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Mittwoch, 19. März
Programmwoche 12/2008
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6:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ungarische Impressionen

Fünfteilige Reihe

3. Die Schwäbische Türkei

Film von Peter Giesecke
(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Ungarn und Bayern hatten im Lauf der Geschichte immer eine enge Verbindung. Kriege, aber auch viele Bündnisse und Allianzen zwischen bayerischen Herzögen und Ungarn wechselten sich ab. Die fünfteilige Reihe "Ungarische Impressionen" verfolgt diese Verbindungen, stellt ...
(ARD/BR)

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Ungarn und Bayern hatten im Lauf der Geschichte immer eine enge Verbindung. Kriege, aber auch viele Bündnisse und Allianzen zwischen bayerischen Herzögen und Ungarn wechselten sich ab. Die fünfteilige Reihe "Ungarische Impressionen" verfolgt diese Verbindungen, stellt den Reichtum Ungarns an Kunst und Architektur vor und zeigt die Veränderungen, die sich seit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums dort vollzogen haben.
Der dritte Teil porträtiert die Schwäbische Türkei, ein deutsches Siedlungsgebiet im südlichen Ungarn. Orient und Okzident, Ost und West - verschiedene Kulturen, Ideologien und politische Kräfte haben das Gesicht dieser Landschaft, ihrer Städte und Dörfer geprägt. Pécs (Fünfkirchen) ist das Zentrum der Schwäbischen Türkei. Nach der vernichtenden Niederlage der Ungarn gegen das Heer Suleimans des Prächtigen in der Schlacht bei Mohacs eroberten im 16. Jahrhundert die Türken die Stadt: 17 Moscheen errichteten sie in Pécs, am Szécheny-Platz steht die prächtigste. Heute noch befindet sich auf ihrer Kuppel der islamische Halbmond unter dem Kreuz. Nach der Vertreibung der Osmanen warben die Habsburger deutsche Siedler an. Aus Schwaben und der Pfalz, aus Hessen und Bayern kamen sie im 18. Jahrhundert über die Donau, um das entvölkerte und verwüstete Land wieder aufzubauen. Ein halbes Jahrhundert später wurde Pécs zu einer wirtschaftlichen Metropole. Porzellan und Eisen brachten der Stadt Reichtum, der gewaltige Dom im neoromanischen Stil und eine prächtige Synagoge entstanden. Viele glanzvolle Jugendstilbauten und reiche Fassaden erzählen von der damaligen Blüte. Heute ist Pécs wieder Provinz und sucht die Nähe zum Westen. Die deutsche Besiedlung, die der Landschaft vor über 250 Jahren ihren Namen gegeben hat, ist in vielen kleinen Dörfern der Umgebung - Ofalu, Villany oder Nadasch - in der Gestalt der Häuser erkennbar und in Bräuchen und Dialekten auch erlebbar.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bella Italia - Lieder und Landschaften

Fünfteilige Reihe

3. Carmen Consoli und Sizilien

Film von Michael Appel

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Die Liedermacher, die Cantautori, haben in Italien einen Status wie in keinem anderen Land Europas. So vielfältig die Regionen Italiens, so vielfältig sind auch ihre künstlerischen Ausdrucksformen und Texte. In den Liedern spiegeln sich die Landschaften und Städte, aus ...
(ARD/BR)

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Die Liedermacher, die Cantautori, haben in Italien einen Status wie in keinem anderen Land Europas. So vielfältig die Regionen Italiens, so vielfältig sind auch ihre künstlerischen Ausdrucksformen und Texte. In den Liedern spiegeln sich die Landschaften und Städte, aus denen die Künstler kommen. Paolo Conte, Lucio Dalla und Gianna Nannini sind weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt geworden - und Italien hat noch mehr zu bieten: Max Manfredi, Mimmo Locasciulli, Carmen Consoli, Sergio Cammariere und Gianmaria Testa sind berühmt in ihrer Heimat. Ihre Lieder werden in den Straßen gepfiffen, ihre Konzerte füllen Fußballstadien. Die fünfteilige Reihe "Bella Italia - Lieder und Landschaften" widmet sich den Liedermachern und zeigt, wie sie durch ihre Region immer wieder zu ihren Liedern inspiriert werden.
Der dritte Teil stellt Carmen Consoli vor. In Italien ist die 1974 geborene Sizilianerin ein Superstar - jeder Gang durch die Straßen wird zur Autogrammstunde. Dennoch ist sie bodenständig geblieben. Sie bekennt sich zu ihren sizilianischen Wurzeln, zur Geduld und Duldsamkeit ihrer Landsleute. In ihrem Freundeskreis in Catania improvisiert sie Lieder und spricht über die Besonderheiten der sizilianischen Frauen. Kombiniert mit Konzertaufnahmen entsteht ein authentisches Porträt der Künstlerin und ihrer sizilianischen Heimat.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde

Fünfteilige Reihe von Thomas Junker über Südamerika

2. Teil

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über ...
(ARD/MDR)

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über Wüstensand und Schotterpisten.
Die fünfteilige Dokumentation "Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde" porträtiert die Menschen, die sie entlang ihrer Reiseroute trafen - unter anderem erfolgreiche Unternehmer in Santiago de Chile, die die chilenische Hauptstadt zur wichtigsten Wirtschaftsmetropole Südamerikas ausbauen wollen, sowie Waldarbeiter, die nur mit Muskelkraft und Hilfe von Ochsen an der unwirtlichen und ständig verregneten Carretera Austral in Südchile Baumstämme aus dem Urwald ziehen. Auch Gauchos, jene legendäre Helden, die auf ihren Pferden die Pampa Argentiniens durchstreifen, und Mapuche-Indianer, die als einzige nicht von den Spaniern kriegerisch bezwungen wurden, aber heute große Mühen haben, ihre Identität zu bewahren, werden vorgestellt. Außerdem zeigt der Film die großartige Landschaft Südamerikas.
(ARD/MDR)


9:30
Stereo-Ton

Geheimnisvolles Mali

Film von Bernd Seidel

(aus der ORF-Reihe "Universum")
(teilweise schwarzweiß)

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Die Falaise de Bandiagara - eine bis zu 300 Meter hohe Felsklippe - zieht sich durch die Gondo-Ebene in Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahelländer. Hier fällt eine steinige Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer schier ...
(ORF)

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Die Falaise de Bandiagara - eine bis zu 300 Meter hohe Felsklippe - zieht sich durch die Gondo-Ebene in Mali, dem größten der vier westafrikanischen Sahelländer. Hier fällt eine steinige Hochfläche in einer Länge von über 200 Kilometern senkrecht zu einer schier endlosen savannenartigen Ebene ab. In der unwegsamen Felslandschaft, in den Geröllhalden am Fuß der Falaise, entwickelte sich eine der ältesten schwarzafrikanischen Kulturen. Das geheimnisvolle Volk der Telem errichtete seine Lehmbauten in Felsnischen inmitten der senkrechten Wände. Es ist bis heute nicht geklärt, woher sie gekommen und wohin sie verschwunden sind. Ihre Bauten, die Schwalbennestern gleich in den Nischen des gewaltigen Felsabbruchs kleben, bildeten den Grundstein für den Lebensraum der Dogon. Vor ungefähr 800 Jahren wurden sie aus den westlichen Landesteilen vertrieben und suchten in den Felsen der Falaise de Bandiagara Zuflucht vor Versklavung und Islamisierung.
Bernd Seidel und der Bergsteiger und Fotograf Sepp Friedhuber haben das westafrikanische Mali besucht.
(ORF)


10:15
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Achtteilige Reihe

3. Schiff Ahoi! Hier Hafen Hamburg!

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In der dritten Folge ist ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In der dritten Folge ist Willi im Hamburger Hafen, dem größten Hafen Deutschlands, unterwegs. Erst mit der Hilfe von Lotsen und Schlepperbooten können die Ozeanriesen in den Hafen einlaufen und festmachen. Koordiniert wird der Schiffsverkehr von der Nautischen Zentrale aus. Hier sorgen Menschen und Computer dafür, dass nicht mehrere Schiffe gleichzeitig an derselben Stelle Anker werfen. Ungefähr 250.000 Kisten Bananen passen in einen Überseefrachter. Drei Tage dauert das Entladen. Ob sich auch verbotene Ware an Bord eines Schiffs befindet, darum kümmert sich die "Schwarze Gang", so nennen sich die Zollbeamten selbst. Willi ist mit dabei, als sie ein Schiff nach Schmuggelware durchsuchen. Um die Außenwand kümmern sich ein Taucher und ein spezieller Tauchroboter. Wie das Löschen eines Containerschiffes vor sich geht, das will Willi sich selbstverständlich auch nicht entgehen lassen.

Die nächste Folge der achtteiligen Reihe "Willi wills wissen" sendet 3sat am Donnerstag, 20. März, um 10.15 Uhr.

(ARD/BR)


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10:40
Stereo-Ton

Wombaz

Das Tiermagazin

Tierische Wohngemeinschaft auf Gut Aiderbichl

Moderation: Florian Weber

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder ...

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder Erstaunliches über dieses Tier und erlebt den tierischen Alltag hautnah mit.
Diesmal besucht Moderator Florian Weber Gut Aiderbichl bei Salzburg. Aiderbichl ist kein normaler Bauernhof, sondern ein Gnadenhof für gequälte und bedrohte Tiere. Die meisten davon sind Pferde, die vorm Pferdehändler oder Schlachter gerettet werden. Aber auch Hängebauchschwein Biggy, das als Glücksschwein an Sylvester erst herumgereicht und dann in einer Badewanne vergessen wurde, lebt dort. Auch Lisa und ihre Mutter kümmern sich um vernachlässigte Tiere. Sie haben eine Häschenhilfe gegründet und pflegen insgesamt 50 Kaninchen. Florian Weber stellt sie vor. Außerdem unternimmt er einen Ausflug in den Stuttgarter Zoo und hilft Doktor Plasa beim Füttern der Tiere. Sven hält Bartagamen als Haustiere - echsenartige Tiere aus Australien, die ein bisschen aussehen, als wären sie aus der Dinosaurier-Zeit. Sven zeigt in "Wombaz", was sie alles brauchen, um sich wohlzufühlen.

Die nächste Folge des Tiermagazins "Wombaz" sendet 3sat am Donnerstag, 20. März, um 10.40 Uhr.


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11:00

Die Allerschönste

(Samaja obajatelnaja i priwlekatelnaja)

Spielfilm, UdSSR 1985

Darsteller:
Nadja KljujewaIrina Murawjowa
SusannaTatjana Wassiljewa
SmirnowAlexander Abdulow
DjatlowLeonid Kurawljow
PrjachinMichail Kokschjonow
u.a.
Länge: 81 Minuten
Regie: Gerald Beshanow

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Der Zufall führt sie eines Tages zusammen, die Schulfreundinnen Nadja und Susanna. Nadja ist zwar eine tüchtige Konstrukteurin geworden, doch allzu bescheiden und unauffällig. Susanna hingegen ist eine selbstbewusste, attraktive Soziologin. Resolut - und wie sie meint - ...
(ARD/MDR)

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Der Zufall führt sie eines Tages zusammen, die Schulfreundinnen Nadja und Susanna. Nadja ist zwar eine tüchtige Konstrukteurin geworden, doch allzu bescheiden und unauffällig. Susanna hingegen ist eine selbstbewusste, attraktive Soziologin. Resolut - und wie sie meint - auf streng wissenschaftlicher Grundlage modelt sie das Mauerblümchen um. Da wird die Frisur gestylt, die Garderobe modernisiert - und vor allem der passende Mann gesucht. Allerdings lässt Susanna Nadjas Sympathien für männliche Kollegen nicht gelten. Ein Mann muss wissenschaftlich und prestigegemäß ausgewählt werden. Kein Wunder, dass diese Methoden von Susanna zu allerhand verwickelten Situationen und komischen Zwischenfällen führen und - zum unpassendsten Mann überhaupt: Kollegen Smirnow. Nadjas linkischen Versuche - natürlich ganz "wissenschaftlich" von Susanna gesteuert - seine Aufmerksamkeit zu erregen, schlagen gründlich fehl. Doch statt seiner werden zwei andere Kollegen auf Nadja aufmerksam - Verwirrung vorprogrammiert. Aber es gibt tatsächlich einen, für den sie "die Allerschönste" ist.
Ein liebevoll inszenierter humorvoller Film, der viel über die Menschen und ihren Alltag im letzten Sowjetunion-Jahrzehnt erzählt. Die graue Arbeitswelt spielt ebenso eine Rolle wie die schwierige Versorgungslage oder die Unterordnung unter das viel beschworene Kollektiv. Darüber hinaus erzählt der Film jedoch eine universale, zeitlose Geschichte - die von der Suche nach der Liebe.
(ARD/MDR)


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12:20
Stereo-Ton16:9 Format

Isabelle und Kristian

Zwei Welten - Eine Liebe

Film von Nicole Rosenbach

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Die junge Brasilianerin Isabelle ist lebenslustig und geht gern in die Disco. Kristian ist Kaufhausdetektiv und eher häuslich. Zusammen geht das Liebespaar durch dick und dünn. Auf einem Weinfest haben sie sich kennen gelernt. Aus der brasilianisch-deutschen Annäherung ...
(ARD/WDR)

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Die junge Brasilianerin Isabelle ist lebenslustig und geht gern in die Disco. Kristian ist Kaufhausdetektiv und eher häuslich. Zusammen geht das Liebespaar durch dick und dünn. Auf einem Weinfest haben sie sich kennen gelernt. Aus der brasilianisch-deutschen Annäherung ist eine echte Liebesgeschichte geworden. Nun erwartet Isabelle ein Kind. Dabei ist die 16-Jährige erst kurz zuvor aus Brasilien nach Deutschland gekommen, um bei ihrer Mutter zu leben und zur Schule zu gehen. Doch jetzt ist alles anders. Das junge Paar braucht dringend eine größere Wohnung. Kristian sucht einen besser bezahlten Job, mit dem er seine Familie ernähren kann. Isabelle muss sich in einer immer noch fremden Umgebung in ihrer neuen Rolle als junge Mutter zurechtfinden - und sich der Ratschläge der deutschen Schwiegermutter erwehren.
Nicole Rosenbach hat das Paar durch viele Höhen und Tiefen begleitet.
(ARD/WDR)


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12:50
Stereo-Ton

Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean

Film von Karl-Heinz Walter

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Madagaskar ist mit 600.000 Quadratkilometern Fläche die viertgrößte Insel der Welt. Man bezeichnet die Insel auch als den achten Kontinent. Vor 150 Millionen Jahren wurde die Insel von Afrika und vor 90 Millionen Jahren vom indischen Kontinent getrennt. Durch die ...
(ARD/SR)

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Madagaskar ist mit 600.000 Quadratkilometern Fläche die viertgrößte Insel der Welt. Man bezeichnet die Insel auch als den achten Kontinent. Vor 150 Millionen Jahren wurde die Insel von Afrika und vor 90 Millionen Jahren vom indischen Kontinent getrennt. Durch die isolierte Lage entwickelte sich eine sehr eigenständige Pflanzen - und Tierwelt. Weite Teile sind Naturreservate und Nationalparks, die aufmerksam geschützt werden. Nach Jahren des sorglosen Umgangs mit der Natur ist man bemüht, die Arten zu erhalten.
Karl-Heinz Walter zeigt die Natur und das Leben auf der Insel, von deren vorsichtiger Öffnung für den Tourismus sich die Regierung eine Verbesserung der Staatsfinanzen erhofft.
(ARD/SR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Bergbauern in Fjord-Norwegen

Film von Reinhard Kungel

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Fjord-Norwegen heißt der äußerste Westen des skandinavischen Gebirgslands. Dort ist alles extrem: die Felswände steil, die Wasserfälle hoch, die Sommer kurz, die Winter kalt und die Besiedlung dünn. Schon bei der Anreise wird offensichtlich: Fjord-Norwegen ist ein ...
(ARD/BR)

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Fjord-Norwegen heißt der äußerste Westen des skandinavischen Gebirgslands. Dort ist alles extrem: die Felswände steil, die Wasserfälle hoch, die Sommer kurz, die Winter kalt und die Besiedlung dünn. Schon bei der Anreise wird offensichtlich: Fjord-Norwegen ist ein raues Land. Fruchtbares Land ist knapp. Doch wo immer die Natur auf isolierten Hochplateaus und kaum zugänglichen Hängen Gras wachsen lies, findet sich auch eine kleine Landwirtschaft. Das Dasein des bis ins 20. Jahrhundert von Schweden und Dänen regierten Bauernstaats war immer auch ein Überlebenskampf. Als die Metropolen im südlichen Europa längst dem Takt der Turmuhren folgten, lebten die norwegische Bauern noch im Rhythmus der Natur. Nur einige wenige wie Jon Bonde ziehen noch heute mit ihrem Vieh auf die "Seter" - die Almen. Seit 80 Jahren lebt der rüstige Bergbauer hoch oben über dem Fyksesund. Eine Zufahrtsstraße gibt es nicht. Wer Jon besuchen will, muss klettern können.
Reinhard Kungel besucht die Heimat der letzten Bergbauern.
(ARD/BR)


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14:00
16:9 Format

Der Sonne entgegen

(Run for the Sun)

Spielfilm, USA 1956

Darsteller:
Mike LatimerRichard Widmark
Katy ConnorsJane Greer
BrowneTrevor Howard
Van AndersPeter van Eyck
JanCarlos Henning
u.a.
Länge: 96 Minuten
Regie: Roy Boulting

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Die für ihre schonungslosen Artikel berüchtigte Journalistin Katy Connors hat den Schriftsteller Mike Latimer aufgespürt, der sich nach einem herben literarischen Misserfolg in ein kleines Dorf im mexikanischen Urwald verkrochen hat. Sie will eine Geschichte über ihn ...
(ARD)

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Die für ihre schonungslosen Artikel berüchtigte Journalistin Katy Connors hat den Schriftsteller Mike Latimer aufgespürt, der sich nach einem herben literarischen Misserfolg in ein kleines Dorf im mexikanischen Urwald verkrochen hat. Sie will eine Geschichte über ihn schreiben, doch als sie ihn näher kennenlernt und sich in ihn verliebt, gibt sie den Plan auf. Als Mike erfährt, dass Katy abreisen will, bietet er ihr an, sie mit seinem Sportflugzeug nach Mexiko City zu bringen. Katy willigt ein, doch durch einen Defekt am Kompass gerät das Flugzeug vom Kurs ab und muss mangels Treibstoff auf einer kleinen Lichtung mitten im mexikanischen Urwald notlanden. Der britische Archäologe Browne und sein Kollege Van Anders haben die Notlandung beobachtet. Sie laden Katy und Mike in ihr Haus ein. Durch eine Radiodurchsage erfährt Mike dort, dass Katy eine Reporterin ist, die es offenbar nur auf eine gute Story abgesehen hat. Mike ist zutiefst enttäuscht, doch als tags darauf das Flugzeug verschwunden ist, stellen sich ganz andere Probleme: Mike findet heraus, dass Browne und Van Anders gesuchte NS-Kriegsverbrecher sind, die kein Interesse daran haben, dass ihr Unterschlupf bekannt wird, und deswegen vor Mord nicht zurückschrecken. Ohne Waffen fliehen Mike und Katy in den Dschungel.
Spannend inszenierter Abenteuerfilm mit Richard Widmark.
(ARD)


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15:35
16:9 Format

Leben mit dem Sandstein

Film von Norbert Wank


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15:45
Stereo-Ton16:9 Format

Heimweh nach Masuren

Film von Stefanie Fink

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"Je älter ich werde, umso mehr zieht es mich nach Masuren." Zweimal im Jahr steigt Ruth Pichotka am Essener Hauptbahnhof in den Bus und nimmt die beschwerliche Reise in die alte Heimat auf sich. Mehr als 20 Stunden ist die 72-Jährige dann unterwegs ins polnische Ukta, ...

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"Je älter ich werde, umso mehr zieht es mich nach Masuren." Zweimal im Jahr steigt Ruth Pichotka am Essener Hauptbahnhof in den Bus und nimmt die beschwerliche Reise in die alte Heimat auf sich. Mehr als 20 Stunden ist die 72-Jährige dann unterwegs ins polnische Ukta, einen kleinen Ort an der südlichen Masurischen Seenplatte. Hier sucht sie nach Spuren der Vergangenheit. Bei ihrem diesjährigen Winterbesuch zum Beispiel will Ruth Pichotka endlich wagen, wozu sie bisher nie den Mut gefunden hat: in Richtung Westen zu fahren, den gleichen Weg wie damals, als ihre Familie vor den Russen geflohen ist. Im Januar 1946 war das, Ruth Pichotka war gerade elf. Damals hat sie zum letzten Mal ihren Vater gesehen. Christel Dickti lebt von "Heimwehtouristen" wie Ruth Pichotka. Im Sommer spucken große Reisebusse sie zu Hunderten auf den Hof ihrer Pension in Sadry bei Ryn (Rhein). Dann hört die umtriebige Gastwirtin viele Lebensgeschichten. Anders als die meisten Deutschen ist Christel Dickti nie weggegangen aus Masuren. Die Familie ihres Mannes bewirtschaftet dort seit Generationen einen Bauernhof. Das 200 Jahre alte Haus hat Christel Dickti mit viel Liebe zu einem Bauernmuseum umgestaltet. Lutz Lamparter war zum ersten Mal als Student in Masuren. Zuerst hat er sich in die Landschaft verliebt, dann in seine heutige Frau und unlängst in ein verfallenes Landgut in der Nähe von Kolno. Zu dem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert gehören ein kompletter landwirtschaftlicher Betrieb und riesigen Ländereien. Lamparter fackelte nicht lang: Er kaufte das Anwesen und arbeitet seitdem an der Umsetzung seiner Vision, dem Gut wieder Leben einzuhauchen. Es soll eine kleine Frühstückspension für Touristen werden - und natürlich ein Zuhause für ihn und seine Familie.
Die Dokumentation von Stefanie Fink geht der Frage nach, warum die herbschöne Landschaft im Nordosten Polens noch immer eine besondere Faszination für viele Deutsche hat.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Stromlinien der Geschichte

Vierteilige Reihe

3. Die Oder

Film von Sylvia Strasser

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Stromabwärts von Breslau, dem heutigen Wroclaw, fließt die Oder durch mehrere Urstromtäler. Hier konnte sie früher in die Breite gehen: Fischparadiese der Vergangenheit. Am Flussbett wirbelt das Wasser feinste Sande auf, wie die Urstromtäler eine Hinterlassenschaft ...

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Stromabwärts von Breslau, dem heutigen Wroclaw, fließt die Oder durch mehrere Urstromtäler. Hier konnte sie früher in die Breite gehen: Fischparadiese der Vergangenheit. Am Flussbett wirbelt das Wasser feinste Sande auf, wie die Urstromtäler eine Hinterlassenschaft der Eiszeiten. Diese flachen, breiten Täler prägen das Wesen der Oder. Da der Fluss immer leicht zu überqueren war, war er in Kriegszeiten für die Völker im Osten und Westen ein beliebtes Einfallstor. Doch die Oder ist alles andere als ein bequemer Schifffahrtsweg: Nur vom Niederschlag gespeist, führt sie einmal zuviel, meist aber zuwenig Wasser. Manchmal erstarrt sie sogar zu Eis. Aber nicht nur Binnenschifffahrer und Spezialisten des Wasserbaus fordert die Oder seit vielen Jahrhunderten heraus. Diese Stromlinie der Geschichte mäandert durch alles, was Mitteleuropa bieten kann: die Welt der piastischen Herrscher, der Klöster und Backsteingotik, die Welt des Handels, jüdischer Kultur und Wissenschaft. Sie passiert die Schlachtfelder des letzten Kriegs, die Schauplätze gewaltsamer Umsiedlung und Vertreibung, einen zum Teil immer noch hochexplosiven Untergrund.
Der Film erzählt vom sagenhaften Aufstieg der Oder zur internationalen Wasserstraße und von ihrem plötzlichen Niedergang zum Niemandsland, zum Grenzfluss zwischen Osten und Westen. An der Zukunft des Dreiländer-Flusses wird sich zeigen, ob Europa friedlich zusammenwächst und den folgenden Generationen das erhalten kann, was diese Stromlinie auszeichnet: den Vorteil einer natürlichen Transitregion und den Zauber einer noch naturnahen Flusslandschaft.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Manuela Conrad


Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Niemals satt

Reportage von Christine Grabner

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Nicole wollte schlank und perfekt sein. Dann würden alle sie lieben - so dachte sie. Stattdessen schlitterte die Niederösterreicherin in eine fatale Krankheit: Ess- und Brechsucht, auch als "Bulimie" bekannt. Die Essanfälle kommen vor allem abends. Dann verschlingt die ...
(ORF)

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Nicole wollte schlank und perfekt sein. Dann würden alle sie lieben - so dachte sie. Stattdessen schlitterte die Niederösterreicherin in eine fatale Krankheit: Ess- und Brechsucht, auch als "Bulimie" bekannt. Die Essanfälle kommen vor allem abends. Dann verschlingt die 23-Jährige ganze Lebensmittelberge. Jeden Tag muss Nicole Unmengen einkaufen. "Weil ich mich schäme und denke, dass jeder über mich Bescheid weiß, gehe ich immer in ein anderes Geschäft", erzählt sie. Seit sieben Jahren vergeht kein Tag, an dem sich bei ihr nicht alles ums Essen dreht. Ungefähr 200.000 Österreicher leiden nach Schätzungen an Essstörungen. Zehn Prozent von ihnen sind Männer. Die meisten Essstörungen spielen sich im Verborgenen ab. Und nicht wenige enden tödlich. Friederike hat ihre Tochter durch Bulimie verloren. Mit 20 Jahren ist das Mädchen an Herzversagen gestorben. Aufgrund des ständigen Erbrechens hatte ihr Körper zu wenig Kalium. "Damals habe ich leider zu spät gemerkt, was mit meiner Tochter los ist", sagt Friederike. Heute will die Niederösterreicherin anderen Betroffenen und ihren Angehörigen helfen. In einem Internetforum informiert sie über die tückische Suchterkrankung. "Gerade in der Provinz ist die Krankheit immer noch ein Tabu, ich habe mich sehr allein gelassen gefühlt".
Eine Reportage über einen Alltag zwischen Sucht und Scham - und die ewige Frage, was hinter dem großen Hunger steckt.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton

Alle Zeit der Welt

Sechsteilige Reihe

3. Ötzi und der Urknall

Film von Tilman Büttner

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit, oder ist sie relativ? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe sucht Antworten auf diese ...
(ARD/SWR)

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit, oder ist sie relativ? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe sucht Antworten auf diese Fragen.
Die dritte Folge stellt die Frage, seit wann es Zeit gibt und woher wir wissen, was einmal war. Sie schlägt einen Bogen von der Menschheitsgeschichte bis zur Erdgeschichte, erzählt von der spannenden kriminalistischen Spurensuche, die sich um ein konkretes Beispiel an einem konkreten Ort entwickelt hat: Vor 5.000 Jahren geht ein Mann in die Alpen. Es ist seine letzte Wanderung, er kommt nie an seinem Ziel an. 1991 wird seine mumifizierte Leiche von Bergsteigern an einem Gletscher gefunden. Der Mann aus dem Eis, Ötzi genannt, wird zur Sensation - und für den Film zum Ausgangspunkt einer Reise in die Anfänge der Zeit. Denn der Körper des Toten und alle Gegenstände, die er bei sich trug, geben Aufschluss nicht nur über ihn - sie beinhalten auch Botschaften aus vielen vergangenen Epochen. Das Kupfer in Ötzis Beil, der Feuerstein in seinen Pfeilspitzen, woher kommen sie? Mit Hilfe modernster Methoden bestimmen Wissenschaftler die Zeit und Herkunft dieser Dinge. Sie führen hunderte Millionen von Jahren zurück, zur Entstehung unseres Planeten, unseres Universums, zum Anfang unserer Zeit: zum Urknall.

Die nächste Folge der sechsteiligen Reihe "Alle Zeit der Welt" sendet 3sat am Donnerstag, 20. März, um 18.30 Uhr.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Nierentisch und Bettvorleger: Das Spießertum der 1960er Jahre


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

wissen aktuell: Wasser zum Leben

Konzept: Katharina Finger
Erstausstrahlung

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Wir trinken es, waschen uns damit, fahren darauf und schwimmen darin - Wasser ist in unseren Breiten ein selbstverständliches Gut. Doch sauberes Wasser ist vielerorts auf der Erde knapp. Mit dem Klimawandel werden sich die Trinkwasserreserven gravierend verändern. Wenn ...

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Wir trinken es, waschen uns damit, fahren darauf und schwimmen darin - Wasser ist in unseren Breiten ein selbstverständliches Gut. Doch sauberes Wasser ist vielerorts auf der Erde knapp. Mit dem Klimawandel werden sich die Trinkwasserreserven gravierend verändern. Wenn das Wetter extremer wird, wird trinkbares Wasser knapper. Denn Überflutungen greifen ebenso wie Dürren das Grundwasser an - Gifte werden beispielsweise ausgeschwemmt und gelangen in den Boden. Ein zunehmendes Problem in Europa. Noch dramatischer wird es aber diejenigen treffen, die ohnehin schon zu wenig oder zu viel Niederschläge haben: Ausgeprägte Dürren und massive Überschwemmungen bedrohen überwiegend die arme Bevölkerung in einem breiten Gürtel entlang des Äquators.
"wissen aktuell: Wasser zum Leben" bringt vor dem Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. März drei Stunden lang Beispiele für die Zusammenhänge von weltweiter Wasserversorgung unter sich wandelnden Klimabedingungen.


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23:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Einsatz in Hamburg: Mord auf Rezept

Kriminalfilm, Deutschland 2005

Darsteller:
Jenny BerlinAglaia Szyszkowitz
Volker BrehmRainer Strecker
Hannes WolferHannes Hellmann
Dr. RixenMerab Ninidze
HellmannJörg Kleemann
u.a.
Länge: 88 Minuten
Buch: Jan Hinter
Buch: Stefan Cantz
Regie: Walter Weber

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Ein junger Arzt wird tot aufgefunden. Dem Doktoranten könnte ein Kunstfehler bei einem Patienten aus dem Rotlichtmilieu zum Verhängnis geworden sein. Vieles spricht für Rache als Mordmotiv, aber Jenny ist skeptisch. Sie findet heraus, dass die Doktorarbeit des Arztes ...

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Ein junger Arzt wird tot aufgefunden. Dem Doktoranten könnte ein Kunstfehler bei einem Patienten aus dem Rotlichtmilieu zum Verhängnis geworden sein. Vieles spricht für Rache als Mordmotiv, aber Jenny ist skeptisch. Sie findet heraus, dass die Doktorarbeit des Arztes ein Antibiotikum zum Thema haben sollte, das sich noch in der klinischen Testphase befindet. Hannes Wolfer muss sich einer Gallenoperation unterziehen. Bei einem Besuch werden Jenny und Brehm Zeugen, wie der Zuhälter Bob Seitz den Chirurgen Dr. Rixen angeht: Rixen decke den behandelnden Assistenzarzt seines an einem Kunstfehler gestorbenen Bruders. Kurz darauf wird jener Arzt, der 31-jährige Frank Probst, erschlagen in seiner Wohnung aufgefunden. Die 20-jährige Tierpflegerin Paula wollte ihren Bekannten besuchen, und der vermutliche Täter kam ihr im Treppenhaus entgegen. Mark Seitz ist womöglich durch Probsts Schuld gestorben, was einen Racheakt des Bruders Bob Seitz nahe legt. Rixen verteidigt jedoch seinen Assistenten: Probst habe prompt, wenn auch unerfahren reagiert. Bob Seitz hat ein Alibi: eine Halbweltdame. Jenny sucht die Tierpflegerin auf, die sich für ein Menschenaffenprojekt engagiert. Paula kommt für die Ermittlerin auch als Täterin in Frage, da ihre Oma auf der Station starb. Wieder war Probst der behandelnde Arzt. Paula aber beteuert ihre Freundschaft zu Frank Probst. Als Probsts Auto gefunden wird, entdecken die Ermittler darin riesige Mengen eines Antibiotikums. Ihnen fällt auch auf, dass Probsts Notebook fehlt, auf dem er seine Doktorarbeit schrieb. Außerdem finden sie eine Karte des Clubs von Bob Seitz. Der will den Arzt aber nicht gekannt haben.
In dieser Folge von "Einsatz in Hamburg" ermitteln Jenny Berlin und ihre Kollegen Wolfer und Brehm im Mordfall an einem jungen Arzt.


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0:30
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichten des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:00
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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1:05
Stereo-Ton

Quiet Earth - Das letzte Experiment

(The Quiet Earth)

Spielfilm, Neuseeland 1985

Darsteller:
Zac HobsonBruno Lawrence
JoanneAlison Routledge
ApiPete Smith
u.a.
Länge: 88 Minuten
Regie: Geoffrey Murphy

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Als der Wissenschaftler Zac Hobson in einem Hotel an der neuseeländischen Küste erwacht, scheint für ihn ein Tag wie jeder andere anzubrechen. Doch die Straßen, die er wenig später betritt, sind seltsam still und menschenleer. Fahrzeuge stehen verlassen auf der ...

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Als der Wissenschaftler Zac Hobson in einem Hotel an der neuseeländischen Küste erwacht, scheint für ihn ein Tag wie jeder andere anzubrechen. Doch die Straßen, die er wenig später betritt, sind seltsam still und menschenleer. Fahrzeuge stehen verlassen auf der Straße, ein Flugzeugwrack liegt auf Häusertrümmern, doch nirgends sind Verletzte oder Tote zu sehen. Im Labor seines Arbeitgebers erhält der Wissenschaftler erste Antworten auf seine Fragen. "Operation Flashlight" heißt ein geheimes Experiment, dessen Ziel es war, die gesamte Erde mit einem riesigen Energiemantel zu umkleiden, um auch im eventuellen Verteidigungsfall Energiereserven zu haben. Durch eine technische Störung muss es zu einem Ausfall des Systems mit katastrophalen Folgen gekommen sein. Die Einsamkeit wird für Zac immer quälender. Bis er doch eines Tages unverhofft einem menschlichen Wesen gegenübersteht: einer rothaarigen Frau mit Namen Joanne. Schnell richten sich die beiden ihr Leben ein, bis sie bei einer ihrer Exkursionen auf einen dritten Menschen stoßen. Gemeinsam mit dem Maori Api kommen sie schließlich dem Grund für ihr Überleben auf die Spur. Doch das Experiment läuft weiter und droht auch ihr Leben zu beenden.
Der Film von Regisseur Geoffrey Murphy ("Freejack") verzichtet weitgehend auf spektakuläre Spezialeffekte. Stattdessen zeichnet er psychologisch eindrucksvoll das Bild beklemmender Einsamkeit inmitten der menschenleeren modernen Zivilisation. "Quiet Earth - Das letzte Experiment" wurde 1986 auf dem "Festival des Phantastischen Films" in München mit dem Publikums- und Jury-Preis ausgezeichnet.


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2:30

Das Geheimnis der fliegenden Teufel

(Without Warning)

Spielfilm, USA 1979

Darsteller:
TaylorJack Palance
Sergeant DobbsMartin Landau
SandyTarah Nutter
GregChristopher S. Nelson
AggieSue Ane Langdon
u.a.
Länge: 91 Minuten
Regie: Greydon Clark

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Auf der waldreichen Landschaft an einem kleinen See lastet ein düsteres Geheimnis. Ex-Sergeant Dobbs und Tankstellen-Besitzer Taylor warnen deshalb ausdrücklich davor, die Gegend zu besuchen. Sonst gäbe es "keine Chance, keine Hilfe, kein Entrinnen", wie es an der ...

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Auf der waldreichen Landschaft an einem kleinen See lastet ein düsteres Geheimnis. Ex-Sergeant Dobbs und Tankstellen-Besitzer Taylor warnen deshalb ausdrücklich davor, die Gegend zu besuchen. Sonst gäbe es "keine Chance, keine Hilfe, kein Entrinnen", wie es an der Tankstellenwand zu lesen steht. Ohne Warnung schickt ein unheimliches Wesen seine quallenähnlichen Gebilde aus, um Menschen anzugreifen und ihnen das Blut auszusaugen. Das Wesen selbst versteckt die toten Opfer dann in einer einsamen Waldhütte. Dort finden die Ausflügler Sandy und Greg nach verzweifelter Suche ihre verschwundenen Freunde. In einer Raststätte bittet Greg um Hilfe, aber weder die Wirtin Aggie, noch die Gäste Leo oder Dave schenken den Schilderungen Glauben. Nur der Vietnam-Veteran Fred, den man wegen seines Kriegsschadens nicht ernst nimmt, der aber wie besessen in jedem einen Außerirdischen vermutet, interessiert sich für sie.
Greydon Clark war gleichzeitig Produzent und Regisseur dieses Science-Fiction-Films. Für seinen Horrorthriller konnte er eine Reihe namhafter Hollywood-Schauspieler verpflichten: Martin Landau ("Der unsichtbare Dritte", "Cleopatra"), Cameron Mitchell (Star der TV-Serie "High Chaparral") sowie Jack Palance ("Die Verachtung", "Monte Walsh").


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4:05
Stereo-Ton16:9 Format

Niemals satt

(Wiederholung von 18.00 Uhr)


(ORF)


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4:30
Stereo-Ton

Namibia - Jäger, Sammler und Schamanen

Film von Peter M. Kruchten

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Eine Antilope, eingefasst in eine Karte des Kosmos, eine Schlange mit riesigen Ohren, eine weiße Göttin im prähistorischen Südwestafrika: Rätsel, Geheimnisse und Geschichten um mythische Wesen und rituelle Opfer ranken sich um die Felsbilder, die man vielerorts in ...
(ARD/SR)

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Eine Antilope, eingefasst in eine Karte des Kosmos, eine Schlange mit riesigen Ohren, eine weiße Göttin im prähistorischen Südwestafrika: Rätsel, Geheimnisse und Geschichten um mythische Wesen und rituelle Opfer ranken sich um die Felsbilder, die man vielerorts in Namibia findet. Wissenschaftler interpretieren die frühen steinzeitlichen Kunstwerke zum Teil völlig unterschiedlich. Viele Fragen sind auch nach 100 Jahren Felsbildforschung unbeantwortet. Beispielsweise die nach Alter und Herkunft der Bilder: Waren die Künstler Vorfahren der Buschmänner, der San, die vor Jahrtausenden das südliche Afrika durchstreiften? Was waren die Motive für die Malereien und Gravierungen? Sind es naturalistische Beschreibungen einer (vergangenen) Lebenswelt, oder handelt es sich um Protokolle spiritueller Erfahrungen, Trancebilder und Totems?
Zusammen mit dem Archäologen Tilman Lenssen-Erz und seiner Frau Marie-Theres Erz von der Afrikaforschungsstelle der Universität Köln und dem Historiker Goodman Gwasira von der Universität Windhoek spürt Peter M. Kruchten den Geheimnissen der Bilder vom Brandberg und von Twyfelfontein nach. Außerdem gelingt es Kruchten erstmals, in der unzugänglichen Apollo-11-Grotte im Süden des Landes zu filmen. Dort hatte der Archäologe Wolfgang Erich Wendt 1969 und 1972 sieben bemalte Steintafeln ausgegraben. Ein sensationeller Fund, handelt es sich doch um die ältesten datierten Kunstwerke Afrikas. 27.000 Jahre sind die Bilder alt, die heute in einem Tresor des Nationalmuseums in Windhoek lagern.
(ARD/SR)


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5:10
Stereo-Ton

Geheimnisvolles Mali

(Wiederholung von 9.30 Uhr)


(ORF)


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5:55
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.