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Sonntag, 24. Februar
Programmwoche 09/2008
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6:45

Spanien - Sprache, Land und Leute

13-teiliger Sprachkurs von Leonard Reinirkens,

Horst-Günther Weise und Maximilian Erne

4. Sierra Nevada und Costa del Sol

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Spanien, beliebtes Urlaubsland der Deutschen, bietet Sonne, Meer, Flamenco und Wein. Viel mehr wissen die meisten nicht über dieses Land.
Die 13-teilige Sprachreise bringt dem Urlauber Land und Leute nahe. In dieser Folge steht der Süden Spaniens im Mittelpunkt. Es ...
(ARD/SWR)

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Spanien, beliebtes Urlaubsland der Deutschen, bietet Sonne, Meer, Flamenco und Wein. Viel mehr wissen die meisten nicht über dieses Land.
Die 13-teilige Sprachreise bringt dem Urlauber Land und Leute nahe. In dieser Folge steht der Süden Spaniens im Mittelpunkt. Es geht von Granada an die Sonnenküste, die Costa del Sol. Die Reise führt über Guadix mit seinen Höhlenbewohnern nach Trevelez, Malaga und Marbella, Inbegriff der Schickeria.
(ARD/SWR)


7:15
Stereo-Ton16:9 Format

Tele-Akademie

Prof. Dr. Hans Ruh: Die Zukunft ist ethisch - oder gar nicht

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Der Begriff Ethik - eigentlich die Lehre vom richtigen Handeln - wird heute gern und häufig benutzt, auch von Wirtschaftsführern und Politikern. Dabei scheinen die Grundwerte und -normen des Zusammenlebens und der Verantwortung vielerorts verlorengegangen zu sein. ...
(ARD/SWR)

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Der Begriff Ethik - eigentlich die Lehre vom richtigen Handeln - wird heute gern und häufig benutzt, auch von Wirtschaftsführern und Politikern. Dabei scheinen die Grundwerte und -normen des Zusammenlebens und der Verantwortung vielerorts verlorengegangen zu sein. Umweltzerstörung, Armut, Gewalt und Risikotechnologien bedrohen die Lebensgrundlagen und die Lebensqualität von immer mehr Menschen.
Professor Dr. Hans Ruh beschreibt in seinem "Tele-Akademie"-Vortrag, dass die Ursachen der Probleme nicht vorrangig materieller, sondern geistiger Natur sind. Weltweite Armut beispielsweise könnte beseitigt werden. Nicht Mangel an Materiellem, sondern fehlende geistige Orientierung verhindert Lösungen. Der Vortrag von Hans Ruh ist ein Plädoyer für eine tief greifende geistige Neuausrichtung, um Wege zu einer überlebensfähigen, menschenwürdigen Gesellschaft finden zu können. Hans Ruh war bis 1998 Direktor des Instituts für Sozialethik der Universität Zürich.
(ARD/SWR)


8:00
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

118. Jakob van Hoddis


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Alice Schwarzer: Die stärkere Hälfte der Welt?

Ein Gespräch über Simone de Beauvoir

und den Feminismus im 21. Jahrhundert

(aus der SF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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83 Prozent der Deutschen kennen sie: Alice Schwarzer. Im März 2008 tritt die "Grande Dame" des Feminismus als Chefredakteurin der Zeitschrift "Emma" zurück. Zeit für einen Rückblick auf die Kontroversen, in denen sich Alice Schwarzer engagiert hat: Ist Pornografie ...

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83 Prozent der Deutschen kennen sie: Alice Schwarzer. Im März 2008 tritt die "Grande Dame" des Feminismus als Chefredakteurin der Zeitschrift "Emma" zurück. Zeit für einen Rückblick auf die Kontroversen, in denen sich Alice Schwarzer engagiert hat: Ist Pornografie wirklich so schlimm wie Rassismus? Warum darf es dem islamischen Kopftuch gegenüber keine Toleranz geben? Zeit aber auch für einen Rückblick auf die Geschichte des Feminismus - und auf Simone de Beauvoir, die am 9. Januar ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte.
Mit Alice Schwarzer unterhalten sich in "Sternstunde Philosophie" Monika Maria Trost und Michael Pfister.


10:15
Stereo-Ton

Russland unzensiert

Bolshoj Drill

Ein Jahr an der Moskauer Ballettakademie

Film von Christian Schulz

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Wer auf der Moskauer Ballettakademie studieren kann, hat kein einfaches Leben. Nach einem unerbittlichen Auswahlverfahren folgen für die jungen Eleven ständiger Leistungsdruck und ein gnadenloses Training an der 230 Jahre alten Schule.
Der Film von Christian Schulz ...
(ARD/WDR)

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Wer auf der Moskauer Ballettakademie studieren kann, hat kein einfaches Leben. Nach einem unerbittlichen Auswahlverfahren folgen für die jungen Eleven ständiger Leistungsdruck und ein gnadenloses Training an der 230 Jahre alten Schule.
Der Film von Christian Schulz begleitet die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern des renommierten Moskauer Bolshoj-Theaters. Seine Dokumentation erzählt vom Leben an der Akademie und wirft darüber hinaus die Frage auf, ob und in welcher Form sich das Ausbildungssystem im postsowjetischen Moskau ändern muss.

Als nächsten Beitrag der Themenwoche "Russland unzensiert" sendet 3sat um 20.15 Uhr die Dokumentation "Das Wolgadelta in Russland".

(ARD/WDR)


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11:15
Stereo-Ton

Eine Reise zu unerreichbaren Orten

Georges Iwanowitsch Gurdjieff

Film von Neslihan Halici, Lothar Mattner,
Enrique Sánchez Lansch und Jürgen Wilcke

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"Eine Reise zu unerreichbaren Orten" ist der Titel eines Klavierzyklus, der in Zusammenarbeit von Georges Iwanowich Gurdjieff und Thomas de Hartmann entstand. Gurdjieff trug eine Melodie vor und der - aus dem Kreis um den "Blauen Reiter" stammende - Komponist de Hartmann ...
(ARD/WDR)

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"Eine Reise zu unerreichbaren Orten" ist der Titel eines Klavierzyklus, der in Zusammenarbeit von Georges Iwanowich Gurdjieff und Thomas de Hartmann entstand. Gurdjieff trug eine Melodie vor und der - aus dem Kreis um den "Blauen Reiter" stammende - Komponist de Hartmann übertrug sie in europäische Notation und Harmonisierung. Gurdjieff war jedoch nicht Erfinder, sondern Überbringer der Melodien, Erinnerungen an seine weiten Reisen durch Asien. Der Komponist, Esoteriker, Autor und Choreograf wurde um das Jahr 1872 in Alexandropol, Armenien, geboren und starb am 29. Oktober 1949 in Paris. Seine ein Vierteljahrhundert andauernde Wanderschaft führte ihn durch Griechenland, die Türkei, Ägypten, den Sudan, Abessinien, nach Arabien, Syrien, Persien, Afghanistan und Indien, durch Buchara, Samarkand und Taschkent bis nach Tibet, in die Wüste Gobi und nach Sibirien. Er studierte mit nicht nachlassender Energie rund 200 Religionen, forschte bei den Pyramiden von Gizeh und den Ruinen Babylons verschüttetem Wissen nach und besuchte die heiligen Stätten des Islams in Mekka und Medina. Er beteiligte sich an Expeditionen, die die Spuren versunkener Städte und vergessener Bruderschaften zu erkunden suchten. Selbst einem Schnittpunkt östlicher und westlicher Kultur entstammend, durchdachte Gurdjieff alles mit Originalität und verflocht es in seinen Werken zu einem eigenen universalen Entwurf.
Der Film porträtiert Georges Iwanowich Gurdjieff.
(ARD/WDR)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ein Orchester in der Wüste

70 Jahre Israel Philharmonic Orchestra

Film von Richard C. Schneider

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Das Israel Philharmonic Orchestra (IPO) wurde 1936 von dem polnischen Geiger Bronislaw Huberman gegründet. Huberman wollte europäische Kultur in den Nahen Osten bringen - das ist ihm gelungen: Zu den großen Dirigenten, die mit dem Orchester gearbeitet haben, gehörten ...
(ARD/BR)

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Das Israel Philharmonic Orchestra (IPO) wurde 1936 von dem polnischen Geiger Bronislaw Huberman gegründet. Huberman wollte europäische Kultur in den Nahen Osten bringen - das ist ihm gelungen: Zu den großen Dirigenten, die mit dem Orchester gearbeitet haben, gehörten Arturo Toscanini, Leonard Bernstein und vor allem Zubin Metha, der als Generalmusikdirektor auf Lebenszeit das IPO besonders prägt.
Richard C. Schneider erzählt die Geschichte des Israel Philharmonic Orchesters mit historischem Material. Er zeigt aber auch seine Arbeit heute und blickt hinter den Kulissen. Höhepunkt des Films ist das große Galakonzert zum 70. Geburtstag des Orchesters am Zweiten Weihnachtstag 2006. Interviews mit Zeitzeugen und Mitarbeitern, mit den Dirigenten Zubin Mehta und Daniel Barenboim sowie dem Generalsekretär des Orchesters, Avi Shoshani, veranschaulichen die Geschichte und die Besonderheit des IPO.
(ARD/BR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatGebärdensprache

Wochenschau

Moderation: Liliane Roth-Rothenhorst

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer ...
(ORF)

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Die "Wochenschau" fasst die wichtigsten wirtschaftlichen, kulturellen, sportlichen, gesellschaftlichen Ereignisse der Woche in Österreich und aus aller Welt zusammen. Als besonderen Service für Hörbehinderte wird die Moderation der "Wochenschau" zeitgleich von einer Gebärdendolmetscherin übersetzt.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Literaturclub

Moderation: Iris Radisch

Mit dem Gast: Elke Heidenreich (Journalistin
und Talkmasterin)
Besprochen werden folgende Bücher:
- Peter Handke: Die morawische Nacht, Suhrkamp Verlag
- Mircea Cartarescu: Die Wissenden, Zsolnay-Verlag
- Iris Hanika: Treffen sich zwei, Droschl
u.a.


Unter der Leitung der Literaturkritikerin Iris Radisch diskutiert das "Literaturclub"-Team in spannenden Streitgesprächen über Neuerscheinungen im Buchhandel.


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14:45
Stereo-Ton

Fundgrube traditioneller Rezepte

Was alte Kochbücher erzählen

Film von Ingrun Finke

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In alten Kochbücher kann man erfahren, was früher aufgetischt und wie ein Haushalt organisiert wurde. Sie erzählen von Vorratshaltung in Zeiten ohne Kühlschrank, beschreiben, wie Hühner gerupft wurden, und preisen Flusskrebse als billiges Alltagsessen an. Sie geben ...
(ARD/SWR)

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In alten Kochbücher kann man erfahren, was früher aufgetischt und wie ein Haushalt organisiert wurde. Sie erzählen von Vorratshaltung in Zeiten ohne Kühlschrank, beschreiben, wie Hühner gerupft wurden, und preisen Flusskrebse als billiges Alltagsessen an. Sie geben Ratschläge, wie man gepanschte Lebensmittel erkennt und was bei Vergiftungen zu tun sei. Viele höfische Rezepte wurden um 1800 in vereinfachter Form vom Bürgertum übernommen. Mit der Industrialisierung kam es zu einer regelrechten Kochbuchflut mit Gerichten, die schnell zuzubereiten waren. Die Rezepte wurden im Lauf der Zeit auch entfettet. Manche regionalen Gerichte wie der Pfitzauf verschwanden ganz aus den Büchern und werden jetzt erst wieder entdeckt.
Ingrun Finke beschreibt den Wandel von regionalen Traditionsgerichten und Kochbüchern.
(ARD/SWR)


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15:15
Stereo-TonVideotext Untertitel

Schloßhotel Orth

14-teilige Fernsehserie

12. Der Teufelsrachen

Darsteller:
Wenzel HoferKlaus Wildbolz
Lena DorndorfChristine Buchegger
Sissy HoferAndrea Lamatsch
GeorgSascha Wussow
Philipp DorndorfFritz Karl
LeoThomas Stroux
u.a.
Regie: Claus Peter Witt

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Sissy begleitet einen ihrer Gäste, den ehrgeizigen Prähistoriker Harry Roth, zu einer Bergtour zum Teufelsrachen. Den gefährlichen Aufstieg haben viele schon mit ihrem Leben bezahlt. Aber Harry ist nicht aufzuhalten. Er glaubt, dort in einer Höhle einen archäologisch ...
(ORF/ZDF)

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Sissy begleitet einen ihrer Gäste, den ehrgeizigen Prähistoriker Harry Roth, zu einer Bergtour zum Teufelsrachen. Den gefährlichen Aufstieg haben viele schon mit ihrem Leben bezahlt. Aber Harry ist nicht aufzuhalten. Er glaubt, dort in einer Höhle einen archäologisch wertvollen Fund zu machen. Sissy kann nicht verhindern, dass Georg sich ihnen anschließt, denn schließlich will er nicht, dass Sissy bei diesem Ausflug etwas zustößt. Dabei geraten sie in eine scheinbar ausweglose Situation, kommen einander jedoch endlich nahe. Wenzel bietet Lena das Zimmer seiner verstorbenen Frau an. Er will, dass sie zu ihm zieht. Lena erträgt es nicht mehr, den Mann, den sie liebt, bezüglich ihrer Vergangenheit angelogen zu haben. Sie verlässt Hals über Kopf das Hotel. Wenzel erfährt, dass sie sich in der Entzugsklinik bei ihrem Bruder Philipp aufhält. Dort gesteht Lena ihm, dass sie an ihrem früheren Arbeitsplatz wegen Unterschlagung gekündigt wurde. Sie brauchte das Geld dringend, um Philipp zu helfen. Leo, der Buchhalter, hatte es bemerkt und erpresst sie nun.
(ORF/ZDF)


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Hafenbau im Akkord

Containerterminal 4, Bremerhaven

Film von Michael Wolff

Erstausstrahlung

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In Bremerhaven befindet sich die zurzeit größte Wasserbaustelle Deutschlands. In einer Bauzeit von vier Jahren wird der Containerhafen um 1,7 Kilometer erweitert. Über fast fünf Kilometer ziehen sich die Stellflächen für die Container hin. Der Bau steht kurz vor der ...

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In Bremerhaven befindet sich die zurzeit größte Wasserbaustelle Deutschlands. In einer Bauzeit von vier Jahren wird der Containerhafen um 1,7 Kilometer erweitert. Über fast fünf Kilometer ziehen sich die Stellflächen für die Container hin. Der Bau steht kurz vor der Vollendung. Jürgen Holtermann versucht als Manager, den Hafenneubau zu einem wirtschaftlichen Erfolg für Bremen, Deutschland und Europa zu machen und ist dabei mit vielen Widerständen konfrontiert. Der Hafenausbau ist von enormer wirtschaftlicher Bedeutung für die Region, und so wollen natürlich viele mitreden und mitentscheiden. Auf der anderen Seite kämpft der Bauleiter gegen die Widrigkeiten der Natur, des Baumaterials und gegen die Zeit, denn er muss den Bau rechtzeitig und in einer guten Qualität realisieren, damit die Rechnung von Jürgen Holtermann aufgeht.
"hitec: Hafenbau im Akkord" beobachtet den Bau und dokumentiert, was alles an so einem Projekt hängt: ein jahrelanger Kampf um die Baugenehmigung, Umweltkompensationsmaßnahmen für Flora und Fauna, Verhandlungen mit den Betroffenen des nahe liegenden Dorfs sowie Maßnahmen, um die Schallbelästigung der Bewohner in Grenzen zu halten. Durch Aufnahmen der Großbaustelle in den verschiedenen Phasen können die Zuschauer verfolgen, wie ein solcher Hafen entsteht und welche Herausforderungen die Bauarbeiter und Fachkräfte bewältigen müssen.


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

computainment magazin

Themen: Basteln mit und am Computer u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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Sie sind meist unscheinbare graue Kästen, von wenigen Ausnahmen abgesehen: Computer. Doch die sogenannten "Casemodder" haben den Einheitskisten den Kampf angesagt. Der Begriff kommt von den englischen Wörtern "case", "Gehäuse", und "modification", "Veränderung". ...

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Sie sind meist unscheinbare graue Kästen, von wenigen Ausnahmen abgesehen: Computer. Doch die sogenannten "Casemodder" haben den Einheitskisten den Kampf angesagt. Der Begriff kommt von den englischen Wörtern "case", "Gehäuse", und "modification", "Veränderung". Casemoddern geht es um das fantasievolle Verändern der Außenhülle. Es darf bunt, flauschig und leuchtend sein.
Wer "Casemodder" sind und warum sie mit so viel Leidenschaft basteln, zeigt das 3sat-Computainment-Magazin "neues" in dieser Sendung.


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17:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Ganz schön wild

Alltag im Tiergarten Schönbrunn

Neunteilige Doku-Soap von Heinz Leger

7. Teil

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Sie sind elegant und blitzschnell, sie gelten als faul und wasserscheu: Wildkatzen. Lautes Gebrüll in der Löwenanlage - bei der Fütterung zeigt Ovambo seinem Bruder, wer hier der Chef ist. In der Geparden-Anlage jagen die eleganten Tiere einem Stück Fleisch auf dem ...
(ORF)

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Sie sind elegant und blitzschnell, sie gelten als faul und wasserscheu: Wildkatzen. Lautes Gebrüll in der Löwenanlage - bei der Fütterung zeigt Ovambo seinem Bruder, wer hier der Chef ist. In der Geparden-Anlage jagen die eleganten Tiere einem Stück Fleisch auf dem Fütterungslift nach. Denn nur wenn sie sich bewegen, bleiben die Tiere fit. Die Tierärzte haben eine lädierte Wildkatze, einen Manul, zu versorgen und müssen sich um einen Felsenpinguin mit einer verletzten Flügelspitze kümmern. Und schließlich streiten die sonst so putzigen Zebramangusten um ein Straußenei.
Im Mittelpunkt der neunteiligen Doku-Soap "Ganz schön wild" steht der Alltag im Tiergarten Schönbrunn in Wien. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Tiere, sondern auch um jene etwa 160 Menschen, für die der Zoo mit seinen 4.000 Tieren Beruf und Berufung ist - von Direktor Helmut Pechlaner bis zu den Tierpflegern.
(ORF)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

daVinci

Faszination Mensch

Atmung - "Treibstoff fürs Leben"

Moderation: Anke Neuzerling

Erstausstrahlung

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Die Luft besteht zu etwas mehr als einem Fünftel aus Sauerstoff, und der menschliche Körper unternimmt alles, um an jedes Molekül heran zu kommen. Denn ohne Sauerstoff würden die menschlichen Zellen innerhalb kürzester Zeit zu Grunde gehen. 21.000 Mal pro Tag atmen ...

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Die Luft besteht zu etwas mehr als einem Fünftel aus Sauerstoff, und der menschliche Körper unternimmt alles, um an jedes Molekül heran zu kommen. Denn ohne Sauerstoff würden die menschlichen Zellen innerhalb kürzester Zeit zu Grunde gehen. 21.000 Mal pro Tag atmen wir dafür ein, mehr als 10.000 Liter pro Tag. Ein- und ausgeatmete Luft unterscheiden sich drastisch in der Zusammensetzung - obwohl zwischen dien beiden Vorgängen nur ein bis zwei Sekunden liegen. Wie schafft es die Lunge in so kurzer Zeit, Sauerstoff und Kohlendioxyd so effizient gegeneinander auszutauschen? Was passiert im Körper, wenn wir atmen? Was, wenn sich der Sauerstoffgehalt in der Atemluft reduziert? Was bewirken Singen oder Atemtechniken?
"daVinci" unternimmt eine Reise in die Welt des Luftholens.


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18:00

Lebensläufe

Bernstein ist ihr Leben - Jekaterina Nikolajewna Anochina

Film von Martina Gawaz

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Jekaterina Nikolajewna Anochina lebt und arbeitet seit 54 Jahren in Puschkin, etwa 60 Kilometer von St. Petersburg entfernt. Dort wird in der Masterskaja neben dem Katharinenpalast seit 1982 das zum Mythos gewordene Bernsteinzimmer rekonstruiert. In dieser ganzen Zeit war ...
(ARD/MDR)

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Jekaterina Nikolajewna Anochina lebt und arbeitet seit 54 Jahren in Puschkin, etwa 60 Kilometer von St. Petersburg entfernt. Dort wird in der Masterskaja neben dem Katharinenpalast seit 1982 das zum Mythos gewordene Bernsteinzimmer rekonstruiert. In dieser ganzen Zeit war die Restauratorin genau einmal krank. Jeden Morgen kurz nach sieben Uhr verlässt Jekaterina Nikolajewna das Haus und marschiert durch den riesigen Palastgarten zur Arbeit. Jeden Tag bei Wind und Wetter läuft sie die knapp 40 Minuten zu Fuß. Mit 74 Jahren ist sie die letzte Großmeisterin im russischen Restauratorenhandwerk. Die Restaurierung des Bernsteinzimmers ist maßgeblich zu ihrem Lebensinhalt geworden. "Was für ein Liebreiz", sagt sie. "Ich kann gar nicht glauben, dass ich das alles gemacht haben soll", flüstert sie kaum hörbar und läuft durch das Bernsteinzimmer.
Ein Film über die Restauratorin und ihr Lebenswerk.
(ARD/MDR)


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18:30
VPS 18:29

Stereo-Ton16:9 Format

Graz - Stadt der Menschenrechte

Dokumentation von Gernot Lercher und Erhard Seidl

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Sonja Perkic-Krempl hat lange Jahre in Guatemala für die Rechte politisch Verfolgter gekämpft, Günther Zgubic setzt sich für Häftlinge in Brasilien ein. Andere Grazerinnen und Grazer leiten in Afrika gemeinsam mit dem Außenministerium und der Polizei regelmäßig ...
(ORF)

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Sonja Perkic-Krempl hat lange Jahre in Guatemala für die Rechte politisch Verfolgter gekämpft, Günther Zgubic setzt sich für Häftlinge in Brasilien ein. Andere Grazerinnen und Grazer leiten in Afrika gemeinsam mit dem Außenministerium und der Polizei regelmäßig "Menschenrechts-Trainings". In politisch brisanten Regionen werden Justiz- und Exekutivbeamte für die Menschenrechtssituation vor Ort sensibilisiert.
Die Dokumentation von Michael Motz zeigt, wie es in der steirischen Landeshauptstadt Graz um die "Kultur der Menschenrechte" bestellt ist und welche Anstrengungen - oft unter großen Gefahren - unternommen werden, um die Menschenrechtssituation in Schwellenländern zu verbessern.
(ORF)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:25
Stereo-Ton16:9 Format

Rundschau

Politik und Wirtschaft aus Schweizer Sicht


Die "Rundschau" bietet Aktuelles aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Magazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In- und Ausland.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15

Russland unzensiert

Das Wolgadelta in Russland

Film von Stephan Kühnrich, Telse Meyer, Dirk Blumenberg

und Henry Mix

(aus der ARD-Reihe "Europas wilder Osten")

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Wo der längste Fluss Europas in den größten Binnensee der Welt mündet, zählt man Wasservögel in Millionen. Im Wolgadelta an der Nordküste des Kaspischen Meeres leben zeitweise fast 300 Arten: vom Krauskopfpelikan über Seeadler, Kormoran, Graureiher und Löffler bis ...
(ARD/MDR)

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Wo der längste Fluss Europas in den größten Binnensee der Welt mündet, zählt man Wasservögel in Millionen. Im Wolgadelta an der Nordküste des Kaspischen Meeres leben zeitweise fast 300 Arten: vom Krauskopfpelikan über Seeadler, Kormoran, Graureiher und Löffler bis hin zu Beutelmeise und Weißbartseeschwalbe. Kein Wunder bei dem unglaublichen Fischreichtum in diesem gewaltigen, an der Küste fast 200 Kilometer breiten Delta, dem größten Feuchtbiotop des Kontinents. Ende April, wenn die Wolga riesige Schmelzwassermassen zum Meer bringt, legen viele Fische in den Überschwemmungsgebieten ihre Eier ab. Wildkarpfen wagen sich auf den überfluteten Wiesen sogar so weit vor, dass der halbe Körper aus dem Wasser ragt. Dank der günstigen klimatischen Bedingungen können sie sich im Delta - anders als im mittleren und nördlichen Europa - noch auf natürliche Weise vermehren. Auch Störe, die wohl bekanntesten Bewohner der Wolga, machen sich während des Frühjahrshochwassers auf den Weg vom Kaspischen Meer zu ihren Laichgebieten am Oberlauf des Flusses. Doch immer wieder sind zu dieser Zeit Tausende von Wilderern auf der Jagd nach dem begehrten schwarzen Kaviar. Trotz drastischer Strafen hat der illegale Fang inzwischen gigantische Ausmaße angenommen. Im Sommer, wenn der Wasserspiegel auf Durchschnittshöhe gefallen ist, wartet das Delta mit dem einzigartigen Schauspiel der Lotusblüte auf. Riesige Areale erstrahlen dann in sattem Rot. Im Herbst verwandelt sich das Delta in den größten Vogelrastplatz Osteuropas. Dass das Wolgamündungsgebiet am Kaspischen Meer schützenswert ist, war schon den Revolutionären um Lenin klar. Bereits 1919 wurde hier ein sogenannter "Sapowednik", ein Schutzgebiet, eingerichtet. In ihm ist heute jegliche Nutzung, auch das Betreten durch Besucher, verboten. Seit 1997 steht das Wolgadelta als "Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung" ganz unter Naturschutz.
Der Film beobachtet das Leben am Wolgadelta im Lauf der Jahreszeiten.

Als nächsten Beitrag der Themenwoche "Russland unzensiert" sendet 3sat am Montag, 25. Februar, um 20.15 Uhr die Dokumentation "Metropolen des Ostens: Moskau".

(ARD/MDR)


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20:55
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Baku, Aserbaidschan

Im Land des Feuers

Film von Reinhild Dettmer-Finke

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Baku, die Zweimillionenstadt am Ufer des Kaspischen Meers, ist ein Schmelztiegel der Kulturen, eine geschichtsträchtige Ansiedlung auf der Schwelle zwischen Orient und Europa. Minarette und Palastanlagen eines persischen Herrschergeschlechts gehören ebenso zum Stadtbild ...
(ARD/SWR)

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Baku, die Zweimillionenstadt am Ufer des Kaspischen Meers, ist ein Schmelztiegel der Kulturen, eine geschichtsträchtige Ansiedlung auf der Schwelle zwischen Orient und Europa. Minarette und Palastanlagen eines persischen Herrschergeschlechts gehören ebenso zum Stadtbild wie die prächtigen neogotischen Paläste der Ölbarone und die Förderanlagen an Land und auf dem Meer. Schon seit Jahrhunderten wird die Region um Baku von gewaltigen Öl- und Gasvorkommen geprägt. Frühe Reisende sprechen von merkwürdigen Flüssigkeiten, die gut brennen, und von lodernden Flammen, die aus dem Erdinnern hervortreten. Ideale Bedingungen für Feueranbeter, die dort ihre Tempel errichtet haben.
Eine Reise nach Baku - in das Land des Feuers.
(ARD/SWR)


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21:15
Stereo-Ton

Dokumentarfilmzeit

Ich bin doch keine Mörderin

Der Fall Dennis

Dokumentarfilm von Caterina Woj, Deutschland 2006

Länge: 81 Minuten

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Der "Fall Dennis" machte bundesweit Schlagzeilen: Im Juni 2004 finden Polizeibeamte in Cottbus die stark verweste Leiche eines sechsjährigen Jungen in der Tiefkühltruhe der elterlichen Wohnung. Die Eltern werden festgenommen, des Mordes angeklagt und zu einer ...
(ARD/WDR)

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Der "Fall Dennis" machte bundesweit Schlagzeilen: Im Juni 2004 finden Polizeibeamte in Cottbus die stark verweste Leiche eines sechsjährigen Jungen in der Tiefkühltruhe der elterlichen Wohnung. Die Eltern werden festgenommen, des Mordes angeklagt und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Dennis ist eins von insgesamt zehn Kindern. Er schwächelt immer, ist viel krank. In den Monaten vor seinem Tod soll er kaum noch Nahrung zu sich genommen haben. Trotzdem geht die Mutter nicht mit ihm zum Arzt. Wenn der Junge nachts nicht schlafen will, fesselt sie ihn ans Bett, so ergeben später die Ermittlungen. Als Dennis am 20. Dezember 2001 vermutlich an einem Fieberanfall stirbt, versteckt die Mutter seine Leiche zuerst in einem Bettkasten, später in der Kühltruhe.
Die Filmemacherin Caterina Woj zeichnet das kurze Leben des kleinen Dennis nach. Sie zeigt eine Tragödie, die sich lange angekündigt hat und die erkennbar gewesen wäre: für die Freunde der Familie, die Nachbarn, die Mitarbeiterinnen des Jugendamts, die die Familie betreuten. Erstmals äußern sich die Eltern des toten Dennis zu den Geschehnissen. Angelika Bittner, die "Eismutter", wie sie in der Boulevard-Presse bezeichnet wird, ist eine gebrochene Frau, völlig überfordert mit ihren zehn Kindern. Ohne Rückhalt bei ihrem Mann Falk, der über zweieinhalb Jahre lang nichts gemerkt haben will und sich mit der Erklärung seiner Frau zufrieden gab, Dennis sei im Krankenhaus. Gefilmt wurde hauptsächlich in der Zeit, als Angelika und Falk Bittner auf ihren Prozess warteten. Der Film ist nicht nur ein Psychogramm einer am sozialen Rand stehenden Familie, sondern erzählt gleichzeitig vom Versagen der Gesellschaft.
(ARD/WDR)


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22:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Stahlnetz: Das gläserne Paradies

Kriminalfilm, Deutschland 2001

Darsteller:
Jonas VogelMichael Mendl
Jakob LandauFelix Eitner
Nadja PilateNadeshda Brennicke
NicolaiKostja Ullmann
SilviaFiona Coors
MirceaStephan Kuno
u.a.
Buch: Friedrich Ani
Regie: René Heisig

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In letzter Zeit häufen sich in Hannover Diebstähle auf offener Straße. Bei den Tätern handelt es sich fast immer um zehn- bis zwölfjährige Jungen, die äußerst gerissen vorgehen und deren Aussehen als "südländisch" beschrieben wird. Durch die Festnahme der ...
(ARD/NDR)

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In letzter Zeit häufen sich in Hannover Diebstähle auf offener Straße. Bei den Tätern handelt es sich fast immer um zehn- bis zwölfjährige Jungen, die äußerst gerissen vorgehen und deren Aussehen als "südländisch" beschrieben wird. Durch die Festnahme der Rumänin Nadja kommen die Kommissare Jonas Vogel und Jakob Landau vom Raubdezernat einer organisierten Schlepperbande auf die Spur. Diese kauft armen Eltern in Rumänien deren Kinder ab, um sie als Diebe auszubilden und in Westeuropa einzuschleusen. Für Vogel und Landau öffnet sich ein erschreckendes Szenario: Statt eines erwachsenen Täters gerät den Kommissaren mit dem Flüchtlingsjungen Nicolai ein abgemagertes Kind ins Netz. Nicolai erkennt, dass er sich selbst und seinen Freunden am meisten hilft, wenn er mit der Polizei zusammenarbeitet. Als er erfährt, dass auch Nadja festgenommen wurde, verrät er alles, was er weiß. Seine Schilderung über die Misshandlungen der Kinder machen Vogel und Landau klar, dass es nicht nur darum geht, Diebe zu fangen. Die anderen Kinder werden von Schlepperboss Tren derweil auf die Straße zum Stehlen geschickt. Beunruhigt durch die Festnahme Nadjas bereitet Chefganove Kapescu die Flucht nach Italien vor. Die Jungen Adrian und Vasile entkommen, indem sie sich bei einem absichtlich dilettantisch durchgeführten Raub von der Polizei festnehmen lassen. Vogel bringt sie zusammen mit Nicolai in einem Kinderheim unter. Von Tren und Kapescu fehlt jedoch weiter jede Spur.
Die Krimiserie "Stahlnetz" basiert auf realen Begebenheiten und gibt Einblick in die mühevolle Kleinarbeit der Kriminalpolizei bei der Aufklärung von Verbrechen.
(ARD/NDR)


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0:00
Stereo-Ton

Mörderisches Geheimnis

(Darkness Falls)

Spielfilm, Großbritannien 1998

Darsteller:
John BarrettRay Winstone
Sally DriscollSherilyn Fenn
Mark DriscollTim Dutton
Jane BarrettRobin McCaffrey
u.a.
Länge: 86 Minuten
Regie: Gerry Lively

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Auf den ersten Blick führen die Driscolls ein beneidenswertes Leben. Doch der Schein trügt. Mark hat sich verspekuliert und mit den falschen Leuten eingelassen. Nur ein Kredit kann ihm nun noch aus der Klemme helfen. Aus diesem Grund hat er für den Abend Bankdirektor ...

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Auf den ersten Blick führen die Driscolls ein beneidenswertes Leben. Doch der Schein trügt. Mark hat sich verspekuliert und mit den falschen Leuten eingelassen. Nur ein Kredit kann ihm nun noch aus der Klemme helfen. Aus diesem Grund hat er für den Abend Bankdirektor Hayter nebst Gattin zum feudalen Menü geladen. Als er zu Hause eintrifft, erwartet ihn jedoch eine Überraschung: Das Ehepaar hat unerwarteten Besuch bekommen. John Barrett heißt der nervös wirkende Mann, der sich als entfernter Bekannter aus früheren Tagen ausgibt. Mark versucht den Besucher wieder loszuwerden, doch nun zeigt der Eindringling sein wahres Gesicht. Barrett zückt eine Pistole, fesselt die völlig verdutzten Eheleute und stellt ihnen seltsame Fragen. Während im Haus ein quälendes Verhör beginnt, treffen draußen die Gäste ein. Doch keine Tür öffnet sich auf ihr eindringliches Klingeln. Unverrichteter Dinge müssen sie wieder gehen. Zum großen Entsetzen des gefesselten Mark. Während seine Situation immer verzweifelter wird, seine Antworten auf Barretts drängende Fragen immer fadenscheiniger und unglaubwürdiger ausfallen, wird Sally langsam hellhörig. Gibt es da etwas in Marks Leben, von dem sie keine Ahnung hat?
Mit drei exzellenten Darstellern inszenierte Regisseur Gerry Lively ein intensives Psychoduell, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Stück für Stück schält sich im Laufe eines Abends eine schreckliche Wahrheit heraus, die jeden der Beteiligten in einem anderen Licht erscheinen lässt. Und so ist "Mörderisches Geheimnis" vor allem ein raffiniertes Vexierspiel um Wahrheit und Lüge, Liebe und Eifersucht, das immer wieder für eine Überraschung gut ist. An der Seite von Sherilyn Fenn ("Twin Peakes", "Jack Ruby - Im Netz der Mafia") ist mit Ray Winstone ("Ripley's Game", "Cold Mountain") einer der besten und zurzeit gefragtesten Charakterdarsteller Großbritanniens zu sehen.


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Hello Austria, Hello Vienna

Ein Österreich-Magazin


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(ORF/3sat)


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hitec: Hafenbau im Akkord

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Tele-Akademie

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Zug der Träume

Mit Wolf von Lojewski durch Australien

1. Auf der Route der Kamele

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In Australien gibt es einen berühmten Zug, den "Ghan". Einmal wöchentlich verkehrt dieser Zug - von Mai bis Juli auch zweimal wöchentlich - zwischen Adelaide im Süden und Darwin im Norden. Der "Ghan", der in seinem Wappen ein Kamel führt, erinnert an Kameltreiber aus ...

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In Australien gibt es einen berühmten Zug, den "Ghan". Einmal wöchentlich verkehrt dieser Zug - von Mai bis Juli auch zweimal wöchentlich - zwischen Adelaide im Süden und Darwin im Norden. Der "Ghan", der in seinem Wappen ein Kamel führt, erinnert an Kameltreiber aus Asien, die im 19. Jahrhundert nach Australien angeworben wurden, um das Outback, das weite, unwegsame Landesinnere zu erschließen. Erst zogen diese Pioniere eine Telegrafenlinie von Süden nach Norden, dann eine Straße und schließlich eine Eisenbahnlinie. Kein anderes Transportmittel wäre in der Lage gewesen, mit schweren Lasten durch die Wüsten und die Weite des Buschlands zu ziehen- nur das genügsame, an Temperaturen von 40 und 50 Grad gewöhnte Kamel. Vor wenigen Jahren erst wurde die Eisenbahnverbindung fertiggestellt. Alle Versuche zuvor waren gescheitert. Die kurzen und seltenen, dann aber heftigen Regenfälle hatten immer wieder Brücken und Gleise fortgespült, Termiten hatten die Holzschwellen gefressen, Buschfeuer unterbrachen den Verkehr.
Im ersten Teil der zweiteiligen Reportage "Zug der Träume" geht es von Adelaide ins Zentrum Australiens, nach Alice Springs und zum roten Felsen Uluru oder Ayers Rock. Der Zug macht auf der 1.500 Kilometer langen Strecke keinen Halt. Wolf von Lojewski und sein Team haben deshalb dieselbe Route noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. In Coober Pedy, wo Opale abgebaut werden, besuchten sie "Crocodile Harry", einen lettischen Baron, der kein weniger bewegtes Leben führte als der Filmheld Crocodile Dundee. Auf der Anna Creek Cattle Station, einer Ranch, die größer ist als Belgien, filmten sie die Menschen bei ihrer Arbeit. Sie trafen sich mit den Nachfahren der asiatischen Kameltreiber und mit Neil und Jane Waters, die heute Kamele züchten, um das Fleisch in arabische Länder zu exportieren. Immer wieder fangen sie auch freilaufende Kamele, von denen etwa 500.000 im Inneren Australiens leben.

Den zweiten Teil von "Zug der Träume" sendet 3sat im Anschluss, um 5.25 Uhr.


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5:25
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Zug der Träume

Mit Wolf von Lojewski durch Australien

2. Nach Darwin - 1000 Meilen geradeaus

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Der "Ghan", hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil einer insgesamt 3.000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Die Passagiere haben sich im Zentrum Australiens für vier Stunden die Beine vertreten, jetzt rüsten sie sich für die zweite ...

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Der "Ghan", hat sich wieder in Bewegung gesetzt: zum zweiten Teil einer insgesamt 3.000 Kilometer langen Reise von Alice Springs nach Darwin. Die Passagiere haben sich im Zentrum Australiens für vier Stunden die Beine vertreten, jetzt rüsten sie sich für die zweite Nacht. Ab hier ist die Streckenführung neu, das Geschaukel hat spürbar abgenommen. Der Blick aus dem Fenster zeigt nicht viel Neues: Buschland, Wüste, Termitenhügel, stahlblauen Himmel und weiten Horizont.
Wolf von Lojewski und sein Team haben die Strecke, an der der Express vorbeigebraust ist, noch einmal mit dem Geländewagen abgefahren. Die Route führt den Stewart Highway entlang. An der Raststätte Dunmarra ist das Team mit Adele Liebelt verabredet. Sie und ihre Familie haben einst dieses "Roadhouse" im australischen Busch betrieben. Einmal jährlich kommt Adele Liebelt an ihren früheren Wohnort zurück: an jenem Tag im Herbst, an dem sich vor zwölf Jahren ihr damals achtjähriger Sohn Clinton in der Wildnis verirrte und starb. Es war ein Schicksalsschlag, an dem ganz Australien Anteil nahm. Weiter nach Norden kommt das Team an einer Oase und Warmwasserquelle vorbei. Hunderttausende Fledermäuse haben sich den Palmenhain als Schlafstelle ausgesucht. In Larrimah träumt man in einer malerischen Kneipe vor sich hin: 40 Grad im Schatten, eine Bierflasche in der Hand, den Blick auf ein paar Kamele oder auf verrostete Eisenbahngleise, eine typisch australische Outback-Idylle. Im Kakadu-Park wimmelt es von Krokodilen und exotischen Vogelarten. Im Arnheim-Land, einem Reservat der australischen Ureinwohner, trifft das Team einen der großen Sänger des Landes: Manduway Yunupingu. Er versucht, den Glauben - den Traum - seines Volks zu erläutern: "Wir Menschen müssen lernen, in Harmonie mit der Natur zu leben!" Am Ziel des Zugs in Darwin residiert Ted Egan - ein dichtender, singender Gouverneur Ihrer Majestät Elizabeth II. Er ist einer der wenigen weißen Australier, die die Sprache der Ureinwohner sprechen.

Sendeende: 6:10 Uhr