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Februar 2017
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Dienstag, 21. Februar
Programmwoche 08/2017
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5:55

Madagaskar - Naturparadies im Indischen Ozean

Film von Karl-Heinz Walter

Ganzen Text anzeigenMadagaskar ist mit 600 000 Quadratkilometern Fläche die viertgrößte Insel der Welt und wird auch als der "achte Kontinent" bezeichnet. Von Touristen wurde die Insel bislang wenig erschlossen.

Vor 150 Millionen Jahren wurde die Insel von Afrika und vor 90 Millionen ...
(ARD/SR)

Text zuklappenMadagaskar ist mit 600 000 Quadratkilometern Fläche die viertgrößte Insel der Welt und wird auch als der "achte Kontinent" bezeichnet. Von Touristen wurde die Insel bislang wenig erschlossen.

Vor 150 Millionen Jahren wurde die Insel von Afrika und vor 90 Millionen Jahren vom indischen Kontinent getrennt. Durch die isolierte Lage entwickelte sich eine sehr eigenständige Pflanzen- und Tierwelt, die heute in Naturreservaten geschützt werden.

Nach Jahren des sorglosen Umgangs mit der Natur ist man bemüht, die Arten in Nationalparks zu erhalten. Von einer vorsichtigen Öffnung für den Tourismus wird eine Verbesserung auch der Staatsfinanzen erhofft. Natur und Fauna sollen jedoch nicht darunter zu leiden haben.

Im Isalo-Nationalpark mit bizarren, urzeitlichen Felsformationen und tiefen Schluchten gibt es endemische Pflanzenarten, Arten, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt. In der vulkanischen Landschaft bei Ampefy gibt es nicht nur Geysire, heiße Quellen und Wasserfälle. Es ist auch die Heimat von Lemuren. Neun von den 13 Arten dieser Halbaffen leben hier.


(ARD/SR)


6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenIgor Levit: Pianist, Bürger, Europäer
Die "Zeit" nannte ihn einmal "einen wahnsinnigen Kerl mit einem Pianisten-Gen", dem Musik zufliege, die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" einen "Jahrhundertpianisten". Der gebürtige Russe und Wahl-Berliner Igor Levit begleitet uns ...

Text zuklappenIgor Levit: Pianist, Bürger, Europäer
Die "Zeit" nannte ihn einmal "einen wahnsinnigen Kerl mit einem Pianisten-Gen", dem Musik zufliege, die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" einen "Jahrhundertpianisten". Der gebürtige Russe und Wahl-Berliner Igor Levit begleitet uns eine ganze "Kulturzeit"-Sendung lang als Gast im Studio.


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenObergrenze bei Transfetten
Die EU will Grenzwerte einführen

Versteckte Stromquelle
Energie aus transparenten Solarzellen

Energieausweis: Dokument mit Macken
Oft fehleranfällig und unverständlich

Nicht zu dick, nur zu muskulös
BMI ...

Text zuklappenObergrenze bei Transfetten
Die EU will Grenzwerte einführen

Versteckte Stromquelle
Energie aus transparenten Solarzellen

Energieausweis: Dokument mit Macken
Oft fehleranfällig und unverständlich

Nicht zu dick, nur zu muskulös
BMI führt zu Fehleinschätzungen

Von Lemmingen und Eisbären
Beobachtungen zum Klimawandel


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenIgor Levit: Pianist, Bürger, Europäer
Die "Zeit" nannte ihn einmal "einen wahnsinnigen Kerl mit einem Pianisten-Gen", dem Musik zufliege, die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" einen "Jahrhundertpianisten". Der gebürtige Russe und Wahl-Berliner Igor Levit begleitet uns ...

Text zuklappenIgor Levit: Pianist, Bürger, Europäer
Die "Zeit" nannte ihn einmal "einen wahnsinnigen Kerl mit einem Pianisten-Gen", dem Musik zufliege, die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" einen "Jahrhundertpianisten". Der gebürtige Russe und Wahl-Berliner Igor Levit begleitet uns eine ganze "Kulturzeit"-Sendung lang als Gast im Studio.


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenObergrenze bei Transfetten
Die EU will Grenzwerte einführen

Versteckte Stromquelle
Energie aus transparenten Solarzellen

Energieausweis: Dokument mit Macken
Oft fehleranfällig und unverständlich

Nicht zu dick, nur zu muskulös
BMI ...

Text zuklappenObergrenze bei Transfetten
Die EU will Grenzwerte einführen

Versteckte Stromquelle
Energie aus transparenten Solarzellen

Energieausweis: Dokument mit Macken
Oft fehleranfällig und unverständlich

Nicht zu dick, nur zu muskulös
BMI führt zu Fehleinschätzungen

Von Lemmingen und Eisbären
Beobachtungen zum Klimawandel


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hart aber fair

Der Alternative - wie gefährlich wird Schulz für Merkel?

Moderation: Frank Plasberg

Ganzen Text anzeigenHannelore Kraft, SPD
NRW-Ministerpräsidentin, stellvertretende Parteivorsitzende

Herbert Reul, CDU
Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament; beratendes Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands

Hajo Schumacher
Journalist und ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenHannelore Kraft, SPD
NRW-Ministerpräsidentin, stellvertretende Parteivorsitzende

Herbert Reul, CDU
Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament; beratendes Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands

Hajo Schumacher
Journalist und Moderator, Kolumnist "Berliner Morgenpost"

Christoph Butterwegge
Politikwissenschaftler und Armutsforscher

Christian Lindner, FDP
Bundesvorsitzender; NRW-Landesvorsitzender

Im Einzelgespräch: Katharina Litz
Studentin, SPD-Neumitglied


(ARD/WDR)


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11:30

South Dakota



(ARD)


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11:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Dienstag 21. Februar

Der Geschmack Europas

Flandern

Film von Florian Gebauer

Moderation: Lojze Wieser

Ganzen Text anzeigenDem "Geschmack Europas" geht die gleichnamige Reihe nach: Lojze Wieser, Verleger und leidenschaftlicher Kulinariker, streift durch europäische Länder und deren Küchen.

Diesmal geht es nach Flandern. Die flämische Region wird viel zu oft nur mit Waffeln, Pommes ...
(ORF)

Text zuklappenDem "Geschmack Europas" geht die gleichnamige Reihe nach: Lojze Wieser, Verleger und leidenschaftlicher Kulinariker, streift durch europäische Länder und deren Küchen.

Diesmal geht es nach Flandern. Die flämische Region wird viel zu oft nur mit Waffeln, Pommes Frites, Bier und Schokolade in Verbindung gebracht. Dabei birgt der Norden Belgiens viele weitere kulinarische und kulturelle Schätze.

In Oostduinkerke trifft Lojze Wieser die letzten Pferdefischer, die nach jahrhundertealter Tradition bei Niedrigwasser zu Pferde Krabben fangen. Er geht in Brügge der Geschichte der Praline auf den Grund, erlernt die Grundlagen des Bierbrauens und entdeckt an den Brüsseler Hausfassaden überlebensgroße Comics.


(ORF)


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12:10
VPS 12:09

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Dienstag 21. Februar

Hugo Portisch: Der Erklärer

Film von Gerhard Jelinek

Ganzen Text anzeigenHugo Portisch vollendet im Februar sein 90. Lebensjahr. Aus diesem Anlass zeigt ORF/3sat ein Porträt des wohl bekanntesten und populärsten Journalisten Österreichs.

In der Dokumentation kommen Freunde, Weggefährten und Gesprächspartner aus vielen Jahrzehnten zu ...
(ORF)

Text zuklappenHugo Portisch vollendet im Februar sein 90. Lebensjahr. Aus diesem Anlass zeigt ORF/3sat ein Porträt des wohl bekanntesten und populärsten Journalisten Österreichs.

In der Dokumentation kommen Freunde, Weggefährten und Gesprächspartner aus vielen Jahrzehnten zu Wort: Heinz Fischer, Franz Vranitzky, Erhard Busek, Gerd Bacher, Anneliese Rohrer, Peter Dusek und andere.

Neben den zeitgeschichtlichen Wendepunkten, die Hugo Portisch als Journalist erlebt und auch mitgestaltet hat, erzählen Freunde - wie der Gründer der "Storyville Jazz Band" Günther Graf - über die andere, private Seite, des Journalisten.

Hugo Portischs Wurzeln reichen noch in die Zeit des Zweiten Weltkrieges, der Nachkriegszeit, den Konfrontationen zwischen Ost und West zurück. Bis in die Gegenwart ist Hugo Portisch das geblieben, was er als Ehrentitel auffasst: ein Journalist. Für Generationen ist der Buchautor, Jazzfan, Pilzexperte mehr: Erklärer der Zeitenläufe. Und er ist eines nicht: Bundespräsident. Diese Funktion wurde ihm zwei Mal angeboten, zwei Mal hat Portisch abgelehnt.

Unbekannte Seiten: Warum der Journalist noch nie in Patagonien war und sich gern in den obsessiven Abenteurer und Opernfan Fitzcarraldo (aus Werner Herzogs Film) hineinträumt?






Neben den zeitgeschichtlichen Wendepunkten, die Hugo Portisch als Journalist erlebt und auch mitgestaltet hat, erzählen Freunde - wie der Gründer der "Storyville Jazz Band" Günther Graf - über die andere, private Seite, des Journalisten.Hugo Portisch hat österreichischeZeitgeschichte begleitet und erklärt. Bis in die Gegenwart ist er das geblieben, was er als Ehrentitel auffasst: ein Journalist. Für Generationen ist der Buchautor, Jazzfan, Pilzexperte mehr: Erklärer der Zeitenläufe.Hugo Portischs Wurzeln reichen noch in die Zeit des Zweiten Weltkrieges, der Nachkriegszeit, den Konfrontationen zwischen Ost und West zurück.


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:17
VPS 13:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Anden am Äquator

Kondore, Indigene und ein Hut

Film von Peter Sonnenberg

Ganzen Text anzeigenEine Reportage über die Rettung des vom Aussterben bedrohten Kondors in Ecuador, über Indigene, die es zu einem gewissem Wohlstand gebracht haben, und über den berühmten Panama-Hut.

Die Otavalos gelten als die wohlhabendste Ureinwohner-Ethnie Lateinamerikas. Ihr ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEine Reportage über die Rettung des vom Aussterben bedrohten Kondors in Ecuador, über Indigene, die es zu einem gewissem Wohlstand gebracht haben, und über den berühmten Panama-Hut.

Die Otavalos gelten als die wohlhabendste Ureinwohner-Ethnie Lateinamerikas. Ihr Kunsthandwerk ist weltweit gefragt und ihr Kunsthandwerksmarkt ist der bedeutendste Südamerikas. Auch politisch sind sie gut organisiert und stellen mehrere Bürgermeister.

Vom Wappentier Ecuadors, dem Andenkondor, gibt es in Freiheit nur noch rund 50 Tiere. Nahe der Hauptstadt Quito am Fuße des Vulkans Cotopaxi befindet sich die Zuchtstation Parque Condor. Hier sind schon mehrere Kondorküken geschlüpft. Wenn sie anfangen zu fliegen, bekommen sie einen GPS-Chip an die Flügel und werden bald darauf in den Anden ausgewildert.

Entlang des berühmten und heute touristisch genutzten Inkapfades geht die Reise durch die Anden bis zur Inka-Ruinenstadt Ingapirca, dann mit einem der zu Bussen umgebauten Lastwagen, dem praktischen aber waghalsigen öffentlichen Verkehrsmittel der Anden, nach Cuenca. Das schöne, kleine Städtchen ist das Zentrum der Panama-Hut-Produktion, der gar nicht in Panama hergestellt wird, sondern im besagten Hochtal der ecuadorianischen Anden.


(ARD/SWR)


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13:47
VPS 13:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Karibik für Entdecker

Dominikanische Republik

Film von Dagmar Hase und Lutz Weber

Ganzen Text anzeigenDie Dominikanische Republik ist eines der beliebtesten Sonnenziele weltweit. Jedes Jahr besuchen rund vier Millionen Urlaubsgäste die kleine Karibikinsel.

Auch bei deutschen Urlaubern sind die Quartiere rings um Punta Cana oder Puerto Plata sehr beliebt, vor allem in ...
(ARD/HR)

Text zuklappenDie Dominikanische Republik ist eines der beliebtesten Sonnenziele weltweit. Jedes Jahr besuchen rund vier Millionen Urlaubsgäste die kleine Karibikinsel.

Auch bei deutschen Urlaubern sind die Quartiere rings um Punta Cana oder Puerto Plata sehr beliebt, vor allem in Form von "All-Inclusive"-Pauschalreisen. Diese punkten mit guten Preisen, Hotelstandards und einem perfekten Badeklima.

Darüber hinaus hat die Insel aber auch noch weit mehr zu bieten, als nur die Sandstrände vor den Hotelanlagen. Wer sich einmal - und sei es nur für einen Tag - aus der eigenen Anlage bewegt, kann mit wenig Aufwand das interessante Hinterland mit seinen tropischen Wäldern, Flüssen und Dörfer mit karibischem Lebensstil kennenlernen. Wer sich noch etwas weiter aus der touristisch geprägten Küstenregion ins Landesinnere traut, wird mit dem Besuch von atemberaubenden Naturschutzgebieten sowie einer einzigartigen Artenvielfalt belohnt. Und weil sich landesweit immer mehr kleinere, ökologische Hotelprojekte als Alternative zu den Bettenburgen an der Küste etablieren, muss man bei einer solchen "Expedition" nicht einmal mehr auf einen gewissen Komfort verzichten.


(ARD/HR)


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14:31
VPS 14:30

Ein Schmetterling in der Karibik

Unterwegs auf Gouadeloupe

Film von Michael Strempel

Ganzen Text anzeigenAus der Luft sieht sie aus wie ein Schmetterling und beflügelt nicht nur deshalb manche Südseeträume: Guadeloupe, die größte französische Insel in der Karibik erscheint als Paradies.

Palmenstrände, tiefblaues Meer, wild-grüner Urwald - alles vorhanden. Aber ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenAus der Luft sieht sie aus wie ein Schmetterling und beflügelt nicht nur deshalb manche Südseeträume: Guadeloupe, die größte französische Insel in der Karibik erscheint als Paradies.

Palmenstrände, tiefblaues Meer, wild-grüner Urwald - alles vorhanden. Aber Guadeloupe hat auch ein anderes Gesicht: Viele Einwohner fühlen sich vom französischen Mutterland als Bürger zweiter Klasse behandelt, und die Wirtschaftskrise hat die Insel im Griff.

Michael Strempel und sein Team waren auf Guadeloupe unterwegs: Sie feierten karibischen Karneval, bestiegen den Vulkan La Sufrière, vor dessen nächstem Ausbruch die Insulaner schon zittern, und besuchten Dolorès Belair, die als einzige Frau die blutigen Hahnenkämpfe veranstaltet. In der Hauptstadt Pointe-à-Pitre machten sie sich aber auch ein Bild von der harten sozialen Wirklichkeit auf Frankreichs größter Karibikinsel.


(ARD/WDR)


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15:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hawaii - Paradies der Wale und Vulkane

Film von Daniel Opitz

Ganzen Text anzeigenDie Natur scheint Hawaii, die abgelegene Inselkette im Pazifik, mit ihren schönsten "Erfindungen" geradezu überschüttet zu haben.

Der Film führt in die Welt der Riesenwellen, taucht ein in die bizarre Unterwasserwelt der Vulkaninseln, zu Schiffswracks und Haien, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Natur scheint Hawaii, die abgelegene Inselkette im Pazifik, mit ihren schönsten "Erfindungen" geradezu überschüttet zu haben.

Der Film führt in die Welt der Riesenwellen, taucht ein in die bizarre Unterwasserwelt der Vulkaninseln, zu Schiffswracks und Haien, Buckelwalen und Delfinen. Beeindruckende Flugaufnahmen zeigen Hawaii abseits von Massentourismus, Waikiki und Hotelburgen.

Jedes Jahr kommen Buckelwale in die geschützten Gewässer von Hawaii, um sich hier zu paaren und um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Riesige Mantarochen, Meeresschildkröten und Tigerhaie ziehen durch das glasklare Wasser. Wellen bestimmen die Form, den Rhythmus und die Stimmung an den Küsten Hawaiis - das Meer gehört hier zum täglichen Leben dazu. Das besondere Lebensgefühl und die einzigartige Natur Hawaiis, faszinieren den Kieler Daniel Opitz seit mehr als zehn Jahren. Aus der Begeisterung für Wale und Delfine wurde die Lebensaufgabe, ihnen zu folgen und über sie zu berichten.

Die Beziehung von Mensch und Natur steht stets im Mittelpunkt des Interesses von Filmemacher Daniel Opitz. Zwei Jahre lang weicht er einem Team von Walforschern nicht von der Seite und begleitet sie, bei ihrer unermüdlichen Arbeit, dem Rätsel der Gesänge der Buckelwale ein kleines Stück näher zu kommen.


(ARD/NDR)


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15:45

Tahiti - Frankreichs Perle in der Südsee

Film von Marion von Haaren

Ganzen Text anzeigenSie ziert Frauen und kostet manchmal so viel wie das Rockefeller-Center in New York. Doch nur wenige kennen ihre Herkunft: die schwarze Perle von Tahiti, der "Diamant der Südsee".

Das Meeresprodukt ist anspruchsvoll: Seine volle Schönheit entwickelt es nur in klaren ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenSie ziert Frauen und kostet manchmal so viel wie das Rockefeller-Center in New York. Doch nur wenige kennen ihre Herkunft: die schwarze Perle von Tahiti, der "Diamant der Südsee".

Das Meeresprodukt ist anspruchsvoll: Seine volle Schönheit entwickelt es nur in klaren und mineralstoffhaltigen Gewässern. Die besten Bedingungen für das teure Südsee-Produkt, das in den letzten Jahren den Weltmarkt erobert hat, bieten Tahiti und die Tuamotu-Atolle.

Die Perlenzüchter, die die Paris-Korrespondentin Marion von Haaren hier traf, sind fast so verschlossen wie die Auster, die die Perle austrägt.
Kein Wunder: Jeder Perlenzüchter hat nämlich seine eigene Zuchtmethode, die er wachsam vor Nachahmern abschirmt. Die Aufzucht einer Perle ist mühsam und dauert fast zwei Jahre. Für die anstrengende Arbeit werden die Perlenfischer aber auch mit der Schönheit der Südsee und der Vielfalt ihrer Farben und Früchte belohnt. Da geht es ihnen wie dem Filmteam, das auf seiner Reise ein so heiteres wie musikalisches Inselleben entdecken konnte.


(ARD/WDR)


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Königreich Tonga

Auf deutschen Spuren in der Südsee

Film von Sven Jaax

Ganzen Text anzeigenTonga ist eines der schönsten, unbekanntesten und ungewöhnlichsten Königreiche der Welt. Der idyllische Archipel östlich von Neuseeland wird von rund 100 000 Insulanern bewohnt.

Im Laufe der Jahrhunderte kam ebenfalls eine Reihe von Deutschen in die Südsee. Sie ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenTonga ist eines der schönsten, unbekanntesten und ungewöhnlichsten Königreiche der Welt. Der idyllische Archipel östlich von Neuseeland wird von rund 100 000 Insulanern bewohnt.

Im Laufe der Jahrhunderte kam ebenfalls eine Reihe von Deutschen in die Südsee. Sie gründeten auf Tonga Handelsposten, Geschäfte und Familien. Spuren davon sind noch heute dort zu finden. Der Satz "Der König von Tonga kommt aus Buxtehude", ist allerdings unbewiesen.

Andere Herkunftsgeschichten sind hingegen gut nachzuverfolgen. Da sind zum Beispiel die Blumenfelds. Deren Urahn kam im 19. Jahrhundert aus Hamburg auf die abgelegene Insel. Der Hanseat hatte einen Sinn für das Geldverdienen, brachte seinen Familienmitgliedern das ordentliche Münzenzählen und das Bügeln von Geldscheinen bei und galt als strenger Patriarch. Seine Nachkommen sind sich bis heute sicher, dass sie nur durch die harte deutsche Erziehung alle gute Geschäftsleute geworden sind.

So ähnlich sieht das auch Finnau Walter. Er sieht alles andere als "typisch deutsch" aus und spricht kein Wort Deutsch. Trotzdem ist er stolz darauf, dass seine Vorfahren aus Europa kommen. Walter ist eine Art Hafenmeister, Flugplatzchef, Hotelier und Bäcker in einer Person - auf einem winzigen Außenposten des Tongaarchipels.

Doch die Tonganer sie sind vor allem eines: entspannt. Sie preisen ihren "Tongan Lifestyle" als äußerst "relaxed", was sich nicht immer mit den "deutschen Tugenden" vereinbaren lässt. Zwischen Kokosnussernte und Netze flicken, zwischen Bootsbau und Gemüseernte ist stets Zeit für eine ausgiebige Pause. Eines lieben die Tonganer überhaupt nicht: Hektik.

Zurzeit wächst allerdings Unmut im Königreich: Manche machen den autoritären Führungsstil des Königs und seine angebliche Vetternwirtschaft für die Armut auf der Insel verantwortlich. Das Königreich gilt als Entwicklungsland, hat zwar wunderschöne Palmeninseln, aber kaum Exportgüter und wird finanziell vor allem von den Auslandstonganern am Leben gehalten. Dank der starken Familienbande unterstützen die ausgewanderten Familienmitglieder ihre Verwandten in der Heimat mit Geld und Gütern.


(ARD/NDR)


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17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Die Marquesas

Vergessene Inseln der Südsee

Film von Stephan Düfel

Ganzen Text anzeigenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Menschen bekommen nur selten Besuch. Die Marquesas entsprechen so gar nicht dem ...
(ARD/SR)

Text zuklappenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Menschen bekommen nur selten Besuch. Die Marquesas entsprechen so gar nicht dem Südseeklischee. Statt auf blaue Lagunen und weiße Palmenstrände treffen die wenigen Touristen auf ein raues Meer, felsige Küsten und schroffe, grüne Berge.

Touristisch ist die Region kaum erschlossen, auf allen Inseln zusammen gibt es gerade mal zwei Hotels. Veränderungen geschehen hier langsam. Internet gibt es erst seit einigen Jahren und Fernsehen seit Mitte der 1980er Jahre.

Berühmte Männer hat es im Laufe der Zeit auf die Marquesas verschlagen: Der Chansonnier Jacques Brel und der Maler Paul Gauguin sind beide auf dem kleinen Friedhof der Insel Hiva Oa beerdigt. Herman Melville, Autor des Romans "Moby Dick", floh 1842 von einem Walfänger auf die Insel Nuku Hiva und lebte ein paar Wochen unter den Einheimischen. Damals waren die Bewohner noch gefürchtete Kannibalen. Durch den Einfluss der Missionare hat sich die Weltanschauung der Ureinwohner radikal verändert. Aus dem sexuell freizügigen und kannibalischen Inselvolk wurden strenggläubige Christen. Erst vor knapp 30 Jahren hat ihnen die Kirche wieder erlaubt, ihre alte Sprache zu sprechen, sich wie ihre Vorfahren den ganzen Körper zu tätowieren und alte Tänze und Rituale zu pflegen.

Filmemacher Stephan Düfel trifft auf seiner Reise von Insel zu Insel unterschiedliche Menschen wie zum Beispiel einen jungen Mann, der die erste Pizzeria auf den Marquesas eröffnet hat, nachdem er einen Film über einen italienischen Koch im Fernsehen gesehen hat. Tief im Dschungel von Ua Pou begegnet er einem deutschen Aussteiger, der gemeinsam mit seiner einheimischen Ehefrau fernab des Dorflebens versucht, alles, was sie zum Leben benötigen, selbst zu erzeugen - von Essen über Alkohol bis hin zu Strom.

Moderne Errungenschaften wie Autos, Kühlschränke, Waschpulver, Limonaden oder Fertigessen bekommen die Inselbewohner alle drei Wochen von einem Frachtschiff aus Tahiti geliefert. Die "Aranui" hat außerdem bis zu 200 Passagiere an Bord - Touristen, die auf der zweiwöchigen Schiffsreise versuchen, die geheimnisvollen Marquesas-Inseln ein wenig kennenzulernen.


(ARD/SR)


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17:44
VPS 17:45

Reisen in ferne Welten: Koh Samui

Lebensart in Thailands Tropenparadies

Film von Ute Werner

Ganzen Text anzeigenKoh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen - und einer relaxten Lebensart.

Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren und auch verschlafene Dörfer. Koh ...
(ARD/SR)

Text zuklappenKoh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen - und einer relaxten Lebensart.

Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren und auch verschlafene Dörfer. Koh Samui ist ein Reiseziel für alle, die sich auf einen anderen Lebensrhythmus einlassen wollen: Koh Samui bedeutet Relaxen am Strand und über die Märkte schlendern.

Man kann mit dem Motorrad um die Insel fahren, die Lieblingsgarküche finden, in Luxushotels oder einfachen Hütten wohnen, das Inselinnere entdecken, das Leben der Inselbevölkerung und ihre Kultur kennenlernen. Sich Zeit nehmen für einen Ort, der in seiner Größe überschaubar ist - die Ringstraße um die Insel misst nur etwa 50 Kilometer. Wie lebt es sich auf der Insel, welche Traditionen gibt es, welche Feste werden gefeiert? Wie funktioniert das Zusammenleben der Einheimischen mit den vielen Touristen oder das von Buddhisten und Muslimen?


(ARD/SR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenWG für Computersüchtige
Das erste Wohnheim für computersüchtige Jugendliche in Dortmund

Die Kirk-Dikdik-Antilope
Ein "Zwergrüssel" wird im Londoner Zoo mit der Flasche aufgezogen

Migräne bei Jugendlichen
Fast jeder zehnte Jugendliche leidet ...

Text zuklappenWG für Computersüchtige
Das erste Wohnheim für computersüchtige Jugendliche in Dortmund

Die Kirk-Dikdik-Antilope
Ein "Zwergrüssel" wird im Londoner Zoo mit der Flasche aufgezogen

Migräne bei Jugendlichen
Fast jeder zehnte Jugendliche leidet unter Kopfschmerzen

Überwachung von Bauwerken
Sensorüberwachung soll Zustand von Brücken, Straßen oder Häuser beobachten

#Kondome
Was ein Kondom so alles kann

70 Jahre Polaroid-Kamera
Schnell entwickelte Bilder brachten Edwin Land den Durchbruch


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Gut verzinste alte Bausparverträge
BGH erlaubt Kündigung

Fahrverbot bei Feinstaubalarm
Stopp für ältere Diesel in Stuttgart

Neuer General an Trumps Seite
McMaster wird Sicherheitsberater


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenEizellen: "It's my life"
Ware, Schöpfungswunder, Machbarkeit?

Gast: Andrej Kurkow, Schriftsteller
"Die Welt des Herrn Bickford"

Der Kalte Krieg im Zoo
Wettrüsten mit Elefanten und Brillenbären

Die Welt hinter den Bildern
Magritte - ...

Text zuklappenEizellen: "It's my life"
Ware, Schöpfungswunder, Machbarkeit?

Gast: Andrej Kurkow, Schriftsteller
"Die Welt des Herrn Bickford"

Der Kalte Krieg im Zoo
Wettrüsten mit Elefanten und Brillenbären

Die Welt hinter den Bildern
Magritte - der Maler und die Philosophie in Frankfurt


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Unheil in den Bergen

Fernsehfilm, Deutschland/Österreich 2013

Darsteller:
TheresaBrigitte Hobmeier
MaxGünther Maria Halmer
GeorgMarcus Mittermeier
ToniTim Bergmann
ValentinSamuel Jung
u.a.
Buch: Claudia Kaufmann
Regie: Dirk Regel
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenToni kämpft für die nachhaltige Bewirtschaftung seines Waldes. Auch wenn er Geldsorgen hat, verkaufen will er nicht. Schon gar nicht seinem Vater Max, Besitzer des örtlichen Sägewerks.

Tonis Frau Theresa macht ihm Vorwürfe, warum er nur so stur sein kann. Sie ...

Text zuklappenToni kämpft für die nachhaltige Bewirtschaftung seines Waldes. Auch wenn er Geldsorgen hat, verkaufen will er nicht. Schon gar nicht seinem Vater Max, Besitzer des örtlichen Sägewerks.

Tonis Frau Theresa macht ihm Vorwürfe, warum er nur so stur sein kann. Sie streiten. Toni verlässt wütend den Hof und kehrt nicht zurück. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf.

In jener Nacht wütet ein heftiges Unwetter, bei dem die Brücke zwischen dem Waldgrundstück von Toni und dem seines Vaters zerstört wird. Überall türmen sich Schlamm und Geröllmassen. Da man Toni nicht findet, schwanken Theresa, Valentin und Luise zwischen zwei denkbaren Möglichkeiten: Entweder hat Toni die Familie nach dem Streit mit Theresa verlassen, oder er wurde von der gewaltigen Lawine fortgerissen.

Max versucht Theresa davon zu überzeugen, dass sein Sohn sie verlassen hat, und will ihre geschwächte Position ausnutzen, um an Tonis Wald heran zu kommen. Er braucht das Waldstück, um den Vertrag mit einem wichtigen Kunden zu erfüllen, andernfalls droht ihm eine Konventionalstrafe. Er setzt sogar seinen Geschäftsführer Georg Zübert, der schon immer starke Gefühle für Theresa hatte, auf seine Schwiegertochter an, um sie zum Verkauf zu überreden. Doch Theresa befürchtet, dass die unverantwortlichen Waldrodungen ihres Schwiegervaters jenen Erdrutsch verursacht haben. Sie will Toni nicht verraten. Sie wird unter keinen Umständen verkaufen.

Um Max am Abtransport der Bäume zu hindern, zündet Theresa eines Nachts die neu aufgebaute Brücke an. Max lässt daher zum Abtransport des Holzes eine provisorische Brücke mit Hilfe von übereinander gestapelten Rohren errichten und riskiert auch wegen der bevorstehenden Schneeschmelze auf den Berggipfeln eine Überschwemmung, die verheerende Folgen für das gesamte Dorf hätte. Bei den voranschreitenden Abholzungsarbeiten, die immer rabiatere Züge annehmen, wird die Leiche von Toni gefunden, die tatsächlich unter dem Erdrutsch begraben war.

Ein zweites heraufziehendes Unwetter droht unterdessen den Wasserpegel im Fluss weiter zu heben. Theresa startet einen letzten Versuch, Georg davon zu überzeugen, Max aufzuhalten. Georg begreift in letzter Sekunde, auf welcher Seite er spielen muss, um die bevorstehende Katastrophe zu verhindern.


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21:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Dienstag 21. Februar

Der Schnee von morgen

Film von Peter Liska

(aus der ORF-Reihe "Menschen & Mächte")

Ganzen Text anzeigenDer Wintertourismus ist einer der wichtigsten Industriezweige Österreichs. Jedes Jahr das große Zittern: Wird es schneien? Jedes Jahr Milliarden-Investitionen - für den "Schnee von morgen".

Peter Liskas Dokumentation begleitet einige Skigebiete durch die ...
(ORF)

Text zuklappenDer Wintertourismus ist einer der wichtigsten Industriezweige Österreichs. Jedes Jahr das große Zittern: Wird es schneien? Jedes Jahr Milliarden-Investitionen - für den "Schnee von morgen".

Peter Liskas Dokumentation begleitet einige Skigebiete durch die Wintersaison 2015/2016 und zeigt, was vielen Wintertouristen nicht bewusst ist: der enorme Aufwand, der hinter perfekten Pisten steckt. Dazu gehört auch die flächendeckende künstliche Beschneiung.

Schneelandschaft, Natur und "Gaudi", davon leben heute ganze Berg- und Talregionen. Doch wenn er nicht kommt, der Schnee von oben, was dann? Kunst statt Natur - das ist der Schnee von heute. Kaum ein österreichisches Skigebiet kommt ohne technische Beschneiung, also ohne Kunstschnee, aus. Denn ohne weiße Pisten würden ganze Regionen vor massiven Existenzproblemen stehen. Ob wirklich Naturschnee fällt, ist eigentlich nur mehr ein eher psychologischer Effekt für Augen und Gemüt der Gäste. Für den Skibetrieb hat das kaum mehr Bedeutung. Der hängt längst von ein paar kalten Tagen im November ab. Dann wird in den großen, teils sehr hoch gelegenen Skidestinationen aus Kanonen und Lanzen Wasser geschossen. Und daraus dann ein weißes Band "gebastelt." Der Aufwand ist riesig: Kanalschächte werden bis in hochalpine Gebiete gegraben, Rohre verlegt, Gelände planiert, Seen angelegt, Wasser vom Tal auf den Berg gepumpt.

Die Wiege des österreichischen Kunstschnees ist Lech am Arlberg. Der Ort, in dem in den 1970er-Jahren erstmals technisch erzeugter Schnee auf die Wiese fiel. Seit Jahrzehnten ist dort der "Schneepapst Österreichs" aktiv. Er hat eigene Schneekanonen erfunden, Patente in Amerika angemeldet und sogar ganze Olympische Spiele beschneit. Nicht nur das Bergdorf Lech setzt auf Kunst, auch Damüls in Vorarlberg, der "schneereichste Ort der Welt". Dort fallen durchschnittlich neun Meter Naturschnee im Jahr - trotzdem setzt man auf die technisch aufwendige und teure Schneeproduktion. Ohne Kunstschnee auf den Pisten keine Touristen, keine Einnahmen, keine Arbeitsplätze. In der ganzen Region. So die Argumentation der Seilbahnbetreiber.

Ganz andere klimatische Voraussetzungen haben die kleinen Skigebiete im Osten des Landes. In Puchberg am Schneeberg zum Beispiel. Kaum eine Autostunde von Wien entfernt. Eine Sesselbahn, ein kleiner Schlepper - und 30 Schneekanonen mit zwei Speicherteichen. Und trotzdem wird jedes Jahr gebangt: Kann man überhaupt in Betrieb gehen? Oder schmilzt der Kunstschnee vor dem Start des Liftbetriebs wieder davon? Am Unterberg bei Pernitz, ebenfalls in Niederösterreich, geht man andere Wege. Kunstschnee kann man hier nicht produzieren. Es gibt kein Wasser für die Erzeugung. Also versucht man sich als Naturschnee-Skigebiet. Das ist finanziell besser zu kalkulieren. Aber ob überhaupt der Startknopf gedrückt werden kann, ist jedes Jahr ungewiss.

Skigebiete unter 1500 Meter Seehöhe, da ist sich die Wissenschaft ziemlich einig, werden in Zukunft kaum wirtschaftlich existieren können. Nicht nur in Niederösterreich - vor allem im Süden des Landes. Etliche Gebiete kämpfen ums Überleben, einige haben schon die Reißleine gezogen und den Betrieb eingestellt. Trotz allem versuchen noch immer engagierte Unternehmer, kleine Skigebiete am Leben zu erhalten. Immerhin lernen dort die Skifahrer von morgen, wie schön dieser Sport sein kann. Die Betreiber gehen ein enormes Risiko ein, das oft mit Konkurs endet.

In Hinterstoder in Oberösterreich, nördlich des Alpenhauptkamms, scheint man auf der sicheren Seite zu sein. Auch hier wird viel in die technische Beschneiung investiert - immerhin ist man Weltcup-Austragungsort - da kann man sich Schneeprobleme nicht leisten. Das Skigebiet gehört - sowie etliche andere - zu einem großen Teil dem österreichischen Mister Ski: Der Präsident des Österreichischen Skiverbands Peter Schröcksnadel mischt auch im "Skigebietszirkus" fleißig mit. In Hinterstoder, einem klassischen Tagesskigebiet, träumt man vom Sprung zur Wochendestination. Und setzt auf noch mehr "Kunst statt Natur".

Peter Liska hat mit seinem Team einen Streifzug durch Österreichs einzigartige Berglandschaft gemacht, auf Baustellen und in Pumphallen geblickt, mit Seilbahnbetreibern, Klimaforschern, Umwelthistorikern gesprochen - und mit verzweifelten Skigebietsbetreibern mitgezittert - ob er aus der Kanone kommen kann, der "Schnee von morgen" - oder ob es auch für den Kunstschnee zu warm geworden ist.


(ORF)


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22:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Gletscherschmelze - Klimawandel im Hochgebirge

Film von Herbert Hackl

Ganzen Text anzeigenDie Geschwindigkeit, mit der Gletscher heute schmelzen, hatte noch vor zehn Jahren niemand für möglich gehalten. Der Klimawandel verändert bereits jetzt die Alpenwelt.

Das Schmelzen der Gletscher bringt Risiken für Skigebiete, den Tourismus und die Siedlungen. Zum ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Geschwindigkeit, mit der Gletscher heute schmelzen, hatte noch vor zehn Jahren niemand für möglich gehalten. Der Klimawandel verändert bereits jetzt die Alpenwelt.

Das Schmelzen der Gletscher bringt Risiken für Skigebiete, den Tourismus und die Siedlungen. Zum einen durch im Gebirge angestaute Schmelzwasserseen, die ganze Dörfer mit sich reißen könnte, zum anderen durch nachlassende Stabilität des Untergrunds beim Abschmelzen.

Der Vernagtferner in den Ötztaler Alpen ist einer der am besten erforschten Gletscher der Welt. Und dennoch sind die Wechselwirkungen des mächtigen Eiskörpers mit der Atmosphäre, sein Wasserhaushalt und das Zusammenspiel mit seinem Untergrund immer noch nicht vollständig verstanden. Eines aber scheint sicher: Der Vernagtferner wird in 30 Jahren verschwunden sein, denn er schmilzt.

Jedem Gletscher in den Alpen droht dieses Schicksal. Auch am Fuße des Großglockners schwindet das Eis rapide. Nach dem heißen Sommer 2015 beobachten Forscher der Universität Graz hier eine erschreckende Entwicklung. Zum ersten Mal hat auch das Nährgebiet zwei Meter an Dicke verloren. Und dort, wo noch vor einigen Jahren das Eis der Gletscherzunge lag, erstreckt sich heute eine unwirkliche Seenlandschaft.

In Zeiten des Klimawandels entstehen die Seen im Hochgebirge, teilweise zurückgehalten von lockerem Gestein der Gletschermoränen. Niemand weiß, ob die Barrieren wirklich standhalten. Am schweizerischen Triftgletscher bohrten Geologen einen künstlichen Abfluss durch den Fels, um die Gefahr am immer bedrohlicher werdenden Triftsee zu bannen. Manche dieser neuen Gletscherseen wachsen mit ungeheuerlicher Geschwindigkeit. So wie der Obersulzbachsee am Fuße des Großvenedigers. Mit Radar, Echolot und Schlauchboot vermessen Forscher das Gewässer. 40 Meter tief ist es bereits.

Auch am Tete-Rousse Gletscher im Mont-Blanc-Massiv steht ein See unter Beobachtung. Allerdings liegt der nicht an der Oberfläche, sondern im Inneren des Eises, in einer Höhle. Schon 1892 hatte der Ausbruch von Wassermassen aus der Gletscherhöhle ein ganzes Dorf verwüstet und 175 Menschenleben gefordert. Ob sich im wärmeren Klima dort wieder große Wassermengen ansammeln und Dörfer im Tal bedrohen, ist noch nicht klar. Der Tete-Rousse-Gletscher steht deshalb unter ständiger Beobachtung.

Das Schmelzen der Gletscher bringt auch Risiken für Skigebiete, zum Beispiel am Kitzsteinhorn. Gondelbahnen und Lifte können kaum mehr im Eis verankert werden. Und seitdem das Eis des Gletschers die Steilwand unter der Gipfelstation nicht mehr stützt, kommt es dort immer wieder zu Felsstürzen. Forscher der Uni Salzburg wagten sich nun zum ersten Mal in die Randklüfte zwischen Fels und Eis vor. In einer bizarren Kulisse zwischen meterhohen Eiszapfen und überfrorenen Felswänden installierten sie ihre Sensoren. Letztlich geht es darum zu prüfen, wie lange die Gipfelstation auf dem brüchigen Fels noch sicher ist.


(ARD/BR)


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23:40
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Dienstag 21. Februar

Sila und die Hüter der Arktis

Film von Corina Gamma

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenSila ist ein facettenreicher Begriff, der das Wetter, das Bewusstsein und das Universum umfasst. Der Dokumentarfilm erkundet das grönländische Konzept und das heutige Verständnis der Sila.

Inmitten der atemberaubenden Landschaft Grönlands, wo der Klimawandel am ...

Text zuklappenSila ist ein facettenreicher Begriff, der das Wetter, das Bewusstsein und das Universum umfasst. Der Dokumentarfilm erkundet das grönländische Konzept und das heutige Verständnis der Sila.

Inmitten der atemberaubenden Landschaft Grönlands, wo der Klimawandel am deutlichsten sichtbar wird, legen zwei voneinander völlig unabhängige Gruppen – traditionelle Jäger der Inuit sowie eine Gruppe von Polarforschern - Zeugnis ab über den Wandel der Umwelt.

Ihre in sich verflochtenen Geschichten definieren den Begriff Sila in der heutigen, globalisierten Welt.


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0:46
VPS 00:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Dienstag 21. Februar

Arktis - Die Zeitbombe tickt

Film von Andrea Sautereau

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenIm Dienste der Wissenschaft verbringen Forscher 45 Tage an Bord eines Eisbrechers. Quer durch die Arktis führt sie ihr Weg. Mit dabei Célia Sapart, eine international anerkannte Glaziologin.

Die junge Schweizer Forscherin hat wie alle anderen ein Ziel vor Augen. Sie ...

Text zuklappenIm Dienste der Wissenschaft verbringen Forscher 45 Tage an Bord eines Eisbrechers. Quer durch die Arktis führt sie ihr Weg. Mit dabei Célia Sapart, eine international anerkannte Glaziologin.

Die junge Schweizer Forscherin hat wie alle anderen ein Ziel vor Augen. Sie will den Klimawandel aufhalten. Dazu messen die Forscher die Treibhaus-Gase, vor allem Methan. Unter allen gemessenen Gasen ist Methan die größte Bedrohung für unseren Planeten.

Die Reise ist ein wissenschaftliches und menschliches Abenteuer, das vom norwegischen Tromsö nach Barrow in Alaska führt. Die Zeichen sind alarmierend. Die Wissenschaftler befürchten, dass Methan zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur und dadurch zu einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels führen könnte, mit dramatischen Folgen für unseren Planeten. Insgesamt werden sie Hunderte von Luft- Wasser- und Sedimentproben nehmen. Tage voller Arbeit aber auch voller menschlicher Abenteuer, von denen uns Célia Sapart mittels einer kleinen mitgeführten Kamera berichtet.


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1:14
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:43
VPS 01:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Unheil in den Bergen

Fernsehfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
TheresaBrigitte Hobmeier
MaxGünther Maria Halmer
GeorgMarcus Mittermeier
ToniTim Bergmann
ValentinSamuel Jung
u.a.
Buch: Claudia Kaufmann
Regie: Dirk Regel
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenToni kämpft für die nachhaltige Bewirtschaftung seines Waldes. Auch wenn er Geldsorgen hat, verkaufen will er nicht. Schon gar nicht seinem Vater Max, Besitzer des örtlichen Sägewerks.

Tonis Frau Theresa macht ihm Vorwürfe, warum er nur so stur sein kann. Sie ...

Text zuklappenToni kämpft für die nachhaltige Bewirtschaftung seines Waldes. Auch wenn er Geldsorgen hat, verkaufen will er nicht. Schon gar nicht seinem Vater Max, Besitzer des örtlichen Sägewerks.

Tonis Frau Theresa macht ihm Vorwürfe, warum er nur so stur sein kann. Sie streiten. Toni verlässt wütend den Hof und kehrt nicht zurück. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf.

In jener Nacht wütet ein heftiges Unwetter, bei dem die Brücke zwischen dem Waldgrundstück von Toni und dem seines Vaters zerstört wird. Überall türmen sich Schlamm und Geröllmassen. Da man Toni nicht findet, schwanken Theresa, Valentin und Luise zwischen zwei denkbaren Möglichkeiten: Entweder hat Toni die Familie nach dem Streit mit Theresa verlassen, oder er wurde von der gewaltigen Lawine fortgerissen.

Max versucht Theresa davon zu überzeugen, dass sein Sohn sie verlassen hat, und will ihre geschwächte Position ausnutzen, um an Tonis Wald heran zu kommen. Er braucht das Waldstück, um den Vertrag mit einem wichtigen Kunden zu erfüllen, andernfalls droht ihm eine Konventionalstrafe. Er setzt sogar seinen Geschäftsführer Georg Zübert, der schon immer starke Gefühle für Theresa hatte, auf seine Schwiegertochter an, um sie zum Verkauf zu überreden. Doch Theresa befürchtet, dass die unverantwortlichen Waldrodungen ihres Schwiegervaters jenen Erdrutsch verursacht haben. Sie will Toni nicht verraten. Sie wird unter keinen Umständen verkaufen.

Um Max am Abtransport der Bäume zu hindern, zündet Theresa eines Nachts die neu aufgebaute Brücke an. Max lässt daher zum Abtransport des Holzes eine provisorische Brücke mit Hilfe von übereinander gestapelten Rohren errichten und riskiert auch wegen der bevorstehenden Schneeschmelze auf den Berggipfeln eine Überschwemmung, die verheerende Folgen für das gesamte Dorf hätte. Bei den voranschreitenden Abholzungsarbeiten, die immer rabiatere Züge annehmen, wird die Leiche von Toni gefunden, die tatsächlich unter dem Erdrutsch begraben war.

Ein zweites heraufziehendes Unwetter droht unterdessen den Wasserpegel im Fluss weiter zu heben. Theresa startet einen letzten Versuch, Georg davon zu überzeugen, Max aufzuhalten. Georg begreift in letzter Sekunde, auf welcher Seite er spielen muss, um die bevorstehende Katastrophe zu verhindern.


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3:12
VPS 03:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Hawaii - Paradies der Wale und Vulkane

Film von Daniel Opitz

Ganzen Text anzeigenDie Natur scheint Hawaii, die abgelegene Inselkette im Pazifik, mit ihren schönsten "Erfindungen" geradezu überschüttet zu haben.

Der Film führt in die Welt der Riesenwellen, taucht ein in die bizarre Unterwasserwelt der Vulkaninseln, zu Schiffswracks und Haien, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Natur scheint Hawaii, die abgelegene Inselkette im Pazifik, mit ihren schönsten "Erfindungen" geradezu überschüttet zu haben.

Der Film führt in die Welt der Riesenwellen, taucht ein in die bizarre Unterwasserwelt der Vulkaninseln, zu Schiffswracks und Haien, Buckelwalen und Delfinen. Beeindruckende Flugaufnahmen zeigen Hawaii abseits von Massentourismus, Waikiki und Hotelburgen.

Jedes Jahr kommen Buckelwale in die geschützten Gewässer von Hawaii, um sich hier zu paaren und um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Riesige Mantarochen, Meeresschildkröten und Tigerhaie ziehen durch das glasklare Wasser. Wellen bestimmen die Form, den Rhythmus und die Stimmung an den Küsten Hawaiis - das Meer gehört hier zum täglichen Leben dazu. Das besondere Lebensgefühl und die einzigartige Natur Hawaiis, faszinieren den Kieler Daniel Opitz seit mehr als zehn Jahren. Aus der Begeisterung für Wale und Delfine wurde die Lebensaufgabe, ihnen zu folgen und über sie zu berichten.

Die Beziehung von Mensch und Natur steht stets im Mittelpunkt des Interesses von Filmemacher Daniel Opitz. Zwei Jahre lang weicht er einem Team von Walforschern nicht von der Seite und begleitet sie, bei ihrer unermüdlichen Arbeit, dem Rätsel der Gesänge der Buckelwale ein kleines Stück näher zu kommen.


(ARD/NDR)


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3:57
VPS 04:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Königreich Tonga

Auf deutschen Spuren in der Südsee

Film von Sven Jaax

Ganzen Text anzeigenTonga ist eines der schönsten, unbekanntesten und ungewöhnlichsten Königreiche der Welt. Der idyllische Archipel östlich von Neuseeland wird von rund 100 000 Insulanern bewohnt.

Im Laufe der Jahrhunderte kam ebenfalls eine Reihe von Deutschen in die Südsee. Sie ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenTonga ist eines der schönsten, unbekanntesten und ungewöhnlichsten Königreiche der Welt. Der idyllische Archipel östlich von Neuseeland wird von rund 100 000 Insulanern bewohnt.

Im Laufe der Jahrhunderte kam ebenfalls eine Reihe von Deutschen in die Südsee. Sie gründeten auf Tonga Handelsposten, Geschäfte und Familien. Spuren davon sind noch heute dort zu finden. Der Satz "Der König von Tonga kommt aus Buxtehude", ist allerdings unbewiesen.

Andere Herkunftsgeschichten sind hingegen gut nachzuverfolgen. Da sind zum Beispiel die Blumenfelds. Deren Urahn kam im 19. Jahrhundert aus Hamburg auf die abgelegene Insel. Der Hanseat hatte einen Sinn für das Geldverdienen, brachte seinen Familienmitgliedern das ordentliche Münzenzählen und das Bügeln von Geldscheinen bei und galt als strenger Patriarch. Seine Nachkommen sind sich bis heute sicher, dass sie nur durch die harte deutsche Erziehung alle gute Geschäftsleute geworden sind.

So ähnlich sieht das auch Finnau Walter. Er sieht alles andere als "typisch deutsch" aus und spricht kein Wort Deutsch. Trotzdem ist er stolz darauf, dass seine Vorfahren aus Europa kommen. Walter ist eine Art Hafenmeister, Flugplatzchef, Hotelier und Bäcker in einer Person - auf einem winzigen Außenposten des Tongaarchipels.

Doch die Tonganer sie sind vor allem eines: entspannt. Sie preisen ihren "Tongan Lifestyle" als äußerst "relaxed", was sich nicht immer mit den "deutschen Tugenden" vereinbaren lässt. Zwischen Kokosnussernte und Netze flicken, zwischen Bootsbau und Gemüseernte ist stets Zeit für eine ausgiebige Pause. Eines lieben die Tonganer überhaupt nicht: Hektik.

Zurzeit wächst allerdings Unmut im Königreich: Manche machen den autoritären Führungsstil des Königs und seine angebliche Vetternwirtschaft für die Armut auf der Insel verantwortlich. Das Königreich gilt als Entwicklungsland, hat zwar wunderschöne Palmeninseln, aber kaum Exportgüter und wird finanziell vor allem von den Auslandstonganern am Leben gehalten. Dank der starken Familienbande unterstützen die ausgewanderten Familienmitglieder ihre Verwandten in der Heimat mit Geld und Gütern.


(ARD/NDR)


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4:41
VPS 04:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reisen in ferne Welten: Die Marquesas

Vergessene Inseln der Südsee

Film von Stephan Düfel

Ganzen Text anzeigenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Menschen bekommen nur selten Besuch. Die Marquesas entsprechen so gar nicht dem ...
(ARD/SR)

Text zuklappenMitten im Südpazifik, fast vier Flugstunden von Tahiti entfernt, liegen die Marquesas-Inseln. Die 14 Inseln gehören zu Französisch-Polynesien und sind spärlich bevölkert.

Die rund 9000 Menschen bekommen nur selten Besuch. Die Marquesas entsprechen so gar nicht dem Südseeklischee. Statt auf blaue Lagunen und weiße Palmenstrände treffen die wenigen Touristen auf ein raues Meer, felsige Küsten und schroffe, grüne Berge.

Touristisch ist die Region kaum erschlossen, auf allen Inseln zusammen gibt es gerade mal zwei Hotels. Veränderungen geschehen hier langsam. Internet gibt es erst seit einigen Jahren und Fernsehen seit Mitte der 1980er Jahre.

Berühmte Männer hat es im Laufe der Zeit auf die Marquesas verschlagen: Der Chansonnier Jacques Brel und der Maler Paul Gauguin sind beide auf dem kleinen Friedhof der Insel Hiva Oa beerdigt. Herman Melville, Autor des Romans "Moby Dick", floh 1842 von einem Walfänger auf die Insel Nuku Hiva und lebte ein paar Wochen unter den Einheimischen. Damals waren die Bewohner noch gefürchtete Kannibalen. Durch den Einfluss der Missionare hat sich die Weltanschauung der Ureinwohner radikal verändert. Aus dem sexuell freizügigen und kannibalischen Inselvolk wurden strenggläubige Christen. Erst vor knapp 30 Jahren hat ihnen die Kirche wieder erlaubt, ihre alte Sprache zu sprechen, sich wie ihre Vorfahren den ganzen Körper zu tätowieren und alte Tänze und Rituale zu pflegen.

Filmemacher Stephan Düfel trifft auf seiner Reise von Insel zu Insel unterschiedliche Menschen wie zum Beispiel einen jungen Mann, der die erste Pizzeria auf den Marquesas eröffnet hat, nachdem er einen Film über einen italienischen Koch im Fernsehen gesehen hat. Tief im Dschungel von Ua Pou begegnet er einem deutschen Aussteiger, der gemeinsam mit seiner einheimischen Ehefrau fernab des Dorflebens versucht, alles, was sie zum Leben benötigen, selbst zu erzeugen - von Essen über Alkohol bis hin zu Strom.

Moderne Errungenschaften wie Autos, Kühlschränke, Waschpulver, Limonaden oder Fertigessen bekommen die Inselbewohner alle drei Wochen von einem Frachtschiff aus Tahiti geliefert. Die "Aranui" hat außerdem bis zu 200 Passagiere an Bord - Touristen, die auf der zweiwöchigen Schiffsreise versuchen, die geheimnisvollen Marquesas-Inseln ein wenig kennenzulernen.


(ARD/SR)


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5:26
VPS 05:30

Reisen in ferne Welten: Koh Samui

Lebensart in Thailands Tropenparadies

Film von Ute Werner

Ganzen Text anzeigenKoh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen - und einer relaxten Lebensart.

Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren und auch verschlafene Dörfer. Koh ...
(ARD/SR)

Text zuklappenKoh Samui, das ist Thailand im Kleinformat, und doch ist es eine Welt für sich. Eine Insel mit Traumstränden, Bergen und Millionen von Kokospalmen - und einer relaxten Lebensart.

Es gibt explosionsartig gewachsene Touristenzentren und auch verschlafene Dörfer. Koh Samui ist ein Reiseziel für alle, die sich auf einen anderen Lebensrhythmus einlassen wollen: Koh Samui bedeutet Relaxen am Strand und über die Märkte schlendern.

Man kann mit dem Motorrad um die Insel fahren, die Lieblingsgarküche finden, in Luxushotels oder einfachen Hütten wohnen, das Inselinnere entdecken, das Leben der Inselbevölkerung und ihre Kultur kennenlernen. Sich Zeit nehmen für einen Ort, der in seiner Größe überschaubar ist - die Ringstraße um die Insel misst nur etwa 50 Kilometer. Wie lebt es sich auf der Insel, welche Traditionen gibt es, welche Feste werden gefeiert? Wie funktioniert das Zusammenleben der Einheimischen mit den vielen Touristen oder das von Buddhisten und Muslimen?


(ARD/SR)