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Donnerstag, 17. Januar
Programmwoche 03/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten, vor allem aus dem Alpenraum, und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Nachtcafé

Gäste bei Wieland Backes

Angst vor dem Alter

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Zwar ist überall von den "fitten Alten" und den "Best Agern" die Rede, doch das Alter hat nichts von seinem grundsätzlichen Schrecken verloren. Immer noch gibt es Einsamkeit, Altersarmut und Pflegebedürftigkeit. Kein Wunder, dass viele Menschen Angst vor dem Alter haben ...
(ARD/SWR)

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Zwar ist überall von den "fitten Alten" und den "Best Agern" die Rede, doch das Alter hat nichts von seinem grundsätzlichen Schrecken verloren. Immer noch gibt es Einsamkeit, Altersarmut und Pflegebedürftigkeit. Kein Wunder, dass viele Menschen Angst vor dem Alter haben oder zumindest davor, wie das Leben im Alter aussehen kann: der Lebensabend im Heim, gebrechlich, allein. Der Gegensatz ist groß zu denen, die bis ins hohe Alter ihr Leben genießen und es womöglich noch mit neuen Inhalten füllen, sei es in einer neuen Partnerschaft oder mit einem neuen beruflichen Anfang. Muss man heutzutage noch Angst vor dem Alter haben? Gibt es bestimmte Gruppen, die schlechtere Aussichten fürs Alter haben als andere? Wie kann man der Angst vor dem Alter begegnen?
Wieland Backes diskutiert diese Fragen mit dem Lehrerehepaar Sander, das in ein Pflegeheim ging, nachdem Jürgen Sander mit Mitte 50 Parkinson bekam und vier Schlaganfälle folgten. Weitere Gäste sind der 91-jährige Helmut Sinn, der mit 81 Jahren ein neues Unternehmen gründete, sowie die Sozialpsychologin und Schriftstellerin Herrad Schenk. Sie sieht das Alter als Kränkung, mit der man lernen muss umzugehen: Man wird nicht fitter, sondern müder, nicht schöner, sondern faltiger.
(ARD/SWR)


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11:45
Stereo-Ton

Slowenien Magazin



In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens.
(ORF/3sat)


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12:10
Stereo-Ton16:9 Format

Report

Das politische Magazin des ORF

Moderation: Birgit Fenderl


Das Wochenmagazin liefert Hintergrundberichte zum aktuellen politischen Geschehen in Österreich und der EU. Studiogespräche mit führenden Politikern und Experten beleuchten Hintergründe von Entscheidungen und Entwicklungen.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Brücken-Check

Test auf Rost und Risse

Film von Lutz Näkel und Lutz Vasoldt

(Wiederholung vom 13.1.2008)


(ARD/SWR)


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13:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Orientierung

Das Religionsmagazin der ORF

Moderation: Doris Appel


Das Religionsmagazin berichtet über Hintergründe und aktuelle Ereignisse aus den Weltreligionen. Einen Schwerpunkt bildet neben der Berichterstattung aus Österreich die Situation in Afrika und Lateinamerika.
(ORF)


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14:15
16:9 Format

Aus anderer Sicht

"Schaut mich an!" - Das Bildnis eines behinderten Mannes

Film von Bernd Thomas
Erstausstrahlung

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"Schaut mich an! Schaut genau hin", scheint er zu sagen. Herausfordernd, wissend, überlegen und distanziert zugleich ist sein Blick. Schon seit 400 Jahren schaut er seinem Gegenüber direkt in die Augen. "Das Bildnis eines behinderten Mannes" findet in der Literatur keine ...

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"Schaut mich an! Schaut genau hin", scheint er zu sagen. Herausfordernd, wissend, überlegen und distanziert zugleich ist sein Blick. Schon seit 400 Jahren schaut er seinem Gegenüber direkt in die Augen. "Das Bildnis eines behinderten Mannes" findet in der Literatur keine nennenswerte Erwähnung, und das, obwohl das große Bildnis eigentlich nicht übersehen werden kann und seine "Nachbarn" in der Kunst und Wunderkammer von Schloss Ambras in Tirol, die Haarmenschen und Graf Tepes, das lebende Vorbild für den Grafen Dracula, schon lange weltberühmt sind. Im Gegenteil: Noch in den 1970er Jahren wurde das "Bildnis eines Krüppels", wie es damals hieß, nicht öffentlich gezeigt. Nach Meinung der damaligen Leitung könne es den Betrachtern nicht zugemutet werden. Heute ist "Das Bildnis eines behinderten Mannes" ausgestellt. Was sagt der Blick dieses Mannes auf dem ungewöhnlichen Bild heute? Wie hat er gelebt, welche Bedeutung spielt sein Bildnis in der Geschichte? Und wie wollen Menschen mit Behinderungen selbst gesehen werden? Das Bild ist Ausgangspunkt für ein spannendes und außergewöhnliches Forschungsprojekt mit ebenso ungewöhnlichen Methoden und Ergebnissen.


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14:45
Stereo-Ton16:9 Format

Markus Borner - ein Leben für die Serengeti

Film von Astrid von Stockar

(Wiederholung vom Vortag)


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15:33
Stereo-Ton16:9 Format

Sehnsucht nach Namibia

Film von Helmuth Biewendt


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15:45
16:9 Format

Weltreligionen

Der Patriarch

Bartholomäus I. - Vermittler im Osten

Film von Jacques Debs und Mesut Tufan

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Der Patriarch von Konstantinopel genießt in der orthodoxen Welt die besondere Stellung des Primaten. Mit seiner Position sind zwar keine Machtbefugnisse verbunden sind, aber immerhin das Privileg, "Erster unter Gleichen" zu sein. Er ist das symbolische Oberhaupt der ...
(ARD/BR)

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Der Patriarch von Konstantinopel genießt in der orthodoxen Welt die besondere Stellung des Primaten. Mit seiner Position sind zwar keine Machtbefugnisse verbunden sind, aber immerhin das Privileg, "Erster unter Gleichen" zu sein. Er ist das symbolische Oberhaupt der gesamten orthodoxen Christenheit mit etwa 3,5 Millionen Mitgliedern. Seine Stellung sichert ihm in allen orthodoxen Gemeinschaften einen gewissen Einfluss. Bartholomäus I. ist seit 1991 der Patriarch von Konstantinopel. Er leitet zwar nur ein kleines Kloster und nicht eine große Nationalkirche, aber er steht im Mittelpunkt internationaler Beziehungen und ist einer der Wortführer im ökumenischen Dialog mit den anderen christlichen Kirchen. Er zählt zu den modernen, reformorientierten Vertretern der Orthodoxie. Vor allem aber ist er eine vielschichtige Persönlichkeit: schwach und mächtig zugleich, Dichter und Politiker, türkischer Staatsbürger griechischer Herkunft. Er studierte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und in München.
Jacques Debs und Mesut Tufan begleiten Bartholomäus I. in seinem Alltag.
(ARD/BR)


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16:15
Stereo-Ton16:9 Format

Die Bibel - Das Buch des Lebens

Film von Andrea Kammhuber und Sabine Rauh

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Die Bibel - kein anderes Buch der Weltgeschichte hat eine vergleichbar abenteuerliche Biografie: Entstanden aus einer Reihe von Büchern, Briefen und Berichten war sie lange Zeit den Klöstern und Mächtigen der Welt vorbehalten. Dennoch wurden ihre Geschichten durch ...
(ARD/BR)

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Die Bibel - kein anderes Buch der Weltgeschichte hat eine vergleichbar abenteuerliche Biografie: Entstanden aus einer Reihe von Büchern, Briefen und Berichten war sie lange Zeit den Klöstern und Mächtigen der Welt vorbehalten. Dennoch wurden ihre Geschichten durch unermüdliches Weitererzählen zum kollektiven Kulturerbe. So antwortete Bertolt Brecht auf die Frage, was seine Lieblingslektüre sei, zur Überraschung vieler: "Sie werden lachen: die Bibel." In ihr finden sich archaische Geschichten ebenso wie Anregungen zur Gestaltung des Lebens, zwischenmenschlicher Beziehungen, von Gesellschaft und Zukunft. Kein Wunder also, dass es viele moderne Menschen, Theologen und Laien gleichermaßen gibt, für die manche Bibelstellen eine Bedeutung haben, die das Leben verändern kann.
Ein Film über das Buch des Leben.
(ARD/BR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

mare TV - Das Magazin der Meere



Als Lebensraum, Forschungsfeld für Wissenschaftler, Arbeitsstätte oder Freizeitparadies - das Magazin "mareTV" stellt das Meer in all seinen Facetten vor.
(ARD/NDR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

Heute aus Baden-Württemberg

Moderation: Gerhard Meier-Röhn

Erstausstrahlung


Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.
(ARD/SWR/3sat)


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

37 Grad: Ein Engel für Opa

Polnische Frauen als Betreuerinnen

Film von Mechthild Gaßner

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Plötzlich ist es soweit, und die alten Eltern können nicht mehr alleine leben, brauchen eine Betreuung rund um die Uhr. Wenn sie aber nicht ins Heim wollen, ist das eine Herausforderung, die mit deutschen Pflegekräften nur selten zu finanzieren ist. Rund 100.000 ...

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Plötzlich ist es soweit, und die alten Eltern können nicht mehr alleine leben, brauchen eine Betreuung rund um die Uhr. Wenn sie aber nicht ins Heim wollen, ist das eine Herausforderung, die mit deutschen Pflegekräften nur selten zu finanzieren ist. Rund 100.000 Polinnen kommen deshalb nach Deutschland, teils legal, meist illegal. Sie kommen, weil sie in Polen keine Alternative haben. Die Arbeit, die sie machen, ist Schwerstarbeit, physisch wie psychisch. Wieder zu Hause ist die Anstrengung bald vergessen, wenn der Lohn getauscht und die neue Kaufkraft in Händen gehalten wird. Gewinner sind beide Seiten: Oma und Opa, die in ihrer eigenen Lebenswelt bleiben können, wie auch die polnischen Frauen, die die Möglichkeit haben, für sich und ihre Familien ein neues Leben aufzubauen. Und doch zahlen sie für dieses neue Leben einen hohen Preis - wie die 50-jährige Ewa. Die Mutter von sieben Kindern muss ihre Familie ernähren, seit ihr Mann Marek Gesundheitsprobleme hat. Ewa fällt es aber immer schwerer, sich von ihren Kindern zu trennen. In Deutschland ermöglicht sie einem 97 Jahre alten, schwerhörigen Mann, in seiner gewohnten Umgebung zu leben, in ihrer eigenen Familie verpasst sie aber dadurch wichtige Entwicklungen ihrer Kinder. Renata hingegen hat mit ihrer Arbeit als Betreuerin genau das gefunden, was sie für ihr Leben gesucht hat: alte Menschen pflegen, neue Bekanntschaften knüpfen und immer wieder neue Orte kennen lernen.
Mechthild Gaßner stellt polnische Frauen vor, die als Betreuerinnen in Deutschland arbeiten.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Themen: "Visionäre" - Peter Deuflhard (Mathematiker) u.a.

Moderation: Ingolf Baur

Themen:
-Mit Training gegen Demenz
Therapien für ein würdiges Alter
-Mathe für die Medizin
Start der Reihe  Visionäre
-Intelligente Stromzähler
Mini-Computer ersetzen Gas- und Strommann

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"Die Öffentlichkeit ist nicht gewohnt, dass Innovationen aus der Mathematik kommen", sagt der Visionär Peter Deuflhard, Präsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin (ZIB). Deuflhard gilt als Erfinder des sogenannten "Scientific Computing", der ...

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"Die Öffentlichkeit ist nicht gewohnt, dass Innovationen aus der Mathematik kommen", sagt der Visionär Peter Deuflhard, Präsident des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin (ZIB). Deuflhard gilt als Erfinder des sogenannten "Scientific Computing", der Grundlage einer Computersimulation, mit der er zeigt, wie sehr mathematisches Formelwerk unsere Zukunft verändern könnte. Erste praktische Anwendungen existieren bereits: Die Berliner Charité rechnet bei der Strahlen-Behandlung von Krebs-Patienten den Patienten nach Deuflhards Formelwerk virtuell aus, sieht im Computer die exakte Lage des Tumors und programmiert mit diesen Daten die Strahlenkanone so genau, dass nur der Tumor bestrahlt wird. Eine Münchner Klinik operiert Tumore über dieses Prinzip virtuell Patienten. Die Instrumente sind direkt am Computer angeschlossen, der Operateur schaut auf ein Gittermodell des Patienten. Dabei ist eine so genaue OP möglich, dass nicht einmal Blutgefäße rund um den Tumor getroffen werden. Es gibt auch kleinere Anwendungen: Weil bei jedem Patienten die Nase anders aussieht, wirkt der Sprühstoß eines Nasensprays unterschiedlich. Mit dem Rechenmodell von Deuflhard kann der HNO-Arzt genau vorhersagen, wo das Medikament in der Nase landet und so die notwendige Menge anpassen.
Das 3sat-Zukunftsmagazin "nano" lässt Forscher mit einer neuen Staffel der Reihe "Visionäre" in die Zukunft blicken. Bis 28. Februar stellt "nano" jeden Donnerstag einen besonders zukunftsorientierten Wissenschaftler vor, der beschreibt, wie die Erde und das Leben auf dieser Welt in 20 oder 50 Jahren aussehen könnte. "nano" beschäftigt sich mit den Projektionen dieser Forscher und ihren Lösungsstrategien für die Probleme von heute ebenso wie mit den Persönlichkeiten der Wissenschaftler. Wie also sehen die Visionäre von heute aus, welche Ideen verfolgen sie?

Die weiteren sechs Folgen der Reihe "Visionäre" zeigt "nano" jeweils donnerstags ab 18.30 Uhr.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

 Holunderblüte
Die vergessenen Kinder von Kaliningrad


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton

Die Lüneburger Heide

Schafe, Käfer und Kanonen

Film von Klaus Weißmann und Rolf Sziringer

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Die Lüneburger Heide - lilafarbene Blüten, Findlinge und Hünengräber, knorrige Wacholder und Heidschnuckenherden prägen das Bild dieser im Herzen Norddeutschlands liegenden Landschaft. Früher wie heute formt der Mensch mit alten wie neuen Methoden die wildromantische ...
(ARD/NDR)

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Die Lüneburger Heide - lilafarbene Blüten, Findlinge und Hünengräber, knorrige Wacholder und Heidschnuckenherden prägen das Bild dieser im Herzen Norddeutschlands liegenden Landschaft. Früher wie heute formt der Mensch mit alten wie neuen Methoden die wildromantische Kulturlandschaft. Um die Heide zu pflegen, wird vor allem auf traditionelle Schäferei gesetzt. Schäfer Jürgen Funk treibt seine Heidschnuckenherde durch das großräumige Naturschutzgebiet. Einer der Höhepunkte ist eine Stampede, eine Herdenpanik der Heidschnucken auf dem Weg zur Tränke: 800 Heidschnucken galoppieren los, der Boden bebt, und Staub fegt durch die Heide. Aber auch wilde Tiere sind in der Heide zu finden: fauchende und kämpfende Birkhähne, Brachvogel und Kreuzotter sowie die fast ausgestorbene Flussperlmuschel und der Fischotter.
Der Film wirft einen spannenden und humorvollen Blick auf eine der ältesten Kulturlandschaften Europas, die heute sowohl Truppenübungsplatz ist als auch Naturpark. Er zeigt den Wandel der Landschaft unter dem Einfluss des Menschen von der Jungsteinzeit bis heute, porträtiert das Symboltier Heidschnucke und ein von den Schafen begünstigtes, aber kaum beachtetes Heidetier, den Mistkäfer. Raubwürger, Ameisenlöwen und Kreuzkröte trachten ihm nach dem Leben. Doch unbeirrt zieht er durch die Heide und sucht und findet letztendlich sein "Heideglück" vor einem Schafstall.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Fremde Kinder: Große Schwester Punam

Dokumentarfilm von Lucian Muntean und

Natasa Stankovic, Serbien 2005

Länge: 28 Minuten

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Die neunjährige Punam Tamang lebt in der alten Stadt Bhaktapur, nach Kathmandu und Patan die drittgrößte Stadt Nepals. Seit dem Tod der Mutter vor einigen Jahren hat Punam viele Pflichten übernehmen müssen: Sie sorgt für ihre kleine Schwester Rabina (5) und Bruder ...

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Die neunjährige Punam Tamang lebt in der alten Stadt Bhaktapur, nach Kathmandu und Patan die drittgrößte Stadt Nepals. Seit dem Tod der Mutter vor einigen Jahren hat Punam viele Pflichten übernehmen müssen: Sie sorgt für ihre kleine Schwester Rabina (5) und Bruder Krishna (7) und kümmert sich um den Haushalt. Da der Vater den ganzen Tag arbeiten muss, um Geld für den Schulbesuch der Kinder, die Miete und Lebensmittel zu verdienen, sind seine Kinder sich selbst überlassen. So macht Punam jeden Morgen das Essen für die Familie, wäscht und bekleidet ihre Geschwister und geht dann gemeinsam mit ihnen zur Schule. Trotz ihrer vielen Aufgaben fühlt sich Punam im Gegensatz zu vielen ihrer Freundinnen und Freunde privilegiert. Denn einige von ihnen können nicht zur Schule gehen, da ihre Familien das Schulgeld nicht bezahlen können. Sie müssen in den nahe gelegenen Steinbrüchen und Ziegel-Manufakturen arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen. Punam erzählt, wie sie einmal einem Freund bei der Arbeit half, damit er früher gehen und mit ihr spielen konnte. Danach hätten ihr die Arme sehr weh getan, aber ihr Freund habe gesagt, daran gewöhne man sich. Wenn sie groß ist, möchte Punam Lehrerin werden, um etwas für Kinder wie sie und ihre Freunde tun zu können.
Die Autoren Lucian Muntean und Natasa Stankovic lernten Punam Tamang während eines Aufenthalts in Nepal kennen, als sie zufällig auf die "Wisdom English School" stießen, die Punam besucht. In ihrem sensibel beobachteten Film begleiten sie Punam von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang bei ihren alltäglichen Verrichtungen und lassen das Mädchen von ihrem Leben, ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Zukunftsvorstellungen erzählen. Der Film wurde auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt und unter anderem 2006 mit dem UNICEF-Preis des Cronograf Dokumentarfilmfestivals in Moldawien ausgezeichnet.

"Große Schwester Punam" ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe "Fremde Kinder", die sich Jungen und Mädchen aus allen Ländern der Welt in ihren oftmals schwierigen Lebenssituationen widmet, für sie Partei ergreift und ihnen eine Stimme verleiht.


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21:25
Stereo-Ton16:9 Format

Berg und Geist: Dieter Moor

Der Kulturvermittler am Matterhorn

Film von Beat Kuert und Michael Lang

Erstausstrahlung

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Dieter Moor, 1958 in Zürich geboren, ist seit dem Studienabschluss an der Schauspielakademie Zürich als Schauspieler, Reporter, Moderator, Produzent und Sänger aktiv. Erste Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Fernsehen erhielt er durch seine mit ironischem Charme ...

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Dieter Moor, 1958 in Zürich geboren, ist seit dem Studienabschluss an der Schauspielakademie Zürich als Schauspieler, Reporter, Moderator, Produzent und Sänger aktiv. Erste Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Fernsehen erhielt er durch seine mit ironischem Charme gespickte Präsentation des ORF-Kulturmagazins "Kunst-Stücke", das er von 1985 bis 1990 moderierte. Später machte er im Privatsender VOX dem Publikum das Magazin "Canale Grande" schmackhaft und wurde dafür 1994 für den Grimme-Preis nominiert. Für das Schweizer Fernsehen präsentierte er von 1997 bis 1999 unter dem Titel "Night Moor" die neben der "Harald Schmidt Show" einzige tägliche Late-Night-Show Europas. Ab 2006 moderierte Moor sporadisch das renommierte Kulturmagazin "Kulturzeit" sowie diverse Sondersendungen in 3sat. Seit November 2007 präsentiert er das ARD-Kulturflaggschiff "Titel, Thesen, Temperamente". Dieter Moor lebt seit 2003 in Berlin-Brandenburg, wo er nebenberuflich einen Öko-Bauernhof bewirtschaftet.
Beat Kuert und Michael Lang treffen den charmanten Kulturvermittler beim Matterhorn zu einem Gespräch über Heimat, Emotionen und die Kultur des Lebens.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-TonVideotext Untertitel

Amour fou

Love the Hard Way - Atemlos in New York

(Love the Hard Way)

Spielfilm, Deutschland/USA 2001

Darsteller:
JackAdrien Brody
ClaireCharlotte Ayanna
CharlieJon Seda
JeffAugust Diehl
LindaPam Grier
u.a.
Länge: 97 Minuten
Regie: Peter Sehr

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Frauenheld Jack und sein Freund Charlie sind ausgekochte Trickbetrüger. Die beiden locken ihre Opfer, ahnungslose ausländische Geschäftsleute, in Hotels, wo sie mit vermeintlichen Prostituierten - Jacks und Charlies Komplizinnen - in flagranti überrascht werden. Als ...
(ARD)

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Frauenheld Jack und sein Freund Charlie sind ausgekochte Trickbetrüger. Die beiden locken ihre Opfer, ahnungslose ausländische Geschäftsleute, in Hotels, wo sie mit vermeintlichen Prostituierten - Jacks und Charlies Komplizinnen - in flagranti überrascht werden. Als falsche Sittenpolizisten verkleidet bitten Jack und Charlie die verdutzten Männer sofort zur Kasse. Jack macht diese krummen Dinger aber nicht, um reich zu werden, sondern weil er Stoff zum Schreiben sucht. Jack verheimlicht nämlich seinem Freund, dass er ein Vermögen für antiquarische Bücher ausgibt und an seinem Debütroman arbeitet. Fast wider Willen beginnt der unnahbare Jack eine Liaison mit der wohlerzogenen Biologiestudentin Claire und ahnt nicht, dass er sich damit in eine selbstzerstörerische Amour fou stürzt. Denn Claire lässt sich nicht so leicht abwimmeln wie seine früheren Affären. Als Jack aus Angst vor zu viel Nähe den Kontakt zu ihr radikal abbrechen will, steigt Claire kurzerhand in das "Geschäft" der beiden Freunde ein. Dass ausgerechnet Claire nun als falsche Prostituierte mit Freiern aufs Hotelzimmer geht, macht Jack mehr zu schaffen, als er für möglich hielt - zumal Claire das Spiel auf ihre Weise spielt.
"Love the Hard Way - Atemlos in New York" ist eine Adaption des chinesischen Undergroundromans "Yi ban shi yan, yi ban shi hai shui by" von Wang Shuo. Regisseur Peter Sehr ("Kaspar Hauser") hat die Handlung in die New Yorker South Bronx übertragen. Peter Sehr erzählt eine stimmungsvolle Liebesgeschichte im Stil eines amerikanischen Independentfilms. Sein vital agierender Hauptdarsteller Adrien Brody erhielt später für "Der Pianist" einen Oscar. In einer witzigen Gastrolle ist Pam Grier ("Jackie Brown") zu sehen, eine Ikone des schwarzen Kinos.

Als letzten Film der Reihe "Amour fou" zeigt 3sat am Freitag, den 18. Januar, um 22.30 Uhr "Das Geheimnis".

(ARD)


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0:00
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:30
Stereo-Ton

Silent Cooking

Koch: Patrick Müller
Erstausstrahlung

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In der Kochsendung bereitet der österreichische Koch Patrick Müller ein dreigängiges Menü zu. Das besondere Merkmal: Er schweigt bei der Arbeit. Wichtige Details und Informationen werden eingeblendet, so dass sich die Zuschauer auf das Wesentliche konzentrieren ...
(ORF/3sat)

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In der Kochsendung bereitet der österreichische Koch Patrick Müller ein dreigängiges Menü zu. Das besondere Merkmal: Er schweigt bei der Arbeit. Wichtige Details und Informationen werden eingeblendet, so dass sich die Zuschauer auf das Wesentliche konzentrieren können: das Kochen.
(ORF/3sat)


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1:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:30
VPS 00:01

16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:10
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:15
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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2:30
Stereo-Ton16:9 Format

nachtstudio

mit Volker Panzer

Wenn die Russen kommen -

Neues russisches Leben in Deutschland

Mit Wladimir Kaminer (Autor) u.a.


In der kulturellen Gesprächsrunde mit Volker Panzer geht es um Themen, die alle angehen. Zu Gast sind eigenwillige Denker aus Kunst und Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Verschiedene Blickwinkel auf ein Thema sollen dabei helfen, neue Denkansätze zu entfalten.


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3:30
Stereo-Ton

Slowenien Magazin

(Wiederholung von 11.45 Uhr)


(ORF/3sat)


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3:55
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Orientierung

(Wiederholung von 13.45 Uhr)


(ORF)


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4:25
16:9 Format

Aus anderer Sicht

"Schaut mich an!" - Das Bildnis eines behinderten Mannes

(Wiederholung von 14.15 Uhr)


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4:55
Stereo-Ton16:9 Format

Ländermagazin

(Wiederholung von 17.15 Uhr)


(ARD/SWR/3sat)


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5:25
Stereo-Ton16:9 Format

reiselust - Island: Im Bann der Naturgewalten

Film von Antje Christ

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Gletscher, unter denen Vulkane lauern, brodelnder Schwefelschlamm, dampfende Quellen und Badeparadiese unter freiem Himmel: Auf Island demonstrieren die Urkräfte der Natur ihre Macht. Die Rettungsmannschaft aus Vik probt den Ernstfall. Das kleine Städtchen im Süden ...

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Gletscher, unter denen Vulkane lauern, brodelnder Schwefelschlamm, dampfende Quellen und Badeparadiese unter freiem Himmel: Auf Island demonstrieren die Urkräfte der Natur ihre Macht. Die Rettungsmannschaft aus Vik probt den Ernstfall. Das kleine Städtchen im Süden Islands liegt am Fuße eines rumorenden Vulkans, direkt in der Gefahrenzone. Unter ewigem Eis lauert Katla - momentan einer der aktivsten Feuerberge Islands. Jederzeit könnte er ausbrechen und den Ort unter herabstürzenden Gletscherfluten begraben. Für die Isländer sind derlei Naturkatastrophen zwar eindrucksvoll, jedoch nichts Ungewöhnliches. Etwa alle vier Jahre, so Seismologen, verändert sich das Gesicht der Landschaft durch einen feuerspeienden Berg. Der Respekt der 280.000 Inselbewohner vor der Natur und ihren manchmal übernatürlichen Kräften ist groß, der Glaube an Elfen und Trolle nichts ungewöhnliches.
"reiselust - Island: Im Bann der Naturgewalten" begibt sich auf Abenteuertour in eine Welt aus Feuer und Eis und zeigt, wie die Bewohner auf der Insel am Polarkreis mit den ungezähmten Naturgewalten umgehen. Mit einem Offroad-Spezialisten geht es ins menschenleere Hochland der Insel, durch wilde Bäche, in Eishöhlen und entlang dampfender Schwefelberge. "reiselust" fährt zu einem sagenumwobenen Gletscher, den der französische Autor Jules Verne in seinem Roman "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" als Einstiegsort zum Mittelpunkt der Welt beschreibt. Im Boot gleitet "reiselust" durch eine geisterhaft anmutende Lagune, in der sich die Eismassen auftürmen. Wellness auf isländisch heißt heiße Bäder, deren Wasser aus dem Erdinnern die Haut mit Mineralien verwöhnen.


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5:55
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.