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Oktober 2017
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Dienstag, 6. März
Programmwoche 10/2007
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30
Stereo-Ton

Alpenpanorama



(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton

Zeit im Bild



(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton

offen gesagt spezial

Diskussionssendung des ORF


(ORF)


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11:15
Stereo-Ton

Europamagazin

Moderation: Michael Matting


(ARD/SWR)


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11:45
Stereo-Ton

€co

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Angelika Ahrens


(ORF)


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12:15
Stereo-Ton

Schöner leben - schöner reisen

Orléans und Schloss Chambord


(ORF)


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12:25
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Von Hexenhügeln und heiligen Quellen

Kraftplätze im Burgenland

Film von Nicole Aigner


Eine geheimnisvolle Quelle, ein Hain aus mächtigen Kastanienbäumen, ein Gräberfeld aus der Keltenzeit: Orte wie diese haben für viele magische Anziehungskraft.
"Von Hexenhügeln und heiligen Quellen" geht der Frage nach, was es mit diesen Orten auf sich hat.
(ORF)


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13:00
Stereo-Ton

Zeit im Bild



(ORF)


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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Rätselhafte Heilung

Wunder an den Grenzen der Medizin

Film von Joachim Faulstich

(Wiederholung vom Vortag)


(ARD/HR)


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14:00
Stereo-Ton

sonntags

TV fürs Leben

mit Gert Scobel


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14:30

Zukunft für Nalongos Kinder?

Aidswaisen in Uganda

Film von Martin Buchholz

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Die Aidskatastrophe in Afrika fordert immer mehr Opfer und macht die Hinterbliebenen arm. Zurück bleiben alte Menschen und Kinder. Zwei Millionen Aidswaisen kämpfen allein in Uganda ums Überleben.
Martin Buchholz hat vor elf Jahren bei Dreharbeiten in Uganda einige ...
(ARD/WDR)

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Die Aidskatastrophe in Afrika fordert immer mehr Opfer und macht die Hinterbliebenen arm. Zurück bleiben alte Menschen und Kinder. Zwei Millionen Aidswaisen kämpfen allein in Uganda ums Überleben.
Martin Buchholz hat vor elf Jahren bei Dreharbeiten in Uganda einige dieser Kinder kennen gelernt. Nun ist er noch einmal nach Ostafrika zurückgekehrt, auf der Suche nach den Aidswaisen von damals: Was ist aus den Kindern geworden?
(ARD/WDR)


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15:00
Stereo-Ton

Verraten und gekauft

Hilfe für die Opfer von Frauenhandel

Film von Ute Heers

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Alexandra Gutmann ist Leiterin der Heilbronner Mitternachtsmission, einer Einrichtung der Diakonie. Sie betreut jährlich 30 Opfer von Menschenhandel. Wenn in Baden-Württemberg ein illegales Bordell auffliegt, in dem Zwangsprostituierte arbeiten, bringt Alexandra Gutmann ...
(ARD/SWR)

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Alexandra Gutmann ist Leiterin der Heilbronner Mitternachtsmission, einer Einrichtung der Diakonie. Sie betreut jährlich 30 Opfer von Menschenhandel. Wenn in Baden-Württemberg ein illegales Bordell auffliegt, in dem Zwangsprostituierte arbeiten, bringt Alexandra Gutmann diese Frauen in eine geheime Wohnung und kümmert sich um sie.
Der Film zeigt, wie Frauen zu Opfern von Menschenhandel werden können und wie Alexandra Gutmann ihnen hilft, wieder in ein normales Leben zu finden.
(ARD/SWR)


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15:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Macau, China

Insel des Glücks

Film von Elke Werry
(Wiederholung vom 4.3.2007)


(ARD/SWR/3sat)


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15:45
16:9 Format

Inseln

Die Whisky-Insel

Islay vor Schottlands Küste

Film von Florian Huber

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Islay, die südlichste Insel der Hebriden, ist ein Außenposten Schottlands. Der Wind und der Atlantik prägen die Gestalt der Insel ebenso wie den Charakter der wetter- und sturmgewohnten Bewohner. Der Muschel-Fischer Dave Farrell ist einer von ihnen. Er züchtet - dank ...
(ARD/NDR)

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Islay, die südlichste Insel der Hebriden, ist ein Außenposten Schottlands. Der Wind und der Atlantik prägen die Gestalt der Insel ebenso wie den Charakter der wetter- und sturmgewohnten Bewohner. Der Muschel-Fischer Dave Farrell ist einer von ihnen. Er züchtet - dank des Golfstroms - eine einmalige Muschelart vor Islay, um die sich Frankreichs Nobelbistros reißen.
Der Film stellt die Bewohner und die landschaftliche Schönheit von Islay vor.
(ARD/NDR)


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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege

Lavendel: Blume zwischen Himmel und Hölle

Film von Christian und Dorlie Fuchs

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"Das tiefe Violett der Lavendelbüsche überzieht die wellige Dünung der Böden. Unter dem Gesumme der Bienen rieselt Honig. Friede lässt sich nieder auf den Hochebenen. Arkadien ist glücklich.": So beschreibt der Poet Jean Giono seine Heimat, die Provence. Sie ist ...
(ARD/SR)

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"Das tiefe Violett der Lavendelbüsche überzieht die wellige Dünung der Böden. Unter dem Gesumme der Bienen rieselt Honig. Friede lässt sich nieder auf den Hochebenen. Arkadien ist glücklich.": So beschreibt der Poet Jean Giono seine Heimat, die Provence. Sie ist weltweit der wichtigste Lavendelproduzent.
Der Film lädt ein zu einer Reise durch die Provence und erzählt die Geschichte der Region.
(ARD/SR)


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17:15
Stereo-Ton16:9 Format

Arche Noah

Ein tierisches Magazin

Moderation: Anke Neuzerling

(Wiederholung vom 4.3.2007)



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18:00

ZDF.reportage: Abenteuer Australien

Ein Jahr am anderen Ende der Welt

Film von Ina Baltes


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Themen:
- Atomenergie
Klimaneutral, aber teuer und gefährlich
- Salzwasser
Warum Meeressäuger darin leben können, Menschen
aber nicht
- Haiforschung
Warum ein schweizer Wissenschaftler von
diesen Raubtieren begeistert ist


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19:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Andrea Meier

Alles nur geklaut
Die falschen Aufnahmen der Pianistin Joyce Hatto



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20:15
VPS 20:14

Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Wolfsburg

Fernsehfilm, Deutschland 2003

Darsteller:
Philip WagnerBenno Fürmann
Laura ReiserNina Hoss
KatjaAntje Westermann
VeraAstrid Meyerfeldt
KlausStephan Kampwirth
u.a.
Länge: 87 Minuten

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Auf einem asphaltierten Feldweg, einer Abkürzung nach Wolfsburg, während eines Streits über die Freisprecheinrichtung seines Handys mit seiner Verlobten, überfährt der Autohändler Philip Wagner ein Kind. Er sieht den Körper des Jungen im Rückspiegel. Zögert. ...

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Auf einem asphaltierten Feldweg, einer Abkürzung nach Wolfsburg, während eines Streits über die Freisprecheinrichtung seines Handys mit seiner Verlobten, überfährt der Autohändler Philip Wagner ein Kind. Er sieht den Körper des Jungen im Rückspiegel. Zögert. Bremst. Aber er steigt nicht aus. Philip Wagner bleibt in seinem Wagen. Er fährt weiter. Er begeht Fahrerflucht. Und er scheint Glück zu haben: Der Junge erwacht wieder aus dem Koma, und ein anderes Fahrzeug als das seine wird polizeilich gesucht. Philip Wagners Leben geht weiter. Es scheint sogar, als ob ihm dieses bisherige Leben nun erhaltenswert sei. Philip fährt mit seiner Verlobten Katja in Urlaub. Auf eine Insel, auf der sie ihre Liebe wiederfinden wollen. Während der Abwesenheit stirbt der Junge jedoch. Laura, die Mutter, macht sich auf die Suche nach dem Täter - und findet keine Spur. Versucht vergeblich mit Hilfe ihrer Freundin Vera zurück ins Leben zu finden, als sie Philip zufällig begegnet. Philip bemüht sich um Laura, protegiert sie. Gibt ihr Halt. Und dann ist da auf einmal ein Gefühl von Geborgenheit und Nähe. Laura weiß nicht, worauf sie sich einlässt.

In der Kategorie "Fiktion und Unterhaltung" wurden im März 2005 die beiden Hauptdarsteller Nina Hoss und Benno Fürmann sowie Regisseur und Drehbuchautor Christian Petzold mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold für "Wolfsburg" ausgezeichnet.

Im Anschluss, um 22.25 Uhr, berichtet "Kennwort Kino" über "Yella", den neuen Film von Christian Petzold.


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21:40
Stereo-Ton16:9 Format

Söhne & Väter

Frohe Ostern

Kurzfilm, Schweiz 2005

Darsteller:
TomRoland Bonjour
SophieAnna-Katharina Müller
VaterDieter Stoll
MutterMarlise Fischer
u.a.
(Schweizerdeutsche Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 12 Minuten
Erstausstrahlung
Regie: Ulrich Schaffner

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Tom und seine schwangere Freundin Sophie sind unterwegs zu Toms Eltern, um mit ihnen Ostern zu feiern und die freudige Nachricht mitzuteilen. Bei derselben Gelegenheit will Tom seinen Eltern auch sagen, dass er sein Studium abbrechen wird. Kaum angekommen, weicht die ...

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Tom und seine schwangere Freundin Sophie sind unterwegs zu Toms Eltern, um mit ihnen Ostern zu feiern und die freudige Nachricht mitzuteilen. Bei derselben Gelegenheit will Tom seinen Eltern auch sagen, dass er sein Studium abbrechen wird. Kaum angekommen, weicht die Vorfreude des jungen Paars einer drückenden Anspannung. Es ist offensichtlich, dass Tom unter der Autorität seines leistungsorientierten Vaters leidet, der von einem Enkelkind nichts wissen will und wesentlich mehr daran interessiert ist, seinen Sohn im Betrieb eines Freundes aus dem Rotary-Club unterzubringen. Es kommt zum Eklat. In einer Tischrede macht Tom schließlich klar, dass er seine Lebensplanung nicht den Eltern überlassen wird. Mit einem Schlag ist er erwachsen geworden.

"Frohe Ostern" ist ein Abschlussfilm an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK)Zürich. Der Film wurde auf zahlreichen Festivals gezeigt und 2005 beim Filmfestival Locarno mit dem Prix Action Light für das "Beste Nachwuchstalent" ausgezeichnet. Nachwuchsregisseur Ulrich Schaffner gelang es, seine Figuren und ihre Geschichte überzeugend und packend zu inszenieren. Schaffner, 1974 in Brugg/Schweiz geboren, studierte von 2001 bis 2005 Filmregie an der HGK Zürich.

3sat zeigt "Frohe Ostern" gemeinsam mit dem Spielfilm "Das Alphabet des Lebens" um 22.25 Uhr zur Eröffnung der Reihe "Söhne & Väter", die in vier Spielfilmen und einem Kurzfilm dramatische und komische Seiten der Beziehung von Söhnen und Vätern schildert. Die Regisseure nehmen alle die Perspektive der Söhne ein und erzählen von Protagonisten in ganz unterschiedlichen Lebensphasen.


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22:00
Stereo-Ton

Zeit im Bild 2



(ORF)


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22:25
VPS 22:24

Stereo-Ton16:9 Format

Kennwort Kino: Das Geheimnis von Yella

Christian Petzold und sein neuer Film

Dokumentation von Peter Paul Huth

Erstausstrahlung

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Christian Petzold, 1960 in Hilden geboren, ist einer der wichtigsten Regisseure in Deutschland. Mit einer Reihe von Fernsehspielen konnte er sich als vielversprechendes Nachwuchstalent einen Namen machen, bevor ihm mit dem Familiendrama im RAF-Umfeld "Die innere ...

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Christian Petzold, 1960 in Hilden geboren, ist einer der wichtigsten Regisseure in Deutschland. Mit einer Reihe von Fernsehspielen konnte er sich als vielversprechendes Nachwuchstalent einen Namen machen, bevor ihm mit dem Familiendrama im RAF-Umfeld "Die innere Sicherheit" ein fulminantes Kinodebüt gelang, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde und auch im Ausland große Beachtung fand. Filme wie "Toter Mann", "Wolfsburg" und zuletzt "Gespenster" festigten den Ruf eines Regisseurs, der mit subtiler Spannung menschliche Abgründe auslotet. Auffällig ist, dass Frauen in all seinen Filmen zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte werden. Petzold zeichnet Frauenfiguren jenseits aller Klischees mit großer Einfühlung und psychologischer Tiefe. Auch in seinem neuen Film "Yella" steht eine Frau im Mittelpunkt - gespielt von Nina Hoss. Yella verlässt die nach der Wende ruinierte Industriestadt Wittenberge und geht nach Hannover, wo sie in der Welt der New Economy Karriere macht. "Yella" erzählt von den unverheilten Wunden der deutschen Vereinigung und von den virtuellen Welten des neuen Kapitalismus.
Peter Paul Huth hat Christian Petzold bei der Arbeit an seinem neuen Film beobachtet. Er sprach mit den Schauspielern Nina Hoss, Devid Striesow und Hinnerk Schönemann, mit Kameramann Hans Fromm und Cutterin Bettina Böhler. Dabei entstand ein sehr persönliches Porträt, das einen Einblick in den kreativen Schaffensprozess des Filmemachers gibt.


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22:55
VPS 22:25

Stereo-Ton16:9 Format

Söhne & Väter

Das Alphabet des Lebens

(Les fautes d'orthographe)

Spielfilm, Frankreich 2004

Darsteller:
Geneviève MassuCarole Bouquet
Pierre MassuOlivier Gourmet
Daniel MassuDamien Jouillerot
Richard ZygelmanRaphael Goldman
Jean-Claude GrisetFranck Bruneau
René BouryAnthony Decadi
u.a.
Länge: 88 Minuten
(Französische Originalfassung mit Untertiteln)
Erstausstrahlung
Regie: Jean-Jacques Zilbermann

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Der pubertierende Daniel fühlt sich im Internat seiner Eltern so gedemütigt, dass er zu ungewöhnlichen Mitteln greift, um sich den Respekt seines autoritären Vaters zu verschaffen. - Eine mit Gespür für Zwischentöne und subtile Komik inszenierte ...

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Der pubertierende Daniel fühlt sich im Internat seiner Eltern so gedemütigt, dass er zu ungewöhnlichen Mitteln greift, um sich den Respekt seines autoritären Vaters zu verschaffen. - Eine mit Gespür für Zwischentöne und subtile Komik inszenierte Coming-of-Age-Geschichte, die den Geist von 1968 beschwört.

Frankreich, Ende der 1960er Jahre: Daniel ist 15 Jahre alt und leidet unter der Pubertät, da er noch nicht so weit entwickelt ist wie andere Jungen. Er lebt in einem Internat für sozial schwache Kinder, das von seinen Eltern streng geführt wird. Als eines Tages sein Vater beschließt, dass er aus der elterlichen Wohnung in den Schlafsaal seiner Mitschüler umziehen muss, ist das für Daniel eine Strafe, denn nun kann er sich vor den anderen nicht mehr verstecken. Außerdem warten einige Mitschüler nur darauf, ihn wegen seiner Sonderstellung zu schikanieren. Daniel fürchtet die Jungs, ist aber zugleich auf Hilfe angewiesen, um vor seinen Eltern zu verbergen, dass er die Rechtschreibung nicht beherrscht. Sein Mitschüler Richard ist bereit, ihm zu helfen, wenn er dafür Süßigkeiten aus der Küche bekommt, zu der die Schüler keinen Zutritt haben. Als Daniel seinen neuen Freund sogar in die elterliche Wohnung mitnimmt und sie vom Direktor erwischt werden, wird Richard der Schule verwiesen. Aus Hass auf seine Eltern, schließt sich Daniel dem anarchischen Jean-Claude an. Sie beginnen, heimlich eine Kooperative aufzubauen, schmuggeln verbotene Dinge in die Schule und verkaufen sie an Schüler und Lehrer. Da bald alle hinter dem Rücken des Direktorenpaars gegen deren Regeln verstoßen, wagt Daniel eines Tages den Machtkampf mit seinen Eltern und organisiert einen Aufstand.

In "Das Alphabet des Lebens" verarbeitet der Theater- und Spielfilmregisseur Jean-Jacques Zilbermann Erfahrungen seiner Internatszeit. Der Film wurde sogar in dem Gebäude gedreht, in dem früher seine Schule untergebracht war. Über diese autobiografischen Umstände hinaus erzählt der Film eine allgemeingültige Geschichte über die Nöte, Ängste und Wünsche von Jungen in der Pubertät. Dabei behält Zilbermann die Perspektive Daniels und rekonstruiert den Mikrokosmos eines Internats um 1968, als der Geist der Studentenproteste auch die Schüler erfasste. Zilbermann gelingt es, aus dem persönlichen Konflikt zwischen dem einsamen Jungen und seinen selbstgerechten Eltern zugleich ein psychologisch glaubwürdiges, spannendes Bild der Zeit zu inszenieren. Dafür hat Zilbermann mit Damien Jouillerot, der hier sein Debüt in der Rolle des Daniel gibt, ein Talent entdeckt, das sogar neben den hervorragenden Darstellern Carole Bouquet und Olivier Gourmet bestehen kann.

"Das Alphabet des Lebens" bildet zusammen mit dem Kurzfilm "Frohe Ostern" um 21.45 Uhr den Auftakt der 3sat-Reihe "Söhne & Väter". Als nächsten Film der Reihe zeigt 3sat am Mittwoch, 7. März, um 22.25 Uhr, "Netto" von Robert Thalheim.


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0:20
VPS 21:50

Stereo-Ton

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


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0:50
VPS 00:20

Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


Seitenanfang
1:20
VPS 00:01

16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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1:55
VPS 01:30

Seitenblicke

Kult und Kultur des Beisammenseins


(ORF)


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2:05
VPS 01:35

Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


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2:20
VPS 01:50

Stereo-Ton16:9 Format

27. Leverkusener Jazztage 2006

Sechsteilige Reihe

1. Al Di Meola/Oregon

Al Di Meola:
Al Di Meola (Gitarre), Mario Parmisano (Keyboards),
Andy Galore (Bass), Gumbi Ortiz (Percussion) und
Jota Morelli (Schlagzeug)
Oregon:
Ralph Towner (Gitarre & Klavier),
Paul McCandless (woodwinds), Glen Moore (Bass) und
Mark Walker (Schlagzeug & Percussion)
Erstausstrahlung

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Jedes Jahr im November wird Leverkusen zur Jazz-Metropole. 2006 besuchten 20.000 Jazzfans die Konzerte international bekannter Stars, die in verschiedenen Clubs der Stadt auftraten.
3sat zeigt ausgewählte Konzerte des großen deutschen Jazzfestivals: Al di Meola, ...
(ARD/WDR/3sat)

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Jedes Jahr im November wird Leverkusen zur Jazz-Metropole. 2006 besuchten 20.000 Jazzfans die Konzerte international bekannter Stars, die in verschiedenen Clubs der Stadt auftraten.
3sat zeigt ausgewählte Konzerte des großen deutschen Jazzfestivals: Al di Meola, 1954 geboren, gehört zu den populärsten Jazz- und Jazzrock-Gitarristen. Im Alter von 19 Jahren wurde er von dem Pianisten Chick Corea entdeckt und in dessen Musikgruppe Return to Forever aufgenommen. Von da an ging seine Karriere steil bergauf. Bei den 27. Leverkusener Jazztagen begeistert er unter anderem mit Musik aus seinem letzten Album "Vocal Rendezvous". Das zweite Konzert präsentiert die Gruppe Oregon. Sie zählt zu den interessantesten akustischen Fusionbands des Jazz.

Am Freitag, 9. März, 1.20 Uhr, zeigt 3sat weitere Konzerte von den 27. Leverkusener Jazztagen.
(ARD/WDR/3sat)


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3:20
VPS 02:50

schwarz-weiss monochrom

Konrad Wolf

Sterne

Spielfilm, DDR 1959

Darsteller:
RuthSascha Kruscharska
WalterJürgen Frohriep
KurtErik S. Klein
Bai PetkoStefan Pejtchew
BlasheGeorgi Naumow
Bashtata na RutIwan Kondow
u.a.
Länge: 88 Minuten
Regie: Konrad Wolf

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Im Jahr 1943 kommt in einem kleinen bulgarischen Städtchen, das von deutschen Soldaten besetzt ist, ein Transport griechischer Juden an. Die Menschen sollen später nach Auschwitz überführt werden. Ruth, eine junge Jüdin, bittet den Unteroffizier Walter, wegen einer ...

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Im Jahr 1943 kommt in einem kleinen bulgarischen Städtchen, das von deutschen Soldaten besetzt ist, ein Transport griechischer Juden an. Die Menschen sollen später nach Auschwitz überführt werden. Ruth, eine junge Jüdin, bittet den Unteroffizier Walter, wegen einer Gebärenden den Arzt zu rufen. Walter zuckt zunächst nur teilnahmslos mit den Schultern, wird durch die hasserfüllte Empörung Ruths jedoch stark beeindruckt und aus seiner Passivität aufgerüttelt. Schließlich lässt er einen Arzt rufen. Obwohl Ruth und Walter nicht nur durch den Stacheldraht des Lagers getrennt sind, entsteht aus dieser ersten Begegnung ein gegenseitiges Interesse, ja sogar eine leise Liebe, die allerdings arm ist an Freuden und reich an menschlichem Kummer.

"Sterne" zählt zu den künstlerisch bemerkenswertesten Filmen, die sich mit dem Völkermord an den Juden auseinandersetzen. Besonders die Bildgestaltung, die Konrad Wolf schon vor den Dreharbeiten in Skizzen entworfen hatte und die sein langjähriger Kameramann Werner Bergmann kongenial umsetzte, beeindrucken auch heute in ihrer Ausdruckskraft. Der Bulgare Angel Wagenstein schrieb das Drehbuch, das sich mit grundlegenden moralischen Fragen menschlicher Existenz beschäftigt. Konrad Wolfs aufrüttelnder Appell gegen Gleichgültigkeit und Vergessen erhielt neben vielen anderen internationalen Auszeichnungen 1959 in Cannes den Sonderpreis der Jury.

3sat zeigt "Sterne" zum 25. Todestag des bedeutendsten DDR-Filmregisseurs Konrad Wolf am 7. März. Im Anschluss folgt aus demselben Anlass die "Kennwort Kino"-Dokumentation "Unter geteiltem Himmel" und am Mittwoch, 7. März, um 14.00 Uhr, der Spielfilm "Lissy".


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4:50
VPS 04:49

Tanz mit der Kobra

Unterwegs mit Schlangenfängern

Film von Christian Sterley

(aus der Reihe "ZDF-Reportage")


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5:20
VPS 04:50

Stereo-Ton

Der Jugendliche - Begegnung mit der dritten Art?

(Wiederholung vom 4.3.2007)

Sendeende: 6:20 Uhr