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Mittwoch, 20. Februar
Programmwoche 08/2008
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6:05
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.


6:20
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Kerner kocht



Johannes B. Kerner begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Das andere Servicemagazin

Thema: Leben auf Pump

(Wiederholung vom 16.2.2008)


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12:00
Stereo-Ton

service: familie

Tipps für Familien

Schwerpunktthema: Die lieben Nachbarn

Moderation: Anne Brüning


Das Magazin "service: familie" berät in allen Themen des häuslichen Zusammenlebens. Das Spektrum reicht von Ausbildung, Erziehung, Finanzen und Recht über Freizeittipps bis hin zu Generationenfragen, Gesundheit und Partnerschaft.
(ARD/HR)


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12:30
Stereo-Ton

37 Grad: Last minute Baby

Wenn die biologische Uhr tickt

Film von Jana Matthes und Andrea Schramm

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Sie sind Frauen um die 40 - attraktiv, gebildet, unabhängig. Großstadtsingles, die alles haben - außer einem Baby. Ihre biologische Uhr tickt. Und sie wird mit jedem Jahr lauter. Auf den letzten Drücker suchen sie einen Erzeuger für ihr Kind. Die 38-jährige Lehrerin ...

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Sie sind Frauen um die 40 - attraktiv, gebildet, unabhängig. Großstadtsingles, die alles haben - außer einem Baby. Ihre biologische Uhr tickt. Und sie wird mit jedem Jahr lauter. Auf den letzten Drücker suchen sie einen Erzeuger für ihr Kind. Die 38-jährige Lehrerin Anke glaubt noch fest an die große Liebe. Täglich durchforstet sie das Internet nach dem Traummann, der sie heiraten und mit ihr eine Familie gründen wird. Viele Männer klicken das Bild der hübschen Anke an und verabreden sich mit ihr. Doch schon beim ersten Date merkt Anke, dass die Männer etwas anderes wollen. Eine Affäre - gern, eine Beziehung - vielleicht, Kinder - lieber nicht. Die Schauspielerin Bärbel hat mit 42 schon fast aufgegeben, alles zusammen zu bekommen: Liebe, Beziehung, Kind - das volle Programm sozusagen. Lange hat sie den Kinderwunsch vor sich her geschoben, sie hatte ja noch Zeit. Eine achtjährige Beziehung zerbricht, weil der Mann keine Kinder will. Bärbel ist kurz davor, ihren schwulen Freund um Hilfe zu bitten. Doch dann verliebt sie sich. Vielleicht ist dieser Mann ihre letzte Chance.
Der Film von Jana Matthes und Andrea Schramm begleitet Anke und Bärbel auf der Suche nach dem potenziellen Vater ihrer Kinder. Ihre Erfahrungen bringen eine überraschende Erkenntnis zutage: Single-Frauen und -Männer jenseits der 35 haben nur selten dieselben Bedürfnisse. Während viele Frauen im Wettlauf mit ihrer Menopause verzweifelt nach einem Partner suchen, scheinen Männer unendlich viel Zeit zu haben. Sie dehnen ihre Jugend aus, so lange es ihnen Spaß macht. Oder, wie Bärbel sagt, sie pubertieren bis zur Rente. Auch mit über 50 wollen sich viele nicht auf ein "ja" zum Kind festlegen und vertrösten ihre Partnerinnen. Die Dokumentation "Last Minute Baby" zeigt ein gesellschaftliches Phänomen, das immer mehr Frauen, vor allem in Großstädten, betrifft: Die scheinbar natürlichste Sache der Welt - Mutter zu werden, fällt den Frauen nicht mehr automatisch zu, sondern muss gegen den Trend der "Später-vielleicht-Männer" erkämpft werden.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bühler Begegnungen

Peter Voß im Gespräch mit Hans Magnus Enzensberger

"Warum ist Angst keine Weltanschauung, Herr Enzensberger?"

(Wiederholung vom 18.2.2008)


(ARD/SWR/3sat)


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14:00

Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit

Film von Gebhard Plangger

Erstausstrahlung

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Über ein Jahr lang war die "Weiße Rose Stiftung e.V." mit dem Projekt "Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit" in Polen unterwegs. Dazu gehörten neben einer Wanderausstellung zur Geschichte der "Weißen Rose" Gespräche mit Zeitzeugen, Filmvorführungen und ...

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Über ein Jahr lang war die "Weiße Rose Stiftung e.V." mit dem Projekt "Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit" in Polen unterwegs. Dazu gehörten neben einer Wanderausstellung zur Geschichte der "Weißen Rose" Gespräche mit Zeitzeugen, Filmvorführungen und Begegnungen von Schülern, Lehrern und jungen Journalisten aus Deutschland und Polen. Das Ziel war es, vor dem Hintergrund der trennenden Vergangenheit vor allem mit jungen Menschen beider Länder Schritte in eine gemeinsame Zukunft zu tun. Verständigung, sich besser kennen lernen, um einander besser zu verstehen.
In den Städten Danzig, Warschau und Krakau hat der Dokumentarfilmer Gebhard Plangger die Aktion der Stiftung von 2005 bis 2006 mit der Kamera begleitet und die Menschen in und um die Ausstellung beobachtet. Die Stiftung "Weiße Rose e.V." war 1987 von Überlebenden der studentischen Widerstandsgruppe "Die Weiße Rose" und nahen Angehörigen gegründet worden. Sie engagiert sich im In- und Ausland, um die Erinnerung an das mutige Eintreten der Mitglieder der "Weißen Rose" für Menschenrechte und Zivilcourage wach zu halten und zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen anzuregen.


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14:45
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

Vaterherz

Fernsehfilm, Deutschland 2006

(Wiederholung vom Vortag)

(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)


(ARD/MDR)


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16:15
Stereo-Ton

China

Chinas Ströme - Chinas Zukunft

Vierteilige Reihe

4. Ein Gürtel aus grüner Seide - Der Li- und Perlfluss

Film von Dietmar Schulz

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Ein Dichter im alten China schwärmte, der Li-Fluss mit seinen Bergen sei wie "ein Gürtel aus grüner Seide". Heute gilt das Mündungsdelta des Perl-Flusses bei Kanton als die wichtigste Wachstumsregion Chinas. Die Skyline der Stadt ist geprägt von Bürotürmen und ...

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Ein Dichter im alten China schwärmte, der Li-Fluss mit seinen Bergen sei wie "ein Gürtel aus grüner Seide". Heute gilt das Mündungsdelta des Perl-Flusses bei Kanton als die wichtigste Wachstumsregion Chinas. Die Skyline der Stadt ist geprägt von Bürotürmen und Wohnsilos. Auf den Straßen drängen sich nicht mehr wie früher Radfahrer. Heute sind es Limousinen ausländischer Autohersteller. Deutsche Modelle sind besonders häufig zu sehen. Die Restaurants der Stadt sind jeden Abend voll. "Die Kantonesen essen alles, was fliegt, außer Flugzeugen, und alles, was vier Beine hat, außer dem Tisch", heißt es in China. Doch es ist nur die halbe Wahrheit: Auch "Schlange" steht auf vielen Speisekarten. Je giftiger das Reptil, um so teurer das Gericht. "Hund" zählt ebenfalls zu den kantonesischen Spezialitäten. Im Wok landet aber nur das Fleisch größerer Exemplare. Kleine Hunde dürfen neuerdings wieder als Haustiere gehalten werden - zum Schmusen, nicht zum Essen. Die Behörden preisen den wirtschaftlichen Aufschwung der Region, verschweigen aber die enormen sozialen Probleme.
Dietmar Schulz gelang ein seltener Blick hinter die Glitzerfassade der Super-Stadt am Perlfluss.


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17:00
Stereo-Ton

Buenos Aires

Film von Jochen Müller

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Südamerika wird bei europäischen Touristen immer beliebter. Die schroffen Berge Feuerlands, Pinguin-Kolonien, Seeelefanten aus nächster Nähe, das ewige Eis und das sagenumwobene Kap Hoorn begeistern die Reisenden. Eine Möglichkeit, sich Südamerika zu nähern, ist ...
(ARD/SR)

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Südamerika wird bei europäischen Touristen immer beliebter. Die schroffen Berge Feuerlands, Pinguin-Kolonien, Seeelefanten aus nächster Nähe, das ewige Eis und das sagenumwobene Kap Hoorn begeistern die Reisenden. Eine Möglichkeit, sich Südamerika zu nähern, ist eine Kreuzfahrt: Man braucht sich mit Einreisemodalitäten und dergleichen nicht länger als unbedingt notwendig herumzuschlagen, man überbrückt - quasi im Schlaf - die riesigen Entfernungen von einem Naturschauspiel zum nächsten, und schließlich ist auch das Reisen mit einem Kreuzfahrtschiff selbst ein Erlebnis. Viele Südamerika-Kreuzfahrten beginnen oder enden in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Weiter Richtung Süden führt die Südamerika-Kreuzfahrt der "Norwegian Cruise Line". Dieser Veranstalter hat sich dem Freestyle Cruising verschrieben: Es gibt keine Kleiderordnung. Landausflüge werden an allen acht Orten, an denen die "Norwegian Crown" anlegt, angeboten: zum Beispiel in Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, oder in Puerto Madryn, wo die Besucher eines der bedeutendsten Naturparadiese Südamerikas erwartet - die Halbinsel Peninsula Valdés. Und dann Kap Hoorn - mehr als 1.000 Schiffe sind an diesem Berg, wo Ozeane und Winde aufeinanderprallen, nicht vorbeigekommen. Das eisige Wasser hat sie unter sich begraben. Stürmisch und kalt bleibt es auch in der von Charles Darwin als geographisches Phänomen beschriebenen Ost-West-Passage, dem Beagle-Kanal. Sechs Gletscher fallen steile Berghänge hinab ins Meer. Fünf der 15 Tage verbringt der Südamerika-Kreuzfahrer auf der Reise von Buenos Aires nach Santiago de Chile auf hoher See.
Eine Reise von Buenos Aires bis ans Ende der Welt.
(ARD/SR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Melanie Haack

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Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute. Eines der 16 ZDF-Landesstudios stellt im wöchentlichen Wechsel Highlights aus der ...

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Das Magazin "Bilder aus Deutschland" bietet Informationen über Deutschland in einer großen Bandbreite: Landschaftsporträts, aktuelle Ereignisse, Kultur, Soziales, Land und Leute. Eines der 16 ZDF-Landesstudios stellt im wöchentlichen Wechsel Highlights aus der jeweiligen Region zusammen.


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Der Bauch von Wien

Reportage von Robert Gordon und Beate Haselmayer

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

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Eine rare Wiener Spezialität wie die "Fledermaus" oder Ziege, original afrikanisch zubereitet, das alles war in der Landstraßer Markthalle zu bekommen. Jetzt sperrt die Stadt Wien die Halle zu, allen Protesten zum Trotz. Am heftigsten trifft die Schließung die "kleinen ...
(ORF)

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Eine rare Wiener Spezialität wie die "Fledermaus" oder Ziege, original afrikanisch zubereitet, das alles war in der Landstraßer Markthalle zu bekommen. Jetzt sperrt die Stadt Wien die Halle zu, allen Protesten zum Trotz. Am heftigsten trifft die Schließung die "kleinen Leute". Denn der Landstraßer Markt war nicht nur gut, sondern auch billig. 140 Jahre lang war er der "Bauch von Wien". Nicht nur die Alteingesessenen kauften dort ein, sondern auch Zuwanderer aus allen Kulturen. Die Standler boten Lebensmittel, die man im normalen Supermarkt vergeblich sucht. Hammad Khaled zum Beispiel, ein Fleischhauer aus Ägypten, versorgt seit 20 Jahren seine Kundschaft mit allem, was nicht vom Schwein stammt. Wilfried Kurka verkauft Spanferkel für das serbisch-orthodoxe Osterfest, und bei Maria Barski bekommt man selbst gemachte polnische Würste. Die meisten Standler haben dem Druck der Stadt Wien nachgegeben und sind ausgezogen. Maria Barski und drei weitere Händler weigern sich aber noch. Sie möchten die Auflösung vor Gericht verhindern. Bis die Justiz entschieden hat, wollen sie in der mittlerweile fast leeren Halle ausharren.
Robert Gordon und Beate Haselmayer haben Standler und Kunden der Landstraßer Markthalle durch die letzten Monate bis zur Schließung begleitet.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schule-Hausmann

Themen:
-Mondsüchtig
Als Hobbyfotograph zu Hollywood-Ehren
-Gedächtnisverlust
Weniger Schlaf im Alter sorgt für schlechtes Gedächtnis
-Bizarre Unterwasserwelt
Künstliche Riffe sorgen für vielfältiges Leben


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Thema:
Ein umstrittenes Buch
"Unser Kampf 1968" von Götz Aly


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Russland unzensiert

Ein Artikel zu viel-Anna Politkowskaja und das System Putin

Dokumentarfilm von Eric Bergkraut, Schweiz/Deutschland 2008

Länge: 83 Minuten
Erstausstrahlung

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Die 1958 geborene russische Journalistin und Publizistin Anna Politkowskaja war die mutigste und härteste Kritikerin der Tschetschenienkriege und des in ihren Augen dafür verantwortlichen russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sie wurde am 7. Oktober 2006, am 54. ...

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Die 1958 geborene russische Journalistin und Publizistin Anna Politkowskaja war die mutigste und härteste Kritikerin der Tschetschenienkriege und des in ihren Augen dafür verantwortlichen russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sie wurde am 7. Oktober 2006, am 54. Geburtstag Putins, in ihrem Haus in Moskau erschossen. Der oder die Täter wurden bis heute nicht gefasst. Der Mord sorgte in Europa und den USA für Empörung und brachte das Thema "Demokratie und Meinungsfreiheit" im Russland Putins wieder auf die Tagesordnung.
Der Schweizer Autor Eric Bergkraut, der Anna Politkowskaja persönlich kannte, realisierte mit teilweise unveröffentlichtem und selbst gedrehtem Material ein ungewöhnliches Porträt Anna Politkowskajas, in dem er auch eine Menschenrechtsbilanz der Ära Putin zieht. Ausgehend von den Umständen des Mordes und dem Stand der Ermittlungen, erinnert Bergkraut mit Dokumenten - zum Beispiel über die Folterpraktiken der russischen Armee in Tschetschenien - an die Arbeit der Journalistin. "Ein Artikel zu viel" zeichnet durch Interviews unter anderem mit dem Chefredakteur der Zeitung "Nowaja Gaseta", Anna Politkowskajas Kindern, ihrem Ex-Ehemann und Freunden ein lebendiges Bild der mutigen Frau, die bis zu ihrem Tod für ihr Herzensanliegen, die Beendigung des andauernden Konflikts in Tschetschenien, und für wirkliche Meinungsfreiheit in Russland kämpfte. Der Filmemacher Eric Bergkraut, 1957 in Paris geboren, schrieb ab 1988 Reportagen für die "Neue Zürcher Zeitung" und drehte seit 1991 für das Schweizer Fernsehen DRS zahlreiche Reportagen. Seine Qualitäten als kritischer Dokumentarist bewies Bergkraut zuletzt mit seinem Dokumentarfilm "Coca - Die Taube aus Tschetschenien" (2005), der in fast 30 Ländern gezeigt und mehrfach international ausgezeichnet wurde.

Mit der Themenwoche "Russland unzensiert" wirft 3sat vom 20. bis zum 29. Februar - fernab der aktuellen politischen Berichterstattung über die Präsidentschaftswahl am 2. März - in aktuellen Reportagen und Dokumentationen einen "Blick ins Land" und gibt einen Einblick in die kulturelle, politische und gesellschaftliche Gegenwart des östlichen Nachbarn. Den Auftakt macht der Dokumentarfilm "Ein Artikel zu viel" von Eric Bergkraut. Als nächsten Beitrag der Themenwoche sendet 3sat am Donnerstag, 21. Februar, um 13.15 Uhr die Dokumentation "Baltischer Cocktail".


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21:40

Walaam

Wiedergeburt eines Klosters in Russland

Film von Joachim Bartz

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Der Ladogasee ist der größte See Europas und liegt nordöstlich von St. Petersburg. Das Kloster, das zwei Mönche vor 1.000 Jahren auf der inmitten dieses Sees gelegenen Inselgruppe Walaam gegründet haben, beherbergte zu seinen besten Zeiten im 19. Jahrhundert über ...

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Der Ladogasee ist der größte See Europas und liegt nordöstlich von St. Petersburg. Das Kloster, das zwei Mönche vor 1.000 Jahren auf der inmitten dieses Sees gelegenen Inselgruppe Walaam gegründet haben, beherbergte zu seinen besten Zeiten im 19. Jahrhundert über 3.000 Mönche. Nach dem Ersten Weltkrieg gehörte es zu Finnland und war damit dem Zugriff der Kommunisten entzogen, die zahlreiche andere Kirchen und Klöster plünderten und sprengten. 1940 jedoch überfiel die UdSSR Finnland, und die Grenze wurde neu gezogen. Walaam ging an die Sowjetunion. Die Mönche flohen, und das Kloster wurde als Invalidenheim, Lager und Offizierskasino genutzt. Gleichzeitig ließ man die Gebäude verfallen. Seit 15 Jahren kehrt jedoch wieder sakrales Leben in die Klostermauern zurück. Hundert Mönche bauen das Kloster wieder auf. Sie haben mit ihrem früheren weltlichen Leben abgeschlossen und widmen sich nur noch der Liebe zu Gott.
"Klosterinsel Walaam" gibt Einblicke in das Klosterleben, die den Besuchern sonst verwehrt bleiben.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Einsatz in Hamburg: Superzahl Mord

Kriminalfilm, Deutschland 2005

Darsteller:
Jenny BerlinAglaia Szyszkowitz
Volker BrehmRainer Strecker
Hans WolferHannes Hellmann
Gunnar HolmMax Herbrechter
NeleLaura Detter
u.a.
Länge: 89 Minuten
Buch: Markus Fenner
Regie: Judith Kennel

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Alles beginnt Freitagnachmittag mit einem ziemlich alltäglichen Missgeschick: Jenny Berlin bleibt mit drei Fremden in einem Fahrstuhl stecken. Einer der drei - der leicht verrückte Holm - fragt die anderen nach ihren Glückszahlen. Schnell sind ein paar Lottoscheine ...

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Alles beginnt Freitagnachmittag mit einem ziemlich alltäglichen Missgeschick: Jenny Berlin bleibt mit drei Fremden in einem Fahrstuhl stecken. Einer der drei - der leicht verrückte Holm - fragt die anderen nach ihren Glückszahlen. Schnell sind ein paar Lottoscheine ausgefüllt. Doch Holm hat Pech: Er hat zwar gewonnen, liegt aber drei Stunden nach Ziehung des Hauptgewinns tot auf der Straße. Seine Spielquittung ist verschwunden. Bei der Suche nach dem Mörder tauchen Jenny Berlin und ihre Kollegen Wolfer und Brehm tief in die Welt des Spiels um Zahlen und Millionen ein. Es stellt sich heraus, dass es ein noch triftigeres Mordmotiv als die Gier nach einem Hauptgewinn geben kann, nämlich die Angst vor einem Hauptgewinn.
In dieser Folge von "Bei Liebe Mord" ermitteln Jenny Berlin und ihre Kollegen Wolfer und Brehm im Lottomilieu.


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichten des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:25

Vor 30 Jahren - Kinder zahlen die Zeche

Junge Ausländer in der Bundesrepublik Deutschland

Film von Marion Odenthal und Arno Schmuckler

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Aus dem Pressetext von 1978: Schon heute ist in vielen Großstädten der Bundesrepublik jedes zweite neugeborene Kind ein kleiner Ausländer. Bis jetzt leben über eine Million ausländischer Kinder und Jugendliche bei uns. Niemand weiß, wie viele von ihnen hierbleiben ...

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Aus dem Pressetext von 1978: Schon heute ist in vielen Großstädten der Bundesrepublik jedes zweite neugeborene Kind ein kleiner Ausländer. Bis jetzt leben über eine Million ausländischer Kinder und Jugendliche bei uns. Niemand weiß, wie viele von ihnen hierbleiben werden, auch die Eltern nicht. Sie schwanken zwischen Angst und Hoffnung. Denn die Zeiten der Hochkonjunktur, als jede Arbeitskraft umworben wurde, sind vorbei. Das Ausländergesetz lässt Spielräume offen, die im Zweifelsfall zum Nachteil der Ausländer benutzt werden können. So leben die meisten in Angst vor den Behörden, der Koffer bleibt stets griffbereit. Viele Jugendliche wollen hierbleiben, aber nur wenige haben Aussichten auf Arbeit oder eine Lehrstelle. Die meisten fühlen sich allein gelassen. Denn die Eltern sind durch Arbeit und eine für sie oft unverständliche Umwelt völlig überfordert. Für die Erwachsenen bedeutet der Aufenthalt im fremden Land wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg. Doch den Preis dafür zahlen die Kinder. Sie müssen mit zwei Sprachen und zwei Kulturen aufwachsen. Sie sind doppelt benachteiligt, denn sie müssen nicht nur die Sprachbarriere, sondern auch die Widerstände in ihrer sozialen Umwelt überwinden.
Der Film von Marion Odenthal und Arno Schmuckler schildert nicht nur die Situation dieser jungen Ausländer, sondern versucht auch, Auswege zu zeigen. So gibt es eine Vielzahl von privaten, kirchlichen und staatlichen Initiativen, die alle darauf abzielen, Modelle zu finden, um eine Eingliederung voranzutreiben. Als vordringlichste Aufgabe gilt jedoch die Anpassung des Ausländerrechts an die Realität. Wie kann verhindert werden, dass aus dieser zweiten und dritten Ausländergeneration das wird, was Fachleute heute eine "soziale Zeitzünderbombe" nennen?


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1:05
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:35
VPS 00:01

16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:20
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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2:35
Stereo-Ton16:9 Format

Lang Lang spielt Frédéric Chopin

Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, op. 11

Es spielt das BBC Symphony Orchestra
unter der Leitung von Lawrence Foster

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Der chinesische Pianist Lang Lang hat sich innerhalb kürzester Zeit als einer der aufregendsten Künstler seiner Zeit einen Namen gemacht. Stehende Ovationen und lange Schlangen am Autogrammtisch beweisen die Beliebtheit des 1982 geborenen Künstlers. Bereits mit drei ...

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Der chinesische Pianist Lang Lang hat sich innerhalb kürzester Zeit als einer der aufregendsten Künstler seiner Zeit einen Namen gemacht. Stehende Ovationen und lange Schlangen am Autogrammtisch beweisen die Beliebtheit des 1982 geborenen Künstlers. Bereits mit drei Jahren fing Lang Lang mit dem Klavierunterricht in Shenyang an, mit fünf gewann er den ersten Wettbewerb. Im Alter von 13 Jahren machte er als Chopin-Interpret mit der Aufführung sämtlicher 24 Etüden auf sich aufmerksam, und kurz darauf gewann er den ersten Preis des Tschaikowsky-Wettbewerbs mit Chopins zweitem Klavierkonzert. Seine Auftritte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, der New York Philharmonic, der London Philharmonic und mit Dirigenten wie Zubin Mehta und Daniel Barenboim verhalfen Lang Lang in den letzten Jahren zu einer internationalen Karriere. Seine solistischen Fähigkeiten demonstrierte er bei seinem bejubelten Debüt in der Carnegie Hall.
Beim 17. Rheingau Musik Festival 2004 interpretierte Lang Lang zusammen mit dem BBC Symphony Orchestra das Klavierkonzert Nr. 1 von Frédéric Chopin. Die musikalische Leitung hatte Lawrence Foster.


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3:20
Stereo-Ton16:9 Format

Der Bauch von Wien

(Wiederholung von 18.00 Uhr)


(ORF)


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3:50
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

(Wiederholung von 17.15 Uhr)


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4:20
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Mit Thea Dorn

(Wiederholung vom 17.2.2008)


(ARD/SWR)


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5:20
Stereo-Ton

Mein Venedig

Mit Gerd Helbig unterwegs

Zweiteilige Dokumentation

2. Gondeln, Gold und Gummistiefel

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Roberto Tramontin gehört die älteste Gondelwerft der Stadt. Seit 1874 baut seine Familie die traditionellen Boote nach unveränderten Vorlagen. Roberto Tramontin verkörpert die Beharrlichkeit jener Venezianer, die ihre Stadt gegen die Überkommerzialisierung ...

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Roberto Tramontin gehört die älteste Gondelwerft der Stadt. Seit 1874 baut seine Familie die traditionellen Boote nach unveränderten Vorlagen. Roberto Tramontin verkörpert die Beharrlichkeit jener Venezianer, die ihre Stadt gegen die Überkommerzialisierung verteidigen. Zu diesen traditionellen Betrieben gehört auch die Brokatweberei Bevilacqua, untergebracht in einem unscheinbaren Haus am Großen Kanal. Wenn man die Weberei betritt, traut man seinen Augen kaum: Dort rattern hölzerne Webstühle aus dem 18. Jahrhundert und fertigen teuersten Brokat nach Mustern des 12. Jahrhunderts. Diese Werkstätten sind Überbleibsel einer einst in aller Welt berühmten Industrie, die das steinreiche Venedig ausgestattet und geschmückt hat. Und wer ahnt schon, dass Venedig seine eigene Gemüseinsel hat - San Erasmo. Von dort werden Salat, Bohnen und Fenchel mit dem Boot nachts um drei durch die stockdunkle Lagune zum Markt gefahren.
Gerd Helbig hat Roberto Tramontin und andere Venezianer besucht. Er erlebte unter anderem die Entstehung einer prachtvollen Hochzeitsgondel von der Kiellegung bis zur Einweihung und dazu eine romantische venezianische Hochzeit zu Wasser.