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Dienstag, 25. März
Programmwoche 13/2008
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6:15
Stereo-Ton

Die Bilder des Adrian Marthaler

George Gershwin: Concerto in F für Klavier und Orchester

(1925)

Mit dem Solisten: Leon Bates
Es spielt das Basler Sinfonieorchester
unter der Leitung von Matthias Bamert
(aus der SF-Reihe "Musik anders sehen")

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Kann man Musik sehen? Wer sich den Bildern des Regisseurs Adrian Marthaler überlässt, dem werden jedenfalls musikalische Geschichten serviert. Seine szenischen Inszenierungen bekannter klassischer Stücke gehen weit über eine bloße Abbildung der Orchester und Solisten ...

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Kann man Musik sehen? Wer sich den Bildern des Regisseurs Adrian Marthaler überlässt, dem werden jedenfalls musikalische Geschichten serviert. Seine szenischen Inszenierungen bekannter klassischer Stücke gehen weit über eine bloße Abbildung der Orchester und Solisten hinaus und kreieren eigene Bildwelten, die sich witzig-verspielt rund um die Musik entwickeln.
Das Solistenkonzert ist längst zum (kultur-)sportlichen Anlass verkommen. Technische Brillanz und Fingerakrobatik stehen dabei weit höher im Kurs als die nur schwer greifbaren Kriterien wie Gestaltung und musikalischer Ausdruck. Adrian Marthaler stellt in seiner musikszenischen Produktion nicht nur den vordergründigen Glanz eines Solistendaseins dar, sondern auch die Kehrseite. Dass er dabei nicht mit erhobenem Zeigefinger vorgeht, ist selbstverständlich. Marthaler drückt seine "Kritik" am Musikleben mit Raffinesse und bissigem Humor aus.


6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Im Mühlviertel

Film von Peter Giesecke

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Als "Land der herrlichen Wälder" hat Adalbert Stifter (1805 - 1868) seine Heimat, das Mühlviertel, beschrieben. In Oberplan 1805 geboren, kehrt er, der den Großteil seines Lebens in Wien und Linz verbracht hat, in seinen Erzählungen und Romanen immer wieder in den ...
(ARD/BR)

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Als "Land der herrlichen Wälder" hat Adalbert Stifter (1805 - 1868) seine Heimat, das Mühlviertel, beschrieben. In Oberplan 1805 geboren, kehrt er, der den Großteil seines Lebens in Wien und Linz verbracht hat, in seinen Erzählungen und Romanen immer wieder in den Böhmerwald zurück: ins Dreiländereck an der deutsch-österreichisch-tschechischen Grenze, in die einsame Landschaft und zu den sanften Hügeln und Bergen, zu dem rauen Klima und den steinigen Böden, denen Fruchtbares abzuringen härter ist als anderswo. Die dichten Wälder sind der größte Reichtum des Mühlviertels, das seinen Namen von der Mühl hat, die durch das Land fließt. Über den berühmten Schwarzenberg'schen Schwemmkanal wurde bis ins 20. Jahrhundert Holz in die Metropolen des Habsburger Reichs geschwemmt.
Peter Giesecke erzählt Geschichten und Geschichte einer Kulturlandschaft im Herzen Europas, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht ist. Giesecke besucht unter anderem die Burg Klam, eine der wenigen, die von den einst 400 Burgen dort übriggeblieben ist, und die älteste Brauerei Österreichs in Hofstätten.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde

Fünfteilige Reihe von Thomas Junker über Südamerika

4. Teil

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über ...
(ARD/MDR)

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über Wüstensand und Schotterpisten.
Die fünfteilige Dokumentation "Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde" porträtiert die Menschen, die sie entlang ihrer Reiseroute trafen - unter anderem erfolgreiche Unternehmer in Santiago de Chile, die die chilenische Hauptstadt zur wichtigsten Wirtschaftsmetropole Südamerikas ausbauen wollen, sowie Waldarbeiter, die nur mit Muskelkraft und Hilfe von Ochsen an der unwirtlichen und ständig verregneten Carretera Austral in Südchile Baumstämme aus dem Urwald ziehen. Auch Gauchos, jene legendäre Helden, die auf ihren Pferden die Pampa Argentiniens durchstreifen, und Mapuche-Indianer, die als einzige nicht von den Spaniern kriegerisch bezwungen wurden, aber heute große Mühen haben, ihre Identität zu bewahren, werden vorgestellt. Außerdem fängt der Film die großartige Landschaft Südamerikas in Bildern ein und zeigt eine Kirche, die im 19. Jahrhundert von Gustave Eiffel erbaut worden ist, noch bevor er den nach ihm benannten Turm in Paris errichtet hat. Einer der Höhepunkte im wahrsten Sinne des Wortes ist eine Schwefelabbaustätte in 6.010 Metern Höhe in den chilenischen Anden - die höchstgelegene Arbeitsstätte der Welt.
(ARD/MDR)


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

Der Kreis des Lebens

Dreiteilige Reihe

1. Wie wir lernen

Film von Tilman Wolff und Johanna Beyer

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Lernen, bewegen und essen - das Leben wird von diesen drei wesentlichen Aktivitäten gesteuert, sie bestimmen auch, wie wir unser Alter erleben. Die dreiteilige Dokumentation verfolgt, wie der Mensch im Lauf des Lebens lernt, wie Bewegung funktioniert und sich entwickelt ...
(ARD/WDR/BR)

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Lernen, bewegen und essen - das Leben wird von diesen drei wesentlichen Aktivitäten gesteuert, sie bestimmen auch, wie wir unser Alter erleben. Die dreiteilige Dokumentation verfolgt, wie der Mensch im Lauf des Lebens lernt, wie Bewegung funktioniert und sich entwickelt und wie Ernährung das Leben beeinflusst. Die erste Folge erklärt, wie wir lernen und stellt die aktuellen Erkenntnisse der Hirnforschung vor.
Die Formbarkeit des Gehirns ist wahrscheinlich größer, als man sich das je vorstellen konnte. Es bleibt bis ins hohe Alter leistungsfähig. Seit einigen Jahren fallen tradierte Vorurteile über das Gehirn: So haben Forscher die Vorstellung von der strengen Trennung der beiden Hirnhälften heute ebenso aufgegeben wie die Annahme, dass der Mensch immer nur 20 Prozent seines Gehirns nutzt, während der Rest brach liegt. Es gibt keinen Leerlauf: Das Gehirn ist eine ewige Baustelle, in der pausenlos Synapsen und Leitungen neu gebildet werden. Eine große Bedeutung hat dabei die Chemie, denn eine ganze Reihe von Botenstoffen spielt beim Auf- und Abbau von Synapsen eine entscheidende Rolle. Tests zeigen, dass nicht immer nur die Jungen beim Lernen und Entscheiden im Vorteil sind. Dass das Gehirn von der Evolution auf das Lernen programmiert ist, beweist sein internes Belohnungssystem, denn Lernen macht glücklich.

Die weiteren Folgen der dreiteiligen Reihe "Der Kreis des Lebens" zeigt 3sat am Mittwoch, 26. März, und Donnerstag, 27. März, jeweils um 9.30 Uhr.
(ARD/WDR/BR)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Willi wills wissen

Achtteilige Reihe

5. Wer singt in den höchsten Tönen?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Diesmal darf Willi einen ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
Diesmal darf Willi einen Blick hinter die Kulissen der Bayerischen Staatsoper in München werfen. Auf der Probebühne finden gerade die Stellproben für die italienische Oper "La Cenerentola", auf Deutsch "Aschenputtel", statt. Willi schaut zu und stellt natürlich jede Menge Fragen. Um eine Aufführung bühnenreif zu machen, werden viele Fachleute und Helfer gebraucht: Kostüme müssen geschneidert, Perücken geknüpft, Schuhe und jede Menge Requisiten wie Dolche und Schwerter angefertigt werden. Alles soll prächtig aussehen und echt wirken. Willi besucht außerdem eine Probe des Opernchors und ist im Opernstudio bei einer Unterrichtsstunde für junge Opernsängerinnen und -sänger dabei. Was Willi noch nicht wusste: Nicht nur Gesangs- und Schauspielunterricht gehören zur Ausbildung, sondern auch Körper- und Atemübungen sollen die Stimme schulen und stärken. Willi staunt, wie viele Menschen außer den Sängern und Musikern bei einer Opernvorstellung hinter der Bühne arbeiten. Auf der Bühne ist mittlerweile viel los: Die Kulisse für "La Cenerentola" wird aufgebaut, es ist nicht mehr viel Zeit bis zur Vorstellung. Eine halbe Stunde vorher kommen die Zuschauer, ungefähr 2.100 Menschen passen in den prachtvollen Zuschauersaal. Willi schaut noch schnell im Orchestergraben vorbei, bevor sich der Vorhang für die Geschichte von Aschenputtel hebt.

Die nächste Folge von "Willi wills wissen" sendet 3sat am Mittwoch, 26. März, um 10.15 Uhr.
(ARD/BR)


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10:40
Stereo-Ton

Wombaz

Das Tiermagazin

Greifvögel - Raubtiere auf leisen Schwingen

Moderation: Florian Weber

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder ...

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder Erstaunliches über dieses Tier und erlebt den tierischen Alltag hautnah mit.
Diesmal ist Moderator Florian Weber zu Besuch im Wiesentgehege in Springe. Dort leben rund 20 Greifvögel, darunter Falken, Habichte und Steinadler. Die meisten von ihnen sind Raubvögel. Falkner Rouven Polep kümmert sich um die Vögel. Falken sind Luftjäger, und Polep trainiert täglich mit ihnen. Dazu benutzt er eine Beute-Attrappe, einen Stock, an dem ein Stück Fleisch befestigt ist. Er zeigt Florian das typische Verhalten der Falken, wenn sie ihre Beute wittern, und lüftet das Geheimnis, warum Uhus lautlos fliegen und ihren Kopf um 270 Grad drehen können. Außerdem begleitet "Wombaz" Alina mit ihrem Yorkshire-Terrier Joey zu einem Tier-Casting im Filmpark Babelsberg. Joey muss verschiedene Kunststücke vorführen und zeigen, wie gut er gehorcht. Der kleine Hund verfügt über großes Talent. So ist es für Joey kein Problem, eine Leiter hochzuklettern. Beim Eseltreffen in Gütersloh fiebert Florian mit Frederike, ob ihr Esel beim Wettbewerb gewinnt. Die Richter sind streng und schauen sich die Vorführungen der Tiere genau an. Schließlich besucht "Wombaz" den neunjährigen Maurice in Berlin. Maurice ist Ameisenexperte und zeigt seine Lieblings-Haustiere aus nächster Nähe. Sein Freund Martin besitzt einen Ameisenladen in Berlin Steglitz. Dort hält er ganz seltene Ameisen, wie zum Beispiel Bull Ants aus Australien. Die kleinen Insekten können ganz schön gefährlich werden, wenn man sie ärgert.

Die nächste Folge des Tiermagazins "Wombaz" sendet 3sat am Mittwoch, 26. März, um 10.40 Uhr.


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11:00

Die Garage

(Garash)

Spielfilm, UdSSR 1980

Darsteller:
MalajewaLija Achedshakowa
AnikejewaIja Sawwina
Guskows FrauSwetlana Nemoljajewa
SidorinValentin Gaft
FetissowGeorgi Burkow
u.a.
Länge: 96 Minuten
Regie: Eldar Rjasanow

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Man hatte sich auf das gewohnte Versammlungsritual eingestellt: Der mächtige Vorstand der Garagenbaugemeinschaft trägt seine in geschlossenen Beratungen getroffenen Entscheidungen vor - und der Rest hebt zustimmend die Hand. Doch diesmal kommt es anders: Da fünf Garagen ...
(ARD/MDR)

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Man hatte sich auf das gewohnte Versammlungsritual eingestellt: Der mächtige Vorstand der Garagenbaugemeinschaft trägt seine in geschlossenen Beratungen getroffenen Entscheidungen vor - und der Rest hebt zustimmend die Hand. Doch diesmal kommt es anders: Da fünf Garagen weniger als geplant gebaut wurden, hat der Vorstand vier Garagenanwärter - eine Garage war als Reparaturbox geplant - von der Liste gestrichen. Deren Namen werden mit fadenscheinigen Begründungen vorgelesen. Fronten brechen auf, denn es gibt plötzlich unter den Garagenanwärtern gewisse Unterschiede, handfeste Beziehungen, die auf einmal wesentlich werden. Eine junge Frau nimmt Partei für die Betroffenen. Sie versteckt den Schlüssel des Saals. In der so erzwungenen Marathonsitzung wird aus der ordentlich-undemokratischen eine unordentlich-demokratische Versammlung. Am Garagenstreit scheiden sich die Geister, zeigt jeder sein wahres Gesicht. Nicht jeder hat am frühen Morgen die Prüfung dieser besonderen Art bestanden.
"Die Garage" ist eine brisante satirische Filmkomödie von Eldar Rjasanow, die über allgemeinmenschliche Schwächen hinaus einen Querschnitt durch die sozialistische Gesellschaft bietet. Szenische Gags, verbunden mit intelligentem Wortwitz, entlarven bissig und zugleich verständnisvoll Heuchelei, Schmarotzertum, Liebedienerei und manch andere unerfreuliche menschliche Charaktereigenschaft, wie sie sich aus der Mangelwirtschaft, aber nicht nur aus ihr, entwickeln. Die Handlung vollzieht sich an einem Ort, innerhalb eines Tages und einer Nacht.
(ARD/MDR)


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12:35
Stereo-Ton

Neuseeland - Reiseerlebnisse auf der Nordinsel

Film von Alexander M. Groß

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Kein anderes Urlaubsland liegt weiter von Deutschland entfernt als Neuseeland. Trotz der Strapazen des 25-stündigen Flugs verbringen alljährlich etwa 60.000 Deutsche ihre Ferien in Neuseeland. Gründe dafür gibt es genug: Das Land hat eine einzigartige Flora und Fauna ...
(ARD/SR)

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Kein anderes Urlaubsland liegt weiter von Deutschland entfernt als Neuseeland. Trotz der Strapazen des 25-stündigen Flugs verbringen alljährlich etwa 60.000 Deutsche ihre Ferien in Neuseeland. Gründe dafür gibt es genug: Das Land hat eine einzigartige Flora und Fauna zu bieten und atemberaubende Landschaften, die schon für viele Spielfilme als Kulisse diente. Neuseeland besteht aus zwei Inseln, die zwischen Australien und der Datumsgrenze liegen. Die ersten Einwanderer, die Maori, nannten ihre neue Heimat "Aotearoa" - "Land der langen, weißen Wolke". Für Europäer wird ein Besuch Neuseelands zur Reise in eine "verkehrte Welt": Weihnachten wird im Hochsommer gefeiert, die Sonne steht mittags im Norden, und das Badewasser fließt tatsächlich links herum in den Ausguss.
Der Film stellt die Nordinsel vor, auf der drei Viertel der 3,5 Millionen Neuseeländer leben und die etwa so groß ist wie die fünf neuen deutschen Bundesländer. Die Reise startet in Auckland, der größten Stadt Neuseelands. Nach einem Besuch der Bay of Islands geht es in die Art-déco-Stadt Napier und in das Weinbaugebiet Wairarapa. Ein Stadtporträt von Neuseelands Hauptstadt Wellington und spektakuläre Aufnahmen der Vulkane im Tongariro-Nationalpark beenden die Rundreise.
(ARD/SR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Land des Lichts und des Lavendels

Die Drôme

Film von Birgitta Ashoff

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Lavendel, Oliven, Wein, Schlösser - alles, was für die französische Provence typisch ist, hat ihre nördliche Nachbarlandschaft Drôme auch. Nur gibt es in den Hügel- und Bergregionen östlich der Rhône und südlich von Lyon keine Touristenscharen. Anders als in der ...
(ARD/BR)

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Lavendel, Oliven, Wein, Schlösser - alles, was für die französische Provence typisch ist, hat ihre nördliche Nachbarlandschaft Drôme auch. Nur gibt es in den Hügel- und Bergregionen östlich der Rhône und südlich von Lyon keine Touristenscharen. Anders als in der Provence ist das Licht in der Drôme wärmer, weniger grell, reicher an Zwischentönen. Das Département Drôme ist nach einem verschwiegenen Flüsschen, das in den Voralpen entspringt, benannt. Im Juli prägt der Lavendel die Landschaft und betört die Sinne. Wer sich der Drôme über die atemberaubenden Gebirgspässe des Vercors nähert oder auf der Autoroute du Soleil von Lyon in den Süden fährt, spürt unvermittelt, dass er "zum Himmel und zum Meer unterwegs ist" wie der französische Schriftsteller Paul Claudel einst über die Drôme schrieb.
Birgitta Ashoff ist in der Region Drôme unterwegs. Stationen ihrer Reise sind der "Palais Ideal" des bauwütigen Briefträgers Cheval, die Weinuniversität Suze-la-Rousse und die Donjons von Chamaret und Crest. Lavendel- und Sonnenblumenfelder, Walnussbäume, mit hellen Weinreben bepflanzte Hügelketten und Bergkuppen säumen den Reiseweg.
(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Eisenbahn-Romantik

Die Außerfernbahn

Film von Alexander Schweitzer

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Exakt 111 Jahre ist es her, dass die Außerfernbahn eröffnet wurde. Von Kempten im Allgäu führt die Strecke nach Pfronten und weiter nach Tirol. Dort erschließt die Außerfernbahn das österreichische Außerfern mit seinem Hauptort Reutte, das durch die Lechtaler Alpen ...
(ARD/SWR)

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Exakt 111 Jahre ist es her, dass die Außerfernbahn eröffnet wurde. Von Kempten im Allgäu führt die Strecke nach Pfronten und weiter nach Tirol. Dort erschließt die Außerfernbahn das österreichische Außerfern mit seinem Hauptort Reutte, das durch die Lechtaler Alpen vom restlichen Tirol getrennt ist. Die Strecke führt auf einer Höhe von 1.100 Metern entlang des Zugspitzmassivs und erreicht nach mehr als 100 Kilometern den Endpunkt Garmisch-Partenkirchen. Sowohl die Deutsche Bahn als auch die Österreichischen Bundesbahnen wollten sich in der Vergangenheit von der Bahn trennen, doch im Endeffekt haben sich die Befürworter der Erhaltung durchgesetzt und das zu Recht, denn die Außerfernbahn gehört zu den landschaftlich schönsten Eisenbahnstrecken im Alpenraum.
Ein Film über die Außerfernbahn und ihre Geschichte.
(ARD/SWR)


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14:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Berlin - Saigon

Dirk Sagers Eisenbahnreise um die halbe Welt

1. Aufbruch an die Wolga

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Von Berlin nach Saigon - weiter kann man von Deutschlands Hauptstadt aus auf Schienen nicht reisen. 16.000 Kilometer Eisenbahnfahrt lagen vor Dirk Sager und seinem Team, als sie im Berliner Vorortbahnhof Lichtenberg in den Zug stieg. Von da an waren sie monatelang in ...

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Von Berlin nach Saigon - weiter kann man von Deutschlands Hauptstadt aus auf Schienen nicht reisen. 16.000 Kilometer Eisenbahnfahrt lagen vor Dirk Sager und seinem Team, als sie im Berliner Vorortbahnhof Lichtenberg in den Zug stieg. Von da an waren sie monatelang in Dutzenden von Zügen unterwegs. Dabei hat Dirk Sager Routen ausgewählt, die abseits der großen Touristenströme liegen.
In vier Folgen begleitet die Dokumentation "Berlin - Saigon" seine Reise und stellt Land und Leute entlang der Route vor. Die erste Etappe führt von Berlin bis an die Wolga: Dicke Eisschollen treiben auf der Oder - die erste von vielen Grenzen, die auf der Reise überquert werden. Das wieder aufblühende Warschau ist die letzte westliche Metropole auf dem Weg nach Osten. In Jazzkellern und Studentenclubs ist eine ganz besondere Atmosphäre zu erleben. Am Grenzbahnhof Brest überquert der Zug die Scheidelinie zu Europas Osten. Dort werden auch die Fahrgestelle der Waggons ausgetauscht, denn ab Brest gilt die breitere russische Spurweite für die Eisenbahn. Die kleine Stadt am Bug, die heute zu Weißrussland gehört, war in sowjetischer Zeit das Portal zum Kerngebiet des Moskauer Imperiums, woran schon der prächtige, im Zuckerbäckerstil errichtete Bahnhof erinnert. In Weißrussland trifft Dirk Sager mutige Journalisten und Theatermacher, die sich der Willkür des Präsidenten Lukaschenko entgegenstellen. Smolensk, Tambow und schließlich Saratow an der Wolga sind die weiteren Stationen auf dem Weg durch Russland.

Die weiteren Teile von "Berlin - Saigon" zeigt 3sat an den kommenden Tagen jeweils um 14.30 Uhr.


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15:15
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Die Altstadt von Vilnius, Litauen

Rom des Ostens

Film von Heiko Petermann

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Vilnius überrascht den Besucher mit einer Vielzahl prächtiger barocker Kirchen und Gebäude. Es hat den Anschein, als ob man den Heiden den Glauben demonstrativ in Stein "aufdrücken" wollte. So beginnt die Zeit intensivster Bautätigkeit nach der Reformation. Unter dem ...
(ARD/SWR)

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Vilnius überrascht den Besucher mit einer Vielzahl prächtiger barocker Kirchen und Gebäude. Es hat den Anschein, als ob man den Heiden den Glauben demonstrativ in Stein "aufdrücken" wollte. So beginnt die Zeit intensivster Bautätigkeit nach der Reformation. Unter dem Ansturm der Jesuiten, die diesen östlichen Vorposten katholischen Glaubens nicht verlieren wollen, bekommt Vilnius sein Gesicht. Klöster und Kirchen bestimmen das Stadtbild, heute teilweise prächtig restauriert. Doch die Jesuiten bauen nicht nur Kirchen, sie gründen 1579 auch die Universität von Vilnius. Das Universitätsviertel mit seinen italienisch inspirierten Innenhöfen, der imposanten St. Johanneskirche mit ihrem Glockenturm und den prachtvoll gestalteten Innenräumen des Observatoriums und der Bibliothek stellt ein einmaliges architektonisches Ensemble dar.
Der Film erzählt den Weg der Litauer in die politische Unabhängigkeit vor dem Hintergrund der Geschichte von Vilnius. Die Architektur der Stadt, von der UNESCO 1994 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, reicht von der frühen Gotik über die Renaissance, den Barock bis zum Klassizismus und stellt ein in Osteuropa einmaliges Stadtbild dar.
(ARD/SWR)


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15:30
schwarz-weiss monochrom

Helmut Käutner

Unter den Brücken

Spielfilm, Deutschland 1945

Darsteller:
AnnaHannelore Schroth
HendrikCarl Raddatz
WillyGustav Knuth
VeraUrsula Grabley
Mädchen in HavelbergHildegard Knef
WirtschafterinMargarete Haagen
u.a.
Länge: 96 Minuten
Regie: Helmut Käutner

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Hendrik und Willy haben gemeinsam eine große Liebe. Sie heißt "Liese-Lotte" und ist ihr Schleppkahn. An einem späten Sommerabend, als die beiden Schiffer mit der "Liese-Lotte" in Potsdam festgemacht haben, sehen sie auf einer Brücke ein Mädchen, das sich scheinbar in ...
(ARD)

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Hendrik und Willy haben gemeinsam eine große Liebe. Sie heißt "Liese-Lotte" und ist ihr Schleppkahn. An einem späten Sommerabend, als die beiden Schiffer mit der "Liese-Lotte" in Potsdam festgemacht haben, sehen sie auf einer Brücke ein Mädchen, das sich scheinbar in den Fluss stürzen will. Hendrik und Willy eilen zu Hilfe, können jedoch nur einen Zehnmarkschein aus dem Wasser fischen: Die vermeintlich Lebensmüde ist nämlich gar nicht gesprungen. Als ehrliche Finder fahren die beiden ihr nach. Anna - so heißt das Mädchen - besteht darauf, in Ruhe gelassen zu werden, aber dann willigt sie doch zögernd ein, auf dem Kahn zu übernachten. Die Berlinerin muss einsehen, dass sie zu dieser späten Stunde in Potsdam kaum noch eine Unterkunft finden dürfte. Am nächsten Tag fährt Anna mit Hendrik und Willy auf der "Liese-Lotte" nach Berlin. Die beiden haben sich Hals über Kopf in das Mädchen verliebt und würden sie gern an Bord behalten. Aber nach einer ungeschickten Bemerkung von Willi verlässt Anna das Schiff. Hendrik hat es indessen verstanden, sich ihre Adresse zu beschaffen. Er sucht Anna auf. Es dauert nicht lange, da ist auch Willy bei ihr. Aus den Freunden sind Rivalen geworden, aber Willy glaubt, eine Lösung zu wissen: Wer Anna gewinnt, muss runter vom Kahn, damit dem anderen wenigstens die "Liese-Lotte" bleibt.
Ähnlich wie in der ein Jahr zuvor entstandenen "Romanze in Moll", wenn auch mit freundlicheren Vorzeichen, setzte sich Helmut Käutner mit diesem Film eindeutig ab von der politischen Szenerie jener Jahre. Die Uraufführung fand in Stockholm statt, "Unter den Brücken" war zunächst in Deutschland nicht zu sehen. Die lyrische Atmosphäre des Films und seine unpathetische Menschlichkeit beschwören ein Glück, das in jenen Tagen unerreichbar schien.

Mit dem Dokumentarfilm "Wer ist Helmut Käutner?" setzt 3sat um 17.05 Uhr seinen Schwerpunkt zu Helmut Käutner fort.
(ARD)


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17:05
Stereo-Ton16:9 Format

Helmut Käutner

Wer ist Helmut Käutner?

Dokumentarfilm von Marcel Neudeck, Deutschland 2008

Länge: 35 Minuten
Erstausstrahlung

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Helmut Käutner (1908 - 1980) begann in den 1930er Jahren als Theaterschauspieler, Kabarettist und Autor, bevor er 1939 mit "Kitty und die Weltkonferenz" sein Debüt als Filmregisseur gab. Der Film wurde wegen "pro-britischer Tendenzen" verboten, woraufhin Käutner in der ...

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Helmut Käutner (1908 - 1980) begann in den 1930er Jahren als Theaterschauspieler, Kabarettist und Autor, bevor er 1939 mit "Kitty und die Weltkonferenz" sein Debüt als Filmregisseur gab. Der Film wurde wegen "pro-britischer Tendenzen" verboten, woraufhin Käutner in der Folgezeit bewusst unpolitische, im Privaten angesiedelte Filme wie "Kleider machen Leute" und "Auf Wiedersehen, Franziska" drehte. Dies brachte ihm später den Vorwurf ein, sich eines unterschwelligen Transports von NS-Ideologie schuldig gemacht zu haben. Die letzten drei Filme vor Kriegsende "Romanze in Moll", "Große Freiheit Nr. 7" und "Unter den Brücken" begründeten Käutners internationales Renommee als Regisseur eines poetischen Realismus. Käutners erster Nachkriegsfilm "In jenen Tagen" (1946/47) ist der Versuch, zur "Stunde Null" eine Bilanz menschlichen Verhaltens während des "Dritten Reichs" zu ziehen. In den 1950er Jahren erzielte Käutner mit Filmen wie "Die letzte Brücke" (1954) und "Der Hauptmann von Köpenick" (1956), der mit sechs Bundesfilmpreisen ausgezeichnet wurde, große Erfolge im In- und Ausland. Nach einer kurzen Phase in Hollywood kehrte Käutner nach Deutschland zurück, wo er jedoch nicht mehr Fuß fassen konnte. Er konnte sich weder in den Kreis des "Neuen deutschen Films" noch ins seichte Kommerzkino einfinden.
Marcel Neudeck, Absolvent der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg, stellt Helmut Käutner als Mensch und Regisseur vor, zeigt seine künstlerischen und politischen Vorstellungen auf. Dazu verwendet er Bild- und Tondokumente Käutners, in denen dieser über seine Arbeitsbedingungen und sein Verhältnis zur Filmkritik spricht. Mehrere Zeitzeugen ergänzen das Porträt, darunter Hardy Krüger, der in zwei Käutner-Filmen mitspielte, Arthur Brauner, sein langjähriger Nachbar und Produzent einiger seiner Filme, sowie die Schauspielerin Margot Hielscher. So entsteht ein plastisches Bild dieses künstlerisch vielseitigen und teilweise unterschätzten deutschen Regisseurs.

Am Mittwoch, 26. März, zeigt 3sat um 15.30 Uhr mit "Romanze in Moll" einen weiteren Helmut-Käutner-Film.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
16:9 Format

ZDF.reportage: Mit 50 auf den Gipfel

Eine Lebenstraum wird Wirklichkeit

Film von Lothar Becker


Die Reportage gibt Einblicke in gesellschaftspolitische Themen und ist dabei ganz nah am Menschen.


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18:30
Stereo-Ton

Alle Zeit der Welt

Sechsteilige Reihe

5. Die High-Speed-Gesellschaft

Film von Tilman Büttner

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine "absolute" Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ...
(ARD/SWR)

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine "absolute" Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe sucht Antworten auf diese Fragen.
"Time is Money" - das Glaubensbekenntnis des vergangenen Jahrhunderts bestimmt bis heute unseren Alltag. Der Lebensrhythmus der Industriestaaten ist immer schneller geworden. Die Zeit ist Rohstoff und Motor für das Wachstum von Volkswirtschaften. Die Temposteigerung betrifft nicht nur Maschinen, sondern auch die Menschen, die sich nach deren Takt richten müssen. An der Spitze der High-Speed-Gesellschaften stehen unangefochten die USA. Fast Food und Drive Inn, Over Night Service und Expresszustellungen sind Erfindungen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Meister der Zeitoptimierung geben weltweit den Takt in Wirtschaft und Gesellschaft vor. Doch längst stellt sich die Frage, ob sich unser Leben wirklich immer weiter beschleunigen lässt. Immer häufiger verweigern sich Menschen dem Zeitdruck und versuchen, auszusteigen in ein anderes, langsameres Leben. Andere suchen neue Lösungen, einen flexiblen Umgang mit ihrer Zeit. New York ist die Stadt, die "niemals schläft". Dort leben die Anhänger der "Zeit ist Geld"-Gesellschaft, die den Kick der Geschwindigkeit genießen. Aber auch die Entdecker einer neuen Langsamkeit, die ein entschleunigtes Leben versuchen.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Baustelle Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Katrin Bauerfeind

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"Kulturzeit" bekommt ein neues Studiodesign. Während der zweiwöchigen Sendepause des 3sat-Magazins "Kulturzeit" (25.3. - 4.4.2008) zeigt 3sat mit "Baustelle Kulturzeit" eine verkürzte Version der Sendung. Formal und inhaltlich als Loop konzipiert, läuft eine acht- ...

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"Kulturzeit" bekommt ein neues Studiodesign. Während der zweiwöchigen Sendepause des 3sat-Magazins "Kulturzeit" (25.3. - 4.4.2008) zeigt 3sat mit "Baustelle Kulturzeit" eine verkürzte Version der Sendung. Formal und inhaltlich als Loop konzipiert, läuft eine acht- beziehungsweise zwölfminütige Fassung zwischen 19.20 Uhr und 20.00 Uhr drei bis viermal in jeweils leicht veränderter Form hintereinander. Zeitgleich wird sie auf www.3sat/kulturzeit.de gestreamt und ist dort abrufbar. "Baustelle Kulturzeit" experimentiert mit den sich verändernden Sehgewohnheiten im Zeitalter von digitalen, über Internet-Protokoll (IPTV) verbreiteten Multimediainformationen. Präsentiert wird "Baustelle Kulturzeit" von Katrin Bauerfeind, die das Internet-Fernsehen salonfähig gemacht hat. Sie kommentiert das aktuelle Tagesgeschehen, spricht mit prominenten Kultur- und Meinungsmachern und taucht ab in die Tiefen der Subkultur.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Duo

Kriminalfilm, Deutschland 2005

Blutiges Geld

Darsteller:
Lizzy KrügerAnn-Kathrin Kramer
Marion AhrensCharlotte Schwab
Viktor AhrensPeter Schwab
UschiSólveig Arnarsdóttir
Ronald ErdmannOliver Bokern
Länge: 89 Minuten
Buch: Carolin Otto
Buch: Peter Zingler
Regie: Peter Keglevic

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Die stellvertretende Leiterin des Arbeitsamts Lübeck, Rebecca Lange, wird ermordet. Hauptkommissarin Lizzy Krüger übernimmt den Fall, denn ihre Kollegin Marion Ahrens hat einen Verkehrsunfall. Ein Verdächtiger ist Rebeccas Verlobter Klaus Schindler. Er ist Leiter eines ...

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Die stellvertretende Leiterin des Arbeitsamts Lübeck, Rebecca Lange, wird ermordet. Hauptkommissarin Lizzy Krüger übernimmt den Fall, denn ihre Kollegin Marion Ahrens hat einen Verkehrsunfall. Ein Verdächtiger ist Rebeccas Verlobter Klaus Schindler. Er ist Leiter eines Fortbildungsinstituts für Arbeitslose. Die engen Verbindungen zwischen Institut und Arbeitsamt sind bekannt, scheinen aber rechtens. Der Unternehmer Helmut Lorch, ein Freund Schindlers, bestätigt dessen Alibi. Schindler beschuldigt einen anderen Mann, Rebecca getötet zu haben: Christian Perrig. Er ist eine Jugendliebe Rebeccas. Aber Schindler bezichtigt Perrig, auch aktuell ihr Liebhaber gewesen zu sein. Angeblich war Perrig sauer, weil sich Rebecca wieder Schindler zuwandte. Aber auch Lizzy Krüger kennt Perrig: Sie hatten einst in Hamburg eine Affäre, die Lizzy damals in größte Schwierigkeiten brachte, weil Perrig in einen groß angelegten Aktienbetrug verwickelt war. Als Lizzy und Perrig sich jetzt wieder begegnen, geht Lizzy auf Distanz. Der arbeitslose Jurist Manfred Tillmann ist ebenfalls verdächtig, weil er Rebecca mehrfach bedroht hat. Die Ermittlungen bringen weitere Erkenntnisse: Die Abrechnungen zwischen Arbeitsamt und Fortbildungsinstitut wurden in großem Stil gefälscht. Rebecca Lange hat sie abgezeichnet, und Schindler hat kassiert. Helmut Lorch gibt zu, hohe Kredite bekommen zu haben, um Arbeitslose einzustellen, die er dann mit fadenscheinigen Begründungen sofort wieder entließ. Rebecca wollte aus dem kriminellen Komplott aussteigen. Mordmotive haben Schindler und Lorch also ebenso wie Perrig. Die Situation spitzt sich zu.


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21:45
Stereo-Ton

Das rote Spielzeug

(The Red Toy/Hateip Haadom)

Kurzfilm, Israel 2004

Mit Muhamed Eliwat, Ahmed Abo Salem, Shlomi Hayun und
Jonathan Giron
Länge: 13 Minuten

Regie: Dani Rosenberg

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Mohamad, ein kleiner palästinensischer Junge aus der Jerusalemer Altstadt, findet im Müll ein kleines rotes Spielzeugradio, das recht merkwürdige Musik und knatternde Geräusche von sich gibt. Sein Fund wird ihm bald abgenommen und wandert von Hand zu Hand - stets im ...

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Mohamad, ein kleiner palästinensischer Junge aus der Jerusalemer Altstadt, findet im Müll ein kleines rotes Spielzeugradio, das recht merkwürdige Musik und knatternde Geräusche von sich gibt. Sein Fund wird ihm bald abgenommen und wandert von Hand zu Hand - stets im Visier der Videokameras des israelischen Sicherheitsdienstes. Weitergereicht von einheimischen Passanten über Soldaten bis zu japanischen Touristen gerät das Spielzeug zuletzt wieder in Mohamads Hände.
Dani Rosenberg, Student der Sam Spiegel Film & TV School in Jerusalem, gelingt es anhand des poetisch-parabelhaften Motivs eines harmlosen Gegenstands, der unterschiedlichste Reaktionen auslöst, die vielfältigen Facetten einer Stadt und einer Gesellschaft zu skizzieren, die im permanenten Ausnahmezustand lebt. Dabei ist der Film unterhaltsam, pittoresk und kommt völlig ohne Dialoge aus. "Das rote Spielzeug" wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Bester Kurzfilm beim Jerusalem Film Festival sowie mit dem Spezialpreis der UNESCO.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Ararat

Spielfilm, Kanada/Frankreich 2002

Darsteller:
RaffiDavid Alpay
Edward SaroyanCharles Aznavour
AniArsinée Khanjian
DavidChristopher Plummer
CeliaMarie-Josée Croze
RoubenEric Bogosian
u.a.
(englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)
Länge: 111 Minuten
Regie: Atom Egoyan

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Raffi, ein junger Kanadier armenischer Abstammung, reist in das Ursprungsland seiner Eltern, um im Auftrag des armenischen Filmregisseurs Saroyan Landschaftsaufnahmen für einen Film über den Genozid der Türken an den Armeniern zu machen. Auf der Rückreise wird er von ...

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Raffi, ein junger Kanadier armenischer Abstammung, reist in das Ursprungsland seiner Eltern, um im Auftrag des armenischen Filmregisseurs Saroyan Landschaftsaufnahmen für einen Film über den Genozid der Türken an den Armeniern zu machen. Auf der Rückreise wird er von einem Zollbeamten mit seinen Filmdosen festgehalten. Bei dem Verhör erzählt Raffi dem Beamten die Geschichte vom Völkermord und der Suche nach seiner Identität. Eingebettet in diese Rahmenhandlung werden mehrere Geschichten erzählt, vor allem die der Dreharbeiten Saroyans für seinen aufwendigen Historienfilm, an dem auch Raffis Mutter, die Kunsthistorikerin Ani, als Beraterin mitwirkt. Sie erforscht Leben und Werk des armenischen Malers Arshile Gorky, eines der wenigen Überlebenden des Massakers in der Stadt Wan im Jahr 1915, dessen Geschichte Saroyan in seinem Film erzählen will. Anis Stieftochter Celia, die ein Liebesverhältnis mit Raffi hat, hasst ihre Stiefmutter, weil sie ihr die Schuld für den Selbstmord des Vaters gibt. Anis erster Mann war als armenischer Racheaktivist bei einem Anschlag auf einen türkischen Botschaftsangestellten ums Leben gekommen. Während der Dreharbeiten diskutieren Ani und Regisseur Saroyan über historische Glaubwürdigkeit und über die Frage, ob man die Gräuel des Völkermords in den opulenten Bildern eines Kinofilms darstellen kann und sollte. Am Ende verzichtet Saroyan auf eine naturalistische Nachinszenierung der Ereignisse, und Ani findet einen Weg, mit ihren Ängsten, ihren Erinnerungen und ihrer schwierigen Familiengeschichte fertig zu werden.
Regisseur Atom Egoyan, 1960 in Kairo als Sohn armenischer Eltern geboren, stellt in seinem vielschichtigen Drama "Ararat" die Frage, wie sich heute im Ausland lebende Armenier des historischen Massenmords an ihren Vorfahren erinnern sollen, dem 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Dabei reflektiert er kunstvoll auf mehreren Erzählebenen die Schwierigkeiten des Erinnerns und schließt differenziert auch die Perspektive der türkischen Seite ein.


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0:15
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:45
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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0:50
Stereo-Ton

Natural Enemy - Der Feind in meinem Haus

(Natural Enemy)

Spielfilm, USA/Kanada 1996

Darsteller:
Ted RobardsDonald Sutherland
Jeremy HarperWilliam McNamara
Sandy RobardsLesley Ann Warren
StuartJoe Pantoliano
ChristinaTia Carrere
ChrisChristian Tessier
u.a.
Länge: 86 Minuten
Regie: Douglas Jackson

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Der Bostoner Börsenmakler Ted Robards hat mit seiner zweiten Frau Sandy endlich sein Glück gefunden. Sandy hat gerade erfahren, dass sie schwanger ist, und Chris, Teds Teenagersohn aus erster Ehe, steht kurz vor dem High-School-Examen. Leider läuft Teds Firma momentan ...
(ARD)

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Der Bostoner Börsenmakler Ted Robards hat mit seiner zweiten Frau Sandy endlich sein Glück gefunden. Sandy hat gerade erfahren, dass sie schwanger ist, und Chris, Teds Teenagersohn aus erster Ehe, steht kurz vor dem High-School-Examen. Leider läuft Teds Firma momentan nicht allzu gut, weswegen auch die kostspieligen Bauarbeiten am Traumhaus der Robards ins Stocken geraten sind. Teds ganze Hoffnung ruht in dem kürzlich eingestellten Nachwuchsbroker Jeremy Harper, dem auf Anhieb einige hervorragende Geschäftsabschlüsse gelungen sind. Doch der smarte, gut aussehende Jeremy wird bereits von anderen Firmen umworben. Um ihn zu halten, bietet Ted dem Wohnungssuchenden an, vorübergehend bei ihm und Sandy einzuziehen. Wider Erwarten sagt Jeremy zu - doch schon bald bringt der Untermieter eine seltsame Unruhe ins Haus der Robards. Jeremy erzählt Sandy immer wieder, wie unglücklich er als Adoptivkind darüber sei, nie seine leibliche Mutter kennen gelernt zu haben. Von Schuldgefühlen gepeinigt, stellt Sandy Nachforschungen über den Aufenthalt ihres Sohnes an, den sie als 17-Jährige zur Adoption freigegeben und seither nie wieder gesehen hat. Sie findet heraus, dass Jeremy ihr Sohn ist. Dieser hat inzwischen, von Rachegefühlen getrieben, Teds Firma in den Ruin geführt und Chris' College-Zukunft zerstört. Nun will Jeremy mit seiner Mutter abrechnen.
"Natural Enemy - Der Feind in meinem Haus" ist ein virtuos in Szene gesetzter Psychothriller, der seine Spannung bis zur allerletzten Minute hält. Als diabolischer Killer zeigt William McNamara ("Copycat") neben Hollywood-Star Donald Sutherland ("Wenn die Gondeln Trauer tragen") und Lesley Ann Warren ("Victor/Victoria") eine überzeugende darstellerische Leistung.
(ARD)


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2:15
schwarz-weiss monochrom16:9 Format

Sturm über Texas

(Terror in a Texas Town)

Spielfilm, USA 1957

Darsteller:
George HansenSterling Hayden
Ed McNeilSebastian Cabot
MollyCarol Kelly
Pepe MiradaEugene Martin
Johnny CraleNed Young
u.a.
Länge: 78 Minuten
Regie: Joseph H. Lewis

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Texas 1890: Der schwedische Walfänger George Hansen kehrt nach 19 Jahren zurück, um die Farm seines Vaters Sven zu übernehmen. Als er ankommt, ist Sven Hansen jedoch gerade ermordet worden. George versucht herauszufinden, wie es zu der Tat kommen konnte. Er stößt auf ...
(ARD)

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Texas 1890: Der schwedische Walfänger George Hansen kehrt nach 19 Jahren zurück, um die Farm seines Vaters Sven zu übernehmen. Als er ankommt, ist Sven Hansen jedoch gerade ermordet worden. George versucht herauszufinden, wie es zu der Tat kommen konnte. Er stößt auf eine Mauer des Schweigens. Der mexikanische Farmarbeiter José Mirada verheimlicht ihm, dass Hansen vor seinem Tod Streit mit dem skrupellosen Geschäftsmann Ed McNeil hatte. Dieser wollte Hansen das Farmland wegen der dortigen Ölvorkommen abkaufen. Hansen jedoch verweigerte ihm den Verkauf. Mirada sah, wie Hansen daraufhin von McNeils eiskaltem Revolverhelden Johnny Crale niedergeschossen wurde, aber er behält auch dies für sich, aus Angst um seine hochschwangere Frau. Der ebenfalls in McNeils Diensten stehende Sheriff Stoner rät George unverblümt, die Farm aufzugeben und ihm die Ermittlungen zu überlassen. George gelingt es nicht, die eingeschüchterten Bewohner von Prairie City zum Widerstand zu bewegen. Lediglich Johnnys Geliebte Molly hat Mitleid mit George, doch da wird er bereits vor ihren Augen von McNeils Leuten verprügelt und in den nächsten Zug verfrachtet. Mit letzter Kraft wirft sich George aus dem Waggon. Erschöpft kehrt er in die Stadt zurück. Einsam und nur mit der Harpune bewaffnet, fordert er den Killer Johnny zum Duell heraus.
Sterling Hayden ("Asphalt-Dschungel", "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte die Bombe zu lieben") verkörpert überzeugend den tapferen Einzelgänger in Joseph H. Lewis' ungewöhnlichem Western-Drama um Gangsteranarchie und Zivilcourage. Joseph H. Lewis machte in den 1930er Jahren als Regisseur von B-Pictures Karriere. Sein besonderes Gespür für den Erzählrhythmus und sein subtiler Umgang mit den Schauspielern brachten ihm in den 1960ern Ruhm bei den Filmemachern der "Nouvelle Vague" ein. "Sturm über Texas" war Joseph H. Lewis' letzte Regiearbeit.
(ARD)


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3:35
16:9 Format

Bis aufs Blut

(Tierra brutal - The Savage Guns)

Spielfilm, Spanien/USA 1961

Darsteller:
Steve FallonRichard Basehart
Mike SummersDon Taylor
DannyAlex Nicol
FrancheaPaquita Rico
JuanaMaria Granada
Länge: 81 Minuten
Regie: Michael Carreras

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Der ehemalige Südstaaten-Major Mike Summers hat sich nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in Mexiko niedergelassen, wo er mit seiner mexikanischen Frau Juana und seiner Tochter Franchea eine Farm bewirtschaftet. Nach grausamen Kriegserlebnissen hat Summers sich ...
(ARD)

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Der ehemalige Südstaaten-Major Mike Summers hat sich nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in Mexiko niedergelassen, wo er mit seiner mexikanischen Frau Juana und seiner Tochter Franchea eine Farm bewirtschaftet. Nach grausamen Kriegserlebnissen hat Summers sich geschworen, nie mehr die Waffe gegen einen Menschen zu erheben. Lieber zahlt er freiwillig die Schutzgelder, die der Großgrundbesitzer Ortega von ihm und allen umliegenden Farmern erpresst. Die Schmutzarbeit lässt Ortega von einer Mörderbande erledigen, die von Danny angeführt wird. Als der berüchtigte Revolverheld Steve Fallon bei dem Ex-Major Unterschlupf sucht, glaubt Ortega, dass Summers den Mann gekauft hat, um sich zur Wehr zu setzen. Obwohl Fallon eigentlich den Revolver an den Nagel hängen wollte, schlägt er sich auf Summers Seite und wird im Kampf um dessen Farm schwer verwundet. Als Danny erfährt, dass Fallon an den Händen verletzt ist und keinen Revolver mehr halten kann, kommt er zu Summers' Farm, um mit dem Wehrlosen abzurechnen. Summers bleibt keine andere Wahl, als seine Prinzipien zu brechen und ein letztes Mal zur Waffe zu greifen.
"Bis aufs Blut" ist ein spannend und geradlinig inszenierter Western, der auf Grund der Konflikte seiner glaubhaften Figuren kritische Fragen zur Ausübung von Gewalt stellt.
(ARD)


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4:55
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American Buffalo - Das Glück liegt auf der Straße

(American Buffalo)

Spielfilm, USA 1996

Darsteller:
Walt "Teach" TeacherDustin Hoffman
Don "Donny" DubrowDennis Franz
Bob "Bobby"Sean Nelson
u.a.
Länge: 82 Minuten
Regie: Michael Corrente

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Der gutmütige, aber erfolglose New Yorker Trödler Don ärgert sich darüber, dass er eine kostbare Fünf-Cent-Münze unter Wert verkauft hat. Erbost will er sich das Stück durch einen Einbruch zurückholen. Als Komplize engagiert er seinen schwarzen Laufburschen Bob, um ...
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Der gutmütige, aber erfolglose New Yorker Trödler Don ärgert sich darüber, dass er eine kostbare Fünf-Cent-Münze unter Wert verkauft hat. Erbost will er sich das Stück durch einen Einbruch zurückholen. Als Komplize engagiert er seinen schwarzen Laufburschen Bob, um den er sich väterlich kümmert. Doch Don ist so aufgeregt über den vermeintlichen Betrug des Münzkäufers, dass er auch seinen Pokerfreund Teach in den Plan einweiht. Der agile Kleinganove wittert ein kriminelles Geschäft. Er will Bob ausbooten und selbst an dem Coup teilnehmen. Geschickt macht Teach sich Dons Minderwertigkeitskomplex zu Nutze. Seine giftigen Anspielungen wecken rasch Dons Misstrauen gegenüber Bob und seinem Partner Fletcher, der als dritter Mann bei dem Einbruch dabei sein sollte. Don gerät durch Teachs furiose Beschwörungen über Erfolg und Egoismus in ein Wechselbad der Gefühle. Sein besserwisserisches Getue macht ihn wütend, aber zugleich hat er auch Respekt vor Teachs selbstbewusster Art. Als Dons Komplize Fletcher nicht zum vereinbarten Zeitpunkt erscheint, aber dafür unerwartet Bob auftaucht, eskaliert die angespannte Situation. Teach verprügelt den Jungen und zückt plötzlich eine Pistole. Da ahnt Don, dass er sich fast zu einer fatalen Entscheidung hätte hinreißen lassen.
Gier, Egoismus und ideelle Verblendung sind die Hauptmotive im Werk des Dramatikers und Regisseurs David Mamet. In seinen Filmen ("Haus der Spiele", "Things Change", "Homicide") und Drehbüchern ("The Untouchables", "Glengary Glenn Rose") erweist er sich als scharfzüngiger Kritiker des skrupellosen Materialismus und der moralischen Leere. Das 1975 entstandene Stück "American Buffalo" wurde mit Al Pacino in der Hauptrolle zu einem Broadway-Erfolg. Das Psycho-Drama ist eine klassische Tragödie über die Ethik des Geschäftslebens, in der Gier und Berechnung selbst tiefste Freundschaften zerstören.
(ARD)

Sendeende: 6:45 Uhr