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Dienstag, 18. März
Programmwoche 12/2008
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6:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ungarische Impressionen

Fünfteilige Reihe

2. Rund um das Donauknie

Film von Vera Botterbusch
(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Ungarn und Bayern hatten im Lauf der Geschichte immer eine enge Verbindung. Kriege, aber auch viele Bündnisse und Allianzen zwischen bayerischen Herzögen und Ungarn wechselten sich ab. Die fünfteilige Reihe "Ungarische Impressionen" verfolgt diese Verbindungen, stellt ...
(ARD/BR)

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Ungarn und Bayern hatten im Lauf der Geschichte immer eine enge Verbindung. Kriege, aber auch viele Bündnisse und Allianzen zwischen bayerischen Herzögen und Ungarn wechselten sich ab. Die fünfteilige Reihe "Ungarische Impressionen" verfolgt diese Verbindungen, stellt den Reichtum Ungarns an Kunst und Architektur vor und zeigt die Veränderungen, die sich seit dem Zerfall des sowjetischen Imperiums dort vollzogen haben.
Der zweite Teil stellt das Donauknie an der slowakisch-ungarischen Grenze vor. Schüttinsel, "Szigetköz", wird die Gegend genannt, wo noch zu Beginn des letzten Jahrhunderts die Goldwäscher unterwegs waren. Einer der zahlreichen kulturellen Höhepunkte dieser Region ist Komárom, eine zweigeteilte Stadt mit der Festung Monostor, in der Ende des Zweiten Weltkriegs die Russen gehaust haben. In Babolna mit dem gleichnamigen Gestüt von 1789 züchtet man Araber und englische Rennpferde. Dann folgt Esztergom/Gran, das "ungarische Rom", wo der erste ungarische König und Landesheilige Stephan I. geboren wurde, der sich mit der bayerischen Prinzessin Gisela vermählte und auf dem Burgberg einen Königspalast samt Dom errichtete. Heute wird Esztergom/Gran von der monumentalen Kathedrale "Maria Himmelfahrt" dominiert, die 1856 mit der "Graner Messe" von Franz Liszt eingeweiht wurde. Die nächste Station ist Visegrád an den Hängen des Börszony-Gebirges, einst ein wichtiger römischer Knotenpunkt. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Reise ist das Barockschloss Grassalkovich, wo auch Maria Theresia zu Gast war. Der ungarische Staat schenkte es Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth als Sommerresidenz zur Krönung. Der Film führt durch die nach dem Zweiten Weltkrieg und der russischen Okkupation renovierten Räume, in denen sich das Kaiserpaar häufig aufhielt.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Bella Italia - Lieder und Landschaften

Fünfteilige Reihe

2. Mimmo Locasciulli zwischen Rom und den Abruzzen

Film von Petra Reinfelder

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Die Liedermacher, die Cantautori, haben in Italien einen Status wie in keinem anderen Land Europas. So vielfältig die Regionen Italiens, so vielfältig sind auch ihre künstlerischen Ausdrucksformen und Texte. In den Liedern spiegeln sich die Landschaften und Städte, aus ...
(ARD/BR)

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Die Liedermacher, die Cantautori, haben in Italien einen Status wie in keinem anderen Land Europas. So vielfältig die Regionen Italiens, so vielfältig sind auch ihre künstlerischen Ausdrucksformen und Texte. In den Liedern spiegeln sich die Landschaften und Städte, aus denen die Künstler kommen. Paolo Conte, Lucio Dalla und Gianna Nannini sind weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt geworden - und Italien hat noch mehr zu bieten: Max Manfredi, Mimmo Locasciulli, Carmen Consoli, Sergio Cammariere und Gianmaria Testa sind berühmt in ihrer Heimat. Ihre Lieder werden in den Straßen gepfiffen, ihre Konzerte füllen Fußballstadien. Die fünfteilige Reihe "Bella Italia - Lieder und Landschaften" widmet sich den Liedermachern und zeigt, wie sie durch ihre Region immer wieder zu ihren Liedern inspiriert werden.
Im zweiten Teil steht der Liedermacher Mimmo Locasciulli im Mittelpunkt. Nachts fühlt sich Locasciulli Rom am stärksten verbunden. Um Eindrücke für seine Lieder zu sammeln, streift er seit über 30 Jahren durch diese Stadt, die er seine "zweite Mutter" nennt. Locasciullis Wurzeln liegen in den Abruzzen, in der kleinen Stadt Penne ist er geboren und aufgewachsen. Lieder wie "Come viviamo questa età" spiegeln seine Jugend in der Provinz, und auch die großartige Bergwelt des nahe gelegenen Gran-Sasso-Massivs findet sich in seiner Musik wieder. So wie die Landschaften der Abruzzen in Naturparks geschützt werden, so will Locasciulli auch das italienische Autorenlied vor der Kommerzialisierung und Banalisierung bewahren.
(ARD/BR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde

Fünfteilige Reihe von Thomas Junker über

Südamerika

1. Teil

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über ...
(ARD/MDR)

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Der Filmemacher Thomas Junker und sein Kollege Thomas Flechsig waren im südlichen Südamerika mit Patagonien, Feuerland und den Anden unterwegs. Die Reiseroute, die sie im Geländewagen bewältigt, ist rund 20.000 Kilometer lang, davon führen 8.000 Kilometer über Wüstensand und Schotterpisten.
Die fünfteilige Dokumentation "Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde" porträtiert die Menschen, die sie entlang ihrer Reiseroute trafen - unter anderem erfolgreiche Unternehmer in Santiago de Chile, die die chilenische Hauptstadt zur wichtigsten Wirtschaftsmetropole Südamerikas ausbauen wollen, sowie Waldarbeiter, die nur mit Muskelkraft und Hilfe von Ochsen an der unwirtlichen und ständig verregneten Carretera Austral in Südchile Baumstämme aus dem Urwald ziehen. Auch Gauchos, jene legendären Helden, die auf ihren Pferden die Pampa Argentiniens durchstreifen, und Mapuche-Indianer, die als einziger Indianerstamm nicht von den Spaniern bezwungen wurden, aber heute große Mühen haben, ihre Identität zu bewahren, werden vorgestellt. Außerdem zeigt der Film die großartige Landschaft Südamerikas.

Die zweite Folge der fünfteiligen Reihe "Himmelwärts ins Reich der Sturmwinde" sendet 3sat am Mittwoch, 19. März, um 9.05 Uhr.
(ARD/MDR)


9:30
Stereo-Ton16:9 Format

Süßer Traum - Schokolade

Film von Gabriele Schwartzkopff und

Renate Drommer

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Schokolade berauscht die Sinne, ist Verführung zu Sinnlichkeit und Genuss. Gefragt sind zurzeit extrafeine bittere Schokoladen mit hohem Kakaoanteil. Der zarte Schmelz, der harte Biss, der bitter-süße Geschmack: Der verwöhnte Anspruch wird durch immer auserlesenere ...
(ARD/RBB)

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Schokolade berauscht die Sinne, ist Verführung zu Sinnlichkeit und Genuss. Gefragt sind zurzeit extrafeine bittere Schokoladen mit hohem Kakaoanteil. Der zarte Schmelz, der harte Biss, der bitter-süße Geschmack: Der verwöhnte Anspruch wird durch immer auserlesenere Kreationen befriedigt. Daran arbeiten die Chocolatiers mit großen Namen wie Rausch, Leysieffer und Andersen ebenso wie die vielen kleinen Schokoladenhersteller. Es sind Philosophen ihres Fachs, die in Handarbeit die köstlichsten Pralinen in den ausgefallensten Nuancen herstellen. Die Schokoladeneinkäufer testen und suchen nach Geschmacks-Neuheiten auf der Internationalen Süßwaren-Messe in Köln.
Ein Film über Schokoladenhersteller und -genießer.
(ARD/RBB)


10:15
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Achtteilige Reihe

2. Was ist denn das für ein Zirkus?

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In der zweiten Folge ...
(ARD/BR)

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Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der achtteiligen Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren.
In der zweiten Folge begleitet Willi den Alltag in einem Zirkus: In Mühldorf am Inn ist er als zusätzlicher Helfer beim Zeltaufbau gern gesehen. Erdnägel einschlagen, Masten aufrichten, Zeltplane spannen, Bestuhlung aufstellen - Willi lernt alle Arbeitsschritte kennen. Nach einem kurzen Frühstück mit Zirkusdirektor Henry Renz geht es weiter zum Plakatieren, damit die Vorstellungen auch gut besucht werden. Bis die erste Vorführung beginnt, ist noch etwas Zeit, und so besucht Willi die Zauberin Julie in ihrem Wohnwagen, den sie mit ihren sieben Hunden und Tigerpython Fluffy teilt. Willi ist ganz schön baff, als sie seinen gelben Notizblock in zwei weiße Tauben verwandelt. In der Manege sind mittlerweile Proben im Gange. Klar, dass Willi nicht nur zuschaut: Er will wissen, wie es sich anfühlt, von den Jungs einer Schleuderbrett-Truppe unter die Zirkuskuppel katapultiert zu werden. Schließlich ist es so weit, und die Vorstellung beginnt. "Manege frei!" für die Artisten von "Manege - Die Circus-Show". Willi genießt den Nachmittag im Zirkuszelt - der allerdings ein unerwartetes Ende für ihn nimmt.

Die nächste Folge der achtteiligen Reihe "Willi wills wissen" sendet 3sat am Mittwoch, 19. März, um 10.15 Uhr.
(ARD/BR)


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10:40
Stereo-Ton

Wombaz

Das Tiermagazin

Affen - von Machos und Emanzen

Moderation: Florian Weber

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder ...

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In dem Tiermagazin "Wombaz" besucht Moderator Florian Weber Tierparks, Zoos, Tierheime und Tierbesitzer und stellt Haustiere, heimische Tierarten und Zootiere vor. In jeder Folge steht ein Tier im Mittelpunkt: das "Tier der Woche". Florian Weber erfährt immer wieder Erstaunliches über dieses Tier und erlebt den tierischen Alltag hautnah mit.
Diesmal ist der Affe das "Tier der Woche". Moderator Florian Weber besucht im holländischen Apenheul einen Zoo nur für Affen - insgesamt 400 Tiere leben dort. Florian Weber spricht mit Tierpflegerin Konstanze Melicharek, die ihm alle Fragen zum Verhalten von Menschenaffen beantwortet. Die Bonobos haben beispielsweise ein ausgeprägtes Sozialverhalten, und die Weibchen sind eindeutig die Chefs der Gruppen. Ganz anders ist das bei den Gorillas: Die Gruppe in Apenheul besteht aus 20 Mitgliedern, die alle auf das Kommando des stärksten Männchens hören. Außerdem besucht Florian Weber die Polizeipferdestaffel in Hannover. Er bekommt Einblick in das tägliche Training der Tiere und begleitet sie bei einem Einsatz. Schließlich stellt "Wombaz" Sara und ihre drei Knirpsmäuse vor. Die Winzlinge leben normalerweise in den Busch- und Steppenlandschaften Afrikas und sind nicht größer als ein Zwei-Euro-Stück.

Die nächste Folge des Tiermagazins "Wombaz" sendet 3sat am Mittwoch, 19. März, um 10.40 Uhr.


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11:00

Kalina Krassnaja

(Kalina Krassnaja)

Spielfilm, UdSSR 1974

Darsteller:
Ljuba BaikalowaLydija Fedossejew-Schukschina
Jegor ProdukinWassili Schukschin
Ljubas VaterIwan Ryshow
Ljubas MutterMarija Skworzowa
PjotrAlexej Wanin
SojaMaria Winogradowa
u.a.
Länge: 101 Minuten

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Ein Arbeitslager, irgendwo im Norden der Sowjetunion: Für den Dieb Jegor Prokudin öffnen sich die Tore in die Freiheit. Während seiner langjährigen Haft hat ihm eine fremde Kolchosbäuerin namens Ljuba Baikalowa Briefe geschrieben - gewissermaßen als Patin. Nun soll ...
(ARD/MDR)

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Ein Arbeitslager, irgendwo im Norden der Sowjetunion: Für den Dieb Jegor Prokudin öffnen sich die Tore in die Freiheit. Während seiner langjährigen Haft hat ihm eine fremde Kolchosbäuerin namens Ljuba Baikalowa Briefe geschrieben - gewissermaßen als Patin. Nun soll er zu ihr aufs Land kommen. Aber Jegor zieht es zu seinen Kumpanen in die Stadt, die ihren "Pechkopf" stürmisch begrüßen. In der Nacht gerät die Bande in eine Polizeirazzia, und Jegor muss fliehen. Unsicher macht er sich auf den Weg zu Ljuba. Die Leute im Dorf sind dagegen, dass sie einen Ex-Sträfling aufnimmt, und auch Ljubas Familie zetert. Doch die junge Frau, geradlinig und warmherzig, ist davon überzeugt, dass Jegor ein guter Mensch ist. Misstrauisch beobachtet die Familie jeden Schritt des unliebsamen Gasts. Jegor will mit Ljuba endlich einen neuen Anfang wagen. Er nimmt eine Arbeit als Traktorist an und beginnt, sich heimisch zu fühlen. Ljubas Liebe umgibt ihn wie ein schützender Mantel. Da tauchen eines Tages die alten Kumpane auf und versuchen, Jegor in die Stadt zurückzuholen.
Wie alle Werke Wassili Schukschins, ob auf Papier oder Zelluloid, besticht auch "Kalina Krassnaja" durch atmosphärische Dichte, prägnante Charakterzeichnung und verhaltenen Humor. Sein Film ist mehr als nur ein Plädoyer für die Wiedereingliederung von Strafgefangenen: Es ist ein Film über Schuld und Sühne, über Menschlichkeit schlechthin und nicht zuletzt über eine große Liebe.
(ARD/MDR)


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12:40
Stereo-Ton

Skelettküste und Sandwüste

Film von Peter M.Kruchten

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Namibia - den Namen verdankt das Land einer Wüste, der ältesten der Welt: der Namib. Dort herrscht lebensfeindliche Ödnis über tausende Quadratkilometer, sogar dort, wo die Wüste auf den Atlantischen Ozean trifft. Skelettküste heißt dieser mit Schiffswracks ...
(ARD/SR)

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Namibia - den Namen verdankt das Land einer Wüste, der ältesten der Welt: der Namib. Dort herrscht lebensfeindliche Ödnis über tausende Quadratkilometer, sogar dort, wo die Wüste auf den Atlantischen Ozean trifft. Skelettküste heißt dieser mit Schiffswracks übersäte Streifen Sand. In der Wüste trifft man auf seltsame Pflanzen und Tiere, Überlebensspezialisten, die nur dort vorkommen. Die Welwitschia mirabilis zum Beispiel, eine Verwandte europäischer Nadelbäume mit zapfenartigen Früchten und einem unterirdischen Stamm. In einem ausgetrockneten Flussbett hält sich eine kleine Herde Wüstenelefanten auf. An der Grenze zu Angola fließt einer der wenigen großen Flüsse des Landes: der Kunene. Die Epupa-Fälle stürzen 40 Meter tief in seine Schlucht. Unweit der Wasserfälle lebt ein Clan der nomadischen Himba. Rinder sind der ganze Stolz und Lebensinhalt dieses Volks, das sich bis jetzt erfolgreich der "Zivilisation" und dem "Fortschritt" des 21. Jahrhunderts verweigert.
Peter M. Kruchten reist mit einem Kamerateam durch den Norden Namibias.
(ARD/SR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-TonVideotext Untertitel

Die Ramsau

Film von Ulrich Frantz

(aus der ARD-Reihe "Bilder einer Landschaft")

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Die bayerische Ramsau liegt zwischen Watzmann und Hochkalter, der Göllgruppe und der Reiteralpe. Ob das Wimgachgries, das frühere Leibrevier der bayerischen Herrscher, das Klausbachtal, der Blaueisgletscher, die Reiteralpe mit ihrem Zirbenbestand oder der Hintersee - die ...
(ARD/BR)

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Die bayerische Ramsau liegt zwischen Watzmann und Hochkalter, der Göllgruppe und der Reiteralpe. Ob das Wimgachgries, das frühere Leibrevier der bayerischen Herrscher, das Klausbachtal, der Blaueisgletscher, die Reiteralpe mit ihrem Zirbenbestand oder der Hintersee - die Ramsau bietet eine abwechslungsreiche Landschaft, deren größter Teil zum Nationalpark Berchtesgaden zählt. Bereits im 19. Jahrhundert entdeckten Künstler den Reiz dieser Gegend. Am Hintersee entstand 1850 eine Malerkolonie. Dort, im Gasthof "Auzinger", trafen sich unter anderen Carl Rottmann, Ferdinand Waldmüller und Friedrich Gauermann. Wer die Ramsau beschreibt, der darf den wohl bekanntesten "Sohn" des Orts nicht auslassen: den "Kederbacher", der mit bürgerlichem Namen Johann Grill heißt. Er war 1881 der Erstbesteiger der Watzmann-Ostwand und hat auch als Erster den Ramsauer Hausberg, den Hochkalter, über den Blaueisgletscher bestiegen. Dort auf der Blaueishütte betreut seit mehr als 30 Jahren Raphael Hang zusammen mit seiner Frau Gitti Wanderer und Bergsteiger. Ein kleines Juwel ist die Wallfahrtskirche "Maria am Kunterweg". 1731 erbaut, steht sie jedes Jahr aufs Neue während der Erntedankprozession im Mittelpunkt. Ein weiteres Kleinod ist die Kallbrunnalm auf österreichischem Gebiet - eine Gemeinschaftsalm von 16 Ramsauer und 14 Salzburger Bauern, die es bereits seit 1386 gibt. Die Ramsau hat sich viel von ihrer Ursprünglichkeit bewahrt, und die Menschen sind stolz darauf, dass sie dort leben dürfen - und dementsprechend heimatverbunden.
Ulrich Frantz zeigt die Ramsau in allen vier Jahreszeiten.
(ARD/BR)


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14:00

Du sollst mein Glücksstern sein

(Singin´ in the Rain)

Spielfilm, USA 1952

Darsteller:
Don LockwoodGene Kelly
Cosmo BrownDonald O´Connor
Kathy SeldenDebbie Reynolds
Lina LamontJean Hagen
R.F. SimpsonMillard Mitchell
TänzerinCyd Charisse
u.a.
Länge: 99 Minuten
Regie: Gene Kelly
Regie: Stanley Donen

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Als Hollywood Ende der 1920er Jahre vom Stumm- zum Tonfilm umstellt, kommt es zu manchen Turbulenzen. - Die mit Tempo und Ironie inszenierte Musikkomödie mit den berühmtesten Tanz- und Gesangsnummern von Gene Kelly, Debbie Reynolds und Cyd Charisse gilt als das schönste ...
(ARD/ORF)

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Als Hollywood Ende der 1920er Jahre vom Stumm- zum Tonfilm umstellt, kommt es zu manchen Turbulenzen. - Die mit Tempo und Ironie inszenierte Musikkomödie mit den berühmtesten Tanz- und Gesangsnummern von Gene Kelly, Debbie Reynolds und Cyd Charisse gilt als das schönste US-Musical, das je gedreht wurde.
(ARD/ORF)


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15:40
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

I'm not there


"Kinotipp" gibt eine qualitative Empfehlung für eine aktuelle Kinoproduktion.


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15:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Trolle, Fjorde und ein Postschiff

Zweiteilige Dokumentation von Ulli Rothaus und Bodo Witzke

2. Jenseits des Nordkaps

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Täglich sind sie unterwegs und verbinden die kleinen und großen Orte an der Küste Norwegens bis weit jenseits des Polarkreises: Die Hurtigrutenschiffe, die seit 1893 den hohen Norden befahren, zunächst beladen mit Postsäcken, heute mit Touristen. Mehr als 2.000 ...

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Täglich sind sie unterwegs und verbinden die kleinen und großen Orte an der Küste Norwegens bis weit jenseits des Polarkreises: Die Hurtigrutenschiffe, die seit 1893 den hohen Norden befahren, zunächst beladen mit Postsäcken, heute mit Touristen. Mehr als 2.000 Kilometer legen sie zurück.
Ulli Rothaus und Bodo Witzke sind zu Wasser und zu Land unterwegs. Erstes Ziel der Reise sind die Lofoten. Die Inselgruppe und ihre malerischen Orte mit bunten Holzhäusern sind das Sehnsuchtsziel von Künstlern, Walbeobachtern und anderen Natursüchtigen. Überall stehen Holzgerüste, an denen Tausende Fische ohne Kopf baumeln, paarweise am Schwanz aufgehängt - vor allem Stockfische. Insgesamt 18 verschiedene Arten und Güteklassen gibt es. In Svolvær, der wichtigsten Stadt auf den Lofoten, ist der Aufenthalt nur kurz. Dann geht die Fahrt weiter, vorbei an der vor Hammerfest gelegenen Insel Melkøya, auf der für viele Milliarden eine Gasverflüssigungsanlage gebaut wird. Die nächste Station ist das Nordkap, jener spektakuläre Felsen, der in früheren Epochen das Ende der Welt symbolisierte. Kirkenes, kurz vor der russischen Grenze gelegen, ist der Wendepunkt der Reise. Hinter Kirkenes, im hintersten Winkel von Norwegen, lebt Lars Petter Øie. Direkt vor seinem Anwesen, in 20 bis 40 Metern Tiefe, krabbeln sie zu Tausenden auf dem Meeresgrund: die sagenhaften Kamtschatka-Krabben, auch "Stalins Monsterkrabben" genannt. Sie gelten mittlerweile als Delikatesse und bringen leichtes Geld. Nach einem Abendessen, bei dem die Königskrabben frisch auf den Tisch kommen, geht es zurück an Bord - und zurück zu den Lofoten. Und dann kommt der Trollfjord: Die Felsen links und rechts gehen 1.000 Meter in die Höhe - für viele der Höhepunkt der Hurtigenroute.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Stromlinien der Geschichte

Vierteilige Reihe

2. Die Elbe

Film von Wolfgang Würker

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"Hier ist es hoch, sehr hoch!" Hans Christian Andersen kam aus dem Staunen nicht heraus, als er von den Felstürmen des Elbsandsteingebirges hinunter auf den Strom blickte. Bei Entstehung der engen Wolfsschluchten ringsum vermutete er eine mächtige Naturkraft, die ...

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"Hier ist es hoch, sehr hoch!" Hans Christian Andersen kam aus dem Staunen nicht heraus, als er von den Felstürmen des Elbsandsteingebirges hinunter auf den Strom blickte. Bei Entstehung der engen Wolfsschluchten ringsum vermutete er eine mächtige Naturkraft, die versucht hatte, den Erdball zu sprengen. Heute weiß man, dass die bizarren Felsen von Wasser und Wind geformt wurden und dass die Vorläufer der heutigen Elbe an der Entstehung dieser spektakulären Erosionslandschaft schon beteiligt waren. Elbe, tschechisch Labe, weiß schäumend oder einfach: der Fluss des weißen Sandes. In Städten wie Dresden, Meißen und Magdeburg entstanden vor vielen Jahrhunderten symbolträchtige Gotteshäuser, die dem Lauf der Elbe nicht immer standhalten konnten. Sie alle sind aus Sandstein erbaut. Lange war den Menschen im westlichen Teil Europas der Blick auf bedeutende Orte entlang der Elbe verstellt. Noch vor kurzem gehörte der Strom zwei verschiedenen Welten an und war - auf rund 100 Kilometern Länge - die scharf bewachte Grenze zwischen zwei getrennten deutschen Staaten. Zugleich war er von Industrieabwassern extrem belastet, eine Kloake. Seit dem Wegfall des Eisernen Vorhangs hat sich nicht nur die Wasserqualität der Elbe erstaunlich rasch verbessert: Auch die düsteren Industrieanlagen an ihren Ufern sind weitgehend verschwunden. Die Elbe ist zum Zentrum vieler Natur- und Kulturlandschaften geworden. Ein schneller Bedeutungswandel.
Die zweite Folge von "Stromlinien der Geschichte" folgt der Elbe und ihrer Geschichte.


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17:15
16:9 Format

Auf den Weltmeeren zuhause

Ein deutscher Kapitän auf großer Fahrt

Film von Torsten Mehltretter

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

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"Jede Fahrt ist anders, es passiert immer irgend etwas Unvorhergesehenes", erzählt Mischa Richter, während er das frisch getaufte Schiff in Begleitung eines Lotsen aus dem Hamburger Hafen steuert. Noch am Abend des ersten Tages wartet auf den erfahrenen Seemann beim ...

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"Jede Fahrt ist anders, es passiert immer irgend etwas Unvorhergesehenes", erzählt Mischa Richter, während er das frisch getaufte Schiff in Begleitung eines Lotsen aus dem Hamburger Hafen steuert. Noch am Abend des ersten Tages wartet auf den erfahrenen Seemann beim Anlegen in Rotterdam die erste Herausforderung: seitliches Einparken mit dem 334 Meter langen Stahlungetüm. Seit 25 Jahren fährt Mischa Richter zur See. Der 47-Jährige ist Kapitän eines der modernsten Containerschiffe der Welt. Die "Cosco Germany" ist zwischen Asien und Europa im Einsatz. Jede Rundreise dauert 56 Tage, und jede Fahrt mit dem Ozeanriesen ist ein Abenteuer. Noch immer lauern auf den Meeren die klassischen Gefahren der Seefahrt wie Stürme und Piraten. Im Suezkanal geht das Schiff planmäßig vor Anker, doch vor der Weiterfahrt lässt der ägyptische Lotse auf sich warten. Eine Verspätung, die Kapitän Mischa Richter im Roten Meer wieder herausholen muss. Der weltweite Warenhandel duldet keine Verspätungen. Vor Singapur gibt es Stress auf der Brücke. Nur knapp entgeht die "Cosco Germany" einem Zusammenstoß. Der Lotse ist außer sich, Richter muss Ruhe bewahren. Neben seinen seemännischen Pflichten muss sich der Kapitän auch um das soziale Klima an Bord kümmern. Die 23-köpfige Besatzung kommt aus sechs Nationen. Daraus ein Team zu schmieden, sieht Richter als seine wichtigste Aufgabe. Er erwartet Toleranz von seiner Crew, auch in Sachen Speiseplan. In der Kombüse kocht der Küchenchef nach den Wünschen der philippinischen Mannschaft. "Daran müssen sich einige jüngere Offiziere erst gewöhnen", grinst Richter. Seinen Beruf sieht der Mann aus Mecklenburg-Vorpommern immer noch als Herausforderung an. Auch wenn die Seemannsromantik immer mehr auf der Strecke bleibt, so bringt immerhin das Internet Abwechslung in das einsame Leben eines Kapitäns. "Das einzige was mir fehlt, ist meine Frau!", bekennt Richter in einer ruhigen Minute in seiner Kajüte. Doch lange Zeit darüber nachzudenken bleibt ihm nicht. Der nächste Hafenanlauf zwingt ihn zurück auf die Brücke.
Der Film begleitet den Kapitän auf großer Fahrt.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
16:9 Format

ZDF.reportage: Wenn der Nachbar zum Feind wird

Zäune, Stress und Paragraphen

Film von Thadeus Parade

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Grundstücksgrenzen, Lärm oder Wegerecht - im Nachbarschaftsstreit gilt oft: banaler Anlass, böses Ende. Vor deutschen Gerichten landen jährlich rund eine halbe Million Nachbarschaftsstreitigkeiten, so schätzt der Mieterbund. Oft sind die Fronten so verhärtet, dass ...

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Grundstücksgrenzen, Lärm oder Wegerecht - im Nachbarschaftsstreit gilt oft: banaler Anlass, böses Ende. Vor deutschen Gerichten landen jährlich rund eine halbe Million Nachbarschaftsstreitigkeiten, so schätzt der Mieterbund. Oft sind die Fronten so verhärtet, dass die Prozesse über Jahre andauern. Wie bei Cornelia H. aus Sprockhövel in Nordhrein-Westfalen. Sie liegt seit Jahren im Clinch mit der Stadtverwaltung und ihren Nachbarn. Weil die Stadt für ihr Grundstück keine Baugenehmigung erteilt hatte, sperrte sie kurzerhand die Zufahrtsstraße ab. Die Nachbarn waren die Leidtragenden - einige haben nur noch durch die Hintertür Zutritt zu ihren Wohnungen. Zehn Jahre dauert der Streit inzwischen. Frau H. will nicht klein beigeben: Sie kämpft weiter für ihr Recht, notfalls will sie bis zum Bundesverfassungsgericht. Auch Familie F. aus Blieskastell befindet sich im nachbarschaftlichen Rechtstreit. Jahrelang hatte sie ein passendes Haus mit Grundstück gesucht - und endlich auch gefunden. Doch der Traum vom Eigenheim wurde für sie zum Alptraum: Bei einer Neuvermessung ihres Grundstücks kam heraus, dass die Hälfte ihrer Gartenterrasse zum Nachbargrundstück gehört. Alle Kauf- und Pachtangebote lehnte ihr Nachbar ab. Stattdessen wurde eine Mauer gebaut, quer über die Terrasse.
Der Film von Thadeus Parade zeigt anhand mehrerer Beispiele, wie Streitigkeiten mit dem Nachbarn ausufern können.


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18:30
Stereo-Ton

Alle Zeit der Welt

Sechsteilige Reihe

2. Die Uhr in uns

Film von Hans Jürgen von der Burchard

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ...
(ARD/SWR)

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Wie kommt der Mensch dazu, die Zeit zu messen? Wieso teilt er die Zeit ein in Sekunden, Stunden und Tage? Existiert eine absolute Zeit? Oder ist sie relativ - abhängig von physikalischen Phänomenen und subjektiven Wahrnehmungen? Gibt es einen Anfang und vielleicht auch ein Ende der Zeit? Die sechsteilige Reihe sucht Antworten auf diese Fragen.
Die zweite Folge begibt sich auf die Spurensuche nach den inneren Taktgebern des Menschen. Und findet heraus: Jeder Mensch hat seine eigene "innere Zeit". In den Genen ist festgelegt, wie diese Uhr tickt. Darum können manche ganz leicht die Nacht zum Tag machen, sind dafür aber morgens todmüde. Andere kommen früh aus den Federn, wollen aber auch früh zu Bett. Grundsätzlich aber sind Menschen tagaktive Wesen. Ihnen fällt Nachtarbeit schwer. Der natürliche Wechsel von Tag und Nacht, von hell und dunkel, stellt unsere innere Uhr täglich neu und steuert so Aktivitäts- und Erholungsphasen, Stoffwechseltätigkeit und Immunabwehr. Alle Körperfunktionen, von der Temperatur bis zum Herzschlag, folgen diesem natürlichen Rhythmus. Doch unsere moderne Gesellschaft nimmt darauf kaum Rücksicht. Nacht- und Schichtarbeit zwingen viele zu einem Leben gegen die eigene Zeitsteuerung. Das führt auf Dauer zu Übermüdung, mindert die Leistungsfähigkeit und macht im Extremfall krank.
(ARD/SWR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Der Unbestechliche

Fernsehfilm, Deutschland 2002

Darsteller:
Harald KittlerChristian Berkel
Sabine KittlerAndrea Sawatzki
Gerd HellingerWalter Kreye
Marie HegedornJohanna Christine Gehler
Rolf MorbachHannes Hellmann
SandMathias Herrmann
u.a.
Länge: 89 Minuten
Buch: Hansjörg Thurn
Regie: Erwin Keusch

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Harald Kittler hat sich immer die größte Mühe gegeben, ein tadelloses Leben zu führen. Jetzt ist er Anfang 40 und Zollbeamter in Hamburg. Mit seiner Frau Sabine und der neunjährigen Tochter Pamela bewohnt er ein neu erworbenes Eigenheim, dessen Finanzierung ihn jedoch ...

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Harald Kittler hat sich immer die größte Mühe gegeben, ein tadelloses Leben zu führen. Jetzt ist er Anfang 40 und Zollbeamter in Hamburg. Mit seiner Frau Sabine und der neunjährigen Tochter Pamela bewohnt er ein neu erworbenes Eigenheim, dessen Finanzierung ihn jedoch in einige Bedrängnis gebracht hat. Seine Frau pocht auf ein bescheideneres Leben, aber Kittler weigert sich, wurde er doch kürzlich erst zum Kassenwart des Siedlungsvereins gewählt. Und außerdem: Wie soll er erklären, dass sich ein tadelloser Zollbeamter ausgerechnet bei der eigenen Hausfinanzierung verkalkuliert hat? Als Kittler eine Inspektion bei Großimporteur Hellinger durchführt, erweist dieser sich für die rasche und kompetente Prüfung als äußerst dankbar: Einer Spende für den Siedlungsverein folgen weitere "Freundschaftsgeschenke". Kittler ist geschmeichelt: Endlich erfährt er die Wertschätzung, nach der er sich immer gesehnt hat. Er revanchiert sich gern. Schon bald wachsen die "Gefälligkeiten" an auf Container voll kubanischem Rum, die am Zoll vorbeigeschleust werden. Immer häufiger ist der Beamte auf den rauschenden Partys des Großimporteurs zu sehen. Als er eine Affäre mit einer Frau aus dem Kreis um Hellinger beginnt, tritt der LKA-Mann Sand in Kittlers Leben. Sand hat Fotos, die Kittler mit seiner Geliebten zeigen. Er droht, diese Bilder Kittlers Frau und Tochter zu präsentieren, falls Kittler nicht zu einer Kooperation bereit ist. Kittler beugt sich dem Druck. Fortan führt er ein Doppelleben als Schmuggelhelfer und V-Mann. Er gerät in einen Teufelskreis aus Lügen und Intrigen, an dem schließlich seine Familie zerbricht.


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21:45
Stereo-Ton

Novemberschnee

(Novembersnö)

Kurzfilm, Schweden 2002

Mit Anja Landgré, Asa Forsblad und Bojan Westin
(schwedische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)
Länge: 14 Minuten

Regie: Karolina Jonsson

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Mona besucht seit langer Zeit erstmals wieder ihre Mutter Iris. Die beiden haben kein gutes Verhältnis, denn Mona fühlt sich von ihrer dominanten Mutter kontrolliert und manipuliert. Iris ist mit den Jahren alt und gebrechlich geworden und muss von einer ambulanten ...

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Mona besucht seit langer Zeit erstmals wieder ihre Mutter Iris. Die beiden haben kein gutes Verhältnis, denn Mona fühlt sich von ihrer dominanten Mutter kontrolliert und manipuliert. Iris ist mit den Jahren alt und gebrechlich geworden und muss von einer ambulanten Pflegerin betreut werden, mit der sie sich gut versteht. Zwischen Mona und Iris schwelen alte Konflikte, die sich schließlich in einem Ausbruch der Tochter Bahn brechen.
Der schwedischen Regisseurin Karolina Jonsson ist ein psychologisch dichtes und präzise beobachtetes Mutter-Tochter-Drama gelungen. Ihr beklemmender, gleichzeitig aber auch versöhnlicher Film wurde 2003 in Cannes gezeigt.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton

Shakespeare - Liebe Macht Tod

Al Pacino's Looking for Richard

(Looking for Richard)

Spielfilm, USA 1996

Darsteller:
Richard III.Al Pacino
Queen MargaretEstelle Parsons
ClarenceAlec Baldwin
BuckinghamKevin Spacey
Lady AnneWinona Ryder
RichmondAidan Quinn
u.a.
Länge: 112 Minuten
Regie: Al Pacino

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Von Machtgier getrieben, kommt Richard durch Mord und Skrupellosigkeit an die englische Krone, bevor sich Widerstand gegen seine Herrschaft regt und er in einer Schlacht vernichtet wird. Darum geht es in William Shakespeares "Richard III." Doch was haben der englische ...

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Von Machtgier getrieben, kommt Richard durch Mord und Skrupellosigkeit an die englische Krone, bevor sich Widerstand gegen seine Herrschaft regt und er in einer Schlacht vernichtet wird. Darum geht es in William Shakespeares "Richard III." Doch was haben der englische Theatermeister und sein Drama uns heute noch zu sagen? In einem ehrgeizigen dreijährigen Projekt erarbeitete Hollywood-Star Al Pacino vor der eindrucksvollen Kulisse New Yorks einen "Richard III." in neuem Gewand. Dafür engagierte er berühmte Kollegen, darunter Kevin Spacey, Winona Ryder und Alec Baldwin, diskutierte mit ihnen das Stück, ließ sich auch von Shakespeare-Fachleuten wie Vanessa Redgrave, Kennneth Branagh und Sir John Gielgud beraten und befragte Passanten auf der Straße. Dabei ließ Pacino seine Adaption des Dramas heranreifen, bis "Richard III." und die anderen Figuren Shakespeares zu Menschen aus Fleisch und Blut wurden.
Der 1940 in New York geborene Al Pacino startete Anfang der 1970er Jahre seine Schauspielerkarriere, die Rollen wie in "Der Pate" (1972), "Hundstage" (1975), "Der Duft der Frauen" (1992) und "Heat" (1995) umfasst. Sein Regiedebüt "Al Pacino's Looking for Richard", 1996 in Sundance und Cannes aufgeführt, ist eine liebevolle Hommage an Shakespeare, die auch Einblicke in die Arbeit von Theaterregisseuren und Schauspielern gewährt. "Unser täglicher Lohn waren 40 Dollar und so viele Donuts, wie wir essen konnten", erzählt Alec Baldwin. Nicht Millionengagen, sondern die Liebe zu Shakespeare und zum Theater waren der Antrieb der Stars. Einige verzichteten sogar ganz auf ihre Gage und baten darum, das Geld lieber in das Filmprojekt zu stecken. Pacino über seinen Film: "Es ist ein Schnupperkurs für das Theaterstück. Ein Schnupperkurs, der unterhaltsam sein soll."

Als nächsten Beitrag des Themenschwerpunkts "Shakespeare - Liebe Macht Tod" sendet 3sat am Donnerstag, 20. März, um 22.25 Uhr, den Spielfilm "Titus".


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0:15
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:45
Stereo-Ton16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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0:50
Mit Audiodeskription

Der unsichtbare Aufstand

(Etat de siège)

Spielfilm, BRD/Frankreich/Italien 1972

Darsteller:
Philip Michael SantoreYves Montand
Carlos DucasO. E. Hasse
Captain LopezRenato Salvatori
AußenministerHarald Wolff
HugoJacques Weber
EsteJean-Luc Bideau
u.a.
Länge: 115 Minuten
Regie: Constantin Costa-Gavras
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Die uruguayische Stadtguerilla entführt den in Montevideo lebenden US-Diplomaten Santore, der gegen politische Gefangene ausgetauscht werden soll. Der amerikanische Journalist Ducas recherchiert den Fall und findet heraus, dass der vermeintliche Diplomat in Wahrheit ein ...
(ARD)

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Die uruguayische Stadtguerilla entführt den in Montevideo lebenden US-Diplomaten Santore, der gegen politische Gefangene ausgetauscht werden soll. Der amerikanische Journalist Ducas recherchiert den Fall und findet heraus, dass der vermeintliche Diplomat in Wahrheit ein hochkarätiger Militärberater ist, der unter dem Deckmantel eines technischen Hilfswerks den Polizeiapparat der Diktatur unterstützt und optimiert. Als die Kernmannschaft der Entführer von der Polizei aufgespürt wird und die Regierung einen Austausch der Gefangenen ablehnt, stimmen die restlichen Mitglieder der Tupamaros darüber ab, ob Santore getötet werden soll ...
"Der unsichtbare Aufstand" ist ein bewegender Klassiker des Politkrimis von Constantin Costa-Gavras ("Der Stellvertreter"), der mit "Z" und "Music Box" dieses Genre stilbildend beeinflusste. Mit beklemmender Eindringlichkeit schildert der Film soziale Missstände, Korruption und den grausamem Polizei-Terror in Lateinamerika. Die Handlung basiert auf einem authentischen Fall, der sich 1970 in Uruguay ereignete.
(ARD)


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2:45

Sklavin der Liebe

(Raba Ljubwi)

Spielfilm, UdSSR 1976

Darsteller:
Olga WosnessenskajaJelena Solwej
Viktor Potozki, KameramannRodion Nachapetow
Alexander Kaljagain, RegisseurAlexander Kaljagin
Sawa Jushakow, ProduzentOleg Bassilaschwili
Haupmann FedotowKonstantin Grigorjew
u.a.
(teilweise schwarzweiß)
Länge: 90 Minuten
Regie: Nikita Michalkow

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Russland, 1917: Moskau ist in der Hand der Bolschewiken. Auf der Krim scheint die Welt noch in Ordnung. Dorthin hat sich ein Moskauer Filmteam abgesetzt, um die Stummfilm-Romanze "Sklavin der Liebe" zu drehen. Star ist die Diva Olga Wosnessenskaja. Da der Hauptdarsteller ...
(ARD/MDR)

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Russland, 1917: Moskau ist in der Hand der Bolschewiken. Auf der Krim scheint die Welt noch in Ordnung. Dorthin hat sich ein Moskauer Filmteam abgesetzt, um die Stummfilm-Romanze "Sklavin der Liebe" zu drehen. Star ist die Diva Olga Wosnessenskaja. Da der Hauptdarsteller noch in Moskau ist und das Filmmaterial knapp wird, gibt sich das Filmteam dem Nichtstun hin. Zwischen Olga und dem Kameramann Potozki entwickelt sich eine verhaltene Liebesbeziehung. Man gibt sich privat und glaubt, sich aus den politischen Ereignissen heraushalten zu können. Doch Potozki ist Bolschewik, und er hat hoch brisantes Filmmaterial über das Terrorregime der Weißgardisten auf der Krim. Die von ihm gefilmten Gräueltaten müssen nach Moskau, zumal ihm Hauptmann Fedotow von der Spionageabwehr der "Weißen" auf der Spur ist. Potozki bittet Olga um Hilfe, die sie ihm erst zögernd, dann sehr bewusst gewährt. Als er vor ihren Augen erschossen wird, ergreift sie die Partei der "Roten". Zwar kann das verbotene Filmmaterial sicher- und der Stummfilm fertiggestellt werden, doch der Zusammenbruch der alten Welt ist nicht mehr aufzuhalten.
"Sklavin der Liebe" ist Nikita Michalkows zweite Regiearbeit. Unverkennbar ist die geistige Nähe zu Alexander Mittas "Leuchte, mein Stern, leuchte". In beiden Filmen wird das Verhältnis von Künstler und Kunst zur Wirklichkeit auf originelle Weise reflektiert.
(ARD/MDR)


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4:15

Die Grille

(Poprygunja)

Spielfilm, UdSSR 1955

Darsteller:
Olga IwanownaLudmila Zelikowskaja
Doktor DymowSergej Bondartschuk
RjabowskiWladimir Drushnikow
KorosteljowJewgeni Teterin
u.a.
Länge: 86 Minuten
Regie: Samson Samsonow

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St. Petersburg im 19. Jahrhundert: Olga Iwanowna, ein oberflächliches und exaltiertes Geschöpf, betet die "Künstler" an. Sie versammelt sie in ihrem Salon, um ihrem Dasein Glanz und Bedeutung zu verleihen und die eigenen laienhaften künstlerischen Bemühungen zu ...
(ARD/MDR)

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St. Petersburg im 19. Jahrhundert: Olga Iwanowna, ein oberflächliches und exaltiertes Geschöpf, betet die "Künstler" an. Sie versammelt sie in ihrem Salon, um ihrem Dasein Glanz und Bedeutung zu verleihen und die eigenen laienhaften künstlerischen Bemühungen zu präsentieren. Ihren Mann, den Arzt Dymow, der neben seiner praktischen Arbeit wissenschaftliche Untersuchungen betreibt, beachtet sie kaum. Er ist ein stiller und gütiger Mensch, der ihr alle Eskapaden verzeiht. Erst als er sein Leben einsetzt, um einem sterbenskranken Jungen zu helfen, bekommt sie eine Ahnung davon, mit welch ungewöhnlichem Menschen sie verheiratet war.
"Die Grille" ist der Debütfilm des 1921 geborenen Regisseurs Samson Samsonow, mit dem er gleich 1955 beim Filmfestival in Venedig auf internationale Resonanz traf und einen Silbernen Löwen erhielt. Der Film entstand nach Anton Tschechows (1860 - 1904) im Jahr 1891 erschienener Novelle "Poprygunja" (deutsch: die Flatterhafte, Leichtsinnige). Eindrucksvoll schildern sowohl die Erzählung wie der Film das Leiden der Mittelschicht im zaristischen Russland am Bewusstsein der Leere ihres Daseins. Man lässt sich treiben und befriedigt die kleinen Eitelkeiten. Im Gegensatz dazu steht die Gestalt des Arztes, eines typischen Vertreters der russischen Intelligenz jener Jahre, dessen Leben von Humanismus und Selbstlosigkeit geprägt ist. Sergej Bondartschuk verkörpert ihn psychologisch überzeugend mit sparsamen Worten und Gesten.
(ARD/MDR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.