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Mittwoch, 26. März
Programmwoche 13/2008
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.


6:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Vierwaldstätter See

Wo die Schweiz am schönsten ist

Film von Harald Hamm

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Der viel verzweigte Vierwaldstättersee - von Deutschland nur einen "Apfelschuss" entfernt - ist so schön, dass sich die Augen nicht satt sehen können. So ging es auch Mark Twain, der 1880 dort war und den Sonnenaufgang auf dem Gipfel der Rigi im Nordwesten des Sees in ...

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Der viel verzweigte Vierwaldstättersee - von Deutschland nur einen "Apfelschuss" entfernt - ist so schön, dass sich die Augen nicht satt sehen können. So ging es auch Mark Twain, der 1880 dort war und den Sonnenaufgang auf dem Gipfel der Rigi im Nordwesten des Sees in den höchsten literarischen Tönen gelobt hat. Seitdem kamen mehr und mehr Touristen aus aller Welt, um den Reiz der Region zu erleben. Seine kulturhistorische Bedeutung errang der Vierwaldstättersee durch Friedrich Schillers "Wilhelm Tell" (1804) - der Nährboden für den Schweizer Nationalmythos. Die Orte in Schillers Tell gibt es wirklich - im Gegensatz zu dem Helden selbst, der wahrscheinlich nicht gelebt hat. Der Dichter hat gut recherchiert oder recherchieren lassen. Er selbst, so weiß man, hat niemals Schweizer Boden betreten.
Der Film sucht die wichtigsten Schauplätze aus Schillers Drama auf und erspürt, der realen Topographie folgend, den Geist des Klassikers "Wilhelm Tell".


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Das Schweizer Seeland

Film von Norbert Bischofberger

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Am Fuß des Jura im Westen der Schweiz liegt das Seeland mit dem Bieler-, Neuenburger- und Murtensee. Von ihren Vorfahren haben die Seeländer eine gewisse Hartnäckigkeit, aber auch ihr Gespür für Kulturelles und den Weinbau geerbt. Ihre feine Art und ihr ...
(ARD/BR)

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Am Fuß des Jura im Westen der Schweiz liegt das Seeland mit dem Bieler-, Neuenburger- und Murtensee. Von ihren Vorfahren haben die Seeländer eine gewisse Hartnäckigkeit, aber auch ihr Gespür für Kulturelles und den Weinbau geerbt. Ihre feine Art und ihr temperamentvolles freundliches Wesen verdanken sie der Begegnung von burgundischer und alemannischer Welt. Jahrhundertelang standen sich die beiden Kulturen feindlich gegenüber. Heute ist die Zeit der blutigen Schlachten längst vorbei. Geblieben ist der so genannte "Röschtigrabe", die unsichtbare Grenze zwischen deutsch- und französischsprachiger Schweiz. Im Seeland findet sich der von außen oft bestaunte Vielvölkerstaat Schweiz auf engstem Raum: Zwei Völker mit verschiedenen Sprachen leben friedlich zusammen. Mit der Entwässerung der Sumpflandschaft zwischen den drei Seen vor 100 Jahren hat die Bevölkerung die Grundlage für den inzwischen größten Gemüsegarten des Landes geschaffen. Aber auch bekannte Markenuhren werden dort zum Teil seit Generationen hergestellt, darunter Omega, Rado, Tissot und vor allem Swatch. Die sanfte Landschaft mit den faszinierenden Seen hat immer wieder Künstler, Dichter und Denker angezogen und inspiriert, darunter den französischen Philosophen Jean-Jacques Rousseau, den Maler Albert Anker und den Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt. Der Dichter Robert Walser ist im Seeland geboren und aufgewachsen. In seinen leicht ironischen und liebevollen Beschreibungen charakterisiert er seine Heimat: "Alles ist hell, schön, frei und warm. Wenn du spazieren gehst, so gehst du wie in der Luft spazieren und meinst, du werdest zu einem Teil des blauen Hauches, der über allem schwebt."
Norbert Bischofberger zeigt das Seeland mit allen Facetten.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde

Fünfteilige Reihe von Thomas Junker über Südamerika

5. Teil

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über ...
(ARD/MDR)

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über Wüstensand und Schotterpisten.
Die fünfteilige Dokumentation "Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde" porträtiert die Menschen, die sie entlang ihrer Reiseroute trafen - unter anderem erfolgreiche Unternehmer in Santiago de Chile, die die chilenische Hauptstadt zur wichtigsten Wirtschaftsmetropole Südamerikas ausbauen wollen, sowie Waldarbeiter, die nur mit Muskelkraft und Hilfe von Ochsen an der unwirtlichen und ständig verregneten Carretera Austral in Südchile Baumstämme aus dem Urwald ziehen. Auch Gauchos, jene legendäre Helden, die auf ihren Pferden die Pampa Argentiniens durchstreifen, und Mapuche-Indianer, die als einzige nicht von den Spaniern kriegerisch bezwungen wurden, aber heute große Mühen haben, ihre Identität zu bewahren, werden vorgestellt. Außerdem fängt der Film die großartige Landschaft Südamerikas in Bildern ein und zeigt eine Kirche, die im 19. Jahrhundert von Gustave Eiffel erbaut worden ist, noch bevor er den nach ihm benannten Turm in Paris errichtet hat. Einer der Höhepunkte im wahrsten Sinne des Wortes ist eine Schwefelabbaustätte in 6.010 Metern Höhe in den chilenischen Anden - die höchstgelegene Arbeitsstätte der Welt.
(ARD/MDR)


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Kreis des Lebens

Dreiteilige Reihe

2. Wie wir uns bewegen

Film von Dietmar Lyssy

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Lernen, bewegen und essen - das Leben wird von diesen drei wesentlichen Aktivitäten gesteuert, sie bestimmen auch, wie wir unser Alter erleben. Die dreiteilige Dokumentation verfolgt, wie der Mensch im Laufe des Lebens lernt und lernen kann, wie Bewegung funktioniert und ...
(ARD/WDR/BR)

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Lernen, bewegen und essen - das Leben wird von diesen drei wesentlichen Aktivitäten gesteuert, sie bestimmen auch, wie wir unser Alter erleben. Die dreiteilige Dokumentation verfolgt, wie der Mensch im Laufe des Lebens lernt und lernen kann, wie Bewegung funktioniert und sich entwickelt und wie die Ernährung das Leben beeinflusst. Die zweite Folge fragt, wie Bewegung unser Leben - auch im Alter - bestimmt.
Bewegung beginnt mit dem ersten Herzschlag im Mutterleib, und ein kräftiger Zug der Atemmuskulatur bringt den ersten Schrei des Neugeborenen hervor. Etwa zehn Monate später dreht sich der Säugling zum ersten Mal auf den Bauch - er beginnt sich frei in der Welt zu bewegen. Beim langen Marsch durchs Leben geht jeder Mensch rund 420 Millionen Schritte. Dabei hebt ein Männerfuß insgesamt knapp 16 Millionen Tonnen. Jeder Mensch entwickelt seinen eigenen Laufstil, der aber erst im zehnten Lebensjahr ausgebildet ist. Hohe Präzision gilt bei den Armen: Im Unterarm bewegt der Mensch nicht weniger als 28 Muskeln, millimetergenau und sehr variabel. Keine künstliche Roboterhand erreicht das natürliche Vorbild. Der Masterplan dafür sitzt im Kopf. Ob eine simple Geste mit den Fingern oder der perfekte Kunstsprung ins Wasser, selbst wenn Menschen eine Bewegung nur denken, trainieren sie ihre Muskeln. Das Wissen um diese Vorgänge hat das mentale Bewegungstraining im Spitzensport revolutioniert: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr - diese uralte Weisheit widerlegen Sportwissenschaftler.
(ARD/WDR/BR)


10:15
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Achtteilige Reihe

6. Wie lustig ist das Zigeunerleben wirklich?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In Deutschland leben ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In Deutschland leben ungefähr 140.000 Sinti und Roma. Oft werden sie als "Zigeuner" bezeichnet, doch diesen Namen empfinden sie als Schimpfwort. Wo die Sinti und Roma ursprünglich herkommen und was es bedeutet, Sinti oder Roma zu sein, das will Willi diesmal wissen. In Frankfurt ist der Reporter zu Gast in der Schaworalle, einer Schule und Tagesstätte. Dort werden nichtdeutsche Roma-Kinder unterrichtet und betreut. Heute steht Musikunterricht auf dem Stundenplan. Lehrer und Dirigent Ricardo hat extra drei Musiker aus seinem Philharmonischen Streichorchester mitgebracht. Willi hat auch für die Probleme seiner Gesprächspartner ein offenes Ohr. Wie schlimm es den Sinti und Roma unter der Herrschaft der Nationalsozialisten erging, erzählt Franz Rosenbach: Als Jugendlicher wurde der Nürnberger zwei Jahre lang im Vernichtungslager Auschwitz gefangen gehalten, weil er aus einer Sinti-Familie stammt. Rosenbach überlebte, aber seine Eltern und viele seiner Verwandten wurden ermordet. Heute müssen Sinti und Roma in Deutschland zwar nicht mehr um ihr Leben fürchten, doch mit Vorurteilen haben sie noch immer zu kämpfen.

Die nächste Folge von "Willi wills wissen" sendet 3sat am Donnerstag, 27. März, um 10.15 Uhr.
(ARD/BR)


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10:40
Stereo-Ton

Wombaz

Das Tiermagazin

Schweine: Jede Menge Ferkel - Nachwuchssorgen Fehlanzeige

Moderation: Florian Weber

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder ...

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder Erstaunliches über dieses Tier und erlebt den tierischen Alltag hautnah mit.
Das "Tier der Woche" ist diesmal das Schwein. Moderator Florian Weber ist zu Besuch auf dem Biohof von Bauer Scherm in Bayern. Dort leben 100 Ökoschweine, die den ganzen Tag frei auf der Weide oder im Stall herumflitzen können. Darunter sind ein Eber und zehn Zuchtsauen. Schweine sind sehr reinliche Tiere, da sie aber keine Schweißdrüsen besitzen, steigt ihre Körpertemperatur sehr schnell an. Bereits ab 23 Grad Außentemperatur suchen sie Abkühlung in Schlammbädern oder im kühlen Wasser. Außerdem haben Schweine einen besonders ausgeprägten Geruchssinn, mit dem sie unter der Erde Wurzeln, Trüffel und andere Leckereien aufspüren können. Außerdem berichtet "Wombaz" über das Tierrefugium in Hanau. Dort finden behinderte Tiere Zuflucht, die eigentlich eingeschläfert werden sollten - zum Beispiel die querschnittsgelähmte Hündin Mandarina. Ihre Hinterpfoten sind in einem kleinen Rollwagen. Florian Weber besucht auch die NABU-Wildtierstation in Leiferde, Niedersachsen, wo pro Jahr mehr als 2.000 kranke Tiere gesund gepflegt werden, die normalerweise in der freien Natur leben. Oder der Iltis, der mit der Flasche auf der Station großgezogen wurde. Schließlich geht "Wombaz" der Frage nach, warum Geckos an Decken und Wänden laufen können, ohne herunterzufallen.

Die nächste Folge des Tiermagazins "Wombaz" sendet 3sat am Donnerstag, 27. März, um 10.40 Uhr.


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11:00

Marathon im Herbst

(Osenni marafon)

Spielfilm, UdSSR 1979

Darsteller:
Andrej BusykinOleg Bassilaschwili
Nina BusykinaNatalja Gundarewa
AllaMarina Nejolowa
Der NachbarJewgeni Leonow
Professor HansenNorbert Kuchinke
u.a.
Länge: 88 Minuten
Regie: Georgi Danelija

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Andrej Busykin ist viel zu gutmütig, das ist sein größter Fehler. Darüber sind sich alle einig, die ihn kennen. Auch seine Frau Nina, seit 20 Jahren mit ihm verheiratet, weiß das und nimmt es daher einigermaßen gelassen hin, dass Andrej seine spärlich bemessene ...
(ARD/MDR)

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Andrej Busykin ist viel zu gutmütig, das ist sein größter Fehler. Darüber sind sich alle einig, die ihn kennen. Auch seine Frau Nina, seit 20 Jahren mit ihm verheiratet, weiß das und nimmt es daher einigermaßen gelassen hin, dass Andrej seine spärlich bemessene freie Zeit zwischen ihr und seiner jungen Freundin Alla teilt. Zu viele Leute wollen etwas von ihm, aber er kann einfach nicht "nein" sagen. Da ist der Gastprofessor aus Dänemark, der Andrejs gediegenes Wissen schätzt und nicht früh genug mit ihm joggen kann. Da ist Onkel Kolja, der seinen Wodka nicht gern allein trinkt, da sind die Studenten an der Universität, die auf ihn warten, und auch seine alte Kollegin Warwara hofft auf seine Hilfe. Außerdem hat Andrej ja auch noch seinen Beruf als Übersetzer und einen Verleger, der ständig nach fertigen Manuskripten fragt ...
Der russische Regisseur Georgi Danelija zeichnet mit Andrej Busykin eine Gestalt, wie sie uns aus der Literatur seines Landes gut vertraut ist. Es ist der Schlendrian, der sich treiben lässt, der Angst vor der Auseinandersetzung hat und sich in Lebenslügen verstrickt. Danelija gelang damit eine liebenswert-scharfsinnige Komödie, die wenig an Aktualität verloren hat.
(ARD/MDR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

Die Welt der Pomaken

Bei Bulgariens Bergmuslimen

Film von Inge Bell

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Sie leben in abgeschiedenen Bergdörfern im Süden Bulgariens an der Grenze zu Griechenland: die Pomaken. Rund 250.000 Menschen, die zwar ethnische Bulgaren - also Slawen - sind und bulgarisch sprechen, aber an Allah glauben. Das kleine muslimische Bergvolk lebt wie noch ...
(ARD/SWR)

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Sie leben in abgeschiedenen Bergdörfern im Süden Bulgariens an der Grenze zu Griechenland: die Pomaken. Rund 250.000 Menschen, die zwar ethnische Bulgaren - also Slawen - sind und bulgarisch sprechen, aber an Allah glauben. Das kleine muslimische Bergvolk lebt wie noch vor 200 Jahren von harter Handarbeit in der Landwirtschaft, vom Tabakanbau, vom Pilze-, Beeren- und Kräutersammeln. Noch vor 20 Jahren wurden sie von den damals regierenden Kommunisten verfolgt. Ihre muslimischen Namen wurden unter Zwang durch bulgarische ersetzt. So wurde beispielsweise aus dem Pomaken "Süleiman" über Nacht "Alexander". Die Pluderhosen und Kopftücher wurden den Frauen vom Leib gerissen, Minderheiten - noch dazu religiöse - durfte es im kommunistischen Bulgarien einfach nicht geben. Viele Muslime wurden damals einfach vertrieben - in die Türkei. Heute leben die Pomaken wieder so wie früher: Die Frauen tragen ihre Tracht, heiraten früh, gehorchen ihren Männern und trinken keinen Alkohol. Die Männer nehmen es damit nicht ganz so genau. Doch das soll sich ändern, denn Islam-Stiftungen aus Syrien und den arabischen Emiraten strömen in die bulgarische Bergregion. Sie bauen neue Moscheen und Koranschulen für die Pomaken und versuchen so, die in ihren Augen etwas lax gewordenen Glaubensbrüder und -schwestern wieder zurück zum wahren Islam zu bringen.
Der Film zeigt das Leben von Bulgariens Bergmuslimen.
(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Das Land um Arles

Film von Vera Botterbusch

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Wer zum ersten Mal nach Saint-Rémy-de-Provence kommt, dem Tor des Gebirgszugs der Alpilles, ist von der Schönheit der kilometerlangen Platanenalleen bezaubert, die den Reisenden empfangen und den Blick auf das lange Band blauer Berge lenken. Dort beginnt die Reise in ...
(ARD/BR)

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Wer zum ersten Mal nach Saint-Rémy-de-Provence kommt, dem Tor des Gebirgszugs der Alpilles, ist von der Schönheit der kilometerlangen Platanenalleen bezaubert, die den Reisenden empfangen und den Blick auf das lange Band blauer Berge lenken. Dort beginnt die Reise in das Land um Arles, das von einer reichen Geschichte geprägt ist - angefangen bei den Ligurern und Kelten.
Auf ihrer Reise durch diese Region besuchte Vera Botterbusch griechische und römische "Reste", wie sie noch heute in der ehemaligen Stadt "Glanum" bei Saint-Rémy zu finden sind, im Aquädukt von Barbegal und vor allem in Arles selbst. In dem bedeutenden römischen Stützpunkt zeugen davon "Les Arènes", das Amphitheater mit seinen Stierkämpfen. Doch das Land um Arles war auch ein bedeutendes religiöses Zentrum im Mittelalter mit der romanischen Kirche und Klosteranlage St. Trophime, dem nahe gelegenen Montmajour, dem Treffpunkt der Minnesänger im Schloss von Tarascon und den Glaubenskriegen, die letztlich Les Beaux verwüsteten. Immer war es auch Bauernland mit Oliven- und Weinkultur, in das sich viele Künstler zurückzogen. Der bekannteste unter ihnen war Vincent van Gogh (1853 - 1890), der Arles und der provenzalischen Landschaft ein malerisches Denkmal setzte.
(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Eisenbahn-Romantik

Mit dem Kanarienvogel durch die Pyrenäen

Film von Alexander Schweitzer

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"Le canari", der Kanarienvogel, so nennen die Bewohner der Cerdagne liebevoll ihren Zug. Er ist gelb und rot gestrichen und fährt durch die östlichen Pyrenäen. Rund drei Stunden zuckelt er durch eine atemberaubende Gegend über Viadukte, durch 19 Tunnels und überwindet ...
(ARD/SWR)

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"Le canari", der Kanarienvogel, so nennen die Bewohner der Cerdagne liebevoll ihren Zug. Er ist gelb und rot gestrichen und fährt durch die östlichen Pyrenäen. Rund drei Stunden zuckelt er durch eine atemberaubende Gegend über Viadukte, durch 19 Tunnels und überwindet dabei 1.200 Höhenmeter. Ursprünglich sollte die Bahn die abgeschiedene Gebirgsregion der französischen Pyrenäen mit Perpignan verbinden. Heute nutzen im Sommer hauptsächlich Touristen den Zug. Doch im Winter kann "Le canari" auch für die Einheimischen lebenswichtig werden, wenn die Straßen durch Schnee und Glatteis unpassierbar sind.
Alexander Schweitzer macht eine Fahrt mit dem Zug "Le canari".
(ARD/SWR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Berlin - Saigon

Dirk Sagers Eisenbahnreise um die halbe Welt

2. Zum Höllenfeuer nach Kasachstan

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Von Berlin nach Saigon - weiter kann man von Deutschlands Hauptstadt aus auf Schienen nicht reisen. 16.000 Kilometer Eisenbahnfahrt lagen vor Dirk Sager und seinem Team, als sie im Berliner Vorortbahnhof Lichtenberg in den Zug stieg. Von da an waren sie monatelang in ...

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Von Berlin nach Saigon - weiter kann man von Deutschlands Hauptstadt aus auf Schienen nicht reisen. 16.000 Kilometer Eisenbahnfahrt lagen vor Dirk Sager und seinem Team, als sie im Berliner Vorortbahnhof Lichtenberg in den Zug stieg. Von da an waren sie monatelang in Dutzenden von Zügen unterwegs. Dabei hat Dirk Sager Routen ausgewählt, die abseits der großen Touristenströme liegen.
In vier Folgen begleitet die Dokumentation "Berlin - Saigon" seine Reise und stellt Land und Leute entlang der Route vor. In der zweiten Etappe überquert Dirk Sager die Grenze zu Kasachstan und macht mit einem Jeep einen abenteuerlichen Abstecher zum Ort einer der größten, von Menschen verursachten Ökokatastrophen der Geschichte: Rostige Schiffe liegen in weißer, endloser Steppe. Zwischen den Wracks staksen Kamele und scharren auf der Suche nach Nahrung im Schnee. Nichts verrät, dass dies einmal der Boden eines großen Gewässers war, so groß, dass die Einheimischen ihren Aral-See ein Meer nannten. Weil ihm das Wasser abgegraben wurde, trocknete der See aus. Zurück blieben die Wracks, aber auch Hafenstädte und Fischerdörfer, die heute 100 Kilometer vom Ufer entfernt liegen. Kein Gebiet der einstigen Sowjetunion schien sich für Experimente so gut zu eignen wie die schier endlosen Steppen Kasachstans. Den Nordosten des Landes bei Semipalatinsk wählten die Moskauer Machthaber als Ort, um dort über 500 Atombomben zu testen. Was dort geschah, unterlag strenger Geheimhaltung. Weiter führt der Weg nach China entlang des mächtigen Gebirgsriegels Tienschan nach Norden, bis sich nach Osten eine Hochebene als Durchlass öffnet, die Dschungarische Pforte. Man betritt China durch die Hintertür - auf einem Weg, den nur wenig Touristen wählen, denn die nordwestliche Region Xinjiang ist ein politisches Pulverfass.


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Das Mausoleum des Hodscha Ahmed Yasawi

Pilgerfahrt nach Turkestan

Film von Bernd Girrbach

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Am Rand der riesigen Steppe Kasachstans steht eine prächtige Grabmoschee, in der Hodscha Ahmed Yasawi begraben liegt. Der asketische Poet, Mystiker und Religionsstifter brachte den nomadischen Steppenvölkern den Islam nahe. Er lebte und lehrte im heutigen Turkestan, ...
(ARD/SWR)

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Am Rand der riesigen Steppe Kasachstans steht eine prächtige Grabmoschee, in der Hodscha Ahmed Yasawi begraben liegt. Der asketische Poet, Mystiker und Religionsstifter brachte den nomadischen Steppenvölkern den Islam nahe. Er lebte und lehrte im heutigen Turkestan, einer Stadt an der einstigen Seidenstraße, wo er 1146 auch starb. Weltenherrscher Timur hat ihm im 14. Jahrhundert ein Mausoleum mit einer mächtigen Kuppel, die in 40 Metern Höhe thront, bauen lassen. Hodscha Ahmed Yasawi wird als "Heiliger des einfaches Volkes" bis heute hoch verehrt. Er gilt als Urvater des Sufismus, der in Mittelasien vorherrschenden Richtung des Islam. Turkestan ist der wichtigste Pilgerort der Region. Nach den 70 gottlosen Jahren der Sowjetzeit suchen die Kasachen an dem Grab des Heiligen Besinnung und Identität.
Der Film begleitet eine kasachische Hirtenfamilie aus der Steppe bei einer Pilgerfahrt nach Turkestan.
(ARD/SWR)


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15:30
schwarz-weiss monochrom

Helmut Käutner

Romanze in Moll

Spielfilm, Deutschland 1943

Darsteller:
MadeleineMarianne Hoppe
Madeleines MannPaul Dahlke
MichaelFerdinand Marian
ViktorSiegfried Breuer
Michaels BruderEric Helgar
PortiersfrauElisabeth Flickenschildt
u.a.
Länge: 95 Minuten
Regie: Helmut Käutner


(ARD)


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17:05
Stereo-Ton

Schottische Metropolen

Glasgow und Edinburgh

Film von Christiane Hartmann

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Die beiden Metropolen Glasgow und Edinburgh liegen nur eineinhalb Autostunden voneinander entfernt. Was wäre nahe liegender, als den Besuch der beiden Städte miteinander zu verbinden. Der alte Königssitz Edinburgh mit seiner berühmten, fast 1.000 Jahre alten Burg im ...
(ARD/SR)

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Die beiden Metropolen Glasgow und Edinburgh liegen nur eineinhalb Autostunden voneinander entfernt. Was wäre nahe liegender, als den Besuch der beiden Städte miteinander zu verbinden. Der alte Königssitz Edinburgh mit seiner berühmten, fast 1.000 Jahre alten Burg im Zentrum ist die Hauptstadt Schottlands. Es ist eine Stadt der Parks und Baudenkmäler, voller Kunstschätze, aber auch eleganter Restaurants und Geschäfte. Heute ist Edinburgh einer der bedeutenden Finanzplätze Europas. Glasgow hingegen entwickelte sich im 19. Jahrhundert zur Industriemetropole, ähnlich wie damals London und New York. Noch heute prägen die viktorianischen Prachtbauten der reichen Industriebarone das Gesicht der Stadt. Aber auch das Massenelend in den Slums dieser Epoche hat Spuren hinterlassen. Doch Glasgow ist inzwischen zum ernstzunehmenden Rivalen der Hauptstadt geworden. Mondän, mit schicken Läden und Lokalen trägt es heute den Titel "Architekturhauptstadt Großbritanniens".
Christiane Hartmann stellt die beiden schottischen Metropolen vor.
(ARD/SR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Manuela Conrad


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Aus dem Leben einer Schneiderin

Reportage von Julia Kovarik und Karo Wolm

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Ein Mann findet auf dem Flohmarkt einen Koffer. Darin liegen Dokumente aus der Nazizeit - und Fotos einer schönen jungen Frau. In den Dokumenten steht, dass sie Ellinor heißt und Juristin ist. Aber sie darf ihren Beruf nicht ausüben, weil sie nach den Rassengesetzen ...
(ORF)

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Ein Mann findet auf dem Flohmarkt einen Koffer. Darin liegen Dokumente aus der Nazizeit - und Fotos einer schönen jungen Frau. In den Dokumenten steht, dass sie Ellinor heißt und Juristin ist. Aber sie darf ihren Beruf nicht ausüben, weil sie nach den Rassengesetzen keine hundertprozentige "Arierin" ist. Ihr Geld muss sie als Schneiderin verdienen. Und als sie ihre große Liebe Toni heiraten will, wird der Antrag abgelehnt: Sie sei "nicht deutschblütig" genug. Was wurde aus der schönen Ellinor? Ist sie im Krieg umgekommen? Lebt sie noch?
Julia Kovarik und Karo Wolm haben sich auf die Suche nach Ellinor gemacht. Nach Wochen der Recherche fanden sie die Frau: Sie wohnt im Pflegeheim Lainz in Wien - und entpuppt sich als hellwache 93-Jährige mit starkem Charakter und einer bewegenden Lebensgeschichte.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton

Alle Zeit der Welt

Sechsteilige Reihe

6. Alles relativ ...

Film von Hans Jürgen von der Burchard

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine "absolute" Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ...
(ARD/SWR)

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine "absolute" Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe sucht Antworten auf diese Fragen.
Mit seiner Relativitätstheorie hat Albert Einstein die bis dahin gängigen Vorstellungen von Raum und Zeit auf den Kopf gestellt. Er kam unter anderem zu der Erkenntnis, dass Uhren umso langsamer gehen, je schneller sie bewegt werden. Dies führt zu einer paradox erscheinenden Konsequenz: Rast ein Raumschiff annähernd mit Lichtgeschwindigkeit durchs All, altert die Besatzung merklich langsamer. Nach Einstein besteht also mindestens theoretisch die Möglichkeit, die Zeit so zu manipulieren, dass weit entfernte Galaxien in einem Menschenalter erreichbar sind. Derartige Gedankenspiele beflügeln bis heute die Fantasie der Science-Fiction-Autoren. Ob Zeitreisen in die Vergangenheit oder Wurmlöcher - Anleihen bei der Relativitätstheorie gehören zu den gängigen Klischees bei Star Trek & Co.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Baustelle Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Katrin Bauerfeind

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"Kulturzeit" bekommt ein neues Studiodesign. Während der zweiwöchigen Sendepause des 3sat-Magazins "Kulturzeit" (25.3. - 4.4.2008) zeigt 3sat mit "Baustelle Kulturzeit" eine verkürzte Version der Sendung. Formal und inhaltlich als Loop konzipiert, läuft eine acht- ...

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"Kulturzeit" bekommt ein neues Studiodesign. Während der zweiwöchigen Sendepause des 3sat-Magazins "Kulturzeit" (25.3. - 4.4.2008) zeigt 3sat mit "Baustelle Kulturzeit" eine verkürzte Version der Sendung. Formal und inhaltlich als Loop konzipiert, läuft eine acht- beziehungsweise zwölfminütige Fassung zwischen 19.20 Uhr und 20.00 Uhr drei bis viermal in jeweils leicht veränderter Form hintereinander. Zeitgleich wird sie auf www.3sat/kulturzeit.de gestreamt und ist dort abrufbar. "Baustelle Kulturzeit" experimentiert mit den sich verändernden Sehgewohnheiten im Zeitalter von digitalen, über Internet-Protokoll (IPTV) verbreiteten Multimediainformationen. Präsentiert wird "Baustelle Kulturzeit" von Katrin Bauerfeind, die das Internet-Fernsehen salonfähig gemacht hat. Sie kommentiert das aktuelle Tagesgeschehen, spricht mit prominenten Kultur- und Meinungsmachern und taucht ab in die Tiefen der Subkultur.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton

1938 - Der Untergang Österreichs

Der Untergang Österreichs

Dokumentation von Andreas Novak

(aus der ORF-Reihe "Menschen und Mächte")
(teilweise schwarzweiß)

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Das Vorspiel zum Untergang Österreichs vollzog sich am 11. März 1938 über das Telefon. Der aus Berlin gesteuerte Putsch machte das Land nationalsozialistisch, bevor die deutsche Wehrmacht einmarschierte.
Die Dokumentation "Der Untergang Österreichs" verbindet die ...
(ORF)

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Das Vorspiel zum Untergang Österreichs vollzog sich am 11. März 1938 über das Telefon. Der aus Berlin gesteuerte Putsch machte das Land nationalsozialistisch, bevor die deutsche Wehrmacht einmarschierte.
Die Dokumentation "Der Untergang Österreichs" verbindet die Ereignisse rund um den sogenannten "Anschluss" mit dem politischen Aufstieg von Arthur Seyss-Inquart, dem von Adolf Hitler und Hermann Göring erzwungenen Kurzzeit-Bundeskanzler. Erstmals werden auch Filmaufnahmen des abgesetzten, unter Hausarrest stehenden Kurt Schuschnigg gezeigt. Außerdem zeigt der Film bisher unbekannte Wiener Alltagsszenen vom März 1938, gefilmt von einem damals in Wien lebenden Universitätsprofessor.

Um 21.00 Uhr setzt 3sat den Themenschwerpunkt "1938 - Der Untergang Österreichs" mit dem Dokumentarfilm "Der Mann auf dem Balkon: Rudolf Gelbard" fort.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

1938 - Der Untergang Österreichs

Der Mann auf dem Balkon: Rudolf Gelbard

KZ-Überlebender - Zeitzeuge - Homo Politicus

Dokumentarfilm von Kurt Brazda

Länge: 58 Minuten
Erstausstrahlung

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Rudolf Gelbard, Jahrgang 1930, gehört zu jenen österreichischen Persönlichkeiten, die ihrem Land nach 1945 zu einem Gewissen verhalfen. Als "Judenbub" musste er nach dem Hitlereinmarsch 1938 viele Demütigungen erleiden. Er hat die Novemberpogrome in Wien hautnah erlebt ...
(ORF/3sat)

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Rudolf Gelbard, Jahrgang 1930, gehört zu jenen österreichischen Persönlichkeiten, die ihrem Land nach 1945 zu einem Gewissen verhalfen. Als "Judenbub" musste er nach dem Hitlereinmarsch 1938 viele Demütigungen erleiden. Er hat die Novemberpogrome in Wien hautnah erlebt und war Zeuge des Brandes der großen Synagoge in der Tempelgasse. Im Oktober 1942 wurde er mit seiner Familie nach Theresienstadt deportiert. Dort verbrachte Gelbard von 1942 bis 1945 den entscheidenden Teil seiner Kindheit. Von den 15.000 Kindern, die in diesen "Vorhof" der Vernichtung gebracht wurden, überlebten nur etwa 200. Unermüdlich kämpft Gelbard seither gegen "braunes" Gedankengut.
Der Dokumentarfilm von Kurt Brazda begleitet Rudolf Gelbard an die Schauplätze seiner Kindheit in Wien und auf eine Fahrt nach Terezin/Theresienstadt - mit Sicherheit keine leichte Reise für Gelbard. Er zeigt Orte einer Kindheit, die von Angst und Hoffnungslosigkeit geprägt und für uns Nachgeborene unvorstellbar ist.

Am Donnerstag, 27. März, 20.15 Uhr, setzt 3sat den Themenschwerpunkt "1938 - Der Untergang Österreichs" mit der Dokumentation "Flucht ins Ungewisse" fort.
(ORF/3sat)


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25

Kottan ermittelt

Fernsehfilm von Helmut Zenker, Österreich 1977

Wien Mitte

Darsteller:
KottanFranz Buchrisser
SchrammelC. A. Tichy
SchremserWalter Davy
Frau KottanBibiana Zeller
SissyBirgit Machalissa
u.a.
Länge: 91 Minuten
Regie: Peter Patzak

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In der Nähe des Bahnhofs "Wien Mitte" wird ein Mann erschossen. Einziger Zeuge des Mords ist der Obdachlose Drballa, der neben dem Unbekannten auf einer Bank saß. Kein einfacher Fall für Kottan. Er verliert viel Zeit damit, die Identität des Toten festzustellen. Doch ...
(ORF)

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In der Nähe des Bahnhofs "Wien Mitte" wird ein Mann erschossen. Einziger Zeuge des Mords ist der Obdachlose Drballa, der neben dem Unbekannten auf einer Bank saß. Kein einfacher Fall für Kottan. Er verliert viel Zeit damit, die Identität des Toten festzustellen. Doch selbst als er weiß, wer das Opfer ist, hilft das ihm und seinen Kollegen kaum weiter: Gerald Horvath war ein einfacher Versicherungsvertreter. Als sich allerdings herausstellt, dass Horvaths Frau seit Jahren ein Verhältnis hat und in ihrem Mann einen Versager sieht, scheint der Fall klar.
Als die Filmemacher Helmut Zenker und Peter Patzak zum dritten satirischen Schlag gegen die unfehlbaren TV-Krimihelden ausholen wollten, standen sie vor einem großen Problem: Peter Vogel war im September 1978 vor dem Dreh der Folge verstorben. In Franz Buchrieser fanden Zenker und Patzak aber einen würdigen Nachfolger für den mürrischen Polizei-Major Buchrieser.
(ORF)


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichten des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:25
Stereo-Ton16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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0:30

Ein Mann rechnet ab

(The Human Factor)

Spielfilm, USA 1975

Darsteller:
John KinsdaleGeorge Kennedy
Mike McAllisterJohn Mills
Dr. LupoRaf Vallone
General FullerArthur Franz
JaniceRita Tushingham
Länge: 93 Minuten
Regie: Edward Dmytryk

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Der Computerspezialist der NATO John Kinsdale kommt vom Einkaufen zurück in sein Haus in Neapel, wo ihn eine gespenstige Kulisse erwartet: Sein Haus ist umlagert von Polizei und Krankenwagen. Seine Frau und die drei Kinder wurden Opfer eines brutalen Mordanschlags. Als ...

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Der Computerspezialist der NATO John Kinsdale kommt vom Einkaufen zurück in sein Haus in Neapel, wo ihn eine gespenstige Kulisse erwartet: Sein Haus ist umlagert von Polizei und Krankenwagen. Seine Frau und die drei Kinder wurden Opfer eines brutalen Mordanschlags. Als Kinsdale den ersten Schock überwunden hat, klinkt er sich auf eigene Faust in die Ermittlungen ein und will die Tat gnadenlos rächen. Als ein weiteres gleichgeartetes Verbrechen geschieht, wird eine Terroristengruppe ausgemacht, die durch ihre mörderischen Aktionen vom US-Präsidenten die Freilassung einiger in Europa inhaftierter Terroristen erzwingen will. Mit Hilfe seiner Computerkenntnisse und der Unterstützung seines Kollegen Mike weiß Kinsdale die Täter einzukreisen und Mann für Mann zu liquidieren. Alle Mahnungen seiner Kollegen, zur Ahndung des Massakers Polizei und Justiz einzuschalten, weist der von unauslöschlichem Hass erfüllte Rächer schroff zurück.
Regisseur Edward Dmytryk schuf mit dem Thriller "Ein Mann rechnet ab" einen überaus spannenden, harten Actionfilm vor einem fiktiven politischen Hintergrund. George Kennedy spielt einen Mann, dessen ganze Familie brutal ermordet wird und der daraufhin den falschen Weg einschlägt und in blindem Hass die Selbstjustiz bis zum bitteren Ende durchführt. Damit knüpft der Film an die Thematik des erfolgreichen Spielfilms "Ein Mann sieht rot" mit Charles Bronson aus dem Jahr 1974 an.


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2:00
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

Im Tal von Elah


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2:05

Tödliche Mission

(The Emissary)

Spielfilm, USA/Südafrika 1988

Darsteller:
Jack CavanaughTed LePlat
Caroline CavanaughTerry Norton
HesseAndré Jacobs
Botschafter MacKayRobert Vaughn
Länge: 95 Minuten
Regie: Jan Scholtz

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Caroline Cavanaugh begleitet ihren Mann, einen amerikanischen Sonderbotschafter, auf einer Reise nach Südafrika. Die Ehe steckt in der Krise, seit Caroline vor einiger Zeit ein Verhältnis hatte. Dies macht sich der russische Geheimdienst zunutze, da Jack Cavanaugh Zugang ...

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Caroline Cavanaugh begleitet ihren Mann, einen amerikanischen Sonderbotschafter, auf einer Reise nach Südafrika. Die Ehe steckt in der Krise, seit Caroline vor einiger Zeit ein Verhältnis hatte. Dies macht sich der russische Geheimdienst zunutze, da Jack Cavanaugh Zugang zu geheimen Informationen und Daten hat. Als Caroline dem Sicherheitsdienst auf raffinierte Weise entwischt, fangen sie die KGB-Offiziere Brochard und Hesse ab. In betäubtem Zustand wird sie vergewaltigt, und es werden kompromittierende Fotos gemacht, mit denen man sie erpresst. Caroline erzählt das ihrem Bruder, der ihr jedoch nicht glaubt. Nach einem Treffen mit dem Botschafter MacKay vertraut sie sich endlich ihrem Mann an. Nach einer anfänglichen Vertrauenskrise steht Jack zu seiner Frau, und gemeinsam setzen sie sich zur Wehr.
Spannender Spionagethriller, der seine Geschichte konsequent aus der Perspektive des Opfers erzählt. Die für Agentenfilme typische Kalte-Kriegs-Thematik wird geschickt mit der Beziehungsproblematik des Botschafter-Ehepaars verbunden.


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3:40
Stereo-Ton16:9 Format

Aus dem Leben einer Schneiderin

(Wiederholung von 18.00 Uhr)


(ORF)


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4:10
Stereo-Ton16:9 Format

Asyl

Spielfilm, Deutschland 2004

Mit Stephania Aloluokhai-Ghogonn, Natja Bakhtadze, Cyrill Berndt,
Inge Blau, Maxim Breitkreiz, Karim Cherif u.a.
Regie: Emily Atef, Réka Kinsces, David Sieveking, Hanna Doose,
Oleg Assadulin und Katja Sambeth
(Originalfassung mit deutschen Untertiteln)
Länge: 61 Minuten

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Im Verlauf weniger Tage entscheidet sich für einige Menschen in einem Berliner Asylantenheim die Zukunft. Alle hoffen auf eine Aufenthaltsgenehmigung, doch für einige von ihnen rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Ein kurdisches Ehepaar mit kleinem Sohn bereitet sich ...

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Im Verlauf weniger Tage entscheidet sich für einige Menschen in einem Berliner Asylantenheim die Zukunft. Alle hoffen auf eine Aufenthaltsgenehmigung, doch für einige von ihnen rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Ein kurdisches Ehepaar mit kleinem Sohn bereitet sich darauf vor, die erlittene Verfolgung und Folter plausibel zu machen. Doch ihre Aussage wird von einem Dolmetscher verfälscht. Zwei junge Frauen aus dem osteuropäischen Raum, Anna und Vera, werden zu Freundinnen. Anna gibt vor, vom KGB verfolgt worden zu sein, was sie jedoch nicht belegen kann. Timur von der Krim und Denis aus Moldawien, die das Asylantenheim nur als Zwischenstation ansehen, werden um ihren schwarz verdienten Lohn geprellt. Da sie sich beim Asylgesuch als tschetschenische Flüchtlinge ausgegeben haben, werden sie zudem erpresst. Sarina und ihr Sohn Adam sind wirklich aus Tschetschenien. Nachdem Sarinas Mann von Russen verschleppt wurde, waren sie geflohen. Adam will notfalls allein zurück, um den Vater zu suchen. Sarina hat Angst, auch noch ihren Sohn zu verlieren. Djibril, Sohn einer afrikanischen Familie, versucht, in einem Berliner Club eine deutsche Frau zu finden. Als er eines Morgens ins Heim zurückkommt, ist seine ganze Familie weg - abgeholt und abgeschoben. Herr Singh dagegen möchte einen Polizeieinsatz gegen sich provozieren. Dies scheint die einzige Chance zu sein, seinen Sohn, der unter falschem Namen in Abschiebehaft sitzt, wiederzusehen.
Sechs Episoden, die Studenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin in einem Regie-Seminar entwickelt haben, wurden unter der Leitung des renommierten Regisseurs Tony Gatlif ("Gadjo Dilo", "Exils") zu einem dichten Gruppenporträt verwoben. Gedreht wurde in einem Berliner Asylantenheim. Darsteller sind zum Teil die Betroffenen selbst, aber auch professionelle Schauspieler. Die Regisseure der einzelnen Episoden sind: Emily Atef, Réka Kinsces, David Sieveking, Hanna Doose, Oleg Assadulin und Katja Sambeth.


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5:10

Abenteuer Ägypten

Mit Dietmar Ossenberg unterwegs

1. Gottkönige, Goldschätze und Grabräuber

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Ägypten fasziniert seit Jahrtausenden die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche gemacht nach dem Mythos des Landes.
Eine der ersten Stationen der Reise sind die Tempel von Abu ...

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Ägypten fasziniert seit Jahrtausenden die Menschheit. Dichter, Denker, Abenteurer, Feldherren und Gelehrte erlagen seinem Zauber. Dietmar Ossenberg hat sich auf die Suche gemacht nach dem Mythos des Landes.
Eine der ersten Stationen der Reise sind die Tempel von Abu Simbel. Zweimal im Jahr lockt ein einzigartiges Spektakel Menschen aus aller Welt an: Zur Winter- und Sommersonnenwende treffen die Strahlen der aufgehenden Sonne auf die Abbilder des Gottkönigs im Allerheiligsten des Tempels. Einst zum Ruhm Ramses II. erschaffen, hat das Sonnenwunder bis heute nichts von seiner Attraktion verloren. Während die Touristen die Baudenkmäler vergangener Epochen bestaunen, ziehen auf dem Nasser-See Fischer hinaus zum Fang. Monatelang hausen sie fernab der Zivilisation auf winzigen Inseln mitten auf dem größten Stausee der Welt. Einige gehören zum Volk der Nubier, das einst über das alte Ägypten herrschte. Heute leben die Nubier zwangsumgesiedelt an den Ufern des Sees. Doch ihre uralten Traditionen haben sie sich bewahrt. Weiter gen Norden erreicht der Nil Luxor, die Hauptstadt des Pharaonenreichs. Das alte Theben ist heute ein Paradies für Archäologen. An keinem anderen Ort des Nillandes konzentrieren sich die Hinterlassenschaften der Vergangenheit so wie hier. Dutzende von Wissenschaftlern durchwühlen die Erde auf der Suche nach der Vergangenheit. Einer von ihnen ist der Deutsche Daniel Polz. Er ist sicher, in der Nähe des Tals der Könige die letzte Ruhestätte einer längst vergessenen Herrscherdynastie gefunden zu haben. Die Reise geht weiter nach EI Gouna - eine Stadt an der Küste des Roten Meers. Entstanden nach der Idee eines der reichsten Männer der Welt, des Multi-Millionärs Samih Zawiris, soll EI Gouna als Modell für Ägyptens Zukunft stehen. In einer lebensfeindlichen Einöde, ohne Süßwasser und Strom, schufen Ingenieure und Architekten eine künstliche Oase für Touristen und Einheimische.

Den zweiten Teil von "Abenteuer Ägypten" zeigt 3sat am Donnerstag, 27. März, um 4.30 Uhr.


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5:55

GleisEpisoden: Auf Schienen durch die Nacht

Film von Rolf Reißmann

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Nachtzüge werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer beliebter. In den letzten Jahren stieg ihre Zahl deutlich an. Die Züge selbst wurden länger und die Ausstattung verbessert.
"GleisEpisoden: Auf Schienen durch die Nacht" stellt das Nachtzugangebot ...

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Nachtzüge werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer beliebter. In den letzten Jahren stieg ihre Zahl deutlich an. Die Züge selbst wurden länger und die Ausstattung verbessert.
"GleisEpisoden: Auf Schienen durch die Nacht" stellt das Nachtzugangebot am Beispiel der deutsch-schweizerischen Gesellschaft CityNightLine vor.

Sendeende: 6:10 Uhr