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Donnerstag, 10. Januar
Programmwoche 02/2008
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6:05
Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


6:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton

Willi wills wissen

Dreiteilige Reihe

2. Alles in Butter auf dem Krabbenkutter

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"Moin!" - so begrüßt man sich an der Nordsee zu jeder Tageszeit - auch morgens um fünf Uhr. Um diese Zeit fährt Kutterkapitän Rainer mit seinen beiden Kollegen Gerit und Chris raus zum Krabbenfischen. Willi ist dabei. Über Ausleger, die wie Flügel auf beiden Seiten ...
(ARD/BR)

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"Moin!" - so begrüßt man sich an der Nordsee zu jeder Tageszeit - auch morgens um fünf Uhr. Um diese Zeit fährt Kutterkapitän Rainer mit seinen beiden Kollegen Gerit und Chris raus zum Krabbenfischen. Willi ist dabei. Über Ausleger, die wie Flügel auf beiden Seiten des Schiffs abstehen, werden die Netze ausgeschwenkt und ins Wasser abgelassen. Wie ein Schlitten werden sie während der Fahrt über den Meeresgrund geschleift. Bälle, die vorne befestigt sind, scheuchen dabei die am Boden lebenden Krabben auf und wirbeln die Tiere direkt ins trichterförmige Netz hinein. Dann wird der Fang an Bord gehievt: Was für ein riesiger Berg Krabben! Die allerdings haben nicht mehr lange zu leben. Willi kann es kaum glauben, aber die Tiere werden bei lebendigem Leib gekocht. Auf diese Weise werden die Krabben haltbar gemacht, da es ja noch eine Weile dauert, bis sie beim Kunden ankommen. Zurück an Land schält Willi gemeinsam mit der Familie von Rainers Schwager einen Teil des Fangs: Am dritten Wirbel leicht drehen und sanft die Schale abziehen.
Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auch den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. In dieser Folge fährt er morgens um fünf Uhr mit einem Krabbenkutter auf die Nordsee.
(ARD/BR)


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10:45
VPS 10:44

Stereo-Ton16:9 Format

Die Gorillas der Vulkanberge

Der Kahuzi-Biega-Nationalpark im Kongo

Film von Peter Weinert

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")


(ARD/SWR)


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11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Paläste der Macht

Fünfteilige Reihe

4. Der Elysée-Palast

Film von Gero von Boehm

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Der Elysée-Palast im Herzen von Paris mit seinen prächtigen Sälen, luxuriösen Salons, den Ehrenhöfen und dem Park ist eines der wichtigsten Machtzentren der Welt. Hier hat sich Europas erste Republik einen Hauch von Monarchie bewahrt. Schon früh wurde das ...

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Der Elysée-Palast im Herzen von Paris mit seinen prächtigen Sälen, luxuriösen Salons, den Ehrenhöfen und dem Park ist eines der wichtigsten Machtzentren der Welt. Hier hat sich Europas erste Republik einen Hauch von Monarchie bewahrt. Schon früh wurde das majestätische Haus ein beliebter Wohnort und Spielplatz für die Pariser Reichen und Einflussreichen - die Wurzeln der Machtelite reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Die Marquise de Pompadour vererbte das Stadtchateau Ludwig XV., dann erwarb der legendäre Marschall Joachim Murat den Elysée-Palast. Später ließ Napoleon seine Ex-Frau Josephine dort wohnen und unterzeichnete seine Abdankung im Silbernen Salon des Elysée. Hier verbrachte er auch seine letzten Stunden vor der Abreise nach Elba. Geschichte und Gegenwart des Palasts mit seinen heute fast 1.000 Bediensteten spiegeln eine sehr französische Art des Machtgebrauchs wider. François Mitterand, der sich gern mit der Aura eines Sonnenkönigs umgab, ließ von hier aus Journalisten und Intellektuelle abhören und schmiedete das ein oder andere Komplott.
Gero von Boehm gelang es, einen Blick hinter die Kulissen des Elysée-Palasts zu werfen. Bernadette Chirac öffnet Türen, die ansonsten für die Öffentlichkeit verschlossen sind, und erzählt die bewegte Geschichte des Palasts. Auch Besucher wie Bill Clinton, Helmut Kohl und Karl Lagerfeld kommen zu Wort - sie alle waren und sind beeindruckt von der Tradition der Macht, die im Elysée auf Schritt und Tritt spürbar ist.


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Stromlinien der Geschichte

Vierteilige Reihe

4. Die Donau

Film von Sylvia Strasser

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Vor 15 Millionen Jahren schießt ein Meteoritenschwarm auf die Erde zu. Seine Trümmer streifen Mitteleuropa. Im Zentrum der Kollision, zwischen dem heutigen Schwarzwald und dem Bayerischen Wald, wird das gesamte Wassernetz zerstört. In der neuen Landschaft, die das ...

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Vor 15 Millionen Jahren schießt ein Meteoritenschwarm auf die Erde zu. Seine Trümmer streifen Mitteleuropa. Im Zentrum der Kollision, zwischen dem heutigen Schwarzwald und dem Bayerischen Wald, wird das gesamte Wassernetz zerstört. In der neuen Landschaft, die das Ereignis hinterlässt, sucht sich die Urdonau sehr viel später einen Weg. Mehrmals ändert sie ihren Verlauf. Aber die Trümmer aus dem All haben Weichen gestellt, dass sie von Westen nach Osten fließen muss - einmalig im gesamten europäischen Abflusssystem. So wurde die Donau das, was sie heute ist: mit zehn Anrainerstaaten Europas internationalster Wasserweg. Ein breites Band zwischen der westlichen Welt und dem Orient. Strom der Glückseligkeit haben die Skythen die Donau genannt. Sie schenkte den Völkern an ihren Ufern Fruchtbarkeit im Überfluss, ein weit verzweigtes Wassernetz, eine große Beweglichkeit. Und mit der neusteinzeitlichen Vinca-Kultur auf dem Balkan vielleicht sogar den Anfang einer Schrift, die Morgendämmerung der europäischen Zivilisation. Aber es gibt auch die dunklen Seiten der Donau, genügend geologische und historische Abgründe, die dieser Strom auf seiner weiten Reise vom Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer überwinden muss. Sie beginnen gleich in seinem unübersichtlichen Quellgebiet. Kaum ist die Donau entsprungen, da verschwindet sie schon wieder im Untergrund. Dahinter verbirgt sich der Rhein, ihr größter Konkurrent. Er gräbt der Donau das Wasser ab. Seit dem Römischen Reich waren alle Großmächte Europas am Mittellauf der Donau interessiert. Die vielen Völker, die hier versammelt sind, haben Sternstunden der Menschheit miterlebt, aber noch häufiger das Gegenteil davon: Bruderkriege, Nationalismus und blinde Gewalt bis in die jüngste Gegenwart. Jederzeit und überall war und ist diese Stromlinie der Geschichte für überraschende Veränderungen gut.
Die vierte Folge von "Stromlinien der Geschichte" stellt die Donau und ihre Geschichte vor.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Schätze des Islam am Mittelmeer: Spanien

Zauber der Mauren

Film von Gaby Imhof-Weber

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800 Jahre lang herrschen Kalifen und Sultane auf der Iberischen Halbinsel. Leidenschaftlich und mit allen Sinnen genießen sie die Schönheiten der Welt. Ganz im Geist des maurischen al-Andalus soll keiner der menschlichen Sinne zu kurz kommen: Blütenduft erfüllt üppig ...
(ARD/BR)

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800 Jahre lang herrschen Kalifen und Sultane auf der Iberischen Halbinsel. Leidenschaftlich und mit allen Sinnen genießen sie die Schönheiten der Welt. Ganz im Geist des maurischen al-Andalus soll keiner der menschlichen Sinne zu kurz kommen: Blütenduft erfüllt üppig begrünte Patios, schmackhafte Tapas werden gereicht. Der Lebenspuls des Orients schlägt im Flamenco, und im spanischen Militärgestüt glaubt man, die Hand nach dem samtenen Fell edler Araberpferde ausstrecken zu können.
Auf den Spuren der Kalifen wandelt Filmautorin Gaby Imhof-Weber im Säulenwald der Mezquita von Córdoba, in der vor 1.300 Jahren Christen und Muslime gemeinsam beteten, und schlendert durch den "Reichen Saal" der Residenzstadt Medinet-az Zahra. Der märchenhafte Zauber Tausendundeiner Nacht belebt die Alcázares-Paläste von Sevilla, in denen muslimische und christliche Künstler Seite an Seite arbeiteten. Aus dem orientalischen Gewirr enger Gassen taucht man ein in die genüssliche Ruhe eines Hamam, eines modernen Bades im maurischen Stil.
(ARD/BR)


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14:00

Inspektor Loulou

(Inspecteur La Bavure)

Spielfilm, Frankreich 1980

Darsteller:
Roger MorziniGérard Depardieu
Marie-Anne ProssantDominique Lavanant
Michel ClementMichel Coluche
Inspektor VermillotJulien Guiomar
Polizeidirektor DumezeAlain Mottet
Marcel WatrinHubert Deschamps
Länge: 96 Minuten
Regie: Claude Zidi

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Sein Vater war ein wagemutiger Polizist, der stets sein Leben riskierte, um anderen Menschen zu helfen: Diesem Vorbild versucht der ebenso liebenswerte wie linkische Michel Clement gerecht zu werden. Allerdings ohne Erfolg. An seinem ersten Arbeitstag wird er erst einmal ...
(ARD)

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Sein Vater war ein wagemutiger Polizist, der stets sein Leben riskierte, um anderen Menschen zu helfen: Diesem Vorbild versucht der ebenso liebenswerte wie linkische Michel Clement gerecht zu werden. Allerdings ohne Erfolg. An seinem ersten Arbeitstag wird er erst einmal für einen flüchtigen Verbrecher gehalten - und tüchtig vermöbelt. Danach stellt Michel schnell fest, dass man es bei der Pariser Polizei mit den Vorschriften nicht allzu genau nimmt: Anstatt eine berüchtigte Einbrecherbande zu observieren, setzen sich die Kollegen ins Café - während Michel den Beutezug der Ganoven beobachtet. Leider ist der Tollpatsch unfähig, ein Funkgerät zu bedienen: Über Lautsprecher informiert er die Gangster über die anrückende Polizei und bekommt den Zorn der Gang zu spüren. Dann wird ihm die resolute Journalistin Marie-Anne Prossant zur Seite gestellt. Sie will eine Reportage über den Pariser Polizeialltag schreiben. Schon bald verstehen sich die beiden besser als erwartet. Als Marie-Anne sich kurz darauf in einem Fernsehinterview über den berüchtigten Schwerverbrecher Roger Morzini lustig macht, zieht sie sich den Hass des Gangsters zu. Dieser schmiedet einen perfiden Plan: Nach einer Gesichtsoperation freundet er sich mit dem ahnungslosen Michel an und kann Marie-Anne so mit der unfreiwilligen Hilfe ihres Beschützers Michel problemlos entführen. Während seine Kollegen im Dunkeln tappen und Marie-Annes Vater bereits das Lösegeld bereithält, gelingt es Michel im Alleingang, das Versteck des Gangsters ausfindig zu machen.
"Inspektor Loulou" ist eine temporeiche Krimikomödie von Frankreichs Starregisseur Claude Zidi ("Asterix und Obelix"). Der legendäre Komiker Michel Coluche ("Brust oder Keule") gibt als tollpatschiger Polizist eine Glanzleistung zwischen Slapstick und Melancholie, während Gérard Depardieu das Klischee des Psycho-Gangsters mit viel Ironie auf die Spitze treibt.
(ARD)


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15:35
Stereo-TonVideotext Untertitel

Wildtiere im Agrarland

Dokumentation von Kurt Mündl

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Das Agrarland ist ebenso vielfältig wie seine Bewohner. Zahlreiche Tierarten haben sich an das Leben in dieser von Menschen veränderten Landschaft angepasst - manche profitieren sogar davon. Feldhase und Reh, aber auch das Wildschwein drängen mancherorts vermehrt aus ...
(ORF)

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Das Agrarland ist ebenso vielfältig wie seine Bewohner. Zahlreiche Tierarten haben sich an das Leben in dieser von Menschen veränderten Landschaft angepasst - manche profitieren sogar davon. Feldhase und Reh, aber auch das Wildschwein drängen mancherorts vermehrt aus den Wäldern auf die Äcker, weil dort das Nahrungsangebot gesichert ist.
Der Naturfilmer Kurt Mündl geht im österreichischen Agrarland auf tierische Spurensuche.
(ORF)


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16:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Verbrechen des Professor Capellari

Kriminalreihe, Deutschland 2001

Tod in der Fremde

Darsteller:
Prof. Viktor CapellariFriedrich von Thun
Karola GeisslerSissy Höfferer
Emil HanhardtGunter Berger
PiaMira Bartuscheck
Christian SchneiderMax von Thun
u.a.
Buch: Nikolai Müllerschön
Regie: Helmut Metzger

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Auf seinem morgendlichen Weg in die Universität stößt Professor Capellari auf ein riesiges Polizeiaufgebot am Rand der Landstraße, das seine Neugier erregt: In einem Heuschober wurde ein junger Mann erschossen aufgefunden. Neben dem Mordopfer liegen diverse ...

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Auf seinem morgendlichen Weg in die Universität stößt Professor Capellari auf ein riesiges Polizeiaufgebot am Rand der Landstraße, das seine Neugier erregt: In einem Heuschober wurde ein junger Mann erschossen aufgefunden. Neben dem Mordopfer liegen diverse Gegenstände - zu Capellaris Schrecken stammen sie aus seinem eigenen Haushalt. Das Rätsel löst sich, als Capellaris Untermieterin Maria weinend berichtet, der Tote sei ein Jugendfreund aus Italien - Giulio Buntin, ein junges Computergenie, mit 24 Jahren Eigentümer einer erfolgreichen Dotcom-Firma. Der junge Italiener hatte sich ein paar Tage zuvor schwer verletzt bei Maria gemeldet und sie gebeten, ihm ein Versteck und alles lebensnotwendige zu besorgen. Als Maria eine E-Mail erhält, in der sie gebeten wird, sich mit zwei Hackern, Pia und Christian, in Verbindung zu setzen, macht sich Capellari auf die Suche nach den beiden. Von ihnen erfährt Capellari, dass Giulio verdächtigt wurde, zwei Banken um einige Millionen erleichtert und diese aufs eigene Konto transferiert zu haben. Nun überstürzen sich die Ereignisse: Pia verschwindet mit den entscheidenden Computerinformationen, dann taucht die Leiche von Christian auf. Schließlich gelingt es Pia, Capellari bei der Lösung des Falls zu helfen und die Unschuld Giulios zu beweisen.
Friedrich von Thun in seiner Paraderolle als Professor Capellari.


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17:30
Stereo-Ton

Die größte Flughafenklinik

Noteinsätze am Frankfurter Airport

Film von Andreas Graf

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Sie werden zu den Flugzeugen oder ins Terminal gerufen, müssen Not-Operationen durchführen oder kleine Zipperlein behandeln: die Rettungsassistenten, Schwestern und Notärzte der Frankfurter Flughafenklinik. Frontalzusammenstoß zweier Follow-me-Wagen auf dem Rollfeld, ...
(ARD/HR)

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Sie werden zu den Flugzeugen oder ins Terminal gerufen, müssen Not-Operationen durchführen oder kleine Zipperlein behandeln: die Rettungsassistenten, Schwestern und Notärzte der Frankfurter Flughafenklinik. Frontalzusammenstoß zweier Follow-me-Wagen auf dem Rollfeld, Treppensturz im Jumbo, Entbindung in der Wartehalle - für Dr. Rainer Hofmann und sein Team ist das der 24-Stunden-Alltag am Flughafen. 260 Patienten pro Tag, an manchen Tagen sogar doppelt so viele, "dann knallts hier im Minutentakt", sagt der Notarzt. Prominente, Flugzeugentführer und Dealer, Hofmann hatte sie alle schon in seiner Klinik. Bei 50 Millionen Passagieren pro Jahr, 60.000 Angestellten, Starts und Landungen im Minutentakt können eben zahlreiche Unfälle passieren.
Andreas Graf ist es gelungen, die Arbeit in der Klinik und die Einsätze am Airport zu begleiten.
(ARD/HR)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Bergretter - Unterwegs mit der Air Zermatt

Siebenteilige Dokumentarserie von Frank Senn

4. Spurensuche

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Seit einem Jahr wird eine Japanerin vermisst. Sie ist in eine Gletscherspalte gefallen. Rettungschef Bruno Jelk und sein Team machen sich auf Wunsch der Angehörigen auf die Suche nach der verschollenen Snowboarderin. Eine spektakuläre und nicht ungefährliche Aktion im ...

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Seit einem Jahr wird eine Japanerin vermisst. Sie ist in eine Gletscherspalte gefallen. Rettungschef Bruno Jelk und sein Team machen sich auf Wunsch der Angehörigen auf die Suche nach der verschollenen Snowboarderin. Eine spektakuläre und nicht ungefährliche Aktion im kalten Eis beginnt. Werden sie die Japanerin finden?
Die siebenteilige Dokumentarserie "Die Bergretter - Unterwegs mit der Air Zermatt" begleitet die Bergretter während der Hochsaison.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Themen:
-Moderner Ablass
Klimasünder mit reinem Ökogewissen
-Krank durch Lärm
Schüler und Lehrer leiden unter zu lauten Klassenzimmern
-Chance durch Palmen
Wie die Zuckerpalme den Bauern den Unterhalt sichert


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Sterben in Deutschland
Wie wir dem Tod in unserem Leben
wieder einen Platz einräumen können


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


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20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen

Film von Uwe Anders

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Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl und windumpeitscht ist sein Gipfel, nebelverhangen und wasserreich sind seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, ...
(ARD/NDR)

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Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl und windumpeitscht ist sein Gipfel, nebelverhangen und wasserreich sind seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, kühl und feucht das ganze Jahr hindurch. Wildkatze und Luchs streifen durch die urigen Wälder, Auerhahn und Rothirsch leben hier. Das war nicht immer so: Jahrhunderte lang wurde das Gebirge durch Bergbau geschunden, entwaldet und leergeschossen. Heute kehrt mit Hilfe des Menschen die Natur allmählich zurück. Ranger lenken die Touristenströme durch die neu entstandenen Nationalparks und erklären, warum der letzte freilebende Luchs 1818 ausgerottet wurde und wie man ihn seit 1999 erfolgreich wieder angesiedelt hat. Der Luchs ist zum Symboltier geworden, er zeigt das Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können.
Der Film von Uwe Anders zeigt das Leben der Tiere im Harz und das erfolgreiche Engagement von Naturschützern in einem Gebirge, in dem die Natur kaum noch Platz hatte.
(ARD/NDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

delta

Thema: Süchtig nach dem Selbst - über Narzissmus

und Gesellschaft

Mit Bärbel Wardetzki (Psychotherapeutin),
Georg Franck (Architekt, Philosoph) und
Klaus Eidenschink (Organisationsberater)
Erstausstrahlung

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Die Geschichte des Narziss' gehört zu den Urmythen unserer Zivilisation. Tatsächlich trägt jeder Mensch narzisstische Züge. Und müssen wir uns nicht sogar selbst lieben, um ein starkes Selbstwertgefühl zu entwickeln und in der Gesellschaft zu bestehen? In der ...

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Die Geschichte des Narziss' gehört zu den Urmythen unserer Zivilisation. Tatsächlich trägt jeder Mensch narzisstische Züge. Und müssen wir uns nicht sogar selbst lieben, um ein starkes Selbstwertgefühl zu entwickeln und in der Gesellschaft zu bestehen? In der westlichen Kultur lässt sich die Lust an der Selbstbespiegelung besonders gut ausleben. Die Frage ist, wo die Grenzen zu ziehen sind. Wann wird aus notwendiger Eigenliebe eine pathologische Lebensform? Narzisstische Persönlichkeitsstörungen wirken sich besonders stark auf das Zusammenleben aus. Ein Narzisst reagiert nur ungern auf Kritik und beharrt auf seinem Standpunkt. Errungene Erfolge bestätigen ihn in seinem Verhalten. Die Psychoanalyse hat diesen Persönlichkeitstyp früh ins Visier genommen. Während Sigmund Freud den Narzissmus jedoch kulturkritisch interpretierte, sahen Heinz Kohut und Alice Miller neben den pathologischen Formen auch positive Potenziale für die Entwicklung des Menschen. Heute stehen die Sucht nach Erfolg, Anerkennung und Beachtung auch gesellschaftlich und kulturell im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch erst wenn aus Minderwertigkeitsgefühlen Größenwahn entsteht oder das äußere Erscheinungsbild wie im Fall von Magersucht zum Maßstab aller Dinge wird, zeigt sich die zerstörerische Wirkung der narisstischen Erkrankung. Häufig wird der Mangel an Selbstwertgefühl mit Idealvorstellungen und Perfektionsdenken kompensiert - während Ängste weiterhin das Leben bestimmen.
"delta" diskutiert über die Mechanismen und die Abgründe des Narzissmus und einer narzisstischen Kultur. Als Gäste begrüßt Gert Scobel in der Sendung die Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki, den Architekten und Philosophen Georg Franck und den Organisationsberater Klaus Eidenschink.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
16:9 Format

Amour fou

Zu schön für dich

(Trop belle pour toi!)

Spielfilm, Frankreich 1989

Darsteller:
Bernard BarthélémyGérard Depardieu
Colette ChevassuJosiane Balasko
Florence BarthélémyCarole Bouquet
MarcelloRoland Blanche
PascalFrançois Cluzet
LéonceDidier Bénureau
TanguyPhilippe Loffredo
u.a.
Länge: 88 Minuten
Regie: Bertrand Blier

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Der Autohändler Bernard Barthélémy hat alles, was ein Mann sich wünschen kann: einen guten Job, ein schönes Haus, einen großen Freundeskreis, zwei adrette Kinder - und eine überaus attraktive Frau, um die ihn jeder beneidet. Trotzdem beginnt er aus heiterem Himmel ...

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Der Autohändler Bernard Barthélémy hat alles, was ein Mann sich wünschen kann: einen guten Job, ein schönes Haus, einen großen Freundeskreis, zwei adrette Kinder - und eine überaus attraktive Frau, um die ihn jeder beneidet. Trotzdem beginnt er aus heiterem Himmel eine leidenschaftliche Affäre. Und zwar nicht mit einer noch schöneren, jüngeren Frau, wie es dem Klischee entspräche, oder mit einer Person, die seine inneren Werte zu schätzen wüsste und zu der sich eine Seelenverwandtschaft auftun würde. Nein: Bernard zieht seiner Frau Florence die unscheinbare, leicht pummelige Sekretärin Colette vor. Als er die "graue Maus" zum ersten Mal im Arm hält, fühlt er sich nur bestätigt. Seine Freunde - von Florence ganz zu schweigen - können nicht nachvollziehen, was Bernard zu einem so unerklärlichen Verhalten antreibt. Zu ihrem großen Unverständnis verlässt Bernard schließlich in letzter Konsequenz sogar seine Frau und genießt sein neues Glück mit Colette. Aber, siehe da: Schon bald beginnt er sich mit ihr zu langweilen. Was nun?
Schönheit, Liebe, körperliche Anziehung, Leidenschaft - diese gängigen Themen behandelt "Zu schön für Dich" jenseits aller Klischees auf sehr ungewöhnliche Weise. Dabei bedient sich Regisseur Bertrand Blier ("Abendanzug", "Wie sehr liebst du mich?") dramaturgischer Kniffe, die an die surrealen Gesellschaftssatiren eines Luis Buñuel erinnern: Reales und Irreales vermischen sich, stilisierte, traumartige Momente stehen neben Szenen von dokumentarischer Genauigkeit, die Chronologie der Ereignisse erscheint merkwürdig durcheinander gewürfelt. Bertrand Blier zu seinem Film: "'Zu schön für Dich' besteht nicht aus einem festen Szenenablauf, sondern aus einer Folge von Gefühlen und Begierden. Erstmals habe ich mich vom Drehbuch freigemacht: Die Schauspieler prägen die Geschichte, nicht umgekehrt." Der mit Gérard Depardieu, Carole Bouquet und Josiane Balasko hochkarätig besetzte Film wurde 1989 in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, außerdem erhielt er gleich in fünf Kategorien (Bester Film, Regie, Drehbuch, Schnitt, Darstellerin) den französischen Filmpreis César.

Als nächsten Film seiner "Amour fou"-Reihe zeigt 3sat am Freitag, 11. Januar, um 22.25 Uhr "Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen".


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23:55
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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0:20
Stereo-Ton

Silent Cooking

Koch: Patrick Müller
Erstausstrahlung

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In der Kochsendung bereitet der österreichische Koch Patrick Müller ein dreigängiges Menü zu. Das besondere Merkmal: Er schweigt bei der Arbeit. Wichtige Details und Informationen werden eingeblendet, so dass sich die Zuschauer auf das Wesentliche konzentrieren ...
(ORF/3sat)

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In der Kochsendung bereitet der österreichische Koch Patrick Müller ein dreigängiges Menü zu. Das besondere Merkmal: Er schweigt bei der Arbeit. Wichtige Details und Informationen werden eingeblendet, so dass sich die Zuschauer auf das Wesentliche konzentrieren können: das Kochen.
(ORF/3sat)


Seitenanfang
0:50
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


Seitenanfang
1:20
VPS 00:01

16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


Seitenanfang
2:00
16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


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2:05
Stereo-Ton16:9 Format

nachtstudio

Mit Volker Panzer

Unser täglich Brot - Was heißt Landwirtschaft heute?

Gäste: Enno Freiherr von Ruffin, Gutsbesitzer und Landwirt
Sepp Daxenberger, Biobauer und Landesvorsitzender
der Grünen in Bayern
Friedhelm Taube, Agrarwissenschaftler
Josef H. Reichholf, Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe


In der kulturellen Gesprächsrunde mit Volker Panzer geht es um Themen, die alle angehen. Zu Gast sind eigenwillige Denker aus Kunst und Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft. Verschiedene Blickwinkel auf ein Thema sollen dabei helfen, neue Denkansätze zu entfalten.


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3:05
Stereo-Ton16:9 Format

delta

(Wiederholung von 21.00 Uhr)


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4:05
Stereo-Ton

Die größte Flughafenklinik

(Wiederholung von 17.30 Uhr)


(ARD/HR)


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4:35
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Sturmfahrten - Mythos Kap Horn

Film von Fabian Doering und Oliver Steen

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Brutale See, nahezu unaufhörlicher Weststurm, immerzu Gegenstrom - und mittendrin ein kleines Segelboot: 14 Meter lang, 3,50 Meter breit trotzt es dem stürmisch-nassen Wetter, das den Seglern alles, aber auch alles abverlangt. Für die Umrundung des Kaps am südlichsten ...

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Brutale See, nahezu unaufhörlicher Weststurm, immerzu Gegenstrom - und mittendrin ein kleines Segelboot: 14 Meter lang, 3,50 Meter breit trotzt es dem stürmisch-nassen Wetter, das den Seglern alles, aber auch alles abverlangt. Für die Umrundung des Kaps am südlichsten Punkt Südamerikas liegen die Segler zehn Tage lang im einsamen Kampf gegen die schier unbändigen Naturgewalten. Auch heute noch. Einzige Anlaufstelle, um auszuruhen, ist das Kap selbst: ein Felsen, auf dem der Leuchtturm Cabo de Hornos den Schiffen draußen auf hoher See Orientierung bietet. Ein Denkmal ist den zahlreichen Seeleuten gewidmet, die in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts in ihren schweren Frachtseglern vor Kap Horn ums Leben kamen. Die, die es überlebten, dürfen sich stolz "Kap Horniers" nennen. Zwei Deutsche, Hans Peter Jürgens (78) und Otto Letz (83), gehören zu diesem honorigen Club. Gerade mal 13 beziehungsweise 16 Jahre alt, heuerten sie auf rahgetakelten Frachtseglern als Schiffsjungen an, um wertvolle Güter wie Salpeter von Chile nach Europa zu transportieren. Noch heute erzählt Jürgens mit Ehrfurcht von seinen Erlebnissen. Wie sie bei Segelmanövern vorm Kap im Stürmischen Wind in die 50 Meter hohen Rahe klettern mussten. Wer bei Windstärke 12 und haushohen Wellen in die schäumende See stürzte, war verloren. Kein Kapitän leistete sich, ein Rettungsboot in die Fluten zu lassen und weitere Menschenleben aufs Spiel zu setzen. "Vor Kap Horn war ich eine Null, nach Kap Horn war ich ein Mann, dem das Leben nichts mehr anhaben konnte", erzählt Letz in betont ruhiger hanseatischer Stimmlage. Der Mythos Kap Horn lebt, und für viele Segler ist es der Lebenstraum, einmal das Kap im kleinen Boot zu umfahren.


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5:20
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Sturmfahrten - Die Todesregatta

Film von Marvin Entholt

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Am 11. August 1979 gehen in Südengland beim Admiral's Cup 303 Jachten aus 19 Nationen mit über 3.000 Mann Besatzung an den Start. Die Stewards überprüfen nur stichpunktartig die Sicherheitsvorkehrungen einzelner Jachten. Zumal das Wetter beste Segelbedingungen zu ...

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Am 11. August 1979 gehen in Südengland beim Admiral's Cup 303 Jachten aus 19 Nationen mit über 3.000 Mann Besatzung an den Start. Die Stewards überprüfen nur stichpunktartig die Sicherheitsvorkehrungen einzelner Jachten. Zumal das Wetter beste Segelbedingungen zu bieten hat. Niemand ahnt, dass im Norden der USA ein Orkan bereits Schneisen der Verwüstung hinterlassen hat. Wetterwarnungen für die Irische See gehen erst raus, als die Jachten bereits weit draußen sind auf hoher See. Die Sturmwarnungen erreichen die meisten Segler nicht mehr. Für die, die sie hören, ist es zur Umkehr schon zu spät. In wenigen Stunden peitscht sich die See zu hohen Wellenbergen auf. In 20 Meter Höhe lässt der Orkan die schweren Jachten auf den Schaumkronen regelrecht tanzen. Masten zerschellen, selbst schwerste Boote brechen wie Streichhölzer. Sturmböen, die die Hochseejachten über riesige Wellenkämme jagen, erreichen laut Windmesser bis zu 185 Stundenkilometer. 15 Segler reißt die tobende See in den Tod, 24 Jachten sinken. "Man sagt von uns, dass wir weder Tod noch Teufel scheuen, aber wenn du in das Zentrum eines Sturms mit den Windstärken 10 bis 12 segelst, dann fängst du an zu beten", erzählt Michael Nesselhauf. Fast 25 Jahre ist es her, aber die Schreckensbilder haben sich bei den Überlebenden ins Gedächtnis eingebrannt.
In der Dokumentation "Sturmfahrten - Die Todesregatta" beschreibt Autor Marvin Entholt die dramatischen Stunden eines Wettkampfs um Leben und Tod. Augenzeugen erzählen von ihren schwersten Stunden auf See, die sie so manche Nacht alptraumartig einholen.