Vereinigte Arabische Emirate
Zusammenschluss von sieben Fürstentümern
Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) entstanden 1971 durch den Zusammenschluss von sieben Scheichtümern zu einer Föderation.
Die Scheichtümer sind Abu Dhabi, Schardschah, Dubai, Fudschairah, Umm el Kaiwain, Adschman und Ras el Chaima. Der Staat liegt am Persischen Golf und grenzt im Westen und Süden an Saudi-Arabien und im Osten an das Sultanat Oman. Die einzelnen Emirate sind weitgehend autonom, höchstes Staatsorgan ist der aus deren Herrschern zusammengesetzte Oberste Rat.
Geographisch sind die Emirate eine reine Wüstenlandschaft, die im Bereich der früher als Piratenküste bezeichneten Region flach ist. Weiter landeinwärts geht sie in ausgedehnte Dünenfelder der Wüste über. Im Osten grenzt das Land an das bis zu 2000 Metern ansteigende Omangebirge. Mit 77.0000 Quadratkilometern ist die Föderation etwas größer als das Bundesland Bayern. Etwa 70 Prozent der 2,3 Millionen Einwohner sind Gastarbeiter, die überwiegend aus anderen arabischen Ländern stammen.
Riesige Erdölvorräte garantieren den Emiraten einen großen Wohlstand. Die traditionellen Gewerbe wie Dattelanbau, Perlenfischerei, Kamelzucht und Fischfang spielen heute praktisch keine Rolle mehr. Seit Mitte der 1970er Jahre haben sich die Emirate zu einem Tagungszentrum der Finanzwelt entwickelt, auch die Tourismusindustrie bietet attraktive Angebote.
13.05.2008, zuletzt aktualisiert am 10.05.2010
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dpa / mp, jst
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2013 / 3sat