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| Josef Salomonovic ist einer der jünsten Überlebenden des Holocaust. Er wurde 1938 in Ostrava im Osten der damaligen Tschechoslowakei geboren. 1941 wurden er und seine Familie ins Ghetto Litzmannstadt, Lodz, befohlen. Es folgt die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz, Über das KZ Stutthof, wo der Vater ermordet wurde, kamen Josef, seine Mutter Dora und Bruder Michael zur Zwangsarbeit ins Flossenbürger Außenlager Dresden. Anfang 1945 wurde das Außenlager aufgelöst. Auf einem sogenannten Todesmarsch gelang der Mutter mit ihren Söhnen die Flucht. Heute lebt Josef Salomonovic in Wien. |
| Leon Weintraub kam 1926 als Sohn einer jüdischen Familie in Lodz zur Welt. 1939 wurden er und seine Familie in das Ghetto Lodz umgesiedelt. 1944 erfolgte die Deportation nach Auschwitz-Birkenau, wo er von seiner Familie getrennt wurde. 1944 entkam Leon Weintraub dem Vernichtungslager. Es folgten mehrere Arbeits- und Konzentrationslager. 1945 gelangte Leon Weintraub in das KZ Flossenbürg, danach wurde er in das KZ Natzweiler/Kommando Offenburg verlegt. Befreit wurde Leon Weintraub schließlich 1945 von französischen Soldaten, während er sich auf einem sogenannten Todesmarsch befand. Heute lebe Leon Weintraub mit seiner Familie in Schweden. |
| Das Konzentrationslager Flossenbürg war ein deutsches Konzentrationslager nahe der Grenze zum Sudetenland, etwa auf halber Strecke zwischen Nürnberg und Prag. Es bestand von 1938 bis 1945 in der Gemeinde Flossenbürg bei Weiden im Oberpfälzer Wald. Heute befindet sich auf einem Teil des ehemaligen Lagergeländes eine Gedenkstätte. Die Gründung des Konzentrationslagers Flossenbürg im Mai 1938 ist Teil einer Funktionserweiterung des gesamten KZ-Systems durch die SS. Die Lager sollen nicht mehr nur dazu dienen, politische Gegner des Nationalsozialismus zu internieren und zu terrorisieren. Die SS will nun auch wirtschaftlichen Profit aus der Häftlingsarbeit ziehen. Das KZ Flossenbürg war von Anfang an als ein Konzentrationslager zur Ausbeutung von Zwangsarbeitern, ein Lager zur "Vernichtung durch Arbeit“ geplant. Etwa 100.000 Gefangene waren insgesamt in dem Lager. Von ihnen starben mindestens 30.000. KZ-Gedenkstätte Flossenbürg Gedächtnisallee 5 - 7 D - 92696 Flossenbürg Öffnungszeiten: März bis November, täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr, Dezember bis Februar, täglich 9.00 bis 16.00 Uhr. Am 24./25./26. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist die Gedenkstätte geschlossen. Von Dezember bis März ist das Krematorium nicht zugänglich. Der Eintritt in das Gelände und in die Ausstellungen ist kostenlos. |
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