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Oktober 2017
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Samstag, 10. Februar
Programmwoche 07/2007
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6:20
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


7:30

C'est ça, la vie

Leben und Arbeiten in Frankreich

26-teiliger Französischkurs für Fortgeschrittene

20. Michel, menuisier-ébéniste

Moderation: Anouk Charlier


(ARD/BR)


8:00
Stereo-Ton

Alpenpanorama



(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton

Zeit im Bild



(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

kulturplatz

Das Magazin für Kultur des Schweizer Fernsehens

Moderation: Eva Wannenmacher


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10:50
Stereo-Ton

Heimat, fremde Heimat

Ein mehrsprachiges Programm über in Österreich lebende

Minderheiten


(ORF)


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11:20
Stereo-Ton

Zoo Zürich

Sechsteilige Dokumentarserie von Marianne Pletscher,

Markus Matzner und Barbara Krieger

2. Familienszenen

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Die Kamelherde muss sich von ihrem jüngsten Mitglied verabschieden. Der junge Hengst Gianni muss verreisen, bevor es zum Konkurrenzkampf mit Vater Ulan kommt. Dem kleinen Gorilla Binga geht es nicht gut, und keiner weiß, was ihm fehlt. Bei der Elefantenfamilie ist ...

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Die Kamelherde muss sich von ihrem jüngsten Mitglied verabschieden. Der junge Hengst Gianni muss verreisen, bevor es zum Konkurrenzkampf mit Vater Ulan kommt. Dem kleinen Gorilla Binga geht es nicht gut, und keiner weiß, was ihm fehlt. Bei der Elefantenfamilie ist Unterricht für die kleine Chandra angesagt - sie muss 30 Befehle kennen lernen. Und das Hammerkopfmännchen, ein mittelgroßer Vogel, bekommt eine neue Lebensgefährtin - angereist aus Deutschland.


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11:45
Stereo-Ton

POLYLUX

aus Berlin mit Tita von Hardenberg


(ARD/RBB)


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12:15
Stereo-Ton16:9 Format

quer

... durch die Woche mit Christoph Süß


(ARD/BR)


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13:00
Stereo-Ton

Zeit im Bild



(ORF)


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13:10
Stereo-Ton

Notizen aus dem Ausland



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13:15
Stereo-Ton16:9 Format

SWR3 New Pop Festival 2006

Zehnteilige Reihe

4. The Feeling

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Die fünf Jungs von The Feeling sind Mitte 20 und stammen aus Sussex und London. Vor ein paar Jahren spielten sie als Coverband eine Saison lang vor Ski-Touristen. Nebenbei entstanden die ersten eigenen Titel, so auch das Demo des ersten Hits "Sewn". Die Musiker setzen auf ...
(ARD/SWR)

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Die fünf Jungs von The Feeling sind Mitte 20 und stammen aus Sussex und London. Vor ein paar Jahren spielten sie als Coverband eine Saison lang vor Ski-Touristen. Nebenbei entstanden die ersten eigenen Titel, so auch das Demo des ersten Hits "Sewn". Die Musiker setzen auf eingängige Popsongs und imponieren mit mehrstimmigem Gesang.
Auf der Bühne beim "SWR3 New Pop Festival 2006" begeisterte die Band mit einem Sound, bei dem die Gitarren richtig gut zum Zuge kommen.
(ARD/SWR)


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14:00
Stereo-Ton

Newton

Neues aus der Welt der Wissenschaft

Moderation: Carolina Inama

Moderation: Bernd Hupfauf


(ORF)


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14:25
Stereo-Ton

Eine Vollblut-Komödiantin

Schauspielerin Ingeborg Krabbe

Film von Sabine und Bernd Skupin

(aus der ARD-Reihe "Lebensläufe")

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Ingeborg Krabbe ist eine echte "sächsische Gusche": in Leipzig geboren, in Leipzig studiert und danach festes Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen. Das Fernsehen hat sie mit Lustspielen wie "Der Meisterboxer", "Max bleibt am Ball" und vor allem mit den "Reizenden ...
(ARD/MDR)

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Ingeborg Krabbe ist eine echte "sächsische Gusche": in Leipzig geboren, in Leipzig studiert und danach festes Ensemblemitglied der Städtischen Bühnen. Das Fernsehen hat sie mit Lustspielen wie "Der Meisterboxer", "Max bleibt am Ball" und vor allem mit den "Reizenden drei Schwestern" berühmt gemacht. Ihre Schlagfertigkeit und ihren natürlichen Witz mögen die Zuschauer inzwischen auch im vereinten Deutschland.
Sabine und Bernd Skupin porträtieren die Vollblut-Komödiantin Ingeborg Krabbe.
(ARD/MDR)


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14:55
16:9 Format

laVita

Hexentanz und Schabernack - alemannische Fasnacht in Lindau

Moderation: Heike Götz

Film von Katharina Putz und Christiane Walter


(ARD/BR)


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15:20
Stereo-Ton16:9 Format

Spieletrends 2007

Ein Streifzug über die 58. Nürnberger Spielwarenmesse

Moderation: Susanne Rohrer

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Fast 2.800 Aussteller aus aller Welt präsentieren auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2007 eine Million Produkte, darunter neu verpackte Klassiker wie Puppen, Plüsch und Modelleisenbahnen, aber auch rund 60.000 Neuheiten. Nur Fachpublikum bekommt auf der weltweit ...
(ARD/BR)

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Fast 2.800 Aussteller aus aller Welt präsentieren auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2007 eine Million Produkte, darunter neu verpackte Klassiker wie Puppen, Plüsch und Modelleisenbahnen, aber auch rund 60.000 Neuheiten. Nur Fachpublikum bekommt auf der weltweit größten und bedeutendsten Messe zu sehen, was Monate später in den Handel kommt.
Susanne Rohrer lädt zu einem Streifzug über die Nürnberger Spielwarenmesse ein.
(ARD/BR)


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15:50
Stereo-Ton

Bärenstarkes Kino

Paradiso - Sieben Tage mit sieben Frauen

(Paradiso)

Spielfilm, Deutschland 1999

Darsteller:
Adam BergschmidtHanns Zischler
Eva WüstenbergCora Frost
LuluAdriana Altaras
LilithSabine Bach
MarionKhyana El Bitar
BereniceIrm Hermann
u.a.
Länge: 98 Minuten
Regie: Rudolf Thome

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Zu seinem 60. Geburtstag lädt ein Komponist die sieben wichtigsten Frauen seines Lebens in sein Landhaus ein. Sieben Tage Gemeinsamkeit führen zu vielen neuen Erkenntnissen und zu neuen Freundschaften. - Rudolf Thomes Alterswerk wurde auf der Berlinale 2000 mit dem ...
(ARD)

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Zu seinem 60. Geburtstag lädt ein Komponist die sieben wichtigsten Frauen seines Lebens in sein Landhaus ein. Sieben Tage Gemeinsamkeit führen zu vielen neuen Erkenntnissen und zu neuen Freundschaften. - Rudolf Thomes Alterswerk wurde auf der Berlinale 2000 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Adam Bergschmidt ist ein erfolgreicher Komponist. Er hat ein traumhaftes Haus an einem See in Mecklenburg-Vorpommern, eine junge Frau, Eva, und zwei kleine Kinder. Zu seinem 60. Geburtstag lädt er die sieben wichtigsten Frauen seines Lebens ein: Eva natürlich, außerdem Berenice und die Schauspielerin Lulu - mit beiden war er früher einmal verheiratet. Seine weiteren Gäste sind seine frühere Liebe Lilith, die Literaturstudentin Marion, die Opernsängerin Lucia und schließlich Jacqueline. Auch seinen Sohn aus erster Ehe, Billy, sieht Adam seit langer Zeit zum ersten Mal wieder. Billy ist ein Politrebell, der dem Vater zunächst mit Aggression und Ablehnung begegnet. Um die anfängliche Spannung zu überbrücken, flüchtet man sich erst einmal in Rituale: Man überreicht Geschenke, kocht zusammen, redet. Sieben Tage Gemeinsamkeit führen zu neuen Einsichten. Freundschaften entstehen. Auch Adam und sein Sohn Billy kommen sich näher.

Rudolf Thomes Film schildert, wie aus einer befangenen und eifersüchtelnden Gruppe im Verlauf einer sonnigen Sommerwoche eine harmonische Gemeinschaft entsteht. Ein kleines Wunder, das Thome dem Zuschauer mit großer Selbstverständlichkeit und Beiläufigkeit präsentiert. Dazu trägt auch die großartige Darstellerriege bei, allen voran Thomes langjähriger Freund und Lieblingsschauspieler Hanns Zischler, der im Lauf seiner Karriere schon mit vielen großen deutschen und internationalen Filmemachern gearbeitet hat, darunter Wim Wenders, Robert van Ackeren und Jean-Luc Godard. Das Darsteller-Ensemble von "Paradiso - Sieben Tage mit sieben Frauen" wurde auf der Berlinale 2000 mit dem Silbernen Bären für eine "besondere künstlerische Leistung" ausgezeichnet.

Als nächsten Film in seiner Reihe "Bärenstarkes Kino" zeigt 3sat am Abend um 20.15 Uhr "Prêt-à-Porter" von Robert Altman.
(ARD)


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17:30
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

Thema: Aktiv im Alter

Moderation: Annabelle Mandeng

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Wer heute 60 Jahre oder älter ist, erwartet noch etwas vom Leben: Erfüllung durch eine neue Aufgabe, etwa bei der Weitergabe lebenslanger Erfahrungen, neue Eindrücke auf Reisen, oder einfach nur Spaß. "vivo" betrachtet das Leben der Älteren aus verschiedenen ...

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Wer heute 60 Jahre oder älter ist, erwartet noch etwas vom Leben: Erfüllung durch eine neue Aufgabe, etwa bei der Weitergabe lebenslanger Erfahrungen, neue Eindrücke auf Reisen, oder einfach nur Spaß. "vivo" betrachtet das Leben der Älteren aus verschiedenen Perspektiven, begegnet aktiven Machern und Menschen, die ihre Selbstständigkeit mehr und mehr verloren haben.

"vivo"-Porträt: Sie sind frühere Unternehmer oder ehemalige leitende Mitarbeiter. Sie geben ihre Kenntnisse und Erfahrungen an kleine und mittelständige Unternehmen weiter: Senior-Experten - Ruheständler, die sich als ehrenamtlich Tätige in Unternehmen einbringen und andere von ihrem Wissen profitieren lassen. Das "vivo"-Porträt stellt einen Senior-Experten vor.

"vivo"-Tipp: Niemand denkt gern daran, aber der Zeitpunkt, an dem das Leben ohne fremde Hilfe nicht mehr zu bewältigen ist, kann irgendwann einmal kommen. Der "vivo"-Tipp zeigt verschiedene Möglichkeiten, Pflege zu organisieren, vergleicht Preise und Leistungen einheimischer und ausländischer Dienste und fragt, welche Angebote wirklich legal sind.


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18:00

Rote Rosen für Mama

Großeinsatz im Blumenhandel

Film von Susanne Ilse und Mirjam Kottmann

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Robert Hörl ist der größte Blumenimporteur Bayerns. Jeden Dienstag fliegt er zur weltweit größten Blumenbörse ins holländischen Aalsmeer. Der Preis für mehr als 20 Millionen Blumen wird dort täglich neu festgelegt, für Rosen aus Kenia ebenso wie für Nelken aus ...
(ARD/BR)

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Robert Hörl ist der größte Blumenimporteur Bayerns. Jeden Dienstag fliegt er zur weltweit größten Blumenbörse ins holländischen Aalsmeer. Der Preis für mehr als 20 Millionen Blumen wird dort täglich neu festgelegt, für Rosen aus Kenia ebenso wie für Nelken aus Kolumbien oder Tulpen aus Holland. Hörl bietet an der Blumenbörse mit, kauft ein und organisiert den Transport nach München. Dann fängt in der Großmarkthalle sein Verkauf an.
Der Film begleitet Robert Hörl eine Woche vor Muttertag bei seiner Arbeit.
(ARD/BR)


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Jugendgewalt - Polizei geht neue Wege

Unterwegs mit dem Jugenddienst der Zürcher Kantonspolizei

Reportage von Anna Gossenreiter

(aus der SF-Reihe "Reporter")

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Der Jugendkriminalität und zunehmenden Gewalt unter Jugendlichen will die Kantonspolizei Zürich mit neuen Mitteln begegnen: Spezialisierte Polizisten sollen mit Jugendlichen in Kontakt kommen, bevor es zu schweren Straftaten kommt. Die Jugenddienstler sind ständig auf ...

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Der Jugendkriminalität und zunehmenden Gewalt unter Jugendlichen will die Kantonspolizei Zürich mit neuen Mitteln begegnen: Spezialisierte Polizisten sollen mit Jugendlichen in Kontakt kommen, bevor es zu schweren Straftaten kommt. Die Jugenddienstler sind ständig auf Achse - auf der Straße, bei Jugendpartys, in Schulen - und sollen dort Grenzen setzen, wo Eltern und Umfeld versagen.
Anna Gossenreiter hat zwei Polizisten bei ihren Einsätzen begleitet.


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19:00
Stereo-TonVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


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19:20
VPS 19:19

Kulturzeit extra: Mythos Lolita


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1955 erschien bei Olympia Press in Paris Vladimir Nabokovs Roman "Lolita". Zuvor hatten ihn fünf amerikanische Verlage als pornografisch abgelehnt. Nabokov hoffte, mit dem Umweg über das liberalere Europa dem Buch zum Durchbruch zu verhelfen. Nachdem Graham Greene eine ...

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1955 erschien bei Olympia Press in Paris Vladimir Nabokovs Roman "Lolita". Zuvor hatten ihn fünf amerikanische Verlage als pornografisch abgelehnt. Nabokov hoffte, mit dem Umweg über das liberalere Europa dem Buch zum Durchbruch zu verhelfen. Nachdem Graham Greene eine begeisterte Rezension geschrieben hatte, gingen literarische Anerkennung und Skandalerfolg Hand in Hand. 1958 kam die amerikanische Ausgabe bei G.P. Putnam's Sons auf den Markt und wurde sofort zum Bestseller. Bis heute wird mit dem Namen "Lolita" die Vorstellung von einem verführerischen, jungen Mädchen verbunden, einem männlichen Traum von Sinnlichkeit und kindlich "reiner" Unschuld. In Frankreich gibt es eine ausgemachte Tradition von Stars mit "Lolita"-Image - das jüngste Beispiel ist die Sängerin Alizée -, in Spanien firmiert ein Modelabel unter diesem Namen und den japanischen Männern wird ein regelrechter Lolita-Komplex nachgesagt.
"Kulturzeit extra: Mythos Lolita" zeichnet die Geschichte des Romans vor dem Hintergrund der 1950er Jahre nach und fragt, was unsere Kultur an der Verbindung von Jugend, Unschuld und Sex fasziniert und verfolgt die Karriere des Begriffs "Lolita" bis in die Gegenwart.



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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Bärenstarkes Kino

Prêt-à-Porter

Spielfilm, USA 1995

Darsteller:
SergejMarcello Mastroianni
Isabella de la FontaineSophia Loren
Anne EisenhowerJulia Roberts
Joe FlynnTim Robbins
Olivier de la FontaineJean-Pierre Cassel
Kitty PotterKim Bassinger
Simone LowenthalAnouk Aimée
Slim ChryslerLauren Bacall
Claudia SchifferClaudia Schiffer
Länge: 128 Minuten
Regie: Robert Altman

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Ausgerechnet der Chef der Designer-Vereinigung erstickt am Abend vor den großen Modeschauen in Paris an einem Sandwich. Der Schreck ist groß, doch "The Show Must Go On" - für Trauer bleibt keine Zeit. - Robert Altmans satirischer Ensemblefilm mit Dutzenden von Stars des ...

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Ausgerechnet der Chef der Designer-Vereinigung erstickt am Abend vor den großen Modeschauen in Paris an einem Sandwich. Der Schreck ist groß, doch "The Show Must Go On" - für Trauer bleibt keine Zeit. - Robert Altmans satirischer Ensemblefilm mit Dutzenden von Stars des Kinos und der Modewelt. Robert Altman wurde 2002 auf der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet.

Zur Zeit der Pariser Frühjahrsmodenschau 1995: Die amerikanische Fernsehreporterin Kitty Potter versucht bereits am Flugplatz, einige der Prominenten vor ihr Mikrofon zu bekommen, zum Beispiel den Vorsitzenden des Arbeitgeberverbands der Modeschöpfer, Olivier de la Fontaine. Zusammen mit einem geheimnisvollen Russen, Sergej Oblov, fährt de la Fontaine in einer Limousine davon und erstickt kurz darauf an einem Schinkensandwich. Sergej flüchtet, um nicht als vermeintlicher Mörder festgenommen zu werden. Isabella de la Fontaine lässt sich durch die plötzliche Todesnachricht nicht von der Hundeschau ablenken, bei der sie ihren Pudel vorführt. Moderedakteurin Anne Eisenhower bekommt noch ein Hotelzimmer, weil der Klatschreporter Joe Flynn seines zurückgegeben hat. Doch dann erfährt er von der angeblichen Ermordung Olivier de la Fontaines. Um darüber berichten zu können, will Flynn wieder zurück in sein Hotelzimmer, doch das beansprucht nun Anne Eisenhower. Keiner von beiden will nachgeben. So setzen sie sich gemeinsam in das Zimmer, informieren sich im Fernsehen und geben ihren Redaktionen telefonisch Berichte durch. Durch einige Gläser Wein kommen sich Anne und Joe doch näher. Die Modeschauen beginnen, die Modeschöpferinnen und Modeschöpfer belauern sich. Der arrogante irische Modefotograf Milo O'Brannigan knipst Prominente in verfänglichen Situationen, Kitty Potter interviewt Cher, Harry Belafonte und andere Prominente. Es stellt sich heraus, dass Modezarin Slim Chrysler farbenblind ist, und Simone Lo steht plötzlich ohne ihre Kollektion da, weil ihr Sohn Jack sie verkauft hat. So lässt sie ihre Models einfach splitternackt über den Laufsteg laufen. Am Ende findet ein Kriminalkommissar heraus, dass Olivier de la Fontaine nicht ermordet wurde, und der Russe Sergej entpuppt sich als verschollene Jugendliebe von Isabella de la Fontaine. Die Beiden verabreden sich zu einem späten erotischen Rendezvous.

"Prêt-à-Porter" ist wie zuvor "Nashville" (1974), "Eine Hochzeit" (1978), "Short Cuts" (1993) und "Gosford Park" (2001) einer der großartigen Ensemblefilme, wie sie nur Robert Altman inszenieren konnte. Der Film besteht aus einem Geflecht von Episoden und parallel ablaufenden Handlungen, in denen Altman den glitzernden Rummel der Modebranche parodiert. Durch ein Staraufgebot mit Tim Robbins, Kim Basinger, Jean-Pierre Cassel, Anouk Aimée, Marcello Mastroianni, Sophia Loren, Stephen Rea, Julia Roberts, Lauren Bacall, Jean Rochefort und Danny Aiello konnte Altman sogar kleine Nebenrollen mit herausragenden Darstellern besetzen. Allerdings versagten ihm fast alle großen Modemacher die Unterstützung - Karl Lagerfeld erzwang juristisch, dass sein Name in der deutschen Fassung durch einen Piepton ersetzt wurde. Robert Altman, der 2006 mit dem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, starb am 20. November 2006 im Alter von 81 Jahren. Schauspielerin Sophia Loren wurde 1994 auf der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet.

Als nächsten Film in seiner Reihe "Bärenstarkes Kino" zeigt 3sat am Sonntag, 11. Februar, um 22.45 Uhr, "Samaria" von Kim Ki-Duk.


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22:20
Stereo-Ton16:9 Format

Live aus dem Berlinale-Studio am Marlene-Dietrich-Platz

Berlinale Journal - der tägliche Festivalbericht

Moderation: Katrin Bauerfeind

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Das "Berlinale-Journal" berichtet live über das Geschehen rund um den Potsdamer Platz, von der Jagd um den Goldenen und die Silbernen Bären, stellt Macher und Teilnehmer der Berlinale 2007 vor und thematisiert Hintergründiges aus der deutschen Filmmetropole.
Es ...

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Das "Berlinale-Journal" berichtet live über das Geschehen rund um den Potsdamer Platz, von der Jagd um den Goldenen und die Silbernen Bären, stellt Macher und Teilnehmer der Berlinale 2007 vor und thematisiert Hintergründiges aus der deutschen Filmmetropole.
Es moderiert Katrin Bauerfeind, die für ihre Präsentation der Internet-Fernsehsendung "Ehrensenf" 2006 mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet wurde.


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22:45
Stereo-Ton16:9 Format

Baal

Von Bertolt Brecht

Theaterfilm von Uwe Janson, Deutschland 2003

Darsteller:
BaalMatthias Schweighöfer
EkartPasquale Aleardi
EmilieRike Schmid
SophieSheri Hagen
LuiseHeike Warmuth
JohannaAnna Brüggemann
JohannesVolker Bruch
BernieBernhard Piesk
AndiHyun Wanner
MächSteffen Jürgens
PillerMisel Maticevic
JohnToks Körner
AnneKathrin Kühnel
Holzfäller, jungAurel Manthei
Holzfäller, altJevgenij Sitochin
ClaudeGlenn Goltz
GeistlicherMichael Goldberg
BettlerFelix von Manteuffel
GouGouGitta Schweighöfer
BollebollStephan Korves
MajaDagmar Leesch
Länge: 90 Minuten

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Baal, ein junger Künstler, der von der Gesellschaft als Genie gehandelt wird, will sich nicht vom Kunst- und Wirtschaftsbetrieb vereinnahmen lassen. Seiner absoluten Lebensgier fallen nicht nur Frauen, Mäzene, Kritiker, Bewunderer und sein bester Freund zum Opfer - am ...

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Baal, ein junger Künstler, der von der Gesellschaft als Genie gehandelt wird, will sich nicht vom Kunst- und Wirtschaftsbetrieb vereinnahmen lassen. Seiner absoluten Lebensgier fallen nicht nur Frauen, Mäzene, Kritiker, Bewunderer und sein bester Freund zum Opfer - am Ende trifft es Baal selbst.

Bertolt Brecht schrieb "Baal" 1918 als Gegenentwurf zu Hanns Johsts Grabbe-Drama "Der Einsame", um sich gegen dämonisierte Künstlergestalten und gegen den tradierten - und aus seiner Sicht falsch verstandenen - Konflikt zwischen Kunst und Leben zu wenden. Uwe Janson hat Brechts Theaterstück mit jungen Schauspielern filmisch neu erzählt. Der Text ist aus den drei Brecht'schen "Baal"-Fassungen kompiliert und szenisch in eine Gegenwart der Gegensätze transformiert. Drehorte waren Berlin und der Wald in der Märkischen Schweiz bei Buckow.



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1:30
Stereo-Ton

Treffpunkt Kultur

Moderation: Patricia Pawlicki


(ORF)


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2:55
Stereo-Ton16:9 Format

das aktuelle sportstudio

Moderation: Michael Steinbrecher


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4:15
Stereo-Ton16:9 Format

Jazz-Festival Ascona 2006

Siebenteilige Reihe

7. Rossano Sportiello and friends

featuring: Harry Allen, Eddie Locke u.a.

Erstausstrahlung

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Der Mailänder Pianist Rossano Sportiello gilt spätestens nach seiner Herbsttournee mit dem US-Pianisten Dick Hyman als Musiker, der am Klavier einfach alles kann.
Das bewies er auch bei seinem Konzert beim Jazz-Festival Ascona im Sommer 2006. Er spielte unter ...
(ARD/SWR/3sat)

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Der Mailänder Pianist Rossano Sportiello gilt spätestens nach seiner Herbsttournee mit dem US-Pianisten Dick Hyman als Musiker, der am Klavier einfach alles kann.
Das bewies er auch bei seinem Konzert beim Jazz-Festival Ascona im Sommer 2006. Er spielte unter anderem mit dem Saxofonisten Harry Allen und Drummer-Legende Eddie Locke.
(ARD/SWR/3sat)


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5:15
VPS 05:14

Kulturzeit extra: Mythos Lolita

(Wiederholung von 19.20 Uhr)


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5:50
Stereo-Ton16:9 Format

Berlinale Journal - der tägliche Festivalbericht

(Wiederholung von 22.20 Uhr)