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Mittwoch, 2. Januar
Programmwoche 01/2008
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7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten, vor allem aus dem Alpenraum, und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Am Mekong - Geschichten und Geschichte

Film von Norbert Wank


9:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Oman - Abenteuer in Arabien

Dreiteilige Doku-Serie von Iris Bettray

1. Aufbruch ins Reich des Sultans

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Zwei deutsche Familien durften eine Zeit lang mit den Einheimischen im Sultanat Oman leben und ihren Alltag kennenlernen. Familie M. lebt im Norden Deutschlands und ist eine von beiden. Vater Stephan (40) arbeitet im Vertrieb. Mutter Janette (34) ist OP-Schwester. Sie ...

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Zwei deutsche Familien durften eine Zeit lang mit den Einheimischen im Sultanat Oman leben und ihren Alltag kennenlernen. Familie M. lebt im Norden Deutschlands und ist eine von beiden. Vater Stephan (40) arbeitet im Vertrieb. Mutter Janette (34) ist OP-Schwester. Sie haben sich gründlich auf den Oman vorbereitet. Aber was die Wirklichkeit des arabischen Alltags bringt, wissen sie nicht. Viel darf Familie M. nicht einpacken. Nur Praktisches, denn sie werden dort richtig mit anpacken müssen. Gern würde Janette einen echten Scheich kennen lernen. Sohn Benjamin ist 15 und Borussia-Dortmund-Fan. Er ist neugierig und natürlich am liebsten ohne seine Eltern unterwegs. Im Oman angekommen geht es für Familie M. ins Jebel-Akhdar-Gebirge. Nach heftigen Regenfällen sind viele Straßen unpassierbar. Bei der Einfahrt in die enge Schlucht des Wadis, in der "ihr" Dorf liegt, scheitert die Familie an riesigen Felstrümmern. Erst am nächsten Tag kann es weitergehen. Am Ende der Schlucht liegt die Heimat von Janette, Stephan und Benjamin für die nächsten Wochen: Es ist das höchstgelegene Dorf des Sultanats Oman. Voll Neugier versuchen die Deutschen, erste Kontakte zu knüpfen. Die zweite deutsche Familie hat ihren neuen Hausstand in einer Oase mit einem traditionellen Häuschen mit Garten, vier Kamelen und einem Baby-Kamel. Karin S. war einst mit einem Prinzen verheiratet. Heute lebt sie mit ihrem Lebensgefährten Martin, ihren Kindern Max (10) und Catherina (12) sowie Omi Edeltraut in der Schweiz. Die Freude über die endlosen Weiten der Wüste hält nicht lange an. Schon bald muss die Familie die Tücken der Sanddünen und des einfachen Lebens der Beduinen kennen lernen. Vor allem für die Frauen werden die Tage zur Gedulds- und auch Geschmacksprobe. Für sie stehen Kochen und Warten auf dem Programm, womit sich die selbstbewusste Prinzessin keineswegs zufrieden geben will.
Die dreiteilige Doku-Serie "Oman - Abenteuer in Arabien" begleitet die beiden Familien bei ihrer Reise im Frühjahr 2007.

Den zweiten Teil der dreiteiligen Doku-Serie zeigt 3sat am Donnerstag, 3. Januar, um 9.15 Uhr.


10:00

Abschied von Matjora

(Proschtschanije)

Spielfilm, UdSSR 1983

Darsteller:
Großmutter DarjaStefania Stanjuta
Pawel, Darjas SohnLew Durow
WoronzowAlexej Petrenko
PetruchaLeonid Krjuk
Andrej, Darjas EnkelWadim Jakowenko
u.a.
Länge: 108 Minuten
Regie: Elem Klimow

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Die Insel Matjora und auf ihr das Dorf gleichen Namens sind dem Untergang geweiht. Sie sollen von einem Stausee überflutet werden, den man für den Bau eines neuen Wasserkraftwerks in Sibirien braucht. Pawel Pinegin organisiert mit innerem Widerstreben die notwendigen ...
(ARD/MDR)

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Die Insel Matjora und auf ihr das Dorf gleichen Namens sind dem Untergang geweiht. Sie sollen von einem Stausee überflutet werden, den man für den Bau eines neuen Wasserkraftwerks in Sibirien braucht. Pawel Pinegin organisiert mit innerem Widerstreben die notwendigen Evakuierungsmaßnahmen. Während sich sein Sohn Andrej gewaltsam von einer Vergangenheit losreißt, die dem Fortschritt im Wege zu stehen scheint, klammert sich Pawels alte Mutter Darja verzweifelt an die Stätte, in der ihr Leben tief verwurzelt ist. Sie will die Gräber der Vorfahren nicht in den Fluten versinken lassen, sie schmückt ihr Haus wie zu einer Totenfeier, ehe es niederbrennen wird. Die Greisin bleibt mit einigen wenigen Nachbarn auf der Insel zurück. Als ihr Sohn sie in letzter Minute evakuieren will, verirrt sich das Boot im Nebel. Matjora ist nicht zu finden.
Der sowjetische Regisseur Elem Klimow ("Komm und sieh") hat in seinem Film mit Bildern von betörender poetischer Kraft geschildert, wie Menschen unter der Zerstörung ihrer Umwelt leiden können. Er übernahm das Filmprojekt "Abschied von Matjora" von seiner Lebensgefährtin Larissa Schepitko, nachdem diese zu Beginn der Dreharbeiten tödlich verunglückt war. Mit starken symbolischen Elementen wird hier die Treue zur Tradition einer problematischen Technikgläubigkeit gegenübergestellt und die Frage aufgeworfen, ob der so genannte "Fortschritt" jeden Preis wert ist. Offenbar erregte die unverhohlene Kritik an einer umweltzerstörenden Energiepolitik damals in der Sowjetunion so viel Anstoß, dass "Abschied von Matjora" jahrelang nicht ins Ausland verkauft werden durfte und auch von Filmfestivals ferngehalten wurde. Klimows Wahl zum Ersten Sekretär des Verbands der sowjetischen Filmschaffenden im Mai 1986 markierte dann die Veränderungen in der Kulturpolitik unter Gorbatschow.
(ARD/MDR)


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11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

Darjeeling Limited


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11:50
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

Nichts als Gespenster


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12:00

Hamburg damals

Zeitgeist, Ereignisse, Erinnerungen

Eine sechsteilige Zeitreise von Christian Mangels

3. Die Jahre 1960 - 1964

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Hamburg in der ersten Hälfte der 1960er Jahre: Zahlreiche Ereignisse prägen das Bild der Hansestadt. Der "Star Club" wird eröffnet, die Internationale Gartenbauausstellung von 1963 verleiht der Stadt ein weltoffenes Flair, und der HSV wird deutscher Fußballmeister. Die ...
(ARD/NDR)

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Hamburg in der ersten Hälfte der 1960er Jahre: Zahlreiche Ereignisse prägen das Bild der Hansestadt. Der "Star Club" wird eröffnet, die Internationale Gartenbauausstellung von 1963 verleiht der Stadt ein weltoffenes Flair, und der HSV wird deutscher Fußballmeister. Die Hamburger sind voller Begeisterung. Das Stadtbild verändert sich. Moderne Hochhäuser wie das neue Polizeipräsidium am Berliner Tor und das Unilever-Hochhaus am Dammtorwall entstehen. Alte Gebäude und Viertel müssen weichen. Hamburg ist im Umbruch: Die Wirtschaft pulsiert, es herrscht Vollbeschäftigung. Selbst nach dem Konkurs der Schlieker-Werft steht niemand auf der Straße. Arbeitskräfte werden dringend gesucht. Der Hafen boomt, man plant sogar einen Vorhafen in der Elbmündung bei Neuwerk. Neue Erfahrungen auch für Schüler und Lehrer: An einzelnen Schulen erprobt man die Fünf-Tage-Woche. Irene Koss führt als eine der bekanntesten Fernsehansagerinnen Deutschlands durch das Fernsehprogramm, Studio Hamburg wird gegründet und NDR 2 geht auf Sendung. Hoher Besuch an der Elbe: Der französische Präsident De Gaulle und der afghanische König Sahir Schah sind zu Gast in der Stadt. Ostermärsche und die Spiegel-Affäre verursachen gesellschaftliche Kontroversen. Die Sturmflut 1962 bedeutet eine in dieser Form nie gekannte Herausforderung für die Stadt: erfolgreiches Krisenmanagement der Katastrophe.
Der dritte Teil der Reihe "Hamburg damals" wirft einen Blick auf die Hansestadt in den Jahren von 1960 bis 1964: eine unruhige aber auch aufregende Zeit.
(ARD/NDR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Eisenbahn-Romantik

Auf Kaisers Spur - Bahnidylle Salzkammergut

Film von Alexander Schweitzer

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Zu Gast in einer überaus bedeutenden Kulturlandschaft Europas - im Salzkammergut. Jeder sollte sich eingeladen fühlen, diese traumhafte Landschaft mit der Eisenbahn zu erkunden. Wegen der Schönheit der Gegend machte hier schon der österreichische Kaiser Urlaub. Auch er ...
(ARD/SWR)

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Zu Gast in einer überaus bedeutenden Kulturlandschaft Europas - im Salzkammergut. Jeder sollte sich eingeladen fühlen, diese traumhafte Landschaft mit der Eisenbahn zu erkunden. Wegen der Schönheit der Gegend machte hier schon der österreichische Kaiser Urlaub. Auch er kam natürlich mit der Bahn. Daran erinnert noch heute das Salzkammergut Lokalbahnmuseum in Mondsee. Dort findet man auch Erinnerungen an die legendäre Schmalspurbahn "SKGLB". Neben Eisenbahnen verfügt das Salzkammergut über wunderschöne Seen. Auf dem Traunsee und auf dem Wolfgangsee fahren noch heute historische Passagierschiffe. Und von St. Wolfgang zuckelt eine alte Dampfeisenbahn hinauf auf den Schafberg, der einen wohlklingenden Beinamen trägt: "Rigi des Salzkammerguts".
Ein nostalgischer Streifzug mit der Eisenbahn durch das Salzkammergut.
(ARD/SWR)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Donau kulinarisch

13-teilige Reihe

5. Die Wachau, von Linz bis Krems

Film von Joel Jenin

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In Österreich gilt die Wachau als Inbegriff für Gastronomie und erlesene Weine. Aber die reizvolle Gegend besitzt auch eine ganze Reihe von Kulturdenkmälern. Im Jahr 2000 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Pöchlarn ist das Tor zur Wachau und die ...
(ARD/SWR/WDR/ORF)

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In Österreich gilt die Wachau als Inbegriff für Gastronomie und erlesene Weine. Aber die reizvolle Gegend besitzt auch eine ganze Reihe von Kulturdenkmälern. Im Jahr 2000 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Pöchlarn ist das Tor zur Wachau und die Geburtsstadt des großen österreichischen Malers Oskar Kokoschka. 900 Meter oberhalb der Donau liegt die Benediktinerabtei Melk. Diese Hochstätte christlichen Glaubens beherbergt seit ihrer Gründung eine Gemeinschaft von Mönchen. Sie widmen sich heute nicht nur der spirituellen Erfahrung, sondern ihre Arbeit ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Die Bibliothek des Klosters ist mit über 100.000 Werken eine der wertvollsten Österreichs. Wer die Wachau besucht, kann nicht nur den Wein genießen, sondern auch die Marillen, die Aprikosen. Als Schnaps, als Kompott oder als Knödel - die Marille und ihre vielseitige kulinarische Verwendung ist legendär. Ein Aprikosenzüchter zeigt, wie er die Marillen anbaut und erntet. Der kulinarische Höhepunkt der Donaureise durch die Wachau ist jedoch der Besuch bei der österreichischen Haubenköchin Lisl Wagner-Bacher. Weit über die Grenzen des Landes ist die Vollblutgastwirtin bekannt und ihre Gerichte, in denen sie frische Produkte der Region und traditionelle Speisen der Wachau auf so feine wie köstliche Weise auf den Tisch bringt, sind berühmt. Die Ausläufer der Wachau münden in das Flachland des Wiener Beckens.
In 13 Folgen stellt die Reihe die kulinarischen Höhepunkte an den Ufern der Donau in zehn Ländern vor.
(ARD/SWR/WDR/ORF)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Donau kulinarisch

13-teilige Reihe

6. Wien

Film von Joel Jenin

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Wien - das ist Walzer, der Glanz vergangener Epochen, üppige Lebensart und sprühender Charme. Die größte Stadt an der Donau ist auch die Stadt der Fiaker und der Cafés: des Traditionshauses Café Landtmann mit seinen Torten, des Intellektuellen- und ...
(ARD/SWR/WDR/ORF)

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Wien - das ist Walzer, der Glanz vergangener Epochen, üppige Lebensart und sprühender Charme. Die größte Stadt an der Donau ist auch die Stadt der Fiaker und der Cafés: des Traditionshauses Café Landtmann mit seinen Torten, des Intellektuellen- und Künstlertreffpunkts Café Hawelka und des Cafés Central. Kaffee ist in Österreich zu Hause und wird in vielen unterschiedlichen Variationen angeboten. Für die ganz besonderen Kaffeekenner und -liebhaber gibt es sogar einen Kaffeesommelier, der die richtige Feinschmeckermischung röstet: Christian Schrödel ist der Spezialist auf dem Kaffeesektor. Im Wienerwald, unmittelbar an der Stadtgrenze, liegen die schönsten Weinberge und mitten darin die Heurigen, die Weinlokale, in denen man den guten Wein kosten kann und dazu eine kleine Mahlzeit bekommt. Was jedoch wäre Wien ohne die Wiener Speise: das Wiener Schnitzel. Das Restaurant Figlmüller ist dafür bekannt. Bei einem Wiener Schnitzel kann man viel falsch machen - aber bei Figlmüller ist man geradezu im Schnitzelhimmel. Im neuen Museumsquartier der Stadt wird das kaiserliche Wien mit der Moderne konfrontiert. Innerhalb von wenigen Jahren ist dieses Quartier zum Treffpunkt der Wiener Jugend geworden. Mit dem Donauinselfest endet der Besuch in Wien. Alljährlich treffen sich Millionen Besucher auf der Donauinsel mitten in der Stadt. Ein Fest, das seinesgleichen an der Donau sucht.
In 13 Folgen stellt die Reihe die kulinarischen Höhepunkte an den Ufern der Donau in zehn Ländern vor.
(ARD/SWR/WDR/ORF)


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15:00

Ameisen zum Frühstück

Film von Peter Simank und Linda Süß

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Sie leben ohne Pass, ohne Geld und ohne Krankenversicherung: Öffi, Moni und die gemeinsame Tochter Johanna. Die sächsische Aussteigerfamilie wohnt in den Lausitzer Wäldern, in der Nähe von Löbau. Ihr Alltag erinnert an den von Jägern und Sammlern. Regenwürmer, ...
(ARD/MDR)

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Sie leben ohne Pass, ohne Geld und ohne Krankenversicherung: Öffi, Moni und die gemeinsame Tochter Johanna. Die sächsische Aussteigerfamilie wohnt in den Lausitzer Wäldern, in der Nähe von Löbau. Ihr Alltag erinnert an den von Jägern und Sammlern. Regenwürmer, Schnecken, Ameisen und Bisams stehen auf dem Speiseplan. Eine Jurte und ein vier Quadratmeter großes Erdloch nennen sie ihr Zuhause. Familienoberhaupt Öffi alias Jürgen Wagner lebt so seit der Wende. Damals entschied sich der studierte Theologe gegen die Priesterkarriere. Er gab seinen gesamten Besitz auf und suchte sein Glück fernab der Zivilisation. Als die 22-jährige Moni den Aussteiger vor gut zwei Jahren kennen lernte, entschied auch sie sich für ein Leben mitten im Wald. Inzwischen ziehen die beiden dort auch ihre gemeinsame Tochter Johanna auf. Der Familie steht nun die härteste Jahreszeit bevor: der Winter.
Der Film von Peter Simank und Linda Süß beobachtet die Aussteiger mehrere Wochen bis in die Adventszeit - bei Herbststürmen, Schneetreiben und eisigen Temperaturen. Sie begleiten Öffi bei den Wintervorbereitungen und zeigen, wie er eine Bisamfalle baut und Vorräte anlegt, wie Moni Johannas Erkältungen bekämpft und Öffi sich selbst einen Zahn zieht. Wie kann eine Familie ohne Gut und Geld überleben? Wie reagieren die Menschen der Region auf die Aussteiger? Das außergewöhnliche Leben weckt zunehmend öffentliches Interesse. Reisebusse kutschieren Neugierige in den Wald und Sandra Maischberger lud den Aussteiger in ihre Talkshow ein.
(ARD/MDR)


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15:30

Japan - ein Wintermärchen

Zweiteilige Dokumentation von Gert Anhalt

1. Von Berggeistern, Schneeaffen und der perfekten Nudel

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"Das Schneeland" nannte Nobelpreisträger und Romancier Yasunari Kawabata die Region am Japanmeer, die im Winter unter meterhohen Schneedecken versinkt. Die Japaner nennen sie heute weniger romantisch "Ura-Nihon", "Japans Rückseite". Die dem Kontinent zugewandte Küste ...

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"Das Schneeland" nannte Nobelpreisträger und Romancier Yasunari Kawabata die Region am Japanmeer, die im Winter unter meterhohen Schneedecken versinkt. Die Japaner nennen sie heute weniger romantisch "Ura-Nihon", "Japans Rückseite". Die dem Kontinent zugewandte Küste der Hauptinsel Honshu ist im Ausland noch weitgehend Terra incognita - strukturschwach und ohne große Industrie, dafür reich an Sagen und Legenden.
Gert Anhalt und sein Team machen sich in ihrer zweiteiligen Dokumentation auf in das unbekannte, tief verschneite Gebiet. Die Reise beginnt im nördlichen Akita, wo es seit Jahrhunderten Brauch ist, die Kinder zu Jahresbeginn in Angst und Schrecken zu versetzen. Die Namahage, wilde Berggeister in Strohkostümen und mit schauerlichen Masken, treiben dann ihr Unwesen. Ungeheuer ganz anderer Art entstehen jedes Jahr im Skiort Zao in Yamagata. Dort liegt der Schnee so hoch, dass von den Tannen nur noch die Spitzen herausragen - aus den schneebedeckten Wipfeln formt der Wind unglaublich schöne und bizarre Skulpturen. In den Bergen von Nagano macht sich das Team auf die Suche nach den berühmten badenden Affen, besucht eine traditionelle japanische Herberge und einen Nudelkoch, der über die alte Kunst der Buchweizennudeln, der "soba", wacht - eine japanische Leibspeise. In Niigata trifft es einen deutschen Architekten, der sich um die Pflege und den Erhalt alter japanischer Bauernhäuser kümmert, und begleiten in Gifu einen Medizinmann, der von Haus zu Haus zieht und Kräuter und Tinkturen verkauft.

Den zweiten Teil der Dokumentation "Japan - ein Wintermärchen" zeigt 3sat am Donnerstag, 3. Januar, um 15.30 Uhr.


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16:00

Lederstrumpf

Vierteiliger Abenteuerfilm, BRD/Frankreich 1969

Frei nach den Romanen von James Fenimore Cooper

2. Der letzte Mohikaner

Darsteller:
LederstrumpfHellmut Lange
ChingachgookPierre Massimi
UnkasDavid Alexandru
CoraLoumi Jacobesco
Oberst MunroOtto Ambros
u.a.
Länge: 80 Minuten
Drehbuch: Walter Ulbrich
Drehbuch: Pierre Gaspard-Huit
Regie: Jean Drévile
Fernsehbearbeitung: Walter Ulbrich
Fernsehbearbeitung: Pierre Gaspard-Huit

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Chingachgooks Freund Nat - genannt "Lederstrumpf" - wird Zeuge, wie Oberst Munro einen Huronen auspeitschen lässt. Dieser Hurone Magua schwört Rache. Die Chance kommt schnell: Magua gibt sich gegenüber den Töchtern des Obersten als vom Vater gesandter Führer aus, um ...

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Chingachgooks Freund Nat - genannt "Lederstrumpf" - wird Zeuge, wie Oberst Munro einen Huronen auspeitschen lässt. Dieser Hurone Magua schwört Rache. Die Chance kommt schnell: Magua gibt sich gegenüber den Töchtern des Obersten als vom Vater gesandter Führer aus, um die Töchter zu entführen.
Frei nach den Romanen von James Fenimore Cooper erzählt der vierteilige Fernsehfilm aus dem Jahr 1969 die Abenteuer von "Lederstrumpf", gespielt von Hellmuth Lange. Der in Rumänien gedrehte Film beeindruckt durch seine schönen Naturaufnahmen.

Die weiteren Teile der Reihe zeigt 3sat an den folgenden Tagen um 16.00 Uhr.


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17:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

Nichts als Gespenster


"Kinotipp" gibt eine qualitative Empfehlung für eine aktuelle Kinoproduktion.


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17:20
Stereo-Ton16:9 Format

Kinotipp

Darjeeling Limited


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

Siebenteilige Reihe

7. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

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Sie brauchen keine Fahrkarte und keine Platzreservierung, dafür gibt es in ihren Zügen auch keine Minibar: Die Hobos - Landstreicher oder Wanderarbeiter - reisen illegal auf Güterzügen kreuz und quer durch Amerika. Die ganz große Freiheit, könnte man meinen. Doch die ...

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Sie brauchen keine Fahrkarte und keine Platzreservierung, dafür gibt es in ihren Zügen auch keine Minibar: Die Hobos - Landstreicher oder Wanderarbeiter - reisen illegal auf Güterzügen kreuz und quer durch Amerika. Die ganz große Freiheit, könnte man meinen. Doch die Realität ist weniger romantisch. Die meisten Hobos können sich legale Reisen in Zug oder Bus schlicht nicht leisten. Ihr Alltag ist hart und gefährlich. Sie sind ständig auf der Hut vor der Bahnpolizei, und immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, wenn Hobos versuchen, auf fahrende Güterzüge aufzuspringen. Zugpassagiere am Rand der Gesellschaft - eine Reise zwischen Eisenbahnromantik und der harten Realität mit Reporter Patrick Schellenberg. Philipp Maurer ist SBB-Güterlokführer in Zürich. Seine Leidenschaft gilt der Dampflok-Fahrerei in Südafrika. Er ist dort bereits im Besitz von zwei Loks - was ihm noch fehlt, ist die entsprechende Strecke. Südafrika war bis vor 30 Jahren das Eldorado der Schmalspurbahnen. Heute sind viele von diesen stillgelegt. Maurer möchte gerne eine solche Linie kaufen, aufpolieren, für Touristen neu betreiben und Arbeitsplätze schaffen. In diesem Traum ist er ziemlich zurückgeworfen, weil sein südafrikanischer Kompagnon vor zwei Jahren beim Dampflokfahren ums Leben gekommen ist. Er hat aber sehr gute Beziehungen und besucht das Land regelmäßig. Was Philipp Maurer jetzt noch braucht, ist die südafrikanische Dampflokprüfung. Am Tag der Entscheidung ist Reporterin Lisa Röösli im Führerstand dabei.


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18:15
Stereo-Ton

Reisen in ferne Welten

Die Sprache der Steine

Namibias rätselhafte Felsbilder

Film von Peter M. Kruchten

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Schwarzwälder Kirschtorte und Rosinenbrot im Café Schneider, der Gesangsverein von Swakopmund und die deutsche Zeitung von Windhoek: Immer noch finden sich Spuren der jüngeren kolonialen Vergangenheit in der seit 1990 unabhängigen Republik Namibia. Die deutsche ...
(ARD/SR)

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Schwarzwälder Kirschtorte und Rosinenbrot im Café Schneider, der Gesangsverein von Swakopmund und die deutsche Zeitung von Windhoek: Immer noch finden sich Spuren der jüngeren kolonialen Vergangenheit in der seit 1990 unabhängigen Republik Namibia. Die deutsche Besatzung war aber nur eine knappe Episode um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Die Geschichte des Landes ist viel komplexer. So findet man am Brandberg und bei Twyfelfontein Petroglyphen und Spuren einer Besiedlung, die 20.000 Jahre alt sind. Im Nordwesten, im Kaokoveld, lebt das Volk der Himba ein traditionelles nomadisches Leben. Himba, San, Herero, Nama - zwölf verschiedene Völker siedeln auf dem Gebiet der Republik Namibia. Jedes Volk hat seine Geschichte, Mythen, Traditionen und Bräuche. Namibia ist gleichzeitig ein sehr altes und ein junges Land: 40 Prozent der Bevölkerung ist unter 15 Jahre alt. Daneben ist Namibia ein unvergleichlich vielfältiges Naturparadies. Dafür stehen die sternförmigen Sanddünen im Sossusvlei, der Fish River Canyon im Süden, die Köcherbäume von Keetmanshoop und die rätselhafte Welwitschia-Staude in der Wüste Namib unweit der Skelettküste.
Der Film spannt den Bogen von der prähistorischen Vergangenheit in die Gegenwart und stellt Menschen vor, die dem Land sein heutiges Gesicht gegeben haben. Namibia - so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen, aber mit unter zwei Millionen Menschen dünn besiedelt - ist ein bezauberndes Land zwischen Kalahari und Namib, ein Land der roten Stille.
(ARD/SR)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:20
Stereo-Ton16:9 Format

Klöster der Schweiz: Kloster Rapperswil

Kloster zum Mitleben

Film von Paul Riniker

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Die Klöster und Ordensgemeinschaften in der Schweiz sind im Wandel. Sie haben in den letzten Jahren ihr Erscheinungsbild stark verändert. Private Internate und Schulen wurden geschlossen, die Klöster mussten neue Tätigkeitsfelder erschließen. Der Umbruch hängt mit ...

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Die Klöster und Ordensgemeinschaften in der Schweiz sind im Wandel. Sie haben in den letzten Jahren ihr Erscheinungsbild stark verändert. Private Internate und Schulen wurden geschlossen, die Klöster mussten neue Tätigkeitsfelder erschließen. Der Umbruch hängt mit dem fehlenden Nachwuchs an Schwestern und Patres zusammen, aber auch mit gesellschaftlichen Veränderungen und der Umstrukturierung der Bildungslandschaft Schweiz. Die Kapuziner von Rapperswil öffnen seit 13 Jahren ihre Pforten für Gäste. Für ein kleines Entgelt können Frauen oder Männer während einer oder mehrerer Wochen den Alltag mit den zehn Brüdern und den zwei Menzinger Schwestern teilen. "Kloster zum Mitleben" heißt das außergewöhnliche Projekt.
Der Film von Paul Riniker gibt Einblick in die unerwartet vielfältige Welt des traumhaft gelegenen Klosters.


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20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In-und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Die Rockies

Dreiteilige Reihe

2. Sehnsucht nach dem alten Westen

Film von Fritz Pleitgen

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Ob auf einer Fahrt mit der Canadian Pacific Railroad, mit der einst die kanadischen Rockies erschlossen wurden, beim Besuch auf einer Büffelfarm oder während eines Streifzugs durch das Reservat der Blackfoot-Indianer, die Sehnsucht nach dem alten Westen, der einst ...
(ARD/WDR)

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Ob auf einer Fahrt mit der Canadian Pacific Railroad, mit der einst die kanadischen Rockies erschlossen wurden, beim Besuch auf einer Büffelfarm oder während eines Streifzugs durch das Reservat der Blackfoot-Indianer, die Sehnsucht nach dem alten Westen, der einst Tausende Siedler hierher geführt hatte, ist bis heute spürbar. Mit der unberührten Einsamkeit der Rockies ist es vorbei, doch gehört das Abenteuer Natur bis heute zum Alltag der Menschen.
Fritz Pleitgen war zwei Mal in den "leuchtenden Bergen": Im Winter ging es durch Kanadas Südwesten und im Sommer quer durch die Bundesstaaten Montana, Wyoming und Idaho. In seinem Film zeigt er eine traumhafte Landschaft, aber gibt auch Einblicke ins Leben der heutigen Cowboys und Indianer. Darunter der Pferdeflüsterer Kail Mantle aus Montana, der sagt, es gäbe längst "mehr Cowboyhüte als Cowboys" in den Rockies. Seine Methode Pferde zu beschlagen, ist mehr als ungewöhnlich - wie auch der Job der "Chief Mountain Hotshots", einer Elitetruppe von Feuerwehrleuten, die auf Waldbrände spezialisiert ist. Das besondere an ihrer Einheit: Sie alle gehören zum einst besonders kriegerischen Stamm der Blackfoot-Indianer, der die Weißen das Fürchten lehrte. Heute fühlen sie sich oft als Menschen zweiter Klasse behandelt. Auch den Spuren Ernest Hemingways ist Fritz Pleitgen gefolgt. Der amerikanische Schriftsteller liebte die Ursprünglichkeit der Rockies, kam oft zur Jagd und verbrachte seine letzten Lebensjahre hier. Außerdem hat sich Fritz Pleitgen mit seinem Team auf die Suche nach Grizzlybären gemacht, die zum Symbol der Rockies geworden sind.
(ARD/WDR)


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Masken, Fetische und andere Obsessionen

Auf den Spuren traditioneller afrikanischer Kunst

Film von Chitra-Lekha Sarkar

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Sie sei mystisch, dunkel, faszinierend, heißt es, dynamisch, kraftvoll, expressiv, ja sogar brutal und primitiv - die traditionelle afrikanische Kunst gilt immer noch als unzugänglich, fremd und furchteinflößend.
Chitra-Lekha Sarkar geht in ihrem Film "Masken, ...

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Sie sei mystisch, dunkel, faszinierend, heißt es, dynamisch, kraftvoll, expressiv, ja sogar brutal und primitiv - die traditionelle afrikanische Kunst gilt immer noch als unzugänglich, fremd und furchteinflößend.
Chitra-Lekha Sarkar geht in ihrem Film "Masken, Fetische und andere Obsessionen" diesem geheimnisvollen Mythos nach und stellt traditionelle afrikanische Kunst vor. Die Spurensuche auf der Fährte traditioneller afrikanischer Kunst führt nach Togo und Kamerun, zu Priestern, Heilern und Magiern, in die ferne Welt der animistischen Glaubensvorstellungen, in einen Voodoo-Tempel und zu einem traditionellen Jahresfest voller kultischer Rituale. Aber auch in der Schweiz sucht die Autorin Chitra-Lekha Sarkar Antworten auf ihre Fragen nach der Faszination afrikanischer Kunst: bei einer kleinen, verschworenen Kunstszene der besonderen Art. Sammler, Galeristen, Händler, Kuratoren und Missionare in Zürich, Genf und Zug werden befragt.


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22:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB 2



Von Montag bis Freitag liefert das österreichische Nachrichtenmagazin einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.
(ORF)


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22:25
Stereo-Ton

Die Macht des Wissens

Fünfteilige Reihe

Präsentiert von Armin Mueller-Stahl

1. Robert Koch in Berlin

Film von Matthias Hoferichter und Norbert Kron

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"Ich hasse meine Praxis, diesen ärztlichen Schwindel. Die Mütter kommen weinend zu mir, flehen mich an, ich möchte ihr Kind retten. Wie soll ich Krankheiten heilen, wenn ich ihre Ursache nicht kenne?" Das schreibt Robert Koch (1843 - 1910) Mitte des 19. Jahrhunderts als ...
(ARD/MDR)

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"Ich hasse meine Praxis, diesen ärztlichen Schwindel. Die Mütter kommen weinend zu mir, flehen mich an, ich möchte ihr Kind retten. Wie soll ich Krankheiten heilen, wenn ich ihre Ursache nicht kenne?" Das schreibt Robert Koch (1843 - 1910) Mitte des 19. Jahrhunderts als unbedeutender Landarzt in einem Dorf in Posen. Schon die Frage nach der Ursache einer Krankheit ist revolutionär, denn Jahrhunderte lang war eine Krankheit Gottes Fügung oder einfach Schicksal. Mit Robert Koch sucht ein Mediziner erstmals nach den Mikroben, die nach der Theorie eines französischen Arztes die Ursache vieler Krankheiten sein sollen. 1878 findet er den Milzbrand-Erreger. Die Entdeckung lässt ihn zu einem der berühmtesten Mediziner der Welt aufsteigen. 1885 wird er Professor an der Universität Berlin und bekommt ein eigenes Institut, das er mit seinen Forschungen über die Tuberkulose und seinen Vorschlägen über öffentliche Gesundheitsvorsorge in kürzester Zeit zu Weltruhm führt. Gegründet wurde die Berliner Universität 1810 von Wilhelm von Humboldt. Unter dem Leitmotiv "Einsamkeit und Freiheit" stellt er die Forschung in den Mittelpunkt und will die Studenten "zum Nachdenken, nicht zum Lernen" anleiten. Sein Konzept geht auf. Robert Koch ist nur einer von 29 Nobelpreisträgern, die die Berliner Humboldt-Universität vorzuweisen hat. Keine Universität Deutschlands hatte eine stärkere reformerische Ausstrahlung und Anziehungskraft, keine hat auch im Ausland so sehr als Modell gewirkt. Im 20. Jahrhundert geriet die Humboldt-Universität, die ihre Gründer mit größtmöglicher Unabhängigkeit ausstatten wollten, in den Bann der Politik. Heute, nach den Veränderungen im Herbst 1989, sucht sie Wege, wieder an das Ideal ihrer Entstehungszeit anzuknüpfen: Sie will wieder die deutsche Spitzen-Uni werden.
Armin Müller-Stahl stellt in fünf Folgen berühmte Universitäten Europas und ihre erfolgreichsten Studenten und Wissenschaftler vor.

Weitere zwei Folgen zeigt 3sat an den kommenden Tagen jeweils um 22.25 Uhr. Folge vier wird am Samstag, 5. Januar, 22.40 Uhr, Folge fünf am Montag, 7. Januar, um 23.10 Uhr ausgestrahlt.
(ARD/MDR)


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23:10
Dolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Ein fast perfekter Seitensprung

Komödie, Österreich 1995

Darsteller:
HennyElfi Eschke
SigiAndreas Vitásek
RenateClaudia Kment
sowie Hans Clarin, Sebastian Koch, Kitty Speiser,
Lotte Ledl, Hilde Sochor, Peter Fröhlich,
Heinz Petters u.a.
Länge: 101 Minuten

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Henny läuft ihrem Bräutigam just vor dem Jawort in einer Hamburger Kirche davon und begibt sich auf eine spontane Reise "irgendwohin in den Süden". Das Geld reicht allerdings nur bis in die österreichische Bundeshauptstadt Wien. Hier verliebt sich Henny in den ...
(ORF)

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Henny läuft ihrem Bräutigam just vor dem Jawort in einer Hamburger Kirche davon und begibt sich auf eine spontane Reise "irgendwohin in den Süden". Das Geld reicht allerdings nur bis in die österreichische Bundeshauptstadt Wien. Hier verliebt sich Henny in den charmanten Sigi, ohne zu ahnen, dass sie damit in arge Turbulenzen gerät. Denn Sigi ist verheiratet und Vater einer Tochter. Dabei beginnt alles ganz harmlos. Sigi Hirnschroth lebt in Wien als Auslagendekorateur und könnte ganz zufrieden sein. Doch privat ist die Lage angespannt. Ehefrau Renate ist grundlos eifersüchtig, und Töchterchen Julia leidet unter der Streitstimmung.
"Jeder von uns ist auf irgendeine Art mit diesem Thema konfrontiert, zumindest mit der Angst, dass dieser alltägliche Horror auch einmal auf ihn zukommen könnte", so Reinhard Schwabenitzky, der als Regisseur von Ernst Hinterbergers "Ein echter Wiener geht nicht unter" Fernsehgeschichte schrieb. Er und Ehefrau Elfi Eschke sind seit Jahren der Beweis für erfolgreiche Zusammenarbeit ("Büro, Büro", "Ilona und Kurti", "Verlassen Sie bitte ihren Mann", "Zwei Väter einer Töchter", "Frechheit siegt" und "Hannah").

Die weiteren Teile der Komödientrilogie von Reinhard Schwabenitzky zeigt 3sat an den kommenden Tagen um 23.10 Uhr.
(ORF)


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0:50
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichten des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Die Schweizer Nachrichtensendung informiert in Berichten, Reportagen, Porträts und Live-Gesprächen über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt. Das Themenspektrum ist breit und der Aktualitätsbegriff wird weit gefasst.


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1:20
Stereo-Ton16:9 Format

Cotton Club

(The Cotton Club)

Spielfilm, USA 1984

Darsteller:
Dixie DwyerRichard Gere
Sandman WilliamsGregory Hines
Vera CiceroDiane Lane
Owney MaddenBob Hoskins
Dutch SchultzJames Remar
Vincent DwyerNicolas Cage
Lila Rose OliverLonette McKee
u.a.
Länge: 121 Minuten
Regie: Francis Ford Coppola

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Harlem, 1928: Gangsterboss Dutch Schultz ist Stammgast in Harlems Cotton Club, der Owney Madden gehört. Dort verkehrt die New Yorker High Society ebenso wie die Unterwelt und amüsiert sich bei heißer Jazzmusik und nicht minder heißen Tanznummern. Eines Nachts entgeht ...
(ARD)

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Harlem, 1928: Gangsterboss Dutch Schultz ist Stammgast in Harlems Cotton Club, der Owney Madden gehört. Dort verkehrt die New Yorker High Society ebenso wie die Unterwelt und amüsiert sich bei heißer Jazzmusik und nicht minder heißen Tanznummern. Eines Nachts entgeht Dutch Schultz im Cotton Club mit knapper Not und mit Hilfe des jungen Jazztrompeters Dixie Dwyer einem Bombenanschlag rivalisierender Gangster. Da ihm Dixie sehr gut gefällt, protegiert er ihn fortan. Vor allem soll Dixie auf Vera Cicero, Dutchs junge Geliebte, aufpassen. Dass die beiden sich dabei ineinander verlieben, hat der jähzornige Gangster allerdings gar nicht gern. Verliebt ist auch der schwarze Stepptänzer Dalbert "Sandman" Williams, und zwar in Lila Rose Oliver. Tanzen und singen dürfen die beiden im Cotton Club, als Gäste haben sie ihrer Hautfarbe wegen jedoch keinen Zutritt. Auch sonst müssen sie sich manche Demütigung gefallen lassen. Owney Madden ebnet Dixie Dwyer den Weg nach Hollywood. Von dort kehrt Dixie als Filmstar nach Harlem zurück, wo sich Vera von Dutch Schultz einen eigenen Nachtclub finanzieren ließ. Dixie braucht die Protektion des Gangsters jetzt nicht mehr, aber bei Vera steht dieser ihm nach wie vor im Weg.
Der Cotton Club im New Yorker Stadtteil Harlem war in den Jahren 1923 bis 1936 der berühmteste Nachtclub Amerikas. Dort begannen viele künstlerische Karrieren und verkehrten die Reichen und Gangster. Die auftretenden Künstler - vorwiegend Schwarze - spielten, sangen und tanzten für ein ausschließlich weißes Publikum. Als Gäste wurden Schwarze in dem mondänen Luxusetablissement nicht geduldet. Francis Ford Coppola machte den legendären Club zum Zentrum eines hinreißenden Filmspektakels, in dem vor dem Hintergrund von Prohibition und Wirtschaftskrise ein turbulentes Kapitel amerikanischer Show-Geschichte geschildert wird. Kontrapunktiert wird das Feuerwerk virtuoser Show-Darbietungen von explosiven Gangsterschlachten, die ihren Show-Charakter ebenfalls nicht verleugnen.
(ARD)


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3:20
Stereo-Ton

Berlin-Nacht

Die Insel West-Berlin

Film von Jens Rübsam

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West-Berlin war nach dem 13. August 1961 eine Insel, 480 eingemauerte Quadratkilometer. Die etwa 150 Straßen und Wege, die bis dato über die Zonen- und Sektorengrenze geführt haben, waren für rund zwei Millionen Menschen auf einmal versperrt: durch Mauern und ...
(ARD/RBB)

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West-Berlin war nach dem 13. August 1961 eine Insel, 480 eingemauerte Quadratkilometer. Die etwa 150 Straßen und Wege, die bis dato über die Zonen- und Sektorengrenze geführt haben, waren für rund zwei Millionen Menschen auf einmal versperrt: durch Mauern und Schlagbäume, durch Stacheldraht und Barrieren. Von den 80 Übergangsstellen blieben nur vier geöffnet. Die Mauer wurde, wie West-Berliner sagten, "Natur". Man musste mit ihr leben - und so lebte man mit ihr. West-Berlin war Ende der 1960er Jahre aber auch eine attraktive Adresse für rebellische Geister, es war die Stadt der Wehrdienstverweigerer und die Stadt des politischen Widerstands. Es war die Stadt, in der sich wie nirgendwo sonst in der Republik die Zulagen und Steuerbefreiungen addierten und in der 500.000 Dachziegel und 16,9 Millionen Stück Seife als Blockadevorräte deponiert wurden.
Der Film von Jens Rübsam erzählt vom Alltag und vom Lebensgefühl in West-Berlin. Von den kleinen und großen Besonderheiten, die sich durch die außergewöhnliche Situation der Stadt ergaben.

In vier weiteren Filmen beschäftigt sich 3sat bis 5.50 Uhr mit Vergangenheit und Gegenwart Berlins.
(ARD/RBB)


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4:05
Stereo-Ton16:9 Format

Berlin-Nacht

Ost-Berlin

Film von Jens Rübsam und Dagmar Wittmers

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Ost-Berlin - das war nach dem 13. August 1961 die Hälfte einer Großstadt. Nirgendwo rieb sich der Osten so am Westen wie hier. Ostberlin war das aufpolierte Schaufenster zum Westen. Die Stadt der Parteikarrieristen, aber auch der Aussteiger und Andersdenkenden. ...
(ARD/RBB)

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Ost-Berlin - das war nach dem 13. August 1961 die Hälfte einer Großstadt. Nirgendwo rieb sich der Osten so am Westen wie hier. Ostberlin war das aufpolierte Schaufenster zum Westen. Die Stadt der Parteikarrieristen, aber auch der Aussteiger und Andersdenkenden. Allgegenwärtig die Staatsmacht, doch nirgendwo in der Republik lebte man anonymer und freiheitlicher als in der einzigen Großstadt der DDR. Ost-Berlin war der Treffpunkt der Republik, am Alexanderplatz unter der Weltzeituhr. Es war der Ort des Abschieds, am Bahnhof Friedrichstraße, wenn Freunde oder Verwandte im Tränenpalast verschwanden, ungewiss, ob es ein Wiedersehen gibt. Für rund eine Million Menschen war Ost-Berlin "ihr Berlin" mit all seinen Nischen und kleinen Freiheiten jenseits von Blauhemd und Hammer und Zirkel.
Der Film von Jens Rübsam und Dagmar Wittmers erzählt vom Lebensgefühl und vom Alltag der Menschen in dieser geteilten Stadt, in der der Osten ein Hauch westlicher war: große und kleine Geschichten eines Lebens voller Widersprüche.
(ARD/RBB)


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4:50
Stereo-Ton

Berlin-Nacht

Berliner Inselgeheimnisse

Film von Dagmar Wittmers

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Auf den Seen von Havel und Spree liegen Berlins Inselparadiese, die neben der Natur unterschiedlichste historische Sehenswürdigkeiten zu bieten haben.
Dagmar Wittmers erzählt Berliner Inselgeheimnisse: Auf der Pfaueninsel gibt es das geheime Labor eines Alchimisten ...
(ARD/RBB)

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Auf den Seen von Havel und Spree liegen Berlins Inselparadiese, die neben der Natur unterschiedlichste historische Sehenswürdigkeiten zu bieten haben.
Dagmar Wittmers erzählt Berliner Inselgeheimnisse: Auf der Pfaueninsel gibt es das geheime Labor eines Alchimisten und unterirdische Gänge zum Schloss zu entdecken. Mit der Herrschaft der Nationalsozialisten wird man auf Schwanenwerder konfrontiert. Auf Valentinswerder gibt ein Inselbesitzer Auskunft. Im Barockschloss auf der Köpenicker Schlossinsel sind die Schätze des Kunstgewerbemuseums zu bewundern und der Saal, in dem Friedrich dem Großen und seinem Freund Katte einst der Prozess gemacht wurde.
(ARD/RBB)


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5:20
Stereo-Ton

Berlin-Nacht

Berliner Bezirke

Zweiteiliger Film von Thorsten Johannigmeier

1. Teil

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Über 3,3 Millionen Menschen leben in Berlin. So vielfältig Berlins Einwohner sind, so unterschiedlich sind die Bezirke, in denen sie leben. Berlin hat kein einheitliches Stadtbild. Vom dörflichen Idyll über den urbanen Großstadtkiez bis hin zur kosmopolitischen ...
(ARD/RBB)

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Über 3,3 Millionen Menschen leben in Berlin. So vielfältig Berlins Einwohner sind, so unterschiedlich sind die Bezirke, in denen sie leben. Berlin hat kein einheitliches Stadtbild. Vom dörflichen Idyll über den urbanen Großstadtkiez bis hin zur kosmopolitischen Metropole - hier soll jeder nach seiner Fasson selig werden. In zwölf Bezirke teilt die Verwaltung die knapp 900 Quadratkilometer große Stadtfläche auf.
Der zweiteilige Film zeigt die Vielfalt der Stadtteile und ihre Besonderheiten. Er erklärt ihre Geschichte und beschreibt die unterschiedlichen Lebensweisen, die sich in ihnen spiegeln und die zusammen das Gesamtbild der Großstadt Berlin ergeben.
(ARD/RBB)


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5:50
Stereo-Ton

Berlin-Nacht

Berliner Bezirke

Zweiteiliger Film von Thorsten Johannigmeier

2. Teil

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Über 3,3 Millionen Menschen leben in Berlin. So vielfältig Berlins Einwohner sind, so unterschiedlich sind die Bezirke, in denen sie leben. Berlin hat kein einheitliches Stadtbild. Vom dörflichen Idyll über den urbanen Großstadtkiez bis hin zur kosmopolitischen ...
(ARD/RBB)

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Über 3,3 Millionen Menschen leben in Berlin. So vielfältig Berlins Einwohner sind, so unterschiedlich sind die Bezirke, in denen sie leben. Berlin hat kein einheitliches Stadtbild. Vom dörflichen Idyll über den urbanen Großstadtkiez bis hin zur kosmopolitischen Metropole - hier soll jeder nach seiner Fasson selig werden. In zwölf Bezirke teilt die Verwaltung die knapp 900 Quadratkilometer große Stadtfläche auf.
Der zweiteilige Film zeigt die Vielfalt der Stadtteile und ihre Besonderheiten. Er erklärt ihre Geschichte und beschreibt die unterschiedlichen Lebensweisen, die sich in ihnen spiegeln und die zusammen das Gesamtbild der Großstadt Berlin ergeben.
(ARD/RBB)

Sendeende: 6:15 Uhr