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April 2019
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Karfreitag - Freitag, 19. April
Programmwoche 16/2019
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6:22
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigenMuße und Müßiggang
Ostern steht vor der Tür, ein guter Zeitpunkt zum Entspannen. "Kulturzeit" setzt sich mit dem Thema Muße und Müßiggang auseinander.

Gespräch mit Peter Philipp Riedl
Der Literaturwissenschaftler über Muße und Müßiggang

Der ...

Text zuklappenMuße und Müßiggang
Ostern steht vor der Tür, ein guter Zeitpunkt zum Entspannen. "Kulturzeit" setzt sich mit dem Thema Muße und Müßiggang auseinander.

Gespräch mit Peter Philipp Riedl
Der Literaturwissenschaftler über Muße und Müßiggang

Der Fall Raif Badawi
Seit 2012 ist der Blogger in Saudi-Arabien in Haft. Sein Gesundheitszustand ist kritisch. "Kulturzeit" spricht mit seiner Ehefrau Ensaf Heidar.

Geraubte Heimat
Edzard Reuter und Can Dündar mussten ihr Heimatland verlassen, beide verbindet die Erfahrung des Exils und die Liebe zur Türkei.

Dan Bannino
Der italienische Fotograf hat für seine Fotoserie "Still Diets" die Speisepläne von Prominenten abgebildet und Stillleben erschaffen.

Kino: "Der Fall Collini"
Der Justizskandal um das sogenannte Dreher-Gesetz ist Thema in "Der Fall Collini" mit Elyas M'Barek.


7:01
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Gregor Steinbrenner

Furcht vor dem Fremden
Über die Ursprünge der Xenophobie

Insektensterben in der Schweiz
Heuschrecken und Falter verschwinden. Als Ursache ist die intensive Landwirtschaft in Verdacht


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:12
VPS 09:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Freitag 19. April

La Passione - Matthäus-Passion

Deichtorhallen, Hamburg, April 2016

Darsteller:
EvangelistIan Bostridge
Jesus/BassPhilippe Sly
Mit Hayoung Lee (Sopran 1), Christina Gansch (Sopran 2),
Dorottya Láng (Alt) und Bernard Richter (Tenor)
Bühnenbild: Romeo Castellucci
Kostüme: Romeo Castellucci
Chor: Audi Jugendchorakademie
Chorleitung: Martin Steidler
Orchester: Philharmonisches Staats, orchester Hamburg
Musikalische Leitung: Kent Nagano
Inszenierung: Romeo Castellucci

Ganzen Text anzeigenDie Deichtorhallen in Hamburg sind der Rahmen für bildgewaltiges Musiktheater mit Starbesetzung: Romeo Castellucci inszeniert Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion.

Castelluccis bild- und klangmächtige Aufführungen bewegen sich im Grenzgebiet von Theater, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Deichtorhallen in Hamburg sind der Rahmen für bildgewaltiges Musiktheater mit Starbesetzung: Romeo Castellucci inszeniert Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion.

Castelluccis bild- und klangmächtige Aufführungen bewegen sich im Grenzgebiet von Theater, Installation und Performance. Bei der Matthäus-Passion zielt er ins Herz des christlichen Glaubens: die Erlösung der Menschheit durch den Opfertod Jesu Christi.

Die komplett in Weiß gehaltene Bühne intensiviert den Blick auf das Geschehen. Erläuternde Texte leiten den Zuschauer durch die Inszenierung wie der Katalog einer Museumsausstellung.

Die Solisten des außergewöhnlichen Bach-Projekts "La Passione" sind erstklassig besetzt: Zu erleben sind als Evangelist Ian Bostridge, die Sopranistinnen Hayoung Lee und Christina Gansch, Altistin Dorottya Láng, der Tenor Bernard Richter und als Jesus der Bassbariton Philippe Sly. Es singt unter der Leitung von Martin Steidler die Audi Jugendchorakademie. Die musikalische Leitung hat Kent Nagano, der Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg.


(ARD/NDR)


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12:09
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Freitag 19. April

Die Bibel

(La bibbia I)

Spielfilm, USA/Italien 1966

Darsteller:
NoahJohn Huston
AdamMichael Parks
EvaUlla Bergryd
KainRichard Harris
NimrodStephen Boyd
SarahAva Gardner
u.a.
Regie: John Huston
Länge: 165 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer opulente Monumentalfilm beginnt am Anfang aller Geschichten: mit der bildgewaltigen Schöpfung der Erde und der Erschaffung der ersten Menschen Adam und Eva.

Im Stil eines Historienfilms werden die ersten 22 Kapitel des Buches Genesis erzählt. - Mit Starbesetzung, ...

Text zuklappenDer opulente Monumentalfilm beginnt am Anfang aller Geschichten: mit der bildgewaltigen Schöpfung der Erde und der Erschaffung der ersten Menschen Adam und Eva.

Im Stil eines Historienfilms werden die ersten 22 Kapitel des Buches Genesis erzählt. - Mit Starbesetzung, großartigen Kulissen und seiner kraftvollen Inszenierung schuf John Huston ein mitreißendes, bildstarkes Filmepos, das den biblischen Text ernst nimmt.

Der Brudermord von Kain an Abel und die Verbannung Kains bezeichnen den Übergang zur Geschichte der Arche Noah. Dieser baut für sich und seine Familie sowie einem Paar jedes Tieres eine Arche und überlebt so die Sintflut. Sein Urenkel Nimrod gibt den Turmbau zu Babel in Auftrag, was Gott verärgert, sodass er die Menschen mit Sprachverwirrung straft. Die letzte vorgestellte Geschichte ist die von Abraham und seinen Frauen und der Beinahe-Opferung Isaaks.

Große Naturpanoramen, aufwendige Kulissen und farbenprächtige Kostüme veranschaulichen in John Hustons Bibelfilm die Ereignisse der Heiligen Schrift. Durch das naive, teils heitere, teils pathetische Spiel der Akteure - mit Huston selbst in der Rolle des greisen Noah und Ava Gardner als Sarah - werden die biblischen Figuren als Menschen dargestellt, deren Rechtschaffenheit und Gottesfurcht vom Schicksal auf die Probe gestellt werden. Die Filmmusik von Toshirô Mayuzumi wurde 1967 für den Oscar nominiert.


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14:54
VPS 14:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Freitag 19. April

Wildes Skandinavien

Grönland

Film von Uwe Anders

Ganzen Text anzeigenGrönland ist die größte Insel der Erde. Sie hat kalbende Gletscher und schwimmende Eisberge. Die Insel ist 1,7 Millionen Quadratkilometer groß und ihre Eiskappe bis zu drei Kilometer dick.

Nach dem antarktischen Eis ist das die zweitgrößte Eismasse auf der Erde. ...
(ARD/NDR/WDR)

Text zuklappenGrönland ist die größte Insel der Erde. Sie hat kalbende Gletscher und schwimmende Eisberge. Die Insel ist 1,7 Millionen Quadratkilometer groß und ihre Eiskappe bis zu drei Kilometer dick.

Nach dem antarktischen Eis ist das die zweitgrößte Eismasse auf der Erde. Sie bestimmt Klima, Wetter und die Lebensbedingungen der Tierwelt auf der Insel. Im Nordosten Grönlands liegt der größte Nationalpark der Erde: das Reich der Eisbären, Moschusochsen und Walrosse.

In den menschenleeren Weiten kaum zu entdecken, leben auf Grönland auch einige wenige weiße Wölfe. Millionen von Krabbentauchern brüten jedes Jahr an Grönlands Küsten. Bei Brutbeginn fliegen sie manchmal in riesigen Schwärmen über ihr Brutgebiet, ein einzigartiges Naturschauspiel.

Lange, dunkle Winter mit eisigen Schneestürmen machen Grönland zu einem Lebensraum für Spezialisten. Selbst die mächtigen Moschusochsen geraten dann an ihre Grenzen, Nahrungsmangel macht ihnen zu schaffen. Nur die stärksten Exemplare überleben bis zum nächsten Frühjahr, wenn der Schnee endlich das Land freigibt und die Tundra zu blühen beginnt.

Anders als für Moschusochsen und die in der Tundra brütenden Vögel ist für die Eisbären der arktische Sommer eine schwierige Jahreszeit. Ihre Beutetiere sind Robben, die sie vom Meereis aus jagen. Wenn das Treibeis schmilzt, wird die Nahrung knapp. Viele Bären ziehen deshalb Hunderte von Kilometern nach Norden, um bessere Jagdgründe zu erreichen. Teils stark abgemagert, geben sie sich sogar mit winzigen Vogeleiern zufrieden, die sie Eierdieben wie Raben abjagen.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


(ARD/NDR/WDR)


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15:39
VPS 15:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Freitag 19. April

Wildes Skandinavien

Island

Film von Tobias Mennle

Ganzen Text anzeigenIsland: Vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit zerklüfteten Bergen, unzähligen Wasserfällen und 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige dort.

Vor rund 10 000 Jahren kamen die ersten Polarfüchse, auf Eisschollen ...
(ARD/NDR/WDR)

Text zuklappenIsland: Vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit zerklüfteten Bergen, unzähligen Wasserfällen und 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige dort.

Vor rund 10 000 Jahren kamen die ersten Polarfüchse, auf Eisschollen treibend, nach Island. Filmemacher Tobias Mennle folgte zwei Jahre lang den Füchsen und zeigt seltene Einblicke in ihr Familienleben, ihr Liebesspiel, die Aufzucht der Jungen und die erste Jagd.

Erst vor gut 1000 Jahren gelangten die berühmten Islandpferde an Bord norwegischer Wikingerschiffe auf die Insel. Mittlerweile ist die ursprüngliche Pferderasse streng geschützt. Berühmt ist Island auch für seine Seevogelkolonien. In steil abfallenden Klippen brüten Dreizehenmöwen, Papageitaucher und Dickschnabellummen.

Eines der größten Naturwunder Islands ist die Silfra-Spalte, ein bis zu 40 Meter tiefer Canyon, der die Insel in zwei Hälften teilt. Dort driften die Amerikanische und die Europäische Kontinentalplatte auseinander. In der Silfra-Spalte gibt es das wohl klarste Wasser der Welt, am Ende des gigantischen Grabenbruchs füllt es eine blau schimmernde Lagune von einmaliger Schönheit.

Eisige Gletscher, kochend heiße Geysire und Fumarolen kann man auf Island jeden Tag beobachten. Zu einem Vulkanausbruch aber kommt es seltener. Das war zuletzt im März 2010 der Fall: Entlang einer riesigen Spalte stieß der Eyjafjallajökull große Mengen Lava aus und machte Islands Ruf als Vulkaninsel alle Ehre. Das dauerte Wochen an. Die riesigen Aschewolken aus dem speienden Vulkan legten den Flugverkehr in Europa lahm. Das war ein Zeugnis dafür, dass Islands Natur noch lange nicht zur Ruhe gekommen ist.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwändiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


(ARD/NDR/WDR)


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16:23
VPS 16:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Freitag 19. April

Wildes Skandinavien

Norwegen

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenSchnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde.

In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die ...
(ARD/NDR/WDR)

Text zuklappenSchnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde.

In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die Landschaft in geheimnisvolles, grünliches Licht tauchen. In dieser Zeit des Jahres, wenn die Sonne zwei Monate "Pause" macht, müssen die nordischen Sagen über Trolle und Fabelwesen entstanden sein.

Die Dokumentation folgt einer Herde Moschusochsen. Sie begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen, bei der Paarung und der Jungenaufzucht - und bei ihren eindrucksvollen Brunftkämpfen im Herbst. Durch Superzeitlupenaufnahmen werden die gewaltigen Kräfte sichtbar, wenn zwei 400-Kilo-Kolosse mit voller Wucht und Kopf voran aufeinanderprallen. Friedlicher und weitaus graziler geht es bei der Paarung der Ohrentaucher zu: Beim Balztanz ist Anmut gefragt, wenn die Vögel mit Synchronschwimmen und Algengeschenken die Bindung zum Partner festigen wollen.

Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen dort das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz.

Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht. Der Winter zieht sich hier bis weit in die Frühlingsmonate hinein, im Sommer wird das Hochland durch die Farben unzähliger Blumen geschmückt.

Doch die schönste Zeit des Jahres ist der kurze Herbst. Dann erglüht die Natur in roten und gelben Farbtönen. Wenn die Brunft der Rentiere und Moschusochsen vorüber ist, kehrt erneut Stille ein. Es dauert nicht mehr lange, bis sich der Schnee über die Bergtundra, die Fjorde und die Wälder der Küsten legt.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


(ARD/NDR/WDR)


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17:08
VPS 17:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Freitag 19. April

Moby Dick

Spielfilm, Großbritannien 1956

Darsteller:
Kapitän AhabGregory Peck
Kapitän BoomerJames Robertson Justice
Starbuck, SteuermannLeo Genn
IsmaelRichard Basehart
QueequegFriedrich von Ledebur
Pater MappleOrson Welles
u.a.
Literarische Vorlage: Herman Melville
Regie: John Huston
Länge: 111 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer einbeinige Kapitän Ahab läuft 1814 mit dem Walfangschiff "Pequod" zu einer verhängnisvollen Reise aus. Ahab jagt den weißen Wal, der ihn zum Krüppel gemacht hat.

Gregory Peck spielt die Hauptrolle in der eindringlichen Verfilmung des berühmten Romans von ...

Text zuklappenDer einbeinige Kapitän Ahab läuft 1814 mit dem Walfangschiff "Pequod" zu einer verhängnisvollen Reise aus. Ahab jagt den weißen Wal, der ihn zum Krüppel gemacht hat.

Gregory Peck spielt die Hauptrolle in der eindringlichen Verfilmung des berühmten Romans von Herman Melville. Regisseur John Huston nutzt die abenteuerlichen Elemente des Romans, ohne dessen hintergründige Symbolik preiszugeben.

Im Jahr 1814 bereitet sich in der kleinen amerikanischen Hafenstadt New Bedford die Mannschaft der "Pequod" auf die nächste Reise vor. Kapitän des Walfangschiffs ist Ahab. Er hat vor Jahren im Kampf mit einem weißen Wal, der "Moby Dick" genannt wird, ein Bein verloren. Seitdem verfolgt er das Tier mit glühendem Hass, der sich auch auf die Mannschaft der "Pequod" überträgt.

Auf der Fahrt lässt die Mannschaft die Möglichkeit, einen guten Fang zu machen, aus, als eines Tages Ahabs Todfeind Moby Dick in Sicht kommt. Der erste Versuch, ihn zu stellen, schlägt fehl. Nach einem schweren Sturm taucht der Wal zum zweiten Mal vor dem Schiff auf. Ein dramatischer Kampf beginnt.

Herman Melvilles "Moby Dick", 1851 erschienen, gehört zu den großen Romanen der Weltliteratur. In John Hustons packender Verfilmung mit Gregory Peck und Orson Welles entsteht das eindringliche Bild einer Tier-Mensch-Beziehung: Nach dem Verlust seines Beins macht Ahab aus dem Wal ein vernunftbegabtes, verschlagenes Wesen mit menschlichen Zügen. Das wahre Wesen des Tiers verschwindet hinter der fanatischen Projektion des Mannes, der im Wal nur das eigene Spiegelbild, seinen eigenen Hass und seine Ängste zu entdecken vermag.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

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19:14
VPS 19:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Freitag 19. April

Pinzen, Fladen, süße Zöpfe - Osterzauber in Europa

Film von Anita Lackenberger

Ganzen Text anzeigenNicht nur Weihnachten ist ein Anlass zum Backen: Auch zu Ostern gibt es in ganz Europa traditionelles Backwerk. Religiöse Unterschiede und regionale Eigenheiten sorgen dabei für Vielfalt.

Doch eine Zutat steht zu Ostern besonders im Mittelpunkt: die Hefe. Der Pilz, ...
(ORF)

Text zuklappenNicht nur Weihnachten ist ein Anlass zum Backen: Auch zu Ostern gibt es in ganz Europa traditionelles Backwerk. Religiöse Unterschiede und regionale Eigenheiten sorgen dabei für Vielfalt.

Doch eine Zutat steht zu Ostern besonders im Mittelpunkt: die Hefe. Der Pilz, in Österreich auch Germ genannt, macht den Teig flaumig. Ohne ihn wären Osterspezialitäten wie die Pinze oder der Kärntner Reindling undenkbar.

Ein süßer Hefeguglhupf, gefüllt mit Zucker, Zimt und oft auch geriebenen Nüssen, dient als Unterlage für herzhaften Osterschinken und scharfen Kren: Was für Nicht-Kärntner nach einer gewagten kulinarischen Kombination klingt, ist in Österreichs südlichstem Bundesland Standard - keine traditionelle Osterjause ohne Reindling. Und wie bei jedem Traditionsgebäck hat jede Familie ihr eigenes Rezept, ihre ganz persönlichen, geheimnisvollem Mischverhältnisse von Zutaten und Gewürzen.

Diesen Back-Geheimnissen geht Anita Lackenberger in ihrer Dokumentation "Pinzen, Fladen, süße Zöpfe - Osterzauber in Europa" auf den Grund. Sie entdeckt auch die Königin der slowenischen Osterspezialitäten, die Potica - ebenfalls gefüllter Germteig, allerdings in Form eines Strudels.

Auch eine andere typische Oster-Spezialität, die Pinze, stammt aus dem Raum Südösterreich, Slowenien, Kroatien. Der Name stammt vom italienischen "pinza", zu Deutsch "Schere" oder "Zange", und weist auf eine Besonderheit dieses Hefe-Gebäcks hin: Der Teigballen wird vor dem Backen mit einer Schere eingeschnitten, und so erhält die Pinze ihre charakteristische Form.

Anita Lackenberger reist auf der Suche nach den traditionsreichsten Rezepten quer durch Europa und erzählt dabei auch ein Stück europäischer Kulinarik-Geschichte. Im Norden Deutschlands gibt es an den Osterfeiertagen Osterfladen, die zum Frühstück und/oder zum Nachmittagstee gereicht werden. Der Osterfladen ist vor allem in der protestantischen Ostertradition verankert und erinnert an die Matzen - das ungesäuerte Brot - des jüdischen Pessachfestes.

In Bayern hingegen werden aus Hefeteig wahre Kunstwerke geformt. Osterhase und Osterlamm sind nur zwei Varianten der in Süddeutschland gebräuchlichen österlichen Gebildebrote. Die deutschen Backtraditionen zeigen auch die historisch gewachsenen Kulturunterschiede zwischen dem evangelischen Norden und dem katholischen Süden.

In Ligurien darf auf keinen Fall die Ostertorte, die Torta pasqualina, fehlen, die mit Artischocken und Eiern gefüllt wird - ein würzig-herzhaftes Rezept. Auch in der Schweiz findet man einen Osterfladen. Die Schweizer Version jedoch hat eine ganz besondere, süße Füllung.

Zum Abschluss geht es noch in DAS Osterland Europas: nach Polen. Dort gibt es eine besondere Vielfalt an Osterrezepten wie die Ostertorte Mazurek, das Osterbrot Paska und den Osterkuchen Babka.

Gefilmt wird in privaten Haushalten, aber auch bei Bäckern und Konditoren.


(ORF)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Freitag 19. April

Die Dasslers - Pioniere, Brüder und Rivalen (1/2)

Spielfilm, Deutschland 2016

Darsteller:
Adi DasslerChristian Friedel
Rudi DasslerHanno Koffler
Friedl DasslerHannah Herzsprung
Käthe DasslerAlina Levshin
Christoph DasslerJoachim Król
u.a.
Regie: Cyrill Boss, Philipp Stennert
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenHerzogenaurach 1922: Adi und Rudi Dassler überzeugen ihren Vater, den familieneigenen Schusterbetrieb zu verändern. Nicht immer nur Filzpantoffeln: Etwas Neues muss her - Sportschuhe!

Trotz ihrer Verschiedenheit ergänzen sich die Brüder ideal: Während Rudi die ...
(ARD)

Text zuklappenHerzogenaurach 1922: Adi und Rudi Dassler überzeugen ihren Vater, den familieneigenen Schusterbetrieb zu verändern. Nicht immer nur Filzpantoffeln: Etwas Neues muss her - Sportschuhe!

Trotz ihrer Verschiedenheit ergänzen sich die Brüder ideal: Während Rudi die Expansion auch mit riskanten Krediten vorantreibt, entwickelt sein perfektionistischer Bruder immer bessere Modelle und steigert die Produktion. Doch Konflikte bahnen sich an.

Als sich Adi entschließt, noch einmal in die Lehre zu gehen, fühlt sich Rudi mit dem Betrieb alleingelassen. Rudis Frau Friedl und Adis Frau Käthe sind stets loyal an der Seite ihrer Männer; auch das sorgt bisweilen für Zwietracht. Das Geschäft läuft bald sehr gut, sportlich aber bleiben Erfolge aus.

Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin möchten die Dasslers endlich auch Sieger in ihren Schuhen sehen. Dafür wagen sie es, sich mit den Nazis anzulegen: Dass sie "ausgerechnet den farbigen" amerikanischen Athleten und mehrfachen Goldmedaillengewinner Jesse Owens in einer Geheimaktion ausstatten, brüskiert die Funktionäre.

Als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbricht, wird der Betrieb auf eine harte Probe gestellt: Statt Sportschuhe müssen die Dasslers nun auf Verlangen des Nazi-Regimes Rüstungsgüter herstellen. Als schließlich nur Rudi an die Front einberufen wird, wächst das Misstrauen zwischen den Brüdern und ihren Familien.


(ARD)


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Freitag 19. April

Die Dasslers - Pioniere, Brüder und Rivalen (2/2)

Spielfilm, Deutschland 2016

Darsteller:
Adi DasslerChristian Friedel
Rudi DasslerHanno Koffler
Friedl DasslerHannah Herzsprung
Käthe DasslerAlina Levshin
Christoph DasslerJoachim Król
u.a.
Regie: Cyrill Boss, Philipp Stennert
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenWährend sein Bruder Rudi zur Front muss, ist Adi in Herzogenaurach gezwungen, die Produktion auf Kriegsgerät umzustellen. Als Rudi zurückkehrt, verhärten sich die Konflikte der beiden.

Nach Kriegsende beschließen sie, ihr Unternehmen aufzuteilen. "Adidas" und ...
(ARD)

Text zuklappenWährend sein Bruder Rudi zur Front muss, ist Adi in Herzogenaurach gezwungen, die Produktion auf Kriegsgerät umzustellen. Als Rudi zurückkehrt, verhärten sich die Konflikte der beiden.

Nach Kriegsende beschließen sie, ihr Unternehmen aufzuteilen. "Adidas" und "Puma" werden geboren. Ein erbitterter Konkurrenzkampf um Sportler, Medaillen und Marktanteile entbrennt. Die Nationalmannschaft läuft bei der WM 1954 in Adis Schuhen mit den drei Streifen auf.

Adi macht das Geschäft mit Fußballtrainer Sepp Herberger - Rudi hatte es abgelehnt. Durch das "Wunder von Bern" wird Adidas zur Siegermarke und der "Schuster der Nation" zum Mythos. Es scheint, als könne Rudi mit seinem "Puma" den Vorsprung seines Bruders nicht mehr aufholen. Schwarzgeld, Korruption und Manipulation in Sportverbänden gehören für beide Seiten fortan zum Geschäft. Zudem wird der vergiftete Ehrgeiz der Väter auf deren Söhne Armin und Horst übertragen. Ein Familientreffen soll das aberwitzige Wettbieten um werbeträchtige Stars stoppen.

Das Gegenteil ist jedoch der Fall - der Puma-Deal mit dem Fußballspieler Pelé macht die Gräben unüberwindbar. Erst Rudis fortschreitende Krebserkrankung wird zur letzten Chance der Brüder, sich endlich auszusöhnen.


(ARD)


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23:14
VPS 23:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Freitag 19. April

Luther

Spielfilm, Deutschland/USA 2003

Darsteller:
Martin LutherJoseph Fiennes
Johann TetzelAlfred Molina
Friedrich der WeisePeter Ustinov
Johann von StaupitzBruno Ganz
Katharina von BoraClaire Cox
u.a.
Regie: Eric Till
Länge: 111 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Film erzählt die Lebensgeschichte des kirchenkritischen Theologen Martin Luther, der Anfang des 16. Jahrhunderts mit der Verbreitung seiner Thesen die katholische Kirche in Aufruhr brachte.

Von Papst Leo X. exkommuniziert und von Kaiser Karl V. geächtet, wird ...
(ARD)

Text zuklappenDer Film erzählt die Lebensgeschichte des kirchenkritischen Theologen Martin Luther, der Anfang des 16. Jahrhunderts mit der Verbreitung seiner Thesen die katholische Kirche in Aufruhr brachte.

Von Papst Leo X. exkommuniziert und von Kaiser Karl V. geächtet, wird Luther zum Ketzer erklärt. Im Volk finden seine Thesen derweil immer mehr Zuspruch. Daraus erwächst ein blutiger Bauernaufstand, der weder in Luthers Sinn ist noch eine Chance auf Erfolg hat.

Deutschland 1505: Während eines schweren Unwetters entrinnt der junge Martin Luther nur knapp dem Tod. Aus Dankbarkeit zu Gott gibt er sein Studium der Rechtswissenschaften auf und wird gegen den Willen seines Vaters Mönch im Erfurter Augustinerkloster. Sehr schnell zeigt sich, dass Luther ein eigenwilliger und kritischer Geist ist: Schon während seines Theologiestudiums beginnt er, offen gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche anzugehen. In seinen mitreißenden Predigten versucht er zugleich, den Menschen ihre Angst vor den Sündenstrafen zu nehmen. Damit aber zieht sich der ebenso streitbare wie charismatische Theologe den Zorn der Kirchenoberhäupter zu, die eine lukrative Geldquelle in Gefahr sehen.

Als Luther im Jahr 1517 seine berühmten 95 Thesen gegen den päpstlichen Ablasshandel an die Tür der Wittenberger Schlosskirche nagelt, kommt es zum Eklat. Von Papst Leo X. exkommuniziert, muss er sich nun auch vor Kaiser Karl V., dem mächtigsten Herrscher seiner Zeit, verantworten. Als er sich weiterhin weigert, seine Thesen zu widerrufen, wird er zum Ketzer erklärt. Damit ist Luther vogelfrei und schwebt in höchster Gefahr. In einer dramatischen Aktion lässt daher Friedrich der Weise seinen Freund zu dessen eigenem Schutz entführen. Auf der Wartburg findet Luther ein sicheres Versteck. Doch die steigende Popularität seiner Thesen hat einen hohen Preis: Aus dem Unmut im Volk erwachsen blutige Bauernaufstände, die von den Landesfürsten mit aller Macht niedergeschlagen werden - zu Tausenden lassen sie die Aufständischen niedermetzeln.

Der idealistische Luther ist zutiefst verzweifelt über diese Auswirkungen seiner Lehren. Trost und Zuspruch findet er bei der entflohenen Nonne Katharina von Bora, zu der er eine intensive Beziehung entwickelt und die schließlich seine Frau wird. Unterdessen beordert Karl V. die deutschen Kurfürsten nach Augsburg, wo sie sich von den Thesen des Reformators lossagen sollen. In dieser dramatischen Situation trotzt der geächtete Luther den tödlichen Gefahren für sein Leben, verlässt sein Versteck und beschwört die Landesherren während eines geheimen Treffens, ihrem Glauben treu zu bleiben. Denn eines weiß Luther genau: Sollten die Landesherren sich in dieser Frage Papst und König unterwerfen, sind seine Reformationsbemühungen unwiderruflich zum Scheitern verurteilt.


(ARD)


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1:06
VPS 01:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Freitag 19. April

Land zwischen Belt und Bodden

Von den Förden bis zur Trave

Film von Manfred Schulz und Andrea Dorschner

Ganzen Text anzeigenDer Film stellt die Ostsee vor: das kleine Binnenmeer mit seinen Förden, Sandhaken, Inseln, Häfen und Menschen, deren Leben und Geschichten geprägt sind von Wind und See.

Für sie ist ihre Heimat mehr als "Urlauberbadeland". Der Film zeigt die ursprüngliche ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Film stellt die Ostsee vor: das kleine Binnenmeer mit seinen Förden, Sandhaken, Inseln, Häfen und Menschen, deren Leben und Geschichten geprägt sind von Wind und See.

Für sie ist ihre Heimat mehr als "Urlauberbadeland". Der Film zeigt die ursprüngliche Schönheit der deutschen Ostseeküste von der Flensburger Förde bis nach Lübeck: atemberaubende Natur und originelles Leben. Eine Entdeckungsreise über Wasser und Land.

Die Ostseeküste zwischen Flensburg und Travemünde ist vielen Menschen bekannt. Das hügelige Land ist von Wind und Sonne verwöhnt. Wenn der Raps in Blüte steht, findet man dort ein leuchtend gelbes "Meer". Unzählige Findlinge in der Landschaft und Strände mit feinem Sand ziehen alljährlich Urlauberscharen an. Das Meer davor, flach und meistens friedlich, wird mitunter respektlos als "überschwemmte Wiese" bezeichnet.

Es ist eine Gegend zum Wohlfühlen. Doch was steckt hinter dem Touristentrubel? Was ist die Ostsee für ein seltsames Meer? Welche Landschaften hat sie geformt, wie hat sie das Leben an ihrer Küste geprägt, wie Handel und Wandel, Krieg und Frieden beeinflusst? Die Filmemacher Manfred Schulz und Andrea Dorschner begeben sich auf Entdeckungsreise, auf die Suche nach Geschichten und Geheimnissen, nach Menschen, deren Leben von der Ostsee geprägt ist.

Sie treffen aber auch Menschen, die einfach nur Spaß an der Ostsee haben - wie die Skipper der historischen Frachtsegler, die in Flensburg zur "Rumregatta" starten. Der edle Rum wird noch heute mühevoll im Eichenfass gerollt. In Haithabu am Ende der Schlei setzen "moderne Wikinger" die Segel, wie es vor 1000 Jahren die Nordmänner taten.

Der Glasperlenmacher feilscht derweil am Ufer um ledernes Schuhwerk, nach mittelalterlichem Vorbild. Auf der Kieler Förde kämpft eine junge Frau, die den Ehrgeiz hat, olympisches Gold zu gewinnen, auf ihrem modernen Katamaran mit den Ostseewinden. Segeln hat hier Tradition, wie im "Kieler Yacht-Club" offenkundig wird: Schon Kaiser Wilhelm II. war Mitglied.

Ein Taucher taucht noch tiefer in die Geschichte ein: Seit über 40 Jahren entdeckt er am Ostseegrund die Überreste von frühen Siedlern und Kanonenkugeln alter Schlachten. Auf Gut Panker eilt ein Landgraf seinen edlen Pferden nach. Kieler Wissenschaftler holen die besten Stoffe aus Algen heraus. Auf der Vogelfluglinie zwischen Fehmarn und dem dänischen Lolland werden die Eisenbahnen per Fährschiff übers Wasser transportiert.

Und auf der Untertrave muss in dunkler Nacht ein Fährschiff mitten durch Travemünde gesteuert werden, mit Kurs auf Schwedens ferne Küste. In der "Königin der Hanse" erhalten Seebären der Lübecker Schiffergesellschaft würdevoll ein 500 Jahre altes Erbe. Aber: Was ist das Geheimnis des Lübecker Marzipans oder der Hühnergötter am Strand? Warum stehen in Kappeln die Heringe am Zaun? Wer steigt zwischen Timmendorf und Scharbeutz in die "größte Badewanne" der Republik? Das wird auf dieser spannenden Reise entlang der schleswig-holsteinischen Ostseeküste auf den Planken eines historischen Segelbootes ebenfalls klar.


(ARD/NDR)


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Freitag 19. April

Wildes Skandinavien

Grönland

Film von Uwe Anders

Ganzen Text anzeigenGrönland ist die größte Insel der Erde. Sie hat kalbende Gletscher und schwimmende Eisberge. Die Insel ist 1,7 Millionen Quadratkilometer groß und ihre Eiskappe bis zu drei Kilometer dick.

Nach dem antarktischen Eis ist das die zweitgrößte Eismasse auf der Erde. ...
(ARD/NDR/WDR)

Text zuklappenGrönland ist die größte Insel der Erde. Sie hat kalbende Gletscher und schwimmende Eisberge. Die Insel ist 1,7 Millionen Quadratkilometer groß und ihre Eiskappe bis zu drei Kilometer dick.

Nach dem antarktischen Eis ist das die zweitgrößte Eismasse auf der Erde. Sie bestimmt Klima, Wetter und die Lebensbedingungen der Tierwelt auf der Insel. Im Nordosten Grönlands liegt der größte Nationalpark der Erde: das Reich der Eisbären, Moschusochsen und Walrosse.

In den menschenleeren Weiten kaum zu entdecken, leben auf Grönland auch einige wenige weiße Wölfe. Millionen von Krabbentauchern brüten jedes Jahr an Grönlands Küsten. Bei Brutbeginn fliegen sie manchmal in riesigen Schwärmen über ihr Brutgebiet, ein einzigartiges Naturschauspiel.

Lange, dunkle Winter mit eisigen Schneestürmen machen Grönland zu einem Lebensraum für Spezialisten. Selbst die mächtigen Moschusochsen geraten dann an ihre Grenzen, Nahrungsmangel macht ihnen zu schaffen. Nur die stärksten Exemplare überleben bis zum nächsten Frühjahr, wenn der Schnee endlich das Land freigibt und die Tundra zu blühen beginnt.

Anders als für Moschusochsen und die in der Tundra brütenden Vögel ist für die Eisbären der arktische Sommer eine schwierige Jahreszeit. Ihre Beutetiere sind Robben, die sie vom Meereis aus jagen. Wenn das Treibeis schmilzt, wird die Nahrung knapp. Viele Bären ziehen deshalb Hunderte von Kilometern nach Norden, um bessere Jagdgründe zu erreichen. Teils stark abgemagert, geben sie sich sogar mit winzigen Vogeleiern zufrieden, die sie Eierdieben wie Raben abjagen.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


(ARD/NDR/WDR)


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Freitag 19. April

Wildes Skandinavien

Island

Film von Tobias Mennle

Ganzen Text anzeigenIsland: Vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit zerklüfteten Bergen, unzähligen Wasserfällen und 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige dort.

Vor rund 10 000 Jahren kamen die ersten Polarfüchse, auf Eisschollen ...
(ARD/NDR/WDR)

Text zuklappenIsland: Vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit zerklüfteten Bergen, unzähligen Wasserfällen und 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige dort.

Vor rund 10 000 Jahren kamen die ersten Polarfüchse, auf Eisschollen treibend, nach Island. Filmemacher Tobias Mennle folgte zwei Jahre lang den Füchsen und zeigt seltene Einblicke in ihr Familienleben, ihr Liebesspiel, die Aufzucht der Jungen und die erste Jagd.

Erst vor gut 1000 Jahren gelangten die berühmten Islandpferde an Bord norwegischer Wikingerschiffe auf die Insel. Mittlerweile ist die ursprüngliche Pferderasse streng geschützt. Berühmt ist Island auch für seine Seevogelkolonien. In steil abfallenden Klippen brüten Dreizehenmöwen, Papageitaucher und Dickschnabellummen.

Eines der größten Naturwunder Islands ist die Silfra-Spalte, ein bis zu 40 Meter tiefer Canyon, der die Insel in zwei Hälften teilt. Dort driften die Amerikanische und die Europäische Kontinentalplatte auseinander. In der Silfra-Spalte gibt es das wohl klarste Wasser der Welt, am Ende des gigantischen Grabenbruchs füllt es eine blau schimmernde Lagune von einmaliger Schönheit.

Eisige Gletscher, kochend heiße Geysire und Fumarolen kann man auf Island jeden Tag beobachten. Zu einem Vulkanausbruch aber kommt es seltener. Das war zuletzt im März 2010 der Fall: Entlang einer riesigen Spalte stieß der Eyjafjallajökull große Mengen Lava aus und machte Islands Ruf als Vulkaninsel alle Ehre. Das dauerte Wochen an. Die riesigen Aschewolken aus dem speienden Vulkan legten den Flugverkehr in Europa lahm. Das war ein Zeugnis dafür, dass Islands Natur noch lange nicht zur Ruhe gekommen ist.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwändiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


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Freitag 19. April

Wildes Skandinavien

Norwegen

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenSchnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde.

In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die ...
(ARD/NDR/WDR)

Text zuklappenSchnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde.

In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die Landschaft in geheimnisvolles, grünliches Licht tauchen. In dieser Zeit des Jahres, wenn die Sonne zwei Monate "Pause" macht, müssen die nordischen Sagen über Trolle und Fabelwesen entstanden sein.

Die Dokumentation folgt einer Herde Moschusochsen. Sie begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen, bei der Paarung und der Jungenaufzucht - und bei ihren eindrucksvollen Brunftkämpfen im Herbst. Durch Superzeitlupenaufnahmen werden die gewaltigen Kräfte sichtbar, wenn zwei 400-Kilo-Kolosse mit voller Wucht und Kopf voran aufeinanderprallen. Friedlicher und weitaus graziler geht es bei der Paarung der Ohrentaucher zu: Beim Balztanz ist Anmut gefragt, wenn die Vögel mit Synchronschwimmen und Algengeschenken die Bindung zum Partner festigen wollen.

Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen dort das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz.

Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht. Der Winter zieht sich hier bis weit in die Frühlingsmonate hinein, im Sommer wird das Hochland durch die Farben unzähliger Blumen geschmückt.

Doch die schönste Zeit des Jahres ist der kurze Herbst. Dann erglüht die Natur in roten und gelben Farbtönen. Wenn die Brunft der Rentiere und Moschusochsen vorüber ist, kehrt erneut Stille ein. Es dauert nicht mehr lange, bis sich der Schnee über die Bergtundra, die Fjorde und die Wälder der Küsten legt.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


(ARD/NDR/WDR)


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Winzige Wunder (1/3)

Die Wiese des Schreckens

Film von Lothar Frenz

Ganzen Text anzeigenDie dreiteilige Reihe "Winzige Wunder" zeigt mithilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen eine Welt, die uns mit bloßem Auge verborgen bleibt: das Leben der Insekten.

"Die Wiese des Schreckens" erzählt von einem wahren Gruselkabinett, das sich direkt ...

Text zuklappenDie dreiteilige Reihe "Winzige Wunder" zeigt mithilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen eine Welt, die uns mit bloßem Auge verborgen bleibt: das Leben der Insekten.

"Die Wiese des Schreckens" erzählt von einem wahren Gruselkabinett, das sich direkt vor unserer Haustür findet: von schleimigen Monstern, fliegenden Killerkommandos, Gattenmördern und Luftpiraten.

Mit Stilmitteln aus dem Horrorfilmgenre zeigt diese ungewöhnliche Naturdokumentation die abenteuerliche Reise eines sechsbeinigen, sympathischen Helden mit roten Flügeln und sieben Punkten durch eine ganz normale Wiese, in der es vor Ungeheuern nur so wimmelt. Da gibt es den seltsamen Warzenbeißer, der auf den ersten Blick wie eine normale Heuschrecke erscheint und doch in Sekundenschnelle zum gefräßigen Raubtier mutiert. Da lähmen andere Räuber ihr Opfer mit Gift, um es dann als "lebenden Toten" zu vergraben - diese "Zombies" sollen Nahrung für den Nachwuchs sein.

Sogar der Todestanz einer Ameise gerät in der Fallgrube eines Giftmörders dank extrem langsamer Zeitlupen zu einem ästhetischen Ballett des Todes. Und wie in jedem guten Horrorfilm gibt es bevorzugte Opfer - wehrlos und naiv -, die bei regelrechten Massakern zu Dutzenden bei lebendigem Leibe ausgesaugt und sogar von vermeintlich vegetarisch lebenden Schafen und Ziegen aufgefressen werden.

So entpuppt sich die normale Wiese vor unserer Haustür als Ort voller Überraschungen. Denn die Reise des roten Glückskäfers steckt voller erstaunlicher Wendungen - romantische Liebeleien inklusive. Doch auch er erfährt zum Schluss eine bestürzende Verwandlung: ein mörderisch-augenzwinkerndes Gruselvergnügen!


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5:32
VPS 05:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Winzige Wunder (2/3)

Gottes Lieblinge

Film von Hilmar Rathjen und Lothar Frenz

Ganzen Text anzeigen"Gottes Lieblinge", der zweite Teil der Reihe, porträtiert die Makrowelt der Käfer als eine der erfolgreichsten Evolutionsgeschichten unseres Planeten.

Ein Viertel aller Tierarten weltweit sind Käfer, sie haben fast jeden Lebensraum erobert und jede globale ...

Text zuklappen"Gottes Lieblinge", der zweite Teil der Reihe, porträtiert die Makrowelt der Käfer als eine der erfolgreichsten Evolutionsgeschichten unseres Planeten.

Ein Viertel aller Tierarten weltweit sind Käfer, sie haben fast jeden Lebensraum erobert und jede globale Katastrophe überlebt. Gut 380 000 Arten sind der Forschung bekannt, und jedes Jahr werden Hunderte neuer Arten entdeckt. Warum sind sie so erfolgreich?

Käfer krabbeln schon seit mindestens 240 Millionen Jahren über unseren Planeten. Fast jede fünfte Käfer-Art lebt als Larve von Holz - wie der Große Eichenbock. Wie sein Name vermuten lässt, bevorzugt er alte Eichen. Er verbringt fast sein ganzes Leben auf dem Baum, auf dem er zur Welt gekommen ist. Auch andere Käfer lieben die Eiche als Lebensraum. Ein einziger Baum kann bis zu 650 Arten beherbergen.

Doch nicht nur Bäume bieten Käfern ein Zuhause: Im Laufe ihrer Entwicklung eroberten Käfer nahezu jeden Lebensraum, sie schafften es sogar, sich an ein Leben unter Wasser anzupassen. Gelbrandkäfer können schnell schwimmen und sind erfolgreiche Unterwasserjäger, doch um Luft zu holen, müssen sie an die Wasseroberfläche. Ihre harten Flügel dienen gewissermaßen als "Taucherglocke". Mit diesem Vorrat können sie bis zu eine halbe Stunde lang tauchen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Insekten gelingt es Käfern, nahezu jede verfügbare Nahrungsquelle zu nutzen. Manche sind Pflanzenfresser, andere Jäger. Die Larven vieler Arten fressen Holz, selbst vor Dung oder Aas schrecken sie nicht zurück. Um ihre Nahrung in Sicherheit zu bringen, entwickelten manche von ihnen erstaunliche Verhaltensweisen: Pillendreher formen aus Dung Kügelchen, die sie meterweit über jedes Hindernis rollen, Totengräber vergraben Kadaver von Mäusen oder Vögeln, die 150-mal schwerer sind als sie.

Die dreiteilige Reihe "Winzige Wunder" zeigt mithilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen eine Welt, die uns mit bloßem Auge verborgen bleibt: das Leben der Insekten.

Redaktionshinweis: Den dritten und letzten Teil der dreiteiligen Reihe "Winzige Wunder" zeigt 3sat am Samstag, 20. April, um 6.15 Uhr.