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Freitag, 29. Juni
Programmwoche 26/2007
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vonm Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton

Alpenpanorama



(ORF/3sat)


8:55
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus Klagenfurt

31. Tage der deutschsprachigen Literatur

Ingeborg-Bachmann-Preis 2007

Lesungen und Diskussionen

Moderation: Ernst A. Grandits

Juroren: Iris Radisch, Ursula März, Karl Corino,
Martin Ebel, Daniela Strigl, Klaus Nüchtern,
Ilma Rakusa, Ijoma Mangold und André Vladimir Heiz
Durch die Sendung führt Eva Wannenmacher


(ORF)


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



(ORF)


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13:15

Leonardos verschlüsselte Botschaft

Das Abendmahl

Film von Ellen Kleila

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Als Leonardo da Vinci 1495 mit den ersten Skizzen zu seinem "Abendmahl" beginnt, weiß er eines genau: Dieses Fresko soll kein harmonisches Miteinander von Jesus und seinen Jüngern zeigen, sondern den explosivsten Augenblick erfassen: "Wahrlich, ich sage euch: Einer unter ...

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Als Leonardo da Vinci 1495 mit den ersten Skizzen zu seinem "Abendmahl" beginnt, weiß er eines genau: Dieses Fresko soll kein harmonisches Miteinander von Jesus und seinen Jüngern zeigen, sondern den explosivsten Augenblick erfassen: "Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten". Da Vinci findet einen genialen Kunstgriff, der das Fresko zum berühmtesten Abendmahl aller Zeiten werden lässt. Er malt die zwölf Jünger so, dass sie in Anordnung und Gestik den zwölf Tierkreiszeichen entsprechen. Jeder Tierkreis symbolisiert eine archetypische Struktur und jeder Mensch wird in einem Tierkreis geboren. Leonardo malt mit den zwölf Aposteln die ganze Menschheit und ihre Begegnung mit dem Verrat.
Der Film deckt die verschlüsselte Botschaft in Leonardo da Vincis "Abendmahl" auf.


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13:30
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Homo Sapiens

Zweiteiliger Film von Jacques Malaterre

1. Die Geburt des neuen Menschen

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Vor rund 200.000 Jahren wurde in Afrika der erste Homo sapiens geboren. Er hatte weniger Körperbehaarung und mehr Gehirnmasse als der Homo erectus. Sein Erfindungsreichtum machte den Homo sapiens zum Erfolgsmodell der großen Menschenfamilie. Der moderne Mensch verließ ...

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Vor rund 200.000 Jahren wurde in Afrika der erste Homo sapiens geboren. Er hatte weniger Körperbehaarung und mehr Gehirnmasse als der Homo erectus. Sein Erfindungsreichtum machte den Homo sapiens zum Erfolgsmodell der großen Menschenfamilie. Der moderne Mensch verließ Afrika schließlich, zog zunächst nach Asien und Europa und breitete sich dann auf dem gesamten Erdball aus. Und überall in der Welt fand er Nachfahren des Homo erectus. Wie solche Zusammentreffen abliefen, darüber lässt sich nur spekulieren. Kämpferische Auseinandersetzungen sind bislang nicht nachweisbar.
Im ersten Teil von "Homo Sapiens" erzählt Jacques Malaterre die aufregende Geschichte des Menschen, die Entwicklung seiner komplexen Gedanken- und Gefühlswelt.

Den zweiten Teil von "Homo Sapiens" zeigt 3sat im Anschluss um 14.15 Uhr.


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14:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Homo Sapiens

Zweiteiliger Film von Jacques Malaterre

2. Die Eroberung der Welt

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Zur Beute der Neandertaler gehören Wildpferde, Riesenhirsche, Rentiere und Saigaantilopen. Ein Mammut konnten sie bislang noch nicht erlegen. Plötzlich tauchen seltsam aussehende Fremde auf und beteiligen sich an der Jagd. Sie bedrängen das Tier mit Feuer und treiben es ...

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Zur Beute der Neandertaler gehören Wildpferde, Riesenhirsche, Rentiere und Saigaantilopen. Ein Mammut konnten sie bislang noch nicht erlegen. Plötzlich tauchen seltsam aussehende Fremde auf und beteiligen sich an der Jagd. Sie bedrängen das Tier mit Feuer und treiben es in die Enge. Die gemeinsame erfolgreiche Jagd wird zum Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen dem Homo sapiens und seinem entfernten Verwandten. Obwohl der Neandertaler über ein größeres Gehirn verfügte und körperlich weit überlegen war, starb er schließlich vor 25.000 Jahren aus, während Homo sapiens überlebte und bis heute den gesamten Erdball besiedelt.
Jacques Malaterre zeigt, wie der "weise Mensch" den Ackerbau erfindet, den ersten Wolf zähmt und ein Bewusstsein für seine Vergangenheit erlangt, indem er zum Geschichtenerzähler wird.


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15:00
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus Klagenfurt

31. Tage der deutschsprachigen Literatur

Ingeborg-Bachmann-Preis 2007

Lesungen und Diskussionen

Moderation: Ernst A. Grandits

Durch die Sendung führt Eva Wannenmacher


(ORF)


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18:00
Stereo-Ton16:9 Format

Anfänger in Weiß

Zwölfteilige Reihe von Heiko Schäfer

5. Neuland

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Patricia Weiß übernimmt eine Vertretung in der Kinderchirurgie. Kaum hat sie angefangen, da geht der Stress auch schon los: Sie soll Säuglingen Zugänge legen, und dafür muss sie erst einmal die winzigen Venen finden. Bich Nguyen muss Dienst auf der Intensivstation ...
(ARD/WDR)

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Patricia Weiß übernimmt eine Vertretung in der Kinderchirurgie. Kaum hat sie angefangen, da geht der Stress auch schon los: Sie soll Säuglingen Zugänge legen, und dafür muss sie erst einmal die winzigen Venen finden. Bich Nguyen muss Dienst auf der Intensivstation leisten. Und das bedeutet auch, dass sie die "Intensiv-Funke" bekommt. Wenn das Gerät piept, hat sie alles stehen und liegen zu lassen und muss auf dem kürzesten Weg zur Intensivstation.
Die Reihe "Anfänger in Weiß" begleitet den Alltag junger Assistenzärzte in einer Klinik.
(ARD/WDR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Stefan Schulze-Hausmann

Themen:
-Handystrahlung
Deutschland und die Schweiz vergleichen die Grenzwerte
-Biologie des Kletterns
Forscher machen Tiere  durchsichtig
-Geigen-Akupunktur
Löcher verbessern den Klang von Streichinstrumenten


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Dieter Moor

Dracula und das Böse aus dem Osten



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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Festspielsommer Live

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Eröffnungskonzert des MDR Musiksommers 2007

Mit Sondra Radvanovsky (Sopran), Jane Henschel (Alt),
Miroslav Dvorsky (Tenor) und Paata Burchuladze (Bass)
Es spielt und singt das MDR Sinfonieorchester und
der MDR Rundfunkchor unter der Leitung von Fabio Luisi
Übertragung aus der Dresdner Frauenkirche

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Die "Messa da Requiem" gehört zu den eindrucksvollsten und zugleich populärsten Werken Giuseppe Verdis. Es ist wie eine Abrechnung oder Bilanz des eigenen Lebens mit eindringlichen Fragestellungen. Zugleich vermittelt Verdis Requiem tiefe Emotionen und Impulse. Dabei ist ...
(ARD/MDR/3sat)

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Die "Messa da Requiem" gehört zu den eindrucksvollsten und zugleich populärsten Werken Giuseppe Verdis. Es ist wie eine Abrechnung oder Bilanz des eigenen Lebens mit eindringlichen Fragestellungen. Zugleich vermittelt Verdis Requiem tiefe Emotionen und Impulse. Dabei ist es an keiner Stelle sentimental, sondern zeichnet sich durch eine eindringliche Dynamik aus. Uraufgeführt wurde das Requiem am 22. Mai 1874 in Mailand und gehört seitdem zum Repertoire in allen Konzertsälen der Welt. Angeregt wurde Verdi zur Komposition dieser "Messa da Requiem" durch den Tod seines Komponistenfreundes Gioacchino Rossini 1868 und des italienischen Nationaldichters Alessandro Manzoni 1873.
Es dirigiert Fabio Luisi, scheidender Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters, Chefdirigent der Wiener Symphoniker und designierter Generalmusikdirektor des Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Um 22.25 Uhr setzt 3sat seinen Festspielsommer live von der JazzBaltica 2007 mit einem Konzert mit Femi Kuti fort.
(ARD/MDR/3sat)



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22:25
Stereo-Ton16:9 Format

Festspielsommer live

Femi Kuti & The Positive Force

African DanceNight

JazzBalfica-Festival 2007

Moderation: Alan Bangs

Mit Femi Kuti (Gesang, Saxofon),
Olurtomi Sevezun Hundeyin, Olugbenga Laleye (Trompete),
Tiwalade Olesegun Ogunlowo (Posaune),
Olubenga Solomon Albert, Francis Efenji Onah (Saxofon),
Opeyemi Omotayo Awomolo (Gitarre),
Solomon Olanrewaju Idowu (Keyboard),
Richard Kingsley Udofot (Bass),
Adekunle Ayobami Olayode (Percussion),
Adebowale Oloko (Schlagzeug) und
Obi Bosede Ajila, Yemi Oriyomi, Kate Onome Udi (Gesang, Tanz)
Live vom JazzBaltica-Festival 2007

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In diesem Jahr treffen sich zum 17. Mal Jazz-Freunde im kleinen Ort Salzau im Norden Deutschlands. Drei Tage lang geben sich die Größen des Jazz beim JazzBaltica-Festival 2007 die Klinke in die Hand. Das Konzert von Femi Kuti bildet den Höhepunkt des ersten Festivaltags ...

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In diesem Jahr treffen sich zum 17. Mal Jazz-Freunde im kleinen Ort Salzau im Norden Deutschlands. Drei Tage lang geben sich die Größen des Jazz beim JazzBaltica-Festival 2007 die Klinke in die Hand. Das Konzert von Femi Kuti bildet den Höhepunkt des ersten Festivaltags und wird von 3sat live übertragen.
Femi Anikulapo Kuti, 1962 in London geboren, wuchs in Lagos, Nigeria, auf. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von den politischen Unruhen des Landes und dem exzessiven Lebensstil seines Vaters Fela Anikulapo Kuti. Wie sein Vater sieht auch Femi Kuti den Mix aus funkigem Soul und Jazz als Waffe gegen die sozialen Missstände seiner Heimat. Mit seiner Formation "The Positive Force" pflegt Femi Kuti den gleichen groben, muskulösen Saxofon-Stil wie sein Vater und bietet dabei eine mitreißende, funkig groovende Black-Power-Show. 1999 wurde Femi Kutis Album "Shoki Shoki" von international bekannten DJs remixt. Seitdem ist seine Musik von den Tanzflächen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Sein kämpferisches Album "Fight To Win" wurde 2001 für den Grammy in der Kategorie Weltmusik nominiert. In Nigerias Hauptstadt Lagos eröffnete Femi seinen Club "African Shrine", der sich inzwischen als Zentrale des musikalischen und politischen Widerstands etabliert hat.

3sat zeigt das Konzert "Femi Kuti & The Positive Force" vom JazzBaltica-Festival 2007 im Rahmen seines Festspielsommers. Am Samstag, 30. Juni, 20.15 Uhr, folgt die Operette "Der Graf von Luxemburg" von Franz Lehár, eine Aufzeichnung von den Seefestspielen Mörbisch 2006.


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23:55
Dolby-Digital AudioDolby-Digital 5.1 Audio16:9 Format

Scheibenwischer

von und mit Bruno Jonas, Mathias Richling

und Richard Rogler

Mit dem Gast: Andreas Rebers

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig: Bruno Jonas, Mathias Richling, Richard Rogler machen sich im "Scheibenwischer" wieder ihre satirischen Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
Unterstützung erhalten sie ...
(ARD/BR/RBB)

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig: Bruno Jonas, Mathias Richling, Richard Rogler machen sich im "Scheibenwischer" wieder ihre satirischen Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
Unterstützung erhalten sie von Andreas Rebers. Der Mann mit dem Akkordeon ist wohl einer der stilistisch eigenwilligsten Kabarettisten in Deutschland. Kritisch, süffisant, politisch tabulos und zugleich poetisch mischt er Volksmusik und pointierte Satire mit Alltagsironie.
(ARD/BR/RBB)


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0:00
Stereo-Ton16:9 Format

31. Tage der deutschsprachigen Literatur

Die Preisverleihung


(ORF)


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0:40
VPS 21:50

Stereo-Ton

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


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1:10
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Oxygen - Jede Sekunde zählt

(Oxygen)

Spielfilm, USA 1998

Darsteller:
HarryAdrien Brody
Madeline FosterMaura Tierney
Clark HannonJames Naughton
Frances HannonLaila Robins
TimTerry Kinney
JessiePaul Calderon
u.a.
Länge: 89 Minuten
Regie: Richard Shepard

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Auf offener Straße entführt der Psychopath Harry die Frau eines Millionärs und begräbt sie lebendig in einer Holzkiste. Wenn er das geforderte Lösegeld von einer Million Dollar sofort zahlt, erfährt der Ehemann das Versteck seiner Frau, bevor sie darin erstickt. Die ...

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Auf offener Straße entführt der Psychopath Harry die Frau eines Millionärs und begräbt sie lebendig in einer Holzkiste. Wenn er das geforderte Lösegeld von einer Million Dollar sofort zahlt, erfährt der Ehemann das Versteck seiner Frau, bevor sie darin erstickt. Die junge Polizistin Madeline und ihre Kollegen haben 24 Stunden Zeit, den Täter zu fassen und die vergrabene Frau zu finden, bevor das Versteck zu ihrem Grab wird. Nach Harrys Verhaftung bei der Übergabe des Lösegelds entwickelt sich zwischen der Polizistin und dem hoch intelligenten Täter ein Psychoduell, das Madeline mit ihren eigenen Abgründen konfrontiert. Harry gelingt es, Madelines dunkle Seiten ans Licht zu bringen: ihren Masochismus, den sie mit einem sadistischen Liebhaber auslebt, und ihr Alkoholproblem, das wieder auszubrechen droht. Vor den Augen ihres Ehemanns und Vorgesetzten Tim droht Madeline der Fall zu entgleiten, während die Zeit verrinnt, der Ehemann der Entführten Druck macht, das FBI die Ermittlungen an sich reißt und der Entführten die Luft zum Atmen ausgeht. Als der Entführer Madeline zwingt, sich ihren dunklen Fantasien zu stellen, um sich in seine Psyche hinein zu versetzen, wird der Polizistin plötzlich klar, welches Spiel der Erpresser hier tatsächlich spielt.

Vier Jahre vor seinem Oscar für die Hauptrolle in Roman Polanskis "Der Pianist" gab der damals 25-jährige Adrien Brody ("Liberty Heights", "Summer of Sam") in "Oxygen - Jede Sekunde zählt" eine Verkörperung des Bösen, die man nicht so schnell vergisst. Hinter der jungenhaft freundlichen Fassade schimmert eine kalte Entschlossenheit zum Töten durch, die nicht nur seiner Gegenspielerin Madeline alias Maura Tierney ("Primary Colors", "Insomnia", "Emergency Room") Gänsehaut verursacht.


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2:40

Labyrinth der Monster

(Mazes and Monsters)

Spielfilm, USA 1983

Darsteller:
Robbie WheelingTom Hanks
Kate FinchWendy Crewson
DanielDavid Wallace
Jay Jay BrockwayChris Makepeace
HallLloyd Bochner
u.a.
Länge: 96 Minuten
Regie: Steven Hilliard Stern

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Robbie ist Fan des Fantasy-Rollenspiels "Labyrinth der Monster". An seiner neuen Universität findet er schnell Freunde: Kate, Daniel und Jay Jay sind auch leidenschaftliche "Labyrinth"-Spieler und suchen schon lange nach einem neuen Mitspieler. Jay Jays Idee, das Spiel in ...

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Robbie ist Fan des Fantasy-Rollenspiels "Labyrinth der Monster". An seiner neuen Universität findet er schnell Freunde: Kate, Daniel und Jay Jay sind auch leidenschaftliche "Labyrinth"-Spieler und suchen schon lange nach einem neuen Mitspieler. Jay Jays Idee, das Spiel in einem verbotenen, verzweigten Höhlenkomplex zu spielen, um einen realistischeren Eindruck zu bekommen, wird von den Freunden begeistert aufgenommen. Als Robbie dort während des Spielverlaufs ein "Monster" tötet, ist dies für ihn ein traumatisierendes Schlüsselerlebnis. Bald kann er nicht mehr zwischen Spiel und Realität unterscheiden.

Regisseur Steven Hilliard Stern stellt in dieser dramatischen Psychoinszenierung die Probleme Heranwachsender in den Mittelpunkt: Minderwertigkeitskomplexe, Leistungsdruck, Probleme mit den elterlichen Vorstellungen und die daraus resultierende Weltflucht. "Labyrinth der Monster" ist einer der ersten Filme des zweifachen Oscar-Preisträgers Tom Hanks ("Forrest Gump", "Philadelphia"), der schon bei diesem Film seine großen darstellerischen Fähigkeiten demonstriert.


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4:20
Mit Audiodeskription

Auch Betrügen will gelernt sein

(L'apprenti salaud)

Spielfilm, Frankreich 1977

Darsteller:
AntoineRobert Lamoureux
CarolineChristine Dejoux
NotarClaude Piéplu
VerlagsdirektorJean-Pierre Kalfon
u.a.
Länge: 93 Minuten
Regie: Michel Deville
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

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Antoine, Ende 40, ist Verkäufer in einem Eisenwarenladen. Nichts Aufregendes hat sich in seinem Leben ereignet, bis ihm eine kleine Erbschaft in den Schoß fällt und er die attraktive 21-jährige Notargehilfin Caroline kennen lernt. Durch fantastische Lügen und unter ...

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Antoine, Ende 40, ist Verkäufer in einem Eisenwarenladen. Nichts Aufregendes hat sich in seinem Leben ereignet, bis ihm eine kleine Erbschaft in den Schoß fällt und er die attraktive 21-jährige Notargehilfin Caroline kennen lernt. Durch fantastische Lügen und unter Annahme einer neuen Identität bezieht er die neue Freundin in seinen Plan ein, mit Hilfe ausgeklügelter Betrügereien sein Geld zu vermehren. Nachdem die beiden dieselbe Ferienwohnung gleichzeitig an 98 Parteien vermietet haben, plant Antoine einen noch größeren Coup: Einem 260-köpfigen Familienclan wird eine Milliarden-Erbschaft vorgegaukelt, die angeblich in einem kostspieligen Gerichtsprozess erkämpft werden muss. Als Antoine bei seinen "Geschäften" so richtig in Fahrt kommt, fühlt sich Caroline vernachlässigt.

Michel Deville, mittlerweile vor allem bekannt durch seine originellen Filmvariationen zum Thema Erotik und Macht ("Gefahr im Verzug", "Die Vorleserin", "Eine Sommernacht in der Stadt"), erzählt in dieser temporeichen Gaunerkomödie die Geschichte eines Underdogs, der sich den Traum erfüllt, für kurze Zeit obenauf zu schwimmen. Deville entwickelt aus dem Stoff des Autors Frank Neville eine intelligente Kriminalsatire, die keine Guten und Bösen kennt, sondern einer nach Geld und Geltung strebenden Gesellschaft humorvoll den Spiegel vorhält.

Als besonderen Service für blinde und sehbehinderte Zuschauer zeigt 3sat "Auch Betrügen will gelernt sein" als Hörfilm. Während auf der ersten Tonspur die deutsche Fassung zu hören ist, wird über die zweite Tonspur die deutsche Fassung mit akustischer Bildbeschreibung ausgestrahlt. Falls sich die erste Tonspur mit der deutschen Fassung nicht an der Fernsehfernbedienung einstellen lässt, muss unter Umständen eine Einstellung am Satelliten-Receiver vorgenommen werden.


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5:50
Stereo-Ton

3satTextVision