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| "Ich kann mir schwer vorstellen, dass diese Heilung erfolgen kann, ohne dieses Bild", sagt der Medienwissenschaftler Norbert Bolz. "Wir haben auch das Bild des toten Stalin gebraucht, um unsere stalinistische Wunden sich schließen zu lassen. Wir leiden bis heute daran, dass wir kein Bild des toten Hitler haben, und bis zum heutigen Tag schießen Verschwörungstheorien und Paranoia-Bilder ins Kraut. Das Bild des toten Terroristen, das Bild des toten Imperators, des toten Diktators ist offensichtlich auch ein Therapeutikum, auf das eine Gesellschaft, die schwer verletzt ist, kaum verzichten kann." |