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November 2017
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Tag der Deutschen Einheit - Mittwoch, 3. Oktober
Programmwoche 40/2007
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6:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton

Alpenpanorama



(ORF/3sat)


7:30
Stereo-Ton

salto orbitale

mit Thomas Reiter im Weltraum


7:50
Stereo-Ton16:9 Format

Dogstar - Hunde im Weltraum

Kaufrausch

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2357: Die Menschen müssen von der heruntergewirtschafteten Erde auf eine künstliche, neue Erde, die "Neuwelt", ziehen. Das Raumschiff "Dogstar", auf dem alle Hunde in die neue Heimat transportiert werden, geht im All verloren. Die Kinder Glenn, Simone und Lincoln Clark ...

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2357: Die Menschen müssen von der heruntergewirtschafteten Erde auf eine künstliche, neue Erde, die "Neuwelt", ziehen. Das Raumschiff "Dogstar", auf dem alle Hunde in die neue Heimat transportiert werden, geht im All verloren. Die Kinder Glenn, Simone und Lincoln Clark machen sich zusammen mit ihrer Oma auf die Suche nach dem Familienhund Hobart. Der skrupellose Erfinder Bob Santino, der mit Roboterhunden reich geworden ist, will sie unter allen Umständen daran hindern, die "Dogstar" zu finden. Bob Santino nutzt Glenns Leidenschaft für Planetenmannpuppen und dreht ihm auf einer riesigen schwebenden Spielzeugstation ein manipuliertes Spionagemodell der Actionfigur an. Damit kann er die "Glorius", mit der die Kinder unterwegs sind, jederzeit aushorchen und aufspüren. Als er sie zerstören will, kann das Glenn durch großen Einsatz im letzten Augenblick verhindern.

Im Anschluss, um 8.10 Uhr, zeigt 3sat eine weitere Folge von "Dogstar - Hunde im Weltraum".


8:10
Stereo-Ton16:9 Format

Dogstar - Hunde im Weltraum

Vom Leben als Außenseiter

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Während Bob Santino die Eltern Clark überreden will, ihre Kinder mit rührseligen TV-Appellen zurückzuholen, landen die Clarks auf dem Planeten Ruca in einer Gesellschaft, in der weiter entwickelte Roboter alte Robotermodelle als Sklaven halten. Halb freiwillig, halb ...

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Während Bob Santino die Eltern Clark überreden will, ihre Kinder mit rührseligen TV-Appellen zurückzuholen, landen die Clarks auf dem Planeten Ruca in einer Gesellschaft, in der weiter entwickelte Roboter alte Robotermodelle als Sklaven halten. Halb freiwillig, halb zufällig sorgen die Clarks dafür, dass ein allgemeiner Upgrade passiert.


8:40
Stereo-Ton16:9 Format

pur+

school in space - Das Experiment aus dem All

Moderation: Andreas Korn

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Thomas Reiter, der einzige Deutsche an Bord der Internationalen Raumstation ISS, lebte und forschte ein halbes Jahr lang im Weltall. Zu seinen vielfältigen Aufgaben gehörte das "Oil Emulsion Experiment in Space" - ein wissenschaftlicher Versuch zum Thema ...

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Thomas Reiter, der einzige Deutsche an Bord der Internationalen Raumstation ISS, lebte und forschte ein halbes Jahr lang im Weltall. Zu seinen vielfältigen Aufgaben gehörte das "Oil Emulsion Experiment in Space" - ein wissenschaftlicher Versuch zum Thema "Mischungsverhältnisse im All". Es war Teil des deutschlandweiten Schülerexperimentes "school in space": 17.000 weiterführende Schulen waren aufgerufen, dasselbe Experiment wie Thomas Reiter durchzuführen und ihre Ergebnisse mit denen aus der Schwerelosigkeit im All zu vergleichen.
"pur+" stellt den deutschen Astronauten, die Nachwuchsforscher, ihre Hypothesen und die Ergebnisse vor.


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf zum Mond

Vierteilige Reihe

1. Der Aufbruch ins All

Film von Deborah Cadbury und Christopher Spencer

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1945: Die Alliierten suchen fieberhaft nach der V2-Rakete der Nazis und den Konstruktionsplänen. Amerikaner und Sowjets wissen: Wer diese Schlüsseltechnologie besitzt, dem gehört die Zukunft. Die US-Army verhaftet den Konstrukteur der V2, Wernher von Braun. Er wird zum ...
(ARD/NDR)

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1945: Die Alliierten suchen fieberhaft nach der V2-Rakete der Nazis und den Konstruktionsplänen. Amerikaner und Sowjets wissen: Wer diese Schlüsseltechnologie besitzt, dem gehört die Zukunft. Die US-Army verhaftet den Konstrukteur der V2, Wernher von Braun. Er wird zum Leiter des amerikanischen Raketenprogramms. Die UdSSR greifen auf einen Raketenspezialisten zurück, der in Stalins Gulag sitzt: Sergej Koroljov. Der geniale Ingenieur wird zum Vater des sowjetischen Weltraumprogramms.
Der "Wettlauf zum Mond" ist der Kampf zweier Männer, die nicht nur für ihre politischen Systeme kämpfen, sondern auch für ihre persönlichen Ziele.

Die weiteren drei Folgen von "Wettlauf zum Mond" zeigt 3sat im Anschluss ab 9.45 Uhr.
(ARD/NDR)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf zum Mond

Vierteilige Reihe

2. Der Sputnik-Schock

Film von Deborah Cadbury und Mark Everest

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1949: Der "Kalte Krieg" hat begonnen. Sowohl Sergej Koroljov als auch Wernher von Braun haben den Traum, in den Weltraum vorzustoßen, nicht aufgegeben. Als am 4. Oktober 1957 die "Sputnik" im All piepst, ist das ein Schock für die Amerikaner und die westliche Welt. Die ...
(ARD/NDR)

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1949: Der "Kalte Krieg" hat begonnen. Sowohl Sergej Koroljov als auch Wernher von Braun haben den Traum, in den Weltraum vorzustoßen, nicht aufgegeben. Als am 4. Oktober 1957 die "Sputnik" im All piepst, ist das ein Schock für die Amerikaner und die westliche Welt. Die Sowjets haben damit einen deutlichen Vorsprung, die Erde militärisch mit Raketen beherrschen zu können. Dieser Erfolg wird noch ausgebaut, als es Koroljov gelingt, das erste Lebewesen in den Weltraum zu schießen: die Hündin Laika.
(ARD/NDR)


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10:30
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf zum Mond

Vierteilige Reihe

3. Der erste Mensch im All

Film von Deborah Cadbury und Christopher Spencer

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Nach einer Reihe von Misserfolgen muss Sergej Koroljov den geplanten Flug des Kosmonauten Juri Gagarin verschieben. Aber auch die Raketen der Amerikaner sind nicht einsatzbereit. So wird der Starttermin für den Astronauten Alan Shepard zweimal verschoben. Obwohl Juri ...
(ARD/NDR)

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Nach einer Reihe von Misserfolgen muss Sergej Koroljov den geplanten Flug des Kosmonauten Juri Gagarin verschieben. Aber auch die Raketen der Amerikaner sind nicht einsatzbereit. So wird der Starttermin für den Astronauten Alan Shepard zweimal verschoben. Obwohl Juri Gagarin nur eine fünfzigprozentige Chance hat, den Flug ins All zu überleben, pokert Koroljov hoch und startet am 11. April 1961 die mächtige R7-Rakete mit dem Kosmonauten. Der Versuch gelingt: Juri Gagarin ist der erste Mensch im All. Die UdSSR triumphieren, wieder sind sie den USA technisch einen Schritt voraus.
(ARD/NDR)


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11:15
Stereo-Ton16:9 Format

Wettlauf zum Mond

Vierteilige Reihe

4. Die Apollo Mission

Film von Deborah Cadbury, Christopher Spencer
und Mark Everest

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Als ihr genialer Chefkonstrukteur Sergej Koroljov überraschend stirbt, bedeutet das für die Sowjets einen Rückschlag, das Weltraumprogramm Moskaus gerät erheblich ins Stocken. Auch das amerikanische Weltraumprogramm hat Misserfolge. Aber trotz der Verzögerung in den ...
(ARD/NDR)

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Als ihr genialer Chefkonstrukteur Sergej Koroljov überraschend stirbt, bedeutet das für die Sowjets einen Rückschlag, das Weltraumprogramm Moskaus gerät erheblich ins Stocken. Auch das amerikanische Weltraumprogramm hat Misserfolge. Aber trotz der Verzögerung in den USA gelingt es den Sowjets nicht, ihren technischen Vorsprung zu halten. Die Amerikaner können im Juli 1969 dann triumphieren: Ihr Astronaut Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond. Endlich geht der Lebenstraum von Wernher von Braun in Erfüllung.
(ARD/NDR)


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12:00
Stereo-Ton

Kubrick, Nixon und der Mann im Mond

Film von William Karel

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Viele Menschen haben sich schon lange die Frage gestellt: Waren die Amerikaner wirklich auf dem Mond? Entstanden die Fernsehaufnahmen von der Landung vielleicht nur in einem Filmstudio, inszeniert von Stanley Kubrick?
In der Dokumentation "Kubrick, Nixon und der Mann ...
(ARD/NDR)

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Viele Menschen haben sich schon lange die Frage gestellt: Waren die Amerikaner wirklich auf dem Mond? Entstanden die Fernsehaufnahmen von der Landung vielleicht nur in einem Filmstudio, inszeniert von Stanley Kubrick?
In der Dokumentation "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" von William Karel kommen Zeitzeugen wie Henry Kissinger, Buzz Aldrin und Kubricks Witwe zu Wort. Das Ergebnis der Recherche ist erstaunlich. Der Film wurde 2003 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet.
(ARD/NDR)


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12:45

Hallo Erde, hier ist der Mond

Ein Wiedersehen mit Apollo-Astronauten

Film von Friedrich Schütze-Quest

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Das Apollo-Programm war das ehrgeizigste technische Unternehmen der Menschheit. Mehr als 500.000 Personen waren ein Jahrzehnt lang mit Vorbereitung und Abwicklung der Mondflüge befasst. 24 Menschen haben den Mond betreten oder in der Raumkapsel umkreist. Was ist aus ihnen ...
(ARD/RBB)

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Das Apollo-Programm war das ehrgeizigste technische Unternehmen der Menschheit. Mehr als 500.000 Personen waren ein Jahrzehnt lang mit Vorbereitung und Abwicklung der Mondflüge befasst. 24 Menschen haben den Mond betreten oder in der Raumkapsel umkreist. Was ist aus ihnen geworden?
Friedrich Schütze-Quest macht sich auf den Weg in die USA, um die ehemaligen Astronauten zu treffen.
(ARD/RBB)


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13:30

Der Mann auf Salut 6

Sigmund Jähn - Deutschlands erster Astronaut

Film von Roger Zepp

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Vor 29 Jahren startete das sowjetische Raumschiff Sojus 31: Sigmund Jähn, Offizier der DDR-Luftwaffe, flog als erster Deutscher zusammen mit dem Kosmonauten Valerij Bykowski zur Orbitalstation Salut 6. Dort führte er bis zum Ende der Mission am 3. September 1978 ...
(ARD/RBB)

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Vor 29 Jahren startete das sowjetische Raumschiff Sojus 31: Sigmund Jähn, Offizier der DDR-Luftwaffe, flog als erster Deutscher zusammen mit dem Kosmonauten Valerij Bykowski zur Orbitalstation Salut 6. Dort führte er bis zum Ende der Mission am 3. September 1978 Experimente durch und machte Aufnahmen von der Erde.
Mit Archivbildern und Zeitzeugenberichten lässt Roger Zepp in seinem Film "Der Mann auf Salut 6" das Ereignis Revue passieren.
(ARD/RBB)


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14:15
16:9 Format

Der schweigende Stern

Spielfilm, DDR 1959/60

Darsteller:
SumikoYoko Tani
BrinkmannGünther Simon
ArsenjewMichail N. Postnikow
HawlingOldrich Lukes
SaltykIgnacy Machowski
TaluaJulius Ongewe
SikarnaKurt Rackelmann
u.a.
Länge: 90 Minuten
Regie: Kurt Maetzig

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1970 wird in der Wüste Gobi eine Kapsel aus einem fremden Material gefunden, in der sich ein Datenträger mit einer verschlüsselten Botschaft befindet. Die Nachricht kann zunächst nicht entschlüsselt werden, es deutet aber vieles darauf hin, dass sie von der Venus ...

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1970 wird in der Wüste Gobi eine Kapsel aus einem fremden Material gefunden, in der sich ein Datenträger mit einer verschlüsselten Botschaft befindet. Die Nachricht kann zunächst nicht entschlüsselt werden, es deutet aber vieles darauf hin, dass sie von der Venus stammt. Eine achtköpfige Expedition wird zu dem Planeten geschickt. Nach der Landung auf der Venus stellt sich heraus, das der Planet radioaktiv verstrahlt ist. Die Expedition findet auf dem Planeten technische Anlagen, deren Zweck zunächst nicht geklärt werden kann, jedoch keine lebenden Wesen. Alles deutet auf eine riesige Katastrophe hin. Als die Astronauten eine Art Kommandozentrale entdecken, setzen sie dort unabsichtlich einen Mechanismus in Gang, der die auf die Erde gerichteten Strahlenkanonen aktiviert.

"Der schweigende Stern" von Regisseur Kurt Maetzig ("Das Kaninchen bin ich", "Vergeßt mir meine Traudel nicht") war der erste Science-Fiction-Film der DEFA und entstand genau zu der Zeit, als der erste unbemannte Flugkörper im Rahmen der russischen Lunik-Mission auf dem Mond landete. Der Film nach einem Roman von Stanislaw Lem (1921 - 2006) entwirft die Vision einer geeinten, friedlichen Erde, die von außerhalb bedroht wird.


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15:45
Stereo-Ton

Space Architecture

Dokumentation von Ulrike Schmitzer und Matthias Widter

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Barbara Imhof aus Wien ist Weltraumarchitektin. Sie plant für die Europäische Weltraumagentur ESA Raumschiffe und Unterkünfte für ferne Planeten. Was utopisch klingt, hat einen realen Hintergrund: Die Internationale Raumstation im Orbit soll bis 2010 fertig sein. Das ...
(ORF)

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Barbara Imhof aus Wien ist Weltraumarchitektin. Sie plant für die Europäische Weltraumagentur ESA Raumschiffe und Unterkünfte für ferne Planeten. Was utopisch klingt, hat einen realen Hintergrund: Die Internationale Raumstation im Orbit soll bis 2010 fertig sein. Das Wissen von Architekten und Designern aus Österreich und Deutschland ist zunehmend für die Entwicklungsarbeit der Weltraumagenturen interessant.
"Space Architecture" zeigt, wie bei geringer Schwerkraft gebaut wird und wie Astronauten die lange Reise zu fernen Planeten angenehm erleben könnten. Zu Wort kommen die Astronauten Claude Nicollier, Pedro Duque und Franz Viehböck.
(ORF)


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16:30
Stereo-Ton

Mars Direkt

Dokumentation von Scott J. Gill, Großbritannien 2005

Länge: 42 Minuten

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Seitdem die amerikanischen Sonden "Spirit" und "Opportunity" sensationell neue Einsichten vom Roten Planeten liefern, rückt der Mars wieder ins Visier der bemannten Raumfahrt. Pläne für eine baldige Marsmission beschäftigen die NASA, aber auch die europäische und ...

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Seitdem die amerikanischen Sonden "Spirit" und "Opportunity" sensationell neue Einsichten vom Roten Planeten liefern, rückt der Mars wieder ins Visier der bemannten Raumfahrt. Pläne für eine baldige Marsmission beschäftigen die NASA, aber auch die europäische und russische Raumfahrtbehörde wollen in einem gemeinsamen Projekt zum Nachbarplaneten den Erde. Die ersten Pläne scheiterten an den hohen Kosten von geschätzten 450 Milliarden Dollar. Eine Mission zum Mars dauert zweieinhalb Jahre. Nach sechs Monaten erreichen die Astronauten den Mars, können aber erst nach eineinhalb Jahren Aufenthalt, wenn der Mars wieder in günstiger Position zur Erde steht, zurückfliegen. 1990 legte Dr. Robert Zubrin sein Konzept "Mars Direkt" vor. Die Expedition soll nach seinen Vorstellungen nur 30 bis 50 Milliarden Dollar verschlingen. Zubrins Idee, den Treibstoff für den Rückflug nicht mitzunehmen, sondern auf dem Mars zu produzieren, haben auch die Europäer und Russen übernommen.
Scott J. Gill stellt Zubrins Plan vor, lässt aber auch seine Kritiker zu Wort kommen, die seine Methoden, Schlussfolgerungen und die Realisierbarkeit eines solchen Unternehmens in Frage stellen. Der Film wurde in High Definition gedreht und lässt mit Hilfe von eindrucksvollen 3-D-CGI-Animationen Zukunftsvisionen real erscheinen.


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17:15
Stereo-Ton

Raumstation MIR - Alarm im All

Dokumentation von Jill Fullerton-Smith

(aus der ORF-Reihe "Modern Times Spezial")
(teilweise schwarzweiß)

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Feuer, Kollision, Computercrash: Die Geschichte der russischen Raumstation MIR ist eine Chronik der Beinahe-Katastrophen. Der "Alarm im All" wurde zur Routine, der Ausnahmezustand die Regel.
"Raumstation MIR - Alarm im All" dokumentiert die dramatischen Ereignisse. ...
(ORF)

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Feuer, Kollision, Computercrash: Die Geschichte der russischen Raumstation MIR ist eine Chronik der Beinahe-Katastrophen. Der "Alarm im All" wurde zur Routine, der Ausnahmezustand die Regel.
"Raumstation MIR - Alarm im All" dokumentiert die dramatischen Ereignisse. Einzigartiges Bildmaterial zeigt, was sich tatsächlich im All abgespielt hat. Gedreht wurde es von dem britischen NASA-Astronauten Michael Foale, der 134 Tage an Bord der MIR verbrachte und als Zeuge des schwersten Unfalls auf der Raumstation Todesängste durchlebte.
(ORF)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Thomas Reiter - Unser Mann im All

Film von Hildegard Werth

Erstausstrahlung

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Thomas Reiter ist der mit Abstand erfahrenste europäische Astronaut. Bei seinen zwei Weltraumflügen - 1995/96 zur russischen Raumstation MIR und 2005 zur Internationalen Raumstation ISS - hat er insgesamt 350 Tage in der Schwerelosigkeit verbracht, drei ...

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Thomas Reiter ist der mit Abstand erfahrenste europäische Astronaut. Bei seinen zwei Weltraumflügen - 1995/96 zur russischen Raumstation MIR und 2005 zur Internationalen Raumstation ISS - hat er insgesamt 350 Tage in der Schwerelosigkeit verbracht, drei Weltraumspaziergänge gemacht und sowohl das russische Transportsystem Sojus als auch die amerikanischen Space Shuttles kennen gelernt. Als Erster war er Mitglied von zwei verschiedenen ISS-Expeditionsmannschaften. Damit kann er sich in jeder Hinsicht mit den besten US-Astronauten messen. Was treibt einen Astronauten dazu, Jahrzehnte seines Lebens mit härtestem Training und mit manchmal schier endlosem Warten auf den nächsten Einsatz zu verbringen? Wie halten es Raumfahrer mit ganz verschiedenem kulturellem Hintergrund so lange unter so harten Bedingungen auf so engem Raum aus? Wie erlebt ein Astronaut die Erde aus dem Weltall?
Hildegard Werth hat Thomas Reiter seit 1994 immer wieder getroffen und ausführliche Interviews mit ihm geführt, in denen er seine persönlichen Erfahrungen vermittelt. Er erzählt unter anderem von dem Spagat zwischen den lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen im All und den teilweise banalen Aufgaben, die dort oben zu erledigen sind, geht auf den Umgang mit dem Risiko und der Abhängigkeit von technischen Systemen ein und auf die Frage nach dem Sinn der bemannten Raumfahrt.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano extra: Mensch im All

Moderation: Angela Elis

Die Themen im Einzelnen:
-Der Lauschangriff
Warum wir das Weltall erobern müssen
-Die Herausforderung
Wie wir im Weltall überleben können
-Das Dilemma
Warum wir das Weltall nicht beschreiben können
Erstausstrahlung

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Der Aufbruch ins All ist eine der letzten Möglichkeiten für den Menschen, neue Räume zu entdecken und zu erschließen und ist damit zugleich ein Sinnbild für den menschlichen Wissensdrang. "nano extra: Mensch im All" spricht mit Psychologen, Astronauten und Astronomen ...

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Der Aufbruch ins All ist eine der letzten Möglichkeiten für den Menschen, neue Räume zu entdecken und zu erschließen und ist damit zugleich ein Sinnbild für den menschlichen Wissensdrang. "nano extra: Mensch im All" spricht mit Psychologen, Astronauten und Astronomen über die Sehnsucht der Forscher nach dem Unbekannten. Dem Traum von der Entdeckung folgt der Traum der Besiedlung. Das gilt auch für den Weltraum. Die Sendung zeigt, welche Wohnprojekte im All geplant sind und wie der Weltraumtourismus der Zukunft aussieht. Solche Visionen eröffnen aber nicht nur neue Perspektiven außerhalb unseres Planeten, sondern lenken den Blick zurück auf die Erde. Und die erscheint aus dem All betrachtet nicht nur zerbrechlicher und kleiner, sondern auch als ein Ganzes ohne Ländergrenzen, ohne Glaubensdifferenzen. Auch die Vernichtung von Ressourcen zeigt sich aus der Ferne als das, was sie ist: ein Sägen am Ast, auf dem wir sitzen. Kann uns der Blick aus dem All lehren, mit dem eigenen Planeten verantwortungsbewusster umzugehen? Und schließlich geht "nano extra: Mensch im All" den Fragen nach, die Zeit und Raum, Schwarze Löcher und Dunkle Materie aufwerfen und bei denen die Physik schnell an ihre Grenzen stößt.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:15
VPS 19:20

16:9 Format

Kulturzeit extra: Mythos Weltraum

Moderation: Andrea Meier

Erstausstrahlung

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Kunst und Kino haben den Weltraum zur Projektionsfläche gemacht. Filmemacher wie George Lucas, Andrej Tarkowski und Stanley Kubrick haben den Menschen auf eine Reise vom Anfang der Menschheit bis in die Zukunft mitgenommen, vom Mittelpunkt der Erde bis hin zum Jupiter. ...

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Kunst und Kino haben den Weltraum zur Projektionsfläche gemacht. Filmemacher wie George Lucas, Andrej Tarkowski und Stanley Kubrick haben den Menschen auf eine Reise vom Anfang der Menschheit bis in die Zukunft mitgenommen, vom Mittelpunkt der Erde bis hin zum Jupiter. Hinter den Planeten suchten sie nicht nur eine Antwort auf die technologischen Herausforderungen der Gegenwart, sondern auch auf die ältesten Fragen der Philosophie: Ist dieser Raum wirklich unendlich, oder gibt es eine Grenze? Wenn ja - was ist dahinter? Das Nichts? Gott? "Kulturzeit extra: Mythos Weltraum" erinnert an die großen Weltraumentwürfe von Kunst und Kino, die stets mit der Frage nach dem Menschen und seiner Stellung im Kosmos verbunden waren. Philosophen und Kulturwissenschaftler sprechen über Erfahrungen mit dem unendlichen Raum. Immer wieder von Rückschlägen geprägt, wie nach dem Challenger-Unglück, scheinen Träume einer neuen, besseren Welt im All zu verblassen. Andererseits gibt der Blick von außen auf die Erde die Gelegenheit, viele Probleme neu zu bewerten.



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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Wettlauf im Weltall

Europa zwischen Erde, Mond und Mars

Film von Iris Rietdorf

Erstausstrahlung

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Die großen Pioniere der Raumfahrt kamen aus Deutschland - Hermann Oberth, Wernher von Braun und Eugen Sänger. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden viele der renommierten Forscher ein neues wissenschaftliches Zuhause im Ausland - in England, Frankreich, der UdSSR und den ...

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Die großen Pioniere der Raumfahrt kamen aus Deutschland - Hermann Oberth, Wernher von Braun und Eugen Sänger. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden viele der renommierten Forscher ein neues wissenschaftliches Zuhause im Ausland - in England, Frankreich, der UdSSR und den USA. Sie trugen mit ihrem Know-how maßgeblich zur Entwicklung der Raumfahrt bei. Es begann ein Wettlauf ins Weltall, dessen Etappen mal von den Russen, mal von den Amerikanern gewonnen wurden. Die Europäer spielten dabei bisher eine kaum nennenswerte Rolle. Mit der Internationalen Raumstation ISS hat sich das geändert. An der Kooperation sind neben der NASA und der russischen Roskosmos auch europäische Raumfahrtinstitute beteiligt. Eine Chance für die Europäer, sich doch noch als raumfahrende Nation zu etablieren. Ihre Ariane IV beherrschte 80 Prozent des Markts und war damit die wirtschaftlich erfolgreichste Trägerrakete in der Geschichte der Raumfahrt. Doch trotz aller High-Tech-Entwicklungen finden die Europäer nicht zu einem eigenständigen Weg ins Weltall. Vor allem bei bemannten Raumflügen sind sie stark von Amerikanern und Russen abhängig. Doch vielleicht ändert sich das demnächst, sollte in Deutschland tatsächlich ein eigenständiges Konzept zur bemannten Raumfahrt aufgelegt werden. Ziel aller raumfahrenden Nationen ist es, Menschen zuerst zum Mond und dann zum Mars zu schicken. Der Mond kann als Forschungsstandort helfen, die technologischen Hürden auf dem weiten Weg zum Mars zu bewältigen. Die größte Herausforderung allerdings wird der Bau einer Raumstation sein, die man auch auf dem Mars benötigen wird.
"hitec: Wettlauf im Weltall" begleitet Hartmut Sänger, Sohn des Raumfahrtpioniers Eugen Sänger, und Dwayne Day, amerikanischer Raumfahrtexperte und Journalist, bei einer Reise durch Deutschlands Raumfahrtzentren. In dem Film bewerten die beiden Experten Risiken und Chancen des neuen Wettlaufs zum Mond und den Stand der europäischen Raumfahrt.


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20:45
Stereo-Ton

For All Mankind - Ein großer Schritt für die Menschheit

(For All Mankind)

Dokumentarfilm, USA 1989

Länge: 77 Minuten

Regie: Al Reinert

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Zwischen Dezember 1968 und November 1972 unternahm die amerikanische Weltraumbehörde NASA neun Mondflüge. 24 Astronauten reisten ins All und brachten die Erfahrungen aus einer anderen Welt zurück. Sie berichten von den Vorbereitungen auf den Flug, von der Arbeit an ...

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Zwischen Dezember 1968 und November 1972 unternahm die amerikanische Weltraumbehörde NASA neun Mondflüge. 24 Astronauten reisten ins All und brachten die Erfahrungen aus einer anderen Welt zurück. Sie berichten von den Vorbereitungen auf den Flug, von der Arbeit an Bord, von gefährlichen Situationen, der Faszination, die Erde vom Weltraum aus zu betrachten, und dem Gefühl, einen fremden Himmelskörper zu betreten.

Der Journalist Al Reinert hatte bereits 1979 die Idee, die Gedanken und Berichte von Astronauten in einem Film zu verarbeiten. Doch brauchte er fast zehn Jahre, um sein Projekt zu verwirklichen. Er sammelte 80 Stunden Interviews und bekam Zugang zum Originalfilmmaterial der Apollo-Missionen, das er in einem komplizierten Verfahren kopierte. Das Gleiche gilt für die Tonaufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen Raumschiff und Bodenstation, die Reinert erst an verschiedenen Stellen ausfindig machen musste, bevor er sie kopieren und bearbeiten konnte. Das Bild- und Tonmaterial der Flüge und die Erzählungen der Astronauten verknüpfte er in der Montage zu einem "kollektiven" Flug. Die wichtigsten Phasen der Apollo-11-Mission bildeten den Rahmen, in den Situationen der anderen Raumflüge integriert wurden.

Der Film verzichtet auf Expertenkommentare und baut ganz auf die persönlichen Schilderungen und Reflexionen der Astronauten. Sie stehen mit den Bildern in so enger Beziehung, dass man immer den Eindruck einer gegenwärtigen Situation und nicht den einer Rückschau hat. Die dichte Montage der Originaltöne und deren enge Verbindung mit dem atmosphärischen Soundtrack von Brian Eno unterstützen dieses eindrucksvolle Erlebnis und bringen dem Zuschauer die Erfahrung eines Raumflugs so nah wie möglich. Das ehrgeizige und faszinierende Unternehmen, in den unendlichen Raum vorzustoßen, wird hier mit seinen dramatischen, gefährlichen, spielerischen und philosophischen Momenten lebendig. "For All Mankind - Ein großer Schritt für die Menschheit" gewann 1989 Hauptpreise auf dem Sundance Film Festival und bei der International Documentary Association und war 1990 für einen Oscar nominiert.


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22:00

Barbarella

Spielfilm, Italien/Frankreich 1968

Darsteller:
BarbarellaJane Fonda
PygarJohn Phillip Law
Die schwarze KöniginAnita Pallenberg
DildanoDavid Hemmings
Concierge/Durand-DurandMilo O'Shea
Prof. PingMarcel Marceau
u.a.
Länge: 93 Minuten
Regie: Roger Vadim

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Im Jahr 40.000: Der Präsident der Erde schickt die Astronautin Barbarella auf einen unbekannten Planeten, um dort dem Wissenschaftler Durand-Durand eine Geheimwaffe abzujagen, die den galaktischen Frieden bedroht. - Die aufwändige, starbesetzte utopische Vision nach der ...

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Im Jahr 40.000: Der Präsident der Erde schickt die Astronautin Barbarella auf einen unbekannten Planeten, um dort dem Wissenschaftler Durand-Durand eine Geheimwaffe abzujagen, die den galaktischen Frieden bedroht. - Die aufwändige, starbesetzte utopische Vision nach der bekannten Comic-Vorlage ist reich an technischen Kabinettstückchen. Psychedelische Science-Fiction mit erotischem Touch.

Im Jahr 40.000 hat es seit vielen Jahren im ganzen Universum keinen Krieg mehr gegeben. Barbarella, erfolgreiche und hoch erotische Astro-Agentin, bekommt vom Präsidenten der Erde den Auftrag, den Wissenschaftler Durand-Durand ausfindig zu machen, denn dieser ist dabei, am anderen Ende des Universums eine vernichtende Geheimwaffe zu entwickeln. Zusammen mit ihrem Gefährten, dem blinden Engel Pygar, landet Barbarella in der Stadt Sogo. Abstürze, Explosionen, Kämpfe gegen Roboter und Monster sowie eine Gefangennahme durchkreuzen die Pläne der Agentin, die mit jeder neuen Katastrophe weitere Teile ihrer fummeligen Astronautenkleidung verliert. Erst mithilfe des Untergrundführers Dildano, der die Schöne und den blinden Engel rettet, stößt das Weltraumteam auf den gesuchten Durand-Durand. Der nimmt Barbarella gefangen und traktiert sie mit seiner "Genussorgel" - einer Waffe, die durch übermäßige sexuelle Stimulation jedes Wesen töten kann. Doch Barbarella, die seit Beginn ihres Abenteuers die Vorzüge körperlicher Vergnügen für sich entdeckt hat, überlebt die Prozedur.

"Barbarella" zeigt das "Abenteuer Weltraum" von einer seiner originellsten Seiten. Der Science-Fiction-Film von Roger Vadim hat Kultstatus, und dies nicht nur wegen Jane Fondas legendärem Striptease in der Schwerelosigkeit. Die offenen sexuellen Anspielungen und pubertären Späße weisen "Barbarella" als Vorboten der sexuellen Revolution der späten 1960er Jahre aus. So findet Jane Fonda unter der Regie ihres späteren Ehemanns Roger Vadim in jeder Situation einen Grund, einen weiteren Teil ihres ohnehin knappen Kostüms zu verlieren. Die Tochter des Hollywoodstars Henry Fonda nahm bei Lee Strasberg persönlich Schauspielunterricht. "Barbarella" machte sie zu einem der Sexsymbole der 1960er Jahre, später konnte sie sich als Charakterdarstellerin etablieren. In den 1970ern wurde Jane Fonda zweimal mit einem Oscar ausgezeichnet: für ihre Verkörperung der Prostituierten Bree in dem Thriller "Klute" (1971) und für ihre Rolle in dem Vietnamdrama "Sie kehren heim" (1978).


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23:35

Dark Star - Finsterer Stern

(Dark Star)

Spielfilm, USA 1974

Darsteller:
DoolittleBrian Narelle
TalbyAndreijah Pahich
BoilerCarl Cuniholm
PinbackDan O'Bannon
Commander PowellJoe Saunders
u.a.
Länge: 80 Minuten
Regie: John Carpenter

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Seit 20 Jahren ist das heruntergekommene Raumschiff "Dark Star" unterwegs, um "instabile" Planeten zu zerstören. Als eine sprechende Nuklearbombe an Bord zu explodieren droht, versucht die Besatzung, sie durch ein philosophisches Gespräch von der Detonation abzubringen. ...

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Seit 20 Jahren ist das heruntergekommene Raumschiff "Dark Star" unterwegs, um "instabile" Planeten zu zerstören. Als eine sprechende Nuklearbombe an Bord zu explodieren droht, versucht die Besatzung, sie durch ein philosophisches Gespräch von der Detonation abzubringen. - Das bizarre, mit einfachsten Mitteln entstandene Regiedebüt von John Carpenter wurde zu einem Überraschungserfolg und zu einem Kultfilm des Science-Fiction-Genres.

Seit 20 Jahren sind vier Astronauten mit ihrem verwahrlosten Raumschiff "Dark Star" im Weltraum unterwegs. Ihre Mission ist es, Planeten zu vernichten, die die Kolonisierung des Universums durch die USA gefährden könnten. Im Lauf der Jahre ist die Crew durch den langweiligen Bordalltag etwas eigenbrötlerisch geworden: Talby starrt nur noch aus der Aussichtskuppel und träumt vom legendären Phoenix-Asteroiden, Doolittle schwärmt vom Surfen an den sonnigen Stränden Kaliforniens, Boiler benutzt die tödliche Laserkanone für gefährliche Schießübungen und Pinback klagt unentwegt, nur versehentlich an Bord zu sein. Außerdem muss er das Bordmaskottchen füttern - den "Exoten", der auf einem fremden Planet aufgelesen wurde und wie ein angemalter Wasserball aussieht. Wegen eines technischen Defekts im Bombenschacht droht eines Tages eine zickige, thermostellare Bombe an Bord zu explodieren. Um die sprechende Bombe daran zu hindern, versucht Doolittle sie in einen philosophischen Diskurs zu verwickeln. Doch während des Gesprächs kommt die Bombe zu wahrhaft profunden Erkenntnissen und verkündet: "Ich denke, also bin ich." Zum wahren Selbst gefunden, entdeckt sie den Sinn ihres Lebens und explodiert.

Mit nur 60.000 Dollar Produktionskosten inszenierte John Carpenter ("Fog - Nebel des Grauens", "Halloween", "Das Ding aus einer anderen Welt") sein bizarres Regiedebüt, das heute zu den Kultfilmen des Genres zählt. Carpenter kreierte nicht nur eine glänzende Parodie gängiger Science-Fiction-Muster, sondern auch eine witzig-schwarzhumorige Beschreibung menschlich-alltäglicher Verhaltensweisen, die trotz genrebedingter Verfremdungen nachvollziehbar bleiben: Die Raumfahrer sind keine schillernden Helden, sondern Menschen mit ganz normalen Neurosen und Ängsten, sie müssen sich mit banalen Problemen herumschlagen und ihren Alltag meistern. Nach der Uraufführung 1977 beim Filmfestival von Edinburgh kaufte die BBC den als Abschlussarbeit an der University of Southern California entstandenen Film und strahlte ihn im Weihnachtsprogramm aus. Der Erfolg war so groß, dass er noch einmal in die Kinos kam.


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Raumpatrouille Orion - Rücksturz ins Kino

Spielfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
Commander Cliff Allister McLaneDietmar Schönherr
Leutnant Tamara JagellovskEva Pflug
Leutnant Mario de MontiWolfgang Völz
Leutnant Hasso SigbjörnsonClaus Holm
Leutnant Atan ShubashiFriedrich Georg Beckhaus
u.a.
Länge: 87 Minuten
Regie: Michael Braun

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"Orion"-Commander Cliff Allister McLane wird wegen wiederholter Befehlsverweigerung zur Raumpatrouille strafversetzt. Doch schon beim ersten Patrouillenflug gerät er mit der "Orion" in ein gefährliches Abenteuer mit den außerirdischen Frogs. - "Raumpatrouille Orion - ...
(ARD)

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"Orion"-Commander Cliff Allister McLane wird wegen wiederholter Befehlsverweigerung zur Raumpatrouille strafversetzt. Doch schon beim ersten Patrouillenflug gerät er mit der "Orion" in ein gefährliches Abenteuer mit den außerirdischen Frogs. - "Raumpatrouille Orion - Rücksturz ins Kino" ist eine gelungene 90-minütige Filmfassung der Science-Fiction-Kultfernsehserie mit Dietmar Schönherr, Eva Pflug, Wolfgang Völz und Claus Holm.

Cliff Allister McLane, Commander des schnellen Raumkreuzers "Orion", ist ein gefeierter Kriegsheld, doch als der unangepasste Draufgänger wieder einmal einen Befehl missachtet, wird er mit seiner Crew für drei Jahre zur Raumpatrouille strafversetzt. Außerdem wird ihm die Agentin Tamara Jagellovsk zur Seite gestellt, die McLane künftig daran hindern soll, seine Kompetenzen zu überschreiten. Als die "Orion" überraschend von feindlichen Raumschiffen ohne galaktische Seriennummer, sogenannten "Frogs", angegriffen wird, muss Tamara jedoch einsehen, dass McLanes unkonventionelle Entscheidungen manchmal Leben retten können. Nur mit knapper Not können McLane und seine Crew, bestehend aus Mario de Monti, Hasso Sigbjörnsen, Atan Shubashi und Helga Legrelle, sich durch einen "Rücksturz zur Erde" in Sicherheit bringen. Doch schon rollt die nächste Angriffswelle der Außerirdischen. Eine gelenkte Supernova fliegt auf die Erde zu und droht, die Menschheit zu vernichten. Während die bürokratische Weltregierung sich in Kompetenzgerangel verzettelt, bringt McLane die "Orion" auf Kollisionskurs und sprengt den Todesstern in letzter Minute. Die Menschheit atmet auf, doch McLane hat nun die leidige Pflicht, Dokumente in x-facher Ausfertigung zu unterzeichnen, bis ihm wieder ein neues Raumschiff anvertraut wird: Auf die "Orion 8" wartet gleich die nächste "Mission Impossible".

"Raumpatrouille Orion" zählt buchstäblich zu den Sternstunden der deutschen Fernsehgeschichte. Die spannend erzählte und - nicht zuletzt dank des berühmten Bügeleisens im Instrumentenbrett - originell gestaltete "Space Opera" genießt inzwischen Kultstatus. Für die Spielfilmfassung wurden die Highlights aus sieben einstündigen Originalfolgen zusammengeschnitten und durch fünf Minuten neu gedrehtes Material ergänzt: Elke Heidenreich als Nachrichtenoffizier und Moderatorin der "Sternenschau" unterhält mit augenzwinkernden Breaking News aus dem Orion-Universum. Der bearbeitete Soundtrack enthält natürlich auch die - zeitgemäß neu gemischte - weltberühmte Musik von Peter Thomas.
(ARD)


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2:25
Stereo-Ton16:9 Format

hitec: Wettlauf im Weltall

(Wiederholung von 20.15 Uhr)


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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

Thomas Reiter - Unser Mann im All

(Wiederholung von 18.00 Uhr)


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3:25
Stereo-Ton16:9 Format

nano extra: Mensch im All

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


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3:55
16:9 Format

Kulturzeit extra: Mythos Weltraum

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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4:30

Unter Wasser rund um die Welt

(Around the World Under The Sea)

Spielfilm, USA 1965

Darsteller:
Dr. Doug StandishLloyd Bridges
Dr. Maggie HanfordShirley Eaton
Dr. Craig MosbyBrian Kelly
Dr. Phil VolkerDavid McCallum
Hank StahlKeenan Wynn
u.a.
Länge: 107 Minuten
Regie: Andrew Marton

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Doug Standish und Craig Mosby, zwei amerikanische Experten für Meeresforschung, bekommen den Auftrag, mit ihrem U-Boot "Hydronaut" am Grund der Ozeane ein weltweites Warnsystem für Meeresbeben zu installieren. Sie gewinnen weitere Wissenschaftler für das schwierige ...
(ARD)

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Doug Standish und Craig Mosby, zwei amerikanische Experten für Meeresforschung, bekommen den Auftrag, mit ihrem U-Boot "Hydronaut" am Grund der Ozeane ein weltweites Warnsystem für Meeresbeben zu installieren. Sie gewinnen weitere Wissenschaftler für das schwierige Unternehmen. Dann beginnt die ungewöhnliche Unterwasserexpedition, bei der das kleine Team aufregende Abenteuer bestehen muss. Die gefährlichste Bewährungsprobe kommt, als ein Vulkanausbruch am Meeresboden das U-Boot schwer beschädigt.
(ARD)

Sendeende: 6:15 Uhr