein nie gekannter Hochbetrieb herrschte.
Der Film führt den Zuschauer in Süd-Nord-Richtung übers Gebirge und zeigt etliche Sehenswürdigkeiten neben der Eisenbahn, so das Kloster Banz und den Gebirgsort Steinbach am Rennsteig.


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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

(Wiederholung von 17.15 Uhr)


(ARD/MDR/3sat)

Sendeende: 6:10 Uhr