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Donnerstag, 28. Februar
Programmwoche 09/2008
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6:20
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

Moderation: Tina Mendelsohn

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kölner Treff

Moderation: Bettina Böttinger

Mit den Gästen: Mariella Ahrens(Schauspielerin),
Thomas Ohrner (Schauspieler), David Schumann (Model),
Maren Kroymann (Kabarettistin u. Schauspielerin),
Prof. Dr. Ilse Storb (einzige Jazz-Professorin Europas) und
Harald Krassnitzer (Schauspieler)


Prominente Gäste und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen, aber eine außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichte haben, kommen zum Gespräch zu Bettina Böttingers "Kölner Treff".
(ARD/WDR)


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11:40
Stereo-Ton

Erlebnisreisen-Tipp: Marokko

Marrakesch - Perle des Orients

Film von Karl Waldhecker und Andreas Michels


(ARD/WDR)


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11:45
Stereo-Ton

Slowenien Magazin



In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens.
(ORF/3sat)


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12:10
Stereo-Ton16:9 Format

Report

Das politische Magazin des ORF

Moderation: Birgit Fenderl


Das Wochenmagazin liefert Hintergrundberichte zum aktuellen politischen Geschehen in Österreich und der EU. Studiogespräche mit führenden Politikern und Experten beleuchten Hintergründe von Entscheidungen und Entwicklungen.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Das Mohndorf

Der absurde Krieg des Kommissars

Film von Ghafoor Zamani

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Hauptkommissar Nasari hat einen schwierigen Job: Die Regierung in Kabul will der Weltgemeinschaft beweisen, dass die Afghanen kein Volk von Opium- und Heroinsüchtigen sind. Deswegen hat Nasari die undankbare Aufgabe, im Norden des Landes die Mohnfelder der Bauern zu ...
(ARD/WDR)

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Hauptkommissar Nasari hat einen schwierigen Job: Die Regierung in Kabul will der Weltgemeinschaft beweisen, dass die Afghanen kein Volk von Opium- und Heroinsüchtigen sind. Deswegen hat Nasari die undankbare Aufgabe, im Norden des Landes die Mohnfelder der Bauern zu zerstören. Die haben nach dem langen Bürgerkrieg den Mohnanbau als ertragreiche Einkommensquelle entdeckt. Das Problem dabei ist, dass alle, indirekt auch Nasaris Polizisten und er selbst, vom Mohn leben. Arbeit gibt es so gut wie keine, die Landwirtschaft in der schroffen Gebirgsregion wirft wenig ab. Die Bauern stellen Schutztrupps zur Verteidigung ihrer Felder auf. Also zerstört Nasari Felder, die gerade abgeerntet sind, oder eine kleine Parzelle, deren Blumen ohnehin vertrocknet sind.
Ghafoor Zamani beobachtet den Kommissar bei seinem absurden Krieg gegen den Anbau von Mohn.
(ARD/WDR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Orientierung

Das Religionsmagazin des ORF

Moderation: Doris Appel


Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.
(ORF)


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14:15
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Sehen statt Hören

Magazin für Hörgeschädigte mit Untertiteln

und Gebärdensprache

Moderation: Conny Ruppert

Themen:
 * Premiere im GIB (Gehörlosen-Institut Bayern):
   Gebärdensprach-Kursleiter jetzt erstmals
   staatlich anerkannt
 * Welche Erfahrungen macht ein "staatlich
   geprüfter Gebärdensprach-Dolmetscher" bei
   seinen Einsätzen?


(ARD/BR/WDR)


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Ewige Liebe

Wunsch und Wirklichkeit

Film von Anne Voss

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Dass man Erinnerungen nicht einfach ad acta legen kann, bemerken manche erst nach Jahren. Bei vielen Männern und Frauen kommen irgendwann einmal Wünsche auf: Was wäre, wenn ich noch einmal anfangen könnte? Was wäre, wenn ich ihm/ihr wiederbegegnete? Würde ich mich ...

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Dass man Erinnerungen nicht einfach ad acta legen kann, bemerken manche erst nach Jahren. Bei vielen Männern und Frauen kommen irgendwann einmal Wünsche auf: Was wäre, wenn ich noch einmal anfangen könnte? Was wäre, wenn ich ihm/ihr wiederbegegnete? Würde ich mich noch einmal verlieben? In Zeiten der seriellen Monogamie, wo auf eine gescheiterte Beziehung die nächste folgt, gibt es auch Paare, die nach Trennung und Scheidung wieder zusammenkommen, erneut miteinander leben, zum zweiten Mal heiraten. Sind die Konflikte, Verletzungen, gerichtlichen Auseinandersetzungen überwunden? Wie kann das funktionieren, sich nach all den gegenseitig zugefügten Schmerzen wieder ineinander zu verlieben?
Anne Voss porträtiert drei Paare, die sich getrennt und nach Jahren wieder getroffen haben. Sie erinnern sich an die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung und wagen einen neuen Anfang. Für alle drei Paare gilt: Je mehr jeder nach der Trennung zu sich selbst gefunden hat, je klarer beide den eigenen Wert, die persönlichen Möglichkeiten und Grenzen erfahren haben, je besser sie begriffen haben, was zum Scheitern ihrer Beziehung führte, desto günstiger stehen die Chancen für einen Neuanfang.


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15:45
Stereo-TonVideotext Untertitel

Weltreligionen

Papst Benedikt XVI.

Ein Papst geht seinen Weg

Film von Claus Singer

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Im April 2005 wurde Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI. - und schon zum zweiten Mal innerhalb dieser kurzen Zeit besucht er Deutschland. Doch während sein erster Besuch noch auf eine Entscheidung seines Vorgängers zurückging und durch den Weltjugendtag eher ...
(ARD/BR)

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Im April 2005 wurde Joseph Ratzinger Papst Benedikt XVI. - und schon zum zweiten Mal innerhalb dieser kurzen Zeit besucht er Deutschland. Doch während sein erster Besuch noch auf eine Entscheidung seines Vorgängers zurückging und durch den Weltjugendtag eher internationalen Charakter hatte, führt ihn die zweite Reise an seine Ursprünge zurück: in die bayerische Heimat. Im ersten Jahr seines Pontifikats machte Benedikt XVI. klar, wo er die Schwerpunkte seines Pontifikats sieht: In der Rückbesinnung auf die wahren Werte der Kirche, einer Straffung der Strukturen und in der Ökumene.
Anlässlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Bayern im September 2006 blickt der Film von Claus Singer zurück auf das Konklave, analysiert die zentralen Auftritte und Aussagen Benedikts und fragt nach den nächsten wichtigen Schritten im Vatikan und in der katholischen Kirche.
(ARD/BR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder einer Landschaft

Zweiteiliger Film von Peter Giesecke

2. Burgund - Zwischen Wasser und Licht

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Eine raue, dünn besiedelte Landschaft ist das Morvan-Gebiet, in dem sich Täler und Burgberge abwechseln und der große Morvan-Nationalpark eine sich selbst überlassene Natur birgt. Das Gebiet liegt in Burgund - mitten in Frankreich. Reich ist die Gegend nicht. Die alten ...
(ARD/BR)

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Eine raue, dünn besiedelte Landschaft ist das Morvan-Gebiet, in dem sich Täler und Burgberge abwechseln und der große Morvan-Nationalpark eine sich selbst überlassene Natur birgt. Das Gebiet liegt in Burgund - mitten in Frankreich. Reich ist die Gegend nicht. Die alten Dörfer und kleinen Städte haben mit ihren engen Gassen, Marktplätzen, Bistros, Cafés und den schlichten romanischen Gotteshäusern ihren eigenen Charakter bewahrt. "Aus dem Morvan" - ein Granitmassiv, dessen höchste Erhebung der 901 Meter hohe Mont Haut-Folin ist - "kommen weder gutes Wetter noch gute Leute" - lautet ein französisches Sprichwort. Allerdings liefert er Holz, das bis ins 19. Jahrhundert hinein über zahlreiche Kanäle, die die Landschaft durchziehen, in alle Welt verschifft wurde. Nur noch Ruinen sind vom einst mächtigen Reformkloster Cluny übrig, das die Ideale des benediktinischen Mönchslebens wiederbelebte und das mit seinem Reichtum Architektur und Kunst förderte und prägte. In einem engen Flusstal liegt das Zisterzienserkloster Fontenay. Es ist Ausdruck des Bekenntnisses zu Einfachheit, Armut und Arbeit. Unweit davon liegt St. Madeleine in Vezelay: Einst schöpften die Pilger in der lichtdurchfluteten Kathedrale neue Kraft auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela, und Bernhard von Clairvaux rief von ihrem Altar zum zweiten Kreuzzeug auf. Inmitten all der reichen romanischen und gotischen Architektur ist der Westen Burgunds immer bäuerlich geblieben. Die Bauern leben vor allem von der Viehzucht - weithin berühmt bei Gourmets sind die weißen Charolais-Rinder.
Die Dokumentation von Peter Giesecke zeigt das markante Gesicht dieser Landschaft und erzählt Geschichten von den Menschen, die dort leben.
(ARD/BR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus dem Saarland

Moderation: Joachim Weyand

Themen:
* Schweres Grubenbeben: Bergbau im Saarland
vor dem Aus
* Fehlersuche: Babys im Krankenhaus Saarlouis
vertauscht
* Abrechnungsbetrug von Ärzten und Apothekern
* Vom Eurobahnhof mit dem schnellen Zug
nach Paris
* Schwäne in Luxemburg
* Picasso-Ausstellung und Ballett
* Sterne-Köche im Saarland
Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/SR/3sat)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Mein Symptom und ich

Von der Angst zu sein

Film von Claudia Willke

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In zehn Minuten öffnet sich der Vorhang. Vorher muss Jörn jedoch der Blutdruck gemessen werden. Das braucht Jörn zur Beruhigung. Es ist alles im grünen Bereich, obwohl er heute ein ungutes Gefühl in der Herzgegend hatte. Doch wenn er hinaustritt vor die Besucher des ...

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In zehn Minuten öffnet sich der Vorhang. Vorher muss Jörn jedoch der Blutdruck gemessen werden. Das braucht Jörn zur Beruhigung. Es ist alles im grünen Bereich, obwohl er heute ein ungutes Gefühl in der Herzgegend hatte. Doch wenn er hinaustritt vor die Besucher des literarischen Wettbewerbs "Poetry Slam" in Hamburg und mit seiner Moderation beginnt, ist die Angst vergessen. Diese Angst - ob vor Kreislaufzusammenbrüchen oder vor schweren Erkrankungen - bestimmt phasenweise Jörns Leben: "Wenn ich mir überlege", sagt er, "was ich schon für Energie in Krankheiten investiert habe, die ich definitiv nicht habe, dann ist da natürlich ein Bedauern." Jeder kennt Geschichten von Hypochondern - und ist selbst gelegentlich hypochondrisch. Während sich jedoch bei den meisten die bedrohlichen Fantasien schnell beruhigen, werden sie bei Menschen mit der Diagnose Hypochondrie dauerhaft. Laut einer WHO-Studie sind fünf bis zehn Prozent aller Patienten in den Allgemeinpraxen Menschen, die sich durch keinen Arzt und keine Untersuchung von dem Glauben abbringen lassen, schwer erkrankt zu sein. Sie simulieren nicht, sondern empfinden ihren Schmerz, ihre Erkrankung tatsächlich - wie Ulrich, 39 Jahre. In seiner bislang stärksten Angstphase, die vor etwa einem Jahr begann, erlebt Ulrich Situationen tiefster Angst und Einsamkeit, er empfindet die Gewissheit, sterben zu müssen, nachts vor dem Computer, der ihm die Indizien liefert für seinen baldigen Tod. Die Krankheit ALS, an der der Maler Jörg Immendorf starb, wird Ulrich zur fixen Idee, von der ihn auch seine Frau nicht mehr befreien kann. Erst als seine Frau ihn vor die Entscheidung stellt, entweder fachliche Hilfe anzunehmen oder die Ehe zu riskieren, schafft er die Wende.
"37 Grad: Kein Grund zur Beruhigung" begleitet Ulrich und Jörn auf ihrem Weg aus der Angstspirale. Der Film fragt nach dem Lebensgefühl hypochondrischer Menschen, nach den Auslösern ihrer Krankheitsangst und den Auswirkungen auf Partnerschaft und Beruf.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Themen: "Visionäre" - Michael Kneissl (Industrieforscher)

u.a.

Moderation: Kristina zur Mühlen
Themen:
-Das Holokino
Dreidimensionales Kino ohne 3D-Brille
-Der Visionär Michael Kneissl
Ein Physiker will sauberes Wasser für alle ermöglichen
-Leben in der Tiefsee
Unterwegs mit dem Forschungsschiff Meteor

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Nach Angaben der Vereinten Nationen haben rund 1,2 Milliarden Menschen auf der Erde keinen Zugang zu Trinkwasser. Mehr als doppelt so viele Menschen erhalten nur dreckiges und verseuchtes Wasser. Zwölf Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen verunreinigten ...

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Nach Angaben der Vereinten Nationen haben rund 1,2 Milliarden Menschen auf der Erde keinen Zugang zu Trinkwasser. Mehr als doppelt so viele Menschen erhalten nur dreckiges und verseuchtes Wasser. Zwölf Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen verunreinigten Wassers. Diesen Menschen sauberes Trinkwasser zu verschaffen, ist die Vision vom Industrieforscher Michael Kneissl. Bei seiner Arbeit stieß er auf die Fähigkeit von blauen Leuchtdioden, Wasser zu desinfizieren. Blaue Leuchtdioden strahlen eine Lichtfrequenz aus, die sämtliche Krankheitskeime zuverlässig abtötet. Dabei ist diese Lichtquelle ein simples und bezahlbares System zur Wasserreinigung: Bei einer Leistungsaufnahme von zehn Watt lassen sich drei bis vier Liter Wasser pro Sekunde desinfizieren. Niemand wollte zunächst die LEDs produzieren, doch schließlich bekam Kneissl sogar einen Lehrstuhl an der TU Berlin. 200.000 blaue Leuchtdioden werden heute hergestellt, die in Entwicklungsländern eingesetzt werden - wenn nicht zur Desinfektion, dann zur sparsamen Beleuchtung der Häuser.
Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" lässt Forscher in der Reihe "Visionäre" in die Zukunft blicken. Sie stellt einen besonders zukunftsorientierten Wissenschaftler vor, der beschreibt, wie die Erde und das Leben auf dieser Welt in 20 oder 50 Jahren aussehen könnte. "nano" beschäftigt sich mit den Ideen dieser Forscher und ihren Lösungsstrategien für die Probleme von heute ebenso wie mit den Persönlichkeiten der Wissenschaftler. Wie also sehen die Visionäre von heute aus, welche Projekte verfolgen sie?


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Russland unzensiert

Kulturzeit extra aus Moskau

Russlands Künstler und die Sehnsucht nach Demokratie

Moderation: Tina Mendelsohn

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Am 2. März wählt Russland einen neuen Präsidenten. Nach acht Jahren Putin steht das Land vor einem Wechsel. Nicht mehr als ein Wechsel der Namen, befürchten Beobachter. Welche Hoffnungen haben die russischen Intellektuellen? Wie hat sich Kultur bisher in Putins ...

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Am 2. März wählt Russland einen neuen Präsidenten. Nach acht Jahren Putin steht das Land vor einem Wechsel. Nicht mehr als ein Wechsel der Namen, befürchten Beobachter. Welche Hoffnungen haben die russischen Intellektuellen? Wie hat sich Kultur bisher in Putins Russland behauptet? Kann die Kunst ein Gegengewicht zur Politik herstellen, und sind Künstler überhaupt in der Lage, Öffentlichkeit herstellen, ohne ihre Existenz zu gefährden? Künstler wie der Schriftsteller Wladimir Sorokin sehnen sich nach den oft chaotischen 1990er Jahren der Jelzin-Ära zurück. Nach einer Zeit, in der sich das Land um mehr Demokratie bemühte, in der man sich am Westen orientierte und Experimente wagte. Heute, so Sorokin, herrsche Putins System von Befehl und Gehorsam. Der Philosoph Michail Ryklin spricht von einer "gelenkten Demokratie". Freiheit ist in Russland zu einem teuren Gut geworden. Das trifft die Kultur am stärksten. Eine freie Presse existiert nur noch in Ansätzen. Künstler werden behindert, Ausstellungen verboten und müssen ins Ausland verlagert werden. Konzeptkünstler mit politischen Botschaften ziehen sich ins Privatleben zurück. Daneben existiert allerdings auch eine ausgeprägte Günstlingswirtschaft im Kulturbereich: Von ihr profitieren vor allem linientreue und dem Kommerz verpflichtete Filmemacher wie Nikita Michalkov und Fjodor Bondartschuk.
"Kulturzeit extra" berichtet unmittelbar vor den Präsidentschaftswahlen aus Moskau. Tina Mendelsohn moderiert die Sendung und spricht unter anderen mit dem Philosophen Michail Ryklin.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Russland unzensiert

Russlands Helden der Kälte

Zweiteiliger Film von Britta Hilpert

1. Fahrt ans Ende der Welt

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Sergej Malichyn ist stolz auf seinen Wagen: So einen chromblitzenden, knallblauen Riesen hat sonst keiner in dieser Gegend. Hingebungsvoll putzt er die Scheiben, die Auspuffrohre, die Stoßstange. Alles muss glänzen, bevor Malichyn sich wieder auf den Weg macht in ...

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Sergej Malichyn ist stolz auf seinen Wagen: So einen chromblitzenden, knallblauen Riesen hat sonst keiner in dieser Gegend. Hingebungsvoll putzt er die Scheiben, die Auspuffrohre, die Stoßstange. Alles muss glänzen, bevor Malichyn sich wieder auf den Weg macht in Richtung Norden, denn er weiß: Ihm schauen auf den nächsten 2.000 Kilometern alle hinterher. Sergej Malichyn fährt einen amerikanischen Truck durch Russlands "wilden Osten", und das auf Straßen, von denen es viele nur im Winter gibt, denn sie nutzen entweder einen Flusslauf oder es sind Schotterstraßen, die in den wärmeren Monaten im Matsch versinken. Neunmal so groß wie Deutschland ist die Provinz Jakutien, aber sie hat gerade mal 500 Kilometer Asphalt. Es ist Russlands Provinz der Superlative: die größte, die am dünnsten besiedelte, die kälteste, die reichste. Gold, Diamanten, Kohle lagern dort im gefrorenen Boden, Öl und Gas in noch unerforschten Mengen. Aber die Schätze sind schwer zugänglich.
Russland-Korrespondentin Britta Hilpert begleitet Sergej Malichyn im ersten Teil ihrer Dokumentation "Russlands Helden der Kälte" auf den "leichteren" Abschnitt der Tour gen Norden bis in die Gegend bei Oimyakon, Russlands kältester bewohnter Ort. Sie fährt über rutschige Schotterpisten mit hoher Schlaglochfrequenz, überquert mehrere Flüsse auf unsicherem Eis und einen Gebirgszug mit atemberaubenden Aussichten und Abhängen.

Als nächste Beiträge der Themenwoche "Russland unzensiert" sendet 3sat um 21.00 Uhr den Dokumentarfilm "Fremde Kinder: Ein Sohn der Taiga" sowie um 22.25 Uhr den Spielfilm "Die Rückkehr". Den zweiten Teil von "Russlands Helden der Kälte" zeigt 3sat zum Abschluss der Themenwoche am Freitag, 29. Februar, um 20.15 Uhr.


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21:00
16:9 Format

Russland unzensiert

Fremde Kinder: Ein Sohn der Taiga

Dokumentarfilm von Andreas Voigt, Deutschland 2006

Länge: 30 Minuten

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German lebt mit Vater, Mutter und sechs Geschwistern in einem Holzhaus im tiefsten Sibirien, weit über tausend Kilometer nordwestlich von Nowosibirsk. Seine Tage verbringt der Junge mit Beerenpflücken, Holzhacken, Wasserholen und Jagen - in Begleitung des Vaters. In ...

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German lebt mit Vater, Mutter und sechs Geschwistern in einem Holzhaus im tiefsten Sibirien, weit über tausend Kilometer nordwestlich von Nowosibirsk. Seine Tage verbringt der Junge mit Beerenpflücken, Holzhacken, Wasserholen und Jagen - in Begleitung des Vaters. In früheren Zeiten hätte er weder Schulbildung noch Schreibkenntnisse besessen, doch schon die Regierung der Sowjetunion sorgte dafür, dass die Ureinwohner der sibirischen Flussregion Ob, das Volk der Chanten, das Schulinternat in der nächsten Stadt Nowoagansk besuchen. Und so pendelt German zwischen Welten und Zeiten, zwischen Computerspielen und den Ritualen der Ahnen. Gleichzeitig beginnen sich die weiten Ebenen zwischen Taiga und Tundra zu verändern, denn die Suche nach Erdöl hinterlässt immer mehr Spuren in den einst verwunschenen Wäldern.
Der Grimme-Preisträger Andreas Voigt arbeitete nach einem Physikstudium im polnischen Krakau als Dramaturg bei den DEFA-Studios in Berlin und studierte Regie an der Hochschule für Film- und Fernsehen in Babelsberg. Für 3sat drehte Voigt bereits eine ganze Reihe von "Fremde Kinder"-Dokumentarfilmen, darunter "David@NewYork" (2001) und "Der Musikant aus der Tatra" (2003). Sein langer Dokumentarfilm "Invisible - Illegal in Europa" gewann auf dem Leipziger Dokumentarfilmfestival 2004 den European DocuZone Award.

"Ein Sohn der Taiga" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen bis zu 14 Jahren aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Stephanie Japp

Film von Beat Kuert und Michael Lang

Erstausstrahlung

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Freitags geht sie in der neuen ZDF-Reihe "Der Kriminalist" erfolgreich auf Ganovenjagd: Die Schweizer Schauspielerin Stephanie Japp, 35, wurde in Zürich als Tochter eines Deutschen und einer Schweizerin geboren und lebt heute in Berlin. Sie war und ist in erfolgreichen ...

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Freitags geht sie in der neuen ZDF-Reihe "Der Kriminalist" erfolgreich auf Ganovenjagd: Die Schweizer Schauspielerin Stephanie Japp, 35, wurde in Zürich als Tochter eines Deutschen und einer Schweizerin geboren und lebt heute in Berlin. Sie war und ist in erfolgreichen Fernsehproduktionen wie "Das Traumschiff","SK Kölsch" und "Hinter Gittern" zu sehen. Aufgefallen ist sie auch in den Schweizer Kinohits "Grounding" und "Mein Name ist Eugen" von Michael Steiner. Japp absolvierte ihre künstlerische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Bern und war unter anderem am Schauspielhaus Dortmund engagiert.
Beat Kuert und Michael Lang treffen Stephanie Japp zum Gespräch in der winterlichen Umgebung des idyllischen Ferienorts Arosa im Kanton Graubünden, um mehr über ihre Karriere und ihren Lebensplan zu erfahren.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Russland unzensiert

Die Rückkehr

(Woswraschtschenije)

Spielfilm, Russland 2003

Darsteller:
AndrejWladimir Garin
IwanIwan Dobronrawow
VaterKonstantin Lawronjenko
MutterNatalija Wdowina
u.a.
Länge: 102 Minuten
Regie: Andrej Swjaginzew

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Seit zwölf Jahren haben die beiden Brüder Iwan und Andrej, die mit ihrer Mutter in einer russischen Provinzstadt leben, nichts mehr von ihrem Vater gehört. Eines Tages aber taucht der Vater, den die Jungen nur von einem vergilbten Foto kennen, unerwartet wieder auf. ...
(ARD)

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Seit zwölf Jahren haben die beiden Brüder Iwan und Andrej, die mit ihrer Mutter in einer russischen Provinzstadt leben, nichts mehr von ihrem Vater gehört. Eines Tages aber taucht der Vater, den die Jungen nur von einem vergilbten Foto kennen, unerwartet wieder auf. Niemand weiß, wo er war oder was er in all den Jahren gemacht hat. Offenbar, um seine Söhne besser kennen zu lernen, unternimmt der Vater mit ihnen eine Reise in die nordrussische Seenlandschaft. Während Andrej versucht, den Respekt und die Anerkennung seines Vaters zu gewinnen, beobachtet sein jüngerer Bruder Iwan den ihm völlig fremden Mann mit Skepsis und Misstrauen. Was zunächst wie ein abenteuerlicher Familienausflug wirkt, entwickelt sich für die Jungen zusehends zu einem "Härtetest": Bereits auf der Fahrt begegnet der Vater seinen Söhnen mit eiserner Disziplin und stellt sie auf eine Reihe gnadenloser Bewährungsproben. An ihrem Ziel, einer unbewohnten Insel, angekommen, scheint sich der wahre Grund der Reise zu offenbaren: Während der Erkundung des kleinen Eilands, bei der die beiden Jungen weitere Mutproben bestehen müssen, beobachten sie, wie ihr Vater eine Kiste ausgräbt. Liegt in ihr der Grund für sein merkwürdiges Verhalten?
"Die Rückkehr" ist der erste Kinofilm des russischen Regisseurs Andrej Swjaginzew. Fernab von russischen und Hollywood-Großproduktionen erzählt der Film eine einfache Geschichte, die sich ganz auf die Charaktere konzentriert. Regisseur Swjaginzew hält dabei die rätselhaften Geschehnisse und die Beweggründe seiner Charaktere bis zum dramatischen Schluss in der Schwebe. "Die Rückkehr" wurde bereits kurz nach seiner Premiere als einer der besten russischen Filme der letzten Jahre gefeiert. Bei den Filmfestspielen von Venedig 2003 gewann "Die Rückkehr" den Goldenen Löwen, beim Europäischen Filmpreis wurde Swjaginzew als "Entdeckung des Jahres" ausgezeichnet.
(ARD)


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0:05
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:35
Stereo-Ton16:9 Format

Dorfers Donnerstalk

Mit Alfred Dorfer


Der österreichische Kabarettist Alfred Dorfer begrüßt Comedy-Kollegen in seinem Satire-Klassiker, der voller Seitenhiebe auf das (medien-)politische Geschehen in Österreich steckt.
(ORF)


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1:15
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:45
VPS 00:01

16:9 Format

Kulturzeit extra aus Moskau

Russlands Künstler und die Sehnsucht nach Demokratie

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:25
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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2:45
Stereo-Ton16:9 Format

nachtstudio

Mit Volker Panzer und Gästen


In der kulturellen Gesprächsrunde mit Volker Panzer geht es um Themen, die alle angehen. Zu Gast sind eigenwillige Denker aus Kunst und Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Verschiedene Blickwinkel auf ein Thema sollen dabei helfen, neue Denkansätze zu entfalten.


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3:45
Stereo-Ton

Slowenien Magazin

(Wiederholung von 11.45 Uhr)


(ORF/3sat)


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4:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Orientierung

(Wiederholung von 13.45 Uhr)


(ORF)


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4:40
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Sehen statt Hören

(Wiederholung von 14.15 Uhr)


(ARD/BR/WDR)


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5:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

(Wiederholung von 17.15 Uhr)


(ARD/SR/3sat)


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5:40
Stereo-Ton16:9 Format

Das Mohndorf

(Wiederholung von 13.15 Uhr)


(ARD/WDR)

Sendeende: 6:10 Uhr