Im Programm


Vis-à-vis: Daniel Cohn-Bendit
Der Europapolitiker und Publizist, befragt von
Frank A. Meyer
Erstausstrahlung
Daniel Cohn-Bendit, Ikone der Achtundsechziger-Bewegung, Europapolitiker und Publizist, verschafft sich wortmächtig und mit viel Begeisterung Gehör. Er gilt als bester Redner im Europaparlament. Als der "rote Dani" als Führer der Pariser Mai-Unruhen 1968 von den Franzosen des Landes verwiesen wird, engagiert er sich mit seinem WG-Genossen und Fußball-Kumpel Joschka Fischer in der Frankfurter Sponti-Szene. Mit Straßenschlachten, Hausbesetzungen und Agitation in Großkonzernen erproben sie die soziale Revolution. "Je ne regrette rien", sagt er später einmal in einem Radio-Interview. Neun Jahre lang moderiert Daniel Cohn-Bendit den "Literaturclub" des Schweizer Fernsehens. Seit 2002 ist er Ko-Fraktionsvorsitzender der Grünen und der Europäischen Freien Allianz im Europaparlament. Sein Schaffen wurde unter anderem mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken gewürdigt. Daniel Cohn-Bendit, Vater eines Sohnes, ist verheiratet und lebt in Brüssel und Frankfurt.
In "Vis-à-vis" spricht Frank A. Meyer mit dem Europapolitiker und Publizisten Daniel Cohn-Bendit über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft.
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