Programm-Übersicht
Kalender
Oktober 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Mittwoch, 9. Januar
Programmwoche 02/2008
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten vor allem aus dem Alpenraum und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Willi wills wissen

Dreiteilige Reihe

1. Wer weiß mehr übers Wattenmeer?

Ganzen Text anzeigen
Der Journalist und Pädagoge Helmar Willi Weitzel, genannt Willi, ist im Norden Deutschlands unterwegs: im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Willi begleitet Kapitän Heini auf seinem Schiff "Seeadler". Es ist gerade Ebbe, und auf den Sandbänken sonnen sich ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
Der Journalist und Pädagoge Helmar Willi Weitzel, genannt Willi, ist im Norden Deutschlands unterwegs: im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Willi begleitet Kapitän Heini auf seinem Schiff "Seeadler". Es ist gerade Ebbe, und auf den Sandbänken sonnen sich die Seehunde. Etwa 20.000 von ihnen leben im Wattenmeer. Mit Ranger Martin macht Willi anschließend einen Seetierfang. Das Fangnetz ist voller Bewohner des Wattenmeers, vor allem Jungfische und kleine Arten sind hier zu Hause. Das nächste Ziel von Willis Seereise ist Hallig Hooge, eine von nur zehn Halligen weltweit. Auf dem kleinen Fleckchen Land leben 111 Menschen. Willi erfährt, warum die Bewohner hier ihre Häuser auf kleine Hügel bauen, die "Warften" heißen: Bei einer Sturmflut herrscht auf einer Hallig schnell "Land unter", das heißt, Wiesen und Wege stehen unter Wasser. Würden die Häuser nicht auf den Warften stehen, wären auch sie überschwemmt. Bei "Land unter" geht auf einer Hallig für ein paar Tage gar nichts mehr, bis der Wasserspiegel wieder sinkt. Mit Ranger Martin macht Willi außerdem eine Wattwanderung. Martin zeigt ihm einen typischen Bewohner des Wattenmeers, den Wattwurm. Willis letzte Station ist die Seehundstation Friedrichskoog. Dort werden kleine Seehunde, die Heuler, die ihre Mutter verloren haben, großgezogen, damit sie später möglichst wieder ausgewildert werden können.
Die richtigen Fragen stellen, das ist die Stärke des Journalisten und Pädagogen Helmar Willi Weitzel, genannt Willi. In der Serie "Willi wills wissen" macht er sich auf den Weg, um zu einem Thema möglichst viel zu erfahren. In dieser Folge ist Willi im Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee.

Die beiden weiteren Folgen der Reihe "Willi wills wissen" sendet 3sat an den kommenden Tagen jeweils um 10.15 Uhr.
(ARD/BR)


Seitenanfang
10:45
VPS 10:44

16:9 Format

Namibias schöner, karger Süden

Farmen am Rand der Namib

Film von Anna Soehring

(aus der ARD-Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer")


(ARD/SWR)


Seitenanfang
11:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Paläste der Macht

Fünfteilige Reihe

3. Vatikan - Palast der Ewigkeit

Film von Gero von Boehm

Ganzen Text anzeigen
Für mehr als eine Milliarde katholischer Christen ist er der Mittelpunkt der Welt, für andere ist er der Sitz einer modernen Weltmacht, für wieder andere ist er ein Ort uralter Mythen und Geheimnisse: der Vatikan. Tatsächlich verbirgt sich hinter seinen hohen Mauern ...

Text zuklappen
Für mehr als eine Milliarde katholischer Christen ist er der Mittelpunkt der Welt, für andere ist er der Sitz einer modernen Weltmacht, für wieder andere ist er ein Ort uralter Mythen und Geheimnisse: der Vatikan. Tatsächlich verbirgt sich hinter seinen hohen Mauern eine Symbiose aus Mittelalter und Moderne, getreu dem Motto "Pensiamo in secoli - wir denken in Jahrhunderten".
Der Film zeigt Bereiche, die dem Blick der Besucher sonst verschlossen sind: die Sakristei des Papstes, seine private Betstelle in den Gärten der Sommerresidenz von Castelgandolfo, die Schatzkammer des Vatikans mit ihren Juwelen aus Jahrhunderten sowie die Katakomben unter dem Petersdom. An diesen Orten wird auch nach 2.000 Jahren noch Geschichte geschrieben. Insider der Kurie und engste Mitarbeiter des Papstes verschaffen spannende Einblicke in den Alltag im "Palast der Ewigkeit" und in die Strukturen der ältesten und traditionsreichsten Institution der Welt.


Seitenanfang
12:15
Stereo-Ton16:9 Format

Stromlinien der Geschichte

Vierteilige Reihe

3. Die Oder

Film von Sylvia Strasser

Ganzen Text anzeigen
Stromabwärts von Breslau, dem heutigen Wroclaw, fließt die Oder durch mehrere Urstromtäler. Hier konnte sie früher in die Breite gehen: Fischparadiese der Vergangenheit. Am Flussbett wirbelt das Wasser feinste Sande auf, wie die Urstromtäler eine Hinterlassenschaft ...

Text zuklappen
Stromabwärts von Breslau, dem heutigen Wroclaw, fließt die Oder durch mehrere Urstromtäler. Hier konnte sie früher in die Breite gehen: Fischparadiese der Vergangenheit. Am Flussbett wirbelt das Wasser feinste Sande auf, wie die Urstromtäler eine Hinterlassenschaft der Eiszeiten. Diese flachen, breiten Täler prägen das Wesen der Oder. Da der Fluss immer leicht zu überqueren war, war er in Kriegszeiten für die Völker im Osten und Westen ein beliebtes Einfallstor. Doch die Oder ist alles andere als ein bequemer Schifffahrtsweg: Nur vom Niederschlag gespeist, führt sie einmal zuviel, meist aber zuwenig Wasser. Manchmal erstarrt sie sogar zu Eis. Aber nicht nur Binnenschifffahrer und Spezialisten des Wasserbaus fordert die Oder seit vielen Jahrhunderten heraus. Diese Stromlinie der Geschichte mäandert durch alles, was Mitteleuropa bieten kann: die Welt der piastischen Herrscher, der Klöster und Backsteingotik, die Welt des Handels, jüdischer Kultur und Wissenschaft. Sie passiert die Schlachtfelder des letzten Kriegs, die Schauplätze gewaltsamer Umsiedlung und Vertreibung, einen zum Teil immer noch hochexplosiven Untergrund.
Der Film begleitet einen Steppenstrom auf seinem wechselvollen Weg durch die Erd- und Menschengeschichte. Er erzählt von seinem sagenhaften Aufstieg zur internationalen Wasserstraße und von seinem plötzlichen Niedergang zum Niemandsland, zum Grenzfluss zwischen Osten und Westen. An der Zukunft der Oder, dem Dreiländer-Fluss, wird sich zeigen, ob Europa friedlich zusammenwächst und den folgenden Generationen das erhalten kann, was diese Stromlinie auszeichnet: den Vorteil einer natürlichen Transitregion und den Zauber einer noch naturnahen Flusslandschaft.


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Schätze des Islam am Mittelmeer: Tunesien

Minaretts zwischen Wüste und Wasser

Film von Eike Barmeyer

Ganzen Text anzeigen
"Da Allah nicht genug Erde hatte, um Tunesien zu schaffen, nahm er ein Stück Himmel, vermischte es mit etwas Sand und formte daraus dieses Land," sagt ein tunesischer Dichter über seine Heimat. Ein Land, das seit den Zeiten Mohammeds geprägt ist durch die islamische ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
"Da Allah nicht genug Erde hatte, um Tunesien zu schaffen, nahm er ein Stück Himmel, vermischte es mit etwas Sand und formte daraus dieses Land," sagt ein tunesischer Dichter über seine Heimat. Ein Land, das seit den Zeiten Mohammeds geprägt ist durch die islamische Kultur und deren Selbsterneuerungskraft. In Tunesien gibt es eine ganz besondere islamische Kultur. Schon 647 - nur 15 Jahre nach dem Tod des Propheten - erreichte der Islam "Ifriqya", das Gebiet des heutigen Tunesien. Die Gotteskrieger aus Arabien verbündeten sich mit den einheimischen Berbern und befreiten sie von der byzantinischen Fremdherrschaft. Aber die Berber widersetzten sich immer wieder den arabischen Missionaren und verlangten nach einer ihrer Art entsprechenden Form des Islams. Sie zogen sich immer wieder zurück in ihre hoch gelegenen Höhlendörfer und bizarr aufgetürmten Bergfestungen. Über Tunesien gelangte die islamische Kultur auch in die anderen Länder des Maghreb. Ein Monument dieser Frühgeschichte ist die im 7. Jahrhundert angelegte Große Moschee in der heiligen Stadt Kairouan 150 Kilometer westlich von Tunis. Sie ist die älteste Moschee im Maghreb, ein heiliger Ort und eine politische Versammlungsstätte, ein Musterbeispiel für die Verquickung von Spirituellem und Profanem in der islamischen Kultur. In dieser Zeit wurde Tunesien immer wieder durch Glaubens- und Machtkämpfe zwischen Arabern und Berbern erschüttert. Zeugnis davon geben die Hafenstädte Sousse mit ihrem monumentalen Ribat, einem islamischen Wehrkloster, und Mahdia, in der die Fatimiden, eine der einflussreichsten islamischen Dynastien, ihren Ursprung haben.
Eike Barmeyer begibt sich in seiner Dokumentation auf die Suche nach den Besonderheiten der islamischen Kultur in Tunesien. Schlussstation der filmischen Spurensuche ist Tunis mit seiner geschichtsträchtigen Zituna-Moschee, seiner zum Weltkulturerbe gehörenden Medina und der Wallfahrtsstätte des Stadtheiligen Sidi Mehrez.
(ARD/BR)


Seitenanfang
14:00
schwarz-weiss monochrom

Sauerbruch - Das war mein Leben

Spielfilm, BRD 1954

Darsteller:
Geheimrat SauerbruchEwald Balser
Olga AhrendsHeidemarie Hatheyer
Frau SauerbruchMaria Wimmer
Oberschwester Psych. KlinikHilde Körber
Oberschwester Chirurg. KlinikLina Carstens
Chefarzt, Psych. KlinikErich Ponto
u.a.
Länge: 100 Minuten
Regie: Rolf Hansen

Ganzen Text anzeigen
Berlin, 1948: Auf dem Weg in die Charité passiert Professor Ferdinand Sauerbruch eine Straße, in der sich Olga Ahrends vor eine Straßenbahn wirft. Es ist schon ihr dritter Selbstmordversuch. Sauerbruch ordnet an, die verzweifelte junge Frau zu ihm ins Krankenhaus zu ...
(ARD)

Text zuklappen
Berlin, 1948: Auf dem Weg in die Charité passiert Professor Ferdinand Sauerbruch eine Straße, in der sich Olga Ahrends vor eine Straßenbahn wirft. Es ist schon ihr dritter Selbstmordversuch. Sauerbruch ordnet an, die verzweifelte junge Frau zu ihm ins Krankenhaus zu bringen. Dort landet sie zunächst in der Psychiatrie, aber der energische Chirurg sorgt schnell dafür, dass sie in seine Abteilung verlegt wird. Olga leidet an einer Krankheit, die ihr jeden Lebensmut genommen und ihre Ehe zerstört hat. Sauerbruch glaubt, ihr helfen zu können. Um sie aufzurichten, erzählt er ihr aus der Erfahrung seines Lebens als Arzt, warum man sich nie aufgeben soll. Er selbst hat sich entschlossen, in Kürze als Chirurg abzutreten, bevor seine Hände unsicher werden. Die junge Frau zu retten soll der krönende Abschluss seines Lebenswerks sein.
Die Höhepunkte von Ewald Balsers (1898 - 1978) Bühnenlaufbahn waren die Jahre am Wiener Burgtheater und am Deutschen Theater Berlin. Aber auch im Film spielte er viele Charakterrollen. Ferdinand Sauerbruch gehört zu den eindrucksvollsten Rollen, die Balser im Film spielte. Er zeichnet den berühmten Chirurgen als dynamischen und gütigen Menschen, wobei der Film auch die großen medizinischen Leistungen Sauerbruchs (1875 - 1951) würdigt.
(ARD)


Seitenanfang
15:40
Stereo-Ton

Das Saanenland

Geschichten aus der Westschweiz

Film von Ingeborg Koch-Haag

Ganzen Text anzeigen
Das Saanenland? Wer weiß schon auf Anhieb, wo das liegt? Das namengebende Flüsschen schlängelt sich mitten durchs Berner Oberland. Die Gemeinde Saanen, in der einst eine große Feuersbrunst gewütet hat, ist Jahrhunderte alt, voller Schätze und Erinnerungen an ihre ...
(ARD/SR)

Text zuklappen
Das Saanenland? Wer weiß schon auf Anhieb, wo das liegt? Das namengebende Flüsschen schlängelt sich mitten durchs Berner Oberland. Die Gemeinde Saanen, in der einst eine große Feuersbrunst gewütet hat, ist Jahrhunderte alt, voller Schätze und Erinnerungen an ihre Geschichte. Was indessen jedermann kennt, ist Gstaad - ebenfalls im Saanenland gelegen und bevorzugter Urlaubsort einer finanzkräftigen Klientel, die gerne auf leisen Sohlen kommt und geht.
Die Dokumentation von Ingeborg Koch-Haag stellt den Landstrich in der Westschweiz vor.
(ARD/SR)


Seitenanfang
16:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Verbrechen des Professor Capellari

Kriminalreihe, Deutschland 2001

Falsche Freunde

Darsteller:
Prof. Viktor CapellariFriedrich von Thun
Bruno BuchwaldDietrich Siegl
Christina HoferJulia Jentsch
Hans FürbringerMarcus Bluhm
Norbert HoferAugust Schmölzer
u.a.
Buch: Thomas Kubisch
Regie: Helmut Metzger

Ganzen Text anzeigen
Beim Pilzesuchen im Wald hört Professor Capellari zwei Schüsse. Kurz darauf beobachtet er, wie ein Mann eine Frau aus dem Kofferraum zerrt und im Wald zurücklässt. Capellari erfährt, dass die Frau, Christina Hofer, das Opfer einer Entführung wurde. Sie bedient in ...

Text zuklappen
Beim Pilzesuchen im Wald hört Professor Capellari zwei Schüsse. Kurz darauf beobachtet er, wie ein Mann eine Frau aus dem Kofferraum zerrt und im Wald zurücklässt. Capellari erfährt, dass die Frau, Christina Hofer, das Opfer einer Entführung wurde. Sie bedient in Hans Fürbringers Feinschmeckerrestaurant "Le Papillon" und ist die Lebensgefährtin des Sommeliers Martin Kern, der kurz darauf erschossen aufgefunden wird. Capellari beginnt zu ermitteln. Bald findet er heraus, dass Kern nicht nur Fürbringers Weinexperte war, sondern gemeinsam mit Fürbringer Interessenten für äußerst dubiose Anlagegeschäfte geworben hat. Mit einem ebenso genialen wie wagemutigen Einfall kann Capellari den Täter bald entlarven.
Friedrich von Thun in seiner Paraderolle als Professor Capellari.


Seitenanfang
17:30

Ost-Ansichten: Im Harz

Film von Steffi Wenkel

Ganzen Text anzeigen
"Ost-Ansichten" stellt Regionen im Osten Deutschlands vor.
In dieser Folge reist Steffi Wenkel in den Harz. Stationen der Reise sind der Brocken, die Quedlinburger Altstadt, die seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe ist, der "Nationalpark Harz" bei Bad Harzburg, das ...

Text zuklappen
"Ost-Ansichten" stellt Regionen im Osten Deutschlands vor.
In dieser Folge reist Steffi Wenkel in den Harz. Stationen der Reise sind der Brocken, die Quedlinburger Altstadt, die seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe ist, der "Nationalpark Harz" bei Bad Harzburg, das Köhlereimuseum "Stremberghaus" in Hasselfelde, das Schaubergwerk Röhrigschacht und das traditionsreiche Unternehmen "Harzer Schmalspurbahnen" in Wernigerode.


Seitenanfang
18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Die Bergretter - Unterwegs mit der Air Zermatt

Siebenteilige Dokumentarserie von Frank Senn

3. Leben und Tod

Ganzen Text anzeigen
Rettungsspezialist Kurt Lauber muss zu einem Einsatz am Weissmies: Eine Fünferseilschaft ist in eine Spalte gestürzt. Ein Großeinsatz der Bergretter der Air-Zermatt läuft an. Der Unfall lässt Pilot Gerold nicht kalt - er philosophiert über Leben und Tod. Pilot Markus ...

Text zuklappen
Rettungsspezialist Kurt Lauber muss zu einem Einsatz am Weissmies: Eine Fünferseilschaft ist in eine Spalte gestürzt. Ein Großeinsatz der Bergretter der Air-Zermatt läuft an. Der Unfall lässt Pilot Gerold nicht kalt - er philosophiert über Leben und Tod. Pilot Markus hingegen erlebt die schönen Seiten des Pilotenlebens: Dank eines Transportflugs auf die Hörnlihütte kann er endlich wieder seine Freundin Else in die Arme schließen, die dort arbeitet. Trotz Warnung sind rumänische Bergsteiger am Matterhorn unterwegs. Folgt eine weitere Rettungsaktion?
Die siebenteilige Dokumentarserie "Die Bergretter - Unterwegs mit der Air Zermatt" begleitet die Bergretter während der Hochsaison.


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

- Stinkerfreie Innenstädte
Die ersten Tage nach Einführung der Feinstaubplaketten in Köln
- Kupfer aus Deutschland
Kupferlagerstätte unter der Lausitz
- Moore in der Schweiz
Die Regeneration der Schweizer Naturschutzgebiete


Das Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" gibt schon heute einen Ausblick in die Welt von morgen.


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


Seitenanfang
19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

- Vom schweren Erbe Benazir Bhuttos
Die Kulturarbeit des Goethe-Instituts in Karachi
- Philosophin, Feministin, Verführerin
Alice Schwarzer zum 100. Geburtstag von Simone Beauvoir


Das werktägliche Kulturmagazin mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. "Kulturzeit" bietet ergänzende Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


Seitenanfang
20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Themen: Tatortermittler der Kripo -

Einbrechern auf der Spur u.a.

Moderation: Bernd-Ulrich Haagen

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Einbruchdelikte sind damit der traurige Spitzenreiter der Kriminalstatistik. Doch darüber können sich nur Einbrecher diebisch freuen. Denn durch sie entsteht ein jährlicher Schaden von über 700 Millionen Euro - ganz ...

Text zuklappen
Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Einbruchdelikte sind damit der traurige Spitzenreiter der Kriminalstatistik. Doch darüber können sich nur Einbrecher diebisch freuen. Denn durch sie entsteht ein jährlicher Schaden von über 700 Millionen Euro - ganz zu schweigen von dem Verlust an Privatsphäre und den psychischen Folgen, die ein Einbruch bei Geschädigten hinterlässt. Für Einbrecher ist zweimal im Jahr Hauptsaison: während der Sommer-Urlaubszeit sowie im dunklen Winter.
"Recht brisant" hat zwei Spurenermittler der Kripo in Mönchengladbach zu den Tatorten begleitet. Mit Hilfe modernster Technik sind die beiden Einbrechern auf der Spur und sichern Beweise. Zu Wort kommen Betroffene und ein Sicherheitsexperte. Dieser demonstriert, wie leicht es ist, in unzureichend geschützte Wohnungen, Häuser und Geschäfte einzudringen, und gibt Tipps, wie man sich wirkungsvoll vor ungebetenen "Besuchern" schützen kann.


Seitenanfang
20:45
Stereo-Ton

Tod in der Zelle

Warum starb Oury Jalloh?

Film von Marcel Kolvenbach und Pagonis Pagonakis

Ganzen Text anzeigen
Dessau, ein kalter Morgen im Januar 2005: Ein Mann, offensichtlich unter Alkohol, wird von der Polizei aufgegriffen, in eine Zelle gesperrt und mit Handschellen an Händen und Füßen gefesselt, "fixiert", wie es im Polizeijargon heißt. Er wird durchsucht, ihm wird Blut ...
(ARD/WDR)

Text zuklappen
Dessau, ein kalter Morgen im Januar 2005: Ein Mann, offensichtlich unter Alkohol, wird von der Polizei aufgegriffen, in eine Zelle gesperrt und mit Handschellen an Händen und Füßen gefesselt, "fixiert", wie es im Polizeijargon heißt. Er wird durchsucht, ihm wird Blut entnommen. Gegen Mittag schlägt der Rauchmelder in der Zelle zweimal Alarm. Hilferufe durch eine Gegensprechanlage werden ignoriert. Oury Jalloh, ein Asylbewerber aus Westafrika, stirbt im Polizeigewahrsam. Offizielle Todesursache: Tod durch Hitzeschock, keine Fremdeinwirkung. Das Opfer habe die Matratze in der Zelle mit einem Feuerzeug angezündet, dann selbst Feuer gefangen und sei verbrannt. Schon bald kommen Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs auf.
Der Film von Marcel Kolvenbach und Pagonis Pagonakis rekonstruiert den Fall und prüft die offizielle Version der Selbsttötung. Ein Jahr lang haben die Autoren Fakten, Obduktionsberichte und Ermittlungsunterlagen recherchiert, mit Zeugen gesprochen und beobachtet, wie man in Dessau mit dem Tod Oury Jallohs umgeht. Sie haben auch Jallohs Familie in Westafrika aufgesucht: Dort ist Jalloh nur knapp dem grausamen Bürgerkrieg in Sierra Leone entkommen. Dass er ausgerechnet in einer Polizeizelle in Deutschland verbrannt ist, kann die Familie nicht fassen. "Oury ist dreimal gestorben," sagt ein Freund: "Im Bürgerkrieg in Sierra Leone starb seine Vergangenheit, im Asylbewerberheim in Rosslau bei Dessau starb seine Zukunft und in der Zelle kam er ums Leben."
(ARD/WDR)


Seitenanfang
21:30
Stereo-Ton16:9 Format

Insel der verlorenen Träume

Schweizer in der Dominikanischen Republik

Film von Beat Bieri

Ganzen Text anzeigen
Die Dominikanische Republik ist bei Schweizer Auswanderern äußerst beliebt. Über 1.600 Schweizerinnen und Schweizer sind beim Generalkonsulat in Santo Domingo gemeldet. Es scheint ein Paradies zu sein: Farmland ist günstig, das Klima angenehm und die Strände sind ...

Text zuklappen
Die Dominikanische Republik ist bei Schweizer Auswanderern äußerst beliebt. Über 1.600 Schweizerinnen und Schweizer sind beim Generalkonsulat in Santo Domingo gemeldet. Es scheint ein Paradies zu sein: Farmland ist günstig, das Klima angenehm und die Strände sind weiß. Das ist der Stoff, aus dem Inselträume sind. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Korruption macht dem einen Teil der Neuankömmlinge zu schaffen, die anderen stolpern über ihre eigene Blauäugigkeit, und viele liebestolle Männer verlieren zuerst den Kopf, dann ihr Vermögen. Die Schweizer Generalkonsulin in Santo Domingo Ursula Aaroe-Strasser kennt zahlreiche solcher Schicksale. "Es handelt sich bei den Auswanderern oft um Leute, die in der Schweiz keine großen Chancen mehr haben. Sie möchten einen Neuanfang versuchen und sagen sich, in der Dominikanischen Republik könnte es gelingen."
Die Reportage "Insel der verlorenen Träume" zeigt das Scheitern von Auswanderern in paradiesischer Kulisse.


Seitenanfang
22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


Seitenanfang
22:25
Dolby-Digital Audio

Amour fou

Der Liebhaber

(L´amant)

Spielfilm, Frankreich/Spanien 1991

Darsteller:
Das junge MädchenJane March
Der ChineseTony Leung
Die MutterFrédérique Meininger
Der ältere BruderArnaud Giovaninetti
Der jüngere BruderMelvil Poupaud
u.a.
Länge. 109 Minuten
Regie: Jean-Jacques Annaud

Ganzen Text anzeigen
Die Ferien sind zu Ende, und ein 15-jähriges französisches Schulmädchen kehrt nach Saigon zurück, wo es in einem Mädchenpensionat wohnt. Während die Fähre den Mekong überquert, wird das Mädchen von einem gut aussehenden, elegant gekleideten jungen Chinesen ...
(ARD)

Text zuklappen
Die Ferien sind zu Ende, und ein 15-jähriges französisches Schulmädchen kehrt nach Saigon zurück, wo es in einem Mädchenpensionat wohnt. Während die Fähre den Mekong überquert, wird das Mädchen von einem gut aussehenden, elegant gekleideten jungen Chinesen angesprochen, der sie in seiner Luxuslimousine mitnimmt. Er hat in Paris studiert und ist der einzige Erbe eines reichen chinesischen Unternehmers. Er nimmt sie mit in seine Junggesellenwohnung, wo sie für die kommenden eineinhalb Jahre seine Geliebte wird. Während er sich in Leidenschaft für sie verzehrt, lässt sie ihn im Glauben, dass sie sich ihm nur des Geldes wegen hingibt. Als die Mutter von der Affäre erfährt, kommt es zum Streit. Doch der reiche Chinese unterstützt auf diskrete Weise die verschuldete Familie, und so kommt es zu einem stillen Pakt zwischen Mutter und Tochter. Doch das Glück währt nicht ewig, denn schon seit langem ist der Chinese einer Tochter aus wohlhabender Familie versprochen. Nach der erzwungenen Heirat betäubt er seinen Kummer mit Opium, und das Mädchen kehrt nach Frankreich zurück.
In "Der Liebhaber" rekonstruiert Jean-Jacques Annaud ("Der Name der Rose") mit Sorgfalt und großem Aufwand des koloniale Vietnam der 1920er Jahre, das den Hintergrund für die Liebesgeschichte bildet. Die erzählerische Kraft, mit der Marguerite Duras diese rätselhafte, erotische Beziehung in ihrem 1984 erschienenen Erfolgsroman beschreibt, hat der Regisseur mit opulenten Bildern, stimmigen Dekors und einer die Szenerie verfremdenden Musik stilsicher und behutsam ins Filmische übertragen.

Als nächsten Film seiner "Amour fou"-Reihe zeigt 3sat am Donnerstag, 10. Januar, um 22.25 Uhr, "Zu schön für Dich".
(ARD)


Seitenanfang
0:15
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichten des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


Seitenanfang
0:45

Vor 30 Jahren - Ein Mädel vom Westend

Die Bavaria und ihre vielen Männer

Film von Thomas Wolf und Friedrich Müller

Ganzen Text anzeigen
Aus dem Pressetext von 1977: Bei unseren Streifzügen durch die große Kleinstadt begegnen wir bizarren bajuwarischen Erscheinungen wie dem Schriftsteller Georg Lohmeier, dessen Serie "Königlich Bayerisches Amtsgericht" noch in bester Erinnerung ist und dessen ...

Text zuklappen
Aus dem Pressetext von 1977: Bei unseren Streifzügen durch die große Kleinstadt begegnen wir bizarren bajuwarischen Erscheinungen wie dem Schriftsteller Georg Lohmeier, dessen Serie "Königlich Bayerisches Amtsgericht" noch in bester Erinnerung ist und dessen persönliche Sehnsüchte einem Königreich Bayern gelten. Wir begegnen Fredl Fesl und seinem hintergründigen, skurrilen Humor. Wir erteilen Ratschläge, was man in München tun kann, wenn man "muss". Wie in wohl jeder Großstadt hat auch der Besucher Münchens Probleme, ein "00" zu finden. Dass Skifahren nicht nur ein Vergnügen, sondern eine höchst schmerzhafte und knochenbrecherische Angelegenheit sein kann, zeigen wir in einem weiteren Beitrag. Am Ende begegnen wir dem bayerischen "Ungeheuer von Loch Ness", dem Wolpertinger. Der bevorstehende Frühlingsanfang hat die Tiere wieder in Wald und Flur gelockt, und die Jäger dieser seltenen und scheuen Exemplare haben Gelegenheit, Jungtiere in freier Wildbahn zu beobachten.


Seitenanfang
1:15
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


Seitenanfang
1:45
VPS 00:01

16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


Seitenanfang
2:25
Stereo-Ton16:9 Format

Seitenblicke



Das österreichische Gesellschaftsmagazin berichtet aus der Welt der High Society: Die Feste der Reichen und Schönen, königliche Hochzeiten, internationale Festspiele, Modeveranstaltungen, Premierenfeiern - das sind die Schauplätze von "Seitenblicke".
(ORF)


Seitenanfang
2:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

1. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

Ganzen Text anzeigen
In der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" erkunden "Fernweh"-Reporter die verschiedensten Ecken der Welt mit der Bahn. In der ersten Folge ist Mona Vetsch zusammen mit Millionen von Inderinnen und Indern auf dem größten Eisenbahnnetz der Welt unterwegs. Sie folgt den Spuren des ...

Text zuklappen
In der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" erkunden "Fernweh"-Reporter die verschiedensten Ecken der Welt mit der Bahn. In der ersten Folge ist Mona Vetsch zusammen mit Millionen von Inderinnen und Indern auf dem größten Eisenbahnnetz der Welt unterwegs. Sie folgt den Spuren des Eisenbahnpioniers Niklaus Riggenbach. Er brachte 1847 in Basel die erste Dampflok über die Schweizer Grenze. Weltweit bekannt gemacht hat ihn aber die Erfindung der Zahnradbahn. Im Auftrag der englischen Kolonialregierung sollte er in den steilen Nilgiri-Bergen ein zweites Rigi-Bähnli bauen. Heinrich Brändli führt die Leidenschaft nach Madagaskar: die Leidenschaft für Frieda, die Forchbahn. In der Schweiz wurde diese ausrangiert und entkam nur knapp der Verschrottung. Brändli hat Frieda gerettet - und wollte ihr in Madagaskars Hauptstadt Antananarivo ein zweites Leben verschaffen. Er trieb das Geld für die Überfahrt auf, entwarf ein Stadtplannetz, verhandelte mit den Behörden. Dann wurde Frieda nach Madagaskar gebracht - und seither fehlt von ihr jede Spur. Vanessa Nikisch macht sich mit Heinrich Brändli auf, um nach der verschwundenen Forchbahn zu suchen. "Fernweh"-Reporter Reto Brennwald reist mit dem Patagonien-Express durch argentinische Traumlandschaften. Unterwegs entdeckt er, dass ein rätselhafter Zauber im Zug alle Menschen glücklich macht - bis dieser verfliegt und alle Passagiere unsanft in der argentinischen Pampa aufwachen.

Die weiteren vier Folgen der Reihe "Fernweh: Zug um Zug" zeigt 3sat im Anschluss, ab 3.15 Uhr.


Seitenanfang
3:15
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

2. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

Ganzen Text anzeigen
In Neuseeland kommt die Liebe mit der Eisenbahn: Ein Mal im Jahr verwandelt sich die Taieri Gorge Railway von Dunedin nach Middlemarch in einen "Love Train" - einen Liebeszug. Jeweils am Osterwochenende organisieren die einsamen Männer von Middlemarch einen Ball für ...

Text zuklappen
In Neuseeland kommt die Liebe mit der Eisenbahn: Ein Mal im Jahr verwandelt sich die Taieri Gorge Railway von Dunedin nach Middlemarch in einen "Love Train" - einen Liebeszug. Jeweils am Osterwochenende organisieren die einsamen Männer von Middlemarch einen Ball für Singles. Aber für eine Brautschau braucht es Bräute, und die fehlen im abgelegenen 750-Seelen-Nest im bergigen Landesinnern. Im Extrazug fahren heiratswilligen Frauen aus ganz Neuseeland nach Middlemarch - viele in der Hoffnung, dass sie das Rückfahrtticket nicht mehr brauchen. Patrick Schellenberg hat sie begleitet. "Nicht öffnen, bevor der Zug hält", steht auf der Wagentür des Zugs geschrieben. Das erinnert an das Heimatland des Zugs: die Schweiz. Der einzige Erstklassewagen des einzigen funktionierenden Personenzugs in Madagaskar tuckert von Fianarantsao nach Manakara. Lokomotive und Rollmaterial wurden in Frankreich, Italien und der Schweiz ausrangiert und nach Madagaskar verschenkt. Im Führerstand sitzt Roger, der Lokomotivführer. Mit viel Witz, Charme und Improvisationstalent hält er seinen kunterbunten Schrottzug auf Trab. Reporterin Vanessa Nikisch begleitet Roger auf seinem Weg durch den Dschungel. Dani Biber wäre eigentlich gern Lokomotivführer geworden, aber das klappte nicht. So lebt Dani seinen großen Traum jetzt im Maßstab 1:87, Spurbreite H0. Die Reporter Dominic Hiss und Marc Gieriet haben Dani Biber und seine Freunde vom Modelleisenbahnclub Zürich Unterland im Keller des Schulhauses Lindenhof West in Bülach besucht. Dort befindet sich eine Eisenbahngroßbaustelle der besonderen Art: Seit über zehn Jahren wird dort am Gotthard gebaut. Dass alles ein wenig länger dauert als geplant und ein bisschen mehr kostet, stört keinen.


Seitenanfang
4:00
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

3. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

Ganzen Text anzeigen
Der sogenannte "Zug des Propheten" wurde vor mehr als 100 Jahren gebaut, um Gläubige quer durch die Wüste von Damaskus nach Medina zu transportieren. Der Schweizer Archäologe und Architekt Ueli Bellwald ist nun dabei, der Bahn neues Leben einzuhauchen. Für ihn ist sein ...

Text zuklappen
Der sogenannte "Zug des Propheten" wurde vor mehr als 100 Jahren gebaut, um Gläubige quer durch die Wüste von Damaskus nach Medina zu transportieren. Der Schweizer Archäologe und Architekt Ueli Bellwald ist nun dabei, der Bahn neues Leben einzuhauchen. Für ihn ist sein Einsatz mehr als nur ein Tourismusprojekt: "Diese Bahn wird die Menschen von Syrien, Jordanien und Saudi-Arabien miteinander verbinden. In dieser Krisenregion ist das mehr wert als 100 Friedenskonferenzen." "Fernweh"-Reporter Mitja Rietbrock berichtet über das Projekt. Außerdem besteigt er einen der berühmtesten Luxuszüge der Welt: den Eastern and Oriental Express von Singapur nach Bangkok. An Bord hat eine Schweizerin das Sagen: Evelyne Koscic umsorgt seit sechs Jahren im rollenden Fünfsternehotel zahlungskräftige und ziemlich extrovertierte Zuggäste. Carmen hat es nicht leicht mit Alexander, denn dieser liebt nicht nur sie, sondern auch die Eisenbahn. Seine Leidenschaft ist für ihn kein Hobby, sondern eine Mission. Am Wochenende repariert er alte Lokomotiven, und in den Ferien fährt er am liebsten mit lottrigen Schmalspurbahnen durch Polen. Carmens Herz schlägt eigentlich eher für Shoppingtouren. Doch nach drei Jahren Partnerschaft kommt sie zum ersten Mal mit. Viviane Manz begleitet die beiden, die in altersschwachen Zügen in der kargen Landschaft zwischen Poznan (Posen) und Warschau unterwegs sind.


Seitenanfang
4:40
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

4. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

Ganzen Text anzeigen
Zu Stoßzeiten in einer S-Bahn stehen, dicht gedrängt, Körper an Körper - tägliche Realität für Millionen Pendler in Japans Metropole Tokio. Leider ebenfalls tägliche Realität sind Grabscher, die die Situation ausnutzen. Jetzt richten immer mehr japanische Bordelle ...

Text zuklappen
Zu Stoßzeiten in einer S-Bahn stehen, dicht gedrängt, Körper an Körper - tägliche Realität für Millionen Pendler in Japans Metropole Tokio. Leider ebenfalls tägliche Realität sind Grabscher, die die Situation ausnutzen. Jetzt richten immer mehr japanische Bordelle ihre Etablissements als "Pendlerzüge" ein. Hier dürfen Freier gegen Entgeld im Halbstundentakt nach Herzenslust grabschen. Reporter Beat Häner ist unterwegs auf den Schienen Japans. Reporter Mitja Rietbrock reist mit dem "Hudson Bay Train" in den hohen Norden Kanadas. Die Zugverbindung von Winnipeg in das ewig winterliche Churchill ist eine Art subventionierte Lebensader. Passagiere sind rar, doch für das 700-Seelen-Dorf Churchill bedeutet der Eiszug die unverzichtbare Verbindung zur Außenwelt. "Phelophepa" - was tönt wie der Name einer schönen Göttin aus dem alten Griechenland, ist in Wahrheit eine riesige Arztpraxis auf Schienen in Südafrika. Der "Phelophepa"-Zug bietet medizinische Hilfe dort, wo normalerweise kein Arzt hinkommt: in die Armensiedlungen. Stundenlang warten die Menschen in brütender Hitze auf ihre Zahnbehandlung, auf ihre neue Brille, auf ihre Schmerzmittel. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht, dass "Phelophepa" Station macht, und jeden Tag sitzen mehr Menschen in den improvisierten Wartezimmern vor den Waggons. Viele von ihnen erhalten zum ersten Mal eine ärztliche Behandlung. Doch mehr als ein Notpflaster für ein krankes Gesundheitswesen ist das nicht. Reporterin Lisa Röösli begleitet die Ärzte bei ihrer Arbeit im Zug.
In der siebenteiligen Reihe "Fernweh: Zug um Zug" stellen "Fernweh"-Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde vor.


Seitenanfang
5:25
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

5. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

Ganzen Text anzeigen
In keinem Land der Welt ist die Auslastung der Schienensysteme so hoch wie in Japan. Enorme Disziplin bei Kundschaft und Bahnbelegschaft ist gefragt. Ein Lokführer darf sich in den Stoßzeiten eine Verspätung von höchstens zehn Sekunden erlauben, sonst wird er zur ...

Text zuklappen
In keinem Land der Welt ist die Auslastung der Schienensysteme so hoch wie in Japan. Enorme Disziplin bei Kundschaft und Bahnbelegschaft ist gefragt. Ein Lokführer darf sich in den Stoßzeiten eine Verspätung von höchstens zehn Sekunden erlauben, sonst wird er zur Strafe zum Billettknipsen abkommandiert. Hier wird die Pünktlichkeit zur Obsession. Jetzt sollen auch Schweizer Lokführer lernen, dass auf der Schiene jede Sekunde zählt. Beat Häner begleitet eine Delegation der Schweizerischen Bundesbahnen nach Tokio. Vor Ort wollen die Schweizer Bahnvertreter das japanische Zeitmanagement studieren und die hohe Kunst des Sekundenzählens lernen. Karoline Wirth begleitet Eisenbahnfilmer Mathias Bundi und seine Lebenspartnerin auf ihrer letzten großen Reise - vom Emmental ins wilde Hochland Schottlands. Bis heute ist das Paar immer wieder mit dem Zug durch die Welt gereist, mit den abenteuerlichsten Eisenbahnen von Costa Rica bis Togo. Immer mit dabei: früher eine 16mm-Kamera und heute eine digitale Videokamera. Nur einen Traum haben sie sich bis heute aufgespart: eine Reise mit dem luxuriösen Royal Scotsman. Zuletzt trifft Fritz Muri in Bolivien auf einen Schweizer Erforscher des größten Eisenbahnfriedhofs der Welt. Bis vor wenigen Jahren verfügte Bolivien über eines der dichtesten und spektakulärsten Eisenbahnnetze in den Anden. Die Bahn wurde benötigt, um die riesigen Vorkommen von Kupfer, Gold und anderen Metallen an die Küste zu transportieren. Diese Bahnstrecken führten vorbei an den großen Salzseen, überquerten Pässe von 5.000 Metern Höhe und glitten an Vulkanen und Geysiren vorüber. Seit der Privatisierung der Bahnen wurden viele dieser Bahnstrecken stillgelegt. Die Lokomotiven und Wagen rosten auf einem gigantischen Eisenbahnfriedhof in der Salzwüste beim Eisenbahnknotenpunkt von Uyuni vor sich hin.
In der siebenteiligen Reihe "Fernweh: Zug um Zug" stellen "Fernweh"-Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde vor.

Sendeende: 6:10 Uhr