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Donnerstag, 20. März
Programmwoche 12/2008
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6:05
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.


6:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ungarische Impressionen

Fünfteilige Reihe

4. Der Balaton

Film von Heinrich Biron
(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Ungarn und Bayern hatten im Lauf der Geschichte immer eine enge Verbindung. Kriege, aber auch viele Bündnisse und Allianzen zwischen bayerischen Herzögen und Ungarn wechselten sich ab. Die fünfteilige Reihe "Ungarische Impressionen" verfolgt diese Verbindungen, stellt ...
(ARD/BR)

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Ungarn und Bayern hatten im Lauf der Geschichte immer eine enge Verbindung. Kriege, aber auch viele Bündnisse und Allianzen zwischen bayerischen Herzögen und Ungarn wechselten sich ab. Die fünfteilige Reihe "Ungarische Impressionen" verfolgt diese Verbindungen, stellt den Reichtum Ungarns an Kunst und Architektur vor und zeigt die Veränderungen, die sich seit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums dort vollzogen haben.
Die vierte Folge führt an den Balaton, wie der Plattensee von den Ungarn genannt wird, den größten See Mitteleuropas. Als Rabindranath Tagore, der Dichter und Weise aus Bengalen, Anfang des 20. Jahrhunderts zum ersten Mal den Plattensee sah, rühmte er die "einzigartige, wunderbare Schönheit des Himmels und des Wassers". Zu dieser Zeit waren aus den kleinen unbedeutenden Fischerdörfern längst die mondänen Badeorte der Donaumonarchie geworden. Auch heute leben die Menschen am See in Orten wie Keszthely, Füred und Siófok vom internationalen Tourismus. Zum einen locken die berühmten Heilquellen, zum andern schätzen Segler und Surfer die Weite des Sees. Seine geringe Tiefe von nur dreieinhalb Metern, die das Wasser schnell erwärmen lässt, machen ihn auch zum beliebten Badesee. An seinen Ufern stehen auf bizarren Vulkanbergen malerische Burgen. In seinem Hinterland verbirgt sich eine Fülle kultureller Schätze. Der Maler vom Bodensee, Franz Anton Maulpertsch, vollbrachte in der Pfarrkirche von Sümeg sein Gesellenstück: den Freskenzyklus "Das Leben Christi". In Veszprém erinnert eine gotische Kapelle an die bayerische Prinzessin Gisela, die Gemahlin König Stephans. In Fenékpuzsta, am Westufer des Sees, ist der Archäologe Robert Müller auf die Therme einer spätrömischen Festung gestoßen. Er ist der festen Überzeugung, ganz in der Nähe das berühmte Valcum zu finden, das Militärlager, in dem der Gotenkönig Theoderich aufgewachsen ist.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bella Italia - Lieder und Landschaften

Fünfteilige Reihe

4. Sergio Cammariere und Kalabrien

Film von Michael Appel

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Die Liedermacher, die Cantautori, haben in Italien einen Status wie in keinem anderen Land Europas. So vielfältig die Regionen Italiens, so vielfältig sind auch ihre künstlerischen Ausdrucksformen und Texte. In den Liedern spiegeln sich die Landschaften und Städte, aus ...
(ARD/BR)

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Die Liedermacher, die Cantautori, haben in Italien einen Status wie in keinem anderen Land Europas. So vielfältig die Regionen Italiens, so vielfältig sind auch ihre künstlerischen Ausdrucksformen und Texte. In den Liedern spiegeln sich die Landschaften und Städte, aus denen die Künstler kommen. Paolo Conte, Lucio Dalla und Gianna Nannini sind weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt geworden - und Italien hat noch mehr zu bieten: Max Manfredi, Mimmo Locasciulli, Carmen Consoli, Sergio Cammariere und Gianmaria Testa sind berühmt in ihrer Heimat. Ihre Lieder werden in den Straßen gepfiffen, ihre Konzerte füllen Fußballstadien. Die fünfteilige Reihe "Bella Italia - Lieder und Landschaften" widmet sich den Liedermachern und zeigt, wie sie durch ihre Region immer wieder zu ihren Liedern inspiriert werden.
Der vierte Teil stellt Sergio Cammariere vor. Cammariere kommt aus dem armen Süden Italiens, aus der Hafenstadt Crotone in Kalabrien. Seine Lieder, in denen er Melancholie und hemmungslose Lust am Musizieren verbindet, haben in Italien einen Riesenerfolg. Hinausgetrieben zu sein, ohne Hoffnung auf Rückkehr, auf Ankunft - dieses Lebensgefühl des Südens thematisiert er immer wieder. Sergio Cammariere liebt die antike Tradition seiner Heimat und begeistert sich ebenso an der alljährlichen Marienprozession mit Zehntausenden Teilnehmern. In der Dokumentation erzählt er von seiner Herkunft, spricht über seine Heimat und zeigt am Klavier beim Improvisieren seiner Lieder, wie all das bei ihm zu Musik und Melodie wird.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde

Fünfteilige Reihe von Thomas Junker über Südamerika

3. Teil

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über ...
(ARD/MDR)

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über Wüstensand und Schotterpisten.
Die fünfteilige Dokumentation "Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde" porträtiert die Menschen, die sie entlang ihrer Reiseroute trafen - unter anderem erfolgreiche Unternehmer in Santiago de Chile, die die chilenische Hauptstadt zur wichtigsten Wirtschaftsmetropole Südamerikas ausbauen wollen, sowie Waldarbeiter, die nur mit Muskelkraft und Hilfe von Ochsen an der unwirtlichen und ständig verregneten Carretera Austral in Südchile Baumstämme aus dem Urwald ziehen. Auch Gauchos, jene legendäre Helden, die auf ihren Pferden die Pampa Argentiniens durchstreifen, und Mapuche-Indianer, die als einzige nicht von den Spaniern kriegerisch bezwungen wurden, aber heute große Mühen haben, ihre Identität zu bewahren, werden vorgestellt. Außerdem fängt der Film die großartige Landschaft Südamerikas in Bildern ein und zeigt eine Kirche, die im 19. Jahrhundert von Gustave Eiffel erbaut worden ist, noch bevor er den nach ihm benannten Turm in Paris errichtet hat. Einer der Höhepunkte im wahrsten Sinne des Wortes ist eine Schwefelabbaustätte in 6.010 Metern Höhe in den chilenischen Anden - die höchstgelegene Arbeitsstätte der Welt.
(ARD/MDR)


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

1.000 Meilen gegen den Wind

Eine Langstrecken-Regatta für Fahrtensegler

Film von Alois Sulzer

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Der 1.000-Meilen-Cup ist eine Langstrecken-Regatta für Fahrtensegler. Als der österreichische Charterunternehmer Kurt Ecker zum ersten Mal eine Segelregatta über 1.000 Seemeilen veranstaltete, war dies ein beinahe exklusives Rennen für ein paar unerschrockene Segler. ...
(ORF)

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Der 1.000-Meilen-Cup ist eine Langstrecken-Regatta für Fahrtensegler. Als der österreichische Charterunternehmer Kurt Ecker zum ersten Mal eine Segelregatta über 1.000 Seemeilen veranstaltete, war dies ein beinahe exklusives Rennen für ein paar unerschrockene Segler. Mittlerweile ist der 1.000-Meilen-Cup ein Highlight der Segelsaison im Mittelmeer.
Der Film von Alois Sulzer zeigt spektakuläre Bilder vom 1.000-Meilen-Cup.
(ORF)


10:15
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Achtteilige Reihe

4. Wer ist reif für die Insel?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In der vierten Folge möchte ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In der vierten Folge möchte Willi wissen, wie der Alltag auf der einzigen Hochseeinsel Deutschlands aussieht, auf Helgoland. Nicht nur Willi besucht Helgoland - jedes Jahr kommen über eine halbe Million Touristen mit der Fähre auf die Insel. Weil die dicken Pötte nicht in den Hafen einlaufen können, müssen die Besucher ausgebootet werden. Das übernimmt Börtebootkapitän Detlef. Im Alfred-Wegener-Institut gibt es eine Forschungsstation für Hummer. Dort lernt Willi ein Hummerweibchen näher kennen. 80.000 Eier trägt es an seinem Körper. Hummer wachsen zwar langsam, aber ihr ganzes Leben lang. Auf der Badedüne vor Helgoland leben Seehunde und Kegelrobben. Willi beobachtet mit Seehundschützer Dieter die Herde, die sich gerade auf den Sandbänken ausruht - und er begreift, warum Robben Robben heißen. Mit Insulanerin Bettina ist Willi zum Knieper essen verabredet. Knieper, die Arme und Scheren von Taschenkrebsen, sind eine Helgoländer Spezialität. Helgoländer haben außerdem eine eigene Tracht und eine eigene Sprache. Mit Miriam besucht Willi den Vogelfelsen. Dort brüten im Sommer auch die Trottellummen. Eine Stunde vor Sonnenuntergang hat Jens - der Leuchtturmwärter - seinen großen Einsatz.

Die nächste Folge der achtteiligen Reihe "Willi wills wissen" sendet 3sat am Dienstag, 25. März, um 10.15 Uhr.
(ARD/BR)


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10:40
Stereo-Ton

Wombaz

Das Tiermagazin

Rennpferde - Vollblut und Damen mit Hut

Moderation: Florian Weber

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder ...

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder Erstaunliches über dieses Tier und erlebt den tierischen Alltag hautnah mit.
Diesmal ist das Rennpferd "Tier der Woche" bei "Wombaz". Florian Weber ist zu Besuch im Rennstall von Pavel Vovcenko. Dort beobachtet er die Pferde, die wie Spitzensportler täglich ausgiebig trainieren müssen. Auf der Rennbahn in Hamburg Horn ist Florian Weber beim berühmten Hamburger Derby. Anschließend besucht er Chantal, deren Eltern Hunde für Filmproduktionen ausbilden. Chantal und ihr Hund Jacki demonstrieren, dass es absolut echt aussieht, wenn Jacki einen Menschen anfällt. Außerdem besucht Florian das "Pfötchenhotel" in Berlin - ein Luxushotel für Haustiere. Tierbesitzer können ihre Lieblinge dort abgeben, wenn sie in Urlaub fahren oder sich aus anderen Gründen für längere Zeit nicht um ihre Lieblinge kümmern können. Im "Pfötchenhotel" werden die Tiere rundherum verwöhnt. Schließlich stellt "Wombaz" die Wasserjagdspinne vor. Sie kann etwas ganz besonderes: Sie wird nicht nass - auch wenn sie unter Wasser ist. Bioniker an der Universität Bonn sind begeistert und versuchen, hinter dieses Phänomen zu kommen. Vielleicht gibt es ja bald Badeanzüge, in denen man nicht nass wird?

Die nächste Folge des Tiermagazins "Wombaz" sendet 3sat am Dienstag, 25. März, um 10.40 Uhr.


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11:00

Ein Adelsnest

(Dworjanskoje gnesdo)

Spielfilm, UdSSR 1969

Darsteller:
LawretzkiLeonid Kulagin
LisaIrina Kuptschenko
Maria DimitriewnaTamara Tschernowa
PanschinViktor Sergatschow
Marfa TimofejewnaMaria Durasowa
u.a.
Länge: 105 Minuten
Regie: Andrej Michalkow-Kontschalowsk

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Nach elf Jahren Paris kehrt der russische Adlige Lawretzki auf sein Landgut Lawriki in der Nähe von St. Petersburg zurück. Nach den leeren Vergnügungen des Pariser Gesellschaftslebens und der Demütigung durch die Untreue seiner lebensgierigen Frau Warwara Pawlowna ...
(ARD/MDR)

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Nach elf Jahren Paris kehrt der russische Adlige Lawretzki auf sein Landgut Lawriki in der Nähe von St. Petersburg zurück. Nach den leeren Vergnügungen des Pariser Gesellschaftslebens und der Demütigung durch die Untreue seiner lebensgierigen Frau Warwara Pawlowna hofft er, dort Ruhe und Frieden zu finden. In der 17-jährigen Lisa, der Tochter seiner Cousine Maria Dimitriewna, entdeckt er eine wesensverwandte Seele. Ihre stille Verträumtheit und Natürlichkeit ziehen ihn an. Auch sie verliebt sich in ihn. Die Nachricht vom Tod seiner Frau eröffnet die Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunft. Doch dann macht das Erscheinen der Totgeglaubten in Lawriki alle Hoffnungen zunichte. Auch bekommt Lisa einen Heiratsantrag von Panschin, dem eine hoffnungsvolle Karriere bevorsteht. Weder Lisa noch Lawretzki sind fähig, für ihre Liebe zu kämpfen.
Mit dieser Adaption von Iwan Turgenjews (1818 - 1883) erfolgreichstem Roman "Das Adelsnest", in dem er den Zerfall der adligen Gesellschaft Russlands schildert, inszeniert Andrej Michalkow-Kontschalowski seinen zweiten Film. Der Regisseur, der inzwischen zu den bekanntesten russischen Filmemachern gehört ("Romanze für Verliebte", "Sibiriade"), beweist mit seiner atmosphärisch dichten, mit ausgesucht schönen Bildern versehenen Literaturverfilmung sein Talent. Einfühlsame Sittenschilderung verbindet er mit einer genauen psychologischen Zeichnung der Charaktere, die durch entsprechende Natur- und Landschaftsaufnahmen unterstrichen wird.
(ARD/MDR)


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12:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Semmering, Österreich

Eisenbahn und Zauberberg

Film von Ute Gebhard

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An alles hatten Karl Ritter von Ghega, der Planungschef der österreichischen Staatsbahn, und seine Mitarbeiter gedacht, als die Semmeringbahn am 18. April 1854 feierlich von Kaiser Franz Josef eröffnet wurde. Nur an eins nicht: Der Schornstein der Lokomotive war für die ...
(ARD/SWR)

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An alles hatten Karl Ritter von Ghega, der Planungschef der österreichischen Staatsbahn, und seine Mitarbeiter gedacht, als die Semmeringbahn am 18. April 1854 feierlich von Kaiser Franz Josef eröffnet wurde. Nur an eins nicht: Der Schornstein der Lokomotive war für die Gloggnitzer Bahnhofshalle zu hoch. Bei der Einfahrt krachte er herunter und hüllte die feine österreichische Gesellschaft in Rauch und Ruß. Doch der Kaiser behielt die Nerven, und Karl Ritter von Ghega durfte triumphieren: Die erste Hochgebirgsbahn der Welt konnte ihren Betrieb aufnehmen. Nur sechs Jahre früher, im Revolutionsjahr 1848, entschloss man sich zu ihrem Bau. Es war eine verwegene Unternehmung. Über den Gebirgspass Semmering führte der kürzeste Weg von Wien an die Adria. 42 Kilometer galt es zu überwinden. Von Wien gab es schon eine Eisenbahn ins niederösterreichische Gloggnitz. Auf der anderen Seite des Gebirges führte die Strecke vom steirischen Mürzzuschlag nach Graz und von dort weiter nach Süden. Viele Monate wanderte Karl Ritter von Ghega durch den Semmering, um all die Schluchten und Berge zu registrieren. Die Bahnstrecke musste über Gräben hinweg, durch Berge hindurch und an Felswänden entlang gebaut werden. Ghega plante 15 Tunnel und 16 zum Teil zweistöckige Viadukte. Zeitweise bauten bis zu 20.000 Arbeiter an der Bahnstrecke.
Der Film zeigt die heute noch faszinierende Bahnstrecke und erinnert an die k.-u.-k.-Zeit, als der Semmering zum Zauberberg wurde.
(ARD/SWR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Ausseerland

Unterwegs im Steirischen Salzkammergut

Film von Reinhard Kungel

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Das Ausseerland bietet seinen Besuchern Natur in Hülle und Fülle. Ein Mikrokosmos, ein Österreich im Kleinen, mit hohen Bergen, klaren Seen, saftigen Wiesen und pittoresken Dörfern. Gebirgszüge grenzen das Ausseerland nach allen Seiten ab: das Tote Gebirge gegen ...
(ARD/BR)

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Das Ausseerland bietet seinen Besuchern Natur in Hülle und Fülle. Ein Mikrokosmos, ein Österreich im Kleinen, mit hohen Bergen, klaren Seen, saftigen Wiesen und pittoresken Dörfern. Gebirgszüge grenzen das Ausseerland nach allen Seiten ab: das Tote Gebirge gegen Norden und Osten, die Ausläufer des Dachsteins gegen Süden und Westen. Ins Land kommt man nur über Pässe und enge Schluchten. Slawen haben es aus dem Süden, Bajuwaren aus dem Norden besiedelt. Von Bayern aus wurde es auch christianisiert. 1810 kam Erzherzog Johann zum ersten Mal nach Aussee und löste eine regelrechte Reisewelle aus. Dabei ist es bis heute geblieben. Es gibt viele Möglichkeiten, das Ausseerland zu erkunden: etwa mit einer Tour am frühen Morgen auf die Gößleralm, die einen fantastischen Blick auf den Grundlsee bietet, oder mit einer Wanderung über Narzissen-Wiesen zum Hochplateau der Tauplitzalm. Ein Aufstieg auf den felsgekrönten Loser eröffnet ein grandioses Panorama über die gesamte Gebirgswelt der Region. Sommerfrischler schätzen aber auch die eigenständig gelebte Kultur, die Musik, den Tanz und die typische Ausseer Tracht.
Reinhard Kungel hat das Leben im Ausseerland übers Jahr beobachtet. Das bunte Kaleidoskop mit seinen landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten reicht vom schneereichen Winter über das Narzissenfest im Mai bis hin zur Hirschjagd im Oktober.
(ARD/BR)


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14:00
Stereo-Ton

Superstau

Spielfilm, Deutschland 1991

Darsteller:
Marie StockerMonika Baumgartner
Ludwig StockerOttfried Fischer
TochterAriane Mühlmann
Ilse PacholkeHildegard Kuhlenberg
Hermann PacholkeRalf Richter
u.a.
Länge: 78 Minuten
Regie: Manfred Stelzer

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Ein schöner Samstagmorgen im Sommer: Der cholerische Hermann Pacholke setzt sich ans Steuer, um mit seiner Frau Ilse und Sohn Boris noch rechtzeitig die Fähre nach Korsika zu erreichen. Doch schon hinter Würzburg bricht der Verkehr auf der Autobahn völlig zusammen. ...
(ARD)

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Ein schöner Samstagmorgen im Sommer: Der cholerische Hermann Pacholke setzt sich ans Steuer, um mit seiner Frau Ilse und Sohn Boris noch rechtzeitig die Fähre nach Korsika zu erreichen. Doch schon hinter Würzburg bricht der Verkehr auf der Autobahn völlig zusammen. Während Hermann Pacholkes Blutdruck in ungeahnte Höhen steigt, lehnt sich nebenan der schadenfrohe Ludwig Stocker entspannt in seinem bestens ausgerüsteten Wohnmobil zurück und lässt sich von seiner Frau Marie das Bier reichen. Für Viola und Fritzi Pippig aus Ostdeutschland bringt die erste Westreise im Trabbi der Schwiegereltern einige Überraschungen im Umgang mit ihren neuen Landsleuten. Der tierliebe Fritzi will einem ausgesetzten Hund helfen und wird nicht bloß gebissen, sondern auch noch von Passanten als Tierquäler beschimpft. Der windige Vertreter Jocky Westermann kauft den Pippigs ihre Getränke ab, die sie später nur zu Wucherpreisen zurückbekommen. Unterdessen haben sich die selbstbewussten CB-Funker Charlie "Commander" Hüsskes und Heini "Mustang" Harms zu Hilfssheriffs aufgespielt und wollen das sich ausbreitende Chaos ordnen. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als die durstigen Mitglieder des Berliner Alpenvereins Stocker bei der gemütlichen Bierpause entdecken. Sie stürmen sein Wohnmobil und plündern die Vorräte.
Manfred Stelzer ("Grüß Gott, Genosse", NDR-"Polizeiruf 110", "Schimanski") inszenierte eine temporeiche Komödie über die gesamtdeutsche Befindlichkeiten. Dem Ensemble gelingen zahlreiche gallige Charakterstudien über die Gefühlsverwirrungen gestresster Normalbürger zwischen Wut und Demut, Autoritätshörigkeit und Anarchie.
(ARD)


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15:15
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Wunderwelt aus Eis

Die Eisriesenwelt im Salzburger Tennengebirge

Dokumentation von Viola Pöschl

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Sie gilt als größte Eishöhle der Welt und ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen im Land Salzburg: die Eisriesenwelt. 35 Bedienstete zählt der Betrieb, etwa 150.000 Besucher wollen jedes Jahr in den Sommermonaten die einzigartigen Eisfiguren sehen. Wenn die ...
(ORF)

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Sie gilt als größte Eishöhle der Welt und ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen im Land Salzburg: die Eisriesenwelt. 35 Bedienstete zählt der Betrieb, etwa 150.000 Besucher wollen jedes Jahr in den Sommermonaten die einzigartigen Eisfiguren sehen. Wenn die Höhle im Herbst für Besucher gesperrt wird, geht die Arbeit weiter. Denn die Jahreszeiten hinterlassen auch im ewigen Eis der Höhle ihre Spuren.
Die Dokumentation "Wunderwelt aus Eis" porträtiert Menschen, für die die Höhle ein Teil ihres Lebens war und ist und erzählt die Entdeckungsgeschichte der Höhle. Historische Aufnahmen zeigen außerdem die Entwicklung der Eisriesenwelt vom Expeditions- zum Ausflugsziel.
(ORF)


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15:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tränen der Götter

Mit Dietmar Schumann entlang der Bernsteinküste

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Seit Jahrhunderten wird an den Stränden der Ostsee Bernstein gefunden. In Königsberg und Danzig wurden aus dem "Gold der Ostsee" schon im Mittelalter kunstvolle Truhen, Gebetsketten, Pfeifen und Schmuck gefertigt und in alle Welt verkauft. In der DDR war ...

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Seit Jahrhunderten wird an den Stränden der Ostsee Bernstein gefunden. In Königsberg und Danzig wurden aus dem "Gold der Ostsee" schon im Mittelalter kunstvolle Truhen, Gebetsketten, Pfeifen und Schmuck gefertigt und in alle Welt verkauft. In der DDR war Ribnitz-Damgarten, ein Städtchen nicht weit von Rostock, das Zentrum der Bernsteinindustrie.
Dietmar Schumann reist entlang der Bernsteinküste. Von Ribnitz-Damgarten fährt er 2.000 Kilometer nach Osten. Über Usedom, das polnische Gdansk, die russische Enklave Kaliningrad sowie Nida und Karkle in Litauen führt seine Tour bis nach St. Petersburg. Er besucht Menschen, die sich mit dem Bernstein ihren Lebensunterhalt verdienen. Manche, darunter die Modedesignerin Bozana Baticka in Gdansk und der litauische "Bernsteinpapst" Kazimiras Mizgiras auf der Kurischen Nehrung, wurden sogar reich damit. In Karkle an der Küste Litauens lernt Schumann den Bernsteinfischer Victor Ingiris kennen. Mit einem großen Kescher bewaffnet steigt Ingiris in die Brandung, um die angeschwemmten "Tränen der Götter" aus dem Meer zu fischen. Auch Alexander Krylow in St. Petersburg ist fasziniert von dem 50 Millionen Jahre alten goldgelben Baumharz. 20 Jahre lang hat er am Wiederaufbau des von den Nazis gestohlenen Bernsteinzimmers im Schloss Zarskoje Selo gearbeitet. Wohin die SS das Original-Bernsteinzimmer verschleppt hat, das kann und will Dietmar Schumann nicht aufklären. Auch nicht in Kaliningrad, dem früheren Königsberg, wohin eine Spur führen soll.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Stromlinien der Geschichte

Vierteilige Reihe

4. Die Donau

Film von Sylvia Strasser

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Vor 15 Millionen Jahren schießt ein Meteoritenschwarm auf die Erde zu. Seine Trümmer streifen Mitteleuropa. Im Zentrum der Kollision, zwischen dem heutigen Schwarzwald und dem Bayerischen Wald, wird das gesamte Wassernetz zerstört. In der neuen Landschaft, die das ...

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Vor 15 Millionen Jahren schießt ein Meteoritenschwarm auf die Erde zu. Seine Trümmer streifen Mitteleuropa. Im Zentrum der Kollision, zwischen dem heutigen Schwarzwald und dem Bayerischen Wald, wird das gesamte Wassernetz zerstört. In der neuen Landschaft, die das Ereignis hinterlässt, sucht sich die Urdonau sehr viel später einen Weg. Mehrmals ändert sie ihren Verlauf. Aber die Trümmer aus dem All haben Weichen gestellt, dass sie von Westen nach Osten fließen muss - einmalig im gesamten europäischen Abflusssystem. So wurde die Donau das, was sie heute ist: mit zehn Anrainerstaaten Europas internationalster Wasserweg. Ein breites Band zwischen der westlichen Welt und dem Orient. Strom der Glückseligkeit haben die Skythen die Donau genannt. Sie schenkte den Völkern an ihren Ufern Fruchtbarkeit im Überfluss, ein weit verzweigtes Wassernetz, eine große Beweglichkeit. Und mit der neusteinzeitlichen Vinca-Kultur auf dem Balkan vielleicht sogar den Anfang einer Schrift, die Morgendämmerung der europäischen Zivilisation. Aber es gibt auch die dunklen Seiten der Donau, genügend geologische und historische Abgründe, die dieser Strom auf seiner weiten Reise vom Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer überwinden muss. Sie beginnen gleich in seinem unübersichtlichen Quellgebiet. Kaum ist die Donau entsprungen, da verschwindet sie schon wieder im Untergrund. Dahinter verbirgt sich der Rhein, ihr größter Konkurrent. Er gräbt der Donau das Wasser ab. Seit dem Römischen Reich waren alle Großmächte Europas am Mittellauf der Donau interessiert.
Die vierte Folge von "Stromlinien der Geschichte" stellt die Donau und ihre Geschichte vor.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Hamburg

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/NDR/3sat)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Zu hoch gepokert?

Berufliche Fehlentscheidungen und ihre Folgen

Film von Stefan Lamby

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Sieglinde und Matthias Dorr haben sich alles schön ausgedacht. Sie kündigen ihre Festanstellung bei einem großen Pharmaunternehmen und fliegen nach Gran Canaria, um ihren Traum von einem Leben auf der Ferieninsel umzusetzen. Ihren Unterhalt wollen sie mit dem Vertrieb ...

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Sieglinde und Matthias Dorr haben sich alles schön ausgedacht. Sie kündigen ihre Festanstellung bei einem großen Pharmaunternehmen und fliegen nach Gran Canaria, um ihren Traum von einem Leben auf der Ferieninsel umzusetzen. Ihren Unterhalt wollen sie mit dem Vertrieb von Zeitschriften verdienen und investieren 10.000 Euro. Doch das Geschäft läuft nicht nach Plan. Die Dorrs machen große Verluste und müssen sich eingestehen: "Wir haben zu hoch gepokert!" Heute wohnen sie wieder in Deutschland und bemühen sich, an ihr altes Leben anzuknüpfen. Dennoch sind sie davon überzeugt, dass es richtig war, das Risiko einzugehen. Ähnlich wie dem Ehepaar Dorr geht es auch Angela Fischmann. Die Betriebswirtschaftlerin gibt einen guten Job bei einer großen Mietwagenfirma in München auf und folgt ihrem Freund nach Hannover. Ein schwerer Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellt: In der fremden Stadt ist sie ohne Arbeit - und bald auch ohne Freund. Der junge Informatiker Tobias Schloss aus Heidelberg hat nicht nur seinen Job, sondern auch viel Geld verloren: Vor ein paar Jahren machte er sich mit einem Unternehmen selbstständig, überschätzte sich dabei und musste Privatinsolvenz anmelden. Heute ist er hoch verschuldet und erlebt, wie sein früheres Vermögen versteigert wird.
Stefan Lamby hat Personen begleitet, die sich auf den schmalen Grat zwischen Aufstieg und Absturz gewagt haben. Alle haben verloren. Und doch schöpfen sie in der scheinbar ausweglosen Situation Mut: Sie lernen das Leben von einer ganz neuen Seite kennen, beginnen, einfache Werte zu schätzen - und machen die Erfahrung, wie sehr sie sich auf Freunde und Familie verlassen können.


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18:30
Stereo-Ton

Alle Zeit der Welt

Sechsteilige Reihe

4. Das Diktat der Uhr

Film von Peter Prestel

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit, oder ist sie relativ? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe sucht Antworten auf diese ...
(ARD/SWR)

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit, oder ist sie relativ? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe sucht Antworten auf diese Fragen.
Die vierte Folge zeigt das faszinierende Universum der Zeitmessung: frühe Wunderwerke der Mechanik und moderne High-Tech-Uhren und ihre Bedeutung in der Arbeits- und Lebenswelt der letzten 200 Jahre. Die alte Streitfrage ist noch immer aktuell: Wer bestimmt unseren Umgang mit der Zeit? Wir selbst oder unsere Uhr?

Die nächste Folge der sechsteiligen Reihe "Alle Zeit der Welt" sendet 3sat am Dienstag, 25. März, um 18.30 Uhr.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Thema:
5 Jahre Irakkrieg:
Wie sich das Leben von Bagdads Intellektuellen gewandelt hat


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Von Odessa nach Odessa

Eine Reise um das schwarze Meer

Zweiteiliger Film von Jens Stubenrauch

2. Teil

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Mit der Unabhängigkeit der ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken und dem Aufstreben des "neuen Russland" rückt der südöstlichste Rand Europas immer mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit.
Der zweiteilige Film "Von Odessa nach Odessa" ist ein Roadmovie immer ...
(ARD/RBB)

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Mit der Unabhängigkeit der ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken und dem Aufstreben des "neuen Russland" rückt der südöstlichste Rand Europas immer mehr in das Blickfeld der Öffentlichkeit.
Der zweiteilige Film "Von Odessa nach Odessa" ist ein Roadmovie immer entlang der Küstenstraße um das Schwarze Meer. Georgien, die Türkei, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine sind in der zweiten Folge die Etappen der Reise. Die Route führt durch Landschaften mit einer faszinierenden Vielfalt von Völkern und Kulturen. Dem Team begegnen rechristianisierte Georgier in der Nähe von Batumi - an den Ausläufern des Kaukasus. Dort verläuft die Trennlinie zwischen "christlicher" und "muslimischer" Welt. In diesem Grenzgebiet lebt das Volk der Lasen. Wie die Deutschen war es über Jahrzehnte durch den "Eisernen Vorhang" voneinander getrennt. Über die türkische Schwarzmeerküste geht es nach Istanbul, der Passage zwischen Asien und Europa. Von dort über Bulgarien und Rumänien wieder zurück nach Odessa, dem Ausgangspunkt der 5.000 Kilometer langen Rundreise. Der Film ist eine Reise zu Menschen am südöstlichen Rand Europas, zu ihrer reichen Geschichte und ihrer oft überraschenden Gegenwart, eine Begegnung zwischen christlicher und muslimischer Welt.
(ARD/RBB)


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21:00
Stereo-Ton

Fremde Kinder: Zwischen den Fronten

Dokumentarfilm von Jakob Wehrmann und Sacha Knoche,

Deutschland 2003

Länge: 30 Minuten

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Am östlichen Rand der kolumbianischen Anden liegen die Dörfer El Castillo und El Dorado. Seit Jahrzehnten haben die Bewohner unter den blutigen Auseinandersetzungen zwischen linken Guerillas und rechten Paramilitärs zu leiden. Anfang 2000 gelang es ihnen, zwischen ...

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Am östlichen Rand der kolumbianischen Anden liegen die Dörfer El Castillo und El Dorado. Seit Jahrzehnten haben die Bewohner unter den blutigen Auseinandersetzungen zwischen linken Guerillas und rechten Paramilitärs zu leiden. Anfang 2000 gelang es ihnen, zwischen beiden Dörfern eine neutrale Zone durchzusetzen. Inmitten dieser Friedenszone liegt die Internatsschule "Colegio Agropecuario". Dort drücken Söhne und Töchter von Paramilitärs und Guerilleros gemeinsam die Schulbank. Auf dem neutralen Boden der Schule sollen die Kinder über ideologische Grenzen hinweg in Freundschaft und gegenseitigem Respekt aufwachsen. Der 15-jährige John Wiliam ist eines dieser Kinder. Er stammt aus einem Dorf, das von der Guerilla kontrolliert wird. Zuhause konnte John Wiliam nicht in die Schule gehen. Er musste auf den Koka-Plantagen arbeiten. Doch nun besucht er die zweite Klasse des "Colegio Agropecuario" und ist froh, endlich eine Schulausbildung zu bekommen.
Jakob Wehrmann und Sacha Knoche haben John Wiliam und seine Mitschüler in ihrem Schulalltag mit der Kamera begleitet.

"Zwischen den Fronten" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Toni Vescoli

Der Schweizer Songwriter mit Kultstatus auf dem Bachtel

Film von Beat Kuert und Michael Lang

Erstausstrahlung

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Prominente Zeitgenossen aus den 3sat-Ländern zeigen in der intimen Gesprächssendung ihre Lieblingsplätze in den Schweizer Bergen und erzählen aus ihrem Leben und von ihrem Bezug zum Mythos Berg.
Im Mittelpunkt dieser Sendung steht der Sänger und Musiker Toni ...

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Prominente Zeitgenossen aus den 3sat-Ländern zeigen in der intimen Gesprächssendung ihre Lieblingsplätze in den Schweizer Bergen und erzählen aus ihrem Leben und von ihrem Bezug zum Mythos Berg.
Im Mittelpunkt dieser Sendung steht der Sänger und Musiker Toni Vescoli. Vescoli, Jahrgang 1942, zählt zu den wegweisenden Pionieren der Schweizer Rock-, Blues- und Folkszene. 1962 gründete er die Beatband Les Sauterelles, die als Vorgruppe von Stars wie Cliff Richard und den Rolling Stones auftrat. Die Hits "Hongkong" und "Heavenly Club" schafften es damals in die internationalen Charts. Seit den 1970er Jahren ist der "Swiss Beatle" als Solokünstler oder Bandleader unterwegs. Er machte die Schweizer Mundartszene salonfähig und verblüffte immer wieder mit Stilwandlungen. Nach einer langen, gesundheitlich bedingten Schaffenspause untermauert Vescoli nun sein Comeback mit dem emotional berührenden Bluesalbum "66".


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Shakespeare - Liebe Macht Tod

Titus

Spielfilm, USA/Italien 1999

Darsteller:
Titus AndronicusAnthony Hopkins
TamoraJessica Lange
SaturniusAlan Cumming
ChironJonathan Rhys-Myers
BassianusJames Frain
LaviniaLaura Fraser
u.a.
Länge: 162 Minuten
Erstausstrahlung
Regie: Julie Taymor

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Nach einem siegreichen Feldzug gegen die Goten und dem Verlust zahlreicher Söhne kehrt der römische Feldherr Titus Andronicus nach Rom zurück. Als Gefangene begleiten ihn die Goten-Führerin Tamora und ihre beiden jüngsten Söhne. Den Ältesten ließ Titus aus Rache ...

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Nach einem siegreichen Feldzug gegen die Goten und dem Verlust zahlreicher Söhne kehrt der römische Feldherr Titus Andronicus nach Rom zurück. Als Gefangene begleiten ihn die Goten-Führerin Tamora und ihre beiden jüngsten Söhne. Den Ältesten ließ Titus aus Rache für den Verlust der eigenen Söhne hinrichten. Trotz seiner Ansprüche als Triumphator und Liebling des Volks verzichtet Titus nach dem Tod des Kaisers auf den römischen Thron und rät sogar gegen jede Vernunft zur Wahl des geckenhaften und verschlagenen Kaisersohns Saturnius. Selbst als dieser seinem Bruder Bassianus die Braut, Titus' Tochter Lavinia, wegnimmt, ist Titus bereit, der Staatsräson zu gehorchen. Doch als Bassianus mit Lavinia flieht und Saturnius ausgerechnet die nach Vergeltung dürstende Tamora zur Mitregentin macht, gerät Titus ins Zentrum einer blutrünstigen Intrige mit ebenso vielen schuldigen wie unschuldigen Opfern. Als sich Titus' vier verbliebenen Söhne gegen ihn stellen, schreckt er nicht davor zurück, auch gegen sie mit aller Härte vorzugehen. Bald darauf bietet Saturnius seinem Bruder und Lavinia die sichere Rückkehr nach Rom an. Tamora und ihr Diener und heimlicher Liebhaber Aaron haben jedoch einen teuflischen Plan ausgeheckt, um Titus und seine gesamte Sippe endgültig ins Verderben zu stürzen.
Die Regisseurin Julie Taymor ("Frida"), die zuvor mit ihrer Broadway-Inszenierung des Musicals "The Lion King" aufgefallen war, hatte Shakespeares blutrünstiges Stück "Titus Andronicus" zunächst für ein Off-Broadway-Theater entdeckt und zu einem Erfolg gemacht. Taymor, die für ihren neuen Film "Across the Universe" für einen Golden Globe nominiert wurde, inszenierte "Titus" als Gesamtkunstwerk, das die Kraft der literarischen Vorlage widerspiegelt. Obwohl Newcomerin im Filmgeschäft, gelang es ihr, Anthony Hopkins als Hauptdarsteller zu gewinnen.

Als nächsten Beitrag des Themenschwerpunkts "Shakespeare - Liebe Macht Tod" sendet 3sat am Karfreitag, 21. März, um 22.25 Uhr, den Spielfilm "Orson Welles' Othello".


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1:05
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:35
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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1:40
Stereo-Ton

Phänomen Karajan: Brahms-Nacht

Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll, op. 81

Es spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von
Herbert von Karajan
Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie, 1983 Karajan-Nachlass


"Johannes Brahms: Tragische Ouvertüre d-Moll, op. 81" ist der Auftakt einer Brahms-Nacht in 3sat.
(ORF)


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1:55
Stereo-Ton

Phänomen Karajan: Brahms-Nacht

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1, c-Moll, op. 68

Es spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von
Herbert von Karajan
Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie, 1987 Karajan-Nachlass


(ORF)


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2:40
Stereo-Ton

Phänomen Karajan: Brahms-Nacht

Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2, D-Dur, op. 73

Es spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung
von Herbert von Karajan
Aufzeichnung aus der Berliner Philharmonie,
1986 Karajan-Nachlass


(ORF)


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3:25
Stereo-Ton

Phänomen Karajan: Brahms-Nacht

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

Mit Kathlyn Battle (Sopran) und Jose van Dam (Bass)
Es singt der Chor des Singvereins der Gesellschaft der
Musikfreunde. Es spielen die Wiener Philharmoniker unter
der Leitung von Herbert von Karajan
Aufzeichnung aus dem Musikverein in Wien,
1985 Karajan-Nachlass


(ORF)


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4:50
Stereo-Ton16:9 Format

1.000 Meilen gegen den Wind

(Wiederholung von 9.30 Uhr)


(ORF)


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5:35
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

(Wiederholung von 17.15 Uhr)


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/NDR/3sat)