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Sonntag, 30. Dezember
Programmwoche 01/2008
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

Der ungläubige Thomas

Das Geheimnis des Apostels

Film von Dorit Vaarning

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Die christliche Tradition Indiens gehört zu den ältesten dieser Erde. Von den so genannten Urchristengemeinden in Kerala heißt es, sie seien vom Apostel Thomas selbst gegründet worden. Ohne Unterbrechung werden dort seit über 2.000 Jahren christliche Gottesdienste ...
(ARD/BR)

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Die christliche Tradition Indiens gehört zu den ältesten dieser Erde. Von den so genannten Urchristengemeinden in Kerala heißt es, sie seien vom Apostel Thomas selbst gegründet worden. Ohne Unterbrechung werden dort seit über 2.000 Jahren christliche Gottesdienste abgehalten. Doch alte Rituale oder Texte des Urchristentums sind nicht mehr zu finden. Die Portugiesen haben nach ihrer Ankunft in Indien Ende des 15. Jahrhunderts alles vernichtet, was an die Lehren des Apostels Thomas erinnert, weil er unter Verdacht stand, ketzerisch zu sein. In Europa ist Thomas in erster Linie als "der Ungläubige" aus der Bibel bekannt, der selbst die Wundmale Jesu berühren musste, um an die Auferstehung zu glauben. In der gesamten frühchristlichen Überlieferung des Ostens aber zeigt sich ein anderes Bild. Hier gilt Thomas als ein besonders erleuchteter Schüler Jesu, nach dessen Tod Thomas nach Syrien, Persien und schließlich nach Indien gekommen sei, um die christliche Lehre zu verbreiten. Wie diese Lehre aussah, darüber war man über fast 2.000 Jahre hinweg auf Vermutungen angewiesen. Man wusste aber, dass Jesus auch Thomas aufgetragen hatte, ein Evangelium zu schreiben, und dass dieses Evangelium bald von der frühen Kirche unterdrückt und schließlich verboten wurde. Was war die Lehre von Thomas? Aufschluss darüber gab erst 1945 der sensationelle Fund von Nag Hamadi in Ägypten, wo eine Bibliothek frühchristlicher Papyri entdeckt wurde, worunter sich auch eine lückenlose Ausgabe des Thomasevangeliums befand. Es war eine Sammlung von Jesusworten, die zum Teil auch in der Bibel stehen, zum Teil aber auch völlig unbekannt waren.
Der Film von Dorit Vaarning verfolgt die verschiedenen Darstelllungen des Lebens des ungläubigen Thomas.
(ARD/BR)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Mit Thea Dorn

Thema: "Glauben heute"

Mit den Gästen Arnold Angenendt, Ulrich Beck,
Martin Urban und Eberhard Jüngel


(ARD/SWR)


8:00
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten, vor allem aus dem Alpenraum, und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

Lyrik für alle

Die erste gesprochene Literaturgeschichte der Lyrik

im Fernsehen von und mit Lutz Görner

111. Stefan George (2/2)


Lutz Görner, pointierter Rezitator, Darsteller und Interpret von Gedichten, präsentiert eine einzigartige Lyrik-Anthologie.


9:15
Zweikanal-Ton16:9 Format

Ein Gespräch mit Jane Goodall

Die charismatische UN-Missionarin

(aus der SF-Gesprächreihe "Sternstunde Philosophie")
(Zweikanalton deutsch/englisch)

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Sie ist 320 Tage im Jahr auf Reisen: Jane Goodall, die als britische Affenforscherin bekannt ist und deren Freilandstudien an Schimpansen weltweit große Beachtung fanden. Ihre Karriere begann in den frühen 1960er Jahren in Tansania, wo sie im Urwald das Vertrauen wild ...

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Sie ist 320 Tage im Jahr auf Reisen: Jane Goodall, die als britische Affenforscherin bekannt ist und deren Freilandstudien an Schimpansen weltweit große Beachtung fanden. Ihre Karriere begann in den frühen 1960er Jahren in Tansania, wo sie im Urwald das Vertrauen wild lebender Schimpansen gewinnen und sich frei unter ihnen bewegen konnte. Doch wenn Jane Goodall heute über Primaten redet, so meint sie meist nicht mehr Schimpansen, sondern Menschen. Für sie ist klar: Wenn die Schimpansen in Afrika überleben sollen, so müssen die Menschen dafür gewonnen werden. Jane Goodall geht es aber längst nicht mehr nur um die letzten Wälder Afrikas mit ihren Schimpansen. Seit Veröffentlichung ihrer Autobiografie "Grund zur Hoffnung" (2000) trägt sie ihr Engagement für eine bessere Welt in die breite Öffentlichkeit. Und seit sie von Kofi Annan 2002 zur Friedensbotschafterin der Vereinten Nationen ernannt wurde, engagiert sie sich sozusagen in offizieller Mission.
Im Gespräch mit dem Biologen Andreas Moser erweist sich Jane Goodall als humorvoller Gast, dessen Botschaften auf einem spürbaren spirituellen Fundament beruhen und den tiefen Respekt vor jedem Leben spüren lassen.


10:15
Videotext Untertitel

Erdsegen

Fernsehfilm, Österreich 1986

Darsteller:
Hans TrautendorfferDietrich Siegl
Adamshaus-BauerAlexander Wagner
Adamshaus-BäuerinBarbara Petrisch
BärbelGudrun Trummer
u.a.
Länge: 95 Minuten
Regie: Karin Brandauer

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1910: Ein Mann geht übers schneebedeckte Land. Er sucht Arbeit als Knecht und wird enttäuscht. Denn seine Hände sind glatt, und überhaupt: Wie ein Bauernknecht schaut er nicht aus, eher wie ein Strolch, ein verdächtiges Subjekt. Endlich trifft er auf den Adamshauser. ...
(ORF/ZDF)

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1910: Ein Mann geht übers schneebedeckte Land. Er sucht Arbeit als Knecht und wird enttäuscht. Denn seine Hände sind glatt, und überhaupt: Wie ein Bauernknecht schaut er nicht aus, eher wie ein Strolch, ein verdächtiges Subjekt. Endlich trifft er auf den Adamshauser. Der ist kränklich, der älteste Sohn beim Militär, ein anderer Sohn leidet an einer Schussverletzung. Man braucht also dringend einen Knecht. Das Misstrauen der Bäuerin gegen den Fremden mit den ungewöhnlichen Manieren hilft dagegen wenig. Hans Trautendorffer ist Wirtschaftsredakteur bei einer Wiener Zeitung. Weil er genug hat vom Stadtleben und sich aufs Land sehnt, hat er mit seinem Chef gewettet, dass er ein Jahr lang als Knecht arbeiten wird. Sein neues Leben zerstört seine Illusionen. Die Natur scheint ihm feindlich, die ungewohnte Arbeit ist hart, die Einheimischen misstrauen handgreiflich dem Fremden. Und die Welt ist nicht heil. Die kleinen Bergbauern sind vom Untergang bedroht, sie sind nicht mehr autark wie früher. Der Welthandel spielt da mit und die Konkurrenz der Talbauern, die ihre großen Flächen mit modernen Maschinen bearbeiten können. Außerdem lockt die Fabrik mit regelmäßiger Arbeitszeit, regelmäßigem Lohn. Obwohl Hans sich zurücksehnt ins bequeme Stadtleben, halten ihn zuerst sein Stolz und die Angst vor dem Spott des Kollegen zurück. Aber als er sich dann verliebt und zuletzt sogar die ganze Verantwortung für den Adamshauser-Hof allein auf seinen Schultern liegt, kann er nicht mehr fortgehen. Am Ende seines Jahres hat Hans Trautendorffer sich verändert. Valentin Adamshauser kommt vom Militär zurück. Hans, der im Dorf geheiratet hat, muss sich entscheiden: Ein Bauer ist er nicht geworden, aber in Wien weitermachen wie früher, kann er auch nicht.
Fernsehfilm von Karin Brandauer nach dem Roman von Peter Rosegger.
(ORF/ZDF)


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12:00
Stereo-Ton16:9 Format

Paula Modersohn-Becker

Geschichte einer Malerin

Doku-Drama von Wilfried Hauke, Deutschland 2007

Darsteller:
Paula Modersohn-BeckerVerena Güntner
Otto ModersohnChristoph Jacobi
Clara Rilke-WesthoffFranziska Schubert
sowie Rika Weniger, Mathias Bleier
und Fridericke Pöschel

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Als Zehnjährige erlebt Paula ein Unglück, das ihr Leben maßgeblich prägen wird. Die Cousine Cora wird vor ihren Augen verschüttet. Der Tod ist für Paula von nun an etwas Allgegenwärtiges, sie möchte das Leben mit jedem Augenblick genießen. Paula will lieben und ...
(ARD/RB)

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Als Zehnjährige erlebt Paula ein Unglück, das ihr Leben maßgeblich prägen wird. Die Cousine Cora wird vor ihren Augen verschüttet. Der Tod ist für Paula von nun an etwas Allgegenwärtiges, sie möchte das Leben mit jedem Augenblick genießen. Paula will lieben und große Bilder malen. Doch von einem leichten Leben, wie es die junge Frau träumt, keine Spur. Als sie das erste Mal Worpswede bei Bremen besucht, jubelt sie. Das Künstlerdorf im Teufelsmoor soll Zwischenstation für die Malschülerin sein. Denn gemeinsam mit ihrer Freundin Clara Westhoff träumt sie davon, in Paris zu leben und Künstlerin zu werden. In Worpswede fühlt Paula Becker sich von dem jungen Dichter Rilke und dem älteren Maler Otto Modersohn anzogen und entscheidet sich letztlich für die Sicherheit an der Seite des erfolgreichen Moormalers. Worpswede ist nun ihre Heimat, unterbrochen nur von kurzen Studienaufenthalten in Paris. Als Paula Modersohn-Becker in der Ehe zu vereinsamen beginnt, verlässt sie Modersohn und geht ganz nach Paris. In der größten Lebenskrise malt sie zwar ihre heute berühmten Bilder, versinkt aber in tiefster Not. Als Modersohn sie endlich freilassen kann, kehrt sie mit neuer Hoffnung nach Worpswede zurück. Sie stirbt am 20. November 1907, 31 Jahre alt, kurz nach der Geburt ihrer Tochter.
Wilfried Hauke erzählt die melodramatische Geschichte der Malerin Paula Modersohn-Becker mit einem überzeugenden Ensemble junger Bremer Schauspieler in historisch stimmigen, höchst emotionalen Bildern. Verena Güntner und Christoph Jacobi ragen dabei als Paula und Otto Modersohn heraus. Das Doku-Drama folgt strikt den Tagebuchaufzeichnungen und Briefen Paula Modersohn-Beckers und zeichnet mit aufwändigen Spielszenen an den Originalschauplätzen in Worpswede und Paris sowie mit Gemälden, dokumentarischen Fotos aus dem Nachlass und historischem Filmmaterial die kurze Lebens- und Schaffenszeit einer großartigen Künstlerin spannend und informativ nach.
(ARD/RB)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "ZIB 2" liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 Format

Der ARD-Jahresrückblick 2007

Moderation: Caren Miosga


(ARD)


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14:00
Stereo-Ton16:9 Format

Donau kulinarisch

13-teilige Reihe

1. Von der Quelle bis Ulm

Film von Ulrike Bartels

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Auf den Höhen des Schwarzwalds entspringt die Donau. Breg und Brigach sind die größten Quellflüsse des 2.888 Kilometer langen Flusses. Wo genau die Quelle der Donau liegt, ist eine Frage, auf die es zwei Antworten gibt: Auf dem Kolmenhof hoch über Furtwangen sagen die ...
(ARD/SWR/WDR/ORF)

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Auf den Höhen des Schwarzwalds entspringt die Donau. Breg und Brigach sind die größten Quellflüsse des 2.888 Kilometer langen Flusses. Wo genau die Quelle der Donau liegt, ist eine Frage, auf die es zwei Antworten gibt: Auf dem Kolmenhof hoch über Furtwangen sagen die einen, in Donaueschingen, im Schlosspark des Fürsten zu Fürstenberg, behaupten die anderen. Eine zuweilen heftig diskutierte und strittige Frage, die sich wohl nicht abschließend klären lassen wird. Fest steht jedoch, dass sich hinter Donaueschingen beide Quellflüsse vereinigen und der Fluss ab diesem Punkt "Donau" heißt. Im Naturpark "Obere Donau" - eine der schönsten Regionen entlang des Flusses - ist die Donau noch sehr schmal, fast unscheinbar und noch nicht schiffbar. Lediglich Kanuten und Freizeitsportler sind dort unterwegs. Bei Sigmaringen liegt der Donaudurchbruch, eine tief eingeschnittene Felsformation - fast schon eine Schlucht. Das Benediktinerkloster Beuron ist das spirituelle Zentrum der Region und mit seinen naturbelassenen Produkten aus Garten und Metzgerei ein Beispiel für die kulinarischen Möglichkeiten, die ein Kloster zu bieten vermag. Die erste Großstadt am Fluss ist Ulm. Das Ulmer Münster mit seinem prächtigen, geschnitztem Chorgestühl und das eindrucksvoll restaurierte Gerber- und Fischerviertel lohnen einen Besuch. Dass Fischgerichte rund ums Münster zu den Spezialitäten zählen, verwundert kaum, und die Fischbratwürste im Traditionshaus "Pflugmerzler" sind eine kulinarische Besonderheit.
In 13 Folgen stellt die Reihe "Donau kulinarisch" die kulinarischen Höhepunkte an den Ufern der Donau in zehn Ländern vor.

Die zweite Folge von "Donau kulinarisch" zeigt 3sat im Anschluss um 14.30 Uhr. Die weiteren Folgen sind täglich ab Dienstag, 1. Januar, jeweils um 14.00 und 14.30 Uhr in 3sat zu sehen. Am Samstag, 5. Januar, werden die letzten drei Folgen ab 13.30 Uhr ausgestrahlt.
(ARD/SWR/WDR/ORF)


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14:30
Stereo-Ton16:9 Format

Donau kulinarisch

13-teilige Reihe

2. Von Ulm bis Regensburg

Film von Ulrike Bartels

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Auf der kulinarischen Reise entlang der Donau geht es von Ulm weiter Richtung Regensburg. Ein Abstecher führt nach Illertissen. Dort liegt der Gasthof Krone. Küchenchef Jürgen Willer ist ein ganz besonderer Mensch und Gastwirt: Mit Leib und Seele Koch, hat er ein ...
(ARD/SWR/WDR/ORF)

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Auf der kulinarischen Reise entlang der Donau geht es von Ulm weiter Richtung Regensburg. Ein Abstecher führt nach Illertissen. Dort liegt der Gasthof Krone. Küchenchef Jürgen Willer ist ein ganz besonderer Mensch und Gastwirt: Mit Leib und Seele Koch, hat er ein Gasthaus geschaffen, in dem man sich sofort zu Hause fühlt. Dass er den Gast mit seiner von Kräutern inspirierten Küche verwöhnt - für ihn selbstverständlich. Der Schwäbischwerder Kindertag in Wörth an der Donau ist ein Fest, das eine ganze Region in den Bann zieht. Tausende Kinder treffen sich im Sommer zu einem Festumzug durch den Ort und präsentieren historische Szenen in alten Gewändern und Kostümen. In Ingolstadt lebte die bedeutende Schriftstellerin und Dramatikerin Marieluise Fleißer. In ihrem Elternhaus wurde das Fleißer-Museum eingerichtet, in dem die Werkstatt ihres Vaters zu bestaunen ist, ein wichtiger Ort für die Schriftstellerin und Schauplatz in einigen ihrer Dramen. Die Weltenburger Enge bei Kelheim ist ein Naturschauspiel von hohem Rang. Dort hat sich die Donau durch den Fels gegraben. In Regensburg endet die Donaureise. Die Steinerne Brücke ist das Wahrzeichen der Stadt. Zu ihren Füßen steht die "Wurstkuchl", die älteste Wurstbraterei der Welt. Dort werden Würstchen mit Kraut und selbst gemachtem Senf serviert, einfach, ursprünglich und köstlich. Letzte Station ist das Schloss Emmeram der Fürstenfamilie von Thurn und Taxis.
In 13 Folgen stellt die Reihe die kulinarischen Höhepunkte an den Ufern der Donau in zehn Ländern vor.
(ARD/SWR/WDR/ORF)


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15:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Herr der Himmelsscheibe

Der Jahrtausendfund von Nebra

Film von Michael Gregor

Darsteller:
Fürst IIVeit Stübner
FürstinNina Rahlff
Sohn des Fürst IIIAurel Crisafolli
Fürst IChristian Ahrens
u.a.
Regie: Michael Gregor

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Sie ist geheimnisvoll und rätselhaft, von erlesener Schönheit und einzigartiger Faszination. Über 3.500 Jahre liegt eine Weltsensation im lehmigen Waldboden auf dem Mittelberg in Sachsen-Anhalt: die "Himmelsscheibe von Nebra". Als die Scheibe 2002 vom Leiter des Museums ...

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Sie ist geheimnisvoll und rätselhaft, von erlesener Schönheit und einzigartiger Faszination. Über 3.500 Jahre liegt eine Weltsensation im lehmigen Waldboden auf dem Mittelberg in Sachsen-Anhalt: die "Himmelsscheibe von Nebra". Als die Scheibe 2002 vom Leiter des Museums für Vorgeschichte in Halle, Dr. Harald Meller, auf dramatische Weise aus den Händen von Raubgräbern und Kunsthehlern gerettet wurde, konnte noch niemand ahnen, welche Geheimnisse dieser Jahrtausendfund aus Mitteldeutschland offenbaren sollte. Seit gut fünf Jahren haben Forscher nunmehr mit den neuesten wissenschaftlichen Methoden die 2,3 Kilogramm schwere Bronzescheibe untersucht. Die "Himmelsscheibe von Nebra" offenbart zusammen mit weiteren spektakulären Funden aus dem Raum Halle den Blick auf eine faszinierende Lebenswelt, die bereits erste Anzeichen einer Hochkultur verkörperte. In Europa zeigt sich ein weit verzweigtes Netz von Handelsbeziehungen, von Stonehenge bis zur Donau, von der Ostsee bis nach Mykene. Das Gebiet rund um Halle, zwischen Saale und Unstrut, war schon damals einer der wichtigsten Knotenpunkte in diesem System von uralten Handelsstraßen.
Der Film von Michael Gregor verbindet auf anschauliche Weise dokumentarisch-wissenschaftliche Teile mit Inszenierungen und zeigt, welche Geheimnisse die Wissenschaftler der Scheibe entlocken konnten. Es ist eine Aufsehen erregende Zeitreise zu den Menschen, die vor knapp 4.000 Jahren in Deutschland lebten. Drehorte waren, neben der Region Halle, unter anderem das Sonnenobservatorium in Goseck, die historische Sternwarte in Hamburg-Bergedorf, das historische Kupferbergwerk in Mühlbach/Österreich, das DNA-Labor der Uni Mainz sowie das Fürstengrab in Kivik/Schweden. Die Inszenierungen wurden mit Schauspielern im bronzezeitlichen Museumsdorf in Hitzacker realisiert.


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16:00
Stereo-Ton16:9 Format

Stars in der Manege 2006

Eine Zirkusgala zugunsten der Aktion "Kinder in Not"

Mit Monica Lierhaus und Ottfried Fischer als
Zirkus-Direktoren unterstützt von den Comedians
Ursus & Nadeschkin

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Seit 44 Jahren gibt es um die Weihnachtszeit alljährlich die Gala "Stars in der Manege". Gemeinsam mit Weltklasseartisten sind Prominente aus Sport, Bühne, Film und Fernsehen mit überraschenden Künsten unter der Zirkuskuppel zu bewundern.
2006 wagten sich unter ...
(ARD/BR)

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Seit 44 Jahren gibt es um die Weihnachtszeit alljährlich die Gala "Stars in der Manege". Gemeinsam mit Weltklasseartisten sind Prominente aus Sport, Bühne, Film und Fernsehen mit überraschenden Künsten unter der Zirkuskuppel zu bewundern.
2006 wagten sich unter anderem folgende Gäste mit Artisten, Magiern oder Clowns gemeinsam in die Manege: Hape Kerkeling (Komische Nummer mit Einzel-Kamel), Wladimir Klitschko (Großillusion - Feuerspeere), Jan Fedder (Dressur von Schweinen, Ziegen und Hunden), Sonya Kraus (Akrobatik auf dem größten Einzelelefanten der Welt), Heino Ferch (Die berühmte "Post" - Dressur mit sechs Pferden - stehend auf zwei Pferden), die Köche Sarah Wiener, Johann Lafer und Alfons Schuhbeck (Tellerjonglage mit Kocheinlage), Andrea Kiewel (Parodie einer Löwendressur mit Hund), Fritz Karl (Kung-Fu-Action mit Shaolin-Mönchen), Jutta Speidel (witzige Tanznummer) und Andrea Sawatzki (Pony-Dressur). Unter den preisgekrönten Artisten waren 2006 The Bikers mit atemberaubender Reifen-Akrobatik, das Duo Iroschnikov mit Hand-in-Hand-Akrobatik, Les Pompiers de Paris, 33 Akrobaten, die am Barren beeindrucken, Pas de Deux mit Weltklasseakrobatik mit Spitzentanz, die Comedians Strahlemann & Söhne sowie der Mime Daniel und Barry Lubin.
(ARD/BR)


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17:20
Stereo-Ton

Las Vegas - Stadt der Illusionen

Film von Peter Kruchten


(ARD/SR)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

Fernweh: Zug um Zug

Siebenteilige Reihe

5. Teil

(aus der Reihe "SF Spezial")

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In keinem Land der Welt ist die Auslastung der Schienensysteme so hoch wie in Japan. Enorme Disziplin bei Kundschaft und Bahnbelegschaft ist gefragt. Ein Lokführer darf sich in den Stoßzeiten eine Verspätung von höchstens zehn Sekunden erlauben, sonst wird er zur ...

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In keinem Land der Welt ist die Auslastung der Schienensysteme so hoch wie in Japan. Enorme Disziplin bei Kundschaft und Bahnbelegschaft ist gefragt. Ein Lokführer darf sich in den Stoßzeiten eine Verspätung von höchstens zehn Sekunden erlauben, sonst wird er zur Strafe zum Billettknipsen abkommandiert. Hier wird die Pünktlichkeit zur Obsession. Jetzt sollen auch Schweizer Lokführer lernen, dass auf der Schiene jede Sekunde zählt. Reporter Beat Häner begleitet eine Delegation der Schweizerischen Bundesbahnen nach Tokio. Vor Ort wollen die Schweizer Bahnvertreter das japanische Zeitmanagement studieren und von den Pünktlichkeitssamurai die hohe Kunst des Sekundenzählens lernen. Karoline Wirth begleitet Eisenbahnfilmer Mathias Bundi und seine Lebenspartnerin auf ihrer letzten großen Reise - vom Emmental ins wilde Hochland Schottlands. Bis heute ist das Paar immer wieder mit dem Zug durch die Welt gereist, mit den abenteuerlichsten Eisenbahnen von Costa Rica bis Togo. Immer mit dabei: früher eine 16mm-Kamera und heute eine digitale Videokamera. Nur einen Traum haben sie sich bis heute aufgespart: eine Reise mit dem luxuriösen Royal Scotsman. Zuletzt trifft Fritz Muri in Bolivien auf einen Schweizer Erforscher des größten Eisenbahnfriedhofs der Welt. Bis vor wenigen Jahren verfügte Bolivien über eines der dichtesten und spektakulärsten Eisenbahnnetze in den Anden. Die Bahn wurde benötigt, um die riesigen Vorkommen von Kupfer, Gold und anderen Metallen an die Küste zu transportieren. Diese Bahnstrecken führten vorbei an den großen Salzseen, überquerten Pässe von 5.000 Metern Höhe und glitten an Vulkanen und Geysiren vorüber. Seit der Privatisierung der Bahnen wurden viele dieser Bahnstrecken stillgelegt. Die Lokomotiven und Wagen rosten auf einem gigantischen Eisenbahnfriedhof in der Salzwüste beim Eisenbahnknotenpunkt von Uyuni vor sich hin.
In der siebenteiligen Reihe "Fernweh: Zug um Zug" stellen "Fernweh"-Reporter die abenteuerlichsten und schönsten Eisenbahnstrecken der Erde vor.


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18:15
Stereo-Ton16:9 Format

Reisen in ferne Welten

Java - Vulkaninsel zwischen Mythos und Moderne

Film von Ute Werner

Erstausstrahlung

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"Die Milchstraße des Meeres" wird Indonesien genannt. Mehr als 18.000 Inseln sprenkeln den Indischen Ozean, sie sind Teil des "Rings aus Feuer" mit etwa 150 aktiven Vulkanen. Die Menschen profitieren von der fruchtbaren Erde an den Hängen der Feuerberge, andererseits ...
(ARD/SR/3sat)

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"Die Milchstraße des Meeres" wird Indonesien genannt. Mehr als 18.000 Inseln sprenkeln den Indischen Ozean, sie sind Teil des "Rings aus Feuer" mit etwa 150 aktiven Vulkanen. Die Menschen profitieren von der fruchtbaren Erde an den Hängen der Feuerberge, andererseits leben sie in ständiger Gefahr durch Ausbrüche und Erdbeben. Java ist die zentrale Insel des indonesischen Archipels, dort liegt auch die Hauptstadt Jakarta. Rund 30 Vulkane gibt es allein auf Java, die ertragreichen Vulkanascheböden ernähren zirka 122 Millionen Menschen - rund 60 Prozent der gesamtindonesischen Bevölkerung. Die Kultur hier ist äußerst komplex: Auf Java stehen einige der größten und ältesten buddhistischen und hinduistischen Tempelanlagen Südostasiens, und auch alte Königreiche und die Kolonialzeit haben ihre Spuren hinterlassen. Die Menschen haben Mythen ersonnen, um die Gefahren zu bannen, die vom heiligen Vulkan Merapi und vom Meer ausgehen. Auch wenn die Republik Indonesien heute ein islamisches Land ist, leben doch die alten Glaubensinhalte weiter.
Der Film "Java - Vulkaninsel zwischen Mythos und Moderne" führt von Zentraljava nach Ostjava und weiter auf die Nachbarinsel Madura. Hier leben die Menschen von Tabak und vom Salzabbau - und sie ermitteln jedes Jahr den Sieger beim traditionellen Bullenrennen.
(ARD/SR/3sat)


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Russlands Schätze

Zweiteiliger Film von Dietmar Schumann

1. Goldrausch

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Nachdem die russische Goldproduktion in den Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion drastisch einbrach, erlebt sie unter Präsident Putin einen rasanten Aufschwung. Als strategischer Rohstoff bewertet, hat der Geheimdienst FSB die Oberaufsicht. Kein Gramm Gold soll dem ...

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Nachdem die russische Goldproduktion in den Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion drastisch einbrach, erlebt sie unter Präsident Putin einen rasanten Aufschwung. Als strategischer Rohstoff bewertet, hat der Geheimdienst FSB die Oberaufsicht. Kein Gramm Gold soll dem russischen Staat verloren gehen. Wo der FSB seine Hände im Spiel hat, sind Journalisten wenig willkommen. "Über Gold redet man nicht. Das hat man." Nach dieser Devise handelt die Nummer eins der russischen Goldindustrie, Jewgeni Iwanow. Noch nie war der 40 Jahre alte Manager im Fernsehen zu sehen. Keine Interviews für Zeitungen aus dem In- und Ausland gab er bisher, der "Big Boss" von Russlands größtem Goldkonzern "Poljus-Soloto". Ein Viertel des gesamten Goldes, das in Sibirien gefördert wird, gehört seinem Unternehmen, das erst im Herbst 2005 gegründet wurde. Inzwischen notiert an den Börsen in London und New York, ist "Poljus-Soloto" der Shootingstar auf dem internationalen Goldmarkt.
In klirrender Kälte und in glühender Hitze haben sich Dietmar Schumann und sein Team im Lauf eines Jahres immer wieder auf die Spur von Russlands Schätzen begeben. Nach einem halben Jahr war der große Unbekannte und Putin-Vertraute Jewgeni Iwanow zu einem Gespräch bereit und verriet, dass er Großes vor hat. Außerdem besuchten Dietmar Schumann und Kameramann Frank Vieltorf Goldwäscher an der Indgirka, in der russischen Teilrepublik Jakutien und drehten als erste Ausländer in Russlands größtem Goldtagebau Olympiada und in der Goldschmelze von Krasnojarsk. Sie erlebten, wie die reiche russisch-orthodoxe Kirche ihre Gotteshäuser in neuem Glanz erstrahlen lässt, und sie waren zu Gast bei Maler Nikas Safronow, der Russlands Geldadel in goldenen Farben auf der Leinwand verewigt.

Den zweiten Teil von "Russlands Schätze" zeigt 3satz am Dienstag, 1. Januar, um 19.15 Uhr.


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20:00
16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In-und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Neues aus der Anstalt

Politsatire mit Priol und Schramm

Mit den Gästen Jochen Malmsheimer,
Zärtlichkeiten mit Freunden, Cordula Stratmann und
Florian Schroeder

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Verrückte Weihnachten - Urban Priol und Georg Schramm packen aus! Beide Kabarettisten blicken mit Rute und Beruhigungspillen auf das vergangene Jahr zurück. Sie feiern und feuern los im Foyer ihrer psychiatrischen Tagesklinik. Zu dieser Sendung eingewiesen sind Dieter ...

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Verrückte Weihnachten - Urban Priol und Georg Schramm packen aus! Beide Kabarettisten blicken mit Rute und Beruhigungspillen auf das vergangene Jahr zurück. Sie feiern und feuern los im Foyer ihrer psychiatrischen Tagesklinik. Zu dieser Sendung eingewiesen sind Dieter Hildebrandt, Jochen Malmsheimer, Cordula Stratmann, Florian Schröder und "Zärtlichkeiten mit Freunden". Weihnachten in der Anstalt - frohes Fest!


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21:30
Stereo-Ton16:9 Format

NUHR 2007

Der Jahresrückblick


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22:30

Die Scheibenwischer-Jahre

Dieter Hildebrandt

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - so kennt man seit 1980 den "Scheibenwischer". Dieter Hildebrandt gab hier seine unnachahmlichen satirischen Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland zum Besten. Unter seiner ...
(ARD/RBB)

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - so kennt man seit 1980 den "Scheibenwischer". Dieter Hildebrandt gab hier seine unnachahmlichen satirischen Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland zum Besten. Unter seiner Federführung wurden zwischen 1980 und 2003 insgesamt 144 Sendungen ausgestrahlt. Im Laufe der Jahre sorgte der "Scheibenwischer" mehrfach für politische Kontroversen.
Anlässlich seines 80. Geburtstages präsentierte Dieter Hildebrandt im Mai 2007 das Beste aus 23 Jahren "Scheibenwischer": ungewöhnliche Gäste, schräge Momente und große Skandale.
(ARD/RBB)


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23:15
Stereo-Ton16:9 Format

Still Crazy

Spielfilm, Großbritannien 1998

Darsteller:
Tony CostelloStephen Rea
HughieBilly Connolly
Les WickesJimmy Nail
Beano BaggotTimothy Spall
Ray StimmsBill Nighy
Karen KnowlesJuliet Aubrey
u.a.
Länge: 92 Minuten
Regie: Brian Gibson

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In den 1970ern waren die Glam-Rocker von "Strange Fruit" Superstars, doch nach Exzessen und Streitereien löste sich die Band auf. Fast 25 Jahre später will Keyboarder Tony die Rocker wieder vereinigen und macht sich zusammen mit der früheren Managerin Karen auf die ...

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In den 1970ern waren die Glam-Rocker von "Strange Fruit" Superstars, doch nach Exzessen und Streitereien löste sich die Band auf. Fast 25 Jahre später will Keyboarder Tony die Rocker wieder vereinigen und macht sich zusammen mit der früheren Managerin Karen auf die Suche nach den Bandkollegen. Die Zeit und das Leben haben es nicht gut gemeint mit den Ex-Stars, die sich frustriert mit ungeliebten Alltagsjobs durchschlagen oder schlicht pleite sind. Die ersten gemeinsamen Proben sind ein Desaster. Schon nach wenigen Akkorden brechen alte Konflikte wieder auf. Vor allem Sänger Ray, ein Drogenwrack, der sich schon längst von der Realität verabschiedet hat, und Bassist Les geraten sofort wieder aneinander. Doch schließlich raufen sich die Rocker zusammen. Um die Plattenfirma davon zu überzeugen, dass "Strange Fruit" es immer noch drauf haben, machen sich die alternden Rockheroen in einem klapprigen Bus auf eine Tournee durch die niederländische Provinz, wo die nächsten Katastrophen nicht lange auf sich warten lassen.
Mit jeder Menge trockenem Humor, aber auch einer kleinen Prise Tragik und viel Tiefgang erzählt Regisseur Brian Gibson die Geschichte von Männern, die mit ihren Träumen und Visionen gescheitert sind und nun um eine zweite Chance kämpfen. "Still Crazy" wurde zu einem Komödien-Volltreffer mit Feel-Good-Potenzial und liebevoll gezeichneten Figuren, die von einer begeisternden Schauspieler-Equipe verkörpert werden. Neben Stephen Rea ("The Crying Game", "Interview mit einem Vampir"), Timothy Spall ("Gothic", "Life Is Sweet") und Billy Connolly ("Ihre Majestät Mrs. Brown") brilliert vor allem der britische Theatermime Bill Nighy als klapperdürres Glam-Rock-Gespenst. Der Soundtrack stammt zum Teil von erprobten Rockern der Bands "Foreigner" und dem "Electric Light Orchestra", die mit ihren Songs für "Still Crazy" ein ebenso kraftvolles wie augenzwinkerndes musikalisches 1970er-Jahre-Revival schufen.


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0:50
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Scheibenwischer - Der Jahresrückblick

mit Bruno Jonas, Mathias Richling und Richard Rogler

Mit den Gästen: Frank Lüdecke, Andreas Rebers, Hagen
Rether, Hermann Weindorf und seine Band "Das Erste
Deutsche Zwangsensemble": Claus von Wagner, Mathias
Tretter und Philipp Weber


(ARD/BR/RBB)


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2:20
Stereo-Ton

Der Unbekannte

(L'inconnu dans la maison)

Spielfilm, Frankreich 1992

Nach einem Roman von Georges Simenon

Darsteller:
LoursatJean-Paul Belmondo
FineRenée Faure
IsabelleCristiana Reali
ManuSebastien Tavel
Kommissar BinetFrancois Perrot
u.a.
Länge: 98 Minuten
Regie: Georges Lautner

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Seit dem Selbstmord seiner Frau lebt der ehemalige Star-Anwalt Loursat zurückgezogen in einer geräumigen Villa, die er nur mit einer Haushälterin, seiner Tochter und einem gigantischen Weinkeller teilt, den er nach einem eigenen System leeren will. Als er eines Nachts ...
(ARD)

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Seit dem Selbstmord seiner Frau lebt der ehemalige Star-Anwalt Loursat zurückgezogen in einer geräumigen Villa, die er nur mit einer Haushälterin, seiner Tochter und einem gigantischen Weinkeller teilt, den er nach einem eigenen System leeren will. Als er eines Nachts einen Erschossenen in seinem Haus findet, wird er aus seiner trostlosen Lethargie gerissen. Loursat übernimmt die Verteidigung des Hauptverdächtigen Antoine Manu, eines kleinen Schallplattenverkäufers, der zum engeren Freundeskreis seiner Tochter zählt. Bei seinen Recherchen kommt er einer mit Drogen dealenden Jugendbande auf die Spur, in deren Machenschaften auch seine Tochter verwickelt ist. Loursat muss zur Kenntnis nehmen, dass er daran nicht ganz unschuldig ist.
"Der Unbekannte" ist nach Henri-Georges Clouzots "Das unheimliche Haus" (1941) und Pierre Rouves "Der Fremde im Haus" (1963) bereits die dritte Filmadaption des Romans "Les inconnus dans la maison" von Georges Simenon. Georges Lautners Mischung aus Krimi und Gerichtsdrama überzeugt durch Jean-Paul Belmondo in einer Altersrolle, in der der französische Filmstar selbstironisch mit seinem Image spielt.

Am Dienstag, 1. Januar, um 3.15 Uhr, zeigt 3sat mit "Die Glorreichen" einen weiteren Spielfilm mit Jean-Paul Belmondo.
(ARD)


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4:00
Stereo-Ton16:9 Format

Elton John: Live in New York

Konzertaufzeichnung, Radio City Music Hall New York City,

USA, 2004

Regie: Simon Staffurth

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Seine ersten großen Erfolge feiert Elton John in den 1970er Jahren: Er ist 1971 der erste Künstler seit den Beatles, der mit vier Titeln gleichzeitig in den amerikanischen Top-Ten vertreten ist. Auch in den 1980er Jahren produziert er sehr erfolgreiche Platin-Alben und ...

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Seine ersten großen Erfolge feiert Elton John in den 1970er Jahren: Er ist 1971 der erste Künstler seit den Beatles, der mit vier Titeln gleichzeitig in den amerikanischen Top-Ten vertreten ist. Auch in den 1980er Jahren produziert er sehr erfolgreiche Platin-Alben und Top-40-Singles. 1992 erreicht Elton John mit seinem Album "The One" Doppel-Platin-Status, schreibt danach die Filmmusik für Walt Disneys "König der Löwen" und gewinnt einen Grammy und einen Oscar. Für die Trauerfeier von Lady Diana 1997 textet er seinen Evergreen "Candle in the Wind" um und landet den größten Erfolg seiner Karriere: Mit über 1,8 Millionen verkaufter Singles überholt der Hit sogar Bing Crosbys "White Christmas" und hält sich drei Jahre lang in den kanadischen Top-Ten. Anfang 1998 wird Elton John von der Queen in den Ritterstand erhoben.
2004 gibt Elton John ein Konzert in der New Yorker Radio City Music Hall, musikalisch unterstützt von zwei klassischen Orchestern und seiner Band, und präsentiert einen Querschnitt aus seiner weit über 30-jährigen Karriere mit vielen seiner Welthits.


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4:55
Stereo-Ton

The Beach Boys: Live at Knebworth

Konzertaufzeichnung, Knebworth, Großbritannien, 1980

Regie: Alan Boyd

Regie: Keef

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Bereits 1961 erscheint die erste Beach Boys Single "Surfin'", die gleich zum Charterfolg wird. Die Band besteht aus den Brüdern Carl, Dennis und Brian Wilson sowie deren Vetter Mike Love und deren Schulfreund Larry Marks, der wenig später durch Al Jardine abgelöst wird. ...

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Bereits 1961 erscheint die erste Beach Boys Single "Surfin'", die gleich zum Charterfolg wird. Die Band besteht aus den Brüdern Carl, Dennis und Brian Wilson sowie deren Vetter Mike Love und deren Schulfreund Larry Marks, der wenig später durch Al Jardine abgelöst wird. Es folgt Hit auf Hit, bis Brian Wilson wegen mehrerer Nervenzusammenbrüche 1964 aus der Band aussteigt, aber trotzdem im Hintergrund die Fäden in der Hand behält. Das 1966 erscheinende Album "Pet Sounds" dient bis heute unzähligen Bands als Inspirationsquelle und zählt für viele mit zu den besten Platten, die je veröffentlicht wurden. Auch die nächste Veröffentlichung "Good Vibrations" wird ein Millionenerfolg.
3sat zeigt ein Konzert der Beach Boys vom Knebworth Festival aus dem Jahr 1980.


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5:55
Stereo-Ton16:9 Format

Anastacia: Live at last

Konzertaufzeichnung, Olympiahalle München, Deutschland 2004

Regie: Jim Gable

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Anastacia Newkirk, 1973 in Chicago geboren, wird nach einer Tanzausbildung als Tänzerin und Backgroundsängerin für verschiedene Musikproduktionen engagiert. 1998 nimmt Anastacia an einem Gesangswettbewerb von MTV teil und kommt unter die letzten zehn Bewerberinnen. Sie ...

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Anastacia Newkirk, 1973 in Chicago geboren, wird nach einer Tanzausbildung als Tänzerin und Backgroundsängerin für verschiedene Musikproduktionen engagiert. 1998 nimmt Anastacia an einem Gesangswettbewerb von MTV teil und kommt unter die letzten zehn Bewerberinnen. Sie bekommt einen Plattenvertrag. Im Jahr 2000 erscheint das Debütalbum "Not That Kind", im März 2001 gewinnt Anastacia dafür den "Echo" in der Kategorie "Best International Newcomer". Das Nachfolgealbum "Freak Of Nature" verkauft sich über zehn Millionen Mal. Im Januar 2003 erschüttert die Nachricht von ihrer Brustkrebserkrankung die Musikwelt. Dank der frühzeitigen Diagnose besiegt sie ihre Krankheit in sechs Monaten. Im Frühjahr 2004 erscheint ihr neues Album "Anastacia", das eine gereifte Künstlerin präsentiert, die in den Texten ihre Erfahrungen mit der Krankheit verarbeitet. Im Herbst 2005 veröffentlicht sie ihr erstes Greatest-Hits-Album "Pieces of a Dream", und im Duett mit Eros Ramazzotti schafft sie ihren ersten Nummer-Eins-Hit in Deutschland: "I Belong to You".
3sat zeigt die Sängerin in einem Konzert aus dem Jahr 2004.