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Dezember 2017
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Mittwoch, 16. Januar
Programmwoche 03/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten, vor allem aus dem Alpenraum, und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton

Johannes B. Kerner



Johannes B. Kerner begrüßt Spitzenköche, die bei ihm ein leckeres Fünf-Gänge-Menü zubereiten.


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11:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Das andere Servicemagazin

(Wiederholung vom 12.1.2008)


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12:00
Stereo-Ton

service: familie

Tipps für Familien

Schwerpunktthema: Wahrsage-Boom

Moderation: Mathias Münch


Das Magazin "service: familie" berät in allen Themen des häuslichen Zusammenlebens. Das Spektrum reicht von Ausbildung, Erziehung, Finanzen und Recht über Freizeittipps bis hin zu Generationenfragen, Gesundheit und Partnerschaft.
(ARD/HR)


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12:30
Stereo-Ton16:9 Format

ML Mona Lisa

Moderation: Marina Ruperti


Das Frauenmagazin berichtet über brisante Themen aus Gesellschaft und Politik auf eine Art und Weise, die nicht nur Frauen interessiert.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Hat Gott nicht aufgepasst?

Kleine und große Überlebenskünstler im St.-Anna-Kinderspital

Dokumentation von Katrin Mackowski

(aus der ORF-Reihe "Kreuz & Quer")
(Wiederholung vom 14.1.)


(ORF)


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13:45
Stereo-TonVideotext Untertitel

"Leben, was sonst?"

Über das Leben mit einem behinderten Kind

Reportage von Christine Finkenstedt und Christian Mayrhofer

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Isabella ist 20 Jahre alt - eine Hirnhautentzündung hat sie als Kleinkind zur Spastikerin gemacht. Bei Gideon erkannten die Ärzte erst im Alter von sechs Monaten Unregelmäßigkeiten in der Entwicklung - der heute Zehnjährige ist schwerstbehindert. Schon in der ...
(ORF)

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Isabella ist 20 Jahre alt - eine Hirnhautentzündung hat sie als Kleinkind zur Spastikerin gemacht. Bei Gideon erkannten die Ärzte erst im Alter von sechs Monaten Unregelmäßigkeiten in der Entwicklung - der heute Zehnjährige ist schwerstbehindert. Schon in der Schwangerschaft war Lisa klar, dass sie kein gesundes Kind auf die Welt bringen würde, die Ärzte rieten zur Abtreibung, doch sie bekam ihren Sohn Felix. Für Eltern bricht mit der Diagnose, dass ihr Kind behindert ist, oft eine Welt zusammen. Sie werden bemitleidet, oft auch bewundert, aber Familien mit behinderten Kindern wollen weder das eine noch das andere. Auch wenn diese Familien sicher mehr Energie für die Organisation des Alltags, mehr Kraft für die Auseinandersetzung mit öffentlichen Stellen und auch für Konflikte innerhalb der Familie benötigen. Sie brauchen viel Mut, Lebenskonzepte zu verändern, neue Perspektiven zu entwickeln, gesellschaftliche Werte zu hinterfragen, wenn nicht gar außer Acht zu lassen.
In der Dokumentation "Leben, was sonst?" beschreiben Isabellas, Gideons und Felix' Eltern ihre Sorgen und Schwierigkeiten, aber auch wie es ihnen gelingt, mit ihren besonderen Kindern ein gutes, normales Leben zu führen. Behinderung kann schlimm sein - das ist der eine Teil der Wahrheit. Leben mit Behinderung kann aber auch geglückt und heiter sein - das ist der andere.
(ORF)


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14:10
schwarz-weiss monochrom

Timbuktu

Spielfilm, USA 1958

Darsteller:
Mike ConwayVictor Mature
Natalie DufortYvonne de Carlo
Colonel DufortGeorge Dolenz
EmirJohn Dehner
Jeanne MaratMarcia Henderson
Leutnant MaratJames Foxx
u.a.
Länge: 88 Minuten
Regie: Jacques Tourneur

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Afrika, 1940: Der Sudan wird von den Truppen der nazifreundlichen französischen Vichy-Regierung kontrolliert. Doch eine Gruppe furchtloser Nationalisten bereitet unter der Führung eines Emirs den Sturz der Besatzer vor. Mike Conway, ein amerikanischer Abenteurer, will ...
(ARD)

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Afrika, 1940: Der Sudan wird von den Truppen der nazifreundlichen französischen Vichy-Regierung kontrolliert. Doch eine Gruppe furchtloser Nationalisten bereitet unter der Führung eines Emirs den Sturz der Besatzer vor. Mike Conway, ein amerikanischer Abenteurer, will die Rebellen durch Waffenlieferungen unterstützen. Um das Vertrauen des Emirs zu gewinnen, gibt er vor, in Natalie Dufort, die Frau des französischen Colonels Dufort, verliebt zu sein. Mit Hilfe des Emirs wolle er nun seinen Nebenbuhler aus dem Weg räumen. Zunächst scheint der Plan aufzugehen, wenngleich Colonel Dufort ahnt, dass Conway mit dem Feind im Bunde ist und jeden seiner Schritte verfolgt. Als Conway sich jedoch tatsächlich in Natalie verliebt und zugleich herausfindet, dass der Emir nach dem Sturz der Franzosen ein gnadenloses Gewaltregime anstrebt, steht er plötzlich zwischen allen Fronten. Nicht zuletzt aus Liebe zu Natalie beschließt er, die Pläne des fanatischen Emirs zu vereiteln. Dazu bleibt ihm allerdings nicht viel Zeit, denn der Emir setzt einen einflussreichen Prediger mit Gewalt unter Druck, damit dieser das Volk zum Kampf aufruft. Zwar gelingt es Conway, den Prediger in einer dramatischen Aktion aus den Fängen der Rebellen zu befreien. Doch dafür fallen er selbst und sein französischer Helfer den Nationalisten in die Hände.
"Timbuktu" ist ein atmosphärischer Abenteuerfilm von Meisterregisseur Jacques Tourneur ("Katzenmenschen", "Berlin - Express"). In einer gelungenen Mischung aus exotischem Action-Abenteuer und melodramatischer Lovestory erzählt der hervorragend fotografierte Film eine Geschichte über Liebe in Zeiten des Krieges, über Verrat und Loyalität. In den Hauptrollen glänzen Victor Mature ("Ein Gauner kommt selten allein", "Das Gewand") und Yvonne de Carlo ("Criss Cross - Gewagtes Alibi", "The Munsters").
(ARD)


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15:45
Stereo-Ton

China

Hainan - Chinas tropisches Paradies

Dokumentation von Werner Fitzthum

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Jahrhunderte lang galt sie den Chinesen als Brutstätte von Armut und Barbarentum - die Insel Hainan, Chinas südlichste Provinz, die für das "Ende der Welt" gehalten wurde. Heute gilt das tropische Paradies als exotisches Touristenziel mit einem der schönsten Strände. ...
(ORF/3sat)

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Jahrhunderte lang galt sie den Chinesen als Brutstätte von Armut und Barbarentum - die Insel Hainan, Chinas südlichste Provinz, die für das "Ende der Welt" gehalten wurde. Heute gilt das tropische Paradies als exotisches Touristenziel mit einem der schönsten Strände. Chinas neue Mittelschicht kann sich den Superurlaub leisten, die ansässige Bevölkerung, vor allem Bauern und Fischer, erleben dank der reichen Touristen vom Festland einen Einkommensboom.
Werner Fitzthum dokumentiert in seinem Film "Hainan - Chinas tropisches Paradies" das Treiben der Touristen, aber auch das tägliche Leben der Inselbewohner und der nationalen Li-Minderheit. Sein Fazit: Chinas Modernisierungseuphorie hat nun auch jenen tropischen Ort erreicht, an den während der Kaiserzeit die unliebsamen Hofbeamten ins Exil verschickt wurden - an das "Ende der Welt".
(ORF/3sat)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Auf der Spur meiner Ahnen: Walter Sittler

Film von Dagmar Wittmers

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Walter Sittler begibt sich auf genealogische Spurensuche und will seine persönliche Familiengeschichte bis in zurückliegende Jahrhunderte kennen lernen. Ein großes Wagnis und Abenteuer für den Schauspieler. Sein Vater Edward war ein amerikanischer Intellektueller. Er ...

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Walter Sittler begibt sich auf genealogische Spurensuche und will seine persönliche Familiengeschichte bis in zurückliegende Jahrhunderte kennen lernen. Ein großes Wagnis und Abenteuer für den Schauspieler. Sein Vater Edward war ein amerikanischer Intellektueller. Er kam nach Deutschland, beantragte die deutsche Staatsbürgerschaft und arbeitete während des Zweiten Weltkriegs für das "Information Office" der NS-Regierung als Kommentator für deutsche Propaganda, die in die USA ausgestrahlt wurde. Das weiß er, aber was findet Walter Sittler noch über seinen Vater heraus? Und wie geht er damit um? Einige Generationen vorher ist sein Ur-Ur-Ur-Großvater Jean mit seinen Söhnen aus dem Elsaß nach Amerika ausgewandert. Warum wollten sie ausgerechnet nach Illinois? Und wieso ging ein anderer Vorfahre, der Urgroßvater Karl Gottfried, in den 1870er Jahren nach England? Sogar ein 1878 in Oxford gegründetes College geht auf Ahnen von Walter Sittler zurück. Und diese Ahnen wiederum verkehrten mit Leuten wie Albert Einstein und Albert Schweitzer. Andere wieder fanden den Weg von England nach Rangoon. Eine polyglotte Familie mit Verwandtschaftslinien, die den ganzen Globus überziehen. Und doch verbinden Walter Sittlers Vorfahren wiederkehrende Wesensmerkmale.
Der Film begleitet Walter Sittler auf seiner historischen Stammbaum-Odyssee.


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

Moderation: Melanie Haack


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17:45
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit



Das Magazin "schweizweit" berichtet aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport und zeichnet ein facettenreiches Bild der Schweiz.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Schauplatz Gericht

Moderation: Peter Resetarits

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Wenn es um den Schutz des eigenen Grund und Bodens geht, verstehen viele keinen Spaß. Für Beobachter scheinen Aufwand und Intensität, mit denen vor Gericht gestritten wird, oft erstaunlich. Im niederösterreichischen Mödring zum Beispiel streiten sich zwei Geschwister ...
(ORF)

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Wenn es um den Schutz des eigenen Grund und Bodens geht, verstehen viele keinen Spaß. Für Beobachter scheinen Aufwand und Intensität, mit denen vor Gericht gestritten wird, oft erstaunlich. Im niederösterreichischen Mödring zum Beispiel streiten sich zwei Geschwister um ein Grundstück. 1973 hatten sich Herr S. und seine Schwester, Frau E., vertraglich auf eine Teilung des gemeinsam geerbten Grundstücks geeinigt. Doch dann nutzte Herr S. die Abwesenheit seiner in Wien lebenden Schwester dazu, das Grundstück mit Bäumen zu bepflanzen und einzuzäunen. Seit 17 Jahren prozessieren die beiden deshalb gegeneinander. Barrikaden werden aufgestellt und wieder weggeräumt, Zäune errichtet und wieder mit der Drahtschere durchgeschnitten. Die Handlungen der Gegenseite werden mit Videokameras festgehalten, um den eigenen juristischen Standpunkt zu untermauern. Auch bei einem zweiten Fall geht es um ersessene Rechte: Zwei verfeindete Bauern, einer jung, der andere alt, prozessieren um ein 100 Jahre altes Wegerecht. Der Altbauer meint, bislang sei man durch seinen Wald nur mit kleinen Traktoren gefahren, die eine Spurbreite von 1,64 Meter haben. Jetzt habe er den Jungbauern dabei erwischt, wie er mit einer modernen Zugmaschine mit 2,30 Metern Spurbreite über den Weg gefahren sei. Das Bezirksgericht Zwettl verhandelte den Fall an Ort und Stelle: im Wald. Und die Bewohner der Edelhofgasse 32 in Graz fühlen sich durch die neue Hausbewohnerin Frau S. gestört. Sie beschweren sich, Frau S. würde alle beschimpfen, Kinder bedrohen und sie mit einer Wasserpistole anspritzen. Außerdem würde sie mehrmals täglich aus purer Bosheit den Lift im dritten Stock blockieren und das Wasser in ihrer Wohnung ununterbrochen laufen lassen, um die Hausgemeinschaft zu schädigen. Anzeigen und Klagen haben bisher nicht geholfen, jetzt hofft man, dass ein Strafrichter die Nachbarin in die Schranken weist.
Peter Resetarits und Ludwig Gantner haben für "Schauplatz Gericht" drei exzessive private Streitfälle dokumentiert.
(ORF)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Radiowellen gegen Rückenleiden
Eine sanfte Behandlungsmethode für verrutschte Bandscheiben


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

 Der eigensinnige General
Enzensbergers neuer Roman über einen Hitler-Gegner


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die große Lust

Eine kulinarische Zeitreise mit Ann-Kathrin Kramer und

Harald Krassnitzer

Dokumentation von Maria Magdalena Koller und
Burgl Czeitschner

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Knochenfunde beweisen, dass die Bergleute der Hallstattkultur gut genährt waren. Ihre Leibspeise ist das heute noch in Kärnten und in der Steiermark geschätzte Ritschert - ein kalorienreiches Gericht aus Rollgerste und Gemüse, verfeinert mit Schinken. Im Mittelalter ...
(ORF)

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Knochenfunde beweisen, dass die Bergleute der Hallstattkultur gut genährt waren. Ihre Leibspeise ist das heute noch in Kärnten und in der Steiermark geschätzte Ritschert - ein kalorienreiches Gericht aus Rollgerste und Gemüse, verfeinert mit Schinken. Im Mittelalter gelten mehr als 150 Tage des Jahres als Fastentage. Um den Menschen das Fasten zu erleichtern, werden in den Klöstern auch Kochbücher verfasst. Fisch wird zum Hauptnahrungsmittel, doch der Erfindungsgeist hungriger Menschen ist bekanntlich groß, und daher ist auch die mittelalterliche Küche bei jenen, die es sich leisten können, vielfältig und üppig. Der aufkommende Gewürzhandel tut ein Übriges dazu. Maßlose Schauessen prägen das Barock. Nicht nur in Frankreich biegen sich die Tafeln unter ungeahnten Schlemmereien, der Wiener Hof liefert sich mit der französischen Konkurrenz kulinarische Schlachten. Im Übergang zur Moderne erfährt die Lust am Essen deutliche Einbrüche. Erste Essstörungen werden bekannt - als berühmteste Beispiele gelten Kaiserin Elisabeth I. und ihr Cousin Ludwig II. von Bayern. Die Kaiserin, die sich in Wien ihre Wespentaille mit Veilchen-Eis erhält, langt nur bei ihren Verwandten in Bayern tüchtig zu. Und Ludwig II., der sich als Kind nie satt essen darf, lässt sich in all seinen Schlössern einen eigenen Essensaufzug bauen, um beim Essen allein zu sein. Das "gemeine" Volk hat wenig Zeit für Extravaganzen, und es dauert noch Jahrzehnte, bis Essen zum allgemeinen Vergnügen wird. Heute ist Kochen Kult, die große Lust am Essen ist zum Allgemeingut geworden.
Der Streifzug durch die Geschichte des Essens und der Esskultur beginnt vor 3.500 Jahren in der Eisenzeit und führt bis in die Gegenwart mit Haubenköchen und Fast Food. Markante Ereignisse der Geschichte werden auf ihren kaum bekannten kulinarischen Hintergrund hin betrachtet. Durch den Film führt das Schauspielerpaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer.
(ORF)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Markus Borner - ein Leben für die Serengeti

Film von Astrid von Stockar

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1977 kam der Schweizer Zoologe Markus Borner auf die Insel Rubondo im Lake Viktoria, um einen tansanischen Nationalpark aufzubauen. Geholt hatte ihn der berühmte deutsche Professor Bernhard Grzimek, Autor von "Serengeti darf nicht sterben". Nur schon die Anreise zur ...

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1977 kam der Schweizer Zoologe Markus Borner auf die Insel Rubondo im Lake Viktoria, um einen tansanischen Nationalpark aufzubauen. Geholt hatte ihn der berühmte deutsche Professor Bernhard Grzimek, Autor von "Serengeti darf nicht sterben". Nur schon die Anreise zur entlegenen Insel mit seiner Frau und zwei Kleinkindern war damals ein Abenteuer für sich. 1984 gab ihm Grzimek den Auftrag, in der Serengeti die Basis der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) aufzubauen, und so zog er mit seiner Familie nach Seronera, im Herzen des jungen Nationalparks. Nach dem Tod seines Mentors Grzimek im Jahr 1987 wurde er dessen Nachfolger, und mittlerweile koordiniert er das ganze Afrikaprogramm der ZGF von der Serengeti aus. Sein wichtigstes Arbeits- und Transportmittel sowie seine Leidenschaft ist eine zebragestreifte Cessna. Seit Grzimeks Zeiten dient sie für Zählflüge der wandernden Tierherden und zum Einkaufen im rund 1,5 Flugstunden entfernten Nairobi, der Hauptstadt Kenias. Man sagt, wer ein Mal die afrikanische Natur und Tierwelt gesehen habe, der leide unter einer Sucht, der "Maladie d'Afrique", und versuche immer wieder, dorthin zurückzukehren. Auch auf Markus Borner hat Afrika diese Sogwirkung. Seit 30 Jahren setzt er sich mit Haut und Haaren für den Naturschutz in der Serengeti ein, obwohl sein Privatleben daran zerbrochen ist. Er sei "mit seinem Beruf verheiratet", meint er.
Astrid von Stockar folgt dem 62-jährigen Schweizer auf seinen abenteuerlichen Missionen mit der Cessna und erlebt ihn als mutigen, engagierten Naturschützer, als geschickten afrikanischen Taktierer, als unbestechlichen Delegierten, aber auch als motivierenden Teamchef.


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21:45
Stereo-Ton16:9 Format

Sehnsucht nach Namibia

Film von Helmuth Biewendt

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Namibia, im Südwesten Afrikas gelegen, gehört mit zu den beliebtesten Reisezielen Afrikas. Über Nacht und ohne Zeitverschiebung geht es in eine völlig fremde, faszinierende Welt von scheinbar unendlicher Weite und atemberaubender Schönheit. Die Landschaft hinterlässt ...

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Namibia, im Südwesten Afrikas gelegen, gehört mit zu den beliebtesten Reisezielen Afrikas. Über Nacht und ohne Zeitverschiebung geht es in eine völlig fremde, faszinierende Welt von scheinbar unendlicher Weite und atemberaubender Schönheit. Die Landschaft hinterlässt offensichtlich einen so starken Eindruck, dass es für viele ein erträumtes Ziel ist, ständig dort zu leben.
Der Film von Helmuth Biewendt geht auf die Suche nach Menschen, die sich diesen Traum erfüllt haben.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton

Amour fou

Eine leidenschaftliche Affäre

(Les enfants du siècle)

Spielfilm, Frankreich 1998

Darsteller:
George SandJuliette Binoche
Alfred de MussetBenoît Magimel
PagelloStefano Dionisi
BulozRobin Renucci
Marie DorvalKarin Viard
Aimée d'AltonIsabelle Carré
u.a.
Länge: 103 Minuten
Regie: Diane Kurys

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Die Baronin Dudevant, geborene Dupin, ist hauptsächlich unter ihrem Künstlernamen George Sand bekannt. Als streitbare Schriftstellerin, die sich politisch einmischt, für die Gleichstellung von Männern und Frauen wirbt und die bestbezahlte Autorin ihrer Epoche ist, hat ...
(ARD)

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Die Baronin Dudevant, geborene Dupin, ist hauptsächlich unter ihrem Künstlernamen George Sand bekannt. Als streitbare Schriftstellerin, die sich politisch einmischt, für die Gleichstellung von Männern und Frauen wirbt und die bestbezahlte Autorin ihrer Epoche ist, hat sie nicht nur Freunde. Bei einer Lesung, die ein Kritiker zum Anlass nimmt, sie vehement anzufeinden, erhält George Sand überraschend Zuspruch von dem jungen Dichter Alfred de Musset. Der ebenso talentierte wie ungestüme Kollege provoziert sie und zieht sie gleichermaßen magisch an. Der Altersunterschied von zehn Jahren stellt für die unglücklich verheiratete Sand, eine Verfechterin freier Liebe, keine Hürde dar. Sie lässt sich auf eine leidenschaftliche Affäre ein und unternimmt mit ihrem Liebhaber eine Studienreise nach Italien. Doch es kommt alles ganz anders: Während Sand die Abende allein verbringt und ein Buch nach dem anderen schreibt, entpuppt sich Alfred als Alkoholiker und notorischer Weiberheld. Ihre stürmische Beziehung wird auf eine harte Probe gestellt. Als Alfred nach einer Überdosis Opium im Nervenfieber versinkt, bahnt sich eine zarte Affäre zwischen George und dem italienischen Arzt Pietro Pagello an.
Diane Kurys, deren Film "Entre Nous - Träume von Zärtlichkeit" 1984 für den Oscar nominiert wurde, hat dieses bewegende Künstlerdrama vor authentischem historischen Hintergrund in Venedig realisiert, was dem Film eine große atmosphärische Dichte verleiht. Juliette Binoche ("Chocolat ... ein kleiner Biss genügt", "Der englische Patient") und Frankreichs Shootingstar Benoît Magimel ("Die Klavierspielerin", "Die Blumen des Bösen") überzeugen durch ihre hervorragenden darstellerischen Leistungen.

Als nächsten Film der Spielfilmreihe "Amour fou" zeigt 3sat am Donnerstag, 17. Januar, um 22.25 Uhr "Love the Hard Way - Atemlos in New York".
(ARD)


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0:10
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichten des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:35

Vor 30 Jahren - Schriftsteller und Bürger dieses Landes

Heinrich Böll wird 60 Jahre alt

Film von Wiltrud Mannfeld

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Aus dem Pressetext von 1977:
Es gibt wohl kaum einen anderen Schriftsteller in unserem Land, dessen Person und dessen Werk so weit und allgemein bekannt sind - nicht nur hierzulande, auch in der Welt. Keiner wurde so hoch geehrt, aber auch keiner so heftigen Angriffen ...

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Aus dem Pressetext von 1977:
Es gibt wohl kaum einen anderen Schriftsteller in unserem Land, dessen Person und dessen Werk so weit und allgemein bekannt sind - nicht nur hierzulande, auch in der Welt. Keiner wurde so hoch geehrt, aber auch keiner so heftigen Angriffen ausgesetzt wie Heinrich Böll. Für die meisten ist er der Repräsentant eines "besseren", eines anderen Deutschland, für manche ein "Sympathisant" mit Kräften, die dieses andere Deutschland gefährden. "Ich bin Schriftsteller und Bürger der Bundesrepublik Deutschland", hat er von sich selbst gesagt. Als Schriftsteller mit der Vernunft der Poesie, die nicht die taktische Vernunft der Politik ist, und als Bürger mit dem deutlichen und vehementen Engagement der freien Rede ist Heinrich Böll vor allem eins: ein Anwalt der Menschlichkeit. 1947, vor 30 Jahren, wurden Bölls erste Arbeiten veröffentlicht, und in seinem Werk und seiner Biografie spiegelt sich ein Stück Geschichte und Vorgeschichte der Bundesrepublik. Böll selbst sieht sich nicht gern als "Repräsentant", wenn er auch nicht gezögert hat, das Gewicht seiner Person dort einzusetzen, wo er es für sinnvoll und nötig hielt. Wie er sich heute sieht - als Schriftsteller und als Bürger der Bundesrepublik Deutschland - darüber gibt er unter anderem in einem Gespräch mit Wiltrud Mannfeld Auskunft.


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1:25
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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1:55
VPS 00:01

16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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2:35
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:40
Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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2:55

Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

Mit Arthur Rubinstein (Klavier)
Es spielt das Concertgebouw Amsterdam
unter der Leitung von Bernard Haitink

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Die zwei Klavierkonzerte von Johannes Brahms begleiteten den Pianisten Arthur Rubinstein ein Leben lang, und er bedauerte, dass kein drittes existierte. Im polnischen Lódz - irgendwann zwischen 1886 und 1889 - geboren, galt er bereits früh als Wunderkind. 1897 schickte ...

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Die zwei Klavierkonzerte von Johannes Brahms begleiteten den Pianisten Arthur Rubinstein ein Leben lang, und er bedauerte, dass kein drittes existierte. Im polnischen Lódz - irgendwann zwischen 1886 und 1889 - geboren, galt er bereits früh als Wunderkind. 1897 schickte ihn seine Mutter nach Berlin, wo er fortan von den Größen der Berliner Musikwelt gefördert wurde, unter ihnen der Brahms-Freund Joseph Joachim. Mit ihm debütierte Rubinstein im Jahr 1900. Durch sein unterhaltsames und charmantes Wesen, durch seine Virtuosität und sein überlegenes pianistisches Spiel wurde er zu einem der bewundertsten und beliebtesten Pianisten des 20. Jahrhunderts. Noch im hohen Alter gastierte Arthur Rubinstein in aller Welt und wurde jeden dritten oder vierten Tag in einer anderen Stadt umjubelt.
Die Aufnahme des ersten Klavierkonzerts von Johannes Brahms entstand 1973.


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3:45
Stereo-Ton16:9 Format

Schauplatz Gericht

(Wiederholung von 18.00 Uhr)


(ORF)


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bilder aus Deutschland

(Wiederholung von 17.15 Uhr)


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4:45
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Mit Thea Dorn

(Wiederholung vom 13.1.2008)


(ARD/SWR)


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5:45
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Das Informationsangebot "3satTextVision" umfasst aktuelle Nachrichten, Sport- und Wetterinformationen und das 3sat-Programm des kommenden Sendetages mit ausgewählten Tipps und wird jede Nacht mit Jazzmusik unterlegt.