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Sonntag, 2. März: Thementag Berge
Programmwoche 10/2008
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6:45
Stereo-Ton16:9 Format

Rätsel der Berge

Mount McKinley - Überleben in Höhe und Eis

Film von Liesl Clark

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Am Mount McKinley in Alaska erforschten 2005 der Höhenmediziner Peter Hacket und der Astronaut John Grunsfeld, Mitglied von drei NASA-Shuttle-Missionen, was im Körper passiert, wenn der Mensch sich in zu große Höhen wagt: Was löst die Symptome der lebensbedrohenden ...
(ARD/SWR)

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Am Mount McKinley in Alaska erforschten 2005 der Höhenmediziner Peter Hacket und der Astronaut John Grunsfeld, Mitglied von drei NASA-Shuttle-Missionen, was im Körper passiert, wenn der Mensch sich in zu große Höhen wagt: Was löst die Symptome der lebensbedrohenden Höhenkrankheit - High Altitude Pulmonary Edema, kurz HAPE genannt - aus? Ist es wirklich die dünne Luft, oder, wie Hacket vermutet, ein körpereigenes Enzym, das bei rapiden Höhenwechseln vermehrt produziert wird? Am "Denali", wie die Indianer den Mount McKinley nennen, haben Wissenschaftler Forschungsstationen in großer Höhe aufgebaut, geforscht wird direkt am Patienten. Die gehen am Denali nie aus: Ständig mussten die Höhenforscher ausrücken, um einen höhenkranken Kletterer zu bergen und zu versorgen. Denn der Denali belastet die Menschen stärker als andere Berge: Kaum ein anderer Berg hat einen größeren Höhenunterschied zwischen Fuß und Gipfel. In Höhen über 6.000 Metern steht den Kletterern nur ein Drittel des Sauerstoffs wie im Flachland zur Verfügung. Weil außerdem die Luftschicht in der Nähe der Pole dünner als an anderen Stellen des Globus ist, ragt der Denali viel weiter aus der Atmosphäre heraus als ein gleich hoher Gipfel in Südamerika oder im Himalaja. Diese Umstände haben den Mount McKinley nicht nur zu einem Mythos für die Alpinisten gemacht, sondern auch zu einem idealen Forschungslabor für die Wissenschaft.
Liesl Clark beobachtet die Arbeit der Wissenschaftler am Mount McKinley.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Rocky Mountains, Kanada

Reise in die Eiszeit

Film von Albrecht Heise

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Eigentlich reichen die Rocky Mountains von Alaska bis nach Neu Mexiko, 4.500 Kilometer weit. Partiell liegt das Gebirge in Kanada. Teile sind naturgeschützt und beeindrucken mit atemberaubender Schönheit. Anfangs waren die Rocky Mountains im jungen Staat Kanada ein ...
(ARD/SWR)

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Eigentlich reichen die Rocky Mountains von Alaska bis nach Neu Mexiko, 4.500 Kilometer weit. Partiell liegt das Gebirge in Kanada. Teile sind naturgeschützt und beeindrucken mit atemberaubender Schönheit. Anfangs waren die Rocky Mountains im jungen Staat Kanada ein unüberwindbares Hindernis zwischen der Westküste und dem übrigen Land. Ende des 19. Jahrhunderts baute man deshalb eine Eisenbahn quer durch das Gebirge. Diese Bahn ist noch heute in Betrieb - und rentabel ist sie auch. Eine Straße wurde erst später gebaut. Nicht nur eine Straße über die Rockies, sondern auch eine Panoramastraße, der "Icefield Parkway". Mit ihm hat Kanada die schönsten Gletscher der "Rockies" für Autofahrer erschlossen, dazu Flüsse, Seen und Täler - eine grandiose Landschaft, die während des kurzen Sommers Millionen von Besuchern anzieht.
Der Film zeigt die Schönheit der kanadischen Rocky Mountains und berichtet über die schwierige Erschließung des Gebirges.
(ARD/SWR)


7:45
Stereo-Ton16:9 Format

Himalaya - Leben auf dem Dach der Welt

Film von Alan D'Arcy Erson

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Ladakh, eine Landschaft im äußersten Norden Indiens, ist von Eis und Schnee beherrscht. In 5.000 Metern über dem Meeresspiegel ist die Luft extrem dünn. Sie enthält nur die Hälfte des Sauerstoffs wie in Meereshöhe. Senkrecht fallen die Steilwände des Himalayas in ...
(ARD/NDR)

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Ladakh, eine Landschaft im äußersten Norden Indiens, ist von Eis und Schnee beherrscht. In 5.000 Metern über dem Meeresspiegel ist die Luft extrem dünn. Sie enthält nur die Hälfte des Sauerstoffs wie in Meereshöhe. Senkrecht fallen die Steilwände des Himalayas in die Tiefe - eine spektakuläre Kulisse für die halsbrecherischen Rivalenkämpfe der Blauschafe. In den kargen Geröllfeldern wartet schon der Schneeleopard auf die angeschlagenen Opfer der Auseinandersetzungen. Schneeleoparden sind durch Wilderer vom Aussterben bedroht, denn ein einziges Schneeleopardenfell bringt ihnen den Lohn mehrerer Jahre harter Arbeit. Für die Tibetanischen Wölfe ist es nicht immer leicht, ihre Welpen zu versorgen, denn Beute ist in den eisigen Höhen des Himalayas rar. Überraschend ist die Überlebensstrategie der Bartgeier: Sie fressen das, was andere Räuber übriglassen - die Knochen. Die Steinadler haben es dagegen vor allem auf Murmeltiere abgesehen. Denn auch die Greifvögel haben Küken zu versorgen. Nur Wachsamkeit kann die Nager retten. Erst im harten Hochgebirgswinter sind sie wieder sicher vor den mächtigen Fängen der Greife - denn den verschlafen die Murmeltiere in ihren Höhlen.
Der Film von Alan D'Arcy Erson zeigt das Leben der Tiere in den Höhen des Himalayas.
(ARD/NDR)


8:30
Stereo-Ton

Die Schatzsucher vom Planggenstock

Film von Barbara Krieger

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Nach einer langen Winterpause, wenn der große Schnee geschmolzen ist, schaufeln Franz von Arx und Paul von Känel ihre Hütte am Planggenstock auf 2.600 Metern Höhe frei. Zum Saisonstart lassen sie sich Proviant und Material per Helikopter an die schwer zugängliche ...

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Nach einer langen Winterpause, wenn der große Schnee geschmolzen ist, schaufeln Franz von Arx und Paul von Känel ihre Hütte am Planggenstock auf 2.600 Metern Höhe frei. Zum Saisonstart lassen sie sich Proviant und Material per Helikopter an die schwer zugängliche Stelle in die Felswand hinauffliegen. Sie richten für drei Monate ihren Haushalt am Planggenstock ein. Das Schatzsucherfieber hat sie gepackt. Es treibt sie von neuem an, kniend und kriechend im engen, kaltfeuchten Innern des Berges weiter zu graben in der Hoffnung, einen noch größeren Schatz zu finden.
Franz von Arx und Paul von Känel gehören einer kleinen Minderheit an, die das "Strahlen", das Suchen nach Bergkristallen, berufsmäßig betreibt. Ihre Arbeit ist heikel, aufwändig und nicht ungefährlich. Die Quarzsplitter sind messerscharf, der Quarzstaub ist Gift für die Lungen. Die Sondierbohrungen dringen nur langsam in den harten Granit vor. Das Urgestein ist unberechenbar, und leicht könnte der tonnenschwere Schatz beim Loslösen in die Brüche gehen. Nur perfekte Kristalle sind von den Sammlern heute gefragt.


9:25
Stereo-Ton16:9 Format

Gletscherpatrouille

Das Gletscherrennen - Marathon auf über 3000 Meter

Reportage von Fritz Muri und Martin Meier

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Die Patrouille des Glaciers gehört zu den härtesten Sportveranstaltungen der Welt. Das Rennen zwischen Zermatt und Verbier führt über die Gletscher und die Dreitausender der Walliser Alpen. Die Teilnehmer legen die 54 Kilometer mit über 8.000 Metern Höhendifferenz ...

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Die Patrouille des Glaciers gehört zu den härtesten Sportveranstaltungen der Welt. Das Rennen zwischen Zermatt und Verbier führt über die Gletscher und die Dreitausender der Walliser Alpen. Die Teilnehmer legen die 54 Kilometer mit über 8.000 Metern Höhendifferenz mit Skiern und Kletterausrüstung zurück.
Der Film begleitet die Patrouillen und zeigt die Höhepunkte und Strapazen des Rennens.


9:50
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Der Kilimandscharo, Tansania

Thron der weißen Schlange

Film von Jens Dücker

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Der Kilimandscharo ist ein sagenumwobenes Bergmassiv, das sich majestätisch aus der ostafrikanischen Ebene erhebt. Jährlich machen sich Tausende auf den Weg zu dem 5.895 Meter hohen Gipfel, um nachzusehen, ob wirklich Schnee das Haupt des Berges bedeckt. Diesen ...
(ARD/SWR)

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Der Kilimandscharo ist ein sagenumwobenes Bergmassiv, das sich majestätisch aus der ostafrikanischen Ebene erhebt. Jährlich machen sich Tausende auf den Weg zu dem 5.895 Meter hohen Gipfel, um nachzusehen, ob wirklich Schnee das Haupt des Berges bedeckt. Diesen Schneeberg wird es allerdings nicht mehr lange geben, denn die Gletscher des Kilimandscharos schmelzen unaufhaltsam ab. Daran wird auch der Status des Berges als Nationalpark nichts ändern. Aber vielleicht bleiben so der Regenwald am Fuße des Berges und die vielen faszinierenden Vegetationszonen erhalten.
Ein Film über den noch schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharos.
(ARD/SWR)


10:05

Mythos auf Rädern - Unterwegs im Glacier-Express

Film von Jürgen Drensek

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Der Schweizer Glacier-Express ist die abenteuerreichste Bahnstrecke Europas: Die acht Stunden lange Zugfahrt führt von St. Moritz nach Zermatt über 291 Brücken, durch 91 Tunnels und über den 1.040 Meter hohen Oberalppass. Vor über 100 Jahren in den nackten Fels ...

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Der Schweizer Glacier-Express ist die abenteuerreichste Bahnstrecke Europas: Die acht Stunden lange Zugfahrt führt von St. Moritz nach Zermatt über 291 Brücken, durch 91 Tunnels und über den 1.040 Meter hohen Oberalppass. Vor über 100 Jahren in den nackten Fels gehauen und als verrückte Ingenieurstat bestaunt, wird die Strecke heute von hochmodernen Schnellzügen befahren, in denen die Gäste mit Luxus und ständig wechselnden Alpenpanoramen verwöhnt werden. Doch der Glacier Express ist nicht nur eine verrückte Alpen-Achterbahn, er ist auch ein Mythos auf Rädern. Fanclubs aus aller Welt reparieren morsche Gleisbetten, und auf dem spektakulärsten Teilstück, der Dampfbahn Furka-Bergstrecke entlang des Rhone-Gletschers, verkehrt noch die alte Pionierlok - ein Pilgerziel für Bahnliebhaber.
Jürgen Drensek ging an Bord des legendären Zugs.


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10:20
Stereo-Ton16:9 Format

Klettern am Limit

Die Huberbuam

Film von Malte Roeper

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Die Profikletterer Thomas und Alexander Huber haben erreicht, wovon jeder junge Bergsteiger träumt: spektakuläre Klettererfolge rund um den Globus, Sponsorenverträge und Vortragstourneen vor ausverkauften Hallen. Wer glaubt, sie hätten ihr Hobby zum Beruf gemacht, der ...
(ARD/BR)

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Die Profikletterer Thomas und Alexander Huber haben erreicht, wovon jeder junge Bergsteiger träumt: spektakuläre Klettererfolge rund um den Globus, Sponsorenverträge und Vortragstourneen vor ausverkauften Hallen. Wer glaubt, sie hätten ihr Hobby zum Beruf gemacht, der irrt: Bergsteigen war nie ihr Hobby - es war immer das Wichtigste in ihrem Leben. Der Vater, selbst extremer Kletterer, war ihr großes Vorbild. Dass sich die Begeisterung der Mutter über das gefährliche Leben ihrer Söhne in Grenzen hält, wird verständlich, sieht man die atemberaubenden Aufnahmen ihrer Touren: Alexanders Solo-Kletterei in den Dolomiten und am Schleierwasserfall in Tirol, Thomas' Expeditionserfolge in Indien und Pakistan sowie ihre gemeinsame spektakuläre Speed-Begehung der Zodiac-Route am El Capitan im Yosemite Valley, Kalifornien.
Der Film porträtiert die beiden Alpinisten.
(ARD/BR)


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11:05

Flucht in die Dolomiten

Spielfilm, Deutschland 1955

Darsteller:
GiovanniLuis Trenker
GraziellaMarianne Hold
SergioRobert Freytag
TeresaYvonne Sanson
BepoEnrico Glori
u.a.
Länge: 80 Minuten
Regie: Luis Trenker

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Der Bootsbauer Giovanni ist ein leidenschaftlicher, aber harter Mann, der sich jahrelang nur damit beschäftigt hat, seine kleine Werft am Gardasee in Schwung zu bekommen. Über seinen Sorgen hat Giovanni sich seiner Familie entfremdet: Die Kinder leiden unter seiner  ...
(ARD)

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Der Bootsbauer Giovanni ist ein leidenschaftlicher, aber harter Mann, der sich jahrelang nur damit beschäftigt hat, seine kleine Werft am Gardasee in Schwung zu bekommen. Über seinen Sorgen hat Giovanni sich seiner Familie entfremdet: Die Kinder leiden unter seiner übertriebenen Strenge, und seine Frau Teresa hat längst begonnen, an seiner Liebe zu zweifeln. Als Giovanni begreift, dass die Werft vor dem Konkurs steht, entschließt er sich, seinen Bruder Enzo, einen reichen Hotelier, um finanzielle Hilfe zu bitten. Aber zwischen den beiden kommt es zu einem Streit, schließlich sogar zu einer kleinen Schlägerei. Wenig später wird Enzo ermordet aufgefunden, und Giovanni entzieht sich der drohenden Untersuchung, indem er in die Berge flüchtet. Unter falschem Namen lässt er sich im abgelegensten Winkel der Dolomiten nieder und beginnt, in einem Stauwerk zu arbeiten. Giovanni freundet sich mit seinem Kollegen Sergio und der hübschen Wirtstochter Graziella an. Die beiden sind ein Paar, doch Graziella fühlt sich zu Giovanni hingezogen - und während Sergio beinahe verzweifelt, erlebt der ältere Mann eine späte Romanze. Eine Katastrophe in 3.000 Metern Höhe, bei der riskanten Arbeit an einer Trosse des Damms, stürzt Giovanni schließlich in eine Krise. Er muss sich nicht nur fragen, ob seine Liebe zu Graziella eine Zukunft hat, sondern vor allem, wie es um seine Vergangenheit steht.
In der späten Produktion des Alpinisten und Bergfilmers Luis Trenker haben zwei italienische Koautoren - einer davon Pier Paolo Pasolini - für eine realistische, sozial engagierte Note gesorgt, die über das Genre des Heimatfilms hinaus weist.
(ARD)


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12:25
Stereo-Ton16:9 Format

48 Stunden Matterhorn

Der Berg ruft - und alle kommen

Film von Frank Senn

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Am 1. August 2004, dem Schweizer Nationalfeiertag, herrscht Hochbetrieb am Matterhorn: 100 Personen warten in der Hörnlihütte auf 3.260 Metern, um am nächsten Tag den Berg zu besteigen. Die Retter im Tal sind alarmiert: Wieder einmal setzen unerfahrene Bergtouristen ihr ...

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Am 1. August 2004, dem Schweizer Nationalfeiertag, herrscht Hochbetrieb am Matterhorn: 100 Personen warten in der Hörnlihütte auf 3.260 Metern, um am nächsten Tag den Berg zu besteigen. Die Retter im Tal sind alarmiert: Wieder einmal setzen unerfahrene Bergtouristen ihr Leben leichtsinnig aufs Spiel.
Frank Senn geht in seinem Film zusammen mit fünf Teams der fast magischen Anziehung des Matterhorns nach. Koautor Thomas Ulrich begleitet mit der Kamera zwei Schweizer und einen deutschen Bergsteiger auf das Matterhorn und zurück. Er zeigt in eindrücklichen Bildern die Schwierigkeiten und Gefahren dieses Bergs. Otto C. Honegger beobachtet das Treiben auf dem 4.478 Meter hohen Gipfel. Kamerafrau Sarah Senn-Hauser liefert Eindrücke der Menschenmassen, die sich den Berg hinauf- und hinunterwälzen. Dreh- und Angelpunkt jeder Besteigung ist die Hörnlihütte. Frank Senn begleitet Hüttenwart Kurt Lauber im Rummel des Hüttenbetriebs. Marianne Pletscher beleuchtet in Zermatt den touristischen, aber auch den religiösen Aspekt des Matterhorns, das im Glauben der Bergführer allgegenwärtig ist. So haben die Zermatter Bergführer bis vor nicht allzu langer Zeit an Sonntagen keine Touren durchgeführt. Martin Schilt hat sich an die Fersen von Bruno Jelk gehängt. Der Rettungschef von Zermatt rechnet an diesem Wochenende mit zahlreichen Unfällen. Entstanden ist ein Film, der in aller Dichte zeigt, wie viel Rummel sich an einem Wochenende in der Hochsaison am Matterhorn und in Zermatt abspielt. Er zeigt, wie das Matterhorn von Bergsteigern oft massiv unterschätzt und von den Zermatter Bergführern mit Respekt behandelt wird.


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13:20
Stereo-Ton16:9 Format

Tibet - Mit Pilgern zum heiligen Berg Kailash

Film von Peter Weinert und Dieter Glogowski

(aus der ARD-Reihe "Länder-Menschen-Abenteuer")

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Es ist eine abenteuerliche Aufgabe, mit der ein buddhistischer Mönch in Nepals Hauptstadt Kathmandu den deutschen Fotografen Dieter Glogowski betraut: Der Frankfurter soll eine heilige Statue heimlich über die chinesische Grenze nach Westtibet bringen. Denn dort, in ...
(ARD/SWR/HR)

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Es ist eine abenteuerliche Aufgabe, mit der ein buddhistischer Mönch in Nepals Hauptstadt Kathmandu den deutschen Fotografen Dieter Glogowski betraut: Der Frankfurter soll eine heilige Statue heimlich über die chinesische Grenze nach Westtibet bringen. Denn dort, in einem Kloster am Berg Kailash, war die Statue ursprünglich zu Hause. In den Wirren der Kulturrevolution wurde sie von gläubigen Buddhisten außer Landes geschmuggelt und so vor ihrer Zerstörung bewahrt. Glogowski nimmt die Herausforderung an - zusammen mit Filmautor Peter Weinert, Kameramann Jürgen Volz und Tontechniker Manfred de Lorenzi. Offiziell reisen sie als Touristen, denn für das seit 1950 von China besetzte Westtibet vergibt Peking keine Drehgenehmigung. Die Filmausrüstung wird daher auf das Nötigste abgespeckt, die Kamera ist eine kleine HD-Cam, das Team wirkt nach außen wie eine Truppe von Videoamateuren auf Treckingtour. Vor ihnen liegen Tausende Kilometer durch die kaum erschlossenen Hochebenen des Himalayas, Stunden auf holpernden Ladeflächen rostiger Lkws, eiskalte Nächte, anstrengende Aufstiege auf bis zu 6.000 Höhenmeter - und nicht zuletzt ein nervenaufreibendes Versteckspiel mit den chinesischen Sicherheitsbeamten. Ihr Ziel, der Berg Kailash, wird von den Tibetern als das Zentrum des Universums verehrt. Gläubigen Buddhisten gilt er als irdisches Abbild eines kosmischen Mandalas. Seine Umwanderung ist Meditation, ein Wegstück auf der langen spirituellen Reise, die für die Anhänger Buddhas ein Leben lang nicht zu Ende geht. Dieter Glogowski ist ein Kenner des Buddhismus und der tibetischen Kultur. Seit über 20 Jahren reist er in der Himalaya-Region. Den Mount Kailash hat er schon mehrmals umrundet. Trotz seiner Erfahrung bringen die Dreharbeiten ihn und das Filmteam wiederholt an ihre physischen und psychischen Grenzen.
Ein Film über eine waghalsige Expedition.
(ARD/SWR/HR)


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14:00
Stereo-Ton

Reise zum Heiligen Berg Fujiyama

Film von Michael Albus

(aus der ZDF-Reihe "Wohnungen der Götter")

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Japan ist ein Land der heiligen Berge. Der bekannteste unter ihnen ist der Fuji-San, oder, wie er weltweit genannt wird: der Fujiyama. Der Vulkan, drei Stunden von Tokio entfernt, ist 3.776 Meter hoch. Für den Shintoismus, die Religion der Japaner, ist dieser ebenmäßige ...

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Japan ist ein Land der heiligen Berge. Der bekannteste unter ihnen ist der Fuji-San, oder, wie er weltweit genannt wird: der Fujiyama. Der Vulkan, drei Stunden von Tokio entfernt, ist 3.776 Meter hoch. Für den Shintoismus, die Religion der Japaner, ist dieser ebenmäßige Berg der wichtigste Göttersitz. Auf seinem Gipfel wird Ainu, die Göttin des Feuers, verehrt. Der heilige Berg der Japaner wird während der Wallfahrtszeit in den Monaten Juni, Juli und August täglich von bis zu 10.000 Menschen besucht. Tag und Nacht reißt der Strom der Pilger nicht ab. Nicht jeder besteigt den Berg aus religiösen Gründen. Auf den Fujiyama zu gehen ist auch ein Akt der nationalen Identifikation.
Reinhold Messner, Michael Albus und sein Kamerateam sind den Pilgern im August 2000 gefolgt.


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Reinhold Messner in der Mongolei

Bei den Tuwa-Nomaden

Film von Elke Werry

(aus der ARD-Reihe "Länder-Menschen-Abenteuer")

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Wie macht man Milchschnaps? Wie baut man eine Jurte auf, und wie fängt man ein wildes Fohlen ein? Hautnah erleben der Abenteurer Reinhold Messner und sein Sohn Simon den Alltag der Nomaden in der Mongolei. Die beiden Tiroler sind in den Hohen Altai gereist, in das Land ...
(ARD/SWR)

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Wie macht man Milchschnaps? Wie baut man eine Jurte auf, und wie fängt man ein wildes Fohlen ein? Hautnah erleben der Abenteurer Reinhold Messner und sein Sohn Simon den Alltag der Nomaden in der Mongolei. Die beiden Tiroler sind in den Hohen Altai gereist, in das Land von Dschingis Khan. Dort, im unzugänglichen Westen der Mongolei, nahe der Grenze zu China, leben die Tuwa, ein rund 4.000 Mitglieder starker Nomadenstamm, der mit Pferden, Yaks, Schafen und Ziegen durch die Steppe zieht. Reinhold und Simon Messner sind einer persönlichen Einladung gefolgt: Sie sind Gäste von Galsan Tschinag, dem Stammesführer der Tuwa. Tschinag ist nicht nur Nomadenchef, sondern auch Schriftsteller. Zudem spricht und schreibt er deutsch, denn studiert hat der heute 62-Jährige in Leipzig in der ehemaligen DDR. In seinen Büchern erzählt er von den Mythen und Traditionen seines Volks. Die Tuwa wurden einst von der Sowjetunion zwangsumgesiedelt und von Galsan Tschinag 1995 in ihr Stammland zurückgeführt. 2.000 Kilometer legten sie damals zurück. Die Karawane sorgte international für Aufsehen. Heute führen sie im Altaigebirge ein hartes, aber autarkes Leben. Sie ernähren sich vom Fleisch und der Milch ihrer Tiere und stellen Erzeugnisse aus Wolle, Filz, Leder und Fell her. Sie sprechen eine eigene Sprache und konnten sich ihre schamanistische Religion über die kommunistische Zeit hin bewahren. Reinhold und Simon Messners Reise ist geleitet von tiefer Sympathie für dieses Volk, von der Neugierde auf eine Lebensform, die ursprünglich und unabhängig ist. Ihre Begegnungen mit den Nomaden zeigen aber auch die Kehrseiten dieser Lebensform, die häufig Armut, eine ungewisse Zukunft und vor allem einen beschwerlichen Alltag bedeutet.
Elke Werry hat die Reise der Messmers mit der Kamera begleitet.
(ARD/SWR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Anden - Leben auf dem Rücken des Drachen

Dokumentation von Mark Fletcher und Tim Martin

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Anden erstrecken sich wie ein langgezogener Drache entlang der Westküste Südamerikas. Berggipfel ragen wie Dornen aus seinem Rückgrat empor, an der Stelle seines Kopfs thronen Vulkane. Das schroffe Gebirge dehnt sich über 7.000 Kilometer von Feuerland im Süden bis ...
(ORF)

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Die Anden erstrecken sich wie ein langgezogener Drache entlang der Westküste Südamerikas. Berggipfel ragen wie Dornen aus seinem Rückgrat empor, an der Stelle seines Kopfs thronen Vulkane. Das schroffe Gebirge dehnt sich über 7.000 Kilometer von Feuerland im Süden bis zur Karibik im Norden aus, das Zentrum der nur rund 200 Kilometer breiten Bergkette bilden bis zu 7.000 Meter hohe, aktive Vulkane. Die Anden sind ein relativ junges Gebirge, das noch immer in die Höhe wächst. Eine gigantische Klimabarriere, an deren westlichen Ausläufern die Atacama liegt, eine der trockensten Wüsten der Welt. Die Osthänge hingegen zählen zu den regenreichsten Regionen der Erde. Hier entspringen die Quellen des Amazonas. Eine ganze Reihe von Arten hat sich an die Extreme dieser Region hervorragend angepasst: Sie besiedeln die riesigen Eisfelder ebenso wie die glühend heißen Wüsten und Geysire. Pumas, Brillenbären und Guanakos durchstreifen das Gebirge. Der Fischreichtum des Pazifiks zieht Pinguine und andere Seevögel an, Flamingos brüten inmitten gigantischer Salzseen im Hochland der Anden, und über den Gipfeln zieht der Kondor seine Kreise.
Der Film von Mark Fletcher und Tim Martin dokumentiert die längste Bergkette der Erde und zeigt vom Kap Hoorn bis zum Äquator die verschiedenartigen Lebensräume an den Gebirgshängen.

(ORF)


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16:15
Stereo-TonVideotext Untertitel

Wunder der Erde

Weites, wildes Kasachstan - Im Land der bunten Berge

Von und mit Ernst Waldemar Bauer

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Wüste und Steppe bestimmen das riesige Land Kasachstan. Die Menschen zieht es in die Nähe der Berge. Dort gibt es Wasser und Weiden. Die Tschabane, die kasachischen Viehhirten, ziehen mit ihren Familien im Frühsommer aus den Niederungen hinauf auf die Bergweiden. Die ...
(ARD/HR)

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Wüste und Steppe bestimmen das riesige Land Kasachstan. Die Menschen zieht es in die Nähe der Berge. Dort gibt es Wasser und Weiden. Die Tschabane, die kasachischen Viehhirten, ziehen mit ihren Familien im Frühsommer aus den Niederungen hinauf auf die Bergweiden. Die Herden sind kleiner geworden seit dem Ende der Sowjetzeit. Viele haben ihre gesicherte Existenz in den Weiten der Steppe einer armseligen unsicheren Zukunft in den wenigen städtischen Siedlungen geopfert. Nur einige wenige Männer wie Adilbek sind der Versuchung nicht erlegen. Er kaufte sogar Tiere hinzu. Auch die Tierwelt ist vom großen Umbruch betroffen. Für Raubtiere und Aasfresser sind schlechte Zeiten angebrochen. Trophäenjäger und Wilderer aus aller Welt halten sich kaum an die Schutzbestimmungen. So scheint die Saigaantilope, die während der Eiszeit auch in Deutschland vorkam, heute wieder in ihrem Bestand bedroht. Dies ist umso bedauerlicher, als es durch eine strenge Gesetzgebung zum Schutz dieser Tiere bereits gelungen war, den Stand deutlich zu vermehren. Trotz aller Probleme ist die Vielfalt der Tierwelt Kasachstans immer noch bemerkenswert. In den abgelegenen Tälern der Vorberge gibt es so bizarre Vogelgestalten wie den eigentlich in tropischen Gegenden beheimateten Paradiesschnäpper und die überaus munteren, soziologisch hochinteressanten Schwärme der Rosastare. Überwältigend ist der Frühling im Heimatland der Tulpen: Kaum ist der Schnee geschmolzen, stehen sie in voller Blüte, so groß und schön wie die erlesensten Gärtnertulpen, dazwischen Iris und an den Hängen wilde Aprikosen.
Der Film zeigt die beeindruckende Natur und das Leben der Menschen in den kasachischen Bergen.
(ARD/HR)


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17:00

An den Hängen des Ätna

Leben auf dem Vulkan

Film von Norbert Nepaschink

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Etwa eine Million Menschen leben am Ätna, Europas größtem und aktivstem Vulkan. Respekt- und liebevoll wird er "Mongibello", "Berg der Berge", genannt: Respektvoll, weil der Vulkan zwar als gutmütig gilt, aber letztlich doch unberechenbar ist, liebevoll, weil das ...
(ARD/NDR)

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Etwa eine Million Menschen leben am Ätna, Europas größtem und aktivstem Vulkan. Respekt- und liebevoll wird er "Mongibello", "Berg der Berge", genannt: Respektvoll, weil der Vulkan zwar als gutmütig gilt, aber letztlich doch unberechenbar ist, liebevoll, weil das Zusammenspiel von Klima, Vulkanböden und Wasserreichtum zu Füßen des Vulkans eine der fruchtbarsten Landschaften Europas entstehen ließ.
Der Film stellt die italienische Region voller Gegensätze und ihre Bewohner vor.
(ARD/NDR)


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17:45
VPS 18:30

Stereo-Ton16:9 Format

Ararat

Unterwegs am Berg der Arche Noah

Film von Peter Althammer

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Die Geschichte von der Sintflut findet sich nicht nur in der Bibel, sondern auch in vielen asiatischen Überlieferungen. Auch im Koran ist die rettende Arche erwähnt. Das Schiff soll an dem gewaltigen Vulkanberg Ararat gelandet sein. Wissenschaftler sind sich einig, dass ...
(ARD/BR)

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Die Geschichte von der Sintflut findet sich nicht nur in der Bibel, sondern auch in vielen asiatischen Überlieferungen. Auch im Koran ist die rettende Arche erwähnt. Das Schiff soll an dem gewaltigen Vulkanberg Ararat gelandet sein. Wissenschaftler sind sich einig, dass vor etwa 8.000 Jahren eine große Überschwemmung rund um das Schwarze Meer stattfand. Aber ist das Beweis genug, dass es Noah und seine Arche wirklich gab? Der 5.165 Meter hohe Berg liegt im äußersten Osten der heutigen Türkei, umgeben von einer kargen Hochebene. Perser und Armenier haben dort ihre Spuren hinterlassen. Die sagenhafte Seidenstraße führt am Ararat vorbei, wo einst ein unermesslich reicher Pascha regierte. Heute entdecken Bergsteiger den Ararat als Reiseziel, Abenteuerreisende besuchen ihn auf ihrem Weg nach Nordindien. Sie lassen sich faszinieren von der Erzählung über die Sintflut und die Rettung der Menschheit. Am Fuß des Berges leben die letzten Nomadenstämme und bettelarme kurdische Bauernfamilien. In ihren Bräuchen ist die Erinnerung an die Rettung aus der Sintflut heute noch lebendig.
Peter Althammer ist unterwegs am Berg der Arche Noah.
(ARD/BR)


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18:15
VPS 17:45

Stereo-Ton16:9 Format

Zugspitze - Berg der Kontraste

Film von Wolfgang Thaler

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Zugspitze, der dominante Gipfel des Wettersteingebirges, fast ein Dreitausender, ist längst vom Massentourismus heimgesucht. Der erste Gipfelbergsteiger, der Österreicher Joseph Naus, schrieb 1820 voller Begeisterung: "Es gibt nur sehr wenige Berge in den Alpen, die ...
(ORF)

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Die Zugspitze, der dominante Gipfel des Wettersteingebirges, fast ein Dreitausender, ist längst vom Massentourismus heimgesucht. Der erste Gipfelbergsteiger, der Österreicher Joseph Naus, schrieb 1820 voller Begeisterung: "Es gibt nur sehr wenige Berge in den Alpen, die eine so herrliche Aussicht auf bis zu 200 Kilometer entfernten Gegenden bieten." Diese Faszination der Zugspitze hält auch im 21. Jahrhundert ungebrochen an: Jährlich pilgern bis zu einer Million Menschen auf Deutschlands höchsten Berg - heute allerdings unterstützt von 30 Bergbahnen und Liften.
Wolfgang Thaler war mit seiner Kamera drei Jahre in dieser Region unterwegs. Er drang auch in abgelegenste Winkel vor und stieß auf Menschen, die nur wenige Gehstunden vom Touristenrummel entfernt in der Stille der Berge zu Hause sind, etwa den jungen Senner Alfred Ripfl. Er traf Menschen, die vom Tourismus leben und trotzdem Bergbauern geblieben sind. Im Sommer mähen sie noch mit der Sense die steilen Bergwiesen, im Winter und Frühjahr arbeiten sie an Seilbahnen und Skiliften oder halten die Wanderwege instand. Außerdem zeigt Thalers Film spektakuläre Archivaufnahmen aus der Zeit der alpinen Erschließung, etwa vom Bau der Bergbahnen und zweier Hotels in fast 3.000 Metern Höhe und von deren Zerstörung durch Feuer und Lawinen in den 1960er Jahren. Allein beim Bau der bayerischen Zahnradbahn hinauf zum Gipfel wurden 160.000 Kubikmeter Fels und 85.000 Kubikmeter Erde aus dem Innern des Bergs gesprengt und abtransportiert. Orkanartige Stürme, eisige Kälte und höchste Lawinengefahr erschwerten die Arbeit bei dieser technischen Schlacht um den Berg.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:10
VPS 21:00

Stereo-Ton16:9 Format

Die wilden Siebziger

Der Beginn des modernen Profi-Alpinismus

Dokumentation von Wolfgang Rebernik und Axel Traun

Erstausstrahlung

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2008 jährt sich zum 30. Mal die Besteigung des Mount Everests durch die ersten Österreicher: Am 3. Mai 1978 standen Wolfgang Nairz, Robert Schauer und Horst Bergmann gemeinsam mit Ang Phu am Gipfel des höchsten Berges. Nur fünf Tage später erreichten Reinhold Messner ...
(ORF/3sat)

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2008 jährt sich zum 30. Mal die Besteigung des Mount Everests durch die ersten Österreicher: Am 3. Mai 1978 standen Wolfgang Nairz, Robert Schauer und Horst Bergmann gemeinsam mit Ang Phu am Gipfel des höchsten Berges. Nur fünf Tage später erreichten Reinhold Messner und Peter Habeler den Gipfel "by Fair Means", also ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff.
"Die wilden Siebziger" ist ein Film über jene Aufbruchszeit, in der eine kleine bergsteigerische Elite miteinander Expeditionen durchgeführt, die medizinischen Grundlagen des Höhenbergsteigens erforscht und das alpine Sponsoring auf den Weg gebracht hat. Diese Männer haben damals den Grundstein für den modernen Profi-Alpinismus gelegt. In dem Film blicken sie auf jene Zeit zurück und erzählen von ihren Erfahrungen in den vergangenen drei Jahrzehnten.
(ORF/3sat)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Faszination Todeszone

Forschung in 8000 Meter Höhe

Film von Jan Kerckhoff

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Eisige Kälte, dünne Luft, hüfthoher Schnee und gleißende Sonne - unter diesen Bedingungen am 8.035 Meter hohen Berg Gasherbrum II im Karakorum in Pakistan forschen zwei Münchner Ärzte. Ihr Ziel: Sie wollen ein Frühwarnsystem für eine besonders gefährliche Form der ...
(ARD/BR)

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Eisige Kälte, dünne Luft, hüfthoher Schnee und gleißende Sonne - unter diesen Bedingungen am 8.035 Meter hohen Berg Gasherbrum II im Karakorum in Pakistan forschen zwei Münchner Ärzte. Ihr Ziel: Sie wollen ein Frühwarnsystem für eine besonders gefährliche Form der Höhenkrankheit entwickeln, das Gehirnödem. Dieses Frühwarnsystem könnte eines Tages nicht nur Höhenbergsteigern und Bergsteigern in den Alpen helfen, sondern auch Patienten, die unter erhöhtem Gehirndruck leiden. Die Forscher möchten ihre Erfahrungen auf einem Achttausender machen und selbst spüren, wie Körper und Psyche mit der Höhe zurecht kommen. Sie gehen ein großes Risiko ein, erst wenige Tage zuvor haben drei Menschen an diesem Berg ihr Leben verloren. Sie setzen sich Gefahren wie Steinschlag, Eislawinen und Gletscherspalten aus - vor allem aber der dünnen Höhenluft und damit der gefährlichen, häufig tödlich verlaufenden Höhenkrankheit. Temperaturunterschiede von bis zu 80 Grad täglich machen dem Forscherteam zu schaffen, ihre Körper drohen auszutrocknen, die gleißende Höhensonne verbrennt die Haut. Die beiden Ärzte werden von zwei Bergführern, fünf Bergsteigern und acht pakistanischen Gipfelträgern begleitet, die sich für die wissenschaftlichen Messungen in der Höhe zur Verfügung stellen.
Jan Kerckhoff hat die Ärzte und Bergsteiger bei ihrem Abenteuer begleitet. Sein Film dokumentiert den Überlebenskampf und die Strapazen, denen Körper und Seele auf einem Achttausender ausgesetzt sind.
(ARD/BR)


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21:00
VPS 19:10

Stereo-Ton

Der mächtige Himalaya

Film von Pelham Aldrich-Blake

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Fast 9.000 Meter ragen sie in den Himmel - die höchsten Gipfel der Erde. Durch die verschneiten Hänge streifen Schneeleoparden auf der Suche nach Blauschafen. Im östlichen Teil des Himalayas sind die niedrigeren Anhöhen von üppigem Dschungel bedeckt, der von den Rufen ...
(ORF)

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Fast 9.000 Meter ragen sie in den Himmel - die höchsten Gipfel der Erde. Durch die verschneiten Hänge streifen Schneeleoparden auf der Suche nach Blauschafen. Im östlichen Teil des Himalayas sind die niedrigeren Anhöhen von üppigem Dschungel bedeckt, der von den Rufen exotischer Fasane und Satyrhühner widerhallt. Die nördlichen Teile des mächtigen Massivs werden von einer hoch liegenden Wüstenlandschaft geprägt und beherbergen Antilopenherden sowie wilde Esel. Die üppige Vielfalt der Natur ist in dieser Form relativ jung. Wenige Millionen Jahre zuvor herrschte im Gebiet des heutigen Tibets feucht-warmes tropisches Klima, und an keiner Stelle betrug die Seehöhe mehr als 3.000 Meter. Das geologische Material, aus dem die mächtigen Gipfel entstehen sollten, lag tief im Ozean verborgen. Vor etwa 40 Millionen Jahren brach die indische Landmasse vom Urkontinent Gondwana los und kollidierte mit Asien. Die Karambolage der Kontinente faltete den Himalaya auf. Die geologischen Kräfte schufen nicht nur einen Lebensraum für viele Arten, die über die neuen Landwege einwanderten, sie veränderten auch das Klima in diesem Teil der Welt drastisch. Die neugebildeten Gebirgsketten verhinderten die Ausbreitung des Monsuns nach Norden. Noch vor zwei Millionen Jahren erfasste der Monsun auch weite Teile des Tibetanischen Hochlands. Doch mittlerweile ist Tibet eine Wüste.
Ein Filmteam der BBC drehte in Tibet, Nepal, Westpakistan und Bhutan, um die vielfältige, variantenreiche Flora und Fauna des mächtigsten Gebirges der Welt zu dokumentieren.
(ORF)


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21:50
VPS 21:45

Stereo-Ton16:9 Format

Ueli und sein Schutzengel

Mit dem Bergsteiger Ueli Steck unterwegs im Himalaja

Reportage von Jacqueline Schwerzmann

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Der Extremalpinist Ueli Steck will eine der schwierigsten Wände des Himalajas, den Achttausender Annapurna in Nepal, solo bezwingen. Doch aus dem Traum wird ein Absturz. Getroffen von einem Stein fällt Ueli Steck bewusstlos in die Tiefe - und überlebt wie durch ein ...

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Der Extremalpinist Ueli Steck will eine der schwierigsten Wände des Himalajas, den Achttausender Annapurna in Nepal, solo bezwingen. Doch aus dem Traum wird ein Absturz. Getroffen von einem Stein fällt Ueli Steck bewusstlos in die Tiefe - und überlebt wie durch ein Wunder.
Reporterin Jacqueline Schwerzmann und Fotograf und Filmer Robert Bösch sind mit Ueli Steck nach Nepal gereist. Die beiden begleiten Steck seit Jahren und haben bereits eine Reportage über atemberaubende Solotouren Stecks an den Wendenstöcken und in der Eigernordwand produziert. Ihr neue Reportage zeigt die Tage vor dem Einstieg. Ueli Steck spricht offen über seine Selbstzweifel und den Umgang mit der Angst, die auch ihn befällt. Besonders, als die Nachricht vom Lawinentod zweier Spanier am Berg nebenan im Lager eintrifft. Nach Stecks eigenem Absturz herrscht große Enttäuschung. Zwei Jahre Vorbereitung sind dahin. Mit leeren Händen muss Ueli Steck nach Kathmandu zurückkehren. Der abgebrühte Bergsteiger kämpft mit der Verarbeitung des Vorfalls. Er erlebt zum ersten Mal die Erkenntnis, knapp am Tod vorbeigegangen zu sein.


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22:15
VPS 22:09

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Gefährliche Gefühle

Liebesdrama, Deutschland 2003

Darsteller:
AndreaKatharina Böhm
ValentinHarald Krassnitzer
VeronikaMonica Bleibtreu
KatharinaJasmin Schwiers
BrigitteMarion Mitterhammer
MargretChristel Peters
u.a.
Länge: 88 Minuten
Buch: Henriette Piper
Regie: Martin Enlen

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Hebamme Andrea will nach Afrika zurückkehren, wo sie lange gearbeitet hat. Die wieder aufgeflammte Liebe zu ihrem verheiratetem Jugendfreund Valentin ist einer der Hauptgründe für die Abreise. Seine hochschwangere Frau Brigitte wird Zeugin des Abschiedskusses von ...

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Hebamme Andrea will nach Afrika zurückkehren, wo sie lange gearbeitet hat. Die wieder aufgeflammte Liebe zu ihrem verheiratetem Jugendfreund Valentin ist einer der Hauptgründe für die Abreise. Seine hochschwangere Frau Brigitte wird Zeugin des Abschiedskusses von Valentin und Andrea, zu Hause kommt es zu einem heftigen Ehestreit. Während draußen ein starker Schneesturm tobt und Valentin mit der Bergwacht ausrücken muss, setzen bei Brigitte die Wehen ein. Vergeblich ruft Brigittes Mutter Veronika telefonisch nach Hilfe und alarmiert in ihrer Not schließlich Andrea. Die Situation ist für alle drei Frauen fast unerträglich. Brigitte klagt über schreckliche Kopfschmerzen, sie schreit und sinkt plötzlich leblos in sich zusammen. Verzweifelt versucht Andrea, sie wiederzubeleben. Doch als auch noch die Herztöne des Babys immer schwächer werden, fällt sie eine Entscheidung: Wenigstens das Kind soll leben. Andreas Freude, das Kind gerettet zu haben, währt nicht lange. Am nächsten Morgen steht die Polizei vor ihrer Tür, denn Veronika klagt Andrea an, aus Eigennutz gehandelt und Brigitte getötet zu haben. In den Wochen bis zum zermürbenden Prozess wird Andrea von Zweifeln geplagt: Hat sie ihre Kompetenzen als Hebamme überschritten? Zwar wird Andrea vom Verband der Hebammen und einem Anwalt unterstützt, doch erscheinen Veronikas Argumente zu stark. Um nicht weiter ins Gerede zu kommen, distanziert sich auch Valentin von Andrea. Nur ihre Großmutter hält zu ihr und schafft es, den Prozess in eine neue Bahn zu lenken.
"Gefährliche Gefühle" ist ein ebenso spannendes wie emotionales Melodram, das durch seine atemberaubende Umgebung in den Tiroler Bergen besticht und mit Katharina Böhm, Harald Krassnitzer und Monica Bleibtreu prominent besetzt ist.


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23:45
VPS 23:40

Stereo-Ton16:9 Format

Bergpassion - Eine Frau ganz oben

Die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner

Dokumentarfilm von Victor Grandits, Deutschland 2004

Länge: 77 Minuten

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"Mich dort oben zu bewegen ist mein Leben: auf einen ganz hohen Berg zu steigen, die Herausforderungen annehmen und bewältigen. Und dann ist da diese Ruhe und die Einsamkeit, wenn man irgendwo sitzt und es ist einfach nur still," erzählt die Extrembergsteigerin Gerlinde ...
(ARD/WDR)

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"Mich dort oben zu bewegen ist mein Leben: auf einen ganz hohen Berg zu steigen, die Herausforderungen annehmen und bewältigen. Und dann ist da diese Ruhe und die Einsamkeit, wenn man irgendwo sitzt und es ist einfach nur still," erzählt die Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner. Acht der 14 Achttausender sowie etliche Sieben- und Sechstausender hat die Österreicherin schon bestiegen - immer ohne Sauerstoff und Fixierseile. Die 37-Jährige zählt damit zu den Top-Bergsteigern der Welt. Im Mai 2006 nimmt sie sich den Kangchendzönga in Nepal vor. Er ist der heiligste unter den Achttausendern - und der gefährlichste. Von 190 Bergsteigern, die versucht haben, den Berg zu bezwingen, haben 40 ihren Mut mit dem Leben bezahlt. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem Deutschen Ralf Dujmovits, will sie die 8.596 Meter trotzdem erklimmen. Die Gefahren, die in diesen Höhen lauern, kennt Gerlinde Kaltenbrunner nicht nur theoretisch: 2005 kämpfte die gelernte Krankenschwester um das Leben ihres Freundes Hiros. Der japanische Extrembergsteiger litt an einem Hirnödem und rang auf 7.700 Metern Höhe mit dem Tod.
Der Dokumentarfilm von Victor Grandits begleitet die außergewöhnliche Bergsteigerin hinauf in die Todeszone der Berge und zeigt atemberaubende Landschaften. Die Strapazen, die diese sportlichen Extremleistungen Gerlinde Kaltenbrunner abverlangen, sind kaum zu beschreiben: Bei Temperaturen bis minus 60 Grad, Schneegestöber und Windgeschwindigkeiten von 80 Kilometern pro Stunde kämpft sie sich Meter um Meter nach oben. Der Sauerstoffgehalt der Luft wird immer geringer, der Körper kann sich nicht mehr erholen, und jeder Schritt kostet unglaublich viel Kraft.
(ARD/WDR)


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1:00
Stereo-Ton

Everest

Siebenteilige Doku-Soap von Otto C. Honegger, Schweiz 2003

1. Der Countdown läuft

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Die Doku-Soap "Everest" begleitet eine Schweizer Expedition, die sich mit Expeditionsleiter Kari Kobler aufmacht, 50 Jahre nach der Erstbesteigung des Mount Everest noch einmal dessen Gipfel zu bezwingen. Die Reise beginnt mit den Vorbereitungen in der Schweiz und führt ...

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Die Doku-Soap "Everest" begleitet eine Schweizer Expedition, die sich mit Expeditionsleiter Kari Kobler aufmacht, 50 Jahre nach der Erstbesteigung des Mount Everest noch einmal dessen Gipfel zu bezwingen. Die Reise beginnt mit den Vorbereitungen in der Schweiz und führt über Kathmandu nach Lhasa, Gyantse, Xigatse und Xegar bis zum Basislager auf der tibetischen Seite des Berges. Im Mittelpunkt der Serie steht eine Gruppe von Deutsch- und Westschweizern: der Charmeur Norbert aus dem Wallis, der ehrgeizige Chirurg Markus, Veronika, die sich von ihrer künstlichen Herzklappe nicht bremsen lässt, und das Ehepaar Madeleine und Oliver aus Nyon, das sparen muss, um sich den Luxus Everest überhaupt leisten zu können.


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4:15
VPS 04:10

Stereo-Ton

Der mächtige Himalaya

(Wiederholung von 19.10 Uhr)


(ORF)


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5:05
VPS 05:00

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Anden - Leben auf dem Rücken des Drachen

(Wiederholung von 15.30 Uhr)


(ORF)


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5:50
VPS 05:45

Stereo-Ton16:9 Format

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