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Dezember 2017
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Samstag, 20. Oktober
Programmwoche 43/2007
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6:20
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30

13 x Griechenland

13-teilige Sendereihe von Hans Eideneier und Klaus Gallas

9. Delphi und Festland: Epirus, Thessalien und

Mittelgriechenland


(ARD/WDR)


8:00
Stereo-Ton

Alpenpanorama



(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Nicole Salathé

Die Themen:
- Let the sunshine in -
als das Musical «Hair» in die Schweiz kam
- «Gotteswahn» - Richard Dawkins und
sein Kreuzzug gegen die Religion
- So tönt die Schweiz - Stefan Schwieterts
 Film «Heimatklänge»
- Umzug der Götter - das neue Antiken-Museum
in Athen
- Mit «YouTube» ins Bundeshaus - die witzigsten Wahlvideos


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10:50

Alpen Donau Adria

Bilder aus Mitteleuropa

Moderation: Günter Ziesel


(ORF)


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11:20
Stereo-Ton

Von Buenos Aires bis ans Ende der Welt

Film von Jochen Müller

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Viele Südamerika-Kreuzfahrten beginnen oder enden in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Weiter in Richtung Süden, bis nach Santiago de Chile, führt die Strecke der "Norwegian Cruise Line". Landausflüge werden an allen acht Orten, an denen die "Norwegian Crown" ...
(ARD/SR)

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Viele Südamerika-Kreuzfahrten beginnen oder enden in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Weiter in Richtung Süden, bis nach Santiago de Chile, führt die Strecke der "Norwegian Cruise Line". Landausflüge werden an allen acht Orten, an denen die "Norwegian Crown" anlegt, angeboten: zum Beispiel in Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay. Höhepunkt der Reise sind die Umrundung von Kap Hoorn und die Fahrt durch die Ost-West-Passage, den Beagle-Kanal.
Eine Reise von Buenos Aires bis ans Ende der Welt.
(ARD/SR)


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11:45
Stereo-Ton16:9 Format

POLYLUX

aus Berlin mit Katrin Bauerfeind


(ARD/RBB)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß


(ARD/BR)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Jazzkantine: 10 Jahre live

Konzertaufzeichnung, Staatstheater Braunschweig, 2004

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1993 gründen Christian Eitner, Matthias Lanzer und Ole Sander in Braunschweig die "Jazzkantine" mit dem Ziel, einen neuen musikalischen Stil zwischen Jazz, Rap und Hip-Hop zu etablieren. Schon das erste Album "Jazzkantine" des experimentierfreudigen Kollektivs aus ...

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1993 gründen Christian Eitner, Matthias Lanzer und Ole Sander in Braunschweig die "Jazzkantine" mit dem Ziel, einen neuen musikalischen Stil zwischen Jazz, Rap und Hip-Hop zu etablieren. Schon das erste Album "Jazzkantine" des experimentierfreudigen Kollektivs aus Jazzern, DJs, MCs und hochkarätigen Gästen wird 1994 zum Erfolg und vielfach ausgezeichnet. In den folgenden Jahren begeistert "Jazzkantine" live und auf weiteren Alben ihre ständig wachsende Fangemeinde.
2004 feierte die Band ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert im Staatstheater Braunschweig.


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13:55
Stereo-Ton16:9 Format

Newton Spezial: Superratten

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Moderation: Carolina Inama

Moderation: Bernd Hupfauf


(ORF)


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14:20
Stereo-Ton16:9 Format

Guildo und seine Gäste

Sechsteilige Reihe

5. Teil

Moderation: Guildo Horn

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Wie immer stellt der studierte Sozialpädagoge Guildo Horn in "Guildo und seine Gäste" die Welt auf den Kopf: Er lädt ein zu einem Gespräch mit geistig behinderten Menschen - ein Dialog voller Energie und ungeschminkter Wahrheit. Dabei geht Guildo Horn mit seinen ...
(ARD/SWR)

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Wie immer stellt der studierte Sozialpädagoge Guildo Horn in "Guildo und seine Gäste" die Welt auf den Kopf: Er lädt ein zu einem Gespräch mit geistig behinderten Menschen - ein Dialog voller Energie und ungeschminkter Wahrheit. Dabei geht Guildo Horn mit seinen Gästen mal erfrischend respektlos, mal behutsam und einfühlsam um. Seine Talkshow ist keine Sendung über, sondern mit Menschen mit Behinderung.
(ARD/SWR)


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14:50

Elizabeth Taylor

Das Land des Regenbaums

(Raintree County)

Spielfilm, USA 1957

Darsteller:
John Wickliff ShawnessyMontgomery Clift
Susanna DrakeElizabeth Taylor
Nelly GessnerEva Marie Saint
Frank PerkinsLee Marvin
Professor Webster StilesNigel Patrick
RobertRod Taylor
u.a.
Länge: 160 Minuten
Regie: Edward Dmytryk

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John Wickliff Shawnessy, ein romantischer junger Mann aus Indiana, träumt davon, den legendären Regenbaum zu finden, der seinem Entdecker Glück bringen soll. Als er sich in eine schöne Erbin aus den Südstaaten verliebt und sie heiratet, ahnt er nicht, welch bittere ...
(ARD)

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John Wickliff Shawnessy, ein romantischer junger Mann aus Indiana, träumt davon, den legendären Regenbaum zu finden, der seinem Entdecker Glück bringen soll. Als er sich in eine schöne Erbin aus den Südstaaten verliebt und sie heiratet, ahnt er nicht, welch bittere Erfahrungen ihn an ihrer Seite erwarten.

"Das Land des Regenbaums" ist ein opulent ausgestatteter Film mit Elizabeth Taylor und Montgomery Clift in den Hauptrollen.
(ARD)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Thema: Lesen

Moderation: Annabelle Mandeng

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Lesekompetenz ist elementar und wohl die wichtigste Grundfähigkeit, über die man verfügen sollte - gleich nach dem Sprechen. Lesen und sprechen hängen unmittelbar zusammen: Beim Vorlesen entwickelt sich das Sprachverhalten von Kleinkindern. Nicht nur der Sprachschatz ...

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Lesekompetenz ist elementar und wohl die wichtigste Grundfähigkeit, über die man verfügen sollte - gleich nach dem Sprechen. Lesen und sprechen hängen unmittelbar zusammen: Beim Vorlesen entwickelt sich das Sprachverhalten von Kleinkindern. Nicht nur der Sprachschatz wird erweitert, auch das abstrakte Denken und das Gedächtnis werden geschult. Obwohl Lesen als selbstverständlich gilt, gibt es in Deutschland schätzungsweise vier Millionen strukturelle Analphabeten - Menschen, die bei den einfachsten Dingen des Lebens ausgeschlossen sind, die keine Fahrpläne lesen, keine Formulare ausfüllen können und deren sprachliche Fähigkeiten nur rudimentär sind. Obwohl es Hilfe gibt, nehmen viele diese Hilfe nicht an, denn sie schämen sich.
"vivo"-Porträt: Steffi, Mitte 20, gehörte zu diesen vier Millionen Menschen. Dann hat Steffi an einem Alphabetisierungskurs der Volkshochschule teilgenommen. Dort hat sie schreiben und lesen gelernt wie ein Grundschüler. Und mit einer großen Portion Fleiß und viel Ehrgeiz hat sie es geschafft.
"vivo"-On-Reportage: "vivo"-On-Reporter Gregor Steinbrenner hat Kinder im Krankenhaus besucht und versucht, sie aufzuheitern und auf fantastische Reisen mitzunehmen - indem er ihnen vorlas. Zuvor wurde Steinbrenner von der "Stiftung Lesen" zum Vorlesepaten ausgebildet. Rund 9.000 Ehrenamtliche lassen so die kleinen Patienten Angst und Schmerzen für einige Zeit vergessen.


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Tatort Schrottplatz

Buntmetalldieben auf der Spur

Film von Katrin Funke und Robert Mönch

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Ein aufgebrochenes Fenster, ein aufgehebeltes Türschloss, herausgerissene Deckenverkleidungen: Diebe haben aus dem Leipziger Parkkrankenhaus sämtliche Kabel und Versorgungsleitungen demontiert und abtransportiert. Sie hatten es auf das Buntmetall abgesehen. Stahl, ...
(ARD/MDR)

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Ein aufgebrochenes Fenster, ein aufgehebeltes Türschloss, herausgerissene Deckenverkleidungen: Diebe haben aus dem Leipziger Parkkrankenhaus sämtliche Kabel und Versorgungsleitungen demontiert und abtransportiert. Sie hatten es auf das Buntmetall abgesehen. Stahl, Kupfer, Zink, Messing und Aluminium erzielen wegen der enorm gestiegenen Nachfrage auf dem Weltmarkt inzwischen Rekordwerte, und so haben sich allein in Leipzig die Buntmetalldiebstähle verdreifacht.
Katrin Funke und Robert Mönch fragen nach: Wer sind die Täter, wer nimmt ihnen die Ware ab, und welche Rolle spielen die Schrotthändler?
(ARD/MDR)


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18:30
Stereo-Ton

Ein Fall für den Griechen 2/2

Unterwegs mit dem Privatdetektiv Themistokles Kostenas

Zweiteilige Reportage von Martin Schilt

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Viele kennen die kniffligen Fälle des Privatdetektivs Matula, die spannenden Geschichten von Sherlock Holmes oder bewundern die äußerst aktiven kleinen grauen Zellen des Hercule Poirot. Doch wer weiß schon, wie der Alltag eines Privatdetektivs wirklich aussieht? ...

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Viele kennen die kniffligen Fälle des Privatdetektivs Matula, die spannenden Geschichten von Sherlock Holmes oder bewundern die äußerst aktiven kleinen grauen Zellen des Hercule Poirot. Doch wer weiß schon, wie der Alltag eines Privatdetektivs wirklich aussieht?
Martin Schilt hat den Zürcher Privatdetektiv Themistokles Kostenas bei seiner Arbeit begleitet. Kostenas, seit elf Jahren im Geschäft, wird wegen seiner Herkunft in der Branche nur "der Grieche" genannt.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:20
16:9 Format

FOYER - Das Theatermagazin

mit Theo Koll

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Am Freitag, 19. Oktober, feiern zwei große Shakespeare-Komödien in Deutschland Premiere: Jürgen Gosch, ausgezeichnet mit dem deutschen Theaterpreis "Faust", inszeniert "Was ihr wollt" am Schauspielhaus Düsseldorf und Elmar Goerden, als "Regie-Intellektueller" gerühmt ...

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Am Freitag, 19. Oktober, feiern zwei große Shakespeare-Komödien in Deutschland Premiere: Jürgen Gosch, ausgezeichnet mit dem deutschen Theaterpreis "Faust", inszeniert "Was ihr wollt" am Schauspielhaus Düsseldorf und Elmar Goerden, als "Regie-Intellektueller" gerühmt und Intendant am Schauspielhaus Bochum, "Wie es euch gefällt". Die Titel klingen ähnlich, und auch die Geschichten gleichen sich. Shakespeare scheint eine Vorliebe für Frauen in Männerkleidern und für Liebespaare, die sich trotz einfacher Verkleidung nicht erkennen, gehabt zu haben.
Das Theatermagazin "FOYER" berichtet, was die beiden Regisseure aus dem Stoff gemacht haben. Außerdem in "FOYER": Thomas Ostermeiers "Room Service" mit Kurt Krömer, "Miss Bollywood" in London, Karin Beiers Performance-Installation "Die Erscheinungen der Martha Rubin" und "Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen", ein Liederabend mit Harald Schmidt.



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20:15
Stereo-Ton

Best of Béjart

Ballettshow aus dem Palais des Sports Paris

Es tanzt das Le Béjart Ballett Lausanne
Aufzeichnung Paris, Juni 2005
Erstausstrahlung

Kostüme: Gianni Versace

Choreographie: Maurice Béjart

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Show-orientiert und mitreißend - der Stil des Choreografen Maurice Béjart machte schon immer Furore, besonders beim jungen Publikum. Denn seine Choreografien richteten sich durchweg nach aktuellen Modeströmungen: Tanz up to date. 1945 begann Béjart als Revoluzzer seine ...

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Show-orientiert und mitreißend - der Stil des Choreografen Maurice Béjart machte schon immer Furore, besonders beim jungen Publikum. Denn seine Choreografien richteten sich durchweg nach aktuellen Modeströmungen: Tanz up to date. 1945 begann Béjart als Revoluzzer seine Bühnenlaufbahn. Inzwischen zählen über 100 Produktionen zu dem Gesamtwerk des Ballettgiganten, der im Januar seinen 80. Geburtstag feierte.

Im Juni 2005 wurde im Palais des Sports Paris eine große Show für den Choreografen initiiert. 3sat lässt die Höhepunkte dieses Spektakels noch einmal Revue passieren: darunter Béjarts hitzig-erotisches Ballett "Sacre du Printemps" von 1947 (Igor Strawinsky), weltberühmt und rechoreografiert, aber auch Stücke mit französisch elegantem Charme wie "Brel et Barbara" nach der Musik von Jacques Brel und das Pop-orientierte "Le Presbytère" (Freddy Mercury). Regie in diesem mitreißenden Tanzereignis führte Francois Seite.


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21:00
VPS 20:59

16:9 Format

Kulturzeit extra: Das Bob-Dylan-Rätsel

Film von Eduard Erne

(aus der Reihe "Kulturzeit extra")

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Er ist einer der erfolgreichsten Musiker der Gegenwart, hat mit seinen Songs Generationen von Künstlern beeinflusst und ist Gegenstand absoluter Verehrung und Hassobjekt zugleich: Bob Dylan wurde als die "andere Stimme" Amerikas zur Ikone der Protestkultur, zum Idol. Und ...

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Er ist einer der erfolgreichsten Musiker der Gegenwart, hat mit seinen Songs Generationen von Künstlern beeinflusst und ist Gegenstand absoluter Verehrung und Hassobjekt zugleich: Bob Dylan wurde als die "andere Stimme" Amerikas zur Ikone der Protestkultur, zum Idol. Und - er ist der Mann der Masken. Wer ist Bob Dylan?
"Kulturzeit extra: Das Bob-Dylan-Rätsel" sucht Antworten, befragt Gefährten und Experten zur Person und Musik des Künstlers. Die Recherche führt unter anderem nach Greenwich Village und Washington DC. Außerdem sind Konzertausschnitte, Fotos sowie Sequenzen aus den Filmen "Don't Look Back" und "Eat the Document" von D. A. Pennebaker und "No Direction Home - Bob Dylan" von Martin Scorsese zu sehen.

Im Anschluss, um 21.45 Uhr, zeigt 3sat mit "Bob Dylan: The other side of the mirror" Konzerte des Künstlers vom Newport Festival aus den Jahren 1963 bis 1965.


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21:35
Stereo-Tonschwarz-weiss monochrom

Bob Dylan: The other side of the mirror

Bob Dylan live at the Newport Folk Festival 1963 - 1965

Regie: Murray Lerner

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Die Auftritte von Bob Dylan beim Newport Folk Festival der Jahre 1963 bis 1965 sind legendär. Von seinen Fans wurde seine Wandlung vom Folksänger mit akustischer Gitarre der Jahre 1963 und 1964 zum Rockpoeten mit Band des Jahres 1965 jedoch zum Teil kritisch beurteilt. ...

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Die Auftritte von Bob Dylan beim Newport Folk Festival der Jahre 1963 bis 1965 sind legendär. Von seinen Fans wurde seine Wandlung vom Folksänger mit akustischer Gitarre der Jahre 1963 und 1964 zum Rockpoeten mit Band des Jahres 1965 jedoch zum Teil kritisch beurteilt. Bob Dylan, einer der einflussreichsten Musikschaffenden des 20. Jahrhunderts, ist auch als Dichter berühmt: Seine Texte sind beeinflusst von den Idealen der Folkbewegung und von symbolistischen Poeten wie Arthur Rimbaud, Charles Baudelaire und Dylan Thomas. Sein Leben und Werk ist geprägt von zahlreichen Brüchen und Wendungen, die für ihn immer wieder Anlass zur Weiterentwicklung und Erneuerung seiner Kunst werden.
3sat zeigt die Höhepunkte von Bob Dylans Auftritten bei dem Festival mit vielen seiner großen Hits. Auch seine Duette mit Joan Baez während der Workshops am Nachmittag und den Konzerten am Abend sind zu sehen.


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22:20
VPS 22:10

Stereo-Ton16:9 Format

Bilderstreit

Kunst im Gespräch

Themen:
- Balthus (18.8. - 4.11.2007, Museum Ludwig, Köln)
- Stan Douglas (15.9.07 - 6.1.2008, Staatsgalerie
  und Württembergischer Kunstverein, Köln)
- Robert Indiana (26.8.07 - 6.1.2008, Museum Kurhaus,
  Kleve)
- Olaf Metzel (12.8. - 25.11.2007, Von-der-Heydt-Museum,
  Wuppertal)
Es diskutieren:
Ursula Bode (Journalistin, Essen)
Carla Schulz-Hoffmann (Leiterin der Pinakothek der Moderne,
München)
Julian Heynen (Künstlerischer Leiter der K21 Kunstsammlung
Nordrhein-Westfalen)
Udo Kittelmann (Direktor Museum für Moderne Kunst,
Frankfurt/Main)
Erstausstrahlung


(ARD/SWR/3sat)



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0:35
VPS 00:25

Stereo-Ton16:9 Format

lebens.art



(ORF)


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1:35
VPS 01:25

Stereo-Ton16:9 Format

das aktuelle sportstudio

Moderation: Michael Steinbrecher


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2:35
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Nichts als die Wahrheit

Spielfilm, Deutschland 1998/1999

Darsteller:
Peter RohmKai Wiesinger
Baumgarten/Josef MengeleGötz George
Rebekka RohmKaroline Eichhorn
Hilde RohmDoris Schade
Heribert VogtPeter Roggisch
Felix HillmannBastian Trost
u.a.
Länge: 123 Minuten
Regie: Roland Suso Richter

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Der tot geglaubte KZ-Arzt Dr. Josef Mengele kehrt nach Deutschland zurück, um sich den Behörden zu stellen und vor Gericht seine Auffassung der Ereignisse darzustellen. - Der Film von Roland Suso Richter ("Der Tunnel", "Dresden") verbindet Fiktion und ...

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Der tot geglaubte KZ-Arzt Dr. Josef Mengele kehrt nach Deutschland zurück, um sich den Behörden zu stellen und vor Gericht seine Auffassung der Ereignisse darzustellen. - Der Film von Roland Suso Richter ("Der Tunnel", "Dresden") verbindet Fiktion und gesellschaftspolitische Realität zu einem spannenden Polit-Thriller, der herausfordert und keine einfachen Antworten zulässt.

Peter Rohm ist ein erfolgreicher Anwalt und Experte für eine der schrecklichsten Gestalten der Menschheitsgeschichte: Dr. Josef Mengele, Arzt im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, der wegen seiner bestialischen Menschenversuche als "Todesengel von Auschwitz" bezeichnet wird. Eines Abends wird Rohm in eine verfallene Fabrik gelockt und entführt. Als er wieder erwacht, liegt er in einer Hütte in der argentinischen Pampa. Vor ihm sitzt ein alter Mann, der behauptet, Mengele zu sein. Er will sich der deutschen Justiz stellen, um seine eigene "Wahrheit" zu erzählen. Und er will von Rohm verteidigt werden. Rohm lehnt ab. Doch als er nach Deutschland zurückfliegt, ist auch der Alte mit an Bord. Mit wissenschaftlichen Methoden versucht der zuständige Staatsanwalt, die Identität des Mannes festzustellen. Irgendwann gibt es keinen Zweifel mehr. Mit riesigem Druck läuft die Gerichtsmaschinerie an. Rohm will Mengele nicht verteidigen. Doch der Fall lässt ihn nicht los, zu tief ist er bereits darin verstrickt. Mengele gibt vor, aus Gnade getötet zu haben, um seinen Opfern langes Leiden zu ersparen. Rohm ist geschockt, doch er ist fest entschlossen, seine professionelle Pflicht zu tun: Er wird seinen Mandanten verteidigen. Rohms Frau Rebekka schreibt derweil Artikel über die "Bestie Mengele". Der Prozess beginnt. Vor dem Gericht herrschen bürgerkriegsähnliche Zustände. Rechte und linke Demonstranten randalieren. Ein riesiges Polizeiaufgebot schützt die Verhandlung. Vor Rohms Haus patrouillieren Neonazis, die in dem Anwalt ein neues Idol gefunden zu haben glauben. Rebekka zieht entnervt in ein Hotel. Mengele erzählt seine Geschichte völlig ungerührt. Er übernimmt die Verantwortung für alle seine Taten. Er bestreitet aber, dass es sich dabei um Verbrechen gehandelt hat. Als er Auschwitz ein "Massenvernichtungslager" nennt, beschließt der heimliche Drahtzieher des Prozesses, der rechtsradikale Verleger Müller, dass der Alte sterben muss. Der PR-Effekt, den er sich erhofft hat, scheint ins Gegenteil zu kippen. Doch Mengele macht klar, dass er Informationen über seine Hintermänner hinterlegt hat.

Roland Suso Richter und sein Drehbuchautor Johannes W. Betz gestalten ihren Film wie eine Versuchsanordnung, indem sie den 1979 unter falschem Namen in Brasilien verstorbenen, für seine Taten nie belangten Josef Mengele fiktiv nach Deutschland zurückkehren lassen. Diese Rückkehr wirkt wie ein Katalysator für eine ganze Reihe von Fragen, die oft verdrängt werden: Wie verhalten sich die bundesdeutsche Demokratie und ihre Rechtsprechung gegenüber einem Mann, der als Sinnbild für Unmenschlichkeit gilt? Kann man diesem Mann mit einem "normalen" Prozess beikommen - oder gibt man ihm vor Gericht eine Bühne für seine Selbstdarstellung? Relativiert sich diese Unmenschlichkeit, wenn man sie versucht zu erklären - oder wird sie dadurch noch erschreckender, weil realer? Und nicht zuletzt: Wie empfänglich sind wir selbst für politischen Fanatismus, Verführung und Grausamkeit in jeder Form? Der mit Götz George, Kai Wiesinger, Doris Schade und Karoline Eichhorn hochkarätig besetzte und eindringlich inszenierte Film gibt darauf keine einfachen Antworten und verlangt vom Zuschauer ein hohes Maß an eigenem Reflexionsvermögen.


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4:40
Dolby-Digital Audio16:9 Format

Gerry

Spielfilm, USA 2002

Darsteller:
GerryMatt Damon
GerryCasey Affleck
Länge: 99 Minuten
Regie: Gus Van Sant

Sendeende: 6:15 Uhr